Abonnenten können jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten und viele andere Vorteile. Ein Abo (10 Euro) ist jederzeit stornierbar. Nicht-Abonnenten können Artikel und die "Spannend"-Hinweise zu Texten anderswo erst nach 48 Stunden lesen. 

weiterlesen



Der Zauberlehrling und der islamische Fundamentalismus

Lesezeit: 4:30

Der türkische Machthaber Erdogan hat in seinem Streben nach immer mehr Macht auf eine absolut vergiftete Karte gesetzt, auf den sunnitisch-islamischen Fundamentalismus. Alle anderen Optionen hat er aus der Hand geworfen. Jetzt wird dies für ihn, aber vor allem das ganze Land zum Verhängnis. Wie ein Zauberlehrling bekommt Erdogan den Fundamentalismus nicht mehr in den Griff. Es kann aber kein Zwitterleben zwischen diesem und einem modernen Rechtsstaat geben. Nur ein Entweder-Oder.

Jetzt wird die Türkei von einem islamistischen Terroranschlag nach dem anderen geplagt. Zugleich hat sich das Land ringsum Feinde geschaffen. Eine bestürzende Aufzählung (einiger) der gröbsten Fehler Erdogans, die zu dieser schlimmen Lage geführt haben:

  • Er hat den demokratisch-laizistischen Erfolgsweg von Atatürk aufgegeben, auf den dieser die Türkei nach dem ersten Weltkrieg und dem Kollaps des Osmanischen Imperiums gesetzt hat, Das war ein Weg, der viel zum Aufholprozess und zur Modernisierung eines rückständigen Landes beigetragen hat.
  • Erste Etappe dieses Weges (die Erdogan noch vielen naiven Gutmenschen als angebliche Durchsetzung von Menschenrechten verkaufen konnte) war die Aufhebung des von Atatürk erlassenen Kopftuchverbots in Universitäten und anderen öffentlichen Einrichtungen.
  • Erdogan hat mit Israel gebrochen, das lange ein guter Verbündeter inmitten einer arabischen Umwelt gewesen ist, und hat sich an die Seite der radikalpalästinensischen Terrogruppe Hamas gestellt.
  • Er ist in Konfrontation mit Russland gegangen, bis hin zum Abschuss eines russischen Flugzeugs.
  • Er hat die Aussöhnung mit den Kurden (die anfangs seine eigene Leistung gewesen war!) brutal und blutig abgebrochen, sobald diese – deren Parlamentspartei – seinem Machtstreben im Weg gewesen sind.
  • Er hat in der eigenen Partei alle hinausgeworfen, die ihm nicht sklavisch gehorcht haben.
  • Er lässt reihenweise Zeitungen, frei gewählte Abgeordnete, Beamte und Richter verfolgen.
  • Er ist selbst genauso korrupt wie die von ihm geschlagenen Parteien, die davor regiert haben.
  • Er hat bis vor wenigen Wochen eine gewaltige Völkerwanderung gezielt nach Europa geschleust (Erdogans Verantwortung dafür wurde spätestens zu dem Zeitpunkt evident, als er den Migrantenstrom über Nacht abbrechen konnte, sobald er ein für ihn sehr günstiges Abkommen mit der EU ausgehandelt hatte).
  • Er hat dabei nicht nur Hunderttausenden Syrern, sondern auch ebenso großen Massen an Afghanen, Pakistanis und anderen Arabern die Migration nach Europa ermöglicht, die lange Wege quer durch die Türkei zurücklegen konnten (wobei ihm freilich die vor allem von der deutschen Bundeskanzlerin sowie linken und katholisch/evangelischen Gutmenschen verschuldete Willkommenspolitik geholfen hat).
  • Er ist ein Hauptverantwortlicher für den grässlichen Krieg in Syrien, weil er den Nachbar-Diktator Assad aus dem Amt stürzen wollte (um auch dort eine sunnitische Vorherrschaft herzustellen).
  • Er behindert bis heute das Entstehen kurdischer Quasistaaten in Syrien und (zum Teil) im Irak, obwohl die dortigen Kurden es mit amerikanischer Unterstützung als erste und lange einzige geschafft haben, den „Islamischen Staat“ zurückzudrängen und ein halbwegs funktionierendes Staatswesen aufzuziehen, das stabiler und toleranter wirkt als alle sonstigen Regierungen in diesem Raum.
  • Er hat viele Tausende fundamentalistische Kämpfer völlig unbehindert aus aller Welt über die Türkei Richtung Syrien an die Seite des „Islamischen Staats“ ziehen lassen.

Und nun terrorisieren diese Kämpfer die Türkei selber. Sie haben jetzt vor allem bewusst – was durch viele Ziele ihrer Selbstmordanschläge klar wird – den für die Türkei so wichtigen Tourismus ruiniert, um das Land auch ökonomisch in die Knie zu zwingen.

Jetzt ist Erdogan ratlos. Längst hat das Gift des Fundamentalismus auch die Köpfe vieler Türken so vernebelt, dass es fast unmöglich erscheint, die Eskalation wieder in den Griff zu bekommen. Martialische Sprüche des Machthabers allein werden da wenig bewirken.

Nun hat er in den letzten Tagen seine Not offenbar zu erkennen begonnen. Und er versucht mit zwei von ihm zu Feinden gemachten Staaten – Russland und Israel – eine Art Frontbegradigung. Da auch diese beiden Länder nicht gerade an einem Überschuss an Freunden leiden, könnte das vielleicht sogar gelingen.

Europa jedenfalls sollte aus der türkischen Entwicklung zumindest viererlei lernen:

  1. Diese Frontbegradigungen Erdogans zeigen, dass es völlig falsch ist, dem Diktator in Ankara nachzugeben. Nachgeben nach Merkel-Art ist das letzte, was bei einem solchen Typen Kompromissbereitschaft auslöst. Das hat hingegen die russische und israelische Härte geschafft.
  2. Fast alle Länder Europas sollten aber auch selber begreifen, wie schwer es ist, ein Land noch unter Kontrolle zu behalten, sobald sich dort der islamische Fundamentalismus einmal heimisch gemacht hat (Belgien und Frankreich beginnen langsam, diese erschreckende Tatsache zu begreifen).
  3. Es ist absurd und verlogen mit so einem Land Beitrittsverhandlungen zur EU zu führen.
  4. Diese verheerende Entwicklung in der Türkei löst auch für Österreich dringenden Handlungsbedarf aus: Das Islamgesetz muss völlig neu geschrieben werden, das jetzt so viel Macht in den Händen einer von den türkischen Religionsbehörden kontrollierten und geistig keineswegs in Europa gelandeten „Glaubensgemeinschaft“ konzentriert, obwohl viele österreichische Moslems mit dieser gar nichts zu tun haben wollen.

 

einen Kommentar schreiben
Teilen:
  • email
  • Add to favorites
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorBob
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Juni 2016 14:46

    Leider ist auch "Janus " Kurz der Meinung, der Islam gehört zu Österreich, und die Schatzsucher sind intelligenter als die Eingeborenen. Mit der letzten Behauptung könnte er Recht haben, denn die Neuzugänge wissen genau wie sie an unser Geld kommen ohne sich anzustrengen. Und wir sind leider zu dumm den NGOs den Geldhahn zuzudrehen.

  2. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Juni 2016 18:41

    ERDOGAN leidet unter GRÖSSEN-WAHN und hat Allmacht-Phantasien, er wähnt sich als legitimer Nachfolger Sultan Solimans, des Prächtigen und will VOLLENDEN, was diesem nicht gelungen ist, da unsere Vorvorfahren mehr Hirn und Mut und Realitätssinn besessen hatten als wir Lahm.....e der Gegenwart.

    UND KEINER HINDERT IHN DARAN, diese Allmacht-Phantasien auszuleben, sondern
    WIR BIETEN IHM EUROPA auf dem PRÄSENTIER-TELLER AN!

  3. Ausgezeichneter KommentatorEl Capitan
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Juni 2016 14:07

    Der Istanbuler Flughafen ist nicht irgendein Verkehrsdrehkreuz. Dieser Flughafen soll neben Frankfurt zum zweiten großen Knotenpunkt in Europa ausgebaut werden. Der Anschlag dort war im wahrsten Sinn des Wortes ein Volltreffer und hat der Türkei und der sehr ehrgeizigen türkischen Fluggesellschaft einen vernichtenden Schlag versetzt.

    „Frontbegradigung“ war im Nationalsozialismus der offizielle und euphemistische Ausdruck für Rückzug. Erdogan versucht tatsächlich einen Rückzug, der ihm nicht mehr helfen wird. Wenn jemand so viel falsch gemacht hat wie er, kann man mit zwei, drei Maßnahmen nichts mehr reparieren.

    Frau Merkel erkennt die Gefahr nicht, die vom Bosporus ausgeht. Sie glaubt immer noch, man könne mit Adolf Erdogan Verträge abschließen und ihn in die EU holen, um ihn hier zu zivilisieren und domestizieren. O sancta simplicitas!

    Was wohl unsere Regierung dazu sagen wird? Ich will’s lieber nicht hören.

  4. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Juni 2016 13:55

    Die Tschechen haben es leicht: Auf sie wird nicht bei jeder Gelegenheit wütend eingeschlagen, weil es ihnen bis jetzt gelungen ist, den Genozid an den Deutschen einfach ungestraft als nicht existent abzutun.

    Aus diesem Grund tun sie sich nun viel leichter, ganz offen und unschuldig zu erklären, daß sie weder etwas von massenhaftem Zuzug von sogenannten "Flüchtlingen", bzw. "Schutzbedürftigen" halten, noch eine ISLAMISIERUNG ihres Landes goutieren:

    "Neue Partei in Tschechien gegen Islamisierung Europas"

    https://www.unzensuriert.at/content/0021133-Neue-Partei-Tschechien-gegen-Islamisierung-Europas?utm_source=Unzensuriert-Infobrief&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Infobrief

    Vaclav KLAUS hat beste Beziehungen zur AfD!
    Da kann man den Tschechen nur gratulieren!

  5. Ausgezeichneter KommentatorBob
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Juni 2016 15:01

    Flüchtlinge wollen nicht um die Burg nach Bulgarien, Litauen etc. Behagt ihnen das soziale Klima nicht? Oder sind das keine sicheren Staaten? Wenn das so wäre was haben die dann in der EU zu suchen?
    Es beweist eines, die Schutzsucher sind Schatzsucher.
    Beim Asylantrag wäre folgende Frage zu stellen: sind Sie bereit nach Bulgarien überstellt zu werden? Wenn die Antwort ein nein ist, dann ist es ein Schatzsucher und abzuweisen.

  6. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Juni 2016 13:31

    Erdogan halte ich für einen ganz argen Islamisten, an dem man am Besten nicht anstreift.

    Er möchte Europa vermuseln, wozu ihm jedes Mittel recht ist. Und die Europäer, speziell die deutschen und die österreichischen, gewähren ihm für seine üblen Spiele immer wieder eine Bühne.

  7. Ausgezeichneter KommentatorSusanne Chmela
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Juni 2016 13:58

    Die unterschiedlichen islamischen Glaubensrichtungen (Schiiten, Sunniten usw.) hauen sich gegenseitig die Schädel ein. Aus diesen Streitereien sollen wir uns heraushalten und nur zusehen. Hoffentlich greift es aber nicht auch auf unsere Länder über, wo wir doch ohnehin sooo viele Hilfsbedürftige aufgenommen haben.


alle Kommentare

  1. Gennadi (kein Partner)
    01. Juli 2016 20:44

    Wunschdenken.

    Das Islamgesetz wird nicht umgeschrieben. Denn mit diesem Gesetz wurde allen Muslimen in Österreich die Anerkennung als Religionsgesellschaft entzogen. Diese Machtstellung gibt niemand mehr aus der Hand.
    Und - was viele und auch A.U. nicht wissen (wollen?) -
    die Islamische Glaubensgemeinschaft hat keine einzige Moschee und nimmt nur juristische Personen (Vereine, etc.) als Mitglieder auf.

  2. ISIS fährt Bahn? (kein Partner)
    01. Juli 2016 15:48

    Die Paris-Bomber waren, bevor sie das Blutbad in Paris anrichteten, in Wien. Wurden die Paris-Bomber - nach ihrer Radikalisierung in Österreich - mit den ÖBB in Richtung Paris gebracht?

    Ein Istanbul-Bomber war, bevor er das Blutbad in Istanbul anrichtete, in Wien.
    Ist der Terror-Asylant mit den ÖBB nach Österreich gebracht und - nach seiner Radikalisierung in Österreich - mit den ÖBB in Richtung Syrien gebracht worden?

  3. Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
    01. Juli 2016 13:45

    Die Araber wurden im Zug des Ersten Weltkriegs die osmanische Herrschaft los. Man muss schon sehr bescheuert sein, zu glauben, dass die diese Herrschaft zurück wollen.

    Erdogan glaubt sogar das, man sollte aber nicht übersehen, dass er mehrfach wiedergewählt worden ist. Er ist mit dieser Selbstüberschätzung also nicht allein.

    Im Übrigen bin ich der Meinung, dass schon schlechte Manieren ein Grund zur Ausweisung sind. Wer keine Qualifikation hat und dazu noch schlechte Manieren, bekommt nie einen Job, hängt also dauerhaft am Tropf.

  4. Le Monde
    30. Juni 2016 09:34

    Der Jubelartikel im "Kuirier", wie toll und schön doch alles ist und die Aussage von Außenminister Kurz "Der Islam gehört zu Österreich" sind ja eindeutig. Also es ist eh alles in bester Ordnung:

    http://kurier.at/politik/inland/kurz-diskutiert-mit-islam-religionslehrern-der-islam-gehoert-zu-oesterreich/109.687.906

    • Undine
      30. Juni 2016 17:59

      " IGGiÖ-Präsident Fuat Sanac versucht abschließend, zu besänftigen: "Die meisten Studenten sind im ersten Lehrjahr. Wenn sie vier Jahre an der Hochschule sind, denken sie anders."

      Dieser Satz läßt vieles offen an Interpretationen!

  5. dssm
    30. Juni 2016 08:36

    Erkauft hat sich Erdogan seine Erfolge an der Wahlurne mit einem kreditfinanzierten Boom. Leider sind die Kredite alle aus dem Ausland und die Geldgeber wollen jetzt Devisen sehen. Der Tourismus liegt aber aufgrund der Politik des Herrn Erdogan am Boden und eine Exportwirtschaft in der nun nötigen Grösse existiert nicht – sprich die Leistungsbilanz ist tief rot. Wie man da zu Devisen kommen soll ist mir schleierhaft.

    • Undine
      30. Juni 2016 09:23

      Was exportiert eigentlich die Türkei ausser TÜRKEN, die allerdings in rauhen Mengen? Ach ja, natürlich den Islam und Terroristen.

    • machmuss verschiebnix
      01. Juli 2016 18:38

      Als "Gefahrengut" :)

  6. franz-josef
    30. Juni 2016 00:01

    Kurzer Blick nach Malmö?

    Während Politik und Medien nach dem Brexit die „dummen alten“ Briten, die sich von der Gängelung der EU befreit und damit Europa einen großen Dienst erwiesen haben, bestrafen und lächerlich zu machen versuchen, rollt das EU-Multikulti- und Islamisierungs-Projekt weiter.

    Das EU-gesteuerte Flaggschiff des schwedischen Multikulturalismus, die drittgrößte Stadt Schwedens, Malmö, hat sich in kürzester Zeit (zwanzig Jahre sozialdemokratisch geführt) von einer wohlhabenden Stadt in eine der ärmsten und kriminellsten Gemeinden des Landes verwandelt. Es ist anzunehmen, dass ganz Schweden bald so aussehen wird. In der Nacht zum Montag wurde in der Sankt Pauli Kirche in Malmö eingebrochen. Inventar wurde beschädigt und mindestens 16 Fenster zerschlagen. Als die Polizeistreife eintraf, fanden sie den Einbrecher laut Allahu akbar schreiend ganz oben in der Kirche vor.

    Kopiert aus PI v heute Abend.

    • Undine
      30. Juni 2016 09:30

      @franz-josef

      So etwas erfährt die Öffentlichkeit natürlich nicht---es könnte ja sein, daß sich nach solchen und 1000 anderen unguten Vorkommnissen die Bürger zum Nachdenken angeregt werden könnten, ob die "Willkommenskultur" nicht doch ziemlich übertrieben, ja sogar unangebracht war und ist.

    • franz-josef
      30. Juni 2016 15:22

      Nein, Undine, das liest oder hört die Mehrheit der Leute nicht; und wie lange die zwei oder drei Internetseiten noch über die reale Entwicklung der Islamisierung in der EU informieren dürfen, darauf braucht man nicht mehr zu wetten. Ich habe den Eindruck, daß eine unbeirrbare Walze über unseren Kontinent hinwegrollt, während überall Grüppchen von Politikern mit Pseudogeschwätz Zeit schinden.

      Ich merke zunehmend, daß das Löschen und Korrigieren von Teilen meiner Kommentare bereits längere Zeit beansprucht als das Formulieren dessen, was ich ursprünglich sagen wollte

      Gibt es eigentlich auch Fälle, wo die MA 17 unterstützte Rassismus-Beobachter- und Anzeigestelle im Außenministerium auch

    • franz-josef
      30. Juni 2016 15:23

      Ach was, ich lass es jetzt gut sein.

  7. machmuss verschiebnix
    29. Juni 2016 23:12

    Als ob Irak und Syrien nicht schon Beweis genug dafür wären, wie destruktiv der Islam ist,
    wird den Europäern jetzt auch noch an der Türkei vorgeführt, was auf sie zukommt ! ! ! !

    Ungeachtet dessen, wir jedoch hier an der "Willkommens-Kultur" festgehalten !@?

    Ab welchem Grad von Realitäts-Verweigerung ist es eigentlich gerechtfertigt, daß man zum
    Schutz der eigenen Gesellschaft jene wahnhaften Kulturbereicherer wegsperrt ???

    Ein Gradmesser der ideologischen Verblendung: Der Verhetzungs-Paragraph - den hatte seit
    1948 keiner mehr gebraucht und in den 1000 Jahren davor hieß er "Wehrkraft-Zersetzung" .
    Zwei Begriffe, die - so verschieden sie sich auch anhören - trotzdem derselben Kategorie
    angehören: Maßnahmen zum Ersticken von Kritik

    Lassen wir uns bloß nicht davon täuschen , daß der Verhetzungs-Paragraph derzeit
    noch nicht seine totalitäre Fratze in die Höhe reckt, allein die Tatsache daß es ihn gibt,
    zeigt untrüglich wohin unsere Gesellschaft unter dem Joch der (Anti-)Faschisten unterwegs
    ist.

  8. Undine
    29. Juni 2016 20:07

    Bitte, wo bleibt ein HEXENMEISTER?
    Es gehört ehebaldigst diesem verdammten größenwahnsinnigen Zauberlehrling das Handwerk gelegt!

    • simplicissimus
      29. Juni 2016 22:42

      Teufelsaustreiberei?
      Witch Doctor Intervention?
      Vodoo kombiniert mit afrikanischer Geistergläubigkeiterkenntnis?
      The Ghosts Bridge?
      The Witch Effect?

      Da kann ich aushelfen.
      Kostet nur eine Kleinigkeit, angemessen an der Dimension der Tragödie.
      Auch Jesus-Witchdoctors haben ihren Preis! Und besonders diese.

  9. Undine
    29. Juni 2016 18:41

    ERDOGAN leidet unter GRÖSSEN-WAHN und hat Allmacht-Phantasien, er wähnt sich als legitimer Nachfolger Sultan Solimans, des Prächtigen und will VOLLENDEN, was diesem nicht gelungen ist, da unsere Vorvorfahren mehr Hirn und Mut und Realitätssinn besessen hatten als wir Lahm.....e der Gegenwart.

    UND KEINER HINDERT IHN DARAN, diese Allmacht-Phantasien auszuleben, sondern
    WIR BIETEN IHM EUROPA auf dem PRÄSENTIER-TELLER AN!

    • Cotopaxi
      29. Juni 2016 20:01

      Und nicht vergessen, seine Vorhut steht schon bei uns im Land und der Aufmarsch geht ungehindert weiter, negiert von den Systempolitikern.

    • oberösi
      29. Juni 2016 22:33

      Carl Schmitt, weils paßt wie die Faust aufs Aug:

      "Es wäre tölpelhaft zu glauben, ein wehrloses Volk habe nur noch Freunde...()...Dadurch, daß ein Volk nicht mehr die Kraft oder den Willen hat, sich in der Sphäre des Politischen zu halten, verschwindet das Politische nicht aus der Welt. Es verschwindet nur ein schwaches Volk."
      Der Begriff des Politischen, 1932.

      Europa rettet das Weltklima, unterstützt Schwulen/Lesbeninitiativen im Hinteren Hindukusch und weiß, mit welcher Temperatur man den Roten trinkt.

      Und wer hier brav postet, bekommt ganz viele Sternderl und wird "Poster des Monats."

      Erdogan, Putin, China, die USA, neuerdings wieder die Briten, verfolgen derweil IHRE Interessen.

    • Undine
      29. Juni 2016 22:48

      @oberösi

      Was haben die Sternderl mit Erdogan zu tun???

    • Brigitte Imb
      29. Juni 2016 22:50

      @oberösi,

      zum Abreagieren ist doch der Blog (neben Informationen) Goldes wert. Und er stört die "Mächtigen" in Ösiland schon ein wenig.

      Daß die Weltpolitik nicht danach ausgerichtet wird ist einigermaßen schade ;-) (Od. auch nicht, denn der Dott. mag die Russen, speziell Putin, nicht.)

  10. Josef Maierhofer
    29. Juni 2016 17:50

    Wenn es ein Erkennen gibt bei Erdogan, dann das, dass der von ihm eingeschlagene Weg der falsche war.

    IS wird also jetzt die Türkei erobern, da kann wirklich keiner mehr helfen, zu weit hat er es getrieben und selbst jetzt Ausgelieferter.

  11. Rau
    29. Juni 2016 17:40

    Ich höre immer vom Erfolgsweg der Türkei, wobei mir unverständlich ist, warum nach wie vor mittlerweile seit Jahrzehnten Türken immer noch trotz Völkerwanderung die grösste Migrantengruppe ist. Und in Zukunft sind noch mehr davon zu erwarten. Wo ist bitte der Erfolg dieses Landes.

    • oberösi
      29. Juni 2016 22:10

      Stärkste ausländische Ethnie in De und A, zumindest die am besten vernetzte, mit starken religiösen Zentren und wachsender politischer Macht, warten Sie nur die nächsten Wahlen ab, die ersten Türkenparteien formieren sich bereits, hie wie dort.
      Also, wenn das kein Erfolg ist, was dann?

    • Rau
      30. Juni 2016 13:22

      Das ist der Erfolg unserer Regierenden! Ins Land geholt und über Jahrzehnte der Förderung hochgepeppelt. Ein erfolgreiches Land sollte eher Migration anziehen und nicht befördern, so war das gemeint.

  12. Sandwalk
    29. Juni 2016 17:24

    Wer mit Hunden ins Bett geht, wacht mit Flöhen auf.

  13. Bob
    29. Juni 2016 15:01

    Flüchtlinge wollen nicht um die Burg nach Bulgarien, Litauen etc. Behagt ihnen das soziale Klima nicht? Oder sind das keine sicheren Staaten? Wenn das so wäre was haben die dann in der EU zu suchen?
    Es beweist eines, die Schutzsucher sind Schatzsucher.
    Beim Asylantrag wäre folgende Frage zu stellen: sind Sie bereit nach Bulgarien überstellt zu werden? Wenn die Antwort ein nein ist, dann ist es ein Schatzsucher und abzuweisen.

  14. Bob
    29. Juni 2016 14:46

    Leider ist auch "Janus " Kurz der Meinung, der Islam gehört zu Österreich, und die Schatzsucher sind intelligenter als die Eingeborenen. Mit der letzten Behauptung könnte er Recht haben, denn die Neuzugänge wissen genau wie sie an unser Geld kommen ohne sich anzustrengen. Und wir sind leider zu dumm den NGOs den Geldhahn zuzudrehen.

    • Cato
      30. Juni 2016 18:14

      Ich stimme mit Ihrer Meinung völlig überein. Sebastian Kurz ist entweder zu naiv und unerfahren gewesen als er die hohe Qualifikation der Migranten hervorhob oder er ist ein beliebiger Wendepolitiker, der opportune Meinungen der Bürger annimmt, ohne sie wirklich innerlich überzeugt zu teilen.

      Aus beiden Gründen ist sein politisches Verhalten mit distanzierter Vorsicht zu beurteilen.

  15. El Capitan
    29. Juni 2016 14:07

    Der Istanbuler Flughafen ist nicht irgendein Verkehrsdrehkreuz. Dieser Flughafen soll neben Frankfurt zum zweiten großen Knotenpunkt in Europa ausgebaut werden. Der Anschlag dort war im wahrsten Sinn des Wortes ein Volltreffer und hat der Türkei und der sehr ehrgeizigen türkischen Fluggesellschaft einen vernichtenden Schlag versetzt.

    „Frontbegradigung“ war im Nationalsozialismus der offizielle und euphemistische Ausdruck für Rückzug. Erdogan versucht tatsächlich einen Rückzug, der ihm nicht mehr helfen wird. Wenn jemand so viel falsch gemacht hat wie er, kann man mit zwei, drei Maßnahmen nichts mehr reparieren.

    Frau Merkel erkennt die Gefahr nicht, die vom Bosporus ausgeht. Sie glaubt immer noch, man könne mit Adolf Erdogan Verträge abschließen und ihn in die EU holen, um ihn hier zu zivilisieren und domestizieren. O sancta simplicitas!

    Was wohl unsere Regierung dazu sagen wird? Ich will’s lieber nicht hören.

    • Cotopaxi
      29. Juni 2016 15:29

      In der Star-Alliance sind die Turkish Airways nach der Lufthansa das größte Unternehmen.

  16. Susanne Chmela
    29. Juni 2016 13:58

    Die unterschiedlichen islamischen Glaubensrichtungen (Schiiten, Sunniten usw.) hauen sich gegenseitig die Schädel ein. Aus diesen Streitereien sollen wir uns heraushalten und nur zusehen. Hoffentlich greift es aber nicht auch auf unsere Länder über, wo wir doch ohnehin sooo viele Hilfsbedürftige aufgenommen haben.

  17. Undine
    29. Juni 2016 13:55

    Die Tschechen haben es leicht: Auf sie wird nicht bei jeder Gelegenheit wütend eingeschlagen, weil es ihnen bis jetzt gelungen ist, den Genozid an den Deutschen einfach ungestraft als nicht existent abzutun.

    Aus diesem Grund tun sie sich nun viel leichter, ganz offen und unschuldig zu erklären, daß sie weder etwas von massenhaftem Zuzug von sogenannten "Flüchtlingen", bzw. "Schutzbedürftigen" halten, noch eine ISLAMISIERUNG ihres Landes goutieren:

    "Neue Partei in Tschechien gegen Islamisierung Europas"

    https://www.unzensuriert.at/content/0021133-Neue-Partei-Tschechien-gegen-Islamisierung-Europas?utm_source=Unzensuriert-Infobrief&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Infobrief

    Vaclav KLAUS hat beste Beziehungen zur AfD!
    Da kann man den Tschechen nur gratulieren!

  18. Erich Bauer
    29. Juni 2016 13:42

    Dass für die sunnitischen Araber, wie auch für die schiitischen Iraner die Türken bestenfalls unreine Hunde sind, hat der Erdo in seinem Wahn wohl komplett ausgeblendet. Tja, Pack schlägt sich Pack verträgt (bisweilen) sich...

    Immerhin war dazumal Deutschland Kampfgefährte des Osmanenreiches. Wie das ausging sollte Merkel eigentlich wissen. Aber, auch Stalingrad war ja ein Desaster. Und, auch diese Schlappe scheint ja das Merkel zu wurmen und rückt, auf Grundlage dieser Verärgerung, den Russen "ihre" Deutschen wieder auf den Pelz...

    Kleine Notiz am Rande:
    Seit dem Brexit müssen die Briten der EU gar nicht mehr den Türkenbeitritt schmackhaft machen bzw. mit sanften Druck aufzwingen, um dieses "Kontinental-Gebilde" endgültig zu devastieren... Das erledigt sich nun bald von selbst.

    Ich werde das Gefühl nicht los, dass Kontinental-Europa einer Doppelmühle ausgesetzt ist. Ziel ist die Zerstörung jeglicher fruchtbarer Friedensaussicht zwischen D, F, I und Russland.

    Ob der Brexit ein "Unfall" war, lässt sich nicht beurteilen. Wenn doch, war es jedenfalls nur ein kleiner "Parkschaden". Denn die ungehemmte Aufnahme der ehemaligen Sowjetrepubliken, die allesamt nicht einmal annähernd den EU-Kriterien erfüllten, hatte in jedem Fall den deklarierten Wünschen der EU-Briten (USA-Pudel) entsprochen haben. Dass den Briten diese Aufnahme-Hysterie eher hinten vorbeiging und noch immer vorbeigeht, zeigt der Umstand, dass Ukraine, Georgien, Moldawien sich regen Besuches von Steinmeier und Fabius erfreuen konnten. Vom britischen Außenministerium war nie jemand dabei. Höchstwahrscheinlich verfolgte man von London aus lediglich sehr interessiert dies Treiben.

    Da die EU-Erweiterung ohnehin schon jetzt einen irreversiblen Grad an Selbstzerstörungsaussicht erreicht hat, ist es tatsächlich einerlei, ob Brexit oder Bremain. Mission almost accomplished.

  19. Brigitte Imb
    29. Juni 2016 13:31

    Erdogan halte ich für einen ganz argen Islamisten, an dem man am Besten nicht anstreift.

    Er möchte Europa vermuseln, wozu ihm jedes Mittel recht ist. Und die Europäer, speziell die deutschen und die österreichischen, gewähren ihm für seine üblen Spiele immer wieder eine Bühne.

  20. Vayav Indrasca
    29. Juni 2016 13:20

    "Er hat dabei nicht nur Hunderttausenden Syrern, sondern auch ebenso großen Massen an Afghanen, Pakistanis und anderen Arabern die Migration nach Europa ermöglicht."

    Ist missverständlich formuliert: Afghanen und Pakistanis sind keine Araber. Die einen sind Iraner, die anderen Inder.

    • El Capitan
      29. Juni 2016 14:10

      Richtig.
      Zwischen Indern, Iranern und Arabern besteht ein größerer Unterschied als zwischen Schweden und Nigerianern. Iraner und Inder sind intelligente und leistungsfähige Völker, Araber sind die rückständigste Bevölkerungsgruppe der Welt.

    • dssm
      30. Juni 2016 08:43

      Gerade Pakistan/Indien ist ein wunderbares Beispiel was die Friedensreligion so anrichtet. Links und Rechts der Grenze wohnen Menschen mit sehr ähnlicher genetischer Abstammung. Über die Unterschiede zwischen der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung der beiden Länder muss man wohl nichts sagen.

  21. Rosi
    29. Juni 2016 13:09

    'Der Zauberlehrling' ist ein guter Vergleich auch für alle Linken in Österreich, die so begeistert für den Islam und Moslems in Österreich sind, aber keine Ahnung haben, was diese Religion = Staat überhaupt bedeutet.
    Am Rande noch eine Anmerkung zur Berichterstattung: Sie ist in meinen Augen Hauptschuldige des Terrorismus. Wenn man sich anhört und ansieht, wie sensationslüstern von Terroranschlägen berichtet wird, sieht man deutlich, daß jede derart dumme Meldung eine Gratiswerbung für Terroristen darstellt. So ist der Terror erst wirklich bedeutend geworden.
    Wenn man hingegen diese Vorkommnisse von vorne herein totgeschwiegen hätte, wären die Anschläge ins Leere gegangen.

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.





Bitte OHNE Internet-Links (Kommentare mit Links werden nicht veröffentlicht)
verbleibende Zeichen: 700

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden

Ich will die Datenschutzerklärung lesen.


© 2019 by Andreas Unterberger (seit 2009)  Impressum  Datenschutzerklärung