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Spendengeld, Steuergeld und die „Flüchtlinge“

Großer Wirbel im ganzen linken Lager und damit auch in den meisten Medien: Das Innenministerium will nur noch die Differenz zwischen den bei diversen NGOs für diesen Zweck eingegangenen  Spenden und den Kosten der Asylantenbetreuung zahlen. Es fordert daher den durch Spenden gedeckten und dennoch auch aus Steuergeldern an die Caritas, Rotkreuz oder Volkshilfe bezahlten Betrag zurück. Richtig oder falsch? Rational und ethisch analysiert haben wohl weder Innenministerium noch die NGOs recht.

Die richtige Antwort lautet wohl ganz anders. Aber zuvor einige andere wichtige Aspekte des Problems:

  • Zum ersten wird um den Umfang der bei SPÖ-Volkshilfe, Rotem Kreuz & Co eingegangenen Spendenbeträge ein großes, aber eigentlich untragbares Geheimnis gemacht. Es wäre demokratiepolitisch und gegenüber den Spendern nämlich total legitim zu erfahren, wieviel Geld denn den Österreichern die Bereicherung durch die Völkerwanderung eigentlich wert gewesen ist. In der Selbstdarstellung der Flüchtlingsorganisationen wird zwar immer so getan, als ob gigantisch viele Landsleute die Zuwanderung aktiv unterstützt hätten. Aber nur eine Veröffentlichung aller Zahlen würde dies durch harte Fakten beweisen. Und nur dadurch würde die ständig wiederholte Behauptung glaubwürdig, dass Zehntausende so wie Heinz Fischer begeistert auf Bahnhöfen oder sonstwo „Willkommen“ gerufen hätten.
  • Zum zweiten ist auffällig, dass seit mehr als drei Monaten nirgendwo mehr ein Spendenaufruf für die „Flüchtlinge“ zu hören oder lesen ist. Die Caritas zum Beispiel sammelt für Flüchtlingslager im Libanon, aber nicht für solche in Österreich. Ein Grund für dieses auffällige Verhalten ist nie genannt worden – auch wenn ihn alle ahnen.
  • Zum dritten ist es ein Skandal, dass die Verträge zwischen Ministerium und den NGOs nicht komplett offengelegt worden sind. Eine solche Offenlegung sollte immer unverzichtbarer Bestandteil der von der Politik ständig behaupteten „Transparenz“ sein, wenn es um Steuergelder geht. Und für die Spenden-NGOs, wenn es um Spendengelder geht.
  • Zum vierten kann nur an Hand dieser Verträge die Rechtslage geklärt werden. Sollte da drinnenstehen, dass die Republik die Differenz zwischen dem Spendeneingang und den Kosten zu decken hat (aber sonst nichts), dann hat das Ministerium nicht nur das Recht, sondern auch die rechtliche Pflicht, den zuviel gezahlten Betrag zurückzufordern. Da mögen die „Willkommen“-Medien noch so aufjaulen. Aber es ist wohl kein Zufall, dass die NGOs den Weg über die Medien statt über die rechtliche Klärung gehen. Oder gar über ein "Gutachten" des im Dienste des ominösen Anwalts Lansky stehenden Juristen Heinz Mayer in Auftrag zu geben.
  • Zum fünften hätten die Spendenkassierer von Anfang an den Zahlenden klarmachen müssen, dass diese nicht für die Asylantenquartiere zahlen, die nach NGO-Willen ganz der Bund zahlen soll, sondern dass sie im Grund nur den bedachten Organisationen ein Körberlgeld zukommen lassen. Wenn sie das aber bewusst verschleiert haben, dann wäre das ein ziemlich mieser Trick.

Wie viel Steuergeld ist legitim?

Aber was wäre eigentlich jenseits der rechtlichen Klärung und der Forderung nach Transparenz richtig? Wie viel der Flüchtlingskosten soll aus Steuergeldern und wie viel aus Spendengeldern gedeckt werden?

Unbestreitbar ist: Je aufwendiger und großzügiger die Betreuung und Versorgung der „Flüchtlinge“ ist, umso mehr Migranten kommen. Das entspricht aber nicht der seit einigen Wochen geltenden neuen Regierungslinie und dem seit Monaten klaren Willen einer Mehrheit der Österreicher. Daher ist überhaupt die Verwendung von Steuergeldern für diesen Zweck extrem problematisch, egal ob es um die direkten oder indirekten Kosten geht.

Viele Linke treten aber massiv für eine möglichst große Immigration und deren Finanzierung aus Steuergeldern ein. Dürfen sie ignoriert werden, gleichgültig ob sie aus Antifa-Hass auf jede Österreich-Identität oder auch nur deshalb dieser Meinung sind, weil FPÖ und große Teile der ÖVP anderer Meinung sind? Das dürfte in einer Demokratie erst dann Relevanz haben, wenn auch die Mehrheit der Wähler diese Haltung teilt.

Nächstenliebe ist ein rein persönliches Gebot

Was ist jedoch mit jenen, die sich als Christen auf Grund des Nächstenliebe-Gebots der Bibel zur unbegrenzten Aufnahme von Flüchtlingen verpflichtet fühlen? Das ist zwar eine prinzipiell edle Einstellung. Sie wird aber nur von einer kleinen Minderheit der österreichischen Christen vertreten. Sie bedeutet nämlich de facto 100 Prozent Emotion und null Prozent Rationalität. Denn Rationalität würde zwar für großzügige Hilfe vor Ort, aber gegen die Völkerwanderung mit all ihren auch für das europäische Christentum fatalen Folgen eintreten.

Vor allem sollten diese Christen so ehrlich sein zuzugeben, dass das Nächstenliebe-Gebot der Bibel ein rein individuelles, ein persönliches ist. Dass hingegen an keiner einzigen Stelle vom Staat etwas Derartiges oder Ähnliches verlangt wird.

Daher kann auch kein Christ mit gutem Gewissen verlangen, dass der Staat – damit also die große Mehrheit jener Österreicher, die keine Massenzuwanderung wollen, – die Erfüllung des persönlichen Nächstenliebe-Verständnisses eines Teils der Christen zahlen müsse. Wenn Christen wirklich wider alle Vernunft ein solches Verständnis haben, dann haben sie vielmehr auch die Pflicht, dieses auch persönlich zu realisieren.

Das können sie entweder selbst tun, durch Aufnahme und komplette dauerhafte Betreuung von „Flüchtlingen“. Oder sie organisieren das kollektiv über Caritas oder Diakonie. Dann aber dürften diese Organisationen logischerweise überhaupt keine staatlichen Gelder annehmen (und schon gar keine, die nur durch Schulden finanziert sind). Diese Organisationen leben aber in Wahrheit zu über 90 Prozent vom Staat.

Neutral angesichts eines neuen Völkermordes

Und wenn wir von christlicher Hilfsmotivation reden, dann sollten wir auch über die immer intensiver werdende Debatte reden, ob nicht die „Nächsten“ des Nächstenliebe-Gebots für Europas Christen vor allen anderen die arabischen Christen zu sein haben. Noch dazu, da nur gegen diese derzeit ein Völkermord in Gang ist. Wie nun auch die amerikanische Regierung rechtlich ausdrücklich festgehalten hat.

Das ist eine gewaltige Erkenntnis: Wir haben in den Taten des „Islamischen Staats“ den einzigen Völkermord der Gegenwart und jüngeren Geschichte! Dazu kommt, dass der österreichische Gesetzgeber erst vor ein paar Monaten – übrigens wider alle liberale Meinungsfreiheit, aber das ändert nichts am Faktum – gesetzlich ausdrücklich dekretiert, dass das Leugnen eines Völkermords strafrechtlich zu verfolgen ist. Beide Fakten sind gravierend, auch wenn die Gesetzgeber dabei wohl nur an weit zurückliegende Völkermorde gedacht haben mögen.

Jene Menschen aber, die von Republik, Caritas, Diakonie als „Flüchtlinge“ betreut und aufgenommen werden, sind in ihrer ganz überwiegenden Mehrheit sunnitische Moslems. Diese leiden zwar – auch – unter den diversen Kämpfen und der in vielen islamischen Ländern existierenden wirtschaftlichen Not. Sie sind aber eindeutig nicht Objekt eines Völkermordes.

PS: Bei einem neuen Völkermord, so waren sich in den letzten Jahrzehnten übrigens Tausende akademische Gutmenschdiskussionen einig, muss man energischer und früher militärisch eingreifen, als man das bei historischen Völkermorden getan hat. Jetzt haben wir einen neuen Völkermord, der täglich weitergeht. Und was hört man in den akademischen und medialen Vergangenheitsbewältigungs-Diskussionen? Absolut nichts. Dort wird man wohl wieder erst in 30 Jahren darüber debattieren. Dafür scharfsinnig und auf ethisch hohem Ross.

PPS: Hut ab vor Israel: Dieses Land holt mit großer Effizienz in professionellen Geheimaktionen Juden aus bedrohten Gebieten heraus. Wie etwa erst in den letzten Tagen aus dem Jemen.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorBob
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    22. März 2016 07:08

    Vor allem stört mich das ewige Gejammere das sich die Schatzsucher integrieren sollen. Warum, wenn sie nach Beendigung des Krieges wieder nach Hause gehen um ihr Land aufzubauen? Oder stimmt das gar nicht, dann sind die Schutzsuchenden Parasiten die sich hier ein besseres Leben erhoffen, das ja auch legitim ist, aber von der einheimischen Bevölkerung nicht erwünscht wird.
    Wie sollte man eine völlig andere Kultur und Religion integrieren. Die meisten Moslems sehen uns als ungläubige Feinde, die ausgesaugt gehören bis das Wirtstier Tod ist. Leider sind diese Wirtstiere wir Österreicher.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorfenstergucker
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    22. März 2016 11:23

    Nachdem auf Grund der Maßnahmen (Grenzzäune usw.) sowie der ohnehin sehr teuren Veträge mit der Türkei die Flüchtlingsströme zurückgehen müssen, ist es nur logisch, daß auch die Steuergeldleistungen an die NGO's für Flüchtlinge gekürzt werden.
    Was soll daran unredlich sein?
    Endlich ein Finanzminister, der zumindest den Überblick bewahrt.

  3. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    22. März 2016 12:02

    DANKE, liebe ROTE, SCHWARZE und GRÜNE österreichische Politiker, DANKE, liebe EU-Politiker, daß ihr dafür gesorgt habt, daß unsere Kämpfer für den Islam so freundlich und vor allem so UNBÜROKRATISCH an euren Grenzen DURCHGEWINKT wurden, sodaß sie ungestört nach Paris, nach BRÜSSEL reisen konnten! Der Dank Allahs für eure selbstlose UNTERSTÜTZUNG sei euch gewiß! Eure zufriedenen ISLAM-TERRORISTEN

  4. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    22. März 2016 08:42

    Nachdem selbst Herr AU keine Zahlen bekommen konnte, heißt dies, daß die Großkonzerne aus der Sozialindustrie keine öffentlichen Rechnungsabschlüsse legen müssen. Dies ist der wahre Skandal. Jede kleine GmbH eines Handwerkers muss eine testierte(!) Bilanz beim Handelsgericht hinterlegen und diese Bilanz ist öffentlich einsehbar; nicht zuletzt um Geschäftspartner aber auch die Öffentlichkeit über das Wohl und Wehe einer Firma zu informieren.

  5. Ausgezeichneter KommentatorCotopaxi
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    22. März 2016 07:03

    Ein Skandal ist jedoch, dass das Haus Mikl-Leitners vermutlich auf die Berücksichtigung der Spenden verzichtet hätte und erst durch den Finanzminister im letzten Augenblick dazu angehalten wurde.
    Dadurch hätte es den Steuerzahlern sehenden Auges einen hohen Schaden verursacht und den Gutmenschen-Organisationen auch noch einen Rebbach ermöglicht.

  6. Ausgezeichneter KommentatorBrockhaus
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    22. März 2016 08:13

    Ich finde es vollkommen in Ordnung und richtig, wenn die Regierung die Kosten für die Asylantenbetreuung um die eingegangenen Spenden reduzieren will.

    Schließlich ist es bei der Ausgleichszulage, der Mindestsicherung, vormals Notstandshilfe und anderen Sozialleistungen nicht anders. Auch hier werden diese Leistungen um andere Einkommen vermindert.

  7. Ausgezeichneter KommentatorBob
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    22. März 2016 11:06

    Ich glaube, in Anbetracht der Ereignisse in Brüssel, wäre es schön langsam Zeit, daß sich unsere Politiker, allen voran der Kanzleroid, vor der Bevölkerung ihre Fehlentscheidungen zugeben, und sich dafür entschuldigen!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorheartofstone
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    24. März 2016 02:55

    Keine Spenden, keine Entwicklungshilfe etc für mohammedanische Länder. Sollen sich reiche Ölstaaten darum kümmern. Mohammedaner dürfen gerne dort um Asyl betteln. Wir brauchen das islamofaschistische Dreckspack sicher nicht.


alle Kommentare

  1. Bernhard Rohrbeck (kein Partner)
    31. März 2016 21:47

    Wir brauchen ein Transparenz Gesetz. Zahlreiche Organisationen, auch alt -ehrwürdige, betrieben eine politische Agenda des "undue - influence", also ungerechtfertigen politischen Einflusses.
    Die dahinter liegenden Interessen liegen keineswegs in einer gedeihlichen Entwicklung Österreichs, Europas,...

    Es wird Zeit, dass der Gesetzgeber sich dessen besinnt ( schwierig zugegeben, in Zeiten wie diesen), in wessen Auftrag und Vertretung "er" arbeitet.

    Deshalb Transparenz -Gesetz. Finanz-Amts Überprüfungen für alle Vereine, NGO's, "Hilfs"- Organisationen, etc. umgehend.

    • Bernhard Rohrbeck (kein Partner)
      31. März 2016 21:51

      Bei Rechts- Verletzungen, gar Staats- feindlichen Aktivitäten vorübergehende Zwangs- Verwaltung auch für Hilfseinrichtungen die, sollten sie tatsächliche Arbeit leisten, nach Klärung wieder auf ihren eigenständigen Weg entlassen werden können. Bei anderen "NGO's" Prüfung auf den tatsächlichen Zweck der Einrichtung, Geldflüsse aus dem Ausland können ein guter Hinweis sein, dass hier Staaten - feindliche Aktivitäten der einzige Zweck der entsprechenden Organisation sind. Viel Arbeit, aber unbedingt notwendig.

  2. Gennadi (kein Partner)
    24. März 2016 22:27

    Wir haben in den Taten des „Islamischen Staats“ den einzigen Völkermord der Gegenwart und jüngeren Geschichte!

    Hat A.U. solche blöden Bemerkungen nötig?
    Von Mugabe in Afrika, der 3-4 Millionen eigene Staatsbürger ermorden ließ, über Pascha Erdogan, der die Kurden ausrotten will, bis zu Putin, der den Kaukasus menschenfrei bomben will - - -
    alles keine Völkermorde?

  3. bürgerIn (kein Partner)
    24. März 2016 12:47

    heutige schlagzeile der "welt" : "berlins islamistische bewegung wächst sehr dynamisch". das dürfte auch für wien gelten, dank der gezielten nachwuchsförderung mit steuergeld der rot-grünen stadtregierung für islamistische kindergärten. wann sitzen die dafür verantwortlichen politiker endlich auf der anklagebank? wann?

  4. daLUPO (kein Partner)
    24. März 2016 12:18

    Der Heinz Mayer,
    der Liebling vom ORF, der auf Bestellung scheinbar alles sagt.

    Bei einem Club2 hat er mal die Seiten verwechselt und musste dann mit voller Kraft zurück rudern.

    Man könnte fast glauben, den hat jemand in der Hand.

    • daLUPO (kein Partner)
      24. März 2016 12:26

      ach so, der Lansky mit dem 4,7 Mill Rahmenvertrag der ÖBB.

      Erinnert etwas an den Bundeskanzlers. Über die ÖBB kommt man als Roter leicht ans Steuergeld.

      Gute Freunde halt!

  5. cmh (kein Partner)
    24. März 2016 10:33

    Spenden?

    Das sind doch die Ungläubigensteuern, die den Herrenmuseln ja von konranwegen zustehen.

    Gewöhnt Euch daran!

    Und noch eine Frage: Wo steht der Feind?

  6. Torres (kein Partner)
    24. März 2016 09:40

    Inzwischen tritt ja der Herr Fenninger, Chef der Volkshilfe, fast täglich, oft auch mehrmals am Tag, teils aus Österreich, teils aus Griechenland, im TV auf, um erstens allgemein mehr Geld für die Flüchtlinge von der Regierung zu verlangen, zweitens die Minister Kurz und Mikl-Leitner als Schuldige an der "humanitären Katastrophe" an der griechisch-mazedonischen Grenze zu beschimpfen, drittens sich fürchterlich aufzuregen, dass die Spenden - vertragsgemäß! - von den Subventionen an die NGOs abgezogen werden und schließlich um die Erhöhung der Mindestsicherung für alle (natürlich auch für Asylanten) auf 1.100 Euro zu verlangen. Erkennungsmerkmal: Schirmmütze.

  7. timeo (kein Partner)
    24. März 2016 08:44

    Der Staat zahlt für die gleiche Leistung praktisch 2 mal
    1) Die Spenden an die NGO ( Caritas,.. ) können die Spender von der Stuer absetzen
    1) Das Innenminsiterium soll nun auch zahlen

  8. Tik Tak from far away (kein Partner)
    24. März 2016 08:37

    Witzig,

    es dauert nur ein paar Sekunden die Vertragsgrundlage für die Zahlungen zu finden.

    VI.1 Anwendung der ARR 2014
    Im Rahmen der gegenständlichen Sonderrichtlinie kommen grundsätzlich die Bestimmungen
    des 7. Abschnittes der ARR 2014 zur Anwendung. Förderbar sind grundsätzlich nur jene
    Kosten, die unmittelbar mit der geförderten Leistung in Zusammenhang stehen, und in jenem
    Ausmaß, als sie zur Erreichung des Förderungsziels unbedingt erforderlich und nicht durch
    Zuwendungen Dritter (insbesondere Spenden) abgedeckt sind.
    bmi gv at /cms/BMI_Service/download/UG_11_SRL_Transitflchtlinge_NGO_Frderungen_23102015_Endversion.pdf

    Pacta sunt servanda?

    • Tik Tak from far away (kein Partner)
      24. März 2016 08:43

      Ich entnehme dem, daß es keine Grundlage für den Ersatz der Spenden gibt und nur die tatsächlich angefallenen Kosten, minus der Spenden, dafür ersetzt werden.
      Was soll das Gerede?
      Haben die NGOs diese Grundlage nicht verstanden?
      Die haben das doch als Vertrag unterschrieben?
      Wenn die ihre Spenden nicht offenlegen wollen, dann gibt es halt keine Zahlungen oder eine Anzeige mit dem Verdacht auf Betrug.
      Dann könnte man meinen, daß die Spenden vertragswidrig ersetzt bekommen wollen und das wäre Betrug.
      Ausgenommen natürlich, sie würden keine Spenden erhalten, dann wären sie aber auch nicht besonders glaubwürdig.
      So oder so, das sieht nach dem Versuch aus, zusätzliche Gelder zu ergaunern.

  9. fewe (kein Partner)
    24. März 2016 08:32

    Ich weiß es nicht mehr genau, aber ich entsinne mich, erst vor ein paar Monaten davon gehört zu haben, dass hinter der ganzen NGO-Maschinerie für die äußerst lukrative Flüchtlingsindustrie eine Firma von Soros steckt mit Sitz in der Schweiz.

    Die NGOs arbeiten als gut bezahlte Beherbergungsbetriebe. Das ist eine Wachstumsindustrie. Bezahlt aus Steuergeldern und offenbar ohne Notwendigkeit, irgendwas offenzulegen.

    Ganz allgemein ist es arg, dass wir einen gewaltigen Apparat an Beamten und Gemeindebediensteten haben, aber sobald es was zu arbeiten gibt, werden externe Berater und Dienstleister bezahlt. Von Politikern erwartet man gar nicht mehr, dass sie sachkundig sind.

    • franz-josef
      24. März 2016 20:56

      Die ORS in der Schweiz ist ein Rothschild-Unternehmen - Soros ist m.M. der Europa-Beauftragte, zumindest sieht es, wenn man seine Aktionen betrachtet, ganz darnach aus.

  10. Anmerkung (kein Partner)
    24. März 2016 07:46

    Es sollten eben den Christen dort, wo sie verfolgt werden, die Lehren und die Taten des Kardinals Schönborn präsentiert werden. Lehren wie diese: "Ihr sollt euren Verfolgern Gutes tun!", und Taten wie die, über seine Importfirma Caritas massenhaft Muslime nach Europa zu holen.

    Die Chancen stehen gut, dass dann bei den verfolgten Christen der Groschen fallen wird, sie sich von einer Ideologie, aus der so etwas hervorgehen kann, reumütig abwenden und sich den Mehrheitsreligionen in ihren Ländern anschließen werden. Schwupp, und die Christenverfolgung wird schlagartig beendet sein. Noch bevor sie in Europa losgehen wird.

  11. bürgerIn (kein Partner)
    24. März 2016 07:13

    um diese intransparenz an spendengeld-verschiebung zu beenden, sollte beim öffentlich-rechtlichen orf begonnen werden: diese art der desinformationspolitik muss eingestellt werden. mit steuergeld finanziert tischt uns der staatsfunk die abenteuerlichsten märchen in der causa auf und macht gleichzeitig das offizielle sprachrohr der rot-grünen ngos. die orf-nachrichten klingen immer so absolut, wie verlautbarungen vom ministerium der wahrheit.

    jedoch: wer sind die verarschten? die steuerzahler, die den ganzen wahnsinn finanzieren. völlige offenlegung der spendengelder, die einen haken hat - die parteien müssten dann ihre spenden auch offenlegen, wenn transparenz einen namen hat.

  12. Hausfrau (kein Partner)
    24. März 2016 07:09

    Werde ich heute Abend meine Kinder wieder sehen oder wurden sie dann schon von Gotteskriegern getötet, welche von der Regierung Faymann zur Tötung unschuldiger Menschen eingeschleust wurden?

  13. McErdal (kein Partner)
    24. März 2016 06:47

    @ BOB, wie kommen sie nur auf die IDEE, daß sich unsere Politdarsteller für VÖLKERMORD entschuldigen werden, denn um einen solchen handelt es sich schließlich!
    Es soll die UN Replacement Migration gleicht dem HOOTON Plan, Coudenhove-Kalergi - Plan, wie auch immer sich diese hirnverbrannte Scheiße nennt umgesetzt werden!!
    Nachdem man uns nicht aus unserem Land vertreiben kann - züchtet man uns sozusagen raus!! Wer kommt auf die glorreiche IDEE, wenn man denn genug ORIENTALEN und NEGER hier ansiedelt, die sich mit uns vermischen sollen, daß daraus Österreicher würden - ja, auf dem Paier vielleicht, aber ALLES was unser VOLK ausmacht ist verloren!

  14. heartofstone (kein Partner)
    24. März 2016 02:55

    Keine Spenden, keine Entwicklungshilfe etc für mohammedanische Länder. Sollen sich reiche Ölstaaten darum kümmern. Mohammedaner dürfen gerne dort um Asyl betteln. Wir brauchen das islamofaschistische Dreckspack sicher nicht.

    • franz-josef
      24. März 2016 21:05

      Die von Ihnen angesprochenen reichen Öl-Staaten sind ja bereits islamisch, dort braucht man kein Kalifat mehr zu errichten. Die Arbeit ist hier, in Europa, zu tun. Und daher reißt auch der Strom der jungen, fitten, gar nicht geschunden und verhungert aussehenden Millionen Männer nicht ab. Soll eben nicht. Da invadieren leicht zu aktivierende Regimenter m.M. - Die paar Frauen und Kinder (wem gehören die eigentlich, welche Eltern halten Kinder als Schutz vor Tränengas vor ihre Leiber und werfen die Kinder über Zäune in ein fremdes Land??) sind m.E. mißbrauchte Einzelpersonen und in den wenigsten Fällen tatsächlich armselige Flüchtlingsfrauen, die mit den Kleinkindern tausend Kilometer marschieren...
      Ich habe vor kurzer Zeit Fotos von Bosnienkriegsflüchtlingen gesehen. Diese Bilder zeigen zweifelsfrei, eindeutig und ganz sicher Menschen, die vor Krieg und Folter geflohen sind. Und: diese Menschen machen einen völlig anderen Eindruck als die dahermarschierenden "Ströme".

  15. Reinhold Sulz
    22. März 2016 20:12

    Ist es nicht so, dass die NGOs doppelt kassieren? Die sagen beim Spendensammeln nie dazu, dass sie ohnehin schon Geld von der Regierung, also vom Steuerzahler bekommen. Wüsste jeder Spender, dass er als Steuerzahler ohnehin schon "spendet", bevor er überhaupt noch daran gedacht hat, die Börse zu öffnen, dann könnte das tatsächlich zu enden wollender Mildtätigkeit führen. Mir als Steuerzahler ist es äußerst zuwider, dass NGOs Geld vom Staat bekommen. Ich habe ja nicht den geringsten Einfluss darauf, welche NGOs es sind, die da für welchen Zweck etwas bekommen. Ich spend lieber selber. Ab heute genau jenen Organisationen nicht mehr, die sich schamlos bei vollem Einsatz ihres medialen Gewichtes als Opfer des Staates gerieren. Das ist das für dumm verkaufen der eigenen Klientel. Empörenderweise assistiert von politischen Parteien und Sozialpartnern. Wenn diese NGOs nicht einmal bereit sind bestehende Verträge einzuhalten und den Teil, den sie über Gebühr erhalten haben, wieder abzuliefern, was soll man da noch denken? Bliebe das Innenministerium nicht konsequent, dann müsste ihm wohl der Rechnungshof ordentlich eine aufs Haupt geben.

  16. sin
    22. März 2016 19:53

    Könnte es unter den Ungläubigen nicht auch welche geben, die ausgesprochen zufrieden sind, wenn Christen hingemordet werden? Und die daher über die Taten der Mörderinnen großzügig hinwegsehen.

  17. socrates
    22. März 2016 18:56

    19 Juden wurden ausgeflogen, 50 Familien blieben im Yemen. Soweit zu den Tatsachen.
    Glenn Greenwald: Kriminalisierung von Kritik an Israel größte Gefahr für Meinungsfreiheit im Westen
    In einem umfangreichen Debattenbeitrag prangert der Snowden-Vertraute und Mitbegründer der Enthüllungsplattform The Intercept, Glenn Greenwald, die Kriminalisierung von Kritik an Israel an. Aktivisten, die sich für Palästinenser-Rechte einsetzen, werden gezielt attackiert und zensiert. Nicht nur in Israel, sondern in allen westlichen Staaten und verstärkt auch an US-amerikanischen Universitäten. Darin sieht Greenwald eine virulente Gefahr für die Meinungsfreiheit in westlichen Staaten.

  18. glockenblumen
    22. März 2016 16:41

    Ich habe vor einigen Tagen einen Link gepostet, der Aufschluß darüber gibt, wieviel Steuergeld an die NGO's verschleudert wird.

    https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXV/AB/AB_03875/imfname_407492.pdf

    Da kommt einem das Kotzen.
    Ich sehe nicht ein, daß jeder arbeitende Mensch von diesen Vampiren ausgesaugt wird.
    Die würden am liebsten noch aus einem Stein Blut pressen. Um das Geld der anderen ist denen nichts zu teuer oder abartig.

    Vor allem wenn man sich die Beträge ansieht, die einem nützlichen Verein und jene Beträge für, ich nenne sie mal "absonderliche" Vereine, zugestanden werden. Da fehlt jegliche Relation.
    Abgesehen von allem haben wir genug Bedürftige aus dem autochtonen Volk, die aber auf Herz und Nieren geprüft werden um nur ja keinen Kreuzer zuviel zu erhalten.

    Heizkostenzuschüsse für Alleinerziehende wurden gestrichen, weil ab jetzt die Alimente zum Familieneinkommen gezählt werden.

    Auch die Pendlerpauschale-Neuberechnung fällt in den Sparkurs für die arbeitende Bevölkerung.
    Z.B. wird mir zugemutet, vor und nach einem 12,5 Stunden-Dienst eine Fahrzeit mit den Öffis von jeweils 2 Stunden und 10 Minuten in Kauf zu nehmen, weil eben lt., Pendlerrechner "möglich und zumutbar"....

  19. franz-josef
    22. März 2016 12:54

    Für heute letztes OT von mir - versprochen.
    Kopiert aus PI

    Die Überschrift dieses Artikels lautete: "Kommen bald fünf Millionen Türken", darunter ein liebliches Bild der zufriedenen Kanzlerin mit ebensolchem Erdogan:

    Der Flüchtlingsdeal zwischen EU und Türkei bringt die Visafreiheit. Die möglichen Folgen für Deutschland und Österreich werden ausgeblendet, doch Millionen könnten bald ihre Reise antreten.

    Mehr als 11 Millionen Türken leben ständig in Armut. Das bedeutet, dass ihr monatliches Einkommen als Tagelöhner oder Feldarbeiter nicht mehr als 135 Euro beträgt. Davon haben rund 6,5 Millionen nicht einmal 110 Euro pro Monat.

    Viele von diesen Menschen träumen von einer Ausreise nach Mitteleuropa. Wer es schafft, etwa in die österreichische Mindestsicherung zu gelangen, bekäme in Oberösterreich 914 Euro im Monat.

    Derzeit werden jährlich rund 210.000 Schengen-Visa für Deutschland beantragt und genehmigt – trotz mühsamer Prozedur. Denn für ein Visum müssen zahlreiche Dokumente vorgelegt werden. Einkommensnachweise, Steuerbescheide, Kontoauszüge, Versicherungsurkunden und so weiter.

    Das alles fällt ab Juni weg, ab dann können türkische Staatsbürger problemlos in die EU einreisen.

    (Auszug aus einem Artikel der oberösterreichischen Zeitung Wochenblick. Ergänzend hierzu ist noch zu erwähnen, dass die Türkei die „Flüchtlinge“ fleissig mitproduziert und absichtlich Richtung Europa geschickt hat, um die EU erfolgreich erpressen zu können)

    • Cotopaxi
      22. März 2016 13:44

      Angesichts der Moslem-Krise in Europa ist dieser Beitrag nicht o.T.

    • fewe (kein Partner)
      24. März 2016 08:44

      Ja, sie können problemlos einreisen, aber nur als Touristen; d.h. maximal für drei Monate. Jedenfalls kenne ich das so.

      Das Visum ist ja nur für Touristen relevant.

      Es ist halt schwierig - und war es immer schon - festzustellen, seit wann jemand bereits in einem Land ist, aber um arbeiten zu dürfen oder für Sozialleistungen ist ein Visum irrelevant.

      Wenn Türken mit den "Flüchtlingen" mitgekommen sind, hatten sie ja in den letzten Monaten schon kein Visum mehr gebraucht.

    • franz-josef
      24. März 2016 21:16

      fewe
      Die legale und weitaus weniger strapaziöse Einreise für Hunderttausende oder noch mehr ist jedenfalls durch die Visafreiheit dann gesichert. Und die paar Touristen werden sich auch bestimmt an die Fristen halten. - Diejenigen, die dann hier unter- und mit falscher Identität wieder auftauchen, oder einfach an ihre Wunschziele illegal weiterreisen, halten sich wohl an nichts derlei, und die sind das Thema. Ich kann wirklich nicht glauben, daß Erdogan so verbissen um die Visafreiheit "ringt" (ein Lieblingswort der EU-Berichterstatter), damit seine Landsleute weniger Formalitäten bei ihren Urlaubsreisen erdulden müssen.

      Lasse mich aber gerne belehren - vielleicht sind Sie einfach besser informiert als ich!

  20. franz-josef
    22. März 2016 12:40

    Na bitte - zur sinnvollen Verwendung von Spenden- und Steuergeldern (eig. müßte man über freiwillige und unfreiwillige Spendengelder reden):

    http://www.krone.at/Welt/Deutschland_150.000_Kondome_fuer_Fluechtlinge-Zur_Praevention-Story-501823

    Die Nachricht hat schon international Furore gemacht. Ab sofort werden alle F. sich gründlich säubern und anschließend die hoffentlich dichten Kondome anlegen, bevor sie sich zu ihren Vergnügungen aufmachen.

    Und ohne Häme: Ja eh - besser wir bezahlen ihnen Präservative als sie befruchten mit Nachwuchs oder venerischen Erkrankungen die einheimische Bevölkerung.

    Trotzdem irgendwie verquer. Ich kann mich nicht erinnern, daß die Millionen Gastarbeiter seinerzeit (I haas Kolaric....) mit bebilderten Anleitungen für die Durchführung von Geschlechtsverkehr plus Verhüterli-Versorgung beglückt werden mußten.
    Wer sitzt da wo und ordnet etwas an, das (EU weit) ohne vorheriges Durchsickern und Diskussion durchgezogen wird? Offensichtlich gibt es eine Verwaltungsstelle, die sich mit dem Sex der Zuwanderer eingehend und zielbewußt beschäftigt.

  21. franz-josef
    22. März 2016 12:26

    ein wenig OT, aber nicht "daneben" im Hinblick auf kommende Flüchtlingszahlen und deren Finanzierung - klare Überlegungen zum "Deal" der Frau Kanzlerin:
    (teilkopiert aus Jouwatch )

    Ebenfalls weitgehend einstimmig (aus den selben Quellen) ist das Karikatur- trojanisches-pferd-türkeiLob für die deutsche Bundeskanzlerin, der bescheinigt wird, dank ihrer überragenden diplomatischen und organisatorischen Fähigkeiten entscheidend zum Zustandekommen dieses epochemachenden Einigungswerkes beigetragen zu haben.

    Hier die wesentlichen Eckpunkte des Übereinkommens:

    Ab dem 20.03.2016 werden alle illegal aus der Türkei in den Schengen-Raum (also im Wesentlichen nach Griechenland) einreisenden Personen in die Türkei zurückgeführt und dort in Lagern untergebracht, wo sie (so zumindest die Intention) unter menschenwürdigen Bedingungen (ein dehnbarer Begriff, dessen praktische Gestaltung nicht definiert wurde) leben sollen, während ihre Ansuchen um Asyl administrativ bearbeitet werden.
    Im Gegenzug erhält die Türkei das Recht, für jeden zurückgenommenen Flüchtling eine anderen in die EU zu schicken (wobei jeweils die zuletzt aus Griechenland zurück Genommenen, sich „hinten in der Reihe anschließen“). Dieser Teil des Abkommens tritt am 04.04. 2016 in Kraft.
    Für diese Intermediation (sowie für die Verbesserung der Bedingungen in den Lagern auf ihrem Territorium) erhält die Türkei von der EU eine „Courtage“ von zunächst drei Milliarden Euro; weitere drei sind bis 2018 so gut wie zugesagt (und weitere Aufstockungen sind – angesichts des Erpressungs-Potentials, welches der Türkei soeben in die Hand gegeben wurde – mit relativer Sicherheit zu erwarten).
    Ein weiteres Zugeständnis an die Türkei (welches vermutlich das eigentliche Motiv ist, weswegen die Türkei den ganzen Handel überhaupt vorgeschlagen hat) ist, dass der Visa-Zwang für die Einreise in den EU-Schengen-Raum in Bezug auf türkische Staatsbürger in Zukunft entfällt. Die Verwirklichung diese Teils der Abkommens ist vorerst von einer Anzahl (eher nebulös formulierter) Voraussetzungen abhängig gemacht.

    So weit, so gut.

    Trotzdem erheben sich, ist man erst mit dem Jubel über den „Durchbruch“ fertig, einige drängende Fragen:

    Die am nächsten Liegende ist: Was ändert sich eigentlich so grundlegend, wenn statt eines über die Balkan-Route aus Griechenland kommenden Flüchtlings, ein solcher in Zukunft (vermutlich per Luftbrücke) aus der Türkei kommt? Es kann davon ausgegangen werden, dass die generelle Ausstattung der Flüchtlinge mit allgemeiner Bildung und beruflichen Fertigkeiten durch den Wechsel der Methode der „Imports“ in die EU keine qualitative Verbesserung erfahren wird.

    Sodann: Wie wir gesehen haben, sieht die Übereinkunft vor, dass die von der Türkei überstellten „Austausch-Flüchtlinge“ in die EU kommen sollen. Gegenwärtig herrscht jedoch in allen bundesdeutschen Medien absolutes Schweigen darüber, a) wohin die Flüchtlinge zunächst kommen sollen und b) über den Schlüssel, gemäß dem sie sodann auf die aufnahme-willigen EU-Staaten (zwei solche Staaten scheinen sich weiter obstinat diesem Teil der Übereinkunft zu verweigern) verteilt werden.

    Ich sagte „absolutes Schweigen“, doch lese ich mit Datum 18.03.2016 bei ZEIT ONLINE folgenden ominösen Passus: „In der Vereinbarung heißt es, dass …. sich die EU-Staaten freiwillig an der Aufnahme der ….. Menschen aus der Türkei beteiligen können.“

    Ist dies u. U. so zu verstehen, dass vorerst noch gar kein Verteiler-Schlüssel vereinbart worden ist und dass die künftig aus der Türkei überstellten Flüchtlinge (wie weitgehend bisher) zunächst nach Deutschland kommen sollen, um dort untergebracht, verpflegt und im Zaum gehalten zu werden, bis man sich – irgendwann – darauf einigt, welches EU-Land sie endgültig aufnimmt? Kann es sein, dass die Grabesstille in den bundesdeutschen Einheits-Medien zu diesem Punkt auf offizielle Nachrichten-Sperre zurückzuführen ist?

    Sollte sich dieser Verdacht bewahrheiten, müsste über ernste verfassungs-rechtliche Konsequenzen nachgedacht werden.

    Schließlich: Eine Aufhebung des Visums-Zwangs für türkische Staatsbürger dürfte, aller Voraussicht nach, einen Exodus aus wirtschaftlich unterentwickelten Regionen der Türkei nach Deutschland (dem beliebtesten Zielland) zur Folge haben. Deutschland hätte dann, zusätzlich zu dem Zustrom mehrheitlich bildungsferner, beruflich unterqualifizierter „Austausch-Syrer“, einen weiteren Zustrom gleicher Qualität von türkischen Staatsbürgen. Der praktische Sinn einer solchen Regelung entzieht sich dem logischen Begriffs-Vermögen.

    Die (in Brüssel ebenfalls wieder aufgekochten) Bemühungen um Aufnahme der Türkei in die EU könne hingegen als marginales Thema betrachtet werden: Eine endgültige Aufnahme-Entscheidung bedürfte der einstimmigen Akzeptanz aller EU-Mitglieder und vor dem geschichtlichen Hintergrund fällt es schwer, sich eine solche Zustimmung seitens Griechenlands, Zyperns, Bulgariens, Rumäniens, Sloweniens und/oder Ungarns vorzustellen.

    Wie man sieht: Im Gefolge des „Brüssel-Duchbruchs“ erheben sich Fragen über Fragen und man kann nur hoffen, dass der deutschen Öffentlichkeit baldigst in Bezug auf diese reiner Wein eingeschenkt wird.

    Quo usque tandem

    • Leopold Franz
      22. März 2016 13:04

      Vorige Woche sah ich nach dem großen Asylgipfel einen Teil einer Pressekonferenz mit Frau Merkel. Sie erzählte dort auch, dass die Verteilung über eine bereits geklärte Zahl von 72.000 Menschen hinaus (für 16.000+56.000 soll es bereits bindende Verteilungsschlüssel geben) freiwillig erfolgen soll. Dh, es gibt für diese Flüchtlinge keine Vereinbarung, das ganze Gerede ist derzeit inhaltsleer.
      Diese Freiwilligkeit wird mM nach durch den derzeit noch nicht bekannten zweiten ESI-Soros-Plan des Herrn Knaus ersetzt werden.
      Möglicherweise haben die heutigen Anschläge die Planung durcheinander gebracht.

    • franz-josef
      22. März 2016 16:35

      Leopold Franz:

      Sie denken an die Knaus´sche Ankündigung von etwas Radikalem, das demnächst zu verkünden sein wird?

      Das könnte schon hinkommen.
      Grausbirnen.

  22. Undine
    22. März 2016 12:02

    DANKE, liebe ROTE, SCHWARZE und GRÜNE österreichische Politiker, DANKE, liebe EU-Politiker, daß ihr dafür gesorgt habt, daß unsere Kämpfer für den Islam so freundlich und vor allem so UNBÜROKRATISCH an euren Grenzen DURCHGEWINKT wurden, sodaß sie ungestört nach Paris, nach BRÜSSEL reisen konnten! Der Dank Allahs für eure selbstlose UNTERSTÜTZUNG sei euch gewiß! Eure zufriedenen ISLAM-TERRORISTEN

    • Undine
      22. März 2016 15:50

      PS: Wir erwarten von euch, teure österreichische "Freunde des Islams", die gute Zusammenarbeit mit uns nicht aufs Spiel zu setzen, sondern uns weiterhin zu fördern---auch finanziell! Wir erwarten von euch, teure ROTE, SCHWARZE und GRÜNE Politiker, daß ihr unbedingt vermeidet, daß die FPÖ an Stärke zunimmt. Setzt, wie gewohnt, den ORF ein, um die Wähler davon abzuhalten, ihre Stimmen dieser uns gefährlich werdenden Partei zu geben. Der ORF versteht sein Handwerk! Die Bilder weinender Kinder---besonders gefälschte Videos!--- drücken in erfreulicher Weise auf die Tränendrüsen der Leute. Also, setzt weiterhin alles daran, die FPÖ zu verhindern! Ihr schafft das schon! ALLAHU AKBAR!

  23. fenstergucker
    22. März 2016 11:23

    Nachdem auf Grund der Maßnahmen (Grenzzäune usw.) sowie der ohnehin sehr teuren Veträge mit der Türkei die Flüchtlingsströme zurückgehen müssen, ist es nur logisch, daß auch die Steuergeldleistungen an die NGO's für Flüchtlinge gekürzt werden.
    Was soll daran unredlich sein?
    Endlich ein Finanzminister, der zumindest den Überblick bewahrt.

  24. Ingrid Bittner
    22. März 2016 11:16

    Zum Thema Asyl habe ich einen interessanten Artikel in dem magazin "alles roger? Das Querformat für Querdenker" gefunden:
    http://www.allesroger.at/asyl
    Willkommenskultur? Viele Staatschefs können über die Einstellung der österreichischen oder deutschen Regierung nur lachen. Sie schützen mit strengen Einwanderungsgesetzen ihr Volk - und das Leben der Fremden. Wir haben weit über den Tellerrand, bis nach Australien, hinausgeschaut..............

  25. Bob
    22. März 2016 11:06

    Ich glaube, in Anbetracht der Ereignisse in Brüssel, wäre es schön langsam Zeit, daß sich unsere Politiker, allen voran der Kanzleroid, vor der Bevölkerung ihre Fehlentscheidungen zugeben, und sich dafür entschuldigen!

    • glockenblumen
      22. März 2016 19:08

      ......nicht nur entschuldigen, sondern zurücktreten und fähigen Menschen das Amt zu überlassen.

    • franz-josef
      23. März 2016 21:58

      Aber in ihren Augen sind das doch keine Fehlentscheidungen. Sie führen gehorsam aus, was ihnen aufgetragen und als "alternativlos" verkauft... :) wird. Dafür wird kein Politiker auf die Idee kommen, sich bei der Bevölkerung zu entschuldigen! Wär ja auch kontraproduktiv.

  26. Erich Bauer
    • Erich Bauer
      22. März 2016 12:34

      Belgien hat die Grenze zu Frankreich geschlossen und die Sicherheitsvorkehrungen an allen Atomanlagen im Land erhöht, wie Medien berichten. „Die französisch-belgische Grenze wurde geschlossen, die Kontrolle der Atomanlagen erhöht“, sagte ein Korrespondent des belgischen Fernsehsenders RTBF.

      Anm.: Das hams davon… die störrischen europäischen (Weicheier)-Völker. Wenn sie den Feldzug gegen Russland verweigern, dann schicken wir ihnen eben unsere Proxy-Armee auf den Hals! Ukraine, Polen, die baltischen Staaten sind da viel gefügiger… in ihrer Rolle als Aufmarschgebiet und kampfeslustiger aggressiv-Verteidiger.

    • Erich Bauer
      22. März 2016 12:49

      Die US-Regierung hat jüngst wieder Russland als größte Bedrohung eingeschätzt, den Terrorismus, den sie selbst aktiv mit schuf, aber auf Platz 5 verwiesen.

      Wie lange werden sich die Europäer noch Regierungen gefallen lassen, die Gefolgschaft gegenüber unseren Metzgern predigen und den einzig für uns sinnvollen Sicherheitspartner zum Kriegsgegner ausrufen?

      Das falsche, widersinnige Spiel merkt doch selbst jeder, der mit Taubheit, Blindheit und einem nur mäßigen Verstand (ge)beschlagen ist.

    • Erich Bauer
      22. März 2016 15:39

      Das Gebäude der EU-Kommission wird evakuiert, wie die Nachrichtenagentur Belga vermeldet.

      Die kleinstaaterischen EU-Gegner sind schon im Anflug!

  27. Susanne
    22. März 2016 10:17

    Die aktuelle Anschlagserie in Brüssel passt in die Reihe bisheriger Greueltaten und wenn nicht sofort radikale Gegenmaßnahmen ergriffen werden, dann geht es so munter weiter.

    Nicht vergessen:
    1. unter den vielen "Flüchtlingen" in Europa befinden sich auch sog. "Schläfer", welche nur auf einen Einsatzbefehl warten, um dann mittels Sprengstoffgürtel sich selbst und möglichst viele andere "Ungläubige" in das Jenseits zu befördern.
    Ach ja, ich habe fast die beschwichtigenden Worte vergessen: "Wir schaffen das".

    2. Zur gewaltsamen Einrichtung eines Islamischen Staates (mit Kalifat usw.) erklärte kürzlivh ein führender Islam-Professor in Kairo sinngemäß:
    Eigentlich machen diese Leute alles laut dem Koran, daher kann man diesem nicht widersprechen.

  28. Undine
    22. März 2016 10:16

    OT---aber um etwa 8h passiert:

    ANSCHLÄGE auf FLUGHAFEN in BRÜSSEL
    - Anschlag auf U-Bahn-Station
    - öffentlich-rechtlicher Rundfunk meldet 13 Tote, 35 Schwerverletzte
    - Zug- und Flugverkehr unterbrochen

    http://www.faz.net/aktuell/politik/kampf-gegen-den-terror/liveblog-zwei-anschlaege-auf-flughafen-von-bruessel-14139298.html

    Hat man wirklich geglaubt, der ISLAM-TERROR würde Ostern ungenützt verstreichen lassen?

  29. socrates
    22. März 2016 09:57

    Die Russen wurden aus dem Yemen evakuiert - kein Völkermord wurde zitiert.
    Die Amis .......

    • socrates
      22. März 2016 10:06

      Die Amis wurden aus dem Yemen evakuiert, kein Völkermord wurde zitiert.
      Die Deutschen, Ösis und Schweizer wurden aus dem Yemen evakuiert, kein Völkermord wurde zitiert.
      Warum bei den Juden? Nur um unsere Schuldgefühle wachzuhalten?
      Wer warum diesen friedlichen Staat bombardiert wird nicht thematisiert. Es sind ja keine Russen!
      Die 82. Division der Marines ist im Iraq gelandet, das entgeht den aufmerksamen Beobachtern der Soldaten in der Ukraine wieder einmal.
      Der gute Artikel leidet unter dem Versuch der Propaganda für Israel. Dort wollen 51% der Bevölkerung die Palästinenser "ausschalten". Das wird verschwiegen.

    • socrates
      22. März 2016 10:08

      Fein hat es so ein Nobelpreisträger, er führt Krieg und bekommt den Friedenspreis als Prämie dafür!

    • Undine
      22. März 2016 11:05

      @socrates

      **************!
      Und das sog. Friedens-Projekt EU hat sich trotz der Lächerlichkeit eines verliehenen "Friedens-Nobelpreises" heimlich, still und leise zu einem Unfriedens-Projekt, ja, zu einem KRIEGSTREIBER entwickelt!

      Wer wird der nächste Friedens-Nobelpreis-Kandidat sein? ERDOGAN, vermute ich!

    • Cotopaxi
      22. März 2016 18:41

      @ Undine

      Warum sollte Erdogan nicht auch den Friedensnobelpreis erhalten? Begin und Arafat hatten ihn auch zu Hause stehen.

    • fewe (kein Partner)
      24. März 2016 08:59

      @Undine: Die EU scheint eher ein Bürgerkriegs-Projekt zu sein.

  30. Josef Maierhofer
    22. März 2016 09:25

    Gutmensch - guter Mensch, Demokratie - Diktatur, Völkermord - Hilfe, .... alles Überschriften der Jetztzeit.

    Die Amerikaner, weit weg vom Schuss, können leicht Völkermord skandieren. Wie viele Flüchtlinge haben sie denn bisher aufgenommen ? Hätten sie aus 'Ölgier' den Irak nicht zerbombt, hätten sie die Opposition in Syrien nicht mit Waffen versorgt und unterstützt, hätten die stupiden europäischen Eliten im Einklang mit USA nicht Sanktionen gegen Syrien erlassen und ausgeführt, hätten die Türken nicht die Kurden bekämpft bis weit nach Syrien hinein, ja hätten die Amerikaner nicht den IS unterstützt mit Waffen, zuerst direkt, später über Saudiarabien, ja hätten ... ... dann wäre dort kein Krieg. Assad ist demokratisch gewählt worden.

    Eine Syrerin hat mir gesagt, solange dort fremde Mächte in Syrien kämpfen kann in Syrien kein Friede sein, erst dann, wenn Syrer mit Syrern reden können, kann es Frieden geben.

    Also wäre es wohl unsere oberste Pflicht, uns an die Seite Syriens zu stellen und den Syrern in ihrem schweren Kampf gegen Al Nusra, gegen IS, gegen Saudiarabien, gegen die Türken zu helfen. Das aber tut im Augenblick nur Russland.

    Eben jene Syrerin (sie ist dort in der Flüchtlingsorganisation innerhalb Syriens tätig), die ich schon erwähnt habe, hat mir gesagt, dass die von den Russen befreiten Dörfer und Städte aufatmen, auch wenn sie zerstört sind.

    Also das Wichtigste wäre, den Syrern vor Ort zu helfen, im Kampf und mit nahen Flüchtlingslagern an den Grenzen. Vorbildlich sind da Libanon und Jordanien, wie ich meine.

    Auch Europa hätte die Chance, diesen wirklichen Flüchtlingen zu helfen, den Bedrohten, mit Völkermord bedrohten Christen. Was aber tut Europa ? Es macht einen 'Deal' mit der Türkei, die dort Kriegspartei ist, de facto, 'Ölverkäufer' (Hehler für geraubtes Öl) für den IS spielt, die Kurdenausrottung betreibt, auch das ist ein Völkermord, den die Türkei auch schon vor 100 Jahren an 1,5 Millionen Armeniern begangen hat, die nunmehr, geht es nach dem 'Deal' selbst bestimmen kann, wer als Flüchtling nach Europa kommt und das ohne jegliches Limit, und noch was, die mit Völkermord bedrohten Christen werden ganz sicher dort schon umkommen, auch dafür steht die Türkei. Und Muslime können wir nur auf Zeit beherbergen, wollen wir selbst überleben und uns frei bewegen können.

    Europa hat die Chance, dorthin keine Waffen zu liefern, zumindest nicht an die Feinde Syriens. Was aber tut Europa (und USA) ? Es stattet Saudiarabien mit modernstem Gerät aus, wohl wissend, dass damit der IS und Al Nusra gefördert werden. Europa hat die Chance, wie Putin es tut, die Syrer militärisch zu unterstützen und das orientalische Christentum zu retten, wenn es noch was zu retten gibt. Europa hat die Augen und Ohren geschlossen und all das nicht getan, es unterlassen und eine Fehlhandlung nach der anderen gesetzt, praktisch ohne Kontrolle die islamischen Heere eingeladen, wie uns die nahe Zukunft zeigen wird.

    Also was hilft hier noch eine Diskussion über Spendengeld ? Der zu Tode verausgabte Staat kann da nichts mehr leisten, er ist damit beschäftigt, Privilegien zu hüten und zu verteidigen, das Unternehmertum in Österreich auszulöschen, also de facto mit den Selbstmordvorbereitungen.

    Ja, wer noch imstande ist zu helfen, der soll es tun. Ich selbst helfe auch Christenfamilien (einer, mehr kann ich nicht). Aber der Staat hat als Ganzes seit Jahrzehnten schon versagt in Österreich und ist nur noch zu Schulden fähig und auch schuldfähig zufolge Unterlassung der notwendigen Maßnahmen und Verschwendung für Unnötiges.

    Kann in den europäischen Eliten noch jemand nachdenken ? Hallo ! ...

    • Josef Maierhofer
      22. März 2016 10:24

      Die nahe Zukunft ist heute früh in Brüssel eingetreten:

      13 Tote und 35 Verletze am Flughafen,
      unbekannte Zahl von Opfern in der U-Bahn

      Terroranschlag gilt als sicher.

    • Leopold Franz
      22. März 2016 13:36

      Danke Herr Maierhofer für diesen klaren und humanistischen Beitrag.

    • Josef Maierhofer
      22. März 2016 15:04

      @ Leopold Franz

      Humanismus wird von den Linken als Gutmenschlichkeit interpretiert.

      Ich hatte gerade heute ein Gespräch mit einem Servicetechniker, der meine Anlagen instand setzte, über die fast einzige Vertretung der Österreicher in der österreichischen Politik, er meinte auch, dass es bloß noch SPÖ und Team Stronach gäbe, die FÜR Österreich wären.

      Hätte mir früher nie träumen lassen, dass einmal die FPÖ die einzige österreichische Partei sein wird, die neben den eingeschleusten 'Flüchtlingen' noch an christliche Werte und Heimat erinnert.

      Wir haben jetzt Ostern, das höchste christliche Fest, während die unkontrolliert herbeigerufenen 'Flüchtlinge' in Brüssel, in Frankreich und sonst wo Bomben zünden, Frauen vergewaltigen, rauben stehlen, morden ...

  31. Erich Bauer
    22. März 2016 08:51

    Mehrere Explosionen am Flughafen in Brüssel – VIDEO

    http://orf.at/stories/2330660/

    Man muss die Dinge am Laufen halten…

  32. Abaelaard
    22. März 2016 08:49

    Sich zu Schönborn zu äussern macht wenig Sinn es ist schade um die Zeit, ein freimaurerischer Wendehals eben. Ich glaube vielmehr dass die Definitionen, die Begriffe wieder so eingesetzt werden müssen wie sie tatsächlich zutreffen. Dass das Migrantenproblem ein von aussen UND innen gesteuertes ist das der Gewinnmaximierung der Asylindustrie dient. Dass Schafhirten aus mittelasiatischen Steppen in die hochkomplexen Fabrikshallen eintreten sollen um dort zu einem Bruchteil des aktuellen Lohnes die gleiche Leistung zu bringen wie die Wirtschaftskapitäne voller Euphorie verkündet haben. Dass unsere Frauen eben in den Augen der Asylsuchenden muslimischer Herkunft durchwegs Schlampen sind. Dass Kuffars bei bedarf eben auszurauben oder auch abzumurksen sind ohne sich allzu grosse Gedanken machen zu müssen. Das Verständnis der rotgrünen Richter ist gewiss.

  33. dssm
    22. März 2016 08:42

    Nachdem selbst Herr AU keine Zahlen bekommen konnte, heißt dies, daß die Großkonzerne aus der Sozialindustrie keine öffentlichen Rechnungsabschlüsse legen müssen. Dies ist der wahre Skandal. Jede kleine GmbH eines Handwerkers muss eine testierte(!) Bilanz beim Handelsgericht hinterlegen und diese Bilanz ist öffentlich einsehbar; nicht zuletzt um Geschäftspartner aber auch die Öffentlichkeit über das Wohl und Wehe einer Firma zu informieren.

    • socrates
      22. März 2016 10:10

      Eine Registrierkasse tut not!

    • oberösi
      22. März 2016 11:31

      @ dssm
      Wenn nicht einmal der Finanzminister mit den wahren Zahlen herauskommt, zwischen seiner Einschätzung der refugees-Kosten für 2016 von 900 Mio und der immer noch viel zu geringen 2 Milliarden des nicht wirklich als regierungskritisch bekannten Wifo liegen bereits Welten.
      Die wahren Zahlen dürften sicher beim Doppelten des Wifo-Wertes liegen.
      Aber, wie uns gelernt wurde, ist dies ja eine hochwillkommene Konjunkturspritze, die uns alle voranbringt. Ganz zu schweigen vom Langzeiteffekt, der sich einstellt, wenn diese Hunderttausenden, im Nu vollkommen integriert in die Wirtschaft, ihre Beiträge ins System zahlen...

  34. Erich Bauer
    22. März 2016 08:20

    @ "... Dieses Land holt mit großer Effizienz in professionellen Geheimaktionen Juden aus bedrohten Gebieten heraus..."

    Dieses Land Israel ist eben ein homogener Staat. Zwar nicht so "bunt", wie die No-Go-Areas in der EU, aber trotzdem – oder genau deswegen – um vieles, vieles bunter…

  35. Brockhaus
    22. März 2016 08:13

    Ich finde es vollkommen in Ordnung und richtig, wenn die Regierung die Kosten für die Asylantenbetreuung um die eingegangenen Spenden reduzieren will.

    Schließlich ist es bei der Ausgleichszulage, der Mindestsicherung, vormals Notstandshilfe und anderen Sozialleistungen nicht anders. Auch hier werden diese Leistungen um andere Einkommen vermindert.

  36. Leopold Franz
    22. März 2016 08:01

    Ein besonderes Früchtchen scheint mir der Herr Fenninger, der Leiter der roten Volkshilfe, zu sein. Nach einer anstrengenden Woche beim Inszenieren in Idomeni und dann beim Demonstrieren in Wien noch schnell ein paar Interviews beim Lieblingssender.
    Wir dürfen uns aber nichts vormachen: Wenn diesen vielen Vereinen, gestern hat auch ZARA gejammert, die Subventionen gestrichen oder massiv gekürzt werden, dann haben wir tausende Gewaltbereite ohne Job mehr auf der Straße.

  37. Politicus1
    22. März 2016 07:48

    Zu den Caritas-Sammlungen, die regelmäßig in den katholischen Kirchen in den Sonntagsmessen stattfinden:
    Sehr im Gegensatz zu der Drei-Königsaktion der Katholischen Jungschar erfahren die gläubigen Spender nie, wieviel bei so einer österreichweiten Sonntagssammlung insgesamt gespendet wurde.
    Zum Roten Kreuz:
    Jahrzehnte lang war ich der Meinung, dass hier ein dankenswerter Dienst am Kranken geleistet wird. So lange, bis ich einmal die Rechnung für einen Krankentransport innerhalb Wiens zur Bezahlung bekam, weil die gesetzliche Krankenkassa dafür die Kosten nicht übernommen hatte ...
    Auch hier wäre Transparenz der verrechneten Leistungen und Kosten angebracht.
    Wenn ich auf Euro und Cent weiß, wie wenig die Krankenkassa meinem Hausarzt bezahlt, wäre es interesssant, wie viel sie für Krankentransporte zahlt.

    • Charlesmagne
      22. März 2016 09:16

      Schon vor vielen Jahren lag mein Vater nach einem Asthmaanfall auf der "sogenannten Schaufel" und musste so schnell wie möglich in ein Krankenhaus gebracht werden. Wir besaßen damals kein Auto, also mussten wir die Rettung rufen. Anstatt jedoch in dieser kritischen, lebensbedrohlichen Situation sofort loszufahren, kam der Mitarbeiter des Roten Kreuzes zurück ins Haus um uns zu befragen, wer denn den Transport bezahle.

  38. Bob
    22. März 2016 07:08

    Vor allem stört mich das ewige Gejammere das sich die Schatzsucher integrieren sollen. Warum, wenn sie nach Beendigung des Krieges wieder nach Hause gehen um ihr Land aufzubauen? Oder stimmt das gar nicht, dann sind die Schutzsuchenden Parasiten die sich hier ein besseres Leben erhoffen, das ja auch legitim ist, aber von der einheimischen Bevölkerung nicht erwünscht wird.
    Wie sollte man eine völlig andere Kultur und Religion integrieren. Die meisten Moslems sehen uns als ungläubige Feinde, die ausgesaugt gehören bis das Wirtstier Tod ist. Leider sind diese Wirtstiere wir Österreicher.

  39. Cotopaxi
    22. März 2016 07:03

    Ein Skandal ist jedoch, dass das Haus Mikl-Leitners vermutlich auf die Berücksichtigung der Spenden verzichtet hätte und erst durch den Finanzminister im letzten Augenblick dazu angehalten wurde.
    Dadurch hätte es den Steuerzahlern sehenden Auges einen hohen Schaden verursacht und den Gutmenschen-Organisationen auch noch einen Rebbach ermöglicht.

    • dssm
      22. März 2016 08:44

      Das stimmt so nicht, das Innenministerium hat schon im Oktober(!) auf die einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen verwiesen.

    • Cotopaxi
      22. März 2016 10:19

      Man hat also verwiesen, na dann.....

  40. Susanne
    22. März 2016 06:37

    Seit Monaten gibt es in Europa nur mehr ein Hauptthema: die Flüchtlingswelle, ausgelöst durch den Willkommensruf der nun schon untragbar gewordenen "Diktatorin" Angela Merkel. So lange ganz Europa sich nicht von dieser Politik komplett distanziert und alle Grenzen - zumindest zeitlich befristet - dicht macht, wir es von Tag zu Tag schlimmer. Zusätzlich gehört das derzeitige syrische Regime weggebomt, damit dort endlich Ruhe herrscht und der Hauptgrund der ganzen Misere wegfällt.

    Was den aktuellen "Spendenbrief" des Innenministeriums betrifft, so war die Vereinbarung mit den NGOs im Herbst eindeutig, dass selbst eingesammelte Spenden von der staatlichen Unterstützung abgezogen werden. So wurde es auch von diesen Hilfsorganisationen schriftlich akzeptiert und kann nun nicht einseitig abgeändert werden.

    Mich erinnert diese Sache an die katholische Kirche der ehemaligen CSSR. Damals erklärte mir ein Pfarrer in Prag, dass sämtliche Spenden (vorwiegend im sog. Klingelbeutel) dem Staat gemeldet werden müssen und damit von der staatlich zugesagten Unterstützung der katholischen Kirche abgezogen werden. Daher empfahl er mir, nichts zu spenden.

    Die heimische NGOs haben sicher viel Gutes geleistet, was eigentlich Aufgabe des Staates sein sollte. Aber sie haben auch große Organisationen aufgebaut, welche wieder rückgebildet werden sollten, damit sie nicht zum Selbstzweck verkommen. Oder aber, man widmet sich dort wieder verstärkt den bedürftigen Österreichern, von denen es auch genug gibt.

    • oberösi
      22. März 2016 10:45

      Die Floskel, die Zivilgesellschaft hätten viel Gutes geleistet, wo der Staat versagt hat, grassiert offensichtlich nicht nur als hohle Politikerphrase.

      Sagen Sie mir bitte, was Gutes daran ist, Asylanten, Migranten, Invasoren, die uns die nächsten Jahrzehnte noch beschäftigen werden (und wenns blöd läuft, was aber durchaus wahrscheinlich ist, mitsamt unserer europäisch-dekadenten toleranzverblödeten "Werte"-Gesellschaft den Garaus machen), mit Welcome refugees-Folklore einen Eindruck zu vermitteln, den sie schon alleine aufgrund ihres kulturellen Hintergrunds nur als völlig distanz- und würdeloses Anbiedern vorwiegend hysterischer Weiber in der Menopause-Panik interpretieren müssen.

    • Susanne
      22. März 2016 11:19

      @oberösi:
      Laut den internationalen Konventionen - solange diese nicht geändert werden - sind wir verpflichtet, allen Leuten, welche an der Grenze auch nur das Wort "Asyl" stammeln, vorläufig Unterkunft und Verpflegung zu gewähren. Und da haben die umstrittenen NGOs Arbeit geleistet, welche eigentlich der Staat (Bundesheer usw.) hätte tun sollen.
      Aber ich bin der Meinung, dass erstens Asylverfahren in kürzester Zeit abgewickelt werden sollten und zweitens die NGOs nicht bei Asylablehnung Rechtsmittelhilfen leisten sollten. Warum kann die Schweiz oder Australien mit den (meist Wirtschafts-)Flüchtlingen besser umgehen? Dort müssen nicht jeweils eine Milliarde € an Steuergeldern pro Jahr für diese Zwecke aufgebracht werden.

    • oberösi
      22. März 2016 11:49

      @
      Weder ist Österreich verpflichtet, ohne Prüfung irgendwelche Leute ins Land zu lassen, noch sind wir verpflichtet, "Anerkannte" oder "Subsidäre" mit denselben sozialen Wohltaten auszustatten wie die Einheimischen. Wobei noch dazu kein einziger "Flüchtling" an unserer Grenze die sowieso hinterfragenswerten Asylvoraussetzungen erfüllt, weil er bereits aus einem sicheren Drittland kommt. Es sei denn, er würde mit dem Flugzeug, das direkt aus Syrien kommt, in Schwechat landen.

      Dies ist eine massive Fehlinterpretation und bewußte Beugung der Gesetze innerhalb der verwahrlosten europäischen Demokraturen, deren korrupte Politelite nicht mehr das Rückgrat hat, sich angesichts der den Pressefotografen vor die Kamera gehaltenen weinenden Kinder an die Gesetze zu halten.

      Versuchen Sie einmal als Einheimische, sich auch nur annähernd derart in Österreich, gar nicht zu reden vom Ausland, zumal vom muslimischen, aufzuführen und weigern sich einfach, im Hotel den obligaten Meldezettel auszufüllen. Oder sich bei einer Verkehrskontrolle auszuweisen. Sie sind im Nu überzogen von Anzeigen, Ordnungsstrafen, die im Falle der Uneinbringlichkeit exekutiert werden mit Ersatzfreiheitsstrafen. So schnell können Sie gar nicht schauen.

      Aber es bekommt eben jeder das, was er verdient. Und uns gebührt offensichtlich ein
      ordentlicher Tritt in unseren humanitätsverweichlichten Hintern.
      Das Erwachen allerdings wird ein böses sein...

    • lei-lei
      22. März 2016 12:01

      "Zusätzlich gehört das derzeitige syrische Regime weggebomt, damit dort endlich Ruhe herrscht und der Hauptgrund der ganzen Misere wegfällt."

      Hurra, Danke - wird da die ISIS/ISIL sagen! Oder glauben Sie wirklich, diese Leute verdanken ihre Existenz dem "syrischen Regime"?

      Dieses Kalifat wurde aufgepäppelt vom "Regime-Change" im Iran, und dem Gedankengut aus saudischen Kreisen in Kombination mit Spendenflüssen von ebendort, besonders für "Islamschulen". Ergo:

      Weniger Assad = noch mehr Kalifat!

    • oberösi
      22. März 2016 14:25

      @lei lei
      *******
      so isses!

    • lei-lei
      22. März 2016 15:32

      Danke für die Belobigung, wenn auch ein wenig voreilig erteilt.

      Denn angesprochen werden sollte natürlich der "regime-change" im Irak, nicht im Iran.

    • Susanne
      22. März 2016 17:35

      @oberösei + @lei-lei:
      Was die beiden Konventionen (Flüchtl. und europ. Menschenrechte) betrifft, so sehen wir ja, wie diese derzeit in der Praxis angewandt werden (Schengen, Dublin II, Erststaatenregelung usw.).

      Bezüglich des Krieges in Syrien sind wir aber unterschiedlicher Meinung. Der Krieg begann ursprünglich mit einer Opposition, welche dann in verschiedene Gruppierungen aufgeteilt wurde und sich z.T. sogar untereinander bekämpften. Der IS (bzw. ISI, ISIS) ist erst viel später auf den Plan getreten, sowie auch Russland erst später mitmischte. Tatsache ist, dass es bereits ca. 400.000 Kriegstote und 5 Millionen Flüchtlinge im Ausland gibt, welche der syrische Despot Baschar al-Assad und sein Clan direkt und auch indirekt zu verantworten haben. Haben doch syrische Militärs auch viele Zivilisten getötet. Es stimmt, dass ISIS das dortige Machtvakuum ausnützen will, um ein größeres Kalifat zu gründen. Warum klammert sich al-Assad wie ein Sesselkleber so an seine kaum mehr vorhandene Macht? Es wäre besser gewesen, wenn er sich mit seinenm Milliardenvermögen frühzeitig ins Ausland abgesetzt hätte, jetzt ist es vermutlich schon zu spät. Ich weiß schon, jetzt komman Argumente wie seine Befugnis als "demokratisch" gewählter Präsident, wo auch es früher der dortigen christichen Minderheit besser ergangen ist.

      Ich verteidige hier nicht die miserable Flüchtlingspolitik unserer Regierenden und gebe Ihnen beiden auch Recht, dass der Syrienkonflikt schon zu einem Stellvertreterkrieg zwischen den beiden hauptsächlichen Islamrichtungen Sunniten und Schiiten (sprich: Saudiarabien und Iran) geworden ist. Aber die beiden genannten Glaubensrichtungen unterteilen sich noch in einige andere Gruppen, so ist der genannte al-Assad ein Alawit, dessen Religion wiederum zu den Schiiten zählen.

    • lei-lei
      23. März 2016 01:10

      "Tatsache ist, dass es bereits ca. 400.000 Kriegstote und 5 Millionen Flüchtlinge im Ausland gibt, welche der syrische Despot Baschar al-Assad und sein Clan direkt und auch indirekt zu verantworten haben."

      Für Bürgerkriegstote sind ganz generell beide Seiten eines Konfliktes verantwortlich. Die freie Entscheidung, einen solchen Krieg durch Anfechtung der Macht einzuleiten, ist um nichts unerheblicher als die Entscheidung der herrschenden Fraktion, die Machposition zu verteidigen. Sesselkleber hier - Umstürzler da.

      Geradezu an Zynismus grenzt es aber, die Toten im Assad-Lager der Assad-Fraktion anzulasten.

      Die Macht Assads, sich bislang behauptet zu haben, beruht eben auf Leuten, die nicht wollen, dass er weicht.

      Überall, wo mit regime-change Krieg ins Land getragen wurde, macht sich islamische Gottesherrschaft breit, was derzeit besonders von ISIS ausgenützt wird. Zum Handkuss kommen die Frauen, die etwa unter Ghaddafi in Libyen Freiheiten besessen haben, von denen sie jetzt nur mehr träumen können.

      Von der syrischen Opposition ist nichts bekannt, was rechtfertigen könnte, ihr die Wahrung bürgerlicher Freiheiten zuzutrauen.

      Und dass die ISIS gerne mit Giftgas hantiert, wird heruntergespielt, obwohl es darüber Berichte auf großen Plattformen gibt. Trotzdem wird bei jedem Vorfall in Sekundenschnelle unterstellt, der Assad hätte sich "danebenbenommen".

      Quellen:
      http://www.foxnews.com/world/2016/02/18/kurdish-forces-say-islamic-state-group-used-chemical-shells.html
      http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/1398794/Setzten-Rebellen-Chemiewaffen-in-Syrien-ein ?
      usw, usf ...

    • lei-lei
      23. März 2016 12:14

      Übrigens:

      Die Umstürzler von heute sind allzu oft die Sesselkleber von morgen.

    • Susanne
      23. März 2016 16:23

      lei-lei:
      Manchmal habe ich den Eindruck, dass Sie die Regime von Gaddafi, Hussein, Assad & Co. sogar als gut empfinden. Es stimmt aber, dass bisher nichts besseres nachgefolgt ist.
      Hätte Assad bereits am Anfang die Opposition "mit an Bord" geholt, dann wäre es zu gar keinem Krieg gekommen. Daher ist er indirekt an allen Toten, Verwundeten und Vertriebenen mitschuldig. Aber von solchen Leuten kann man dies nicht verlangen, denen ist es egal, wieviel Landsleute sterben, Hauptsache die eigenen Pfründen bleiben bestehen.

    • lei-lei
      24. März 2016 12:59

      Ich maße mir nicht an, Ordnungssysteme nach Schulnoten bewerten zu können. Aber nachdem die USA im Irak, trotz beträchtlichem Einsatz, nichts besseres auf die Beine stellen konnten (die Folge der Invasion war bereits vor ISIS ein verheimlichter Bürgerkrieg mit tausenden Anschlagstoten pro Jahr), war Saddam offensichtlich dem Optimum näher, ungeachtet wie weit er davon tatsächlich entfernt war.

      Und sicherlich war Assad Sohn in Syrien milder als Vater Hafez-Assad all die dreißig Jahre davor. Sie können zB in der englischen WIKIPEDIA nachlesen, dass die USA von außen auf einen Regime-Change durch Dissidentenunterstützung und Öffentlichkeitsarbeit hingearbeitet hatten, unter anderem, weil Assad gegen die Invasion des Irak war - worin ihm auch viele Westler beipflichten(!).

      Übrigens begann es auch in Syrien mit den "Tagen des Zorns", eine offene, revolutionäre Handlungen ankündigende Herausforderung in einem autokratischen Regime, wobei die Einparteienherrschaft ohnedies gleichzeitig durch Verfassungsreform abgeschwächt worden war.

  41. kritikos
    22. März 2016 01:20

    Natürlich ist ein Völkermord nicht gleichzusetzen mit dem derzeitigen Vorgehen des IS oder auch sonstiger, vorwiegend moslemischer Gruppierungen (Pakistan etc.). Völkermord ist nur an jüdischen Mitbürgern ausgeübt worden und das speziell von Deutschen und Österreichern. Die müssen dafür büßen, jetzt und in Ewigkeit, amen. Damals hätte die Welt eingreifen müssen und sie hat es auch getan 1945 durch Gerichte und vorher durch Krieg. Heute? Schwache Töne hört man kirchlicherseits zu den Morden durch Moslems, aber eine Aufruf zu Gewalt gegen diese findet man nirgends. Die Moslems, unsere Brüder in Abraham! - Meine Pfarre hat zu Weihnachte gesammelt. Der Erlös geht zur Hälfte an Pfarrprojekte zur Hälfte aber an Christen in Syrien direkt. Der bessere Weg, meine ich.

    • Mariahilferin
      22. März 2016 01:44

      "Ihr sollt euren Verfolgern Gutes tun!", sagte Schönborn unlängst im Stephansdom. Zum aus der Haut fahren. Und niemand aus seinem Verein widerspricht ihm. Zu viele teilen seine Meinung, die anderen schweigen. Zumindest in der Öffentlichkeit. Weil sie weggeputzt würden.
      Die katholische Kirche in Österreich ist wie die in Deutschland in einem fürchterlichen Zustand.

    • oberösi
      22. März 2016 11:03

      @Mariahilferin
      ganz richtig. Und der Gipfel Schönborn´scher Verblödung ist es, wenn er dann auf seine eigenen biografischen Erfahrungen hinweist und die Vertreibung der teils seit vielen Jahrhunderten deutschstämmigen Bevölkerung im Osten durch und deren Flucht vor den Russen mit der aktuell laufenden Übernahme der verfaulten europäischen Wohlfühldemokratien durch kulturfremde Invasoren gleichsetzt.

      Bisher war die katholsiche Kirche trotz allem noch immer ein Hort der Vernunft, eine letzte Bastion innerhalb des europäischen Werterelativismus. Derartiger Drang, sich jedem gerade vorbeiziehenden -Ismus anzubiedern und zum eigenen zu machen, von Kommunismus, Ökologismus bis Feminismus, war bisher typisch für die evangelische Kirche.

      Doch scheint sie nun, mürbe geschossen seit Jahrzehnten von Medien und linker Schickeria und im Stich gelassen von rückgratloser bürgerlicher Politik, einzuknicken. Allerdings, davon bin ich überzeugt, wird sich - wie in der Vergangenheit - in Zeiten, in denen die katholische Kirche unter Druck gerät, die modisch-hedonistische Spreu vom Weizen trennen und ein Kern, der sich wieder aufs Wesentliche besinnt, herausbilden.





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