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Will Commenda putschen?

Es ist in mehrfacher Hinsicht sehr schlimm, wie sich der österreichische Generalstabschef Commenda jetzt in Moskau verhalten hat. Noch schlimmer ist, wie wenig das in Österreich diskutiert wird. Dabei müsste es eigentlich jetzt intensiv um seinen Rücktritt gehen.

Zumindest wären massive öffentliche Zurechtweisungen für den Mann durch Bundespräsidenten, Bundeskanzler, Verteidigungsminister und Parlament am Platz – egal wie viele Parteibücher Commenda besitzen mag (von den Medien ganz zu schweigen, die aber offenbar vielfach gar nicht begreifen, was sich da Arges abgespielt hat).

Herr Commenda hat sich von Russland tölpelhaft instrumentalisieren lassen. Er hat jedes Bewusstsein vermissen lassen, dass Soldaten – und er ist nichts als ein Soldat und Beamter – den Primat des Rechts und der Politik bedingungslos und unkommentiert zu akzeptieren haben. Das sollte eigentlich seit dem Ersten Weltkrieg in jeder rechtsstaatlichen Demokratie völlig klar und unbestritten sein. Ist doch dieser Krieg – auf mehreren Seiten – von politisierenden und kriegshetzerischen Spitzenmilitärs mitverschuldet worden.

Die Äußerungen Commendas in einem Delegationsgespräch in Moskau sind von Russland nach außen gespielt worden. Das ist sicher nicht die feine Art. Damit muss aber jeder rechnen, der als offizieller Vertreter Österreichs mit einem Staat wie Russland zu tun hat.

Ein Botschafter etwa würde sofort seinen Job verlieren, wenn er das nicht bedenkt. Er sollte nicht einmal in Vieraugengesprächen seine private Meinung äußern. Ich habe in meinen zwanzig Jahren als außenpolitischer Journalist mit hunderten internationalen Diplomaten, Beamten und Politikern zu tun gehabt. Dabei ist es mir immer nur gelungen, Oppositionspolitikern oder Journalisten Kritik am eigenen Land herauszulocken, bei Beamten nie.

Commenda hat in Moskau in diesem Delegationsgespräch jedoch wörtlich gesagt, „dass wir nicht bereit sind, das Diktat anderer auf uns nehmen zu müssen, mit wem wir verkehren dürfen“. Das ist schon einmal inhaltlich nicht richtig. Denn Commenda hat ja mit seinem russischen Gegenüber „verkehrt“, ohne dass irgendein „Diktat“ das verhindert hätte.

Wohl aber gibt es einen gemeinsamen und rechtlich bindenden Beschluss aller europäischen Staaten, dass der russische Generalstabschef und etliche andere russische Machtträger nicht in die EU reisen dürfen. Und dieser Beschluss ist eindeutig einschließlich Österreichs gefallen, er ist also kein Diktat „anderer“.

Diese und andere Sanktionen gegen Russland haben sich auch ganz eindeutig als teilweise erfolgreich erwiesen. Denn ihretwegen hat nach übereinstimmender Auffassung der meisten strategischen Experten Russland seinen Vorstoß in der Ukraine abgebrochen, der sonst mindestens bis Odessa gegangen wäre. Moskau hat zu seinem Erstaunen erkennen müssen, dass Europa doch zu einheitlichem Handeln imstande ist, und deshalb seine Aggression gestoppt, freilich das Eroberte (noch?) nicht wieder freigegeben.

Aber selbst wenn die Sanktionen nichts bewirkt hätten: Sie sind ganz eindeutig rechtlich korrekt zustandegekommen. Und daher auch für österreichische Beamte eindeutig bindend. Was auch immer sie ganz privat davon halten mögen.

Wird das jetzt nicht ganz deutlich klargestellt, dann werden sich auch andere Offiziere legitimiert fühlen, gefährlich zu politisieren. Dann bezeichnen sie halt beim nächsten Mal die österreichische Verfassung oder Gesetze der Republik als „Diktat“.

Das heißt natürlich nicht, dass man als Staatsbürger nicht viele europäische wie österreichische Gesetze für schlecht, für unsinnig halten kann und muss. Gerade dieses Tagebuch tut das immer wieder. Jedoch gibt das keinesfalls einem Kommandanten der bewaffneten Macht das Recht, solche Kritik öffentlich – oder gar in einer offiziellen Mission im Ausland! – zu äußern. Solche Äußerungen sind, um es klar zu sagen, der erste Schritt zu einem Putsch.

Ein Putsch aber wäre in unserer gesamten Geschichte nur einmal, nämlich zum Sturz Hitlers und seines Regimes, gerechtfertigt gewesen. Sonst hätte er nie etwas Positives bewirkt.

PS: Es ist wohl kein Zufall, dass Bundeskanzler und Verteidigungsminister nach Bekanntwerden der Commenda-Panne eine Ablenkungsaktion gestartet haben. Sie haben zum erstenmal seit Amtsantritt Werner Faymanns eine deutliche Budgetaufstockung für das Bundesheer verkündet (dabei sind die Finanzrahmengespräche noch keineswegs abgeschlossen). Das ist, das wäre angesichts des Zustandes des Heeres sehr erfreulich, wenn es wirklich dazu kommt. Aber damit erspart man sich dennoch nicht die Pflicht, politisierende Militärs zu stoppen.

PPS: Jene Kreise in einem Teil der FPÖ, die derzeit blind Russland zujubeln, sollten den jüngsten Bericht einer Kreml-treuen Internet-Seite auf deren spanischer Seite lesen, in der die FPÖ und Parteichef Strache als "neonazistisch" bezeichnet werden. Ob man da wirklich sehr intelligent ist, wenn man ausgerechnet dort seine neuen Freunde sucht?

 

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alle Kommentare

  1. Erich Bauer

    Etwas zum Schmunzeln:

    Heute in einer Kreml-treuen Internetseite, anlässlich der gestrigen Anti-Asyl-Demo…:

    „Die STARK KONSERVATIVE FPÖ (Freiheitliche Partei Österreichs) hat am Montagabend erneut in Wien gegen „Massenquartiere" demonstriert, wie örtliche Medien berichten.“

    http://de.sputniknews.com/politik/20160419/309291402/asyl-demos-in-wien.html

    https://youtu.be/bIhW_mbdMIs
    FPÖ-DEMO in Wien-Floridsdorf

    „stark konservativ“ find ich soweit Okay. Auch wenn ich damit persönlich nicht so 100%ig einverstanden bin.



  2. Wolfram Schrems (kein Partner)

    Na ja, also "Putsch" klingt hier etwas überzogen. Ich finde es im Gegenteil erfreulich, daß ein hoher Militär auch selber nachdenkt. "Primat der Politik" kann kein Dogma sein, wenn man an die Nahtsi-Zeit denkt.

    Übrigens hat ja auch Generalstabschef Entacher dem Druck des "Primates der Politik" widerstanden, als diese Politik das Bundesheer zerstören wollte. Zivildiener Darabos war für die Kommandanten offenbar als Provokation und Demotivation eingesetzt worden. Ähnliches läuft in Deutschland.

    Ein militärischer Apparat hat seine relative (!) Eigengesetzlichkeit. Wenn die Politik diese nicht akzeptiert, kann sie kein Heer am Leben erhalten.



  3. Thomas F. (kein Partner)

    Und zu solchen Trotteln schicken wir eine Generation nach der anderen zur "Ausbildung".
    Kein Wunder, dass das Land in diesem Zustand ist.
    Ich werde alles daran setzen, dass meinen Kindern diese Art von Persönlichkeitsformung erspart bleibt.



  4. Anonymer AUKritiker (kein Partner)

    ???? ??????? ???????????. ??? ?????
    Die Behauptung, Russland hätte einen Vorstoß bis nach Odessa geplant, für die würde ich gerne einen Beweis sehen. Wer die Recht auf Selbstbestimmung der Völker und den Minderheitenschutz, aber auch die Vorgeschehnisse inklusive mehrmaligem Vertragsbruch bei Gaslieferungen sowie diverse Drohgebärden der letzten Jahre in Richtung Moskau ernst nimmt, muss auch in Erwägung ziehen, dass sich tatsächlich Russen in mehrheitlich russisch besiedeltem Gebiet zur Sezession entschlossen haben.

    Wenn Sie Herr Doktor Russland dafür kritisieren, dann wäre es auch an der Zeit zu hinterfragen, wieso in einem freien Europa über die NATO die Amerikaner Einfluss ausüben.



    • Anonymer AUKritiker (kein Partner)

      Sogar Ihr CMS ist russlandkritisch: kyrillische Zeichen werden nur als "?" dargestellt.
      *Seufz*

    • Thomas F. (kein Partner)

      Wären die USA nicht, hätte Russland längst den gesamten Kontinent erobert und wir würden im KGB-Polizei-Terrorstaat dahinsiechen, wenn wir nicht gerade Schlange stehen für Brot aus der Kolchose.

    • Anonymer Erwiderer (kein Partner)

      Woher nehmen Sie diese Vermutung, oder sollte das bloße Satire sein?

  5. russophobe US-Marionette (kein Partner)

    Man kann froh sein, dass AU die Gnade der späten Geburt zuteil wurde, ansonsten hätte er eine große Karriere gemacht. Immerhin sah der nationalsozialistische Generalplan Ost (GPO) die Tötung von 30 Millionen Russen vor. Aber was nicht ist, kann dank der NATO noch werden...



  6. Gennadi (kein Partner)

    Das Thema Rußland - Putin kann man praktisch nicht mehr diskutieren.
    Sofort kommen die bezahlten Trolle hervor, die Diktator Putin und seine Macht in die Höhe heben.

    Schämt euch, ihr korrupten Söldner.



  7. heartofstone (kein Partner)

    Also auch bei Unterberger Zensur. Fuck you, bloody asshole ...



  8. Romana (kein Partner)

    ich finde die Äußerung von Generalstabschef Kommenda keines wegs "sehr schlimm", sondern höchst passend für den Vertreter eines neutralen Staates wie Österreich.



    • Gennadi (kein Partner)

      Die österreichische Neutralität endete am 14.12.1955.

    • Romana (kein Partner)

      Gennadi.
      Wie kommen Sie auf so etwas? im Gegenteil: 1955 hat Österreich nach dem Staatsvertrag im Verfassungsgesetz seine immer währende Neutralität erklärt.

    • Anonymer Neutraler (kein Partner)

      Einseitig erklären kann man schnell etwas... Aber die ursprünglich geplante Neutralität nach Schweizer Vorbild wurde gar nicht erst erklärt... und das, was davon übrig blieb, wurde schrittweise abgetragen und durch Völkergewohnheitsrecht verwässert. Da hat der Vorposter nicht so Unrecht.
      Ironie: die Neutralität war freiwilliges Faustpfand für die Wiedererlangung von Autonomie und später Freiheit; Schutz vor einem ostdeutschen Schicksal. Heute nähern wir uns ostdeutschen Verhältnissen und wirklich autonom sind wir seit spätestens Lissabon auch nicht mehr. Nur, dass die Russen hier immer noch als die Bösen herhalten müssen während ein außereuropäischer Friedensnobelpreisträger in Polen mit den Säbeln rasselt...

  9. McErdal (kein Partner)

    tw.zitiert> Auch wenn das viele rote und schwarze sozis gernbe so hätten. (weil sie glauben, die NATO würde ihnen im Fall des Falles den Kopf retten...)
    @ Das tun sie ja auch, indem sie einen Korb unter den abgeschlagenen Kopf halten...............



  10. Gasthörer (kein Partner)

    Man sollte manche Ergüsse des im Körper eines Österreichers gefangenen Amerikaners nicht einmal ignorieren. So käme die Kontrafaktizität seiner Aussagen entsprechend zur Geltung.

    Nach dem Motto: Das Sprachrohr einer raumfremden Macht rülpst. Der Kavalier blickt die Rüpelei ignorierend zur Seite, denkt sich seinen Teil, und geht unbeirrt seines Weges.



  11. Tik Tak from far away (kein Partner)

    Will Commenda putschen?

    Aber nein, der Othmar ist einfach nur so, der ist schmerzbefreit.
    Der hat schon seine Karriere damit gemacht, daß er jeden das hören hat lassen, was der/die hören wollte.
    Den kann man vor eine Kamera setzen und er wird sich geschmeichelt fühlen und weiterplappern ohne die Kamera zu hinterfragen.

    Also wird er in diesem Fall auch nur gesagt haben, was die anderen hören wollten und das ist ihm jetzt halt ein wenig peinlich.
    Der hat im Offiziersclub in der MilAk noch ganz andere Aussagen zu diversen russischen Besuchern von sich gegeben.

    Persönlich ist er ein netter Mensch, aber er ist halt auch ein typischer Friedensmilitär auf Karrierepfad.



  12. Waltraut Kupf

    Jeder, der gegen die transatlantische Hörigkeit der EU auftritt, kann für den Frieden und das Gleichgewicht in der Welt nur gut sein. Ob Commenda das durfte oder nicht durfte ist in Zeiten wie diesen egal. Schließlich gab es einmal den Maria-Theresien-Orden. Wenn irgendein einzelner Schmierant (und solche gibt es ja überall auf der Welt) Strache als neonazistisch bezeichnet, würde ich das "net amal ignorieren". Anderen Leuten ist er wieder zu judenfreundlich und was nicht noch alles. Wenn man sich so klar auf die Seite der USA schlägt, so gleicht das einem Boot, in dem sich alle Passagiere auf die gleiche Seite begeben; dann wird es wohl kentern.



  13. dssm

    Könnte es ein, daß der Herr Commenda diese Aussagen im Auftrag einer Partei (SPÖVP) oder gar der Regierung gemacht hat? Dies halte ich für viel wahrscheinlicher. Die Regierung um Herrn Failman traut sich nicht den anderen Europäern ihre Meinung zu sagen, also muss ein Beamter vor und Failman und Consorten können, sollte der Sturm zu schlimm werden, jederzeit dementieren.



  14. Erich Bauer

    Offensichtlich ein kleiner "Rückgrat-Test", um zu wissen, wie man diesen "Besucher" auch in Zukunft einschätzen kann. Das "Gerüst" dieses "Besuchers" wird halt jetzt der eines Mollusken zugerechnet...

    Im Übrigen, ist diese Agenturmeldung, hier, in diesem Blog, schon am 6. April erschienen... Und heute haben wir welches Datum?

    http://www.andreas-unterberger.at/2016/04/asylgewhrung-durch-die-eu-schnapsidee-zum-quadrat#comment-437050

    Zur FPÖ als "Neonazipartei"... Wenn man weiß, wie Nachrichtenagenturen organisiert sind, ist es nicht besonders überraschend, dass die verschiedenen Länder-"Nachrichter" auch ihre eigenen Wahrnehmungen und den "allgemeinen Konsens" ihres Umfeldes einfließen lassen. Insbesondere dann, wenn sie weitgehend frei Nachrichten produzieren dürfen.

    In diesem Fall handelt es sich um SPANIEN. Die spanische RT wird von russisch sprechenden SPANIERN geleitet. Die FPÖ wird von der EU-(="Phantom") als rechtspopulistisch, rechtsextrem, bis zu nazistisch "erklärt". Das EU-Phantom hat sich flächendeckend, in nicht nur schlichte Phantom-Gehirne, eingelagert...

    Wenn da jetzt ein EU-Phantom-Gehirn aus SPANIEN eine demokratisch gewählte Partei in Österreich "beurteilt"... dann ist ein Reissack in Peking umgefallen. Die Kommentare zu dieser "spanischen" Nachricht wären sicher aufschlussreicher...

    Daraus zu konstruieren, dass man das in Moskau - insgeheim - auch so sieht, wie ein spanisches Phantom-EU-Gehirn, kann man nur sehr unbedarften/unbeleckten "Medienbeobachtern" servieren...



    • Erich Bauer

      "Türkische Medienbehörde hat die Blockierung der RIA Novosti/RT-Webseite vom Donnerstag bestätigt."

      Nur so kann sich die EU-Phantom-WerteGEMEINschaft schützen!

  15. Jewgeni Gorowikow

    Apropos Russland und die dortige Berichterstattung. Da möge sich bitte jeder denken was er möchte - man kann die 'Süddeutsche Zeitung' mögen oder nicht, lieben oder hassen, einerlei.

    Gemäß offizieller Moskauer Sprachregelung ist die Süddeutsche Zeitung ein verlängerter Arm von Goldman-Sachs bzw. im Besitz von Goldman-Sachs.

    Man kann davon ausgehen dass das in den nächsten Tagen in 'Russia Today', 'Stimme Russlands', 'Sputniknews', im Fernsehsender 'Rossija 1' usw. überall abgespult wird und auch dementsprechend von vielen Leuten geglaubt wird:

    "Süddeutsche Zeitung" im Kreml-Feuer: Putins Presselüge (von Benjamin Bidder, Moskau)

    Wladimir Putin stellt die Enthüllung der Panama Papers als US-Komplott dar. Die "Süddeutsche Zeitung" sei ein Werkzeug Washingtons, Eigentümer der Redaktion die Bank Goldman Sachs. Das ist reine Fiktion.

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/wladimir-putin-bezeichnet-sueddeutsche-zeitung-als-us-werkzeug-a-1087298.html

    Auf der Seite der "Süddeutschen" wird auch darüber berichtet, da ist ein 47-Sekunden-Video zu sehen wo der Präsident persönlich Stellung nimmt. Putin ist auf Russisch im Original dazu zu hören - sollte man sich nicht entgehen lassen:

    http://www.sueddeutsche.de/politik/panama-papers-putin-die-sueddeutsche-zeitung-und-die-panama-papers-1.2949179



  16. oberösi

    Will Commenda putschen? Nein, keinesfalls!
    Will AU provozieren, um den Blog wieder etwas anzuheizen? Ja, auf jeden Fall!



  17. eudaimon

    Da geht vor unseren Augen Europa den Bach runter wegen der pc-Xenophilie von

    Merkel -NGO-Junker-USA &Co ,die nicht nur unsere territoriale Integrität in Frage

    stellen sondern auch unser christliches Abendland als "Big Spender" für die

    "Neuankömmlinge" sozioökonomisch erpressen hilft und dabei wieder eine

    Neuauflage des "Eisernen Vorhanges" zwischen der Union und Russland inszeniert!

    Putins Russland ist sicher kein Kuschelpartner ,kein Demokrat und auch kein

    pazifistischer Domestik der" Transatlantiker" aber eben darum ein sehr brauchbarer

    Nachbar für ein souveränes Europa der Zukunft-ohne USA-Fußfessel !!

    Allerdings lässt sich die Russlandkarte nicht sooo" situationselastisch" spielen

    wie sie derzeit Fischer und Co in der kolportierten Naivität verhauen!

    Gerade weil Putin ein begnadetes "Schlitzohr" der Weltdiplomatie ist sollten

    Amateure mit "diplomatischer Mindestsicherung" nicht die große Klappe

    in aller Öffentlichkeit aufreißen ,um danach gleich wieder kleinlaut unter

    den" Parteitisch" zu kriechen!!- Russland ist und bleibt eine Option in jeder Hinsicht

    -allerdings nur für Profis mit Umsicht und Gespür für das" größere Ganze"!!



  18. Karl Knaller

    Welch' schöne Gelegenheit für Herrn Unterberger, seinen - ich bin fast versucht zu sagen: geradezu pathologischen - Haß auf Putin im besonderen und, wer weiß, vielleicht auf Rußland im allgemeinen wieder einmal ausdruckvoll zu dokumentieren. Der Herr Generalstabschef Commenda, mit dem man keinerlei Mitleid haben muß, bot lediglich einen willkommenen Anlaß.
    Und wenn man gleichzeitig auch die pöööööööööse FPÖ und den pöööööööööösen Putin gegeneinander ausspielen kann, ist's überhaupt wieder einmal ein schöner Tag.
    Wir haben verstanden und gratulieren unserem Blogmaster...
    (Ach ja, fast hätt' ich's vergessen: und die CIA dankt...)



    • otti

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  19. Patriot

    Grundsätzlich, wenn der Commandante nix zu reden hat, braucht er gar nicht hinfahren. Meiner naiven Meinung nach besteht der Sinn solcher "Delegationsgespräche" gerade darin, gewisse Optionen auszuloten. Oder geht's wirklich nur um's Buffet?

    Dass das Gespräch nach außen dringt ist tatsächlich eine (absichtliche) Fehlleistung der Russen.

    Nebenbei möchte ich nicht wissen, was Fischer & Co samt der Beamtenschaft in Nordkorea und Saudi Arabien alles verzapfen. Wirklich nicht.



  20. Bob

    AU meint der Vorstoß sei mindestens bis Odessa erfolgt, und die Russen hätte das Eroberte wieder freigegeben. Eine solch eklatante Verdrehung der Geschichte habe ich selten erlebt!
    Und wieso waren die Sanktionen hilfreich wenn jeder Handel mit den Russen unmöglich wird. Die Russen suchen sich andere Handelspartner und wir schauen in die Röhre.



  21. Abaelaard

    Der Russenhass des Herrn Unterberger scheint pathologische Dimensionen anzunehmen. Nicht dass ich etwa Russland affin wäre aber eine derartige Einseitigkeit stösst mir schon sauer auf, besonders da AU manche Dinge übersieht oder nicht sehen will die seiner Ansicht dagegen laufen. Mir klingt immer noch der dümmliche Spruch unseres Landwirtschaftsministers zu Beginn der Sanktionen in den Ohren " A apple on day keep Putin away". Der Zustand der Landwirtschaft nunmehr ist zum grossen Teil durch solch läppische Aktionen verursacht. Dass dem alten Bauernhasser AU dies egal ist kann ich mir schon vorstellen aber da hängt halt noch ein bisschen mehr drinnen wie man am Untergang zweier steirischer Apfelvermarkter bereits ablesen kann.



  22. Bob

    Habe ich etwas verschlafen? Der Vorstoß der Russen wurde durch die Sanktionen gestoppt? Welcher Vorstoß ?
    Die Sanktionen wurden durch den Abschuss eines Zivilflugzeuges verhängt, das vermutlich von einem ukrainischen Flieger abgeschossen wurde, darum auch keine Aufklärung.
    Mit den Sanktionen haben wir uns selbst ins Knie geschossen, obwohl wir diese Ungerechtigkeit am eigenen Leib erfahren mußten.



  23. schreyvogel

    Comenda hätte eigentlich wissen müssen, dass er für russlandfreundliche Äußerungen von Dr. Unterberger bei lebendigem Leib zerlegt wird! Denn so was geht gar nicht!



  24. Cotopaxi

    Hat hier in Österreich irgendjemand interessiert, gab es einen politischen Aufschrei, als der Schwarze Blindflieger Rupprechter den Slogan ausgab: "An apple a day keeps the doctor away". Ich fand diese Aussage eines Minister im Zusammenhang mit einem ausländischen Staatsoberhaupt und einer Staatsvertragsmacht als skandalös.

    Aber jetzt ist er kleinlaut mit dem HBP nach Moskau gepilgert um für die österreichischen Bauern ein gutes Wort einzulegen.

    Die ganze österreichische Delegation in Moskau war im Grund zum Genieren und auf dem Niveau einer Kasperltruppe. ;-)



    • Cotopaxi

      Korrektur:

      Rupprechter sagte natürlich: " An apple a day keeps PUTIN away".

  25. Wertkonservativer

    Ja sagt einmal: was ist mit den Russen los? Haben die vielleicht narrische Schwammerln gegessen?

    Nicht nur, dass sie Herrn Commenda "auf die Saaf" steigen ließen, bezeichnen sie jetzt zum Drüberstreuen auch unseren Hoffnungs-Kanzler-Aspiranten Strache als "Neonazi-Führer" !!
    Eine Frechheit, sowas!!! Wo bleiben da die vielen gegenseitigen Sympathien, und wo zusätzlich die Bemühungen des sprachbegabten jungen Gudenus, die Russen als unsere wahren Freunde zu gewinnen?

    Ich weiß schon, dass ich hier manchen Herrschaften "auf die Füße trete"!
    Doch hier konnte ich mir ein kleines Retourerl nicht verkneifen!

    Man verzeihe mir bitte (wenn's möglich ist)!

    (mail to: gerhard@michler.at)



    • Bob

      WK
      Wir haben auch einen Journalisten der die Russen ständig als Kriegshetzer verunglimpft, aber sonst ganz vernünftige Sachen von sich gibt. Er betreibt sogar einen Blog der von vielen gerne angenommen wird!

    • Patriot

      Sag dass du krank bist, dann verzeihe ich dir!
      (Rainer Calmund)
      Kleines Scherzerl meinerseits );

    • Bob

      Patriot
      Wen betriffts? Mich oder seine Senilität? :-)

    • Rau

      Wennst nocheinmal auf's Sternderl klickst dann triffts nächste Scherzerl auch Sie ;(

  26. Susanne

    Warum diese Aufregung, Herr Dr. Unterberger?

    Sicher hat sich Commenda undiplomatisch verhalten, was die Gegenseite sofort mit Genugtuung ausschlachtete. Darf ein Mensch nicht auch eine persönliche Meinung haben, welche nicht die der Regierungslinie entspricht? Oder sind Soldaten immer zum "Kadavergehorsam" verpflichtet? Warum sind UHBP und die ganze Equipe überhaupt nach Moskau gejettet? Nur, um die westlichen Sanktionen zu verteidigen (und trotzdem um Geschäfte zu buhlen)?

    Schlecht kreide ich Commenda aber an, dass er zuhause alles wieder anders sagt, seine Moskauer Worte für verdreht und das Tonband für manipuliert betrachtet. Als dies alles nichts nützt, dann sieht er nun einen Vertrauensbruch seitens der Russen. Also auch ein feiger Sesselkleber, welcher um seinen Posten fürchtet und nicht mehr zu seiner Meinung steht.

    Noch etwas: Mit den heutigen Russland müssen wir leben (und zusammenarbeiten), ebenso mit allen anderen Staaten, ob es uns passt oder nicht. In einiger Zeit werden die gegenseitigen Sanktionen ohnehin wieder Geschichte sein.



  27. Sensenmann

    Au weh! Unser geschätzter Herr A.U. macht wieder auf Atlantikbrücke.

    Erstens gibt es kein Kontaktverbot mit Russland. mag sein, daß die EUdSSR gewisse Russen nicht einreisen lassen will, aber Gespräche kann man unter zivilisierten Leuten immer führen.
    Es mag Völkern, die ohne Umweg über die Kultur von der Barbarei beherrscht sind genügen, ein herzliches "Fuck the EU" als Diplomatie zu verstehen, aber bei uns redet man zuallererst miteinander.

    Zweitens sind wir - wenn auch nicht mehr neutral, wie es dem Wunsch von 2/3 der Stimmbürger gefallen hat - doch noch kein Vasallenstaat der Yankees und kein Untertan der NATO. Auch wenn das viele rote und schwarze sozis gernbe so hätten. (weil sie glauben, die NATO würde ihnen im Fall des Falles den Kopf retten...)

    Drittens kann die Meinung, daß Sanktionen gegen Russland teilweise erfolgreich waren, nur ein verspäterer Aprilscherz sein, oder?
    Erfolgreich wobei? Bei der Vernichtung von Arbeitsplätzen? Beim Niedergang der heimischen Agrarproduktion? bei der hevbung der Konkursquote von Mittelständlern, denen das Russland-Geschäft zerschlagen wurde?
    Wofür wurden denn diese "Sanktionen" verhängt? Wegen der bis heute unbewiesenen Behauptung, MH17 sei mit Wissen oder gar Unrterstützung der Russen abgeschossen worden? Oder gar wegen des Selbstbestimmungsrechtes der Völker, das die Bewohner der Krim zweifelsfrei in Anspruch genommen haben?

    Viertens mag ein Commenda alles sein, aber tölpelhaft keineswegs. Und Gespräch dringen nicht nur aus Russland nach außen. Viel Schlimmere aus den USA.

    Fünftens macht eine ausgewogene Politik und ein Abwägen von Interessen jemanden noch nicht zum bedungungslosen Bettgeher der Russen.
    Was "offizielle" Quellen (was ist das schon? Offiziell ist nur eine Stellungnahme der legitimen russischen Volksvertretung, sonst nix! Nur bei uns hält man die Boulevardpresse oder linke NGO's für die "offizielle" Stimme dieser Republik) dort von der FPÖ oder wem sonst halten, interessiert heirzulande ungefähr soviel wie der umgefallene Reissack in China.
    Es interessiert mich auch genaus wenig, was ein Herr Soros und seinesgleichen von uns in Österreich halten.
    Mich interessieren derlei Haltungen nur, wenn sie in Politik gegen unser Volk und and umgemünzt wreden. Pressegeschwätz und Privatmeinungen sind wertlos!
    Wer die Geschichte kennt, weiß wie das mit den Russen so ist. Aber Völker haben nun mal keine Freunde, Völker haben Interessen.

    Sechsten hat Commenda vollkommen Recht: Es ist NICHT in unserem Interesse, uns wieder einmal vor den Karren von Kriegshetzern spannen zu lassen.
    Und die sitzen heute eindeutig in der NATO und in den USA!
    Wir pflegen zu reden und normale Beziehungen aufrecht zu erhalten, solange das mit den Staatsinteressen vertretbar ist. Und das ist es derzeit sehr wohl!

    Und zum Siebenten: Während eine Clique von Verrätern mit einem Massenmörder wie diesem Erdowahn, der sein eigenes Land bombardieren lässt, allen ernstes Abkommen schließt - die IM Erika akzeptiert sogar den Affront beim Staatsbesuch zwischen zwei türkischen Fahnen sitzen zu müssen, wie es allerdings einem Hundevolk in Gegenwart seines Herrn durchaus zukommt in ihrer Meinung, hasst sie doch nichts so, wie deutsche Fahnen und pflegt diese bei Parteiveranstaltungen eigenhändig zu entsorgen - und während man mit ukrainischen Gangstern und Pleitiers auf Du trinkt, mit arabischen paläolithischen Lemuren verkehrt als wären sie Unseresgleichen haben die "atlantic partners" die Chuzpe uns wegen Gesprächen zwischen russischen und österr. Soldaten zu tadeln?

    Weit haben wir es gebracht!

    Aber das Blatt wendet sich!



    • Charlesmagne

      ********************************************************!!!!!!!!!

    • Almut

      @ Sensenmann
      ****************************************************!!!!!!!
      Ich wollte eben den Bleistift spitzen und meinen Kommentar abgeben zu dem verworrenen und durch russenfeindliche Emotionen gesteuerten Artikel von A.U. Dann las ich Ihren Beitrag, besser kann man auf den A.U.-Artikel nicht antworten - chapeau!

    • kritikos

      Ich gebe Ihnen völlig recht. AU hat was gegen Russland, odr!

    • Mariahilferin

      *********************

    • Specht (kein Partner)

      Was bedeutet denn heute ein Putsch schon, wir erleben seit Jahren eine putschende EU, die sich einen Dreck um ihre eigenen Vereinbahrungen kümmert und Europa dem Chaos ausliefert und mit der angekündigten EU so gar nichts mehr zu tun hat. Nebenbei wird das alles möglichst geheim und undemokratisch abgehandelt über die Köpfe der betrogenen und belogenen Bürger hinweg die wie Schafe geduldig den Clash erwarten dürfen.

    • Solon II (kein Partner)

      Punkt 4 ihrer Argumentation ist nicht zutreffend. Commenda ist ein sich selbst verliebter Offizier der es nicht für nötig hält, die Chefs des HNA oder des Abwehramtes zu konsultieren um vor möglichen Fallen gewappnet zu sein.
      Meine persönliche Bekanntschaft mit ihm hat diesen Eindruck verstärkt.
      (Er hatte ja schon damals auf seinen Panzer ein großes C aufmalen lassen - und das lässt obige Rückschlüsse zu ).

    • Pumuckl

      @ Sensenmann

      " Weit haben wir es gebracht! " Wer könnte Ihnen da widersprechen ?
      Ach Ja, Wolfgang Schüssel will uns ja mit seinem Buch " DAS JAHRHUNDERT WIRD HELLER . . . " Hoffnung machen. Bei mir ist es ihm leider nicht gelungen!

      Darum, sehr geschätzter @ Sensenmann muß ich Ihnen auf Ihre hoffnungsvolle Verheißung " DAS BLATT WENDET SICH! " , leider mit " DIE BOTSCHAFT HÖR' ICH WOHL, ALLEIN MIR FEHLT DER GLAUBE. " antworten.

      Gerne würde ich Ihren und Schüssels Optimismus teilen!

    • MLH (kein Partner)

      @Sensenmann
      Einfach gut
      ************************

  28. Helmut Oswald

    Commenda, sozialistischer Erfüllungsgehilfe bei der Zerschlagung eines Volksheeres basierend auf der allgemeinen Wehrpflicht,Totengräber der Landesverteidigung die durch schwarz-rot-grün-pink zu einer gesellschaftlich fragwürdigen Randgruppenveranstaltung vermeintlich ewiggestriger Unbelehrbarer degradiert wurde, versucht den Sprung auf den Wendekarren. Bumsti, und schon liegt er auf der Pappn.
    Recht g'schieht ihm. Der Hautgout, als ausgewiesener Linker etwas zu fordern, wovon er glaubt, daß es ausgewiesene heimatbewusste, nationale und patriotisch eingestellte Menschen sich so wünschen, kann wohl nur in einer Opera buffa enden. Warum ? Oder auch - warum doch vielleicht auch nicht ?
    Also erstens - Warum: Weil Commenda selbst praktisch dazu alles fehlt, was jeden zuerst glaubhaft machen muß, bevor er einen derartigen Schritt setzt und ihm deshalb in dieser seiner Funktion kaum noch gelingen kann - denn seine Glaubwürdigkeit hat er (siehe oben) im Grunde längst verspielt. Diese Glaubwürdigkeit - für seine Person - auf dem Umweg über Russland zurückzuholen wird aber vielleicht gerade deshalb gelingen. Denn immerhin, Mut hat er. Die Frage bleibt: hat er auch Verstand? hat er - mehr noch - Charakter ?
    Daß ihn die Atlantiker nun zum Objekt ihrer bevorzugten Kritik einschließlich aller möglicher Schmähungen machen hat er vorhergesehen und bleibt unbeachtlich - dies sind erwartbare Reaktionen. Clausewitz und Diebitsch ging es 1812, als sie die Konvention von Tauroggen schlossen - zu Recht - man verzeihe mir die knapp erdige Ausdrucksweise - sonstwo vorbei - was die Rheinbundfürsten und im Solde Bonapartes stehenden Journale und Journaille dazu sagen würden, wenn sich die als Satelliten Frankreichs gepressten Mächte von diesem abwenden würden. Wer seine 'Freunde' wie Besiegte behandelt und sie in Permanenz wissen lässt, sie seien deren willenlose Hilfsvölker in der Verwirklichung höherer Pläne einer einzigen höheren Macht und gegebenenfalls dazu ausersehen, für diese bedingungslos über die Klinge zu springen, muß doch sehr verblendet sein zu glauben, daß dies auf Dauer funktionieren werde. Allein - die Frage ob Commenda richtig oder falsch gehandelt hat, die beantwortet sich nicht aus den von ihm geschaffenen Faktum, sondern danach, und vor allem was er (und andere wohl auch) daraus noch machen werden. Noch haben wir hier Zweifel.
    Denn wenn Commenda - man verzeihe mir die harten Worte - sich nun zu einer Marionette Putins wandelte so ist er ebensoviel Wert, wie diese Merkel, die zu einer Hure dieses Obama geworden ist. Dies wird uns die Zukunft aber rasch erweislich machen. Rien ne vas plus - die Kugel rollt ...



  29. Ingrid Bittner

    Nur eine Frage (als Frau in meiner Altersklasse stand ja das Bundesheer für weibliche Wesen nie zur Diskussion): muss man eigentlich um Soldat mit Aufstiegschancen zu werden eine besondere politische Intelligenz mitbringen oder genügt es, ein braver Parteisoldat zu sein??
    Dass über Schnitzer von SPÖlern nicht berichtet wird, ist ja klar und schon gar nicht jetzt, wo ... eh schon alles sattsam bekannt.



  30. Freak77

    Hat sich da der Herr Brigadier Commenda "einkochen" lassen in Moskau?

    Man kennt das: Freundschaftliche Gesten, vertrauliche Gesten, scheinbare Vertrautheit und Lockerheit, scheinbar amikale Atmosphäre usw.

    Die Österreicher sind da sehr gut bei so etwas, aber auch in Moskau kann man das:

    Jemanden scheinbar freundschaftlich daher kommen, auf die Schulter klopfen, eventuell winzig kleine Geschenke u. Aufmerksamkeiten anbieten, die richtigen, passenden Witze machen, das Gegenüber einschmeicheln und schon ist man eingekocht.

    Schließlich ist man auch nur ein Mensch, auch wenn man der Generalstabschef des österr. Bundesheeres ist.

    Da kann es dann schon im Gespräch (das natürlich mitgeschnitten wird) das eine oder andere Persönliche herausrutscht - genau das ist es was von Anfang an beabsichtigt war .......

    Ich meine, man soll da nicht naiv sein: In Machtpolitik und im Fach "Wie schaffe ich Uneinigkeit bei meinen strategischen Gegnern" macht den Russen niemand ein X für ein U vor!

    Im Ernst: Ein österr. Generalstabschef darf sich nirgendwo auf der Welt einkochen lassen oder privat verplaudern. Es sind schon wesentlich niedrigere Beamte wegen geringerer Schnitzer versetzt worden .....



    • logiker2

      ich vermute ein abgekartetes Spiel, wer sonst (als ein roter Parteisoldat) von der Delegation sollte Putin zu verstehen geben, dass wir eh gegen die Sanktionen sind und uns als "neutraler Staat" von anderen nicht diktieren lassen, mit wem wir freundschaftliche Beziehungen pflegen, noch dazu wo wir so schön unter uns sind.

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)

      Freak77, also
      1. ist Mag. Commenda nicht Brigadier, sondern als GenStbCh der einzige "full general" des BH.
      2. gehört es zu einer der allerwichtigsten Aufgaben jedes Generalstabschefs, mit seinen gleichgestellten "Kameraden" anderer Armeen ein möglichst friktionsfreies u. vor allem vertrauensvolles Verhältnis zu halten, insbesondere mit jenem ranghöchsten Militär der europäischen u. weltweiten Supermacht Russland. Ein anderes Verhalten wäre höchst gefährlich - und auch dumm! Österreich hatte ja auch nicht seinen Botschafter und seinen Militärattaché aus Moskau zurückbeordert, sondern dort belassen. Und immerhin war Commenda Teil der von UHBP, "seinem" Oberbefehlshaber, angeführten Delegation! Und ich nehme doch an, dass Commenda mit Dr. Fischer und/oder dessen Adjutanten, GenMjr Mag. Keller, in engstem Einvernehmen gestanden war.
      3. außer Gen Mag. Commenda und den an diesem Gespräch teilnehmenden Personen weiß wohl niemand konkret, was dort für Äußerungen gefallen sind, auch Dr. Unterberger nicht!
      4. erachte ich schon den Titel "Will Commenda putschen?" als derart abstrus und auch ehrabschneidend, dass es mir die Rede verschlagen hatte. AUs Liebe für die USA soll ihm unbenommen bleiben. Auch ich wurde "amerikanisiert" und bewundere insbesondere den Patriotismus der Amerikaner, doch ist mir Russland und Putin deshalb nicht unsympathisch!
      5. was AU hier zum Schlechten gegeben hatte, wäre sogar für die übelste Boulevardzeitung nicht behauptbar gewesen. Unverständlich, und auch gegenüber Gen Mag. Commenda in nöchstem Masse unfair! Hatte Dr. U. etwa das Gespräch mit Gen Mag. Commenda gesucht und auf Check, re-check, double-check – die Basis für Journalismus und PR, vergessen???!!!
      6. ich frequentiere diesen Blog, weil er die wohl letzte Bastion ist, in der man - noch - seine Meinung frei äußern kann. Man muss nicht mit allem, was Dr. U. meint, einverstanden sein. Bisher hatte er sich jedenfalls einer Argumentation und Sprache bedient, die seriöses Journalistenverständnis transportiert hatte. Mit dem Titel "Will Commenda putschen?" kann zumindest ich Seriosität nicht mehr verbinden! Da steckt mir zu sehr Persönliches (?) dahinter...

  31. Vayav Indrasca

    Unerträglich, diese Dauerhetze gegen Russland. Ich glaube, ich werde das Tagebuch kündigen.



    • Dr. Bárdossy

      Der "Oberlehrer Unterberger" hat sich wieder einmal auf seinem Steckenpferdchen der der Russland-Hetze vergaloppiert!

      Mit fliegender Feder vermag er Haare in jeder Suppe zu kritisieren, aber die Balken in seiner eigenen Dogmatik kann er nicht unterscheiden.

      Zur Zeit ist er zwar vielleicht der beste Journalist im Lande. Deshalb ziehe ich eine Kündigung des Tagebuches NOCH NICHT in Betracht, auch wenn ich öfters schon nahe daran war...

    • otti

      na dann tun sie`s

      ich habe 5 neue mitglieder gebracht !

  32. Josef Maierhofer

    Ja, Beamte dürfen so was nicht.

    Ich bezweifle, ob das Absicht war, ich befürchte, es war, wie oft bei uns, die 'wohlstandsverwahrloste naive Dummheit', die weit verbreitet ist, genauso, wie die politisierenden Staatsanwaltschaften, die gutmenschlichen und linksorientierten Richter, ....

    Es müsste über viele Rücktritte geredet werden.

    Mit außenpolitischen Konsequenzen ist das allerdings fatal für Österreich.







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