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Was die Österreicher denken und was die Regierung ignoriert

67 Prozent der Österreicher sind für einen Aufnahmestopp für Flüchtlinge. Ob die der Justizminister alle wegen Verhetzung einsperren lassen kann?

Was an der neuen Imas-Umfrage noch krasser ist: Lediglich 22 Prozent sprechen sich gegen einen Aufnahmestopp aus. Der Rest ist unzufrieden.

Aber die Medien werden wohl auch weiterhin voll Ekstase das Hohelied einer sogenannten „Zivilgesellschaft“ verbreiten, also jener kleinen Minderheit, die durch eine völlig verfehlte „Willkommenspolitik“ das Schlamassel mitangerichtet hat. Und sie werden so tun, als ob dieses Grüppchen für die große Mehrheit der Österreicher stünde. Bezeichnend ist jedenfalls auch, dass die sonst so umfragefreudigen Zeitungen nie ähnliche Umfragen durchgeführt – oder veröffentlicht haben. Man will sich wohl die eigenen Vorurteile nicht durch Fakten kaputt machen lassen.

Irgendwie wundert es da ja fast, dass die beiden einst bei über 90 Prozent gelegenen Regierungsparteien bei Umfragen noch immer 40 Prozent der Stimmen erreichen. Dabei wird ihre Politik in der seit Monaten wichtigsten Frage des Landes nicht einmal von 30 Prozent der Österreicher unterstützt. Lediglich die Minister Kurz und (zum Teil) Mikl-Leitner sowie die burgenländische SPÖ haben erkannt, dass es ziemlich selbstmörderisch – oder grenzintelligent – ist, wenn man ständig so massiv Politik gegen die Mehrheit der Wähler macht (oder wenn man wie der ÖVP-Obmann naiv das zentrale Problem der Nation gänzlich vermeiden zu können glaubt).

Ich kann ja nicht glauben, dass die Parteien nicht selbst längst Umfragen gemacht haben, die genau dasselbe Bild zeigen. Und dass es erst eines Alleingangs des tapferen Imas-Instituts bedurft hat, damit die Einstellung der Österreicher auch in den Parteisekretariaten bekannt wird.

PS: Aber vielleicht klammern sich die Regierungsparteien daran, dass die Umfrage noch vor den Pariser Anschlägen gemacht worden ist. Und dass die Österreicher seither zweifellos begeisterte Anhänger dieser Völkerwanderung geworden sind...

 

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