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Die linke Strategie zur Präsidentenwahl: Hoch Hofer!

Rotgrün, ORF und alle anderen dem linken Medienblock zugehörigen Medien (von Puls4 bis Falter) verhalten sich derzeit erstaunlich. Sie haben viel stärker die Kandidaten Griss und Khol im kritischen Visier als den Freiheitlichen Hofer. Dieser wird seit Wochen kaum attackiert, obwohl doch normalerweise jeder freiheitliche Kandidat von dieser Seite immer als Ausgeburt der Hölle verdammt wird. Die Erklärung für dieses Verhalten ist verblüffend.

Es hängt – auch, aber wohl erst in vierter Linie – damit zusammen, dass SPÖ-Kandidat Hundstorfer nicht in die Stichwahl kommen dürfte. In diesem Fall ist es für die SPÖ (und damit dem der SPÖ zuzurechnenden Teil dieses Medienblocks) natürlich viel besser, sagen zu können: Ja traurig, aber auch die ÖVP und deren Kandidat haben eine schwere Schlappe erlitten; und schuld daran ist sowieso nur die ÖVP, weil sie sich (in Wahrheit freilich nur sehr selten) nicht allen SPÖ-Wünschen gebeugt hat. Nur dann, wenn auch die ÖVP begossen dasteht, kann die SPÖ-Führung wohl eine Hundstorfer-Schlappe ohne interne Revolution zu überleben hoffen.

In dritter Linie helfen die Attacken auf Khol und die wochenlange Dramatisierung eines erwartbar gewesenen, aber im Zeitpunkt zweifellos ungewöhnlichen ÖVP-Minister-Landesrats-Tauschs von der inhaltlich viel dramatischeren Spaltung in der SPÖ zwischen der neuen Faymann-Linie und der Willkommenskultur der Wiener Bobo-Feministinnen-Partie abzulenken.

In zweiter Linie zeigt dieses Verhalten des politmedialen Linksblocks, dass die SPÖ seit längerem selbst nicht mehr an Hundstorfer glaubt. Daher setzt man von vornherein auf den zweitliebsten Kandidaten, der viel chancenreicher ist (und der sowieso den meisten Journalisten im Grund ihres Herzens der liebste ist). Der Beweis für diese These liegt in der Tatsache, dass es keine roten Attacken auf Van der Bellen gibt. Dabei wären die ja eigentlich logisch und zwingend, da der grüne Kandidat vor allem rote Wähler in sein Lager gezogen hat. Deshalb müsste die SPÖ eigentlich auf allen offiziellen wie inoffiziellen Argumentationsschienen ihre eigenen (Ex-)Wähler mit vielen Gründen eindecken, warum Van der Bellen eine schlechte Entscheidung wäre. Aber das tut sie überhaupt nicht. Sie will keine verlorenen Schlachten führen.

Damit kommen wir zum allerwichtigsten Grund, warum Hofer derzeit medial relativ gut wegkommt. Und warum Rotgrün sowie die bestochenen wie ideologisch gleichgeschalteten Medien sicherstellen wollen, dass in der Stichwahl der Gegner zu Van der Bellen der freiheitliche Kandidat sein wird und nicht einer der anderen beiden. Denn: Van der Bellen hat nur gegen Hofer Siegeschancen und nicht gegen Khol oder Griss.

Trotz aller Zuwächse und Erfolge der Freiheitlichen auf allen Ebenen scheint doch ziemlich sicher, dass noch immer eine Mehrheit der Österreicher letztlich davor zurückzucken würde, einen Freiheitlichen zum Bundespräsidenten zu wählen. Auch wenn sie nicht viel von der bisherigen Neonazi-Agitation der Linken gegen die FPÖ halten, auch wenn sie davon angewidert sind, dass Hofer-Plakate ständig von Hitler-Bärtchen „verziert“ werden, so möchten sie doch nicht einen Freiheitlichen an die Spitze hieven, ihn gar zur obersten moralischen Instanz der Republik machen. Viele wählen die FPÖ aus Protest, halten sie aber (noch?) nicht für wirklich vertrauenswürdig, wenn es um die wirkliche Machtübernahme geht.

Beispiele für eine solche schwankende Haltung vieler Wähler gibt es – neben vielen persönlichen Gesprächen – mehr als genug:

  • So liegt H.C. Strache bei Umfragen, wer denn Bundeskanzler werden soll, lange nicht so gut wie die FPÖ bei der Parteienfrage, obwohl er ständig als „das“ Gesicht der FPÖ auftritt und in seiner Partei total unumstritten ist.
  • So hat die FPÖ bei der Wiener Gemeinderatswahl lange nicht so gut abgeschnitten, wie es die Umfragen signalisiert hatten. Die Ursache war eindeutig, dass Rot wie Blau am Schluss des Wahlkampfes die Entscheidung ganz auf die Frage reduziert haben: „Wollt ihr Häupl oder Strache als Bürgermeister?“ Und viele wollten zwar Häupl nicht, aber den Freiheitlichen noch weniger.
  • So hat die mit der FPÖ verschwisterte Le-Pen-Partei, die in Frankreich bei allen Umfragen an sich deutlich deutlich führt, bei den letzten Regionalwahlen in der Stichwahl letztlich keine einzige Region erobern können.

Ähnliches droht Hofer bei der Bundespräsidentenwahl. Dieses Schicksal droht ihm umso mehr, als es dabei um eine reine Persönlichkeitswahl geht. Und noch mehr deshalb, weil man bei der Stichwahl sogar eine absolute Mehrheit erringen muss. Da kann er also nicht das tun, was die FPÖ bei Nationalratswahlen vernünftigerweise tun müsste (wenn sie lernfähig wäre): Sich nicht schon vorher als Sieger ausgeben, nicht den Kandidaten in den Vordergrund stellen, sondern die ganze Konzentration auf sachliche und mehrheitsfähige Wählermotivationen hinlenken, wie auf den Protest gegen schlechte Regierungsentscheidungen oder auf das Völkerwanderungsthema.

Für die Stichwahl wird sich die linke Strategie total ändern

Die FPÖ sollte sich daher auch nicht zu früh darüber freuen, dass die versammelte Linke jetzt die Antifa-Keule im Sack gelassen hat. Denn das wird, sollte Hofer in die Stichwahl kommen, von einem Tag auf den anderen mit Gewissheit ganz anders werden. Zuerst wird es zwei Tage lang triefende Betroffenheitskommentare darüber geben: „Wie konnte das nur passieren!“ (Was man in Wahrheit selbst gewollt und inszeniert hat).

Und dann wird man über Nacht ganz scharf auf die schon längst vorbereitete Volksfront-Strategie schalten. Die Mottos liegen schon bereit: „Jeder, aber doch nicht Hofer“ (was man genauso bei Stenzel, Strache, Fichtenbauer oder Moser gesagt hätte). Oder: „Jetzt müssen die Demokraten zusammenrücken“. Irgendwelche in eine solche Kampagne passenden Hofer-Zitate wird man schon finden, an Hand derer man dann den bevorstehenden Untergang des Abendlandes prophezeien kann. Wenn alles nicht wirkt, wird man dann wohl auch Hofers bisher ignorierte Gehbehinderung (nach einem lebensgefährlichen Sportunfall) zumindest auf der Facebook- und Posting-Ebene unterschwellig massiv betonen, um die erstaunlich müde und desinteressiert gewordene Ausstrahlung Van der Bellens zu überspielen. Wirkte dieser doch im Wahlkampf eindeutig als der älteste Kandidat – obwohl er es keineswegs ist (Manche VdB-Kritiker sehen indirekt die Statistik bestätigt: Rauchen verkürzt die Lebenserwartung um zehn bis zwölf Jahre...).

Der faserschmeichelsanfte Rechte Van der Bellen

Aber nicht nur die SPÖ-Strategie, sondern auch die der Grünen selbst läuft schon von Anfang an ganz auf den zweiten Wahlgang hinaus. Van der Bellen wurde bewusst als Nicht-Parteikandidat aufgestellt. Man wusste, dass ein deklarierter Grüner absolut Null Chancen hat. Er sollte sich von Anfang an nicht nur roten, sondern auch bürgerlichen Wählern (ob einst schwarz, ob pink, ob Stronach) faserschmeichelsanft sympathisch gemacht werden.

Daher reagierte er auf jede Frage immer nachdenklich, freundlich, Einwände ernst nehmend und sich möglichst wenig festlegend. Das kommt besser an als die Überheblichkeit, die Besserwisserei, die juristisch abgehobenen Spitzfindigkeiten oder das ständige „Keine Frage“ (auf durchaus legitime Fragen) der anderen Kandidaten. Oder das normalerweise zelotenhafte und tugendterroristische Eiferertum der Grünen.

Noch atemberaubender ist, was auf den (handwerklich übrigens viel besser als die sämtlicher anderen Kandidaten gemachten) Plakaten des grün-unabhängigen Kandidaten steht. Rechter geht’s gar nicht mehr als die dort stehenden Texte. Da findet sich etwa riesig das Wort HEIMAT oder die Aufforderung: „An Österreich glauben“!

Solche Formulierungen bei ÖVP oder FPÖ waren von den links-korrekten Medien in den letzten Jahrzehnten immer als endgültiger Beweis für Faschismus, Austrofaschismus, Heimattümelei, Populismus, Anti-Europäismus, Nationalismus oder gar Chauvinismus ausgelegt worden. Bei Van der Bellen gibt es hingegen in all den sonst so kritisch tuenden Medien dazu kein kritisches Wort. Sie haben statt dessen eine Woche lang den Ämtertausch Sobotka–Mikl oder den Israel-Besuch Straches zu skandalisieren versucht. Die Internet-Seite neuwal.at hat Van der Bellen sogar in ihren Graphiken als „unpart.“ bezeichnet und ihm dort die Farbe Gelb zugeordnet. Ganz offensichtlich, damit er nur ja nicht grün erscheint, obwohl die anderen Kandidaten die Farbe ihrer Partei bekommen haben (Geschichtsbewusste erinnern sich: Als die ÖVP einst einmal in einem Präsidentschaftswahlkampf Gelb verwendete, hat ihr die linke Meute – einschließlich eines Erhard Busek – das sofort als verbrecherischen Antisemitismus angekreidet…).

Es ist wirklich erstaunlich, wie kritiklos die Medien dieses Spiel der Grünen mitmachen. Freilich: Wenn man ein wenig tiefer analysiert, ist das keineswegs überraschend. Denn die Linken wissen: Sie sind ja an sich derzeit hoffnungslos in der Minderheit. Nur durch Überziehen von fünf bürgerlich-rechten Lammfellen und das kiloweise Schlucken von Kreide hat einer der Ihrigen eine Erfolgschance.

Außerdem ist Van der Bellen ja in jeder Faser links geblieben. Er versucht nur, das ein paar Wochen zu verheimlichen. Er hat sich insbesondere nie von der linken Willkommenspolitik distanziert, welche die große Mehrheit der Österreicher so stört (deshalb haben die meisten Medien dieses für die meisten Österreicher zentrale Thema auch möglichst ganz aus den Wahlkampfberichten herausgehalten und sich lieber mit absurden Randfragen befasst). Van der Bellen hat auch nur im grünen Apparat eine brauchbare Unterstützungsstruktur im Wahlkampf gehabt (ohne solchen Apparat kommt man nicht allzu weit, wie Irmgard Griss in den letzten Wochen lernen musste).

Da die Medien ihrer Aufgabe, einen Kandidaten wirklich zu durchleuchten, nie nachgekommen sind, könnte das Spiel durchgehen. Und auch der für die Stichwahl von den grünen Spin-Doctoren geplante Strategiewechsel könnte dann durchgehen. Denn gegen den Wunschgegner Hofer kann dann die Antifa-Keule am leichtesten ausgepackt werden, die jetzt – nur scheinbar überraschend – im Tresor gelassen worden ist.

 

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alle Kommentare

  1. boris (kein Partner)

    Es wird leider wieder ein wahlbetrug,die grüne pädophil partei,und die rote brut schulden partei,wird alles versuchen um Hofer zu verhindern,wetten?



  2. daLUPO (kein Partner)

    Ja die FPÖ, so richtig gewinnen wollen sie nicht.

    Der Hofer ist für mich zu schade für den Posten. Die FPö hätte besser getan die Griss zu unterstützen.

    Die Medien, wer schaut sich das noch an, da muss man schon mit sehr wenig Hirn auskommen. Mit nur etwas Gehirn müssten eigentlich Gedanken des Zweifels kommen, was da so einseitig verbreitet wird.



  3. pro veritate (kein Partner)

    Eine hervorragende Abhandlung! Ich bin auch schon auf die "Töne" gespannt, die man nach dem 1. Wahlgang zu hören bekommen wird. Es kann den Menschen nur immer wieder eindringlich ans Herz gelegt werden: Selbst denken! Lasst Euch nicht von Bildern, nett klingenden Äußerungen oder anderen Täuschungsmanovern in die Irre führen! Nur die Prinzipien und Werte, die jemand glaubhaft vertritt, sind entscheidend! Nur eine klare, eindeutige Sprache sollte Vertrauen schaffen, nicht irgendwelche nichtssagenden, wendehalsartigen Phrasen. Das (ausschließliche) Appellieren an das Gefühl, an das Unterbewusste, aber auch das Verschweigen relevanter Dinge gehören zu den bewährten Taktiken der Desinformation.



  4. kamamur (kein Partner)

    Danke A.U. für diese hervorragende Analyse. Ich hoffe, dass damit zumindest ein Nachdenken der vielfach kritiklosen Parteisoldaten, Verblendeten und Ängstlichen eingeleitet wird.



  5. Ingrid Bittner

    Jetzt muss ich nocheinmal nachlegen: AU meinte, Hofers Behinderung sei bisher von der SPÖ noch nicht thematisiert worden.
    Ich habs zwar schon zum Besten gegeben vor ca. 2 Wochen, aber wiederholen und festigen schadet ja nix:
    Die Schmutzkübelkampagne der Roten läuft auf vollen Touren: Wiener SPÖ Gemeinderat Siegi Lindenmeyer twittert während der "Elephantenrunde" auf Puls 4: "Hofer sitzt. Wann sitzen Grasser , Meischberger und Co" Tja was soll man dazu sagen? Am besten nichts.
    Aber seine Verantwortung: er habe den Herrn noch nie gesehen - das zeigt vom hohen Niveau und Interesse der SPÖ Gemeinderäte von Wien. Kennt den 3. Nationalratspräsidenten nicht!
    Und dieser arbeitet auch noch für oder beim "Fonds Soziales Wien". Man stelle sich vor, ein Freiheitlicher hätte zu einem Behinderten eine ähnliche Äusserung gemacht, da wäre schon das Verlangen gekommen, der gesamte Parteivorstand möge schleunigst zurücktreten. Herr Hofer mit seinem inkompletten Querschnittssydrom hackelt, ein Roter wäre sicher längst in Pension gegangen. Dass er mit dem Stock geht und nicht länger stehen kann, das wird wohl jeder verstehen, oder??? Aber das ist halt die feine Klinge, die aus der Ecke des früheren Sozialministers und nunmehrigen Präsidentschaftskandidaten kommt. Ich las noch nirgends ein Wort der Entschuldigung.



  6. Pedare (kein Partner)

    Der Bundespräsident wird immerhin auf die Österreichische Verfassung angelobt und kann diese nicht so einfach "mir nichts - dir nichts" außer Acht lassen, nur weil ihm ein Wahlergebnis nicht passt!

    Genauso unwählbar wie VdB ist aber auch der ehem. Sozialminister Hundstorfer, der ja nicht einmal weiß, was er unterschreibt. So einem Mann kann man doch nicht ernsthaft die Führung eines Staates anvertrauen. Neben "Leseschwierigkeiten" dürfte er aber auch noch über schwere Mängel in Mathematik verfügen, will er doch mir und dem ganzen Land seit Jahren einreden, dass die Migranten mehr in das Sozialsystem einzahlen als sie herausnehmen.



  7. Pedare (kein Partner)

    Dass sich VdB nun mit dem Begriff "Heimat" wählbar machen möchte, ist wohl der Gipfel an Unverfrorenheit, haben die "Grünen" doch noch vor einigen Jahren selbst "Heimat im Herzen = Scheiße im Hirn" verkündet!

    Auch dass er jahrelang Parteiobmann der "Grünen" war hat er offensichtlich vergessen oder will er es jenen Wählern einreden, die sich an diese Zeit nicht mehr erinnern können. Fragt sich, ob man mit einem derart kurzen Erinnerungsvermögen als Bundespräsident geeignet ist?

    Was ihn aber von vorne herein unwählbar macht, ist die öffentlich getätigte Äußerung, die FPÖ, selbst im Falle eines Wahlsieges nicht in der Regierung angeloben zu wollen!



    • Undine

      @Pedare

      Für beide Kommentare******************************!

    • fewe (kein Partner)

      Das wird ja hoffentlich nicht so zu deuten sein, dass die Wahlkamfstrategen von vdB subliminal vermitteln wollen, er hätte Scheiße im Hirn.

    • Riese35

      @Pedare: **********************************************************!

      Ich weiß nur nicht. warum nicht gerade diese Punkte mehr von den anderen, insbesondere von Hofer ausgeschlachtet werden. Er wird ständig mit Schmutzkübeln beworfen und scheint zu anständig und ehrlich zu sein, diese Dinge - Lüge, Populismus, Fragwürdigkeit - von seinen Gegnern aufzudecken.

  8. Der Realist (kein Partner)

    Herr Dr. Unterberger sieht Van der Bellen bereits in der Stichwahl, ich habe um eine relative hohe Summe gewettet, dass er es nicht schafft, und davon bin ich noch immer überzeugt.



    • fewe (kein Partner)

      Das erwarte ich auch eher.

    • Neppomuck (kein Partner)

      Die "Großkoalitionäre" werden alles - und damit meine ich wirklich alles - tun, bzw. haben schon vieles getan, um Hundstorfer in den zweiten Wahlgang zu hieven.
      Siehe Prölls scheinbar völlig "ungetimeten" Rückruf von Mikl-Leitner, der nichts anderes bezwecken soll, als Frust bei vielen Schwarzen zu erzeugen und diese damit vom Wahlgang fernzuhalten. Denn Zeitdruck war da keiner, außerdem wechselt man die Gäule nicht mitten im Fluss.

      Die GroKo-Anhänger unter den ÖVP-lern werden dann, da Khol für alle sichtbar chancenlos ist, jede Menge an Leihstimmen für Hundstorfer locker machen und "schwupps" ist dieser in der Endrunde.
      Wo er in der Entscheidung mit vielen Stimmen von Rot/Schwarz/Grün/Pink die Nase vorne haben könnte und alles bliebe beim alten.

  9. Multikurti (kein Partner)

    Der 2. Wahlgang wird ein klassischer schmutziger Lagerwahlkampf werden und die geballte linke Medienmacht wird alle Register für VdB ziehen. VdB dürfte es knapp schaffen, außer seine Gesundheit spielt nicht ganz mit ( da scheint er etwas angeschlagen zu sein).



    • Riese35

      Genau damit rechne ich. Ich hoffe, daß die FPÖ und Hofer ihre Geschütze in Stellung gebracht haben. Dazu braucht man nicht nur die ganze Härte des juristischen Apparats, sondern auch wirksame Gags aus der Trickkiste, wie es Haider und Kreisky immer vorgeführt haben (z.B. mit den Taferln, oder mit "Lernen Sie Geschichte").

  10. McErdal (kein Partner)

    zititiert Undine
    17. April 2016 11:27
    @Knut

    Sie haben recht! Ich erwarte den Einsatz des längst vorbereiteten Schmutzkübels entweder am Donnerstag---da ist dann gerade einmal genügend Zeit für die ausführlichen "Entrüstungs-Bekundungen" des ORF@ Wer Heute die Pressestunde mit dem Hundsirgendwas gesehen hat weiß, daß da was gestaltet werden wird in dieser Richtung ja, ja.........

    zititert
    differenzierte Sicht
    15. April 2016 10:37
    Busek für Griss: Ein gewichtiger Grund sie nicht zu wählen!!
    Sehr richtig - wer weiß was dieser Widerling für ein Pamphlet für die EU Einheitsregierung geschrieben hat bekommt das große Kotzen...da ist unter anderem die Rede von polit.Umerziehung .....



  11. fewe (kein Partner)

    Dass die ganz selbstverständlich davon ausgehen, dass van der Bellen in die Stichwahl kommt, ist gut für Hofer. Ich glaube das nicht.

    vdB ist auch so eine Altlast der Nazis. Wenn seine Familie von den Nazis nicht Asyl bekommen hätte, hätten wir ihn heute nicht am Hals. Jetzt schreit er "Heimat" zuvor war noch "Ein Flaggerl für das Gackerl" ganz toll. Der propagiert, was ihm im Augenblick hilft.

    Vor van der Bellen wusste ich nicht, dass Nazi-Deutschland so erstrebenswert war, dass jemand dorthin geflohen wäre. Eher von dort weg.



  12. McErdal (kein Partner)

    Sehr geehrter herr AU!
    Sie haben vermutlich eine andere Politsendung als ich gesehen, denn ich habe nichts von
    schonenden (schaumgebremsten ) Behandlung des Herrn Hofer gemerkt......
    Man sollte sich das Video in Krone von 2 Jounalisten über einen bewaffneten Burschenschaftler in der anschauen - nur einfach widerlich dieses Geschmeiß....
    Ach, was ich noch erwähnen möchte, das Muslime für alle Arten von Toleranzgesprächen bei Medienauftrritten bezahlen lassen................



  13. bürgerIn (kein Partner)

    griss hat als einzige der kandidaten meines wissens klar und deutlich die bis jänner d.j. praktizierte willkommens"kultur"unserer regierung als das bezeichnet, was sie war: ein glatter verfassungsbruch. die frau weiß zumindest, wovon sie spricht.



  14. Knut (kein Partner)

    Zum Thema "Oberste moralischen Instanz der Republik" wäre es vielleicht recht aufschlussreich, wenn ihr mal nach dem Artikel "Wie viel Charakter braucht
    ein Bundespräsident?" googelt. Man erfährt da allerhand Interessantes zum Thema Apparatschik, Verrat und so.

    Wegen dem fehlenden üblichen Gekläffe gegen Blau mach ich mir echt keine Sorgen.

    Warum?

    Wir können uns da so gut wie sicher sein, dass der Hofer irgend wann vielleicht vor 30 Jahren irgendwo abgeschrieben, seine Frau betrogen oder einen silbernen Löffel eingesteckt hat. Das kommt natürlich nicht jetzt schon aufs Tapet, wo sich der Hofer noch lang und breit wehren könnte, sondern fristgerecht einen oder zwei Tage vor der Wahl.



    • Undine

      @Knut

      Sie haben recht! Ich erwarte den Einsatz des längst vorbereiteten Schmutzkübels entweder am Donnerstag---da ist dann gerade einmal genügend Zeit für die ausführlichen "Entrüstungs-Bekundungen" des ORF, aber keine Zeit mehr für eine entkräftende Gegendarstellung Hofers. Es kann aber durchaus sein, daß man die Schmutzkübel bis zum Donnerstag vor der Stichwahl aufbewahrt.

  15. johann_ (kein Partner)

    Sehr gute Analyse von AU. Allerdings glaube ich, dass das Kalkül der linken Front diesmal nicht aufgehen wird. Die FPÖ wünscht sich auch VdB in die Stichwahl. Denn nur bei VdB hat Hofer die Chance zu gewinnen. Es wird dann nämlich eine Abstimmung zwischen: Wollt Ihr die Völkereinwanderung oder nicht. Und das Ergebnis wird ein: nein sein. (In der Fernsehdiskussion zwischen VdB und Hofer wird VdB völlig untergehen, so wie bei der letzten Zweierkonfrontation auch schon.)



    • simplicissimus

      Seh ich genause. Gegen Griss hätte Hofer kaum eine Chance, weil Griss auch die AntiVdB Wähler mobilisieren wird, gegen VdB jedoch schon.

  16. Franz Kernbeisser

    brillante Analyse und, wie bei Dr. Unterberger ueblich, hervorragend forumliert und damit hoechst ueberzeugend.

    Dieser Beitrag sollte Ende April und sodann nach Vorliegen des Endergebnisses Ende Mai aufs Neue publiziert werden, um damit den Lesern wie auch den Kommentatoren die Moeglichkeit zur Ueberpruefung ihrer eigenen politischen Klarsichtigkeit zu geben.



  17. B.v.C. (kein Partner)

    Wahlstrategisch muss man Irmgard Griss wählen !



  18. Lawrence (kein Partner)

    Das Drama vor dem ich stehe ist folgendes: Am liebsten haette ich Hofer, koennte aber auch mit Griss. Kohl selbstverstaendlich auch. Aber keines-, keines-, keinesfalls den linksextremen VdB. Da aber Hofer in der Stichwahl wahrscheinlich gegen VdB verlieren wird - weil die Mehrheit der OeVPler und Griss-Waehler dann VdB waehlen werden, muss ich offenbar den mir zweitliebsten Kandidaten (da Griss gegen VdB mit Sicherheit gewinnt) waehlen und nicht den, den ich eigentlich will. Andererseits will ich meine Stimme fuer den verwenden, den ich in erster Linie will. Bloede G'schicht.



    • johann_ (kein Partner)

      Wenn Sie nicht den wählen, den sie eigentlich wählen wollen, dann sind Sie der Medienpropaganda auf den Leim gegangen.

    • simplicissimus

      Wählen Sie Hofer und vergessen Sie alle Spekulationen, niemand weiß was kommt mit Sicherheit.

    • Undine

      Wenn ich will, daß HOFER in die Hofburg einzieht---und das will ich!---dann muß ich ihm auch meine Stimme geben. Ich habe nur alle paar Jahre EINMAL die Chance zu wählen, also vergeude ich meine EINZIGE Stimme nicht an jemanden, den ich nicht schätze, bzw., den ich verabscheue.

      UMFRAGEN sollen STIMMUNG machen, in Ö bekanntlich immer "gegen RECHTS". Umfragen sind immer GETÜRKT (oh, darf man dieses Wort noch verwenden?); ich glaube ihnen nicht. Deshalb wähle ich denjenigen, den ich bevorzuge und das ist Norbert HOFER.

    • Ingrid Bittner

      @Lawrence: also so Hin- und Herüberlegungen kann ich nicht anstellen. Ich weiss, wen ich will und den wähle ich. Alles andere kann ja ganz gewaltig in die Hose gehen.
      Wer weiss, was dann bis zum 22. Mai noch alles aufkommt. Sieht man ja allein daran, dass es eine Blaue war, die heute öffentlich gemacht hat, was in der EU mit den Geldern für die Flüchtlinge so läuft. Klar, dass das die Roten und Grünen unter dem Teppich halten wollten, weil die sind ja so dafür, alle hereinzulassen, aber das geht halt heutzutage nicht mehr. So schnell kann man gar nicht schauen, kommt schon was Unangenehmes ans licht. Siehe diesen Rechnungshofbericht.
      Und warum sollte Hofer die Stichwahl gegen Van der Bellen verlieren?? Ich glaube, die Menschen fangen doch zum Umdenken an, bei den Fehlern, die in er EU passieren, will man keinen, der ohne wenn und aber für die EU ist. Und wenn man sich so umhört, man glaubt's ja nicht, was da für Argumente kommen!
      Kleines Beispiel: jemand der sein Leben lang rot gewählt hat, gut in den Siebzigern ist, Lehrer war, hat mir heute erklärt: ich kann niemanden wählen, der einem anderen nicht in die Augen schauen kann, da hätt ich meine Generationen von Schulkindern vollkommen falsch belehrt, wenn das egal wäre, wohin man schaut. Früher hat man halt in der Schule auch noch gehört; schön in die Augen schauen beim Grüß Gott sagen, und so weiter und so fort.

    • Riese35

      @Lawrence: Vor demselben Dilemma stehe ich. Ich sehe das ganz genau so. Nur bin ich mir mittlerweile gar nicht mehr so sicher, ob nicht Hofer doch gegen VdB gewinnen könnte.

      Sollte Hofer in die Stichwahl kommen, bin ich sicher, daß eine Schmutzkübelkampagne ähnlich wie gegen Waldheim ausbrechen wird. Die große Frage ist, wie geschickt die FPÖ und Hofer das nutzen können. Die Weltkriegsgeneration gibt es heute nicht mehr. Man müßte die Abwehrstrategie anders aufziehen, aber nach ähnlichen Kriterien. Man darf nicht die eigene Wählerschaft im Blickfeld haben, sondern muß ganz gezielt einen Keil in die Wechselwähler und Unentschlossenen hineintreiben und diese auf seine Seite ziehen, ähnlich wie sich die Weltkriegsgeneration quer durch alle Parteien durch die Vorwürfe gegen Waldheim selbst persönlich angegriffen gefühlt hat. Das müßte die FPÖ genau analysieren und dann genüßlich ihre Finger in die Wunden des Gegners legen. Tut sie das? Ich hoffe es.

      Sicher bin ich mir, daß ein Großteil der ÖVP-Wähler eher VdB wählen wird. Die ÖVP-Anhänger sind zum Großteil unbelehrbar und haben Scheuklappen. Diese wählen zum Teil schon im ersten Wahlgang VdB oder aber in braver Nibelungentreue Khol. Vielleicht auch zum Teil Griss. Bei den SPÖ-Wählern sieht es vermutlich ähnlich aus, nur daß die Hundstorfer-Stimmen meines Erachtens eher zu Hofer wandern werden. Die große Frage und Unbekannte sind aber die Griss -Wähler. Für den NEOS-Anteil an den Griss-Wählern teile ich Ihre Einschätzung. Das dürften aber nicht mehr als 7 oder 8% sein. Dazu kommen aber noch ein Teil der ÖVP-Anhänger, die nicht ganz so starre aber doch noch hinreichende Scheuklappen haben, um dann VdB zu wählen.

      Den Rest der Griss-Wähler, vermutlich strategisch denkende Wähler wie Sie oder ich, müßte man meines Erachtens ansprechen können, wenn die FPÖ und Hofer ganz gezielt diese Wählergruppe ansprechen und es verstünden, denen vor allem ihre Ängste vor der FPÖ und Hofer wegzunehmen. Die große Frage ist, ob sie das tun werden.

      Hinsichtlich der Umfragen gehe ich davon aus, daß diese heute tendenziell VdB bevorzugen wollen, man also Hofer in die Stichwahl zu bringen versucht, weil bei ihm VdB die besten Chancen hätte. Andererseits glaube ich, daß gerade bei solchen Umfragen die Angst, sich als Hofer-Wähler zu deklarieren immer noch oder sogar gerade jetzt hoch ist, denn es sind immer FPÖ-fernere Wählerschichten ausschlaggebend, denen es einfach reicht und die insgeheim, ohne es an die große Glocke hängen zu wollen, dann im Schutze der Wahlzelle ihr Kreuzerl doch beim Hofer machen würden.

      Unter dem Strich: VdB zu verhindern, erscheint mir mit Hofer nicht mehr ganz so unrealistisch und sogar machbar zu sein, wenn die FPÖ und Hofer sich auf einen Kampf vorbereiten und dafür eine gute Strategie entwickeln, um vor allem strategische Griss-Wähler auf ihre Seite zu bringen.

    • Lawrence (kein Partner)

      Gefallen mir alle sehr gut, Ihre Kommentare! Ich war heute vom Kurier-Artikel "Nur Griss würde Hofer sicher besiegen" sehr ueberrascht. Die Linken sind nervoes. Sehr nervoes. Und das ist gut so.

  19. Anmerkung (kein Partner)

    Herr Dr. Unterberger will in diesem Kommentar vielleicht zeigen, dass er letztlich ja doch ein großes Herz für die nach links driftende ÖVP hat. Oder er ist infolge einer Fehleinschätzung auf einen Holzweg geraten.



    • Anmerkung (kein Partner)

      Nur als Holzweg bezeichnen lässt sich nämlich der Weg der Meinung, dass Hofer der Wunschgegner der Linken wäre. Tatsächlich ist für diese Kreise, wenn wirklich sowohl Hundstorfer als auch Khol es nicht in die Stichwahl schaffen sollten, die Wunschgegnerin vielmehr die Kandidatin Griss. Trifft das zu, dann verhält es sich in Wirklichkeit also genau umgekehrt zu der Feststellung von Herrn Dr. Unterberger, die da lautet: "Van der Bellen hat nur gegen Hofer Siegeschancen und nicht gegen Khol oder Griss."

      Dass von einer Schonung für Hofer keine Rede sein kann, zeigt sich an dem beinharten Wahlkampf, der seit Wochen gegen ihn geführt wird. Herr Dr. Unterberger schildert ja selbst einiges von dem

    • Anmerkung (kein Partner)

      ... einiges von dem, womit Hofer konfrontiert ist. Er weist darauf hin, "dass Hofer-Plakate ständig von Hitler-Bärtchen 'verziert' werden", und die von ihm angesprochenen "Mottos" werden längst verwendet: "Jeder, aber doch nicht Hofer", oder "Jetzt müssen die Demokraten zusammenrücken". Und zu der Ansicht, dass "die versammelte Linke bis jetzt die Antifa-Keule im Sack gelassen" hätte, kann man wohl nur noch staunend lächeln.

      Ein Konflikt mit der Realität ist insbesondere dort zu konstatieren, wo von "Hofers bisher ignorierter Gehbehinderung" die Rede ist. Das stellt die mediale Wirklichkeit dieses Wahlkampfs auf den Kopf, besteht doch diese Wirklichkeit vielmehr darin, dass der ORF sich eigens ein neues Format ausgedacht hat, in dem die Wahlbewerber nicht mehr, wie bisher stets üblich, an einem Tisch sitzen und reden, sondern in dem sie auch "Einzug halten", also eine Strecke gehend zurücklegen müssen und dabei dem Publikum vorgeführt werden. So hat der ORF gleich mehrmals die Gelegenheit dafür geschaffen, eben die angeblich "ignorierte Gehbehinderung" Hofers möglichst auffällig ins Bild zu rücken. Auch der Sender Puls4 hat sich eine Variante ausgedacht, in der er Hofer als jemand von den anderen "Abweichenden" darstellen konnte. In einer sogenannten "Elefantenrunde" waren fünf Kandidaten stehend und nur einer sitzend zu sehen - ein Schelm, wer die propagandistische Absicht dahinter nicht sehen will.

      Es stellt sich die Frage, warum ein sonst so aufmerksamer Journalist wie Herr Dr. Unterberger in diesem Fall von blinden Flecken geradezu umzingelt ist. Vielleicht ist das dem Versuch geschuldet, eine These vorzubringen, die zwar mit der Realität nichts zu tun hat, die sich aber immerhin als Grundlage dafür eignet, den Bogen zu einem angestrebten Ziel zu spannen, in dem Fall zu dem Ziel, einen eigenen Wunschkandidaten nicht einfach nur so zu benennen, sondern sozusagen als eine aus den Gegebenheiten hervorgehende Notwendigkeit zu präsentieren. Das wäre nun angesichts der verlorenen Chancen des Kandidaten Khol eben ersatzweise die Kandidatin Griss. So dürfte also dieses kleine Märchen "Hoch Hofer!" letztlich aus dem Wunsch heraus entstanden sein, es möge in der Stichwahl die Kandidatin Griss dem laut Umfragen voranliegenden Kandidaten vdBellen gegenüberstehen

      Insgesamt zeigt sich auch hier wieder die auffallende Neigung seitens konservativer und bürgerlicher Zeitgenossen, die Realität auf eigenwillige Art und Weise zu interpretieren. Zu dieser Einschätzung gehört eben auch die zwar weit verbreitete, aber wenig fundierte Ansicht, der Kandidat vdBellen hätte deutlich bessere Chancen als der Kandidat Hofer. In Wirklichkeit dürfte es sich auch in dieser Hinsicht genau umgekehrt verhalten, und dies nicht zuletzt deshalb, weil nur eingefleischte Grüne und Humanisten es für wünschenswert halten könnten, dass ein Bundespräsident sich im "Look" eines Sandlers auf Auslandsreisen begäbe, dass er Gespräche auf dem internationalen Parkett grundsätzlich damit begänne, seine bartstoppelumrankten Gesichtszüge mit einem sanften Kichern leicht erbeben zu lassen, und dass er, wenn von ihm eine Stellungnahme erwartet wird, seiner Entourage gelegentlich die Frage stellen müsste: "Welcher meiner Standpunkte ist an diesem Ort der am besten geeignete?", weil es nicht gesichert wäre, dass er sich stets selbst den Überblick bewahrt hätte. So wie sich ja die Probleme einer solchen Multistandpunktpersönlichkeit etwa am Beispiel TTIP schon im Wahlkampf gezeigt haben.

      Das Einzige, was vdBellen in einer Stichwahl gegen Hofer vielleicht noch zum Erfolg verhelfen könnte, wäre ein epidemischer Ausbruch konservativer Harakiri-Gelüste, also eine österreichische Variante der aktuellen CDU-Programmatik. Im Vergleich dazu hätte vdBellen gegen Griss leichteres Spiel, käme ihm doch in diesem Fall außer den Stimmen der Grünen und der verwirrten "Bürgerlichen" auch ein erklecklicher Anteil der Stimmen des roten Lagers zugute, und zwar deshalb, weil die Roten in einer Kandidatin wie dieser "Madame Etepetete" eine typische Repräsentantin des einstigen Klassenfeindes wiederauferstehen sähen und darauf mit einem tiefsitzenden Abwehrreflex reagieren würden, aus dem heraus sie dem Gegenkandidaten trotz der Vorbehalte gegen dessen "Welcome"-Flausen die Stimmen gäben.

    • Undine

      @Anmerkung

      **************+!

    • Ingrid Bittner

      @Anmerkung: Der "Einzug" - das war doch bezeichnend, Hr. Hundstorfer hat sich ja höflich gegeben und Hr. Hofer Platz gemacht, aber sein Blick hat für mich ausgesagt, schaut her, da kommt der ............ . Vielleicht bin ich da bös, aber irgendwie war es schon eindeutig, für mich zumindest.

    • Riese35

      @Anmerkung: Ihre Argumentation hat auch einiges für sich! Vor allem Griss dürfte sich mit ihrem Anbiedern an das Wiener Weiber-Regiment unter dem Schutzschirm des Alkohols ein wenig ins Abseits manövriert haben. Eine "strategische" Stimme für Griss dürfte meines Erachtens einiges an Sicherheit eingebüßt haben, zum gewünschten Ergebnis zu führen.

    • Lawrence (kein Partner)

      @Riese: "Schutzschirm des Alkohols". Wirklich gut!

  20. Es gibt keine Wahl (kein Partner)

    Die Hochverräter-Parteien benutzen den Staat nur zu ihrem eigenen Vorteil.



  21. Das Pingerle

    "Die linke Willkommenskultur stört die große Mehrheit der Österreicher."

    Wie kommt A.U. zu dieser Erkenntnis? Absolut JEDE Wahl seit dem Start der Völkerwanderung hat eine Mehrheit für jene Parteien gebracht, die die Völkerwanderung zugelassen und gefördert haben. Und am Sieg von VdB in der Stichwahl gegen Hofer besteht auch kein Zweifel. Also bitte! Die breite Mehrheit ist happy so wie es ist.

    In Wahrheit ist der Leidensdruck der einheimischen Bevölkerung immer noch viel zu gering. Die Mehrheit kann sich immer noch ohne persönliche Auswirkungen spüren zu müssen, gut und hilfsbereit geben. Noch gibt es keine Zwangszuweisungen von "Schutzsuchenden" in die Doppelhaushälften im Speckgürtel. Und schon gar nicht in die Bobo-Dachgeschoß-Refugien von linken Chefredakteuren und NGO-Geschäftsführern.



  22. Ambra

    Wenn ich mich so umhöre oder in Diskussionen verwickle, höre ich rundherum und egal aus welcher Schicht, enorme Zustimmung zu Hofer und ein klares "ich wähle ihn" - ich habe nicht den Eindruck, daß die Österreicher nach wie vor davor zurückschrecken einen Freiheitlichen als BP zu wählen. Zu deutlich ist der Unterschied zwischen Hofer und den anderen Kandidaten, vor allem in Punkto Ehrlichkeit, abgesehen von vielem anderen. Und die Art, wie die Medien gegen ihn agieren, provoziert eher das Gegenteil dessen, was sie sich wünschen.
    Es wird jedenfalls spannend !



  23. sin

    Berücksichtigt man die heutigen ORF Meldungen über eine Zunahme der Flüchtlingszahlen an der Ostgrenze, könnte sich noch einiges ändern. Van der Bellen wird dann nicht weiter sich vor einer klaren Aussage drücken können. Im in Mariahilf verteilten Wahlprospekt meldet sich die Refugees welcome Fraktion deutlich zurück.
    Ob nach dem ersten Wahögang dann das Gesäusel von "jetzt müssen alle Demokraten gegen Hofer zusammmenstehen" hilft, ist meiner Ansicht nach fraglich, weil die FPÖ ganz sicher die Flüchtlingsfrage sehr drastisch spielen wird.



  24. Undine
  25. Ingrid Bittner

    Es ist so gar nicht uninteressant, wenn man über eine kurze Spanne Zeit u. a. auch
    die Bewertung der Bundespräsidentschaftskandidaten in anderen Medien anschaut.
    Hier im Profil:

    Hofers extreme Fantasien | PROFIL.at
    http://www.profil.at/oesterreich/hofer-oellinger-handbuch-freiheitlicher-politik-6308162

    Halbe Wahrheiten: Andreas Khol und die Affäre Groer | PROFIL.at
    http://www.profil.at/oesterreich/halbe-wahrheiten-andreas-khol-affaere-groer-6310400

    Unterwegs im Wahlkampf: Rudolf Hundstorfer plagt sich | PROFIL.at
    http://www.profil.at/oesterreich/unterwegs-wahlkampf-rudolf-hundstorfer-6315519



  26. Lot

    @Undine

    Sie widersprechen AU mit jeder Zeile! Sie stellen fest, dass die linke Journaille kräftig auf Hofer eindrischt, AU behauptet, die linken Main-Medien würden Hofer hochleben lassen und ihm schmeicheln.

    Ist das alles also nicht nur Gewäsch? Ist es nicht völlig egal, wer HBP wird?

    Uns, die EU und die USA regiert doch längst Netanjahu. Also: "Bibi for president". Es wäre ehrlicher und entspräche den Realitäten.

    Heute berichtet DIE PRESSE, dass wir schnell mal wieder 160 Millionen € für den Libanon und für Jordanien locker machen müssen, zur Versorgung der Flüchtlinge,
    die USA/Israel mit ihrer Nahostpolitik "erzeugt" haben. Verrückter geht es nimmer!

    Die Welt ist aus den Fugen (Scholl-Latour), und wir erregen uns über das Geschwätz von Politiksimulanten und Journalisten!



  27. J.H.

    OT

    http://wien.orf.at/news/stories/2768696/

    Wenn linke Chaoten Transparente auf einer Bühne entfalten wie z. B. seinerzeit im Burgtheater oder gar die Innenstadt kurz und klein geschlagen wird, dann applaudiert man ihnen für den Aktionismus wegen berechtigter Anliegen. Bei friedlichen Aktionen von Rechten - die weit entfernt von Extremismus sind - wird Gewalt angewendet und eine Polizeifahndung eingeleitet.

    Österreich ist eine Demokratur - ihr Recht geht von den Linkslinken aus!



    • Riese35

      Sie verwechseln etwas: die Innenstadt kurz und klein geschlagen haben Aktivisten im Schutze einer politischen Demo, an der namhafte Parteienvertreter teilgenommen haben, die alle mit einer sauberen Weste auftreten. Die friedlichen Aktionen haben umstrittene, faschistische Extremisten gesetzt. Schon allein wegen dieser Attribute muß selbstverständlich eine Verfolgung eingeleitet werden. Denn das heutige Österreich wird massiv von nationalsozialistischem Gedankengut bedroht, und nicht vom Islam, der Scharia, dem Vorbild Muhammeds, der Völkerwanderung.

  28. Undine

    Die Journalisten der gestrigen peinlichen ORF-Produktion, auf die man noch dazu stolz zu sein scheint, haben wie gut abgerichtete Hunde gewirkt, die prompt und lustvoll apportieren, was das Herrchen ihnen wirft. Sie waren alle so durchschaubar darauf dressiert, HOFER negativ zu sehen.



    • M.S.

      @Undine

      Und dazu "zufälligerweise" nur Journalisten aus dem linken Eck, von denen merkwürdigerweise kaum einer ein gutes Haar an Hofer ließ. Das allein zeigt schon auf was dieses Schmierentheater hinauslaufen sollte. Die ehemalige DDR hätte es nicht besser machen können.
      Da hätte sich der angeblich zur Unabhängigkeit verpflichtete ORF ein Beispiel an dem privaten Puls 4 nehmen können, der seine Elefantenrunde durchaus objektiv abgewickelt hat.

  29. Waltraut Kupf

    Medial greift man Hofer deshalb relativ wenig an, weil man ratlos ist und er eben wenig Angriffspunkte bietet. Seine Ehrlichkeit und präzise Beantwortung von Fragen ist auf dem politischen Parkett ungewohnt, da ist man einfach verblüfft und quasi schmähstad. In unbedarften Basiskreisen treibt die Gehässigkeit üppige Blüten, man besuche die letzten Ausgaben von "Unzensuriert". Daß Strache und Hofer innerparteilich unumstritten sind, stimmt nicht, man läßt das aber nicht nach außen dringen. Irgendein Haar in der Suppe läßt sich überall finden, vieles ist Ansichtssache. Man darf aber das große Ganze nicht aus den Augen verlieren. Wenn man die derzeit herrschenden Zustände kritisiert, so ist es kontraproduktiv, wenn man sich auf keinen Kontrapunkt einläßt und erst wieder more of the same wählt.



    • Undine

      @Waltraut Kupf

      Im ORF ist man den Umgang mit anständigen Politikern einfach nicht gewohnt! :-)

    • Majordomus

      @Frau Kupf: Sehe ich genauso! Erst muss man mal das Ruder herumreißen und den Schaden begrenzen. Danach kann man immer noch sortieren.

  30. Zeu pater Eelioste

    Danke AU, anonymer Feigling und Cotopaxl

    ich freu mich schon drauf, dass Tabak, und wohl auch Schnaps und Fleisch verboten werden, wenn Ihr an der Macht seid.

    Ihr arbeitet dem grünroten linkslinken PC-Zeitgeist, den zu bekämpfen Ihr ja immer vorgebt, perfekt in die Hände.



  31. keinVPsuderant

    Die erschreckende Ironie wird sein, dass ausgerechnet Hofer diesem Herrn Bellen zum Wahlsieg verhelfen wird, falls er nicht souverän vor Bellen (>10% Abstand)in die Stichwahl kommt. Die "christlich" angehauchten nichtlinken "konservativen" Wellcome-Wähler samt Griss- und Neos-Wähler bekommt er nicht. Die verünftigen unter den Kholwählern, samt Lugnerianern, werden zu wenig sein.
    Ich hätte in diedem Fall echt gerne Unrecht!!!! Die Hoffnung stirbt zuletzt....sagt man, schön wärs.



    • keinVPsuderant

      Huch, ein L zuviel!

    • lei-lei

      Jawohl, und zwar nicht irgendein "l", sondern eines in einem Fremdwort! - Ergo:

      Zurück auf die Schulbank, marsch!

    • Politicus1

      so ist es!
      Daher muss mMn. alles versucht werden, nicht Hofer, sondern Griss in die Stichwahl zu bekommen - mit einer Stimme für sie am 24.
      (Egal, oob sie für die Erbschaftssteuer und die Ganzztagesschule ist; dabei hat sie als BP eh nichts mitzureden.)

  32. fenstergucker

    OT

    Die einzig richtige Entscheidung - gut so!

    http://orf.at/#/stories/2334875/



    • Brigitte Imb

      So sehe ich das nicht. Der Papst, der nebenbei auch Staatsoberhaupt ist darf beleidigt werden, Erdogan nicht?
      Vom Benehmen des Satirikers abgesehen, hätte Merkel Erdogan ausrichten sollen sich nicht in deutsche Angelegenheiten zu mischen und in seinem Staat die Sache, die ihm nicht schmeckt zu regeln. Etwa mit einem Einreiseverbot. Wobei Böhmermann wohl kaum die Türkei bereisen wird, solange der wahnsinnige E. regiert.

    • Susanne

      Jetzt wird sich zeigen, ob die deutschen Gerichtee noch unabhängig sind.

    • franz-josef

      Wie ich der Diskussion in einem deutschen Forum entnehme, hätte Erdogan nur klagen können, wenn er sich zum Zeitpunkt der Beleidigung innerhalb der deutschen Staatsgrenzen aufgehalten hätte.
      Im übrigen hat er rd 2ooo Klagen wegen Beleidigung seiner Ehre in der Türkei einbringen lassen.

  33. Wertkonservativer

    Nun, weil hier ja wirklich viele für Ing. Hofer werben, möchte ich - zwar wahrscheinlich chancenlos - doch noch einmal meine Meinung ausdrücken, dass
    Dr. Khol dem Anforderungsprofil eines österreichischen Bundespräsidenten wohl am ehesten entspräche! Juristisch extrem bewandert, jahrzehntelange Kenntnis des Politikerjobs, fest im Glauben, Familienmensch, u.a.m)!

    Falls es für ihn nicht in die Stichwahl reichen sollte, werden meine Frau und ich
    Frau Dr. Griss wählen, da sie immerhin eine gestandene Bürgerliche mit absolut präsidententauglichen Eigenschaften ist, und überdies recht sympathisch rüberkommt!

    (mail to: gerhard@michler.at)



    • Cotopaxi

      Und verraten Sie uns auch, wen Ihre Frau Gattin und Sie wählen werden, falls Hofer und Bellen in die Stichwahl kommen?

    • Wertkonservativer

      Ja, @ Cotopaxi:

      weil Sie mich schon fragen, würden wir dann wahrscheinlich VdB den Vorzug geben (obwohl wir seinen Linksdrall nicht unbedingt goutieren).

      Alles klar, Herr Kommissar?

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Cotopaxi

      @ WK

      Danke, für die ehrliche Antwort. Bei Bellen nur von einem Linksdrall zu sprechen, ist in meinen Augen verniedlichend. Aber sei's drum.

      Wie würde Falcos Kommissar sagen: " Van der Bellen ist der Schnee, auf dem wir alle talwärts fahren." ;-)

    • riri

      Busek und Leitl werden höchstwahrscheinlich auch VdB wählen, sowie der WK-Wien Präsident Ruck, wegen der Wirtschaftskompetenz. Da werden die KMU aufleben.

    • Wertkonservativer

      Was ich in meiner Laudatio für Frau Dr. Griss zu erwähnen vergaß:

      Sie hat jedenfalls den für mich wichtigen Vorzug, dies zusätzlich zu ihren sonstigen positiven Eigenschaften, nämlich: eine Frau zu sein!!!!

      Ich bin doch ein rechter Charmebolzen, oder?

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • ludus

      Jedem Tierchen sein Pläsierchen.

    • Josef Maierhofer

      @ Wertkonservativer

      Ja, ein 'Charmbolzen' sind Sie schon, wenn Sie das schon sagen.

      Ich meine auch ein Herr Hofer ist ein solcher.

      Formal haben Sie schon recht, wenn Sie meinen, Herr Khol hätte die richtige Voraussetzung für dieses Amt, aber die Jetztzeit braucht solche, die bereit sind, das alles aufzuarbeiten, was uns etwa 50 Jahre (mit kurzer Unterbrechung) an Koalition eingebrockt haben, die Jetztzeit braucht agile und engagierte Menschen, die nicht Zeugnisse vorweisen, sondern bereit sind, richtig zu handeln.

      Ich glaube die Zeit ist vorbei, wo man all die liebgewonnenen 'Selbstbedienungsgewohnheiten' (parteipolitischer Natur) weiterpflegen kann. Die Suppe wurde eingebrockt und ist jetzt auszulöffeln und das braucht Veränderungen im gesamten Staatsgebälk und auch im Staatsumfeld. Das überhaupt zu erkennen gelingt vielen Menschen leider nicht und ich fürchte, wenn nicht genug Leute das erkennen, die Gefahr, den Irrweg, der eingeschlagen wurde, die Selbstzerstörung, für die die linken Parteien hart kämpfen, auch Ihre ÖVP, leider, und auch Herr Khol, dass dann dieser Irrweg fortgeführt werden wird mit Van der Bellen oder Herrn Khol, wie Sie meinen, dass dann das Staatsschiff an die Klippe gelenkt wird, aus der es kein Entrinnen mehr gibt.

      Es geht um nicht mehr und nicht weniger als um Österreich.

      Es geht nicht mehr um Parteien.

      Herr Hofer sieht das alles, sagt es auch, bloß der mediale Mainstream tut wohl alles, seine Worte zu verdrehen, ihn nicht ausreden zu lassen, etc.

      Also ich wünsche den Österreichern Herrn Hofer als Bundespräsidenten und eine vernünftige Regierung. Das kann sich sicher mit Herrn Hofer nur bessern, weil er sich darum zu kümmern verspricht.

      Wenn ich alle Kandidaten vor mich stelle, erkennt als Einziger Herr Hofer die Gefahr, in der wir uns massiv befinden, von innen und von außen, so wie auch die FPÖ, die das alles schon seit fast 20 Jahren immer wieder sagt.

      Nun, da sich das inzwischen auch in Mandaten auszuwirken beginnt, klammert sich die Koalition krampfhaft an die Macht, die sie ohnehin verlieren wird, ob an Österreicher oder an ferne 'Kulturbereicherer' hängt wohl davon ab, wie lange diese Koalition braucht sich von dieser Regierungsmacht im Sinne Österreichs und der Österreicher zu lösen, wie lange sie braucht für all die notwendigen (und auch schmerzhaften) Reformen.

      Ich selbst schreibe das auch immer wieder. Ich schreibe nicht, dass ich den Linksdrall nicht goutiere, wir haben in Österreich derzeit 4 linke und 2 mittlere Parteien (Team Stronach und FPÖ), von rechts und Nazis kann ja bei Gott keine Rede mehr sein.

      Es wäre bald Zeit für Erkennen und Handeln. Bloß, wenn ich mir all das Klammern an die Macht, das Mediendiktat, den Mainstream und all die weiteren 'Segnungen' dieser unseligen Zeit der 'Selbstmordvorbereitungen' Österreichs ansehe, wird der Kampf gegen den inneren Feind der härtere, solange bis der äußere Feind die Oberhand gewonnen hat.

      Also, wenn wir jetzt nicht handeln, wird es keine Gelegenheit mehr geben, das Steuer herumzureißen und Österreich zu retten.

    • Graskeller 15

      @WK

      Die Linken - Rot-Grün also - freuen sich, dass ihre Strategie zur Rettung Österreichs vor Rechts aufgeht und wissen Ihre Unterstützung van der Bellens zu schätzen; es geht doch nichts über unseren objektiven ORF. Auf Sie wartet in der Zentrale ein kleines Päckchen Marihuana als Dankeschön. Bitte nur mit Lichtbildausweis und Kopie des angekreuzten Wahlzettels zu erscheinen.

    • Wertkonservativer

      Lieber und werter @ josef Maierhofer,

      ich schätze und achte Ihre Beiträge sehr!

      Ein wenig stört mich allerdings Ihre "Vernichtungs-Kritik" der beiden bis vor kurzem großen Parteien Österreichs!
      Die haben nicht nur einen wesentlichen Teil am Aufbau und am Wohlstand unseres Landes, sondern es waren und sind in der Regel charakterlich einwandfreie und um das Land bemühte Politiker!
      Jetzt so zu tun, als hätten in den vergangenen Jahrzehnten nur Defraudanten und "Volkszertreter" in unserer Regierung, im Parlament und in den anderen Gremien unseres Landes gewerkt, stimmt doch einfach nicht.

      Gerade in den Jahren der schwarz-blauen Regierung unter Schüssel waren es speziell Blaue, die den Berufsstand Politiker diskreditiert haben! Ja, es gab auch bei Rot und Schwarz politische Ungustln mit schwarzen Flecken, doch gerade Ihre Blauen brauchen sich da nicht allzuviel einbilden.

      Wenn Sie z.B. vor einigen Tagen mehr oder weniger den Regierungsparteien zumindest Mitschuld am Unfalltod Haiders aufdividiert haben, finde ich das derart abwegig (speziell in unserem diesbezüglich eher harmlosen Österreich), dass ich mich nur wundern kann!

      Nochmals: ganz klar, dass an den Leistungen der jetzigen und an früheren Bundesregierungen allerlei zu bemängeln ist!
      Doch "Volkszertreter" bis LH-Mörder: das ist - zumindest nach meiner Meinung - weit überzogen, und - sozusagen - übers Ziel geschossen!

      Trotzdem in voller Hochachtung,

      Gerhard Michler

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Josef Maierhofer

      @ Wertkonservativer

      Den Aufbau und den Wohlstand des Landes haben diese beiden Parteien bis etwa 1968 geschaffen, da waren beide Parteien staatstragend. Was nach 1970 folgte war leider staatszerstörend, betrachtet man die Politik dieser beiden Parteien.

      Defraudanten hat es immer gegeben und die Megaskandale, an die ich erinnern möchte, von VOEST bis AKH von BAWAG bis HYPO, und das wird dem Steuerzahler umgehängt, statt die Defraudanten zur Verantwortung zu ziehen.

      Es klingt unheimlich, wenn man auch diese Möglichkeit nicht ausschließen kann, wenn man den Tod eines Jörg Haider heranzieht und es ist unheimlich, wie schnell und schlampig man da gearbeitet hat bei den Untersuchungen. Ich betrachte das Ganze als nicht aufgeklärt-

      Na, und das alles, was allein diese letzte Koalitionsregierung getan hat, das soll zum Wohlstand (auf Kredit) beigetragen haben, ja schon zum Wohlstand so mancher 'Machthaberer' bis hin zu den 'offiziellen' (selbstbedienerischen) Pensions- und Gehalts'anpassungen' und Privilegien in Verwaltung und Politik, von der Zerstörung des Schulwesens bis zum Totalversagen bei der Invasion der 'Flüchtlinge', vom Zertreten der KMUs bis zum Tode von Firmen führende ausufernde Staatsbürokratie, ja bitte von welchem Wohlstand sprechen Sie ? Höchste Arbeitslosigkeit seit es Österreich gibt, höchste Staatsschulden seit es Österreich gibt ( http://staatsschulden.at/ ), höchste Armutsgefährdung seit Menschengedenken, höchste Steuern, ....

      Keine der notwendigen Reformen wurde in Angriff genommen:
      Föderalismusbegradigung, Verwaltungsreform, Budgetreform, Gesetzesreform, --- wir haben etwa 40 Jahre Reformstau, aber einen ausufernden Staat und eine Stillstandsregierung, aber enorm hohe Gehälter von Beamten und Politikern.

      Wir haben ein Meinungsdiktat und den Medienterror, durch das Totalversagen bei der Invasion der Islamisierer werden wir bald auch den Islamistenterror haben, ihre Taten sind in Form von Raub, Vergewaltigung, Diebstahl, Einbruch, Gewalt, etc. leider nur die Vorboten der kommenden Gräuel. Jeder zweite dieser 'Kulturbereicherer' ist hier schon kriminell gewesen, da hilft auch alles Verschweigen nichts, die Menschen wissen es, sie leiden ja darunter.

      Ja, ich hoffe der Lack ist ab und die Wahrheit bahnt sich ihren Weg noch rechtzeitig.

      Wenn sich das nicht ändert, ist Österreich tot und die Menschen auch.

    • Wertkonservativer

      Meine Antwort, lieber @ Josef Maierhofer:

      Österreich lebt, und Österreich lebt nicht schlecht!!!!

      Unsere Jugend ist hoffnungsfroh, und wird das, was wir Älteren geschaffen haben, hoffentlich bewahren und sich selbst eine gute Zukunft schaffen!

      Das hoffe ich, und das glaube ich!!!

      Grüße,

      Gerhard Michler

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Ökonomie-Vergelter

      Österreich lebt wohlgemut von Schulden, die irgendwann einmal von jedem Bürger zu bezahlen sein werden, und sei es auch in Form der Konsequenzen eines Schuldenschnittes mit nachfolgender Ebbe.

    • Josef Maierhofer

      @ Wertkonservativer

      Es ist nicht real, dass es allen gut geht in Österreich von heute, das trifft zu auf alle Beamten, auf alle gehobenen Arbeitnehmer und Firmeninhaber, aber die große Masse kommt mit ihrem Ertrag oder Gehalt sehr schwer bis nicht durch und etwa 400 000 leiden Not, die 'Flüchtlinge' sind das aber nicht, die Not leiden, denn die bekommen Mindestsicherung, die ein Österreicher oder ausländischer Schutzbedürftiger des alten Systems nur dann bekommt, wenn er jahrelang in das System eingezahlt hat.

      Die hoffnungsfrohe Jugend ist das leider in der Minderzahl, die Mehrzahl leidet am Schulverfall, an der Aussichtslosigkeit für Ferialarbeit, etc.

      Das Bild, das Sie da zeichnen ist nicht real. Ich lade Sie ein heirher in den 10. Bezirk, da gibt es viele 'neue Mittelschulen' ...

    • Ingrid Bittner

      @Wertkonservativer: das Alter in Ehren, die div. Amterln in Ehren, die juristische Bewanderung in Ehren, fest im Glauben - was hat das eigentlich mit der Politik zu tun?, aber seis drum, auch das in Ehren, Familienmensch, auch das in Ehren - aber das ist doch alles aus der Vergangenheit. Wir brauchen aber eine Zukunft und das Gerede von dem was war, das geht mir, klar und deutlich gesagt, ziemlich auf den Keks. Die zwei "Flüchtlingskinder" gestern beim Plaudern darüber, das sind ja Ausfallserscheinungen, das sollen sie bitte ihren Enkeln und Urenkeln erzählen,
      ich möchte gestandene Leut, die wissen, was sie in Zukunft für unser Österreich zu tun gedenken.
      Mir hat gestern die Frau Lotte Tobisch gefallen, selber 90, sagt, ich geh so gern da her, da sind so viele junge Leut, immer nur alte Leut, das bin ich selber oder so ähnlich. So geht's mir auch. Wenn ich mir denke, was ich einmal zu leisten im Stande war und was heute noch problemlos funktioniert, wobei auch da das Tempo doch schon einigermaßen verringert ist, da sind doch Welten dazwischen und da sagt der selbstherrliche Herr Khol, wenn - dann möchte er natürlich 12 Jahre Präsident sein. Mehr Selbstherrlichkeit in dem Alter gibt es doch wohl nicht.

    • simplicissimus

      Wertkonservativer, ich fremdschäme mich für Deinen kindischen Oppositionsgeist, der Dich sogar einen Kryptokommunisten in einer bestimmten Konstellation wählen läßt. Rückgratlosigkeit hat einen Namen und der heißt: Ö V P

      Du machst Dich zu einem würdigen Vertreter dieser richtungslosen Schwätzer.
      Das wars für mich.

    • Anton Volpini

      "Österreich lebt und Österreich lebt nicht schlecht"

      Nicht zu fassen, verehrter Wertkonservativer, haben Sie denn nicht verstanden, was Josef Maierhofer da oben geschrieben hat?
      Mehr Mühe für Überzeugung kann man sich wirklich nicht geben.

    • ;-)

      Hat sich der WerKo schon jemals ernsthaft mit fundierten gegenteiligen Meinungen auseinandergesetzt?

    • ludus

      Der Tulbinger Hügel liegt am Mond - und zwar auf der der Erde abgewandten Seite!

    • franz-josef

      ...die Zukunft Österreichs, Sie und Ihre Kinder !
      ...das fiel dem Herrn Khol ein, nachdem er in die zahlreichen Kinderwägen der Moslems geschaut hatte, bevor er im Austria Zentrum die religiöse Feier mit ...tausenden Moslems vor der katholischen Osterfeier am Ostermontag als Ergänzung bezeichnete.

      Ich weiß schon, daß dieses Video hier x-mal eingebracht wurde. Es ist trotzdem wichtig, Khols Worte immer wieder in Erinnerung zu bringen. Das war keine Distanzierung von muslimischer Religionsauffassung, ganz im Gegenteil.
      Ich möchte jemanden, der so situationselastisch empfindet, nicht an der Spitze meines Heimatlandes haben.

      Die Wirtschaft in D erwägt gerade, den Mindestlohn für Zuzügler - und es handelt sich nahezu ausschließlich um Moslems - außer Kraft zu setzen .

      Kein Wunder, daß die Schwarzen nach wie vor hoffen, "die Zukunft Österreichs" zu billigsten Konditionen das Arbeiten lehren zu können.

    • Riese35

      @ :-) : Ihre Frage führt zu nichts. Da kommt nichts. Weil es nichts gibt.

    • Wertkonservativer

      Nun, werte Damen und Herren,

      jetzt weiß ich's:

      ich lebe am Mond, sehe die Welt daher ganz verzerrt und eigentlich unwirklich,
      noch dazu bloß mit einem Auge, da mir das zweite in einem tschechischen Aussiedlungslager 1946 abhanden kam!

      Ist es eigentlich sinnvoll, mit solchen Handicaps noch weiterzuleben.
      Spätestens nach den Reaktionen von @ simplicissimus und @ Anton Volpini dämmert mir, hier wirklich ein "einäugiger" Außenseiter zu sein!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Wertkonservativer

      Kurzer Nachtrag:

      ist man hier eigentlich stantepede "nicht satisfaktionsfähig", wenn man sich traut, die Freiheitlichen nicht zu mögen, und zusätzlich Herrn Ing. Hofer nicht als Idealbesetzung für den Präsidentenjob zu halten?
      Ihr seid einzeln bis mehrheitlich ganz bissig gegen die Volkspartei; ich sehe halt in den Freiheitlichen keine wirkliche Option für zukünftige Regierungen!

      That's it! Muss in einer Demokratie doch gestattet sein, oder?

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Josef Maierhofer

      @ Wertkonservativer

      Ist natürlich gestattet.

      Es ist aber auch gestattet, darüber zu diskutieren, oder ?

    • Wertkonservativer

      @ Josef Maierhofer,

      was tun wir denn anderes, als - im Anschluss an die "Tagebuch"-Einträge unseres Blogmasters - zu diskutieren?
      Sie und alle anderen sagen Ihre Meinung, ich die meine!

      Dass meine Meinung nicht mit der hier mehrheitlichen zusammengeht, ist doch im Sinne kontroversieller Diskutiererei für Euch vorteilhaft: Euch würde doch ein Blog-Watschenmann, als der ich hier ja inzwischen gehandelt und behandelt werde, sicher abgehen!!!!
      Ist es nicht so?
      Übrigens: ich kann mir nicht wirklich vorstellen, dass NIEMAND hier mit meiner Diskussionslinie (Pro-EU, Pro-USA, Anti-Putin, Pro-ÖVP, FPÖ-Vorbehalte) zumindest in einigen angeführten Punkten mitgehen könnte.
      Die diesbezügliche Funkstille (sieht man von Dr. Unterbergers teilweise gegen den Blogger-Maistream wacker vertretenen Meinungen ab), zeigt mir, dass ich eben einige nicht mehrheitsfähige Ansichten habe!

      Was solls!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Kyrios Doulos

      In normalen Zeiten sähe ich Ihr Argument als gewichtig an.
      Allein, wir leben in hochkritischer Zeit.
      Wie in den 30er Jahren der Nationalsozialismus stark und immer stärker wurde,
      so wird heute der ISlam stark und immer stärker.
      Wie unserer österreichischen Mentalität eigen, wichen wir damals der Gewalt, und wir würden es heute genauso tun (heute nur ohne "Gott schütze Österreich").
      Der ISlam ist die Hauptgefahr. Und Kohl meint, er gehörte zu Österreich, und der sehr wohl grüne und kommunistische VdB fördert ihn sogar - die Sozialisten ebenso, Griss eiert hier und laviert hin und her.
      Der einzige, der wirklich wachsam ist, ist Norbert Hofer.
      Das ist mein Hauptmotiv, Hofer meine Stimme zu geben. Die Nebenmotive zähle ich nicht auf, sie werden in diesen Beiträgen hier treffend ins Feld geführt.
      Der ISlam (der mit Al Rawi, der mich an die Moslembrüder erinnert, in der SPÖ Wien fest verankert ist und gerade in Wien, wo Hundstorfer zu Hause ist, finanziell gefördert und für alle Zukunft via Dschihadistenkindergärten massiv unterstützt wird) ist als theokratische Ideologie mit Demokratie unvereinbar, mit der Scharia unserem Rechtsverständnis diametral entgegengesetzt und mit der Lügen-Strategie der Taqija sowieso die Mutter aller Lüge wie sonst nur der Diabolos in der Bibel.
      Es ist erschreckend, daß außer Norbert Hofer kein einziger Kandidat diesen größten aktuellen Feind enttarnt, benennt und bekämpft.
      Houllebecqus "Unterwerfung" ist, fürchte ich, auch für Österreich, eine weltliche Prophetie bzw. ein Dokument der aktuellen europäischen Verblendung, Verstockung und Verwirrung.
      Ich wähle Hofer sicher. Allein, ich denke, er wird's nicht machen. "Panem et Circenses" funktionieren, weltanschaulich sind die meisten schlicht unwissend, die Nettoempfänger und Pfründenutznießer (= Bewahrer, Bremser, Blockierer) haben massiv die Mehrheit. Die wollen lieber den Kommunisten, den Altsozi oder die nette alte Dame, die gegen die ISlamisierung sicher keinen Finger rühren wird, so ehrenhaft sie sonst auch sein möge.
      In einer Woche wissen wir mehr. Die Hoffnung aufgeben tu' ich nicht.
      Wichtig ist halt, so viel Überzeugungsarbeit zu leisten wie nur möglich.

    • Undine

      @Kyrios Doulos

      *****************************!

    • simplicissimus

      Kyrios Doulos, das ist genau der Punkt.

      Der Ärger der Wertkonservativen-Kritiker richtet sich genau auf das, weniger auf den Wertkonservativen als verwirrte Person, sondern auf den Umstand, daß zuviele hirnlose Zeitgenossen dieses Schlages herumlaufen, die den Islamförderer einem - igitt - Blauen vorziehen und ihre angrührte Befindlichkeit zum höheren Wert erheben ohne Rücksicht, darauf, welche Strömungen sie damit direkt oder indirekt unterstützen. Diesen immer noch viel zuvielen Zeitgenossen werden wir bald eine Ampelkoalition zu verdanken haben, grauenhafter Gedanke.

      Deswegen ist die Kritik an einem Wertkonservativen an dieser Stelle mehr als nur berechtigt. Daß dieser sich einbildet, wie das tapfere Schneiderlein gegen einen "übermächtigen Blog-mainstream" anzukämpfen, ist einfach nur lächerlich im Angesicht der Tatsache, was für ein winziges Häuflein hier im Vergleich zur Gesamtgesellschaft kommentiert.

    • Wertkonservativer

      Danke, @ simplicissimus,

      für "die verwirrte Person" !

      Auch ich bin von Dir echt enttäuscht!

      Vergessen wir halt, dass wir einander einmal kurz sympathisch waren!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Shalom (kein Partner)

      Simplicissimus, daher ist es so erschreckend sinnlos, sich mit Gerhard Michler, dem ÖVP-Wertkonservativen", der auch Van der Bellen wählen würde (!), auseinanderzusetzen. Manch´ realitätsbewußte Blogger tun dies jedoch hier immer wieder ohne jegliche Aussicht auf Erfolg! Wie Sie richtig schreiben, ist dieser keineswegs mehr "wertkonservative" Mensch Michler eine tatsächlich "verwirrte Person", die sich nahtlos in die Gruppe der (zu-)vielen "hirnlosen Zeitgenossen dieses Schlages" einreiht. Genau diese gallertartige Gruppe der Michlers, Buseks etc. etc. ist es, die wesentlich dazu beiträgt, das Haus Österreich endgültig zum Einsturz zu bringen.

    • simplicissimus
    • Wertkonservativer

      Shalom (kein Partner, @ simplicissimus:

      wen ich gewählt habe oder wählen werde, ist schon meine Sache, oder?

      Der guten Ordnung halber nochmals:

      ich habe Dr., Khol per Briefwahl bereits, gewählt würde im Falle seines Ausscheidens in zweiter Linie Frau Dr. Griss wählen, un d erst bei Eintreten einer entsprechenden Stichwahl-Situation (Hofer/VdB) den Letzteren wählen, da mir die freiheitlich und Herr Hofer halt so gar nicht liegen!
      Schrecklich, oder?

      Shaloms Frechheiten tangieren mich nicht wirklich! einer, der sich hinter dem Vorhang versteckt, ist für mich nicht satisfaktionsfähig!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Karl K. (kein Partner)

      Gnade! Bitte antwortet dem Michlervatterl nichtmehr! Er desavouiert mit seinen schlichten Äußerungen den ganzen Blog.

    • ludus

      @Karl K.

      Schließe mich Ihrem Hilferuf nach Gnade an und hoffe auf Erhörung!

    • Riese35

      @Shalom und Karl K.: *************************************!

    • Karl Knaller

      Nur der Ordnung halber, und nur weil ich jetzt draufgekommen bin, daß sich irgendein Trittbrettfahrer anmaßt, hier als "@Karl K (kein Partner)" zu posten: man lasse mir das Michler-Vatterl in Ruh'! Er ist, wie er ist, Logorrhöe ist ein lästiges Leiden, Senilität kommt halt mit den Jahren, da kannn man nichts machen. Aber: ER IST EIN MANN, NEHMT ALLES NUR IN ALLEM!

    • Karl K. (kein Partner)

      Nö, warum sollten wir?

      Und: warum anmaßt?

    • Shalom (kein Partner)

      Shakespeares Zitat lautet richtig: "Er w a r ein Mann, nehmt alles nur in allem! Ich werde nimmer seinesgleichen sehn."

      Das Wort "war" trifft den Kern der Sache - wahrscheinlich - besser...

  34. AC58

    Eigentlich ist alles Herumgerede über Manipulation von Links sinnlos. Es geht einzig und allein darum ob die Mehrheit der (abstimmenden) Bürger bereit ist, ein Zeichen zu setzen oder ob ihnen die, nur vordergründig betrachtet, Fortsetzung des bequemen Status Quo wichtiger erscheint. In Wien war die Antwort des Volkes im Herbst eindeutig. Und es ist zu fürchten, dass auch am 24. eine Mehrheit zurück schreckt und lieber in "betreute Vormundschaft" verfällt.
    Es geht eigentlich nicht um 6 oder 2 Personen, sondern um das Ende eines überkommenen, entarteten und bürgerentfremdeten Machtsystems. Und es wäre wichtig dass Österreich hier ein Zeichen setzen würde.



    • M.S.

      @AC58

      ********************************
      Vollkommen einer Meinung!

    • Undine

      @AC58

      ***************!

      Das ist absolut richtig.
      Wer diesmal die Chance nicht ergreift, diesem lähmenden und ruinösen Zustand unseres Landes ein Ende zu bereiten, dem ist nicht zu helfen. Jede Stimme für Griss, van der Bellen, Hundstorfer, Khol oder Lugner ist eine verlorene Stimme und betoniert das sinnlose Weiterwurschteln ein.

      Für jeden dieser fünf Kandidaten ist mir meine Stimme zu wertvoll. Ich will, daß endlich einmal frischer Wind in den abgestandenen Mief hineinbläst.

      Norbert Hofer ist jung im Vergleich mit den anderen Bewerbern, aber nicht zu jung für diese Aufgabe. Er ist besonnen und wird darauf achten, daß umgesetzt wird, wofür die Freiheitlichen immer gekämpft haben: Für jeden anständigen, fleißigen Österreicher, für unsere Heimat, für die "normale" Familie, für unsere Kultur, für gute Schulbildung und viel anderes mehr, was bisher sträflich mit Füßen getreten wird.

      Nur eine Stimme für HOFER ist gut angelegt und wird Zinsen tragen.

    • werauchimmer

      @ AC58:

      Lieber keine Zeichensetzungen! - Dafür kann sich nämlich nur eine Hardcore-Klientel erwärmen.

    • simplicissimus

      Sie haben vollkommen recht.
      In verknöcherte VP-Althirne geht das aber nicht rein.

    • logiker2

      @AC58**********
      um das ging es bereits bei den letzten Wahlen und diesmal eben wieder. Ob der Östertr....... (lt.Sensenmann) es diesmal kapiert, ich bezweifle es, weil viele die permanende linke Gehirnwäsche nicht durchschauen. Allein die Behauptung, VdB sei ein unabhängiger Kanditat ist die Verarschung der Wähler zum Quadrat und allein deshalb schon nicht wählbar. Dazu noch seine Bolschewikengesinnung im grünen Tarngewand müßte eine schallende Ohrfeige ergeben. Die Österreicher haben aber auch Fischer zweimal gewählt, daher habe ich auch diesmal wenig Hoffnung, aber sie stirbt ja zuletzt.

    • Freidenker (kein Partner)

      @logiker2:
      Haargenau so sehe ich das auch!**************************.)

  35. Tullius Augustus

    Von allen Bundespräsidenten-Kandidaten steht Van Der Bellen am klarsten für:

    - Die Homosexualisierung Österreichs.

    - Österreich soll sich wie ein Zuckerwürfel im Kollektiv der EU auflösen. Vaterlandsliebe ist pfui. (obwohl gerade das Gegenteil plakatiert wurde)

    - Eine EU-Armee anstatt einem Österr. Bundesheer - Anmerkung: Der Bundespräsident ist Oberbefehlshaber des Österr. Bundesheers.

    - Die Drogenfreigabe, nach dem Motto: "Cannabis für alle".

    - Die unbegrenzte Willkommenskultur und damit die Islamisierung Österreichs bei gleichzeitiger Schwächung des christlichen Erbes Österreichs. Ist Van Der Bellen katholisch? evangelisch? Agnostiker? Aus der Kirche ausgetreten? Wer weiß es?

    - Gegen den Individualverkehr und strikt gegen Autofahrer.

    - Für Windräder auf dem gesamten Staatsgebiet (und die Zerstörung der Landschaft) und gegen herkömmliche Kraftwerke.

    - Der Schmäh mit dem angeblich "unabhängigen Kandidaten" der jahrelang Parteichef bei den Grünen war - man braucht nur ins grüne Parteiprogramm schauen, was V.D.B. wirklich will.

    Wer kauft all die Kreide ein die der Herr Van Der Bellen täglich kiloweise bzw. tonnenweise schluckt? Im Wahlkampf sagt er ja nichts Klares sondern gibt nur freundlich Autogramme.

    Ich hoffe die Österreicher lassen sich keinen Sand in die Augen streuen und begreifen was Sache ist. Am 24. April steht viel auf dem Spiel.



    • Shalom (kein Partner)
    • Shalom (kein Partner)

      Deshalb, Tullius Augustus, wählt der so Wertkonservative (!?) Michler, sollte "sein" Khol abstinken, wie auch der ÖVP-"bunte Vogel" Busek, den ultralinken Van der Bellen! Wieder wird mit diesem Tulbinger Schrat seitenlang diskutiert, wird sinnlos Lebenszeit weggeschmissen u. einem ständig geistlos provozierenden u. ob der Aufmerksamkeit sich in´s Fäustchen lachenden Schemen unverdient Beachtung geschenkt. Wo man doch hier das Protobeispiel eines aber schon um jeden Preis das eigene Land schädigenden ÖVPlers erkennen muss. Aber so sind´s, die "Wertkonservativen" Schwarzen. Wenn´s der eigene Greis nicht wird, wählen wir halt einen Ultraroten. Hauptsach´es wird kein Blauer!!!
      Nur noch zu den Windrädern: Ich finde dieses allemal schöner u. sinnvoller, als die schiachen Hochspannungsmasten samt Leitungen!
      MfG

    • franz-josef

      Bemerkung zu den Windrädern : keine Frage, lieber ein umgefallenes Windrad als ein undichter Atomreaktor oder eine durchgestaute Donau.

      Allerdings und gottseidank hat eine hier kürzlich abgehaltene "Volksabstimmung" (gibt es hier noch, und nicht nur als Einzelfall!) verhindert, daß in einem kleinen Waldstück auf einem Hügelrücken über einer uralten Klein-Heurigenlandschaft eine Serie von Windrädern errichtet werden kann. Es geht nicht um das Florianiprinzip, sondern dieser kleine Wald ist Erholungsraum für die Leute rundherum, sie haben selbstfinanziert und -werkend einen "Korkenzieher" genannten Aussichtsturm in diesem Wald errichtet und pflegen die kleine Kellergasse liebevoll und wahrlich ohne große Gewinnerwartungen, es handelt sich durchwegs um alteingesessene Familien. ("Ahrenberger Kellergasse").

      Jetzt habe ich eig. ungewollt Werbung gemacht. Aber eh, besuchen Sie diese liebliche Gasse, so lange sie noch existiert. Meine Anmerkungen zur Finanzierung und etwaigem politischem Kalkül habe ich jetzt lieber wieder gelöscht.

    • Shalom (kein Partner)

      franz-josef, ganz Ihrer Meinung! Wie bei jedem Neubau muß die Umwelt Beachtung finden. Das ändert jedoch - und da sind Sie mit mir sicher einer Meinung - nichts am grundsätzlichen Nutzen von Windrädern.
      MfG

    • franz-josef

      @Shalom

      Richtig.

  36. Leopold Trzil

    Jetzt zeigt sich klar, daß Österreich mit einer Monarchie besser dran wäre:
    In der größten Krise seit dem Zweiten Weltkrieg treten die inneren Gegensätze immer mehr hervor.
    Für das höchste Amt im Staat, das doch das Ganze repräsentieren sollte, haben nur jene Kandidaten echte Chancen, welche die entgegengesetzten Enden des politischen Spektrums repräsentieren. Die Parteien der "großen" Koalition, die sich als die gesunde politische Mitte sehen wollen, sind - mit gutem Recht! - völlig desavouiert, nachdem sie ein Jahr diktatorisch gegen den offensichtlichen Willen der Bevölkerung gehandelt haben. Der Bundespräsident, dessen Pflicht es wohl gewesen wäre, diesem Treiben Einhalt zu gebieten, hat dazu wohlwollend geschwiegen und damit an der Diskreditierung der bestehenden Verhältnisse wesentlich mitgewirkt. Die späte Kurskorrektur der Regierung wird kaum geglaubt und diese ist höchst verdächtig, bei der nächsten Gelegenheit in die Fehler von 2015 zurückzufallen.
    Ob nun Hofer Bundespräsident wird oder Van der Bellen: jeder wird einen bedeutenden Teil der Bevölkerung dauerhaft gegen sich haben.
    Einen Kaiser werden wir, fürchte ich, heuer nicht mehr bekommen. Und von allen Kandidaten fürchte ich VdB am meisten, weil er - sosehr er nun den baltischen Junker hervorkehrt, der er ja ursprünglich ist - für die Partei mit dem größten totalitären Potential und mit der schärfsten Unduldsamkeit gegen politische Gegner steht.



    • Riese35

      Für jedes einzelne Wort: ****************************************!

      Voll und ganz auf Ihrer Seite. Ich werde für Erzherzog Paul Georg stimmen. Dann hätten wir Eilika als Landesmutter.

    • Leopold Trzil

      Vielen Dank. Eines habe ich freilich zu erwähnen vergessen:
      Wenn es etwas gibt, das jetzt noch unbeliebter sein könnte als die SPÖVP, dann die sektiererischen Gedankenkonglomerate von Richard Coudenhove-Kalergi.

  37. Undine

    Man darf nie vergessen, daß der ALT-HIPPIE van der BELLEN ein GRÜNER ist, also jene Partei verkörpert, die kommunistisches Gedankengut ungestraft fördert, die Pädophilen und sonstigen Abartigen eine Heimat bietet, die keinerlei Probleme im Umgang mit äußerst GEWALTTÄTIGEN LINKSEXTREMISTEN verspürt und die die Ausländer/Moslems den Einheimischen vorzieht und gar nie genug von ersteren bekommen kann.

    Man darf nie vergessen, daß die Grünen, deren Personifizierung van der Bellen ist, immer FÜR den TÄTER sind, besonders dann, wenn der TÄTER ein AUSLÄNDER/Moslem ist. Ihr Säulenheiliger ist Christian BRODA!

    Das Chamäleon van der Bellen wagt es nicht einmal, sich als GRÜNER der Wahl zu stellen, weil er genau weiß, daß er als solcher nicht einmal 10% bekäme, also streift er skrupellos das fadenscheinige grüne Mäntelchen ab und mimt den seriösen, harmlosen bürgerlichen, freundlichen weisen Opa. Sollte es wirklich in Ö so viele Idioten geben, die ihm auf den Leim gehen?

    An van der Bellen ist alles Lüge und Falschheit. Und daß das "Flüchtlingskind" jetzt plötzlich die HEIMAT entdeckt, ist ja zum Wiehern!



    • Ingrid Bittner

      @Undine: Van der Bellen ein Grüner? Ich glaub das immer weniger, so wie er sich gestern wieder bei der SPÖ eingeschleimt hat, ist das grün irgendwie unglaubwürdig. Er hat ja auch gesagt, er sei bei der SPÖ nie ausgetreten, er wurde hinausgeschrieben oder wie er es genannt hat. Im Grunde wird seine politische Heimat halt noch immer die SPÖ sein.
      Eins hat mir gestern bei der Frau Dr. Griss gefallen, dass sie die Gewerkschaft angesprochen hat, die Hundstorfer auch finanziert. Natürlich die Fraktion sozialistischer Gewerkschafter - das ist ja ganz was Anderes, hahaha.
      Das "Flüchtlingskind" find ich auch zum Spei... und dass da gestern gleich zwei "Flüchtlingskinder" auf einem Haufen waren, und das beide im 8. Lebensjahrzehnt, eigentlich unfassbar, was sich da abspielt.
      Zwei starrsinnige alte Männer un d die wollen über die Zukunft unseres Landes reden, es ist nur mehr ein Theater.
      Zum Säulenheiligen Broda hätt ich noch eine Frage: lt. einem posting in einer Tageszeitung hat der als KP - Mitglied in Ried eine eigenartige Vergangenheit, Näheres war darüber nicht zu lesen. Wissen Sie vielleicht da etwas, wär doch interessant, wie die Vergangenheit des Säulenheiligen ausschaut.

    • Undine

      @Ingrid Bittner

      Die Brüder Christian und Engelbert BRODA waren ziemliche Früchtchen---beide Erzkommunisten, beide gefährlich. Engelbert war russischer Spion.

  38. Patriot

    Im Falle der SPÖ ist es noch einfacher. Denen ist der Grünfaschist von vornherein lieber, weil der grüne Rassist gegen das eigene Volk würde der FPÖ auch bei 40% den Regierungsauftrag verweigern, und gemütlich eine rauchen gehen. Staatsnotstand, Unruhen und Chaos wären diesem Altantifanten völlig wurscht, da lebt er erst richtig auf. Der traurige Dackel Hundstorfer würde so etwas nie durchziehen.

    Letztendlich würde dann das Feigmandi mit 22% plus ÖVP-Resten und grün-pinken Futtertröglingen weiterhin eine Regierung bilden.

    Die Wähler sind erwachsen. Die Tatsachen sind alle lange bekannt. Wenn der grüne Faschist eine Mehrheit bekommt, wenn die linke Propaganda weiterhin zieht, dann soll es so sein. Interessant wird auch das Verhalten der ÖVP in einer Stichwahl zwischen Hofer und dem Faschisten sein. Ich habe da so eine dumme Ahnung.



  39. Josef Maierhofer

    Klar, jetzt geht es ans Eigemachte, da müssen sich alle linken (Parteien) auf ein 'Packl hauen'. Klar, da muss der linke ORF 'propagandisieren'.

    Bleibt zu hoffen, dass die Österreicher wählen und nicht die linken Parteien.

    Mehr Bewies, dass alle Parteien, außer Team Stronach und FPÖ, links sind, kann es gar nicht mehr geben.

    Ich wünsche den Österreichern und Herrn Hofer, dass ihn die Menschen in Österreich wählen, am besten gleich im 1. Wahlgang.

    Diese FPÖ-, Strache- und Kickl-verteufelungen mögen alle ins Leere laufen, denn sehr viele Menschen wissen bereits, wo die Wahrheit liegt und wo die Ideologie liegt.



    • glockenblumen

      @ Josef Maierhofer

      das hoffe ich auch inständigst!! Alles andere treibt Österreich in den Abgrund.

      Dieser widerwärtige VdB mitsamt seinem Grüninnen-Emanzengeschwader schreckt sicher vor nichts zurück.
      So wie auch alle anderen Tattergreise und -innen GEGEN Österreich agieren, als hätten sie gar nichts mehr zu verlieren.......

  40. Bob

    Es ist unglaublich wie sich der linxfaschistische linke Pöbel in allen Parteien vermehrt. Das gefährliche an ihnen, das sie im Schafspelz verkleidet daherkommen.
    Liberale Bürgerliche muß man mit der Lupe suchen.



  41. eynhuf

    Ein Bundespräsident sollte sein:

    1. ein Retter des Planeten Erde
    2. ein herausragender Willkommenskultureller
    3. ein Nichtraucher als Vorbild für unsere Schülerinnen
    4. eine Frau

    Während Herr Bellen bei den Punkten 1. und besonders 2. hervorragend abschneidet, versagt er bei den Punkten 3. und 4. kläglich.
    Vor allem den letzten Punkt muss man ihm ankreiden, da seine Partei das Geschlecht längst als soziales Konstrukt erkannt hat, er aber nie versucht hat, sein eigenes auch entsprechend anzupassen.



  42. Undine

    Gibt es eine Möglichkeit zu überprüfen, wie viele "Österreicher mit Migrationshintergrund" per BRIEFWAHL gedungen werden, um bei Hundstorfer oder van der Bellen ihr Kreuzerl zu machen? Ich stelle mir vor, daß Rot und Grün da gerne Nachhilfe geben und den Analphabeten die Hand führen, damit das Kreuzerl auch beim "richtigen" Kandidaten gemacht wird.
    Ich traue Rot und Grün jede Niedertracht zu.



    • Obrist

      Man denke nur an den massiven Wahlbetrug bei den letzten Wienwahlen- jetzt haben sie es perfektioniert.

    • Ingrid Bittner

      Da braucht man gar nicht so weit zu denken. Es gibt ja auch die "fliegende Wahlkommission".
      Man schaue doch in den Alters- und Pflegeheimen - da funktioniert's auch nur, wenn die sogenannten Wahlzeugen vif genug sind und sich nicht "abschassln" lassen. da heisst's dann so nett, es genügt ja, wenn einer hineingeht, man kann ja die Leute nicht aufregen und so weiter und so fort... Wenn da ein Wahlzeuge nicht gut genug aufpasst und alles protokollieren lässt, was ihm/ihr komisch vorkommt, dann darf man sich nicht wundern, wenn.

  43. Erich Bauer

    Atemberaubend vor allem, dass sich ALLE Kandidaten einem peinlich, bis widerwärtigen ORF-Spektakel-Schwachsinn stellen... NIEMAND braucht das. Weder die Kandidaten, noch die Wähler...

    Es wäre an der Zeit, dass die Kandidaten zum nächsten "Dancing Star"-Termin auftreten... Die Publikumsquote soll entscheiden.



  44. El Capitan

    Völlig richtig.

    Es läuft auf den Rotgrünen contra Blauen hinaus. Nach der Vorwahl kommt die Burschenschafter- und Faschismuskeule und zwar mir hemmungsloser Brutalität.

    Hofer hat nur dann eine Chance, wenn die FPÖ die Migrantenkarte spielt. Ein Hoffen auf die ÖVP ist vergeblich. Die sind naiv genug, van der Bellen zu empfehlen. Da wählen eher viele Rote den Hofer.



    • Politicus1

      genau so ist es, daher sehe ich nur EINE Möglichkeit, VdB von der Hofburg fernzuhalten:
      Man muss jetzt schon im ersten Wahlgang strategisch wählen!
      Und das heißt: Dr. Griss.
      Sie MUSS in die Stichwahl kommen, denn nur sie hat dann die Chance VdB zu schlagen.

    • Nestor 1937

      Politicus 1

      Sie haben vollkommen Recht. Aber leider erkennen hier einige nicht die zwingende Logik einer strategischen Wahl. Das erhöht ungewollt die Chancen des VdB im 2. Wahlgang !

  45. brechstange

    Der VSE-Van der Bellen und der Nicht-VSE-Hofer in der Stichwahl. Spannend.
    Das ist gleich eine Vor-Abstimmung für oder gegen Vertiefungen der EU: Ein Anzeiger zur bevorstehenden Volksabstimmung zu den Vertiefungen der EU.
    Ob die Menschen dem Van der Bellen mit seiner für den Wahlkampf entdeckten Heimattümelei und Aufflackern eines Chauvinismus auf den Leim gehen, wird sich zeigen. Für dumm verkauft, komme ich mir schon vor.

    Wunsch der europäischen Zentralisten jedenfalls ist eine Große Koalition (Rot, Schwarz) mit einer starken Stimme für Vereinigte Staaten von Europa als Bundespräsident. Dafür werden sie mit allen Mitteln kämpfen und möglicherweise auch gewinnen.

    P.S.: VSE = Vereinigte Staaten von Europa



  46. Undine

    Also, ich hab' mir gestern dieses Theater angesehen und fand es ERBÄRMLICH und PEINLICH! Was da erwachsene Menschen mit schlecht verstecktem Haß einander an Gemeinheiten an den Kopf warfen, hat mich schockiert. Besonders gemein und niederträchtig waren van der Bellen und Hundstorfer. Hätte ich mich nicht ohnedies längst für Norbert HOFER entschieden, hätte dieses Kasperltheater, bei dem er als positive Ausnahme gewirkt hat, mich von ihm überzeugt.

    Sowohl Leitner als auch Zimmermann setzten die alte ORF-Methode fort, den FREIHEITLICHEN nie ausreden zu lassen. Objektivität ist und bleibt im ORF ein Fremdwort.

    Aber was mich am meisten schockiert hat, war die ausgesucht stramm links ausgerichtete Schar an JOURNALISTEN, die den ORF-Auftrag ausführte, nur ja kein gutes Haar an HOFER zu finden. Sogar die Schweizerin blies in dieses Horn. Was für Sammelsurium an linken Vasallen!

    Van der Bellen war dermaßen hundsgemein und so falsch wie die sprichwörtliche Schlange. Hundstorfer war hilflos zum Quadrat. Khols so dick aufgetragenes übersteigertes Selbstbewußtsein war völlig unangebracht, ja, abstoßend, Frau Griss war sympathisch, aber für mich dennoch nicht überzeugend. Also bleibt nur der einzig wirklich sympathische Hofer, der sich sehr gut geschlagen hat bei all dem Haß, der ihm vor allem von van der Bellen, der wie ein uralter kranker mieselsüchtiger Mann gewirkt hat, entgegengeschlagen hat.

    Alles in allem war es eine Farce---eine Peinlichkeit für den ORF, sehr stümperhaft und hilflos durchgeführt, aber einig im Kampf gegen HOFER! Ein zweites Mal werde ich mir so einen Unfug "Marke ORF" nicht mehr antun. Der ORF will van der BELLEN durchsetzen---diese verkrampften Bemühungen sind widerwärtig zur höchsten Potenz. Mögen diese Bemühungen VERGEBLICH sein!



    • Charlesmagne

      Muss er auch um den Privilegienstadel noch ein paar Jahre zu retten!

    • Riese35

      Ganz genau so habe ich diese Runde empfunden. Allerdings habe ich auch den Eindruck, daß Hofer gegenüber dieser Meute noch Potential zur Verbesserung hätte. Manchmal ist er mir zu viel auf diese untergriffigen Angriffe eingestiegen. Z.B. bei der Diskussion um den Waffenbesitz. Er hat auf mich ein wenig zu ehrlich und zu wenig angriffslustig gewirkt. Angriff wäre die beste Verteidigung. Und ich rechne wie AU damit, daß es nach der Stichwahl erst richtig losgehen wird. Und so manche Wortmeldung des Wirtschaftsprofessors VdB hinterläßt halt doch den Eindruck höherer Kompetenz, kann er doch auch auf eine akademische Karriere zurückblicken und auf dieser Ebene "überzeugend" argumentieren und damit vor allem tief in ÖVP-Schichten eindringen.

      Ob ein Waldheim-Effekt wiederholbar wäre, wage ich zu bezweifeln. Die Kriegsgeneration gibt es fast nicht mehr. Dafür haben wir große Wählerscharen, die auf Tarnen und Täuschen hineinfallen. Die Argumentation unseres Blogmeisters ist meines Erachtens nicht vom Tisch.

      Das Problem ist, daß eigentlich alle anderen unwählbar sind. Leider auch Griss, die sich sehr ins linke Eck bewegt hat. Kompetenz für dieses Amt hätte sie, nur erschrecken so manche ihrer Einstellungen, die mittlerweile sichtbar geworden sind. Ihr Anbiedern an die NEOS hilft ihr sicher nicht. Damit fährt sie ein Minderheitenprogramm, das nicht mehrheitsfähig ist.

      Möglicherweise ist sogar ein VdB als BP besser, denn dann hätte man den nötigen Reibebaum, was möglicherweise ein gutes Wahlergebnis bei den nächsten NR-Wahlen fördern könnte. Nur durch welche Niederungen man bis dahin noch durch muß, wäre die Frage.

    • differenzierte Sicht

      Busek für Griss: Ein gewichtiger Grund sie nicht zu wählen!!

    • Politicus1

      zu den Journalisten:
      Verehrte Undine, nennen Sie mir doch einen oder zwei nichtlinke Journalisten?
      Nicht einmal im Pressereferat der Kath. Kirche werden Sie einen finden.
      Natürlich hätte man Dr. Unterberger einladen können - aber den hätte Hundstorfer sofort abgelehnt, was für Wrabetz ein Befehl gewesen wäre ...

    • Vayav Indrasca

      "Aber was mich am meisten schockiert hat, war die ausgesucht stramm links ausgerichtete Schar an JOURNALISTEN" –

      Liebe Udnine, wissen Sie nicht, dass es hierzulande nur solche Journalisten gibt? Wo hätte man andere finden sollen?

  47. Sensenmann

    Hofer hat dem Bolschewiken gezeigt, was er von dessen verlogener Kampagne hält. Der Lack des lieben Opa, der so staatstragend ist, blättert ganz gewaltig. Seine antidemokratische Gesinnung hat er ihm ganz schnell um die Ohren gehauen. Souverän und unaufgeregt.

    Dem passten seine bolschewistischen Sager von früher gar nicht, und er log, daß sich die Balken bogen.
    Natürlich hat der alte Bolschewik gefordert, das Bundesherr der UNO zu unterstellen und zu halbieren. In seinem eigenen Pressedienst!
    http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_19981114_OTS0029/van-der-bellen-fordert-halbierung-der-staerke-des-bundesheers

    Ja, so ein Sozi lügt eben, sobald er sein dreckiges Maul aufmacht! Grüne Sozis sind da keinen Deut besser!

    Ein Ökobolschewik eben. Der aber von Teilen der ÖVP ganz offen unterstützt werden wird. Wie schon von diesem Kryptobolschewiken Buschek, der aus seinem Herzen keine Mördergrube machte. Aber derlei Gestalten sind in der "bunten" ÖVP ja mittlerweile die Norm.
    Dieser Khol wird unter 12% bekommen und damit endgültig die Latte für die nächsten Wahlergebnisse der ÖVP legen.

    Die mißratenen Bürgersöhnchen und die nach allen Richtungen offenen höheren Töchterln werden den alten Bolschewiken wohl wählen.
    Ob er in ganz Österreich eine Mehrheit bekommen kann, wird sich zeigen.

    Es reicht in der Stichwahl eine Stimme mehr für Hofer.
    Sollen sich alle Antimarxisten zusammentun und dafür sorgen, daß es dafür reicht!



  48. Susanne

    Ja, während die beiden erst- und zweitplatzierten Kandidaten am 24. April ziemlich sicher bereits feststehen, wird die Stichwahl im Mai wirklich spannend werden. Ich finde mich schon damit ab, dass VdB der neue Hofburgkaiser wird. Kaputt machen kann er ja nichts, denn dazu hat dieses Amt zu wenig Rechte und Pfichten. Auch das käiserliche Mobiliar wird nicht beschädigt werden, denn VdB hat sich dem Tabakkonsum schon entsagt.



    • Cotopaxi

      Man darf nicht vergessen, dass mit Bellen eine ganzer Haufen (Team, Berater, neue Beamte) von Grünfaschisten in die Hofburg einziehen würde. Die werden schon ihre Spuren auf lange Zeit hinterlassen.

    • Charlesmagne

      Meine erste Befürchtung als das Kandidaten"grusel"kabinett (Hofer ausgenommen) komplett war, scheint sich zu bewahrheiten. Ich glaube auch, dass ähnlich wie bei der Wienwahl, viele einen FPÖ Kandidaten als Gewinner verhindern werden wollen, auch wenn sie dafür einen durch und durch Roten (interessante Botschaft an SPÖ Wähler gestern im TV - er hätte Prammer unterstützt) als Präsidenten erhalten.

    • M.S.

      @Cotopaxi

      ***************
      Das sind dann solche, die mit dem Ruderleiberl beim Staatsempfang herumlaufen.

    • Riese35

      @Susanne und Cotopaxi: Sehe ich ganz genau so. Die internationalen "Aktivisten", die immer wieder Österreich "besuchen" (sie z.B. NOWKR), werden dann in der Hofburg ihre Heimstätte haben.

      Paradox ist auch, daß wahrscheinlich beide Aussagen gleichzeitig zutreffen:
      1) Gegen Hofer hätte VdB die besten Gewinnchancen
      2) Gegen VdB hätte Hofer die besten (allerdings niedrigen) Gewinnschancen

  49. Anonymer Feigling

    In der Diskussion hat Herr Bellen wieder einmal deutlich gesagt, was er unter Heimat versteht: Heimat ist da, wo es mir gut geht, wo ich mich wohl fühle.

    Das ist eine sogenannte "Schönwetterdefinition". Wenn man den Satz logisch fortführt, kommt Folgendes heraus: "Und wenn es mir nicht gut geht, dann packe ich meine 7 Sachen und ziehe weiter." (So wie die Heuschrecken, nachdem sie ein Feld kahlgefressen haben.)
    Dass Herr Bellen, der selbst ein Flüchtlingskind ist, so eine Schönwetterdefinition von sich gibt, ist nicht verwunderlich.

    Die richtige Definition von Heimat lautet: "Heimat ist jenes Land, das ich (nicht nur) in schweren Zeiten bereit bin zu verteidigen."

    Schade nur, dass Hofer in der Diskussion nicht diese Definition gebracht hat. Daraus lässt sich leicht ableiten, wer wirklich Charakter hat.



  50. Bob

    In der gestrigen ORF Sendung war interessant zu beobachten, wie die Moderatoren, auch wenn Hofer nicht dran war, die Fragen so stellten, das man möglichst immer die FPÖ anpatzen konnte.
    Selbst die Pausenjournalisten waren eine Ansammlung von Linken Schreiberlingen,daß einem schlecht wurde.
    Trotz dieser Umstände hat sich meiner Beobachtung nach, Hofer hervorragend geschlagen, und bleibt nach dem Ausschlußverfahren der einzig wählbare Kandidat.



    • Charlesmagne

      Beim Verhältnis linker Schreiberlinge zu anderen (wenn es sie überhaupt gibt), kein Wunder!!!!!!!!!!

  51. Obrist

    Die Aufstellung vorwiegend alter und politisch abgetakelter Kandidaten spiegelt die reale Wertschätzung des Bundespräsidentenamtes durch unsere Nomenklatura wieder. Der untote Salonkommunist, ein brutaler roter Bonze (den sollten Sie einmal persönlich erleben!), ein schwarzroter Möchtegernmachiavelli, eine ihrer politischen Ausrichtung noch nicht ganz bewusste vertrocknete Jungfer sollen einen nahezu jugendlichen und geistig hellen Kandidaten auf die hinteren Ränge verweisen. Sollte Hofer das Unerwartete gelingen wird noch am Wahlabend die Diskussion über die Sinnhaftigkeit des Präsidentenamtes mit der Forderung nach seiner sofortigen Abschaffung losgehen, nicht ohne mit allen Instrumenten der Lügenpropaganda im Ausland für die Ächtung unseres Staatsoberhauptes auf Amtszeit zu sorgen. Ich persönlich finde diesen Mann mit seiner interessanten und skandalfreien Lebensgeschichte durchaus für wählbar, umso mehr als er die (wenn auch in der Minderheit befindliche) Gruppe der schaffenden Nettozahler am ehesten repräsentiert. Rechnet man damit, dass ein großer Teil der Alten und der Bildungsfernen der Wahl fernbleiben, bestehen durchaus Chancen. Vielleicht vermag ein derartiges Gewitter dieses korrupte mafiöse Gefilz, das sich in den letzten Jahren unseres schönen Landes bemächtigt hat, in seinen Grundfesten erschüttern und- hoffentlich zum Einsturz bringen.
    Nur sollte die FPÖ ihren Wahlkampfmanager feuern - und die schrecklichen Plakate durch solche mit einem Mix der Sujets der Konkurrenz ersetzen - und auf seine jugendliche Dynamik hinweisen! Auch, wenn ich selbst schon den Fuffziger überschritten habe: Ich kann keinen gnädig und dümmlich lächelnden Opi (oder Omi) als höchsten Repräsentanten meines Staates mehr ertragen!



    • Anonymer Feigling

      > Ich persönlich finde diesen Mann mit seiner interessanten ... Lebensgeschichte ...

      Wenn man bedenkt, dass Hrn. Hofer eine vollkommene Querschnittslähmung diagnostiziert durch und er jetzt wieder fast wie ein Wieserl durch die Gegend läuft, dann gilt er doch als ein Symbol für HOFFNUNG. Hoffnung, dass man auch scheinbar aussichtslose Situationen überwinden kann.

    • Charlesmagne

      Bin schon im Alter der Opis, geht mir aber so wie Ihnen, liebe @Obrist!

    • franz-josef

      Letzter Absatz von Obrist: Zustimmung. Die Plakate Hofers wirken auf mich, als hätte sie jemand gestaltet, der ihn nicht leiden kann.
      Ich hab es schon einmal geschrieben - Binsenweisheit aus der Werbebranche, daß nach links guckende Gesichter die Vergangenheit repräsentieren, nach rechts u bes nach rechts oben aber in die Zukunft schauen. Es handelt sich um eine auf das Unbewußte abzielende Wirkung, der man sich rational nicht entziehen kann. Sie passiert unabänderlich. Schauen sie sich die erste "Erfahrung"-Serie von Khol an - da schaut er versonnen - nach links! Schließlich hat er die Erfahrung aus seiner vergangenen Zeit gewonnen, das kommuniziert das Plakat dem Betrachter - Bild paßt zu Text. Und kurz darauf kam ein offen-direkt schauendes Porträt mit einer Vertrauen suggerierenden Mimik - als Bestätigung der in der Vergangenheit gesammelten Erfahrung.

      Das ist wirklich psychologisch perfekt gemacht.

      Aber die Hofer-Plakatserie mit einem süßlich lächelnden Gesicht, das "zurück" schaut - das ist dieses Mannes, der sich tapfer schlägt, einfach unwürdig, was da dilettiert wird. Schade.
      Ich habe im Blog gelernt, daß Freud hier nicht geschätzt wird. Dennoch sei es gesagt: er hatte Recht mit seiner Erkenntnis, daß das, was wir über unsere Motivation zu wissen glauben, lediglich die Spitze eines Eisbergs ist. Was wir nicht erahnen,unsere Entscheidungen und Ziele aber beeinflußt, liegt zu - plakativ gesagt - sieben Zehntel unter Wasser, ist unbewußt begründend und der Ratio nicht zugänglich, aber umso unausweichlicher und oft auch durch nachträgliche rationale Änderungsversuche nicht korrigierbar. Das unsichtbare/unbewußte Schiff hält Kurs. (Dazu gäbe es natürlich noch vieles an Wenn-und-Aber zu erörtern. Ich wollte hier lediglich einen Beitrag betr. Manipulationsmöglichkeit durch geschickt und gekonnt angewandte pychologische Erkenntnisse leisten und harre gefaßt der dräuenden Strafen :-) )
      Täglich -zigfach zu beobachten, auch an einem selbst.

    • Wyatt

      @ franz-josef,
      ja,************* - da ist sicher vieles dran, am Unbewussten!
      (don't sell the steak, sell the sizzle)

    • franz-josef

      @ Wyatt

      You`re sizzlingly right

      :)

  52. Politicus1

    Busek hat völlig recht!
    Um eine Stichwahl VdB gegen Hofer, in der VdB mit den Stimmen der vereinten Linken, der AntiFa und auch der vielen FPÖ-Gegner in der ÖVP, der Sieger wäre, gilt es Dr. Griss in die Stichwahl kommen zu lassen.
    Dr. Griss ist die einzige, die in einer Stichwahl gegen VdB siegen kann.

    Busek hat das erkannt, wie auch viele ÖVP-Wähler (wie sonst hätte Khol so schlechte Umfragwerte?).
    Die völlig strategielos dahin taumelnde ÖVP-Führung leider nicht ...



  53. Anonymer Feigling

    Jeder Mensch sucht in Notsituation nach Strategien, um sein Leben ertragbarer zu machen.

    Falls Herr Bellen Präsident werden sollte, Gott behüte, bleibt mir nur noch die Hoffnung, dass er die volle Amtsdauer nicht durchstehen wird, so müde und langsam wie er in den Diskussionen wirkt.

    Und wenn ich sein Gesicht auf den Plakatwänden genauer studiere, dann werde ich das Gefühl nicht los, dass da schon der Lungenkrebs aus ihm spricht.

    Herr Bellen, rauchen Sie ruhig weiter!



  54. Leopold Franz

    Gute Analyse, um den Salonbolschewiken an die Machthebel zu bringen hat sich das Medienkartell sicher einiges überlegt. Die sind ja gut vernetzt, wahrscheinlich zieht der Geschäftsführer der Grünen Wallner die Fäden. Das ist ja ein Typ wie Nicolo Macchiavelli.
    Für mich käme außer Hofer noch Khol in Frage, aber der scheint derzeit abgeschlagen und würde in der Stichwahl einer ähnliche Medienkampagne gegenüberstehen, also Hofer. Bei Griss schaffe ich leider nicht über meinem Schatten zu springen und sie aus taktischen Gründen zu wählen, sie mag bürgerlich sein, befindet sich aber im mittellinken Bereich der "Zivilgesellschaft". Allein ihre Mitarbeit im Presserat irritiert.
    Beim rotgrünen "Unabhängigen" stellt sich die Frage, ob er überhaupt diesen Wahlkampf durchhält. Wenn jemand 50 und mehr Jahre Kette raucht, ist der normalerweise ein körperliches Wrack. So schaut er auch irgendwie aus.



  55. differenzierte Sicht

    Das ist auch meine Befürchtung, obwohl sich Hofer V.d.B. :-((( für die Stichwahl als Gegner wünscht.



  56. Cotopaxi

    Wenn es der ÖVP ein politisches Anliegen wäre, den grünfaschistischen Bellen zu verhindern, müsste sie dann nicht ihren aussichtslosen Khol zurückziehen und Griss unterstützen? Sie müsste nur auf Khols Frau hören, die bereits zu dieser Einsicht gekommen ist.
    Hofer zu unterstützen kommt den eingebildeten, selbstverliebten "Bildungsbürgern" und "Wertkonservativen" wahrscheinlich ohnedies nicht in den Sinn.
    Schade, die Schwarzen Lemminge ziehen weiter dem Abgrund zu und reißen uns alle mit.



  57. simplicissimus

    "Van der Bellen hat nur gegen Hofer Siegeschancen und nicht gegen Khol oder Griss."

    ???

    Wer sagt das?

    Bitte nicht mit Gewalt die konservativen Wähler vom einzigen glaubwürdigen Kandidaten ablenken!

    Es stimmt zwar, daß die Etepetete- Fraktion der Bürgerlichen mit "Igitt" lieber jeden Maoisten oder Stalinisten wählt, als einen Freiheitlichen, aber das ist kein ewiges unumstößliches physikalisches Gesetz.
    Besser wäre, die Vorzüge von Hofer herauszuarbeiten und ganz selbstverständlich zu argumentieren, daß er DER KANDIDAT ist, glaubwürdig, im Gegensatz zum Muslimaffinen Khol und der pinken Griss.

    Wie lange wollen wir noch eine Fortführung der GROKO in leicht verändertem Mäntelchen? Mit triefendem Verständnis für jedes Gutmenschenthema bei gleichzeitiger Ignoranz der harten Entwicklung in Gesellschaft und Finanzbereich?



    • FranzAnton

      Viele Menschen haben unsere herkömmliche Poltikergarde gründlichst satt; Hofer aber vermittelt mir den Eindruck, daß er sich nicht gängeln lassen würde, zwar von überhaupt Niemandem, und meine, daß viele Andere ihn ebenso einschätzen.
      Auf den Punkt gebracht: Kadavergehorsam gegenüber seiner Partei dürfte nicht zu seinen Eigenschaften gehören - was als Voraussetzung für einen guten Präsidenten gelten muss. Wie denkt die Wählerschaft beim aktuellen BP aber wohl in dieser Hinsicht?

  58. FranzAnton

    Ausgezeichnete Analyse eines politpsychologischen Durchblickers. -
    VdB als BP wäre wohl ein williger Abnicker sämtlicher marxismusaffiner, für Österreich und seine Menschen im Endergebnis schädlicher politischer Agenden; zwar nicht nur seiner ideologischen Prägung, sondern auch seines Alters wegen; er wirkt müde, und besäße wohl nicht mehr die Kraft, sich - von ihm als solche erkannten - Fehlentwicklungen entgegenzustemmen.
    So eine korrektive Einflußnahme eines Bundespräsidenten erscheint aber, besonders angesichts der aktuellen, sehr schwierigen politischen Situation in Ö und der EU, als besonders wichtig, und wird wohl auch von großen Teilen der Bevölkerung so gesehen. Und, traut er sich mehr als eine Amtsperiode selber zu?
    Österreich braucht einfach ganz dringend einen kraftvollen Bundespräsidenten; Khol, Griss und Hofer könnten m.E. solche sein, wobei für Hofer nicht nur seine Jugend, sondern auch sein Eintreten für Direktdemokratie spricht; an zweiter Stelle stünde für mich Griss (leider hat sie zu viel linken Zeitgeist inhaliert, setzt sich aber pro Direktdemokratie ein.)



    • Sensenmann

      "Griss...zuviel linken Zeitgeist inhaliert"
      Na DAS kann man ja sagen! Ein Geschwurbel gegen Hofer, keine Festlegung auf irgendwas.
      Ach ja: Der legale private Waffenbesitz macht ihr Sorgen, der Staat ist ja dazu da, die Bürger zu schützen. Das klappt ja wie man an der rasant steigenden Zahl von Österreichern merkt, die Opfer von Verbrechen werden, im Sozi-Staat ganz ausgezeichnet!
      Der illegale Waffenbesitz macht ihr natürlich keine Sorgen, auch der mohammedanische Terror nicht.

      Ihre Maske ließ die Täterin im Talar aber gestern endgültig fallen.
      Sie fragte Hofer, ob er sich denn über ein Urteil des VfGH hinwegsetzen würde. Hofer sagte, daß das natürlich gehe, denn mit 2/3 Mehrheit können alles ausgehebelt werden.
      Dem widersprach sie in der für die Sozi-Justiz typischen Anmaßung! Die Richter bestimmten, was letztlich geltendes Recht sei!

      Die Täter im Talar glauben nämlich allen Ernstes, sie könnten Recht setzen! Und sie schaffen es bei dummen Politikern das als neue Wahrheit zu etablieren.

      Daß dies in einer Demokratie NUR und AUSSCHLIESSLICH das Volk direkt oder durch seine gewählten Vertreter macht, haben diese Usurpatoren der Rechtssetzung längst verdrängt!

      Es wird Zeit, den Richtern zu zeigen, daß einer Demokratie ihre Kompetenz beim Auslegen und Sprechen von Recht endet und daß das letzte Wort noch immer der Gesetzgeber hat!

      Kurzum: Eine typische linke Etatistin. Solche brauchen wir nicht mehr, diese Generation soll abdanken.

    • Charlesmagne

      @ sensenmann - genauso ist es!!!!!!!

    • Riese35

      @Sensenmann: >> "Hofer sagte, daß das natürlich gehe, denn mit 2/3 Mehrheit können alles ausgehebelt werden."

      Ist das nicht laufende österreichische Praxis?





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