Abonnenten können jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten und viele andere Vorteile. Ein Abo (10 Euro) ist jederzeit stornierbar. Nicht-Abonnenten können Artikel und die "Spannend"-Hinweise zu Texten anderswo erst nach 48 Stunden lesen. 

weiterlesen

Sie haben bis zuletzt nichts verstanden

Die Briten gehen. Der Sieg der britischen Austrittsbefürworter hat ganz klare Hauptschuldige. Diese heißen Juncker, Schulz, Merkel, mit ihren vielen Mittätern im Europäischen Rat, in der Kommission, im EuGH und insbesondere im EU-Parlament. Das große Heer der journalistischen Hofnarren an den Rockschößen der Machtelite nicht zu vergessen. Diese Elite hat sich in ihrer Machtgier und Überheblichkeit immer weiter von den Menschen Europas entfernt, bis diese ihnen jetzt die Gefolgschaft verweigern.

Natürlich geht es den Briten künftig durch den Austritt schlechter, als wenn sie drinnen geblieben wären. Das gleiche gilt für die Rest-EU. Das tollste Projekt der europäischen Geschichte geht aber durch eine Fülle von Fehlentwicklungen in den letzten Jahren, den letzten beiden Jahrzehnten den Bach hinab.

Die Mehrheit der Briten wollte einmal ihren verständlichen und berechtigten Zorn über all die vielen europäischen Fehlentwicklungen hinausschreien. Sie hat dabei freilich auch eine gewaltige Selbstbeschädigung erlitten. Man kann nur streiten, ob „in Kauf genommen“ oder „übersehen“ die richtigere Formulierung in Hinblick auf diese Selbstbeschädigung wäre. die Briten haben vergessen, dass das kaum reversibel ist. Man wird erinnert an den alten Spruch: „Geschieht meinem Vater recht, wenn ich mir die Finger erfriere.“

Jetzt wird einmal langer Katzenjammer eintreten. Die europäische Machtelite wird zwar sofort beteuern, dass das Resteuropa jetzt erst recht zusammenbleiben wird. Aber es ist zu befürchten, dass sie ihre grundlegenden Fehler auch jetzt nicht begreift. Und daher einen weiteren Verfall, ein weiteres Auseinanderbrechen verschuldet.

Die Hauptschuld an der britischen Entscheidung lässt sich nicht nur an Personen, sondern auch an ganz konkretem Verhalten der Machtelite festmachen. Es sind einige ganz konkrete Entwicklungen, die schuld daran sind, dass diese Entscheidung heute so anders ausfällt als bei früheren proeuropäischen Entscheidungen des ja immer schon europaskeptisch gewesenen England; und auch daran, dass die Stimmung ebenso in vielen anderen europäischen Staaten so schlecht für die EU ist wie nie zuvor:

  1. Die wahnsinnige Öffnung der Schleusen für einen Massenzustrom aus der Dritten Welt, den die große Mehrheit der Europäer nicht will, insbesondere, aber nicht nur durch den historischen Fehler Angela Merkels vom vergangenen September (für die Briten wird die Bedrohung durch die Massen ganz konkret verkörpert, die am anderen Ende des Tunnels auf den Weg nach Großbritannien lauern).
  2. Die Diktatur einer sich moralistisch gebenden Richterherrschaft, die Europa immer mehr für angebliche Asylanten geöffnet hat (weit über die ursprüngliche Flüchtlingskonvention hinaus).
  3. Die Nichteinhaltung des vertraglich eigentlich verpflichtenden Außengrenzschutzes durch Italien und Griechenland, welche die Flüchtlingsmassen unkontrolliert weitergewinkt haben.
  4. Der imperialistische Zentralismus der EU-Spitze, die ohne eine konkrete vertragliche Vereinbarung die einzelnen Länder zwingen will, die Völkerwanderungsmassen auf alle Staaten aufzuteilen.
  5. Die im Gegenzug besonders frappierende Nichteinhaltung vieler Vertragsbestimmungen und deren Tolerierung durch die EU-Kommission.
  6. Der Hang der EU-Mächtigen, durch ständig zunehmende Überregulierung (nicht zuletzt unter dem Einfluss der seit einigen Jahren in Brüssel so mächtig gewordenen grünen Regulierungstanten und -onkel) immer mehr kleinlich ins Alltagsleben der Bürger einzugreifen. Vom Rauchen über die Glühbirnen bis zu den Duschköpfen.
  7. Die besonders katastrophale Fehlentwicklung rund um den Euro (auch wenn die Briten gar nicht dazugehören, so sehen sie doch mit gutem Grund diese Entwicklung als abschreckend an). Insbesondere durch die vertragswidrige Rettung der Schuldnerstaaten wie vor allem Griechenland – trotz des Bailout-Verbots – und durch das hemmungslose Gelddrucken der EZB.
  8. Die ständigen moralischen Zensuren für die europäischen Nationen und Bürger wegen ihres nationalen Patriotismus.
  9. Die zunehmende Meinungseinschränkung durch die Diktatur der politischen Korrektheit.
  10. Die wirtschaftliche Entwicklung seit dem Krisenausbruch 2008, die zeigt, dass die EU-Rezepte nicht mehr funktionieren, dass das Wohlfahrtsstaatsmodell an seinem Ende ist.
  11. Das deutsch-französische Duumvirat, das selbst große Länder wie das Vereinigte Königreich an den Rand gedrückt hat.
  12. Beitrittsverhandlungen mit einer in keiner Weise zu Europa gehörenden Drittweltdiktatur wie der Türkei.

Um nur die wichtigsten Dinge zu nennen, die das großartige Projekt eines Europäischen Binnenmarkts mit so viel Schädlichem überladen haben, bis der kollabieren musste.

Wenn man den großen historischen Vergleich ziehen will: Das Aufbegehren der europäischen Bürger gegen die Machtelite ähnelt ganz dem einstigen Aufbegehren der Bürger gegen Adelsherrschaft und Feudalismus. Das Bedrohliche an diesem Vergleich: Diese einstige bürgerlich-demokratische Revolution ist von der französischen Revolution bis zum ersten Weltkrieg furchtbar blutig verlaufen.

Aber gleichsam als Zeichen, dass die europäischen Führer so wenig verstanden haben wie das französische Königspaar 1789, können zwei europäische Äußerungen aus den allerletzten Stunden vor der britischen Entscheidung gewertet werden:

  • Die deutsche Bundeskanzlerin und ihr neuer österreichischer Kollege beharrten bei ihrem ersten Zusammentreffen lautstark auf der Aufteilung der „Flüchtlinge“ auf alle europäischen Länder, statt endlich auf das einzuschwenken, was die große Mehrheit der Europäer (und ein paar weitsichtige Politiker wie Viktor Orban oder Sebastian Kurz) will: Keine weiteren Migranten mehr nach Europa. Keine.
  • Kommissionspräsident Juncker, der sogar die von Österreich (zumindest in Vor-Kern-Zeiten) angestrebten Obergrenzen als „moralisch“ und rechtlich unzulässig verurteilt hat.

Die Menschen Europas wollen diese Entwicklung nicht mehr. So sehr sie auch vom Binnenmarkt profitiert haben.

Ach wäre die EU nur bescheiden bei diesem geblieben!

zur Übersicht

einen Kommentar schreiben

Teilen:
  • email
  • Add to favorites
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorEl Capitan
    32x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Juni 2016 07:48

    Überall dort, wo linke oder linkstendierende Politiker an der Macht waren, haben sie enorme Schäden angerichtet. Wirtschaftliche Schäden, moralische Schäden, juristische Schäden, Bildungsschäden.

    Nun hat dieses Gift auch auf europäischer Ebene zu wirken begonnen. Die oben genannten Schuldigen sind tatsächlich die Täter. Dr. A. U. hat wieder einmal die Sache auf den Punkt gebracht.

    Der Austritt Großbritanniens wird die EU weiter schwächen und die Zentrifugalkräfte stärken.

    Ich glaube nicht, dass Merkel & Co verstehen, dass sie die Ursachen des Zerfalls sind.

    Die alte Politikergarde hat aus einer guten und wichtigen Idee eine politische und moralische Müllhalde gemacht. Keine Schande der Welt reicht aus, um das Ausmaß dieser historischen Schuld zu beschreiben.

    Wenn wir in Europa die zerstörerische Linke nicht in ihre Schranken weisen, wenn wir nicht Leute wie Minister Kurz nach vorne holen, dann geht auch der Rest den Bach ab. Kann es wirklich sein, dass wir alle so dumm sind, die Zukunft einem Hollande, einer Merkel, einem Kern oder ähnlichen postmodernen Ideologen anzuvertrauen?

  2. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    27x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Juni 2016 09:01

    Halleluja! Danke, liebe Briten, für eure Vorarbeit, dieses unselige künstliche ferngesteuerte Gebilde EU, diese zum Völkerkerker mutierte sogenannte Gemeinschaft von organisch gewachsenen Nationen, die mehr und mehr gezwungen werden, sich zu einem häßlichen, ungenießbaren, gesichtslosen Einheitsbrei verkochen zu lassen, also identitätslos zu werden, zum Einsturz zu bringen.

    Die Engländer haben, wie @Helmut Oswald es gestern formulierte, erstmals in ihrer langen Geschichte etwas FÜR den Kontinent getan.

  3. Ausgezeichneter Kommentatoroberösi
    27x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Juni 2016 08:54

    ...gerade den Karas Othmar auf ORFIII-Propaganda gesehen, mit der Lunacek.
    Wenn es noch eines Grundes bedürfte, gegen die EUdSSR zu sein: das ist einer!

    Den Briten wirds jetzt langfristig so schlecht gehen wie den Schweizern und den Norwegern jetzt schon...

  4. Ausgezeichneter Kommentatorfenstergucker
    24x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Juni 2016 10:36

    Was eine einzige Frau an der Spitze eines Staates alles anrichten kann.
    Ich bin überzeugt, unter einem Kanzler Helmut Kohl würde die EU anders dastehen.

  5. Ausgezeichneter KommentatorPennpatrik
    24x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Juni 2016 09:05

    Sie verstehen immer noch nicht.

    "Die Presse" schreibt: "Ungeachtet aller Warnungen dürfte also nicht die wirtschaftliche Vernunft den Ausschlag für das Ergebnis gegeben haben. "
    Sie haben immer noch "die Vernunft" gepachtet. Sie halten uns immer noch für die größten Deppen.

    Erinnern wir uns:
    - Der Schweiz wurde der gesellschaftliche Untergang vorhergesagt, als sie nicht der EU beitrat.
    - Der Schweiz wurde der wirtschaftliche Untergang vorhergesagt, als sie nicht dem EURO beitrat
    - Der Schweiz wurde die totale Ausgrenzung vorhergesagt, als sie sich gegen einen unbegrenzten Ausländerzuzug aussprach.

    Staaten wie Polen, Norwegen, Tschechien wurde der wirtschaftliche Untergang vorausgesagt, wenn sie den EURO nicht übernehmen bzw. nicht in die EU gehen. Mittlerweile gilt die norwegische Währung als Fluchtwährung.

    Der erste Satz des neuen Kanzlers war bereits eine Lüge: "Wir haben verstanden".

    Sie verstehen immer noch nicht.
    Sie verstanden nicht
    Sie werden nicht verstehen.

    Ein Teil der Wähler hat das bereits verstanden.

  6. Ausgezeichneter KommentatorSensenmann
    23x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Juni 2016 12:17

    Ein guter Tag für die freien Völker Europas.
    Ich leiste Abbitte: Das Albion ist doch nicht so perfide, wie immer angenommen, denn zum ersten Mal in Jahrhunderten haben die Briten etwas für Europa getan.
    Trotz Propoaganda und trotz Horrorszenarien, die natürlich niemals eintreten werden.
    Kennen wir ja schon von der Schweiz, die auch der EU beitreten muss, weil sie sonst verarmt...
    Sie haben den ersten Stein aus dem Völkerkerker herausgebrochen.
    Oder fast, denn noch muss das Parlament zustimmen und in diesem sind - dank undemokratischem k.o.-Wahlsystem die EU-hörigen in der Mehrheit.

    Jetzt beginnt der Anfang vom Ende der EUdSSR!
    Ein Hochgenuss! Allerdings betonen die Politkommissare ja schon wieder, die Lösung sein "noch mehr Europa".
    Na dann viel Spaß damit.

    Das wirkliche Problem haben aber wir: Denn Piefke und Östertrottel pflegen bei chancenlosen Entwicklungen stets bis zum letzten Mann und zur letzten Patrone dabei sein zu müssen, während klügere Völker beizeiten den Notausgang wählen....

  7. Ausgezeichneter KommentatorLivingstone
    23x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Juni 2016 08:00

    Die EU war eine grandiose Erfindung der konservativen Kräfte Europas. Die Linken haben es in ihrer schon of bewiesenen Langatmigkeit verstanden, die EU zu unterwandern und für ihre Zwecke zu missbrauchen. Und habe daraus einen übelriechenden Moloch gemacht. Darum erfüllt mich diese Abstimmung mit Schadenfreude. Es ist eine "gerade Rechte" auf's Kinn der Linken.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorWolfram Schrems
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Juni 2016 18:10

    Die EU hat sich nicht bewährt. Sie hat ihre Chance gehabt - diese hat sie nicht genützt.

    Zumindest, wenn man davon ausgeht, daß es bei der Gründungsidee um Wohlfahrt und Frieden in Europa gehen sollte.
    Die Wohlfahrt ("Ederer-Tausender") ist durch konfiskatorische Steuern und drohenden Euro-Zusammenbruch bedroht, der Friede durch soziale Kämpfe und die Masseninvasion an "Flüchtlingen". Ganz abgesehen davon, daß die EU durch die aggressive US-Politik in eine unnötige Konfrontation mit Rußland hineingezogen wird.
    Krieg?

    Wenn sich ein System nicht bewährt, dann muß man beenden.
    Viele glauben diese Propagandalüge nicht mehr: "Die Staaten können die Problem nicht alleine lösen."

    Doch!


alle Kommentare

  1. phaidros, wohlbegründet (kein Partner)
    01. Juli 2016 08:55

    O.T. Seufz. Aus immer wieder gegebenem Anlass und mit besonderer Widmung an den feigen, anonymen Trottel, der nicht begreift, dass ich immer wieder hier herein schaue.

    @Andreas Unterberger: bist Du wirklich nicht in der Lage, diesen wiederholten Missbrauch meines alten Nicks zu unterbinden? Festzustellen, wer das ist, geht im Redaktionssystem ganz einfach, wie ich mich aus der Zeit erinnere, als ich Dir unentgeltlich 100e Arbeitsstunden zur Verfügung stellte – was Dir nicht einmal eine einzige öffentliche Reaktion wert war, als ich von Teilern Deines Publikums auf das Mieseste angegangen wurde.

    Du hast Schutz der Nicks zugesagt, bitte halte Dein Versprechen ein.

    • phaidros, wohlbegründet (kein Partner)
      01. Juli 2016 08:57

      Ich lege Wert auf die Feststellung, dass ich mit dem ABONNENTEN ›phaidros, aus gutem Grund‹ oder auch ›phaidros, mit gutem Grund‹ und. ev. weiteren Varianten, die glaublich am oder um den 25.4. hier nach 3 Jahren wieder aufgetaucht sind, nicht das Geringste zu tun habe.

      Nach meinem Abgang aus dem Forum hier im Jahr 2013 war ich gezwungen, wenn ich doch etwas posten wollte, mein Konto ›phaidros‹ zu variieren, da der Nick ja als vormaliges Abonnentenkonto gesperrt war. Einem Abonnenten ging das anscheinend gegen den Strich und er versuchte mich daran zu hindern, indem er eine Variante nach der anderen in seine eigene Nickliste aufnahm, sodass sie für mich – nunmehr wieder Gast – ebenfalls…

    • phaidros, wohlbegründet (kein Partner)
      01. Juli 2016 08:58

      …gesperrt waren. Nach der 6. oder so Variation sah er ein, dass das völlig sinnlos ist (oder es gingen ihm einfach die freien Nicks aus, was ich für wahrscheinlicher halte).

      @Andreas Unterberger: lieber Andreas, auch wenn Du damals nach 100en unentgeltlich für Dich erbrachten Arbeitsstunden nicht einmal den Mut aufbrachtest, auch nur einen halben Satz in ›meiner‹ Sache zu äußern, und obwohl Du meine ausdrückliche Bitte um explizites Eingreifen einmal mehr ignorierst, bitte ich Dich, diesen Kinderkram *endlich* wirksam zu unterbinden.

      Wenigstens dieses Bisschen Anstand zu erwarten, kann doch nicht überzogen sein. Die Latte liegt doch ohnehin nicht mehr sehr hoch. Danke…

    • phaidros, wohlbegründet (kein Partner)
      01. Juli 2016 09:00

      … Des weiteren mache ich abermals darauf aufmerksam, dass endlich der Copyright-Hinweis auf Deiner alten Science-Blog–Seite entfernt werden muss: wie Du genau weißt, hast Du das Copyright der Artikel gar nicht, sondern die Autoren, von denen Du keinen einzigen persönlich kennst und die Du auch nicht für den Blog gewonnen hast (ausgenommen ggf. Kuich und Schaller).

  2. cmh (kein Partner)
    29. Juni 2016 12:51

    Der Brexit ist nicht zuletzt auch eine massive Niederlage der PC.

    Wenn es nur ums Gröhlen und Hetzen geht, dann schlägt die Macht der PC in allen ihren Teilen massiv zu und geriert sich als (nicht ganz) schweigende Mehrheit.

    Wenn es aber um eine wirkliche Wahl geht, dann schmieren sie (ohne Wahlkarten) einfach nur ab!

  3. Carolus (kein Partner)
    28. Juni 2016 21:04

    Ich möchte Unterbergers zwölf Punkte noch um einige ergänzen:

    * den Kampf der EU gegen die natürliche Familie (Genderismus, Homosexualisierung, Feminismus)
    * den Kampf der EU gegen die eigenen Kinder (Abtreibung, Kinderverkrippung, Frühsexualisierung) und Alten (Euthanasie)
    * die Hofierung des Islams und Verachtung des Eigenen

    Meine Hoffnung auf eine grundlegende Änderung der europäischen Politik ist zwar sehr gering, aber sie lebt.

  4. black ice (kein Partner)
    27. Juni 2016 00:38

    Andreas Unterberger hat es auch nicht wirklich verstanden.

    Das Zünglein auf der Waage war vielleicht der Zustand der kontinentalen EU unter deutscher Führung.

    Auch wenn den vernünfitgen konservativen, EU-skeptischen Engländern klar ist, dass sie von der Eurokrise und der Schengen/Flüchtlingskrise nur indirekt betroffen sind, hat die deutsche Politk möglicherweise den Ausschlag gegeben.

    Die deutsche Regierung hat es genau verkehrt herum gemacht. Größtmögliche Härte, absolutes Unverständnis gegenüber den Süderuopäern, ungeteilte Solidarität gegenüber allen Nichteuropäern, inkl. dem ärgsten "Gesindel" von Marokko bis Afghanistan. Verkauft wurde das mit nationaler Eigenverantwortung und

    • black ice (kein Partner)
      27. Juni 2016 00:43

      einem neuen "humanitären Imperativ". Vielen bei uns ist bis heute nicht bewusst, dass dies außerhalb der germanischen Sphäre als Gipfel der Verlogenheit gesehen wird. Solidarität mit den Griechen und anderen Südeuropäern, den vielen jugendlichen Arbeitslosen, denen in Europa ein Leben ohne Zukunft bevorsteht, und Abgrenzung gegenüber den Arabern wäre angesagt gewesen. Gerade viele konservative Engländer sind entsetzt über diese kontinentale EU-Politik unter deutscher Führung.

      Bezeichnend, dass bei der letzten deutschen Bundestagswahl vor allem die Generation 60+ für die Merkel-CDU gestimmt hat, die Jungen, die eine Zukunft in einem gemeinsamen Europa sehen,

    • black ice (kein Partner)
      27. Juni 2016 00:45

      können längst nichts mehr mit ihr anfangen. Eine Parallele zu UK?

    • Anmerkung (kein Partner)
      27. Juni 2016 01:20

      Andreas Unterberger hat es exzellent verstanden.

      Bevor Sie, @black ice, sich noch weiter in irgendwelche absurden Hilfshypothesen verirren, die Sie offensichtlich für Ihr psychisches Wohlbefinden brauchen, sollten Sie einfach zur Kenntnis nehmen, was ein Journalist in der BBC über die Ursache des "Brexit" in Anlehnung an ein geflügeltes Wort zusammenfassend gesagt hat:

      "It's not the economy, stupid, it's migration!"

      Dass Europa schon seit bald einem halben Jahrhundert mit Kulturfremden, insbesondere Muslimen, geflutet wird (infolge der Abschlachtung eigenen Nachwuchses durch ein exzessives Abtreibungsregime), ist Ursache sowohl des "Brexit" als auch des europäischen Verfalls insgesamt.

    • black ice (kein Partner)
      27. Juni 2016 08:38

      @Anmerkung

      Der mit der psychischen Störung sind offensichtlich Sie. Außerdem schreiben Sie einfach irgendwas, ohne meinen Kommentar gelesen zu haben. Die islamische Migration z.B. habe ich sehr wohl angesprochen.

    • Anmerkung (kein Partner)
      27. Juni 2016 15:51

      Was Sie getan haben, ist, auf eine vorzügliche Analyse von Dr. Unterberger dumpf hinzudreschen, ohne dabei einen klaren Gedanken zu haben, wie Ihr zögerliches "vielleicht" gleich im zweiten Satz beweist.

      Lesen und verstehen, daran hapert es bei Ihnen, wie sich auch an Ihrem Gebrabbel über eine "psychische Störung" zeigt. Zwischen einem psychischen Unwohlsein und einer psychischen Störung besteht ein kategorialer Unterschied.

      Die "islamische Migration angesprochen" hat Dr. Unterberger, Sie hingegen haben versucht, mit einer Plauderei über Ihre "germanische Sphäre" davon abzulenken. Statt sich für Ihr absonderliches "Nicht wirklich verstanden"-Verdikt zu schämen.

  5. Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
    26. Juni 2016 23:20

    Das Schlimmste kommt erst: Napoleon Junckapartie wird nun die Kontinentalsperre verhängen.

  6. ukrainisches Tagebuch (kein Partner)
    26. Juni 2016 19:31

    Die allerletzte Hoffnung Europas ist ein Betritt der nationalsozialistischen Ukraine zur EU.

  7. Zraxl (kein Partner)
    26. Juni 2016 18:46

    Ein Blick auf die Abstimmungsergebnisse zeigt mir, dass in England eine große Mehrheit für den Austritt votiert hat. Für einen Verbleib in der EU haben hingegen die Schotten und die City of London gestimmt, und dies mit ebenso beachtenswerter Mehrheit.

    Für das Finanzzentrum der City ist der EU-Austritt sicher eine Katastrophe, weil durch die Abnabelung von der EU ein wesentlicher Anteil des Finanzgeschäfts auszutrocknen droht, bzw. sich anderswohin verlagern wird. Schottland wiederum hat als Netto-Empfänger ein großes Interesse an einer EU-Mitgliedschaft. Der Rest, England, ist Nettozahler und die Gegenleistung aus Brüssel ist fragwürdig.

    • Zraxl (kein Partner)
      26. Juni 2016 18:56

      Nach der Scheidung, wenn das Gekreische verklungen ist, wird man einen pragmatischen Weg finden. England (vielleicht dann ohne Schottland) wird etliche EU Regelungen weiterhin wortwörtlich übernehmen und darf dafür freien Handel mit seinen Gütern in der EU betreiben. Die Briten müssen an der Grenze halt wieder ihren Pass herzeigen (oh wie schrecklich!). Nur Finanztransaktionen über London könnten komplizierter und damit unattraktiv werden.

      Die Schweiz überlebt ja komischer Weise auch irgendwie, obwohl sie nicht in der EU ist.

    • radiomeister (kein Partner)
      26. Juni 2016 21:43

      @ Zraxl
      das vereinigte königreich war NIE schengen mitglied. daher haben sie immer schon ihre pässe herzeigen müssen...so wie wir wenn wir in UK eingereist sind

  8. Wicca343 (kein Partner)
    26. Juni 2016 18:23

    Unendlich große Ereignisse brechen über uns herein, ja göttliche Ereignisse. Das Christentum wird durch Wicca ergänzt oder ersetzt. Immer mehr Menschen gelangen durch luzide Träume zu mystischen Erfahrungen. Es kann viel Geld gespart werden, wenn die Menschen mit Zweisitzer- oder Einsitzer-Autos fahren, anstatt mit Viersitzer-Autos. Der Heavy-Metal-Schrott wird abgelöst von einer natürlichen Musik. Empfehlenswert ist z. B. "Eblouie par la nuit karaoke" (bitte auf Youtube anhören). Dem Brexit wird folgen der Grexit. Schottland wird im zweiten Anlauf unabhängig. Nicht nur die Völker müssen voneinander getrennt werden, sondern auch die Generationen, sofern dies problemlos möglich ist.

  9. Wolfram Schrems (kein Partner)
    26. Juni 2016 18:10

    Die EU hat sich nicht bewährt. Sie hat ihre Chance gehabt - diese hat sie nicht genützt.

    Zumindest, wenn man davon ausgeht, daß es bei der Gründungsidee um Wohlfahrt und Frieden in Europa gehen sollte.
    Die Wohlfahrt ("Ederer-Tausender") ist durch konfiskatorische Steuern und drohenden Euro-Zusammenbruch bedroht, der Friede durch soziale Kämpfe und die Masseninvasion an "Flüchtlingen". Ganz abgesehen davon, daß die EU durch die aggressive US-Politik in eine unnötige Konfrontation mit Rußland hineingezogen wird.
    Krieg?

    Wenn sich ein System nicht bewährt, dann muß man beenden.
    Viele glauben diese Propagandalüge nicht mehr: "Die Staaten können die Problem nicht alleine lösen."

    Doch!

  10. wolfgang w. (kein Partner)
    26. Juni 2016 17:50

    Dem ist nichts mehr hinzuzufügen. Außer vielleicht ein kleiner Hinweis darauf, dass neben der genannten handelnden Personen wie Merkel und Co, nicht die "Alten" alleine für den Brexit schuld sind, sondern die Jungen gar nicht zur Wahl gingen. (siehe Wahlbeteiligung beim Brexit nach Wahlalter) Somit sollten die Jungen Engländer die Schuld bei sich selbst suchen! Alles in Allem ist der Brexit sicher kein Nachteil für die Briten- ich ahne, dass sehr bald auf die EU unlösbare selbstverschuldete Probleme zukommen werden, welche einen Brexit sicher rechtfertigen!

  11. Haut ab! (kein Partner)
    26. Juni 2016 16:58

    Der US-deutsche Bundespräsidentendarsteller J. Gauck (IM Larve) wurde heute in Sebnitz vom deutschen Volk empfangen. Das deutsche Volk jubelte seinem geliebten Führer zu:

    WIR WOLLEN KEINE STASI-SCHWEINE!!!

    • Undine
      26. Juni 2016 21:19

      Danke für diese Information! Das hat er sich redlich verdient, der eitle GAUCKLER!

      *************************!

  12. Knut (kein Partner)
    26. Juni 2016 13:48

    Irgendwie wird uns immer wieder suggeriert, dass Politiker unsere Geschicke lenken und sie Macht hätten. Einen Scheiß haben die ...

    Geld ist Macht beziehungsweise Macht ist Macht. Diese erbärmlichen Marionetten und Volksverräter tun das, was ihnen die Hochfinanzelite (Rothschild, Rockefeller, Soros und Konsorten aus dem Hintergrund über Mittelsmänner und Bilderberger anordnet.

    Warum wohl werden die Politmarionetten, wenn sie das Volk während ihrer Regierungszeit brav an der Nase herumgeführt haben, mit einem lukrativen Pöstchen in irgend einem Vorstand (oder ähnlichem) belohnt?

    Ein Kern wird - egal wie dumm er tut - die Schwerkraft auch ad absurdum führen und nur noch nach oben fallen.

  13. Not my Präsident! (kein Partner)
    26. Juni 2016 12:39

    Warum wurden die Stimmzettel der britischen Volksabstimmung nicht in Österreich ausgezählt? Das verhasste Regime in Brüssel hätte einen großen Triumph gefeiert.

    • Gasthörer (kein Partner)
      26. Juni 2016 12:53

      Zur Erinnerung:

      --> 10. Bundeskongress der Grünen (199x) - Grüne Alternative auf Schloss Goldegg (Salzburg). Thema des Kongresses ist die Haltung zur bevor stehenden Volksabstimmung über einen EU-Beitritt Österreichs. Der Hauptantrag, in dem das Ergebnis der Beitrittsverhandlungen kritisch betrachtet wird und der mit dem Kernsatz "Daher lehnt der Bundeskongreß der Grünen den Beitritt Österreichs zur Europäischen Union in ihrer derzeitigen Verfassung ab und spricht sich für ein ‚Nein‘ bei der Volksabstimmung am 12. Juni aus" endet, wird in geheimer Abstimmung mit 144 Pro-Stimmen (87,3%) bei 20 Gegenstimmen und 3 Enthaltungen angenommen.

      Wendehälse !!

  14. Gustav (kein Partner)
    26. Juni 2016 12:38

    Überhaupt soll man einfach seinem ästhetischen Urteil folgen, wenn man sich das Spitzenpersonal egal welches Vereins anschaut:
    Ein Jean-Claude Juncker dürfte allenfalls einen Kegelclub leiten, ein Martin Schulz taugte höchstens zum Chef eines Kleinstadtbahnhofs oder einer Justizvollzugsanstalt, doch als Repräsentanten von hunderten Millionen Europäern wirken diese beiden alten weißen Männer noch grotesker als Caligulas Gaul in der Senatorentoga. Instutitionen, die zu einer derartigen Negativauslese überhaupt imstande sind, müssen einfach geschleift werden, wobei zur Entschuldigung der armen Europäer an alle Wände geschrieben sei, dass niemand diese trostlosen Gestalten je gewählt hat.

    • Max Dutroux (kein Partner)
      26. Juni 2016 12:48

      Bitte zeigen sie mehr Respekt vor den Freimaurern aus dem Pädophilenzentrum Brüssel.

  15. Gasthörer (kein Partner)
    26. Juni 2016 12:18

    Test für die Reichweite und den Einfluss des Tagebuchs.

    "Aux-it" klingt nicht griffig - ist nicht sexy.

    "Austria la vista" gefällt zumindest mir recht gut.

    Wenn in nächster Zeit in UTB-Postings von EU-Kritikern der Begriff "Austria la vista" massiv verwendet wird, bestünde bei entsprechendem Einfluss dieses Blogs die Chance, dass der Begriff in den Mainstream "rüberschwappt".

    Also, bitte zahlreich verwenden und abwarten, ob wir in auf Krone, Kurier, Presse oder Standard wiederfinden...

  16. Konzerndiktatur (kein Partner)
    26. Juni 2016 11:19

    Nach Mussolini ist der Faschismus die Verschmelzung von Großkonzernen mit dem Staat.

    Hitler war der politische Führer der nationalsozialistischen IG-Farben-Konzerndiktatur.

    Der erste Vorsitzende der Kommission der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft, Walter Hallstein, war „zufällig“ ein Nazi.

    Die EU ist eine Konzerndiktatur, es sind auch noch die damaligen Konzerne mit an Bord.

    • Gasthörer (kein Partner)
      26. Juni 2016 12:58

      Wer hat noch Vertrauen in die EU ?
      Euro STOXX: - 8,6 %
      FTSE 100: -3,2 %

  17. Gasthörer (kein Partner)
    26. Juni 2016 10:56

    Rassist:

    1990: wer Menschen anderer Hautfarbe diffamiert.
    2015: wer den Islam kritisiert.
    2016: wer die EU verlässt.

    • logiker2
      27. Juni 2016 05:54

      2016: wer die EU Bürger vor Inzucht durch Masseninvasoren schützen will.

  18. Tik Tak from far away (kein Partner)
    26. Juni 2016 09:42

    Ja eh,

    weder der Lügner Boris Johnson, noch der Lügner und Betrüger Nigel Farage und schon gar nicht die Hetzkampagne der Murdoch Medien haben irgendeinen Anteil am Ergebnis.
    Das war eine Aktion wie die Abstimmung über Zwentendorf, null Inhalte aber jede Menge Bachgefühl.
    Nur keine Fakten.
    Der Erfolg dieser hirn- und faktenbefreiten Kampagnen kann auch bei so manchem Kommentar hier, nicht nur des Unterberger, gut beobachtet werden.
    Das Muster gab es vor ein paar Wochen In Österreich beim Ausritt der Wehsely gegen den Kurz.
    Nur steht heute der Unterberger anstelle der Wehsely da und plappert.

    Hoffentlich weiß der Unterberger wenigstens wo Großbritannien liegt.

    • Tik Tak from far away (kein Partner)
      26. Juni 2016 09:45

      Und ja, die EU ist eine Baustelle und massiv verbesserungswürdig.
      Das hatte aber nichts mit den Kampagnen in England zu tun.
      Die gingen zu 100% in den Bauch und nicht in den Kopf.

      Es wäre halt nett, wenn der Unterberger sich manchmal wenigstens ein klein wenig vor Ort informieren würde.
      Seine Jubler tun das sowieso nicht.
      Denen reichen so tolle Quellen wie unzensuriert.at oder oe24.at.
      Auch nicht besser als die Murdoch Medien.

    • Zraxl (kein Partner)
      26. Juni 2016 19:21

      Die Frage ist, ob man die EU tatsächlich verbessern kann. Seit die EU besteht, wird sie verbessert. Was ist das Ergebnis?
      Was ist konkret der Vorteil für Österreich?
      Ein Verwaltungsmoloch in Brüssel, für den wir Unsummen bezahlen?
      Die vielen Arbeitslosen?
      Ein Euro, mit dem bankrotte Staaten finanziert werden?
      Die kaputten Universitäten und das Verbot, die einheimischen Studenten zu fördern?
      Die Zuwanderer, die uns Frau Merkel aufs Aug drückt und die unser Sozialsystem sprengen?

      Unsere besten Anwälte laufen inzwischen aus dem Land weg, um sich in der Schweiz, einem nicht EU-Land, anzusiedeln.

    • Anmerkung (kein Partner)
      26. Juni 2016 19:45

      Glückwunsch, @Tik Tak! Ihre Kommentare spiegeln die Überheblichkeit des rot-schwarzen Systems wider ("Brexit" ist die verdiente Antwort). Abwechselnd dreschen Sie die roten und schwarzen Propagandaphrasen. Hier mit schwarzer Schlagseite, hin zu denen, die am schmarotzerbegünstigenden Finanzmarktwildwuchs und den Vorschubleistungen für die Steuerminimierung der Konzerngiganten schuld sind. Aber von Einsicht keine Spur!

      Einig sind sich die roten und schwarzen Besserwisser auch dabei, Europa mit Immigranten zu fluten. Die Schwarzen wollen billige Arbeitskräfte für "die Wirtschaft", die Roten wollen die Schmarotzermassen, die da mitkommen, als sozialleistungssabhängige neue Wählermehrheit.

    • Pennpatrik
      27. Juni 2016 05:54

      Danke für dieses faktenteiche Posting!

    • Krokus (kein Partner)
      27. Juni 2016 15:09

      Lieber Tik Tak from far away,

      darf ich André Kostolany zitieren:
      "Gewinnen kann man, verlieren muss man."
      ist nicht jede Vernichtung an Börsenwerten geradezu Voraussetzung für das nächste Ansteigen?

      "An der Börse sind 2 mal 2 niemals 4, sondern 5 minus 1.
      Man muss nur die Nerven haben, das minus 1 auszuhalten."
      zu heftig in Pfund investiert?

      "Das Verhältnis von Börse und Wirtschaft ist wie das eines Mannes auf einem Spaziergang mit seinem Hund. Der Mann geht langsam vorwärts, der Hund rennt vor und zurück."
      Der Hund läuft auch mal in die andere Richtung zurück, nur nicht die Nerven verlieren, er kommt schon wieder ...

  19. Torres (kein Partner)
    26. Juni 2016 09:32

    Ob die Nachteile eines Austritts "in Kauf genommen" oder "übersehen" wurden, ist hier nicht die Frage. Übersehen werden konnte nichts, da die Befürworter eines Verbleibs, an der Spitze mit Cameron, ja monatelang diese Nachteile immer wieder aufgezeigt haben. Das Problem dabei war, dass man ihnen nicht mehr geglaubt hat. Bezüglich der orientalischen Völkerwanderung war GB insofern nicht voll davon betroffen, als es ja nicht zu Schengen gehörte un daher seine eigenen Grenzen ohnehin selber sichern musste. Wobei GB aber zugegebenermaßen erstens durch die Masse der Invasoren und zweitens durch die Urteile der europäischen Höchstgerichte wesentlich dabei behindert wurde.

  20. Alex K. (kein Partner)
    26. Juni 2016 09:28

    Wie kommt man überhaupt auf die Idee dass es den Briten nach Austritt schlechter gehen werde?
    Die gehörten sowieso nie richtig dazu, sind also gewohnt ohne EU zu leben. Sie bekamen auch alle Extrawürste die sie nur wollten - diese wurden ihnen gerne gewährt um sie bei Laune zu halten!

    Merkel hat übrigens auch schon zu erkennen gegeben dass sie den Briten weiterhin die gebratenen Tauben in den Rachen schieben wolle!

    Es wird sich also für die Briten nicht viel ändern außer dass sie sich die Beitragszahlungen ersparen!

    • Tik Tak from far away (kein Partner)
      26. Juni 2016 09:49

      " ... Wie kommt man überhaupt auf die Idee dass es den Briten nach Austritt schlechter gehen werde? ..."

      Sie meinen die Vernichtung von knapp 2 Billionen an Börsenwerten, der Abzug von etwas über 150 Milliarden an Investmentgeldern aus UK, die Abwertung des GBR, der Verlust von rund 20% des Werts der britischen Pensionskassen und der Verlust von ein paar hunderttausend Arbeitsplätzen in den nächsten Monaten wäre alles kein Problem?
      Eine Rezession, die aktuell übrigens bereits vor dem Referendum in knapp 2/3 des Landes herrscht, über ein paar Jahre ist dann sicher auch kein Problem für Sie?

      Dann glauben Sie sicher auch an das Christkind.

    • Torres (kein Partner)
      26. Juni 2016 09:51

      Und diese Beitragszahlungen (netto etwa 5 Md.) werden jetzt wohl auf die wenigenübreiggebliebenen Nettozahler aufgeteilt, d.h. auch Österreich wird noch weitere 100e Millionen zusätzlich einzahlen müssen. Irgendwelche Einsparungen sind ja wohl das letzte, was sich die EU-Verantwortlichen vorstellen können; im Gegenteil: man braucht ja weitere Milliarden, um die die oreintalischen und afrikanischen Invasoren, die ja noch massenweise kommen werden, auf Dauer zu alimentieren.

    • Gustav (kein Partner)
      26. Juni 2016 13:36

      Ein Tenor der Einhelligkeit: Großbritannien wird abstürzen, untergehen, zu einer kleinen, abgehängten Insel verkümmern. Das widerspricht zwar allen Erfahrungen, dem universitären Standard wie auch der Anpassungsfähigkeit der Briten; doch die gegenteilige Prognose findet sich nirgends. In jedem Fall wäre sie Brüssels Albtraum: Dass nämlich Großbritannien, befreit von Bürokratie, Einheitsrichtlinien und Milliardenzahlungen, wirtschaftlich vorankommt, während der Euro-Raum stagniert, Milliarden in die Bankenrettung steckt und sozial zerbricht. Nun gibt es seit Freitag einen Maßstab des Vergleichs.

    • Anmerkung (kein Partner)
      26. Juni 2016 22:10

      @Gustav, wundern Sie sich nicht.über die "Einhelligkeit". Was in allen Phasen der europäischen "Vergemeinschaftung" funktioniert hat, ist die Propaganda gegen alles, was dem Projekt im Weg steht.

      Umso entschlossener werden nun, nach dem bedrohlichen ersten Austritt, sämtliche Register der Massenbeeinflussung gezogen. Mit einer an Einseitigkeit unüberbietbaren Hetze versucht man, jede Wiederholungsgefahr zu vernichten.

      Wie gut sich die EU da auskennt, dafür ist die durch rot-schwarze Gehirnwäsche zu großen Teilen verdorbene Jugend Europas - viele junge Gehirne sind derart "weichgeklopft" worden, dass sie sogar zum Suizid durch "Willkommenskultur" bereit sind - der traurigste Beweis.

  21. Werndl (kein Partner)
    26. Juni 2016 09:08

    Kurz nach Abstimmung war eine der ersten Wortmeldungen aus der EU, dass "verstärkte Aufklärungsarbeit" geleistet werden muss.

    Die Gehirnwäsche wird also weitergehen wie bisher!

  22. Anmerkung (kein Partner)
    26. Juni 2016 08:09

    Die Europäische Union ist ein typisches Produkt des politischen Nachkriegssystems in Europa: des Systems, in dem (wie vom Hegemon, den USA, geboten) zwei politische Parteien abwechselnd an der Macht sind (oder US-ungehorsam zusammen eine große Koalition bilden).

    Der Niedergang der EU ist nicht auf Fehlentwicklungen "Brüssels" zurückzuführen, sondern voll und ganz auf die Fehlentwicklungen des rot-schwarzen Systems. Das sind die Zuspitzungen sowohl in Richtung Wohlfahrtsstaat als auch in Richtung Marktfanatismus.

    Im besserwisserischen Auftreten der EU spiegelt sich nur die Überheblichkeit des Systems wider: "Schwarz und Rot - oder Tod!"

    Die EU ist bloß ein "Fieberthermometer" des Systems.

  23. Brigitte Kashofer
    25. Juni 2016 22:21

    Die Briten wollen eben keine "Bevölkerung" sein, sondern ein Volk!

  24. Claudius
    25. Juni 2016 00:23

    Die Bürger Britanniens sind den Lügen der Brexit-Leute auf den Leim gegangen und erst ganz langsam gibt es ein Aufwachen aus den Lügenmärchen:

    Die „Brexit“-Befürworter argumentierten, dass durch einen Austritt aus der EU 350 Mio. Pfund (430 Mio. Euro), die Großbritannien wöchentlich an die EU überweise, frei würden - die dann in das nationale Gesundheitssystem fließen könnten.

    Von diesem Versprechen rücken Farange und Johnson schon einen Tag nach dem Brexit wieder ab u. wollen nichts davon wissen weil diese simple Rechnung nie gestimmt hat:

    Hier ein Fotobeweis dieses Versprechens: http://orf.at/static/images/site/news/20160625/brexit_analyse_gruende_nhs_body01_r.4696323.jpg

    Am Morgen nach der „Brexit“-Abstimmung sagte der Chef der rechtspopulistischen UKIP-Partei, Nigel Farage, dass diese Behauptung ein Fehler der Leave-Kampagne gewesen sei. Er betonte, dass er selbst aber nicht Teil dieser Kampagne gewesen sei. Er könne nicht garantieren, dass die Millionen nun tatsächlich dem britischen Gesundheitssystem zufließen würden, sagte Farage - und provozierte damit einen Aufschrei auf Twitter.

    Viele Wähler wurden in die Irre geführt als man ihnen sagte: Stimmt jetzt für "Leave", dann kann UK besser verhandeln mit der EU und sich bessere Bedingungen einer erneuerten Mitgliedschaft bzw. einer Assoziierugs-Mitgliedschaft aushandeln.

    Es wird ein Aufwachen auf den britischen Inseln geben .... Farange und Johnson werden keine großartigen Karrieren in weiterer Zukunft machen können das sage ich jetzt voraus.

    • phaidros, aus gutem Grund
      25. Juni 2016 06:54

      Bravo, Sie haben wortwörtlich das niedergeschrieben, was die ORF-Lady Dittelbacher gestern in der ZIB 2 verlas.

      Eine tolle Leistung!

    • machmuss verschiebnix
      25. Juni 2016 11:57

      GB ist bestenfalls auf der "Türschwelle der EU" gestanden, war aber nie wirklich drin,
      also gab es auch keinen BREXIT ! KEIN Euro und auch sonst jede Menge Extrawürstel,
      der Austritt wird daher gar nicht auffallen. Und die Abwertung des Pfund war zum
      größten Teil eine krasse Überreaktion und nur teilweise gerechtfertigte Wertbereinigung.

    • Undine
      25. Juni 2016 20:10

      @Claudius

      Auch Österreich ist seinerzeit den EU-Einpeitschern und deren faustdicken Lügen auf den Leim gegangen. Das Erwachen aus dem Lügenmärchen war sehr ernüchternd; keiner, der damals für den EU-Beitritt gestimmt hat, wollte DIESE EU, wie wir sie heute erleiden müssen!

    • Undine
      25. Juni 2016 20:10

      @Claudius

      Auch Österreich ist seinerzeit den EU-Einpeitschern und deren faustdicken Lügen auf den Leim gegangen. Das Erwachen aus dem Lügenmärchen war sehr ernüchternd; keiner, der damals für den EU-Beitritt gestimmt hat, wollte DIESE EU, wie wir sie heute erleiden müssen!

    • Undine
      25. Juni 2016 20:11

      @Claudius

      Auch Österreich ist seinerzeit den EU-Einpeitschern und deren faustdicken Lügen auf den Leim gegangen. Das Erwachen aus dem Lügenmärchen war sehr ernüchternd; keiner, der damals für den EU-Beitritt gestimmt hat, wollte DIESE EU, wie wir sie heute erleiden müssen!

    • Haider
      25. Juni 2016 21:52

      Da gehört wohl extremer Masochismus dazu, den ORF für einen sogenannten "Faktencheck" heranzuziehen. Unserem ORF glaube ich nichteinmal die Zeitansage in der Früh.

    • Günther (kein Partner)
      26. Juni 2016 16:26

      "auf Diversität sollte man sich einstellen und sich darauf vorbereiten "
      Ja richtig lieber Freak. Unser Haushalt hat massiv an Waffen aufgerüstet. So haben Sie es sicher gemeint , oder ?

  25. Brigitte Kashofer
    • Freak77
      25. Juni 2016 00:07

      Jedenfalls haben die Briten denen einmal die halbe Welt als Kolonialmacht gehört hat wesentlich mehr mit Mulitkulti zu tun als die Kontinentaleuropäer. Die Briten haben Multikulti sozusagen erfunden.

      Frans Timmermans hat Recht: auf Diversität sollte man sich einstellen und sich darauf vorbereiten. Die Vielfalt der Welt und seiner Nationen u. Völker zu leugnen wäre falsch. In dem Punkt sollten die Politker ihren Bürgern die Wahrheit nicht vorenthalten:

      Man kann sich nicht in eine Welt zurückbeamen sie sie vor 30 Jahren war ins Jahr 1986. Es ist nötig sich der Welt wie sie jetzt, 2016 ist zu stellen.

      Die EU ist eine Familie von Nationen und Völkern, das macht sie natürich multikulturell.

    • Wyatt
      25. Juni 2016 07:50

      Frans Timmermans hat Recht ?

      Als er die Mitglieder des EU-Parlaments aufforderte, vermehrt dazu beizutragen, dass monokulturelle Staaten verschwinden (in der englischen Zusammenfassung wörtlich: erase = [diese] auszuradieren) und den Prozess der Umsetzung der „multikulturellen Vielfalt“ in allen Staaten weltweit zu beschleunigen !!!!!!!!

      Die Masseneinwanderung von moslemischen Männern nach Europa ist ein Mittel zu diesem Zweck. Kein Land soll der unvermeidlichen Vermischung entgehen, vielmehr sollen die Zuwanderer veranlasst werden, auch die entferntesten Plätze des Planeten zu erreichen, um sicherzustellen, dass nirgends mehr homogene Gesellschaften bestehen bleiben !!!!!!!!

    • Undine
      25. Juni 2016 20:44

      @Freak77

      "Die EU ist eine Familie von Nationen und Völkern, das macht sie natürlich multikulturell."

      Europa war auch schon VOR der EU multikulturell: Es lebten immer schon viele Nationen auf diesem Kontinent---jedes Volk hatte seine National-Eigenschaften, die das Land PRÄGTEN, und zwar im POSITIVEN SINN! Es müssen nicht alle Nationen zwangsweise durcheinandergemischt werden. Man raubt ihnen bloß die Wurzeln und das Zugehörigkeitsgefühl. Was machen denn die Zuwanderer? Auch sie wollen lieber unter sich wohnen!

      MULTIKULTI ist eine SCHIMÄRE!

    • Günther (kein Partner)
      26. Juni 2016 16:28

      Hoppla falscher Absatz. "auf Diversität sollte man sich einstellen und sich darauf vorbereiten " Ja richtig lieber Freak. Unser Haushalt hat massiv an Waffen aufgerüstet. So haben Sie es sicher gemeint , oder ?

    • Anmerkung (kein Partner)
      27. Juni 2016 01:01

      Ja, @Günther, so muss man das wohl verstehen. @Freak77 meint offensichtlich, dass von 1986 bis zuletzt mit juristischen Spitzfindigkeiten herumgeeiert wurde, ohne dass sich ein Erfolg eingestellt hätte.

      Aus seiner Perspektive stellt es sich nun so dar, dass es, statt den unsäglichen Stillstand immer weiter zu verlängern, in den man sich mit pompösen völkerrechtlichen Verrenkungen hineinmanövriert hat, nur ein paar Geschützstände an den kritischen Grenzstellen braucht. Darin, dass das wirksamer und wesentlich billiger ist, kann man ihm auch nicht widersprechen.

      Die eine oder andere Geschoßgarbe ist eben aus seiner Sicht dafür "nötig, sich der Welt, wie sie jetzt, 2016, ist, zu stellen".

  26. Brigitte Kashofer
    24. Juni 2016 23:40

    Was werden die EU-Spitzen daraus lernen? Volksabstimmungen sind gefährlich und daher zu vermeiden.

    • franz-josef
      25. Juni 2016 11:21

      Was die Grünen vor kurzem schon verkündeten. Nachdem die Bevölkerung das Problem ist, nachdem die Bürger das Pack sind - kurzum, nachdem die Bevölkerung EU-weit einfach nur mehr stört, sollte man sie endlich ruhigstellen. Schnabel zu.

      Was quer durch viele Foren heute auffällt, ist die deckungs- oder sinngleiche Wortwahl beim Beweinen der nun ins Stottern geratenden EU. Da krabbeln offenbar wirklich eine Vielzahl von Bots herum, um zu betrauern, daß das hehre Projekt von miesen Politikern zum Scheitern gebracht wird.
      Nirgendwo habe ich den Hinweis gefunden, daß ursprünglich fünfzehn Großkonzerne beisammen saßen (die alle gut finanziert und aufgestellt sind) und die EU "schufen",

    • franz-josef
      25. Juni 2016 11:26

      Fortsetzg
      und dabei einige Themen auf dem Tapet hatten - unter anderem, man erinnere sich doch bitte, die weltweiten Wasserrechte, die sich Nestlé gleich anschickte, sich unter den Nagel zu reißen. Da gab es auch in Österreich eine Kampagne pro und contra Verkauf unseres Wassers, in Kanada ruinierte Nestlé übrigens eine ganze weite Landschaft,, wie arte einmal dokumentierte.Mit gutem Grund wurde es inzw. still.
      Ein weiteres Ziel war der Straßenausbau und zwar betont durch das europ.Herzstück Österreich, man erinnere sich hier auch an die Kämpfe der Spediteure, die befürchteten, daß wirklich auf die Schiene umgerüstet werde würde,
      usw.usw.

      Widerlich, diese Lügerei.

    • franz-josef
      25. Juni 2016 11:32

      Der massive Einsatz dieser gleichlautenden Feststellungen, daß das "gute" Projekt von "schlechten" Politikern in GEfahr gebracht wurde, läßt schon den Ansatz für die nächsten Werbekampagnen erkennen
      Vermutlich wird nun ein Schuldiger gefunden und ausgetauscht werden, und dann gehts mit der Vertiefung und noch mehr Knebelung in Richtung Entmündigung fröhlich weiter.

      Und Horrorvision: Wenn gar nichts mehr geht, dann greift man auf den Lissabon-Vertrag zurück. Um den "Aufruhr" niederzuschlagen, hat man inzwischen genug Abhängige importiert.

  27. Brigitte Kashofer
    24. Juni 2016 23:37

    Merkel hat's geschafft!

  28. machmuss verschiebnix
    24. Juni 2016 23:03


    Abseits vom Thema, zitiere ich wieder mal ein paar Schmankerl aus der IT-Welt:


    Haben Bots die Brexit-Wahl entschieden? Sie haben zumindest die Meinungsbildung in den sozialen Medien massiv beeinflusst, glauben Wissenschaftler. Sie haben Twitter-Accounts beobachtet und dabei festgestellt, dass automatisierte Nutzerkonten die Diskussion dominiert haben – pro Brexit (Spiegel: http://www.spiegel.de/netzwelt/web/brexit-und-soziale-netzwerke-bots-koennten-waehler-manipulieren-a-1099196.html ).

    Verschlüsselung? Kein Problem!

    Die Bundesregierung will Verschlüsselung systematisch knacken und stellt hierfür eine eigene Behörde auf die Beine. In der "Zentralen Stelle für Informationstechnik im Sicherheitsbereich" (Zitis), sollen einige Hundert Spezialisten die Codes von Herstellern wie Apple oder Microsoft knacken, damit Polizei und Verfassungsschutz weiterhin mitlesen können (Süddeutsche: http://www.sueddeutsche.de/digital/sicherheitspolitik-neue-behoerde-soll-fuer-regierung-verschluesselte-kommunikation-knacken-1.3047884 ).
    Die Behörde soll explizit unabhängig von Polizei und den Geheimdiensten agieren und lediglich technische Lösungen liefern, die sie selbst entwickelt oder (wo auch immer) einkauft.

    Massenüberwachung soll legalisiert und ausgeweitet, dafür aber besser kontrolliert werden, so die Bundesregierung in einem neuen Gesetzentwurf zur Geheimdienstkontrolle. Allerdings wird die Kontrolle, so wie sie im Gesetzentwurf definiert ist, schon jetzt als "zahnloser Tiger" gesehen (Netzpolitik.org: https://netzpolitik.org/2016/gesetzentwurf-zur-geheimdienst-kontrolle-grosse-koalition-will-massenueberwachung-legalisieren-und-legitimieren/ ).

     
    ... da reibt man sich die Augen ...

    MS SQL Server läuft demnächst auf Linux und Docker-Container, zum Ausprobieren liegt jetzt eine Preview ( https://www.microsoft.com/en-us/server-cloud/sql-server-on-linux.aspx auf Ubuntu in einem Docker-Image vor (silicon.de: http://www.silicon.de/41629373/sql-server-kommt-auf-linux-und-docker-container/ ). Übrigens läuft inzwischen rund ein Drittel aller Installationen auf Azure, Microsofts Cloud-Plattform, mit Linux, Tendenz steigend (ZDnet.com: http://www.zdnet.com/article/microsoft-nearly-one-in-three-azure-virtual-machines-now-are-running-linux/ ).

    ... und das ist voll der Hammer ...

    Mark Zuckerberg klebt sein Webcam ab, ebenso das Mikrofon an seinem Laptop. Das hat neulich ein Foto vom Schreibtisch des Facebook-Chefs verraten. Offensichtlich weiß er nur zu gut, dass ein nicht leuchtendes grünes Lämpchen neben der Webcam nicht unbedingt heißen muss, dass die Kamera tatsächlich aus ist (Zeit.de: http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2016-06/webcam-ueberwachung-marc-zuckerberg-datenschutz-abkleben ).

  29. machmuss verschiebnix
    24. Juni 2016 22:36

    Die Briten werden - abgesehen von den Schweizern - in Europa die Einzigen
    sein, die ihren Staatshaushalt aus eigener Kraft in Ordnung bringen können !
    Letztlich ist es doch die mangelnde Reform-Bereitschaft, daß die EU derart
    in den Seilen hängt !
    So wie die Flüchtlinge nicht an der Regierung schuld sind, sondern umgekehrt,
    so ist es auch mit allen anderen Schiefständen.

    Da hat Susanne Chmela sicher recht, die Britts weden das schnell auf die
    Reihe kriegen, sind ja schließlich überall auf der Welt präsent !

    • lei-lei
      25. Juni 2016 00:24

      Misslagen und Schiefstände? Das ist ja ganz was Neues.

      MfG, die Sprachpolizei

      p.s. Es liegt nicht an einem Mangel an Reformen, sondern an den Einstellungen, meine ich. Das Wort "Reform" artet immer mehr zu einer Drohung aus.

    • machmuss verschiebnix
      25. Juni 2016 13:19

      Die Einstellungen ? Wessen Einstellungen - wohl nur die der Polit-Mafia ?@!
      Wenn ich jetzt, nach dem Brexit wieder allerorten vom "Erstarken der Nationastaaten"
      höre und lese, dann sind damit doch genau jene Zirkel gemeint, die von den
      jeweiligen Wählern bisweilen sogar auf einstellige Prozent-Sätze abgestraft wurden !
      Ja, der Ball liegt jetzt wieder ausgerechnet bei jenen, die auch vorher schon
      IHRE LEUTE nach Bürssel gesandt hatten - also genau denselben Polittruck,
      der auch in den jeweiligen Nationalstaaten für "Lähmung" gesorgt hatte ! ! ! ! ! !

    • lei-lei
      25. Juni 2016 21:58

      Das ändert nichts daran, dass den nationalen (Macht-)Eliten der bequeme Weg der Herrschaft über die EU erschwert wird, je mehr Leute dieses Spiel durchschauen.

      Im übrigen ist auch in GB eine nationale Machtelite herausgefordert worden, die dabei gegen eine sich herausbildende neue Elite verloren hat.

    • lei-lei
      25. Juni 2016 22:05

      Ad "Einstellungen":

      Was soll denn reformiert werden, wenn die EU-Machteliten (samt nationalem Partei-Establishment dahinter) sich als Retter von tausenden Mittelmeer-Übersetzern feiern lassen, um damit zu überspielen, dass es ihre eigene Willkür ist, die Invasoren nicht sofort zurück zu den Ausgangshäfen zu expedieren? Was soll da eine Reform bringen?

    • machmuss verschiebnix
      26. Juni 2016 10:11

      @lei-lei,

      die Schar aktien-scheffelnder Eliten in Brüssel ist weder Willens,
      noch imstande, politische Macht an überschaubar große, homogene Regionen
      zu delegieren - worin sich dann wirklich das jeweilige Volk widerfinden UND
      selbst verwalten könnte (statt sich von Großaktionären die Glühbirne vorschreiben
      zu lassen).

      (Kern-)Europa der Regionen - realistische Alternative oder Wunschdenken ?

      Schon beim ersten Blick auf einen, irgendeinen europäischen Nationalstaat,
      drängt sich doch die Frage auf, wann wird die dort herrschende Hybris vollends
      unfinanzierbar werden ? Was dann ?

      Was spricht eigentlich dagegen, sich das Wunschdenken - eines Kern-Europa der
      Regionen - näher anzusehen?

    • lei-lei
      27. Juni 2016 23:58

      Ja das Kern-Europa! Klingt ja auf den ersten Blick ganz nett, zumal jedem Ordnungsräume in den Sinn kommen, denen er sich nahefühlt.

      Auf den zweiten Blick gilt es zu bedenken, dass jede Nation Traditionen hat, die zB in der nationalen Rechtsordnung ihren - oftmals auch begründbaren - Niederschlag finden. Was lässt Sie glauben, dass ein Durchmischen derart gewachsener Strukturen besser sein soll als die bisherige Lage?

      Außerdem glaube ich nicht, dass Brüssels Eliten Aktien scheffeln - das haben die doch gar nicht nötig! Angeblich verdienen 10.000 EU-Beamte mehr als der britische Premierminister, da kann die Wirtschaft durch Kauforgien so richtig nach Herzenslust unterstützen, kauft von Lou

    • lei-lei
      28. Juni 2016 00:04

      ..., da kann man die Wirtschaft durch Kauforgien so richtig nach Herzenslust unterstützen, kauft Louis-Vuitton und Immobilien in bester Lage, falls nötig mit Unterstützung billigst erhältlicher Kredite. Da wären doch Aktien vielzu riskant und unbequem, zumal diese Kreise ohnedies keine Ahnung vom Wirtschaftsleben haben!

    • lei-lei
      28. Juni 2016 00:06

      Motto:

      Vom tributpflichtigen Untertan lässt es sich allemal besser leben als von schwankenden Kapitalmarkterträgen!

    • lei-lei
      28. Juni 2016 09:33

      Schließlich - je mehr es zum Verschmelzen gewachsener Strukturen kommt, umso eher werden Zentralismus und bürgerferne Entscheidungen zu erwarten sein.

      Überdies bringt ein Wettkampf der Systeme auch in evolutionärer Hinsicht mehr.

  30. Brigitte Imb
    24. Juni 2016 21:55

    Daß die Eurokraten ein wenig zappelig und aufgeregt sind war ja im Falle des Brexit zu erwarten.
    Die ganze Schwarzmalerei ist m.M. lediglich Show, denn es gab auch ein Leben vor der EU und die Verweigerer (Schweiz u. Norwegen) leben ohne diesen aufgeblähten Politikerverein um einiges besser.

    Einzig Kurz scheint den Durchblick zu haben und er getraut sich den auch zu formulieren, was wiederum zu großen Schmerzen von Juncker et al. führen dürfte.
    Der junge Mann wird mir zunehmend als Politiker sympathisch. Da scheint tatsächlich ein Naturtalent neben dem abgehalfterten Politikersumpf am Wachsen zu sein.

    http://www.krone.at/Oesterreich/Nach_Brexit_DIESE_EU_ist_am_Ende!-Kurz_fuer_Veraenderung-Story-516829

  31. Dracula
    24. Juni 2016 21:38

    ORF online: Die Außenminister der sechs Gründerstaaten der Europäischen Union kommen morgen in Berlin zusammen, um über die Folgen des „Brexit“ -Referendums zu beraten. Im Entwurf für eine gemeinsame Erklärung ist von einer „flexiblen Union“ die Rede, die Raum lassen soll für Partnerländer, die weitere Integrationsschritte noch nicht mitgehen können oder wollen. Ziel ist, zu verhindern, dass sich eine Entwicklung wie in Großbritannien in anderen Staaten der EU wiederholt.........
    naja, 3mal dürfen wir raten, wo sich Österreich dann einreihen wird - bis zum letalen Ende treu-deutsch (wieso ist diese Haltung eigentlich in diesem Zusammenhang auf einmal absolut polit.corr.???) und fleissig dabei, uns tot-zu-integrieren.
    Die Wände hinauf treibt mich das Anhören der jeweiligen News heute - permanent nur: Angela Merkel sagt, Angela Merkel verkündet, Angela Merkel meint, hofft, glaubt usf. Angel Merkel also = DIE EU. Und ganz genau so ist es ja wohl inzwischen, auch wenn das entrüstet dementiert wird.
    Hipphipp auf unseren neuen tollen Kanzler, Merkel kann sich auf ihn verlassen, wir Österreicher freilich sind mit ihm: verlassen.

    • Pennpatrik
      24. Juni 2016 21:56

      Sie ist immerhin die Staatsratsvorsitzende.

    • Brigitte Imb
      24. Juni 2016 21:58

      ..und besser erklären und so einen Käse. Ich kann´s nicht mehr hören und ertragen diese Pseudomerkeldiktatur.

  32. Rosi
    24. Juni 2016 21:02

    Vor 2 Stunden war erstaunlicherweise im Radio zu hören, daß Großbritannien das erste (!!!) Mitglied ist, das aus der EU austritt.
    ... das klingt schon einmal ganz gut, finde ich ...
    Vielleicht fangen einige doch an zu verstehen?

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

  33. Pennpatrik
    24. Juni 2016 20:55

    Sie haben nicht nur bis zuletzt nichts verstanden. Sie verstehen es immer noch nicht:

    ORF, Runder Tisch, Turnherr:
    5 Personen sprechen darüber, wie die Briten diese "falsche" Entscheidung treffen konnten.
    Obwohl über 50% der Briten für den Brexit stimmten. Da werden doch wohl auch gute Gründe DAFÜR dabei gewesen sein.
    Es ist wirklich hoch an der Zeit, dass den kommunistischen Systemmedien der EURO entzogen wird und ich hoffe inständig, dass der nächste Kanzler Strache heißt und die Vernichtung des ORF seine erste Handlung sein wird.

    • Brigitte Imb
      24. Juni 2016 22:04

      Ad ORF: Ungemach zieht auf für Wrabetz, denn Grasl kandidiert auch. ;-)

  34. Riese35
    24. Juni 2016 20:38

    Hahn beklagt eine mangelnde "kulturelle Harmonisierung". Das ist also das Problem der EU, das es zu überwinden gilt.

    • Pennpatrik
      24. Juni 2016 20:58

      Die Präpozenz von Hahn ist unglaublich. Aber geschichtlich gesehen ist er ein Fürst. Ein Reichsfürst. Das ist uns nicht bewusst und wir haben einfach zuwenig Ehrfurcht vor ihm.
      Er will das Debakel auch mit mehr Zentralismus bekämpfen und sieht den Fehler nur darin, dass sie "die EU" zuwenig schnell gebastelt haben. Die Lösung ist eine Beschleunigung der Zentralmacht.
      Wie halt der Lenin und der Stalin. Nur (vorläufig?) mit weniger Toten.

    • Riese35
      24. Juni 2016 21:39

      Ja, genau so sehe ich das. Und ich muß gestehen, daß ich über den Brexit auch eine gewisse Trauer empfinde. Denn Österreich wird sich nicht aufraffen, etwas zu ändern, und in der EU werden mir die UKIP und Nigel Farage abgehen. Die Rest-EU wird nur noch schneller zu einer sozialistischen Volksdemokratie, und was das bedeutet, kenne ich aus den 80er Jahren. Das Ende kommt dadurch wahrscheinlich früher, aber mit goßen Schmerzen.

    • Brigitte Imb
      24. Juni 2016 22:47

      @Riese35,

      durchaus gelungen scheint die Harmonisierung Gio´s höchstpersönlich mit der Brüsseler Gourmetkultur zu sein. ;-)

  35. Claudius
    24. Juni 2016 20:35

    Die jungen Briten die bekanntlich in der Mehrheit für die EU stimmten - sind wütend über den Brexit:

    Viele junge Briten fühlen sich um ihre Zukunft in der E.U. betrogen u. entwickeln Ressentments gegenüber den Älteren:

    "Meine Zukunft ruiniert"Junge Briten wüten gegen den Brexit

    Vor allem ältere Briten stimmten für den Brexit, die Jüngeren für einen Verbleib in der EU. Jetzt äußern die jungen Briten ihren Frust in den sozialen Netzwerken - und schimpfen über die ältere Generation. Andere reagieren typisch britisch - mit Humor.

    http://www.n-tv.de/politik/Junge-Briten-wueten-gegen-den-Brexit-article18038591.html

    • Pennpatrik
      24. Juni 2016 21:00

      Die Jungen brauchen sich nicht aufregen.
      Die Alten haben nur deshalb für den Brexit gestimmt, weil sie aus der Zeit VOR der EU-Mitgliedschaft wussten, dass ein Land auch ohne Brüssel ganz gut leben kann.
      Einigen Jungen (es haben ja nicht alle Jungen gegen den Brexit gestimmt) fehlt einfach die Phantasie dafür. Oder das Zentralkomitee hat ihnen keine andere Linie vorgegeben, die sie nachbeten können.

    • Pennpatrik
      24. Juni 2016 21:02

      Ach ja - "wüten gegen den Brexit".
      Die Befürworter hätten aber die Goschn halten müssen, wenn die Gegner des Brexit gewonnen hätten?

      Typisch für Linke. Wenn sie siegen, berufen sie sich auf die Demokratie, wenn sie verlieren auf die Gewalt.

    • Claudius
      25. Juni 2016 00:11

      Pennpatrick: Die Jungen haben jedes Recht der Welt sich auf zu regen wenn ihnen von der alten Generation vor lauter Ängstlichkeit die Zukunft in einem offenen Europa gestohlen wird.

      Die Jungen dürfen sich aufregen, sie haben ihr Leben noch vor sich.

    • lilibellt
      25. Juni 2016 00:49

      Es sind weniger als 50% der Jungen zur Wahl gegangen, also wird der Wunsch, in der EU zu bleiben, schon nicht so ausgeprägt gewesen sein ("silence gives consent"). Wenn sich die jugendlichen "Betrogenen" über irgendetwas aufregen wollen, sollen sie sich bei ihren Altersgenossen beschweren und keinen künstlichen Generationenkonflikt beschwören. Wären genausoviele der unter 24-Jähringen wie der über 60-Jährigen zur Wahl gegangen, würde das Ergebnis anders ausschauen (vorausgesetzt die Umfragewerte vor der Abstimmung stimmen - nämlich dass ca. 75% der Jungen für einen Verbleib in der EU waren)

    • Cotopaxi
      25. Juni 2016 06:59

      Die Jungen sind bereits von der EUdSSR gehirngewaschen - genauso wie seinerzeit die junge Merkel.

    • franz-josef
      25. Juni 2016 09:49

      Die Jungen haben die prosperierenden Verhältnisse in den Jahren vor der unseligen EU Diktatur nicht erlebt. Die wissen gar nicht, daß es blühende Wirtschaft mit so vielen Arbeitsplätzen und guten Löhnen gab, daß die SamstagBeilagen der Zeitungen wegen der Dicke der Stellenanngebote kaum mehr zu falten waren.
      Daß man seine gute Zukunft planen konnte, Familie gründen, Wohnraum schaffen, daß die Banken noch (gerne) Kredite vergaben und man auch wußte, daß man sie zurückzahlen können werde.

      Die Jungen sind mit Kriegsberichten, Angstmache, Drohungen, Lügen, zunehmender Verarmung,Arbeitslosigkeit, Entwertung der Traditionen, Niedergang der Schulbildung...usf. großgeworden.

    • Charlesmagne
      25. Juni 2016 09:50

      @cotopaxi
      Genauso ist es. Das ist auch der Grund, warum die sogenannt jungen "Gebildeten" mehrheitlich linxlinx stehen. Sie sind es nämlich, die am längsten der ultralinken Gehirnwaschmaschine "Bildungsinstitutionen - von Kindergarten bis Uni(hoffentlich)abschluss " ausgesetzt waren.

    • Undine
      25. Juni 2016 22:10

      @Pennpatrik
      @franz-josef

      *************************!
      Als wir noch nicht bei der EU waren, herrschte in Österreich unglaublicher, nie da gewesener WOHLSTAND! Familien mit drei Kindern waren fast die Regel! Österreich konnte über seine Finanzen SELBST VERFÜGEN; wir mußten nicht wie jetzt ein Hungerleider-Land nach dem anderen AUFPÄPPELN, wir waren nicht gezwungen, zahllose MILLIARDEN Steuergeldes den lustig dahinlebenden GRIECHEN in den Rachen zu werfen, jene Milliarden nämlich, die WIR SELBER dringend brauchten.

      Als wir noch nicht bei der EU waren, waren die GRENZEN unseres Landes selbstverständlich GESCHÜTZT vor so wesensfremden HORDEN von Schmarotzern.

      Als wir noch nicht bei der EU waren, hatten wir KEINE PROBLEME mit dem ISLAM, obwohl Moslems hier als GASTARBEITER lebten.

      Als wir noch nicht bei der EU waren, konnten wir selbstverständlich UNSERE LEBENSWEISE leben; wem nach fremden Ländern und Menschen war, der konnte in diverse Länder reisen.

      Seit wir bei der EU sind, haben wir keine Selbstbestimmung mehr, wir sind nicht mehr die Herren in unserem angestammten Land, wir müssen Fremde zu Hunderttausenden alimentieren, statt das Geld für unsere eigenen Familien zu verwenden.

      Die EU bedeutet für uns Österreicher VERLUST der HEIMAT und VERARMUNG!

    • Riese35
      26. Juni 2016 00:36

      @Undine: ***************************************!

    • Freidenker (kein Partner)
      26. Juni 2016 10:15

      @Undine:
      Genauso ist (war) es!!!******************************************.)

    • Günther (kein Partner)
      26. Juni 2016 16:37

      Claudius. Sie wünschen sich ein offeneres Europa. Wie viele Illegale Immigranten werden Sie bei sich zu Hause aufnehmen ?

  36. Norbert Mühlhauser
    24. Juni 2016 20:21

    Die EU hat sich als ein Instrument zur Umgehung des demokratischen Diskurses und der Entscheidungsfindung unter den Bürgern der Mitgliedstaaten erwiesen.

    Dieser EU bräuchte man keine Träne nachweinen, sollte dies wirklich der Anfang vom Ende sein.

  37. Pennpatrik
    24. Juni 2016 19:59

    Wir sollten endlich auch etwas positives machen!

    Liebe Freunde!
    Über 50% der Briten haben für den Brexit gestimmt. Trotzdem findet der ORF keine Befürworter des Brexit. So bleibt ihm nichts anderes übrig, als Brexit-Gegner zu interviewen und vor die Kamera zu stellen.
    Nein! Das hat nichts mit Beeinflussung oder Manipulation zu tun. Sowohl in Großbritannien als auch in Österreich verstecken sich die Brexit-Befürworter sofort, wenn sie eine ORF-Kamera sehen.
    Heimtückisch verhindern sie jedes Interview, nur um die ORF-Mannschaft unfähig, manipulativ und irgendwie blöd darzustellen.
    Findet sich doch ein Brexit-Befürworter ist das so ein Depp, dass man gleich weiss: Der war zu dumm, sich zu verstecken.

    Also: Liebe Brexit-Befürworter: Hört auf, Euch zu verstecken! Ruft im ORF an! Zeigt Euch! Der ORF wird Euch sicher dankbar sein ...

    PS: Die Österreichausgabe der Prawda, die Presse, scheint ähnliche Probleme zu haben. Offensichtlich hat der Englische Wähler die Genialität Brüssels nur noch nicht durchschaut zu haben ... (Man muss es ihnen offenbar besser erklären ...)
    Die Zeitung des für seinen besonderen Mut ausgezeichneten Chefredakteurs Nowak beweist den Mut ihres Chefs und schreibt über die Meinung der "schweigenden Mehrheit", die zweifellos gegen den Brexit gewesen ist /ironie off

  38. Almut
    24. Juni 2016 19:46

    Schön wäre es, wenn die Briten aus der EU austreten würden und in der Folge die EU verschwinden würde.
    Aber wie ich die EU- und NWO-Granden einschätze, werden die alles versuchen, dass die Briten in der EU bleiben - siehe auch:
    https://www.youtube.com/watch?v=8nFGUC3wczk

    • Pennpatrik
      24. Juni 2016 20:03

      Die EU wird neue Terrorgesetze beschließen, die EU-Kritik als Hetze bezeichnen.
      Und wer hetzt - das wissen wir in Österreich schon - wird eingesperrt.

      Das sind ganz miese Diktatoren. Sie haben derzeit nur die falsche Hautfarbe. Aber vielleicht tragen sie heimlich Baströckchen, wenn sie zu Hause ihre Allmachtsphantasien ausleben.
      Wäre interessant, ob die Nachfolgerin Erich Honeckers dabei oben ohne ist - eigentlich will ichs nicht wissen.

  39. socrates
    24. Juni 2016 19:09

    Direkte Demokratie als Störfaktor: Müssen sich EU-Eliten ein neues Volk wählen?
    Für die EU läuft es in letzter Zeit alles andere als gut, wenn Referenden in den Mitgliedsstaaten abgehalten werden. Immer seltener folgen die europäischen Bürger den Wünschen der Eliten. Zunehmend plädieren die politisch Mächtigen deshalb auch dafür, den Volkswillen einfach zu ignorieren. Für Aufsehen sorgte Noch-Bundespräsident Joachim Gauck, der gegenüber der ARD freimütig zugab: „Die Bevölkerungen sind das Problem“. Kann solch eine politische Gemeinschaft auf Dauer funktionieren?
    https://deutsch.rt.com/europa/39103-direkte-demokratie-als-storfaktor-mussen/

    • Pennpatrik
      24. Juni 2016 20:06

      Wenn eine Regierung ihr Volk austauschen will, muss das Volk seine Regierung austauschen.

    • Riese35
      24. Juni 2016 20:18

      @socrates: Vielleicht hätten sich die Briten Wahlkonsulenten aus Österreich holen sollen. Z.B. Häupl und Pröll. In Österreich weiß man, wie man mit solchen Problemen umgeht. Dann wäre die Abstimmung sicher anders ausgegangen.

  40. Ai Weiwei
    24. Juni 2016 17:34

    Die Republik Irland wird zum einzigen englischsprachigen Land in der EU, das ist eine große Chance für Irland! Die schlauen Iren werden das bei den Verhandlungungen in Australien und Indien und sonstwo als Argument vorbringen.

    Nicht schwer zu vestehen: Eine ganze Menge von US-amerikanischen, Kanadischen, Australischen, Südafrikanischen Investitionen werden vor allem in Irland getätigt werden können. Im sicheren EU- u. Euro-Land.

    Vielleicht werden ganze Industriefertigungen von England abgezogen u. in Irland neu aufgebaut werden. Aber woher kommen die Facharbeiter dafür, hat Irland so viele?

    Ich gratuliere die Republik Irland für die neue Position als einziges englischsprachiges solides EU- und Euro-Mitglied!!!

    • Riese35
      24. Juni 2016 19:47

      Vielleicht könnte Irland die Kriegsflüchtlinge aus Syrien, Afghanistan, Zentralafrika und anderen Weltgegenden wie z.B. Bangladesh gut brauchen, wenn es so einen enormen wirtschaftlichen Aufschwung erleiden wird. Bei uns fehlen ohnedies geeignete Arbeitsplätze für die Schutzbedürftigen.

    • Riese35
      24. Juni 2016 20:14

      Von Goldman Sachs hört man schon, daß es möglicherweise einen Teil wesentlicher Dienstleistungen nach Warschau verlegen wird. Siehe:

      http://tvn24bis.pl/z-kraju,74/brexit-jakie-plusy-dla-polski-i-polakow,655609.html

      Zumindest sieht man dies als den ersten von mehreren Vorteilen für Polen aus dem britischen Referendum. Angeblich hätte die Financial Times schon vor dem Referendum über solche Pläne berichtet.

      Hier die 5 genannten Vorteile für Polen:
      1. Warschau springt für London ein?
      2. Rückkehr der Polen und des Kapitals
      3. Dempgraphische Rettung
      4. Mehr Investitionen
      5. Billigere Rohstoffe

    • Mentor (kein Partner)
      26. Juni 2016 10:44

      MALTA nicht vergessen! ;-)

  41. Ai Weiwei
    24. Juni 2016 17:28

    Bitte die ganze Schuld nicht nur auf die E.U. schieben. Klar ist, dass die Konservativen in UK, sowie Cameron, Boris Johnson. Und der UKIP-Mann Farange jedenfalls schon die größte Schuld an der heutigen Situation haben.

    Warum hat Cameron nicht parteiintern, innerhalb der britischen Konservativen zuerst abstimmen lassen? Also sozusagen e. Probeabstimmung.

    Um seinen Ruf und sein Ansehen zu retten setzte er lieber das Schicksal des gesamten U. K. aufs Spiel - war das gescheit? Und natürlich auch das Schicksal der 440 Mio. andern EU-Europäer.

    Und die Labour-Party war zerissen, man wollte in der EU sein, aber andererseits nicht zu deutlich den Herrn Cameron unterstützen.

    - Wer hat eigentlich die Briten (damals 2004 bei Tony Blair) gezwungen die Osteuropäer ohne jede Übergangszeit in UK arbeiten zu lassen? Die Briten hatten sich damals gewaltig verschätzt?

    - Welche Schuld trifft eigentlich die EU wenn in UK ganze Stadtteile von eingewanderten Pakistanis, Bangla-Deshis und Indern flächendeckend beherrscht werden, sowie von Nigerianern u. andern Afrikanern? Ist da ganz allein die EU dafür verantwortlich zu machen?


    Jetzt haben wir alle gemeinsam den Salat - bitte nicht nur bei Merkel und Juncker einseitig die ganze Schuld abladen!

    Für den Austritt hat der Vertrag von Lissabon Vorkehrungen getroffen, in dem Vertrag ist alles geregelt, das wird jetzt auf Punkt und Beistrich so durchgezogen und nicht anders.

    Das Verhältnis zwischen EU und UK wird in weiten Bereichen in der Zukunft auf WTO-Basis sein weil UK zu einem Drittstaat wird.

    Der Scheidungsantrag ist unterschrieben u. liegt am Tisch, der Scheidungswunsch ist eindeutig u. unwiderrufbar.

    Es soll bitte eine saubere und faire Scheidung sein, eine zivilisierte. Kein dreckiger unwürdiger Rosenkrieg u. kein Gezänk um Besitztümer u. um Geld. Es wird eine neue Art von Partnerschaft bzw. Nachbarschaft zw. England u. E.U. auszuhandeln sein - dazu sind aber irgendwelche a-la-carte-Regelungen nicht nötig.

    Denn für dieses nervige Austrittsdrama sollte England und seine Politikerkaste u. Parteieneliten u. seine nationalistischen, marktschreierischen Medien nicht auch noch belohnt werden!

    • Pennpatrik
      24. Juni 2016 18:41

      Mal angenommen, die englische Wirtschaft verschlechtert sich um 0,3-0,6 Prozentpunkte.
      Was daran wäre negativ?
      Sie gewännen dafür die Freiheit.

      Was heißt: "das Schicksal des United Kingdom oder der Europäischen Union auf Spiel setzen"?
      Ich habe nachgeschaut: Schicksal ist weder positiv noch negativ besetzt. Es bedeutet lt. Wikipedia: " Der Ablauf von Ereignissen im Leben des Menschen, die als von göttlichen Mächten vorherbestimmt (geschickt) oder von Zufällen bewirkt empfunden werden, mithin also der Entscheidungsfreiheit des Menschen entzogen sind."

      Das ist immer so ein Problem in den EU-Debatten. Da wird mit esoterischem Zeugs nur so um sich geworfen.

    • Waltraut Kupf
      24. Juni 2016 23:02

      Ai WeiWei, sollten Sie tatsächlich nicht bemerkt haben, daß die Flüchtlingsinvasion eine Inszenierung ist, welche über höhere transnationale Weisung von der EU mitgetragen und lanciert wird? Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg, nur war der politische Wille zur Bewältigung der Krise ganz offenkundig nicht vorhanden. Es ist dies ein Vorstoß in Richtung des multikulturellen Einheitsstaates, ein masonisches Hirngespinst (man lese bei Coudenhove-Kalergi nach), das man in perfidester Weise der Bevölkerung der einzelnen Staaten aufs Auge drücken wollte.

  42. Tegernseer
    24. Juni 2016 16:52

    Eigentlich unglaublich: die EU hat sich verdreht und alle möglichen Verträge gebrochen nur um das marode Griechenland in der Euro-Zone zu halten. Dem armen Cameron ist man nur wenig entgegengekommen und hat jetzt dafür ein wahrhaft großes Problem zu bewältigen.

  43. Waltraut Kupf
    24. Juni 2016 15:03

    Es ist nicht zu befürchten, daß die EU ihr weiteres Auseinanderbrechen verschulden wird, sondern zu hoffen. Wer so instinktlos und hirnrissig agiert, soll seinen Lemmingpfad weiter beschreiten bis zum Ende, das nur für die Brüsseler Funktionäre selbst ein bitteres sein wird.

    In den zahlreichen Kommentaren nach dem Brexit war davon die Rede, daß man zum ursprünglichen Wirtschaftsraum zurückkehren werde, die politische Union aber wohl nicht weiter vertieft werden könne, und die sei es ja auch gewesen, welche die Briten zu ihrer Entscheidung veranlaßt hätte. Man hat allerdings teilweise nicht erkannt, daß die politische Union das eigentliche Ziel war, und das seit Coudenhove-Kalergi, samt Multikultur und Abschaffung des Nationalstaates. Der stellvertretende Kommissionspräsident Frans Timmermans ist der Meinung, der Nationalstaat müsse "ausradiert" werden. Dies betrieb man mit der überfallsartigen Inszenierung der Flüchtlingswelle. Es war nicht die Unfähigkeit der Union, die Krise zu beherrschen, sondern der mangelnde politische Wille, was man der Bevölkerung allerdings nicht mitteilte. Dieser kriminelle Taschenspielertrick allein verdient es, entsprechend beantwortet zu werden.

    Leitl versuchte am Runden Tisch als Vorteil der Währungsunion zu verkaufen, daß es Österreichs Verderben gewesen wäre, wenn 2008 noch gegen den Schilling hätte spekuliert werden können, wobei einhellig getrommelt wird, Österreich sei allein ja so unbedeutend, daß es nur "gemeinsam" aller Probleme Herr werden könne. Dagegen könnte man einwenden, daß man klein und unauffällig im Auge des Taifuns gesessen wäre und frei in der Ergreifung währungspolitischer Maßnahmen gewesen wäre. Immer wieder fällt mir Schiller ein, bei dem es in Wilhelm Tell heißt "Der Starke ist am mächtigsten allein". Damit ist nicht die zahlen- und flächenmäßige Größe gemeint, sondern das konsequente Ausgerichtetsein auf ein Ziel und das Bewußtsein des eigenen Wertes.

    • Pennpatrik
      24. Juni 2016 16:51

      Man kann am heutigen Tag gar nicht genug Schiller zitieren. Danke!

    • M.S.
      24. Juni 2016 17:38

      @Waltraud Kupf

      ".....Österreich sei allein ja so unbedeutend, dass es nur "gemeinsam" aller Probleme Herr werden könne". Merkwürdig, Österreich musste, seit es nach dem Zusammenbruch des Habsburgerreiches unbedeutend wurde, immer allein aller Probleme Herr werden. Warum sollte es als Mitglied der EU und angeblich als eines ihrer reichsten Länder, dazu nicht mehr in der Lage sein? Die Schweiz ist seit Jahrhunderten allein und schafft das ohne Probleme.

    • Gandalf
      24. Juni 2016 18:59

      Noch eine kurze Anmerkung zum Runden Tisch:
      Da lobte die Grüne Glawischnig die EU besonders dafür, dass sie die Roaming- Gebühren einheitlich geregelt hätte. Sonst fällt ihr nichts ein? Niederschmetternd, und ein Zeichen dafür, wie dumm oberflächlich diese Partei, besonders aber ihre unerträgliche Führerin, immer war und bleiben wird.

    • Ambra
      24. Juni 2016 19:04

      Waltraud Kupf: danke, aus der Seele gesprochen

    • Florin
      26. Juni 2016 05:57

      Und wer bitte sollte in Österreich starke, kompetente Politik machen?

    • Florin
      26. Juni 2016 12:20

      ... "dass sie die Roaming- Gebühren einheitlich geregelt hätte"

      Das hebt auch AK Dr. Schülssel, Gott seis geklagt, in der Presse hervor.
      http://diepresse.com/home/politik/eu/5034933/Brexit_Wollen-wir-zuruck-ins-Schneckenhaus?_vl_backlink=/home/index.do

  44. Pennpatrik
    24. Juni 2016 14:41

    Und als Nächstes:
    Merkel ab nach Chile. Die Villa von Herrn und Frau Honecker ist nach deren Tod sicher noch zu haben.

  45. Bob
    24. Juni 2016 14:04

    OT
    Demokratie und Österreich, zwei Begriffe die miteinander offensichtlich nichts mehr miteinander zu tun haben.
    Der kernlose Mr.Bean will erst gar nicht in den Fehler verfallen das Volk zu einem EU Austritt zu befragen. Die Staatssekretärin Muna Duzdar mit dem Aussehen der MonaLisa und dem Benehmen eines Bassena Weibes gibt im Parlament keine Auskünfte über den Islam.
    Weit haben wir es gebracht.

    • Cotopaxi
      24. Juni 2016 14:50

      Das inbrünstige "Ja, ich will" der Braut Mitterlehner lässt Schreckliches erahnen für den Rest im Vorhof der Hölle names Legislaturperiode.

  46. Pennpatrik
    24. Juni 2016 13:51

    Was fordern die selbsternannten Eliten als Konsequenz aus dem Brexit?
    In der "Presse" steht es.

    MEHR ZENTRALSTAAT.

    Wolfgang Böhm:
    - eine gemeinsame Fiskalpolitik bedeuten,
    - Verpflichtung zur verantwortlichen (sprich: keiner Eigenständigen) Haushaltspolitik
    - eine effizientere Zusammenarbeit in der inneren Sicherheitspolitik (Polizeistaat Europa)
    - eine effizientere Zusammenarbeit der Flüchtlingspolitik

    Anna Gabriel:
    - eine engere Zusammenarbeit der Mitgliedstaaten
    - ein Kerneuropa
    - eine beschleunigte Entscheidungsfindung

    Angela Merkel:
    - Einschnitt für den europäischen Einigungsprozess

    Merkel arbeitet weiterhin am Völkerkerker Zentralstaat:
    Deutschland habe eine besondere Verantwortung und ein großes Interesse daran, dass die europäische Einigung gelinge. Merkel hat daher für Montag EU-Ratspräsident Donald Tusk sowie den französischen Präsidenten Francois Hollande und Italiens Ministerpräsident Matteo Renzi nach Berlin eingeladen (vorgeladen?).

    • franz-josef
      24. Juni 2016 14:05

      ...wie ausnahmslos immer: Brüssel zieht auf jeden Fall gleich alle erreichbaren Schrauben fester an.
      Und Juncker, soweit er heute schon einsatzfähig war, verlangt bereits eine schnellere Gangart für die nächsten Schritte, damit wieder Ordnung einkehre.

  47. Pennpatrik
    24. Juni 2016 13:47

    Erich Honecker, Staatsratsvorsitzender und kommunistischer Diktator:
    "Innenpolitisch verfolge die DDR unbeirrbar den Kurs des Wachstums, des Wohlstands und der Stabilität weiter. Vorrangiges Bestreben sei es, daß die Menschen unseres Landes in Frieden leben können .."

    Angela Merkel zum Brexit:
    Die EU müsse sich daher als engagierter Partner in der Welt verstehen, der die Globalisierung mitgestalten wolle. Zweitens sei die EU ein Garant für Frieden, Wohlstand und Stabilität.

    Ohne jeden weiteren Kommentar.

    • Riese35
      24. Juni 2016 13:56

      ***********************************************!
      ***********************************************!
      ***********************************************!

      Wie ähnlich. Danke!

  48. Ingrid Bittner
    24. Juni 2016 13:45

    Ich versteh das Gejeiere wieder einmal überhaupt nicht. Weder von denen, die dafür sind, noch von denen die dagegen sind.
    Jetzt hat einmal das Volk auf eine Frage geantwortet. Gut und schön.
    Aber was wird das Parlament sagen?? Weiß man denn schon genau, wie die Parlamentarier abstimmen werden?
    Erst wenn man das weiß bzw. wenn abgestimmt ist, weiß man, ob das jetzt ein endgültiger Schritt ist, wobei man ja deswegen noch lange nicht weiß, wie die Austrittsverhandelungen ausgehen würden.

  49. Politicus1
    24. Juni 2016 13:35

    Nichts zeigt die Einflussnahme Brüssels in nationale Angelegenheiten deutlicher:
    In GB müssen im Zuge des EU-Austritts nicht weniger als SIEBENTAUSEND Gesetze geändert werden, weil diese einen Bezug zu EU-Normen beinhalten!

    PS: Mein Golddukaten freut sich - er ist seit heute viel mehr wert! Und ganz ohne eigene Leistung ...

  50. Abaelaard
    24. Juni 2016 12:55

    Also ich glaube gar nicht an den nun herbei gebeten Weltuntergang für die Briten. Wie Schachtschneider gestern erklärte sind ja die Finanzströme von den Regelungen ausgenommen oder so ähnlich und damit wird es die Insulaner schon weniger hart treffen ist doch die Finanzwirtschaft eine Hauptagenda ja und sogar angedachte Regelungen der EU können sie nun hohnlächelnd in den den Rauchfang schreiben wo es niemand mehr sieht. Nunmehr setzt mit Sicherheit ein heftiges Gezerre und Gefeilsche um auszuhandelnde Handelsabkommen und dergleichen ein weil die zweitgrösste Wirtschaftsmacht Europas nicht wie von irgendwelchen Narren angekündigt so einfach beiseite geschoben werden kann. Ich denke dass die Engländer sich in ein paar Jahren fragen werden warum sie es so lang in diesem Pimperlverein mit Verlaub ausgehalten haben.

    • M.S.
      24. Juni 2016 14:48

      @Abaelaard

      Das glaube ich auch. Die Schweiz und Norwegen leben ohne EU sehr gut!

  51. Rau
    24. Juni 2016 12:54

    Bei der Euro fürfen sie aber schon weiter mitspielen. Beim Euro waren sie ohnehin draussen, nebst allerlei Sonderbehandlungen damit sie die EU nicht schon zu "I want my money back" Thachters Zeiten verlassen. Die Ursachen die Hr. Dr Unterberger hier aufzählt treffen aber nicht nur für Grossbritannien zu.

  52. mater familias
    24. Juni 2016 12:25

    OT, weil gerade aus dem Postkastl gezogen:

    Die Wiener Kinder, wie die Stadtregierung sie sich vorstellt.

    http://www.wienxtra.at/fileadmin/web/kinderaktiv_kinderinfo_ferienspiel/pdf/Broschueren/kinderaktiv_07_08_2016.pdf

    • franz-josef
      24. Juni 2016 14:11

      nur die Frau Stadträtin paßt nicht zu der Werbung für Spiele für ( liebe )afrikanische Gfrieserln.
      Haben die Grünen keine Nafri-Frau im Talon?

    • Cotopaxi
      24. Juni 2016 16:11

      Auch eine aus Häupls Mäderl-Partie.....

  53. Rosi
    24. Juni 2016 12:21

    Endlich einmal ein Lichtblick, endlich ein Schritt in die richtige Richtung, den Briten sei Dank.
    Nie wieder würde ich für die EU stimmen.
    Und unser sich über Wünsche des Volkes hinwegsetzender Kanzler, der ja nicht einmal gewählt, sondern uns nur unnötigerweise vor die Nase gesetzt wurde, wird hoffentlich die nächste Wahl auch nicht überdauern!
    Die Analyse ist super, vielen Dank.

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige
    und Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

  54. Sensenmann
    24. Juni 2016 12:17

    Ein guter Tag für die freien Völker Europas.
    Ich leiste Abbitte: Das Albion ist doch nicht so perfide, wie immer angenommen, denn zum ersten Mal in Jahrhunderten haben die Briten etwas für Europa getan.
    Trotz Propoaganda und trotz Horrorszenarien, die natürlich niemals eintreten werden.
    Kennen wir ja schon von der Schweiz, die auch der EU beitreten muss, weil sie sonst verarmt...
    Sie haben den ersten Stein aus dem Völkerkerker herausgebrochen.
    Oder fast, denn noch muss das Parlament zustimmen und in diesem sind - dank undemokratischem k.o.-Wahlsystem die EU-hörigen in der Mehrheit.

    Jetzt beginnt der Anfang vom Ende der EUdSSR!
    Ein Hochgenuss! Allerdings betonen die Politkommissare ja schon wieder, die Lösung sein "noch mehr Europa".
    Na dann viel Spaß damit.

    Das wirkliche Problem haben aber wir: Denn Piefke und Östertrottel pflegen bei chancenlosen Entwicklungen stets bis zum letzten Mann und zur letzten Patrone dabei sein zu müssen, während klügere Völker beizeiten den Notausgang wählen....

    • Undine
      24. Juni 2016 13:20

      Jeder Satz ein Treffer!*********!

    • Helmut Oswald
      24. Juni 2016 15:33

      Und jetzt - tschüss, die Herren Kommissare !

    • Pennpatrik
      24. Juni 2016 21:09

      Zum wirklichen Problem:
      Ich fürchte, Sie haben vollkommen Recht.

    • Pumuckl
      25. Juni 2016 04:41

      @ Undine @ Sensenmann

      Freuen wir uns nicht zu früh!

      Das perfide Albion hat fast 1/2 Jahrtausend keine EU-Mitgliedschaft gebraucht um sehr zum, oft blutigen, Nachteil anderer Völker Europas seinen Vorteil zu wahren.

      Sie kennen die Fakten auf welche ich anspiele, weshalb ich mir und Ihnen eine Auflistung erspare.
      Manchmal habe ich mich gefragt ob die Briten in ihren Köpfen noch immer das Lösegeld auf der Rechnung haben, welches sie für die Freilassung von Richard Löwenherz zu bezahlen hatten.

      In dieser EU waren die Briten quasi die 5. Kolone der USA.

      Um so mehr werden die Briten politisch und wirtschaftlich für die Wahrung der USA-Interessen stehen, wenn sie nicht mehr Mitglied dieser EU sind.

    • Shalom (kein Partner)
      26. Juni 2016 10:13

      Es waren beileibe nicht "die Briten", sondern "nur" 52% der abgegebenen gültigen Stimmen bei 72% Beteiligung aller Wahlberechtigten! Also nicht alle "Briten" in den Topf der EU-Gegner werfen, wie auch die VdB gewählt Habenden nicht als "die Österreicher" und die bei der letzten Wr. Landtagswahl Rot/Grün/NEOS-Wähler nicht als "die Wiener" bezeichnen.

  55. Undine
    24. Juni 2016 11:55

    Tja, ein NETTOZAHLER fällt jetzt aus, um Schmarotzer wie die Griechen jahrelang durchzufüttern! Da kann man nur hoffen, daß die Deutschen endlich wach werden und sich gemeinsam mit den verbliebenen Nettozahlern Ö, den Niederlanden und Finnland (?) sich STANDHAFT WEIGERN, ihr hart verdientes Geld scheffelweise UNFÄHIGEN NACHZUWERFEN!

    • Senfspender
      24. Juni 2016 13:07

      Jetzt müssen wir die "Bereicherung" nicht mehr mit den Briten teilen.

    • M.S.
      24. Juni 2016 15:02

      @Undine

      Die Deutschen werden nicht wach werden, zumindest nicht bis zu den nächsten Wahlen. Die könnten allerdings ein fürchterlicher Weckruf werden, der aber für das Ende des Beharrungszustandes noch immer zu schwach sein könnte. Am Ende zahlen dann vielleicht nur mehr Deutschland und Österreich die Schulden der ganzen Union.

  56. Claudius
    24. Juni 2016 11:50

    "Natürlich geht es den Briten künftig durch den Austritt schlechter, als wenn sie drinnen geblieben wären." (Zitat v. Dr. Unterberger)

    Das wird schon jetzt viele Briten betreffen: Das Pfund ist auf den tiefsten Stand seit Jahrzehnten gefallen:

    Sparen, beim Urlaub, bei Anschaffungen v. ausländischen Autos, Unterhaltungselektronik, Computer usw.

    Und die Arbeitslosigkeit wird in U.K. ansteigen. Soziale Spannungen und Frust wird zunehmen.

    Auch der Staat wird es bei den Steuern spüren und Sparmaßnahmen treffen müssen: Vielleicht ein Sparpaket.

    Was jetzt den Briten zu wünschen ist:

    Ordentlich den Brexit feiern: Mit Champagner, Sekt, Bier, Fish, Chips usw. Ordentlich und ausgelassen feiner und diese Minuten und diesen Tag aus ganzem Herzen genießen: Den "Independence-Day" - endlich frei und unabhängig.

    Die Zukunft wird halt ungewiss & möglicherweise schmerzhaft sein in UK.

    Übrigens: Auf Gibraltar gab es nur 4 % Stimmen für e. Brexit.

    • Senfspender
      24. Juni 2016 13:14

      Wenn Gibraltar unbedingt bleiben will, würde es Spanien gerne nehmen.

    • Pennpatrik
      24. Juni 2016 15:05

      "Das Pfund ist auf den tiefsten Stand seit Jahrzehnten gefallen:"

      In Asien bilden sich bereits Schlangen vor den Wechselstuben und das Pfund geht dort aus. Eine Tourismuswelle sondergleichen bahnt sich über Großbritannien an. Die glauben keine Sekunde, dass das so bleiben wird, daher decken sie sich jetzt mit Pfund ein.
      Den Briten droht ein ähnliches Schicksal wie der Schweiz und Norwegen.

  57. Ambra
    24. Juni 2016 11:46

    Danke für diese wunderbare Analyse !! Sie haben nichts verstanden und sie werden auch weiterhin nichts verstehen ! Es wird einige Turbulenzen geben, aber es wird England daran nicht zugrundegehen. Dafür werden andere Länder folgen, denn der Wunsch nach Abstimmung wird von der Bevölkerung in vielen Ländern nun lauter werden und das Ergebnis ist vorauszusehen. Schade, daß eine an sich große Idee von Kleingeistern in Brüssel kaputt gemacht wird.

    • M.S.
      24. Juni 2016 15:05

      @Ambra

      De Gaulle und Adenauer müssten sich im Grab umdrehen, wenn sie sehen könnten, was aus ihren Visionen geworden ist.

    • Ambra
      24. Juni 2016 19:08

      M.S.: ja, das würden sie sicher ! Eines der Grundübel heutzutage ist, daß es keine großen politischen Persönlichkeiten mehr gibt. Nur Kleingeister, die aus Parteizentralen kommen und die Realität weder kennen noch erkennen.

  58. A.K.
    24. Juni 2016 11:41

    Laut Wiener Zeitung vom 24. 6.2016
    http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/top_news/827231_Bundeskanzler-Kern-In-Oesterreich-wird-es-kein-Referendum-geben.html
    sagt Bundeskanzler Kern (der bisher gar nicht gewählt wurde):

    „Auf Nachfrage zu den Auswirkungen des "Brexit" auf Österreich führte Bundeskanzler Kern an, dass er vor allem für die Rolle Europas in der Welt eine Schwächung erwarte. "Ich befürchte keinen Dominoeffekt, wir werden in Österreich mit Sicherheit kein Referendum ansetzen.”
    So schaut also Demokratie für Linke aus! Der engste linke Kreis, der Kern wählte, soll eben auch weiterhin für das Volk entscheiden. - Volksdemokratie?

    • Riese35
      24. Juni 2016 11:46

      Volksdemokratie? Ja!

    • Pennpatrik
      24. Juni 2016 13:24

      Wir sollten Österreich in "Österreichische Demokratische Republik" umbenennen.

    • Undine
      24. Juni 2016 13:31

      @A.K.

      Ich darf Sie korrigieren: Der Herr KERN sagte, er werde Österreich KEINEM REFERENDUM AUS-SETZEN! Dieses "Aussetzen" klingt geradezu so, als würde er uns Österreicher auf keinen Fall einer ANSTECKUNGSGEFAHR (Pest etc.!) aussetzen! Der ORF wird schon ausreichend IMPFSTOFF zur Verfügung stellen! ;-)

      http://oe1.orf.at/konsole?show=ondemand&track_id=440709&load_day=/programm/konsole/tag/20160624

    • Riese35
      24. Juni 2016 14:56

      @Undine: Ich glaube, Sie interpretieren das schon richtig, und er hat das auch wirklich so gemeint. Wo kämen wir denn hin, wenn die Österreicher selbst entscheiden müßten? Selbst entscheiden und nicht brav das tun, was die Partei vorgibt, wirkt wirklich ansteckend wie die Pest. Und ein Referendum über Verbleib oder Austritt, wo es auf dem Wahlzettel kein Ringerl gibt, wo nebendran "SPÖ" steht, überfordert den durchschnittlichen SPÖ-Wähler geistig gewaltig. Das wäre wirklich ein Ausgesetztsein!

    • Rau
      24. Juni 2016 18:21

      Wenn ich das Gerede von der Rolle in der Welt schon höre. Was ist denn diese Rolle derzeit. Ein korruptes (Fehl)Konstrukt, das in Windeseile fast hysterisch durchgezogen wird, von einer falschen Weichenstellung zur nächsten - Euro - Osterweiterung, die nichts anderes als eine NATO Erweiterung war, wie man immer deutlicher sieht - ESM - Asylkrise... - Crash - Krieg womöglich?
      Wenn man diesem Projekt die Zeit geben würde, die es einfach braucht könnte man dieser Idee ja einiges abgewinnen. Der derzeitige Weg diktatorisch über Jahrhunderte gewachsene Nationen zusammen zu zwingen kann nicht gut gehen. Noch dazu, wenn es keine eigenständige Position gibt in der Aussen- und Sicherheitspolitik.

    • Rau
      24. Juni 2016 18:24

      Gibt es hier selektive Einschränkungen für Einträge?

    • Ingrid Bittner
      24. Juni 2016 21:11

      @Undine: tja die Österreicher, die darf man wirklich keiner Wahl aussetzen, die können's nicht! Die würden sich doch glatt erdreisten, was Anderes zu wählen, grad das nicht, was Kern sich so vorstellt. Tja wo kämen wir denn da hin.
      Der Herr Kern soll sich selbst einmal einer Wahl aussetzen und dann soll er große Töne spucken, vorher hat er dazu keine Berechtigung.

    • A.K.
      25. Juni 2016 09:38

      @Rau:
      Ich teile Ihre Meinung betreffend (Zitat): "Wenn man diesem Projekt die Zeit geben würde, die es einfach braucht, könnte man dieser Idee ja einiges abgewinnen. "

    • Shalom (kein Partner)
      26. Juni 2016 10:17

      A.K., bitte, welcher österreichische Bundeskanzler wurde jemals "gewählt"?

  59. Anonymer Feigling
    24. Juni 2016 11:24

    Also, ich frage mich jetzt, wird England noch bis zur endgültigen Loslösung in spätestens 2 Jahren monatlich den Mitgliedsbeitrag überweisen?

    Wär ich Regierungschef, ich stellte ab heute alle Überweisungen Richtung EU ein.
    Jeder Cent wäre vergeudet.

    Weiters: Ist ein Richterspruch der obersten EU-Gerichte überhaupt noch gültig? Muss man überhaupt noch 2 Jahre warten?

  60. Pennpatrik
    24. Juni 2016 11:07

    Die Eliten fürchten sich vor Schiller?
    Ich habe DENSELBEN Text, den ich hier veröffentlichte - ausschließlich Schiller-Zitate, in den FOCUS gestellt.
    Eigentlich wurden meine Kommentare immer veröffentlicht.
    Hier nicht.
    Vielleicht ist der Zensor ein Hochbegabter aus Syrien, der Schiller nicht kennt.
    Oder es ist wieder wie zu Beginn des 19. Jahrhunderts, als solche Texte als Hochverrat eingestuft wurden.

    Schiller wird wieder gelöscht.

    Das zeigt zumindest, wie recht die Briten hatten.

    • Riese35
      24. Juni 2016 11:53

      Weiter unten stehen hier aber noch Ihre Schiller-Zitate. Nicht mehr alle, d.h. Sie hatten noch mehr Zitate hier gepostet, die hier im AU-Blog gelöscht wurden? Und auf FOCUS stehen diese noch? Könnten Sie für uns einen Link dorthin posten?

    • Pennpatrik
      24. Juni 2016 13:27

      Ui - hier nicht.
      Es sollte natürlich heißen : In diesem Fall nicht.

      Noch ein kleines "dort", wenn es ganz eindeutig sein soll: "dort".
      Danke für den Hinweis.

      Was ich eigentlich sagen wollte ist, dass es unglaublich ist, dass Schiller-Zitaten in Deutschland dasselbe geschieht, wie vor 200 Jahren. Eigentlich eine Situation, von der wir annehmen konnten, dass sie überwunden ist.

    • Riese35
      24. Juni 2016 13:53

      @Pennpatrik: Ja, die Revolutionen gehören alle zusammen. Wer deren geistige Verwandtschaft durchschaut hat, wundert sich nicht. Begonnen hat es bei uns mit dem Redeverbotsgesetz, daß gewisse, historische Themen nicht mehr auf der Sachebene bewiesen oder widerlegt werden dürfen, weil sie per definitionem als wahr anzusehen und so jeder sachlichen Debatte entzogen sind. Wer stark genug ist, hielte auch so manchen Unsinn aus. Es steht schon in der Hl. Schrift, daß man das Unkraut nicht ausrupfen solle, weil damit die Gefahr besteht, daß man damit auch die Frucht ausreißt.

  61. Undine
    24. Juni 2016 11:04

    UHBK Kern hat in den 10h-Nachrichten beteuert, er werde Österreich KEINEM REFERENDUM über einen EU-Austritt AUSSETZEN!!!
    SO kann man seine Feigheit, Ahnungslosigkeit und Kurzsichtigkeit auch in Worte fassen!

    • Pennpatrik
      24. Juni 2016 11:10

      Klar, wo kommen wir denn dahin, wenn das Volk Entscheidungen trifft.
      Er hat ja gesagt: "Wir haben verstanden".
      Er hat verstanden, dass die Zuwanderung schneller vonstatten gehen muss, will er die Wahlen 2018 gewinnen. Vielleicht noch mit einer verkürzten Frist für die Erteilung der österreichischen Staatsbürgerschaft.
      In dieser Zeit müssen Stimmen wie die Ihre auf jeden Fall unterdrückt werden. An seiner Stelle würde ich 1,2 Poster des Unterberger-Blogs vor Gericht zerren, einsperren und dafür sorgen, dass es alle Poster erfahren. Dann ist Ruh.

    • Livingstone
      24. Juni 2016 11:58

      Cameron vs. Kern = Strausseneier vs. Kaviar (aber der billige, eingefärbte)

    • Leopold Franz
      24. Juni 2016 12:31

      @Undine
      Vielleicht brauchen wir uns Herrn Kern und seiner Putschistenclique nicht mehr so lang aussetzen. Der geplante Jubelparteitag wird trotz seiner Jubelmedien wohl etwas ruhiger werden.

  62. Gegen Täuschung und arglistiges Verschweigen
    24. Juni 2016 11:04

    Die Aufzählung der 12 Punkte in Dr. Unterbergers Tagebuchnotiz „Sie haben bis zuletzt nichts verstanden“ skizziert den Kern der Probleme sehr gut.
    Man sollte diese Aufzählung ins Englische übersetzen lassen, damit die „EU-Elite“ sie auch lesen kann. Vermutlich werden nämlich auch zukünftig alle EU-Dokumente zuerst in Englisch erscheinen - und nicht in Deutsch - weil gerade die Deutschen für Englisch (und Französisch) wohl weiterhin sein werden.

  63. Pennpatrik
    24. Juni 2016 10:56

    Ich könnte den ganzen Tag Schiller zitieren:
    (Aus der Ode an die Freude, die die EU zu ihrer Hymne erkor)

    Festen Mut in schwerem Leiden,
    Hülfe, wo die Unschuld weint,
    Ewigkeit geschwornen Eiden,
    Wahrheit gegen Freund und Feind,
    Männerstolz vor Königstronen, –
    Brüder, gält’ es Gut und Blut –
    Dem Verdienste seine Kronen,
    Untergang der Lügenbrut!

    Und jetzt setz ich mich hin uns lese "Die Räuber". Ein Standardwerk der Freiheitsbewegung des 19. Jahrhunderts.
    Schiller, der die Freiheit wie kein anderer besang, lehnte den Gewaltpöbel der Französischen Revolution, auf den sich die Linke heute noch beruft, entschieden ab.

    Vielleicht wird Schiller der Leitstern in ein neues, freieres, Jahrzehnt.

    • Undine
      24. Juni 2016 11:08

      @Pennpatrik

      *********!

      "Aus der Ode an die Freude, die die EU zu ihrer Hymne erkor"

      Sagen wir doch lieber, die die EU als ihre Hymne MISSBRAUCHTE---und Beethovens Vertonung ebenfalls gleich mitverwaltigte!

  64. Leopold Franz
    24. Juni 2016 10:55

    Nach ein paar Tagen in dieser unsäglich gewordenen großen Stadt ein umso kräftigeres und erfreuteres ja, ja, ja. Zurück zur EG, zurück zum Nationalstaat, zurück zur Kontrolle der und innerhalb unserer Grenzen, weg von der Anarchie. Lassen wir den Karasen, Freunds und Lunaczeks keine Zeit für neue Tricksereien!

  65. teifl eini!
    24. Juni 2016 10:48

    Sie verstehen es nicht! Den Menschen sind nationale, regionale Identität, Freiheit und Selbstbestimmung eben wichtiger als vage wirtschaftliche Vorteile, die sich zumeist als Nachteil für die Arbeiterschaft und die KMU-Wirtschaft herausstellen.

    Die Menschen brauchen keine Bevormundung, keine Umerziehung, keine linken Gouvernanten. Sie haben es satt!

    Wer will WIRKLICH diese Massenzuwanderung? Was war an der Griechenland-Rettung demokratisch? Wie schaut es mit der Einhaltung der No-Bail-Out-Klausel, des Verbots der Staatenfinanzierung durch die EZB oder den Maastricht-Kriterien aus?

  66. Claudius
    24. Juni 2016 10:46

    Von der NZZ: Hervorragende, übersichtliche Grafik mit den Abstimmungsergebnissen auf einen Blick:

    Mit dem Mauszeiger über die einzlnen Grafschaften drüberfahren, die Ergebnisse werden angezeigt:

    http://www.nzz.ch/international/brexit/brexit-ergebnisse-grafik-karte-alle-resultate-aus-grossbritannien-auf-einen-blick-ld.90610

  67. simplicissimus
    24. Juni 2016 10:44

    Ich hätte lieber eine EU-TOTALREFORMATION und den Austritt nur, wenn diese nicht möglich ist. Leider ist nirgendwo ein Martin Luther in Sicht.

    Das Problem ist ja nicht die EU an sich, ein enges Zusammenrücken der europäischen Länder, sondern das EU - PolitikerIn, das alles vermurxt.

    Die Überzeugung wächst, daß wir in erster Linie die politische Nomenklatura loswerden müssen, nun schon bald um jeden Preise.

    Diese Leute sind das Hauptproblem.

  68. Pennpatrik
    24. Juni 2016 10:43

    Lügenpresse:
    Was da alles gesunken ist. Der Goldpreis - der wohl sicherste Zeiger - ist ca. 2% gestiegen. Lächerlich!
    Wir lassen uns von diesen Schreibhuren - jetzt fällt mir wirklich kein anderes Wort mehr ein - immer wieder ins Bockhorn jagen.

    PS: Für uns zählt natürlich der Goldpreis in EURO und nicht der "veröffentlichte" in USD.

    • Normalsterblicher
      24. Juni 2016 10:57

      Na ja - bei aller Sympathie, aber der Goldpreis dient auch als Krisenindikator ...

      Aber was zählt schon das kurzzeitige Börsentheater nach einem einschneidenden politischen Ereignis!

    • Pennpatrik
      24. Juni 2016 11:14

      Wie Sie sagen - kurzzeitig.
      Das habe ich gemeint: Es ist einfach lächerlich. Bühnendonner.
      Ich meinte nicht, dass der Goldpreis gestiegen, sondern der Euro um ca.2% gesunken ist. Das habe ich mit "lächerlich" gemeint. War ein bischen unklar.

  69. Peter Pan
    24. Juni 2016 10:41

    Besten Dank und Gratulation an die mutigen Briten.

    Möge am britischen Wesen Europa genesen!

  70. Tullius Augustus
    24. Juni 2016 10:40

    In der WELT ein interessanter Artikel über die persönliche Tragödie von David Cameron:

    Schlüsselsatz:
    "Ein epochales Beispiel für den Schaden, den ein einzelner Politiker anrichten kann, wenn er seiner eigenen Karriere zuliebe das Schicksal seines Landes aufs Spiel setzt. In Camerons Fall hat er gleich die Zukunft eines ganzen Kontinents aufs Spiel gesetzt."

    Links:
    Wie David Cameron versehentlich Europa opferte

    http://www.welt.de/politik/ausland/article156514452/Wie-David-Cameron-versehentlich-Europa-opferte.html

    http://www.welt.de/politik/ausland/article156366004/Der-tragische-Erbe-der-britischen-Unbestaendigkeit.html

    • Pennpatrik
      24. Juni 2016 10:44

      Er hat Europa natürlich nicht geopfert. Das ist nur die offizielle Sprachregelung.
      Er hat, da hat die Welt recht - unbewusst, ein Fenster in eine freiere Zukunft geöffnet.

    • Riese35
      24. Juni 2016 11:58

      Aha, ich lerne: wenn man das Volk befragt und abstimmen läßt, dann setzt man die Zukunft eines ganzen Kontinents aufs Spiel. Gelebte Demokratie. Nein, Volksdemokratie! Einen schönen Gruß von der wiederbelebten Prawda.

  71. fenstergucker
    24. Juni 2016 10:36

    Was eine einzige Frau an der Spitze eines Staates alles anrichten kann.
    Ich bin überzeugt, unter einem Kanzler Helmut Kohl würde die EU anders dastehen.

    • Pennpatrik
      24. Juni 2016 10:45

      Kommunisten halt.
      Wer hätte je gedacht, dass eine Kommunistin die CDU übernehmen wird?

    • fenstergucker
      24. Juni 2016 11:04

      @Pennpatrik

      ***********

      Wie wahr, wie wahr!

    • Susanne Chmela
      24. Juni 2016 12:50

      Pennpatrik:
      Nicht vergessen, VdB hat auch einmal mit den Kommunisten, später mit den Sozialisten und schließlich mit den Grünen sympathisiert. Vielleicht ist dies der beste Weg, um an die Spitze zu gelangen?

    • glockenblumen
      24. Juni 2016 14:51

      Aber die Grünen sind doch Kommunisten - halt ins (fadenscheinige) Öko-Röckchen gekleidet!

    • Riese35
      24. Juni 2016 15:11

      @fenstergucker: Kohl hatte auch Willy Wimmer und Horst Teltschik. Wimmer ist wie Kohl Rheinländer, und Teltschik kommt aus dem alten Österreich, aus Mähren. Damals lag das geistige Zentrum Deutschlands ganz wo anders.

      @glockenblumen: Öko ist an den Grünen nur, daß sie die Fahrradwege grün anmalen und Mauern mit Bäumen bemalen.

  72. D.F.
    24. Juni 2016 10:28

    Ich freue mich für die Briten.
    Auf lange Sicht sicher besser

  73. Das Pingerle
    24. Juni 2016 10:23

    Ein guter Tag für die EU. Es KÖNNTE der Start eines Gesundungsprozesses sein, der dringend notwendig ist und in Richtung Freihandelszone unabhängiger Staaten gehen muss. Europa wurde auf diese Weise wohlhabend. Erst die immer engere bürokratische Verschweißung der Staaten inkl. Euro löste den Abwärtstrend aus.

    Jetzt noch Donald for president und das politische aber auch das Zeitgeistpendel schlagen endlich wieder zurück in Richtung gesunder Hausverstand!

  74. Norbert Mühlhauser
    24. Juni 2016 10:22

    ... und wenn du glaubst es geht nicht mehr, dann kommt von irgendwo ein Lichtlein her!

  75. lilibellt
    24. Juni 2016 10:13

    Cameron hat gerade seinen Rücktritt erklärt. Boris Johnson der nächste PM?
    Keiner der Akteure wird großartig in Erinnerung bleiben, Farage dagegen wird als Freiheitskämpfer und Merkel als Todesengel für die europäische Idee in die Geschichtsbücher eingehen.

  76. Freak77
    24. Juni 2016 10:12

    Nur ein Wort zum Thema Elite - genau genommen wäre der Plural: "Eliten" zutreffender:

    Es wird immer Eliten geben!

    Es werden immer Eliten notwendig sein, weil es immer irgendwelche Strukturen geben wird.

    Jemand der behauptet, dass ein Leben in einer Gesellschaft oder Staat oder Staatenverbund ganz ohne Eliten auskommt liegt total falsch!

    Beispiele:

    In einer Demokratie wird bei jeder Wahl eine Partei zur stärksten gewählt, ab dem Wahltag ist diese Partei die stärkste des Landes und gehört ab diesem Tag zur Elite.

    Der Kandidat der zum Bundespräsidenten gewählt wird ist nach einer erfolgreichen Wahl ein Teil der Elite.

    In einem jedem Unternehmen gibt es immer einen Besitzer, einen Aufsichtsrat, einen Vorstand bzw. Geschäftsführer = also eine Struktur der Elite.

    In einer kämpfenden Armee muss es einen planenden Generalstab geben, hohe Offiziere, Stabsoffiziere, Truppenoffiziere, Unteroffiziere und Chargen und einfache ausführende Soldaten die die Befehle die durch die Elitenstruktur von oben kommen ausführen müssen. Ein jede Armee braucht eine Elite!

    In einer Religion in einer Glaubensgemeinschaft und Kirche muss es ein Zentrum des Glaubens geben wo die Elite ist, das kann z.B. der Papst u. die Kardinäle sein. In anderen Religionen gibt es ähnliche Strukturen, aber in allen Religionen gibt es eine Elitenstruktur.

    Das ist in jeder funktionierenden menschlichen Gemeinschaft so: Wo Menschen zusammenleben gibt es auch Eliten.

    Der Punkt ist aber: Erfüllen diese Eliten ihre Aufgaben rechtmäßig und moralisch?

    Da gibt es das schöne Wort "Der König ist der erste Diener des Staates (= des Volkes)" - diesen Spruch haben etliche Monarchen bemüht und sich darauf bezogen.

    Und darum geht es: Um das "Dienen" - lateinisch: "ministrare" (davon abgeleitet heute bei uns das Wort "Bundesminister").

    Das ist der entscheidende Punkt: Die Elite ist dazu da um den anderen zu DIENEN: Dem Volk, dem Staat, dem Staatenverbund, dem Unternehmen als Ganzes.

    In der Geschichte, besonders im Feudalismus und in etlichen Monarchien war zu sehen, dass die Eliten nur mehr für sich selber da waren und sich selber ein angenehmeres Leben auf Kosten der Allgemeinheit verschafft haben: Sie haben das ihnen anvertraute Volk ausgenützt und ausgebeutet zum eigenen Vorteil.

    Eliten muss es immer geben aber sie müssen dem Volk und den Völkern dienen wenn sie dies nicht tun werden sie durch ein Referendum oder Wahl abserviert.

    • Pennpatrik
      24. Juni 2016 10:48

      Die derzeitigen Eliten meinen halt, uns ein Paradies auf Erden bringen zu müssen, in denen es keinen Krieg und Hunger mehr gibt.
      Das ist ja ein nettes Ziel. Das Problem dabei ist, dass ihnen dazu jedes Mittel recht ist, also auch Hunger und Krieg. Wie wir täglich sehen.

    • Normalsterblicher
      24. Juni 2016 10:50

      Ganz richtig, es gibt auch keine Massenbewegungen ohne Eliten, weil es auf die Fähigkeit zu kommunizieren und zu artikulieren ankommt.

      Eliten haben immer ihre Legitimation darauf gestützt, einem größeren Gemeinwohl zu dienen.

      Diese Legitimation kann aus zweierlei abgeleitet werden:

      - Durch die Berufung auf ein höheres Wesen (dem man sich auch selbst als unterstellt erachtet)

      oder

      - durch die gelebte Verpflichtung, das Wohlergehen der Gemeinschaftsmitglieder so im Auge zu behalten, dass auf doktrinäre Ansätze, bzw Dekretierungen von oben, verzichtet wird, wie auch auf Selbstbereicherung durch Kompetenzakkumulation.

    • Normalsterblicher
      24. Juni 2016 10:52

      Wer als Elite die Nase rümpft und in doktrinärer Verblendung auf die Beobachtung von Rückführungen im Regelkreis verzichtet, den fegt die Geschichte selbst bei optimalster Anwendung von struktureller Gewalt hinweg ...

    • Rau
      24. Juni 2016 18:26

      Sie gehören auch zu einer Elite, nämlich zu denen, die ihre Gedanken etwas breiter auswalzen dürfen als andere ebenfalls zahlende Leser.

  77. Hotzenplotz2
    24. Juni 2016 09:54

    Zu dieser, wenn auch nicht vollständigen, Aufzählung der desaströsen Entwicklung der EudSSR gehört auch das abstoßende Erscheinungsbild so mancher ihrer Häuptlinge. Etwa Parlamentspräsident Martin Schulz, der mit seinem arroganten und brutalen Auftreten ein NS-Bonze alter Zeit sein könnte (nur die entsprechende Uniform fehlt noch), oder etwa die an sich lächerliche, aber mächtige Figur Juncker. Letztere tritt bei verschiedenen Treffen oft betrunken auf, lallt, torkelt herum, busselt Regierungschefs auf die Stirn und wedelt mit ihren Krawatten. Diese Liste könnte man beliebig weiterführen. Und nicht zu vergessen: Noch nie hat ein Journalist einmal untersucht (dies brächte ihn wahrscheinlich in akute Lebensgefahr), wie das Lobbying in Brüssel funktioniert. Allein in Brüssel sollen weit über 20.000 Lobbyisten aus der Wirtschaft ihr Werk ausüben, ihre Ansprechparrtner sind korrupte, rückgratlose EU-Beamte. Wieviele Millionen sind da in den letzten 20 Jahren in die schwarzen Kassen geflossen? Zum Teufel mit der EU! Und das ganze Gejammere wegen vermeintlicher wirtschaftlicher Nachteile für GB und andere austrittswilige Europäer sollte man einschränken: Da müssen die Völker Europas nun einmal durch, koste es, was es wolle, es sei denn, sie wollen in der nächsten Generation untergehen.

    • Pennpatrik
      24. Juni 2016 10:12

      Nicht zu vergessen: Das Lobbying der NGOs ist wesentlich gefährlicher als das der Wirtschaft. Die wollen Geschäfte machen und das können sie nur über die Befriedigung der Bedürfnisse der Menschen.

    • Undine
      24. Juni 2016 10:52

      Und ein George SOROS tut sich auch wesentlich leichter, einen Bundesstaat EU zu steuern als einzelne Nationalstaaten!

  78. Bob
    24. Juni 2016 09:50

    Das wichtigste nach jeder EU Sitzung,dürfte das mir verhasste Gruppenfoto sein, mit dem sich unsere geistigen Eliten (Satire aus) in das Geschichtsbuch der ewig gestrandeten eintragen. Jetzt wird aus dem Panoramafoto schön langsam ein Hochformatfoto werden.

  79. Undine
    24. Juni 2016 09:47

    Man könnte fast ins Schwärmen kommen: Ein guter Tag beginnt mit der Nachricht von der erfolgreichen SELBSTBEFREIUNG eines Landes aus den uns alle erdrückenden Fangarmen des KRAKEN EU!

  80. Freak77
    24. Juni 2016 09:43

    Ob es einem gefällt oder nicht ob man als Kontinentaleuropäer oder als Brite es will oder nicht aber ganz automatisch ist ab heute:

    Das Staaten-Duo: Deutschland und Frankreich, also die Deutsch-Französische Achse, die Deutsch-Französische Partnerschaft

    sofort aufgewertet und plötzlich mehr Gewicht und mehr Macht: Ab sofort!


    Während Cameron ab heute zu einem Leichtgewicht in der EU geworden ist - wirklich schade um den sympathischen David Cameron.

    Genau genommen ist DEUTSCHLAND ab heute um ein großes Stück mächtiger u. einflussreicher in der EU u. ganz Europa geworden, weil Frankreich ja de facto realpolitisch ein "Juniorpartner" von Deutschland ist.

    Also die Rolle von Frau Merkel als quasi "Premierministerin der EU" ist ab heute noch mehr bekräftigt als es vorher schon war.

  81. Pennpatrik
    24. Juni 2016 09:41

    SCHILLER: ES HEBT DIE FREIHEIT SIEGREICH IHRE FAHNE!

    Der Mensch ist frei geschaffen, ist frei, und würd' in Ketten er geboren.

    Die letzte Wahl steht auch dem Schwächsten offen.
    Ein Sprung von dieser Brücke macht mich frei.

    Allzustraff gespannt, zerspringt der Bogen

    Das Alte stürzt, es ändert sich die Zeit und neues Leben blüht aus den Ruinen.

    Die Axt im Haus erspart den Zimmermann. (Nigel Farage gewidmet ;-)

    Die Böcke von den Schafen sondern.

    Der Eifer, auch der gute, kann verraten.

    Mach´ deine Rechnung mit dem Himmel Vogt, fort musst du, deine Uhr ist abgelaufen. (Juncker, Schulz und Merkel gewidmet)

    Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt.

    Was Hände bauten, können Hände stürzen. (Den "Friedensnobelpreisträgern" gewidmet)

    WIR STEHN FÜR UNSER LAND, WIR STEHN FÜR UNSRE WEIBER, UNSRE KINDER!

    PS:
    Franz Grillparzer
    Es binden Sklavenfesseln nur die Hände.
    Der Sinn, er macht den Freien und den Knecht.

    Friedrich Nietzsche
    Wollen befreit.

    Johannesevangelium 8, 32
    .. und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.

    • Pennpatrik
      24. Juni 2016 09:43

      Friedrich von Schiller - der große deutsche Freiheitsdichter - ist aktueller denn je.

    • Undine
      24. Juni 2016 10:20

      @Pennpatrik

      ****************!
      Ja, Friedrich von Schiller, der große deutsche Freiheitsdichter! Wenn man die heutigen, von den Linken krampfhaft bejubelten kleinformatigen "Dichter" und "Dichterinnen" so anschaut, könnte man ob der Lächerlichkeit dieser Staatskünstler, allesamt EINTAGSFLIEGEN, weinen!

      Friedrich von Schillers Worte sind UNVERGÄNGLICH!

  82. Livingstone
    24. Juni 2016 09:31

    Wird Englisch jetzt Amtssprache in der EU bleiben? Wäre doch irgendwie paradox, oder?

    • Riese35
      24. Juni 2016 10:15

      Richtig, wir sollten zu dem zumindest den Westen verbindenden Latein zurückkehren.

  83. Helmut Oswald
    24. Juni 2016 09:26

    Dies ist ein Sieg der Freiheit! Dies ist ein Sieg über einen Moloch, der sich unter Vorgabe edler Ziele und rechtschaffener Motive schleichend zu einer sozialistischen Diktatur gewandelt hat.

    Dies sind die Totenglocken für das von Bilderbergern und Freimaurern errichtete Lügengebilde. Dies ist ist ein gewaltiger Sieg über ein linkes, rotes, totalitäres Lügensystem.

    Na Herr Schulz ? Guten Morgen Herr Junckers - einmal zu viel gelogen, nicht wahr.
    Ihr geht jetzt den Weg in die völlige Niederlage, ihr Hurensöhne. Noch gibt es Nationen auf diesem Kontinent.

    Wartet ab, welche Botschaft Frankreich für Euch hat. Und wartet ab, bis Deutschland die Fremdherrschafft abgeschüttelt hat. Es wird schon wieder heller, in aller Brüder Sinn.

  84. dssm
    24. Juni 2016 09:21

    Das links/grüne Beamtengesindel wird gar nichts ändern, denn die sind ja überzeugt von ihren kruden Ideen; früher waren das die Leute mit 'Gott' auf ihrer Seite. Gutmenschen, welche mit dem Geld anderer Leute ihre Verrücktheiten, zum Leidwesen eben dieser anderen Leute, umsetzen wollen.

    Aber schon hört man aus den Niederlanden den Ruf: Wir sind die nächsten!
    Von der FN und der FPÖ weiß man auch um wenig EU-Liebe.
    Die Fünf Sterne (ja, genau die welche es in unseren Medien nicht gibt, ausser sie gewinnen die Bürgermeisterwahl in Rom) wollen auch raus aus der EU.
    Wer bleibt dann eigentlich noch?

  85. Undine
    24. Juni 2016 09:19

    A.U. schreibt:

    "Natürlich geht es den Briten künftig durch den Austritt schlechter, als wenn sie drinnen geblieben wären."

    Das wage ich zu bezweifeln. Sicher, die neugewonnene Freiheit wird nicht ganz reibungslos anlaufen. Wenn man unter "SCHLECHTER GEHEN" vorläufige finanzielle Nachteile versteht, mag das--- kurzfristig--- stimmen. Aber eingetauscht durch eine NATIONALE FREIHEIT für das britische Volk sehe ich da einen großen IDEELLEN WERT, einen LOHNENDEN GEWINN! Ich beneide die Briten---mögen für sie die Vorteile überwiegen!

    • dssm
      24. Juni 2016 09:22

      *****
      Ich habe ein Unternehmen mit nahe 100% Export, aber mir leuchtet dieses Argument auch nicht ein und ich werde auch persönlich sicher nicht weniger Geschäft mit einem Land machen egal ob nun EU oder nicht.

    • Riese35
      24. Juni 2016 09:37

      ***************!

      Hat man das nicht auch der Schweiz prophezeit, und genau das Gegenteil ist eingetreten?

    • D.F.
      24. Juni 2016 10:38

      Anfangs wird die EU sicher versuchen Steine in den Weg zu legen um zu zeigen wieviel besser es wäre in der EU zu bleiben

  86. Josef Maierhofer
    24. Juni 2016 09:15

    Vernunft ist ein Fremdwort für das EU-Establishment (und auch für das österreichische).

    Es wäre die EU neu zu gründen mit sinnvollen Aufgaben, nämlich Handelsvertrag und alles, was dazu gehört, und alles andere ist Sache der Nationen der EU, vor allem der Menschen, nennen wir das ganze doch demokratisch.

    Diese ganzen Gerichtshöfe kann man sich sparen und man braucht nur ein gemeinsames Handelsgericht. Man kann die Bürokratie und die Selbstbedienung zur Gänze sparen. Wenn man an einheitlichen Sozialsystemen und an Personenfreizügigkeit für EU Bürger innerhalb der EU interessiert ist, dann kann man auch darüber einen Minimalkonsens vereinbaren. Der Euro ist eine tote Währung ohne Gegenwert, also weg damit. Usw. all die Sünden die halt begangen wurden.

    Möge in der EU die Kenntnis ankommen, dass Europa ein Europa der Nationen ist und es keine Vereinigten Staaten sind, möge die Erkenntnis kommen, dass Europa sich nicht in einem Krieg der Amerikaner gegen die Sowjetunion hetzen lassen will, möge die Erkenntnis gewinnen, dass unsere Handelspartner hauptsächlich am Kontinent sind und dass die Sanktionen gegen Russland pervers sind.

    Ich würde mir wünschen, dass der Brexit eine Lehre für die anderen ist und vor allem für das Establishment der EU und dass die richtigen Folgerungen daraus gezogen werden.

    Ich bin der Meinung auch Österreich würde heute aus der EU austreten, gäbe es eine Volksabstimmung.

  87. Claudius
    24. Juni 2016 09:13

    Es ist eine Tragödie für ganz Europa, ein rabenschwarzer Tag.

    Es ist so wie wenn jemand 10 Tonnen Sand in das Getriebe der EU hinein schüttet und andererseits selber in ein schwarzes Loch hinein springt.

    Jetzt werden monate- und jahrelange Streitereien, hitzige, gereizte Verhandlungen über einen riesigen Berg von Materien einsetzen müssen. Möglicherweise kommt es zu einer Lähmung der EU.

    Das bietet so viel Sprengstoff dass da die Populisten, die Leute mit den einfachen Antworten: Wie z.B. "Die Osteuropäer, die Polen nehmen uns die ganzen Arbeitsplätze weg." usw. gewaltig Auftrieb bekommen.

    Man kann es sich jetzt schon denken: Im Gefolge dieser "Britischen Revolution vom 23.6.2016" wird nicht nur David Cameron sein Amt als Premier verlieren, sondern:

    Es werden noch mehrere Regierungen quer durch Europa gestürzt werden: Wie sieht es in Frankreich aus? In Spanien? in Italien? in Kroatien?

    Und wie geht es im wichtigsten EU-Land, in Deutschland weiter: Weiterhin eine Bundeskanzlerin von der CDU? Oder Bundeskanzler von der CDU? Oder Seehofer (CSU)? Oder Siegmar Gabriel, SPD oder Steinmeier, SPD? Oder Frauke Petry (AfD)?

    Da zeichnen sich etliche Änderungen ab - ich hoffe es wird nicht zu heftig!

    Eines ist für mich klar: Die EU als solches wird weiter existieren und auch funktionieren. Die Fundamente der EU gehen sehr weit in die Geschichte zurück und sind stark. So ein Sturm wie gestern & heute haut die EU (noch) nicht um.

    Ich gebe Dr. Unterberger recht, dass diese "Britische Revolution" dazu genützt werden muss dass man in Brüssel u. in den EU-Hauptstädten vieles, bzw. alles überdenkt u. die ganze EU mehr zum Subsidiaritätsprinzip heran führt: Es muss nicht ALLES bis zum Duschkopf zentral von Brüssel entschieden werden ....

    • Claudius
      24. Juni 2016 09:51

      Die Fehleinschätzung vom Tag:

      "Die EU stirbt", sagte Brexit-Führer Farage

      - Na gut der Herr Farage hat heute gewonnen und ist im Siegestaumel, in so einer Stimmung sagt man viel.

      Tatsache ist und bleibt: Die EU als solches wird nicht sterben - die EU wird sich aber immer wieder ändern und reformieren.

      Siehe Artikel: http://diepresse.com/home/politik/eu/5033664/Knapp-52-Prozent-der-Briten-stimmen-fur-Brexit?_vl_backlink=/home/index.do

    • Pennpatrik
      24. Juni 2016 09:51

      Die EU ist ein verfaulter Körper ohne jede Rechtsgrundlage.

      Nach Abstimmungen in 2 Ländern über die EU-Verfassung wurde die EU von der im Kommunismus sozialisierten Angela Merkel (Ja! Deutschland hatte damals den Vorsitz) über die Köpfe der Menschen hinweg als "Lissaboner Verträge" eingesetzt.

      Es erübrigt sich wohl zu sagen, dass beide Abstimmungen (es gab auch noch eine Dritte mit demselben Ergebnis) eine eindeutige Ablehnung der EU durch die Menschen ergab.

      Die EU hat keine! Rechtsgrundlage. Sie ist einfach eine Diktatur.

      PS: Die Russen unter dem "bösen" Putin durften über ihre Verfassung abstimmen.

      PPS: Nur damit wir uns verstehen: Ich bin nach wie vor für die EWG. Aber gegen eine politische Einheit. Vranitzky und Mock haben uns hoch und heilig einen Staatenbund versprochen und einen Bundesstaat ausdrücklich als ausgeschlossen bezeichnet. Lügner halt.
      Und was soll man von einem Gebilde halten, das auf einer Lüge basiert?

    • franz-josef
      24. Juni 2016 10:01

      Glühbirne als Synonym für eine Krämerseelen-Diktatur= zigtausende Bestecher, die gewohnt sind, Millionen Europäer gängeln zu können, um ein paar Konzernen noch mehr Kohle zu verschaffen,

      Getriebene, packelnde , sich für "Eliten" haltende Leute, die die Lebensumstände von Millionen Europäern bestimmen wollen,

      eine zehn oder zwölf Prozent-Partei, die nirgendwo das Sagen hat , sich dennoch verhält, als hätte sie den Kontinent allein gepachtet,

      nur ein paar winzige Details aus dem Flickmuster einer erstickenden über den Kontinent gewobenen dicken Verfilzung aus Gesetzesaushebelungen, Vertragsverletzungen, Korruption, Dummheit und Gier.

      Endlich vorbei?

      Soros sattelt schon, wetten?

    • Josef Maierhofer
      24. Juni 2016 11:16

      @ Claudius

      Sie haben recht, aber hoffentlich gibt es Änderungen zum Positiven, denn sonst stirbt sie wirklich.

    • Undine
      24. Juni 2016 17:09

      @franz-joset

      Soros ist sehr flexibel!!!

    • franz-josef
      25. Juni 2016 00:03

      Undine: ja, das hat er bewiesen, und völlig skrupellos. Gelang ihm nicht schon einmal, die Briten beinahe zu ruinieren? Ich bin mir ganz sicher, daß Soros bereits zur Attacke rüstet. Wenn ich - vorhin - höre, daß schon fast die Hälfte der Londoner einen eigenständigen Staat IN der EU bilden möchte, daß die Schotten ihr (pro) EU Referendum wiederholen wollen, daß bereits eine generelle zweite Abstimmung aller Briten ernstlich diskutiert werden soll (erinnert an Irland, oder?), dann vermute ich, daß wir sehr, sehr bewegten Zeiten entgegengehen.

  88. Arbeiter
    24. Juni 2016 09:12

    Die Machtelite propagiert ja eben keine EUROPÄISCHE Union, sondern ein afrikanisch - orientalisches Konglomerat.

  89. Pennpatrik
    24. Juni 2016 09:05

    Sie verstehen immer noch nicht.

    "Die Presse" schreibt: "Ungeachtet aller Warnungen dürfte also nicht die wirtschaftliche Vernunft den Ausschlag für das Ergebnis gegeben haben. "
    Sie haben immer noch "die Vernunft" gepachtet. Sie halten uns immer noch für die größten Deppen.

    Erinnern wir uns:
    - Der Schweiz wurde der gesellschaftliche Untergang vorhergesagt, als sie nicht der EU beitrat.
    - Der Schweiz wurde der wirtschaftliche Untergang vorhergesagt, als sie nicht dem EURO beitrat
    - Der Schweiz wurde die totale Ausgrenzung vorhergesagt, als sie sich gegen einen unbegrenzten Ausländerzuzug aussprach.

    Staaten wie Polen, Norwegen, Tschechien wurde der wirtschaftliche Untergang vorausgesagt, wenn sie den EURO nicht übernehmen bzw. nicht in die EU gehen. Mittlerweile gilt die norwegische Währung als Fluchtwährung.

    Der erste Satz des neuen Kanzlers war bereits eine Lüge: "Wir haben verstanden".

    Sie verstehen immer noch nicht.
    Sie verstanden nicht
    Sie werden nicht verstehen.

    Ein Teil der Wähler hat das bereits verstanden.

  90. Rübezahl
    24. Juni 2016 09:02

    Was für ein schöner Freitag Morgen!

    DANK an die Briten!!

    Lieber wirtschaftliche Nachteile in Kauf nehmen, als in diesem Linksmoloch unterdrückt zu werden , um am Ende doch völlig zerstört zu werden

    Nochmals Dank.
    Es gibt mir Hoffnung, dass sich auch bei uns alles zum Positiven wenden könnte!

  91. Undine
    24. Juni 2016 09:01

    Halleluja! Danke, liebe Briten, für eure Vorarbeit, dieses unselige künstliche ferngesteuerte Gebilde EU, diese zum Völkerkerker mutierte sogenannte Gemeinschaft von organisch gewachsenen Nationen, die mehr und mehr gezwungen werden, sich zu einem häßlichen, ungenießbaren, gesichtslosen Einheitsbrei verkochen zu lassen, also identitätslos zu werden, zum Einsturz zu bringen.

    Die Engländer haben, wie @Helmut Oswald es gestern formulierte, erstmals in ihrer langen Geschichte etwas FÜR den Kontinent getan.

  92. oberösi
    24. Juni 2016 08:54

    ...gerade den Karas Othmar auf ORFIII-Propaganda gesehen, mit der Lunacek.
    Wenn es noch eines Grundes bedürfte, gegen die EUdSSR zu sein: das ist einer!

    Den Briten wirds jetzt langfristig so schlecht gehen wie den Schweizern und den Norwegern jetzt schon...

    • Gandalf
      24. Juni 2016 09:27

      Volle Zustimmung; ich habe den Schmarrn bei der zweiten Wortmeldung des lächerlichen Herrn Karas abgedeht - so etwas ist tatsächlich unerträglich. Und wenn Frau Lunacek ernstlich 52% der Briten als rechtsextrem bezeichnet, kann man nur lachen. Über sie und alle anderen Kasperln, die da in Brüssel (noch) herumstümpern.

    • dssm
      24. Juni 2016 09:27

      Island bitte nicht vergessen, die haben nämlich die Banken'rettung' sehr gut hingekriegt!

    • Riese35
      24. Juni 2016 09:43

      Karas und Lunacek. Diese beiden passen gut zusammen. Beide wurzeln in der ÖVP. Beide stehen einander weltanschaulich sehr nahe. Beide arbeiten exzellent zusammen. Und sie decken unterschiedliche Bereiche ab.

    • Pennpatrik
      24. Juni 2016 09:59

      Die Österreichische Verräter Partei.
      Wer mit Menschen wie Lunacek zusammenarbeitet ...

    • franz-josef
      24. Juni 2016 10:29

      zu dssm: Unvorstellbar, daß wir uns mit Kochtöpfen u.dgl. bewaffnen und die Beamten ganz real und physisch aus ihren Gebäuden jagen - genau das taten die Isländer, zornig eingedenk ihrer langen unerträglichen Fremdherrschaft. Hat mir sehr imponiert.
      Wir würden eher zum Heurigen gehen und singen "es wird a Wein sein, und wir werd´n nimmer sein..." und während wir Alten uns eindieseln und vor uns hinjammern und die Jungen sich mit Drogen zudröhnen und folglich nichts mitkriegen, wird der Kontinent widerstandslos weiter abgeräumt.

      Naja. Seit heute gibt es schwache Hoffnungsstrahlen.

    • keinVPsuderant
      24. Juni 2016 11:54

      Wie kann man nur!!! Ich schalte ab, sobald Karas erscheint/zu hören ist. Frau Lunacek - als aus der ÖVP kommend -ist mir trotzdem neu. Allerdings, schalte ich noch schneller aus, schon wenn sie angekündigt wird. Man möchte doch gesund bleiben.

    • Riese35
      24. Juni 2016 12:19

      @keinVPsuderant: War ihr Vater nicht ein Exponent im Umfeld der ÖVP? Raiffeisen-Ware-Generaldirektor. Wohin sonst soll man so jemanden zuordnen?

    • Cotopaxi
      24. Juni 2016 13:59

      Sollte es nicht besser heißen, die Karas und der Lunacek? ;-)

      Ist die Invaliditätspensionistin Karas überhaupt voll arbeitsfähig und bekommt sie IV-Pension und EU-Schandlohn in voller Höhe ausbezahlt? ;-)

    • Pennpatrik
      24. Juni 2016 15:16

      @cotopaxi
      Nicht zu vergessen: Der Behindertenzuschuss ...

    • Cotopaxi
      24. Juni 2016 15:27

      @ Pennpatrik

      Es würde mich nicht wundern, falls Karas auch schon Pflegegeld bezöge.

    • Undine
      24. Juni 2016 17:21

      Ich habe mir die ganze Sendung vorhin angeschaut. Wenn Karas nur den Mund aufmacht, könnte man ihm eine kleben! Die "Europäische UNIAUN"---wo ist denn der Mann aufgewachsen?

      Die Tussi von den NEOS, eine Kärntner Slowenin*, wie sie trotzig Herrn Hübner entgegenschleuderte, war aber genauso unerträglich, dazu noch dumm und sehr giftig.

      Und wie im ORF üblich: Alle durften ungestört reden, nur der FPÖ-Mann Hübner kam kaum zu Wort; bei der Vorstellung wurde übrigens jedes Gesicht in Grossaufnahme gezeigt---nur das von Hübner nicht.....

      * Was wäre wohl passiert, hätte Hübner geantwortet, er sei Österreicher deutscher Nation? Er wäre in Handschellen abgeführt worden.

    • keinVPsuderant
      24. Juni 2016 17:38

      Riese35
      Väter sind nicht an allem Schuld (so das seine Tochter ist)!!

    • Cotopaxi
      24. Juni 2016 18:16

      Richtig, und der ehemalige Schwarze Bürgermeister von Mödling kann auch nichts für seine Brut, die unter dem Namen Streeruwitz humorlos an Österreich leidet. ;-)

    • Riese35
      24. Juni 2016 20:31

      @keinVPsuderant: Siehe

      http://kurier.at/politik/inland/ulrike-lunacek-im-interview-das-wort-lesbe-kannte-ich-nicht/68.219.371

      "Wie reagierten Ihre Eltern, als sie erfuhren, dass Sie lesbisch sind?

      Die Entscheidung, wann erzähle ich es meinen Eltern, hat schon gedauert, denn ich komme aus einem konservativen Elternhaus. Das erledigte ich erst mit 26. Mein Vater, der Raiffeisen-Ware-Generaldirektor war, nahm es gelassen und meinte: Er hat es sich schon gedacht, und wenn ich glücklich bin, ist es okay. Als ich meiner Mutter erzählte, dass ich verliebt bin, sah ich zuerst Freude. Doch als ich ihr sagte, dass es eine Frau ist, merkte ich, dass sie mehr damit kämpfen musste. Letztendlich ...

    • Riese35
      24. Juni 2016 20:31

      ... haben mich aber beide unterstützt."

    • HDW
      24. Juni 2016 20:32

      Bürgermeister von Baden, nicht Mödling! Obwohl, ist ja auch nicht so wichtig. Wo doch die Ex von Kern (drei Söhne) in Mödling Sozi Gemeinderat ist und dem dortigen Stadtbad die sexuelle Bereicherung durch die Immigrantenszene nicht vorenthalten möchte!

    • keinVPsuderant
      30. Juni 2016 16:18

      Riese, Sie haben Riesen Glück (bzw. Ihre Kinder) dass sie genau so geworden sind wie Sie es für Ihre Kinder geplant haben! Nicht auszudenken, welcher Verdammung Ihre Kinder ausgesetzt worden wären, bis zur Aberkennung der Elternschaft!!
      Ich denke, liebende Eltern anerkennen ihre Kinder, auch wenn sie der eigenen Vorstellung nicht entsprechen.

  93. Bob
    24. Juni 2016 08:51

    Welche große Probleme hat die EU gelöst? Ich kenne keine. Jeder Staat hat sein eigenes Sozialsystem, eigene Steuersysteme sogar die Mehrwertsteuer ist verschieden.
    Aber es wurden großzügig Fehlentscheidungen getroffen, angestachellt von sogenannten Lobbyisten (ich nenne sie Bestecher der Industrie) was zum lächerlichen Glühlampenverbot, Traktositzverordnung und vielen anderen Detailfragen führte.
    Das ständige Wiederholen der Aufteilung von Schatzsucher funktioniert nicht einmal im Ansatz. Das kann man im eigenen Land verfolgen, das nach Kürzung der Mindestsicherung in OÖ sofort eine Völkerwanderung nach Wien entsteht.
    Und sollen freiwillig Wirtschaftsmigranten nach Rumänien oder Bulgarien verfrachtet werden? Die sind in zwei Tagen wieder zurück.
    Dann die ständige Farce von der Außensicherung der EU Grenzen. Bei der schnellen Ausweitung der EU Richtung Osten, hätte Grenzsicherungen laufend verlegt werden müssen. Und in welcher Form -Zäune, Maschinengewehre oder wie, wenn man schon mit einfachen Passkontrollen überfordert ist.

    • Normalsterblicher
      24. Juni 2016 09:35

      "..., angestachellt von sogenannten Lobbyisten (ich nenne sie Bestecher der Industrie) was zum lächerlichen Glühlampenverbot, Traktositzverordnung und vielen anderen Detailfragen führte."

      Hallo? Auch NGOs (bzw NPOs) betreiben Lobbying! Die Leuchtmittel-, Staubsauger- und Emissionsauflagen gehen auf ökologische Kreise in- und außerhalb von NGOs zurück, die Industrie wird hier eher mit der Aussicht auf Geschäftschancen ruhig gestellt, denke ich.

    • Bob
      24. Juni 2016 09:45

      Normalsterblicher
      Genau, wegen der ökologischen Argumente der NGOs wurden die unbedenklichen Glühlampen verboten und die Quecksilberverseuchten hochgiftigen und teuren Energiesparlampen eingeführt.
      Das die Glühlampe nicht nur Leuchtmittel war, sondern auch zur Heizung vieler Kaufhäuser beitrug, sei nur nebenbei erwähnt.

    • franz-josef
      24. Juni 2016 10:05

      Nein, die Glühlampen-Bevormunderei geht auf die befürchtete Unrentabilität von Entwicklungskosten eines großen Konzerns zurück. Nix Umweltrettung.

    • Bob
      24. Juni 2016 10:16

      Franz josef
      Das genau wollte ich in der Erwiderung zum Ausdruck bringen. Das "genau" war satirisch gemeint.

    • Normalsterblicher
      24. Juni 2016 10:18

      Na ja, wenn ich mich recht entsinne, haben Energiesparlampen neueren Typs, sofern sie nicht überhaupt schon LED-Lampen sind, nur mehr ein Zehntel des Quecksilbergehaltes der ersten Energiesparlampen, so dass keine ernsthafte Gefährdung beim Zerbrechen einer Lampe zu befürchten ist.

      Aber den ökologischen Kreisen kommt es vor allem auf den reduzierten Energieverbrauch an, nachdem sie zwanzig Jahre davor agitiert haben, dass keine neuen Kraftwerke gebraucht werden und der Strom in ausreichender Menge alternativ generiert werden kann. Daher auch die neuen schwachbrüstigen Flüsterstaubsauger, für besser Betuchte auch mit leistungsoptimierender Hochtechnologie erhältlich.

    • franz-josef
      24. Juni 2016 10:21

      Bob - richtig, und die neuen Quecksilber-Sondermüll-Lampen wurden - vermutlich aus üblicher Ignoranz und Bldheit unmittelbar nach der aufwendigen Fieberthermometer-Einsammelaktion (der alten, mit lebensgefährlichem Quecksilber) und Ersatz durch die Batteriegetriebenen - ausschhließlich zum gesundheitlichen Segen den Leuten aufs Aug gedrückt...

      Es ist eigentlich unbeschreiblich, wieviele alte und angehäufte Ärgernisse gleich mitsamt der ursprünglichen Wut hochkommen, wenn nur eine Spur von Hoffnung auf eine Lockerung der eingenisteten Diktatur aufkeimt.
      Und eben deshalb bin ich gespannt auf die Reaktion der Hintrmänner am anderen Ende der Welt.

  94. Livingstone
    24. Juni 2016 08:50

    Und jetzt sollen sie noch den EM-Titel holen, die Engländer.

  95. HDW
    24. Juni 2016 08:48

    Mit dürrren Worten: Ohne Merkl and followers, wären die Briten dringeblieben!
    Und jetzt sind wir dieser "mächtigsten Frau der Welt" mit den Schweinsaugen noch mehr ausgeliefert!
    Fehlt nur noch Killary Clinton mit ihren kriegslüsternen Neocons und wir haben wieder einen Krieg um "Eurasien", i.e. Deutschland von der Rus mit dem "Festlandsdegen" zu spalten! Britannia ist ja wieder dafür zu haben.
    Ich bedaure jetzt auch das Ende der DDR und besonders das der FDJ.

    • glockenblumen
      24. Juni 2016 08:56

      HDW

      *******************************
      "Killary" wie treffend! :-)

    • oberösi
      24. Juni 2016 09:02

      den Deutschen sind wir sowieso ausgeliefert, das ganze Konstrukt der EU läuft faktisch darauf hinaus: viele matschkern und fordern ihre demokratischen Rechte ein, und einer zahlt dafür.
      War von Anfang an so gedacht: eine Möglichkeit, die Teutschen zu fesseln. Und sie von einer engeren Beziehung mit den Russen abzuhalten, der Alptraum aller Transatlantiker.

      Geht allerdings nicht, so viel man sie auch fesselt oder zerstört vorher, die müssen sich periodisch über ihre Grenzen hinaus aufblähen, um die Welt, wenigstens EUropa, an ihrem Wesen genesen zu lassen.

    • Pennpatrik
      24. Juni 2016 10:00

      Killary Hinton?
      Großartig!

  96. socrates
    24. Juni 2016 08:37

    Einem Neuanfang, einer EFTA, steht nichts im Wege.

  97. socrates
    24. Juni 2016 08:35

    Danke für diese Zusammenfassung! Besser geht nicht!

  98. Riese35
    24. Juni 2016 08:32

    Es ist ein trauriger Tag, aber zugleich ein freudiger.

    Traurig, weil Hoffnungen auf etwas Gemeinsames zu Grabe getragen werden. Traurig, weil wir im Europaparlament auf einen Nigel Farage verzichten werden müssen. Es ist der Anfang vom Ende der EU. In gewisser Weise hinterläßt dieser Austritt ein Vakuum, und immer, wenn plötzlich ein Vakuum entsteht, gibt es einen lauten Knall, wenn ein Traum plötzlich platzt, Enttäuschung. Es ist etwas plötzlich eingestürzt, was viele aber kommen sehen haben. Dieses Referendum war nur der Anlaß, nicht die Ursache. Wäre dieses Referendum nicht gekommen, hätte sich der Sprengstoff EU aus einem anderen Anlaß entladen.

    Bei aller Trauer darf man aber den Blick auf die Zukunft nicht vergessen. Und das gibt Anlaß zur Freude. Besser mehrere kleinere Beben als ein großes. Durch den Austritt ist nichts zerschlagen. Eine Union entsteht durch den freien Willen und die Begeisterung für das Gemeinsame. Eine Union hat noch nie in der Geschichte funktioniert, wenn die gemeinsame Klammer Gewaltausübung von oben, nicht aber ihre Attraktivität und geistige Klammer war, wenn diese Klammer "soziale Fördertöpfe" statt Eigenleistungen waren. Das war so in Jugoslawien, in der ersten Sojwetunion, und nun trifft es die zweite Sowjetunion.

    Der Anfang vom Ende ist eingeläutet und öffnet die Chance, daß sich eine echte, auf geistiger Basis stehende Union entwickeln kann, die die Nationen als größere Familien respektiert, die nicht gegeneinander, sondern miteinander die Zukunft gestaltet, nicht regiert von der zwanghaften, totalitäten Idee der Gleichheit, die alle gleichschaltet, sondern regiert von der Freiheit und Vielfalt, die Europa groß und bedeutsam gemacht hat und die in subsidiärer Weise die Nationen als größere Familien benötigt, respektiert und achtet. Das wäre gut so und hat noch nichts mit Nationalismus zu tun, den manche bereits durch erhobene rechte Hände wiederauferstehen sehen und in dem eine übersteigerte Verherrlichung der eigenen Nation als Ersatz für den Respekt vor dem Schöpfer und seiner Schöpfung andere Nationen als minderwertig ansieht.

    Wenn im Artikel vom französischen König die Rede war, muß man aber auch die französische Revolution erwähnen, die das Grundübel für Europas Niedergang ist. In ihr und ihrer Ideologie wurzeln eine Vielzahl von Europas Problemen. In ihr wurzeln die Revolutionen in Deutschland und Rußland. In ihr wurzeln der Nationalismus und die Ideologie der Gleichheit, die von der utopischen Idee beseelt war, ein Paradies auf Erden zu schaffen, und den Menschen als unvollkommenes, sündhaftes Wesen verkennt. Überall, wo das passiert ist, findet man eine Spur der Gewalt und des Blutes.

    Und letztlich hat sich auch die EU zu einem nationalistischen Gebilde mit übersteigerter Selbstverherrlichung als Ersatz für den Platz Gottes entwickelt. "Nationalistisch" in dem Sinne, als unter "Nation" diejenigen verstanden werden, die den Segen einer EU-Mitgliedschaft genießen "dürfen", im Vergleich mit denjenigen, die draußen bleiben müssen. Der Expansionsdrang mit dem Versuch, die "geistigen Ideale" der EU in alle Welt zu exportieren, ähnelt dem der einstigen französischen Revolution mit seiner totalitären Demokratie. Deutlich sieht man das, wenn man sich anschaut, wie schäbig sich die EU gegenüber Rußland verhält wie z.B. durch die Sanktionen, wie wenig die EU bereit ist, eine andere Nation zu respektieren, eine Nation, die sich die Freiheit herausnimmt, anders zu entwickeln, sich nicht der Gleichschaltung Brüssels und seiner Nationalversammlung (EU Parlament) zu beugen, und die auf der Grundlage des Christentums steht.

    Jetzt bestünde die Chance, daß sich vielleicht auch andere Staaten und Nationen von der EU emanzipieren und sinnvolle Gebilde und Kooperationen entstehen. Ich denke da z.B. an die Länder der alten k.u.k. Monarchie, mit denen wir Österreicher so viele Gemeinsamkeiten haben, an eine Kooperation mit Rußland etc. Und das heißt ja nicht, daß nicht sinnvolle, bereits bestehende Kooperationen deshalb zerschlagen werden müssen. Wir werden sehen, wie ernst die Rest-EU dies alles nehmen wird, oder ob sie mit noch mehr Totalitarismus reagieren wird.

    • Cincinnatus
      24. Juni 2016 09:16

      Punktgenaue Analyse!! Damit ist eigentlich alles gesagt.

    • M.S.
      24. Juni 2016 18:33

      Mit Ungarn, mit dem das sicher gelungen wäre, hätten nicht zwei besondere Elefanten alles Porzellan zertrampelt, wird wohl , zumindest mit dieser unserer Regierung, nichts mehr gemeinsam zu schaffen sein.

    • machmuss verschiebnix
      24. Juni 2016 22:24

      Riese35 ******************* wie immer :)

  99. Wyatt
    24. Juni 2016 08:25

    Ziel der EU scheint weniger, dass die Menschen vom Binnenmarkt profitieren
    (um ein glückliches, zufriedenes Dasein nebeneinander zu führen)
    sondern dass die europäische Bevölkerung, in bislang unvorstellbaren Maßen ehest durch Asylanten ausgetauscht wird und die Nationalstaaten abgeschafft werden.

  100. Livingstone
    24. Juni 2016 08:18

    Die wichtigsten Jahre in der Geschichte England's: 1066, 1666 und 1966. Und jetzt auch 2016.

  101. Sandwalk
    24. Juni 2016 08:02

    Das sind Zerfallserscheinungen. Nicht der EU, sondern Europas. Es wird ein linkes zerfallendes und ein bürgerlicher gefertigtes Europa geben. Die Übergangsphase wird schmerzhaft werden.

    • Rübezahl
      24. Juni 2016 09:05

      Ich kann es nur dringend, sehnsüchtigst und ungeduldig HOFFEN!

  102. Livingstone
    24. Juni 2016 08:00

    Die EU war eine grandiose Erfindung der konservativen Kräfte Europas. Die Linken haben es in ihrer schon of bewiesenen Langatmigkeit verstanden, die EU zu unterwandern und für ihre Zwecke zu missbrauchen. Und habe daraus einen übelriechenden Moloch gemacht. Darum erfüllt mich diese Abstimmung mit Schadenfreude. Es ist eine "gerade Rechte" auf's Kinn der Linken.

    • El Capitan
      24. Juni 2016 08:11

      Richtig!

      Was die Bürgerlichen mühevoll aufbauen, wird von den linken Schreibtischtätern "dekonstruiert".

    • Mariahilferin
      24. Juni 2016 10:49

      Und die Sowjetunion hatte ihre Grundlagen in den philosophischen Leistungen des Herrn Marx. Nur leider ... Unterwanderung ... Missbrauch ...

    • AppolloniO (kein Partner)
      26. Juni 2016 11:49

      Livingstone: Endlich ein vernünftiger Artikel ohne Schaum vorm Mund zur Causa Prima. Ursprünglich war die EU-Idee großartig. Dann kam die Internationale und machte alles kaputt, auch mit immensen Schulden.
      Deshalb sollten sich alle EU- und Austropolitiker die 12 No-go-Punkte des Herrn Unterberger eingerahmt über ihren Schreibtisch hängen.
      Dann müssten sie nicht mehr händeringend nach Erklärungen suchen und könnten endlich mit vernünftiger Arbeit beginnen.
      Leider glaube ich aber selbst nicht dran. So schreien die Herren Gabriel und Verantwortliche in Spanien (Podemos) nach dem Ende (!)???) des Sparkurses.
      Wie bitte? Der Schuldenstand war noch nie so schwindeleregend hoch. Und alle "Sparl

  103. schreyvogel
    24. Juni 2016 07:58

    Jetzt wir die Achse Paris-Berlin nicht mehr durch London gebremst.
    Wird es einen Öxit geben müssen?

  104. El Capitan
    24. Juni 2016 07:48

    Überall dort, wo linke oder linkstendierende Politiker an der Macht waren, haben sie enorme Schäden angerichtet. Wirtschaftliche Schäden, moralische Schäden, juristische Schäden, Bildungsschäden.

    Nun hat dieses Gift auch auf europäischer Ebene zu wirken begonnen. Die oben genannten Schuldigen sind tatsächlich die Täter. Dr. A. U. hat wieder einmal die Sache auf den Punkt gebracht.

    Der Austritt Großbritanniens wird die EU weiter schwächen und die Zentrifugalkräfte stärken.

    Ich glaube nicht, dass Merkel & Co verstehen, dass sie die Ursachen des Zerfalls sind.

    Die alte Politikergarde hat aus einer guten und wichtigen Idee eine politische und moralische Müllhalde gemacht. Keine Schande der Welt reicht aus, um das Ausmaß dieser historischen Schuld zu beschreiben.

    Wenn wir in Europa die zerstörerische Linke nicht in ihre Schranken weisen, wenn wir nicht Leute wie Minister Kurz nach vorne holen, dann geht auch der Rest den Bach ab. Kann es wirklich sein, dass wir alle so dumm sind, die Zukunft einem Hollande, einer Merkel, einem Kern oder ähnlichen postmodernen Ideologen anzuvertrauen?

    • Camilla
      24. Juni 2016 11:25

      Ja, leider "wir" sind offensichtlich wirklich so dumm.
      Dabei möchte man meinen. ein Blinder müßte das mit dem Stock begreifen.

    • simplicissimus
      24. Juni 2016 14:01

      So ist es.
      Leute a la Kurz und eine gute Opposition nach vorne!
      Zum Teufel mit dem 68er Establishment.

    • machmuss verschiebnix
      24. Juni 2016 22:18

      **********************
      Völlig d'accord, El Capitan - so wie sie's in den nationalen Parlamenten nicht verstehen,
      daß ihnen bald alles um die Ohren fliegen wird, so verstehen sie es auch in der EU nicht.
      Aber wie denn auch, es sind ja dieselben Leute mit derselben Denke ! Wie könnte
      jemand meinen, daß auf EU-Ebene dann was Neues entsteht ?@!

  105. eudaimon
    24. Juni 2016 07:47

    Arge Schlappe für den Europazerstörer "Sozialismus"!!

  106. brechstange
    24. Juni 2016 07:46

    Wer will ein EUdSSR? Die Briten nicht, wie wir nun erfahren haben. Die EU hat sich zu einem versteinerten Moloch entwickelt, der nicht mehr beweglich ist. Er ist von innen verfault. Die Parolen sind Durchhalteparolen wie aus einem Führungsbunker, die längst nicht mehr ziehen. Der Abstand zwischen Bürgersmeinung und "Eliten"meinung ist gewaltig.

    Gauck hat erkannt, als er sagte die "Eliten haben es verstanden, aber die Bevölkerungen nicht" wie wichtig Europa wäre. Ja, Europa ist wichtig, ein konstruktive Zusammenarbeit ist wichtig, aber am Ende muss die Eigenverantwortung stehen. Verantwortung und Haftung gehören zusammen. Die Ordnungsrahmen der Staaten hinter dem Rücken der Menschen aufzubrechen ohne ein gesichertes Gegenstück haben, ordne ich unter grobe Fahrlässigkeit ein. Die ganzen Jubler und Profiteure, das politische Etablishment, die auf Kosten der Steuerzahler, Propaganda betreiben, gehören vom Thron gestoßen. Die braucht niemand mehr. Jetzt liegt es uns, die Bevormundung aufzubrechen und Verantwortung zu übernehmen.

  107. Tegernseer
    24. Juni 2016 07:44

    "Natürlich geht es den Briten künftig durch den Austritt schlechter, als wenn sie drinnen geblieben wären."

    Dieser Satz wurde in den Raum gestellt aber er läßt sich nicht beweisen, außer man kann in die Zukunft sehen. Andererseits, was versteht man unter "besser", nur die Wirtschaft oder zählen auch Lebensgefühl, Freiheit, Selbstbestimmung und Selbstverwirklichung? Faktum ist, dass sich die Wirtschaftsdaten z.B. der Schweiz auch ohne EU-Beitritt weitaus besser entwickelt haben als in Österreich (obwohl sich die herrschende Machtelite jedes Mal beeilt, uns zu versichern, dass wir ohne EU viel schlechter dran wären).

    I am proud of you, love Britain!

    • dssm
      24. Juni 2016 09:32

      Wenn die EU-Bürokratie weg ist, so ist der Weg für die KMUs wieder frei! Es wird also zuerst ein Gejammer einer gut bezahlten Elite in den Großbetrieben geben und dann mittelfristig ein schönes und solides Wirtschaftswachstum getragen von den KMUs, womit der Wohlstand auch bei den normalen Bürgern ankommt.

    • Pennpatrik
      24. Juni 2016 10:09

      Naja, das stimmt schon. Die Schweiz und Norwegen sind inzwischen total abgesandelt, Bürger beider Staaten benutzen den EURO als Fluchtwährung.
      /Ironie off

    • franz-josef
      24. Juni 2016 10:11

      Hoffe, Sie behalten Recht, dssm. Zunächst steht zu erwarten, daß die Hochfinanz ihre Großkonzern- und Banken"rettungs"Felle keinesfalls ohne Widerstreben fortschwimmen lassen wird; man darf nicht übersehen, daß diese Entscheidung eine massive, maximale Bedrohung der Globalisierungspläne darstellt und nicht Schule machen darf. Die Briten werden wohl zuerst einmal büßen müssen - schließlich muß den anderen Aufmüpfigen die Schneid abgekauft werden.

  108. Nestor 1937
  109. teifl eini!
    24. Juni 2016 07:31

    Eines vorweg: die EU "nur auf den Binnenmarkt" beschränken zu wollen, ist ein hehrer Wunsch, der praktisch unerfüllbar ist. Wirtschaft ist überall, durchdringt fast alles. Ein gemeinsamer Markt bedarf gemeinsamer Spielregeln, das reicht von der Lebensmittelauszeichnung bis zur Steuergesetzgebung. Wir erleben ja gerade live, wie die Dienstnehmerfreiheit unseren Sozialstaat aushöhlt. In einem offenen Binnenmarkt wird unser Sozialstaat nicht mehr lange finanzierbar bleiben und sich dem durchschnittlichen Niveau des Binnenmarkts annähern müssen. Die Briten haben das früher bemerkt als die gewohnt schläfrigen Ösis.

    Die Flüchtlingsinvasion ist natürlich der Haupttreiber. Es wird mir ewig schleierhaft bleiben, wie man sehenden Auges in diese Katastrophe gehen konnte und weiter geht. Die von Merkel und Kern vertretene Quotenregelung ist dabei nur Sand in die Augen: was werden die per Quote aufgeteilten Flüchtlinge einmal tun, spätestens wenn sie die tschechische, ungarische oder estnische Staatsbürgerschaft haben? Sie werden zu ihren Freunden und Verwandten in deutschen und österreichischen Landen ziehen. Die Quote funktioniert nur dann, wenn das Asyl befristet ist und die Flüchtlinge nach Ablauf der Frist wieder in ihre Heimat müssen.

    Es kann in der Flüchtlingsfrage nur einen Weg geben! Kurz hat ihn beschrieben.

    Ich beneide die Briten. Geographisch gut abgeschotet lässt es sich leichter austreten als es zum Beispiel für Österreich der Fall wäre. Wir sind auf Gedeih und Verderb den Deutschen, Griechen und Italienern ausgeliefert: im Euro, der sich abzeichnenden Bankenunion, der Flüchtlingsfrage. Was den Totalitarismus der p.c. Eliten betrifft quaken wir begeistert mit bzw. 50% +30.000. Es wird durch den Austritt der Briten nicht besser.

  110. Susanne Chmela
    24. Juni 2016 07:12

    Gute Analyse, Herr Unterberger.
    Nur ein Dementi: den Briten wird es langfristig ohne EU besser gehen.
    Welches Land ist das Nächste, wenn Juncker, Schulz und Merkel sich nicht um 180 Grad ändern, bzw. noch besser: zurücktreten?

    • Igo
      24. Juni 2016 07:30

      Antwort: Die Niederlande kommt als nächstes dran..denke ich..
      Und, richtig, langfristig ist es besser für die Briten. Ein grosser Bruch war die Wahl Thatchers damals, anfangs auch alles schwierig, aber langfristig war es zum Besseren..
      Nigel Farange: "We got our country back!"

    • dssm
      24. Juni 2016 09:34

      Dänemark vielleicht?
      Oder, man darf ja träumen, Österreich!

    • Anonymer Feigling
      24. Juni 2016 11:10

      @ dssm

      Österreich war sogar das erste Land in der EU, wo die Bürger befragt wurde, allerdings völlig unverbindlich für die Politik.
      Österreich hat in dieser Sache Erfahrung und ich hoffe, dass der Öxit auch bald folgen wird.





Bitte OHNE Internet-Links (Kommentare mit Links werden nicht veröffentlicht)
verbleibende Zeichen: 700

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden

Ich will die Datenschutzerklärung lesen.


© 2020 by Andreas Unterberger (seit 2009)  Impressum  Datenschutzerklärung