Abonnenten können jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten und viele andere Vorteile. Ein Abo (10 Euro) ist jederzeit stornierbar. Nicht-Abonnenten können Artikel und die "Spannend"-Hinweise zu Texten anderswo erst nach 48 Stunden lesen. 

weiterlesen

Griss: Die einzige Chance für Österreichs Linke

Irmgard Griss tritt um das Amt des Bundespräsidenten an. Das ist eine der interessantesten Kandidaturen der Nachkriegszeit. Denn damit tritt erstmals jemand mit guten Chancen an, der nicht Kandidat einer Partei ist. Das entspricht ganz dem katastrophal gesunkenen Ansehen der etablierten Politik und Parteien. Das Vertrauen der Menschen zu ihnen ist so niedrig wie noch nie in diesen 70 Jahren. Die Kandidatur der bürgerlichen Griss erhöht aber skurrilerweise zugleich die Chance, dass Österreich abermals einen linken Bundespräsidenten bekommt.

Das wird vor allem von den Entscheidungen bei ÖVP und FPÖ abhängen. Diese halten sich zwar beide noch bedeckt. Aber die Stimmung scheint da wie dort zunehmend eine eigene Kandidatur zu wünschen. Wenn beide wirklich selbst Kandidaten aufstellen, dann könnte es jedoch zu der verblüffenden Situation kommen, dass trotz einer deutlich nichtlinken Wähler-Mehrheit im ersten Wahldurchgang dann im zweiten nur noch ein roter und ein grüner Kandidat zur Auswahl stehen.

Dann hätten alle nichtlinken Wähler nur noch die Wahl zwischen Scylla und Charybdis, etwa zwischen den Herren Hundstorfer, einem Exponenten des Steinzeit-Gewerkschaftismus, und Van der Bellen, einem netten und sympathischen, aber in allen gesellschaftspolitischen Fragen sehr weit links stehenden Mann, der überdies seit Jahren vor allem die persönliche Ruhe und Bequemlichkeit schätzt.

Wenn alle vier größeren Parteien tatsächlich einen Kandidaten aufstellen, könnte das Ergebnis des ersten Wahlgangs durchaus in etwa so ausschauen:

  1. SPÖ-Kandidat 22 Prozent,
  2. Grün-Kandidat 21 Prozent,
  3. Irmgard Griss 20 Prozent,
  4. FPÖ-Kandidat 19 Prozent,
  5. ÖVP-Kandidat 18 Prozent.

Gewiss wird das Ergebnis nicht auf den Prozentpunkt so sein. Gewiss könnten noch ein paar Promille einem weiteren, eventuell antretenden Zählkandidaten zugute kommen. Aber die Reihenfolge des Zieleinlaufs (wer auch immer die aufgestellten Personen letztlich sein werden) könnte mit etlicher Wahrscheinlichkeit so oder so ähnlich aussehen. Und dann heißt es eben in der zweiten Runde Rot gegen Grün.

Manche Umfragen deuten derzeit ja sogar auf ein viel besseres Ergebnis für Griss hin. Aber das heißt derzeit noch gar nichts. Vor allem ist ja noch nicht wirksam, was die Schmutzkübelkapazität der Parteien und die Mobilisierungskraft ihrer Apparate letztlich doch noch immer vermögen.

Man sollte auch nicht vergessen, wozu die bestochenen Medien, vor allem die auf dem Wiener Boulevard im Endspurt eines Wahlkampfs noch immer imstande sind. Die Zeiten Hans Dichands sind eben vorbei, in denen der Kronenzeitungs-Gründer jetzt mit Sicherheit eine flammende Kampagne für Griss gestartet hätte (auch deshalb, weil sie so wie Dichand aus der Steiermark kommt). Statt dessen liebt man es heute dort, auf dem Schoß des SPÖ-Obmannes zu sitzen und fette Inseratenumsätze zu kassieren (siehe auch die blitzschnelle Suspendierung des steirischen Krone-Chefredakteurs wegen eines immigrationskritischen Kommentars, die der Krone sehr geschadet hat, aber ganz auf SPÖ-Linie liegt).

Ein peinlicher Ausschuss

Die Schmutzkübelkapazität der etablierten Parteien konnte man schon daran sehen, wie in den letzten Tagen das Thema „Protokolle der Griss-Kommission“ zum Skandal hochgerissen worden ist. Und wie sehr bei dieser Lächerlichkeit etliche Medien mitspielen.

Tatsache ist freilich, dass die Griss-Kommission durch die Vertraulichkeit ihrer Gespräche und Recherchen zum Hypo-Skandal weit mehr an Substanz und Relevanz zustandegebracht hat, als der in aller Medienöffentlichkeit (um nicht zu sagen: Mediengeilheit) agierende Parlamentsausschuss mit seinen sich in unwichtige Details verzettelnden Abgeordneten. Zur Vertraulichkeit gehört eben auch, dass nachher keine schriftlichen Unterlagen über die Gespräche kursieren können.

Es ist übrigens auch eher peinlich für die Abgeordneten, dass sie jetzt erst draufkommen, dass sie diese Gesprächsprotokolle gerne hätten. Was deren Unfähigkeit zur eigenen Sachrecherche beweist (sie waren ja jetzt nicht einmal imstande, den Hypo-Finanzminister Pröll ins Schleudern zu bringen). Es ist mit Sicherheit kein Zufall, dass das Fehlen und die Vernichtung dieser Unterlagen überhaupt erst in den letzten Tagen zum Thema geworden ist, da sich die Griss-Kandidatur zur Gewissheit verdichtete. Ein wenig allzu durchsichtig.

Beim Stichwort „Schmutzkübel in Präsidenten-Wahlkämpfen“ fällt einem natürlich auch immer ein, wie stinkend die Jauche war, mit der die SPÖ einst 1986 den in jeder Hinsicht harmlosen Kurt Waldheim übergossen hat.

Das Amt aber ist keineswegs so unbedeutend und machtlos, wie es nach außen scheint. Das wissen die Parteien genau und sie kämpfen deshalb meist sehr erbittert darum. Bundespräsidenten haben hinter den Kulissen schon öfters der Regierung den Weg gewiesen (oft zum Zorn der ÖVP). Von Botschafter- über Minister- bis zu Schuldirektoren-Ernennungen sind schon viele an einem Veto aus der Hofburg gescheitert. Insbesondere in den Jahren Heinz Fischers.

Keine Frau für Genderistinnen

Wäre Griss eine gute Bundespräsidentin? Mit Sicherheit ja. Dabei ist die Tatsache, dass sie die erste Frau in diesem Amt wäre, der allernebensächlichste Aspekt. Das ist nur noch für Menschen wichtig, die geistig das eine oder andere Jahrhundert zurück sind. Amüsant wird jedoch schon sein, ob die Berufs- und Kampffeministinnen, die sonst jede noch so unbedeutende Professoren-Berufung mit angeblichen Gender-Argumenten unendlich lange verzögern, irgendein Engagement für Griss zeigen werden. Ich nehme an: Nein.

Griss hat in ihren Interviews bisher intelligent, souverän, offen und doch herzlich geantwortet. Juristisch ist sie ihren etwaigen Konkurrenten ohnedies mit Sicherheit überlegen. Und vor allem steht sie geistig fest im konservativ-bürgerlichen Milieu.

Dennoch teile ich die mancherorts herrschende Griss-Euphorie nicht ganz. Aus mehreren Gründen.

  • Es ist gut, dass Griss nicht parteipolitisch verankert ist, aber es ist noch sehr offen, ob sie politisch versiert genug ist. Und das muss man in diesem Job sehr wohl sein. Sie hat da jedoch keinerlei Erfahrung.
  • Sie dürfte die kleine städtische Bobo-Blase, die sich selbst für intellektuell und wichtig hält, ein wenig mit der wirklichen Bevölkerung verwechseln. Dafür spricht etwa, dass sie ihren ersten Auftritt bei den Neos hatte, und dass sie ihr bisher größtes Interview ausgerechnet im Falter gegeben hat.
  • Der Wahlkampf ist noch lang, und da ist noch viel Zeit, um irgendwo aufs Glatteis geführt zu werden (so primitiv wie im „Falter“ wird das nicht immer versucht werden).
  • Sie hat viel weniger Geld als die Parteien, was denen in der Schlussphase des Wahlkampfs einen starken Werbedruck ermöglichen wird.
  • Sie hat auch kein sonderlich gutes Beraterteam um sich. Da sind allzusehr die Hyänen der politischen Szene unterwegs, nämlich die angeblich professionellen Politikberater, die um viel Geld schon den auf Wolfgang Schüssel folgenden ÖVP-Chefs viele falsche Ratschläge gegeben haben (und die auch nur ein mittelprächtiges Kandidatur-Video für Griss geschafft haben).
  • Sie (oder eben diese wenig professionellen Berater) hat auch für die Bekanntgabe der Kandidatur eine Zeit gewählt, wo von vornherein klar war, dass eine Fülle anderer Nachrichten wenig Platz für die Griss-Ankündigung lassen wird (Pröll im U-Ausschuss, EU-Gipfel, Putin-Jahrespressekonferenz, Obama-Weihnachtspressekonferenz).

Andererseits hat sie noch absolut nichts gesagt, was sie bei FPÖ- und ÖVP-Wählern untragbar machen würde. Sie hat die FPÖ sogar im Falter deutlich verteidigt und lediglich deren bisweilen ungutes Vokabular kritisiert. Sie stammt soziologisch und emotional aus der Mitte der ÖVP-Stammwählerschaft. Sie hat aber zu Recht kritisiert (was natürlich manchen in der ÖVP wehtut), dass bei der Hypo viele teure Fehler erst nach der umstrittenen Verstaatlichung der Problembank gemacht worden sind, also unter der Verantwortung von ÖVP-Finanzministern.

Ihre bisherigen Äußerungen zur Causa prima, also zur islamischen Völkerwanderung, positionieren sie irgendwo zwischen ÖVP und FPÖ (auch wenn sie noch nicht voll mitgekriegt hat, welche Wahlchancen ihr der Wunsch von zwei Dritteln der Österreicher gäbe, die Grenze für die Migranten komplett zu schließen). Ebenso tut das etwa die Tatsache, dass sie ganz auf der Linie dieser beiden Parteien klare Argumente gegen die Gesamtschule formuliert hat (die bei der ÖVP allerdings nur noch zu 85 Prozent Linie ist).

Damit steht sie auch konträr zu den Gemeinschaftsschul-Fanatikern bei den Neos. Diese haben aber dennoch als erste offiziell ihre Unterstützung für Griss erklärt. Die Neos wissen freilich, dass sie mit einem eigenen Kandidaten keine Chance hätten. Sie versuchen daher – taktisch richtig – im Griss-Kielwasser auch während der einzigen Wahl des Jahres politisch irgendwie präsent zu bleiben.

Nervenkrieg zwischen ÖVP und FPÖ

Sowohl ÖVP als  auch FPÖ wären jedenfalls gut beraten, Griss keinen eigenen Kandidaten gegenüberzustellen. Es gibt für beide Parteien an ihr nichts absolut Inkompatibles. Eigentlich sollte es beiden lieber sein, dass eine unabhängige Bürgerliche in der Hofburg einzieht als ein ihnen feindlicher Linker. Aber genau das riskiert man eben durch eine eigene Kandidatur.

Aus dieser Erkenntnis heraus könnte es aber in den nächsten Wochen auch zu einer taktischen Nervenprobe kommen, wenn Schwarz wie Blau jeweils warten, was die andere Rechtspartei tut. Stellt die andere Partei nämlich zuerst einen eigenen Kandidaten auf, könnte man dann eventuell doch noch selbst darauf verzichten und hätte dann mit Griss indirekt ganz gute eigene Aussichten, am Sieg zu partizipieren.

Es spricht nur ein Aspekt dagegen: Griss hat weder blauen noch schwarzen Stallgeruch. Sie ist keine „von uns“. Und offenbar ist ein solcher Stallgeruch noch immer wichtiger als die parteiferne Unabhängigkeit, die ein Bundespräsident haben sollte. Wir werden in den nächsten Wochen sehen, ob er den beiden Parteien auch wichtiger ist als die Chance, endlich einen bürgerlichen Bundespräsidenten zu bekommen. Dabei müssten sie längst wissen, dass in den Nasen der großen Mehrzahl der Wähler nichts unerwünschter ist als ein solcher Parteigeruch.

PS: Wie brutal die Methoden der Macht gegen einen Außenseiter-Kandidaten in Wahlkampfzeiten sind, hat die „Zeit im Bild“ an dem Tag gezeigt, da die Griss-Kandidatur bekannt geworden ist. Diese wurde im hinteren Teil der Sendung nur knapp mitgeteilt und in den Schlagzeilen überhaupt nicht erwähnt – während etwa eine Theaterpremiere ein Vielfaches an Zeit bekommen hat. Der weitaus größte und erste Bericht überhaupt wurde einer neuerlichen Wiederholung der eher lächerlichen Ankündigung des SPÖ-Chef gewidmet, dass die Osteuropäer künftig weniger EU-Geld bekommen werden, wenn sie keine „Flüchtlinge“ übernehmen. Diese Drohung ist ja nicht nur deshalb irrelevant, weil sie der EU-Kommissions-Präsident zurückgewiesen hat, sondern auch weil das EU-Budget bis Ende des Jahrzehnts fixiert ist. So weit ich es überblicke, hat keine einzige Zeitung diesen Faymann für wichtiger genommen als Griss. Aber im ORF ist eben alles wichtiger als eine bürgerliche Kandidatin (oder ein Ex-ÖVP-Chef vor dem U-Ausschuss, der sich weit besser hielt, als von seinen Gegnern erhofft; und über den deshalb ebenfalls nur sehr kurz berichtet wurde).

zur Übersicht

einen Kommentar schreiben

Teilen:
  • email
  • Add to favorites
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print


alle Kommentare

  1. UKW (kein Partner)

    "ein mittelprächtiges Kandidatur-Video von Griss"

    Man kann von Griss halten was man will, aber dieses Video ist genial und sicher nicht mittelprächtig. Sorry.



  2. F.V. (kein Partner)
    • F.V. (kein Partner)

      Offenbar hat es sich noch nicht herumgesprochen, daß der „zweifache Akademiker“ Onkel Erwin während einer heiligen Messe den Pfarrer wie ein Prolet abkanzelte, weil dieser in seiner Predigt die exorbitanten Einkommen von Politfunktionären – wie dem eines Landeshauptmannes – mit den sehr bescheidenen von armen Leuten verglich. Hier meinte der Onkel Erwin, daß er als doppelter Akademiker in der Wirtschaft noch viel mehr verdienen würde, und außerdem hätte er, wenn er abends nach Hause käme die „Verantwortung“ gegenüber seinen Wählern, und er, der Herr Pfarrer, nur die gegenüber seinem Herrgott. Usw.

      Das stört zwar das aufgeklärte Dummvolk nicht, weil es eh nur gegen die Kirche und einen „Pfaffen“ ging. Aber dieser Hump oder Dump, der angeblich der „christlichen“ Volkspartei in NÖ vorsteht, machte sich dennoch der Religions-Störung und – Verhöhnuung schuldig.

      Daß der gute Erwin auch seine Hormone nicht recht im Griff hat zeigen seine mit verschiedenen G´spusis erzeugten G´schrappen. Besonders pikant die Tür an Tür Nachbarschaft seiner Absteige in Krems – wenn´s „Amptieren“ mal länger dauert – mit einem Betthasi.

      Offenbar weiß oder ahnt dies auch die ehelich Angetraute, die ihn – dicitur - vor kurzem nach heftigem Streit im Keller des eigenen Hauses einsperrte. Da Onkel Erwin ein Handy mithatte, konnte er die Cobra (oder Wega) „alarmieren“, die ihn aus dieser mißlichen Lage befreite. Da der Zank zwischen Promis stattfand, haben die Beamten auch ein „Protokoll“ mit der Ehefrau aufgenommen ...

      Ja, die Aussichten stehen gut, vom Regen in die Traufe zu kommen. .... wenn es die verkommene ÖVP wagt, trotz der scharfen Zeitbombe, den Onkel aus NÖ auf den Schild zu heben.

      Vor Jahren, auch vor einer Präsidenten-Wahl, gab es einen bösen Spruch (in US-Medien): Österreich hatte die Wahl zwischen Holzbein oder Holzkopf. Es hat sich für Letzteres entschieden.

      Diesmal könnte man sagen, wenn man von Frau Dr. Griss absieht: es gäbe die Wahl zwischen Hump oder Dump, äh ... Lu.. oder dumm ...

      Eigentlich müßten wir froh sein, daß einmal eine Kandidatin zur Wahl steht, die gegen das Establishment und in kurzer Zeit den Skandal um die Hyp-Alpe-Adria aufklärte und Tacheles sprach. Alle anderen genannten möglichen Kandidaten sind Parteifunktionäre und als solche schon indiskutabel. Daß sie überhaupt in die Diskussion gebracht wurden zeigt doch, daß das Polit-Establishment unter allen Umständen „unter sich bleiben“ will.

  3. daLUPO (kein Partner)

    Keine Kandidatin einer Partei, nur Partei?

    So wie die Medien den Schmutzkübel auspacken, könnte man glauben die Medien gehören auch zu den Parteien.

    Wenn ich mir so ansehe wie die Medien über das Internet herziehen, dann erstaunt es mich, wie die Medien (die selbsternannten Guten) über die Griss herziehen. Ach ja, wenn es im Sinne der Partei ist, dann ist alles erlaubt (selbst Sanktionen gegen Österreich - Herr Fischer?).

    ps: ich schaue statt Zeit im Bild weiter den Quizmaster auf ServusTV. Dort geht es um richtige Antworten.



  4. Gennadi (kein Partner)

    Nicht nur der unerträgliche Sebastian Kurz wird von A.U. gelobt, sondern jetzt auch noch die - keineswegs bürgerliche, sondern linke - Irmgard Griss.

    Hat A.U. wirklich schon vergessen? Griss war Präsidentin des OGH. Das wird man nur mit einem dicken dunkelroten Parteibuch.
    Wäre Griss eine gute Bundespräsidentin? Mit Sicherheit - nein.
    Ihre verqueren linken Meinungen und ihre Ansichten über das Amt des Bundespräsidenten lassen höchstens Schauderhaftes befürchten.



  5. heartofstone (kein Partner)

    Uijegerl .. Das slowenische Volk hat sich in einem Referendum gegen gleichgeschlechtliche Ehen ausgesprochen.

    Das "Volk"? Sind euch da die linksextremen Pferde durchgegangen, liebe ORFLöcher oder seid ihr nur "a bisserl trüb in der Marille" wie man bei uns sagt?

    Persönlich wünsche ich mir, dass das österreichische Volk mehrheitlich konservativ und national wählt und all das linke Gschwerl auswandert und die mohammedanischen Minderleister mit nimmt ... denn brauchen tun wir Mohammedaner im Land so dringend wie ein Wimmerl in der Kotritze ... verstanden, ihr Gutmenschen? ... sn4kwz



  6. heartofstone (kein Partner)

    Wer findet den Fehler?

    Die Wahlbeteiligung lag am Sonntag bei 61,74 Prozent und damit unter der Stichwahl vom 29. März dieses Jahres (61,57 %). Egger hatte damals den Amtsinhaber Richard Amann (ÖVP) um 121 Stimmen verfehlt.

    Q: die "Qualitätszeitung" der Substandard



    • heartofstone (kein Partner)

      Finde den Unterschied ...

      Die Wahlbeteiligung lag bei 61,74 Prozent und damit unter der Stichwahl vom 29. März dieses Jahres. 11.436 Bürger waren wahlberechtigt.

      Q: die ORFlöcher

    • fewe (kein Partner)

      Reichsrundfunkamt und Stürmer. Erwartungsgemäß, würde ich sagen.

  7. Gasthörer (kein Partner)

    Worte eines echten Präsidenten, die zu denken geben sollten:
    20.12.2015

    Putin: "Europa hat Teil seiner Souveränität aufgegeben, vielleicht einen der wichtigsten Teile, an die Nato delegiert.
    Dabei ist dieser Teil der Souveränität nicht einmal an die Nato, sondern an den Nato-Spitzenvertreter, die Vereinigten Staaten, delegiert worden.

    Wir erwarten von unseren Partnern in Europa nicht, dass sie ihre euroatlantische Orientierung aufgeben werden“, sagte Putin weiter. „Ich denke aber, dass es richtig wäre, wenn unsere Partner in Europa zumindest an der Konzipierung von Beschlüssen teilnehmen würden — und nicht bloß jedes Mal die Hand an den Mützenschirm heben, wenn Befehle aus Übersee kommen.



    • heartofstone (kein Partner)

      Hätte nichts dagegen, wenn Österreich sich von der Versorgung durch mohammedanisches Öl löst und statt dessen ua. Russland als Lieferant in Betracht zieht. Im Gegenzug werden die Kontakte mit islamofaschistischen Diktaturen wie Türkei, Saudi Arabien und Co eingefroren, deren Straftäter und illegal Aufhältige den jeweiligen Botschaften auf die Matte gestellt, sollen die sich um die Heimreise kümmern, und Arbeitslose der OIC Staaten rigoros abgeschoben. Visazwang für Mohammedaner und Burkaverbot in Österreich inklusive.

  8. heartofstone (kein Partner)

    Samir Kuntar ist tot. Ein mohammedanisches, mörderisches Faschistenschwein weniger. Mögen ihm alle Mohammedaner dieser Welt folgen ... noch Fragen?

    Prost.



  9. US-IS-Völkermörder (kein Partner)

    Hintergründe der Migrationswelle:

    h t t p s : / / w w w.youtube.com/watch?v=umniz4zvkIM

    Wohlmeyer



    • Top-Journalist (kein Partner)

      Wir kennen die Schuldigen an den Kriegsverbrechen der letzten Jahrzehnten, aber wir benennen sie nicht, weil wir feig und korrupt sind.

    • Islamisten-Kanzler (kein Partner)

      Die Türkei muss der EU beitreten, damit die EU vom türkischen Organhandel profitieren kann!

  10. Torres (kein Partner)

    Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass Van der Bellen so viele Stimmen bekommt, dass er zu einem zweiten Wahlgang antreten kann, egal, wie viele Kandidaten es insgesamt gibt. Mehr als 12% gestehe ich ihm nicht zu.



    • fewe (kein Partner)

      Lugner hatte 10% bekommen, van der Bellen könnte schon doppelt so viel bekommen. Ich wähle sicher niemanden, der ein demokratisches Wahlergebnis nicht anerkennt. Eigentlich dürfte er mit einer solchen Ankündigung nicht zur Wahl antreten dürfen. In einer Demokratie.

  11. Fred Taxler (kein Partner)

    Die Kronen Zeitung setzt sich nun mittels Proleten-Postler für Erwin Pröll ein.
    Da hilft auch das Interview weit hinten im Blatt mit Frau Griss nichts, in dem die Frau Bischofsberger beklagt, dass sich die Journalisten bei der Pressekonferenz den Kaffee selber zahlen mussten.

    Damit ist jede noch so kleine Chance für Frau Griss dahin. Mit der Krone im Rücken wird Pröll ziemlich sicher die Wahl gewinnen.



    • Nestor 1937

      Schüssel hat g e g e n die KRONE gewonnen.
      Diese Tageszeitung ist nur mehr ein müder Abklatsch des früheren Dichand-Blattes!

  12. Der Realist (kein Partner)

    In einigen Punkten dieser Analyse liegt Herr Dr. Unterberger bestimmt richtig, nur beim Zieleinlauf des ersten Wahlganges würde ich Landeshauptmann Pröll wohl an der Spitze sehen. Kaum vorstellbar, dass ein Kandidat mit sehr bescheiden ausgestattetem Intellekt wie Hundstorfer, im ersten Durchgang in Führung liegt, wobei ich davon ausgehe, dass die aktuell gehandelten Kandidaten auch antreten.
    von den Kampfemanzen braucht sich Frau Griss ganz sicher keine Stimmen erwarten, sind die doch alle im extrem linken Spektrum angesiedelt. Hätten die Grünen seinerzeit Frau Dr. Ferrero-Waldner unterstützt, würde der Heifisch heute nicht in der Hofburg am Klo sitzen.



    • Zraxl (kein Partner)

      "Kaum vorstellbar, dass ein Kandidat mit sehr bescheiden ausgestattetem Intellekt wie Hundstorfer, im ersten Durchgang in Führung liegt..."

      Erinnern Sie sich noch and die bösen Witze über Franz Jonas?

  13. Reinhard Bimashofer (kein Partner)

    Das Beste zum Thema. Orientierungshilfe!



  14. bürgerIn (kein Partner)

    der umtriebige wolfgang brandstetter hat doch wirklich vorgeschlagen, dem/der scheidenden bundespräsidentIn - "altpräsidentIn" genannt - eine weitere (offizielle) rolle in dessen/deren post-amtszeit zu geben (mit sämtlicher infrastruktur - hilfe, steuerzahlerInnen!). da müssen die mauschelnden maurer fischer und brandstetter wohl einmal auf ein bier gegangen sein, um das zu bebrüten. herr fischer, ihresgleichen ist viel zu kostbar, um sich vom gemeinen volke noch weiter alimentieren zu lassen. ihre pension ist hoch genug und ihre ideologischen ausdünstungen gehören dorthin, wo sie keinen mehr interessieren: in den spö-parteivorstand.



    • Gasthörer (kein Partner)

      Da hatte doch letzens die Fischer-Frau öffentlich gejammert, dass sie sich ein Leben ohne Chaffeur gar nicht mehr vorstellen kann. Daher wird der Wind wohl wehen.

    • fewe (kein Partner)

      Ja, so nach dem Motto: Egal, wer gewählt wird, der Fischer bleibt in der Hofburg.

      Schon richtig pervers, was die unter Demokratie verstehen.

  15. Undine

    Je mehr ich darüber nachdenke, umso mehr wünsche ich mir, daß die FPÖ unbedingt einen eigenen Kandidaten aufstellt---wegen irgendwelcher Mehrheitsbeschaffungen sollte die FPÖ nicht auf dieses Recht verzichten.

    Ich glaube nicht, daß es so ein G'riß um die Frau GRISS geben wird!

    Mein Fall ist sie nicht. Sie wird vermutlich genauso in erster Linie dazu dienen und deshalb vom ORF hofiert werden, wie schon viele andere plötzlich aus dem Hut gezauberte Kandidaten, vor allem Kandidatinnen: Zur SCHWÄCHUNG der FPÖ!

    Einer Barbara ROSENKRANZ habe ich gerne meine Stimme gegeben. Leider waren die Feministinnen geschlossen gegen sie, denn eine Mutter von zehn Kindern paßt nicht in ihre krankhaft verengte Sichtweise.



    • pro veritate (kein Partner)

      Für mich besteht kein Zweifel daran, dass Frau Griss insgeheim eine "großkoalitionäre" Kandidatin ist. Ihr käme die Rolle zu, in unauffälliger und "seriöser" Weise den Mantel des Schweigens über die Vergangenheit von Schwarz und Rot zu breiten. Man wird sich unter ihrer "Ägide" darauf verlassen können, dass die Causa Hypo nicht mehr zum Schaden von Rot und vor allem Schwarz "hochkochen" wird. - Erwin Pröll wird übrigens ganz bestimmt nicht nächster BP sein, denn man betreibt eine Art "Doppelspiel": Einerseits schiene Pröll der "großkoalitionäre" Kandidat zu sein, zugleich wissen die "Strategen" aber, dass er in den Augen der Öffentlichkeit nicht (mehr) als der "über jeden Verdacht Erhabene" dasteht - daher das "überparteiliche Zugpferd" Irmgard Griss.
      Bekanntes Motto: "Vieles ist nicht so, wie es scheint!"

    • Undine

      "Erwin PRÖLL und der PFARRER"---wer dieses Video gesehen hat, kann nur Abscheu empfinden für diesen Mann:

      https://www.youtube.com/watch?v=X2MLSZeEoUM

      Mit der "großkoalitionären" Kandidatin GRISS dürften Sie richtig liegen!

    • pro veritate (kein Partner)

      Liebe(r) Undine!
      Der Film mit Pröll spricht Bände - ich kannte ihn übrigens schon seit einiger Zeit. -
      Ich denke, es wäre lohnend, sich einmal zwecks Meinungs- und Erfahrungsaustausch persönlich zu treffen! Vielleicht ist dies in absehbarer Zeit im neuen Jahr einmal möglich. Ich pflege nämlich eine Reihe interessanter Kontakte, und so manche wertvolle Information konnte bei einem Zusammentreffen ausgetauscht werden - vor allem auch Dinge, die das Internet lieber nicht erfahren soll. Wenn wir über unseren "Webmaster" die Emailadressen austauschen, stünde einer nach meiner Einschätzung nicht uninteressanten Besprechung nichts mehr im Wege.
      Ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest!

  16. Ingrid Bittner

    @Maria Kiel:
    Also bitte warum soll sich die FPÖ einen Kandidaten ersparen? Dr. Josef Moser oder Norbert Hofer, der Parlamentspräsident, wären doch respektable Persönlichkeiten, z. B. ! So besonders ist Frau Griss auch nicht, dass sie von vorneherein andere so beschränkt, dass sie sich einen Kandidaten ersparen, ich denke nur an ihre Wischiwascheansage zu einer Angelobung von Strache für den Fall eines Wahlsiegs.
    Als Demokratin müsste sie schon eine klare Antwort geben, aber da eiert sie herum.
    Das mit der Neutralität war auch nicht gerade aufschlussreich.
    Eins muss man ihr lassen, sie ist lernfähig. Schnell hat sie den Politikersprech aufgesogen, viel reden und nichts sagen, dabei ist sie ja aus keinem politischen Stall - wie man hört, wobei ich mir das eigentlich nicht wirklich vorstellen kann, bei ihrer innegehabten Position. Dass man in Österreich ohne Partei was wird oder besser gesagt, geworden ist, ist ja schon länger aus, weil so jung ist sie ja nun auch nicht mehr, kann ich mir nicht wirklich vorstellen.
    Also ich glaube nicht, dass man der FPÖ raten soll, sie soll für Griss eine Wahlempfehlung abgeben.
    Und ehrlich, wenn ich schon mit einem ja, aber wem wähle, dann ist das wohl doch nicht ganz der oder die Richtige.



    • Der Realist (kein Partner)

      Ich habe der FPÖ auch schon geraten, keinen eigenen Kandidaten aufzustellen, aber auch keine Wahlempfehlung abzugeben, sondern auf ihre mündigen Wähler zu verweisen, wobei ich davon ausgehe, dass wohl kein FPÖ-Wähler einen linken Kandidaten unterstützen wird. Auch wenn ein FPÖ-Kandidat durchaus Chancen hätte in die Stichwahl zu kommen,diese könnte er aufgrund der aktuellen politischen Situation nicht gewinnen. Die Kosten und Mühen eines solchen Wahlkampfes wären verschossenes Pulver, stattdessen sollte sich die FPÖ auf die nächsten wichtige Wahlen vorbereiten und konzentrieren. Ein Verzicht ist auch in Hinblick auf etwaige künftige Koalitionen empfehlenswert.

  17. Brigitte Imb

    Leider vergißt "man" wirklich sehr vieles im Laufe der Zeit. Getraud Knoll (Lacina), eine "Unabhängige, parteifreie" Sozialistin war ebenfalls BP Anwärterin.

    http://www.nachrichten.at/nachrichten/politik/innenpolitik/Unabhaengige-Kandidatin-kam-1998-auf-13-6-Prozent;art385,2063370



    • Ingrid Bittner

      Ei ja, die Mutter Courage, so wurde sie doch vom Gusi genannt, oder? die ist irgendwo verschwunden und hat so überhaupt keinen nachhaltigen Eindruck hinterlassen.
      Für mich haben die zwei Frauen Fredas Meissner-Blau schon einen Erinnerungswert, weil Frau Meissner-Blau war damals schon noch mutig, sich zu trauen.
      Und Frau Dr. Heide Schmidt, immer wenn ich sie so im Windschatten des Präsidenten sehe, kann man natürlich nicht so schnell vergessen, weil sie ja als
      Wahlwerberin für Heinz Fischer unterwegs und damit natürlich dann auch auf allen Fotos war. So wird halt der Erinnerung immer wieder nachgeholfen, hahaha

  18. Nestor 1937

    Bisher habe ich noch niemanden getroffen, der, in camera caritatis befragt, den Herrn Pröll wählen würde, aber schon mehrere, die Frau Griss wählen wollen.
    Deshalb wäre der ÖVP-Vorstand gut beraten, Pröll nicht aufzustellen. Aber der Vorstand wird's nicht tun, weil die Parteiräson über dem Hausverstand liegt.

    Ein weiteres Wahldebakel ist nicht auszuschließen...



  19. Brigitte Imb

    Noch einmal Brandstetter: Er möchte daß die Altpräsidenten weiterarbeiten dürfen.

    Somit können Margit Fischers Sorgen um den eigenen Chauffeur beiseite gelegt werden.

    http://oe1.orf.at/artikel/428438



  20. Brigitte Imb

    OT, od. nur z. T.

    Schon wieder ist der amtierende Justizminister - der in der "Presse" als potentieller BP Kandidat für SPÖVP gehandelt wurde -, unangenehm im Spiel, ebenso der potentielle Solo SPÖ Kandidat Hundstorfer.

    Die Wahrheit werden wir ohnehin NIE erfahren, aber ist wird wieder einmal ein wenig klarer in welchem Ausmaß SPÖVP die Republik beschlagnahmt hat. Unklar ist, warum Elsner die sog. Protokolle nicht bereits verwendet hat während ihm der Prozesses gemacht worden ist. Er wird doch nicht etwa beim "abgekarteten Spiel" mitgemacht haben
    Jedenfalls wird der rotschwarze Parteiengestank täglich unerträglicher und müßte eigentlich bereits der Warnstufe ROT unterliegen.

    http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/4890684/BawagSkandal_Ein-abgekartetes-politisches-Spiel?_vl_backlink=/home/index.do



    • Cotopaxi

      Elser betritt also nach langer Zeit wieder österreichischen Boden? Sollte man ihn nicht in Haft nehmen, damit er die restliche Haft , falls er wieder gesundet ist, absitzen kann, oder hat ihn der Herr Bundespräsident bereits still und heimlich begnadigt bzw. amnestiert?

    • Undine

      So klein ist Ö---aber die Falotten in der rot-schwarzen Politikerriege---damit meine ich auch jene der letzten Jahrzehnte!---sind stark vertreten; in puncto "kriminelle Politiker" sind wir groß, da spielen wir die "Vorreiterrolle"! ROT-SCHWARZ ist ein grauslicher Sumpf!

  21. Undine

    OT---aber wie war das doch gleich mit dem "Steirer", der in Graz bei einer AMOKFAHRT drei Menschen getötet und 50 schwer verletzt hatte? Im ORF wußte man es sofort ganz genau: Natürlich ist da weit und breit kein islamistischer Terror zu sehen---so ähnlich tönte es kurz nach dieser Wahnsinnstat im ORF, denn man wollte von vorneherein, wie üblich, nur ja kein Öl ins Feuer gießen, sondern beschwichtigen---in gewohnter ORF-Manier:

    "Gutachten zu Grazer Amokfahrt untermauert Terrorvermutung: Bosnier war zu Tatzeitpunkt voll zurechnungsfähig"

    https://www.unzensuriert.at/content/0019489-Gutachten-zu-Grazer-Amokfahrt-untermauert-Terrorvermutung-Bosnier-war-zu?utm_source=Unzensuriert-Infobrief&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Infobrief



    • Cotopaxi

      Der ORF hat seinerzeit nur berichtet, was Mikl-Leitners Statthalter, der steirische Sicherheitsdirektor, sofort in einer Pressekonferenz wusste, nämlich, dass die Mordtat nichts mit dem Islam zu tun hat und der Täter geistig verwirrt ist

    • Undine

      Genauso hatte ich es auch in Erinnerung!

  22. sin

    Wie wäre es denn mit einem Interiew von Herrn Dr. Unterberger mit Frau Dr. Griss?



  23. Susanne

    Durch die Aktenvernichtung des HYPO-Ausschusses und die heutige Rechtfertigung dazu hat sich Frau Griss eigentlich sich schon selbst aus dem Rennen um den Bundespräsidenten genommen. Ihre Zustimmung zur Schwulenehe sowie die Aussagen zur Neutralität und dem Flüchtlingsstrom machen es auch vielen Wählern schwer, sie zu unterstützen. Und die Neos überdenken derzeit deren frühere Sympathie zu ihr.
    Somit bleibt eigentlich nur noch Moser übrig - wer sonst?



    • kamamur (kein Partner)

      @Susanne

      Moser: Glaubwürdiges Auftreten - gescheit - Stil - Ohr am Volk - also all das, was unsere Politriege abhanden gekommen ist.

  24. socrates

    O.T.: Die Geheimhaltung des Finanztransfers ist das höhere Rechtsgut als der IS-Terror!
    Wo hatten die Pariser Attentäter eigentlich ihre halbautomatischen Schusswaffen her?
    Na wo schon. Wo man sowas halt kauft. Aus den USA. Südflorida, genaugenommen. Bei einem Laden, der schon in Iran Contra verstrickt war.
    Das zeigt klar auf wer gegen die Finanztransfersteuer ist.



    • socrates
    • F.V. (kein Partner)

      Was machte Kerry in Moskau?

      Ein bemerkenswerter Bericht von Nachtwächter. „Ich“ ist der der Verfasser des englischen Kommentars, Bill Holter.

      Nachdem ich weiter darüber nachgedacht hatte kam mir in den Sinn, dass mir das Offensichtliche vollkommen entgangen ist.

      Was ist das E i n z i g e, das den USA noch geblieben ist und zugleich der letzte Stützpfeiler ? Was ist die Achilles-Ferse ? Es ist der Dollar und die Fähigkeit unendlich viele Schulden zu machen !

      Ich glaube es gibt eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass Herrn Kerry mitgeteilt wurde was er bereits weiß. Russland und China wissen es, Sie wissen es, ich weiß es, die ganze Welt weiß es: die Vereinigten Staaten sind pleite ! Wir haben über viele Jahre unsere Bonität “gefaked“. Die Insolvenz trat wirklich 2007-2008 ein, aber wir sagten uns einfach: “Zur Hölle mit den Torpedos, volle Fahrt voraus !“ Bei den Bemühungen unsere Insolvenz zu verschleiern, wurde uns sogar noch von China “geholfen“, welches bis etwa 2011/2012 unsere Schulden aufgekauft hat. Kurz gesagt, uns wurde genügend Zeit und auch “Seil“ gegeben, damit wir uns selbst aufhängen können.

      Wahrscheinlich wurde Herrn Kerry von Putin (im Namen Chinas) ein Ultimatum gestellt: entweder spielt ihr das Spiel jetzt nach unseren Regeln oder wir werden den finanziellen Stecker aus Eurem Hütchenspiel ziehen. Die USA haben Regimes gestürzt und Führer ermordet, alles wegen des Petro-Dollars und der Rückführung von Kapital über unseren Staatsanleihen-Markt. Es ist sehr wahrscheinlich, dass mit dem massenweisen Abstoß von Treasuries gedroht wurde. Und erzählen Sie mir bitte nicht, dass China das niemals tun würde. Die wissen, dass die Position letztlich wertlos ist und haben genau deswegen so viel Gold zusammengerafft und überall auf der Welt Ressourcen und Eigentum zusammengekauft.

      China und Russland halten den Schlüssel zur Entlarvung des betrügerischen Finanzsystems des Westens in der Hand. Alles, und ich meine alles, was wir im Westen als wertvoll erachten, basiert auf “Treasuries“. Vernichte den Treasury-Markt und alles ist hin. Aktien, Bonds, Immobilien, Pensionen, Rentenkonten… alles weg und damit auch die “Macht“. Und China hat die Fähigkeit dies zu tun !

      Denken Sie einen Moment darüber nach. Russland und China haben seit Jahren ihre Vorräte an physischem Gold aufgestockt. China ist dabei den Goldpreis mit ihrem Äquivalent des London Fix festzulegen, nur wird ihres physisch vorhanden sein und tatsächlicher physischer Handel wird den Preis festlegen, nicht irgendein Papier-Kontrakt-Schwindel.

      Wir wissen, dass Gold in London schon seit einiger Zeit in Backwardation ist und dieses unmögliche Markt-Szenario hat in der vergangenen Woche letztlich auch die COMEX erreicht. Wir wissen auch, dass die Dezember-Auslieferungen alles nehmen werden, was die COMEX behauptet noch liefern zu können. Glauben Sie wirklich, dass Herr Putin dies alles nicht weiß ? Glauben Sie wirklich, dass er nicht weiß, dass der “Gold-Betrug“ das zentrale Element unseres großartigen Ponzi-Sche-mas ist ? Herr Kerry weiß jetzt, dass “die das wissen“.

      Lachen Sie bitte nicht darüber, denn das von China aufgesaugte Gold hat die Angebot/Nachfrage-Gleichung schon seit Jahren tief in den defizitären Bereich gedrückt und das Gold musste ja “irgendwo“ herkommen. Dass die USA sich plötzlich geopolitisch fügen, nachdem sie die Welt mit eiserner und unerschütterlicher Faust beherrscht haben, ist eine enorme Veränderung. Und für diese “Veränderung“ gibt es ganz offensichtlich einen Grund. Der Grund kann nur militärischer oder finanzieller Natur sein – vielleicht auch beides. Kann ein Land einen Krieg führen, wenn es bankrott ist und den Krieg nicht finanzieren kann ? Wurde John Kerry über diese kleine Unannehmlichkeit informiert ?

      Vernünftige Menschen wollen keinen Dritten Weltkrieg, aber jene die ihre Betrügereien verschleiern wollen, brauchen ihn. Ich kann mir nur vorstellen, dass die Androhung der Aufdeckung oder der Zerstörung jenes Mechanismus (die westlichen Finanzmärkte), der für die Ausübung der Macht benutzt wurde, die USA zum Rückzug gezwungen hat.

      Die FED hat nicht die Kraft chinesische Verkäufe zu absorbieren und es gibt keine Markt-/Meinungs-/Medien-Manipulation, die die Zerstörung unserer Papiermärkte aufhalten kann, wenn die Chinesen entscheiden es zu tun. Die andere Seite der Treasury-Abstoß-Karte ist natürlich die Zerstörung des Papiermetall-Marktes. In der heutigen Situation würde schon ein halbes Schinken-Brötchen dafür ausreichen ! Und die Ironie an der ganzen Sache ? Die brauchen nur damit drohen es zu tun !

      Dies ist eine Spekulation meinerseits, aber es ist offensichtlich, dass “irgendwas“ wirklich großes sich gerade verändert hat und die USA scheinen nicht mehr tonangebend zu sein ! In meinen Augen ist es auch offensichtlich, was es war. Die USA würden aus keinem anderen Grund einen Rückzieher machen, als diesem einen finanziellen.

      Dann muss man sich die Frage stellen, wo die USA angreifbar waren ? Die Fähigkeit die Welt-Reservewährung herauszugeben, die Fähigkeit unbegrenzte Schulden zu machen und das schmutzige kleine “leere Geheimnis“ namens Fort Knox ! Ich glaube, wir erleben gerade die Anfänge einer “Neuen Weltordnung“, in der Entscheidungen getroffen werden, von denen die Bevölkerung ableiten kann, dass sie nicht “Made in America“ sind.

      Dies könnte, nach dem Wirbel vom Donnerstag und Freitag, eine sehr interessante kurze Woche werden. Ich habe schon seit langem gesagt, sobald es losgeht, wird es sehr schnell gehen. Wir werden bald die Gewissheit haben, ob die große Abwicklung wahrhaftig begonnen hat. Ich glaube sie hat !

      Könnte es sein, dass der von uns gesuchte Schwarze Schwan gelandet ist und das direkt vor unserer Nase, aber nur wenige ihn bisher erkannt haben ? Niemand hätte voraussehen können, dass den USA irgendwelche “Befehle“ gegeben werden und doch ist scheinbar genau das vergangene Woche geschehen !

  25. Undine

    OT---aber ich muß meiner Empörung Luft verschaffen! Österreich, an Absurditäten wahrhaftig nicht arm, leistet sich eine neue Ungeheuerlichkeit, die uns zur SCHANDE gereicht: Eine Universität WAGT es, unserem großen KONRAD LORENZ die EHRENDOKTORWÜRDE ABZUERKENNEN---geistig beschränkte Leute, die diesen integren, einzigartigen Menschen posthum in ihrem neurotischen ANTIFA-WAHN beschmutzen wollen!

    Was wohl der VERHALTENSFORSCHER Konrad Lorenz, der Vater dieser Lehre, zu dieser Erbärmlichkeit zu sagen hätte? Aber: Die Eiche merkt es nicht einmal, wenn ein räudiger Straßenköter an ihrem Stamm das Beinchen hebt. Eigentlich sollte man diese zwangsneurotische Handlung als EHRE auffassen, denn von solchem Antifa-Geschmeiß bekämpft zu werden, IST eine EHRE!

    Nun ist also in Salzburg nicht nur das großartige "HAUS der NATUR"--- 1924 vom Zoologen Prof. Eduard Paul TRATZ gegründet---ENTNAZIFIZIERT worden!



    • oberösi

      @ Liebe Undine, sehen Sie es einfach so: die versammelte Magnifizenz heutiger Prägung, zur Hälfte bereits gequotet, kann einem Konrad Lorenz nicht annähernd das Wasser reichen. Dieser intellektuelle Vandalenakt richtet sich von selbst.

      Je weiter die NS-Zeit zurückliegt, umso bizarrer "Aufarbeitung" und Erinnerungsrituale. Wenn dann doch einmal einer zurecht öffentlich diesen Zirkus infrage stellt, kann die lauernden parasitäre Antifa sofort aufschreien "Seht, sie kriechen schon wieder aus ihren Löchern! Daher muß noch viel mehr erinnert werden!".
      Damit das steuergeldfinanzierte Geschäft weiterläuft.

      Dies, die politisch begünstigte Terrorgefahr, Refugees-Bereicherung und Klimareligion werden uns solange oktroyiert, bis die Mehrheit überzeugt ist, daß nur eine Co2-neutrale, antifaschistische, multiethische Einheitsgesellschaft, regiert von einem ebensolchen supranationalen Regime die Lösung aller Probleme ist.

      Also, ich weiß, was ich dann mache: beim Viktor um Asyl ansuchen.
      Falls der bis dahin nicht wegen Drogenhandels, Antiziganismus, Schwulenfeindlichkeit und Klimaverbrechen von einer Allianz williger Nato-Boys unter Mithilfe von Muttis "Aufklärungs"-Kampfflugzeugen aus dem Land gebombt werden mußte. Der Demokratie und der Humanität wegen...

    • Wyatt

      @ oberösi,
      DANKE
      *********************************!

    • lenz

      hahaha, haben nicht die Grünen seinen Namen für ein Volksbegehren gegen das Kraftwerk in Hainburg verwendet! Oder besser, haben sie (die Grüninnen mit Meißner-Blau, Nenning, Pilz, etc.) sich nicht bei dieser Gelegenheit "geboren"!

    • Politicus1

      lenz:
      1978 war Lorenz die Gallionsfigur der Volksabstimmung gegen Zwentendorf.
      1985 war der Nobelpreisträger zudem Namensgeber des Konrad-Lorenz-Volksbegehren gegen den Bau eines Wasserkraftwerks im Landschaftsschutzgebiet der Hainburger Auen.

      Vielleicht arbeitet die linke korrekte Wissenschaft auch schon an der Aberkennung des Nobelpreises? Wäre das möglich? Haben die Linken einen guten Draht zum Schwedenkönig ...?

    • Undine

      @lenz

      Malen Sie nicht den Teufel an die Wand!! Antifaschisten, die auf sich halten, kennen keine Grenzen ihrer Dummheit!

    • AppolloniO (kein Partner)

      Erstens: wie arm im Geiste muss man sein um die wissenschaftliche Leistung nicht
      von Sonstigem (und auch da kann man max. "Mitläufer" konstatieren)
      trennen zu können.
      Zweitens: wenn`s wenigstens aufrichtig gemeint wäre. Aber nein, die selben die
      Lorenz vom Sockel stoßen himmeln das Che-Guevarra-Denkmal im Donau-
      park an. Verlogener geht`s nicht.

    • fewe (kein Partner)

      Diese linientreuen Erfüllungsgehilfen sollte man nicht einmal ignorieren. In der Nazizeit wären sie in der ersten Reihe gestanden und hätten Juden denunziert. Das ist dieser Charakter, der in Zeiten wie - den wieder - diesen hochschwimmt.

      Universitäten sollten sich um bessere Ergebnisse kümmern und nicht um politische Agitation. Außerdem waren die Nazis eh Sozialisten, also nur das selbe in Grün jetzt.

  26. Undine

    Wenn ich mir nur vorstelle, ein Rudolf HUNDSTORFER zieht es in Erwägung, unser Staatsoberhaupt zu werden---an übersteigertem Selbstbewußtsein mangelt es diesem ungebildeten Proleten nicht, dafür aber umso mehr an Selbstkritik!---stellen sich mir die Haare auf!
    Da sähe ich ja lieber einen Lippizzaner in der Hofburg---im alten Rom gab's so etwas Ähnliches schon!

    Da ist mir schon beinahe jeder andere Kandidat lieber als dieser Mann, der nicht einmal drei Sätze ohne haarsträubende grammatikalische Fehler sprechen kann. Er müßte auf jeden Fall einen SPRACHKURS machen.

    Und wie war das doch damals beim SUPERGAU der tiefroten BAWAG, als er seine Unterschrift setzte, ohne überhaupt zu wissen, wie er hinterher blauäugig gestand, was er da eigentlich unterschreibt?

    Und SO einen Mann wagt die SPÖ den österreichischen Bürgern für den Sitz in der Hofburg vorzuschlagen---was für eine Schmach, was für ein Niedergang in jeder Beziehung!

    Daß Frau GRISS positiv zur Homoehe steht, stört mich maßlos. Auch gegen die Völkerwanderung, bzw. die moslemische Eroberung und Unterwerfung Österreichs hat sie keine klaren Worte.

    Einen van der Bellen in der Hofburg mag ich mir auch gar nicht erst vorstellen---dieser unappetitliche Mann ist mir von allem Anfang an zutiefst suspekt.

    Mein Wunschkandidat wäre Dr. Josef MOSER, aufgestellt von der FPÖ. Aber ich bin mir nicht sicher, ob ich ihm das wünschen soll! Auf jeden Fall könnte er alle Vorzüge, die die Voraussetzung für das Amt in der Hofburg sind, auf sich vereinen---im Gegensatz zum noch amtierenden Herrn Fischer!



    • Josef Maierhofer

      Aber Herr Dr. Moser hat ja bisher kein Interesse an diesem Amt bekundet. Sonst wäre er auch meine Wahl.

    • Undine

      Ing. Norbert HOFER wäre sicherlich auch ein passender Kandidat. Ein besonderer Pluspunkt in meinen Augen: Er hat vier Kinder---das spricht für ihn!

    • Freidenker (kein Partner)

      Undine:

      Danke für jedes ihrer Worte über die Kanditaten, sehe ich genauso******************************************.)

      Komisch von Herrn Dr. U. in dem ausnehmend hochmütig wirkenden und irgendwie oberlehrerhaft agierenden Van der Bellen einen netten, sympathischen Mann zu sehen.
      Nette und sympathische Leute sehen mM völlig anders aus.

    • Torres (kein Partner)

      Das Problem bei Josef Moser, und noch mehr bei Norbert Hofer, ist wohl, dass sie landesweit zu wenig bekannt sind. Es ist leider so, dass sich nur ein kleiner Teil der Bevölkerung tatsächlich intensiv mit Politik beschäftigt. Die Namen Hundstorfer, Pröll, ja auch Griss und Van der Bellen, hört und liest man ständig in den Medien; Moser oder Hofer aber kaum. Daher glaube ich, dass die FPÖ eher auf einen eigenen Kandidaten verzichten sollte und eine eindeutige Empfehlung für Griss geben sollte, obwohl ich - aus den in diesem Forum öfters angeführten Gründen - auch nicht so begeistert von ihr bin; sie ist aber auf jeden Fall das kleinste Übel.

  27. Josef Maierhofer

    Frau Griss sollte von ÖVP und FPÖ unterstützt werden, das wäre Vernunft.

    Bleibt dann die Linke mit Herrn Van der Bellen und Herrn Hundstorfer auf der Strecke, und das trotz Medienfeuers gegen Frau Griss, dann unterstelle ich dem österreichischen Wähler Vernunft.

    Jene Vernunft, die wir für Österreich so dringend brauchen würden.

    Alle Parteien, die Frau Griss unterstützen, sollten sie auch beraten, was politische Strategie betrifft, denn auch als ehrliche und aufrechte Österreicherin wird sie alleine medial sicher in den linken Sumpf gezogen werden und zu Brei gemahlen werden, man erinnere sich an Frau Barbara Rosenkranz damals oder an die jetzige ÖVP, die im linken Strudel hoffnungslos versinkt und einen Umfaller nach dem anderen liefert. Auch die Finanzierungsunterstützung für ihren Wahlkampf könnte von den Parteien unterstützt werden.

    Zeigen die Wähler keine Vernunft, dann kommt ganz sicher ein Linker Herr Van der Bellen oder gar der Fischer-Ersatz Hundstorfer zum Zug, die alle beide mit enormen linken Potential ausgestattet an der Zerstörung und am Niedergang Österreichs bereits maßgeblich gewirkt haben (Van der Bellen weniger, der ist eher ein Feind der Arbeit, also Hedonist wie einst Gusenbauer) und weiter wirken werden, so meine Einschätzung.

    Ich teile die Einschätzung von Dr. Unterberger, dass die Linken Frau Griss bis aufs Blut bekämpfen werden, auch wenn sie eine Frau ist, genauso, wie damals Frau Barbara Rosenkranz als Kandidatin der FPÖ.

    Vernunft wäre gefragt, Parteienvernunft und Wählerverantwortung und Wählervernunft, wollen wir eine Zukunft für Österreich.

    Von den linken Parteien ist keine Vernunft zu erwarten und auch von den Medien nicht.



    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)

      S.g. Hr. Maierhofer, ich teile Ihre Ansicht, dass FPÖ, ÖVP (und ev. NEOS) Fr. Dr. Griss offen unterstützen sollten. Sie bietet erstmals in der 2. Republik die einzige reale (!) Chance, an die Spitze des Staates eine tatsächlich parteiunabhängige honorige Person zu wählen. Sie soll auch nicht allen und jedem nach dem Munde reden und eine eigene Meinung haben, da mir eine solche Person allemal lieber ist, als eine Parteisprechpuppe. Wer glaubt, Dr. Griss nicht wählen zu können, soll zu Hause bleiben, doch dann nicht raunzen, wenn es wieder ein Parteiapparatschik in die Hofburg geschafft hat!
      MfG

  28. Ingrid Bittner

    Ich meine, die anfängliche Begeisterung für Frau Griss bröckelt.
    Ihre Untersuchungsausschusstätigkeit hat sie ins Rampenlicht gerückt und man hatte den Eindruck, diese Frau könnte es sein.
    Bei mir ist allerdings, abgesehen davon, dass es mir gefällt , dass sich eine Frau traut, keine Begeisterung für sie vorhanden.
    Kaum in die Politik geschnuppert, kann sie es nun auch schon, herumzueiern und keine klaren Ansagen zu machen. Warum kann sie auf die wiederholten Fragen, ob sie Strache zum Kanzler angeloben würde, nicht ja oder nein sagen? Da fehlt ihr schon wieder der Mut und sie muss Rücksicht nehmen darauf, dass man ihr eine klare Antwort übel nehmen könnte. Sowohl bei ja als auch bei nein würde sie ja Wähler verlieren, da kann sie auf keinen verzichten.
    Und die anderen Kandidaten?
    Ich weiss nicht, der ewig kichernde van der Bellen, der wirkt auch schon mehr als abgebraucht.
    Hundstorfer, ist ja nicht wählbar, was der uns als Sozialminister geboten hat, nein danke, der als Präsident, das wäre nicht lustig.
    Als einzig wirklich wählbarer Kandidat erscheint mir Josef Moser, der hat bewiesen, was er kann und der benimmt sich auch so, wie man es von einem
    Präsidenten erwartet.
    Sicher, das sind Äusserlichkeiten, aber schliesslich repräsentiert ein Präsident unser Land und da soll er natürlich auch diesbezüglich was hermachen.
    Tja und Pröll für die ÖVP, der ist ein Macher und weiss die Medien zu bedienen, aber ob ich den haben möchte, doch wohl eher nicht.
    Es wird noch spannend, welche Überraschungskandidaten vielleicht doch noch aus dem Hut gezaubert werden.



  29. Freak77

    Ich denke dass derzeit die Politikstrategen links von der Mitte schon diverse Was-wäre-wenn-Szenarien für verschiedene Schmutzkübelkampagnen durchspielen:

    So nach dem Motto: "Wie viele Schmutzkübel gegen Frau Griss sind für die Linke förderlich? - und vor allem welche?"

    - Direkte Schmutzkübel?
    - Halb-subtile Schmutzkübel?
    - Subtile Schmutzkübel?

    Schließlich bekämpft man eine Ex-Richterin die eine Frau ist und die noch dazu bisher völlig unpolitisch war anders als einen Mann der womöglich direkt aus dem Politikbetrieb kommt wie etwa einen Erwin Pröll.

    Da werden vielleicht auch weibliche Politikberaterinnen bei den Linken zum Einsatz kommen um die nötige Feinabstimmung bei der Gegen-Kampagne zu finden. Ein "Zu-Viel" bzw. "Zu-Direkt" der Bekämpfung von Frau Griss könnte schließlich Beschützer- bzw. Solidarisierungseffekte nach sich ziehen ....

    Wer erinnert sich noch anno 2004: Die Gegenkandidatin zu Heinz Fischer war e. gewisse Benita Ferrero-Waldner, vorher aktive Politikerin der ÖVP (u. später dann EU-Kommissarin). Diese VP-Kandidatin wurde damals 2004 von linken Feministinnen niedergemacht.



    • Ingrid Bittner

      Nicht zu vergessen, es gab noch zwei Frauen, die kandidiert haben:
      Freda Meissner Blau in grauer Vorzeit und die glücklose Heide Schmidt.
      Beide kläglich gescheitert.

    • Freak77

      Das Jahr 2015/2016 ist gesellschaftlich und politisch ziemlich anders als das Jahr 2004 - die Welt hat sich seit damals weiter gedreht u. die Umfelder & Umstände haben sich stark verändert. Zum Beispiel hat das wichtigste europäische Land Deutschland seit 2005 eine Bundeskanzlerin .....

      Frau Griss ist nicht schlecht aufgestellt und ihre Chancen sind intakt.

      Übrigens war Barbara Rosenkranz im J. 2010 auch eine BP-Kandidatin (von der FPÖ)

    • riri

      @Freak77

      Anno 2004: das Proletenweib Dolores Schmidinger hat für Heinz Fischer in Wien die meisten Stimmen gebracht.

    • confused (kein Partner)

      Eben weil sie eine Richterin war, ist sie nicht unpolitisch. Wenn man ihren Lebenslauf durchfliegt, wird man darin sogar bestätigt. Ein Jahr Besuch einer Eliteuni in den USA (Stichwort Römischer Imperialismus). Ihre Tätigkeit für diesen obskuren "Europäischen Gerichtshof" außerhalb der EU tut sein übriges. Hinzu kommt, dass ihr Mann als Vorstand in einer Tochterbank der UniCredit engagiert ist (Falls dieser nicht auch ein Fake ist) Unter anderem. Es wären noch zwei andere Institute zu erwähnen. Der Hypountersuchungsausschuss ist somit hinfällig. Bisher gab es auch noch keine Verurteilungen bezüglich dieser Causa. Vielleicht warten wir noch auf den St. Nimmerleinstag. Währenddessen wird uns i

    • confused (kein Partner)

      Währenddessen wurde uns in den Medien die Tatsache verkauft, dass ein paar Millionen begünstigte Kredite. z.B. für Stadion und Unternehmen plötzlich 8 Milliarden und mehr Euro an Steuergeld ausmachen würden. Wie war das nochmal mit den Töchterbanken der UniCredit in südlichen Ländern ?

      Zu ihrer Information. Linkes oder rechtes politisches Lager spielt für gewisse Kreise keine Rolle, so lange sie nur funktionieren und vorher vorstellig wurden.
      Ergo ist niemand wählbar.

      Adele wäre eine nette Bundespräsidentin, finden sie nicht? Nur die Meinung eines kleinen Wichtels.

      Worin ist der Unterschied zwischen Fischer und Ferrero-Waldner eigentlich begründet? Ich kann keinen sehen.

  30. Le Monde

    Faktum ist, dass wir spätestens 2018 eine bürgerlich-konservative Regierung in Österreich brauchen, die endlich den Sozialismus in die Schranken weist und die SPÖ Jahrzehnte in die Opposition verdammt. Aber weil ich eben die ÖVP kenne, die immer weiter (wie die CDU) nach links rückt, wird diese Partei keine 18 Prozent mehr einfahren (siehe Wien!!!) und sich wohl noch mehr selbst aufgeben! Die FPÖ wird erkennen müssen, dass immer noch mehr Sozialleistungen einfach nicht mehr zu finanzieren sind und dass es einen Kraftakt auch des Verzichts (wie nach dem 2. Weltkrieg) braucht, um dieses Land wieder flott zu machen.

    Außerdem ist klar zu machen, dass der Migrantenanstrum und die Völkerwanderung komplett abgedreht werden muss. Die Grenzen müssen dicht gemacht und in die Polizei und das Bundesheer massiv investiert werden. Sonst sehe ich für die nächsten Jahre schwarz. Meine Kinder werden sich bereits eine Existenz in einem anderen Land aufbauen - keinesfalls mehr in Österreich oder Deutschland. Meine Tochter ist bereits in Genf und mein Sohn in den USA!

    Was aus einem "bürgerlichen" Präsidenten Klestil geworden ist, wissen wir aus der Geschichte. Der Präsident und der Kardinal fühlten und fühlen sich wohl in der roten Wagenburg im Wiener Rathaus!



    • Ingrid Bittner

      Na ja, die Schweiz ist auch nicht mehr das, was sie einmal war. Wenn ich dran denke, dass man da schon ein Rassist ist, wenn man ein Edelweisshemd trägt..........

  31. Politicus1

    1) hege ich den Verdacht, dass einige West-LH den Mitterlehner in einen ÖVP-Wahlkampf hetzen wollen, damit er nach dieser absehbaren Niederlage zurücktreten muss. Gleichzeitig hätten sie den ihnen durch und durch unsympathischen Pröll abserviert.
    2) Hört Mitterlehner nicht die Stimmung des ÖVP-Volkes, sondern nur die seiner Parteifunktionäre, die sich eine ÖVP ohne eigenen Funktionärskandidaten nicht vorstellen wollen.
    3) braucht Frau Griss mMn. unbedingt den einen oder anderen erfahrenen Politiker als Sprecher an ihrer Seite. Sie kann unmöglich zu allem und jedem selbst Stellung nehmen. Und, so ein Wahlkampf ist keine Beratung im Richtersenat, das ist härtestes Politikparkett ..
    4) wie schon bei anderen Wahlen, wird auch diesmal mitentscheidend sein, welche Überschrift die KRONE am Samstag vor der Wahl bringen wird.



  32. Sensenmann

    Ob die Griss eine gute Wahl wäre? Kaum.
    Erstens Richterin. Das ist in diesem Staat und diesem verlotterten Politjustiz-System ein mehr als dubioser Beruf.
    Zweitens linke Ansichten zu Homoehe und Asylwahnsinn - es gäbe bei "echtem Asyl" laut ihrer Aussage keine Obergrenze.
    Also Rchterin, die nichteinmal weiß, daß wegen internationaler Verträge in Österrech niemand de jure Asyl beanspruchen kann, es sei denn, er fiele vom Himmel!
    Kurzum: Gewogen und für zu lau befunden.
    Ich wähle nur jemanden, der verspricht als erste Amtshandlung diese rechtsbrecherische Regierung zu entlassen und Neuwahlen auszuschreiben, denn an jedem Tag im Amt zerstört diese Junta Volk und Land!
    Wenn es sojemanden nicht gibt, bin ich Ungültigwähler...

    Die Alternativen von Hundsdorfer über den Kryptobolschewiken Pröll (der soziale Demokrat nach eigener Bezeichnung) bis zum echten Ökobolschewiken van der Bellen sind ja auch keine solchen. Allenfalls Brechmittel.



    • Nestor 1937

      Frau Griss ist als bürgerliche und parteiunabhängige Kandidatin ein heller Lichtblick gegenüber den voraussichtlichen Apparatschiks der abgehalfterten Parteien.
      .
      A l l e Bürgerlichen und Konservativen sollten diese einmalige Chance zur Veränderung erkennen und durch ihr Votum nützen!

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)

      Nestor 1937, völlig Ihrer Meinung! Wahre Patrioten sollten diese einmalige Chance nicht ungenutzt lassen!
      MfG

    • pro veritate (kein Partner)

      Wenn nicht noch überraschend ein weiterer Kandidat auftaucht, der wählbar erscheint - was aber kaum der Fall sein dürfte - kann ich ebenfalls nur für "ungültig" plädieren.
      Ich möchte mir vorderhand die nähere Darlegung der Gründe sparen, die dafür sprechen, dass für mich keiner der potentiellen Kandidaten in Frage kommt. Grundsätzlich möchte ich zunächst nur feststellen, dass weder ein Herr Hundstorfer, noch weniger ein Herr Pröll, aber auch keine Frau Griss bereit (und auch nicht ohne weiteres imstande) sein würde, an den "Systemzuständen" etwas zu ändern. Zu diesen Verhältnissen gehört vor allem die Herrschaft des "Bankster-Clubs" bzw. das Mitspielen seiner diversen Marionetten in diesem Lügentheater (Notverstaatlichung Hypo etc. etc.). Im Detail ergäbe das eine längere Abhandlung...

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)

      pro veritate, um die (verfassungs-)gesetzlichen Möglichkeiten des Bundespräsidenten zu erfassen, rate ich, die Aufgaben und Möglichkeiten des Bundespräsidenten zu recherchieren. Von der Änderung der "Systemzustände" in Zusammenhang mit den verfassungsrechtlichen Möglichkeiten eines BP zu reden, entbehrt sachlicher Grundlage. Vorschläge, wie ein BP rechtlich die von Ihnen angesprochenen Causen beeinflussen soll, bleiben Sie schuldig!

    • Freidenker (kein Partner)

      @Herr Prof. Schwarz:

      Bei aller Wertschätzung, aber wo sehen Sie bei dieser Frau auch nur ansatzweise irgendeine Position, die für einen "wahren Patrioten" so ausgesprochen wählbar wäre.
      Außer auf die entscheidenden Fragen herumzueiern war nichts Konkretes zu hören und eine "tatsächlich parteiunabhängige" Person kann sie übrigens auch nicht sein, ansonsten hätte sie nie ein so hohes Amt bekleiden können.

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)

      S.g. Freidenker, ebenfalls bei aller Wertschätzung, doch wenn Sie u. a. u. z.B. Dr. Griss Stellungnahmen in den heutigen Zeitungen lesen, sollten Sie zu anderen Schlüssen kommen.
      Eben weil Dr. Griss keine politische Erfahrung hat, sollte man ihr doch Zeit einräumen, sich zu positionieren.
      Und Ihre fast ehrenrührige Unterstellung, Dr. Griss könne nur aufgrund parteipolitischer Protektion in ihre Ämter gelangt sein, entbehrt, so Sie nicht nachvollziehbare Beweise vorweisen, jeder seriösen Grundlage! Unterstützen Sie doch nicht schon jetzt das politisch-garstig´ Spiel jener Parteispindoktoren, welche eine tatsächlich parteipolitisch unabhängige honorige Persönlichkeit diskriminieren wollen.
      Das Schicksal des Dr. Waldheim sollte uns allen doch eine Lehre gewesen sein...
      MfG

    • Specht (kein Partner)

      Wenn in Osterreich auch keine Sippenhaftung besteht ist es doch interessant zu wissen ob denn tatsächlich ihr Gatte in einer Bank die sie untersuchen musste an führender Stelle steht.Kann da jemand etwas dazu sagen?

  33. DerVolkswirt

    Grüne überschätzt!

    Ich denke nicht, dass die Grünen im ersten Wahlgang auf Platz 2 landen werden. Somit wird es auch kein rot-grünes Stechen geben.

    Man darf gespannt sein, ob Rechnungshofpräsident Moser für Blau oder Schwarz kandidieren wird.



    • Freak77

      ...... oder ob Präs. Moser überhaupt kandidieren wird.

    • Politicus1

      Für Mitterlehner ist Moser sicherlich kein EIGENER ÖVP-Kandidat ...

    • pro veritate (kein Partner)

      Ein Bundespräsident als moralische Autorität muss auch die Finger in die Wunden unseres Systems legen. Wenn er wirklich Rückgrat hat, wird er nicht "mit den Wölfen heulen" oder einfach schweigen, sondern Missstände ganz offen beim Namen nennen. Und dergleichen gibt es wahrlich genug. Kaiser Franz Joseph soll einmal gesagt haben, er sei dazu da, das Volk vor der Regierung zu beschützen. Ich weiß nicht, inwieweit er dieser Aussage gerecht geworden ist, aber seine heutigen "Nachfolger" haben dies bis jetzt zumindest kaum getan. Ich behaupte nämlich, dass es einen von Parteien, Gewerkschaften, Kammern, diversen "Geldgebern" usw. wirklich unabhängigen Kandidaten kaum geben kann, denn eine Person ohne solche "Hintergründe" käme gar nicht in die Lage, sich für dieses Amt zu bewerben (bzw. für dieses Amt beworben zu werden!). Denn wir wissen doch ganz genau: Das "reale" System wird zu verhindern wissen, dass ihm niemand vor die Nase gesetzt wird, der ihm in aller Öffentlichkeit "auf die Finger klopft"...
      Dass ein Bundespräsident nicht die Rolle eines Staatsanwaltes oder Richters spielen kann, versteht sich von selbst.

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)

      S.g. pro veritate, und aus all´ jenen von Ihnen genannten Gründen m ü ß t e n Sie geradezu Fr. Dr. Griss wählen! Juristisch (!) hoch gebildet und parteipolitisch völlig unabhängig ist Fr. Dr. Griss doch das Protobeispiel eines parteipolitisch unabhängigen Kandidaten. Wer das noch immer nicht erkennt, sieht entweder den Wald vor lauter Bäumen nicht, oder schreibt nur, um sich hier selbst zu verwirklichen...
      MfG

  34. Bob

    Griss hat sich für die Homoehe und gegen die Neutralität ausgesprochen, darum ist sie für mich unwählbar (wenn die Neutralität auch nur am Papier besteht). Das Vernichten der Hypo Protokolle finde ich auch äußerst Erklärungsbedürftig. Mein Wunschkanditat wäre Moser.



    • Sensenmann

      Es dürfte Ihnen entgangen sein, daß das Volk mit verfassunggebender 2/3 Mehrheit die Neutralität anlässlich des EU-Beitritts abgeschafft hat!
      siehe den damals eingefügten Art. 23j BV-G.

      Doe Österreicher haben damals beschlossen, sich an den Kriegen der EU und Wirtschaftssanktionen gegen andere Staaten zu beteiligen. Was wir auch tun.
      Außerdem hat Neutralität in unserer Zeit keinen Wert mehr (wir sind ohnedies nicht in der Lage - und nicht Willens - unseren Verpflichtungen als neutraler Staat nachzukommen), wir brauchen ein europäisches Bündnis ohne die Kriegshetzer der NATO!

      Ich gebe Ihnen allerdings vollumfänglich im letzten Punkt Recht : Mir wäre Moser auch lieber!

    • Riese35

      Sehe ich auch so. Es gibt einige Punkte, die ich bei Griss als kritisch ansehe. @Sensenmann: Auch wenn die rechtlichen Fakten so sind, könnte Griss ja persönlich noch immer eine andere Ansicht vertreten. Am Hradschin hat auch unter Präsident Klaus keine EU-Fahne geweht.

      Nur muß man auch bedenken, daß Politik die Kunst des Möglichen ist. Der Weg zum Ziel ist oft mit Steinen (Bergen) gepflastert und das Ziel nicht auf dem geraden Wege erreichbar. Die Linken beherrschen das. Ein Szenario wie von AU beschrieben ist im Bereich des Möglichen. Man sollte also gut rechnen und planen und die eigene Eitelkeit hintanstellen. Daran habe ich bei den "Konservativen" meine Zweifel. In der Spieltheorie gibt es Modelle, welche Strategien besser geeignet sind, ein Spielziel zu erreichen. Ich möchte letztendlich nicht zähneknirschend vor der Wahl SPÖ oder Grün stehen.

    • Brigitte Imb

      Mein Wunschkandidat wäre auch Dr. Moser, aber ob er sich das antun wird?

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)

      Bob, bitte! Die ewige Leier der ö. Neutralität zu spielen, ist langweilig! Wir sind nicht neutral (waren wir es je zu 100%, wie die Schweiz?). Sie sagen ja selbst, dass die N. nur auf dem Papier steht, widersprechen sich also betr. Dr. Griss Meinung selbst.
      Es gilt eine einzigartige, so bald nicht wiederkommende Chance zu ergreifen, eine tatsächlich parteiunabhängige, honorige Person mit eigener Meinung (!) zu wählen! Helfen Sie doch mit, damit Fr. Dr. Griss nicht unter die Räder der Linken gerät und Ö. endlich einen BP erhält, der nicht von Parteien gegängelt wird!
      Dr. Moser ist ebenso honorig, gegenüber Dr. Griss wäre er, da früher FPÖ, allerdings chancenlos. Wählen wir daher auch taktisch richtig...
      MfG

    • riri

      Sehr geehrter Herr Prof. Schwarz,

      in der heutigen Pressestunde erklärte uns Herr Bundeskanzler Dr. Werner Faymann, Österreich ist ein neutraler Staat, und die Neutralität ist ein wichtiger Faktor für Österreich.

      Ich meine, er wird das sicher mit bestem Wissen so gesagt haben.

      Wollen Sie Herrn Dr. Faymann unterstellen, er sagt die Unwahrheit?

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)

      Werter riri, aber woher denn. Ich habe den Eindruck gewonnen, dass BK (Dr. ha, ha, ha!) Faymann den (kriegs-)völkerrechtlichen Begriff "Neutralität" gar nicht definieren kann. Daher hat er seine Aussage "nach bestem Wissen" getan.
      Gott schütze Österreich!
      Mit freundlichen Faschingsgrüssen

  35. Susanne

    Die Prognose von AU im ersten Wahlgang (mit meiner Namensergänzung):
    SPÖ-Kandidat (Hundsdorfer) 22%,
    Grün-Kandidat (Van der Bellen) 21%,
    Irmgard Griss 20%,
    FPÖ-Kandidat (Moser) 19%,
    ÖVP-Kandidat (Pröll) 18%.


    Meine Meinung dazu:
    ° Erwin Pröll würde in so einem Szenario gar nicht antreten und sich "verheizen" lassen.
    ° Die Prozentsätze werden bei der ersten Wahl wesentlich anders aussehen.
    ° Es kommt sicher zu einem zweiten Wahldurchgang, wo ich annehme, dass - infolge Desinteresses - nur mehr jeder zweite Wahlberechtigte hingeht.
    ° Sollte der ÖVP- oder SPÖ-Kandidat im 2. Durchgang nicht mehr antreten dürfen, dann wird aus Koalitionsdisziplin den Wählern des unterlegenen Kandidaten empfohlen, den verbliebenen SP- bzw. VP-Mann zu wählen.
    ° Warum überhaupt Parteikandidaten, wenn der Bundespräsident dann ohnehin seine Mitgliedschaft "ruhen lässt"?
    ° Also wäre die Aufstellungen von nur unabhängigen Kandidaten (Persönlichkeiten!!) auch im Interesse der Bürger und es würde ihnen dann vermutlich ein zweiter Urnengang erspart bleiben.
    ° Last but not least: die Funktion des österreichischen Bundespräsidenten (gemäß der fast einhundert Jahre alten Verfassung) ist nicht mehr zeitgemäß. Sie sollte dringend aufgewertet oder à la Schweiz abgeschafft werden.



    • logiker2

      zu den letzten 3 Punkten : 1.) das Ruhen der Parteimitgliedschaft ist nichts anderes als Augenauswischerei, wie es der aktuelle BP hinlänglich mit seinen erbärmlichen linken Wortspenden bewiesen hat, daher auch der linke Kampf um dieses Amt. 2.) es gibt in diesem linksversifften Land keine parteiunabhängigen Kandidaten, weil keine Chance ohne Parteiunterstützung bzw. linker Medienunterstützung. 3.)die kostengünstigste und vernünftigste Variante ist jene der Schweiz, den mehr beschädigen als die letzten zwei BP kann man das Amt ohnehin nicht mehr.

    • Specht (kein Partner)

      Kann sein dass Pröll unter normalen Verhältnissen keine Chance hat, ich bin aber überzeugt in turbulenten Zeiten wie diesen tendieren die Menschen nach einer Vaterfigur. Kann mir vorstellen wie manche jetzt lachen, aber was zählt ist das Bedürfnis nach Sicherheit und das vermittelt er immer noch perfekt.

  36. Tullius Augustus

    Ein ausdrückliches Lob für diese Analyse von Dr. Unterberger! Diese Analyse ist punktgenau und präzise.

    So genau wird auch in den diversen Parteizentralen analysiert bzw. in den Hinterzimmern der Politik- und PR-Berater, aber nie erfährt die breite Öffentlichkeit die Macht-Zusammenhänge in dieser Form.

    Ein Pluspunkt dieser Analyse ist auch die Geschwindigkeit: Sofort einen Tag nach der offiziellen Bekanntgabe von Frau Griss wird die Öffentlichkeit über die Machtverhältnisse und taktisch-strategischen Verhältnisse bei der Wahl aufgeklärt - BRAVO!

    So eine Analyse kann sich kein anderes Medium leisten - die politischen Machtverhältnisse so offen darzulegen: Der ORF schon gar nicht & auch nicht ATV oder Puls4 und nicht einmal "Die Presse", "Kleine Zeitung" oder "Kurier".

    Diese Analyse ist vielleicht die wichtigste in der Geschichte des Unterberger-Tagebuchs und möglicherweise mitentscheidend für die Wahlausgang für die Bundespräsidentenwahl.



  37. Freak77

    Für die ÖVP eröffnet sich mit der Kandidatur von Frau Griss die Möglichkeit auf einen eigenen Kandidaten zu verzichten - wieder einmal. Somit schont die ÖVP die eigenen Personalreserven.

    Somit kann Erwin Pröll der wahrscheinlich beste, mit allen Wassern gewaschene, routinierteste Politik-Profi Österreichs weiterhin auf der rundum gut abgesicherten Machtbasis in St. Pölten, Niederösterreich verbleiben. Und kann weiterhin als "graue Eminenz" und Strippenzieher aus dem Hintergrund die Politik Österreichs aktiv mitgestalten.



  38. Igo

    "Das Amt aber ist keineswegs so unbedeutend und machtlos, wie es nach außen scheint. Das wissen die Parteien genau und sie kämpfen deshalb meist sehr erbittert darum."
    Da muss ich wiedersprechen: hatte doch die ÖVP beim letzten Wahlgang nicht einmal einen Kandidaten aufgestellt, damit der Heinzi ruhige Zeiten am Klo verbringen konnte?! Nun, jemand könnte meinen, dass das ein Gegengeschäft für das damalige (1998) Nichtantreten gegen Thomas Klestil gewesen sein könnte: mitnichten, Klestil war zu diesem Zeitpunkt in Wirklichkeit kein ÖVPler noch Unabhängiger mehr, sondern schon brav zu den Sozis gewechselt!

    Jemand könnte aber auch daraus folgern: die ÖVP habe sich aufgegeben. Und, eigentlich ist sie an der Misere Österreichs Schuld: obwohl Österreichs Wähler mehrheitlich konservativ sind, verschafft uns die ÖVP durch ihre Untätigkeit und Unfähigkeit immer wieder eine Sozi Regierung, einen Sozi Bundespräsidenten, Gerichtswesen, Medien, etc.., alles links gestrickt. Kleine, winzige linke Minderheiten haben das Sagen und bestimmen unser (Staats)Geschick, Kultur und öffentliches Leben. Wirtschaftspartei: aber geh..die sind gegen die kleinen und mittelständischen Unternehmer. Kann das aus eigener Erfahrung bezeugen. Christlich: das war einmal..man will ja progressiv und modern auftreten, mit dem Endeffekt, das man für nichts steht. Ja und dann..dann ist man eines Tages eine Partei im einstelligen Prozentbereich..und wundert sich warum!



    • Cotopaxi

      Das wahre Übel in diesem Land ist die ÖVP, sie hätte es in der Hand, den linken Alptraum zu beenden, aber sie unterlässt es. Man liegt lieber im Faulbett und ist voll auf Kurs der EUdSSR.

  39. oberösi

    Präsident Hundstorfer, BK Faymann, NR-Präsidentin Bures -wer hätte eine derartig hochpotenzierte Negativ-Auslese vor Jahrzehnten für möglich gehalten. Beredtes Zeugnis dafür, daß Mittelmaß nur hervorbringt, was ihm intellektuell nicht zur Konkurrrenz erwachsen kann. Gelebte großkoalitionäre Selektion seit 1945, die eines sichern soll: den Machterhalt.

    Das zumindest hat ja funktioniert bisher mit allen Nebenwirkungen wie:
    Sozialistische Rundum-Alimentierung anstatt Leben in Würde, Eigenverantwortung und persönlicher Freiheit. Soweit diese im zunehmend totalitärer werdenden Korsett von EU- und globaler Politik überhaupt noch möglich ist.

    Mögliche Titel des Dramas:
    "Triumph des Ungeistes über Vernunft und Freiheit"
    "Und er/sie hatte doch recht, der Herr Karl/die Frau Karoline (natürlich politisch korrekt gegendert)"
    "Meidllling gegen St. Pröllten, DAS ist Realität!".

    Griss ist vielleicht wirklich die letzte Chance.



  40. Brigitte Imb

    KEIN parteiischer Stallgeruch ist tatsächlich ein starkes Argument FÜR Griss Und nicht voll professionelle Auftritte könnten den Menschen sogar gefallen. Weiß doch ohnehin jeder halbwegs Interessierte, daß jede Medienkampagne der Politiker mit unserem Steuergeld bezahlt und reativ unnötig ist. Da könnte eine gewisse Bescheidenheit durchaus punkten.

    Naja, warten wir einmal ab wer tatsächlich von den Parteifuzzis antritt.



  41. Maria Kiel

    bleibt zu hoffen, dass Griss sich länger und besser hält als seinerzeit Stronach - noch ist nicht klar, ob sie eigentlich voll erfasst hat mit welchen Hyänen sie es im Lauf des Wahlkampfs zu tun bekommen wird (vor allem in den Medien); und ob der finanzielle Atem bis zum Schluss ausreichen wird?
    Mir persönlich ist sie grundsätzlich sympathisch, wenn auch bis dato eine Spur zu faser-geschmeichelt. Aber die FPÖ wäre gut beraten sich den eigenen Kandidaten zu ersparen und statt dessen eine Wahlempfehlung für Griss zu geben. Über die ÖVP brauchen wir uns hingegen keine Sorgen zu machen - diese Partei ist längst schon über den ultimativen Grat hinweg, bis zu dem Beratungsresistenz noch erträglich ist; verbissen in ihre einzige Sorge, es sich nur ja nicht mit den Roten zu verscherzen, wird sie auch hier die falsche Entscheidung treffen und untergehen



    • Cotopaxi

      Hoffen wir, dass im Falle eines Sieges Frau Griss nicht von den Schwarzen als "Ihre" Kandidatin vereinnahmt und missbraucht wird.





Bitte OHNE Internet-Links (Kommentare mit Links werden nicht veröffentlicht)
verbleibende Zeichen: 700

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden

Ich will die Datenschutzerklärung lesen.


© 2021 by Andreas Unterberger (seit 2009)  Impressum  Datenschutzerklärung