Abonnenten können jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten und viele andere Vorteile. Ein Abo (10 Euro) ist jederzeit stornierbar. Nicht-Abonnenten können Artikel und die "Spannend"-Hinweise zu Texten anderswo erst nach 48 Stunden lesen. 

weiterlesen



Die Wertvernichtungsabgabe

Lesezeit: 3:00

Uralte Hüte als neuen „Deal“ zu verkaufen – das gelingt nicht einmal den besten PR-Agenturen. Aber genau das versucht die österreichische Politik derzeit. Dabei hat sie bisher absolut nichts von dem auf den Tisch gelegt, was Österreich für einen Aufschwung benötigte, was Arbeitgeber dazu brächte, Arbeit zu geben, was Unternehmer motivieren würde, mehr zu unternehmen. Ganz im Gegenteil. Dabei wären als Gegenreaktion zur Brexit-Krise Aufschwungsignale jetzt doppelt wichtig!

Statt dessen wurde nun schon mehrfach eine Maschinensteuer, eine Wertschöpfungsabgabe gefordert. Allein diese Vorschläge richten enormen Schaden an. Geldgeber, Investoren, Firmen genügt es zu hören, dass in Österreich schon wieder neue Steuern diskutiert werden, obwohl ohnedies schon in den letzten Jahren viele das Land wegen seiner hohen Abgaben und Regulierungswut zu meiden begonnen haben. Sie ziehen in aller Stille ihre Konsequenzen. Die nicht gerade in Investitionen in Österreich bestehen.

Dieses Gerede schadet nicht nur bei ausländischen Investoren. Es sind auch die potenziell Tüchtigsten und Perspektivenreichsten unter den jungen Österreichern, die dadurch immer mehr zur Auswanderung getrieben werden. Das wären aber genau jene Menschen, die wieder Dynamik entwickeln könnten.

Sie wären bereit, sich anzustrengen. Aber nicht zuletzt deshalb, um – ach, wie unmoralisch – reich zu  werden. Sie hören jedoch nur noch Hetze gegen die Reichen und ständig neue Pläne für Steuern (obwohl gerade erst der Spitzensteuersatz von 50 auf 55 Prozent hinaufgetrieben worden ist!). Zugleich sehen sie, dass eine gewaltige Überregulierung den Weg zum Erfolg behindert. Zugleich erleben sie, dass Österreichs Universitäten international immer mehr zurückfallen. Zugleich erleben sie, dass kein Land so rapide islamisiert wird und so viele ungebildete Drittweltbürger aufnimmt wie Österreich.

Sie wählen daher immer öfter den Weg der Auswanderung. Nach Amerika, Kanada, Deutschland, Irland, in die Schweiz. Gerade die leistungswilligsten Jungen sind heute überzeugt, dass es dort besser ist für sie. Und zum Skifahren oder Ballbesuch können sie ja immer noch heimkehren.

Aber braucht es nicht wirklich mehr Besteuerung von Maschinen und Wertschöpfung als von Arbeit, werden manche sagen, weil uns die Arbeit durch die zunehmende Automatisierung ausgeht? Dieses Uraltargument stimmt auch heute noch nicht. Aus drei Gründen:

  • Erstens sind Investitionen heute noch viel mobiler als Arbeitskräfte und bleiben sofort aus. Der Schaden für den Jobmarkt wäre enorm.
  • Zweitens findet Wertschöpfung immer mehr in den freien, in den kreativen, in den beratenden Berufen, in der Forschung statt, die fast alle in großer globaler Konkurrenz stehen, und die hochgradig mobil sind.
  • Drittens geht die Arbeit keineswegs aus, sie ist nur zu teuer geworden: durch Abgaben, durch Kollektivverträge, durch Regulierung. Dabei gäbe es insbesondere auch in sozialen Berufen, vom Kindergarten bis zur Pflege viel mehr Arbeit.

Was manche  in Regierung und Gewerkschaft einfach nicht begreifen wollen: Es kann kein Weg mehr an einem deutlichen Abspecken des exzessiv teuer gewordenen Sozial- und Wohlfahrtssystems, der Gesetze und Verordnungen vorbeiführen.

Ich schreibe in jeder Nummer der Finanz- und Wirtschafts-Wochenzeitung „Börsen-Kurier“ die Kolumne „Unterbergers Wochenschau“.

einen Kommentar schreiben
Teilen:
  • email
  • Add to favorites
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorkritikos
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Juni 2016 02:04

    Wie kann man Gewerkschaften und ihnen seelenverwandte Institutionen begreiflich machen, dass sie mit ihrer Bestemm-Politik den wirtschaftlichen Abschwung, wenn nicht Untergant Österreichs forcieren? Man kann natürlich nicht die Lage in England zu Mrs. Thatchers Zeiten mit Österreich vergleichen, aber eine solche Persönlichkeit wäre uns zu wünschen.

  2. Ausgezeichneter KommentatorDon Camillo
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Juni 2016 07:25

    Nicht das Steueraufkommen ist in unserem schönen Land das Problem!
    Die Steuerver(sch)wendung ist das Problem!!

  3. Ausgezeichneter KommentatorD.F.
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Juni 2016 06:09

    Der Sozialismus neigt sich dem Ende, die Zeit des Umbruchs kündigt sich schön langsam an.
    Die Sozialisten bekommen Angst und hetzen was das Zeug hält

  4. Ausgezeichneter KommentatorSusanne Chmela
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Juni 2016 06:44

    Maschinensteuer, Arbeitszeitverkürzung, Wertschöpfungsabgabe usw. sind uralte Ideen der Sozialisten und Kommunisten. Nun gräbt der Wunderwuzzi Kern diese alten Hüte wieder aus, um sich nach der Wahl zum Parteivorsitzenden bei seinen Genossen (sowie den Gewerkschaftenden und Grünen) beliebt zu machen. Solange diese Phantasien nur in den Gehirnen der Linken als NEW DEAL bleiben, geschieht nichts Böses.

    Schlecht wird es für unser Land aber, wenn der Koalitionspartner da mitmacht und solche Hirngespinste Realität werden. In der Vergangenheit sind ähnliche dumme Sachen leider oft in die Praxis umgesetzt worden. Entweder sind die Verhandlungspartner bei der SPÖ besser geschult, damit die ÖVP meistens solchen Wünschen nachgibt oder aber diese wird im Rahmen von Tauschgeschäften mürbe gemacht.

    Wie wäre es, wenn auch die ÖVP ihre Führungskräfte austauschen würde? Vom kleinen Wörtchen NEIN muss bei der ÖVP öfters Gebrauch gemacht werden und eigene Ideen auf den Verhandlungstisch kommen. Wenn dies nicht bald geschieht, dann bitte doch einmal NEIN zur weiteren Zusammenarbeit sagen. Schlechter kann es für unser Land sicher nicht mehr werden.

  5. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Juni 2016 08:42

    Das Problem jeder österreichischen Regierung sind die vielen Nutznießer des Systems, wer immer gewählt werden will, der bekommt Mehrheiten nur von dieser Seite.
    Es mag ein TS mit einem wirtschaftsliberalen Kurs seine 8% bekommen haben, vielleicht gäbe es auch 15%, aber damit ist der Anteil der Nettozahler abgedeckt.

    Da sowohl die zahlreich hereinströmenden 'Facharbeiter' als auch die in Scharen die Unis verlassenden Absolventen der Orchideenfächer versorgt werden müssen, braucht es neue Steuern um immer mehr Nullleister durchzufüttern.

    Wer jetzt noch nicht seine wirtschaftlichen Aktivitäten im Ausland hat, dem ist nicht zu helfen!

  6. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Juni 2016 09:20

    OT---aber da UNABHÄNGIGE prominente Österreicher wie etwa Felix BAUMGARTNER, rar sind, ist deren Meinung umso interessanter:

    ""Brexit": All-Felix freut sich über Denkzettel für Brüssel und glaubt an Kettenreaktion"

    https://www.unzensuriert.at/content/0021122-Brexit-All-Felix-freut-sich-ueber-Denkzettel-fuer-Bruessel-und-glaubt-Kettenreaktion?utm_source=Unzensuriert-Infobrief&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Infobrief

    Bei der nächsten Wahl werden ---nach dem Desaster bei der Stichwahl---internationale Wahlbeobachter nötig sein, wie's aussieht in unserer Bananenrepublik:

    "Umfragen geben Stimmung wieder: Die Hälfte der Österreicher glaubt an Wahl-Manipulation"

    https://www.unzensuriert.at/content/0021115-Umfragen-geben-Stimmung-wieder-Die-Haelfte-der-Oesterreicher-glaubt-Wahl?utm_source=Unzensuriert-Infobrief&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Infobrief

    Das Mißtrauen der österr. Bürger ist, leider mit Recht, groß!

  7. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Juni 2016 12:25

    OT - Die Migrationspolitik gefährde die Einheit Europas, sagte Außenminister Szijjarto. Die Briten dürften wegen des Austritts nicht unter Druck gestellt werden.

    "Die Europäer wollen selbst über ihre Leben und ihre Zukunft entscheiden und wollen nicht akzeptieren, dass die Entscheidungen über die Zukunft Europas irgendwo in Brüssel in privaten Kreisen und hinter verschlossenen Türen von Bürokraten getroffen werden."

    http://diepresse.com/home/politik/eu/5036531/Ungarn-fordert-nach-Brexit-Ende-der-EUZuwanderungspolitikdirect=5036500&_vl_backlink=/home/index.do&selChannel=104

    Schade, wirklich schade, daß es nicht mehr Politiker vom Schlag der Ungarn gibt. Die würden Europa aufrichten, und nicht vernichten, wie es das momentane "Alkoholpärchen" vor hat.


alle Kommentare

  1. fewe (kein Partner)
    30. Juni 2016 21:13

    Heute gibt es in der Presse ein Inverview mit Strolz unter dem Titel: Matthias Strolz: „Kern ist viel linker, als wir alle glauben“

    Also das ist nicht wirklich eine analytische Spitzenleistung. Bei folgendem Satz bin ich aber fast vom Sessel gefallen:

    "... Denn Kern ist viel linker, als wir alle glauben. Er kommt zwar mit einem schicken Hugo-Boss-Anzug daher und gibt den Manager. ..."

    Nach dem Motto: "... Aber das Wort "Hugo Boss" wird ein gerichtliches Nachspiel haben!" - Siehe Egon Friedell "Aber das Wort "Münchner" wird ein gerichtliches Nachspiel haben!"

    Ob das von Strolz so beabsichtigt war, ist nicht klar, der Interviewer scheint diese Bombe jedenfalls nicht mitbekommen zu haben.

  2. Anmerkung (kein Partner)
    30. Juni 2016 04:41

    Kerns Konzept muss man sich schon genauer ansehen.

    Her mit einer hohen Steuer auf Maschinen, und deren Kauf wird unattraktiv! Es werden keine Computer mehr angeschafft, sondern steuerbefreite Schreiber und Mathematiker (z. B. aus Syrien) eingestellt, in Büros, in Haushalten, sogar in Spielhallen, wo der einarmige Bandit endlich wieder ein Mensch sein darf.

    Steuer auf Maschinen statt auf Arbeit, das bewirkt:
    - Sonnenstandschätzung statt Uhr
    - Pedaltreter statt E-Werk
    - Handarbeit statt Fließband
    - Rampenbau statt Hebekran
    - Fuhrwerk statt Fernzug
    - Rikscha statt Autobus
    - Daumenkino statt Projektor
    - Hausfrau statt Küchenmaschine usw.

    Sage noch einer, das wäre nicht beschäftigungswirksam!

    • Hal al Nutschal (kein Partner)
      30. Juni 2016 09:45

      ... der Mensch als einarmiger Bandit.

      Hat Vorteile, aber auch Nachteile.
      Funktionsweise: Flutilanten mit Bodypackererfahrung verschlucken Münzen.
      Diese neuen Spielautomaten werden dann vorzugsweise in ländlichen, eher "rechten" Gegenden mit bisher wenig Kulturbereicherung aufgestellt.
      Die Spieler versuchen nun, die Münzen mittels zärtlichem
      Bauchstreicheln wieder ans Tageslicht zu bringen.
      (Achtung: Zwei Ausgabemöglichkeiten)

      Der Flutilant hat so Arbeit und die Maschinensteuer entfällt. Der kulturelle Austausch kann bei der Arbeit des Neubürgers bzw. in der Freizeit des "rechten" Österreichers stattfinden.
      Nachteil: Viele Krankenstandstage bei Fehlbedienung.

    • Anmerkung (kein Partner)
      01. Juli 2016 13:43

      Vielen Dank für Ihre Überlegungen; leider hat aber die missverständliche Formulierung "ein Mensch" dazu Anlass gegeben. Das ist nur als "Chiffre" gemeint, nicht als Ersetzung eines Glücksspielautomaten durch nur einen einzigen Menschen. Dies wäre sicherlich auch nach Herrn Kerns Konzept zu wenig arbeitsmarktwirksam.

      Der Austausch eines bei Maschinenbesteuerung unrentablen einarmigen Banditen gegen Humankapital läuft u. a. darauf hinaus, in der Ergebnisanzeige jeweils eine Person für jedes Gewinnsymbol bereitzustellen. Der Vorgang des Münzeinwurfs wird durch eine bankmäßige Geschäftsabwicklung ersetzt, so werden die Banken auch die zuletzt geschlossenen Filialen wieder eröffnen können.

  3. Haider
    28. Juni 2016 22:34

    Da gibt es Steuer"experten", die als Argument ähnliche Überlegungen in den USA heranziehen. Nur vergessen sie (wie linke Lügner immer) auf die Rahmenbedingungen hinzuweisen. Die Steuerquote in den USA beträgt 10,5 -11,5 %. Bei uns hält sie bereits derzeit weit über dem doppelten - ja fast dem zweieinhalbfachen - Wert. Da hilft nichteinmal ein Faktencheck a la ORF, um die rotgrüne Woodoo-Ökonomie zurechtzumanipulieren.

    • Ökonomie-Vergelter
      29. Juni 2016 10:03

      Ich würde die USA auch hier aus dem Spiel lassen. Zum Denken brauchen wir sie nicht.

      Vor allem:

      Die USA haben einen der weltweit höchsten Körperschaftsteuersätze, und zu den Ertragsteuern des Bundes kommen noch im beträchtlichen Maße Steuern der Kommunen und der "States" hinzu. Das ist eine vollkommen andere Belastungsstruktur, die man nicht einfach vergleichen kann.

  4. machmuss verschiebnix
    28. Juni 2016 20:59

    Vor der Hofer Wahl war ich schon recht zuversichtlich, daß das Pendel vom linken
    Anschlag schon wieder anfinge zurückzupendeln - aber dann kam Kern und sofort
    wurde klar, der Wahnsinn pendelt in die falsche Richtung weiter …
    … dass kein Land so rapide islamisiert wird und so viele ungebildete
    Drittweltbürger aufnimmt wie Österreich.


    Haben sich diese weltfremden (oder unverschämt boshaften ?) Linken überhaupt schon
    mal näher angeschaut, was sie da eigentlich als Kulturbereicherung bezeichen ?

    Alle (JA ALLE) Migranten aus islamischen Ländern wurden DORT sozialisiert (indoktriniert),
    und zwar genau mit jener "Kultur", welche DORT zu permanenten Spannungen führt und
    immer wieder mal in Gemetzeln zutage tritt ! ! ! ! ! !
    DIESE "Kultur" werfen aber die Migranten beim Grenzübertritt NICHT in den Mistkübel,
    DIESE "Kultur" LEBT in ihren Köpfen und ist TEIL ihres Selbst-Verständnisses ! !


    Genaugenommen ist es praktisch unmöglich, daß jemand derart simple Sachverhalte
    nicht verstehen könnte, demnach MÜSSEN aber die Linken Pläne und Absichten haben,
    deretwegen sie SOLCHE Migranten für notwendig erachten !@?

    Wie - um alles in der Welt - soll denn so ein "sprenggläubiger Surensohn" den
    immensen Graben hin zu seiner Integration überwinden, wo er doch von klein auf
    "gelernt" hat, daß "die im Westen" lauter Ungläubige und unreine Sünder sind ???
    Na, Integriert sich etwa ein linksextremer Rabauke bei einer Burschenschaft !@?

    Ach sooo ? Das ist ganz was Anderes ? Na gehhh, das hätte ich jetzt nicht erraten.

  5. Bob
    28. Juni 2016 13:54

    Wieviel wollen uns die Sklavenhalter noch wegsteuern? Es ist wie beim Militär: beim einrücken ist die erste Tat durch Vorschriften und Strafen den eigenen Willen zu brechen.
    Wann beginnen die Ar......er endlich zu sparen? Und am besten bei sich selbst.

  6. Le Monde
    28. Juni 2016 12:48

    Gell, was die ÖVP in dann bald in 30-jähriger Herrschaft angerichtet hat?

  7. Brigitte Imb
    28. Juni 2016 12:25

    OT - Die Migrationspolitik gefährde die Einheit Europas, sagte Außenminister Szijjarto. Die Briten dürften wegen des Austritts nicht unter Druck gestellt werden.

    "Die Europäer wollen selbst über ihre Leben und ihre Zukunft entscheiden und wollen nicht akzeptieren, dass die Entscheidungen über die Zukunft Europas irgendwo in Brüssel in privaten Kreisen und hinter verschlossenen Türen von Bürokraten getroffen werden."

    http://diepresse.com/home/politik/eu/5036531/Ungarn-fordert-nach-Brexit-Ende-der-EUZuwanderungspolitikdirect=5036500&_vl_backlink=/home/index.do&selChannel=104

    Schade, wirklich schade, daß es nicht mehr Politiker vom Schlag der Ungarn gibt. Die würden Europa aufrichten, und nicht vernichten, wie es das momentane "Alkoholpärchen" vor hat.

    • Pennpatrik
      28. Juni 2016 14:58

      Wer hätte sich je gedacht, dass ein Hosenanzug der Nachfolger Erich Honeckers wird?

    • Brigitte Imb
      28. Juni 2016 17:30

      Und weiters ist es nicht zu fassen, was sich die Bürger von diesem anti Demokratie-Uboot gefallen lassen.

  8. Ökonomie-Vergelter
    28. Juni 2016 11:40

    Mit jeder Steuergesetzgebung entscheiden die Machthaber, wer nach ihren wertenden Anwandlungen Gewinner und wer Verlierer sein soll.

    Mit der Besteuerung von fortschrittlichen Gerätschaften werden Esel geschlagen, indes tatsächlich Reiter getroffen, als da wären Maschinenbau und Elektronik im HiTech-Sektor (samt Belegschaft). Ganz zu schweigen natürlich der internationale Wettbewerb all jener Branchen, die von Wertschöpfungs-Potenzierern dieser Art profitieren, und nicht zuletzt die Kunden, ob nun heimische oder ausländische.

    Gewinner werden Schuhputzer sein, Waste-Watchers, Raucher-Sheriffs, Sozialarbeiter, die Psychologen mit ihren sich ständig ausweitenden Supervisions-Agenden, und dergleichen mehr ...

  9. Sandwalk
    28. Juni 2016 10:31

    Der intellektuelle Webfehler der Sozialisten ist die Statik in ihrer schlichten Weltsicht.

    Geld ist etwas Statisches. Denjenigen, die mehr haben, muss es weggenommen werden.
    Wohlstand ist etwas Statisches. Wer mehr davon hat, ist automatisch ungerecht. Er muss etwas unter staatlicher Aufsicht abgeben.
    Bildung ist etwas Statisches. Den Gebildeten muss Bildung weggenommen werden, um es den weniger Gebildeten zu geben.

    Solange die roten Ideologen die Welt so statisch schlicht sehen, solange werden wir uns mit diesem denen-nehme-ich-was-weg-Spielchen herumärgern müssen. Das

    Dumme an der Sache ist nur, dass die Welt offen ist für eine Minderheit, die sich nicht gerne ausplündern lässt, um eine Mehrheit damit auf Dauer zu alimentieren. Die Wohlstandsproduzenten können immer dorthin gehen, wo sie weniger beraubt werden als bei uns.

    • Pennpatrik
      28. Juni 2016 15:05

      Ihr Posting heißt ja nichts anderes, als dass wir uns wehren müssen. Das wissen natürlich auch die Straßenräuber. Deshalb haben sie ja ein Gesetz gemacht, dass den strafbar macht, der sich wehrt. Dazu genügt bereits der Widerspruch.
      Welchen Zweck sonst hätte der Verhetzungsparagraph.

      Das Zweite ist, dass uns die Straßenräuber entwaffnen. Dabei geht es nicht nur um physische Waffen. Heißt: Sie nehmen uns die Mittel, uns zu wehren. In der "Presse" gibt es bereits Kommentare, die für die Einschränkung des Wahlrechts sprechen.

      Wir brauchen Schutz. Den hätten wir uns von der ÖVP erwartet. Es muss uns aber klar sein: SIE BESCHÜTZT UNS NICHT. Sie haben die Seiten gewechselt.

  10. glockenblumen
    28. Juni 2016 10:25

    Es stimmt, daß es im sozialen Bereich, besonders in der Pflege genug zu tun gäbe.
    Doch dafür ist bei Gott nicht jeder geeignet, ich weiß wovon ich rede!

    Abgesehen davon, wird der Beruf immer unattraktiver, immer mehr Arbeit und vor allem große (noch mehr aufoktroyierte) Verantwortung, für immer weniger Geld soll von immer weniger Menschen/Personal erledigt werden. Dafür viel Qualitätsmanagement und -kontrolle, viel Bürokratie und "Zettelwirtschaft"
    Die Ausbildung wurde auch "reformiert", dadurch keinesfalls besser! Keine "Tanten" für den Kindergarten sondern "Pädagoginnen", keine "Schwestern" dafür "Pflegeexperten" und jede Menge "Bachelors" und "Masters", die in der Praxis, mangels ausreichendem Fachwissen - bspw. Anatomie, Pathophysiologie usw. - (von Hausverstand, Herz und Hirn will ich gar nicht reden) - kaum bestehen.

    Es gibt eine Geschichte die das Traurige an dem Ganzen gut zum Ausdruck bringt, es trifft auf alle Bereiche zu!

    http://www.kirchner-raddestorf.de/jikirchner/junk/7zwerge.htm

    • dssm
      28. Juni 2016 11:34

      Die Schere geht auf!
      Die Nettolöhne sinken, während die Kosten der geleisteten Arbeit steigen.
      Dazu noch ordentlich mehr Bürokratie, das verteuert die Arbeit dann nochmals. Die Bürokratie erscheint den Zentralplanern als notwendig zum Steuern der Wirtschaft.
      Da es, wie halt immer im Sozialismus, nicht gut läuft, werden mehr formale Kriterien eingeführt, also wird die Arbeit verteuert, weil die Arbeitnehmer zahlreiche Jahre in sinnlosen Studien verbringen, wo zwar wenig berufsnotwendiges gelernt, dafür aber viele formale Titel vergeben werden.

      Am Ende sind Hausverstand, Herz und Hirn verbannt! Aber die Wähler wollen es ja so. Wer nicht Geld hat, der sollte nie Pflege brauchen!

    • glockenblumen
      28. Juni 2016 17:07

      "...weil die Arbeitnehmer zahlreiche Jahre in sinnlosen Studien verbringen, wo zwar wenig berufsnotwendiges gelernt, dafür aber viele formale Titel vergeben werden."

      Genau da liegt der Hund begraben! Und die Wähler kapieren das nicht.
      Ich möchte solchen "Experten" auch nicht ausgeliefert sein!

  11. Sensenmann
    28. Juni 2016 10:09

    Die Sozis werden ihre Steuern bekommen. man muss schließlich den Klassenfeind seine eigene vernichtung noch bezahlen lassen, soll das sozialistische Paradies kommen.
    Die Österreichische Verräter Partei wird jedenfalls einem weiteren Enteignungsgesetz wie immer zustimmen und der alte unrasierte Sandler, der nach dem Willen von 50% + 30tsd den Bundespräsidenten mimen darf, wird es abnicken und für korrekt zu Stande gekommen deklareiren.

    Bei Letzterem ist allerdings die Frage offen, ob er es noch erlebt, seines Amtes walten zu können.
    Seine Besachwalterung wurde am 24.6. beantragt, mal sehen, wie das Gericht entscheidet....
    http://pi-news.net/wp/uploads/2016/06/sachwalter_bellen.jpg

    • Cotopaxi
      28. Juni 2016 10:18

      Das Verfahren wird ohne weitere Schritte eingestellt werden.

    • Shalom (kein Partner)
      30. Juni 2016 07:55

      Und ich empfehle nicht alles zu glauben, was im internet auftaucht!!! Dieser Wisch ist doch ein fake!!!

  12. socrates
    28. Juni 2016 10:08

    An der Finanztransaktionssteuer führt kein Weg vorbei. Rußland erlebt, durch die Sanktionen, einen echten Boom bei den Investitionen. Die Sanktionen wurden von Handlees erfunden und würden kleinere Staaten (fast) vernichten. Das Land ist reich, hat eine gute Arbeitsmoral, Bildung, Erziehung und einen riesigen Inlandsmarkt. Die Investoren stellen sich an um eine Fabrik bauen zu dürfen und damit die Sanktionen zu umgehen. Irgendwo muß das gedruckte Geld angelegt werden und die Rückzahlung von armen Ländern wird scheitern.
    Geld drucken und für Horrorzinsen zu verborgen muß scheitern.

    • dssm
      28. Juni 2016 11:47

      Eine Finanztransaktionssteuer ist zweifelsohne eine Diskussion wert, nur gleich wie schon bei @Rosi festgestellt, so etwas muss weltweit kommen, sonst macht das Großkapital halt einfach einen Bogen um die Länder mit so einer Steuer. Also muss es eine Welt(finanz)regierung geben! Nach den negativen Erfahrungen mit der 'immer engeren EU' hält sich meine Begeisterung in überschaubaren Grenzen.

    • socrates
      28. Juni 2016 17:52

      dssm
      Sobald Griechenland und/oder Portugal pleite gehen und wir die Schulden an die Superreichen zahlen sollen wird sich das Blatt wenden.

    • dssm
      28. Juni 2016 18:50

      @socrates
      Seltsam, niemals geht jemand auf mein gefährliches Argument mit der 'Weltregierung' ein.
      Und warum soll Singapur oder Taiwan oder Costa Rica so eine Steuer einführen nur weil die Deutschen und noch ein paar Deppen aus den Euro-'Nord'ländern so viel Blödsinn gemacht haben?

  13. Bob
    28. Juni 2016 10:08

    An Kern kann man erkennen was heute hochgelobte Manager wert sind. Nämlich nichts, feuchter Staub. Wie kann man nur so blöd sein eventuelle ausländische Investoren von vornherein so abzuschrecken.
    Inländische Interessenten die sich Selbstständig machen wollen, werden schon der Regulierungswut , und der Drangsalierung der Behörden abgeschreckt.
    Ein Bundeskanzler der so verblödete Vorschläge daherschwurbelt gehört entfernt.

  14. Pennpatrik
    28. Juni 2016 10:01

    Und damit wir uns gegen die Straßenräuber überhaupt nicht mehr wehren können, werden wir vorsorglich schon darauf vorbereitet und weichgeklopft, dass uns das Wahlrecht entzogen wird - und warum das gut für uns ist:

    "Demokratie heißt nicht einfach nur, dass die Mehrheit bestimmt"
    Die "Presse" ist inzwischen ein noch mieseres Blatt geworden als der Standard.
    Wers nicht glaubt:
    http://diepresse.com/home/meinung/kommentare/leitartikel/5036178/Demokratie-heisst-nicht-einfach-nur-dass-die-Mehrheit-bestimmt?_vl_backlink=/home/index.do

    Irgendwann dürfen wir dann darüber abstimmen, ob das Gemeindeamt weiß oder gelb gestrichen wird.

    • Sensenmann
      28. Juni 2016 10:22

      Diese Art "Demokratie", also das Recht auf 5 Jahre als Blankoscheck an Mandatare abgeben zu dürfen, kennt man schon. Das ist reinster Bolschewismus. Das Politbüro entscheidet, der oberste Sowjet applaudiert und der Politkommissar sorgt für Ruhe.
      Man verlängert die Wahlperioden auf 5 Jahre, damit die Regierung besser arbeiten kann. Bald wird es auf 8 jahre gehen. Dann kann sie noch besser arbeiten!
      Direkte Demokratie? Womöglich wie in der Schweiz? Aber nie im Leben!
      Das blöde Volk soll zahlen und kuschen und in den Krieg ziehen, wenn es die Herrscher danach gelüstet, wieder einmal nach Moskau marschieren zu lassen.

      Nur weiter so.
      Das ist der Stoff, aus dem Revolutionen sind.

  15. Undine
    28. Juni 2016 09:20

    OT---aber da UNABHÄNGIGE prominente Österreicher wie etwa Felix BAUMGARTNER, rar sind, ist deren Meinung umso interessanter:

    ""Brexit": All-Felix freut sich über Denkzettel für Brüssel und glaubt an Kettenreaktion"

    https://www.unzensuriert.at/content/0021122-Brexit-All-Felix-freut-sich-ueber-Denkzettel-fuer-Bruessel-und-glaubt-Kettenreaktion?utm_source=Unzensuriert-Infobrief&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Infobrief

    Bei der nächsten Wahl werden ---nach dem Desaster bei der Stichwahl---internationale Wahlbeobachter nötig sein, wie's aussieht in unserer Bananenrepublik:

    "Umfragen geben Stimmung wieder: Die Hälfte der Österreicher glaubt an Wahl-Manipulation"

    https://www.unzensuriert.at/content/0021115-Umfragen-geben-Stimmung-wieder-Die-Haelfte-der-Oesterreicher-glaubt-Wahl?utm_source=Unzensuriert-Infobrief&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Infobrief

    Das Mißtrauen der österr. Bürger ist, leider mit Recht, groß!

  16. El Capitan
    28. Juni 2016 09:18

    Die Sozialisten streben nach Gleichheit, wobei den Nationalsozialisten die völkische Lichtfigur als Schablone dient, den Internationalsozialisten der Arbeiter. Beide Gussformen gibt es nicht mehr oder sind zu einer Minderheit geschrumpft.

    Dann haben die Sozialisten versucht, die Arbeiterklasse nach oben zu ziehen. Jedem Arbeiterkind seine Matura. Das war zu Kreiskys Zeiten.

    Später versuchte man es umgekehrt. Gleichheit durch Niveausenkung. Jetzt gehen die Internationalsozialisten gegen die Unternehmer los.

    Die Gleichmacherei will und will nicht gelingen. Ein hoher Beamter aus dem Ministerium sagte mir kürzlich, dass die Politiker und Sozialklempner immer hektischer und verrückter agieren, weil die angestrebte Gleichheit nicht und nicht kommen will.

    Selbstverständlich muss es über den Gleichgemachten eine innere Partei geben, eine Nomenklatura mit Privilegien.

    Wir werden in den nächsten Jahren immer verrücktere Maßnahmen und Vorschläge hören. Die werden immer irrer, immer lächerlicher, immer hektischer, immer unpraktikabel sein.

  17. dssm
    28. Juni 2016 08:42

    Das Problem jeder österreichischen Regierung sind die vielen Nutznießer des Systems, wer immer gewählt werden will, der bekommt Mehrheiten nur von dieser Seite.
    Es mag ein TS mit einem wirtschaftsliberalen Kurs seine 8% bekommen haben, vielleicht gäbe es auch 15%, aber damit ist der Anteil der Nettozahler abgedeckt.

    Da sowohl die zahlreich hereinströmenden 'Facharbeiter' als auch die in Scharen die Unis verlassenden Absolventen der Orchideenfächer versorgt werden müssen, braucht es neue Steuern um immer mehr Nullleister durchzufüttern.

    Wer jetzt noch nicht seine wirtschaftlichen Aktivitäten im Ausland hat, dem ist nicht zu helfen!

    • El Capitan
      28. Juni 2016 09:34

      Ich habe mich einmal schlau gemacht und nachgeschaut, was da unsere Unis loslassen. Eine gerade abartig hohe Zahl an Soziologen, Politologen, Publizisten und Genderisten. Die müssen alle irgendwo unterkriechen und von Steuergelder bezahlt werden.

      Ich komme aus der technisch-naturwissenschaftlichen Ecke. In aller Bescheidenheit: Das sind die Produktiven. Für die gibt es in Österreich immer weniger gut bezahlte Jobs. Im Ausland schon.

      Wir leben in einer Ideologokratie.

    • dssm
      28. Juni 2016 11:15

      Und dazu noch die Juristen und Betriebswirte. Auch dort kommen keine Akademiker heraus, sondern indoktrinierte Leute mit einem 'master'.
      Aber machen Sie den Versuch mit einem jungen Juristen über die Justinische Sammlung oder die Schule von Salamanca zu reden.
      Und selbst bei den Technikern gibt es inzwischen Pseudostudien, wo man WEB-Design unter Informatik laufen lässt.

    • franz-josef
      28. Juni 2016 11:41

      Kommen u.a. bei ZARA unter und belehren z.B. eine österr. Gemeinde, daß in einer Stellenausschreibung für eine Putzfrau NICHT die österreichische Staatsbürgerschaft als verlangt werden darf. (Rassismus Report 2015)
      Echt jetzt. Soviel menschenverachtender Rassismus muß schon bekämpft werden, ZARA hat viel zu tun. Zivilcourage in Seminaren lehren, jeglichem gemeldeten Rassismus - s.o.- unerbittlich nachgehen und Entschuldigungen einfordern und drauf schauen, daß derlei nicht wieder vorkommt, sapperlot, sowie fleißig gendern, wie "StakeholderInnen" z.B. beweist, woraus zu schließen ist, daß die GenderfighterInnen schon voraus planen.

    • franz-josef
      28. Juni 2016 11:42

      ..als Bewerbungskriterium...

  18. Josef Maierhofer
    28. Juni 2016 08:34

    Ja, der sozialistische Weg ist der falsche.

    Warum da aber die ÖVP mitmacht wundert mich. Für mich sind solche Steuerforderungen schlicht inakzeptabel, etwa Maschinensteuer als Beispiel. Ja, wie weit soll denn die gehen ? Jeder Computer ist eine Maschine und fast jede Maschine ist ein Computer. Kostet so eine Maschineninvestition viele Jahre Abzahlung, so ist so eine Steuer eine Doppelbelastung.

    Arbeitsplätze werden mit so einer Maschine nicht gespart, sie braucht Wartung, Service, Bedienung, Installation, also andere Berufe als vorher.

    Eines ist so eine Maschine allerdings schon, sehr flexibel, man kann ihre Dienste jederzeit abrufen ohne gewerkschaftlichen Einfluss und gewerkschaftliche Störung.

    Vielleicht ist das der Grund, warum die SPÖ so was fordert, neben der dort üblichen Selbstbedienung am österreichischen Volk.

  19. Rosi
    28. Juni 2016 08:21

    Ich bin nicht der Meinung, daß die Maschinensteuer nicht gut ist. Man muß gleichzeitig - natürlich - die Besteuerung auf Arbeit drastisch reduzieren oder abschaffen. Die Arbeit zu besteuern anstatt der Maschinen ist sowieso das falsche Signal.
    Wieviele Leute sind kreativ, oder eignen sich für die Forschung? Wenn man mit offenen Augen durch den 10.Bezirk, zum Beispiel, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fährt, dann sieht man, welche Arbeitskräfte an sich verfügbar wären. Kann natürlich sein, daß ein - guter - Teil davon Sozialhilfeempfänger sind, aber das unterstreicht nur mein Argument.
    Auch gerade soziale Berufe sind kein gutes Beispiel, wenn es auch als Argument sehr beliebt ist. Aber gerade diese liegen nicht allen Menschen, und diese Abneigung ist nicht etwas, das man mit 'etwas gutem Willen' überwinden kann.

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

    • dssm
      28. Juni 2016 08:49

      @Rosi, damit sind Sie indirekt für eine Weltregierung und müssen auch die 'immer engere Union' toll finden. Denn nur wenn alle gezwungen werden solche fortschrittshemmenden Steuern einzuführen, dann bleibt Österreich konkurrenzfähig. Damit brauchen wir auch die Zuwanderung, wobei die völlige Qualifiktionslosigkeit dann keine Rolle spielt, denn Wohlstand wird nicht über technische Leistung erbracht.
      Meine Welt ist das nicht!

    • Rosi
      28. Juni 2016 09:06

      @dssm

      Es gibt nicht nur Weiß und Schwarz, es gibt auch Grautöne. Natürlich muß man schauen, was man tut, und ganz sicher ist das Letzte, was ich möchte, noch mehr unqualifizierte Arbeitskräfte ins Land zu holen. Aber man muß den Tatsachen ins Auge sehen, und auch unter den Österreichern gibt es nicht ausschließlich Albert Einsteins, sondern im Gegenteil, die Begabungen dafür sind wie überall auf der Welt dafür sehr dünn gesäät.
      Ich will auch nicht die EU in ihrer derzeitigen Ausprägung, ich hatte bisher noch nie den Eindruck, daß sie Arbeit oder Leistung in irgendeiner Form fördert, sondern vielmehr das Gegenteil ist der Fall.

    • Rosi
      28. Juni 2016 09:09

      Und noch ein Wort zu 'Beratern': Damit habe ich bisher nur sehr schlechte Erfahrung gemacht. Die Berater, die ich bisher getroffen habe, haben groß geredet, viel heiße Luft verbreitet, aber wenn man das Gesagte auf Inhalt abgeklopft hat, ist wenig bis nichts übrig geblieben. Aber die Rechnungen, die diese Leute legten, waren enorm.

    • dssm
      28. Juni 2016 11:22

      @Rosi
      Ich sehe keinen Mangel an Begabungen, sondern einen Mangel an Bildung. Einmal unserem tollen Schulsystem geschuldet und natürlich der Faulheit der Schüler und Eltern. Und wenn diese Faulen dann nach Matura und Soziologiestudium gut leben wollen, so müssen sie, mangels eigener Wertschöpfung, die Fleißigen ausplündern.
      Also wandern die Fleißigen systematisch aus, so etwas endet sehr böse!

    • Rosi
      29. Juni 2016 07:35

      @dssm

      Wenn zunehmend Jobs durch Automation verlorengehen - auch in der Pflege werden übrigens über kurz oder lang Roboter vermehrt eingesetzt werden - gibt es zwei Konsequenzen: Arbeitslosigkeit in weiten Bereichen, und drastisch reduziertes Steueraufkommen.
      Wie sollen Ihrer Meinung nach diese verminderten Steuern wieder wettgemacht werden?

  20. R?bezahl
    28. Juni 2016 07:39

    Ist das nicht
    a) ein Da keschön an die Steigbügelhalter in der Partei
    b) ein "Einkaufen" in die Linksmedien
    c) eine Strategie den Koalitionspartner wieder einmal zu einem "mir reicht es" bzw. "nicht mit uns" zu zwingen. In der Folge mit den "Medien" zu zeigen, dass diese Partei KEINE Reformen will und nur Stillstand für Österreixh bedeutet.

    Es ist eine Falle!!

  21. brechstange
    28. Juni 2016 07:30

    Alle suchen nach der eierlegenden Wollmilchsau, auch die Bürger. Das macht es schwer, gute Lösungen zu platzieren, weil ohne Einsatz wird es nicht gehen.

  22. Don Camillo
    28. Juni 2016 07:25

    Nicht das Steueraufkommen ist in unserem schönen Land das Problem!
    Die Steuerver(sch)wendung ist das Problem!!

  23. Susanne Chmela
    28. Juni 2016 06:44

    Maschinensteuer, Arbeitszeitverkürzung, Wertschöpfungsabgabe usw. sind uralte Ideen der Sozialisten und Kommunisten. Nun gräbt der Wunderwuzzi Kern diese alten Hüte wieder aus, um sich nach der Wahl zum Parteivorsitzenden bei seinen Genossen (sowie den Gewerkschaftenden und Grünen) beliebt zu machen. Solange diese Phantasien nur in den Gehirnen der Linken als NEW DEAL bleiben, geschieht nichts Böses.

    Schlecht wird es für unser Land aber, wenn der Koalitionspartner da mitmacht und solche Hirngespinste Realität werden. In der Vergangenheit sind ähnliche dumme Sachen leider oft in die Praxis umgesetzt worden. Entweder sind die Verhandlungspartner bei der SPÖ besser geschult, damit die ÖVP meistens solchen Wünschen nachgibt oder aber diese wird im Rahmen von Tauschgeschäften mürbe gemacht.

    Wie wäre es, wenn auch die ÖVP ihre Führungskräfte austauschen würde? Vom kleinen Wörtchen NEIN muss bei der ÖVP öfters Gebrauch gemacht werden und eigene Ideen auf den Verhandlungstisch kommen. Wenn dies nicht bald geschieht, dann bitte doch einmal NEIN zur weiteren Zusammenarbeit sagen. Schlechter kann es für unser Land sicher nicht mehr werden.

  24. D.F.
    28. Juni 2016 06:09

    Der Sozialismus neigt sich dem Ende, die Zeit des Umbruchs kündigt sich schön langsam an.
    Die Sozialisten bekommen Angst und hetzen was das Zeug hält

  25. kritikos
    28. Juni 2016 02:04

    Wie kann man Gewerkschaften und ihnen seelenverwandte Institutionen begreiflich machen, dass sie mit ihrer Bestemm-Politik den wirtschaftlichen Abschwung, wenn nicht Untergant Österreichs forcieren? Man kann natürlich nicht die Lage in England zu Mrs. Thatchers Zeiten mit Österreich vergleichen, aber eine solche Persönlichkeit wäre uns zu wünschen.





Bitte OHNE Internet-Links (Kommentare mit Links werden nicht veröffentlicht)
verbleibende Zeichen: 700

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden

Ich will die Datenschutzerklärung lesen.


© 2020 by Andreas Unterberger (seit 2009)  Impressum  Datenschutzerklärung