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Unklares Ergebnis, klare Folgen

Lesezeit: 1:30

So knapp wie diesmal war noch nie ein Wahlergebnis bei einer Bundespräsidentenwahl. Durch die hohe Zahl der Wahlkarten wird ein offizielles Endergebnis wohl erst morgen vorliegen.
Aber einiges ist jetzt schon klar.

Viel ist von der gespaltenen Gesellschaft gesprochen worden. Ja, es gibt ein linkes und ein rechtes Lager – vor allem aber eine breite Mitte. Ja, es gibt junge und alte Menschen, Gutverdiener, Wenigverdiener, solche, die auf der Gewinnerseite stehen, und solche, die sich als Verlierer empfinden.
Kein Bundespräsident kann sie einen – das konnte Heinz Fischer nicht, das kann Norbert Hofer nicht, das kann Alexander van der Bellen nicht. Die Gesellschaft kann nur selbst nach einem aufgeheizten Wahlkampf wieder in die Normalität zurückkehren, mit Toleranz und Respekt zueinander finden. Das kann kein einzelner veranlassen, auch wenn er Bundespräsident ist. Der kann nur durch Unaufgeregtheit und eine überlegte Amtsausübung das Seine dazu tun.
Und derjenige, der morgen die Niederlage einstecken muss, kann auch ungewählt zu einem guten Weg der Menschen in seiner Heimat beitragen: Er kann versuchen, gegen Aktionen zu wirken, die gegen einen aus demokratischen Wahlen hervorgegangen Bundespräsidenten, der dem anderen Lager angehört, geplant werden. Die Gesellschaft und auch die Demokratie kann durch hysterische Donnerstagsdemos, Schwarzen Block etc. genauso wie durch rechte Krawalle und Hetzen wirklich nachhaltig Schaden nehmen. Dagegen kann ein guter Verlierer sein Gewicht in die Waagschale einbringen.
Und dann die unvermeidliche Frage: Was wird das Ausland sagen? Natürlich nur das Schlechteste, denn in jedem Fall hat ein FPÖ-Kandidat die Hälfte der Bevölkerung hinter sich vereint. Aber was immer an ausländischen Kommentaren kommt: Österreich kann selbstbewusst ruhig bleiben: Wir haben eine funktionierende Demokratie und sind ein starkes Land. Die Aufregung wird sich legen.
Und morgen haben wir dann einen neuen Bundespräsidenten.
 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorLawrence
    19x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Mai 2016 22:56

    Koller von den SN bezeichnet sich im ORF gerade als "Meinungselite". Es waere Aufgabe dieser "Elite", mit den normalen Leuten zu reden....

    Ticken diese Leute noch richtig? Oder sehen die sich wirklich als Herrenmenschen ueber uns alle???

  2. Ausgezeichneter KommentatorRau
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Mai 2016 20:08

    Am meisten regen mich die Vorarlberger auf. Das halbe Bundesland arbeitet in der Schweiz, einem Land, das angekündigt hat Panzer an die Grenze zu fahren, wenn Österreich den Brenner schliesst, zahlen die wesentlich niedrigeren Steuern, aber uns den Grünen Braunen aufdrücken. Unfassbar

  3. Ausgezeichneter KommentatorLeopold Franz
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Mai 2016 07:41

    Die Ergebnisse in Vorarlberg und vor allem wieder in Wien sind erschütternd. Was muss denn in dieser Stadt noch alles passieren, um Rotgrünschwarzpink unter 60 Prozent zu drücken? Wahrscheinlich hat der beabsichtigte Bevölkerungsaustausch schon stattgefunden, eine andere Mehrheit ist absehbar wohl nicht mehr möglich.
    Herr Hofer wäre im Fall seiner jetzigen Niederlage der bessere Kanzlerkandidat in zwei Jahren, das wäre mein Trost.

  4. Ausgezeichneter KommentatorBob
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Mai 2016 22:27

    Es ist einfach unglaublich wie viele Idioten sich von den linken Medien beeinflussen lassen. Eine Niederlage für die Demokratie.

  5. Ausgezeichneter KommentatorRiese35
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Mai 2016 21:24

    Habe es jetzt nochmals mit 679.082 gültigen Briefwahlstimmen durchgerechnet. Das ist jene Anzahl, die die ORF-Hochrechnung angenommen hat. Nicht alle Wahlkarten sind nämlich gültige Briefwahlstimmen. Wahlkarten können in der Wahlzelle abgegeben werden. Dann sind sie bereits heute mitgezählt worden, soweit ich verstanden habe. Wahlkarten können auch mit zu frühem Poststempel retourniert worden sein. Dann sind sie ungültig. Sie können gar nicht genutzt worden sein, und sie können absichtlich ungültig retourniert worden sein. Einmal wurden im ORF 720.000 potentielle Briefwahlstimmen für die morgige Auszählung genannt. Angenommen von der Hochrechnung wurden, wie gesagt, 679.082 gültige Briefwahlstimmen. Gehen wir einmal von dieser "wahrscheinlichen" Anzahl aus. Dann sieht die Rechnung wie folgt aus:

    Die Differenz nach Auszählung sind 144.006 Stimmen, die Hofer derzeit mehr hat und die VdB mit den noch offenen Wahlkarten aufholen muß. Bei 679.082 offenen Stimmen hieße das, daß VdB nun mehr als 411.544 Briefwahlstimmen, d.h. mehr als 60,60% der offenen Briefwahlstimmen, für sich entscheiden müßte, und Hofer nur weniger als 267.538 Stimmen, d.h. max. 39,40%, von den offenen Briefwahlstimmen erreichen dürfte.

    Die Hochrechnung des ORF geht von 2.203.957 Stimmen für Hofer und 2.206.845 Stimmen für VdB aus. Das sind insgesamt 4.410.802 Stimmen. Daraus ergibt sich eine Einschätzung der offenen Briefwahlstimmen von 266.094 (39,184%) für Hofer und 412.988 (60,816%) für VdB.

    Die Differnez zwischen Einschätzung der ORF-Hochrechnung und Schwellwert zum Gewinnen liegt also bei den offenen Briefwahlstimmen wie folgt:

    1) Hofer:
    - mehr als 267.538 Stimmen (39,40% der offenen Briefwahlstimmen) erforderlich
    - nur 266.094 Stimmen (39,184% der offenen Briefwahlstimmen) von der Hochrechnung geschätzt

    2) VdB:
    - mehr als 411.544 Stimmen (60,60% der offenen Briefwahlstimmen) erforderlich
    - aber 412.988 Stimmen (60,816% der offenen Briefwahlstimmen) von der Hochrechnung geschätzt

    Es sind also jeweils 1444 Stimmen Differenz zwischen Schwellwert und Hochrechnung bei einigen 100.000 Stimmen, die zu erreichen sind. Das ist also etwa 1/2% von den zu erreichenden Stimmen.

    Es ist also meines Erachtens eine Verschiebung in beide Richtungen sehr leicht möglich. Hoffen wir, daß Hofer die 39,40% bei den offenen Briefwahlstimmen schafft und VdB nicht mehr als 60,60% erreicht.

  6. Ausgezeichneter KommentatorEl Capitan
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Mai 2016 23:29

    Runter vom Gaspedal, Freunde, runter und tippt leicht auf die Bremse!

    Auch wenn Nationalratspräsident Hofer wider erwarten verlieren sollte, dann so a***knapp, dass er in jedem fall mit erhobenem Haupt gehen kann. Er hat nicht deutlich verloren, sondern nach 120 Minuten nur beim Elferschießen.
    Das ist alles andere als eine Schande.

    In diesem Falle erwarte ich 6 rauchende Jahre van der Bellen, der jetzt schon leichte Anzeichen von Demenz zeigt. Dem wird es schon sehr bald leid tun, wenn er gewonnen hat. Versprochen!

  7. Ausgezeichneter Kommentatormachmuss verschiebnix
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Mai 2016 21:24

    Sauerei - ich höre grade im ORF , wie schon wieder die Einstellung von Hrn. Hofer
    ins Rechts-Extreme Eck geschoben wird. ZUR GLEICHEN ZEIT beklagt aber
    Fr. Langthaler, diaß die FPÖ international als Rechts-Extrem angesehen wird !!

    Diese Faschisten - lasse jetzt das Ant- ganz absichtlich weg - die verteufelen
    ständig Österreich als Naziland und dann jammern sie, daß die FPÖ es nicht
    schafft, sich aus "dem rechts-Extremen Eck heraus zu lösen ! ! ! ! ! ! ! ! ! !

    Ich schäme mich - wegen Fischler - daß ich bis einschließlich "Wende"-Regierung
    immer ÖVP gewählt habe, denn dieser Fischler ist nicht besser, als Langthaler.
    Dagegen ist ja der alte Hr. Bleach noch vernünftig ! ! ! !

    Und solche Leute dürfen zur Lage der Nation ihren Senf dazugeben, da kommt
    einem doch das Kotzen

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorLawrence
    19x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Mai 2016 22:56

    Koller von den SN bezeichnet sich im ORF gerade als "Meinungselite". Es waere Aufgabe dieser "Elite", mit den normalen Leuten zu reden....

    Ticken diese Leute noch richtig? Oder sehen die sich wirklich als Herrenmenschen ueber uns alle???

  2. Ausgezeichneter KommentatorKarl K.
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Mai 2016 19:23

    Das unerträgliche, süffisante linke Grinsen einer Glawischnig widme ich all jenen ÖVPlern und Kirchgängern die wider besseres Wissen VdB gewählt haben.

    Es ist das Grinsen einer Figur die am Futtertrog sitzt und allen die bisher etwas geschaffen haben, das jederzeit wegnehmen würde um es nach unten zu verteilen.

    Chapeau den schwarzen Regimentern.

    Und ein kleines P.s. Kommt mir vor wie 2006, wo Schüssel ca. 40.000 Stimmen gefehlt haben. Tja und wer ging da nicht zur Wahl? Um die 24.000 Stimmen haben alleine vom Bauernbund gefehlt. Und denen hat man die Mios in den intern geschoben.

alle Kommentare

  1. Dr. Knölge (kein Partner)
    25. Mai 2016 15:42

    Der wahre Gewählte ist Hofer. Er hat denkbar knapp verloren, wobei gewisse Ungereimtheiten bei der Auszählung noch nicht geklärt sind. So geistern Listen durch das Internet, die zeigen, daß es gelegentlich mehr Stimmabgaben gegeben hat als Wahlberechtigte.
    Entscheidend aber waren die Medien, die nicht etwa neutral berichtet, sondern VdB geradezu in den Himmel gelobt haben.
    Auch in Deutschland wurde Hofer bei jeder Gelegenheit als Katastrophe hingestellt. Das Wort Rechtspopulist wurde inflationär gebraucht.
    Die Medien also haben die Wahl angesichts der Knappheit des Ergebnisses entschieden, nicht die Wähler. Die Demokratie hat verloren, denn sie gründet auf Neutralität der Berichterstattung.

  2. AppolloniO (kein Partner)
    25. Mai 2016 11:44

    Am 24. 5. brchte die angeblich sooo neutrale "Presse" Interviews von Promis zum Wahlausgang. Eine komplette Seite mit 10 Personen aus der Haute Volee, von A wie Androsch bis Z wie Zimmermann. Und alle -Überraschung- freuten sich über den Wahlausgang und lobten VdB über den Grünen Klee.
    Bei einem Stand von Halbe/Halbe nennt man das ausgewogene Berichterstattung.

    • Romana (kein Partner)
      25. Mai 2016 17:05

      Detto in der Kleinen Zeitung vom 24.05. Auf 2 Seiten äußerten ausschließlich Vertreter der linken Kulturszene ihre Befriedigung über die Wahl VdBs. Kein einziger Mann (Frau) von der Straße wurde befragt und so ein völlig falsches Bild der Stimmungslage gezeigt. Offentlich muss man von Seiten der Medien auch nach der Wahl noch nachhelfen und manipulieren.

    • AppolloniO (kein Partner)
      26. Mai 2016 10:32

      Aber ja Romana, es gibt doch keine Lügenpresse! Nur Medien die halt etwas nahhelfen.
      Wer hat bloß soviele Journalisten als einäugige Blindgänger ausgebildet?

  3. Torres (kein Partner)
    25. Mai 2016 10:19

    Einer der Wahlanalysten hat eine meiner Meinng nach richtige und allgemein viel zu wenig beachtete Aussage getroffen: durch seinen Rücktritt hat Faymann die Wahl für Van der Bellen gerettet, und zwar weil damit viele "Wutbürger" etwas besänftigt wurden, die dann deshalb letztlich doch nicht für Hofer gestimmt haben.

  4. daLUPO (kein Partner)
    25. Mai 2016 00:23

    Ja, die Medien wollen scheinbar das Land spalten!

    Ja, Rot/Schwarz regiert bei uns und das ging mächtig schief, aber das interessiert das Ausland scheinbar nicht. Und die Auslandsmeinung ist doch meist nur eine Journalistenmeinung, die im eigenen Land oft als Lügenpresse bezeichnet wird, scheinbar zurecht. Komisch, überall in ganz Europa werden Linke Regierungen abgewählt, abgewählt vom Volk und nicht den Journalisten. Erstaunlich das Journalisten kein Problem haben, wenn Rote Regierungen versagen!

    Ich glaube der Journalismus schafft sich gerade selbst ab. Vielleicht ist es auch die Panik des Journalismuses der ständig Macht ans Internet verliert.

  5. Jurko (kein Partner)
    24. Mai 2016 22:51

    Liebe Österreicher ärgert Euch nicht all zu sehr. Ich habe mich eher gewundert, daß es so knapp war, denn es war klar, daß das System alle Register ziehen wird. Es haben nicht die schönen, jungen und angeblich intelligenten Linken gewonnen. So habe ich die nicht kennengelernt und auch ich hatte meine linke Phase. Gewonnen hat die Werte raffende Seite, während Hofer die Werte schaffenden kleinen Leute auf seine Seite ziehen konnte. Die SPÖ ist nun völlig entkernt und das ist ein gutes Ergebnis. Natürlich ist das Wiener Ergebnis beschämend, aber anscheinend hat die Bereicherung noch nicht Hietzing, Döbling und Währing im ausreichenden Maße erreicht. Gruß aus Deutschland.

    • Undine
      24. Mai 2016 23:02

      @Jurko

      Danke für die Trostworte! *******!
      LG nach D!

    • Nietzsche (kein Partner)
      25. Mai 2016 09:11

      So ist es - auch ich habe mich gewundert, daß es trotz der massiven Einflußnahme der Medien so knapp ausgegangen ist. Da werden jetzt sicher schnell weitere zehntausende Muslime eingebürgert, um zukünftige Mehrheiten zu sichern.

  6. astuga (kein Partner)
    24. Mai 2016 22:21

    Sachen gibt's...

    Google: derstandard Manipulation-Gruene-vermuten-Betrug-mit-Wahlkarten

  7. Österreich schafft sich ab! (kein Partner)
    24. Mai 2016 22:00

    Unter dem Kern-Bellen-Regime dürfte eine massive Verfolgung aller freiheitlichen Menschen einsetzen.

  8. Herbert Richter (kein Partner)
    24. Mai 2016 19:26

    An diesem Ergebnis stimmt vorne und hinten rein gar nix!
    Extrem befremdend stimmt das allzu frühe Eingeständnis der Niederlage durch Hofer.
    Noch befremdlicher das unbeteiligte Schweigen von Strache und der FPÖ Führungsriege - soviel Kreide können die unmöglich freiwillig gefressen haben. Diese vermeintliche Niederlage wird viel zu gelassen und vollkommen unkommentiert hingenommen!
    Müssig die Internetpannen der auszählenden, hochrechnenden und entscheidenden Cliquen aufzuzählen. Bevor ich denen glaube, kaufe ich meinen nächsten Wagen bei einem muslimischen Betrüger und Halsabschneider.
    Da schreit alles und jedes nach geheimem und volksschädigenden Absprachen, dienlich der weiteren ungestörten Vernichtung der Nationalstaaten zur Schaffung der Kalergschen NWO EUdssr. Aus gegebeben Anlaß verweise ich dringend auf den kürzlichen Besuch Straches in Israel - und da nichts ohne die Zustimmung der Auserwählten passieren darf, hat man der FPÖ klare Grenzen gesetzt. Nach dem Phaetonopfer Zitat: "Wie kann einer der Ariel heißt, soviel Dreck am Stecken haben?" Weil die eben alles dürfen!
    Daß der gemeine Österreicher blöd ist, war mir klar, daß jedoch soviele davon dermaßen vertrottelt ist, erschüttert mich. Das bringt mich auf den ebenso vertrottelten WK und seine heißgeliebten Tschuschen. Hier in Australien sind eben genau diese Tschuschen, egal ob deren Musel, katholisch oder orthodox sofort nach den eingefallenen Muselmanen, die am meisten verachtete Bevölkerungsgruppe und wie auf der ganzen Welt, wo diese Menschen einfallen, führend in jeder Verbrechensstatistik.

  9. Minze (kein Partner)
    24. Mai 2016 19:17

    Was für eine Überraschung! Die "positiven, guten, gebildeten, erfolgreichen, finanziell besser gestellten Menschen" konnten sich gegenüber dem "negativen, rechtsradikalen, dummen Unterschichtenmob" durchsetzen. Schade, ich hätte Kater Robi die Hofburg-Mäuse gegönnt! Anstatt von einem feschen Kater gefressen zu werden, müssen die jetzt erbärmlich an einer Nikotinvergiftung abkratzen.

  10. bürgerIn (kein Partner)
    24. Mai 2016 19:15

    liebe pröll-övp, das tagwerk ist vollbracht. der tag geht zu ende. und ihr mit ihm. ihr dürft nun wählen zwischen dem roten oder dem grünen sumpf oder zwischen sumpf in rot-grün.

    zum abschied in die politische bedeutungslosigkeit müsst ihr nun kein abendgebet mehr sprechen, sondern nur mehr b.b. zitieren: "nur die dümmsten kälber, wählen ihre schlächter selber".

  11. Anmerkung (kein Partner)
    24. Mai 2016 19:11

    Nachdem nun in der Bundespräsidentenwahl haarscharf doch noch das Gute gesiegt hat, wird es Zeit, für die Zukunft vorzubauen und die unverantwortlichen Rechtswähler abzustrafen.

    In einem ersten Schritt wird diesen Leuten die öffentliche Wohltat der Kulturbereicherung zu entziehen sein. Das im vorigen Jahr geschaffene Durchgriffsrecht zur Verteilung der "Flüchtlinge" wird dazu genutzt, diese Ausländer nur noch in jenen Gemeinden unterzubringen, die eine Mehrheit für den neuen Bundespräsidenten ergeben haben. Diese Erhebung ist ein positiver Nebeneffekt der Wahl, den es zu nützen gilt.

    Hingegen werden Gemeinden, in denen der Kandidat Hofer vorne lag, nicht mehr mit "Flüchtlingen" beteilt.

    • Undine
      24. Mai 2016 21:47

      @Anmerkung

      Guter Vorschlag!!!

    • Anmerkung (kein Partner)
      24. Mai 2016 23:51

      @ Undine

      Danke. Ja, es gibt eine Reihe von Maßnahmen, denen man das in dieser Wahl gewonnene Zahlenmaterial zugrunde legen kann.

      Zum Beispiel gilt das auch für die Weltoffenheit. Die Stimmen für den neuen Bundespräsidenten bringen ja auch den Wunsch seiner Wählerschaft zum Ausdruck, sich möglichst intensiv für mehr Weltoffenheit in Österreich zu engagieren. Dieser Wunsch wird insbesondere im Zuge der Finanzierung der Migrationsströme ins weltoffene Österreich leicht erfüllt werden können.

      Sobald etwa die Frage von Sondersteuern zur Bewältigung der Einwanderungsfolgen virulent werden wird, werden alle Gemeinden in Österreich, die sich mit einer Wählermehrheit für Herrn Van der Bellen schmücken können, nicht nur bei der Kulturbereicherung zu bevorzugen sein, sondern darüber hinaus auch die Gelegenheit bekommen, eine Weltoffenheits-Sonderabgabe zu entrichten. Dabei wird es den Bürgermeistern freistehen, diese Abgabe auf ihre Gemeindebürger zu überwälzen. Daran zeigt sich schon die nächste positive Auswirkung, die damit verbunden ist: Die spendefreudigen Bürger brauchen sich dann nicht mehr lange nach einschlägigen Kontonummern zu erkundigen, sondern sie zahlen ihre Weltoffenheitsbeiträge einfach in die Gemeindekassen ein, aus denen sie dann unbürokratisch ans Finanzamt weitergeleitet werden.

      Unnötig zu sagen, dass auch dieses Benefizium all den Gemeinden versagt bleiben wird, in denen nur eine Minderheit für den neuen Bundespräsidenten gestimmt hat. Aber das bewirkt vielleicht eine sehr zu empfehlende Binnenmigration, weil alle diejenigen Bürgerinnen und Bürger, die sich gerne für die Weltoffenheit engagieren wollen und die ja auch meist selbst sehr mobil sind, dazu motiviert werden, in Gemeinden umzusiedeln, in denen ihresgleichen bereits in der Mehrheit sind.

  12. Gast (kein Partner)
    24. Mai 2016 18:30

    Es nervt schon, wenn man hier lesen muss "durch rechte Krawalle und Hetze" .

    Wann haben Rechte wo Krawall gemacht ? Die harmlose, lächerliche kleine Störaktion im Theater etwa ? Was ist das denn im Gegensatz zu den aggressiven und gewalttätigen Linken ?!
    Darf die Rechte auch noch einen Hauch von Auflehnung zeigen, ohne dass sie mit Linksextremen Taten gleichgesetzt werden, die tatsächlich gewalttätig sind ?

    Und das Wort "Hetzen" aufzunehmen, weil es die Linken den Rechten unterstellen ?
    Naja, wenn`s drauf ankommt, dann ducken, oder ?
    So schaut`s aus....

    Was tun die Rechten z.b. jetzt, nach der knappen Niederlage ?
    Und was hätten wohl die Linken getan ? Am Ballhausplatz rülpsen. Eben !

  13. phaidros, wohlbegründet (kein Partner)
    24. Mai 2016 18:19

    O.T., aus immer wieder gegebenem Anlass und mit besonderer Widmung an den feigen, anonymen Trottel, der nicht begreift, dass ich immer wieder hier herein schaue:

    • phaidros, wohlbegründet (kein Partner)
      24. Mai 2016 18:21

      Ich lege Wert auf die Feststellung, dass ich mit dem ABONNENTEN ›phaidros, aus gutem Grund‹ oder auch ›phaidros, mit gutem Grund‹ und. ev. weiteren Varianten, die glaublich am oder um den 25.4. hier nach 3 Jahren wieder aufgetaucht sind, nicht das Geringste zu tun habe.

      Nach meinem Abgang aus dem Forum hier im Jahr 2013 war ich gezwungen, wenn ich doch etwas posten wollte, mein Konto ›phaidros‹ zu variieren, da der Nick ja als vormaliges Abonnentenkonto gesperrt war. Einem Abonnenten ging das anscheinend gegen den Strich und er versuchte mich daran zu hindern, indem er eine Variante nach der anderen in seine eigene Nickliste aufnahm, sodass sie für mich – nunmehr wieder Gast – ebenfalls gesperrt waren. Nach der 6. oder so Variation sah er ein, dass das völlig sinnlos ist (oder es gingen ihm einfach die freien Nicks aus, was ich für wahrscheinlicher halte).

      @Andreas Unterberger: lieber Andreas, auch wenn Du damals nach 100en unentgeltlich für Dich erbrachten Arbeitsstunden nicht einmal den Mut aufbrachtest, auch nur einen halben Satz in ›meiner‹ Sache zu äußern, und obwohl Du meine ausdrückliche Bitte um explizites Eingreifen einmal mehr ignorierst, bitte ich Dich, diesen Kinderkram endlich wirksam zu unterbinden.

      Wenigstens dieses Bisschen Anstand zu erwarten, kann doch nicht überzogen sein. Die Latte liegt doch ohnehin nicht mehr sehr hoch. Danke.

      Des weiteren ersuche ich Dich abermals, endlich den Copyright-Hinweis auf Deiner alten Science-Blog–Seite entfernen zu lassen: wie Du weißt, liegt das Copyright der Artikel nicht bei Dir, sondern bei den Autoren (ausgenommen ggf. Kuich und Schaller).

  14. Stein
    23. Mai 2016 17:35

    Gratulation an alle VdB-Unterstützer , der Grün-Rot-Schwarzen-Einheitspartei, die Medien allen voran ORF, den Erzbischof, den Caritas-Direktor, die Diakonie, allen NGOs , der EU .

    Nun haben sie den gewünschten Präsidenten aus der linken Ecke zusätzlich zur linken Regierung die weiter so tun und lassen kann wie gewohnt . Die Polarisierung Österreichs ist vollzogen. Der Gesinnungsterror der Linken kann weitergehen. Wie lange dürfen Kreuze noch in den Schulen hängen?

    Sie wollen keine christlich-geprägte Heimat Österreich die selber bestimmt sondern den VereinigtenEuropäischenStaat mit weiterer Masseneinwanderung (mit einhergehender Kriminalität) und weiterer Islamisierung.

    Besonders vergönnt sei dies den Bewohnern der Städte die das mehrheitlich wollen.
    Von niemanden der Vanderbellen-Wähler will ich auch nur die kleinste Klage hören.

    Der kleine aber feine Widerstand der anderen Hälfte Österreichs wird sich in kleinen Alltäglichkeiten zeigen (auch im Kommunismus ließen sich die Menschen nicht alles gefallen und haben Mittel und Wege des Widerstands gefunden) und die nächsten Wahlen kommen bestimmt.

  15. franz-josef
    23. Mai 2016 17:07

    Was beim Nachbarn - nicht hierzulande natürlich - alles passieren kann: (Auszug aus posting von soeben auf PI betr. unsere BP-Wahl)

    Die Briefwahlauszählung in Österreich, die immerhin den ganzen Tag gedauert hat *Augenroll*, ist vielleicht nach dem Duisburg-Essener Muster abgelaufen:
    Bundestagswahl
    Erneute Wahl-Panne in Essen – 26 Säcke mit Stimmzetteln wurden im Aufzug vergessen
    Essen. Schon wieder eine Panne bei der Bundestagswahl: In einem Aufzug der Universität Duisburg-Essen wurden bereits am Montag 26 Säcke mit Stimmzetteln entdeckt und von der Polizei sichergestellt.

    ? Die Staatsanwaltschaft geht derzeit nicht von einer Wahlmanipulation aus und hat keine Ermittlungen aufgenommen.

    :))

    Bin schon neugierig, wieviele ungültige Brieflein gezählt wurden. Kann mir nicht so richtig vorstellen, daß viele Leute sich mühsam Wochen vor der Stichwahl Wahlkarten organisieren , nur um sie dann ungültig auszufüllen. Ein paar Zufälle mögen schon passieren, aber: Wenn die Zahl , die eigentlich verschwindend klein sein müßte, auffällig ist, wäre das ein Hinweis auf Wahlbetrug.

    • Wertkonservativer
      23. Mai 2016 17:25

      @ franz-josef:

      ziemlich schäbig, was Sie da insistieren:
      Sie beleidigen tausende brave ehrenamtliche Stimmenzähler in ganz Österreich, und trauen denen zu, zu schummeln.
      Schlechter Verlierer, nennt man das!

    • franz-josef
      23. Mai 2016 21:50

      Tun`s nicht immer gleich losschimpfen, werter Herr.

      Bei dieser Wahl gab es eben v.a. zuletzt Auf- oder meinetwegen Zufälligkeiten, und noch ist es nicht illegitim, Gedanken in Worte zu fassen.

      Der Text oben stammt, wie ich auch vermerkte, von einem Poster in Deutschland, der unsere Wahl interessiert verfolgt hat, und dem dazu die vergessenen Säcke im Aufzug einfielen. Was es doch alles gibt!

      Ihr Vertrauen in die Menschheit ehrt Sie, ich kann es auf Grund meiner Erfahrungen nicht so ganz teilen. Das heißt aber nicht, daß mir "tausende brave ehrenamtliche Stimmenzähler in ganz Österreich" suspekt sind.
      Einer genügte ja schon :)

      Ernstlich möchte ich Ihnen aber schon auch noch etwas sagen: ich habe nicht "verloren". Ich habe nach meinem besten Wissen um die prekäre Lage Österreichs den m.M. Besten der Kandidaten gewählt, beide Male.
      Und ich bedaure sehr, daß die Hälfte der Österreicher die Haltung des Herrn VdBellen teilt - wir werden dafür bitter bezahlen müssen, wir alle, Herr Michler. Leider.

    • Unerträglich (kein Partner)
      24. Mai 2016 18:39

      Ich wollte mich in diesen Streit mit dem Herrn "Wertehschonwissen" niemals einmischen. Weiß schon mit welch`herablassend, verächtlicher Manier er "Nichtmitgliedern" kommt. Dennoch, erlaube ich mir die Bemerkung zu machen, dass der Herr offenbar nach Streit sucht, sonst wäre er längst - wie zum x-ten Mal angekündigt aus diesem Blog verschwunden. Wo doch alle sooo bös zum ihm sind.
      Schon erstaunlich wie sich beobachten lässt, dass er ständig geradezu um den verbalen Watschenbaum bettelt, um sich danach wieder selbst bemitleiden zu können.
      Tut mir leid, das sagen zu müssen, aber offenbar schützt Alter vor Torheit nicht.

    • Shalom (kein Partner)
      24. Mai 2016 19:24

      Wie schrieb ich heute an anderer Stelle?
      Als sich Dr. Unterberger hier intensiv begründet als Hofer-Wähler deklariert hatte, schwieg er feige, der WK. Da hatte er keine Meinung, hätte er ja sonst gegen "seinen" Blogmaster anschreiben müssen. Jetzt hingegen küsst er dessen Hinterteil in widerlichster Weise, nur um hier weiter geistlose Provokation hinterlassen zu dürfen.
      Genau diese charakterlosen ÖVPler sind und waren es, die einen VdB in die Hofburg verholfen haben. Othmar Karas unter den Gratulanten bei der VdB-Party sagt wohl alles über jene Partei, die einst von Patrioten wie Figl und Raab geleitet wurde.
      Meine höchste Verachtung gilt den ÖVP-Buseks, Rieglers, Molterers, Prölls, Rauch-Kallats, Fischlers, Konrads etc., die diesen Ultralinken unterstützt hatten. Und dazu gesellt sich auch die "nicht wahlempfehlende", jedoch VdB gewählt habende Dr. Griss!
      Der 22 05 16 ist einer der schwärzesten Tage seit 1945! "Dank" der ÖVP!!!

  16. Bob
    23. Mai 2016 17:04

    Jetzt steht fest: 50% der Österreichischer wollen einen Kommunisten als BP der schon leichte Vergesslicheiten (die Krankeheit heißt so glaube ich de ...?) an den Tag legt, und es mit der Wahrheit nicht so genau nimmt. Für die FPÖ ein großer Erfolg, gegen so viele Widersacher anzukämpfen. Der wichtigste Trost ist das Norbert Hofer für größere Aufgaben frei bleibt.

  17. kremser (kein Partner)
    23. Mai 2016 17:00

    Es ist unglaublich. Oberösterreich (Niederösterreich nicht viel besser) als ÖVP Kernland wählt VdB. ÖVP steht also jetzt für ein Glawischnig Programm: Massenmigration, Asylindustrie, Erbschaftssteuer, absolute EU Hörigkeit ...
    DIE ÖVP IST POLITISCH TOT!

    • Rau
      23. Mai 2016 17:08

      ÖVP steht für gar nichts mehr!

    • Bob
      23. Mai 2016 17:08

      Die ÖVP ist schon länger tot und total verblödet. Sonst wäre es nicht möglich das ÖVP Mandatare Wahlempfehlung für einen Grünen abgeben.

  18. logiker2
    23. Mai 2016 16:57

    grundsätzlich ändert sich nicht viel : wir hatten mit Fischer bereits einen Atheisten und Kommunismusanhänger und jetzt wieder. Das Land wird weiterhin verscherbelt, ruiniert und abgeschafft. Die Mehrheit ist dafür.

    • Bob
      23. Mai 2016 17:09

      Die Parasiten können beruhigt weitersaugen!

    • Rau
      23. Mai 2016 17:32

      Redens doch nicht einen derartigen Unsinn.
      Wir haben jetzt eine Koalitionsregierung die grad mal auf 22% kommt, wenn man schon mehr in diese Wahl hineininterpretieren will, als meiner Meinung nach, zulässig.
      Weder Van der Bellen noch Hofer standen uneingeschränkt für den Regierungskurs, oder wurden bei dieser Wahl damit in Verbindung gebracht. Dass keine Neuwahl stattfindet, verdanken wir einzig und allein penetrantem Sesselklebertum!
      Michael Fleischhacker ehemaliger Chefredakteur der Presse hat es schon richtig auf den Punkt gebracht, wenn er sagt, dass eigentlich 100% was anderes wollen, als diese Regierungsarbeit.

    • logiker2
      23. Mai 2016 20:36

      na ja, die Wende wird mit einem grü,n getarnten Kommunisten nicht stattfinden, der für eine EU Diktatur und die Abschaffung der Nationalstaaten sowie unbegrenzte Invasion, neben den sonstigen grünen Gesellschaftsverbrechen, steht. Die linksversiffte Regierung, dank den ÖVP= Österreichverräter, wird nunmehr sich in ihrem Kurs bestätigt fühlen und damit ihren Linkskurs legitimieren. Wir haben bekanntlich weiterhin einen Kommunisten als BP, einen roten Kanzler und eine rote NRP, sowie einen Rotfunk und weitere linksversiffte bestochene Medien, eine sich prostituierende grüne Partei, die für jeden Schaden der Österreich zugefügt werden kann zu haben sind und eine "parteiunabhängige" Justiz. Die Schwarzen sind oben beschrieben. Sie haben keine Veranlassung ihre Politik zu ändern, weil das Volk ihnen am A.....vorbeigeht, bis auf das noch notwendige Kreuzerl alle fünf Jahre. Aber das wird sich ohnehin bald erledigen, wenn wir Dank der Linken als Provinz Austria den Sowjet in Brüssel vielleicht (mit 99,9 %) wählen dürfen.

  19. Undine
    23. Mai 2016 15:38

    Noch ist der Wahlausgang nicht fix---wir müssen weiter zittern! Da liest sich der Kommentar von Werner REICHEL auf ORF-WATCH sehr gut zum Thema "Wahl":

    "Nicht reformieren, nicht privatisieren, zusperren!"

    Der ORF hat im Präsidentschaftswahlkampf alle Register gezogen und mehr oder wenig offen Wahlwerbung für Alexander Van der Bellen betrieben. Man hat gar nicht erst groß versucht, die Meldungen, Reportagen, Analysen oder Berichte als objektiv, unabhängig und äquidistant zu tarnen. Zuviel ist für den Staatsfunk auf dem Spiel gestanden. Ein blauer Bundespräsident wäre für den Staatsfunk eine Katastrophe, wo doch der ORF seit Jahrzehnten die Freiheitlichen als politisch Aussätzige behandelt und täglich in allen Formaten abwatscht. Man fürchtet sich, zu Recht oder nicht, dass sich die FPÖ, sollte sie an die Macht kommen, dafür revanchieren wird. Entsprechend motiviert waren die ORF-Journalisten, um Sascha den Einzug in die Hofburg zu ermöglichen. Denn eines ist sicher, in Van der Bellen hat der ORF für sich und seine Begehrlichkeiten einen treuen Fürsprecher. Eine Hand wäscht die andere. Das ist der Deal.

    Deshalb rollte die ORF-Starjournalistin Ingrid Thurnher im großen abschließenden TV-Duell jedes Mal mit den Augen, um ihren Ekel vor Norbert Hofer demonstrativ zur Schau zu stellen. Man schreckte selbst vor einer plumpen Unterstellung knapp vor dem Urnengang nicht zurück, um Hofer als Lügner zu desavouieren. Blöd nur, dass jede „blaue Dumpfbacke“ innerhalb von Sekunden via Google den ORF-Schmäh enttarnen konnte. Wenn einem die eigenen Vorurteile zum Verhängnis werden, sollte man sie vielleicht einmal gründlich überdenken.

    All das hat eines ganz deutlich gezeigt: Der ORF hat als öffentlich-rechtlicher Rundfunksender, der mit seiner im Gesetz verankerten Sonderstellung und seinem Gebührenmonopol nach wie vor den heimischen Rundfunkmarkt dominiert, völlig versagt. Was der ORF in den vergangenen Wochen den Gebührenzahlern zugemutet hat, war nicht unabhängig, war kein qualitativ hochwertiger Journalismus, war nicht ausgewogen und nicht fair. Der Staatsfunk hat massiv versucht, das Wahlverhalten und die öffentliche Meinung in seinem Sinne, also in Richtung Van der Bellen, zu beeinflussen. Das entspricht zwar offenkundig dem politischen Willen der Regierung, der Grünen und der künstlerischen Elite im Land, aber nicht dem im ORF-Gesetz festgeschriebenen öffentlich-rechtlichen Auftrag. Das war Propaganda für den Kandidaten der österreichischen Blockparteien. Nicht mehr und nicht weniger.

    VOLLTEXT auf ORF-WATCH!

    • franz-josef
      23. Mai 2016 15:50

      Doch, ist fix. Die krone.at weiß schon, daß der Parteilose nun Oberbefehlshaber des Bundesheeres ist.

    • Bob
      23. Mai 2016 17:10

      Wird jetzt der neue Verteidigungsminister wieder ausgetauscht?

    • franz-josef
      23. Mai 2016 22:06

      @ Bob
      Brauchen wir nicht austauschen. Zum einen hat er sich nicht mehr zu Wort gemeldet, seit Faymann weg und Kern da ist und Sobotka und Fischer den Nachbarn versicherten, daß wir keinesfalls die Grenzen schließen werden. Und zum anderen könnte er schlimmstenfalls ja nur wieder tun, was er - als er noch nicht Verteidigungsminister war - in Nickelsdorf im Auftrag schon praktiziert hat: freundlich durchwinken. (War doch so, oder?)

      Ich könnte mir vorstellen, daß Herr Doskocil zur Zeit mit einem Gewissenskonflikt beschäftigt ist und bin gespannt auf das Ergebnis.

  20. Patriot
    23. Mai 2016 14:31

    Aus dem Standard:

    Van der Bellen in Wiener Neustadt vorne
    Nach der Auszählung der Briefwahlstimmen liegt Van der Bellen auch in Wiener Neustadt an erster Stelle. Nach Rathaus-Angaben vom Montag erzielte er in der zweitgrößten Stadt Niederösterreichs 50,41 Prozent. Auf Norbert Hofer entfielen 49,59 Prozent. Sonntagabend hatte das vorläufige Ergebnis noch 50,69:49,31 für Hofer gelautet.


    Ungefähr so stelle ich mir das vor.

    50.41% : 49.59% bei der Briefwahl vs 49.31% : 50.69% an der Urne

    Wenn nicht betrogen wird.

    • Patriot
      23. Mai 2016 14:37

      Sehr verdächtig ist auch der hohe Prozentsatz an ungültigen Stimmen, jetzt 3.7% vs 2.1% im 1. Wahlgang. (Anmerkung, bei den Zahlen des 1. Wahlgangs im folgenden Link sind die Briefwahlstimmen schon enthalten, was aber den Prozentsatz nicht wesentlich ändert.)

      http://wahl16.bmi.gv.at/

      Insgesamt gab es im 1. Wahlgang nur 543.129 abgegebene und 534.774 gültige Wahlkarten.

      http://wahl16.bmi.gv.at/1604-bw_ov_0.html

      So was aber auch. Auf einmal gibt es viel mehr Wahlkarten, was man mit dem Wetter erklären will. Dummerweise waren die Wahlkarten aber schon Wochen früher verfügbar, und in dem Zeitraum stimmt keine Wetterprognose der Welt mehr.

      Und viel mehr ungültige Stimmen, so nach dem Motto: "das Kreuzerl beim Hofer sieht stark nach einem Hakenkreuz aus. UNGÜLTIG!!!"

    • franz-josef
      23. Mai 2016 16:45

      In Salzburg wurden die Wahlkartenzahlen laufend veröffentlicht. Dann brach der Server zusammen, zu viele Zugriffe, Sendepause.
      Davor schon verkündete der Salzburger Computer den Sieg VanderBellens. War aber nur technisches Gebrechen, eine Testversion, die sich selbständig gemacht hat...
      Scheint ja öfter zu passieren: auch in D verkündete im Vorjahr der Stadtcomputer (wenn ich mich richtig erinnere, Göttingen) das offiziell herbeigewünschte Ergebnis vorzeitig - war auch eine Testversion, die versehentlich ins Freie entwischt war...

      Hier gibt es sicher Experten, die bestätigen können, daß in Salzburg alles in Ordnung war? Daß nicht die laufenden Wahlkartenergebnisse schließlich außer Kontrolle geraten sind?
      Ich wäre schon sehr beruhigt, wenn das alles Zufälle oder technische Fehler, die immer vorkommen, wären.

  21. Undine
    23. Mai 2016 13:55

    Angenommen, Norbert HOFER hätte diese Unterstützung bekommen von ORF, ROT, SCHWARZ, GRÜN, NEOS, GRISS und den Staats-Künstlern, auf die sich Van der Bellen verlassen konnte---HOFER hätte garantiert 95 % aller Stimmen einfahren können!

    Mit dieser gewaltigen, geradezu penetranten Unterstützung, die VdB zuteil geworden ist, ist sein Ergebnis eigentlich beschämend; OHNE diese KONZERTIERTE Wahlhilfe wäre VdB glatt durchgefallen.

    Wer, wie VdB, TROTZ der massiven Unterstützung NICHT MEHR Stimmen einfangen kann als der GEGNER Norbert HOFER, gegen den von allen Unterstützern mithilfe des ORF pausenlos GEHETZT worden ist, der ist der VERLIERER---selbst wenn er in der Hofburg landen sollte!
    Mit DIESER Unterstützung hätte sogar ein SCHIMPANSE gewinnen müssen!

  22. Undine
    23. Mai 2016 13:41

    Kleine Mittagsjournal-Nachlese:

    Nichts zeigt anschaulicher, WIE LINKS der ORF steht, sonst hätte man einem linxlinken FILMEMACHER nicht geschlagene 6 Min. 42 Sek. REDE-ZEIT GESCHENKT, nicht nur, um sich und "die (STAATS-)KÜNSTLER" wichtig machen zu können, sondern um darzulegen, wie sich ein Kommunist die "Umverteilung" vorstellt, denn dieser kleine Maxi wähnt Österreich immer noch als unendlich REICHES Land, das übergenug Geld hat, um es umzuverteilen---an die Invasoren, versteht sich!

    "Erwin Wagenhofer: Umbruch überfällig"

    http://oe1.orf.at/konsole_small?audio_title=&url=http%3A%2F%2Fapasfftp1.apa.at%2Foe1%2Fnews%2F00026E1A.MP3

    Hat nun--- etwa wegen des momentanen Gleichstandes der Prozentpunkte beider Kandidaten---auch ein HOFER-Befürworter eine ähnlich lange Redezeit eingeräumt bekommen, um Norbert HOFER zu beweihräuchern?

    Natürlich lautet die Antwort NEIN!

    So viel zur angeblichen "OBJEKTIVITÄT" des ORF!

  23. Erich Bauer
    23. Mai 2016 13:15

    Update zu den Wahlkarten-Stimmen: Van der Bellen liegt bei 63,8%

    197.576 Wahlkarten-Stimmen sind ausgezählt. Das aktuelle Zwischenergebnis der Wahlkarten-Auszählung: Van der Bellen: 63,8% Hofer: 36,2%

    • Erich Bauer
      23. Mai 2016 13:20

      Es wird ganz knapp

      Mittlerweile sind österreichweit 225.171 Wahlkarten ausgezählt. Der Vorsprung von Van der Bellen bei den Wahlkarten schmilzt. Aktueller Auszählungs-Stand der Wahlkarten: VdB: 61,4% Hofer: 38,6%

      WIEN zeigt sich als außerordentlich brav und hochgebildet. In Wien sind mittlerweile 104.716 Wahlkarten ausgezählt. Der Stand der Wahlkarten-Auszählung in Wien: Van der Bellen: 70,3% Hofer: 29,7% In Wien sind 14 von 23 Bezirksergebnissen da.

    • Erich Bauer
      23. Mai 2016 13:44

      Neues Ergebnis-Update nach 339.901 ausgezählten Wahlkarten. So steht es derzeit bei den Wahlkarten (Auszählungsstand 13.38 Uhr): VdB: 60,4% Hofer: 39,6% Mit diesem Ergebnis wäre Hofer in der Hofburg.

    • franz-josef
      23. Mai 2016 14:28

      39,4 und 60,6 errechnete unser Riese als Schwelle.

      (nur zum einfacheren Vergleich dazugestellt)

    • Undine
      23. Mai 2016 15:03

      Ich kann mir gut vorstellen, daß man bei Unklarheiten bei VdB etwas "großzügiger" sein wird als bei Hofer!

    • franz-josef
      23. Mai 2016 15:48

      laut krone.at schon erledigt
      Bin gespannt, wieviele ungültige Stimmen es bei der Briefwahl gegeben hat od besser gesagt, wieviele sich ergeben haben

  24. Bob
    23. Mai 2016 12:33

    Nachdem der ORF festgestellt hat das FPÖ Wähler eher unintelligent sind, ist mir auch klar geworden warum so viele Bürger ORF Gebühren zahlen.

  25. Ingrid Bittner
    23. Mai 2016 12:26

    Wie immer die Wahl für Van der Bellen ausgehen wird, knapp über oder knapp unter 50 %, einbilden braucht er sich drauf absolut nichts. Der Herr Professor hat es dann "arschknapp" mit gigantischer Untersützung geschafft, Grün, Rot, Schwarz, Pink und Frau Griss, gegen Norbert Hofer, der als Parteikandidat der Freiheitlichen ja unbedingt verhindert werden musste, wenn es denn so sein sollte, dass Hofer knapp unter 50 % aussteigt, dann kann der schon stolz auf sich sein. Allein von den Freiheitlichen unterstützt und allein gegen die Genannten und mit der Chance in zwei, drei Jahren wieder antreten zu können, wenn man sich die Worte von Klaus Kelle überlegt, der sicher nicht so unrecht hatte.
    Ein Mensch wie Van der Bellen, der, wenn er gearbeitet hat, immer in Staatsdiensten war und dann halt bei den Grünen, der kann das Arbeiten nicht wirklich gelernt haben und wenn er denn, sein neues Amt dann mit Leben erfüllen will, dann bedeutet das Arbeit und nochdazu beobachtet von vielen. Da kann man sich nicht dauernd zurückziehen, da muss man präsent sein und ob das der alte Mann schafft, ich wage es zu bezweifeln. Weil ich selber weiss, welch Unterschied es macht, ob man 50, 60 oder 70 ist. In einen Tag kann man natürlich mit 50 unvergleichlich mehr hineinpacken, als denn später, das wird mit jedem Jahr weniger, auch bei einem Herrn Van der Bellen. Auch wenn er einer von den ganz Langsamen ist, er wird nicht dahintümpeln können, wenn er z. B. Österreich im Ausland vertreten muss.

  26. Undine
    23. Mai 2016 11:40

    Wie war das doch bei der vorletzten WIEN-WAHL?

    Der GRÜNE MARGULIES ortete WAHLKARTEN-BETRUG der SOZIS:

    ""Stimmzettel für Demenzkranke": SPÖ-Wahlbetrug?

    06.10.2010 | 13:19 | (DiePresse.com)

    Schwere Vorwürfe der Grünen: Die Sozialdemokraten sollen Migrantenvereine mit Geldversprechen beeinflussen und Wahlkarten für schwer demente Menschen geordert haben.

    "Die Wiener Grünen befürchten massiven Betrug bei der Wien-Wahl. Gemeinderat Martin Margulies warf der SPÖ am Mittwoch vor, Wahlkarten für schwer demente Menschen zu ordern und Migranten und deren Vereine mit Geldversprechen zu beeinflussen. Margulies: "Ich befürchte, dass der SPÖ jedes Mittel Recht ist, um ihre absolute Mehrheit zu erhalten.

    "FPÖ und Grüne haben am Freitag - zwei Tage vor der Wiener Gemeinderatswahl - Wahlbetrugsvorwürfe gegen die SPÖ erhoben. Die Grünen wollen Anzeige erstatten, die Freiheitlichen eine Art "Kopfgeld" für Hinweise auf Wahlbetrüger aussetzen."

    "Grün-Gemeinderat Martin Margulies hegt den "Verdacht auf Wahlbetrug" in der türkischen Community. Besucher von türkischen Cafés seien Antragsformulare zur Bestellung einer Wahlkarte mit den Worten "Ihr wählt ja sowieso SPÖ, wir können das übernehmen", vorgelegt worden, die dann von den Angesprochenen unterschrieben worden seien, so Margulies.

    Hunderte Wahlkarten betroffen?

    "Nach Zustellung der Formulare in die Cafés sind diese aber nicht den Antragstellern übergeben, sondern von 'Wahlhelfern' mitgenommen worden", meinte Margulies. Es handle sich dabei um mehrere Hundert Wahlkarten."

    http://diepresse.com/home/politik/wienwahl/600626/Grune-werfen-SPO-Wahlbetrug-in-TurkenCommunity-vor

    Die GRÜNEN wollten damals ANZEIGE erstatten.
    So weit kam es nicht, denn HÄUPL winkte mit einem Eheversprechen mit den Grünen und einem lukrativen VIZE-BÜRGERMEISTER-SESSEL.

    "Vor Tische las man's anders!" könnte man sagen.

    Da überlegt man sich als GRÜNE Partei natürlich eine Anzeige---bei DIESEM Preis fürs Schweigen.

    • franz-josef
      23. Mai 2016 14:18

      !!!Da haben die Grünen sicher viel dazugelernt - falls sie es noch nötig hatten.

  27. teifl eini!
    23. Mai 2016 11:17

    Nun, es ist bei diesem Ergebnis tatsächlich egal, wer letztlich in die Hofburg einzieht. Gewinnt VdB, erhöht das womöglich Straches Chancen in zwei Jahren. Gewinnt Hofer, könnte er für eine Imagepolitur der Blauen sorgen (oder deren Image völlig vernichten durch zwei, drei Patzer).

    Wirklich spannend sind die Detailergebnisse und ich finde, man konnte noch nie zuvor eine so scharfe Trennung der Bevölkerungsschichten erkennen. Als Grazer, der gern seine Radtouren im Grazer Umland macht, habe ich wortwörtlich ein "Bild" vieler Gemeinden und ich bin überrascht, wie sehr dieser oberflächliche, weil auf Äußerlichkeiten beruhende Eindruck bestätigt wurde:

    Im Bezirk Graz Umgebung wählten 58% Hofer (vor Auszählung der Wahlkarten wohlgemerkt). Aber jene Gemeinden, die einen starken Zuzug junger, besser situierter Familien mit höherem Bildungsabschluss aufweisen und sich durch entsprechend höhere Grundstückspreise "auszeichnen", wählten mehrheitlich VdB. Man hätte es auch am Anteil schicker Passivhäuser ablesen können: Stattegg, Hart, Kainbach, Lassnitzhöhe.

    Dort, wo die Häuser schon älter sind, weniger gebaut wird, wo es schattiger und lauter ist, gewann Hofer deutlich (die Mur auf- und abwärts von Graz).

    Angeblich stimmten 74% der Wähler mit Matura oder Uni-Abschluss für VdB. Die FPÖ hat hier ein strategisches Problem: fährt sie weiter ihren strammen Protestkurs, wird sie in diesem Wählerreservoir keinen Blumentopf gewinnen. Wird sie moderater im Ton und geht auch mal "staatstragende" Kompromisse ein, könnte sie als Systempartei wahrgenommen werden und verliert die Benachteiligten.

    Die FPÖ hat die SPÖ-Kernwählerschicht abgeräumt. Ausgehend von einem festen 30%-Fundament, traue ich ihr bei der NR-Wahl nun maximal 35% zu. Darüber wird die Luft sehr dünn. Hofer als Spitzenkandidat wäre da ein strategisch guter Kompromiss.

    Kein Licht sehe ich für die ÖVP: den Spagat zwischen ökologisch-urban-gegendert und ländlich-konservativ nimmt man dieser zentralistischen Beamten- und Kämmererpartie einfach nicht (mehr) ab. Gehen sie nach der NR-Wahl als 15%-Partei mit rot-grün in eine Koalition, können sie überhaupt zusperren.

    • haro
      23. Mai 2016 12:55

      Angeblich ...
      Die hochgebildeten, guten, jungen, schönen, erfolgreichen Menschen wählten alle VdB ....

      Und wen wählten dann die vielen eingebürgerten, urbanen Muhammeds (mit welcher Bildung) ?
      Da hört man so gar nichts von einer Statistik...

    • teifl eini!
      23. Mai 2016 13:38

      @ haro

      Mich würde auch interessieren, wie valide diese Daten sind. Jedenfalls hat sich mein subjektiver Eindruck bestätigt: die attraktiveren Speckgürtelgemeinden mit höheren Grundpreisen wählten VdB, weniger attraktive Wohnviertel Hofer. Ist in und um Wien nicht anders: Perchtoldsdorf, Klosterneuburg, Mödling, 1., 8. und 9. Bezirk ...

      Umgelegt auf Österreich: die im Föderalismus nettozahlenden Bundesländer mit dem größten Anteil an Spitzenverdienern, nämlich Wien und Vorarlberg wählten VdB. Der dritte große Nettozahler OÖ könnte noch grün werden.

      Irgendwie logisch: diejenigen, die es sich im System ganz gut einrichten konnten oder direkt vom System profitieren, möchten lieber den Status Quo bewahren. Während sich die hackelnden Niedrigverdiener über die Privilegien der Oberen (und deren Bevormundung) genauso ärgern wie über die vergleichsweise hohe Mindestsicherung der nicht am Arbeitsmarkt vermittelbaren Zuwanderer.

      Was die Wähler mit Migrationshintergrund betrifft, sind mir keine Daten bekannt. Der Bildungsgrad wird auch hier eine Rolle spielen, außer bei den Muslimen, die wohl VdB gewählt haben; sofern sie überhaupt zur Wahl gegangen sind.

    • logiker2
      23. Mai 2016 16:13

      und ganz interresant: 60% der Frauen wählten den Grünkommunisten: Die Fiki-Fikikultur dürfte doch nicht so uninterresant sein, den die Schönheit des Mannes wird es ja doch nicht sein.

  28. Politicus1
    23. Mai 2016 10:15

    In Österreich gibt es rund 13.000 Wahlsprengel (Wahllokale).
    Sollte es nach Auszählung der Wahlkartenstimmen tatsächlich so 'arschknapp' werden, dass nur ein paar Tausend Stimmen Unterschied sind, dann würde ich - egal welcher Kandidat - auf alle Fälle eine Nachprüfung beantragen.
    Wenn dann nicht einmal 1 Stimme in jedem zweiten oder gar dritten Wahlsprengel ausschlaggebend ist, kann doch schon mal ein Irrtum bei der Zählung unterlaufen sein.
    Außerdem waren in sehr vielen Wahlkommissionen keine Vertreter der Hofer-Partei anwesend.

  29. Waltraut Kupf
    23. Mai 2016 09:57

    Daß man seitens das ORF am Abend die tatsächlich ausgezählten Stimmen mit der Hochrechnung in bezug auf die noch nicht ausgezählten Wahlkarten vermischt hat, ist m.E. absolut unseriös. Wenn van der Bellen von einer Aufholjagd spricht, so ist das ebenfalls unzutreffend. Es war schon vor dem Ausscheiden der anderen Kandidaten klar, daß deren Stimmen gegebenenfalls mehrheitlich van der Bellen zufallen würden. Die einzige Frage war, ob das ungefähr zwei Drittel oder drei Viertel der freien Stimmen sein würden. Ich habe unmittelbar nach dem ersten Wahlgang meine Privatberechnung durchgeführt und bin praktisch auf das jetzt vorliegende Ergebnis gekommen, allerdings mit einem etwas größeren Schwankungsrahmen. Auch wenn van der Bellen gewinnen sollte (zu meinem Leidwesen), so ist das jedenfalls nicht auf die behauptete Glanzleistung einer Aufholjagd zurückzuführen, es war klar, daß das Land in pro-österreichische und pro-internationalistische Kräfte gespalten ist. Beides unter einen Hut bringen zu wollen ist aus meiner Sicht die Quadratur des Kreises, im allergünstigsten Fall könnte gerade noch Schadensbegrenzung betrieben werden.

  30. Erich Bauer
    23. Mai 2016 09:50

    Auch ich sehe diese, „Spaltung“ - entgegen den Boulevardmedien/Mainstreammedien nicht sehr dramatisch. Politisch ist JEDER Kandidat nach diesem "Foto-Finsh" (das Ergebnis steht erst heute Nachmittag fest) in seinem propagierten "Aktionsradius" einigermaßen eingeschränkt... Die Weisheit des "Wahlvolkes"?

    Eines steht jedenfalls fest: Auch wenn der „rechtspopulistische" Kandidat um ein paar Stimmen diese Wahl NICHT für sich entscheidet...

    Mit diesem Wahlergebnis zeichnet sich erstmals – leider noch etwas schüchtern und verhalten - ein Paradigmenwechsel in der allgemeinen „Wertehaltung" ab. Nachdem Volk Familie, Religion, Nation und traditionelle Werte über Jahrzehnte der mutwilligen Zerstörung, im Zeichen WESTEUROPÄISCHER „Der-Neue-Mensch-Ideologie“, ausgesetzt waren und der „Feldversuch“ nicht bei allen „Laborratten“ verfing, geraten die Sozialingenieure und Systemprofiteure aus den Häuschen. Der schöne, vom dummen/ungebildeten Volk abgesonderte und „desinfizierte“ Campus könnte nämlich zur Ruine verfallen…

    DIE LETZTEN TAGE DER ROTZGRÜNEN?
    "Österreich ist eine Versuchsanstalt für den Weltuntergang (von LinksGrün, Anm.)" (Karl Kraus)

  31. Undine
    23. Mai 2016 08:32

    A.U. titelt gestern am Abend:

    "Unklares Ergebnis, klare Folgen"

    Bastian Griffel hat die neuesten Informationen---das Ei des Kolumbus schlechthin:

    "Nach Stimmengleichheit: Van der Bellen und Hofer teilen sich das höchste Amt im Staate"

    http://www.infocusmagazin.com/#!Nach-Stimmengleichheit-Van-der-Bellen-und-Hofer-teilen-sich-das-höchste-Amt-im-Staate/z6zb0/574209790cf2e2c9bd4f267a

    • Cotopaxi
      23. Mai 2016 10:21

      Das würde ich auch präferieren: Bellen ist BP im wertkonservativen Vorarlberg und im U6-Bobo-Wien und Hofer in den anderen Bundesländern.

    • Undine
      23. Mai 2016 11:53

      @Cotopaxi

      Hoffentlich klagt der VdB den eifrigen Jung-Journalisten nicht, weil zu seinen Häupten beiderseits---natürlich gaaanz zufällig!--- "Würstel" zu lesen ist! ;-)

    • Cotopaxi
      23. Mai 2016 16:30

      Der traut sich was!

  32. Abaelaard
    23. Mai 2016 07:49

    Bei diesem denkbar knappen Sieg VdBs kann sich die FP entspannt zurücklehnen. Das Versprochene liefern muß nun er und das kann er nicht. Eine große Zahl Hoferwähler wird wahrscheinlich bleiben, die Protestluft ist ja nun auch noch nicht verpufft und wird sich bis zur Nationalratswahl womöglich noch verstärken. Die VP hat sich mit ihrer Unterstützungsorgie der Altversager marginalisiert, warum sollte ein Schwarzer der Hofer gewählt hat denn nun zurückkehren wenn ihm die Partei in den Rücken gefallen ist, im Gegenteil werden die Grünwähler in der VP wieder unter den Rockzipfel ihrer Partei zurück kriechen aber der Hoferanteil ist weg den hat die FP auf Dauer bekommen. Und in 3 Jahren gibt es eine neuerliche BP- Wahl das ist ziemlich sicher.

  33. Leopold Franz
    23. Mai 2016 07:41

    Die Ergebnisse in Vorarlberg und vor allem wieder in Wien sind erschütternd. Was muss denn in dieser Stadt noch alles passieren, um Rotgrünschwarzpink unter 60 Prozent zu drücken? Wahrscheinlich hat der beabsichtigte Bevölkerungsaustausch schon stattgefunden, eine andere Mehrheit ist absehbar wohl nicht mehr möglich.
    Herr Hofer wäre im Fall seiner jetzigen Niederlage der bessere Kanzlerkandidat in zwei Jahren, das wäre mein Trost.

    • franz-josef
      23. Mai 2016 10:29

      Ganz meine Meinung. Der Mann ist so vital und geistig beweglich, es wäre ohnehin gleichsam eine Talentverschwendung, , ihn auf einen Majestätssessel zu verbannen.

    • Torres (kein Partner)
      25. Mai 2016 10:10

      Zu den Ergebnissen in Wien und Vorarlberg kommt noch das Ergebnis bei den Frauen: über 60% für VdB. Warum, ist mir ein Rätsel; seine herbe Männlichkeit wird wohl nicht der Grund sein.

  34. HDW
    23. Mai 2016 00:36

    Also ich finde es gar nicht so schlecht, wenn VdB und seine Entourage zugeben muss nur "arschknapp" zu gewinnen! Dafür musste er und die ganze Unterstützer Lobby aber schon dermassen im Staube kriechen und sich erniedrigen!
    Dieses Bild bleibt solange die von Vranitzky u.Scholten und den schwarzen Raiffeisen Oldies geöffneten Gelschleusen bestehen bleiben. Die Stichwahl hätte bei all dem geworfenen Dreck weit schlechter ausgehen können!
    Und das würde gegen einen FPÖ Präsidenten so weitergehen bis die obig genannten endlich ins Pflegeheim verschwinden, bzw.sich die Ankündigungdspolitik des eitlen Wunderwuzzi sich wiedereinmal als linke Chimäre erwiesen hat. Mittlerweile kann sich eine rechte Elite in Ruhe auf die wirkliche Übernaahme der Macht vorbereiten bzw.überhaupt erst bilden. EIN Präsident allein wäre dazu sowieso nicht in der Lage und würde ständig angegriffen, das 50:50 für den dritten Nationalratspräsidenten ist aber eine schöne Ausgangslage und Motivation für die wirklich wichtigen Parlamentswahlen. Elitenbildung geht durch den (Geld)magen,besonders für die Journaille, Künstler und die leider notwendigen Juristen. Und übrigens bedeutet dies eine Vorbildwirkung im westlichen Europa, wo ganz ähnliche Vorgänge ablaufen.
    Zeichen allein genügen nicht mehr, es geht um die wahre Macht um die islamischen Massen abzuwehren.

  35. HDW
    23. Mai 2016 00:36

    Also ich finde es gar nicht so schlecht, wenn VdB und seine Entourage zugeben muss nur "arschknapp" zu gewinnen! Dafür musste er und die ganze Unterstützer Lobby aber schon dermassen im Staube kriechen und sich erniedrigen!
    Dieses Bild bleibt solange die von Vranitzky u.Scholten und den schwarzen Raiffeisen Oldies geöffneten Gelschleusen bestehen bleiben. Die Stichwahl hätte bei all dem geworfenen Dreck weit schlechter ausgehen können!
    Und das würde gegen einen FPÖ Präsidenten so weitergehen bis die obig genannten endlich ins Pflegeheim verschwinden, bzw.sich die Ankündigungdspolitik des eitlen Wunderwuzzi sich wiedereinmal als linke Chimäre erwiesen hat. Mittlerweile kann sich eine rechte Elite in Ruhe auf die wirkliche Übernaahme der Macht vorbereiten bzw.überhaupt erst bilden. EIN Präsident allein wäre dazu sowieso nicht in der Lage und würde ständig angegriffen, das 50:50 für den dritten Nationalratspräsidenten ist aber eine schöne Ausgangslage und Motivation für die wirklich wichtigen Parlamentswahlen. Elitenbildung geht durch den (Geld)magen,besonders für die Journaille, Künstler und die leider notwendigen Juristen. Und übrigens bedeutet dies eine Vorbildwirkung im westlichen Europa, wo ganz ähnliche Vorgänge ablaufen.
    Zeichen allein genügen nicht mehr, es geht um die wahre Macht um die islamischen Massen abzuwehren.

  36. El Capitan
    22. Mai 2016 23:29

    Runter vom Gaspedal, Freunde, runter und tippt leicht auf die Bremse!

    Auch wenn Nationalratspräsident Hofer wider erwarten verlieren sollte, dann so a***knapp, dass er in jedem fall mit erhobenem Haupt gehen kann. Er hat nicht deutlich verloren, sondern nach 120 Minuten nur beim Elferschießen.
    Das ist alles andere als eine Schande.

    In diesem Falle erwarte ich 6 rauchende Jahre van der Bellen, der jetzt schon leichte Anzeichen von Demenz zeigt. Dem wird es schon sehr bald leid tun, wenn er gewonnen hat. Versprochen!

    • Abaelaard
      23. Mai 2016 07:15

      Das werden keine 6 Jahre, VdB ist arbeiten nicht gewohnt und da muß er JEDEN Tag ran. Über etwaige gesundheitliche Probleme möchte hier gar nicht mehr spekulieren, das habe ich schon in einem früheren Beitrag getan. Bin neugierig was all die Unterstützer denn sagen werden wenn er orientierungslos womöglich im Ausland vor sich hin brabbelt.

    • franz-josef
      23. Mai 2016 10:34

      Ich glaube nicht, daß er sich sehr anstrengen wird müssen. Er ist sowieso nur ein Strohmann, ein Aushängeschild, ein für die Open Borders und Open Society Politik mißbrauchter "Maxl"
      Der Unterschied zwischen dem Bellen mit nachdenklichem Geschaue und jenem Brabbler auf dem bekannten Video entspricht einem gut versus schlecht medikamentös eingestellten Patienten.
      Da kann man schon vorbeugen, daß so eine Orientierungslosigkeit nicht mehr öffentlich passiert.

    • Anmerkung (kein Partner)
      24. Mai 2016 19:19

      @ Abaelaard ("... wenn er orientierungslos womöglich im Ausland vor sich hin brabbelt"):

      Meinen Sie das als Anregung, dass man dem neuen Herrn Bundespräsidenten ein Buch über Boris Jelzin schenken sollte?

  37. Lawrence (kein Partner)
    22. Mai 2016 22:56

    Koller von den SN bezeichnet sich im ORF gerade als "Meinungselite". Es waere Aufgabe dieser "Elite", mit den normalen Leuten zu reden....

    Ticken diese Leute noch richtig? Oder sehen die sich wirklich als Herrenmenschen ueber uns alle???

    • M.S.
      23. Mai 2016 14:20

      @Lawrence

      Vielleicht meinte er damit, dass Meinungselite die abnormalen Leute sind.

  38. Bob
    22. Mai 2016 22:27

    Es ist einfach unglaublich wie viele Idioten sich von den linken Medien beeinflussen lassen. Eine Niederlage für die Demokratie.

    • AppolloniO (kein Partner)
      25. Mai 2016 11:27

      Sorry, Bob, das sehe ich anders.
      Obwohl die ganze Republik aus ANGST(?) gegen Hofer mobil gemacht hat, so hat sich zu den zerbröselnden Altparteien auch noch Frau Griss und die Neos gesellt, haben die mit Ach und Krach diese 50% plus geschafft, mit fallender Tendenz.
      Ab sofort gibt`s für diese faschistische(!) Pressure-Group nur noch 50% minus.

  39. keinVPsuderant
    22. Mai 2016 22:03

    Ich darf mich zitieren:15. April 2016 13:25
    "Die erschreckende Ironie wird sein, dass ausgerechnet Hofer diesem Herrn Bellen zum Wahlsieg verhelfen wird ......", ich fürchte sehr, ich hatte recht, würde mich freue, wenn's trotzdem anders kommt.

    • Politicus1
      23. Mai 2016 08:09

      deshalb hätte ich viel lieber Frau Griss in der Stichwahl gehabt.
      Sie hätte als einzige Chancen gehabt, VdB zu verhindern.

    • Rau
      23. Mai 2016 10:45

      Und was genau wär da verhindert worden?

    • Konrad Loräntz
      23. Mai 2016 12:11

      ... hab ich mich verhört, oder meinte Griss tatsächlich es sollten ruhig auch heuer wieder 90,000 ....... hereinströmen ?
      A Frau wär´s halt gewesen. So gesehen eh bemerkenswert, dass die vereinigte Linke den alten Herrn präferierte.

    • Undine
      23. Mai 2016 15:13

      Griss ist sehr fit, die hätten wir sicher viel länger am Hals als den VdB!

    • Undine
      23. Mai 2016 16:55

      Braucht man eigentlich für das Amt eines BP eine Art Gesundheits-Nachweis, daß sich der ganze sündhaft teure Wahlaufwand überhaupt lohnt?

      Ich wünsche VdB Gesundheit und langes Leben, aber so schlapp und kränklich und von Raucherhusten geplagt, wie er wirkt, habe ich das Gefühl, daß wir bald wieder den ganzen Wahlrummel mitmachen müssen.

  40. Patriot
    22. Mai 2016 22:00

    Hier haben wir die Verteilung der Wahlkarten:

    http://www.bmi.gv.at/cms/BMI_wahlen/bundespraes/bpw_2016/FILES/Ausgestellte_Wahlkarten_BPW16_2WG.pdf

    Von 885.437 Wahlkarten insgesamt gingen 222.283 nach Wien (also nur ein Viertel), und 34.821 nach Vorarlberg. Man kann also von einer relativ gleichmäßigen Verteilung der Wahlkarten auf ganz Österreich ausgehen.

    An der Urne verliert Van der Bellen mit 48:52, und bei den Wahlkarten soll er angeblich mit 60:40 gewinnen. Bei Wahlen aus der gleichen Grundgesamtheit! Da wandern einfach so 24 PROZENTPUNKTE von Hofer zu Van der Bellen!!!! Nur weil die Leute den Stimmzettel statt direkt in die Urne etwas früher in ein Brieferl stecken. Wer's glaubt wird selig.

    • keinVPsuderant
      22. Mai 2016 22:41

      Es ist eine alte Tatsache, dass besser gebildete, (Schickeria) gerne Wahlkarten anfordern. Klar, dass VdB da viel besser abschneidet (siehe Wahlanalyse, wer hat wen gewählt, VdB führt haushoch Matura aufwärts).

    • Mariahilferin
      23. Mai 2016 00:41

      Die Grünen selbst haben einst Manipulationen bei der Briefwahl kritisiert:

      http://diepresse.com/home/politik/wienwahl/600052/Stimmzettel-fur-Demenzkranke_SPOWahlbetrug

    • Wyatt
      23. Mai 2016 06:18

      ..............VdB führt haushoch ? von Matura aufwärts ?
      Wer's glaubt wird selig!
      (Oder ist ein vom System hier angesetzter Propagandaschreiber)

    • Riese35
      23. Mai 2016 07:18

      @Patriot: Danke für diese Übersicht. Das ist interessant. Dennoch, die Wahl ist nicht gewonnen. Das Argument von "keinVPsuderant" ist nicht von der Hand zu weisen. Es ist gerade die Wiener "Bildungsschicht", die für mich erschreckende Argumente hervorgebracht hat.

      Wenn man davon ausgeht, daß es gerade diese Schicht ist, die Wahlkarten verwendet hat, und zwar österreichweit, und daß der andere Teil auf Wiener Pensionistenheime und Moscheevereine fällt, könnte die 60%-Hürde für VdB leicht zu schaffen sein.

      In absoluten Zahlen sind es 144.006 Stimmen, die VdB aufholen muß. Und wenn nur die Hälfte der Wiener Wahlkarten VdB wählt, sind diese Stimmen schon fast erreicht, sodaß VdB im Rest nur mehr kaum mehr als 50% erreichen muß.

      Es wird sehr knapp und spricht wirklich vieles für VdB. Nur Gebet und ein Wunder kann helfen.

    • fewe (kein Partner)
      25. Mai 2016 05:50

      @Riese35: Die Bildungsschicht - jedenfalls der überwiegende Teil davon - hatte leider Hitler an die Macht gebracht. Es gibt gebildete, die nicht sonderlich intelligent sind und die fallen auf Propaganda und irrsinnige Gedankenkonstrukte sogar eher herein als einfache Leute.

  41. Josef Maierhofer
    22. Mai 2016 21:46

    Na ja, unseren Bundespräsidenten wählen wir uns immer noch selber und das soll ein Zeichen an Europa sein.

    Ich halte Herrn Hofer die Daumen und hoffe, dass er die Bundespräsidentenwahl gewinnt. Denn auch er meint, Österreich zuerst.

    Von einem fairen Wahlkampf war keine Rede und das wurde von den linkslastigen Medien verursacht.

    Ja, ich halte die Daumen, meine Stimme habe ich ja abgegeben, dass genug andere auch für Herrn Hofer gestimmt haben, es wäre wirklich sehr wichtig für Österreich, diese Kontrolle der Macht.

    Am steirischen Parteitag hat es Herr Strache ja gesagt, auch wenn Herr Hofer Präsident ist und die FPÖ als stärkste Partei mit einer Regierungsbildung betrauen würde, kann es immer noch sein, dass die anderen sagen, wir haben zusammen die Mehrheit und wir machen eine Regierung, also so unrealistisch und machtbesessen ist die FPÖ nicht, dort, wo sie mitregiert, macht sie keine schlechte Figur. Das ganze ist eine Medieninszenierung.

    Es geht bloß um eine ganz wichtige Neuorientierung und Öffnung und um die Beendigung von einerseits Ausgrenzung und andererseits der Selbstbedienung und Selbstaufgabe Österreichs. Da könnte Herr Hofer Wesentliches bewirken und auch das Zeichen an Europa wäre dann ein solches, nämlich, wie Herr Hofer das immer wieder gesagt hat, der Souverän ist das Volk - auch für die EU.

    Ob der 'Mainstream' so was überhaupt verstehen kann ?

    • glockenblumen
      23. Mai 2016 09:11

      @ Josef Maierhofer

      Sie sprechen mir aus der Seele, ganz besonders im letzten Absatz******************************

  42. Riese35
    22. Mai 2016 21:24

    Habe es jetzt nochmals mit 679.082 gültigen Briefwahlstimmen durchgerechnet. Das ist jene Anzahl, die die ORF-Hochrechnung angenommen hat. Nicht alle Wahlkarten sind nämlich gültige Briefwahlstimmen. Wahlkarten können in der Wahlzelle abgegeben werden. Dann sind sie bereits heute mitgezählt worden, soweit ich verstanden habe. Wahlkarten können auch mit zu frühem Poststempel retourniert worden sein. Dann sind sie ungültig. Sie können gar nicht genutzt worden sein, und sie können absichtlich ungültig retourniert worden sein. Einmal wurden im ORF 720.000 potentielle Briefwahlstimmen für die morgige Auszählung genannt. Angenommen von der Hochrechnung wurden, wie gesagt, 679.082 gültige Briefwahlstimmen. Gehen wir einmal von dieser "wahrscheinlichen" Anzahl aus. Dann sieht die Rechnung wie folgt aus:

    Die Differenz nach Auszählung sind 144.006 Stimmen, die Hofer derzeit mehr hat und die VdB mit den noch offenen Wahlkarten aufholen muß. Bei 679.082 offenen Stimmen hieße das, daß VdB nun mehr als 411.544 Briefwahlstimmen, d.h. mehr als 60,60% der offenen Briefwahlstimmen, für sich entscheiden müßte, und Hofer nur weniger als 267.538 Stimmen, d.h. max. 39,40%, von den offenen Briefwahlstimmen erreichen dürfte.

    Die Hochrechnung des ORF geht von 2.203.957 Stimmen für Hofer und 2.206.845 Stimmen für VdB aus. Das sind insgesamt 4.410.802 Stimmen. Daraus ergibt sich eine Einschätzung der offenen Briefwahlstimmen von 266.094 (39,184%) für Hofer und 412.988 (60,816%) für VdB.

    Die Differnez zwischen Einschätzung der ORF-Hochrechnung und Schwellwert zum Gewinnen liegt also bei den offenen Briefwahlstimmen wie folgt:

    1) Hofer:
    - mehr als 267.538 Stimmen (39,40% der offenen Briefwahlstimmen) erforderlich
    - nur 266.094 Stimmen (39,184% der offenen Briefwahlstimmen) von der Hochrechnung geschätzt

    2) VdB:
    - mehr als 411.544 Stimmen (60,60% der offenen Briefwahlstimmen) erforderlich
    - aber 412.988 Stimmen (60,816% der offenen Briefwahlstimmen) von der Hochrechnung geschätzt

    Es sind also jeweils 1444 Stimmen Differenz zwischen Schwellwert und Hochrechnung bei einigen 100.000 Stimmen, die zu erreichen sind. Das ist also etwa 1/2% von den zu erreichenden Stimmen.

    Es ist also meines Erachtens eine Verschiebung in beide Richtungen sehr leicht möglich. Hoffen wir, daß Hofer die 39,40% bei den offenen Briefwahlstimmen schafft und VdB nicht mehr als 60,60% erreicht.

    • machmuss verschiebnix
      22. Mai 2016 21:42

      Geschätzer Riese35,
      die Briefwahlstimmen werden doch hauptsächlich von der urbanen Bevölkerung
      benutzt - kennen niemanden am Land, der eine Briefwahl ins betracht ziehen würde.
      Na, und wen wählen die Leute aus der Stadt - wohl mehrheitlich VdB.
      Kaum vorstellbar, daß es sich für N.Hofer noch ausgehen könnte.

    • Majordomus
      22. Mai 2016 21:45

      @Riese35:

      Vielen Dank für diese hochinteressante Auflistung und Hochrechnung!

    • Riese35
      22. Mai 2016 21:56

      @machmuss verschiebnix: Ich habe keine Einschätzung vorgenommen, sondern nur die erforderlichen Schwellwerte errechnet. Und hieraus geht deutlich hervor, daß VdB eine einfache Mehrheit nicht genügt, sondern daß er etwa 60% je nach Anzahl der gültig abgegebenen Wahlkarten benötigt. In der Wahlzelle hat VdB 61,16% allein in Wien erreicht. Der Abstand zum erforderlichen Schwellwert ist minimal. "Kaum vorstellbar" ist also sehr untertrieben. Ich meine, der Ausgang ist weitgehend offen.

    • machmuss verschiebnix
      22. Mai 2016 22:04

      Danke für Ihre Analyse, Riese35 - Mathematik ist schon "cool" (wenn man damit
      umgehenkann :) )

    • glockenblumen
      23. Mai 2016 09:14

      @ machmuss verschiebnix

      ich komme auch vom Land und kenne mehrere Personen, die - weil berufsbedingt im Ausland - per Wahlkarte wählen, und diese haben alle Herrn Hofer gewählt!

  43. machmuss verschiebnix
    22. Mai 2016 21:24

    Sauerei - ich höre grade im ORF , wie schon wieder die Einstellung von Hrn. Hofer
    ins Rechts-Extreme Eck geschoben wird. ZUR GLEICHEN ZEIT beklagt aber
    Fr. Langthaler, diaß die FPÖ international als Rechts-Extrem angesehen wird !!

    Diese Faschisten - lasse jetzt das Ant- ganz absichtlich weg - die verteufelen
    ständig Österreich als Naziland und dann jammern sie, daß die FPÖ es nicht
    schafft, sich aus "dem rechts-Extremen Eck heraus zu lösen ! ! ! ! ! ! ! ! ! !

    Ich schäme mich - wegen Fischler - daß ich bis einschließlich "Wende"-Regierung
    immer ÖVP gewählt habe, denn dieser Fischler ist nicht besser, als Langthaler.
    Dagegen ist ja der alte Hr. Bleach noch vernünftig ! ! ! !

    Und solche Leute dürfen zur Lage der Nation ihren Senf dazugeben, da kommt
    einem doch das Kotzen

    • otti
      22. Mai 2016 21:42

      na ja,
      schauen sie sich doch diese runde an :
      das letzte aufgebot meines vollidols thurnher !

      seite 8 u. 9 im heutigen kurier:
      (habe an den wenig geschätzten chefredaktdeur des kurier heute mittag geschrieben):

      "kurier leser, höret die signale,
      auf zum letzten gefecht...."

    • machmuss verschiebnix
      22. Mai 2016 21:53

      ... sorry wegen der vielen Tippfehler

  44. Moti44
    22. Mai 2016 21:20

    Grottenschlechter Hoferwahlkampf
    Meinung meines Umfeldes: Van der Bellens Team hatte eine treffliche Analyse der Schwächen ihres Kontrahenten durchgeführt und die Wahlwerbung mit Themen wie Heimattreue, Präsident für alle Österreicher und staatstragende Reputation perfekt in Szene gesetzt. Hofers Team hat es vor allem verabsäumt, den Bürgerlichen die Angst vor einem Politrambo an der Staatsspitze zu nehmen. Man hat es auch verabsäumt zu betonen, dass Hofer einen Beitrag dazu leisten möchte, das Lagerdenken abzubauen, das ja von den Grünen immer wieder gefördert wurde (Freiheitlichen = Feinde!) und den Blick vor allem in die Zukunft richten will. Sollte die Wahl verloren gehen, so war es mit hoher Wahscheinlichkeit aufgrund dieser Versäumnisse. Strache wäre auch gut beraten unverzüglich von Verschwörungstheorien Abstand zu nehmen (Hochrechnung Innenministerium gegen Hochrechnung ORF) , die Wahlkampfrethorik zurückzuschrauben und ein wenig mehr auf staatstragend zu machen.

  45. Hong Hee-chul
    22. Mai 2016 21:15

    Man sollte sich zur Sicherheit jetzt schon auf 6 Jahre Bundespräsident Van der Bellen einstellen. Mein Gefühl geht in diese Richtung u. mein Gefühl täuscht mich bei solchen Dingen selten.

    - Es hatte geheißen dass eine niedrige Wahlbeteiligung Van der Bellen hilft - es zeigte sich aber dass die Wahlbeteiligung hoch war und dennoch V.d.B. gleichauf liegt.

    - Das Wetter war außergewöhnlich schön. Viele Städter (Großstädter) sind weggefahren, sind "ins Grüne" gefahren. Die Großstädter sind aber V.d.B-affin. Und die haben mit Wahlkarten gewählt. Daher wird V.d.B. der überproportional große Gewinner bei den Wahlkarten sein.

    Während die Hofer-affine Landbevölkerung direkt an der eigenen Urne wählte und heute Sonntag schon ausgezählt ist.

    Die meisten hier im Tagebuch haben auf Hofer gehofft - jedoch:

    Alle die hier posten und lesen sollten sich jetzt schon auf 6 Jahre "Bundespräsident Van der Bellen" einstellen. Eine offene u. faire Aussage.

    • Hong Hee-chul
      22. Mai 2016 21:22

      Das sagen seriöse Wahl-Hochrechner für den morgigen Tag:

      Hochrechner glauben an Sieg Van der Bellens

      Andreas Kohlsche vom Institut für Wahl-, Sozial- und Methodenforschung in Kaufbeuren sieht Van der Bellen letztlich um 6000 Stimmen vor Hofer, die ORF-Hochrechner von SORA um 2888 Stimmen.

      Die ARGE Wahlen hat berechnet, wie die Briefwahl zumindest ausgehen muss, damit Van der Bellen gewinnt: 60,2 Prozent müsste Van der Bellen demnach bei den Briefwählern holen, womit 39,8 für Hofer blieben. Mit einem solchen Briefwahlergebnis läge der Grüne um 200 Stimmen vor dem blauen Kandidaten.

      Wobei die Hochrechner als Basis genommen haben, dass am Montag noch rund 707.000 gültige Stimmen ausgezählt werden. Je weniger Briefwahlstimmen es gibt, umso größer müsste die Differenz sein, damit der Grüne Bewerber das Ergebnis noch drehen kann. Kohlsche geht von wesentlich mehr gültigen Briefwahlstimmen aus - nämlich fast 730.000.

      Damit kommt er auf den größeren Vorsprung von 6.000 Stimmen für Van der Bellen im (hochgerechneten) Gesamtergebnis, auch wenn Kohlsche bei der Briefwahlschätzung auf einen ähnlichen Anteil für den Grünen Professor - nämlich 60,3 Prozent - kommt.

      Siehe: http://diepresse.com/home/politik/bpwahl/4991800/

  46. Gandalf
    22. Mai 2016 20:57

    An Herrn Dr. Unterberger:
    Seit einiger Zeit treiben sich hier im Blog offenbar Freibeuter herum: Die werden ganz offiziell als "Kein Partner" bezeichnet (sind daher auch keine Abonnenten?!), können aber offenbar vom ersten Moment an mitlesen und dann ihre - manchmal durchaus akzeptablen, meist aber unmassgeblichen - Kommentare absondern und werden dann sogar noch als beste "Kein Partner" -Kommentatoren ausgezeichnet. Vor allem einer dieser Kommentatoren, Herr Karl K. mit Nicknamen, gefällt sich darin, den hoch geschätzten Mitblogger der ersten Stunde, den @Wertkonservativen, recte Herrn Michler, nicht bloss zu kritisieren - das wäre ja noch im Rahmen der Diskussionskultur und der Nettiquette nicht zu beanstanden - sondern persönlich in beleidigender Weise anzugreifen und zu verspotten. Vielleicht bin ich (zu) altmodisch: Aber meiner Meinung nach haben solche Leute hier nichts verloren. Und wieso haben die vorzeitig Zugriff auf den Blog? Bitte um eine Antwort.

    • Majordomus
      22. Mai 2016 21:24

      Man kann sich jeden Artikel sofort nach Erscheinen einzeln kaufen. Dann hat man vollen Zugriff. Ich hoffe, das erklärt ihre Fragen.

    • Karl K. (kein Partner)
      22. Mai 2016 21:37

      Ein Sauerstoffzelt für Gandalf! Schnell.

      Übrigens, es gibt auch genügend Partner die einen gewissen Poster hier täglich eine Breitseite verpassen.

      Hyperventiliert der Herr Gandalf da auch so?

    • Gandalf
      22. Mai 2016 22:38

      @ Karl K.:
      wenn schon, dann "eineM Poster..."; lernen Sie Deutsch, Herr Karl.

    • Harun al Raschid
      22. Mai 2016 22:57

      @ Karl K. (Kein Partner):
      Ja, ja, grosse Worte von sich geben - aber den Akkusativ nicht vom Dativ unterscheiden können. So schauen sie aus, die Wichtigtuer aus dem Abendland. Wissen Sie was man mir solchen Mindergebildeten macht,.....bei uns, in Bagdad?

    • Karl K. (kein Partner)
      23. Mai 2016 07:24

      Ja was macht man denn mit Ihnen?

    • phaidros, aus gutem Grund
      23. Mai 2016 08:32

      Vermutlich macht man sie zu Ministern in einer Rot/Schwarzen Koalition.

    • xxx (kein Partner)
      23. Mai 2016 13:06

      Karl K (kein Partner) gäääääähn ????:-((

  47. 11er
    • M.S.
      22. Mai 2016 23:02

      @11er

      Frans Timmermans, niederländischer Diplomat und seit 1. November 2014 Erster Vizepräsident der EU-Kommission und EU-Kommissar für „Bessere Rechtssetzung, interinstitutionelle Beziehungen, Rechtsstaatlichkeit und Grundrechtecharta“, hat während einer Rede während des sog. „Grundrechte-Kolloquiums der EU“ (EU Fundamental Rights Colloqium) die Mitglieder des EU-Parlaments aufgefordert, ihre Anstrengungen zu verstärken, „monokulturelle Staaten AUSZURADIEREN“ und den Prozess der Umsetzung der „multikulturellen Diversität“ bei jeder einzelnen Nation weltweit zu beschleunigen.
      Ich glaube ich träume! AUSRADIEREN möchte der Herr EU-Kommissar monokulturelle Staaten! In Österreich würde der Mann wegen Wiederbetätigung vor Gericht landen.

    • Riese35
      23. Mai 2016 00:57

      @M.S.: Würde mich nicht wundern. Rassismus ist ein nordeuropäisches Phänomen. Rassentrennung hat es in den katholischen Ländern des Südens nicht gegeben. Siehe z.B. die Apartheid der Buren in Südafrika, oder der Rassismus der USA. Ganz anders der spanisch und portugiesisch besiedelte Teil Amerikas, wo es überall Mestizen gab. Hier war die religiöse Mission, der gemeinsame Glaube wichtiger als die rassische Zugehörigkeit.

      Auch in Österreich war seit jeher der Ausdruck "Mohr" oder "Neger" gebräuchlich, bedeutete jedoch keineswegs eine Minderwertigkeit.

    • franz-josef
      23. Mai 2016 10:43

      https://www.youtube.com/watch?v=N14U5ZE-N2w

      Da ist die Timmerman-Rede. Ich stelle sie nochmals herein, weil ich immer wieder merke, daß sie nur wenige kennen.
      Und sie ist klar und eindeutig und sollte eigentlich Schlagzeilen machen - daß das nicht der Fall ist, spricht Bände.

      Europa muß sich auf Krieg einrichten, wenn es diese Fluten nicht akzeptiert, meint Timmerman. Und Sarkozy sprach schon 2oo9 von Zwangsmaßnahmen, falls die Bevölkerung mit der Migrantenmasse nicht einverstanden ist.

      Wieso nimmt denn das niemand zur Kenntnis? Alles öffentlich zugänglich, leicht zu googeln, nachweisbar und ein von mächtigen Politikern und Finanzierenden durchgezogenes Programm, das uns zur Marginalie reduzieren wird!

  48. Politicus1
    22. Mai 2016 20:17

    Der große Verlierer neben den beiden Gewinnern Hofer und VdB ist die Wiener ÖVP!
    Mit dem Nichteintreten für Hofer, bzw. einer sogar deutlichen Unterstützung des VdB haben die einst traditionellen schwarzen Bezirken, wie Innere Stadt, Döbling, Währing, Hietzing, Josefstadt ..den GrünInnen für die nächsten Wahlen die Tore weit aufgemacht.
    Wenn die VP-Parteioberen nichts gegen einen Bundespräsidenten VdB gehabt haben, dann können sie doch auch nichts gegen grüne Bezirksvorsteher in Döbling, Hietzing oder im Ersten haben.

    Naja, wenn man mit GRÜNROT und einem gnadenhalber geduldeten ÖVP-Wirtschaftsbund die Freiheitlichen verhindern will, dann ist die ÖVP ja auf dem richtigen Weg - oder?

    • franz-josef
      23. Mai 2016 10:49

      ja, sie haben den Grünen die Tore voll geöffnet, und damit dem Vollzug des Wahns, schon die Kleinsten sexuell zu stimulieren und ihre Identitätsfindung hintanzuhalten, die Kinder und Heranwachsenden ihrer Schamgrenzen zu berauben, volle Zustimmung erteilt.

      Sie haben gleichzeitig der Soros-Phiosophie der Open Society zugestimmt, welche von den Rotgrünen kompromißlos vorangetrieben wird und der islamischen Überflutung mit wurscht-ob-illegal-oder-legal-Einwandernden gleichzusetzen ist.

      Ich bin gespannt, wie diese Rotgrüne Phalanx den Spagat zwischen den Entwicklungen aus meinem obigen ersten und dem zweiten Absatz gestalten wird.

    • franz-josef
      23. Mai 2016 10:50

      pardon, "Entwicklungen gemäß meinem..."

    • WFL
      23. Mai 2016 13:07

      @politicus1:
      Da haben Sie leider völlig recht: Das Wahlverhalten der Wiener "bürgerlichen" Bezirke ist erschütternd.
      Und auch das Verhalten der neuen, ach so anderen Wiener ÖVP-Führung:
      Die gleiche bürgerliche Feigheit wie die Altvorderen...

    • M.S.
      23. Mai 2016 14:30

      Ja und sie haben sich die nächste Zeit bis zur Wahl selbst erschwert. Denn unter einem Bundespräsident Hofer hätte es Kurz hinsichtlich der Flüchtlings- und Einwanderungspolitik viel leichter gehabt. Ist aber schon egal, diese Partei ist ohnedies ein Auslaufmodell.

  49. Rau
    22. Mai 2016 20:08

    Am meisten regen mich die Vorarlberger auf. Das halbe Bundesland arbeitet in der Schweiz, einem Land, das angekündigt hat Panzer an die Grenze zu fahren, wenn Österreich den Brenner schliesst, zahlen die wesentlich niedrigeren Steuern, aber uns den Grünen Braunen aufdrücken. Unfassbar

    • El Capitan
      22. Mai 2016 23:43

      Die Vorarlberger sind ein entzückendes und eigenes Völkchen. Die SPÖ hat im "Ländle" nie eine Rolle gespielt, daher haben sich die Linken auf andere Parteien verteilt. Heute sind die Grünen ein Sammelbecken der Linken, aber auch Teile der ÖVP, die seit dem Abgang von Landeshauptmann Sausgruber einen permanenten und rasanten Niedergang erfährt. In einigen Jahren wird die einstige Dauer-Alleinregierungspartei auf knapp über 30% hinabbrechen.

      Es gibt in Vorarlberg kaum noch eine Pfarre, die keine grünlastigen Zivildiener beherbergt. Die meisten sind harmlos und brav öko-katholisch, aber in Summe ergibt das eine Stimmung im Land, die wegen des überbordenden Wohlstands und der damit verbundenen Saturiertheit fast schon verzweifelt einen einigenden Feind sucht und das sind nun einmal die vermeintlichen Faschisten, die überall lauern. Das glauben sogar die Journalisten der Vorarlberger Nachrichten, ein Boulevardblatt der besonders entzückenden Sorte.

      Die Vorarlberger haben mit den Deutschen vieles gemein: Fleißig, redlich, ehrlich, tüchtig, aufrichtig, umweltbewusst, an die Zukunft denkend, aber politisch abgrundtief naiv. Die glauben wirklich, Hofer als Bundespräsident bedeutet akuten Nazialarm.

      Nicht bös sein auf die Vorarlberger! Naivität in politischen Dingen ist kein Verbrechen!

  50. Haider
    22. Mai 2016 19:51

    Ging Österreich wieder einen Schritt voran in Europa und wählte als erstes Land seit 1989 einen bekennenden Kommunisten zum Staatsoberhaupt ["Damals wählten wir alle KPÖ". "Warum soll meine erste Reise nicht nach Vietnam gehen?"]?
    Das besonders Absurde an dieser Wahl wäre dann, daß Dr. Bellen dies mit ureigensten FPÖ-Themen (Heimat, Sicherheit etc.) erreichte!

    • 11er
      22. Mai 2016 20:14

      Die Strategie war logisch, mit diesen Themen wurden Prozente in der Mitte geholt.

  51. Karl K. (kein Partner)
    22. Mai 2016 19:46

    Aber vielleicht hat ein zweiter Platz für Hofer auch etwas mehr als Positives.

    Es wurde eine Marke geschaffen die weniger schreierisch und laut ist als Strache.

    VdB wird sich schwer tun einen Hofer nicht anzugeloben. Vielleicht müssen wir uns nur noch ein wenig in Geduld üben.

    Wenn man nur lange genug am Fluss sitzt......

    • Gandalf
      22. Mai 2016 20:40

      ...sieht man - hoffentlich - auch die Nicht - Partner Karl & Co, von Irgendwas etc., die sich - wie auch immer - vorzeitig und ungebührlich Zutritt zum Blog verschafft haben, den Fluss hinunterschwimmen. Und wird sich freuen, wenn Frechheit gestraft wird.

    • Karl K. (kein Partner)
      22. Mai 2016 21:32

      Lieber Gandalf,
      sie erachten es also als Frechheit, wenn sich Menschen einen Artikel hier kaufen und ihn dann lesen und kommentieren?

      Ihre Einstellung ist einerseits armselig andererseits unklug. Halten sie sich für etwas Besseres, weil sie Partner sind? Oder glauben sie jene die keine Partner sind könnten sich die paar Euro nicht leisten.

      Und nebenher sind's auch ein bißerl degoutant, Gandalf, wenn sie sich darüber freuen, würden wir bestraft.

    • Gandalf
      22. Mai 2016 22:48

      @Karl K. (Kein Partner):
      Leute, die den Akkusativ nicht vom Dativ unterscheiden können (oder die überhaupt gar nicht wissen, was diese zwei Worte bedeuten) sind für mich nicht satisfaktionsfähig; baba, lieber Herr Karl...

    • Karl K. (kein Partner)
      23. Mai 2016 07:22

      Fein lieber Gandalf,

      und? Haben's auch ein Argument oder freuen sie sich einfach weil sie einen Fehler gefunden haben? Mehr haben sie nicht zu bieten? Schwach.

      Allerdings lieber Gandalf, sind sie nicht in der Position anderen zu erklären ob sie satisfaktionsfähig sind. Dazu fehlt ihnen nichtnur die Intelligenz sondern im richtigen Leben auch der Mut.

      Aber sie sind putzig. Wenn ihnen das hilft.

    • xxx (kein Partner)
      23. Mai 2016 13:09

      Karl K (kein Partner)
      Von wegen "Artikel kaufen" gäääääähn :-((

  52. Patriot
    22. Mai 2016 19:46

    An der Urne hat Hofer mit 52:48 gewonnen, trotz aller Manipulationen des Systems, für die man sonst Begriffe wie "gelenkte Demokratie" oder "Orbanisierung" verwendet. Jetzt gibt's noch ca 900000 Wahlkarten welche 14% der Stimmen darstellen.

    http://mobil.derstandard.at/2000037374121/Fast-900-000-Wahlkarten-beantragt

    Um die 4% wettzumachen müsste vdb die 14% mit 9:5 gewinnen, was einem Stimmenanteil von 64.2% bei den Wahlkarten entspräche!!! Kann sein, dass die Wahlbeteiligung bei den Wahlkarten höher ist als an der Urne, aber dann müsste vdb immer noch ca 61:39% erzielen um die 4% aufzuholen.

    Und hier wittere ich den ganz normalen seit lange stattfindenden Wahlkartenbetrug, weil solche Diskrepanzen sind nur aufgrund der technischen Stimmabgabe nicht möglich. Selbst das linksversiffte und migrationsgeplagte Wien hat vdb nur mit 61% gewonnen.

    Ich bin überhaupt nicht versöhnungsbereit. Wir wurden vor der Wahl betrogen, und jetzt auch bei der Wahl. Selbst das Wort zum Betrug wurde schon kreiert. Morgen wird der Professor wie durch ein Wunder "arschknapp" gewinnen.

    • Rau
      22. Mai 2016 19:57

      Was soll überhaupt dieses Unding einer Stichwahl. Hofer wurde im ersten Wahlgang klar allen anderen Kandidaten vorgezogen. Punkt!

    • Riese35
      22. Mai 2016 20:09

      Die Differenz nach Auszählung sind 144.006 Stimmen, die Hofer mehr hat und die VdB mit den noch offenen Wahlkarten aufholen muß.

      Meines Erachtens sind jene Wahlkarten, die bereits heute in Wahllokalen abgegeben wurden, mitgezählt worden. Gehen wir daher nicht von 900.000 sondern von 800.000 offenen Briefwahlstimmen aus. Die Grenze, die VdB dabei überschreiten müßte, wären 472.003 Stimmen. Hofer hätte dann 327.997 Stimmen.

      Das hieße, bei 800.000 offenen und gültigen Briefwahlstimmen müßte VdB 59% überschreiten und Hofer dürfte auf nicht mehr als 41% kommen.

      Offenbar gehen die Hochrechnungen mit einer hochgerechneten Differenz von etwa 2800 Stimmen mehr für VdB mit etwa 326.597 Stimmen für Hofer und 473.403 Stimmen für VdB aus. Das hieße 59,18% für VdB und 40,82% für Hofer.

    • Politicus1
      22. Mai 2016 20:23

      Riese 35:
      so ähnlich wurde das auch auf ATV erklärt.
      Dazu wurde auch angemerkt, dass die Wahlkarten für die Stichwahl AUTOMATISCH mit der Wahlkarte für den erste Wahlgang ausgefolgt wurden.
      D.h., dass so manche dieser Wahlkarteninhaber vielleicht gar nicht gewählt haben, weil z.B. ihr Kandidat nicht mehr dabei war.
      Ich hoffe, die FPÖ ist in den Bezirkswahlkommissionen gut und aufmerksam vertreten, besonders in den Bezirken mit einer(m) grünen Bezirksvorsteher.

  53. HDW
    22. Mai 2016 19:30

    Also, wenn Bürgerliche und Kirche einen Marxisten und Atheisten wählen, ist das nur durch deren "falsches Bewusstsein" erklärbar. Und dieses erklärt der Marxismus-Leninismus aus geringer politisch-historischer Bildung oder als Ziel des Agitproptheaters.
    Gilt für die 16jährigen, gleichermassen wie für Wiener Bronner-Leser, wie für die Montafoner Agronomen!

    • ludus
      22. Mai 2016 21:39

      Gilt auch für unseren wertkonservativen Blog-Geisterfahrer. ;)

  54. Ozeangleicher Leeeerer
    22. Mai 2016 19:26

    Es ist zum Heulen. Da haben sich die Österreicher wieder einmal vom System einfangen lassen. Ist Österreich so dumm, dass es sich wie ein Lamm zur Schlachtbank führen läßt und einen Menschen wählt, der die Interessen Österreichs immer verrät? Was soll man tun? Auswandern? Was meinen Sie hier im Forum?

    • Karl K. (kein Partner)
      22. Mai 2016 19:42

      Auswandern? Wär eine Option. Aber wohin?

      Schweiz? Zu nah, zu teuer, außer man ist vielfacher Millionär.

      Australien, Canada, Neuseeland? Schwer reinzukommen, sich eine neue Existenz mit über 50 aufzubauen ist nicht einfach, und seine Freunde trifft man dann auch eher selten.

      Schottland, Irland sind eine Alternative.

      Besser wir bleiben hier, und kämpfen. Wie sie sehen sind es garnicht soviel Menschen die überzeugt werden müssen. Denen die Angst vor den bösen Blauen genommen werden muss.

    • machmuss verschiebnix
      22. Mai 2016 19:47

      Ja, Österreich IST so dumm - und das IMMER WIEDER ! ! !
      Die Wende können wir uns aufzeichnen - jetzt geht die Schulden-Macherei mit
      Vollgas weiter .

  55. Karl K. (kein Partner)
    22. Mai 2016 19:23

    Das unerträgliche, süffisante linke Grinsen einer Glawischnig widme ich all jenen ÖVPlern und Kirchgängern die wider besseres Wissen VdB gewählt haben.

    Es ist das Grinsen einer Figur die am Futtertrog sitzt und allen die bisher etwas geschaffen haben, das jederzeit wegnehmen würde um es nach unten zu verteilen.

    Chapeau den schwarzen Regimentern.

    Und ein kleines P.s. Kommt mir vor wie 2006, wo Schüssel ca. 40.000 Stimmen gefehlt haben. Tja und wer ging da nicht zur Wahl? Um die 24.000 Stimmen haben alleine vom Bauernbund gefehlt. Und denen hat man die Mios in den intern geschoben.

  56. machmuss verschiebnix
    22. Mai 2016 19:14

    Wäre Hofer Erster geworen, dann hätte es 100%ig eine Donnerstags-Demo gegeben,
    das Ausland wäre über uns hergefallen und NIEMAND hätte was dagegen unternommen !

    Allein Hofer wäre es zuzutrauen, daß er seine Niederlage sang und klanglos zur Kenntnis
    nimmt UND kalmierend auf seine Anhänger einwirkt ! ! !

    So aber ist klar wie es laufen wird:
    Kern wird für die Linken Stimmung machen, wird die nächsten zwei Jahre viele "gute Sachen"
    ankündigen, die natürlich "gut ausgearbeitet werden müssen" ... und vor der Wahl
    werden dann Pläne vorgelegt, auf welche die Ösis natürlich wieder hereinfallen werden.
    Nur wird es nach der Wahl KEINE Reformen und auch keinerlei großartige Projekte geben,
    sondern eine Steuer-Erhöhung, damit "die die Finanzierung der großen Vorhaben gesichert"
    ist ... !
    Na, dämmert's ? Die höheren und zusätzlichen Steuern werden uns bleiben aber von
    all den Versprechen wird Österreich NICHTS sehen ! ! !

    Wie lange werden die Österreicher denn um Gottes willen noch brauchen, bis sie's endlich
    kapieren, es gibt für das Macht-Kartell nur EIN Projekt : MACHTERHALT

  57. Rau
    22. Mai 2016 19:13

    Laut BMI hat VdB grad mal Vorarlberg gewonnen. Nicht einmal Tirol konnte er überzeugen und trotzdem wird er's aller Voraussicht nach, weil ja die Grünen (deren Kandidat er ja nicht einmal ist) immer und ausschliesslich das Rennen um die Wahlkarten gewinnen, noch dazu auf Kosten der FPÖ. Das soll mir einer erklären.

  58. Karl K. (kein Partner)
    22. Mai 2016 19:03

    Wie ich schon am Tag der letzten Wahl vor 4 Wochen schrieb, es wird sehr knapp.

    Was aber bedeutet ein möglicher Sieh VdBs. Was sagt das aus?

    Zum einen trotz der massiven Unterstützung und einer ganzen Menge Schwarzer in den Wiener Bezirken, die niemals einen blauen "Proleten" wählen würden hat VdB einen Pyrrhussieg errungen.
    Zum anderen wie will mann denn diese 50% der Österreicher jemals wieder in ein Boot bekommen, bzw. befrieden, möglicherweise vereinen.
    Wirklich traurig ist es allerdings, dass sich diese oben angesprochenen Schwarzen feige und rückgratlos verhalten bzw. gewählt haben. Mit solchen Leuten ist kein Staat zu machen.
    Im Moment knapp 3000 Stimmen. "Brave ÖVP" Brave Kirche.

    • Karl K. (kein Partner)
      22. Mai 2016 19:09

      Mindesten 10% der Stimmen für VdB sind nur auf Angst durch Gehirnwäsche zu reduzieren.
      Wie viele Poster hier vermuteten haben die Lügen im ORF bei den wenigen Stimmen den Unterschied gebracht.
      Ebenso die Empfehlungen der verschiedensten Gruppen.
      Und natürlich die Regierungsumbildung bei der SPÖ.

      Österreich ist gespalten. Ein tiefer Graben zieht sich durch.

    • Sensenmann
      23. Mai 2016 13:23

      Oh, nicht nur die Pfaffen oder die ÖVP-Säue haben ihre Östertrotteln! Auch die FPÖ hat offenbar genug exemplare des "Homo austriacus cum facie idiotica alpina" in ihren Reihen!
      So kann man den SN entnehmen:

      "Praktisch in letzter Minute muss sich die FPÖ in Bergheim auf die Suche nach einem anderen Wahlbeisitzer machen. Für die Stichwahl am Sonntag ist laut Kundmachung der Bezirkshauptmannschaft Salzburg-Umgebung vom 19. Mai nämlich der Stadt-Salzburger Edwin Hintsteiner vorgesehen. Dieser ist der Leiter der als extrem rechts eingestuften "Identitären Bewegung" Salzburg.

      Die SN konfrontierte den Bergheimer FPÖ-Gemeindevertreter Martin Zauner damit. Zauner erkannte den Namen: "Das ist doch der von den Identitären - den will ich nicht als Wahlbeisitzer haben", sagte er. Um die Nominierung der Wahlbeisitzer habe sich die Landespartei gekümmert, weil es in Bergheim zu wenige Kandidaten dafür gegeben habe.

      Das bestätigte FPÖ-Landesparteisekretär Andreas Hochwimmer den SN: "Herr Hintsteiner ist irrtümlich nachnominiert worden, weil jemand ausgefallen ist. Ich kann Ihnen sagen, er wird am Sonntag sicher nicht beisitzen." Als Begründung sagte Hochwimmer: "Prinzipiell sitzt jemand bei, der uns politisch nahe steht. Mit den Identitären hat die FPÖ nichts am Hut." Aktionen der Identitären gegen in der Verfassung garantierten Recht wie Versammlungsfreiheit seien ihm persönlich zutiefst zuwider, sagte Hochwimmer."

      Man stelle sich vor: Dieser Hochwimmer ist entweder ein Obertrottel oder ein vorsätzlicher Lügner (vielleicht auch beides) denn es ist nicht in der Lage auch nur EINE Aktion der Identritären zu benennen, wo diese Aktionen gegen die Versammlungsfreiheit gesetzt hätten!
      Die Identitären selbst wurden vom roten Mob mehrfach in ihrer Versammlungsfreiheit eingeschränkt, tätlich angegriffan und dieser Hochwimmer hat offenbar aber keine Abneigung gegen den roten Mob, der gegen eine Mahnwache der IB vorging und FÜR einen mordenden Neger demonstrierte.

      Mordende Neger sind dem Herrn Hochwimmer und ähnlichen Gestalten natürlich nicht zuwider.
      Insbesondere die Salzburger FPÖ ist ein Sumpf an Minderwertigkeit!
      Offenbar hat man bei deiser FPÖ ohnedies so viele Wahlbeisitzer, daß ein Gutteil gar nicht in ihrem Wahllokal erschienen ist! Aber dann sudern wegen "Wahlbetrug".

      Ich spucke auf diese FPÖ, aber ich muss sie (noch) wählen.

  59. Tullius Augustus
    22. Mai 2016 19:02

    Was ist mit Westösterreich los:

    Vorarlberg: VdB klar vorne

    Tirol: VdB vorne

    Warum sind die politischen Ansichten in Westösterreich um so viel anders als in NÖ, Burgenland oder Stmk?

    Sind die Türken in Vorarlberg alle schon eingebürgert u. gehen wählen? Was ist mit dem sogenannten "Heilige Land Tirol" - richten die sich nach der Kath. Frauenbewegung?

    Ich darf auch zu bedenken geben dass im Land Salzburg sich die dortige FPÖ komplett zerstritten hatte und dennoch geht das Bundesland Salzburg summa summarum an Hofer.

    Wer kennt sich mit der polit. Situation in Westösterreich aus? Geht es den Leuten dort so gut und sind die dort so zufrieden dass sie "für das System" stimmen wollen?

    • Riese35
      22. Mai 2016 19:46

      Ich schätze, das ist der Kaspanaze Simma-Effekt. Die haben halt eine andere Vorstellung von den "Grünen" und müssen nicht täglich mit der U6 fahren.

    • M.S.
      22. Mai 2016 23:34

      @Tullius Augustus

      Die Tiroler haben noch kein Nickelsdorf, Traiskirchen und Spielfeld erlebt.
      Die Lektion werden sie jetzt heuer nachholen können. Schönen Sommer noch!

  60. Mifekoe
    22. Mai 2016 18:48

    A.U. liegt meines Erachtens noch immer richtig - das Land wählt rechts der Mitte. VdB konnte nur deshalb so aufholen, weil er dort fischte bzw. sich rechter gab als er ist (Stichwort: "Heimat").

  61. Majordomus
    22. Mai 2016 18:28

    Die Berichterstattung des ORF ist wieder einmal unerträglich.

    Interessant ist die Diskrepanz zwischen ORF - 50:50 und Innenministerium http://wahl16.bmi.gv.at/ - 52:48 für Hofer!

    • Tullius Augustus
      22. Mai 2016 19:04

      Ja genau, im Innenministerium rechnen sie ganz anders: Die Hochrechnungen haben dort e. anderen Algorithmus.

    • Majordomus
      22. Mai 2016 19:12

      Danke für die Info. Dann ich mal gespannt, wer "recht" behält

      Laut BMI lautet das vorläufige Endergebnis ohne Briefwahlstimmen
      Ing. Norbert Hofer: 51,9 %
      Dr. Alexander Van der Bellen: 48,1 %

    • Riese35
      22. Mai 2016 19:13

      Der Unterschied ist die Frage nach der Einschätzung der Wahlkartenstimmen. Das ist nicht eine Frage des ORF, sondern eine Frage der Rechenmethode und der Hochrechner. Natürlich könnte diese im ORF präsentierte Hochrechnung (d.h. Ergebnisse + Hochrechnung der Wahlkarten) verfälscht sein. Nur gibt es meines Erachtens im Moment keinen Hinweis, daß so etwas geschehen wäre. Ist eigentlich auch egal. Wichtig ist, daß die Auszählung korrekt verlaufen ist und morgen korrekt verläuft. Darauf ist zu achten.

      Die Frage ist also, ob die Wahlkartenstimmen mit der in der Hochrechnung geschätzten Verteilung morgen übereinstimmen oder gegenüber der Schätzung abweichen. Das kann in beide Richtungen geschehen. Ich glaube zwar eher nicht, daß Hofer es noch schafft, halte es aber realistischerweise für möglich, wenn diesmal tendenziell mehr Hofer-Stimmen bei den Wahlkarten sind. Das heißt aber, daß morgen bei der Auszählung die FPÖ hoffentlich genaue Kontrolle ausüben wird.

    • Tullius Augustus
      22. Mai 2016 19:14

      Der Unterschied von ORF-Hochrechn. und Innenministerium-Hochrechnung ist:

      Bei der ORF-Hochrechnung ist eine Wahlkartenprognose (also eine Wahlkarten-Hochrechn. die anderes berechnet wird) inkludiert.

      Hingegen bei der Innenministerium-Hochrechnung steht dabei: "Vorläufiges Endergebnis ohne Briefwahlstimmen."

    • Riese35
      22. Mai 2016 19:21

      @Tullius Augustus: >> "Die Hochrechnungen haben dort e. anderen Algorithmus."

      Nein, im Innenministerium gibt es keine Hochrechnungen, sondern ausgezählte Stimmen. Im ORF ist die Schätzung der Wahlkartenstimmen auf Grund früherer Erfahrungen mit eingerechnet, im Innenministerium nicht. Die beiden Ergebnisse zeigen nur, daß Hofer noch gutes Potential zum Sieg hat, und zwar dann, wenn die Wahlkartenwähler diesmal tendenziell mehr FPÖ/Hofer gewählt haben als sonst früher. Es reicht, gegenüber früheren Tendenzen bei den Wahlkarten einen Rückstand von etwa 3000 Stimmen aufzuholen, bei einigen 100.000 Wahlkartenstimmen. Ist meines Erachtens durchaus möglich wenn auch meines Erachtens nicht unbedingt von hoher Wahrscheinlichkeit.

      Hoffen wir und beten wir.

    • Riese35
      22. Mai 2016 19:22

      @Tullius Augustus: Unsere beiden Kommentare haben sich überschnitten.

    • Majordomus
      22. Mai 2016 21:37

      @ Tullius Augustus und Riese35:

      Danke für die ausführlichen Erläuterungen, jetzt ist es für mich nachvollziehbar. Ja, hoffen und beten wir.

  62. hellusier
    22. Mai 2016 18:20

    Die Allmacht der Linken in allen Positionen dieses Landes bringt letztlich immer das

    Ergebnis - wie beim Lotto!!! Bester Beweis -ORF -Propaganda ,Banken und

    Finanzdebakel,Parteipädagogik bis Haus der Geschitsmanipulationen,Ideologie-

    Kunst(besser-Parteikunst/Künstler),Zertrümmerung von Wissenschaft durch

    Genderismus - Quoten und Abschiebung von allen "Abendländischen" Kultur

    und Sittentraditionen. Nationen weg-Kulturen weg-ALLE u.ALLES im MAO-POP!

  63. Das Pingerle
    22. Mai 2016 17:57

    So viel zur Mehrheit rechts der Mitte, die lt. A.U. in diesem Land seit Jahren irgendwie nicht zum Durchbruch kommt. Ö ist ein linkes Land. Schön langsam sollten wir das hier im Forum auch akzeptieren.

    • Riese35
      22. Mai 2016 19:44

      Sie haben insofern recht, als die ÖVP eine linke Partei ist und die katholische Kirchenorganisation weitgehend links steht.

      Zur Mehrheit muß man aber auch bedenken, daß Hofer medial verfolgt und runtergemacht wurde, gedoht wurde, und VdB eine nahezu totalitäre, mediale Propagandamaschinerie hinter sich hatte, wie sie sonst nur in totalitären Systemen möglich ist. Dementsprechend ist das Resultat für VdB eigentlich sehr traurig, auch wenn er am Ende mehr Stimmen als Hofer haben sollte.

    • M.S.
      22. Mai 2016 23:42

      @Riese35

      ***************************

    • Johann Sebastian
      23. Mai 2016 03:53

      Da muss ich Ihnen leider recht geben. Die Mehrheit der OEVP Waehler ist mittlerweile links oder dem medialen Trommelfeuer gegenueber zu leichtglaeubig. Insofern bin ich so viel mehr wuetend ueber jene unter meinen Freunden, die angeblich buergerlich sein wollen, als ueber jene, die sowieso schon immer auf der gruenen Welle waren (ich habe Freunde auf beiden Seiten).
      Am meisten verabscheue ich aber jene "Groessen" aus Politik (OEVP, Griss) und Wirtschaft (von Kultur brauchen wir nicht reden), welche mit der extremen linken im Palais Sekt trinken und sich ueber den Erfolg eines VdB freuen. Wenn man sieht, wie knapp es wird (ist), kann man davon ausgehen, dass ohne diesen Gruppendruck das Ergebnis anders ausgegangen waere. (Siehe dazu auch den ausgezeichneten Gastkommentat von Herrn Zeitz).
      Wenn genau diese in ein paar Jahren ueber die Zustaende in ihren Staedten jammern, werde ich sie daran erinnern.





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