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Zielpunkt: Haltet den Dieb

Am Tag, da „Zielpunkt“ die Insolvenz ankündigt, erregt sich die Arbeiterkammer, dass „Zielpunkt“ (und andere) Drogeriewaren viel zu teuer verkauft. Insgeheimer Tenor: Das ist kartellartig und skandalöse Profitgier.

Das Verhalten von Arbeiterkammer beziehungsweise Gewerkschaft nach Bekanntwerden der Insolvenz:

  1. Keine der beiden hat den Widerspruch zwischen angeblich zu hohen Preisen und der Pleite eines wichtigen Akteurs auch nur versucht zu erklären.
  2. Auf allen Medien traten dafür ununterbrochen Gewerkschaftsbosse und Sozialminister auf – und immer nur dazu, um sich über die Insolvenz zu erregen. So als ob diese ein Bosheitsakt wäre, so als ob diese nicht eine rechtliche Pflicht wären, so als ob man Insolvenzen monatelang vorankündigen könnte. Die Erregung wäre nur dann legitim, gäbe es Beweise, dass Eigentümer oder Geschäftsführer Geld oder andere Werte beiseite geschafft hätten. Aber vorerst kursieren nur substanzlose Verschwörungstheorien.

Gewiss ist die Lage der rund 3000 arbeitslos werdenden Menschen traurig. Und es ist schön, dass die Erste Bank ihnen sofort zinsenlose Kontoüberziehungen genehmigt (sie scheint ja die letzte zu sein, die noch an Kleinkunden interessiert ist).

Aber in Wahrheit ist klar: Insolvenzen samt allen bösen Folgen für Mitarbeiter, Eigentümer, Lieferanten, Gläubiger sind unvermeidlicher Teil des Wirtschaftslebens. Sie bleiben nur dort aus, wo alles dem Staat gehört. Was dann zwingend die noch viel katastrophalere Folge hat, dass nach einigen Jahren der ganze Staat pleite ist (wie am Ende des Kommunismus).

Dennoch sollten ob der spektakulärsten Pleite des Jahres alle Alarmglocken läuten. Aber nicht wegen irgendwelcher Einzelfall-Aspekte, sondern wegen der dramatischen Gesamtentwicklung. Die Arbeitslosigkeit war nämlich schon vor dieser Pleite im steilen Steigen, vor allem in Wien, wo ja der Großteil der „Zielpunkt“-Filialen liegt. Dort finden jetzt schon 13 Prozent keine Arbeit mehr. Das zertrümmert auch für die „Zielpunkt“-Frauen die Chance auf einen neuen Job.

Und daran sind die Empörer (ÖGB bis Sozialminister) nicht schuldlos, sondern vielmehr hauptschuldig (wenn auch nicht alleinschuldig). Sie sind das vor allem durch die Abgabenlast und Vorschriftenflut. Auch das letzte Steuerpaket bringt ja vor allem eine Unzahl weiterer Schikanen und Belastungen für Unternehmen und Familien mit sich.

Sie sind hauptschuld daran, dass Österreich bei der Zahl der Spitalsaufenthalte den Weltrekord hält, dass die „Mindestsicherung“ fast nirgendwo so üppig ist wie hierzulande, dass im Pensionsrecht das Antrittsalter nicht erhöht wird, dass die Abgabenquote höher ist als anderswo, dass es keine echten Einsparungen gibt.

Geradezu absurd ist, dass noch vor Inkrafttreten der Steuerpakets-Schikanen die Wiener SPÖ schon wieder eine Steuererhöhung verlangt, nämlich eine saftige Anhebung der Grundsteuer. Was natürlich wieder alle Unternehmen treffen wird. Aber an den Folgen sind dann wieder andere schuld.

Ich schreibe in jeder Nummer der Finanz- und Wirtschafts-Wochenzeitung „Börsen-Kurier“ die Kolumne „Unterbergers Wochenschau“.

 

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alle Kommentare

  1. peter789 (kein Partner)

    AK-Zwangsbeiträge erstens auf Lohnzettel ausweisen und zweitens von 0,5% auf 0,3% senken! JETZT!

    Die wissen nämlich erstens nicht mehr wohin mit lauter Geld und zweitens setzen sie ständig wirtschaftsschädigende Aktionen.

    PS.: Roter Sumpf, der schädliche Gase ausströmt.



  2. daLUPO (kein Partner)

    Gewerkschaft, die sollten eigentlich Privilegien Kaiser heißen!

    Die vernichten eigenlich mehr Arbeit (flexible Arbeitszeit wurde jahrelang blockiert) und im geschützten Bereich verteilt das Arbeitskaisertum (ÖBB, Krankenhäuser, Beamte, ...) die Bosten.

    Dafür gibt es aber immer pompöse Feiern!



  3. Torres (kein Partner)

    Dabei sind bei den 13% Arbeitslosen in Wien die (vorläufig) zehntausenden vom Veltliner-Wampo freudig und bereitwillig willkommen geheißenen Invasoren gar nicht berücksichtigt. Die - und wohl noch weitere zehntausende - kommen ja noch dazu; es wird ja wohl niemand annehmen, das auch nur 10% davon eine Arbeit bekommen. Die andern werden wohl als "Grundsicherungsempfänger" ausgelagert werden. Da weiß man auch gleich, warum die Steuererhöhung notwendig ist.



  4. Sensenmann

    "Geradezu absurd ist, dass noch vor Inkrafttreten der Steuerpakets-Schikanen die Wiener SPÖ schon wieder eine Steuererhöhung verlangt, nämlich eine saftige Anhebung der Grundsteuer. Was natürlich wieder alle Unternehmen treffen wird. Aber an den Folgen sind dann wieder andere schuld."

    Nein, daran sind die Östertrotteln selber Schuld! Man sehe sich doch die Wahl an: In Hietzing z.B.
    Da wählt der echte Bürger im Bezirk die ÖVP zur stärksten Partei. Soll sein, die Frau Bezirksvorsteher versteht sich eben darauf, sündteure Quartiere für die lokalen Bullen zu bauen (statt praktisch auf billigen Bauplatz der Tunnelbaustelle an der Bahn) damit diverse Freunderln für ihre Bauprojekte fixe Mieter haben. Soll sein.
    In der Gemeinde wählt die echte ÖVP-Sau aber dann - ihrer kryptomarxistsichen Seele wegen, die ihr immer bei Wahlentscheidungen in die Schinken fährt und das Kreuzerl machen lässt - natürlich rotzgrün.

    Sei es, weil man auf schwulvergenderte Ampelmännchen steht, sei es, weil der alte bolschewistische Branntweiner ausschaut wie der Weihnachtsmann, aber in jedem Fall wollte man eben "Strache verhindern".

    Nun ist er "verhindert", und jetzt wird es eben teuer. Grundsteuer vom Verkehrswert. Wie bestellt, so geliefert! Dürfte aber in Hietzing eh keine Armen treffen.

    Wie war das gleich mit dem Strick, an dem man sie aufhängt und den sie noch selber verkaufen? Lenin, wenn ich nicht irre...



  5. riri

    OT

    Die abgesetzte Wiener Stadtschulratspräsidentin Susanne Brandsteidl erhält einen neuen Job beim Bund, denn sie war vom Bund nur karenziert und kehrt nun in den geschützten Bund zurück.

    Jetzt die Drohung: sie soll einen hochrangigen Job im Bildungsministerium erhalten, bei H-H als Abteilungsleiterin, aber der Arbeitsbereich ist noch nicht definiert! Eh wurscht.
    Was werden die Intelligenzbestien da veranstalten? Kosten im roten Bereich, daher alles in Ordnung.



    • riri

      Zusatz: dabei fehlen der H-H für die Bildung etliche Millionen im Budget, für den Postenschacher ist allerdings genug Geld vorhanden.

    • Alex K. (kein Partner)

      riri, könnten sie sich zur Auffassung durchringen dass es ohnehin besser ist die HH hat kein Geld, denn da kann sie weniger anrichten? Freilich, dass Geld für die Brandsteidl da ist ... um das treffend zu benennen müssen erst die richtigen Wörter erfunden werden!

  6. Josef Maierhofer

    Die linken Sündenböcke brauchen immer einen andersdenkenden Sündenbock zu Kaschierung.

    Es ist tatsächlich so, das die Gewerkschaften Hauptschuld an der österreichischen Misere haben.

    Konsum, Länderbank, Creditanstalt, BAWG, Bank Austria, AUA, Semperit, .... lassen grüßen, letztlich auch die Zielpunktsanierung, die an hohen Lohnnebenkosten, an sündteuren Auflagen, an realitätsferner Anti- Unternehmerpolitik, an hohen Steuern, etc. scheitern. Aber nein die ORF Propaganda will das verwischen.

    Meine Solidarität gilt den Zielpunktmitarbeiterinnen (fast nur Frauen waren dort angestellt), auch mein Mitleid. Immerhin die ERSTEBANK hat mit Kredit geholfen, aber keiner der Gewerkschafter, die dafür zuständig wären.

    Ich hoffe Österreich wählt die SPÖVP, die Grünen und die Pinken ab und Österreich lässt die Gewerkschaften links liegen, Österreich nimmt diese Figuren aus der Regierung und aus dem Parlament, dort haben sie ja nichts verloren.

    Wir brauchen Vernunft und nicht den Linkswahnsinn.



  7. Vayav Indrasca

    Also eines muss man schon sagen: bei der Steuerreform wurde gottseidank die größte Ungerechtigkeit beseitig, nämlich ein Eingangssteuersatz in Höhe von 36,5 Prozent!



    • Torres (kein Partner)

      Dafür wurde die Abschreibungsmöglichkeit für Aufwendungen für Wohnraumbeschaffung sowie Unfall- und Krankenhöherversicherung abgeschafft. Insgesamt wohl ein Nullsummenspiel; die gesamte sogenannte Steuerreform eigentlich eine Geldbeschaffungsaktion für den Staat in Form einer vorgegaukelten Wohltat für leicht- und gutgläubige Dumpfdummies.

  8. Pumuckl

    Kurzzeitkanzler Alfred Gusenbauer hatte seinen, für ihn selbst so überraschenden, Wahlsieg über Wolfgang Schüssel nicht zuletzt der ELIMINIERUNG DER FÜR DIE PLEITEN VON KONSUM UND BAWAG VERANTWORTLICHEN GEWERKSCHAFTER AUS
    DEM PARLAMENT zu danken.

    Heute fallen, FÜR DIE BEIDEN GROSS-PLEITEN TEILWEISE PERSÖNLICH MITVERANTWORTLICHE SPÖ-POLITIKER klugscheinend über Pfeiffer her.

    Unter " Zielpunkt - Geschichte " erfährt man bei Goggle :

    1967 LÖWA Warenhandels GmbH wird durch LÖwe WAlter gegründet.

    1972 Walter Löwe verkauft die LÖWA-Märkte an Tengelmann und wird
    Sportartikelhändler.

    1998 Letzter LÖWA-MARKT wird Zielpunkt.

    2010 Investor BluO ist 100%Eigentümer von Zielpunkt UND LEITET
    SANIERUNG EIN.

    2012 Pfeiffer hält 24,9% an Zielpunkt.

    März 2014 ALSO ERST VOR ca. 1 1/2 JAHREN ÜBERNAHM PFEIFFER DIE
    IMMER NOCH KRÄNKELNDE ZIELPUNKTGRUPPE UND SUCHTE
    DIE SANIERUNG ZU VOLLENDEN ! ! !

    Pfeiffer hat somit mit SEINEM GELD die kränkelnde Zielpunktkette in der Hoffnung gekauft, deren Sanierung zu vollenden.

    Vermutlich wird Pfeiffer durch diesen Konkurs den Großteil SEINES des beim Kauf investierten Geldes verlieren.

    Vermutlich hätte sich Pfeiffer auch einer Insolvenzverschleppung schuldig gemacht, wenn er nach der Erkenntnis daß die Sanierung nicht gelingen kann, nicht Konkurs angemeldet hätte.

    Warum sollten Pfeiffers gesunde Firmen keine Immobilien kaufen dürfen.

    DIE SPÖ PLEITE-GEWERKSCHFER SOLLTEN SICH ALSO SELBER BEI DER NASE NEHMEN !



    • Torres (kein Partner)

      Ich weiß nicht, woher Sie die Informationen über LÖWA haben, aber Tatsache ist, dass Löwa von Jenö Eisenberger gegründet wurde (ich kann mich noch gut an sein erstes Geschäft am Naschmarkt erinnern), der die Kette dann 1972 an Tengelmann verkauft hat. Es genügt, wenn Sie "Jenö Eisenberger" angoogeln, dort finden Sie alle einschlägigen Informationen.

    • Pumuckl

      @ Tores (k. P.)

      Bitte oben nochmal lesen, da steht die Quelle. Bin dem späteren Sporthändler Walter Löwe mehrmals begegnet. Vermutlich hat er bei der Gründung seiner LÖWA-Märkte Eisenberger als Partner. In LÖWA steckt jedenfalls der Name LÖwe WAlter.

  9. perseus

    Auch unter uns Österreichern gibt es viele “Schutzsuchende” (schön gegendert! – oder?):

    Es gibt sehr viele hier, die sich überlegen, ob man nicht in die USA, nach Kanada oder Australien gehen sollte, bevor es zu spät ist; österreichische Wirtschaftsflüchtlinge sozusagen. Das sind die Österreicher, die etwas leisten wollen (und das auch können!).
    Es handelt sich vor allem um folgende Personengruppen:

    • Bestens ausgebildete (Jung-)Ärzte: verdienen im österreichischen postkommunistischen staatlichen Gesundheitssystem mit 40 Jahren, nach einer mindestens zehnjährigen anspruchsvollen Ausbildung zum Facharzt € 2.500,00 netto und finden im Ausland jederzeit Jobs mit (mindestens!) doppelter oder dreifacher Verdienstmöglichkeit
    • Kleine und mittlere Unternehmer, die es satt haben vom Staat wie eine Weihnachtsgans gerupft zu werden
    • Top-Manager mit bester Ausbildung

    Viele von ihnen überlegen, rechtzeitig ins Ausland zu gehen, bevor es zu spät ist. Die Hauptgründe dafür sind:

    • Die viel besseren Verdienstmöglichkeiten im Ausland
    • Weniger Feindlichkeit gegenüber Menschen, die etwas leisten wollen (die bösen „Eliten“)
    • Die Möglichkeit, Vermögen zu erwirtschaften (die gibt’s in Österreich nämlich längst nicht mehr!
    • Die hohe Besteuerung in Österreich (Staatsquote liegt bei 52%)
    • Die mohammedanisch-arabische Unter- oder Überwanderung, die weiter voranschreitet

    Wenn das so kommt und dann alle weg sind wird die linke Partie aus SPÖ, Grünen und ÖVP gemeinsam mit ÖGB und Arbeiterkammer sowie den vielen gegen den Willen einer großen Mehrheit der Österreicher ins Land gerufenen Kulturbereicherern im eigenen Saft dünsten. Viel Spaß dabei! Die Frage ist noch, wem die dann das Geld abnehmen werden, um das alles zu finanzieren, z.B. Mindestsicherung für Kulturbereicherer und die, die dann arbeitslos werden, weil viele Unternehmen zusperren oder wegziehen oder einfach Beamte werden, weil die Regierung dann glauben wird, das Problem so wie immer lösen zu können.

    Aber ich hoffe immer noch, dass, bevor es so weit ist sich jemand findet, der sich in Österreiich für liberale Werte einsetzt, die da wären:

    • Mehr Freiheit von sozialistischer Gleichmacherei
    • Recht und Ordnung,
    • Marktwirtschaft und weniger Staat,
    • Bekenntnis zu Forschung und Technik
    • Schutz für die, die etwas leisten wollen

    Leider fürchte ich aber, dass das eine reine Fatamorgana ist!

    Übrigens: es ist jetzt an der Zeit, das Buch von Michel Houellebecq „Unterwerfung“ („Soumission“) zu lesen, da steht drin, wie es auch bei uns kommen wird!



    • Sensenmann

      Mehr Freiheit von sozialistischer Gleichmacherei
      • Recht und Ordnung,
      • Marktwirtschaft und weniger Staat,
      • Bekenntnis zu Forschung und Technik
      • Schutz für die, die etwas leisten wollen

      Gibt es schon. Z.B. hier:

      www.freidemokraten.at

      finde ich gut.

    • perseus

      @Sensenmann
      Interessant - Danke!

  10. leshandl

    Eines der Haupt-Ärgernisse ist ein gewisser Herr Muhm, selbst einer der größten Abkassierer (der deshalb auch nicht in Pension gehen will, sondern fest an seinem Sessel klebt).



  11. dssm

    Es ist ohnehin zu spät, nur mehr ein Herkules könnte uns jetzt retten; und ein solcher ist nicht in Sicht.

    Auch bei uns vermehren sich die Hobbyunternehmer. Aufgrund eines perversen Steuerrechts, wo für noch nicht gemachte Gewinne im voraus zu bezahlen ist, merkt die Staatskasse dies erst mit zwei Jahren Verspätung. Allfällige Herabsetzungsanträge werden ja nicht einmal ignoriert.

    Schlimmer aber für Gesellschaft und Staatsbudget sind die Schuldenkaiser, also rund zwei Drittel der Betriebe! Eine noch nie gekannte Zahl an Hotels, Werkstätten und Lagern steht zum Verkauf, alle um den Preis der Kreditbelastung; welche offiziell nur 50 – 70% des Marktwertes beträgt. Die Unternehmer wollen also nur mehr schnell aussteigen, aber es kauft niemand. Selbst Top-Lagen sind nur mehr schwer an den Mann zu bringen.
    Zeitlich bleiben zwei Fragen: Wie lange dauert es, bis die entnervten Unternehmer das Handtuch werfen, egal ob Schulden bleiben oder nicht?
    Wie lange können die Banken die hohen 'Marktwerte' noch als Sicherheit akzeptieren? Weil wenn korrigiert wird, dann sind Fälligstellung zwingend!

    Wenn also unsere Eliten nun auch noch einen Unternehmer, ob einer gescheiterten Sanierung, schimpfen, so werden sich kaum mehr neue Unternehmer finden – wer will schon Paria sein?

    Bleibt die Frage an die Wähler, was ist der Plan B, wenn es keine KMUs mehr gibt?



  12. leshandl

    Einer der Hetzer ist leider auch der Chefredakteur der Von mir an sich durchaus geschätzten Wiener Zeitung, Herr Göweil. Was den dazu treibt???



    • Helmut Oswald

      Göweil ist eine rote Schachfigur, die eine strategische Medienposition für die Sozialisten abdeckt. Was haben Sie erwartet ? Daß der versteht, daß ohne Mittelstand und Industrie nichts erwirtschaftet wird - und das auch noch vertritt. Die roten Betonköpfe haben doch nur vor, sich durch andere auf Staatskosten durchalimentieren zu lassen. Mehr ist da nicht und wird gewiß auch nicht kommen.

    • riri

      @leshandl

      Unser Blogmaster, Herr Dr. Unterberger, wurde von Faymann abgeschossen und durch den dunkelroten Göweil ersetzt. Alles klar? Politisch äußerst tendenziöse
      Berichterstattung, leicht zu durchschauen.
      Trotzdem ist die 'Wiener Zeitung' noch eine Qualitätszeitung.

  13. Bob

    Auf die Gefahr hin das ich wieder als Sozi bezeichnet werde, wiederhole ich mich und frage:
    Vier Wochen vor der Insolvenz war alles OK,der wirtschaftliche Erfolg wurde sogar mit Dank an die Angestellten in einem Weihnachtsdankebrief erwähnt. Dann folgen drei Umsatzschwache Wochen und ohne irgendwelche Hilfsmaßnahmen erfolgt die Insolvenz?
    Ich bin selbst Unternehmer und habe schon oft eine Umsatzschwache Zeit erlebt, ohne jedesmal Insolvenz anmelden zu müssen.
    Für mich riecht diese Insolvenz irgendwie unangenehm, mitsamt seinen Folgen.



    • dssm

      Eine Insolvenz dieser Grösse wird üblicherweise von Juristen begleitet. Die werden dann streng nach Gesetz den idealen Zeitpunkt, um nicht Konkursverschleppung aufgebrummt zu bekommen, gewählt haben.
      Es waren also voraussichtlich innere und äußere Überschuldung und Liquiditätsprobleme gleichzeitig gegeben.

      Und einen Konkurs anzukündigen führt nur zu Verwerfungen, man muss bis zum letzten Tag eine nicht vorhandene Normalität spielen.

    • Pumuckl

      Pfeiffer hat, mit SEINEM GELD, in der Hoffnung sie zu sanieren, eine Firma gekauft.

      Es kann m.E. sehr wohl, eben jetzt erkannt worden sein, daß die Sanierung
      keine Aussicht auf Erfolg hat. Pfeiffer wird durch den Konkurs sicher sehr viel Geld verlieren.

  14. Brigitte Imb

    Gewerkschaftsbosse und Sozialminister scheinen die BAWAG- u. Konsumpleite bereits aus dem Gedächtnis gedrängt zu haben, weil sie ihre rote Klappe gar so weit aufreißen.

    Sie waren sich bei beiden (eigenen) Ereignissen keiner Schuld bewußt, machen aber im Fall von "Zielpunkt" schon vor der Konkursanmeldung den Täter samt Untaten aus.

    Gewerkschaftsbosse und Sozialminister schaffen auch keine Arbeitsplätze wie sie immer wieder beteuern, sondern sie helfen tatkräftig mit welche zu vernichten.

    Bestimmt müssen sich zu den "Zielpunkt" Arbeitslosen samt Begleiterscheinungen im kommenden Jahr viele Arbeitnehmer aus KMUs gesellen, deren Betriebe wegen exorbitanter Auflagen schließen od. ihren Standort ins Ausland verlegen werden. Alleine in meinem örtlichen Umfeld sind mir einige Kleinunternehmer und Bauern bekannt die ihre Betriebe zudrehen, weil u.a. Registrierkassenpflicht od. sinnlose bauliche Vorschriften einfach nicht mehr mitgetragen werden.

    Aber es sind nicht nur die Übereglementierungen, die diese Gewerkschaftsbosse und der Sozialminister mitsamt allen restlichen Obertanen der (arbeitswilligen) Bevölkerung antun, sondern deren ungehemmte Bereitschaft leistungsunwillige Menschen aus dem In- u. Ausland zu alimentieren.

    Dazu ein lesenswerter Artikel zur Unternehmerfeindlichkeit in Österreich mit einem ironischen Plädoyer zum Anheuern in "geschützten Werkstätten" von "Gerhard Hofer", indem auch Faymann nicht gut weg kommt.

    http://diepresse.com/home/meinung/kommentare/leitartikel/4878723/Wer-hier-ein-Unternehmen-grundet-dem-ist-nicht-mehr-zu-helfen?offset=25&page=2#kommentar0

    .



    • riri

      Der Gesandte aus der roten Gewerkschaft und der Arbeiterkammer in der Regierung, Werner Faymann, erfüllt alle deren Forderungen, während das Kaninchen (ÖVP) vor der Schlange wie gelähmt diesem Treiben zuschaut.

      Katzian 'Im Zentrum' zur Zielpunktpleite hat ja wieder vorgeführt, wir sind die Staatsanwaltschaft und später die Richter, wenn wir nur wollen.
      Zuerst die Betriebe finanziell ausbeuten, um dann mit diesen Geldern die Arbeitslosen zu erhalten. Faymann persönlich wird sich jetzt einschalten, um zu zeigen, wie sozial die SPÖ und die Gewerkschaften sind. Deshalb: wählt SPÖ.

      Außer der FPÖ und dem TeamStronach stellt sich keine Partei dem dagegen.

    • Pumuckl

      Pfeiffer war ca. 3 Jahre Miteigentümer und ca. 1 1/2 Jahre Alleineigentümer von Zielpunkt um das Unternehmen zu sanieren.

      Er erkannte jetzt daß die Sanierung nicht gelingen konnte. Damit gebot ihm die Sorgfalt des ordentlichen Kaufmanns eben die Anmeldung des Konkurses.

  15. Ayn

    Die wahre Schuld an den erwähnten Misständen hat aber die linkslastige Propaganda des ORF.
    Der ORF vertritt alle Interessen der Ausländer, der Sozialschmarozzer und Feinde unseres Vaterlandes.
    Warum dulden wir eine derart einseitige Fehlinformation für die wir auch noch zahlen müssen?



  16. kritikos

    Seit Jahrzehnten ärgert mich die miteinander verschachtelte Existenz der Arbeiterkamme & der Gewerkschaft. Wenn eine auftaucht ist die andere nicht weit. Bei erster ist man als Arbeitnehmer eo ipso Mitglied, bei zweiter wenn man in die Firma eintreten oder Aufstiegschancen haben will. Ach ja, die Kammer versucht sich in Abständen mit der Wissenschaft, indem sie Forschungs- o.ä. Aufträge vergibt, zum Zwecke der Untermauerung ihrer Forderungen und derer ihrer Partnerin.
    Dass Gebetsmühlen irgendwo in den Räumen der Genannten vorhanden sind, merkt man an stereotypen Wiederholungen von Unsinn, Unwahrheiten, Verbohrtheit und Präpotenz. Und der Sozialminister hat die größte aller Gebetsmühlen. Ob schon ein Platz für sie in der Hofburg anvisiert ist?



    • FranzAnton

      Hoffentlich schafft er's nicht ins Präsidentenamt; dort waren über die Zeit hinweg schon viel zu viele ähnllich gestrickte Fehldenker; die Flüchtlingskrise könnte allerdings geeignet sein, den Österreichern und Österreicherinnen die Unbrauchbarkeit/Inferiorität der allermeisten linken Bestrebungen nachzuweisen, und das formell höchste Amt im Staate keinem Mindergeeigneten zu überlassen.

      Bitte folgenden Link beachten, er erweist abermals die oben angeführte linke Inferiorität, zwar auf außerordentlich sensiblen Gebiet, nämlich der Einführung unserer Jugend ins Erwachsenenalter:

      http://www.citizengo.org/de/ed/31350-stopp-feel-ok-schuetzt-unsere-jugend-vor-porno-sm-und-prostitution?tc=ty&tcid=18042083





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