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Wie die Regierung den Wohnungsmangel noch weiter vergrößert

Lesezeit: 3:00

In Österreich, vor allem in Wien, herrscht dramatischer und angesichts der starken Immigration ständig wachsender Wohnungsmangel. Was tut unsere begnadete Bundesregierung? Sie beschließt Maßnahmen, die diesen Wohnungsmangel noch massiv verschlimmern!

Denn nichts anderes bedeutet der soeben von der Regierung getroffene Beschluss, die – in vielen Fällen unter den Marktwerten liegenden – Richtwerte für Wohnungsmieten nicht einmal mehr der Inflation anzupassen. Was bisher alle zwei Jahre passiert ist.

Gewiss: Es gibt mehr Mieter als Vermieter – und daher sind solche Beschlüsse möglicherweise bei einer Mehrheit populär. Aber sie sind nicht nur bei Vermietern unpopulär und eine weitgehende Enteignung. Sie sind vor allem für alle Wohnungssuchenden katastrophal. Denn diese finden kaum noch etwas auf dem Markt.

Man schaue sich nur die schon an fast jedem zweiten Wiener Haus zu findenden Hinweise an: „Büros zu vermieten“. Im Gegensatz zu Wohnungen werden ständig Büros gebaut oder Wohnungen in solche umgewandelt. Daher gibt es genug Büros. Denn bei Bürovermietungen gelten die Gesetze von Angebot und Nachfrage. Und die haben in letzter Zeit sogar zu einem deutlichen Rückgang der Büromieten geführt. Gleichzeitig hat die – vor allem von der Politik verschuldete – Wirtschaftsflaute in Wien zu einem Rückgang der Nachfrage nach Büros geführt. Viele Firmen sind wegen der hohen Abgaben von Wien weg nach Niederösterreich oder ganz ins Ausland gezogen.

Eine Politik, die hingegen bei Wohnungen Preise festsetzt, welche unter denen sich aus Nachfrage und Angebot bildenden Preisen liegen, verschlimmert die Wohnungsnot. Der Anreiz, bestehende Wohnungen zu vermieten, wird dadurch immer geringer. Da hortet man sie lieber für die Enkelkinder. Oder missbraucht sie als Abstellräume. Oder nutzt sie einfach nicht, bis auf gelegentliche Übernachtungen irgendwelcher Gäste. Oder verwandelt sie in Büros.

Auch der Anreiz, das dringend benötigte private Kapital zum Neubau von Miethäusern zu gewinnen, wird immer geringer. Denn auch dort droht die Guillotine der Preisregelung, nach dem derzeitigen Willen unserer regierenden Planwirtschaftler spätestens 20 Jahre nach Bau.

Viele Anzeichen deuten überdies darauf hin, dass in absehbarer Zeit noch eine weitere lebensfremde Verschlechterung des Mietrechts beschlossen werden wird. Bei der Qualität der bisherigen Gesetze durch den amtieren Justizminister ist das sogar sehr wahrscheinlich.

Aber war die ÖVP nicht eine Partei, die für mehr Marktwirtschaft und weniger Planwirtschaft steht?

Ja eh. Das war sie. Aber jetzt ist ihre Regierungsmannschaft nicht einmal mehr imstande, die Vorteile der Marktwirtschaft und Nachteile der Planwirtschaft auch nur zu begreifen. Und sie glaubt außerdem, ihre Existenz dadurch retten und den Wählerschwund dadurch stoppen zu können, dass sie immer noch mehr faule Kompromisse mit einer Planwirtschaftspartei schließt.

Das ist jedoch eine völlig grundlose Hoffnung, die nur darauf beruht, dass die ÖVP nach einem solchen faulen Kompromiss einen Tag lang nicht im Faymann-Organ „Kronenzeitung“ geprügelt wird. Diese beschimpft ja ansonsten jeden Widerstand gegen die SPÖ immer als „Streiten“.

Das alles steht noch dazu vor dem Hintergrund einer wahnwitzigen Immigrationspolitik, die bisher zu einem alljährlich Anwachsen allein der Wiener Wohnbevölkerung um 30.000 geführt hat. Und die durch Förderung der Völkerwanderung nun sogar zu einer Vervielfachung dieser Zahl führen wird.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Januar 2016 07:51

    Die Immigrationswelle führt sowieso zu einer zwingenden kompletten Enteignung. Denn jeder Neuankömmling kostet Geld, mit Familiennachzug dann gleich das Mehrfache. Dazu müssen die ganzen Sprachkurse, Integrationskurse, Rechtsberatungen etc. bezahlt werden. Die Juristen werden insbesondere bei den geplanten Einschränkungen zum Familiennachzug teuer werden; und wie diese Verfahren bei unseren Richtern ausgehen, kann sich jeder selber ausmalen.

    Gleichzeitig gibt es kein Maßnahmenpaket, wie die Grenze effektiv geschützt wird. Also wird die Zuwanderung frisch, fröhlich weitergehen. Zwingend sind irgend wann so viele da, daß bestehendes Eigentum zwangsweise für die Unterbringung enteignet werden muss. Gleichzeitig steigen die Kosten, dann kann entweder die EZB Geld drucken, also den Geldwert für die normalen Bürger vernichten, oder man erhöht die Steuern in Richtung 100%. Da wir von dieser Maximalzahl nicht mehr weit weg sind (http://www.bruttomat.at/ ) muss dazu an der Steuerschraube gar nicht mehr viel gedreht werden. Womit auch wenig herauskommt und wieder nur die Enteignung bestehenden Eigentums bleibt.

    Mit der Zuwanderung ist den Sozialisten endlich die Vernichtung des Eigentums gelungen! Und 70 bis 80% der Österreicher finden dies voll super und wählen die Faymanns und Konsorten.

  2. Ausgezeichneter KommentatorBob
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Januar 2016 08:45

    Auffallend ist jetzt der plötzliche Kurswechsel der ÖVP vor den Wahlen. Lopatka kann nicht oft genug betonen, daß sie schon immer von dem Flüchtlingsdebakel wußten, aber nichts unternehmen konnten. Die wildgewordene Innenministerin glaubt sie hat alles im Griff. der wildgewordene Finanzminister glaubt das die gequälten Unternehmer jetzt mit der Registrierkasse alles bezahlen, die "Familienministerin" erhöht die Beihilfe um € 2.- und glaubt das hilft den Familien.
    Und in der SPÖ schaut es nicht besser aus. Ministerexperten wechseln die Ministerien wie unsereins die Hemden. Der hüpfende Taxiexperte reitet nur auf semantischen Ausdrücken herum, und nennt das Regierungsarbeit.
    Die Wähler die solche Vollkoffer auf die Regierungsbank gehoben haben, sollten sich schämen und daraus lernen.

  3. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Januar 2016 09:41

    Wenn dann die letzten Genossen vor ihrer Köpfung vor dem Lagerfeuer am Rathausplatz sitzen und aus allen Fenstern rundherum IS- Flaggen sichtbar sein werden, dann haben die Genossen gewiss Ihre Mission erfüllt, die Abschaffung der Wiener ist gelungen.

    Ganz so schlimm ist es jetzt noch nicht, weil es alles erst 'in Entwicklung' ist.

    Wenn ein Herr Felix Baumgartner meint, wir werden von Idioten regiert, dann meine ich, wo er recht hat, hat er recht.

    Ich bin total gegen Planwirtschaft und immer mehr Wiener werden es auch, sie wandern weg, näher oder weiter und übrig bleiben die Steuer verschlingenden und verschwendenden Genossen, die auch bald vor den Ruinen ihrer 'Tätlichkeit gegen jede Vernunft' stehen werden.

    Der Bürger von Wien hat sich das ausgesucht und damit bekundet, dass er das so will, die Bürger, die FPÖ gewählt haben, wohl die der Vernunft noch am nächsten befindlichen Partei, wenden sich frustriert ab von diesem volksfeindlichen Tun dieser linken Chaosparteien, Rot Grün Schwarz Pink.

  4. Ausgezeichneter KommentatorEl Capitan
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Januar 2016 09:33

    Gott sei Dank habe ich eine Eigentumswohnung und eine SIG Sauer ;-) im Nachtkastl, falls jemand meine Wohnung illegal erwerben will.

    Sind wir schon so weit, dass wir uns selber schützen müssen?

  5. Ausgezeichneter KommentatorMaria Kiel
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Januar 2016 00:52

    Zur Zeit, als Blümel noch Generalsekretär war, wurde ja wieder einmal am Mietrecht herumgebastelt. Wie immer neues Böses ahnend habe ich in einem Anfall von verzweifelter Naivität einen Brandbrief an Blümel geschrieben, in dem ich die bereits aktuell katastrophale Rechtslage für Vermieter geschildert habe und ihn daran erinnert habe, dass es zwar weniger Vermieter als Mieter gibt, dass aber jeder Vermieter Familienmitglieder hat, die auch zur Wahl gehen. Und ich habe ihn gefragt, wann die ÖVP sich eigentlich wieder auf ihre ursprüngliche Kernaufgabe besinnen wird und wie sie sich anderenfalls vorstellt, woher eigentlich noch Wählerschichten für sie kommen sollen.
    Antwort habe ich bekommen von irgendeiner Mitarbeitern - des Inhalts „ist schon schlimm, wie vermieterfeindlich die SPÖ ist und wie schwierig es sei hier etwas durchzusetzen“, und - jetzt kommt's erst so richtig! - "Es gilt, als Österreichische Volkspartei hier konsequent für Leistung und Eigentum einzutreten. Wir haben zumindest 2 Verbesserungen erreicht: Das Wohnungseigentumsgesetz wurde präzisiert und Rechtssicherheit bei Keller und Gärten geschaffen und im Mietrechtsgesetz wurde eine Problematik gelöst, die die Zuständigkeit bei Erhaltungspflichten von Heizthermen betrifft"
    Oh ja sicher: ob Keller 1 oder 2 zu meiner Wohnung gehört ist ganz bestimmt vorrangige Sorge! Und wie wurde die Problematik rund um die Heizthermen so großartig gelöst? Jetzt ist gesetzlich geregelt, dass die Erhaltungspflicht ausschließlich der Vermieter trägt, sprich, der Mieter kann unbesorgt die Therme verkommen lassen, zahlen muss der Vermieter.
    Nicht nur aus eigener Erfahrung weiss ich, dass seither ein sprunghafter Anstieg an schadhaften Thermen zu verzeichnen ist, die Mieter den nächstbesten teuren Installateur bestellen und der Vermieter darf die horrenden Rechnungen zahlen.
    Vorher Rechtsunsicherheit, ob nur der Mieter bei Schäden zahlt oder ob die Kosten zwischen Mieter und Vermieter geteilt werden - nunmehr RECHTSICHERHEIT DASS DER VERMIETER ALLES BEZAHLT! Und da hat diese Tusse von der ÖVP allen Ernstes den Nerv, mir so eine Regelung als ERFOLG der ÖVP zu verkaufen.
    Im übrigen bin ich nach wie vor von den Qualitäten Blümel’s überzeugt – und finde es sehr typisch, dass der stutenbissige (was wäre das korrekte Äquivalentum masculinum?) Mitterlehner es durchgesetzt hat, ihn auf das tote Gleis der ÖVP-Wien wegzuloben

  6. Ausgezeichneter Kommentatorkritikos
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Januar 2016 00:44

    Na ja, irgendwann wird man die Mieten noch weiter regulieren müssen, denn wie soll man dann die zig-tausend "Flüchtlinge" unterbringen? In Wien kann ich mir vorstellen, dass die Frau Wehsely, oder wie sich schreibt, fröhlich - ihrem Namen entsprechend - dafür eintritt, wie bei Fahrscheinen auch Wohnungen umsonst herzugeben. Und unser vermutlich - leider! - neuer HBP ist sicher auch dafür, denn seinen Leibspruch wird er sich behalten, nehme ich an.

  7. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Januar 2016 08:22

    Auch ich habe einen Vorschlag zur Entschärfung der Wohnungsnot in Wien:
    Wiener Wohnen und der Fonds Soziales Wohnen finanzieren gemeinsam eine Art Insolvenzfonds, aus dem Vermietern die entgangenen Mietzahlungen im Falle von Mietnomaden, Mietzinsverweigerern etc. ersetzt werden.


alle Kommentare

  1. AppolloniO (kein Partner)
    30. Januar 2016 13:21

    Warum bloß beschwert sich A.U.?
    Die SPÖ wird und will nichts dazu lernen.
    Die ÖVP will KEINE Alternative dazu sein sondern erstrebt das Image einer
    "Besseren SPÖ". So ein schwachsinniger Fehler.

  2. Torres (kein Partner)
    30. Januar 2016 11:02

    Auch mit den sogenannten "unabhängigen" bzw "parteifreien" Ministern (Justiz - Brandstetter, Finanz - Schelling) hat die ÖVP weiterhin bewiesen, dass sie bei der Nominierung von Ministern eine besonders "sichere" Hand für katastrophale Missgriffe hat.

  3. Helmut Oswald
    28. Januar 2016 12:04

    Die sogenannte 'stille' in Wahrheit natürlich offensichtliche und vor aller Augen stattfindende Enteignung des Bildungs- und Besitzbürgertums wird als sozialistisches Unrecht zu sühnen sein. Nicht anders auch als bei den seinerzeitigen rassisch bedingten Enteignungen (Arisierungen) werden auch die Proletarisierungen unserer Tage rückgänging zu machen und zu entschädigen sein. Ein konfiskatorisches Steuersystem und ein verfehlter Staat, der anlässlich des höchsten Steueraufkommens seiner Geschichte nicht nur die höchsten Staatsschulden aufweist sondern zugleich die KERNAUFGABEN des Staates NICHT ERFÜLLT, wie etwa Schutz und Kontrolle der Grenzen, innere Sicherheit va gegenüber einer sich etablierenden multikriminellen Gesellschaft ist vollkommen entbehrlich. Der reichste vorfindbare Teilnehmer an der Gesellschaftsordnung ist übrigens der sozialistische Steuer und Zwangsabgabenstaat. Er wird zu enteignen sein. Und bitte kein tränendrüsenerstickter Kommentar über die soziale Kälte. Genommen von den Redlichen und Tüchtigen wird nämlich mit eiskalter Hand unter Anwendung des Gewaltmonopols. Ah, wie sie sich wiegt, die Wiede im Wind. Schwer von den Trauben der wegen Diebstahls und Raubs verurteilten staatlichen und sozialistischen Gewaltverbrecher - und bitte sich nicht auf Befehlsnotstand berufen. Ihr habt gewusst um das Unrecht, als ihr tatet, was ihr tut. Am 'Klassenfeind' in der von Euch so vorteilhaft bewerteten Bürgerkriegsgesellschaft.

  4. Josef Maierhofer
    28. Januar 2016 09:41

    Wenn dann die letzten Genossen vor ihrer Köpfung vor dem Lagerfeuer am Rathausplatz sitzen und aus allen Fenstern rundherum IS- Flaggen sichtbar sein werden, dann haben die Genossen gewiss Ihre Mission erfüllt, die Abschaffung der Wiener ist gelungen.

    Ganz so schlimm ist es jetzt noch nicht, weil es alles erst 'in Entwicklung' ist.

    Wenn ein Herr Felix Baumgartner meint, wir werden von Idioten regiert, dann meine ich, wo er recht hat, hat er recht.

    Ich bin total gegen Planwirtschaft und immer mehr Wiener werden es auch, sie wandern weg, näher oder weiter und übrig bleiben die Steuer verschlingenden und verschwendenden Genossen, die auch bald vor den Ruinen ihrer 'Tätlichkeit gegen jede Vernunft' stehen werden.

    Der Bürger von Wien hat sich das ausgesucht und damit bekundet, dass er das so will, die Bürger, die FPÖ gewählt haben, wohl die der Vernunft noch am nächsten befindlichen Partei, wenden sich frustriert ab von diesem volksfeindlichen Tun dieser linken Chaosparteien, Rot Grün Schwarz Pink.

  5. El Capitan
    28. Januar 2016 09:33

    Gott sei Dank habe ich eine Eigentumswohnung und eine SIG Sauer ;-) im Nachtkastl, falls jemand meine Wohnung illegal erwerben will.

    Sind wir schon so weit, dass wir uns selber schützen müssen?

    • dssm
      28. Januar 2016 11:52

      Wie viele Quadtratmeter hat die Wohnung. Es wird nicht lange dauern und die Gutmenschen werden uns erklären (müssen), daß wir aufgrund ernster Unterbringungsschwierigkeiten eine Maximalquadratmeterzahl pro Bürger festlegen. Alles über dieser Zahl wird dann mit 'armen' 'Flüchtlingen' aufgefüllt.

      Werde Sie dann Ihre Waffe auf den Mann vom Amt richten, wenn er Ihnen Ihre neuen Hausgäste abliefert?

    • Sandwalk
      28. Januar 2016 12:18

      @dssm: Noch ist es nicht soweit. Ich glaube außerdem nicht, dass es so dick kommen wird. Vorher wird die Regierung die Wirtschaft ruinieren, dann erst kommen die Zwangsmaßnahmen, und da wird es zuvor die Mietwohnungen erwischen.

      Mir tun die Jungen leid. Sie gehen in eine Zwangsgesellschaft hinein und werden weniger Wohlstand haben, der ihnen wegregiert wurde.

      Meine Knarre habe ich aus sportlichen Gründen. Was ich im "Ernstfall" täte, weiß ich nicht, aber ich neige zu aktiver Wahrhaftigkeit. Luschigetue ist eher nicht mein Naturell.

    • Bob
      28. Januar 2016 17:25

      El Capitan
      Sie sollen lt.Polizei diskutieren, nicht schießen .-)

    • El Capitan
      28. Januar 2016 20:41

      Ich bin kein Polizist.
      Irgendwie habe ich Mitleid mit der Polizei.

  6. Franz77
    28. Januar 2016 09:09

    Vielen Dank Maria und Brigitte. Es zeigt mir, wohnen kann in Wien richtig teuer sein. Das muss man sich erst einmal leisten können. Danke nochmal!

  7. Susanne
    28. Januar 2016 09:07

    Aber, aber Herr Dr. Unterberger. Wie können Sie von unseren Regierungsmitgliedern erwarten, dass diese ein marktwirtschaftliches Denken haben? Mit Ausnahme von Schelling kommen doch alle aus "geschützten Werkstätten", d.h. haben keine Ahnung, wie der freie Markt wirklich funktioniert. Und Schelling hat schon mehrfach bewiesen, dass er mit vielen seiner guten Ideen sowohl in der ÖVP als auch in der Regierung nichts erreichen kann.

  8. Bob
    28. Januar 2016 08:45

    Auffallend ist jetzt der plötzliche Kurswechsel der ÖVP vor den Wahlen. Lopatka kann nicht oft genug betonen, daß sie schon immer von dem Flüchtlingsdebakel wußten, aber nichts unternehmen konnten. Die wildgewordene Innenministerin glaubt sie hat alles im Griff. der wildgewordene Finanzminister glaubt das die gequälten Unternehmer jetzt mit der Registrierkasse alles bezahlen, die "Familienministerin" erhöht die Beihilfe um € 2.- und glaubt das hilft den Familien.
    Und in der SPÖ schaut es nicht besser aus. Ministerexperten wechseln die Ministerien wie unsereins die Hemden. Der hüpfende Taxiexperte reitet nur auf semantischen Ausdrücken herum, und nennt das Regierungsarbeit.
    Die Wähler die solche Vollkoffer auf die Regierungsbank gehoben haben, sollten sich schämen und daraus lernen.

  9. Politicus1
    28. Januar 2016 08:22

    Auch ich habe einen Vorschlag zur Entschärfung der Wohnungsnot in Wien:
    Wiener Wohnen und der Fonds Soziales Wohnen finanzieren gemeinsam eine Art Insolvenzfonds, aus dem Vermietern die entgangenen Mietzahlungen im Falle von Mietnomaden, Mietzinsverweigerern etc. ersetzt werden.

    • riri
      28. Januar 2016 15:45

      So einen Insolvenzfonds gibt es schon. 'Licht ins Dunkel' zahlt an 'Wiener Wohnen' die uneinbringlichen Mietrückstände von deren Mietern.
      Ob da Österreicher auch unterstützt werden, ist nicht bekannt.

  10. dssm
    28. Januar 2016 07:51

    Die Immigrationswelle führt sowieso zu einer zwingenden kompletten Enteignung. Denn jeder Neuankömmling kostet Geld, mit Familiennachzug dann gleich das Mehrfache. Dazu müssen die ganzen Sprachkurse, Integrationskurse, Rechtsberatungen etc. bezahlt werden. Die Juristen werden insbesondere bei den geplanten Einschränkungen zum Familiennachzug teuer werden; und wie diese Verfahren bei unseren Richtern ausgehen, kann sich jeder selber ausmalen.

    Gleichzeitig gibt es kein Maßnahmenpaket, wie die Grenze effektiv geschützt wird. Also wird die Zuwanderung frisch, fröhlich weitergehen. Zwingend sind irgend wann so viele da, daß bestehendes Eigentum zwangsweise für die Unterbringung enteignet werden muss. Gleichzeitig steigen die Kosten, dann kann entweder die EZB Geld drucken, also den Geldwert für die normalen Bürger vernichten, oder man erhöht die Steuern in Richtung 100%. Da wir von dieser Maximalzahl nicht mehr weit weg sind (http://www.bruttomat.at/ ) muss dazu an der Steuerschraube gar nicht mehr viel gedreht werden. Womit auch wenig herauskommt und wieder nur die Enteignung bestehenden Eigentums bleibt.

    Mit der Zuwanderung ist den Sozialisten endlich die Vernichtung des Eigentums gelungen! Und 70 bis 80% der Österreicher finden dies voll super und wählen die Faymanns und Konsorten.

    • brechstange
      28. Januar 2016 09:31

      Beim Defizit und bei den Schulden dürfen wir die gesamten Flüchtlingskosten herausrechnen. Da hat er schon gut verhandelt, der Herr Schelling. Nicht wahr?

    • Sensenmann
      28. Januar 2016 11:41

      In Deutschland fordert ein "Wirtschaftsexperte" zur Beseiigung der "sozialen Ungerechtigkeit" bereits eine Erbschaftssteuer von 100%.
      Gemeinsam mit dem von den Bankstern, Bonzen und Parasiten geforderten Bargeldverbot steht dann der Enteignung und physischen Vernichtung des Klassenfeindes nichts mehr im Wege.

    • matthias (kein Partner)
      30. Januar 2016 13:17

      Krankheiten nicht zu vergessen. Ich habe einmal gehört (also ist es wahrscheinlich nicht wahr...) dass 10% der derzeitigen Zuwanderer mit Tuberkulose infiziert sind. TBC ist heilbar, die Heilung ist aber mit enormen Kosten verbunden.

      Weiters habe ich gehört, dass in Wien bei den Tschetschenen die HIV Zuwachsrate am größten ist (Gerücht ohne Wahrheitsanspruch!!). Wie es dazu nur kommt...

  11. Maria Kiel
    28. Januar 2016 00:52

    Zur Zeit, als Blümel noch Generalsekretär war, wurde ja wieder einmal am Mietrecht herumgebastelt. Wie immer neues Böses ahnend habe ich in einem Anfall von verzweifelter Naivität einen Brandbrief an Blümel geschrieben, in dem ich die bereits aktuell katastrophale Rechtslage für Vermieter geschildert habe und ihn daran erinnert habe, dass es zwar weniger Vermieter als Mieter gibt, dass aber jeder Vermieter Familienmitglieder hat, die auch zur Wahl gehen. Und ich habe ihn gefragt, wann die ÖVP sich eigentlich wieder auf ihre ursprüngliche Kernaufgabe besinnen wird und wie sie sich anderenfalls vorstellt, woher eigentlich noch Wählerschichten für sie kommen sollen.
    Antwort habe ich bekommen von irgendeiner Mitarbeitern - des Inhalts „ist schon schlimm, wie vermieterfeindlich die SPÖ ist und wie schwierig es sei hier etwas durchzusetzen“, und - jetzt kommt's erst so richtig! - "Es gilt, als Österreichische Volkspartei hier konsequent für Leistung und Eigentum einzutreten. Wir haben zumindest 2 Verbesserungen erreicht: Das Wohnungseigentumsgesetz wurde präzisiert und Rechtssicherheit bei Keller und Gärten geschaffen und im Mietrechtsgesetz wurde eine Problematik gelöst, die die Zuständigkeit bei Erhaltungspflichten von Heizthermen betrifft"
    Oh ja sicher: ob Keller 1 oder 2 zu meiner Wohnung gehört ist ganz bestimmt vorrangige Sorge! Und wie wurde die Problematik rund um die Heizthermen so großartig gelöst? Jetzt ist gesetzlich geregelt, dass die Erhaltungspflicht ausschließlich der Vermieter trägt, sprich, der Mieter kann unbesorgt die Therme verkommen lassen, zahlen muss der Vermieter.
    Nicht nur aus eigener Erfahrung weiss ich, dass seither ein sprunghafter Anstieg an schadhaften Thermen zu verzeichnen ist, die Mieter den nächstbesten teuren Installateur bestellen und der Vermieter darf die horrenden Rechnungen zahlen.
    Vorher Rechtsunsicherheit, ob nur der Mieter bei Schäden zahlt oder ob die Kosten zwischen Mieter und Vermieter geteilt werden - nunmehr RECHTSICHERHEIT DASS DER VERMIETER ALLES BEZAHLT! Und da hat diese Tusse von der ÖVP allen Ernstes den Nerv, mir so eine Regelung als ERFOLG der ÖVP zu verkaufen.
    Im übrigen bin ich nach wie vor von den Qualitäten Blümel’s überzeugt – und finde es sehr typisch, dass der stutenbissige (was wäre das korrekte Äquivalentum masculinum?) Mitterlehner es durchgesetzt hat, ihn auf das tote Gleis der ÖVP-Wien wegzuloben

    • brechstange
      28. Januar 2016 09:36

      Offenbar haben die den Inhalt Ihres Briefes gar nicht verstanden. Wie viele Menschen können nicht lesen und den Inhalt erfassen? In Österreich sehr viele. Das schlägt sich auch auf die Repräsentanten nieder.

  12. kritikos
    28. Januar 2016 00:44

    Na ja, irgendwann wird man die Mieten noch weiter regulieren müssen, denn wie soll man dann die zig-tausend "Flüchtlinge" unterbringen? In Wien kann ich mir vorstellen, dass die Frau Wehsely, oder wie sich schreibt, fröhlich - ihrem Namen entsprechend - dafür eintritt, wie bei Fahrscheinen auch Wohnungen umsonst herzugeben. Und unser vermutlich - leider! - neuer HBP ist sicher auch dafür, denn seinen Leibspruch wird er sich behalten, nehme ich an.

  13. Franz77
    28. Januar 2016 00:37

    Sorry, ich habe keine Ahnung. Wieviel kostet so eine Dreizimmer- Wohnung in Wien? Also: Küche, Schlafzimmer, ORF-Zwangsgebührenraum (früher war das Kruzifix wichtigster Bestandteil, oft gab es auch einen Altar, heute bauen Architekten alls um den Trottelkübel rum. Er ist der Altar von Gott Mammon. . ( Bitte keine m2 Angaben, darunter kann ich mir nix vorstellen. Danke!

    • Maria Kiel
      28. Januar 2016 01:05

      ah geh lieber Franz, das, was Sie da anfragen ist nur eine 2-Zimmerwohnung, weil die Küche gilt ja im Mietrecht nicht als Zimmer, auch dann nicht wenn es eine große Wohnküche ist (übrigens gilt eine Küche, die weniger als 8 Steckdosen hat, als mietzinsmindernd!).
      500,- bis 600,- je nach Bezirk, naja, und dann spielen halt doch leider wieder die m2 eine Rolle:-). Wenns nach den Sozen geht, dann wird das Mietrecht ohnehin dahingehend soziaaal abgeändert, dass in ganz Wien die Wohnungen (vor allem diese grässlichen mit Parkettböden, hohen Räumen und Flügeltüren ausgestatteten Altbauwohnungen, die womöglich im Besitz irgendeines bourgeoisen Blutsaugers stehen) alle nur gleich viel kosten dürfen, gleichgültig, ob in der City oder in den kulturell bunt-beglückten Wonderland-Bezirken, wo man von Kirchenglockengeläut verschont bleibt und sich dem Ohrenschmaus des Muezzins hingeben kann. Der Unterstützung der ÖVP darf sich der linke Klüngel bei dieser Miet"Rechts"-Änderung jedenfalls gewiss sein!
      Aber: überlegens Sie sich's lieber 10mal bevor Sie nach Wien ziehen, es sei denn, Sie sind begeisterter Multikulti-Fan

    • Brigitte Imb
      28. Januar 2016 01:22

      Ohne "m2" geht´s net. 3 gr. od. 3 kl. Zimmer, das macht nicht nur in Wien einen Unterschied. Auch der Bezirk ist wesentlich, deshalb gibt es keine Pauschale. Alte, neue Miete, sowas existiert auch.

      Ein paar mir bekannte Beispiele:

      XX Bez. kl. Wohnung, 55 m2,kl.VZ, kl.Küche offen zum WZ, SZ + Schrankraum, D, WC 500 € kalt (f.1-2-Pers.)
      VI Bez. Fußgängerzone, ca120m2 Altbau, (sog.alte Miete), VZ, WZ, Wohnkü., B, SZ +SR, Kabinett 430, bzw. nach Übergabe 630€ kalt (ideal f. Fam. mit 1 Kind)
      VI Bez. 70m2 VZ, KÜ, SZ, Kabinett, WZ,B etwa 700€ (niedrige Räume, dunkel)
      VIII Bez. 56m2, VZ, WZ, KÜ, Kabinett, WC, D Altbau 200€
      XXII Bez. Neubau ca. 68m2, Garage, Balkon, SZ,WZ mit Kü, D, 850- 950€

      Am Besten Sie schauen einmal bei irgend einem Maklerbüro für weitere Informationen. Grundsätzlich ist wohnen in Wien teuer.

    • Sensenmann
      28. Januar 2016 12:03

      @Maria Kiel
      Bisher wußte ich nur, daß Badezimmer, die durch Abweichung der Wand vom Sollmaß um 96 cm² kleiner als angegeben sind (was intreressiert den Sozi-Richter die ÖNORM nach der zu Bauen ist und die darin zulässigen Maßabweichungen vom rechten Winkel) mietmindernd sind. Das Bad gilt dann nicht als solches und die Wohnung ist eine Kategorie schlechter. Da das im Mietzins aber nur 2,70 Euros im Monat ausmacht ist wegen des Streitwertes auch kein Rechtsmittel zulässig...

      Naja, was die Sozi-Justiz eben so contra legem judiziert.

      Das mit zuwenig Steckdosen ist mir neu.
      Aber egal: Wird eben nicht vermietet. Soll der Östertrottel halt sehen, wo er wohnen kann. Ganz nach seinem Wunsch bei der Wahl...

    • Maria Kiel
      29. Januar 2016 01:07

      @sensenmann:
      nicht mich so erschrecken spät am Abend! Was ist das bitte: Abweichung der Wand vom Sollmaß um 96 cm² kleiner als angegeben??? Ich wusste überhaupt nicht, dass es für Badezimmer ein Sollmaß gibt - wie errechnet sich solches?
      Ich habe beim Mietenrecht zunehmend das Gefühl des berühmten Ritt's über den Bodensee. Naja, eigentlich habe ich dieses Gefühl bei allem was mit Rechtslage, Rechtssprechung etc. zu tun hat. Und wenn ich noch genauer hinschaue, dann Bodensee't es ganz insgesamt in Österreich, der EU usf.............seekrank möcht' man werden.





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