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Frankie ade, scheiden tut niemandem weh

Der (neuerlich) definitive Abschied von Frank Stronach aus der Politik ruft entweder einen Gähnreiz oder großes Staunen hervor: „Was, den gibt’s auch noch!“ Das politische Abenteuer des Austrokanadiers ist in mehrerlei Hinsicht paradigmatisch abgelaufen. Das gilt sowohl für seinen steilen Aufstieg, wie auch seinen steilen Abstieg.

Beides ist blitzschnell ineinander übergegangen. Kaum war es hinaufgegangen, kam auch schon schon wieder der Absturz. Stronachs jetziger (neuerlicher) Abschied bedeutet nur den allerletzten Versuch, das totale politische Scheitern zu bemänteln und in die Inszenierung einer großen politischen Testamentsverkündigung zu Lebzeiten zu verwandeln. Er versucht wieder einmal eines seiner persönlichen Prinzipien umzusetzen: Ein Stronach scheitert nicht. Und wenn doch, dann gibt er es nicht zu.

Stronach hielt sich und hält sich für einen Messias, der dem Volk die einzige seligmachende Wahrheit zu verkünden hat. Er glaubt, dass seine goldenen Empfehlungen lange über seinen Tod hinaus nachwirken werden. Und er erkennt nicht, dass diese Empfehlungen doch nur bloße Phrasen sind. In denen zwar auch oft ein richtiger Kern steckt. Aber ein Kern ist noch kein Rezept, keine Strategie. Perfekt ist nur Stronachs Selbstbewusstsein.

Dennoch sollte man nicht vergessen: Sein wirtschaftlicher Aufstieg nach der bitterarmen Emigration in der Nachkriegszeit ist eine tolle Leistung. Er hat ja aus der alten Heimat nichts nach Kanada mitgebracht außer einer – sehr guten – Lehrausbildung. So wie er sind damals Hunderttausende Österreicher ausgewandert. Und sind fast alle überaus erfolgreich geworden. Stronach war nur der Allererfolgreichste.

Die Geschichte dieser Massenemigration wird leider in Österreich völlig ausgeklammert. Dabei zeigt sie, wie tüchtig die aus der Alpenrepublik gekommenen Menschen sind oder waren. Und wie gut die Schulausbildung oder Lehre gewesen ist, sodass sie alle gute Karriere machen konnten.

Totale und begeisterte Assimilation

Noch etwas kommt zum Erfolg der emigrierten Österreicher hinzu: Sie haben sich nicht nur integriert, sondern auch alle assimiliert. Sie waren schon in wenigen Jahren zu perfekten Amerikanern, Kanadiern, Australiern geworden. Kein einziger ist emigriert, um in einem Wohlfahrtssystem zu schmarotzen. Sondern sie alle wollten durch Leistung aufsteigen. Sie haben vor allem – auch daheim und privat! – sehr bald nur noch die neue Sprache verwendet. Sie wollten die neue Heimat ganz annehmen – und mussten das auch. Sonst hätten sie keine Chance gehabt. Warum nur sagt das Österreich nicht heute endlich glasklar den hierhergekommenen Türken, die sich auch in der dritten Generation nicht wirklich integrieren wollen? Warum sagt ihnen niemand, dass das ihre eigene Aufgabe ist?

Stronach ist der bekannteste aus dieser eindrucksvollen Erfolgsgeschichte. Warum war gerade er so erfolgreich? Ohne seine Verdienste schmälern zu wollen: Zu jedem ökonomischen Erfolg gehört neben Fleiß und Können auch eine große Portion Glück und Zufall. Aber es ist jedenfalls toll, was der Mann da bei seinem Konzern Magna aufgebaut hat. Und was heute noch blüht.

Das alles ist Stronach aber offenbar zu Kopf gestiegen. Er entwickelte messianische Anwandlungen am Ende seiner ökonomischen Karriere. Wie so mancher andere Wirtschaftstycoon hielt er sich auch für den besten Politiker, ja bisweilen sogar für einen Mann, der zu den zwei oder drei geistig begnadetsten Erdbewohnern zählte.

Stronachs Anfang in der Politik schien auch sehr erfolgreich. Die Medien lagen ihm zu Füßen. Sie wussten, da kommen fette Inseratenaufträge. Stronach ist fast bei jedem Auftritt der politischen Klasse mit entblößtem Gesäß ins Gesicht gesprungen. Er war ganz anders als alle anderen Politiker. Er ist total antiintellektuell und dennoch so erfolgreich. Das alles ist journalistisch spannend und gut vermarktbar. Das ähnelt ganz stark dem jetzigen US-Präsidentschaftskandidaten Trump.

Beider Schicksal lehrt freilich: Man kann in der Politik wie in der Wirtschaft mit viel Geld Erfolg kaufen. Zugleich sind viele Menschen von wirtschaftlichem Erfolg beeindruckt. Sie denken: Wer in der Wirtschaft gut ist, muss auch weit besser sein als die bisherige Politik.

Faymann-Frust und Berater-Lust

So wie jetzt bei Trump in Amerika trafen die siebeneinhalb immer gleichen Sinnsprüche Stronachs auf ein schon vorher angewachsenes Zorn-Sentiment der Österreicher. Die Frustration über die große Koalition und insbesondere über Werner Faymann war groß geworden (wenn auch noch nicht ganz so groß wie bei der jüngsten Bundspräsidentenwahl). Fast noch größer ist die Frustration der Menschen über den Mainstream-Journalismus angestiegen. Stronach nützte das durchaus geschickt und legte sich anfangs unter dem Gejohle der begeisterten Ränge ständig mit Journalisten an.

Auch Trump – ebenfalls ein Selfmade-Milliardär! – profitiert von der stark angewachsenen Frustration über die Politik, über Washington, über die Medien. Aber ein solcher Politik-Stil ermüdet sehr schnell. Daher ist stark anzunehmen, dass auch bei Trump so wie bei Stronach der steile Aufstieg bald in einen steilen Abstieg übergehen wird.

Bei Stronach waren die Menschen jedenfalls nach wenigen Monaten der immer gleichen Show überdrüssig. Sie merkten zunehmend, dass hinter den Stehsätzen keine Substanz steht, dass hier nur Phrasen gedroschen werden. Außerdem war Stronach sehr bald erkenntlich Berater-gelenkt. Er verlor damit seinen Echtheits-Bonus, der wilde Frische ausstrahlte. Außerdem hatte er fast nur schlechte Berater (bis auf hervorragende Plakatmacher). Auch seine Abgeordnetenschar war mehr durch seine persönlichen Zurufe wild zusammengewürfelt entstanden als ein Team, das einen gemeinsamen Willen hat.

Aus all diesen Gründen begann Stronachs politischer Abstieg eigentlich schon wenige Tage vor der Wahl. Und setzte sich nachher rapid fort. Auch deshalb, weil die Stimmen seiner Abgeordneten nie benötigt wurden, um Regierungs- oder Verfassungs-Mehrheiten zu bilden. Zugleich behandelte er alle Abgeordneten als Dienstboten, sodass ihn viele bald verließen. Und zu schlechter Letzt war er fast nie in Österreich, weil er sein Herz schon wieder an neue Dinge gehängt hat. Das waren zuletzt vor allem Pferde und Rinderherden.

Wir lernen aus seinem Schicksal:

  1. Mit Geld kann man sich in der Politik zwar viel kaufen, aber lange nicht alles. Und schon gar nicht auf Dauer.
  2. Persönlichkeiten wie ein Stronach wirken nur kurzfristig anziehend, langfristig wird ihre Flachheit auch öffentlich bald erkennbar.
  3. Um politisch zu reüssieren, braucht man neben Geld auch ein zusammengewachsenes Team, viel Fleiß und Mühe.
  4. Und vor allem braucht man so etwas wie ein Programm, wie eine Ideologie. In der Politik sind enorm viele schwierige Fragen und Interessenkonflikte zu klären. Da helfen keine Sprüche.

Stronachs politisches „Lebenswerk“ kann man durchaus positiv sehen. Man kann sein Scheitern auch amüsiert sehen. Aber der wirklich große Vorwurf, der Stronach zu machen ist, lautet anders: Er hat auf lange durch seine politische Unfähigkeit genau das zerstört, wofür er eigentlich kämpfen wollte: Das ist die Chance, dass sich hierzulande eine starke wirtschaftsliberale, weltoffene,  wertkonservative Partei entwickelt. Genau diesen Bedarf hat er zuerst bedient und dann in den Untergang geführt.

Schade.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorSusanne Chmela
    22x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Juni 2016 06:33

    Trotz vieler erfolglosen Bemühungen und dabei teils negativer Auswirkungen durch Herrn Stronach wünsche ich unserem Land mehr solcher Leute, welche mit eigenem Geld und viel Mut für ein besseres Österreich kämpfen. Nur so können die verkrusteten Strukturen in Politik und Gesellschaft aufgebrochen werden.

  2. Ausgezeichneter KommentatorAbaelaard
    19x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Juni 2016 08:30

    Gar so herunter putzen möchte ich Herrn Stronach nicht, sein gigantisches wirtschaftliches Lebenswerk mit ein paar Stehsätzen zu streifen scheint mir zu mager. Er hat immerhin viele tausend Arbeitsplätze auch in Österreich geschaffen, unsere heutige Politik mitsamt ihren Geisterfahrern plappert immer von der Schaffung solcher und ist es nicht imstande, eher das Gegenteil. Dass er politisch scheitern würde war doch voraus zu sehen aber sein Credo Fairness, Gerechtigkeit, Ehrlichkeit, Leistung, Eigenverantwortung sollte doch heute noch nachklingen. Übrigens war ich kein Wähler von ihm weil ich meiner Stammpartei noch zu sehr verbunden war, doch nach den Ereignissen der letzten Jahre ist ohnehin alles anders.

  3. Ausgezeichneter KommentatorPumuckl
    19x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Juni 2016 09:07

    Frank Stronachs Dialekt war der eines Werkzeugmacher Lehrlings aus einfachen Verhältnissen in der südöstlichen Steiermark, aus welcher er als sehr junger mittelloser Mann in die USA ausgewandert ist.

    Ausgestattet mit so bescheidenen Bildungsvoraussetzungen vollbrachte Frank Stronach ein Lebenswerk, von welchem selbst >90% der hochgebildeten Ökonomen, aber sogar Ingenieure, nur träumen können.

    Die SPÖ mutet den Österreichern zu, daß ein Kanzler Gusenbauer als Kanzler hinausgeekelt wurde und dafür für 8 Jahre einen Kanzler Faymann zu ertragen.

    Was hätte wohl Kommunikations "Wissenschafter" Kern, der sogar dann noch eine postgraduale Ausbildung am Management-Zentrum St. Gallen absolvierte, in jener Arbeitswelt, in der Frank Stronach seinen Lebensweg ging, vollbracht?

    Als Kanzler wird uns Mag. Kern im Gegensatz zu Frank Stronach noch zu beweisen haben, daß er mehr kann, als auf Staatskosten die Migrationsflut zu fördern.

    Da war die immer wiederkehrende Häme gegenüber Frank Stronach unpassend!

    ° Wir taten Frank Stronach auch hier im Tagebuch, aber vor allem Medienleute all zu oft Unrecht, weil wir Ihn wegen seiner amerikanisch eingefärbten Mundart seiner Kindheit verspotteten.

    Bei allen Fähigkeiten, welche er sich selbst aneignen mußte war es sehr kleinlich, bei ihm auch noch einwandfreies Hochdeutsch einzufordern.

    ° Neben all seinen anderen Verdiensten rechne ich Frank Stronach hoch an, daß er ein Interview bei ORF - Lümmel Armin Wolf beendete, indem er aufstand und diesen
    respektlosen Frechling sitzen ließ, und wegging.

    Ich wünsche mir mehr honorige Österreicher mit der Stärke die man offenbar braucht, um die " CIA-Verhör Methoden " des Herrn Armin Wolf zu durchbrechen.

    Unseren Politikern fehlen dazu ohnehin, neben dem nötigen Hirnschmalz, auch die Cojones dazu.

  4. Ausgezeichneter KommentatorEl Capitan
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Juni 2016 10:00

    Stronach verkündete im Grunde eine alte Weisheit: Glück hat auf die Dauer nur der Tüchtige. Es war von Anfang an klar, dass das schiefgehen muss. In Österreich wohl gemerkt.

    Die ÖVP verkündet: Glück hat auf die Dauer nur der Kammerfunktionär. Seit einigen Jahren reduziert sich der Spruch auf: Glück hat bis zum baldigen Ende nur der Koalitionspartner.

    Bei den Grünen lautet die Parole: Glück hat auf die Dauer nur der Jünger von Marx und Lenin.

    Die SPÖ gibt es noch billiger: Glück hat auf die Dauer nur der Parteibuchbesitzer, der zu allem ja und amen sagt.

    Die FPÖ hat sich immerhin durchgedrungen zu einem etwas vagen aber ansonsten gut verständlichen: Glück hat auf die Dauer nur derjenige, der sich zu unserem Vaterland Österreich bekennt.

    Zu den NEOS fällt mir nichts ein. Zum ORF, der ja längst zu einer Art Länderorganisation der SPÖ wurde, fällt mir viel ein, aber aber das wäre klagbar.

    Österreich ist zurzeit vieles, eines aber nicht: Ein Land, in dem frei denkende und intelligente Menschen ohne Parteinähe ganz nach oben bzw. vorne kommen können.

  5. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Juni 2016 10:41

    Ja, was Stronach getan hat, die wirtschaftsliberalen Kräfte politisch in den Abgrund zu führen, das tut die ÖVP noch immer. Darum finden sich diese jetzt bei der FPÖ, die für KMUs ein offenes Ohr hat und Engagement.

    Eines kann man ihm nicht nachsagen, Gutmenschentum und Sozialismus. Ich bewunderte immer seine Standfestigkeit, die Gewerkschaften aus seinen Betrieben draußen zu halten (siehe auch SERVUS TV bei Herrn Mateschitz !).

    Und eines haben wir ihm zu danken, er ging mit nichts und kam mit tausenden Arbeitsplätzen zurück. Das muss ihm einmal einer nachmachen.

    Sonst ist der Vergleich mit Trump ziemlich leicht zu bewerkstelligen, diese Mentalität hat er im Gastland natürlich auch angenommen, ich kenne das auch von meinen Firmenfreunden in USA, nämlich die (hierorts überhebliche) Annahme, dass die Leute ausschließlich dem Geld nachlaufen, das tun bei uns nur noch die alimentierten Sozis und deren Mitläufer. Aber wir verarmen derzeit und bald sind wir auch so weit, also war Stronach hier noch etwas zu früh dran. Ich denke aber schon, es war gut gemeint von ihm.

    Also Geld regiert die Welt, aber eben nicht ganz.

  6. Ausgezeichneter Kommentatorteifl eini!
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Juni 2016 07:33

    Dass sich hierzulande eine starke wirtschaftsliberale, weltoffene, wertkonservative Partei entwickelt, würde ich mir auch wünschen. Auch die NEOS waren Rohrkrepierer, weil sie schnell den linksliberalen Drall annahmen; ähnlich dem LIF.

    Es wird leider ein frommer Wunsch bleiben.

  7. Ausgezeichneter KommentatorNemo
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Juni 2016 11:26

    Hätte Herr Stronach nicht besser eine freie, liberale Presse gründen unf finanzieren sollen als eine Partei?
    Er könnte das ja auch noch immer tun.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorKnut
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Juni 2016 07:12

    Er war ein frischer Wind im Lande ... endlich mal einer, was er sagt was er denkt - und nicht denkt, was er sagen soll (lügt).

    Allerdings kommt man damit in der Politik meistens nicht sehr weit. Na ja .... und um ein Volk zu führen, braucht es halt doch etwas mehr, als "nur" ein erfolgreicher Geschäftsmann zu sein und sehr viel Geld zu haben.

    Eines hat sich auch gezeigt. Wo viel Geld ist, sind viel A.... kriecher


alle Kommentare

  1. Marianne Strobach (kein Partner)
    09. Juni 2016 19:14

    Frank Stronach war weder Rhetoriker noch Politiker, dafür aber ein erfolgreicher Unternehmer, der sich aus eigener Kraft hochgearbeitet hat und zwar in einem ungeschützen Bereich. Er wurde sofort gemobbt, als er mit der Gründung seiner Partei versuchte, Österreich nicht an die Wand fahren zu lassen.
    Nun haben wir einen neuen Bundeskanzler, der sofort mit Vorschußlorbeeren überhäuft wird, obwohl er als "Verwalter" eines verstaatlichten Betriebes keine Verantwortung über eigenes Vermögen tragen mußte. Er darf nun als Manager
    fungieren. Wir werden sehen, was er daraus macht.
    In unserem Land gibt es ja nur Stars: Stardirigenten, Starpolitiker, alle sind nur Stars, noch bevor sie etwas leisten

  2. Tagebuchleser (kein Partner)
    06. Juni 2016 11:13

    möglicherweise war Stronachs Challenge ohnedies nur das 3te Lager zu spalten und so den Aufstieg der FPÖ zu behindern? - das wäre vorübergehend gelungen.

    so eine Strategie wird nicht an Parteitagen beschlossen, so etwas wird in den Tempeln der Macht ausgemacht.

    • Erich Bauer
      06. Juni 2016 11:29

      Und jetzt kommt Griess? Dann geht sich jedenfalls Blau/Schwarz nie mehr aus... Die strategischen Zielvorgaben werden zwar bescheidener - mit "nur" Gleichgesinnten wird es etwas mühsamer - aber, die Nicht-Linken kommen auch 2018 nicht ran...

    • fewe (kein Partner)
      06. Juni 2016 22:08

      @Erich Bauer: Ja, die nächste für diese Aufgabe wird Griss sein. Funktioniert ja sehr gut seit Erfindung des Liberalen Forums.

    • Pumuckl
      07. Juni 2016 01:19

      @ fewe ( k P )

      Augenzwinkernd wurde ja damals gemunkelt, daß die Gründung des Liberalen Forums durch private Nähe des scheidenden Heinz Fischer zu einem Mitglied dieser Abspaltung sehr beeinflußt habe.

  3. cmh (kein Partner)
    06. Juni 2016 11:05

    Man kann zu Stronach stehen wie man will, aber

    wir brauchen einen Messias!

    Ortner scheint mit seinem Revolutionswunsch zuletzt das gleiche zu meinen.

  4. Thomas F. (kein Partner)
    06. Juni 2016 09:50

    Die "Frank"-Wähler haben Stronach gewählt und dann Nachbaur bekommen. Was erwartet er von ihnen als Reaktion?

  5. Tik Tak from far away (kein Partner)
    06. Juni 2016 09:18

    Unterberger, lassen Sie es gut sein, wir alle wissen um Ihren Neidkomplex dem Stronach gegenüber.

  6. Zraxl (kein Partner)
    06. Juni 2016 07:42

    Merke: Wer sich mit eigenem Geld und Idealismus engagiert ist ein lächerlicher Trottel!

    Anerkennung verdient nur, wer sich auf Steuerzahlers Kosten lebenslang Privilegien herausschindet, im Fernsehen glänzt, und von einer Kohorte von ebenfalls steuergeldfinanzierten Staatskünstlern bejubelt wird.

    • fewe (kein Partner)
      06. Juni 2016 09:45

      Genau so sehe ich das auch.

      Wer nicht deutlich macht, dass er daran mitarbeiten will, Österreich in den Ruin zu treiben und die autochthone Bevölkerung zu unterdrücken ist bestenfalls eine Witzfigur und schlechtestenfalls ein Nazi.

    • cmh (kein Partner)
      06. Juni 2016 11:09

      Schon alleine wegen der Unterbergerschen Häme hätte ich mein Geld anders investiert. Mitnehmen kann es der Frank aber auch nicht und so hat er es halt noch für ein Plaisierchen verjuxt.

      Was hingegen die guten Österreicher betrifft, die schreien derzeit geradezu nach einer ordentlichen Knute. Mit Idealisten fahren sie (zumal in Wien) bekanntlich seit jeher schon Schlitten.

  7. Knut (kein Partner)
    06. Juni 2016 07:12

    Er war ein frischer Wind im Lande ... endlich mal einer, was er sagt was er denkt - und nicht denkt, was er sagen soll (lügt).

    Allerdings kommt man damit in der Politik meistens nicht sehr weit. Na ja .... und um ein Volk zu führen, braucht es halt doch etwas mehr, als "nur" ein erfolgreicher Geschäftsmann zu sein und sehr viel Geld zu haben.

    Eines hat sich auch gezeigt. Wo viel Geld ist, sind viel A.... kriecher

  8. fewe (kein Partner)
    06. Juni 2016 02:11

    Ja, selbstverständlich. Lugner wie Stronach sind peinliche Witzfiguren, die nur größenwahnsinnig sind und nur fleißig waren und Glück gehabt haben. Ganz was anderes als diese klugen redegewandten Leute, die ansonsten Präsentatoren im Werbefernsehen sein könnten.

    Dreißig Leute wie Stronach würden rechnerisch 4,5 Mio. Arbeitsplätze und damit Vollbeschäftigung in Österreich hervorbringen. Solche Leute dürfen sich ruhig abgehoben fühlen, weil es ihnen zusteht.

    Freilich ist jemand unbelehrbar, der sein ganzes Leben lang nur Sachen gemacht hat, die angeblich nicht machbar sind. Mit Erfolg.

    Ich habe Stronach nicht gewählt, weil die Partei zu konfus war, aber die Konzepte hatten Hand und Fuß.

  9. byrig
    06. Juni 2016 01:18

    und stronach zeigt auch eines:dieses dauernde blöde gerede vom "in der Privatwirtschaft tätig gewesen zu sein"ist einfach nur blödes gerede.warum soll ein in der Privatwirtschaft halbwegs erfolgreicher Verkäufer oder Produzent von zb Kugelschreibern besser für politische Funktionen geeignet sein als ein akademischer Beamter mit karriere im Staatsdienst???
    letztlich geht es um die Befähigung und das politische Talent.churchill und bismark waren keine grossen Unternehmer in der Privatwirtschaft,und eigentlich fällt mir nur Ronald Reagan ein,der ausserhalb der politindustrie ein hervorragender Präsident war.
    das politische Handwerk ist eben auch ein Handwerk,und muss meistens von der pieke auf gelernt werden.quereinsteiger sind deswegen selten und auch selten erfolgreich.
    kern ist ein mischtyp...er wird bald entzaubert sein.
    Sebastian kurz kanns hingegen.und im sinne vom wohle Österreichs ist er ein Hoffnungsschimmer.

    • fewe (kein Partner)
      06. Juni 2016 02:29

      Es ist ein haushoher Unterschied, ob jemand ein Unternehmen gründet und leitet oder bei einem Unternehmen arbeitet. Ein Angestellter bei einem Unternehmen hat freilich einem Beamten prinzipiell nichts voraus. Ein Manager - auch der oberste - ist freilich auch nur ein Angestellter.

      Ich denke, Stronach hat sich nicht selbst als Politiker gesehen sondern als jemand, der ein Konzept anbietet, also ein Parteiprogramm. Und das war - finde ich - durchaus nicht schlecht. Es hätte nur länger gedauert, ein brauchbareres Team zusammenzustellen. Diese Zeit war einfach zu kurz.

      Nachdem er seine Schuldigkeit getan hatte - der FPÖ Stimmen abspenstig zu machen - wurde er dann ziemlich flott abmontiert. Die Leute in seiner Partei waren bis auf wenige Ausnahmen wirklich untauglich - es war also nicht schwierig.

      Ein Unternehmer ist als Politiker sicherlich nicht sehr tauglich, weil er nicht gewohnt ist, sich mit anderen abzustimmen. Aber er kann gute Ideen haben und einbringen. Und die sind sicherlich wertvoller als jemand der nur Bücher gelesen oder studiert hat.

  10. Helmut Oswald
    05. Juni 2016 20:56

    Er war der Elefant im Porzellanladen. Das hat gefallen. Aber die Equipe die er sich eingekauft hat war mies. Das hat ihm keiner gesagt und wenn, dann hat er nicht zugehört. War nicht seine Stärke, das Zuhören. Der alte Mann und die Politik. Nicht das ich Hemmingway für etwas anderes halte, als einen ehemaligen Schriftsteller und späteren ebenso versoffenen wie impotenten Frauenverprügler, der ab und an schon straflos Kriegsgefangene umbrachte, wenn es ungefährlich war. Stimmung hat er halt zu seiner Zeit machen gekonnt. Der hätte die Stimmung schreiben können, die zu Frankie passt. Genauso falsch gestimmt, wie seine Stunde schlug, als er den Roten in Spanien den Teppich ausgebreitet hat. Immer den falschen Zungenschlag - schicksalhaft.
    Weg mit Euch. Weg mit Eurem Mammon, mit Eurem Starrsinn, Eurer Überheblichkeit und Besserwisserei. Ihr seid gegangen, als andere blieben. Gott befohlen, im Land der allzeit Gerechten. Rückkehr - nicht wirklich erwünscht.

    Ein Absatz der Blogautors sagt es ganz genau: Er hat auf lange durch seine politische Unfähigkeit genau das zerstört, wofür er eigentlich kämpfen wollte: Das ist die Chance, dass sich hierzulande eine starke wirtschaftsliberale, weltoffene, wertkonservative Partei entwickelt. Genau diesen Bedarf hat er zuerst bedient und zielsicher in den Untergang geführt.

  11. riri
    04. Juni 2016 23:24

    OT aber wichtig.

    Endlich! Außenminister Kurz hat den Vorschlag und die langjährige Forderung unseres Blogmasters aufgegriffen, in der Flüchtlingsfrage das Australische System einzuführen. Kompliment, Herr Dr. Unterberger.

  12. Abaelaard
    04. Juni 2016 18:56

    Passt nicht unbedingt zum Thema aber irgendwie doch, Interview mit AM Kurz in der Presse, entweder er wird noch der Retter der VP UND von Österreich in der gegenwärtigen Situation oder er verlässt das sinkende Schiff und dockt bei den Freiheitlichen an. Diese klare Sprache und diese vernünftigen Ansichten MÜSSEN ihren Platz in der Politik finden egal wie, und egal wer sich gerade in der Hofburg von einem Tapetentürl zum anderen schleppt. Der Mann ist anscheinend unverzichtbar !!!

    • Torres (kein Partner)
      06. Juni 2016 12:30

      Und da ist auch gleich die ganze Meute der EU-Gutmenschen über ihn hergefallen, dass das den "Werten", "Standards", "Konventionen" usw. der EU widerspreche. Mit Kern/Mitterlehner geht das jedenfalls nicher nicht.

    • franz-josef
      06. Juni 2016 22:20

      Die UNHCR beklagt, daß Kurz mit seinen Plänen die Grundwerte Europas in Frage stelle , fand aber keineswegs irgendeinen Grundwert verletzt, als sie die syrischen Flüchtlinge von einem Tag auf den anderen wegen unvorhersehbar abrupt ausgebrochenen Geldmangels in ihren Lagern nicht mehr versorgte. Diesen Geldmangel nehme ich der UNHCR, die sich aus Spenden finanziert, absolut nicht ab. Schon gar nicht von einem Tag auf den anderen passierend. Das war ein abgekartetes Spiel auf dem Rücken der syrischen Vertriebenen, und in diesen Lagern saßen mitnichten die dann losmarschierenden jungen topgekleideten und fitten Moslems herum und spielten mit ihren neuen Smartphones, oder hab ich da etwas nicht mitbekommen?

      Und weil Kurz jetzt eine ordentliche Unterbringung der zahllos einströmenden Wirtschaftsflüchtlinge, d.s. eigentlich Einwanderer, mit Registrierung, Überblick, Versorgung usf auf Inseln vorschlägt, würden Grundwerte verletzt?

  13. WFL
    04. Juni 2016 16:51

    Stronach hätte (mit besseren Beratern) eines sehr schnell erkennen müssen:
    Dass er bei dieser österreichischen Medienlandschaft keine Chance hat.
    Er hätte erkennen müssen, dass ihm diese Medienlandschaft nur so lange um den Bart geht, so lange er das regierende SPÖVP-Machtkartell nicht bedroht.
    Hätte er eine SPÖVP-machtabstützende Partei al la NEOS gegründet, hätte er auch weiterhin die Sympathien der gleichgeschalteten Medien genossen.
    Doch seine Partei wurde als SPÖVP-machtbedrohend empfunden.
    Stand im Geruch, unter Umständen eine Schwarz-Blau-Regierung abzustützen:
    Für die hiesige Medienfront eine Todsünde.
    (Aber natürlich war er auch mit seinen skurrilen Auftritten ein gefundenes Fressen.)
    Stronach könnte noch eines für seine alte Heimat tun:
    Indem er Gruner+Jahn den schwerkranken News-Medienkonzern abkauft und dort eine tatsächlich SPÖVP-unabhängige Medienfront aufbaut.
    Aber das wird er sicher nicht mehr tun....

    • Normalsterblicher
      05. Juni 2016 10:13

      Nicht zu vergessen die bereits perfektionierten Methoden der Medienlandschaft, in aufstrebende, die Futtertröge bedrohende Parteien einen Keil zu treiben. Da wird dann gerne groß ins Bild gerückt, was der siebente Zwerg von links sagt, und als Abweichlertum hingestellt. Beliebt ist auch, Aussagen der Parteiführung als sich widersprechend hinzustellen, wenn es sich in Wahrheit nur um Differenzierungen oder allenfalls um Abschwächungen handelt.

  14. machmuss verschiebnix
    04. Juni 2016 11:56

    Gar nicht so Off Topic:
    Um Fränkie ist es nämlich schade, denn für mich ist/war die Versuchung an Stronach zu
    glauben durchaus vorhanden. Während ich mir aber nicht vorstellen kann, daß es immer
    noch Leute gibt, die nach all den Jahrzehnten voller Lügen-Propaganda immer noch auf
    derlei Ankündigungen eines "New-Deal" ansprechen.

    Welcher, von all den - im Link angeführten - Punkten würde die "Abwehr-Mauern" und
    "Festungs-Gräben" vom dem System-Österreich überwinden können ?

    http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/5002775/Wie-Kerns-New-Deal-funktioniert?_vl_backlink=/home/index.do


    Eher steigt die Gewerkschaft auf ein Kamel, das grade aus dem Nadelör kommt . . . [zwinker]

    • machmuss verschiebnix
      04. Juni 2016 12:03

      uff : " vom dem " - sollte natürlich heißen " vor dem "

    • Pennpatrik
      04. Juni 2016 18:49

      Der New Deal Rosevelts hat der Wirtschaft massiven Schaden zugefügt.
      Aber zufällig kam der 2.Weltkrieg daher. DAS was der Auslöser für den Wirtschaftsaufschwung der USA.

  15. Politicus1
    04. Juni 2016 11:34

    Mir gefällt dieser Satz im heutigen Tagebuch am besten:
    "Aber ein Kern ist noch kein Rezept" - Wie wahr!!

    Stronach mag schon sein wirtschaftlicher Erfolg in ihm die Überzeugung genährt haben, damit auch für politische Erfolge prädestiniert zu sein.
    Und zum Teil hat es auch gegolten. Mit oder ohne Millionen aus seiner Kassa - er hat eine neue Partei ins Parlament gebracht.

    Mehr als erfolgreiche Spitzenunternehmer, die sich auch in der Politik beweisen wollen, gehen mir aber die vielen Seitenblicke- und Staatskünstler auf die Nerven, die mithilfe des ORF und anderer Medien ihre einzig wahren poltischen Ansichten und Forderungen verkünden.

  16. Nemo
    04. Juni 2016 11:26

    Hätte Herr Stronach nicht besser eine freie, liberale Presse gründen unf finanzieren sollen als eine Partei?
    Er könnte das ja auch noch immer tun.

    • Torres (kein Partner)
      06. Juni 2016 08:42

      Richtig, genau hier besteht großer Bedarf, da ja sich bekanntlich fast alle Zeitungen dem links-grünen p.c. Mainstream unterworfen haben. Auch ein unabhängiger Fernsehsender wäre zu begrüßen; mit ServusTV gibt es ja schon so etwas Ähnliches, aber so ganz gegen den Mainstream schwimmt der auch nicht immer an.

  17. Josef Maierhofer
    04. Juni 2016 10:41

    Ja, was Stronach getan hat, die wirtschaftsliberalen Kräfte politisch in den Abgrund zu führen, das tut die ÖVP noch immer. Darum finden sich diese jetzt bei der FPÖ, die für KMUs ein offenes Ohr hat und Engagement.

    Eines kann man ihm nicht nachsagen, Gutmenschentum und Sozialismus. Ich bewunderte immer seine Standfestigkeit, die Gewerkschaften aus seinen Betrieben draußen zu halten (siehe auch SERVUS TV bei Herrn Mateschitz !).

    Und eines haben wir ihm zu danken, er ging mit nichts und kam mit tausenden Arbeitsplätzen zurück. Das muss ihm einmal einer nachmachen.

    Sonst ist der Vergleich mit Trump ziemlich leicht zu bewerkstelligen, diese Mentalität hat er im Gastland natürlich auch angenommen, ich kenne das auch von meinen Firmenfreunden in USA, nämlich die (hierorts überhebliche) Annahme, dass die Leute ausschließlich dem Geld nachlaufen, das tun bei uns nur noch die alimentierten Sozis und deren Mitläufer. Aber wir verarmen derzeit und bald sind wir auch so weit, also war Stronach hier noch etwas zu früh dran. Ich denke aber schon, es war gut gemeint von ihm.

    Also Geld regiert die Welt, aber eben nicht ganz.

    • Josef Maierhofer
      04. Juni 2016 10:43

      Zusatz:

      Hoffentlich tut scheiden niemand weh.

    • dssm
      04. Juni 2016 18:55

      Womit es die FPÖ zerreißen wird! Denn die Betonsozialisten rund um Strache stehen dann den ebenso erfolgreichen wirtschaftsliberalen FPÖlern gegenüber. Es sollte für die linke Bagage, zusammen mit der gekauften Presse und dem ORF, ein leichtes sein hier störend einzugreifen!

      Aber schauen wir, die FN hat das gleiche Problem, nur sind die Feinde schon eins weiter.

    • Josef Maierhofer
      04. Juni 2016 23:58

      @ dssm

      Ja, das Problem ist immer und, wie ich lese auch anderswo das gleiche, die Alimentation gegen die Produktion.

      Sie haben schon recht, aber die Heimat der Fleißigen ist zu den Schmarotzern übergelaufen, damit meine ich SPÖVP.

  18. Undine
    04. Juni 2016 10:34

    Zwei höchst auffällige "Stoan-Steirer" versuchten sich in Sachen Politik: Der "Arnie" in seiner Wahlheimat Kalifornien mit (einigem) Erfolg, der Frank Stronach von seiner Wahlheimat Kanada aus in Ö mit eher weniger langfristigem Erfolg. Jetzt wird eine Steirerin---vermutlich mit Erfolg---eine neue Partei gründen und hat wahrscheinlich aus diesem Grund den RHP-Sessel abgelehnt: Irmgard GRISS.

    ALLE Parteigründer der letzten Jahre konnten mit der höchstmöglichen Unterstützung von linker Seite und somit auch des ORF rechnen, hatten sie doch eine einzige Aufgabe zu erfüllen: der gefährlichen Konkurrenz FPÖ Wähler abspenstig zu machen---sehr viele, so hoffte man. Aber keine dieser von den Linken gewünschten Parteien schadete tatsächlich der FPÖ---nach Heide Schmidt kräht kein Hahn mehr.

    Ein Komet entpuppte sich als rasch verglühende Sternschnuppe, aber auch ein Strohfeuer brennt nicht lang!

    Aber die wankelmütige Irmgard GRISS---eine echte FPÖ-Feindin --- wird von allen Parteien Stimmen wegnehmen, so sie sich entschließen sollte, eine Partei zu gründen. Die Wege werden die Linken schon eifrig ebnen. Die passende Partei-Farbe könnte GRAU sein---französisch "GRIS", was ja in ihrem Namen versteckt ist. ;-)

    • keinVPsuderant
      04. Juni 2016 13:55

      Die FPÖ kann sich nur freuen, wenn Griss antritt. Sie holt die Wähler bei der ÖVP und sonst wo ab, sicher nicht bei der FPÖ.

    • Ingrid Bittner
      05. Juni 2016 22:17

      @undine: kein Hahn kräht mehr, hahaha, aber vielleicht lautlos der Fisch??
      Bei der letzten Buchpräsentation des Ehepaares Fischer kam natürlich besagte Dame wieder zu Wort, anders geht's einfach nicht, die gehört dazu. Also es wird noch nach ihr "gekräht", wenn auch nur von einem wahrscheinlich sehr kleinen Kreis.

    • fewe (kein Partner)
      06. Juni 2016 22:13

      @keinVPsuderant: Das ist richtig, aber sie ist eine Alternative zur FPÖ für jene, die von der ÖVP weg wollen.

  19. Bob
    04. Juni 2016 10:16

    Ich könnte mir vorstellen das im Parlament parteilose Abgeordnete sitzen, die wie Geschworene nach dem Zufallsprinzip für einen gewissen Zeitraum bestimmt werden, und über Parteivorschläge abstimmen.
    Das würde ich unter einer abwechslungsreicher Demokratie verstehen.

    • dssm
      04. Juni 2016 18:46

      Geschworene nach dem Zufallsprinzip? Wo soll es so etwas geben? Bei uns jedenfalls nicht, da werden die Listen nach strengen Kriterien erstellt!

    • Ingrid Bittner
      05. Juni 2016 22:22

      @Bob: Zur abwechslungsreichen Demokratie würde meiner Meinung nach auch gehören, dass man die endlos langen Parlamentstage abschafft.
      So wie letzthin, da kam der Bericht vom Rechnungshof am späten Nachmittag dran.
      Sagenhaft, da sind die Abgeordneten seit Stunden bei öden Diskussionen dagesessen, da ist man nicht böse, wenn man feststellt, dass da die Aufmerksamkeit einfach nachlassen muss. Ich hab's mir im Winter öfter geleistet, die Parlamentstage vorm Fernseher zu verbringen und ich habe festgestellt, dass die wirklich interessanten Themen erst drankommen, wenn alle schon mehr als müd sind. Diese endlos langen Tage bis in die Nacht hinein sind eine Zumutung, für alle, für die Abgeordneten und die interessierten Bürger, die wissen wollen, was da im Parlament abläuft.

    • fewe (kein Partner)
      07. Juni 2016 02:44

      Man bräuchte garnichts ändern, es müsste nur der verfassungswidrige Klubzwang abgeschafft werden.

      Es braucht lediglich einem demokratischen Rechtsstaat entsprechend gehandelt werden.

      Die Realverfassung hat mit einer Demokratie nicht viel gemeinsam. Der Verfassungsschutz schaut zu ohne einzugreifen.

      Kontrollinstanzen nutzen freilich nichts, wenn die zusammenspielen.

      Weisungsgebundene Staatsanwälte verschonen die Einheitspartei und kriminalisieren deren Gegner. Lt. Solschenizyn erkennt man daran ein marxistisches System.

      Sich an die bereits geltenden Gesetze und Verfassung zu halten würde schon reichen um den Saustall zu beenden.

  20. zweiblum
    04. Juni 2016 10:11

    Die einen schaffen etwas, die anderen, denen das nicht gelang, schreiben darüber. (Mikisch)

  21. El Capitan
    04. Juni 2016 10:00

    Stronach verkündete im Grunde eine alte Weisheit: Glück hat auf die Dauer nur der Tüchtige. Es war von Anfang an klar, dass das schiefgehen muss. In Österreich wohl gemerkt.

    Die ÖVP verkündet: Glück hat auf die Dauer nur der Kammerfunktionär. Seit einigen Jahren reduziert sich der Spruch auf: Glück hat bis zum baldigen Ende nur der Koalitionspartner.

    Bei den Grünen lautet die Parole: Glück hat auf die Dauer nur der Jünger von Marx und Lenin.

    Die SPÖ gibt es noch billiger: Glück hat auf die Dauer nur der Parteibuchbesitzer, der zu allem ja und amen sagt.

    Die FPÖ hat sich immerhin durchgedrungen zu einem etwas vagen aber ansonsten gut verständlichen: Glück hat auf die Dauer nur derjenige, der sich zu unserem Vaterland Österreich bekennt.

    Zu den NEOS fällt mir nichts ein. Zum ORF, der ja längst zu einer Art Länderorganisation der SPÖ wurde, fällt mir viel ein, aber aber das wäre klagbar.

    Österreich ist zurzeit vieles, eines aber nicht: Ein Land, in dem frei denkende und intelligente Menschen ohne Parteinähe ganz nach oben bzw. vorne kommen können.

  22. Karl Knaller
    04. Juni 2016 09:53

    Die Parallelen in den Lebensläufen der beiden hochverdienten Männer, die sich in letzten Tagen von uns verabschiedet haben, sind frappierend, die Folgen der Rückzüge absehbar: Michler-Vatterl wird wiederkommen, Frankie-Boy nicht.

    • Wertkonservativer
      04. Juni 2016 13:29

      @ Karl Knaller:

      da mein Mann sich ja hier bereits endgültig verabschiedet hat (was really g'scheit war). möchte ich Ihnen antworten:
      Michler-Vatterl wird NICHT wiederkommen, da können Sie Gift drauf nehmen!
      Meine Vorhaltungen ihm gegenüber, das "Tagebuch" des verdienstvollen
      Dr. Unterberger sei inzwischen derart einseitig und - aufgrund der klaren Schlagseite - für uns auch kaum mehr interessant, hat sogar bei dem sturen "Teifl", der der "Meinige" halt ist, nun doch endlich Wirkung gezeigt!
      Nicht nur, weil ich ihn auch nach 62 Jahren Ehe noch wirklich mag, wollen wir einfach noch eine gute Zeit bis zum unvermeidlichen "Großen Abschied" haben!!

      Mit "Frankie" verglichen zu werden, macht dem Meinigen nicht wirklich viel Spaß!
      Wir haben zwar auch eine nette, feine Firma aufgebaut, doch da wollen und können wir uns mit dem aufrechten Steirer wirklich nicht messen!
      Also, werter @ Karl Knaller,
      vielen Dank für Ihre diesmal gar nicht so abwertenden Zeilen!
      Nun aber nochmals:
      den "Wertkonservativen" will nun ich (samt unseren Kindern und Kindeskindern) für uns beanspruchen, so lange es eben vom lieben Gott vorgesehen ist!

      Bitte um Verständnis, und freundliche Grüße,

      Agnes Michler !

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Karl Knaller
      04. Juni 2016 14:10

      Werte Frau Michler (wenn's nicht eh der Herr Gemahl selber ist, der sich nur für den abrupten Rückfall geniert),
      Wer soll einem Menschen glauben, der nachweislich sein Versprechen, manchmal auch bekräftigt durch einen "Eid", im Laufe der letzten 10 Jahre (so weit kann jedenfalls ich mich zurück erinnern) mindestens 7x, in Worten: siebenmal gebrochen hat? Und wie man sieht, glaubt ihm ja hier im Blog keiner, der sein "Wirken" schon ein paarJahre verfolgen konnte bzw. musste.

    • keinVPsuderant
      04. Juni 2016 20:22

      Entschuldigung Herr Knaller, Sie haben leider wirklich einen - nett ausgedrückt - Knall! Ist es wirklich so schlimm, wenn man nicht Ihrer Meinung ist, dass Sie auch dann nicht aufhören können auf den betagten Herrn Michler hinzuhauen, selbst wenn seine Frau einen liebenswürdigen Schlusskommentar abgibt?

    • Bilgar (kein Partner)
      06. Juni 2016 08:20

      Nein lieber KeinÖVPsuderant! Herr Knaller hat nur den Wahnsinn beschrieben den der Herr Michler hier abgehen lässt und der unzählige Poster verärgert hat.

      Der angebliche Text ist genau in seiner Diktion und in der gleichen Art geschrieben wie er gepostet hat. Den Text hat nie und nimmer die werte Gattin geschrieben.

      Und es ist tatsächlich befreiend am Morgen den Blog zu öffnen und kein verqueres, krudes Posting dieses Herrn Michlers sehen zu müssen. Das war eine echte Zumutung.

      Jetzt seine Frau vorzuschieben ist nur der Gipfel des Irrsinns der da in den letzten Jahren abgegangen ist.

    • Eva
      06. Juni 2016 09:20

      @Bilgar

      "Und es ist tatsächlich befreiend am Morgen den Blog zu öffnen und kein verqueres, krudes Posting dieses Herrn Michlers sehen zu müssen. Das war eine echte Zumutung."

      Bingo!

    • Wertkonservativer
      06. Juni 2016 10:14

      Irrtum, Bilgar (kein Partner):

      meine höherstehenden Gsatzln sind schon auf meinem Mist gewachsen;
      ich kann auch lesen und schreiben!
      (Habe vor Jahrzehnten vier Kinder über die Matura gebracht!).

      Und nun abschließend noch was:
      Sie und @ Eva können aufatmen!
      Ab sofort werden Sie unter dem Nick "Wertkonservativer" definitiv keinen Eintrag mehr finden!

      Agnes Michler

    • Bilgar (kein Partner)
      06. Juni 2016 15:05

      Wers glaubt wird seelig Michlermutterl oder Michlervatterl. Egal. Peinlich ist das in jedem Fall. Und trotzdem glaub ich, dass es das Vatterl war, der wieder wortbrüchig wurde.
      Und achten wir auf die Feinheiten! Unter diesem Nick werden sie......... Bitte auch unter keinem anderen Nick die michlerschen Peinlichkeiten absondern!

    • Shalom (kein Partner)
      06. Juni 2016 15:06

      Agnes Michler (?):

      "Ab sofort werden Sie unter dem Nick "Wertkonservativer" definitiv keinen Eintrag mehr finden!"

      Nicht einmal gelogen: Na, dann halt unter einem anderen!!!

    • Wertkonservativer
      06. Juni 2016 20:00

      Bilgar und Shalom (beide keine Partner):

      Ihre Wortmeldungen sind echt schäbig; meiner Frau zuzumuten, sie benötigte mich, hier ihre Meinung zu sagen! Genieren Sie sich bitte recht heftig!!!!
      Ich werde hier nie und nimmer unter einem anderen Nick posten!
      Vom "Tagebuch" bin ich endgültig geheilt!!!!
      Und wenn Sie diese Verteidigung meiner Frau als "Wortbruch" empfinden, ist Ihnen wirklich nicht zu helfen!

      So viel Hass und soviel lächerliche Wadlbeisserei verurteilt sich ja wirklich von selbst!

      Schluss! Aus! Basta!

    • Kein Lob für K. (kein Partner)
      06. Juni 2016 22:09

      @ Karl Knaller:

      Ich kenne Herrn Michler nicht, aber ich weiß seine Postings zu deuten. Er ist vermutlich das, was man einen "Herren" genannt hat, bevor das Wort "Gentleman" aufgekommen ist. Michlers Postings der letzten Jahre zu lesen war stets ein Gewinn.

      Genauso weiß ich auch ihre Postings zu deuten: als Schäbigkeit. Als bedeutungslose Schäbigkeit.

    • Bilgar (kein Partner)
      06. Juni 2016 22:53

      Ja Herr Michler, sie können es nicht lassen. Posten unter dem Namen ihrer Frau, dann wieder unter ihrem, obwohl sie den Blog verlassen haben. Ihr Verhalten ist nicht gesund, und nebenbei auch noch schäbig und peinlich.

      Jeder Tag ohne ein Posting von ihnen ist ein gewonnener.

      Und nur nebenbei: Sie sagen nicht basta, und auch nicht wann schluss ist.

      Wären sie auch nur annähernd so ein Mann und wertkonservativ wie sie sich immer beschreiben würden sie schon lange nichtmehr posten. Aber sie sind eben nicht so wie sie uns glauben machen wollen.
      Sie empfinden Lust, wie sie selbst geschrieben haben, wenn ihnen die Poster entgegnen. Traurig ist das.

    • Shalom (kein Partner)
      07. Juni 2016 15:55

      Selig sind, die da geistlich arm sind; denn ihrer ist das Himmelreich.
      So sei es!

    • Shalom (kein Partner)
      07. Juni 2016 16:03

      Kein Lob für K.: "Michlers Postings der letzten Jahre zu lesen war stets ein Gewinn."

      Wer solches allen Ernstes (!) vermeint, erweckt den Verdacht schlichten Sinnes zu sein und mit sinnerfassendem Lesen so seine Schwierigkeiten zu haben...

  23. dssm
    04. Juni 2016 09:28

    Herr AU wagt noch nicht die zwingende Schlußfolgerung zu ziehen, um die geht es aber.

    Wer immer mit viel Geld in die Politik geht, kann sich einen gewissen Erfolg kaufen, so weit so gut.
    Dabei geht es dem reichen Politikneuling dann wie jedem neuen Unternehmen, es bekommt die schlechtesten Mitarbeiter und die miesesten Kunden. Erst wenn man damit erfolgreich ist, dann wechseln auch gute Mitarbeiter und es kommen die guten Kunden.
    Also müssen beim Start die Unternehmer diktatorisch führen, über die Jahre(!) findet man dann die Perlen im Misthaufen der Mitarbeiter und es entsteht eine breitere Führungsschicht. Stronach hat genau das getan, wenn dies Herr AU kritisiert, so zeigt dies nur, daß er selber keinerlei Gründererfahrung hat, denn anders geht es nicht!!! Nach einer Neugründung kennt niemand die moralischen und fachlichen Qualitäten der zwingend neuen Mitarbeiter!

    Wenn aber dieses System der Neugründung in unserer repräsentativen Demokratie nicht mehr funktioniert, so werden die grossen Reformen wohl alle mit Gewalt(!) erzwungen werden. Wir sollten dann keine Energie mehr in demokratische Reformen oder neue Parteien stecken (und schon gar nicht in die im Parlament sitzenden fünf sozialistischen Parteien), sondern Vorbereitungen zum Ausnutzen der nächsten Krise treffen – keine schönen Aussichten. Vielleicht doch Auswandern?

    • machmuss verschiebnix
      04. Juni 2016 10:53

      Bingo, dssm - sie sprechen mir aus der Seele **************
      Es liegt am System-Österreich, daß sich hier alle die Zähne ausbeißen. Auch die
      NEOS zeigten am Anfang einige recht gute Ansätze, aber Veränderungen werden
      hierzulande auch in Zukunft überwiegend als "Ver-murx-ungen" umgesetzt .

      Außerdem (Zitat) :
      Was ist in Österreich der Unterschied, zwischen Monarchie und Demokratie ?
      Die Monarchie gab's hier tatsächlich schon mal !

    • Riese35
      04. Juni 2016 12:34

      ********************************************!

    • Pennpatrik
      04. Juni 2016 18:57

      Ver-marx-ungen?

    • machmuss verschiebnix
      04. Juni 2016 23:56

      Aber Pennpatrik - Sie kennen Marx Murx noch gar nicht ? :))

  24. franz-josef
    04. Juni 2016 09:20

    OT
    Falls es jemanden interessiert?

    http://www.hartgeld.com/infos-de.html

    "Leserzuschrift: Wohnraumbeschaffung der Stadt München:

    Heute morgen bekam ich folgende Mitteilung der Stadt München an eine 86-jährige Witwe zugesandt.

    Sehr geehrte..., wie Ihnen sicher bekannt ist, herrscht in München ein akuter Mangel an Wohnraum. Deshalb möchte das Sozialreferat der Landeshauptstadt München Seniorinnen und Senioren, die über eine große Wohnung verfügen, bitten zu prüfen, ob nicht die Möglichkeit besteht, ein oder mehrere Zimmer an Flüchtlinge zu vermieten. Die Landeshauptstadt München übernimmt natürlich die Garantie für die ortsübliche Miete. Die Möglichkeit über eine Hilfe im Haushalt, zum Einkaufen und anderen Tätigkeiten zu verfügen, sollen auch in Betracht gezogen werden. Wenn Sie dem Sozialreferat freien Wohnraum melden würden, wäre dies ein wertvoller Beitrag zur Entspannung der gegenwärtigen Situation.

    Auf eine eventuelle Beschlagnahme von Wohnraum zur Vermeidung von Obdachlosigkeit könnte dann somit verzichtet werden.

    Jetzt ist es also soweit. Die Invasoren sollen bei den Bewohnern einquartiert werden. Sogar eine Beschlagnahme wird angedroht. Ein Scan des Briefen wurde mitgeschickt, das ist kein Fake.WE.

    [17:45] Leserkommentar: Jetzt geht es also los.

    Zunächst versucht man es mit einem Appell an die Hilfsbereitschaft, wenn das nicht (mehr) zieht, geht man zur Beschlagnahme von Wohnraum über. Vorsorglich wird darauf gleich mal hingewiesen.

    Wer garantiert für die Integrität und Sauberkeit der neuen Mitbewohner?
    Wer bezahlt die Schaden? Wer schützt die Wohnungsinhaber/Wohnungsmieter vor den Übergriffen der zukünftigen "Steuerzahler"? Wer reinigt die sanitären Anlagen und die Zimmer der "Schutzsuchenden"? Mit Sicherheit der Wohnungsinhaber/Wohnungsmieter, denn das gehört ja zur Willkommenskultur.

    Auf diese Fragen gibt es zunächst keine Antworten. Kann es auch nicht, denn die Kulturbereicherer sind ja ausnahmslos hilfsbereite und schutzsuchende Facharbeiter... Nur der böse Deutsche oder Österreicher ist das eigentlich Problem.

    Wenn man so einen Kulturbereicherer in der Wohnung, kann man diese nicht mehr ohne Aufsicht verlassen. Hat man das mal bedacht? Nein!

    Wir können uns auf was gefasst machen! Zeit für den Systemwechsel...

    Nachdem wir gebeten wurden, den Scan des Briefes zu bringen: das können wir hier als News-Aggregator nicht machen, denn sonst explodieren die Seiten. Das Selbe gilt für Bilder.WE.

    [19:00] Der Heimatschützer zur Wohnraumbeschaffung der Stadt München:

    Jetzt schient es tatsächlich dem "ENDE" der "WENDE" zuzugehen, wenn solche Sachen jetzt Schule machen und tatsächlich kommen. Die Inklusion ist also nicht nur Propaganda, sondern soll auf das Zusammenwohnen ausgeweitet werden. Einheimische mit Flüchtlingen in eine Wohnung inkludiert. Im Schrieben heißt es ja . . . ein oder mehrere Zimmer an Flüchtlinge zu vermieten! Die wollen offensichtlich den Kommunengedanken der 68-er wieder umsetzen.

    Mit der farbigen bunten Großkommune in dem Haus einer reichen alten Frau, finanziert vom Steuerzahler. Wer sich zu einem solchen Inklusionsprojekt hinreißen lässt, dem ist nicht mehr zu helfen, denn die Flüchtlinge werden dann alles an sich reißen und jede Menge Schaden anrichten . . .Ich betrachte dieses Schreiben der Stadtverwaltung München als ein Zeichen dafür, dass unsere großen Städte gerade an Flüchtlinge und deren Interessen verloren gehen. Wir haben gefälligst jeden Nachbarn zu dulden, egal, woher er kommt und welche Hautfarbe er aufweist. Auch dann, wenn es ein Terrorist ist. Diese Inklusion gilt nun für alle per Ordre de Mutti Terroresia."

    So weit ist es in unserem Land wohl noch nicht.
    Ich befürchte, "noch" nicht.

    • Brigitte Imb
      04. Juni 2016 09:27

      Merkel steht schon wieder bereit zum Willkommensruf, sie will offene Grenzen, v.a. am Brenner.

      http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/06/04/merkel-fordert-offene-grenzen-auch-bei-neuem-fluechtlings-zustrom/

    • dssm
      04. Juni 2016 09:35

      Gute Nachrichten! Endlich erwischt es die Täter! Genau jene Pensionisten haben die heutige Situation herbeigewählt. Genau jene Pensionisten (grosse Wohnung, wohl wegen dem guten Beamtengehalt) waren so stolz wenn ihre Kinder Akademiker der Orchideenfächer wurden; das sind nun jene Akademiker die als Gutmenschen in den Ämtern sitzen.

      Leider ist das Wort: „Eigenverantwortung“ inzwischen so vergessen worden, daß es wirklich Menschen gibt die mit den Betroffenen auch noch Mitleid haben.

    • Cotopaxi
      04. Juni 2016 10:09

      Der Erbschleicherei bei alleinstehenden vermögenden Senioren steht dann nichts mehr im Wege, ein paar traurige Moslem-Kinderaugen können Wunder wirken.

    • franz-josef
      04. Juni 2016 11:17

      Nein, es geht nicht um Mitleid für "reiche" Pensionisten. Im übrigen gibt es wesentlich mehr verarmte und verarmende von dieser Species, die den Generationenvertrag zwangsweise eingehalten haben und sich nicht zusätzlich etwas zur Seite schaffen konnten. Und nicht jeder hat das Zeug zum erfolgreichen Unternehmer.

      Die Münchner zeigen vor, was nach Durchgriffsrecht und derlei freundlichen Husch-Gesetzesänderungen kommen wird. Und ich bin mir da ganz sicher, daß die Drohung mit sonst möglich werdender Beschlagnahmung von Wohnraum zugunsten der Massenimmigrierten beileibe nicht auf Pensionistenwohnungen beschränkt bleibt.Liegt doch auf der Hand.

    • Majordomus
      04. Juni 2016 12:28

      @franz-josef 11:17

      Sehe ich genauso. Die EM steht vor der Tür, diese medialen Großereignisse werden gern dazu benutzt, unliebsame Entscheidungen weitgehend unbeachtet durchzubringen. Es gilt, in dieser Zeit besonders genau hinzusehen.

    • dssm
      04. Juni 2016 18:43

      @franz-josef
      Da ist jetzt ein Widerspruch enthalten. Denn so ein Brief macht für den Bewohner einer Kleinwohnung keinen Sinn! Diese kleinen Wohnungen werden von den 'armen' Leuten bewohnt. Die grossen Wohnungen hingegen haben auch ganz enorme Kaufpreise oder ebenso enorme Mieten, dies muss man sich leisten können. Von einem Arbeitergehalt, vor allem wenn mehrere Kinder versorgt werden wollen, wird dies wohl nicht gehen. Es bleiben die Gutverdiener, die sind aber alle beim Staat, bei staatsnahen Betrieben (E-Werke, Nahverkehr, ...), bei Betrieben mit Staatsgarantie (Banken, Versicherungen, ...) oder in staatlich geschützten Branchen (Notare, Steuerberater, …).

      Also warum jetzt Äpfel (also Angestellte und Arbeiter der Privatwirtschaft) und Birnen (staatsnahe Vampire) in einen Topf werfen?

    • Pennpatrik
      04. Juni 2016 19:01

      Es ist zu befürchten, dass das kommt (in Hamburg und Berlin wurden schon entsprechende Gesetze erlassen).
      Ich erlaube mir trotzdem Zweifel, dass es schon so weit ist.
      Wie kann dieser Brief verifiziert werden?

    • franz-josef
      04. Juni 2016 22:30

      dssm

      Die Mehrheit bewohnt weder Zimmerfluchten noch Küche-Kabinett. Nachdem die paar reichen "Witwen" das Kraut nicht fett machen, sprich die Unterkunft-Knappheit nicht alleine beheben werden, muß man damit rechnen, daß leerstehende oder nicht zum dringenden Bedarf zählende Zimmer in Wohnungen ganz normaler Größe und in (Ein-)Familienhäusern, gebaut und zusammengespart von Normalverdienern, mit Migranten belegt werden. Vor dem Beschlagnahmen wird dann eben eine Erhebung dieser Möglichkeiten durchgeführt.

      Zur Verifizierung kann ich nichts außer dem eingestellten Link beitragen. Mir schien der Text nicht abwegig zu sein.

      Und wenn ich an die neuerlichen Wünsche der Frau Merkel und die sicher früher oder später kommende Visafreiheit für Turk-Völker denke, dann werden wir möglicherweise noch froh sein, wenn unser Wohnkomfort nicht durch zwangsweise einquartierte "Bettgeher" bereichert wird. Samt Wanzen.

  25. Bob
    04. Juni 2016 09:12

    Das es Stronach mit seinem Motto ehrlich meinte, glaube ich schon. Aber in erster Linie wurde er von den Medien hochgejubelt weil er der FPÖ Stimmen gekostet hat.
    Ich bedaure nur das einige gute Leute nicht in der FPÖ sind. Es wäre ein Schaden für Österreich und das Parlament wenn sie in der Versenkung verschwinden würden.

  26. Pumuckl
    04. Juni 2016 09:07

    Frank Stronachs Dialekt war der eines Werkzeugmacher Lehrlings aus einfachen Verhältnissen in der südöstlichen Steiermark, aus welcher er als sehr junger mittelloser Mann in die USA ausgewandert ist.

    Ausgestattet mit so bescheidenen Bildungsvoraussetzungen vollbrachte Frank Stronach ein Lebenswerk, von welchem selbst >90% der hochgebildeten Ökonomen, aber sogar Ingenieure, nur träumen können.

    Die SPÖ mutet den Österreichern zu, daß ein Kanzler Gusenbauer als Kanzler hinausgeekelt wurde und dafür für 8 Jahre einen Kanzler Faymann zu ertragen.

    Was hätte wohl Kommunikations "Wissenschafter" Kern, der sogar dann noch eine postgraduale Ausbildung am Management-Zentrum St. Gallen absolvierte, in jener Arbeitswelt, in der Frank Stronach seinen Lebensweg ging, vollbracht?

    Als Kanzler wird uns Mag. Kern im Gegensatz zu Frank Stronach noch zu beweisen haben, daß er mehr kann, als auf Staatskosten die Migrationsflut zu fördern.

    Da war die immer wiederkehrende Häme gegenüber Frank Stronach unpassend!

    ° Wir taten Frank Stronach auch hier im Tagebuch, aber vor allem Medienleute all zu oft Unrecht, weil wir Ihn wegen seiner amerikanisch eingefärbten Mundart seiner Kindheit verspotteten.

    Bei allen Fähigkeiten, welche er sich selbst aneignen mußte war es sehr kleinlich, bei ihm auch noch einwandfreies Hochdeutsch einzufordern.

    ° Neben all seinen anderen Verdiensten rechne ich Frank Stronach hoch an, daß er ein Interview bei ORF - Lümmel Armin Wolf beendete, indem er aufstand und diesen
    respektlosen Frechling sitzen ließ, und wegging.

    Ich wünsche mir mehr honorige Österreicher mit der Stärke die man offenbar braucht, um die " CIA-Verhör Methoden " des Herrn Armin Wolf zu durchbrechen.

    Unseren Politikern fehlen dazu ohnehin, neben dem nötigen Hirnschmalz, auch die Cojones dazu.

    • franz-josef
      04. Juni 2016 09:36

      Stimme jedem Wort zu und bin froh, daß Sie anerkennende Wort finden.
      Der v.a. todgrüne äh rotgrüne heulende Haufe seinerzeit, dem die Lebenseinstellung Stronachs zwangsläufig gegen den Strich geht, wird mir unvergessen bleiben.
      Ich glaube, er hat seine "Sendung" wirklich als solche empfunden und es gut gemeint. Schließlich brauchte er genau das, was unsere Apparatschiks mit Zähnen und Klauen verteidigen, nicht: Geld, Förderungen, Sessel mit dickem Klebstoff auf der Sitzfläche, herbeigeschriebenen Ruhm und Ehre, whatsoever.
      Ist ja nett, wenn AU konzediert, daß Stronach jedenfalls etwas aufgebaut hat, abe diese Herablassung finde ich doch ein wenig unangebracht.
      Stronach hat einmal erzählt, wie das war, als er in einer gemieteten Garage Tag und Nacht alleine gearbeitet hat und sich Werkstück für Werkstück und Auftrag für Auftrag vorangearbeitet hat.
      Ich kann mir das gut vorstellen. Daß die indoktrinierte, abgehobene Schickimicki-Szene, die auch gar nicht mehr das "Recht auf Arbeit" einfordert, weil sie davon ohnehin längst nichts mehr hält, mit solchen Lebensplänen nichts anfangen kann, ist mir verständlich.
      Das war nun zwar ein undifferenzierter Rundumschlag, aber jetzt ist mir "leichter".

    • Bob
      04. Juni 2016 10:10

      Pumuckel, franz.josef
      Ich kann ihnen nur vollinhaltlich zustimmen!

    • Zeu pater Eelioste
      04. Juni 2016 12:38

      Stronach ist nach Kanada ausgewandert, nicht in die USA.

      Ein bissl Bildung tät halt doch nicht schaden.

    • Pumuckl
      04. Juni 2016 13:08

      @ Zeu pater Eeliosete 12:38

      Stronach ist nach Kanada ausgewandert, nicht in die USA.

      Danke für die Korrektur, obwohl ich das weis und auch so schreiben wollte.

      Die meisten Mitposter kennen meine leider viel zu häufigen Flüchtigkeitsfehler, welche mir immer wieder, bei meinen zwischen anderen Aktivitäten eilig hingeschriebenen Kommentaren, passieren und nehmen diese einfach hin. Ich fühle mich hier im Blog mit diesem Mangel wohlgelitten.

      Ich verneige mich trotzdem vor Ihrer überlegenen Bildung!

      Hochachtungsvoll @ Pumuckl

    • Pennpatrik
      04. Juni 2016 19:05

      @Zeu pater
      Sie sind der Blogger, der der Meinung war, dass die Sultane den Völkermord an den christlichen Armeniern durchgeführt haben.
      Sie sollen nicht mit Steinen werfen ....

      PS: Es war die "parlamentarische Regierung" der "Jungtürken".

  27. Abaelaard
    04. Juni 2016 08:30

    Gar so herunter putzen möchte ich Herrn Stronach nicht, sein gigantisches wirtschaftliches Lebenswerk mit ein paar Stehsätzen zu streifen scheint mir zu mager. Er hat immerhin viele tausend Arbeitsplätze auch in Österreich geschaffen, unsere heutige Politik mitsamt ihren Geisterfahrern plappert immer von der Schaffung solcher und ist es nicht imstande, eher das Gegenteil. Dass er politisch scheitern würde war doch voraus zu sehen aber sein Credo Fairness, Gerechtigkeit, Ehrlichkeit, Leistung, Eigenverantwortung sollte doch heute noch nachklingen. Übrigens war ich kein Wähler von ihm weil ich meiner Stammpartei noch zu sehr verbunden war, doch nach den Ereignissen der letzten Jahre ist ohnehin alles anders.

  28. Brigitte Imb
    04. Juni 2016 08:14

    Frankie geht, aber damit das politische Vakuum aufgefüllt werden kann, steht Irmi für die nächste NR Wahl schon in den Fußstapfen. ;-)

    • Ingrid Bittner
      04. Juni 2016 10:16

      Dazu fällt mir wiederum nur ein: es kommt selten was Besseres nach ......

  29. socrates
    04. Juni 2016 07:44

    Steinach hat uns eine Chance gegeben. Aber gegen Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens und so brauch Österreich noch einige Zeit um zur alten Politikerqualität zurückzufinden. Kern und VdB sind es noch lange nicht. Sie haben Maturaqualität, aber nicht mehr.

    • dssm
      04. Juni 2016 09:41

      Vielleicht sollten wir Maturanten und Akademikern von politischen Ämtern ausschließen? Nur mehr Leute mit abgeschlossener Lehre, so wie Stronach, auf das Podest heben?

    • Pumuckl
      04. Juni 2016 10:20

      Ingenieurleistungen von Ferdinand Porsche werden in Anzahl und Bedeutung nur von ganz Wenigen überboten.

      Ferdinand Porsche hatte wie Werner Faymann vermutlich keine Matura.

      Aber wo ist eine einzige Leistung zu finden, welche mit einer der vielen Leistungen von Ferdinand Porsche zu vergleichen ist?

      Am ehesten Faymanns Rücktritt.

      Im kurzen Kommentar von @ dssm 09:41 steckt schon eine Menge Wahrheit!

    • Ingrid Bittner
      04. Juni 2016 10:24

      @dssm: ich glaube, das mit dem Ausschliessungsverfahren passt nicht wirklich.
      Ich wünsche mir schon immer Politiker, die sich vor dem Einstieg in die Politik auf der "freien Wildbahn" bewiesen haben, egal wo, aber bitte nicht in Kammern, als Beamte usw.
      Ich wünsche mir Menschen, die wissen, wie es ist, wenn man um einen Arbeitsplatz kämpfen und sich dort beweisen muss. Das hat nichts mit dem Beruf an sich zu tun sondern mit den Umständen.
      Ob das ein Waldfacharbeiter (früher Holzknecht) ist, der mit Umsicht und Fleiß seinem schweren Beruf nachgeht oder ein hochgebildeter Akademiker in einem Wirtschaftsbetrieb, der auch was weiterbringen muss, die wissen, wovon sie reden, wenn sie denn einmal die Chance hätten, ins Parlament zu kommen.
      Aber z. B. die Kämmerer, die sich nie Sorgen um ihren Arbeitsplatz machen müssen, die theoretisieren ja nur herum.
      Dass man es ohne jegliche Schul- und Ausbildung zu etwas bringen kann, hat uns ja der Ex-Kanzler bewiesen. Nur der Partei dienen genügt - aber die Frage ist, was ist, wenn es denn dann keinen Job mehr gibt, in den man zurückkehren kann?

    • Pumuckl
      04. Juni 2016 12:47

      @ Ingried Bittner 10:26

      Volle Zustimmung bis auf:

      " Dass man es ohne jegliche Schul und Ausbildung zu etwas bringen kann, hat uns ja der Ex-Kanzler bewiesen. "

      Hat man etwas bewiesen, wenn man sich 1 1/2 Legislaturperioden, als in ganz Europa belächelter Bundeskanzler, mit einem all zu willfährigen Koalitionspartner, durchgeschwindelt hat?

      Absinken von einer der führenden Volkswirtschaften Europas auf ein Mittelmaß mit düsteren Perspektiven.

      Schleusen für eine unkontrollierte Invasion kulturfeindlicher Massen AUF - dann 180°
      Kehrtwende und sich dadurch das politische Genick brechen.

      Ich denke, FAYMANN hat da, völlig unverdient in einem sehr hohem Amt, nur bewiesen, daß er dort erwartungsgemäß EIN VERSAGER WAR.

    • fewe (kein Partner)
      06. Juni 2016 02:55

      Genauso wie man nirgends lernen oder studieren kann ein erfolgreicher Unternehmer zu werden, gibt es das auch für Politiker nicht. Ob Maturaniveau oder nicht ist egal, weil das sind Standard-Qualifikationen, die für bestimmte Standard-Arbeitsaufgaben als Angestellter oder Beamter gebraucht werden. Mit denen ist man nciht befähigt irgendwas auf die Beine zu stellen oder irgendwas zu bewegen.

      Reagan war Schauspieler und war gut, denke ich. Eine gewisse Bildung ist sicherlich hilfreich, dürfte aber weder für einen Unternehmer noch für einen Politiker entscheidend für seinen Erfolg sein. Und der liegt darin, das richtige zur richtigen Zeit richtig zu tun. Das kann man nirgends lernen, das ist eine Begabung wie Musik komponieren zu können.

  30. teifl eini!
    04. Juni 2016 07:33

    Dass sich hierzulande eine starke wirtschaftsliberale, weltoffene, wertkonservative Partei entwickelt, würde ich mir auch wünschen. Auch die NEOS waren Rohrkrepierer, weil sie schnell den linksliberalen Drall annahmen; ähnlich dem LIF.

    Es wird leider ein frommer Wunsch bleiben.

    • Wyatt
      04. Juni 2016 08:20

      ........aber allen, vor Wahlen neu erfundene Parteien ist eins gemeinsam, dass sie bei jenen, dem System SPÖVP kritisch Gegenüberstehenden falsche Hoffnungen erwecken und ein weiteres Erstarken der FPÖ vorweg verhindern.

    • Ingrid Bittner
      04. Juni 2016 10:11

      teifl eini!: eine kleine ergänzende Frage zum LIF: Sie wissen schon, wer dem LIF den Klubstatus überhaupt gegeben und damit die Richtung vorgegeben hat?

  31. Susanne Chmela
    04. Juni 2016 06:33

    Trotz vieler erfolglosen Bemühungen und dabei teils negativer Auswirkungen durch Herrn Stronach wünsche ich unserem Land mehr solcher Leute, welche mit eigenem Geld und viel Mut für ein besseres Österreich kämpfen. Nur so können die verkrusteten Strukturen in Politik und Gesellschaft aufgebrochen werden.





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