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Die einzige Therapie gegen Katzenjammer drucken

Lesezeit: 6:00

In den letzten Tagen hat so ziemlich jeder europäische Politiker Wortspenden zum britischen Referendum abgegeben. Wobei freilich außer zu jammern niemand etwas eingefallen ist (wenn man von den Juncker-Dummheiten absieht, den Briten zu drohen). Dennoch zeichnet sich inzwischen ein vernünftiger Weg in die Zukunft schon ziemlich deutlich ab. Auch wenn die ressentimentgeladene EU-Kommission jetzt sogar ganz private und unverbindliche Gespräche der Resteuropäer mit den Briten verbieten will. Auch wenn unsicher ist, ob ganz Europa diesen Weg auch gehen will.

Er würde in der Schaffung einer neuen europäischen Plattform bestehen, die neben, aber vor allem mit der EU existieren sollte. Auf dieser Plattform sollte im gegenseitigen Interesse möglichst eng und auf gleichberechtigter Augenhöhe vor allem wirtschaftlich zusammengearbeitet werden. Auf ihr sollte aber die für immer mehr Europäer zum Anstoß werdende Personenfreizügigkeit nicht mehr automatisch Pflicht sein.

Freilich kann das nicht heißen, dass der berühmte polnische Installateur nicht mehr nach Britannien darf, die Engländer aber weiterhin ihre Dienstleistungen (Versicherungen usw.) in Polen verkaufen können. Es müssten jedoch viele Formen des Missbrauchs von Freizügigkeit abgestellt werden.

Auf einer solchen Plattform, die es ja auch als „variable Geometrie“ oder „konzentrische Kreise“ immer schon im Nachdenken über Europa und in einigen Bereichen auch in der Realität gegeben hat, könnten die Briten wieder eng mit der EU kooperieren. Auf dieser Plattform könnten sich bald auch etliche andere Staaten einfinden. So etwa die Schweizer, deren Regierung ja ebenfalls durch ein Referendum verpflichtet worden ist, mit der EU einen Stopp der unbegrenzten Personenfreizügigkeit auszuhandeln.

Damit haben schon zwei ganz wichtige und wirtschaftlich vorbildliche europäische Länder in genau demselben Punkt das größte Problem mit der EU, die aber sonst weitgehend bei allem mitmachen wollen. Gleichzeitig ist es durchaus möglich, ja wahrscheinlich, dass sich auf dieser Plattform auch andere EU-Mitgliedsländer als Großbritannien einfinden werden, die dasselbe wollen: EU minus Personenfreizügigkeit.

Selbst wenn dieses Minus manchen Berufseuropäern schwer fällt, die ja ihren Lebensinhalt immer nur in einem Plus, in einem Mehr an EU gesehen haben, so sollte doch der klare demokratische Wille einzelner Völker respektiert werden. Das ist vor allem deshalb zu tun, weil die enge Verflechtung mit Großbritannien plus Schweiz (plus?) auch eindeutig im Interesse der jetzt gemeinsam herumjammernden Europäer liegt!

Diese Plattform kann freilich keine Konstruktion sein, in der GB und CH nach der Methode „Friss oder stirb“ nur ein Diktat aus Brüssel willenlos nachzuvollziehen haben. Es gibt überhaupt keinen Grund, warum die Plattform-Länder nicht bei allen für sie zutreffenden Binnenmarktfragen, also vor allem bei Handel und den anderen drei Freiheiten, gleichberechtigt mitbestimmen sollten.

Der Exodus etlicher Länder aus der jetzigen EU Richtung dieser Plattform wird vor allem dann gewaltig sein, wenn Brüssel, Berlin (und auch Wien) ihre wahnwitzige Willkommenspolitik weiterbetreiben sollten.

  • Diese besteht in auch heute noch offenen Außengrenzen (in Italien sind noch nie so viele illegale Migranten an Land und damit nach Europa gekommen wie in den letzten Tagen!).
  • Diese besteht in der direkten Mittäterschaft von Marineeinheiten mehrerer EU-Länder im Mittelmeer bei den Verbrechen der Schlepper (die Gangster müssen seit Aktivwerden der EU die mit  Afrikanern vollgepferchten Schlauchboote nur noch ein paar Kilometer von Libyen ins Meer hinaus bugsieren und schon werden die Insassen der Boote von EU-Schiffen „gerettet“!).
  • Diese besteht in einer Fülle von europäischen Gerichtsurteilen und Richtlinien, welche im Lauf der Jahre die Grenzen für die Völkerwanderung immer weiter geöffnet haben.
  • Diese besteht insbesondere in den ständigen Versuchen Berlins und Brüssels auch jene zur Aufnahme von illegalen Migranten zu zwingen, welche die Willkommenspolitik immer strikt abgelehnt haben.

Diese europäischen Fehlleistungen überschatten alles andere, was in Europa schief gelaufen ist. Wie das als einziges österreichisches Regierungsmitglied nach dem Brexit-Referendum Sebastian Kurz ungeschminkt klar gesagt hat.

Gewiss betrifft das Thema Freizügigkeit vor allem die Freizügigkeit der EU-Bürger selbst, sich innerhalb der Union völlig frei zu bewegen. Diese Freizügigkeit ist zwar lange nicht so dramatisch und gefährlich wie die Völkerwanderung. Sie hat aber auch viele Positiva gebracht. Dennoch ist es zu respektieren, wenn in den Augen vieler EU-Völker auch die EU-interne Migration zu Problemen führt.

  • Zu den Negativa für viele zählt die große Menge an Polen, Rumänen & Co, die in den letzten Jahren etwa nach Großbritannien geströmt sind, oder der Portugiesen, die in die Schweiz gegangen sind.
  • Auch für Österreich schafft das rasante Einwohnerwachstum – trotz negativer Geburtenrate! – wachsende Probleme (Wohnungsmangel, Arbeitslosigkeit usw.).
  • Zu den Negativa der Freizügigkeit zählen auch die großen Zahlen an rumänischen und slowakischen Roma, die in den letzten Jahren in viele Länder zum Betteln und zu anderen unerwünschten Zwecken gekommen sind, aber nicht etwa zur Suche einer Arbeit.
  • Dazu zählen auch die vielen Anzeichen von Sozialmigration, also dass Menschen nur deshalb von Ost nach West ziehen, um von den exzessiven Wohlfahrtsstaaten zu profitieren.

So traurig es an sich angesichts der alten Vision eines völlig geeinten Europas auch ist, aber es wird in vielen EU-Ländern dazu kommen, dass eine wachsende Mehrheit gegen die offenen Grenzen für EU-Bürger ist, die keine vom jeweiligen Staat erteilte Arbeitsgenehmigung brauchen, um zu kommen und sich anzusiedeln. Dabei sollten durchaus Bürger dieser europäischen Plattform bei der Suche nach einer echten Arbeit vor Nicht-EU-Bürgern bevorzugt werden.

Man wird sehen, ob vor allem die tief gekränkte EU-Kommission zu einer solchen konstruktiven Lösung bereit ist oder ob sie weiter nur die Briten beschimpfen will. Oder ob in der EU wirklich jene die Oberhand behalten, die jetzt vor allem die Briten für ihre Unbotmäßigkeit strafen wollen. Die aber in Wahrheit auch alle anderen Europäern dabei mitbestrafen.

Natürlich gibt es auch noch andere Notwendigkeiten, wenn man Europa wieder zu einem positiven Begriff machen will. Zwei Dinge stehen dabei absolut an der Spitze:

  1. Dazu gehört erstens die Notwendigkeit, die absurde Vorzugsschülerrolle der EU bei der Klimapolitik zu beenden, die ja unter dem Diktat grüner Politiker alle anderen Nationen der Welt weit übertreffen will. In deren Zug sie aber mit Glühbirnen-, Staubsauger-, Duschkopf- und vielen anderen kleinlichen Regelungen vor allem die eigenen Bürger schikaniert, ohne dass das irgendwelche Auswirkungen auf das Klima hätte.
  2. Dazu gehört zweitens die Notwendigkeit, rund um den Euro und die EZB wieder zur wirtschaftlichen Vernunft und zur strikten Einhaltung der Verträge zurückzukehren, die ja seit längerem täglich verletzt werden. Das heißt, dass linke Regierungen wie in Griechenland (aber auch einige rechte) durch ihre Schuldenwirtschaft nicht mehr die anderen Europäer treffen können, sondern nur noch ihr eigenes Volk.

Wenn auch auf diesen beiden Ebenen ein totales Umdenken einsetzen sollte, dann wird das EU-Europa wieder zu dem, was es einmal war, nämlich das tollste Projekt der Geschichte. Sehr groß sind meine Hoffnungen freilich nicht.

 

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  1. Ausgezeichneter KommentatorSensenmann
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    30. Juni 2016 08:38

    Das Rezept lautet - wie immer, wenn dieser Völkerkerker von Krise zu Krise torkelt - "mehr Europa wagen".
    Die Bonzokratie ist frech, anmaßend und in Permanenz Rechte usurpierend, das "EU-Parlament", ist eine Quatschbude ohne legislative Gewalt.
    Diese EUdSSR wird und muss auf den EWR zurückfallen.
    Aus dem ja auch die Briten nicht ausgetreten sind, also können sich die Politkommissare der EUdSSR ihre Handelsschranken-Drohungen gegen die Briten sonstwo hinschieben.

    Die hyperventilierenden Bonzen von Juncker über Schulz (der Bolschewik ist Parlamentspräsident und führt sich wie ein Staatschef auf!) bis Tusk machen es mit ihrem Geschwätz nur täglich schlimmer. Dazu das Märchen von den reumütigen Briten, die gar nicht wissen, was sie angerichtet haben.
    Wie immer: Lügenpresse und System Hand in Hand.
    Die Realität wird über sie hinwegsteigen.

    "Die Völker steh'n auf und läuten Sturm..."

  2. Ausgezeichneter KommentatorLe Monde
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    30. Juni 2016 09:46

    Gestern am Abend wieder einmal (obwohl wir als Tiroler, die 33 Jahre in Innsbruck gewohnt haben, die Innenstadt und die öffentlichen Verkehrmittel nicht mehr benützen wollen) die Innsbrucker Innenstadt gegen 21.30 Uhr besucht. Uns ist sofort aufgefallen - weil wir das von unseren Reisen in den Orient kannten - dass eine arabische und türkische Männergesellschaft in Gruppen (teils 16 bis 20 junge Männer in einer Gruppe) die Straßen und öffentlichen Plätze dominieren. Und dann ist meiner Frau auch aufgefallen, dass kaum mehr allein gehende Frauen unterwegs waren. Die eine oder andere schnell mit dem Fahrrad, aber sonst nicht mehr vergleichbar, wie wir das die letzten Jahre gewohnt waren! Die Angst geht um. Aber man schweigt aufgrund der politisch-korrekten Diktatur in Land und Stadt.

    Österreich wird sich in den nächsten Jahren rapide verändern. Und das wird insbesondere in den Städten auch Auswirkungen auf den Tourismus haben!

  3. Ausgezeichneter KommentatorPennpatrik
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    30. Juni 2016 16:59

    Gehört zum Thema.
    In der "Presse" ist ein exzellentes Beispiel dafür, wie die Nomenklatur über uns denkt. Barbara Petsch beschreibt den "Sommernachtstraum" in Perchtoldsdorf:
    "... Vor der Vereinigung muss erst einmal mit Flucht-, Fessel-und Würgespielen für Spannung gesorgt werden. ...". Da bekommt man mal einen Eindruck von der Inszenierung.

    Der Abschlussatz sagt aber Alles:
    "Die Sommerspiele Perchtoldsdorf haben sich in diesen 40 Jahren zu ihrem Vorteil verändert und bedienen nun auch ein anspruchsvolles an städtischen Maßstäben orientiertes Publikum."

    Ja, ja, wir Deppen vom Land.
    Dieselben Deppen vom Land, die sich für den Brexit entschieden haben (obwohl auch 40% der Londoner dafür waren ..
    Die Wiener: DAS ist die Intelligenz. Von denen kann man lernen. Vor allem, wenn man fallweise mit der U6 fährt.

    Die Presse ist wirklich ein Drecksblatt geworden. Schade um sie ...

  4. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    30. Juni 2016 10:53

    Die Brüsseler Spitzen scheinen sich nicht darüber im klaren zu sein, daß die Brexit Karambolage die Folge ihrer präpotenten und permanenten Regelbrüche ist. Wer dauernd mit Vollgas bei Rot über die Kreuzung unterwegs ist, kriegt irgendwann einmal Blech. Brüssel will 'Europa vertiefen' ? Nur zu - weiter bei Rot über die Kreuzung - noch mehr Schaden.

    Aber es ist natürlich schwierig - wie soll ES verstehen, daß nicht die andern krank sind, sondern ES selbst das Geschwür, dem alle zu entgehen versuchen. Kann ES sich wirklich selbst beschneiden oder gar entfernen ? DAS Europa der Junckers und Schultz ist ein mißratenes Karzinom, ausgestattet mit der kryptobolschewistischen Vorstellung von der Abschaffung der Nationen. Tötet es, bevor es Euch tötet. Die Flutung mit schwarzen und braunen bildungs- und kulturlosen Massen ist erst der Auftakt. Zufrieden sind die erst, bis sie über eine 700 Millionen Masse identitätsloser Milchkaffeemulatten sitzen, die in der Schule bis drei zählen gelernt haben. Und das mit Dattelkernen.

  5. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    30. Juni 2016 08:54

    Die nächsten Tage werden spannend. Die Italiener haben Legionen von 'Flüchtlingen' 'gerettet'. Diesmal sitzen die aber in Italien, man hat sie nicht einfach nach Norden abgeschoben.
    Nun wollte die Regierung Renzi die komplett maroden Banken retten und hat den Verwerfungen rund um den Brexit als Grund angegeben.
    Die Deutschen haben den Braten sofort gerochen und die Italiener aufgefordert sich gefälligst an die Verträge zu halten, es werden also bald sehr viele Kleinanleger ihren Spargroschen verlieren und damit wohl als Wähler zu den Fünf Sternen wandern.

    Schauen wir ob der Renzi jetzt einen auf Erdowahn macht! Wäre ich der österreichische Innenminister, ich würde jetzt den Verteidigungsminister um Unterstützung an der Südgrenze fragen.

  6. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    30. Juni 2016 09:14

    Ja, die EU muss neu gegründet werden und wer mitmachen will, kann bei einem Freihandelsvertrag innerhalb der EU mitmachen, wer Personenfreizügigkeit will, kann auch da mitmachen oder teilweise, ... etc.

    Aber eines geht auch aus diesem Artikel hervor, die Nationalstaaten sind für sich verantwortlich und in letzter Konsequenz auch für ihre Grenzen und für ihre Immigrationspolitik, ihre Personenfreizügigkeit, etc.

    Europa ist eben kein Staat sondern eine Staatenvereinigung und die 'Brüsseler Spitzen' keine Staatsfüher.

    Die politische Union, wie sie derzeit gehandhabt wird, und die Ausschaltung der Demokratie lehne ich entschieden ab.

  7. Ausgezeichneter KommentatorCotopaxi
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    30. Juni 2016 09:47

    Bitte, was soll denn das? Importiert jetzt schon der sogenannte Verfassungsschutz ganze türkische Familien unter dem Vorwand, dass sie bei Ermittlungen gegen den IS helfen? Weiß der Innenminister, was da vor sich geht? Bleiben die so "hilfreichen" türkischen dann Familien im Lande und muss sie der österr. Steuerzahler miterhalten?

    "Ein Polizeieinsatz am Wiener Flughafen sorgte am Mittwoch, nur wenige Stunden nach den blutigen Anschlägen von Istanbul, für Aufregung. Mehrere Polizeibeamte geleiteten zwei türkische Familien aus einem aus der Türkei kommenden Flugzeug.

    Nach dem Terroranschlag auf den Internationalen Flughafen in Istanbul mit mehr als 40 Toten wurden auch am Flughafen Schwechat die Sicherheitsmaßnahmen erhöht. Ein Polizeieinsatz sorgte am Mittwoch bei Fluggästen für Aufregung und auch Verunsicherung. Eine Gruppe Polizeibeamter hatte zwei türkische Familien von einem aus der Türkei kommenden Flug begleitet. Die Maschine war gesondert abgestellt worden.

    Einige Augenzeugen vermuteten gar Terrorverdacht. Das stellte sich jedoch als falsch heraus. Tatsächlich handelte es sich um eine Eskorte. "Die Familien wurden aus dem Flugzeug begleitet, weil sie offenbar bereit sind, Auskunft über die Terrororganisation 'Islamischer Staat' zu geben", sagt Polizeisprecher Johann Baumschlager gegenüber "orf.at".

    Der Einsatz war im Voraus vorbereitet worden. "Der Einsatz ist lediglich zum Schutz der Auskunftspersonen im Rahmen einer vorbereiteten Ankunft durchgeführt worden", sagte der Sprecher des Innenministeriums, Karl-Heinz Grundböck. Die Familien sollen dem steirischen Landesamt für Verfassungsschutz sowie dem Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorbekämpfung bei Ermittlungen helfen."

    http://www.heute.at

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatordaLUPO
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Juli 2016 16:28

    Ist eigentlich jemand von der EU zurück getreten?

    Eigentlich müsste es EU Neuwahlen geben!

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  1. daLUPO (kein Partner)
    02. Juli 2016 16:28

    Ist eigentlich jemand von der EU zurück getreten?

    Eigentlich müsste es EU Neuwahlen geben!

  2. Wicca343 (kein Partner)
    02. Juli 2016 13:22

    Dem Brexit wird folgen der Grexit. Schottland wird im zweiten Anlauf unabhängig. Man darf aber nicht zu weit gehen mit der Regionalisierung. Es wäre z. B. falsch, wenn Bayern unabhängig wird. Die Generationen müssen voneinander getrennt werden, sofern es genügend ältere Menschen gibt, die leistungsfähig sind.
    Das Christentum muss durch Wicca ergänzt werden. Ein Mensch muss u. a. seine Willenskraft und Liebe vergrößern. Und sich dann morgens unmittelbar nach dem Aufwachen auf einen Wunsch konzentrieren und sich (nochmal) in den Schlaf sinken lassen. Durch luzide Träume gelangt man zu mystischen Erfahrungen. Es gibt aber auch Gefahren auf dem spirituellen Weg.

  3. Herbert Richter (kein Partner)
    02. Juli 2016 10:56

    Da finden doch einige der sternderlgeilen Superschlauen und selbstverliebten Bildschirmdarsteller diese EU gar nicht so schlecht und dieses Zionprodukt Euro sogar gut?
    Und da wundert sich noch jemand, daß diese Nomenklatura sich so aufführen kann, wie sie es ungestraft tut?!
    Des weiteren. Wenn einigen der " geistigen Elite" dieses Blogs, die Flutung Europas mit kulturfremden, minderbemittelten, inzestiös verseuchten Mohammedaner seit 1947 erst jetzt auffällt, dann ist's mit dem Intellekt, trotz geschwurbelter und hochgeschraubter Schreiberei, nicht weit her.
    Daß nun auch die Neger agresssivst unser Sozial- und Wertesystem torpedieren dürfen, ja mittels Nato-Kreuzfahrtromatik sogar strukturiert importiert werden, muss doch auch dem allergrößten Weltversteher einleuchten, daß eine konzertierte Aktion der New World exekutiert wird. Wäre Chuzpe, würde man von der Vollendung der Morgenthau-, Kaufmann-, Hotoonpläne und dergleichen humanistischen Elaborate der Unfehlbaren sprechen. Da werden dann wohl eher die Finkelsteinschen Industriepläne erhöht und der Kampf gegen Rääächts intensiviert. Dann darf auch schon mal die deutsche Bundeswehr mit ihren ermordeten (nicht gefallenen) Soldaten die Mohnfelder und Rauschgiftproduktion der CIA in Afghanistan bewachen und damit dieses mittelalterlich strukturierte Land mit seinen paca paca Stämmen an die Weltspitze der US Gelddruckmaschinerie Drogen hochkämpfen.
    Adendum: Rührend dieser weinselige Abschied von Susanne Chmela....... Erinnert ein wenig an dieses Kunstprodukt Wertkonservativer, besonders die dramatische Aufzählung der Familienhistorie bewegt die Herzen. Man könnte beinahe versucht sein........!

    • Naziwatch (kein Partner)
      02. Juli 2016 15:46

      Oida, Oida.

      Da fliegen die Hakenkreuze tief beim Richter, dem alten Nazi.
      Witzig, daß der Unterberger diesen Nazi hier überhaupt melden läßt, posten darf ein guter Ariere ja nicht, das wäre ja ein Lehnwort aus der Sprache des Feindes.

      Na ja machts nichts, der Unterberger Blog gehört ja nicht nur zur Standardlektüre beim DOeW, der wird auch im Innenministerium gern gelesen.
      Seit der Nazi Richter hier wieder öfter meldet, wird der Blog auch wirder öfter gemeldet.

    • Herbert Richter (kein Partner)
      02. Juli 2016 16:25

      Jeden Tag in Europa bete ich darum, daß mir so einer, noch lieber, so ein Grüppchen von diesen Antifanten Rotzlöffeln persönlich gegenüber tritt und hautnah so treffend argumentiert.
      Das wäre Geburtstag, Ostern und Weihnachten auf einmal für mich!
      Natürlich bin ich gegen Steinwürfe vom Dach, dieser roten Drecksschlägerbande, abee auch nicht gefeit.

    • Naziwatch (kein Partner)
      03. Juli 2016 08:23

      Richterle der Nazi aus dem keller.

      Nein, wenn Du echte Menschen kennenlernen willst und keine schwulen Säufer aus Deinem Erlebniskeller, dann mußt Du raus aus Deinem Keller.
      Da wird man Dir schon sagen, was man von Dir hält.
      Zivilisierte menschen, das kennst Du nicht, machen eine Anzeige bei der Staatsanwaltschaft.
      Gegen den Unterberger und gegen Dich.

      Gern geschehen

      Dann wird Dein Nazigequatsche auch den Unterberger vernichten.

  4. Guggi (kein Partner)
    02. Juli 2016 10:30

    Schon witzig wie der Unterberger hier seine verborgene Propaganda im Sinne der USA seinen Schäfchen unterjubelt.
    Seine Vorschläge decken sich, wohl nicht ganz zufällig, mit den Vorstellungen der US Republikaner zur Umgestaltung und damit Schwächung der EU.
    Vielleicht sollte er so ehrlich sein, seine Ergüsse als bezahlte Propagandaeinschaltung im Auftrag seiner Führung in DC zu kennzeichnen.
    Sonst glauben die Leser noch, daß er das selbst erfunden hat.

    • Herbert Richter (kein Partner)
      02. Juli 2016 11:10

      Schwächung Europas - siehe auch den derzeitigen Vernichtungsfeldzug der Amis, mit seinen willfährigen autothonen Deutsch- und Österreichhassern, gegen VW.
      Betrug - d'accord, schlimm genug, geschieht jedoch tagtäglich in potenzierter Form ohne jegliche Reaktion, mit wohlwollender Duldung, aber unzähligen Toten. VW - kein Mensch musste deswegen sterben. Deindustriallisierung Europas.
      Siehe auch Energiewende exekutiert durch die Stasi, IM Erika.

    • Rrrrrrrrechts Um! (kein Partner)
      02. Juli 2016 15:43

      Jawollllll, mein Führer und Reichsgenosse Richter!

  5. AppolloniO (kein Partner)
    02. Juli 2016 10:10

    Ach was, lasst den Böhmdorfer die Brexit-Wahl durchleuchten........und die Briten haben die Möglichkeit ihren "Irrtum" zu korrigieren.

  6. Anmerkung (kein Partner)
    02. Juli 2016 02:25

    Therapie? Das rot-schwarze System beginnt an allen Ecken und Enden zusammenzubrechen. Der Fußballsieg des "Brexit"-Landes Wales gegen Belgien, den EU-Kern, spiegelt die Lage wider.

    Auch die Ausweichlösung, rot-schwarze Macht vorübergehend grünen Ersatzkandidaten zuzuschanzen, ist mit der Wahlaufhebung zweifelhaft geworden.

    Das Kapitalverbrechen des Systems besteht darin, dass es nach jahrzehntelangen juristischen Vorarbeiten (von "Asyl" bis "Hetze"-Paragraphen) und brutaler Gehirnwäsche mit Hilfe der Wertgespenste Menschlichkeit und "Nächstenliebe" nun ganz Europa die Islamisierung aufzwingen will (weil Rot die Ersatzwähler, Schwarz die Arbeitssklaven aus Asien und Afrika holen will).

  7. franz-josef
    01. Juli 2016 11:37

    Frau Chmela: Ihre feste Meinung zu vielen politischen Angelegenheiten würde mir schon fehlen. Hoffe also auf weitere Beiträge, und kämen sie auch zwei Tage später!

  8. machmuss verschiebnix
    30. Juni 2016 22:21


    Macht macht sich schuldig und Schuld gebiert Feindschaft !

    Da hatte das Delegieren von Machtausübung ja unter den Habsburgern noch besser funktioniert,
    als in der EU. Wenn man die großen Machtzentren der Vergangenheit revue passieren läßt,
    entsteht ganz massiv der Eindruck, daß die Akkumulation der Macht zunimmt , je näher deren
    Ende bevorsteht . Und hat die Komplexität solcher Vorgänge auch um Potenzen
    zugenommen, so sind die zugrundeliegenden Mechannismen trotzdem dieselben, wie vor
    200 Jahren ( oder 2000 ). In früheren Zeiten waren die Herrscherhäuser von gewissen
    Geldgebern abhängig , heutzutage entscheiden die Magier der Hochfinanz über Gedeih
    und Verderb ganzer Kontinente ! ! ! !


    Vielleicht gibt es ja noch ein paar Politiker in Europa, die wissen was sie tun, jedoch haben
    sie bei allem was sie bisher getan haben, ganz und gar jegliches Vertrauen zutode gelogen ! ! !

    Und weil das (berechtigte) Vertrauen DIE Grund-Voraussetzung für jede Art von
    "Räder-Werk der Macht" ist - angefangen vom kleinsten Verein bis zur Staaten-Union - wird
    eine Machtausübung OHNE Vertrauen in JEDEM FAll nur mit großem Druck durchzusetzen
    sein ( = Diktatur ) ! ! ! ! !

    Wer denkt heute noch an "small is beautifull" ? Alles was klein und überschaubar ist,
    bleibt auch verwaltbar und gesund. Wer Europa reformieren will, kann nur auf diesem
    Weg erfolg haben - mit kontrollierter Selbstverwaltung kleiner, homgener Regionen ! ! !

    • machmuss verschiebnix
      30. Juni 2016 22:31

      Nachsatz:

      Es steht völlig außer Zweifel, daß eine vernünftige Lösung - egal welcher Art - unter
      den bestehenden Umständen - mit Parteien, die sich selber als "der Staat" verstehen
      und mit Gewerkschaften, die auf die "Gerechtigkeit" achten (indem sie die steuerlich
      Daumenschraube immer weiter zudrehen ) - daß unter dieser Herrschaft der
      Eigeninteressen
      nie und nimmer was Besseres oder gar was Vernünftiges
      zustande kommen wird ! ! ! !

      Nieder mit dem Establishment - WIR SIND DAS VOLK

  9. socrates
    30. Juni 2016 22:04

    Künstliche Beatmung fürs globale Finanzsystem. Ernst Wolff 30.06.2016
    Die Entscheidung der Mehrheit der britischen Bevölkerung, die EU zu verlassen, hat drei Entwicklungen verdeutlicht: 1. Medien und Politik in Europa verlieren zusehends die Fähigkeit, die öffentliche Meinung zugunsten der Finanzindustrie zu manipulieren. 2. Das globale Finanzsystem kann Erschütterungen wie nach dem Brexit-Votum nur noch durch ein koordiniertes Eingreifen der Zentralbanken überstehen. 3. Der Machterhalt der Finanzelite und das System der parlamentarischen Demokratie sind auf Dauer nicht miteinander vereinbar.

    Brexit-Votum hatte mit Demokratie nichts zu tun
    Das Brexit-Votum zielte nicht darauf ab, dem britischen Volk die Entscheidung über die eigene Zukunft zu überlassen. Es war ein taktisches Manöver, mit dem die Cameron-Regierung die eigene Politik zur weiteren Begünstigung der Finanzelite absichern wollte. Trotz einer Manipulations-Kampagne von historischem Ausmaß ist dieses Manöver misslungen.
    http://www.heise.de/tp/artikel/48/48701/1.html

    • Undine
      30. Juni 2016 22:44

      @socrates

      Da hat wohl Cameron einmal ein bißchen zu hoch gepokert---und verloren; mein Mitleid sowohl mit Camerons als auch mit der Finanzelite hält sich in Grenzen. Das Volk war dem Cameron und der Finanzelite völlig egal.

    • franz-josef
      01. Juli 2016 11:16

      socrates
      Danke für den Link. Habe dort auch ein Buch von Wolff über den IWF gefunden und bestellt. Die im Internet zugänglichen Seiten waren sehr interessant!

  10. Brigitte Imb
    30. Juni 2016 21:08

    Mit der, von Dr. Unterberger vorgeschlagenen, Therapie wird´s nix werden, denn scheinbar planen die Eurokraten einen europäischen "Superstaat".

    Bereits kommenden Montag soll Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier den Visegrad-Staaten den Plan in Prag VORLEGEN.

    Die Nationalstaaten sollen per "Ultimatum" beseitigt werden und alle Macht nach Brüssel wandern. Keine nationalen Grenzen, keine nationale Gesetzgebung, keine Exitmöglichkeit, kein garnichts außer Fremdbestimmung aus Brüssel.

    http://www.epochtimes.de/politik/europa/geheimpapier-enthuellt-deutschland-und-frankreich-planen-europaeischen-superstaat-a1340679.html

    Man faßt es wirklich nicht mehr was diese Narren sich vorstellen und gegen den Willen der einzelnen Völker durchsetzen wollen. Offenbar sehen die Pseudoeliten ihre Völker tatsächlich nur als Sklaven.

    • lilibellt
      30. Juni 2016 22:34

      Nicht zu glauben! Man stelle sich vor, wie das durchgepeitscht worden wäre, gäbe es den Brexit nicht. So können wir wenigstens hoffen, dass die VISEGRAD Staaten Rückenwind haben und auch für uns mitkämpfen und diesen Wahnsinn verhindern werden.
      Und danke für den Ausdruck "Pseudoeliten". Man muss endlich damit aufhören, diese Leute als Elite zu bezeichnen. Es ist eine Nomenklatura mit ganz wenigen, als Elite zu bezeichnenden Mitgliedern, der Großteil aber hat nur die "richtige Einstellung" und sonst keinerlei Fähigkeiten.

    • Undine
      30. Juni 2016 22:49

      Wer hätte je gedacht, daß wir "freien" Österreicher uns einmal auf die Visegrad-Staaten verlassen würden in der Hoffnung, daß die sich diese KNECHTSCHAFT der EU nicht gefallen lassen, weil sie gerade einmal vor 25 Jahren dem Völkerkerker UdSSR entronnen sind.

    • Pennpatrik
      30. Juni 2016 22:56

      Wir sollten uns in diesem Blog angewöhnen, statt des Wortes "Eliten" das Wort "Nomenklatur" zu verwenden.
      Die Proletarier möchten halt gar so gern "Eliten" sein. Der für seinen "Mut" (die Leser zu belügen?) besonders ausgezeichnete Chefredakteur der Presse hat dazu sogar einen eigenen Artikel geschrieben.
      Er sieht sich ganz "elitär". Kann er schon ob seines Umgangs nicht sein. Zweifellos ist er nur ein Angehöriger der "Nomenklatur".

    • franz-josef
  11. Leopold Franz
    30. Juni 2016 20:21

    Im Rahmen des freien Personenverkehrs ein paar Tage in der Lombardei (Bergamo, Lago d´Iseo, Brescia):
    In der reizvollen oberen Stadt in Bergamo starker Tourismus, alles in italienischer Hand; in der unteren Stadt eine Menge schwarzer Jungunternehmer, überwiegend mit dem Verkauf von schillernden Sonnenbrillen beschäftigt. Keine Araber oder Afghanen....zu sehen, die sind wohl weitergereist zu uns oder kommen erst.
    Am Lago d´Iseo die "Floating Peers", verhüllte Holzstege über´s Wasser von Christo; na ja, aber der Andrang von tausenden Touristen auch aus den USA und Japan überrascht.
    Dann hat mir die selbstbewusste Industriestadt Brescia mit dem wuchtigen Piazza della Vittoria am besten gefallen. Am Abend kamen einige schwarze Familien mit vielen Kindern dorthin, keine Araber. Beim Sieg der italienischen Nationalmannschaft gegen Spanien brach das Nationalgefühl durch, es war unglaublich, dagegen hat die EU niemals eine Chance.

  12. Haider
    30. Juni 2016 19:54

    Von einem echten Insider wurde mir berichtet: SPÖ-Gitti (also Ederer) setzte ihren ex-Arbeitgeber Siemens unter Druck, in Österrreich 40 syrische Asylanten aufzunehmen. Nach einem Monat waren von diesen wieder 34 weg. Dem einen war es zu stressig, dem Zweiten bis Sechsen war es zu schmutzig, dem Siebenten bis Zwölften zu anstrengend, die Dreizehnten nervte das Pünktlichsein, der Vierzehnte war einfach immer müde und der Fünfzehnte bis Einundzwanzigste lustlos, dem Zweiundzwanzigsten war es zu laut, dafür dem Dreiundzwanzigsten zu leise (er schlief immer ein), dem Vierundzwanzigsten bis Einunddreißigsten war die Entlohnung viel zu gering und die restlichen drei gingen einfach irgendwo am Weg verloren. Auf die versprochenen höchstqualifizierten Atomphysiker, Mikrobiologen und Spitzenchemiker warten sie heute noch!

    • Politicus1
      30. Juni 2016 20:05

      das kann ich nicht glauben.
      Ich bin überzeugt, dass die mj. unbegleiteten Jugendlichen aus Afghanistan zu uns gekommen sind, um intensiv Deutsch zu lernen und zu arbeiten, zu arbeiten, zu arbeiten ...

    • Undine
      30. Juni 2016 20:06

      @Haider

      ****************!

    • logiker2
      01. Juli 2016 06:41

      @ Haider ************ ! ja, trotz Zwang wieder nichts mit herzeigbarer Integration. Was soll der ORF nun berichten ?

    • franz-josef
      01. Juli 2016 11:26

      logiker2
      ...vielleicht, daß das Konzept der Willkommenskultur neu überarbeitet, vor allem besser finanziert und von dazu noch besser auszubildenden Absolventen der Publizistik u.dgl. auf ein fruchtbareres Fundament gestellt werden muß,

      und, nicht zu vergessen, daß eben der autochthonen Bevölkerung n o c h
      b e s s e r erklärt werden muß, daß diese zu den schönsten Hoffnungen berechtigenden Bestqualifizierten eine Schonfrist und Zivilcouragetraining benötigen, - und daß die ungeduldigen Arbeitgeber , für deren Wohl man ja diese Millionen eingeladen hat, sich doch wohl ein wenig gedulden und Nachsicht mit ausnahmslos Kriegstraumatisierten üben sollen.

  13. Politicus1
    30. Juni 2016 19:20

    wenn die Briten einen Sessel räumen am gedeckten Tisch, dann holt unser Kommissar HAHN schon den neuen Gast herbei:
    "Ungeachtet der Brexit-Debatte und der Kritik an der Türkei hat die Europäische Union am Donnerstag ein neues Verhandlungskapitel in den EU-Beitrittsgesprächen mit Ankara eröffnet. Dabei geht es um Finanz- und Haushaltsbestimmungen. Der Erweiterungsprozess werde damit voran gebracht, sagte der zuständige EU-Kommissar Johannes Hahn in Brüssel."

    "Die bayerische Partei CSU kritisierte am Donnerstag die Ausweitung der Beitrittsgespräche mit Ankara. "Brüssel hat den Weckruf wohl nicht gehört", sagte Generalsekretär Andreas Scheuer der Deutschen Presse-Agentur."

    • Undine
      30. Juni 2016 20:10

      So manchem zur unpassenden Zeit laut und dumm krähenden Hahn hat man schon den Hals umgedreht! ;-)

    • Gandalf
      30. Juni 2016 23:00

      Man fasst es nicht: Die machen sich wichtig und merken nicht, dass sas Pferd, das sie zu reiten glauben, tot ist.

    • franz-josef
      01. Juli 2016 11:44

      Gandalf:
      Gut gesagt. Aber vlt merken sie es nicht nur ohnehin, sondern wissen es sogar definitiv, und versuchen durch Vergatterung der Mitgliedsstaaten schnell noch herauszuholen, was geht?

      Zum Beispiel die anfantasiert gewesenen 25o.ooo Euro Strafzahlung pro nichtaufgenommenem Zuwanderer - eine Idee der Brüsseler, die weder einen erwartbar gewesenen Empörungssturm in den (ja eh) Medien hervorrief noch länger als ein paar Tage überhaupt auf dem Tapet war und über deren Verbleib man verdächtigerweise nichts mehr gehört hat.
      Wenn vor dem Finalkrach noch schnell alle Macht in Brüssel konzentriert wird, geht das schon noch durch, u.v.m.

  14. otti
    30. Juni 2016 18:38

    ihre gedanken, ihre worte, ihre analysen, s.g. herr dr. unterberger, gehören auf die goldwaage gelegt !
    warum, verdammt noch einmal, finden sich gerade einmal die paar freunde dieses blogs in dieser kleinen runde zusammen ?
    ich bin zu alt, um etwas zu bewirken.

  15. logiker2
  16. Bob
    30. Juni 2016 17:04

    Die arrogante Meischberger muß wie ihre Kollegin Dittelbacher beim strengen Verhör den Kopf ganz schief halten. Wer hat von wem abgeschaut, und was soll durch diese aggressive Haltung zusammenrinnen?

    • otti
      30. Juni 2016 18:43

      danke, danke, danke von mir zutiefstgeschätzter "bob".
      nachdem ich halbwegs schweißfrei schlafen wollte, habe ich abgedreht !

      es ist eigentlich ungeheuerlich, was sich diese "höchstgebildeten" moderatorinnen alles so erlauben.
      ungestraft und blendend honoriert !

    • logiker2
      30. Juni 2016 21:59

      solange die Einschaltquote stimmt, werden sie auch so agieren, weil sie diesen Auftrag haben.

  17. Pennpatrik
    30. Juni 2016 16:59

    Gehört zum Thema.
    In der "Presse" ist ein exzellentes Beispiel dafür, wie die Nomenklatur über uns denkt. Barbara Petsch beschreibt den "Sommernachtstraum" in Perchtoldsdorf:
    "... Vor der Vereinigung muss erst einmal mit Flucht-, Fessel-und Würgespielen für Spannung gesorgt werden. ...". Da bekommt man mal einen Eindruck von der Inszenierung.

    Der Abschlussatz sagt aber Alles:
    "Die Sommerspiele Perchtoldsdorf haben sich in diesen 40 Jahren zu ihrem Vorteil verändert und bedienen nun auch ein anspruchsvolles an städtischen Maßstäben orientiertes Publikum."

    Ja, ja, wir Deppen vom Land.
    Dieselben Deppen vom Land, die sich für den Brexit entschieden haben (obwohl auch 40% der Londoner dafür waren ..
    Die Wiener: DAS ist die Intelligenz. Von denen kann man lernen. Vor allem, wenn man fallweise mit der U6 fährt.

    Die Presse ist wirklich ein Drecksblatt geworden. Schade um sie ...

    • Cotopaxi
      30. Juni 2016 18:08

      Damit ist die Presse ganz auf der Kurz-Linie, wonach die Zuwanderer, die vor allem in der Großstadt untertauchen, intelligenter sind als die Alt-Ösis.

    • franz-josef
      01. Juli 2016 11:46

      nachdem unter "anspruchsvoll" offenbar "abartig" verstanden wird, fühle ich mich zu dieser Aufführung nicht eingeladen. Nein, danke.

    • Anmerkung (kein Partner)
      02. Juli 2016 03:26

      @Pennpatrik, lassen Sie sich nicht von Phrasen über "städtische Maßstäbe" irreführen. Der Irrtum, dass Städter überlegen wären, ist darauf zurückzuführen, dass seit Beginn der Zivilisation in den Städten mehr Schmarotzer unterwegs sind, die viel "Tagesfreizeit" haben und diese gelegentlich auch dazu nützen, sich propagandistische Hirngespinste auszudenken, mit denen sie sich als Städter in ein besseres Licht setzen.

      Das beruht nicht auf irgendwelchen sittlichen Qualitäten, genauso wenig wie bei den Linken, die sich mit ihrer "Geistigkeit" gerne als den Bürgerlichen überlegen aufführen, dabei aber den vermeintlich Unterlegenen nur eine erhöhte Frechheitsdisposition voraushaben.

  18. Susanne Chmela
    30. Juni 2016 15:45

    Nachstehendes gehört eigentlich zu meinem Kommentar von heute 06:22 Uhr (siehe unten), aber das verwendete Diskussionsformat erlaubt scheinbar nun nur mehr Subkommentare mit maximal 100 Zeichen.

    Werte Mitposter:
    Vielen Dank für Ihre netten Bemerkungen zum meinem farewell, aber aus Zeitgründen bleibe ich bei meiner Entscheidung, obwohl man „niemals nie“ sagen darf.
    Ich danke auch für die mir oft übermittelten Halbsternchen des – aus meiner Sicht – nicht aussagekräftigen, sechsstufigen Bewertungssystemes. Jeder kritische Beobachter kann feststellen (Vergleich der Netzeinstellzeiten von AU zu denen der meistbewerteten Postings), dass diese fast ausschließlich immer an solche Kommentare vergeben, welche ziemlich bald nach Erscheinen des Artikels geschrieben werden. Menschlich betrachtet zeigt dies einmal mehr den Wiederholungstrieb sowie das Herdenverhalten von vielen unseren Erdenbürgern.
    Daher wäre dieses System zu überarbeiten oder ggfs. ersatzlos zu streichen.

    • Claudius
      30. Juni 2016 16:53

      Tun Sie es bitte nicht! Überlegen Sie es sich noch mal.

      Hand aufs Herz, was kann denn wichtiger im Leben sein als hier mit zu diskutieren und kluge Meinungen zu veröffentlichen?

  19. Bob
  20. Undine
    30. Juni 2016 13:21

    OT---aber leider, leider kommt so manche gutmenschliche Erfahrung über die ungewollte Auswirkung der MOSLEM-FLUTUNG um Jahre zu spät:

    "Salafisten statt Pazifisten: Regensburger Gutmenschen gehen Islamisten auf den Leim"

    https://www.unzensuriert.at/content/0021123-Salafisten-statt-Pazifisten-Regensburger-Gutmenschen-gehen-Islamisten-auf-den-Leim?utm_source=Unzensuriert-Infobrief&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Infobrief

    So ein Video sollte im ORF gezeigt werden! Aber darauf wartet man wohl vergeblich.

    • Pennpatrik
      30. Juni 2016 14:59

      "Gott hat Deutschland nicht für die Deutschen gemacht sondern für uns Menschen (sagt ein Moslem)". Das ist der Schlüsselsatz.

      Nachdem wir uns nicht dagegen wehren, ist das auch das, was geschehen wird. Jede (jede!) Stimme für die ÖVP, die NEOS und die FPÖ-Verhinderer (TS, Griess, ...) ist eine Stimme für die Umvolkung.
      Dass es auch anders geht, zeigen die Ungarn. Sie haben die System auf unter 1/3 gedrückt. Dazu muss Österreich die FPÖ mit über 2/3 der Stimmen wählen. Glaubt denn im Ernst jemand, dass das möglich ist?

      Daher lautet das Motto: "Rette sich, wer kann". Erstklassige Ausbildung und ab nach Nordamerika. Am besten nach Kanada. In Europa ist Ungarn, Polen oder GB eine Möglichkeit.

    • Cotopaxi
      30. Juni 2016 18:10

      Das entspricht ganz der muselmanischen Herrenmenschenlehre, wonach jeder Mensch als Moslem auf die Welt kommt und, falls er sich von Allah abwendet, etwa durch die christliche Taufe, er nicht mehr als Mensch anzusehen ist.

  21. Claudius
    30. Juni 2016 13:19

    Ach da schau her, hat da jemand weiche Knie bekommen?

    Tagelang war in den Medien zu lesen dass Boris Johnson (das bekannte Gesicht der Brexit-Kampagne) der wahrscheinliche nächst Premier in London, Downing Street Nr. 10 werden wird.

    Boris Johnson hat heute die Bewerbungsfrist um seine Kandidatur bei der Konservativen Partei abzugeben tatenlos verstreichen lassen!

    Was ist mit Boris Johnson passiert? Reue? Angst vor der eigenen Courage? persönliche Unsicherheit? - Immerhin hat er sein Ziel, die Brexit-Mehrheit erreicht, also was ist los?

    Oder wollte er in Wahrheit gar nicht den Brexit? Hatte er die Kampage nur als Mittel benutzt um populär zu werden u. im Falle e. knappen Stay-Mehrheit den geschwächten Cameron zu beerben?


    Siehe: http://www.spiegel.de/politik/ausland/boris-johnson-will-nicht-premier-von-grossbritannien-werden-a-1100633.html

    • Pennpatrik
      30. Juni 2016 15:00

      ... und warum schreien Sie so?

      Wollte Johnson jemals Premier werden?

    • Claudius
    • Pennpatrik
      30. Juni 2016 22:39

      "Tagelang war in den Medien zu lesen ..." beweist grundsätzlich einmal Nichts (Stichwort: Lügenpresse).
      Johnson will nicht Premier werden, weil sein bedeutendster Mitstreiter nicht mitmacht (steht so im von Ihnen genannten Artikel).

      Das ist weder ein Grund zum Schreien noch dazu, ihm irgendwelche anderen Motive zu unterstellen. Außerdem ändert das nichts an der Rechtmäßigkeit der Abstimmung. Außer es wären die Brexit-Befürworter lauter Dumpfbacken und Idioten (wie ich z.B. lt. den Medien).

    • Anmerkung (kein Partner)
      02. Juli 2016 03:02

      @Claudius verwechselt eine Legislaturperiode mit einem Fußballspiel. Im letzteren Fall geht Schweinsteiger auch noch kurz vor dem Abpfiff aufs Feld; im ersteren tut er das nicht, sondern lässt sich erst fürs nächste Spiel, da aber von Anfang an aufstellen.

  22. cicero
    30. Juni 2016 12:12

    O.T. Lügenpresse der Neoliberalen Diebe in Brasilien.

    Die Vorwürfe, die zur Suspendierung der brasilianischen Präsidentin Dilma Rousseff geführt haben, sollen laut einem aktuellen Untersuchungsbericht des Senats keine Beweisgrundlage haben. Doch davon unbeeindruckt hält die neo-liberale und US-nahe Opposition am Fortgang des Amtsenthebungsverfahrens fest.
    https://deutsch.rt.com/amerika/39193-brasilien-keine-beweise-untersuchungsbericht-entlastet/

  23. socrates
    30. Juni 2016 12:02

    Die Gründe für einen EXIT aus der EU mehren sich. Die Machthaberer wollen mit aller Gewalt noch ihre Pläne verwirklichen: CETA, TTIP, keine nationalen Währungen, eine EU Armee, etc.
    Vorgestern wurden die Urteile gegen die Aufdecker von LUXLEAKS gesprochen und die Lügenpresse schwieg dazu. Heute fand ich sie Halbwahrheiten in
    http://www.heise.de/tp/news/Bewaehrungsstrafen-und-Geldbussen-im-Luxleaks-Prozess-3251180.html
    Was fehlt ist die Tatsache, daß der Prozeß gegen die Milliardenprofiteure noch nicht einmal begonnen hat. Kein Multi und Großkonzern wird genannt, weder Mc Donalds noch Google noch Nestlé noch Disney......... und auch nicht ht der Verursacher der Steuervermeidung, J.C. Junker !!!

    Die Kleinen hängt man, die Großen läßt man (mit vollen Taschen) laufen.

  24. Helmut Oswald
    30. Juni 2016 10:53

    Die Brüsseler Spitzen scheinen sich nicht darüber im klaren zu sein, daß die Brexit Karambolage die Folge ihrer präpotenten und permanenten Regelbrüche ist. Wer dauernd mit Vollgas bei Rot über die Kreuzung unterwegs ist, kriegt irgendwann einmal Blech. Brüssel will 'Europa vertiefen' ? Nur zu - weiter bei Rot über die Kreuzung - noch mehr Schaden.

    Aber es ist natürlich schwierig - wie soll ES verstehen, daß nicht die andern krank sind, sondern ES selbst das Geschwür, dem alle zu entgehen versuchen. Kann ES sich wirklich selbst beschneiden oder gar entfernen ? DAS Europa der Junckers und Schultz ist ein mißratenes Karzinom, ausgestattet mit der kryptobolschewistischen Vorstellung von der Abschaffung der Nationen. Tötet es, bevor es Euch tötet. Die Flutung mit schwarzen und braunen bildungs- und kulturlosen Massen ist erst der Auftakt. Zufrieden sind die erst, bis sie über eine 700 Millionen Masse identitätsloser Milchkaffeemulatten sitzen, die in der Schule bis drei zählen gelernt haben. Und das mit Dattelkernen.

  25. Undine
    30. Juni 2016 10:25

    Juncker, Schultz, Tusk et al. bieten ein dermaßen lächerliches Verhalten, das an einen Kindergarten erinnert. Aber nur zu, ihr EU-Bonzen in euren Elfenbeintürmen! Sollen doch die EU-Bürger merken, was für zwielichtige Figuren über unser aller Wohl und Weh' entscheiden---zu unser aller Nachteil!

    Großbritannien braucht einem einerseits nicht sonderlich leid zu tun, denn es hat Jahrhunderte lang---mit welchem Recht?--- die halbe Welt erobert und dort gnadenlos die Völker nach Herrenmenschenart unterdrückt und ausgebeutet, es hat willkürlich Grenzen gezogen, die bis heute diesen Völkern Leid bringen---aber andrerseits können die heutigen (echten) Kinder Albions, denen ihr einstiger Commonwealth nun auf den Kopf fällt, auch nichts für die Brutalität ihrer Vorfahren.

    Jene Briten von heute aber, die die EU verlassen wollen, haben sich diesen unerträglichen Schimpf nicht verdient. Wenn man jemandem Schuld zuweisen kann, dann ist das jenes gleichgültige Viertel der Bevölkerung, das NICHT ABGESTIMMT hat!

  26. Cotopaxi
    30. Juni 2016 09:47

    Bitte, was soll denn das? Importiert jetzt schon der sogenannte Verfassungsschutz ganze türkische Familien unter dem Vorwand, dass sie bei Ermittlungen gegen den IS helfen? Weiß der Innenminister, was da vor sich geht? Bleiben die so "hilfreichen" türkischen dann Familien im Lande und muss sie der österr. Steuerzahler miterhalten?

    "Ein Polizeieinsatz am Wiener Flughafen sorgte am Mittwoch, nur wenige Stunden nach den blutigen Anschlägen von Istanbul, für Aufregung. Mehrere Polizeibeamte geleiteten zwei türkische Familien aus einem aus der Türkei kommenden Flugzeug.

    Nach dem Terroranschlag auf den Internationalen Flughafen in Istanbul mit mehr als 40 Toten wurden auch am Flughafen Schwechat die Sicherheitsmaßnahmen erhöht. Ein Polizeieinsatz sorgte am Mittwoch bei Fluggästen für Aufregung und auch Verunsicherung. Eine Gruppe Polizeibeamter hatte zwei türkische Familien von einem aus der Türkei kommenden Flug begleitet. Die Maschine war gesondert abgestellt worden.

    Einige Augenzeugen vermuteten gar Terrorverdacht. Das stellte sich jedoch als falsch heraus. Tatsächlich handelte es sich um eine Eskorte. "Die Familien wurden aus dem Flugzeug begleitet, weil sie offenbar bereit sind, Auskunft über die Terrororganisation 'Islamischer Staat' zu geben", sagt Polizeisprecher Johann Baumschlager gegenüber "orf.at".

    Der Einsatz war im Voraus vorbereitet worden. "Der Einsatz ist lediglich zum Schutz der Auskunftspersonen im Rahmen einer vorbereiteten Ankunft durchgeführt worden", sagte der Sprecher des Innenministeriums, Karl-Heinz Grundböck. Die Familien sollen dem steirischen Landesamt für Verfassungsschutz sowie dem Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorbekämpfung bei Ermittlungen helfen."

    http://www.heute.at

  27. Le Monde
    30. Juni 2016 09:46

    Gestern am Abend wieder einmal (obwohl wir als Tiroler, die 33 Jahre in Innsbruck gewohnt haben, die Innenstadt und die öffentlichen Verkehrmittel nicht mehr benützen wollen) die Innsbrucker Innenstadt gegen 21.30 Uhr besucht. Uns ist sofort aufgefallen - weil wir das von unseren Reisen in den Orient kannten - dass eine arabische und türkische Männergesellschaft in Gruppen (teils 16 bis 20 junge Männer in einer Gruppe) die Straßen und öffentlichen Plätze dominieren. Und dann ist meiner Frau auch aufgefallen, dass kaum mehr allein gehende Frauen unterwegs waren. Die eine oder andere schnell mit dem Fahrrad, aber sonst nicht mehr vergleichbar, wie wir das die letzten Jahre gewohnt waren! Die Angst geht um. Aber man schweigt aufgrund der politisch-korrekten Diktatur in Land und Stadt.

    Österreich wird sich in den nächsten Jahren rapide verändern. Und das wird insbesondere in den Städten auch Auswirkungen auf den Tourismus haben!

    • ENIGMA
      30. Juni 2016 18:42

      Und trotzdem wurde in Tirol sowie insbesondere in Innsbruck Van der Bellen gewählt! Solchen Menschen ist nicht mehr zu helfen!

  28. Josef Maierhofer
    30. Juni 2016 09:14

    Ja, die EU muss neu gegründet werden und wer mitmachen will, kann bei einem Freihandelsvertrag innerhalb der EU mitmachen, wer Personenfreizügigkeit will, kann auch da mitmachen oder teilweise, ... etc.

    Aber eines geht auch aus diesem Artikel hervor, die Nationalstaaten sind für sich verantwortlich und in letzter Konsequenz auch für ihre Grenzen und für ihre Immigrationspolitik, ihre Personenfreizügigkeit, etc.

    Europa ist eben kein Staat sondern eine Staatenvereinigung und die 'Brüsseler Spitzen' keine Staatsfüher.

    Die politische Union, wie sie derzeit gehandhabt wird, und die Ausschaltung der Demokratie lehne ich entschieden ab.

  29. dssm
    30. Juni 2016 08:54

    Die nächsten Tage werden spannend. Die Italiener haben Legionen von 'Flüchtlingen' 'gerettet'. Diesmal sitzen die aber in Italien, man hat sie nicht einfach nach Norden abgeschoben.
    Nun wollte die Regierung Renzi die komplett maroden Banken retten und hat den Verwerfungen rund um den Brexit als Grund angegeben.
    Die Deutschen haben den Braten sofort gerochen und die Italiener aufgefordert sich gefälligst an die Verträge zu halten, es werden also bald sehr viele Kleinanleger ihren Spargroschen verlieren und damit wohl als Wähler zu den Fünf Sternen wandern.

    Schauen wir ob der Renzi jetzt einen auf Erdowahn macht! Wäre ich der österreichische Innenminister, ich würde jetzt den Verteidigungsminister um Unterstützung an der Südgrenze fragen.

    • Torres (kein Partner)
      02. Juli 2016 09:06

      Die hunderttausenden Afrikaner, die jetzt und noch mehr in den nächsten Monaten nach Italien kommen (bzw. von den verschiedenen Orgnisation aus dem Mittelmeer "gerettet" und schnurstracks nach Italien geführt werden), werden noch ein Riesenproblem werden, nicht nur für Italien, sondern bald auch für Österreich, da sie ja kaum alle auf Dauer in Italien bleiben können und wollen; sie werden also - mit Unterstützung der italienischen Regierung - nach Norden streben. Ich bin ja sehr neugierig, was dann an der Brennergrenze (und auch andern Grenzen zu Italien) passiert. Wieder Durchwinken (wohin? Deutschland wird keine mehr aufnehmen) oder totaler Grenzschutz (auch mit Waffengewalt)?

    • franz-josef
      02. Juli 2016 22:20

      @ Torres
      Wird schon nachgerade unheimlich, dieses konzertierte Beschweigen. Sizilien muß ja schon übergehen.
      Was läuft da? Und wem nützt es?

  30. Sensenmann
    30. Juni 2016 08:38

    Das Rezept lautet - wie immer, wenn dieser Völkerkerker von Krise zu Krise torkelt - "mehr Europa wagen".
    Die Bonzokratie ist frech, anmaßend und in Permanenz Rechte usurpierend, das "EU-Parlament", ist eine Quatschbude ohne legislative Gewalt.
    Diese EUdSSR wird und muss auf den EWR zurückfallen.
    Aus dem ja auch die Briten nicht ausgetreten sind, also können sich die Politkommissare der EUdSSR ihre Handelsschranken-Drohungen gegen die Briten sonstwo hinschieben.

    Die hyperventilierenden Bonzen von Juncker über Schulz (der Bolschewik ist Parlamentspräsident und führt sich wie ein Staatschef auf!) bis Tusk machen es mit ihrem Geschwätz nur täglich schlimmer. Dazu das Märchen von den reumütigen Briten, die gar nicht wissen, was sie angerichtet haben.
    Wie immer: Lügenpresse und System Hand in Hand.
    Die Realität wird über sie hinwegsteigen.

    "Die Völker steh'n auf und läuten Sturm..."

    • Almut
      30. Juni 2016 14:37

      @ Sensenmann

      Wie immer hervorragend.
      ********************************************************!
      Ihr Wort in Gottes Ohr!

    • Pennpatrik
      30. Juni 2016 23:01

      Frech und Anmaßens - genauso ist es.

      Die Rechtsgrundlage der EU beruht - worauf?
      Es gab einen EU-Verfassungsentwurf, der in den beiden Staaten, in denen eine Abstimmung stattfand, mit großer Mehrheit abgelehnt wurde (waren wohl auch alles Dumpfbacken in den Niederlanden und Frankreich).
      Die Kommunistin Merkel (hatte den Vorsitz) installierte die Verfassung anschließend - ohne Volksabstimmung - als Lissaboner Verträge.

      Die Rechtsgrundlage der EU beruht - worauf?

      Im Russland Putins durften die Russen über ihre Verfassung abstimmen.

  31. Bob
    30. Juni 2016 08:19

    Ich hätte gerne eine Aufzählung der positiven Dinge die die EU zustande gebracht hat, die man mit einfachen Wirtschaftsverträgen oder Zollunionen wie die selige EWG, nicht auch geschafft hätte.

    • Pennpatrik
      30. Juni 2016 08:32

      ABerlin gern:
      -

    • Pennpatrik
      30. Juni 2016 08:33

      Das Rechtschreibprogramm. Entschuldigung.

      Aber gern:
      -

    • dssm
      30. Juni 2016 10:15

      Die EU hat durchaus ihre Vorteile gehabt; schließlich weiß ich noch wie Justiz und Verwaltung vor den EU-Beitrittsverhandlungen uns Bürger behandelt haben.
      Auch das sinnlose Normenmachen (Stichwort Önorm) war ein Krampf.
      Und auch der Euro war eine gute Idee, denn Geld würde so oder so gedruckt.
      Die Probleme sind erst so massiv geworden, seit die maßlos überbezahlten EU-Beamten allesamt grün lackierte Kommunisten sind.

      Aber das hätte man vorher kommen sehen können, ein kurzer Blick bei Mises und Kohr hätte genügt. Gesellschaftliche Fehlentwicklungen haben eine gute Idee zerstört. Insbesondere der Akademikerwahn und die zu viel zu hohe Bezahlung.
      Ohne EU wäre der Wahnsinn halt national.

    • brechstange
      30. Juni 2016 10:26

      dssm

      Stimme Ihnen weitgehend zu. Nur beim Euro bin ich anderer Meinung. Bei allen Vorteilen, die eine gemeinsame Währung für die Wirtschaft hat, ist mit dem Euro ein Faulbett für Politiker und Regierungen eingerichtet worden. Mit dem Erfolg, dass nun alle Eurostaaten aneinandergekettet sind und gemeinsam "ersaufen". Auch wurscht, die Wirtschaft wandert eh ab. Wer die Mögichkeit hat soll das auch tun oder er soll für Änderungen kämpfen. Leicht ist beides nicht.

  32. brechstange
    30. Juni 2016 08:17

    Als einziges Regierungsmitglied hat Kurz das gesagt, ansonsten gibt es viele Politiker, die diese Fehlentwicklung offen ansprechen und auch Lösungen vorschlugen wie z.B. Herr Stronach.

    Doch auch dieses Ansprechen ist nur ein Teil der Wahrheit, die man durch die Offensichtlichkeit nicht verschweigen kann. Der Bürger SIEHT ES.

    Auf der anderen Seite gibt es Bestrebungen, das Problem, das der Bürger NICHT SIEHT, das er nur spürt, zu verschleiern. Dazu gibt es Gehirnwäsche und Propaganda wie anno dazumal als der österreichische Bürger zur Volksabstimmung zum Beitritt der EU zustimmen sollte.

    Immer nur zitzerlweise zugeben, was offensichtlich und nicht zu verbergen ist. Es ist ja Wahlkampf nächstes Jahr.

    • Wyatt
      30. Juni 2016 08:57

      Gehirnwäsche und Propaganda,
      (eines ORF-Günstlings in der FAZ)

      http://www.orf-watch.at/Debatte/2016/06/der-mann-der-alles-richtig-macht

    • brechstange
      30. Juni 2016 10:22

      Wyatt

      Gegen diese Widerstände müssen wir durch. ;-)

    • franz-josef
      30. Juni 2016 17:08

      Denkwürdige Äußerungen unseres hochverehrten Herrn BKs, in heutigen Zeitungen gesehen.

      An das Versprechen seiner Vorgänger Alfred Gusenbauer und Werner Faymann, bei künftigen Änderungen der EU-Verträge das Volk zu befragen, fühle er sich nicht gebunden, sagte der Kanzler. "Es geht darum, hier vernünftig zu entscheiden, und das werden wir tun."

      Auf seine Einschätzung zum Thema Brexit angesprochen, widersprach Kern Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP). Er sehe "keinen dramatischen Fehler" der EU in der Flüchtlingspolitik, sagte Kern.

    • brechstange
      30. Juni 2016 17:29

      franz-josef

      Auch BK Kern wird sich an die Bundesverfassung halten müssen.

    • franz-josef
      30. Juni 2016 23:29

      brechstange

      Inzwischen überstürzen sich geradezu die Ereignisse. War mir schon die gesteigerte Impertinenz, mit der Juncker plötzlich agiert - CETA, Österreich-Beschimpfung) ein Rätsel, so bestätigt sich nun, daß Juncker sich sicher im Sattel wähnt - die angedrohte Vertiefung der EU hat schon Form angenommen und die Pläne dazu werden bereits reihum gereicht und diskutiert.

      In diesem Licht erweisen sich die zwei Sager des hochverehrten Herrn BK als höchst verdächtig und können nichts anderes bedeuten, als daß die angekündigte "vernünftige" Entscheidung - aus meiner Sicht - höchst bedrohlich zu sein scheint. Alle Macht nach Brüssel, fürchte ich, wird er

    • franz-josef
      30. Juni 2016 23:44

      ..wird er ohne uns Bürger zu befragen, "vernünftig" abnicken - und mit der Brüsseler Migrantenpolitik und dem Management der Migrantenflut hat er ja ohnehin noch nie ein Problem gehabt. More of the same , bloß demnächst nur mehr dem Brüsseler Diktat folgend.

      Es paßt verdächtig zusammen. Und die Eile, die die Kommission (diese Bezeichnung ist mir zutiefst verhaßt) gegen die Briten gerichtet einmahnt, scheint sich auf mehrere Agenden zu beziehen: Wenn Steinmeier schon mit den Vertiefungsplänen hausieren geschickt wird, dann hat es Brüssel so eilig wie überhaupt noch nie, alle Macht an sich zu reißen. Wozu? Und was weiß der hvHerr Kanzler, was offenbar AM Kurz (noch) nicht weiß?

  33. Ingrid Bittner
    30. Juni 2016 08:16

    Wenn man gestern bei Maischberger geschaut hat, dann hat man wieder klar und deutlich herausgehört, die EU ist nicht schuld, nein, Frau Merkel mit ihren Alleingängen ist nicht schuld, nein, die bösen Rechten, die Populisten sind's, die das Wahlvolk so aufhetzen. Frau Reding meint, die nationalen Parlamente müssten dies und müssten jenes...
    Allein die Fragen und die Art wie man sie Hr. Strache gestellt hat, waren etwas na sagen wir eigenartig und klar, wie immer, ausreden hat man ihn auch nicht lassen.
    Es gibt eben nicht nur ja-nein Fragen und darauf wollte Frau Maishberger großteils die Antworten reduziert haben.
    Die Häuptlinge des EU - Zirkus haben den Überblick verloren und sind in ihrer Selbstherrlichkeit einfach nicht mehr zu überbieten.

    • brechstange
      30. Juni 2016 08:19

      Nein, die haben den Überblick nicht verloren, die wollen nur den Rechtspopulisten den Wind aus den Segeln nehmen. Damit ihren Kurs nicht gefährden.

    • otti
      30. Juni 2016 11:39

      !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    • franz-josef
      30. Juni 2016 11:53

      Die Frau Reding war einst "Kommissarin" für die gesellschaftliche entwicklung in der EU, und die Implantierung und In-Gang-Setzung des Kindersexualisierungsprogrammes geht auf ihr Konto.

      Mich widert dieser hypertrophe, dumme und präpotente käufliche Haufe in Brüssel so unsagbar an, daß es nicht zu beschreiben ist.

  34. Rosi
    30. Juni 2016 07:45

    Das 'beleidigte Verhalten' der EU Kommission, das sogar 'Strafenwollen' der Briten wirkt zwar auf einen normalen Erwachsenen lächerlich bis abstoßend, hat aber den einzigen 'Zweck', auf andere Länder, die auch Exit-Ideen haben, abschreckend zu wirken.
    Da die anderen aber eben Erwachsene sind und keine kleinen Kinder, kann diese Politik leicht 'nach hinten losgehen', und die EU sogar rascher zerfallen lassen, ist meine Meinung.

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

  35. logiker2
  36. FranzAnton
    30. Juni 2016 06:43

    Die sich aufdrängende Frage, wieso die EU -Politiker all die von A.U. zitierten Fehlleistungen überhaupt gesetzt haben, beantwortet sich wohl folgender Maßen: Sie fühlten sich von niemandem kontrolliert, weshalb sie in der Lage waren, sich geistigen Chimären hinzugeben, gleich den beschädigenden Autokraten aller Zeiten. Die EU - und ihre Einzelstaaten - werden ausschließlich nur dann reüssieren, wenn allen EU - Bürgern auf EU - sowie Einzelstaatsebene direktdemokratische Kontrollmöglichkeit in jeglichen Angelegenheiten zukommt; die Schweiz kann als Vorbild dienen. Die aktuellen, gravierenden Probleme mit England sollten Anlaß genug sein, in genau diese Richtung zu denken, sonst droht wohl das ganze EU - Konstrukt zu zerfallen.

  37. Susanne Chmela
    30. Juni 2016 06:22

    Die kürzliche Abstimmung der Briten wird leider von den meisten Politikern falsch interpretiert, nur negativ bewertet, ja wie wenn der Weltuntergang bevorstehen würde. Jede Krise ergibt auch eine Chance, nur muss man diese auch nützen. Da aber viel handelnden Personen völlig uneinsichtig sind - und keine persönliche Reue zeigen -, kann nur ein Austausch der derzeitigen "Macher" durch neue und kluge Leute ein Ausweg sein.

    Also: Merkel, Juncker, Schulz usw., bitte abtreten!

    Post scriptum in eigener Sache:
    Dies war mein letzter Beitrag in diesem Forum, denn mein Partner-Abo läuft heute aus. Ich glaube, nach acht Monaten ist es Zeit, wieder neue Tagesprioritäten zu setzen und da gibt es für mich genug zu tun (Haushalt, Ehemann, Nachfahren als 20-köpfige Großfamilie bis zum Urenkel, Garten und andere Hobbies).

    Es ist mit Genugtuung festzustellen, dass es hier fast nur kluge Köpfe gibt, welche großteils ähnliche Meinungen wie ich vertreten, damit fällt mir der Abschied umso leichter. Ich werde aber gelegentlich weiter im AU-Tagesbuch schmökern, denn dies ist eine wichtige Informationsquelle für politisch und gesellschaftlich interessierte Leute. Leider gibt es in unserem Land viel zu wenig kritische Menschen, welche sich nicht von den meisten (nicht unabhängigen) Medien beeinflussen lassen. Trotzdem hoffe ich, dass manchmal doch das AU-Tagebuch etwas in der Öffentlichkeit bewirkt und nicht einfach nur eine Klagemauer darstellt.

    Herrn Dr. Andreas Unterberger spreche ich große Bewunderung für seinen Mut und die Mühen sowie Investitionen für dieses Forum aus. Außerdem möchte ich mich bei allen Mitpostern für die Diskussionen bedanken und wenn ich jemand beleidigt habe, dann bitte ich um Vergebung. Ich wünsche Ihnen allen für die Zukunft alles Gute und – auch den ungläubigen Nichtchristen – unseres Gottes reichen Segen.
    Eventuell melde ich mich hier noch einmal am Ende des heutigen Tages.

    • FranzAnton
      30. Juni 2016 07:03

      Überlegen Sie sich Ihr Vorhaben bitte noch, Frau Chmela; vernünftig denkende Menschen sind ja unverzichtbar, um positive Gedanken zu verbreiten. Im übrigen kämpfe ich mit ähnlichen Problemen wie Sie es schildern. -
      Weiters: Manche Mitposter sind gewiss sehr intelligent und mit großem Wissen ausgestattet, erweisen sich aber ständig als unfähig, ihre schädliche Wortwahl in den Griff zu bekommen; dies verhindert in den Augen vieler Menschen die weitere Verbreitung unseres sicherlich ausgezeichneten Forums; meine Bekannten und Familienmitglieder bestätigen mir das. Es wäre wohl nicht schlecht, würden viele hier Postende derartigen Auslassungen jeweils entgegentreten.

    • Pennpatrik
      30. Juni 2016 08:36

      Danke für Ihre Beiträge und auf Wiedersehen!

    • otti
      30. Juni 2016 11:44

      ich b i t t e sie zu bleiben.
      (an den kosten soll`s nicht scheitern)

    • Xymmachos
      30. Juni 2016 19:16

      ... und das Partner-Abo aus dem Haushaltsgeld zu zahlen ist nicht drin? Arme Frau!





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