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Die Schwulenehe auf slowenisch und irisch

Die Slowenen haben mit großer Mehrheit die von der Politik geplante Schwulenehe abgelehnt. Mit ebenfalls großer Mehrheit, wenn auch nicht ganz so eindeutig, hat sich Irland hingegen im Mai für die Schwulenehe entschieden.

Man mag nun rätseln, warum sich die Menschen in zwei sehr katholischen Ländern so divergierend verhalten. Eine starke Vermutung ist, dass in Irland viele Bürger der katholischen Kirche, die sich gegen die Schwulenehe stark gemacht hat, eine Abreibung versetzen wollten. Sind doch gerade in jenem Land allzu viele Missbrauchsfälle aufgeflogen. In Slowenien hat die Kirche hingegen Pluspunkte gesammelt, weil sie ein starker Hort der nationalen Identität in den kommunistischen Jahren gewesen ist. In Irland ist hingegen die nationale Rolle der Kirche im Kampf gegen die Briten schon historisch verblasst.

Als Österreicher kann man freilich nur neidvoll staunen: In beiden Ländern dürfen die Bürger über eine solche gesellschaftspolitisch spannende Frage entscheiden. In Österreich hat die Politik die Menschen hingegen für zu blöd erklärt, um irgendwo mitstimmen zu können. Da entscheiden lediglich die von den Parteien nominierten Abgeordneten. Die Bürger könnten ja falsch entscheiden (was auch immer falsch sein mag). Und in der ÖVP entscheiden ein paar orientierungslose Angsthasen, die glauben, durch ein Siebenachtel-Ja zur Homo-Ehe als „modern“ zu gelten und dann endlich Streicheleinheiten von den linken Medien zu erhalten (als ob diese die ÖVP nicht auch dann noch als unmodern verachten würden, selbst wenn die Partei für ein Gesetz eintreten würde, dass nur noch Schwule heiraten dürfen…).

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alle Kommentare

  1. Stefan (kein Partner)

    Eine weise Entscheidung. Besonders wichtig: Die völlige Gleichstellung im Adoptionsrecht wird verhindert. (Ich Frage mich manchmal, ob die Bereitschaft von Regierungen oder der Judikative die gemeinschaftliche Adoption durch homosexuelle Paare (Fremdkindadoption) zu forcieren auf Dummheit und Ignoranz oder auf dezidierte Kinderfeindlichkeit beruht.)



  2. Don Quijote (kein Partner)

    Der schlechte Ausgang des irischen Referendums hat auch noch einen anderen Grund, der im Beitrag nicht erwähnt wurde, nämlich die massive, von den USA ausgehende Homo - Propaganda. Früher Dollarimperialismus, heute Homo - Imperialismus. Die einzigen, welche sich dagegen zur Wehr setzen, sind die afrikanischen Staaten, speziell Nigeria. Hut ab!



  3. W-Bauer (kein Partner)

    Ach, Herr Unterberger, wie tief Sie gesunken sind. Über all das, was Sie in der Presse & in der Wiener Zeitung nicht schreiben durften, schreiben Sie jetzt. Frustriert, reaktionär, infantil. Gegen Ampelpärchen, Schwulenehe et cetera. Sehr armselig.



  4. Neo-Druide343 (kein Partner)

    Das sind wundervolle Nachrichten. Auch in Deutschland wird bald eine konservative Politik etabliert. Im März zieht die AfD in mehrere Landtage ein.



  5. Torres (kein Partner)

    Ganz typisch für links-grün: die Verlierer erkennen die Volksabstimmung mit fadenscheinigen und vor allem lächerlichen Begründungen nicht an (schuld ist u.a. die Flüchtlingskrise, im März wäre angeblich das Ergebnis ein ganz anderes gewesen) und wollen ihre Forderungen jetzt gerichtlich durchsetzen.



  6. Tik Tak (kein Partner)

    Unterberger,

    der Zug ist abgefahren, Thema erledigt.
    Die einzige Frage, die noch bleibt ist die, in welcher Bezeichnung Schwule ihre Partnerschaft führen werden.

    Was allerdings ein Skandal ist, ist wie selten Österreicher irgendeine Form von demokratischer Mitbestimmung ausüben dürfen.
    Zwar stellt sich die Frage, ob die Durchschnittsösterreicher in den meisten Bereichen überhaupt verstehen, worum es geht?
    Aber das hat sie ja auch nicht davon abgehalten über Kernkraftwerke abzustimmen.
    Das ist Demokratie, da dürfen sogar so Leute wie der aufklärung oder der blem-blem ihren Auswurf deponieren.



    • F.V. (kein Partner)

      Ich verstehe sie nicht. Sie regen sich darüber auf, daß die Österreicher nicht gefragt werden bzw. nie über irgendetwas abstimmen dürfen. Und ein paar Zeilen weiter liefern sie eine treffende Beschreibung der Dämokratie und der dumpfen Masse. Wozu sollte man sie daher überhaupt fragen, wenn diese Masse ohnedies nicht kapiert oder weiß?

      Dazu eine Lektüre-Empfehlung: Yehezkel Dror; „Ist die Erde noch regierbar?“ Ich habe schon öfters darauf hingewiesen.

    • Tik Tak (kein Partner)

      Der Zug mit der Schwulenehe, oder wie immer man sie nennen will, ist abgefahren.
      Den kann man nicht mehr aufhalten.
      Ich würde auch nicht darauf wetten, daß bei einer Abstimmung gegen die Schwulenehe gestimmt werden würde.
      das Thema ist den meisten Leuten schlicht und ergreifend egal.
      Die Leute haben andere Sorgen.
      Das ändert nichts daran, daß Österreich zu wenig aktive Demokratie bietet.

    • Stefan (kein Partner)

      "der Zug ist abgefahren"

      Aber ein ganz anderer Zug als in Irland.

      In Slowenien wird es keine Gleichstellung im Adoptionsrecht geben, und die Ehe wird wohl nicht umdefiniert, sondern es wird für eine andere Form von Partnerschaft eine andere Bezeichnung geben.

  7. Ichwill (kein Partner)

    Also ich bin der Meinung, das in Irland deswegen pro abgestimmt worden ist, weil es ohnehin nichts nutzt wie abgestimmt wird. Wenn das Ergebnis nicht dem linken EU-Mainstream folgt wird solange abgestimmt bis es dem linkgen EU-Mainstream genehm ist. SIEHE DIE ZWEIMALIGE ABSTIMMUNG ZUM EU-VERTRAG 2009



  8. F.V. (kein Partner)
    • F.V. (kein Partner)

      Indem Unterberger auch den Begriff „Schwulenehe“ verwendet, hat er bereits geistig kapituliert, weil er den Begriff „Ehe“ für eine Perversität anwendet. Er hat offenbar – wie auch andere – nicht verstanden, was Antonio Gramsci, der italienische Kommunist und Chefideologe sehr richtig sagte: der Sieg über den Feind ist erst dann endgültig und von Dauer, wenn man dessen Denken beherrscht, d. h. die Bedeutung der Begriffe mit den eigenen umgedreht hat.

      Auch der Vorschlag des Politicus ist von derselben Art. Ehe ist nicht nur kirchlich „definiert“, sondern seit eh und je im Bewußtsein der Menschen die natürliche und dauerhafte Verbindung von Mann und Frau zum Zweck Kinder in die Welt zu setzen und aufzuziehen.
      Die Separierung der Begriffe für denselben Vorgang für Kirche und Standesamt bedeutet doch nur ein Nachgeben gegenüber den Frontalangriffen der Jakobiner auf die Ehe an sich.

      Riese hat dargelegt, daß diese Einrichtung seit Äonen und bei allen Völkern mit einem klaren Begriff bezeichnet wurde und wird.

      Man darf sich freilich nicht wundern, daß auch in katholischen Ländern die geistige Verblödung voranschreitet, hatte doch Papst Franziskus auch schon versucht der letzten Bischofssynode eine Richtung zu geben, die mit dem Dogma auf Kollisionskurs war. Zwar noch einmal „abgewendet“, war und ist es doch ein Signal, daß man es mit tradierten Wahrheiten nicht mehr so genau zu nehmen hat, bzw. daß man es halt beim nächsten Mal nochmals versucht, bis es eben klappt.

    • Erich Bauer

      Mir kommt das Alles schon vor, wie eine dämonische, ja satanische Besessenheit, die unzählige Menschen bereits in unseren Gemeinwesen erfasst hat... Sie wissen nicht was sie tun. Und sie wissen auch nicht mehr was sie denken...

      Den meisten ist sogar bewusst, dass sie KLIENTEL sind. Verständlich, dass sie diesen Umstand ausblenden. Denn eine Veränderung dieses Zustandes würde "Heulen und Zähneknirschen" verursachen...

      Die Konsequenzen eines - in jedem Fall stattfindenden - aber nur vage "herbeigewünschten" Paradigmenwechsels, wären höchstwahrscheinlich sehr "ungewohnt" und unbequem. Es hat... mit GELD zu tun! Mit "Falschgeld", wie wir wissen. Eine Illusion. Die aber "noch" sehr praktikabel ist...

      Ich möchte an dieser Stelle an einen Ausspruch von Heinrich Heine erinnern: „Geld ist der Gott unserer Zeit und Rothschild ist sein Prophet!“ Wobei ich hier hinzufügen möchte, dass Rothschild so "jüdisch" ist, wie Aleister Crowley christlich...

      Ich wünsche allen ein gesegnetes Weihnachtsfest. Auf dass wir uns auf das Gesetz und die Propheten des Alten Testaments erinnern...

  9. Brigitte Imb

    Mir ist es schnurzegal welche sexuellen Praktiken Erwachsene FREIWILLIG ausüben, mir ist es auch schnurzegal ob Gleichgeschlechtliche zusammenleben, aber mir ist es ganz und gar nicht schnurzegal, all diese Praktiken einer Ehe von Mann und Frau und deren gemeinsamen Nachwuchs gleichzusetzen.

    Die biologisch natürliche Familie darf durch kein Gesetz ausgehebelt werden, denn genau diese Familienform ist die Keimzelle einer intakten Gesellschaft.



  10. Undine

    OT---aber zum Teufel noch einmal, nimmt denn diese NAZI-NEUROSE in Ö nie ein Ende? Was alles muß noch ENTNAZIFIZIERT werden, bis diese bescheuerten Neurotiker endlich Ruhe geben:

    "Gedenktafel für Udo Jürgens wird zur Groteske: Bruder gegen Anbringung der Tafel am "Nazi-Kaffeehaus""

    https://www.unzensuriert.at/content/0019504-Gedenktafel-fuer-Udo-Juergens-wird-zur-Groteske-Bruder-gegen-Anbringung-der-Tafel-am?utm_source=Unzensuriert-Infobrief&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Infobrief



  11. Susanne

    Ein Bravo den Slowenen und eine Niederlage für die "Warmen".
    Aber wenn wir weiter die europäischen Tore für die Muslime öffnen, dann erübrigt sich bei uns das Thema Schwulenehe ohnehin, denn bei den Mohammedanern ist dies ein NO GO. Dann müssen diese Leute halt auf die Atlantikinsel Gran Canaria auswandern, denn in Playa del Iglés gibt es einen ganzen Stadtteil mit Hotels, Bars usw. sowie am berühmten Sandstrand von Maspalomas einen speziellen Teil (Kiosk Nr. 6), welche für Homosexuelle und Lesben reserviert sind und sie sich dort ungestört "wohlfühlen" können.



    • Undine

      @Susanne

      Daß die Moslems nicht lange fackeln, wenn sich ihr Gastland nicht an IHRE Sitten und Gebräuche anpaßt, sieht man an einem Beispiel in Schweden etwas weiter unten:

      "Marokkanische Migranten töten homosexuellen Schweden"

    • Brigitte Imb

      @Susanne

      Vor einigen Jahren machten wir im Feb. Familienurlaub auf GC. Wir Landeier spazierten den endlosen Strand entlang, unbewußt vorbei am FKK Gelände, wo sich doch wirklich bei 20° Lufttemperatur einige ziemlich alte Gockel unseren erwachsenen Töchtern presentiert hatten. Widerlich.
      Allerdings sind sowohl Nackedeis als auch Schwulis auf den europäischen Inseln relativ sicher, denn da ist viel zu viel Wasser rundherum für die nichtschwimmenden Muslis.
      Die portugiesischen Inseln sind übrigens viel besser im Bezug auf Muslis, denn dort kriegen die sogut wie nichts und sie sind daher auch nicht vorzufinden.
      (Mir erschien beim Bereisen dieser Inseln das regelrecht als Wohltat. Wirklich, KEIN einziges" Kopftuch" auf Madeira und auf den Azoren. )

  12. Undine

    Da hätten die "Beschützer" der Homosexuellen, allen voran die Grünen, ein reichlich großes Betätigungsfeld für "Aufklärung"---oder sind sie da einfach zu feige:

    "Marokkanische Migranten töten homosexuellen Schweden"

    https://www.unzensuriert.at/content/0019503-Marokkanische-Migranten-toeten-homosexuellen-Schweden?utm_source=Unzensuriert-Infobrief&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Infobrief

    OT---aber nicht genug damit, daß die moslemischen Invasoren ein Haus, ein Auto, ev. auch Arbeit vom Gastland erwarten---jetzt beginnt auch noch die FORDERUNG nach bezahltem HEIMATURLAUB:

    "Asylwerber wollten Heimaturlaub erpressen und legten Feuer in der Unterkunft"

    https://www.unzensuriert.at/content/0019500-Asylwerber-wollten-Heimaturlaub-erpressen-und-legten-Feuer-der-Unterkunft?utm_source=Unzensuriert-Infobrief&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Infobrief



    • fewe (kein Partner)

      Ich finde es generell sehr origniell, dass Asylwerber Heimaturlaub haben wollen. Wenn sie Heimaturlaub beeantragen müsste sich eigentlich automatisch das Asylwerbeverfahren abschlägig beenden. Großartige Bedrohung kann es ja dann keine geben. Denken dürfte also reine Glückssache sein.

      Die Asylwerber halten uns für ziemlich blöd und dürften damit nicht so falsch liegen.

  13. Bob

    Wer das Diktat wählt, wacht in der Diktatur auf. Verwunderlich ist nur das die Wähler daraus nichts lernen. Denn soviel Begünstigte kann es gar nicht geben. Offenbar ist der Rest der Wahlberechtigten einfach zu bequem oder zu blöde etwas zu verändern.



  14. Undine

    Die bis vor etwa 25 Jahren unter der grausamen Knute des Kommunismus lebenden und leidenden Völker haben sich zwar in die EU gewünscht, wollen es aber eindeutig nicht hinnehmen, all die verrückten Auswüchse dieser hypertrophen Gemeinschaft mitmachen zu müssen---und WEHREN sich ERFOLGREICH dagegen! Recht haben sie!
    Sie vermieden und vermeiden es auch weiterhin, vom Regen in die Traufe gekommen zu sein und wollen ihre noch jungen Selbstbestimmungsrechte nicht wieder aufgeben.

    Die westlichen Länder hingegen sind mit ihrem wachsenden Wohlstand dekadent zur höchsten Potenz geworden und fördern statt des GESUNDEN, STARKEN, das diesen Wohlstand erst ermöglicht hat und auch erhalten würde, das SCHWACHE, KRANKHAFTE, ABNORMALE. Letzteres mag edel klingen, führt aber in den sicheren Ruin.

    Man hat immer schon---mit ganz, ganz wenigen Ausnahmen---Homosexualität als pervers abgelehnt. Daß man sie bestraft und verspottet hat, ist GsD vorbei---aber auf einmal so zu tun, als sei eine Partnerschaft zweier Männer oder zweier Frauen ganz normal, der irrt. Aber unter der Knute der Political Correctness duckt man sich feige. Wie auch immer man so eine Verbindung bezeichnet---eine EHE kann das nie und nimmer sein, und KINDER DARF man ihnen NICHT ANVERTRAUEN!

    Diese "westliche" Feigheit konnte die EU den ehem. Ostblockstaaten (noch) nicht aufoktroyieren---diese haben sich ihren GESUNDEN MENSCHENVERSTAND BEWAHRT und wollen nicht in einer neuen Diktatur wieder aufwachen. Sie wissen es besser als wir, deren Wohlstand, gepaart mit der unsäglichen PC uns impotent und zugleich feige und gleichgültig gemacht hat.

    Es ist ein TREPPENWITZ der GESCHICHTE, daß WIR "Freien" uns von den ehemaligen kommunistischen Ländern, diesen "gebrannten Kindern", vorführen lassen müssen, was in unserem abendländischen Leben das Wichtigste ist, was bisher unser Wesen ausgemacht hat und was wir leider LEICHTFERTIG WEGWERFEN!

    Bravo, ihr Slowenen! Danke für eure Vernunft! WIR hingegen lassen uns gängeln wie UNFREIE, die wir leider geworden sind!



    • Torres (kein Partner)

      Die ex-kommunistischen Staaten sind offenbar noch so "naiv", dass sie tatsächlich glauben, die Regierung müsse den Willen der Volksmehrheit in die Tat umsetzen. Hoffentlich bleiben sie dabei und lernen nicht (etwa von Deutschland, aber vor allem von Österreich), dass man den Volkswillen locker ignorieren kann - und dann trotzdem noch wiedergewählt wird!

  15. Josef Maierhofer

    Volksabstimmung in Österreich, mit Rot-Schwarz-Grün-Pink nie und nimmer.

    Oder, wie damals in Wien, Volksverarschung übers 'Hundesackerl'.

    Wir leben hier in einer 'Absahnerdiktatur', die sich gerade wieder selbst bedient hat, etwa UHBP bekommt eine MONATLICHE ERHÖHUNG seines Salärs um 5000,- Euro und UHBK auch noch um 4000,- Euro Erhöhung pro Monat.

    Auch da wird das Volk weder angehört noch befragt und sie wissen weder, was sie tun (anrichten) noch wann es genug ist.

    Zeit für Umdenken, Neuwahlen, Reformen, .... dafür hat die 'Elite' keine 'Zeit', bloß für die Selbstbedienung.



  16. Politicus1

    es ginge ganz einfach:
    der kirchliche Begriff des Sakraments der EHE gehört sprachlich und rechtlich getrennt vom zivilen Rechtsakt am Standesamt.
    EHE vor Gott in der Kirche - PARTNERSCHAFT vor dem Standesbeamten.

    Zum Thema Volksbefragung, bzw. Volksabstimmung:
    Wir haben eine Regierung, die das Volk am Volk vorbei regiert ...



    • AppolloniO (kein Partner)

      ...und diese Trennung darf nicht nur kirchlich sein.

      Also, Steuergeld (Zuschüsse, Steuererleichterung etc.) gibt`s ausschließlich für verehelichte(Kirche, Standesamt) Paare. Unter anderem weil sie als Einzige für zusätzlichen Nachwuchs sorgen.
      Alle Anderen können Partnerschaften eingehen und sollen -wie Singels- Zusatzrenten einzahlen.

  17. Riese35

    Eigentlich gäbe es in diesem Punkt wirklich nichts abzustimmen. Denn die Ehe ist, etwas vereinfacht ausgedrückt, wesensimmanent immer auf die Zukunft ausgerichtet, also auf die Zeugung und Erziehung von Nachwuchs. Das ist ihr eigentlicher Sinn und Zweck. Alles andere, also auch die Verbindung von Mann und Frau, ergibt sich daraus. Das ist nicht nur katholische Auffassung, sondern quer über Kulturen so. Diese Institution ist nicht nur ein Sakrament, sondern man kann es naturrechtlich begründen. Daran darf der Mensch nicht rütteln. Woimmer der Mensch an solchen Naturgesetzen und Fundamenten rüttelt, geht es ab ins Chaos. Das war in den sozialistischen Staaten so, und die Zukunft schaut heute bei uns nicht anders aus.

    Es ist nicht entscheidend, WER das entscheidet, sondern WIE entschieden wird. Jetzt kann man sich die Frage stellen, ob das Volk da ein besseres Gespür hat als das Parlament. Mag diesfalls ersteres besser entschieden haben. Tatsache ist heute aber, daß sich heute kaum jemand mehr Gedanken darüber macht, WIE und nach welchen Gesichtspunkten eine Sache zu entscheiden ist, WIE eine gute Entscheidung aussehen muß, sondern nur mehr WER entscheiden soll. Man hat vor ersterer Problemstellung kapituliert und lenkt vom eigentlichen Problem an, indem man nur mehr das WER diskutiert.

    Die eigentlichen Ursachen für dieses Desaster bei uns liegen also sehr viel tiefer. Und immer war die ÖVP eine Nasenlänge voraus. Die letztendlich treibende Kraft für die Homoehe bei uns war die ÖVP mit Pröll an der Spitze, auch wenn man dies durch die eine andere Benennung vorerst zu vernebeln versucht hat. Den Nebel beseitigt haben dann die Gerichte.

    Was in Österreich geschieht, bestimmt bei uns der Häupl-Pröll-Familienclan. Und unser Volk ist nicht viel anders, denn was der Kaiser sagt, ist tabu. Und der (Ersatz-)Kaiser ist nun mal bei uns dieses Duo. Brot und Spiele, so funktioniert es bei uns seit Jahrzehnten, Jahrhunderten. Das ist wahrscheinlich in den ehemals sozialistischen Staaten anders, denn die mußten einige Jahrzehnte große Opfer bringen und auf eigenen Beinen stehen.



    • keinVPsuderant

      Das ist wohl ein Scherz die ÖVP als treibende Kraft bei der Schwulenehe zu bezichtigen. Dass sie dem (einem) jahrelangen Druck der Linken wieder einmal ein Stück nachgegeben hat, werfe ich ihr auch vor.

    • Cotopaxi

      Ob treibende Kraft oder nicht, ob Tuer oder Lasser, entscheidend ist das Abstimmungsverhalten der Schwarzen Volkszertreter und das ist eindeutig.

    • Riese35

      Als Pröll die Initiative ergriffen hat, gab es keinen größeren Druck als die Jahre davor. Ja vielleicht schon, nämlich aus den eigenen Reihen mit seiner Zukunftskommission. Die Umsetzung haben wir letztendlich nur dieser verpröllten ÖVP-Initiative zu verdanken.

    • Pennpatrik

      Lieber keinVPsuderant!

      Halten wir uns einfach an die Fakten: Es gab im Sommer die Pressestunde, in der der ÖVP-Obmann Mitterlehner Rede und Antwort stand. Als sie zu Ende war, sagte der Interviewer: "Sie haben noch 20 Sekunden! Sagen Sie uns, was Ihnen am Herzen liegt".
      Woraufhin - ich traute meinen Ohren nicht - der ÖVP Obmann sagte, es sei die Homoehe. Dass die Schwulen endlich mit den Homosexuellen gleichberechtigt sein sollen.

      Riese35 hat vollkommen recht.

    • Pennpatrik

      Mit den Heterosexuellen natürlich.

    • keinVPsuderant

      Ja, wenn man das jahrzehntelange nationale uns internationale Dauertrommelfeuer der Linken mit ihren Homoorganisationen, Schwulenparaden, Künstlern usw. nicht zur Kenntnis nimmt, kann man das teilweise Einlenken der ÖVP als Ursache allen Übels brandmarken. Solange jedenfalls ÖVP Politiker den Kanzler stellten, gab es diese Diskussion nicht und ich kann schon sehr weit zurückblicken.

    • Riese35

      @keinVPsuderant: Die, die es aus der ÖVP bis zum Kanzler schafften, waren aber andere Kaliber als jene, die der heutige Parteiapparat in höhere Sphären aufsteigen läßt. Die alten ÖVP-Kanzler würden heute mit Bomben und Granaten am eigenen Parteiapparat scheitern. Heute kann man in der ÖVP nur dann etwas werden, wenn man der SPÖ und der EUdSSR in den Hintern kriecht. Das ist es aber, was ihre einstigen Wähler gerade NICHT wollen.

    • keinVPsuderant

      @Riese, das hat was, was Sie hier anführen. Ändert aber kaum etwas, dass die Wähler seit 1970 einen SPÖ-Mann zum Kanzler machen (Ausnahme Schüssel, der "frech und unerhört" aus der 3. Position kurz einmal Kanzler war), bis auch er durch den Wählerwillen wieder aufgeben musste, nicht zuletzt deshalb, weil die Freiheitlichen total versagten. Und schaun Sie Wien an, schaun Sie die Universitäten an, die Linken haben wieder die Mehrheit. Und wenn hier weiter nur gejammert wird, wird das noch lange so bleiben, fürchte ich. Die Fehler der ÖVP haben Sie z.T. aufgezeigt, und die FPÖ muss sich von Unbelehrbaren, Hasspredigern und Populisten - im schlechten Sinn- befreien.

    • Riese35

      @keinVPsuderant: Die FPÖ müsse sich von Haßpredigern befreien? Die SPÖ etwa nicht? Haß gegen Unternehmer, Familien etc. Überall Pauschalverdächtigungen! Die sogenannte "Steuerreform" ist ein Ausfluß des Hasses gegen das eigene Volk. Und des ÖVP-Schäufleins hämisches Grinsen im Parlament bei der Debatte über das Fortpflanzungsmedizingesetz, als die Stellungnahme der katholischen Kirche vorgetragen wurde. Überall nur Haß.

      Warum haben wir überall linke Mehrheiten? Weil die ÖVP links steht und jede linke Aktion unterstützt.

    • keinVPsuderant

      @Riese35
      "Warum haben wir überall linke Mehrheiten? Weil die ÖVP links steht und jede linke Aktion unterstützt."
      Ein interessanter Ansatz, erklärt nur nicht, weshalb der Wähler seit 1970 der Linken zur Mehrheit verhilft.

    • Pennpatrik

      @keinvpsuderant
      Der Wähler?
      Seit Jahrzehnten wählt der Wähler rechts und die ÖVP macht einen Sozialisten zum Kanzler.
      Schön bei der Wahrheit bleiben!

    • Peter Trenker (kein Partner)

      "Es ist nicht entscheidend, WER das entscheidet, sondern WIE entschieden wird."
      Wie wahr! Besten Dank für den Beitrag!!

      Als Dankeschön ein kleines Zitat: Flores d'Arcais wirft die Enzyklika "fides et ratio" "mörderische Konsequenzen für die Demokratie" vor, weil Papst JPII darin festhält, dass Abtreibung und Euthanasie nie rechtens sein können. Darauf Joseph Ratzinger in Glaube - Wahrheit - Toleranz (2003; S. 154): "Solche Behauptungen setzen voraus, daß es über die Entscheidungen einer Mehrheit hinaus keine andere Instanz mehr geben könne. Die zufällige Mehrheit wird zum Absolutum. Denn das Absolute, Unhintergehbare gibt es nun doch wieder. Wir sind der Herrschaft des Positivismus und d

    • Peter Trenker (kein Partner)

      ...Wir sind der Herrschaft des Positivismus und der Verabsolutierung des Zufälligen, ja Manipulierbaren ausgesetzt. Wenn der Mensch von der Wahrheit ausgeschlossen wird, dann kann nur noch das Zufällige, das Willkürliche über ihn herrschen. Deswegen ist es nicht »fundamentalistisch«, sondern eine Pflicht der Menschlichkeit, den Menschen gegen die Diktatur des absolut gewordenen Zufälligen zu schützen und ihm seine Würde zurückzugeben, die gerade darin besteht, daß keine menschliche Instanz letztlich über ihn herrschen kann, weil er auf die Wahrheit selbst hin geöffnet ist.“

      Dass, wenn das WIE übersehen wird, die Demokratie zur Dikatur des Zufälligen wird, kann man leicht am Anti-Zwentendorf-Abstimmungsergebnis zeigen, das nur deshalb mit 50,5% "erfolgreich" war, weil Sonnenkönig Kreisky gemeint hat: "Wer für mich ist, ist für Zwentendorf". Meine Freude über das Ergebnis ändert nichts an seiner Zufälligkeit.

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)

      Etwas wird hier übersehen, die beträchtliche Zahl der Nicht- und/oder Ungültigwähler. Würden diese tatsächlich wählen, wären die Wahlergebnisse anders.
      Nicht wenige dieser "Wähler" unterstützen mit ihrem "Wahlverhalten" haargenau jene Parteien, die sie selbst nie wählen würden. Und wenn genau diese gewinnen, wird gesudert...
      Die Wahl des Bundespräsidenten wird zeigen, wie für wahrhaft konservative Patrioten verheerend sich die parteipolitische Taktik auswirken wird:
      Statt die einzige parteiunabhängige Person, Fr. Dr. Griss, zu unterstützen, wird zersplittert, was das Zeug hält - und am Ende doch wieder ein Parteiabhängiger BP werden. Was bei dieser "Regierung" nicht egal ist!

    • Herzogberg (kein Partner)

      keinVPsuderant
      21. Dezember 2015 22:41

      Schüssel war selbst schuld, er war zwar ein hervorragender Taktiker, aber ein miserabler Stratege. Er hat der FPÖ keinen Spielraum gelassen und, als sich die Basis in Knittelfeld wehrte, Neuwahlen ausgerufen, in der die FPÖ entscheidend dezimiert wurde. Damit hat er sich langfristig das eigene Grab geschaufelt, auch wenn er einen einzigen fulminanten Wahlsieg erreichen konnte.

    • F.V. (kein Partner)

      Der Schüssel war weder ein Taktiker noch Stratege - egal mit welchen Präzisierungen - sondern eine Abrißbirne für Österreich.

      Er ist der EUdSSR in den Arsch gekrochen - und somit nichts weiter als ein Landesverräter.

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)

      Schüssel war in erster Linie ÖVPler, und als solcher lediglich Obmann einer Kleinkrämerpartei. Die Lobreden Unterbergers u. a. auf ihn sind unangebracht!

  18. logiker2

    neben Ungarn wird nun auch Slowenien immer sympatischer zum Auswandern.



    • Undine

      @logiker2

      Stimmt! Und meine drei Kinder könnten sogar in MARBURG an der Drau in ein sehr stattliches Haus auf dem DOMPLATZ Nr. 14 ziehen (für mich wäre auch Platz genug!), wenn alles mit rechten Dingen zuginge!

      Das tut es aber leider nicht, denn das Haus, das mein Schwiegervater nach jahrzehntelanger Tätigkeit als prakt. Arzt in den 20er-Jahren rechtmäßig erworben hatte, steht uns nicht zur Verfügung, obwohl die Kinder die RECHTMÄSSIGEN ERBEN wären! Es wurde vom Staat Jugoslawien einfach enteignet.
      Es existieren sogar noch Rechnungen, das Haus betreffend, die meine Schwiegermutter anläßlich der Flucht mitgenommen hatte!
      Hätte mein Mann andere Wurzeln gehabt, hätte er das Haus sicher zurückerstattet bekommen.

    • Peter Trenker (kein Partner)

      Das sind tatsächlich Optionen!

  19. Kritiker

    In der jetzigen Legislaturperiode wurde ja im Vefassungsausschuß, mit rot - schwarzer Mehrheit, das geplante Demokratiepaket zuerst kastriert, dann im Rundordner entsorgt - alles unter Grollen der wichtigen oppositionellen Parteien.

    Es wäre interessant zu erfahren, wie diese Reform in Richtung direkter Demokratie unter tonangebender Beteiligung der blauen Fraktion laufen würde ...



    • F.V. (kein Partner)

      Wenn sie das wissen wollen, dann sollten sie am besten bei der IKG nachfragen.

  20. kritikos

    Man müsste an Österreichs Grenzen, ähnlich wie Wien es tut, Plakate aufstellen: Österreich ist anders. Eine Befragung der Bürger des Landes ist bei uns so verpönt wie die Frage nach der Neutralität. Wozu haben wir denn die Abgeordneten? Die richten sich halt nach der Partei-Linie und deren Dogmen. Gefragt wird da niemand. Die Angst vor Volksbefragungen ist bei uns ein so dominierendes Element, dass man diese gleicht begräbt. Man wäre versucht zu sagen: Rote Bagage, aber die anderen Parteien mögen auch keine Volksbefragungen.
    Bei den Iren greift der Missbrauch meiner Meinung nach, zu kurz. Da sitzt die Aversion gegen kirchliche Vorgaben tiefer, nur erkennt man sie hier zu Lande nicht. Aber die Iren sind ein sehr eigenwilliges Volk, Jahrhunderte lang.







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