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Fünf und ein halber Kandidat

Der Präsidentschafts-Wahlkampf setzt nun mit voller Intensität ein, nachdem bisher nur der Freiheitliche Norbert Hofer allein zwei Wochen lang mit seinen Plakaten das Straßenbild „verziert“ hat (was besonders während der Ostertage nicht gerade schlau war). Fünf Vollprofis und ein Boulevard-Kasperl gehen in ein Rennen, das für alle bis auf Richard Lugner völlig offen ist, so offen wie noch nie. Eine erste Zwischenbilanz ergibt schon etliche überraschende und überwiegend positive Erkenntnisse.

Die wichtigsten:

  1. Erstmals in der Geschichte dieses Landes sind gleich fünf Kandidaten im Rennen, wo man sich bei keinem genieren muss, wenn sein Bild künftig in allen Amtsstuben hängen wird (so unsinnig es mir auch scheint, dass da überhaupt noch immer wie in einer Monarchie Bilder des Staatsoberhaupts aufgehängt werden).
  2. Es zeichnet sich nirgends eine untergriffige Schlammschlacht ab. Wie sie vor allem die SPÖ einst gegen Kurt Waldheim zum eigenen Schaden und dem Österreichs versucht hat. Wie sie noch früher die ÖVP durch Ausstreuung zahlloser Witzchen über Franz Jonas versucht hat, die diesen als geistig minderbemittelt karikiert haben.
  3. Das Geschlecht der Kandidaten spielt weder in positiver noch in negativer Hinsicht eine Rolle, sondern ist zu Recht völlig nebensächlich. Wir lernen: Das Geschlecht ist nur dann in einigen Medien ein Thema – aber auch dann ohne jedes Echo bei den Wählern –, wenn sie eine linke Feministin pushen wollen oder wenn irgendeine Minigruppe plötzlich Vorteile beim Kampf um einen Aufsichtsratsposten haben will.
  4. Die beiden linken Kandidaten im Starterfeld tun derzeit alles, um sich nach rechts zu verschieben, weil dort die Mehrheit der Österreicher steht – und in den letzten Monaten noch viel deutlicher. Alexander Van der Bellen versucht jeden Hauch der bei den Grünen zuletzt total dominanten Willkommenskultur abzustreifen und plakatiert sogar „Heimat“ (ein Wort, das jahrzehntelang alle Grünen nur zu Gift und Galle veranlasst hat) und „An Österreich glauben“ (was so ziemlich alle Parteien außer den seit Jahren nur als EU-Fanatiker agierenden Grünen tun). Und Rudolf Hundstorfer wiederum tut so, als ob er ständig den Gewerkschaften wirtschaftliche Vernunft und Mäßigung beizubringen versucht hätte, und versucht zugleich, den Eindruck zu erwecken, als ob er immer für die Asylwerber-Obergrenze gewesen wäre, obwohl es vor der Wende kein einziges diesbezügliches Zitat von ihm gegeben hat.
  5. Die Epoche ist zu Ende, in der ein Wahlsieger nur aus dem roten oder schwarzen Lager stammen könnte. Es gibt keinen Bonus mehr für die Kandidaten der Regierungsparteien. Im Gegenteil: Eine solche Herkunft ist angesichts der Unbeliebtheit der Herrn Faymann und Mitterlehner eher ein deutlicher Malus.

Die Besonderheit dieses Wahlkampfs führt für viele Österreicher aber auch zu einem subjektiven Problem: Noch nie ist ihnen eine Wahl-Entscheidung so schwer gefallen. Das zeigen nicht nur zahllose private Gespräche in den letzten Wochen. Das zeigen auch die Meinungsumfragen, die einer Hochschaubahn gleichen. Es gibt längst keine unerschütterlich treuen "Lager" mehr, auf die sich ein Politiker verlassen könnte.

Das lässt es aber auch immer deutlicher als Fehler von ÖVP und FPÖ erkennen, dass sich die nicht-linken Wähler nun zwischen drei Kandidaten entscheiden müssen. Was zur Folge haben könnte, dass beide linken Kandidaten in die Stichwahl kommen. Das versuchen diese beiden auch dadurch zu forcieren, dass erstaunlicherweise beide sich im Wahlkampf inhaltlich immer mehr rechts positionieren.

Alles ist für alle fünf noch möglich

Insgesamt zeigen sich alle fünf sehr professionell und bemühen sich vor allem darum , keine Fehler zu begehen. Sie wollen nur Image ausstrahlen. Sie wollen, ein Bild abgeben, das möglichst jenem Bild gleicht, welches die Österreich in ihrem Inneren von einem künftigen Bundespräsidenten haben.

Nur: Wie sieht dieses Bild aus? Das weiß niemand wirklich genau. Im Grunde ist es nämlich sehr widersprüchlich.

Viele Österreicher träumen auf der einen Seite immer noch von einem Ersatzkaiser, der im allgemeinen Konsens agiert, der alles regelt. Man denke nur, wie viel Tausende persönliche Bittschriften und Wünsche an den Bundespräsidenten regelmäßig herangebracht werden. Da wirkt immer noch die geniale PR-Strategie eines Franz Joseph nach, der in der ganzen großen Monarchie den Eindruck verbreiten ließ, dass jeder, auch der einfachste Untertan, bei ihm eine persönliche Audienz erhalten kann, und dass dabei dessen Anliegen auch positiv erledigt wird. Immerhin residieren auch die republikanischen Staatsoberhäupter in der kaiserlichen Hofburg. Immerhin hängt dort jede Menge Habsburger an den Wänden (obwohl man im Furor der Republiksgründung die Habsburger einst außer Landes geschmissen und sie für das Amt des Bundespräsidenten per Gesetz als unwählbar erklärt hat).

Auf der anderen Seite ist das Vertrauen in die gesamte politische Klasse so gering wie noch nie. Die Menschen haben in ihrer Mehrheit zunehmend nur noch Verachtung für sie und die Regierung im besonderen. Auch die 180-Grad-Wendung in der Flüchtlingsfrage hat das Vertrauen keineswegs wiederhergestellt. Denn auch wenn die Regierung jetzt plötzlich im Konsens mit 80 Prozent der Bevölkerung agiert, sind die Österreicher nicht so dement, vergessen zu haben, dass insbesondere der Bundeskanzler im Vorjahr ständig das absolute Gegenteil seiner jetzigen Aussagen kommuniziert hat. Glaubwürdig wird man so nicht.

Spagat zwischen Widersprüchen

Wie soll da ein Bundespräsident einerseits den kaiserlich-staatstragenden Konsens mit der Regierung mimen, indem er mit dieser hinter Tapetentüren alles einvernehmlich regelt, und andererseits zum erkennbaren Gegenpol einer unpopulären Regierung werden? Das als Kandidat beides gleichzeitig zu vermitteln ist eigentlich unmöglich. Ganz abgesehen von der Tatsache, dass er dabei überdies vorgaukeln muss, das Verhalten des Präsidenten wäre wichtig, obwohl er in Wahrheit niemals gegen die Parlamentsmehrheit (=Regierung) Politik machen kann. Das hat lediglich Thomas Klestil einmal versucht. Und furchtbar Schiffbruch erlitten.

Freilich: Politik muss nicht nur in der gegenwärtigen Lage, sondern auch sonst oft den Spagat machen zwischen widersprüchlichen Wünschen der Bürger und überdies den objektiven ökonomischen Gesetzmäßigkeiten. Das gelingt ihr nur, wenn sie das Vertrauen der Bürger hat. Das aber hat die Regierung im Vorjahr total verspielt.

Letztlich wird es den Fünfen in diesem Wahlkampf daher wohl nicht viel nutzen, wenn sie wie Boxer von der ersten bis zur letzten Runde die Deckung hochhalten, um nur ja keinen Treffer zu erhalten. Um nur ja nicht Kante, Identität und Inhalte zu zeigen.

Das kann sich höchstens Van der Bellen leisten. Denn er wird jedenfalls die Stimmen der wirklich Linken bekommen, auch wenn er jetzt tonnenweise rechte Kreide frisst. Er kann ja automatisch rechnen auf:

  • alle Grünen;
  • die SPÖ-Linken, die Faymann diesmal kräftig ihre Verachtung ausdrücken wollen, ohne der SPÖ aber substanziell zu schaden;
  • die Restbestände der sich im Promille-Bereich bewegenden Caritas-Katholische-Frauenbewegung-und-Zulehner-Linkskatholiken;
  • und die der völlig unpolitischen Menschen, die einfach das treuherzigste Gesicht und den nettesten Menschen wählen. Was Van der Bellen ja ist.

Das reicht für ihn, um angesichts der Aufspaltung der übrigen 70 bis 80 Prozent Wählerstimmen auf vier Kandidaten ziemlich sicher in die Stichwahl zu kommen. Eher zweifelhaft ist hingegen, ob Van der Bellen bloß mit dem linken Eck die Stichwahl auch gewinnen kann. Wer auch immer sein Gegner sein wird.

Hingegen täten die beiden bürgerlichen Kandidaten Andreas Khol und Irmgard Griss extrem gut daran, sich vor allem in Sachen Migrationsstopp endlich klar und unmissverständlich zu äußern, wenn sie noch gewinnen wollen. Das haben beide aber bisher völlig unterlassen. Norbert Hofer wiederum täte gut daran, sich in vielen anderen Fragen – etwa seiner einseitigen Russland-Unterstützung – zu bewegen, um auch für andere Wähler außer den Hardcore-Freiheitlichen wählbar zu werden.

Ich schreibe regelmäßig Kommentare für die unabhängige und rund um die Uhr aktuelle Informationsseite „Vienna.at“.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorBob
    26x Ausgezeichneter Kommentar
    02. April 2016 09:31

    Der einzig wählbare Kandidat ist für mich Hofer. Ruhig besonnen, aus der Privatwirtschaft kommend und mit vernünftigen Ansichten. Abgesehen ist er der einzige der nicht im Greisenalter steht. Und wie von Zauberhand, vor jeder Wahl steht ein Kanditat zur Verfügung, der die Stimmen für die FPÖ dezimieren sollen.

  2. Ausgezeichneter KommentatorIngrid Bittner
    19x Ausgezeichneter Kommentar
    02. April 2016 11:29

    Diesmal bin ich ausnahmsweise so ganz und gar nicht mit AU einverstanden. Die Aussage, nur hardcorefreiheitliche können Norbert Hofer wählen, erscheint mir extrem.
    Sehen wir die Sache doch einmal von einer anderen Seite:
    Lugner, der Älteste unter den Bewerbern ist ja eigentlich nur auch einer, der auf der Liste steht, ohne die geringste Chance. Was mich aber stört, ist, dass jetzt alle auf dem Kasperl herumreiten, das hat er ja erklärt, wie das zustande kam. Dass Lugner zu seiner Zeit viel für Österreich geleistet hat, das ist nicht interessant, dass er nicht mit seiner Baufirma in s Ausland gegangen ist, wie so viele andere, wer dankt es ihm? Keiner. Dass er unheimlich fleissig ist und mit 83 Jahren noch arbeitet, keiner spricht davon. Und dass er es geschafft hat, mit ungewöhnlichen Methoden Geschäfte zu machen, das sieht anscheinend auch keiner. Er kommt natürlich auf Grund seines Privatlebens unmöglich herüber, aber ganz so blöd wie man ihn darstellt, kann er nicht sein, sonst hätte er nicht alles irgendwie vermarktet. Klar ist ihm auch einiges in die Hose gegangen, das meiste ist aber aufgegangen. Und sind wir uns doch ehrlich, wenn die Presse sich nicht so auf den Lugner stürzen würde, wer würde über den Opernball so viel schreiben, auch keiner. Das einzige was jedes Jahr wirklich interessiert, ist doch, wen wird der Lugner wieder bringen. Damit sind die Zeitungen voll, nicht aber mit was weiss ich, wer bei der Eröffnung singt oder so, das sind immer nur Randnotizen.
    Irmgard Griss ist beinah 70, also auch seit Jahren aus dem Berufsleben draussen,
    ihr Gehabe lässt aber immer noch spüren, dass sie Jahrzehnte Richterin war - sie kann sich doch überhaupt nicht auf Menschen einlassen, sie bestimmt und alles andere wird abgetan. Dass sie kein Gefühl dafür hat, wie man auf Menschen zugeht, hat sie ja bei der Wahlfahrt gezeigt - wie dumm und dämlich, wenn man so eine Chance nicht nützt. Sie als Obergescheite macht natürlich Hr. Settele dafür verantwortlich, dass sie mit ihm nicht zusammenkommt. Mag sein, dass er es nicht kann oder konnte, sie herauszulocken, aber wäre nicht gerade das eine Stärke? Muss ich jedem Menschen zeigen, dass ich ihn nicht mag? Etwas charmant-verbindliches hat die Frau überhaupt nicht. Persönlich ist sie auch noch nicht im 21. Jahrhundert angekommen, so wie sie sich zeigt. Und ihre 21 Punkte - eine Wunschliste, mehr nicht und wenn man die Wünsche zerlegt, dann merkt man, dass sie keine Ahnung hat, was wie läuft. Klar, als Präsidentin hat sie gesagt wo's lang geht, aber in der Politik ist das anders als auf einem Gerichtshof.
    Khol: ein alter Mann, der gerne weise Sprüche von sich gibt, der es aber auch nicht versteht, auf die Menschen zuzugehen, auch wenn er meint, dass ihm die Jungen zufliegen, so ein Schwachsinn.
    Van der Bellen: auch ein alter Mann, warum er immer noch als der Professor bezeichnet wird, ist für mich auch nicht nachvollziehbar. Wieviele Jahrzehnte ist es aus, dass er gelehrt hat. Ausserdem stört es mich persönlich unheimlich, dass er bei jeder Frage kichert (wie der Dalai Lama) und damit gewinnt er Zeit zum Antworten.
    Und wenn einer schon bei den eigenen Wahlplakaten steht und sich wundert, dass da was von Heimat steht, das sagt ja alles.
    Nicht dass ich direkt gegen alte Männer was hätte, aber ich denke, man hat nicht umsonst ein Pensionsalter eingeführt und bei einem Präsidenten wäre das Alter dann egal?
    Hundstorfer bemüht sich ja scheinbar, abgesehen von einigen kleinen Fettnäpfchen ist ihm glaublich noch nichts passiert, wird aber alles noch kommen, weil die Schlammschlacht ist vorprogrammiert, altersmässig wäre er gerade passend, aber was hinterlässt er im Sozialministerium? Einen Scherbenhaufen und jetzt weil er weggelobt wurde, sollte man ihn als Präsidenten wählen. Kann ich mir nicht vorstellen.
    Hofer steht mitten im Leben, ist zwar schon erfahren aber noch nicht abgebraucht.
    Er hat auch was zu sagen und er wird meiner Meinung nach zu Unrecht niedergeschrieben. Und wie die Russlandpolitik so läuft, ich weiss nicht, wer da richtig liegt. Es kann ja nicht sein, so wie in der ÖVP, dass man für die Sanktionen ist und dann doch hinfährt, um Geschäfte zu machen. Da ist mir allemal lieber, einer sagt klar, wofür er ist, das hintenherum taugt mir einfach nicht.
    Ich glaube einfach nicht, dass man HardcoreFPÖler sein muss, um Hofer wählen zu können, und wenn man sich so umhört oder die Kommentare in den diversen Zeitungen liest, es scheint, dass er gut liegt.
    Natürlich wird schon noch was kommen, um ihn unmöglich zu machen, weil es kann ja nicht sein, dass ein FPÖler nach den Sternen greift, das geht doch nicht.

  3. Ausgezeichneter KommentatorPatriot
    19x Ausgezeichneter Kommentar
    02. April 2016 14:07

    Van der Bellen der netteste Mensch? Da lachen ja die Hühner! Hitler hat gerne Kinder und Hunde gestreichelt, war er deshalb ein netter Mensch?

    Van der Bellen ist ein Extremist, der über österreichische Leichen geht. Dem Typen trieft der Hass nur so aus dem Gesicht, wenn jemand nicht seiner Meinung ist. Wie übrigens auch der Glawischnig. Das merkt man immer bei Diskussionen mit FPÖ Politikern, von Haider angefangen bis hin zu Strache. Diese Typen glauben für ihre Weltanschauung alle Grenzen überschreiten zu dürfen. Die Ankündigung keine FPÖ-Regierung angeloben zu wollen entspringt genau dieser Denkungsart. Van der Bellen wird jetzt als gemütlicher Professor dargestellt, ist aber ein Extremist, ein Hasser und ein Heuchler. Gscheit sein, nit einitappen!

    Ich hoffe, dass Hofer im 1. Wahlgang Zweiter wird, und dann gäbe es eine gute Chance den islamogrünen Kommunisten zu schlagen. Die Umfragen schauen nicht so schlecht aus.

    Khol ist ein alter eitler Mann, der seine Fehler bei der islamischen Invasion und beim EU-Wahnsinn nie zugeben, und folgerichtig nichts dagegen unternehmen wird.

    Die Griss ist so wie die alte Zahnbürste: nutzlos, und daher gefährlich.

  4. Ausgezeichneter KommentatorSensenmann
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    02. April 2016 16:20

    Na, da liegt unser Herr A.U. doch etwas falsch. Man muss sich genieren, wenn man daran denkt, daß das Konterfei eines leicht angerattelten Ökobolschewiken in den Amtsräumen und Klassenzimmern hängen könnte.
    Aber da die Österreicher auch nix gegen einen Stalinisten einzuwenden hatten, werden Sie auch das überstehen.

    Putzig finde ich die Einschätzung es gäbe nur zwei linke Kandidaten und die Einstufung dieses Khol und einer Täterin im Talar als "bürgerlich"!

    Bis auf den armen alten Lugner (daß der sich das alles antut) und den Hofer sind alle anderen lupenreine Linke und Volkszerstörer, die gar nicht schnell genug die "eurasisch-negroide Zukunftsrasse" herbeizwingen können und für die es keine Obergrenzen bei der Einschleppung fremder Individuen geben kann. Wer vom universellen Gleichheitswahn befallen ist, und diesen allen aufzwingen will, muss links sein. Typisch für derlei Gestalten ist auch das Anbiedern an den Mohammedanismus.

    Es wird Zeit, daß dieser Staat - wenn er denn schon einen Bundespräsidenten zu brauchen glaubt - einen solchen bekommt, der die Interessen von Volk und Land über die von EU, Logen und Cliquen stellt.

    Und da wird die Auswahl derzeit doch etwas eng.

    Sie beträgt nämlich eins.

  5. Ausgezeichneter KommentatorLe Monde
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    02. April 2016 12:07

    Griss meinte ja, dass man in der Asylfrage großzügig sein soll! Sie ist für mich unwählbar geworden. Wir brauchen jetzt einen Bundespräsidenten, der sich klar gegen die Regierung und die Mafia der Gutmenschenfront stellt. Einen Bundespräsidenten, der in der Frage der Völkerwanderung die Meinung der Mehrheit der Österreicher vertritt und sich klar gegen den Terminus stellt, dass Österreich ein Einwanderungsland sei!

  6. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    02. April 2016 09:21

    Es ist ein Jammer, daß diese WEIBLICHE WITZFIGUR, deren Name mir entfallen ist, daß also diese ordinäre Wiener Witzfigur, eine Kommunistin durch und durch, die ich auf den ersten Blick für einen Mann gehalten hatte (sie selber möglicherweise auch!) nicht genügend Unterstützungserklärungen sammeln konnte, denn die hätte mit Sicherheit rote und grüne Wähler angezogen.

    Ohne diese linxlinke Witzfigur also gibt es nur zwei Kandidaten aus dem linken Spektrum, während das rechte Spektrum auf vier Kandidaten aufgeteilt wird. Es wäre besser gewesen, Lugner hätte die erforderlichen Unterstützungserklärungen nicht zusammengebracht. Jede Stimme für ihn ist eine für die Rechten verlorene Stimme---und ein indirekter "Gewinn" für Hundstorfer oder Van der Bellen.

    Ich werde keine taktischen Überlegungen anstellen, sondern Norbert HOFER meine Stimme geben, denn er vertritt meine Positionen und ist zudem sehr sympathisch. Mit Frau Griss könnte ich mich im Notfall abfinden, aber wählen werde ich sie nicht. Alle anderen Kandidaten sind für mich aus 1000 Gründen unwählbar. Warum sollte ich aus strategischen Gründen meine Stimme nicht meinem Favoriten geben?
    Aber ich bin überzeugt, daß die größtmögliche Katastrophe ein Van der Bellen in der Hofburg wäre. Allerdings waren die BP der letzten Jahrzehnte alle nicht nach meinem Geschmack, sondern eher letztklassig. Nun, wir werden es bald sehen!

  7. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    02. April 2016 05:06

    Warum gewöhnt sich Kleinösi das Zeitungslesen ab? Weil er täglich etwas anderes erlebt als sie schreiben. In der Pyrkergasse scheint die Wahlpropaganda anders zu laufen als in Restwien. Bei uns, im 15. & 16. Hieb prangt überall Hundstorfer und Kohl, die anderen aber ganz selten. Dumm sind die Wahlsprüche - Kohl:" Erfahrung macht stark"(worin?) oder Hundstorfer - "Einer von uns, einer für uns" (Mafia). Empfehlenswert ist die Teilnahme am Stau am Gürtel, da kann man sie ausführlich bewundern, oder in den Öffis, wo sie aus jedem Winkel glotzen.
    Rußland hat in Europa mehr Bewunderer als es AU lieb ist. In der Ehrlichkeit im Handel kann es die USA seit dem "Patriot Act" nur übertreffen! Wer es nicht glaubt überzeuge sich bei Waffen bis Büroklammern, die bezahlt wurden aber nicht geliefert werden. So entstehen russische Kunden.
    https://deutsch.rt.com/wirtschaft/37558-usa-mega-rustungsdeals-mit-katar/

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorTorres
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    04. April 2016 09:39

    Griss hat sich ja schon zu den Flüchtlingen geäußert: eine Obergrenze kommt für sie nicht in Frage. Zusammen mit ihren weiteren Ideen betreffend Einführung von Quoten und Erbschaftssteuer ist sie für mich unwählbar. Höchstens für den Fall, dass sie evtl. in die Stichwahl kommt und sie dort auf VdB oder Hundstorfer trifft - die beiden sind für mich noch weniger wählbar.


alle Kommentare

  1. gerd s (kein Partner)
    06. April 2016 08:03

    Obwohl noch weniger `Feminist`als der N Hofer, wollte ich die Frau Griess wählen, werde es aber nach ihren schwachen Meldungen nicht tun. Der N Hofer ist erfrischend, offen, entschlossen, ein Lichtblick. Wäre doch einmal wohltuend, einen jungen Mann und schon gar einen, der nicht aus der ermüdenden rot - schwarz Paarung stammt, in dieser Rolle zu sehen.

  2. Tik Tak (kein Partner)
    04. April 2016 19:38

    Schach Unterberger, sehr schwach.

    der Lugner hat, als einziger Kandidat bei einer Persönlichkeitswahl, schon einmal knapp 10% gewonnen, im Gegensatz zu den anderen, die fast alle in einem Parteiapparat eingebunden sind.
    Der hat auch weit mehr Arbeitsplätze geschaffen und Steuern gezahlt als alle anderen zusammen.
    Und er ist der einzige Kandidat der halbwegs realistisch und ehrlich an die Sache herangeht.
    Für den Rest, inklusive der ewigen Versorgungspostenbesitzerin Griss, ist das der Versuch sich einen weiteren Posten zu erheischen.
    Der Hofer hat keine Ahnung, der van der Bellen ist kein Demokrat, die Griss versteht Demokratie nicht.
    Bliebe der Khol.
    Aber der ist chancenlos.

    • Tik Tak (kein Partner)
      04. April 2016 19:41

      Ich gebe zu, ich würde die Wahl zwischen Khol und Lugner treffen.
      Der einer, weil er fachlich hervorragend ist und der andere weil er den Job gut machen würde, trotz aller Schrulligkeiten.

      Es ist ein Zeichen von demokratischer Unreife, einen Kandidaten wie den Lugner als Ksaperl abzuschreiben.

      Gottseidank sehe ich mir das aus dem Ausland aus an - mit einem nahenden Ablaufdatum meiner Staatsbürgerschaft.

  3. McErdal (kein Partner)
    04. April 2016 17:09

    zitiert aus der Krone...
    Regierungspapier:
    Jetzt kommen Afrikaner - KEINE Kriegsflüchtlinge!

    Diese Fakten alarmieren die Experten und Minister im Krisenstab der Bundesregierung ("Lage 7"), da ein Weiterwinken dieser Migranten Richtung Österreich und Deutschland angenommen werden muss. Die Vorbereitungen zum Schutz der Grenze am Brenner laufen.

    Muß ???? Irgendwas stimmt hier nicht, mit diversen Aussagen....
    Was machen die hier bei uns - sind das die KEKSPERTEN für Vergewaltigung, Raub, Mord, sind jetzt endlich allen HÄFEN (Gegängnisse) in Afrika leer - oder bekommen wir weitere Ladungen ????
    Eines ist aber ganz gewiß - irgendwann müssen wir alle einemal sterben

  4. daLUPO (kein Partner)
    04. April 2016 16:49

    Für mich ist die Wahl einfach. Nicht Rot/Schwarz bzw Grün. Bleiben also noch drei Kandidaten.

    Selbst der Lugner ist eine Option, der bemüht sich wenigsten ehrlich. Der Lugner möchte beim österreichischen Wähler Punkten, im Gegensatz zu Rot/Schwarz/Grün die nur eine Maskerade für ihre Partei betreiben.

  5. Wolfram Schrems (kein Partner)
    04. April 2016 13:22

    Eine Analyse mit viel Hausverstand. Erfreulich in Zeiten wie diesen.

    Ganz glücklich bin ich nicht mit zwei Punkten:
    Van der Bellen erscheint hier doch etwas zu harmlos. Immerhin gehört er zu einer linksradikalen Partei, deren Parteijugend noch vor wenigen Jahren "Heimat im Herzen, Scheixxe im Hirn" plakatierten, und: "Nimm ein Flaggerl für dein Gaggerl". Diese Mentalität ist bei den Grünen so tief verankert, daß man vdB seine "Heimat"-Plakatiererei einfach nicht abnimmt.

    Und die "einseitige Rußland-Unterstützung" Hofers ist wohl ein gutes Gegengewicht gegen die einseitige USA-Unterstüzung weiter, auch bürgerlicher Kreise. Nicht nur "Hardcore"-Freiheitliche finden das gut.

  6. Zraxl (kein Partner)
    04. April 2016 11:03

    Herr Dr. Unterberger, bauen Sie so ein Unternehmen auf, wie das der Herr Lugner gemacht hat und bezeichnen Sie diesen DANN als Kasperl. Vorher machen Sie sich mit so einer Titulierung nur selbst lächerlich.

    Auch wenn Herr Lugner nicht mein bevorzugter Kandidat ist finde ich es sehr ärgerlich, dass der einzige Nettosteuerzahler unter den Kandidaten als Kasperl heruntergemacht wird. Der Grund warum Herr Lugner nicht mein Kandidat ist, liegt ausschließlich daran, dass seine Kandidatur letztlich dem Grünen nützt.

    • Zraxl (kein Partner)
      04. April 2016 11:04

      Herr p.t. Khol war übrigens - leider, leider, leider - untauglich um die Republik Österreich mit der Waffe zu verteidigen. Aber um die Republik Österreich als Bundespräsident zu führen ist er selbstverständlich die absolut superste und glaubwürdigste Person ?! Wer´s glaubt...

  7. Knut (kein Partner)
    04. April 2016 09:56

    Die Kandidaten plustern sich vor der Wahl auf, wunder wie wichtig sie für den Staat seien und wunder wie sie die Regierung zur Räson bringen würden, wenn diese nicht (politisch korrekt) richtig arbeitet.

    In der Praxis (nach der Wahl) werden die wichtigsten Aufgaben dann darin bestehen, mit einer Sturmfrisur in Bregenz die Salzburger Festspiele zu eröffnen, bei Staatsbesuchen diversen Diktatoren in den Hintern zu kriechen und ab und zu grimmig drein zu schauen und mit dem Zeigefinger zu drohen, wenn die FPÖ wieder einmal zu sehr dem Volk nach dem Munde redet.

    Im übrigen wird gemunkelt, Politik sei die Führung öffentlicher Angelegenheiten zu privatem Vorteil.

  8. Torres (kein Partner)
    04. April 2016 09:39

    Griss hat sich ja schon zu den Flüchtlingen geäußert: eine Obergrenze kommt für sie nicht in Frage. Zusammen mit ihren weiteren Ideen betreffend Einführung von Quoten und Erbschaftssteuer ist sie für mich unwählbar. Höchstens für den Fall, dass sie evtl. in die Stichwahl kommt und sie dort auf VdB oder Hundstorfer trifft - die beiden sind für mich noch weniger wählbar.

  9. Minze (kein Partner)
    04. April 2016 09:24

    Hofer sei Dank gibt's für mich keine Qual der Wahl.

    VdB ist alles andere als sympathisch. Er ist parteiintern für seine cholerischen Ausbrüche bekannt und es ziemt sich auch nicht für einen BP eine Scheidung und Mangel an Disziplin und starkem Willen (Kettenraucher) aufzuweisen. Die Ankündigung, eine demokratisch gewählte Partei nicht anzugeloben, macht ihn vollends inakzeptabel.

    Der neu entdeckte "Heimatsinn" ist schnell entlarvt: "Heimat braucht Zusammenhalt"... übersetze: Wir müssen jeden Dreck annehmen, tolerieren, fördern und die Klappe halten. Nimm ein Sackerl, vdB und spring rein.

    • Ingrid Bittner
      05. April 2016 17:06

      Zum Kettenraucher Van der Bellen: immer hört man, für Kinder sind Vorbilder das Wichtigste. So und jetzt wird der Van der Bellen Präsident und schon hängt in jedem Klassenzimmer in Österreich das Konterfei dieses Kettenrauchers??? Das kann es doch nicht sein, abgesehen von allen anderen bereits mehrfach abgehandelten Kritikpunkten.

  10. Der Realist (kein Partner)
    04. April 2016 08:00

    Ich glaube nicht, dass Van der Bellen in die Stichwahl kommt, hat doch jede Partei die noch ein wenig Gewicht hat, einen eigenen Kandidaten, und da bleibt für den Wendehals nicht genug übrig. Van der Bellen gibt sich immer nur so nett, das war schon bisher seine Masche, da lässt er stets den Professor raushängen, gibt sich intellektuell überlegen, hört man aber genau auf seine Aussagen, so ist er eine richtige Laus, ähnlich wie Häupl, der sich allerdings eher volksdümmlich gibt.
    Van der Bellen beginnt jede Antwort auf eine Frage mit dem im eigenen dämlichen Grinser, danach kommt auch nicht gerade Erhellendes. Vielleicht nimmt sich einmal ein Facharzt seiner an.

  11. Anmerkung (kein Partner)
    04. April 2016 05:46

    Die einzige Chance des Rudolf Hundstorfer, doch noch in die Stichwahl zu kommen, besteht darin, dass eine größere Anzahl von Leuten, die sich für konservativ halten, sich wieder einmal dazu veranlasst sehen, "taktisch" zu wählen.

    • Anmerkung (kein Partner)
      04. April 2016 05:54

      Die "taktische" Überlegung dieser seltsamen Konservativen besteht ungefähr darin: "Ich sehe zwar meinen Standpunkt insbesondere jetzt, da die größte Gefahr für Österreich darin besteht, von ausländischen Horden überrannt zu werden, noch am ehesten vom Kandidaten Hofer vertreten. Aber irgendwie vermute ich, dass in der Stichwahl die Frau Griss bessere Chancen gegen den Melonenmann hätte, daher gebe ich aus taktischen Gründen nicht Hofer, sondern lieber der Frau Griss meine Stimme."

      Davon abgesehen, dass die angesprochene Vermutung blanker Unsinn ist, der nichts mit der Wirklichkeit zu tun hat (wenn in der Konstellation Hofer gegen vdBellen die FPÖ plötzlich eine derartige Chance sieht, tatsächlich ihren Kandidaten durchzubringen, wird sie klarerweise mit ihrem Parteiapparat wesentlich mehr aus dieser Situation herausholen können, als die politikferne Frau Griss es vermöchte), aber eine Menge über die lebenslangen Vorurteile solch wunderlicher Konservativer aussagt - davon also abgesehen, wird dieses "taktische" Verhalten genau das bewirken, was damit angeblich vermieden werden soll, nämlich die Maximierung des Schadens für das nicht-linke Lager in Österreich.

      Seltsamerweise zeigen sich ja größere Teile der Wählerschaft einmal mehr erstaunlich lernresistent, obwohl die Unsinnigkeit des "taktischen" Wählens erst vor einigen Monaten, nämlich anlässlich der Wahl in Wien, wieder einmal drastisch erwiesen worden ist. Es haben nämlich die grünen "Taktiker" mit ihren Stimmen für die SPÖ bloß der eigenen Partei geschadet, und die konservativen "Taktiker" haben mit ihren Stimmen für die SPÖ und für die Grünen gar die eigene Partei, die ÖVP, in den Keller gejagt und damit sozusagen in letzter Minute wieder Rot-Grün das Überleben gesichert. Alle diese "Taktiker" hatten da zweierlei gemeinsam, nämlich zum einen unter Beweis zu stellen, dass man ihnen nicht gerade ein allzu helles Köpfchen nachsagen kann, und zum anderen mit den "taktischen" Hirngespinsten heftig die eigenen Interessen zu beschädigen.

      In der bevorstehenden Wahl würden die "Taktiker", wenn sie also Griss statt Hofer die Stimme gäben, hauptsächlich eines erreichen: Hofer würde statt bei ungefähr 25 Prozent (also einschließlich der Stimmen der "Taktiker") vielleicht nur bei 20 Prozent landen, Griss würde mit den Stimmen der "Taktiker", statt nur die erwartbaren 15 Prozent zu bekommen, ebenfalls mit einem Ergebnis in der Nähe von 20 Prozent abschneiden. Dann könnte, wenn der Melonenmann mit 23 oder 24 Prozent vorne läge, es sich für Hundstorfer gerade noch ausgehen, dass er, wenn er 21 oder 22 Prozent bekäme, damit als Zweiter in die Stichwahl käme.

      Somit wäre dann das Ergebnis eines konservativen "Taktierens" in Form einer Stimmabgabe für Griss statt für Hofer einzig und allein dieses: Die Kandidaten für die Stichwahl wären vdBellen und Hundstorfer, und sowohl Hofer als auch Griss hätten verloren. (Die restlichen ungefähr 15 Prozent, die dann auf Khol und Lugner entfielen, würden das konservative Debakel komplett machen.)

    • Undine
      04. April 2016 21:20

      @Anmerkung

      *********************!

  12. Ingrid Bittner
    03. April 2016 11:36

    Sehr interresant was Dr. A. Unterberger da schreibt:

    Die Wahlhelfer für Hofer Online So, 03.04.2016, 00:59

    http://www.orf-watch.at/Kritik/2016/04/660

    • Undine
      03. April 2016 19:34

      @Ingrid Bittner

      Es ist ja wirklich skurril: Die LINKEN werfen der FPÖ regelmäßig vor zu hetzen, warnen ebenso regelmäßig vor einem "grauslichen" FPÖ-Wahlkampf, schließen jetzt noch öffentlichkeitswirksam ein FAIRNESS-ABKOMMEN für den BP-Wahlkampf, zu dem sich HOFER GsD nicht hergegeben hat, denn der hat das wirklich nicht nötig, weil er FAIR IST---und was passiert wie immer?

      FPÖ-PLAKATE werden zerstört, FPÖ-WAHLKAMPF-Veranstaltungen werden massivst GESTÖRT---und die Polizei schaut tatenlos zu.

      Da frage ich mich schon: WER ist da in höchstem Maße UNFAIR? Die FPÖ ganz bestimmt nicht! Aber die LINKEN G'FRASTER können es einfach nicht lassen---so etwas nennt man ABSCHAUM!

      Der linke LINKE ABSCHAUM zerstört FPÖ-Plakate, der LINKE ABSCHAUM stört FPÖ-Wahlveranstaltungen---wie immer!

    • Ingrid Bittner
      03. April 2016 22:20

      Undine: die Watschn haums jetzt eh kriagt bei der Elefantenrunde auf Puls 4:
      zuerst wollte man die erste Teilumfrage herunterreden, da stieg ja auch schon Hr. Hofer am besten aus (wer hat am positivsten überrascht) - war lustig der Bachmayr von OGM wusste gar nicht mehr, welche Begründungen er noch nennen könnte, hahaha - na ja und am Schluss, Durchschnitt von allen Fragen wieder in der Bewertung der Hofer ganz vorne - ein Genuss, Hundstorfer und Khol weit abgeschlagen und der Van der Bellen hat wieder ein Bild abgegeben, zum Fremdschämen. Lugner könnte punkten, wenn er, na ja eh schon wissen, aber seine Ansichten sind so blöd nicht.

  13. Undine
    02. April 2016 22:21

    "Norbert HOFER fordert rigorose Abschiebung straffälliger Asylwerber"

    "„Diebstähle, Einbrüche, sexuelle Belästigung, Vergewaltigungen, Massenschlägereien: Hier gilt Null-Toleranz. Wer sich derartig gegen die Gastbevölkerung und den Rechtsstaat verhält, sollte für alle Zeit jedwedes Recht auf Unterstützung und Hilfe verwirkt haben. Solche Leute haben keinen Fuß mehr in unser Land zu setzen“, stellt Hofer seine Haltung gegenüber kriminellen Asylwerbern klar."

    WER kann gegen diese vernünftigen Forderungen etwas einzuwenden haben?

    https://www.unzensuriert.at/content/0020408-Norbert-Hofer-fordert-rigorose-Abschiebung-straffaelliger-Asylwerber?utm_source=Unzensuriert-Infobrief&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Infobrief

    OT---aber so, wie unsere Politiker jetzt vor der Wahl tun, ist es keineswegs: Sie haben nämlich gar nichts im Griff:

    "Grenzen doch nicht "dicht": Migrantenbusse an slowenisch-italienischer Grenze gesichtet"

    https://www.unzensuriert.at/content/0020409-Grenzen-doch-nicht-dicht-Migrantenbusse-slowenisch-italienischer-Grenze-gesichtet?utm_source=Unzensuriert-Infobrief&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Infobrief
    "

  14. Undine
    02. April 2016 21:22

    Ich bin überzeugt davon, daß viele Unterstützungserklärungen für LUGNER von Roten und Grünen stammen. Es ist doch im Interesse der Linken, daß sich im rechten Spektrum mehrere Kandidaten den Kuchen teilen müssen, während bei den Linken nur zwei teilen müssen!

    Schade, daß nicht die Schwarzen und die Blauen der Kommunistin Elfriede AWADALLA, dieser Lachnummer, die 6000 Unterstützungserklärungen beschafft haben!
    Aber gab es nicht vor der letzten Wien-Wahl eine Ausländer-Partei, die dann plötzlich verschwunden war---zum Glück von Häupl!
    Und den bewährten SCHWINDEL mit den WAHLKARTEN wird man auch wieder aufleben lassen, denke ich. Ja, die Linken müssen alle Strohhalme ergreifen, die sich bieten!

    • Cotopaxi
      03. April 2016 07:38

      Es kommt mir seltsam vor, dass Frau El-Awadala die notwendigen Unterstützungsunterschriften im grünversifften Wien nicht geschafft haben soll.
      Vielleicht hat man ihr ein gutes Angebot gemacht, um den möglichen Erfolg vom rasenden Kettenraucher und Heimathasser nicht zu gefährden? ;-)

    • M.S.
      03. April 2016 14:10

      @Ude

      Sehr wahrscheinlich. Möglicherweise war man schon bei den letzten Nationalratswahlen über die Kandidatur des Teams Stronachs recht glücklich. Hat sie doch der FPÖ viele Stimmen gekostet. Wer weiß, wie das gelaufen ist .........?

    • M.S.
      03. April 2016 14:13

      @Undine

      Bitte um Entschuldigung für die Namenskürzung!

    • Undine
      03. April 2016 19:42

      @M.S.

      Kein Problem! ;-)

      Vor dem "Team Stronach" zur Beschneidung der FPÖ wurde doch seinerzeit bereits das LIBERALE FORUM, gemeinsam von Heinz Fischer und der Heide Schmidt [das war der Komet, der sich als Sternschnuppe entpuppte! ;-)] aus der Taufe gehoben---ausschließlich mit der Aufgabe, Jörg HAIDERS Siegeszug zu bremsen. Bis jetzt hatte jede Parteigründung dieses Ziel. Erfolglos, wie man weiß!

  15. Josef Maierhofer
    02. April 2016 20:43

    Unsere Präsidentschaftskandidaten müssen stets die Fragen des Mainstream beantworten bei all den Interviews und sonstigen Medienevents. Diese Fragen sind aber nicht die für uns wichtigen Fragen.

    Fragen nach dem Amtsverständnis sind ebenso sekundär, wie auch Fragen 'Angelobung von Strache', die, weiß ich wie oft, gestellt werden von den verblödeten Medien.

    Ich habe mir das Wolf Interview von Herrn Lugner angehört und zwei Interviews von Herrn Hofer und eines von Van der Bellen. Also, was sich Herr Wolf beim Interview mit Herrn Lugner herausgenommen hat, wäre für mich als ORF Verantwortlicher ein Entlassungsgrund, auch die gutmenschlich linksblöde Frage nach dem 'Schießbefehl' an der Grenze, die auch in Deutschland immer gestellt wird, ohne zu wissen, dass dieser im Gesetz steht, die wird natürlich jedes Mal Herrn Hofer gestellt, aber Herr Van der Bellen darf ruhig und frei reden in den Medien. (Faymann bekommt sogar eine Sendung allein für sich.)

    Mit dieser medialen Einschnürung der nicht linken Kandidaten glaubt man 'Erfolg' zu haben. Ich habe viele übel beschmierte Hofer Plakate gesehen, obwohl von Herrn Hofer gar nicht so viele Plakate hängen, offenbar glaubt man, damit 'Erfolg' zu haben. Ich wünsche Herrn Hofer trotzdem, dass er es in die Stichwahl schafft trotz der vielen 'Wahlstiche' gegen ihn, ich wünsche ihm einen Waldheim Effekt.

    Alleine schon seine völlig korrekte Aussage, er hätte im Herbst die Regierung entlassen, wäre er Bundespräsident gewesen, wird von den Medien aufgebauscht, als würde er nach Belieben Regierungen, die ihm nicht zusagen, entlassen. Nein, im Herbst hat die Regierung die Verfassung gebrochen und die Landesgrenzen nicht geschützt und kontrolliert, nachdem die EU Schengen außer Kraft gesetzt hatte und auch Dublin. Das wurde von der FPÖ auch angezeigt und von der Regierung mittels Immunität von der Staatsanwaltschaft ferngehalten.

    Aber würde Hofer Bundespräsident werden, kann ich mir gut vorstellen, dass die Regierung dann endlich zu arbeiten beginnt nach Jahrzehnten 'Stillstandspolitik' zum Schaden Österreichs, alleine schon deshalb, weil Hofer ein Bundespräsident wäre, der sich aktiv einbringen würde und sich auch zu Wort melden würde, auch Ergebnisse einmahnen würde, etc.

    Die für uns wichtigen Fragen bin ich noch schuldig, die da wären:

    Wie kann man Budgetdisziplin erreichen, ohne schmerzhafte Einschnitte und Lebensstandard Absenkung ?

    Die Antwort wäre: Verwaltungsreform, Föderalismusbegradigung, Eigenverantwortung der Länder, Steuerreform, ...

    Wie kann man die gesellschaftliche Zukunft Österreichs sichern ?

    Die Antwort wäre: Bildungsreform und Leistungsorientierung in der Schule, Konzentration auf das Wesentliche, Integration der angenommenen Immigranten, Abschiebung der nicht angenommenen Immigrationswilligen, Bewahrung unserer Kultur, Traditionen und unserer Gesetze, Ausweisung aller kriminellen Ausländer, unabhängige Justiz, Erhöhung der öffentlichen Sicherheit und Exekution der Gesetze, ...

    Wie kann man die wirtschaftliche Zukunft Österreichs sichern oder wiederherstellen ?

    Die Antwort wäre: mehr Freiheit und Eigenverantwortung, Stärkung der KMUs und Ansiedlung von Firmen, damit wirkliche Arbeit geschaffen werden kann und eine Umschichtung von den frei werdenden Verwaltungsbeamten durch die Verwaltungsreform zu diesen wirklichen neu geschaffenen Arbeitsplätzen, die Steuern und Abgabenquoten verringern, auch das schafft Arbeitsplätze, .....

    Wie kann man die EU retten ?

    ...
    ...

    Der Phantasie kann man freien Lauf lassen. Aber die Fragen des Mainstream sind andere ..

    Ich wähle Herrn Hofer, weil er ein aktiver Bundespräsident sein würde, der sich für Österreich einsetzt und eine EU der Vaterländer, der sich für politisches Augenmaß und politische Vernunft einsetzen würde und es nicht bei einem hochdotierten Verwaltungsrepräsentanten belassen würde. Ich hoffe, er wird es auch, denn wofür er eintritt ist für Österreich lebenswichtig, auch wenn der Mainstream das nicht fragt.

  16. Susanne
    02. April 2016 20:34

    Wo ist ein Matrixdiagramm abrufbar, wo einerseits alle BP-Kandidaten aufgelistet und auch deren Antworten zu den heutzutage wichtigen Fragen sind? Damit könnte jeder Interessierte - ggfs. mittels für ihn wichtigen Punktebewertung - sich seinen Wunschkandidaten bzw. zumindest das "kleinere Übel" selbst bestimmen. Denn wie ich schon gestern erwähnte, haben alle Kandidaten manche Vorzüge aber auch Nachteile. Vor allem kann man dann auch für den zweiten Wahlgang eine gewissenhafte Entscheidung treffen.

  17. Ingrid Bittner
    02. April 2016 20:26

    Natürlich hat auch der Wegscheider was zum Bundespräsidentenwahlkampf (ein hässliches Wort, Kampf ist so negativ - ich würde meinen, die Kandidaten bewerben sich um das Amt) zu sagen:
    Der Wegscheider bei ServusTV
    http://www.servustv.com/at/Medien/Der-Wegscheider46 ,

    Der Beginn ist auch nicht schlecht, da nimmt er die Mamma Merkel ein bisschen auf's Korn.

  18. Igo
    02. April 2016 19:05

    Habe das schon einmal gepostet, aus aktuellem Anlass, nochmal-etwas Familiengeschichte, damit man das video, weiter unten auch geteilt, besser verstehen kann:

    https://www.youtube.com/watch?v=F1HSb_03avM
    nach den ersten 5 Sätzen hatte ich aber so was von einen Brechreiz..

    https://de.wikipedia.org/wiki/Nazan_Eckes
    Interessant hier ist der Vater von Frau Nazan Üngör...aber das würde zu weit führen..

    • keinVPsuderant
      02. April 2016 20:23

      Das über 10 Jahre alte Video wurde hier in letzter Zeit schon mindestens 10x verlinkt. Khol hat im Interview mit Armin Wolf unlängst eine ganz klare und eindeutig Stellungnahme abgegeben. Ihm immer wieder Sympathie mit den IS-Mördern
      und anderen Mördern im Namen eines Islam zu unterstellen ist klare Boshaftigkeit. Islamische Bürger gibt es in Österreich (anerkannte Religion) schon viele Jahrzehnte ohne Konflikte.
      Die schreckliche Entwicklung/Radikalisierung in islamischen Ländern allerdings hat nun auch schlimme Auswikungen auf Europa. Eine neue Herausforderung für uns alle. Khol hat klare Antworten gegeben, von Sympathie, war er meilenweit entfernt.

    • Undine
      02. April 2016 21:07

      Also, wenn Khol, selbst ganz hingerissen von seiner Rede, meint, für die moslemische Jugend hier sei ÖSTERREICH das VATERLAND und die TÜRKEI das MUTTERLAND, möchte ich wissen, wie viele junge Moslems ihm da zustimmen. Österreich ist bestenfalls die GELDQUELLE, sonst nichts.

      ANATOLIEN heißt übrigens MUTTERLAND---aus dem Griechischen.

    • keinVPsuderant
      02. April 2016 21:25

      @Undine, auch für hier geborene, hier sozialisierte, Juden, Christen, Buddhisten, Atheisten ... ist, wenn sie Österreicher sind, hier das Vaterland. Was ist da nicht zu verstehen? In aller LIEBE.

    • Wyatt
      03. April 2016 18:48

      Gerade das über 10 Jahre alte Video, sagt über den Politiker Andreas Khol mehr als genug!

    • Wyatt
    • riri
      03. April 2016 23:15

      @keinVPsuderant

      Wenn eine Katze in das Aquarium springt, ist sie nie und nimmer ein Fisch.

  19. Sensenmann
    02. April 2016 16:20

    Na, da liegt unser Herr A.U. doch etwas falsch. Man muss sich genieren, wenn man daran denkt, daß das Konterfei eines leicht angerattelten Ökobolschewiken in den Amtsräumen und Klassenzimmern hängen könnte.
    Aber da die Österreicher auch nix gegen einen Stalinisten einzuwenden hatten, werden Sie auch das überstehen.

    Putzig finde ich die Einschätzung es gäbe nur zwei linke Kandidaten und die Einstufung dieses Khol und einer Täterin im Talar als "bürgerlich"!

    Bis auf den armen alten Lugner (daß der sich das alles antut) und den Hofer sind alle anderen lupenreine Linke und Volkszerstörer, die gar nicht schnell genug die "eurasisch-negroide Zukunftsrasse" herbeizwingen können und für die es keine Obergrenzen bei der Einschleppung fremder Individuen geben kann. Wer vom universellen Gleichheitswahn befallen ist, und diesen allen aufzwingen will, muss links sein. Typisch für derlei Gestalten ist auch das Anbiedern an den Mohammedanismus.

    Es wird Zeit, daß dieser Staat - wenn er denn schon einen Bundespräsidenten zu brauchen glaubt - einen solchen bekommt, der die Interessen von Volk und Land über die von EU, Logen und Cliquen stellt.

    Und da wird die Auswahl derzeit doch etwas eng.

    Sie beträgt nämlich eins.

    • Charlesmagne
      02. April 2016 17:01

      War niemals in meinem langen Leben FPÖ Sympathisant aber hier d'accord!************************

    • Vayav Indrasca
      02. April 2016 19:45

      bitte was heißt "angerattelt"?

    • glockenblumen
      02. April 2016 21:15

      @ Sensenmann

      ***************
      Auch wenn ich in manchen Dingen nicht immer Ihrer Meinung bin: schön, wieder von Ihnen zu lesen!

    • Brigitte Imb
      02. April 2016 22:30

      Griss mag hehre Motive haben. Aber ich glaube sie wurde zum "Kuckucksei" überredet. Sollte sie in die Stichwahl gegen einen Urlinken kommen, könnte ich mich überwinden ihr meine Stimme zu geben.
      Man könnte so ein Szenario auch als "Doppelblindstudie" betrachten........, wobei beim "Professor" das gar nicht nötig ist, weil ohnehin klar.
      "Glatte Worte und schmeichelnde Mienen vereinen sich selten mit einem anständigen Charakter". (Konfuzius)
      Nach Klestil und Fischer ist man ja schon etwas abgestumpft und erwartet sich wenig vom nutzlosen, teuren Präsidentenamt.

    • riri
      04. April 2016 01:17

      @Vayav Indrasca

      'angerattelt' bedeutet, dass sich jemand den charakterlichen Eigenschaften einer miesen Ratte angenähert hat.

  20. Wertkonservativer
    02. April 2016 16:02

    Da ja hier viele Blogfreunde ihre Wahl-Präferenzen abgeben, möchte ich in diesem reis nicht fehlen:

    Es wird hier wohl kaum wundern, wenn ich meine Stimme Dr. Khol geben werde!

    Nicht nur, weil er als Verfassungsjurist fachlich für dieses Amt bestens geeeignet erscheint, ist er auch im persönlichen Bereich als Mann mit Großfamilie im Leben fix verankert.
    Er hat viel Erfahrung in der Tagespolitik; als langjähriger Parlamentspräsident kennt er die Mechanismen der politischen Arbeit besser als alle anderen!

    Insgesamt also: ich halte Dr. Khol für den am besten geeigneten Kandidaten!

    Wundert's wen?

    (mail to: gerhard@michler.at

    • otti
      02. April 2016 19:58

      ein head hunter würde in dem anforderungsprofil wohl n u r khol herausfiltern.

      ob er aber auch sympathisch ist ????

    • Ingrid Bittner
      03. April 2016 11:22

      @Wertkonservativer: wen Sie wählen, ehrlich, das ist mir ziemlich egal. Aber ich möchte Sie ebenso höflich wie bestimmt darauf hinweisen, dass es mit der langjährigen Parlamentspräsidentschaft nicht gar so weit her ist:
      Präsident vom 20. 12. 2002 - 30. 10. 2006
      3. Präsident vom 29. 1o. 1999 - 08. 02. 2000
      Ausserdem ist es schon 10 Jahre her und 10 Jahre aus einem Job draussen sein, für einen Wiedereinsteiger im normalen Berufsleben wäre das unmöglich.
      Nix für ungut, aber es ist, wie es ist. Und die Tätigkeit als Verfassungsjurist ist wie lang aus?? Ich weiss es nicht bzw. hab es mir mangels Interesse auch gar nicht genau angeschaut.

    • Wertkonservativer
      03. April 2016 19:58

      @ Ingrid Bittner:

      also sehr fair gehen Sie mit mir ja wirklich nicht um:

      Während hier Dutzende Mitblogger ganz offen für Herrn Hofer eintreten, werde ich gerüffelt, weil ich - ganz allein übrigens - für Dr. Khol bin!

      Den Qualitätsunterschied zwischen Dr. Khol und Herrn Ing. Hofer möchte ich übrigens Klavierspielen können!

      Abschließend: mir ist ebenfalls ziemlich egal, für wen Sie stimmen!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Ingrid Bittner
      03. April 2016 22:39

      @Wertkonservativer: tut mir leid, aber das versteh ich jetzt nicht wirklich. Ich habe Sie nicht "gerüffelt", weil Sie Khol wählen, ich habe Ihnen schlicht und direkt gesagt, dass mir das ziemlich egal ist, wen Sie wählen. Wir leben in einem freien Land, wir können wählen, also tun wir es auch.
      Was mir nicht egal ist, sind Behauptungen die schlichtweg nicht stimmen.
      Und dazu gehört Ihre Behauptung, Khol sein "langjährig" Präsident des Parlaments gewesen, das stimmt einfach nicht, es waren 4 Jahre und 4 Monate war er dritter Präsident, unter langjährig versteh ich was Anderes, aber vielleicht ist Ihr Zeitbegriff ein anderer wie meiner.
      Sie können für den geeignetsten Kandidaten halten wen Sie wollen, dass zu Ihrem größten Bedauern nicht viele Menschen wie Sie denken, hat sich heute gezeigt bei der Elefantenrunde auf Puls 4, das OGM hat umgefragt und Herr Khol hat sehr schlecht abgeschnitten, ich würde sagen, wenn das ein Stimmungsbarometer für die Wahl wäre, ist er chancenlos.

    • riri
      04. April 2016 00:12

      Es war Andreas Khol, der sich seinen verfassungsrechtlichen Kopf zerbrochen hat, wie kann man Kärnten dazu zwingen, zweisprachige Ortstafeln aufzustellen.

      In seiner patriotischen Gesinnung hat er einen slowenischen Rechtsanwalt geraten, durch die Ortschaften Kärntens mit seinem Auto zu rasen (ohne auf die 50kmh Begrenzung zu achten), da ja niemand wissen kann, der der deutschen Sprache nicht mächtig ist, dass man sich gerade innerhalb einer Ortschaft befindet.

      Also da müssen doch diese Ortstafeln her. Ganz logisch!

      Was wird er denn möglichweise den Muslimen anraten? Erfahrung macht stark, wie Herr Khol sagt.

  21. Nestor 1937
    02. April 2016 15:47

    Die Umfragen sind schon recht stabil. Also wird VdB (27) in der Stichwahl auf Hofer (21) oder Griss (19) treffen. Die restlichen Stimmen (33) im ersten Wahlgang fallen auf die abgeschlagenen Regierungskandidaten und den Kasperl.

    Wer strategisch wählen, will muß sich fragen, ob Hofer oder Griss im 2. Wahlgang mehr Chancen auf die gebündelten bürgerlichen Stimmen haben.

    Ich meine, Stand heute, daß das Frau Griss sein wird.

    • Sensenmann
      02. April 2016 16:27

      Hoffen wir doch nicht.
      Was bitte ist an dieser Griss "bürgerlich"? Sie ist voll auf der Linie der IM Erika, die gerade in Deutschland die Kanzlerin mimen darf. Da deine eine lupenreine in der DDR sozialisierte Bolschewikin ist, ist auch jeder, der dieser Frau und Ihren grundgesetzwidrigen Taten zustimmt um kein Jota besser!
      Nebenbei ist sie auch noch eine bedingungslose Anhängerin der EUdSSR und damit eine Feindin der souveränen Völker.

      Aber da sich ja auch eine ÖVP heute noch "bürgerlich" zu nennen wagt und manche sogar die Ökobolschewiken für konservativ halten, soll meinethalben auch diese Frau dafür gehalten werden.

      Unter diesen Umständen sollten wir aufpassen, daß "bürgerlich" nicht demnächst zum Schimpfwort wird.

    • Cotopaxi
      02. April 2016 16:59

      Frau Griss scheint ihr Wahlprogramm auf die NEOS-Wähler zugeschnitten zu haben, wie sich immer mehr zeigt. Das bleibt ihr natürlich unbenommen, die ursprüngliche Chance auf meine Stimme hat sie jedoch nicht mehr.

    • Nestor 1937
      03. April 2016 08:33

      Der Frau Griss Bürgerlichkeit abzusprechen ist schon ein starkes Stück. Solche quasi Untergriffe sollten hier vermieden werden.

      Man muß ja nur ihren Lebenslauf ansehen oder z.B. die ausgezeichnete Reportage in der KRONE über ihr Familienleben lesen. Das ist echtes steirisches Bürgertum !

      Klar ist, daß sie in ihrem Wahlkampf (ohne Munition der Parteien!!) auch nach allen Seiten offen sein will, das tun ja alle anderen Kandidaten auch.

  22. Patriot
    02. April 2016 15:45

    Nicht nur Khol biedert sich an die "muslimische Jugend" an, sondern auch Griss:

    https://youtu.be/rtJranCRPds

    • Undine
      02. April 2016 17:07

      @Patriot

      Ach, du meine Güte!

    • franz-josef
      02. April 2016 18:06

      omg.
      unwählbar für mich

    • Riese35
      02. April 2016 20:51

      Wobei Kohl ja definitiv für die Muslimische Jugend Partei ergriffen hat und auf ihr die Zukunft Österreichs aufbauen will. Bei Griss kommt eigentlich gar nichts herüber, wie sie denkt. Reiner Propagandafilm.

      Eins ist allerding klar: Wenn sie davon ausgeht, gewinnen zu wollen und in der zweiten Runde auf VdB trifft, dann fällt die Entscheidung eher bei den linken Positionen, denn woimmer Griss steht, wird ein Rechter oder Richtung rechts Tendierender sicher Griss wählen. Diese Wähler hätte sie also in der Tasche. Je mehr sie sich gegen Links abgrenzte, desto mehr Stimmen verlöre sie an VdB. Das wäre keine Gewinnstrategie.

      Was Grissens tatsächliche Motivationen sind und wie sie wirklich denkt, bleibt mir aber verschlossen. Ich weiß es nicht. Ich kann nicht unterscheiden, was sie ehrlich meint und was bei ihr wahltaktische Propaganda ist.

      Eins muß uns allerdings auch klar sein: Demokratie baut nicht auf Treue und Ehrlichkeit. Demokratie baut auf das Zählen von Köpfen. Das ist Faktum, egal, ob man es gut findet oder nicht. Und wenn man gewinnen will, muß man diese Realität zur Kenntnis nehmen.

      Das ist es auch, was diesmal eine Entscheidung so schwer macht.

      Mir ist nur eines wichtig: daß es nicht VdB wird. Denn meiner Einschätzung nach bedeutete das gerade für die FPÖ und damit für Österreich eine Katastrophe. Mit allen anderen, auch wenn diese linke Ansichten vertreten, könnte eine FPÖ in der Regierung schon fertigwerden.

    • glockenblumen
      02. April 2016 21:50

      Khol hat eine eine türkischstämmige Schwiegertochter, deren Herz laut ihrer Aussage zuerst für die Türkei schlägt und die mit ihrem Söhnchen ausschließlich türkisch spricht...

      siehe:
      https://www.unzensuriert.at/content/0020362-Khols-Sohn-posiert-vor-beschmiertem-Strache-Plakat-Schwiegertochters-Herz-schlaegt

      Griss wirkt wie eine senile Dame, der man jeden Unsinn verkaufen kann, warum die antritt, ist mir schleierhaft.

    • Ingrid Bittner
      02. April 2016 22:39

      @Glockenblumen: Khol zu wählen ist doch nicht möglich!!! Alt bin ich selbst, ich brauch nicht so einen alten Präsidenten. Und weil ich schon nicht mehr ganz jung bin, hab ich auch einen reichen Erfahrungsschatz. Und einer, der wie Khol so sehr auf seine Erfahrung pocht hat keine Visionen für die Zukunft.
      Aber wir müssen nach vorne schauen, das Zurückschauen ist typisch für die alten Leut'.
      Na ja und der Hinweis auf das Foto des hoffnungsvollen Sprößlings war gut, weil das schöne Bild war mir bisher unbekannt. Offenbar dürfte der Khol Junior noch nicht geschnallt haben, dass der Khol Senior doch nicht so unbeteiligt war am seinerzeitigen Bau der schwarz-blauen Koalition, na ja.

    • glockenblumen
      02. April 2016 22:47

      @ Ingrid Bittner

      Für mich sind alle, außer Herrn Hofer, unwählbar!

    • Ingrid Bittner
      02. April 2016 22:55

      @Glockenblumen: bin ganz ihrer Meinung! wie Sie ja sehen können, war ich heute sehr fleißig, weil ich immer wieder was zu den Kandidaten find.

  23. eudaimon
    02. April 2016 15:24

    VdB ist der Medienstar im Linken ORF und Printmedien weil er es versteht mit

    einem maliziösen Verlegenheitslächeln sich aus der Gewissens-Verantwortung für

    Österreich zu manövrieren !! Er kehrt bewusst den" Entrüsteten Antifaschisten"

    bei jeder Gelegenheit heraus weil ihm ehrliche Argumente gegen eine patriotische

    Partei sonst fehlen,denn außer Stänkern und Denunzieren ist uns noch nicht viel
    "
    aufgefallen ! Natürlich ist seine Neigung zu" Multi" narzisstisch unterlegt um sich

    als" Mann ohne Eigenschaften" zu profilieren im Sud der "Gackerlsammler"und

    Pseudodemokraten. In summe gibt der Kandidat nicht viel her aber kolportiert

    wurde und wird er viel zu sehr!

  24. Patriot
    02. April 2016 14:07

    Van der Bellen der netteste Mensch? Da lachen ja die Hühner! Hitler hat gerne Kinder und Hunde gestreichelt, war er deshalb ein netter Mensch?

    Van der Bellen ist ein Extremist, der über österreichische Leichen geht. Dem Typen trieft der Hass nur so aus dem Gesicht, wenn jemand nicht seiner Meinung ist. Wie übrigens auch der Glawischnig. Das merkt man immer bei Diskussionen mit FPÖ Politikern, von Haider angefangen bis hin zu Strache. Diese Typen glauben für ihre Weltanschauung alle Grenzen überschreiten zu dürfen. Die Ankündigung keine FPÖ-Regierung angeloben zu wollen entspringt genau dieser Denkungsart. Van der Bellen wird jetzt als gemütlicher Professor dargestellt, ist aber ein Extremist, ein Hasser und ein Heuchler. Gscheit sein, nit einitappen!

    Ich hoffe, dass Hofer im 1. Wahlgang Zweiter wird, und dann gäbe es eine gute Chance den islamogrünen Kommunisten zu schlagen. Die Umfragen schauen nicht so schlecht aus.

    Khol ist ein alter eitler Mann, der seine Fehler bei der islamischen Invasion und beim EU-Wahnsinn nie zugeben, und folgerichtig nichts dagegen unternehmen wird.

    Die Griss ist so wie die alte Zahnbürste: nutzlos, und daher gefährlich.

    • Undine
      02. April 2016 14:30

      @Patriot

      **************************!

      Des Pudels Kern kann man erahnen!

    • Patriot
      02. April 2016 15:39

      @Undine

      Van der Bellen hat Haider einmal in einer ORF-Diskussion als "echten politischen Feind" bezeichnet. Wahrlich eine profunde inhaltliche Auseinandersetzung, genau auf den Niveau der Grünen immer mit der Rassismuskeule zu "argumentieren". Und dann hat er Haider Unterlagen über den Tisch geworfen. Ist dann in den linkslinken Medien gefeiert worden als "Haider-Bändiger".

      Grüne dürfen alles. Mit Van der Bellen hätten wir die Antifa in der Hofburg in etwas anderem Gewande.

    • Ingrid Bittner
      02. April 2016 17:19

      @Patriot: was mich wundert, ist, dass keiner die Unehrlichkeit des VdB zum Thema macht. Zu behaupten, man sei unabhängig und dann nimmt man das Geld und den Apparat der Grünen, dann kann man nicht unabhängig sein und besonders vif ist er auch nicht, wenn er zugibt, dass er von dem "Heimatplakat" überrascht war, da war er wieder zu ehrlich, aber die Heimatliebe, die neuentdeckte nimmt ihm ja eh keiner ab. Na ja und die Glawischnis, wenn man so schaut, da gibt's ja ärgere Brösel bei den Grünen, vielleicht zerbröseln sie noch ganz vor der Bundespräsidentenwahl.
      Der Herr Professor ist auch nicht lieb und nett, wie er immer dargestellt wird, der interessiert sich ja überhaupt nicht für die Menschen mit denen er redet. Der will immer nur alles schnell hinter sich bringen, das merkt man ihm doch an. Ein heimatverbundener Österreicher, der sich auch für die Österreicher wirklich interessiert ist der doch absolut nicht, daher kann ich mir nicht vorstellen, wo der die angeblich so guten Umfragewerte herhat.

    • Riese35
      02. April 2016 21:03

      @Patriot: Ich teile Ihre Einschätzung zu VdB vollkommen. Das ist eine reale Gefahr, die leider nur wenige so präzise sehen.

      Ihre Beurteilung der Chancen Hofers teile ich ganz und gar nicht. Daher würden mich konkrete Umfragen zu Hofer und VdB für einen zweiten Wahlgang interessieren. Kennen Sie welche? Ich kenne leider keine, sondern nur die Umfragen zum ersten Wahlgang. Und aus denen läßt sich nur schwer auf den zweiten Wahlgang schließen. Ich glaube, daß das Wählerpotential Hofers kaum über das FPÖ-Wählerpotential hinausgeht. Oder sehen Sie das anders? An genau solchen Einschätzungen hätte ich großes Interesse.

      Auch Ihre Aussagen zu Griss sehe ich (noch) nicht so. Worin gründen Sie diese? Ich meine, daß Griss die besten Chancen hätte, VdB zu verhindern, sie eine FPÖ-Regierung angeloben würde, und daß ihre linken Positionen ohnedies von einer FPÖ-Regierung konterkariert würden und sie dabei als BP nichts zu reden hätte, sofern sie diese Aussagen wirklich ernst meinte, was für mich auch nicht zu 100% sicher ist. Aber vielleicht bin ich hier irgendwo blind. Dann bitte ich die werten Mitposter um Erhellung.

    • Nestor 1937
      03. April 2016 16:54

      Riese35

      Volle Zustimmung zu Ihrer Einschätzung der Chancen von Frau Griss.

  25. Ingrid Bittner
    02. April 2016 14:00

    Ein Nachschlag zu Irmgard Griss - ich hätte mich wirklich gefreut, wenn es eine Frau mit Chancen gegeben hätte und noch dazu eine unabhängige. Aber Frau Griss wird das für mich immer weniger.
    Ich lese gerade „Hart gefragt“ - Die Topkandidaten für das Bundeskanzleramt Irmgard Griss und Andreas Khol, im Schlagabtausch….. bei „alles roger“
    9.Was halten Sie von solchen Aussagen wie von Van der Bellen, er würde eine FPÖ-Regierung nicht
    angeloben?
    Irmgard Griss: Nach der Verfassung ernennt der Bundespräsident den Bundeskanzler; der Bundeskanzler braucht aber das Vertrauen des Parlaments. Der Bundespräsident wird daher zum Bundeskanzler nur jemanden ernennen, für den das zutrifft, außer er will Neuwahlen oder gar eine Staatskrise provozieren. Er kann seine Entscheidung jedenfalls nicht unabhängig vom Ausgang der Nationalratswahl treffen………………………….
    So, und jetzt frag ich mich, wie sich die politisch völlig unerfahrene Frau vorstellt, dass man in Österreich Kanzler werden kann.
    Diese ihre Aussage interpretiere ich so, dass sie da glaubt, da kommt einer und sagt ich will Kanzler werden und dann schaut der Präsident, was die Parteien zu der Person sagen. Einen anderen Schluss lässt diese Aussage für mich nicht zu. Offenbar hat sie noch nie verfolgt, wie einer Kanzler in Österreich geworden ist, klar, wie denn auch, wenn man so wie kolportiert wird, angeblich nicht fernschaut. Ich halte auch nicht viel bis nichts vom ORF, aber Wahlberichterstattung, Übertragungen aus dem Parlament, etc. schaue ich mir schon an, sonst weiß man ja gar nicht, wie, was, wann.
    Aber Frau Griss ist anders, nämlich eigentlich wenn man es genau betrachtet, uninteressiert, weil sonst könnte sie nicht solche Aussagen machen.
    Ausserdem, wie schon ausgeführt, das Pensionsalter wurde nicht umsonst eingeführt und wem nach schätzungsweise fünf Jahren, weil als Beamtin wird sie auch mit 65 in den wohlverdienten Ruhestand gegangen sein, ins Arbeitsleben zurückzuholen, davon halte ich nichts. Klar diese oder jene Beschäftigung kann und soll man auch mit 70 ausüben können dürfen, aber einen Vollzeitjob, der nochdazu völlig neu ist, das kann ich mir nicht vorstellen .

  26. Undine
    02. April 2016 13:56

    Diese Kandidatin---"EL AWADALLA"!--- ist uns leider, leider abhanden gekommen---sie hätte ein bißchen die Stimmenzahl der Herren Hundstorfer und Van der Bellen angeknabbert:

    "http://www.bundespraesidentschaftswahl.at/elfriede-awadalla.html "

    Aus ihrem Programm: "Solidarität statt Rechtsruck is gauns wichtig."

    • Mariahilferin
      02. April 2016 14:16

      Ein linker Hochglanz-Lebenslauf ähnlich dem vom Faymann, nur dass sie es nach Putzfrau und Prospektverteilerin auf dem 2. Bildungsweg doch noch zur Buchhalterin gebracht hat. Höchste Funktion: Betriebsratsvorsitzende in einer steuergeldfinanzierten Einrichtung.

    • Riese35
      02. April 2016 21:05

      @Mariahilferin: Was, so ein toller Lebenslauf? Die würde sich doch glatt für das Politbüro oder zur Staatsratsvorsitzenden qualifizieren.

    • franz-josef
      05. April 2016 22:15

      Die Frau Awadalla hat beim Assinger seinerzeit eine der ersten Millionen erobert.

  27. Das Pingerle
    02. April 2016 13:05

    Hofer wäre in einer Stichwahl gegen jeden chancenlos. Leider. VdB wird fix in die Stichwahl kommen. Er polarisert aber ebenso wie Hofer. Die beiden wählt man, oder eben nicht. Eigentlich müsste man jenen Kandidaten wählen, der in der Stichwahl gegen VdB der gangbarste Kompromiss für alle anderen Wähler ist. Vermutlich Hundstorfer?!? Einen Sozi wählen, tut natürlich körperlich weh, aber das Ziel kann nur noch sein VdB zu verhindern.

    • machmuss verschiebnix
      02. April 2016 13:17

      Hundsdorfer ?@! Mensch Pingerle, dieser Scherz war nicht lustig ! ! !

    • Brigitte Imb
      02. April 2016 13:30

      Bevor ich Hundstorfer wähle, bleibe ich lieber der Wahl fern. Nie und nimmer wird ein Linker meine Stimme bekommen.

    • Riese35
      02. April 2016 14:11

      @Das Pingerle: Ich verfolge dieselbe Strategie wie Sie. Und bis auf die Einschätzung, wer die besten Chancen gegen VdB hätte, beurteile ich die Voraussetzungen sehr ähnlich wie Sie. Daher halte ich, wenn sich nicht die Voraussetzungen im letzten Moment noch Ändern, das Antreten von und eine Stimme für Hofer für kontraproduktiv.

      Ich sehe die Wahl sehr nüchtern:

      a) klare Zieldefinition (darüber dürfte hier im Blog weitgehende Einigkeit herrschen: 1. VdB verhindern, 2. Hofer favorisieren, wobei man diese beiden Ziele jetzt noch quantitativ gewichten könnte)

      b) optimale Strategie zur Zielerreichung finden (hier sind ganz nüchtern der stochastisch-mathematischen Zusammenhänge der Wahl als Spiel wie in der mathematischen Spieltheorie zu betrachten, Abhängigkeit von Anfangswahrscheinlichkeiten, zwei Wahlgänge als Spielzüge, Ziel ist die Festlegung eines Wahlverhaltens in Abhängigkeit von Anfangswahrscheinlichkeiten und Spielzügen so, daß die Wahrscheinlichkeit der Zielerreichung maximiert wird)

      Anmerkung: Die Strategie, die Kandidaten konstant nach eigenen Präferenzen bzw. Gefallen zu Reihen und in einem Wahlgang jeweils den zu wählen, der in diesem Wahlgang zur Verfügung steht und an vorderster Stelle in der Reihung liegt, ist zwar eine wohldefinierte, valide und sehr einfache Strategie, aber sicher nicht jene, die die Wahrscheinlichkeit der Zielerreichung maximiert (von wenigen Sonderfällen und Ausgangssituationen abgesehen).

      c) Einschätzung der Voraussetzungen, d.h. der Anfangsparameter (stochastische Angaben)

      Aus der gewählten Strategie und der Einschätzung der Veraussetzungen ergibt sich dann, wie ich meine Spielzüge setzen muß, d.h. wen ich bei einem Wahlgang ankreuzeln muß.

      Zu Ihrer Einschätzung von Hofer: Hofer spricht meines Erachtens mit seiner Werbelinie hauptsächlich jene an, die eh bereits von ihm überzeugt sind, VdB ganz im Gegenteil jene, die (noch) nicht von ihm überzeugt sind. Bei den Chancen, zusätzliche Wähler zu gewinnen, hat VdB meines Erachtens die erfolgversprechendere Strategie gewählt. VdB zielt genau auf die unentschlossene Wählergruppe, wo entscheidende Stimmen zu holen sind.

    • machmuss verschiebnix
      02. April 2016 15:09

      Geschätzter Riese35,

      auch ich sehe es nüchtern - aber sowas volatiles, stimmungsabhängiges wie eine
      Wahl ist mit methodisch mathematischer Herangehensweise nicht fassbar, am
      ehesten noch mit einer statistischen, aber dafür gibt's keine brauchbaren Daten.

      N.Hofer lag anfangs ganz abgeschlagen am letzten Platz, schob sich aber bei jeder
      drauffolgenden Umfrage um einen Platz nach vorne. Noch ein paar Interviews mit
      Hofer, dann können Sie (hoffentlich) Ihre spieltheorethische Herangehensweise
      auf fassbarere und lohnendere Ziele anwenden :)

    • Riese35
      02. April 2016 21:14

      @machmuss verschiebnix: Sofern es diesbezüglich neue Erkenntnisse betreffend Hofer gäbe, führte diese meine Strategie dann ja wirklich zu einer Stimme für Hofer. Aber vergessen Sie nicht: die FPÖ-Wählerschaft zu erobern, war leicht. Um über 50% zu kommen, braucht er auch linke Stimmen. Mit jeder weiteren Stimme wird jede weitere Stimme immer schwieriger zu erobern. Die Mehrheit denkt links. Das hat man insbesondere an den schwarzen Wiener Bezirken Hietzing und Döbling gesehen. Dort stehen die schwarzen Wähler ganz links.

      Mit Ehrlichkeit allein, so ehrenwert das auch immer ist, und mit einem Fokus auf Heimat, Vaterland und Familie wird er es in unserer köpfezählenden Demokratie nicht schaffen.

    • machmuss verschiebnix
      02. April 2016 21:54

      Riese35,

      die IMAS Umfrage zeigt Hofer ganz vorne, die ORF Umfragen (natürilch) nicht:

      https://neuwal.com/wahlumfragen/index.php?iid=&cid=75#facts

    • Riese35
      04. April 2016 08:53

      @machmuss verschiebnix: Auch wenn Hofer in so einer Umfrage ganz vorne liegt, es nutzt nichts. Wir brauchen eine Umfrage mit einer Fragestellung, wenn nur Hofer und VdB zur Verfügung stehen.

      Und dann rechne ich nach dem ersten Wahlgang mit einer Schmutzkübelkampagne gegen Hofer. Die Frage ist, ob eine solche Hofer eher stärken würde wie einst Waldheim oder schaden. Irgendein Haar in der Suppe werden die schon finden, auch wenn sich im Nachhinen alles als erlogen herausstellt.

      Das sind die Kampfgebiete, die wir bereinigen müssen, um reale Chancen für Hofer zu kreieren.

    • Herzogberg (kein Partner)
      04. April 2016 21:33

      Derzeit gibt es wahrscheinlich noch keine stabilen Umfragewerte. Ich könnte mir vorstellen, daß eine Woche vor der Wahl die Werte tendentiell etwa so sein könnten (vielleicht spielen da auch meine Wünsche eine Rolle): Hofer 25%, VdB 20, Hundstorfer 20, Khol 15, Griss 15, Lugner 5. In der Stichwahl bekommt dann Hofer seine Wähler des ersten Durchgangs (25) und tendentiell von jedem anderen Kanditaten außer VdB 5 Prozentpunkte, macht insgesamt 45%. Die restlichen Stimmen muß er sich von den Nichtwählern des ersten Durchgangs holen. Mit viel Glück kann sich das für Hofer ausgehen.

  28. Charlesmagne
    02. April 2016 12:37

    Also der ehrlichste (Sarkasmus on) aller Kandidaten ist sicher der Hundtstorfer. Er schreibt sogar auf eines seiner Wahlplakate in eindeutiger Zweideutigkeit das Motto der meisten Politiker:
    "Mit Sicherheit. Immer für uns!" (Sarkasmus off.)

    • machmuss verschiebnix
      02. April 2016 12:42

      Also so gesehen, Charlesmagne - muß man Hundsdorfer zugestehen, daß er sein
      Linie bebehält und "immer bei der Wahrheit" bleibt .

  29. Sandwalk
    02. April 2016 12:35

    Mich wundert, dass der Kettenraucher so hoch im Kurs steht. Er hat gemeint, eine FPÖ-Regierung werde er nicht angehoben.

    Oida!

    Das ist nicht nur undemokratisch, das ist diktatorisch. Absolutistisch und was weiß ich noch. So etwas gab es schon mal, es war einer, der alle anderen Parteien "aus Deutschland hinausfegen wird".

    Nein, sowas ist unwählbar.

    Ich persönlich schwanke zwischen Khol und Hofer. Einer der beiden bekommt meine Stimme.

  30. Le Monde
    02. April 2016 12:07

    Griss meinte ja, dass man in der Asylfrage großzügig sein soll! Sie ist für mich unwählbar geworden. Wir brauchen jetzt einen Bundespräsidenten, der sich klar gegen die Regierung und die Mafia der Gutmenschenfront stellt. Einen Bundespräsidenten, der in der Frage der Völkerwanderung die Meinung der Mehrheit der Österreicher vertritt und sich klar gegen den Terminus stellt, dass Österreich ein Einwanderungsland sei!

  31. machmuss verschiebnix
    02. April 2016 12:03

    Da lese ich grade:
    » Marschall hat bereits eine Wahlanfechtung der Bundespräsidentenwahl 2016 angekündigt. Diese kann aber erst nach Veröffentlichung des Amtlichen Endergebnisses - also vermutlich erst im Juni 2016 - beim Verfassungsgerichtshof eingebracht werden. «

    Heißt wohl im Klartext:
    Wenn Hofer gewinnt, wird dieser Wahanfechtung stattgegeben und es gibt dann eine
    Wahl-Wiederholung ?@!
    Wer den etablierten Parteien - nach aller Erfahrung - so was Hinterhältiges nicht zutraut,
    der muß wohl unter Alzheimer leiden ? ? ?

    http://www.bundespraesidentschaftswahl.at/


    • Riese35
      02. April 2016 21:18

      Betreffend VdB gegen Hofer im 2. Wahlgang fürchte ich ja noch etwas: eine Schmutzkübelkampagne gegen Hofer, egal ob es stimmt oder nicht. Wird sicher nach der Wahl als falsch und ungerechtfertigt verurteilt werden, aber bis dahin hat sie ihre Schuldigkeit getan.

    • machmuss verschiebnix
      03. April 2016 17:49

      Sie scheinen recht zu behalten, Riese35 - der Schmutzkübel wird grade vorbereitet:

      » Bundespräsidentenwahl. Der ÖVP-Kandidat warnt vor "Experimenten" mit Verfassungsrechten des Staatsoberhaupts. Er verweist auf die aktuelle Warnung von Amtsinhaber Fischer vor "Allmachtfantasien" etwaiger Nachfolger. «

      http://diepresse.com/home/politik/bpwahl/4959061/Khol-holt-sich-Fischer-als-Wahlhelfer?_vl_backlink=/home/politik/index.do

    • Ingrid Bittner
      04. April 2016 17:04

      Die Schmutzkübelkampagne der Roten läuft auf vollen Touren:
      Wiener SPÖ Gemeinderat Siegi Lindenmeyer twittert während der "Elephantenrunde" auf Puls 4: "Hofer sitzt. Wann sitzen Grasser , Meischberger und Co"
      Tja was soll man dazu sagen? Am besten nichts.
      Aber seine Verantwortung: er habe den Herrn noch nie gesehen - das zeigt vom hohen Niveau und Interesse der SPÖ Gemeinderäte von Wien. Und dieser arbeitet auch noch für oder beim "Fonds Soziales Wien".
      Man stelle sich vor, ein Freiheitlicher hätte zu einem Behinderten eine ähnliche Äusserung gemacht, da wäre schon das Verlangen gekommen, der gesamte Parteivorstand möge schleunigst zurücktreten.
      Herr Hofer mit seinem inkompletten Querschnittssydrom hackelt, ein Roter wäre sicher längst in Pension gegangen. Dass er mit dem Stock geht und nicht länger stehen kann, das wird wohl jeder verstehen, oder???
      Aber das ist halt die feine Klinge, die aus der Ecke des früheren Sozialministers und nunmehrigen Präsidentschaftskandidaten kommt.
      Ich las noch nirgends ein Wort der Entschuldigung.

  32. Undine
    02. April 2016 11:49

    @Abaelaard schreibt weiter unten:

    "Dieses mal werde ich eine reine Proteststimme abgeben."

    ........und schon geht die LINKE RECHNUNG auf!!!

    Bitte, werter @Abaelaard, nix für ungut, aber so ist es leider nun einmal: Die Linken hüten sich, sich aufzusplittern---trotz Differenzen in roten und grünen Reihen--- weil sie genau wissen, daß ein dritter linker Kandidat für Rot und Grün verheerende Wirkung hätte. Ein dritter linker Kandidat würde die unzufriedenen Linken, also die LINKEN PROTESTWÄHLER, wie ein Magnet an sich ziehen.

    Wenn die LINKEN auch beim GELD der Steuerzahler NICHT RECHNEN KÖNNEN/wollen---bei der WAHLARITHMETIK kennen sie sich aus!

    Deshalb lachen sie sich ins Fäustchen, wenn es "rechts" möglichst viele Alternativen gibt; nur SO sind die Linken stark und Van der Bellen und Hundstorfer können beruhigt sein.

    Womöglich haben Rote und Grüne selber aus Kalkül dem Lugner zu den nötigen Unterstützungserklärungen verholfen---zu ihrem eigenen Nutzen. Es ist immer von Vorteil, zu wissen, wie der Feind denkt! ;-)

    • simplicissimus
      02. April 2016 13:44

      ************!

    • Riese35
      02. April 2016 15:00

      @Undine: *******************************!

      Ganz richtig. Die Grünen und Roten sehen die Wahl als ein mathematisches Spiel an und verhalten sich gemäß den Erkenntnissen der Spieltheorie. Sie gehen ganz nüchtern und emotionslos an die Sache heran und setzen ihre Spielzüge (Unterstützungserklärungen, Wahlverhalten in den Wahlrunden) so, daß die Wahrscheinlichkeit, ihr Ziel zu erreichen, maximiert wird.

      Wenn wir unser Ziel erreichen wollen, brauchen wir eine Gegenstrategie, die nicht von Justamentstandpunkten geprägt ist, sondern ebenso die Wahrscheinlichkeit zur Zielerreichung maximiert. Das können wir von den Linken lernen.

  33. zauberlehrling
    02. April 2016 11:30

    Rein taktisch gesehen müßte man Andreas Khol wählen, um diesen unseligen VdB bzw. Hundstorfer zu verhindern, denn alle anderen sind chancenlos und spielen nur Rot-Grün in die "Hände"!

    • simplicissimus
      02. April 2016 13:43

      Seh ich überhaupt nicht so.
      Die FPÖ hat jetzt schon ein höheres Wählerpotential als die VP, warum sollte Hofer nicht mehr Stimmen als Khol schon im ersten Durchgang bekommen?
      Ich sehe es genau umgekehrt: Kreuzerl weg von Khol hin zu Hofer!

    • Patriot
      02. April 2016 14:14

      Man soll nicht Personen verhindern oder befördern, sondern politische Programme! Khol steht für more of the same von der Sorte die uns in die aktuelle katastrophale Lage gebracht hat.

    • Undine
      02. April 2016 14:17

      @zauberlehrling

      Alleine für diese Einschleimerei bei den jungen Moslems gehört KHOL von jenen Österreichern bestraft, die ganz und gar nicht glücklich sind mit dem rasanten Anwachsen der Moslems in Ö ---für viele gläubige Christen muß dieses Anbiedern an die Muselmanen eine Ohrfeige sein, für die meisten von uns, die wir berechtigte große Angst vor der kulturellen Umwälzung zugunsten einer mittelalterlichen GRAUSAMEN Pseudo-Religion haben, ist dieses Gesülze Khols Grund genug, nicht auf ihn hereinzufallen:

      "Nationalratspräsident Andreas Khol | www.mjoe.at"

      https://www.youtube.com/watch?v=F1HSb_03avM

    • Riese35
      02. April 2016 15:14

      @Undine: >> "... gehört KHOL ... bestraft, .."

      Das ist auch nicht notwendigerweise eine Strategie, die die Wahrscheinlichkeit zur Zielerreichung maximiert. Wir sollten unsere Emotionen bei dieser Wahl beiseite lassen, nüchtern die Zusammenhänge analysieren und eine Strategie wählen, die die Wahrscheinlichkeit zur Zielerreichung maximiert.

      Auch wenn ich Ihrer Aussage uneingeschränkt zustimme, für meine Wahlentscheidung spielt die Frage einer Bestrafung überhaupt keine Rolle. Das überlasse ich dem Letzten Gericht.

      Ich verfolge dieselbe Strategie wie zauberlehrling, nur gehe ich von einer anderen Ausgangssituation aus: ich glaube nicht, daß Khol gegen VdB Chancen hätte. Aber vielleicht täusche ich mich da. Gerade bei diesen Einschätzungen zu einer realistischen Beurteilung zu kommen, wäre jetzt extrem wichtig und ein Thema für diesen Blog.

  34. Ingrid Bittner
    02. April 2016 11:29

    Diesmal bin ich ausnahmsweise so ganz und gar nicht mit AU einverstanden. Die Aussage, nur hardcorefreiheitliche können Norbert Hofer wählen, erscheint mir extrem.
    Sehen wir die Sache doch einmal von einer anderen Seite:
    Lugner, der Älteste unter den Bewerbern ist ja eigentlich nur auch einer, der auf der Liste steht, ohne die geringste Chance. Was mich aber stört, ist, dass jetzt alle auf dem Kasperl herumreiten, das hat er ja erklärt, wie das zustande kam. Dass Lugner zu seiner Zeit viel für Österreich geleistet hat, das ist nicht interessant, dass er nicht mit seiner Baufirma in s Ausland gegangen ist, wie so viele andere, wer dankt es ihm? Keiner. Dass er unheimlich fleissig ist und mit 83 Jahren noch arbeitet, keiner spricht davon. Und dass er es geschafft hat, mit ungewöhnlichen Methoden Geschäfte zu machen, das sieht anscheinend auch keiner. Er kommt natürlich auf Grund seines Privatlebens unmöglich herüber, aber ganz so blöd wie man ihn darstellt, kann er nicht sein, sonst hätte er nicht alles irgendwie vermarktet. Klar ist ihm auch einiges in die Hose gegangen, das meiste ist aber aufgegangen. Und sind wir uns doch ehrlich, wenn die Presse sich nicht so auf den Lugner stürzen würde, wer würde über den Opernball so viel schreiben, auch keiner. Das einzige was jedes Jahr wirklich interessiert, ist doch, wen wird der Lugner wieder bringen. Damit sind die Zeitungen voll, nicht aber mit was weiss ich, wer bei der Eröffnung singt oder so, das sind immer nur Randnotizen.
    Irmgard Griss ist beinah 70, also auch seit Jahren aus dem Berufsleben draussen,
    ihr Gehabe lässt aber immer noch spüren, dass sie Jahrzehnte Richterin war - sie kann sich doch überhaupt nicht auf Menschen einlassen, sie bestimmt und alles andere wird abgetan. Dass sie kein Gefühl dafür hat, wie man auf Menschen zugeht, hat sie ja bei der Wahlfahrt gezeigt - wie dumm und dämlich, wenn man so eine Chance nicht nützt. Sie als Obergescheite macht natürlich Hr. Settele dafür verantwortlich, dass sie mit ihm nicht zusammenkommt. Mag sein, dass er es nicht kann oder konnte, sie herauszulocken, aber wäre nicht gerade das eine Stärke? Muss ich jedem Menschen zeigen, dass ich ihn nicht mag? Etwas charmant-verbindliches hat die Frau überhaupt nicht. Persönlich ist sie auch noch nicht im 21. Jahrhundert angekommen, so wie sie sich zeigt. Und ihre 21 Punkte - eine Wunschliste, mehr nicht und wenn man die Wünsche zerlegt, dann merkt man, dass sie keine Ahnung hat, was wie läuft. Klar, als Präsidentin hat sie gesagt wo's lang geht, aber in der Politik ist das anders als auf einem Gerichtshof.
    Khol: ein alter Mann, der gerne weise Sprüche von sich gibt, der es aber auch nicht versteht, auf die Menschen zuzugehen, auch wenn er meint, dass ihm die Jungen zufliegen, so ein Schwachsinn.
    Van der Bellen: auch ein alter Mann, warum er immer noch als der Professor bezeichnet wird, ist für mich auch nicht nachvollziehbar. Wieviele Jahrzehnte ist es aus, dass er gelehrt hat. Ausserdem stört es mich persönlich unheimlich, dass er bei jeder Frage kichert (wie der Dalai Lama) und damit gewinnt er Zeit zum Antworten.
    Und wenn einer schon bei den eigenen Wahlplakaten steht und sich wundert, dass da was von Heimat steht, das sagt ja alles.
    Nicht dass ich direkt gegen alte Männer was hätte, aber ich denke, man hat nicht umsonst ein Pensionsalter eingeführt und bei einem Präsidenten wäre das Alter dann egal?
    Hundstorfer bemüht sich ja scheinbar, abgesehen von einigen kleinen Fettnäpfchen ist ihm glaublich noch nichts passiert, wird aber alles noch kommen, weil die Schlammschlacht ist vorprogrammiert, altersmässig wäre er gerade passend, aber was hinterlässt er im Sozialministerium? Einen Scherbenhaufen und jetzt weil er weggelobt wurde, sollte man ihn als Präsidenten wählen. Kann ich mir nicht vorstellen.
    Hofer steht mitten im Leben, ist zwar schon erfahren aber noch nicht abgebraucht.
    Er hat auch was zu sagen und er wird meiner Meinung nach zu Unrecht niedergeschrieben. Und wie die Russlandpolitik so läuft, ich weiss nicht, wer da richtig liegt. Es kann ja nicht sein, so wie in der ÖVP, dass man für die Sanktionen ist und dann doch hinfährt, um Geschäfte zu machen. Da ist mir allemal lieber, einer sagt klar, wofür er ist, das hintenherum taugt mir einfach nicht.
    Ich glaube einfach nicht, dass man HardcoreFPÖler sein muss, um Hofer wählen zu können, und wenn man sich so umhört oder die Kommentare in den diversen Zeitungen liest, es scheint, dass er gut liegt.
    Natürlich wird schon noch was kommen, um ihn unmöglich zu machen, weil es kann ja nicht sein, dass ein FPÖler nach den Sternen greift, das geht doch nicht.

    • simplicissimus
      02. April 2016 12:22

      Aus der Seele gesprochen.

    • machmuss verschiebnix
      02. April 2016 12:38

      @Ingrid Bittner,
      was den "Kasperl" angeht, muß ich Ihnen recht geben.
      Was ich von Khol oder gar von Hundsdorfer halte, das darf ich hier nicht in
      Klartext wiedergeben - nur soviel :
      Khol hätte wengigstens das Zeug dazu, die richtige Richtung zu erkennen, aber
      er tut's nicht !
      Und die unabdingbaren Reformen liegen offenbar keinem Kandidaten am Herzen !

      Wer also sein Votum nicht "wegwerfen" will, der soll zumindest aus Protest gegen
      das politische Establishment Norbert Hofer wählen

    • Ambra
      02. April 2016 14:27

      Ingrid Bittner: ganz Ihrer Meinung ! Ich habe noch nie FPÖ gewählt, bin also sicher kein FPÖ-Hardcore - bis vor kurzem schwankte ich zwischen Griss und Hofer und tendierte mehr zu Griss - Griss ist für mich inzwischen nicht mehr wählbar, da sie eine Reihe linker Positionen mitträgt, die ich niemals unterstützen möchte - wie zB die Ganztagsschule etc etc .- Also bleibt Hofer : und ich finde nichts, was gegen ihn persönlich spricht, sondern viel Positives ad personam. Und es ist doch eine Persönlichkeitswahl- oder nicht ?

    • Ingrid Bittner
      02. April 2016 15:39

      Ambra: Ihr Argument mit der Persönlichkeitswahl ist ja wirklich treffend - wie schön wäre es, könnten wir uns den Bundeskanzler auch selber wählen.

    • Ambra
      02. April 2016 18:34

      Ingrid Bittner: ja, das wäre wunderbar, den Bundeskanzler direkt zu wählen ....

    • Torres (kein Partner)
      04. April 2016 09:50

      Die Schlammschlacht wird beginnen, wenn Hofer in die Stichwahl kommt (was ja sehr wahrscheinlich ist, wenn er den Großteil der Stimmen der potenziellen FPÖ-Wähler bekommt). Dann wird - egal, wer dann der Gegner ist, sogar Griss oder Khol - eine gemeinsame Schmutzkampagne der vereinten Linken gegen ihn beginnen, wie das auch bei anderen Wahlen gegen die FPÖ der Fall war (zuletzt in Wien und OÖ, wo es aber nichts genützt hat, bzw. wie das auch kürzlich bei den Regionalwahlen in Frankreich geschehen ist, wo die Linke sogar auf eigene Kandidaten verzichtet und die Zentrumsparteien unterstützt hat, nur um den Front national zu verhindern - mit Erfolg).

    • Ingrid Bittner
      04. April 2016 17:08

      @Torres: auf die Schlammschlacht braucht man nicht zu warten - die ist schon da.
      Während der Elefantenrunde... siehe oben.
      Ein Wiener Gemeinderat der behauptet, er habe Hr. Hofer noch nicht gesehen, d. h. er weiss nicht wer die Parlamentspräsidenen sind, solche Schwachmatiker können
      sagen was sie wollen, es hat keine Konsequenzen.

    • Cato
      08. April 2016 08:51

      Ein hervorragender Kommentar! Ein notwendiger Kommentar! Ein wichtiger Kommentar!

      Sie analysieren und formulieren wie man es besser nicht machen kann!

      Ihre Darlegungen decken sich vollinhaltlich mit meiner Sicht der Dinge - und ich denke mit dem überwiegenden Empfinden nicht nur der Leser dieses Blogs sondern aller Österreicher!

  35. franz-josef
    02. April 2016 10:27

    o t aus Huffington Post

    Die Flüchtlingskrise bewegt die Deutschen wie kein anderes Thema. Viele blicken fassungslos auf das, was sich an Europas Grenzen abspielt. Auf das Leiden und die Nöte der Hilfesuchenden.

    Dabei gibt es zahlreiche Menschen und Organisationen, die vor Ort helfen, die Probleme zu lösen. Zusammen mit dem Spendenportal Betterplace.org stellt die Huffington Post spannende Projekte vor, die ihr direkt unterstützen könnt:

    Die Refugees Foundation etwa fährt regelmäßig Hilfskonvois an die Fluchtrouten.

    Eine junge Frau sammelt Geld für Flüchtlinge, die an der griechisch-mazedonischen Grenze festsitzen

    Oder ihr werdet selbst aktiv - und packt in Flüchtlingsunterkünften in Deutschland mit an

    -------------
    Am Montag kommen die ersten mit Flug importierten Muslime in Deutschland an. Frau Merkel ist offenbar zur Zeit auf Tauchstation und verkneift sich ihr "alternativlos" im Augenblick.

  36. machmuss verschiebnix
    02. April 2016 10:07

    Ja, irgendwie (halb)lustig - VDB plakatiert sogar „Heimat“, und nach der Wahl
    piesacken die Grünen diese Heimat - unsere Heimat - wieder. Wer da wieder
    drauf rein fällt, also "völlig unpolitisch" reicht da als Begründung nicht mehr aus,
    da muß wohl zusätzlich noch ein "ziemlich leichter Sprung in der Schüssel" dazu
    kommen, um immer wieder auf dieselbe Masche rein zu fallen ?@!

    Was mich aber sehr beeindruckt hat, ist das ORF-Interview von Fr. Griss, oder
    besser gesagt, die darin fehlende Bissigkeit von Lou Lorenz-Dittlbacher. Sie
    hatte ihre Frage des "...also wo stehen Sie jetzt, eher bei Faymann..." nur ein
    einziges mal widerholt. Wäre Fr. Griss nicht Wunschkandidatin des ORF (des
    Establishment), dann hätte sich die Interviewerin an Fr. Griss "verbissen".

    Noch deutlicher gesagt:
    Egal, wie glaubwürdig und vernunft-betont sich ein Kandidat Richtung Mitte
    zu positionieren versucht, der fehlende Linke Beiß-Reflex läßt den gelernten
    Ösi zusammenzucken ! ! !


    Na, und als dann Fr. Griss auf die Frage,
    » Was man noch nicht so ganz genau weiß, ist, wann denn für Sie ein Fall wäre,
    die Bundesregierung zu entlassen. «
    ,auch noch so eine Antwort gab:
    » ...
    Das müsste eine absolute Extremsituation sein.....
    ... dass man sagt: Da geht alles den Bach hinunter, es geschieht überhaupt nichts,
    da muss jetzt eine andere Regierung her, weil Österreich sonst seine Zukunft verspielt.
    Das wäre so ein Grund.
    ....
    Jedenfalls jetzt haben wir das nicht. «

    Aha - haben wir jetzt nicht - naja, dann weiter wie gehabt ?@!

    Das - jedenfalls - war für mich der entgültige Knackpunkt dafür, daß ich mich
    für eine Protest-Wahl GEGEN die Kandidatin des Establishment entschieden habe !.

    Dafür, daß ich eine Wahl von Norbert Hofer als Protestwahl bezeichne, werde ich
    hier Prügel beziehen, aber wer glaubt denn ernsthaft, daß wir mit Norbert Hofer
    das bekommen, was ich an Griss vermisse ?
    Österreich braucht eine starke Persönlichkeit, mit dem Mut die Politik und
    die Medien auf die längst überfälligen Reformen einzuschwören !

    Bis vor diesem Interview hegte ich die Hoffnung, Fr. Griss könnte sich aus
    purer Vernunft dazu entwickeln - schade, es wäre ein weggeworfenes Votum.

    Mit Norbert Hofer ist zumindest mein Protest gegen die Linken befriedigt ! ! !

    PS:
    Das ist natürlich keine Wahlempfehlung [ hämisch Grins ]

    • Mariahilferin
      02. April 2016 12:58

      Also mir hat gereicht, dass Frau Griss für die unbegrenzte Invasion eintritt, Merkel als ihr großes Vorbild bezeichnet hat und die unentrinnbare Ganztagsschule will. Mehr brauch ich nicht wissen.

    • Ambra
      02. April 2016 14:30

      Mariahilferin : wie recht Sie haben !!!!!

  37. Franz77
    02. April 2016 09:57

    Als Gegner von Verboten muss ich in diesem Fall eine Ausnahme machen. Ein Plakatierungsverbot wäre das Gebot der Stunde. Diese dämlichen Fressen im Riesenformat sind eine virtuelle Umweltverschmutzung. Keiner braucht die. Wenn keiner plakatieren darf, ist die Chancengleichheit wieder hergestellt.

    • machmuss verschiebnix
      02. April 2016 13:13

      Franz77 , Sie meinen es genügt, wenn diese "Fressen" uns via ORF belügen dürfen ?

  38. Bob
    02. April 2016 09:31

    Der einzig wählbare Kandidat ist für mich Hofer. Ruhig besonnen, aus der Privatwirtschaft kommend und mit vernünftigen Ansichten. Abgesehen ist er der einzige der nicht im Greisenalter steht. Und wie von Zauberhand, vor jeder Wahl steht ein Kanditat zur Verfügung, der die Stimmen für die FPÖ dezimieren sollen.

    • simplicissimus
      02. April 2016 09:41

      Genauso ist es.

    • Mariahilferin
      02. April 2016 13:02

      Ich wüsste auch nicht, was es da zu begrübeln gäbe: Selbstverständlich Hofer!

    • Ambra
      02. April 2016 14:31

      Bob: ********* !!

    • Ingrid Bittner
      03. April 2016 19:36

      @Bob: genau so ist es. Ich gehe davon aus, das viele von jenen, die zu Frau Griss tendiert haben, heute in der Pressestunde gesehen haben, welch Geistes Kind sie ist und dann kann man sie nicht mehr wählen.

  39. Undine
    02. April 2016 09:21

    Es ist ein Jammer, daß diese WEIBLICHE WITZFIGUR, deren Name mir entfallen ist, daß also diese ordinäre Wiener Witzfigur, eine Kommunistin durch und durch, die ich auf den ersten Blick für einen Mann gehalten hatte (sie selber möglicherweise auch!) nicht genügend Unterstützungserklärungen sammeln konnte, denn die hätte mit Sicherheit rote und grüne Wähler angezogen.

    Ohne diese linxlinke Witzfigur also gibt es nur zwei Kandidaten aus dem linken Spektrum, während das rechte Spektrum auf vier Kandidaten aufgeteilt wird. Es wäre besser gewesen, Lugner hätte die erforderlichen Unterstützungserklärungen nicht zusammengebracht. Jede Stimme für ihn ist eine für die Rechten verlorene Stimme---und ein indirekter "Gewinn" für Hundstorfer oder Van der Bellen.

    Ich werde keine taktischen Überlegungen anstellen, sondern Norbert HOFER meine Stimme geben, denn er vertritt meine Positionen und ist zudem sehr sympathisch. Mit Frau Griss könnte ich mich im Notfall abfinden, aber wählen werde ich sie nicht. Alle anderen Kandidaten sind für mich aus 1000 Gründen unwählbar. Warum sollte ich aus strategischen Gründen meine Stimme nicht meinem Favoriten geben?
    Aber ich bin überzeugt, daß die größtmögliche Katastrophe ein Van der Bellen in der Hofburg wäre. Allerdings waren die BP der letzten Jahrzehnte alle nicht nach meinem Geschmack, sondern eher letztklassig. Nun, wir werden es bald sehen!

    • simplicissimus
      02. April 2016 09:39

      Hofer ist die einzige Option, wenn man endlich beginnen möchte der schwachmatischen GROKO ein Ende zu setzen. Zwar mit dem BP nur als Zeichen, aber immerhin schon etwas.
      Wir werden sehen, ob er es schafft.
      Lugner ist das übliche Unglück, denn er nimmt Protestwähler weg.
      Griss ist ein Kuckucksei, wie FranzAnton unten richtigerweise feststellt, eine möglicherweise linksaffine Kandidatin.

    • Undine
      02. April 2016 14:03

      @simplicissimus

      Hoffentlich haben wir bald Grund zur Freude!

      PS: Elfriede AWADALLA heißt die Gute, deren besonders wichtiger Programmpunkt das Verhindern des "Rechtsrucks" ist. Schade, daß diese Erzkommunistin nicht mehr mitspielt! ;-)

  40. socrates
    02. April 2016 08:56

    OT. Im irakischen Falludscha, das von der Terrormiliz Daesh (IS) kontrolliert wird, ist die Jagd auf eine Frau angesagt, die mit ihrer Video-Botschaft großes Aufsehen bei ihren Landsleuten erregt hat.

    In ihrem Video-Appell ruft die schwarz gekleidete Frau die irakische Regierung und die Nachbarländer dazu auf, baldigst in Falludscha einzugreifen und dem Genozid an der Bevölkerung der Stadt, die unter einer Hungersnot leide, ein Ende zu setzen.
    Die Irakerin beklagt sich über die schlechte Nahrung, die zu Krankheiten führe.
    „So ist unser Leben in Falludscha. Wir verhungern. Arabische Länder wie Saudi-Arabien und die VAE sowie die USA und andere Länder denken nicht an uns, die Bevölkerung von Falludscha. … Menschen sterben. Die Krankenhäuser sind überfüllt, da die Menschen kein normales Essen, kein reines Wasser und keine notwendigen Arzneimittel für die Behandlung haben“, so die Frau.
    Die Video-Autorin verweist auf überaus hohe Preise für Lebensmittel und auf deren niedrige Qualität.
    „Wann werdet Ihr uns davon befreien? Wir können dies nicht länger ertragen! Der Hunger richtet uns alle zugrunde und hat viele Frauen dazu getrieben, ihre Kinder in den Fluss zu werfen!“, schreit die Frau.
    Als das Video in sozialen Netzwerken gepostet wurde, sind Daesh-Mitglieder in Falludscha in Wohnungen eingedrungen und haben alle Menschen, die nach ihrer Meinung es mit der Publikation des Videos zu tun haben, ergriffen.

    Wie Sputnik aus einer inoffiziellen Quelle in Falludscha erfuhr, haben die Terroristen mehr als 100 Menschen aus ihren Häusern im Zentrum der Stadt verschleppt. Über ihr weiteres Schicksal ist nichts bekannt.
    Weiterlesen: http://de.sputniknews.com/politik/20160401/308897395/falludscha-daesh-video-frau.html#ixzz44eL3vg1W

  41. Abaelaard
    02. April 2016 08:47

    Dieses mal werde ich eine reine Proteststimme abgeben. Einen Menschen als Kasperl abzutun steht auch AU nicht zu. Er hat seine Unterstützer und damit ist er Kandidat, Basta. Dass er neben allen Turbulenzen auch noch wirtschaftlich einiges auf die Füsse gestellt hat kommt dazu. Alle anderen sind schön in der staatlichen Wiege gelegen und haben sich durchfüttern lassen. VdB als Universitätsbeauftragter war doch eine reine Lachnummer.

    • simplicissimus
      02. April 2016 09:41

      Das hier kommt mir jetzt wie ein gesteuertes Posting vor.

    • differenzierte Sicht
      02. April 2016 10:23

      Kaum schreibt jemand nicht "Strache ist der Größte", "Hofer ist der Größte", "Blau ist die Rettung", ist er ein Gesteuerter, ein unselbtändig Denkender, ein Lohnschreiber u.s w.! Das finde ich schade und unangebracht!

    • fenstergucker
      02. April 2016 11:28

      @Abaelaard

      Sehe ich genauso!

      ***********

    • simplicissimus
      02. April 2016 12:13

      Ich habe selber einmal Lugner gewählt, da ich Klestil total mißtraut hatte.
      Das Mißtrauen war richtig und es war kein anderer vernünftiger Kandidat vorhanden.
      Ich gaube auch, Lugner hat sich neulich selbst einmal als Kasperl bezeichnet, jetzt versucht er sich zu distanzieren, also was soll's?

      Ich finde es halt schade und unangebracht, den Linken durch Wahlzersplitterung indirekt wieder zu einem Erfolg zu verhelfen.

      Ihre Empörung, differenzierte Sicht, gehört auch zu dem, was ich mit Hinsichtl und Rücksichtl meine. Abgesehen davon, daß jetzt das Detail auch nicht stimmt, denn niemand hier meint: ""Strache ist der Größte", "Hofer ist der Größte", "Blau ist die Rettung". Das ist eine maßlose Übertreibung und Unterstellung und zeugt nicht so sehr von differenzierter Sicht. Schade.

    • machmuss verschiebnix
      02. April 2016 12:14

      @Abaelaard,

      Sie verwechseln da "Votum wegwerfen" mit "Protest-Votum" ! !
      Gegen wen wollen Sie den Protestieren ? Es gibt auf dem Wahlzettel nur
      graduell unterschiedliche Linke, von denen Hofer der harmloseste ist


      Und es gibt einen Kasperl, der nur Antritt, damit er aufgrund seiner Publicity
      wieder ein paar junge "Häschen erhaschen" kann .

      Ein Votum wegwerfen ist das dümmste was man machen kann, selbst wenn
      man das ganze System-Österreich am liebsten auf den Mond schießen würde.

      Wenn Sie wirklich protestieren wollen - gegen das politische Establishment - dann
      bleibt einfach nur Hofer übrig - da führt kein Weg vorbei ! ! !

    • simplicissimus
      02. April 2016 13:34

      tienequehacernodemoranada:

      CORRECTO!

    • differenzierte Sicht
      02. April 2016 18:24

      "denn niemand hier meint: ""Strache ist der Größte", "Hofer ist der Größte", "Blau ist die Rettung"."
      Wenn Sie @simplicissimus diese Tendenz hier im Forum nicht sehen (wollen), O.K. Weshalb dann Ihre Unterstellung an @Abaelaard???
      Mit der sinnlosen Aufsplitterung - es ist nachzulesen - gehe ich d'accord.

    • differenzierte Sicht
      02. April 2016 19:02

      nohacernadanoesbueno

    • tienequehacer nodemoranada
      02. April 2016 21:19

      @differenzierte Sicht

      a quien se dirige con lo de arriba ?

    • differenzierte Sicht
      02. April 2016 22:49

      Sí , sólo un poco de la mordaza :-)
      Gute Nacht!

    • simplicissimus
      03. April 2016 08:07

      differenzierte Sicht, es gibt genug Trolle im Netz und dieser Kommentar von Abaelaard ist mir eben als ein solcher vorgekommen. Ich halte eben Lugner in der derzeitigen Situation "aus Protest" zu wählen für vollkommen sinnlos, um nicht zu sagen seltsam.
      Daher besteht die Möglichkeit eines "gesteuerten" Kommentars.

      Die Tendenz die FPÖ zu unterstützen ist natürlich da im Forum, aber wen wollen Sie denn unterstützen, wenn Sie die GROKO bzw SPÖ zu Fall bringen wollen? Man muß sich halt für etwas entscheiden und das dann konsequent verfolgen. Konsequent verfolgen heißt aber nicht Lobhudeln, davon ist die Mehrheit hier im Forum meilenweit entfernt, lesen Sie doch die Kommentare aufmerksam! Es wird auch von Hofer- und FPÖ Befürwortern noch massenhaft Kritik an der "sozialistischen" FPÖ abgeladen. Um nur einen Kritikpunkt zu nennen. Und ich habe mir mehrfach hier eine personnel besser besetzte FPÖ gewünscht. Vielleicht sind Sie noch nicht lange genug dabei.

  42. Susanne
    02. April 2016 07:43

    Das Amt des Bundespräsidenten in der Verfassung von 1920 verankert und wurde 1929 für die damaligen Verhältnisse etwas verbessert. Fast 100 Jahre später muss man aber erkennen, dass dieser Posten eigentlich wenig bedeutende Rechte und Pflichten hat, welche tatsächlich auch in Anspruch genommen werden. Daher ist der personelle und finanzielle Aufwand mit annähernd 100 Personen viel zu aufgebläht und im Rahmen einer völligen Neuorientierung (Verfassungsreform) könnten viele
    Aufgaben den jeweiligen Fachministerien zugeteilt werden.

    http://www.bundespraesident.at/aufgaben/aufgaben-und-rechte/kompetenz-im-detail/
    http://www.bundespraesident.at/aufgaben/praesidentschaftskanzlei/mitarbeiterinnen/

    Keiner der fünf derzeitigen Kandidaten (Lugner als völliger Chancenloser lasse ich absichtlich weg) hat den Mut, die Schwächen des derzeitigen Systems beim Namen zu nennen, daher nehme ich an, dass ihnen allen in erster Linie an den finanziellen und repräsentativen Vorteilen gelegen ist. Denn alle bisher gemachen Aussagen sind nur „Allgemeinplätze“, völlig austauschbar und könnten aus allen fünf Mündern stammen. Alle fünf Bewerber haben jeweils Stärken und Schwächen aufzuweisen, wobei es sich lohnen würde, diese gegenüberzustellen.

    Am Ende wird man wohl – besonders beim vorgesehenen zweiten Wahlgang – „das kleinere Übel“ wählen, den ein makelloses Vorbild ist wohl keiner. Aufschlussreich wird auch der Prozentsatz der Nichtwählerr sein, welche einen Protest des derzeitigen Systems wiederspiegeln.

  43. simplicissimus
    02. April 2016 07:09

    Wie sich die Bilder gleichen:

    Praktisch immer gibt es für die bürgerlich-rechten Wähler zumindest eine Wahlmöglichkeit mehr. Und mit dem Kasperl, der auch eher von Mitte-rechts gewählt werden wird sind es nun 2 mehr.

    Auch hier im Blog werden die Wahlkonservativen und differenziert Richtungslosen ihren Khol oder Frau Griss wählen. Schäumende Protestwähler den Kasperl und fast nur "Hardcore-Freiheitliche" lt. AU Herrn Hofer.

    Wieder einmal machen uns die Linken vor, was Strategie und Taktik ist. Und willig läßt sich der bürgerliche Wähler vorführen und wählt seine Parteien zersplittert zu Verlierern. Und die Hofräte Hinsichtl und Rücksichtl finden das völlig verständlich.

    • differenzierte Sicht
      02. April 2016 07:58

      "...die Hofräte Hinsichtl und Rücksichtl..." - was immer der Lieblingsterminus von @simplicissimus ausdrücken möchte - aber die Nichtlinken werden wieder daran scheitern, dass sie sich nicht auf einen gemeinsamen Kandidaten einigen, sondern im Gegenteil, noch für weitere Aufsplitterung gesorgt haben.

    • simplicissimus
      02. April 2016 08:42

      Ich meine mit meinem temporären bzw themenbezogenen Lieblingsterminus, daß es viele Nichtlinke gibt, die lieber eine recht aussichtslose Person oder Partei wählen (zB Stronach oder Bündnis für Österreich nach Haider etc), als daß sie sich auf den aussichtsreichsten Kandidaten einigen, auch wenn er ihnen nicht 100% zu Gesicht steht. Zu oft hab ich schon gehört: Du hast ja recht, Simpel, aber geh, den oder die Partei, nein das geht gar nicht.
      Damit überlassen die Nichtlinken im Verständnis und in Rücksicht für und auf ihre eigene Befindlichkeit den Linken seit Jahrzehnten die Regierungsgewalt.
      Ich meine halt, man sollte etwas von seiner Position opfern, um endlich die SPÖ bzw die Linken von der Staats- und Gesellschaftszerstörung abzuhalten. Man sollte die Krot schlucken und eine durch die Mainstreampropaganda angepatzte Partei wählen, wenn sie wie jetzt die größten Chancen hat. Auch wenn diese Partei Schwächen hat, wie alle anderen auch.
      Ich meine, man sollte von seiner Etepeteteeinstellung ein bißchen abrücken.
      Aber Hinsichtl und Rücksichtl haben immer 1000 Gründe warum nicht und bringen für dieses "warum nicht" volles Verständnis auf.
      Im Einzelnen haben sie ja mit diesen Gründen soo recht, keine Frage, im Gesamten sieht das Ergebnis aber immer wieder so aus:

      1) AU hat recht, daß 2 linke Kandidaten sehr gute Chancen für die Stichwahl haben
      2) Die Nationalratswahl 2017 kann leicht eine Rot-Schwarz-Grüne Ampel bringen

      Tolle Aussichten.
      Dann haben Hinsichtl und Rücksichtl volles Verständnis fürs Jammern.

    • socrates
      02. April 2016 09:00

      Was HR Vorsichtl und HR Rücksichtl nicht schaffen, beseitigt HR Nachsichtl.

    • Mariahilferin
      02. April 2016 13:14

      @ simplicissimus
      ***************

    • tienequehacer nodemoranada
      02. April 2016 15:21

      Muy razonable, simplizissimus *******************

    • Leopold Franz
      02. April 2016 19:46

      @simplicissimus
      Es ist für mich schwer einzuschätzen, ob die Vorsitzende des Senates 3 des Presserates von linken Taktikern zum grundsätzlichen Entschluss gebracht worden ist. Wenn ich mir die NEOS und ihre Hintermänner und Geldgeber anschaue, dann kann da schon was dran sein. Als Senatsvorsitzende hat sie sich andererseits wohl unterbeschäftigt gefühlt und den Ruhm als Hypo-Gutachterin als zu vergänglich betrachtet.
      Mit Sicherheit haben die Linken ihre Unterstützungsunterschriften beschleunigt und auch den Baumeister auf`s Schild gehoben. Da ist schwer etwas dagegen zu machen.

  44. Cotopaxi
    02. April 2016 07:01

    Griss und der Rote Historiker Rathkolb, den sie auf ihrer Website zitiert:

    https://www.griss16.at/macht-hat-wer-macht-ausuebt

    "Dollfuß hatte formal weniger Macht und maximierte den Nutzen, den er daraus ziehen konnte. Beliebt wurde er dafür nicht. „Dollfuß hat Österreich getötet“ schrieb der Zeithistoriker Oliver Rathkolb 2014 in der Wiener Zeitung über den Mann, der nur kurze Zeit später selbst sein Leben lassen musste: Beim erfolglosen Juliputsch der Nationalsozialisten 1934 wurde Dollfuß im Bundeskanzleramt erschossen."

    • Undine
      02. April 2016 17:21

      Oh, der Rathkolb! Wenn ich "Rathkolb" höre, sehe ich ROT! Rathkolb, der "Haus-Historiker" des rot-grünen ORFs, der "renommierte Experte" für Dies und Das, der Mann, der über jede Kritik erhaben und tabu ist und wenn er noch so falsch liegt.

  45. FranzAnton
    02. April 2016 06:50

    Leider erscheint mir Irmgard Griss als durchaus linksaffine Kandidatin. Sie tritt ein für 50 % ige Frauenquoten, für die Adoptions - Option Homosexueller, für "Gerechtigkeit" - was im Neusprech seit Längerem willkürgesteuerte Ungerechtigkeit bedeutet, für Ganztagsschulen, damit Frauen, bei voller Berufstätigkeit, in die Lage versetzt würden, zeitmäßig mehr Kinder als aktuell bewältigen zu können, und für die Wiedereinführung der Erbschaftssteuer. Positiv fällt mir ihr Eintreten pro Direktdemokratie auf, allerdings ist fraglich, mit welchen juristischen Restriktionen sie diese Option verbinden will; und positiv fällt natürlich auch ihre elegante Erscheinung auf, was bei einem Bundespräsidenten sicher kein Nachteil ist.
    Auch gibt es darüber hinaus noch etliche grundvernünftige Positiva in ihrem Programm "21 Punkte für das 21. Jahrhundert", siehe:

    https://www.griss16.at/21punkte

    Um besser vergleichen zu können, würde ich mir von Norbert Hofer eine analoge Ideenpräsentation wünschen.

    • Ambra
      02. April 2016 18:38

      Franz Anton: bei den verschiedenen Fragen an die Kandidaten in der Presse war zwar keine Ideenpräsentation zu vergleichen, aber man konnte sich doch ein gewisses Bild machen und da schnitt für mich auch Norbert Hofer am besten ab,

    • Ingrid Bittner
      02. April 2016 20:37

      @Franz Anton: also das finde ich jetzt überhaupt nicht. Hofer ist doch Mann's genug, dass er seine eigenen Ideen präsentiert, warum soll er sich an die Griss anhängen?? So wie der Van der Bellen an die Wahlplakate der Blauen - um dann erstaunt zu sein, dass er auf einem "Heimatplakat" landet.
      Und noch etwas: wenn sie meinen, dass Frau Griss durch Eleganz auffällt, dann würde ich meinen, sie fällt durch Sparsamkeit auf, weil ihre Kleidung ist gerade nicht besonders modern. Im Detail: einmal ist der Mantel zu kurz, einmal das Blüschen zu alt. Von Eleganz kann man da wahrlich nicht reden - da muss alles passen. Ist schon recht, wenn sie nicht im Zeitgeist gekleidet ist, aber so ein bisschen altvaderisch kommt sie schon immer daher und der Friseur dürfte auch mit ihr nicht viel Geschäft machen, wie halt bei Bundespräsidenten üblich, hahaha, Frau Fischer schneidet ja auch dem Göttergatten die Haare...

  46. socrates
    02. April 2016 05:06

    Warum gewöhnt sich Kleinösi das Zeitungslesen ab? Weil er täglich etwas anderes erlebt als sie schreiben. In der Pyrkergasse scheint die Wahlpropaganda anders zu laufen als in Restwien. Bei uns, im 15. & 16. Hieb prangt überall Hundstorfer und Kohl, die anderen aber ganz selten. Dumm sind die Wahlsprüche - Kohl:" Erfahrung macht stark"(worin?) oder Hundstorfer - "Einer von uns, einer für uns" (Mafia). Empfehlenswert ist die Teilnahme am Stau am Gürtel, da kann man sie ausführlich bewundern, oder in den Öffis, wo sie aus jedem Winkel glotzen.
    Rußland hat in Europa mehr Bewunderer als es AU lieb ist. In der Ehrlichkeit im Handel kann es die USA seit dem "Patriot Act" nur übertreffen! Wer es nicht glaubt überzeuge sich bei Waffen bis Büroklammern, die bezahlt wurden aber nicht geliefert werden. So entstehen russische Kunden.
    https://deutsch.rt.com/wirtschaft/37558-usa-mega-rustungsdeals-mit-katar/

  47. kritikos
    02. April 2016 02:04

    Der Jammer bei dieser Wahl ist die kalkulierte erste Wahl. Denn ohne eine Stichwahl wird es auch diesmal nicht ausgehen. Wie verhindert man, dass ein prononciert oder verdeckt linker wieder in die Hofburg einzieht? Das Thema ist in diesem Blog schon angeschnitten worden. Wenn van der Bellen in die Stichwahl gegen, sagen wir, Hofer kommt, ist die linke Wählerschaft wohl voll auf Bellen getrimmt. Soll man also in der ersten Wahl Gris ankreuzen? - Wobei ich aus manchen ihrer Äußerungen annehme, so bürgerlich ist sie gar nicht. - Schade, dass es keine Wahlmöglichkeit "KEIN BUNDESPRÄSIDENT" gibt.

    • keinVPsuderant
      02. April 2016 08:17

      Ich warte ab, wie sich die Umfragen entwickeln und werde dann strategisch wählen, in der Hoffnung, dass ein wirklich Nichtlinker die Stichwahl schafft. Bellen - der jede und manch jeden für dumm verkauft - ist für mich das Letzte.

    • Mariahilferin
      02. April 2016 13:23

      Wenn Sie schon fragen: Nein, um Himmels Willen nicht Griss ankreuzen! Für diese Frau spricht doch gar nichts außer Wunschfantasien von Bürgerlichkeit und mâze, die vermutlich durch ihr Tante-Hermi-haftes Äußeres und ihre frühere Funktion genährt werden.
      In den wesentlichen Fragen vertritt diese Frau eine desaströse linke Österreichzerstörungspolitik. Das ist doch kein Geheimnis.

    • Ambra
      02. April 2016 14:35

      Mariahilferin: wie recht Sie haben, kristallisiert sich immer mehr heraus !

    • Riese35
      02. April 2016 15:27

      @kritikos und keinVPsuderant: **************************************!

      @Mariahilfern: Gut. Aber was ist Ihre Alternativstrategie und wie groß ist letzten Endes die Wahrscheinlichkeit der Zielerreichung in Ihrer Alternativstrategie? Und was sind eigentlich Ihre Wahlziele, d.h. wie wichtig ist ihnen, daß VdB BP wird/nicht wird, Griss BP wird/nicht wird und Hofer BP wird/nicht wird?

      Für mich steht ganz weit oben, daß VdB nicht BP wird. Und dann kommt lange nichts. Für die Rolle des BP scheinen mir Grissens 21 Punkte, die teils wirklich katastrophal sind, von eher minderer Relevanz zu sein, denn für diese Punkte liegt die Kompetenz eindeutig bei der Bundesregierung und beim Parlament und nicht beim BP.

      Fallen wir hier nicht vielleicht auf eine Ablenkkirrung herein? Wäre nicht der Fokus auf die Nationalratswahl wichtiger? Was nutzt es, wenn wir vielleicht die Schlacht gewinnen, damit aber den Krieg verlieren?

    • Mariahilferin
      02. April 2016 21:11

      @ Riese35

      Ich denke, wenn alle, die sich mit diffizilen strategischen Planspielüberlegungen, wie Van der Bellen am besten zu verhindern sei, stattdessen gemeinsam mit denen, die sowieso den FPÖ-Kandidaten wählen, Hofer ihre Stimme geben, ist das die beste Strategie.
      Der Planspielzugang zur Bundespräsidentenwahl führt letzten Endes zu solchen Absurditäten, wie hier im Forum weiter oben vertreten: Hundstorfer wählen um Van der Bellen zu verhindern.

    • Riese35
      02. April 2016 21:32

      @Mariahilfern: Nein, das ist nicht die beste Strategie. Weil ich kann nicht die Ziele und die Strategien der anderen beeinflussen. Höchstens in minimalem Ausmaß. Auch dieser Blog hat meines Erachtens nur einen sehr kleinen Einfluß auf das Wahlverhalten.

      Und Hundstorfer wählen um Van der Bellen zu verhindern, ist nicht absurd sondern könnte theoretisch sogar notwendig werden. Und zwar im 2. Wahlgang. Ich halte die Wahrscheinlichkeit, daß es Hundstorfer bis in den 2. Wahlgang schafft, zum gegenwärtigen Zeitpunkt als gering. Hundstorfer ist mir um Größenordnungen lieber als VdB.





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