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Die heiße Luft des Arnold Schwarzenegger

Der österreichische Umweltminister Rupprechter hat seinen Auftritt bei der Pariser Weltklimakonferenz mit dem steirisch-amerikanischen Ex-Body-Builder, Ex-Politiker und Noch-immer-Schauspieler Arnold Schwarzenegger geteilt. The show must go on. Dessen Auftritt wurde freilich demaskierend für die wirre Dummheit, die diese ganze Konferenz beherrscht.

Denn Schwarzenegger erinnerte in seiner Rede an seine steirische Kindheit und sagte allen Ernstes: „Ich konnte mir damals keine Welt vorstellen, in der man die Luft nicht atmen kann.“ Das ist nun wirklich abenteuerlich. Denn CO2, um das es beim angeblichen Treibhaus- und Klimaeffekt primär geht, hat auch nach den extremsten Prophezeiungen der Klima-Paniker in keiner Weise die Folge, dass man die Luft nicht atmen kann. Selbst Intelligenz-Riesen wie Schwarzenegger atmen es ununterbrochen aus, und die Pflanzen in seinem Garten brauchen es ununterbrochen zum Überleben.

Tatsächlich schlimme und atem-beraubende Dinge wie der Smog in chinesischen Städten haben jedoch absolut nichts mit den Themen der Klima-Konferenz zu tun. Außer dass beides mehr oder weniger heiße Luft ist.

Gewiss: An die dumme Panikmache solcher Klima-Konferenzen haben wir uns ja schon seit Jahrzehnten gewöhnen müssen. Dennoch muss man immer aufpassen, dass nicht noch neues Unheil passiert. Denn bereits die Beschlüsse früherer Konferenzen haben die europäische und österreichische Wirtschaft einseitig schwer geschädigt. Sie haben Hunderttausende Arbeitsplätze aus Europa vertrieben, und natürlich keinerlei Auswirkungen aufs Klima. Das ändert sich nämlich so und so.

Bis auf den WKO-Präsidenten Leitl wagt dennoch in Österreich niemand zu sagen, dass es keinesfalls zu weiteren einseitigen Belastungen für Europas Wirtschaft kommen dürfe, die nicht auch alle anderen Kontinente gleichermaßen treffen. Das beruhigt freilich gar nicht. Denn in letzter Zeit ist praktisch alles, was Leitl mit „keinesfalls“ abgelehnt hat, dann kurz darauf passiert.

PS: Irgendwie hat sogar der islamische Terror sein Gutes: Bis auf die linken Medien interessiert sich sonst niemand für den Pariser Klima-Zirkus.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorSensenmann
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    07. Dezember 2015 21:18

    Ja, gekaufte Professoren plappern vor, Dummbeutel schwätzen nach.
    Jetzt folgt der nächste Schritt: Die C02 Lüge zu monetarisieren.
    Noch nie war die Umwelt besser geschützt, noch nie im industriellen Zeitalter war die Luft sauberer.
    S'bolschewikerte Anderl wird unser Geld ausgeben, damit Zocker die CO2 Zertifikate handeln können und damit den Traum der Hochfinanz - aus Luft Gelkd zu machen - verwirklichen helfen.

    Der normale Östertrottel macht ähnlich der Spezies des dummen Piefke dazu runde Augen und Münder und nickt bedeutungsschwer mit dem Kopf. Ja, das gefährliche CO2, der Gottseibeiuns der einfältigen Dummköpfe.

    Klügere Völker machen den Blödsinn nicht mit, schützen die Umwelt wo vernümftig und machbar und denken eher an Wohlstand und Prosperität für sich und ihr Land als an das Geschwurbel irgendwelcher grünen Blockwarte, die sich soeben wieder über den zu billigen Sprit alterieren.

    Aber man weiß ja: Die Mohren bleiben Mohren totz aller Professoren.

  2. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    07. Dezember 2015 17:09

    Das Schlimmste ist für mich die Vertreibung von Arbeitsplätzen.

    Das Argument der 'grünen Arbeitsplätze' ist degeneriert zu 'Arbeitsplätze für die Grünen', und das ist limitiert mit der Parteiförderung, die wir üppig als Steuer einzahlen müssen.

    Eine Anmerkung zu '... bis auf die linken Medien ...':
    Wie viele nicht linke Medien gibt es denn überhaupt noch in Österreich ? Ich glaube außer in Blogs und geringen Auflagen eigentlich keine mehr.

    Der 'Terminator' muss es ja wissen, er war ja sein Leben lang 'Experte' und hat CO2 nicht nötig, er atmet was anderes, vermutlich Geld.

    Der CO2 - Ausstoß dieser 'Klimakonferenz' ist sicher ein gewaltiger und wird sich sowohl in den Konferenzkosten, im Beitrag zum Ozonloch, und in sündteuren CO2 Zertifikaten niederschlagen, die Herr Rupprechter für uns 'einkaufen' wird, indem er 'neue Klimaziele' verspricht, sodass es an jedem Heiligen Abend zu schneien beginnt ... ... und leise rieselt der Schnee.

    Andere Sorgen haben wir offenbar keine ...

  3. Ausgezeichneter KommentatorDas Pingerle
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Dezember 2015 09:07

    Schwarzeneggers gute Kinderluft.

    Diese Aussage von ihm ist wirklich unfassbar. Damals kamen aus den Rauchfängen in der Mur-/Mürzfurche wahrlich andere Abgase als heute. Und die Mur war fast tot.

  4. Ausgezeichneter KommentatorLeopold Trzil
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    07. Dezember 2015 22:24

    Die Klimaschwindel-Konferenz wird mit Sicherheit Resultate aufweisen können: Preiserhöhungen, Wettbewerbsnachteile und die Gelegenheit für ansonsten erfolgsarme Politiker, sich als Planetenrettungserkämpfer zu präsentieren.

  5. Ausgezeichneter KommentatorBob
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    07. Dezember 2015 19:56

    Und wieder spricht keiner über die Millionen Tonnen Kerosin die alleine der Fugverkehr in CO2 verwandelt. Keiner spricht über die riesige LKW Kolonne auf den Autobahnen anstatt den Transport auf die Schiene zu verlegen.
    Die Speicherung der erneuerbaren Energie wie Solar oder Windenergie könnte mit Speicherkraftwerken durchgeführt werden. Bei Energieüberschuss pumpt man Wasser in den Stausee, bei Bedarf gewinnt man die Energie wieder zurück.

  6. Ausgezeichneter KommentatorBob
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    07. Dezember 2015 19:59

    Der Blödmann Schwarzenegger ist auch strikt gegen Waffen, und vergißt das er sein Geld mit brutaler Gewalt und durch den Gebrauch von Waffen verdient hat.

  7. Ausgezeichneter KommentatorNorbert Mühlhauser
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Dezember 2015 10:24

    Die Primitivität der Sprüche der Klima-Kommissare widerspiegelt treffend, wie diese Leute die "Schwarmintelligenz" demokratischer Gesellschaften einschätzen.

    Eine Beleidigung für jeden Bürger, und ein böses Omen.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorThomas F.
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Dezember 2015 13:11

    Wer kurz unter "schwarzenegger hummer" googelt, kann sich ein Bild davon machen - oder besser bekommt hunderte vor die Nase - wie sehr Arnold Schwarzenegger die Vermeidung der Verbrennung fossiler Rohstoffe am Herzen liegt.


alle Kommentare

  1. black ice (kein Partner)
    11. Dezember 2015 21:09

    Dieser "Klimazirkus" wird nicth aufhören, solange es keine globale Energiewende gibt.

    • black ice (kein Partner)
      11. Dezember 2015 21:11

      Mit der Eurozone und der Masseneinwanderung aus der islamischen Welt und Afrika ist die Klimaerwärmung ein weiteres Problem, mit dem wir uns und die nächste Generation herumschlagen müssen. Ich frage mich manchmal, was wir Schlimmes verbrochen hat, dass wir so gestraft werden.

    • Günter Pollak (kein Partner)
      12. Dezember 2015 13:43

      Wir Menschen haben mehr als 200 Jahre lang gespeicherte Sonnenenergie als "Energie-Erbschaft" dazu verwendet, eine Industrie aufzubauen, die uns einen bemerkenswerten Wohlstand verschafft hat.

      Jetzt geht diese Erbschaft leider zu Ende, und wir müssen damit auskommen, was die Sonne täglich auf unseren Planeten einstrahlt.

      Niemand hat etwas verbrochen, wir müssen nur als Menschheit "erwachsen" werden:

      1. Nicht das Haus niederbrennen.
      Das war die Aufgabe der Zeit seit der Atombombe. Wir habe sie einigermaßen gemeistert.

      2. Mit dem auskommen, was man selber täglich verdienen kann, sobald das von den Eltern gefüllte Bankkonto leer ist.
      Das ist die jetzige Aufgabe. Es wird schwierig, weil wir ohne Minimum an Energie unsere Zivilisation nicht aufrechterhalten können, aber es ist möglich. Siehe meine Skizze zur Energiewende weiter unten (Antwort auf elfenzauberin)

      Die Masseneinwanderung ist nur eine Auswirkung der Wirtschaftskrise die wieder eine Auswirkung des Endes der billigen Energie ist. Die Aussicht, dass die Kinder mehr materiellen Wohlstand haben werden, die in den letzten 200 Jahren gegolten hat, stimmt nach peak oil leider nicht mehr. Steady state economy, in der alle Schulden zurückgezahlt werden müssen, und nicht einfach weginflationiert werden können, macht es für Politiker schwerer. Aber man kann trotzdem gut leben, wenn man es richtig macht.

  2. Arnie-Fan (kein Partner)
    10. Dezember 2015 19:55

    Halten zu Gnaden, Meister Unterberger, aber ich finde die Aussage des Herrn Schwarzenegger nicht so dumm, wie Euro Lordschaft es tun. Er konnte sich eine Welt nicht vorstellen, in der man die Luft nicht atmen kann. Auch ich konnte das als Kind nicht - heute weiß ich das besser, wenn ich mir die Bilder aus China anschaue. Und es mich beutelt.

    Und bitte, keine Andeutungen, Herr Schwarzenegger sei nicht der Hellste: ein Land, das einen richtigen Dorftrottel als Bundeskanzler hat (siehe seine unbeschreibliche Hilflosigkeit in der jetzigen Krise), sollte ganz still sein. Ich wollte, wir hätten Arnie als Kanzler - das wäre eine Verbesserung um gefühlte 1000%!

    • Günter Pollak (kein Partner)
      11. Dezember 2015 14:43

      Was weder Schwarzenegger noch Unterberger sagen (weil sie es vielleicht nicht verstehen?) ist Folgendes:
      Die Maßnahmen gegen den Klimawandel sind gleichzeitig Maßnahmen gegen eine noch viel schlimmere Entwicklung, die wie der sprichwörtliche Elefant im Raum steht, nämlich die Tatsache, dass uns die billige Energie ausgeht.

      Um es kurz und prägnant zu formulieren (sozusagen Peak Oil for Dummies):
      Wenn wir nicht zurück zu geflochtenen Weidenkörben wollen, werden Erdöl und Kohle bald zu teuer sein, um sie in Kraftwerken oder fahrbaren Untersätzen zu verfeuern. Sie gehen nämlich zu Ende und die wertvollen Restbestände werden dazu gebraucht, um Stahl zu schmelzen, oder Plastik zu erzeugen.

      Ohne ein Minimum an billiger Energie geht aber Zivilisation, wie wir sie kennen, den Bach hinunter. Rückfall ins Mittelalter ist da noch eines der optimistischeren Szenarios.

      Da man aber darüber nicht sprechen kann/darf weil sonst Panik ausbrechen würde, ("elephant in the room") sprechen alle vom Klimawandel.

      Ob Dr. Unterberger einmal dazu Stellung nehmen könnte?
      Das wäre wirklich hilfreich!!

    • Dr. Knölge (kein Partner)
      11. Dezember 2015 16:47

      Sg Herr Pollak,

      lassen Sie mich Stellung nehmen. Zum Peak Oil (wieso für Dummies?) ist zu sagen, daß der Club of Rome ihn in den 70ern für das Jahr 2000 vorausgesagt hat. 2000 wurde er in verschiedenen Studien, von grüner Mentalität getrieben, für dieses Jahr vorhergesagt. Also nicht verzagen, er wird kommen, dann wird das Öl teuer werden, am Ende wird Öl zu schade sein, es zu verbrennen, dann wird es als Rohstoff für die chemische Industrie weiterhin eine Rolle spielen. Doch das wird noch länger dauern, als Sie glauben. Denken Sie nur daran, wo man noch überall Öl fördern will: in der Arktis, 5000 Meter unter dem Meer, Ölsände usw.

      Bei der Kohle liegen Sie völlig falsch, die wird noch preiswert zu haben sein, wenn das Benzin wieder nur vom Apotheker geliefert wird, wie es ja mal angefangen hat.

      Dazwischen liegt das Gas. Zuletzt habe ich von einer Reichweite von 70 Jahren gelesen, Tendenz eher steigend.

      Sie machen sich Sorgen um billige Energie? Kann ich nicht verstehen, Kernkraft ist doch praktisch unbegrenzt nutzbar, zudem ist zu erwarten, daß sie immer billiger zu produzieren sein wird, es scheitert lediglich an der unergründbaren Geistesbeschränkung der Deutschen, die es bekanntlich lieben, der Welt zu erklären, daß nur sie die richtigen Ideen haben und alle anderen blöd sind.

      Fazit: Machen Sie sich keine Sorgen, Energie bleibt billig, es sei denn, das gefällt den Politikern nicht. Und wenn das Öl, das Gas, aber noch längst nicht die Kohle knapp werden, gibt es ja vielleicht Fusionsreaktoren. Seien Sie optimistisch! Der Mensch wird das Problem lösen.

    • Günter Pollak (kein Partner)
      11. Dezember 2015 21:22

      Sg Dr Knölge,

      was ist das für ein Dr? Ich habe einen Dr techn in theoretischer Physik.

      Bei den Fusionsreaktoren hören wie schon seit einem halben Jahrhundert, dass sie immer noch 10 Jahre in der Zukunft liegen. (Bin skeptisch, ob die Energien im Inneren der Sonne auf der Erde gebändigt werden können, Plasma in Magnetfeldern einsperren geht in der Praxis doch nicht so leicht ...)

      Der klassische Uran/Plutonium Reaktor ist ganz und gar nicht billig, Uran gibts nur begrenst und Plutonium ist ein Ultragift, mit dem man locker ganze Städte ausrotten kann, daher eher keine Zukunft in Zeiten des IS. Thorium ist eine gewisse Hoffnung, aber da scheint sich auch Ernüchterung breitzumachen.

      Bleiben doch nur die fossilen Brennstoffe, und die gehen zur Neige Es ist ziemlich unerheblich, wie viel davon noch da ist, die Frage ist wie viel Energie es braucht, um eine gewisse Menge davon in gebrauchsfähiger Form an die Oberfläche zu bringen.
      (Von den Gefahren, wie bei den Tiefseebohrungen sichtbar geworden sind, ganz zu schweigen.)

      Daher muss man wohl doch auf erneuerbare Energien setzen. Ich habe das unten als Antwort auf "elbenzauberin" skizziert. Was meine Sie dazu?

    • Normalsterblicher
      12. Dezember 2015 23:18

      Herr Pollak,

      Sie haben mich zwar nicht gefragt, aber ich kann Ihnen wohlfeil mitteilen, dass das Bemühen um Energiequellen und die Frage des Versiegens der traditionellen Energieressourcen zwei grundverschiedene Topoi sind.

      Neue Energiequellen werden automatisch erschlossen, sobald sie wirtschaftlich sind, also mehr abwerfen als an Aufwand erfordern, UND sie konkurrenzfähig sind. So steht ein Ersatztreibstoff zur Verfügung, konnten die Deutschen doch in WKII Kraftwägen mit etwas anderem als Benzin betreiben, ich glaube es war Holzgas. Nur konkurrenzfähig ist das derzeit natürlich nicht.

      Beim absehbaren Versiegen traditioneller Ressourcen muss natürlich die Wettbewerbsfähigkeit bzw der Kostenvergleich ausgeblendet werden, aber nur, sobald eine Erschöpfung der Vorräte in Bälde bevorsteht. Beim Peak Oil haben sich alle Wende-Propheten hoffnungslos blamiert, was daran zu erkennen ist, dass dieser BEgriff jetzt plötzlich was anderes bedeuten soll, als ursprünglich damit suggeriert wurde. Stand dieser Begriff noch in den 90ern für die Unmöglichkeit einer Explorationssteigerung, egal zu welchem Preis, so soll nun damit gemeint (gewesen) sein, dass die Förderung teurer wird. - Eine Plattitüde, die vor 30 Jahren schon jeder aus Förderbranche intus hatte!

      Steht einmal wirklich der Ausfall traditioneller Energiequellen unmittelbar bevor (worunter ich ca 30 Jahre verstehe), dann macht es Sinn, Infrastruktur für neue, wenn auch teurere Technologien _forciert_ aufzubauen. Und natürlich gibt es vielversprechende Ansätze, wie etwa Natrium-Sulphurbatterien für die Zwischenspeicherung, die aber nur bei Großanlagen eingesetzt werden können (Betriebstemperatur 300 Grad, daher hoher Isolationsaufwand).

    • Günter Pollak (kein Partner)
      13. Dezember 2015 00:59

      @Normalsterblicher

      Fällt Energie vom Himmel? Leider nur eine begrenzte Menge.
      Wegen größerer Nachfrage, wächst nicht mehr Holz für Holzgas!

      Wo sie da grundverschiedene Topoi sehen, will sich mir nicht recht erschließen ...

      p.s.:
      Peak oil ist nicht widerlegt, nur weil man jetzt noch ein bisschen Ölschiefer und Teersande in die Produktionsziffern einrechnet.

    • Normalsterblicher
      13. Dezember 2015 11:01

      Ich sehe da muss ich weiter ausholen:

      Ein Klimazirkus der jetzigen Art, durch den weltweit Billionen Dollar in alternative Infrastruktur, Forschungsförderungen für Klimakassandren und politische Exekutionsstrukturen (Wissenschaftsgremien, Klimagipfel, rechtl. und administrative Rationierungsdurchsetzung) gesteckt werden, ist nicht einfach damit zu rechtfertigen, dass die traditionellen, fossilen Energiequellen endlich sind (nebenbei bemerkt ist bezeichnend, dass auch gegen die unbegrenzte Energiequelle Wasserkraft in Form von Großkraftwerken vorgegangen wird).

      Denn für die Notwendigkeit einer derart forcierten Ablöse endlicher Energiequellen würde es eines engen Zeitrahmens bedürfen, der Handlungszwänge schafft.

      Weshalb Peak Oil nicht widerlegt sein soll, nur weil Methoden zur erweiterten Ausbeute gefunden wurden (übrigens nicht nur in "bisschen" Ölschiefer, sondern auch neue Bohrtechnologien und laufend neue Funde zB in brasilianischen Küstengewässern, der Arktis usw), ist schleierhaft.

      Ich weiß zwar keine genauen Zahlen über den Anteil des Ölschiefers, wohl aber dass die bis 2011 erschlossenen Ölreserven um beinahe das Dreifache (1.774 Mrd Barrel) die bis 1980 bekannten Ölreserven (683 Mrd Barrel) übersteigen, wobei die Ölförderung von 1981 bis 2011 die 1980 bekannten Reserven noch nicht ausgeschöpft hat.

      Damit sind nicht nur die Prophezeiungen des Club of Rome 1972 widerlegt (in 30 bis 40 JAhren keine Öl mehr), sondern auch jene des VCÖ um etwa 2007, dass das Fördermaximum zwischen 2015 und 2030 erreicht sein wird (VCÖ-Factsheet, mit PDF-Zeitstempel 8. Nov. 2006).

      Es ist daher sehr wohl eine Widerlegung der Peak-Oil-Angstmache, dass sogar die US-Regierung im Jahr 2007 das Fördermaximum erst um das Jahr 2060 herum anberaumt (lt WZ v. 11. Nov. 2007, "Ölzeitalter läuft noch lange nicht
      aus").

      Sonstige Quellen:

      Die Presse vom 8. 10. 2012, "Globale Ölreserven steigen schneller als der Verbrauch"

    • Dr. Knölge (kein Partner)
      13. Dezember 2015 15:18

      Sg Dr. Pollak,
      Sie mögen promovierter Physiker sein, doch das bedeutet noch lange nicht, daß Sie recht haben, auch wenn Sie noch so sehr davon überzeugt scheinen. Ich empfinde es vielmehr als sehr erstaunlich, wie ideologisch Sie daherkommen. Mein Eindruck ist, Ihnen fehlen die Argumente, und ich als Nichtphysiker weiß, daß in einigen Ländern auf dieser Welt an Kernkraftwerken der 4. Generation geforscht wird. U / Pu ist hierbei überholt. Visionäre glauben an die Möglichkeit des Serienbaus kleiner Kraftwerke, und u.a. darauf habe ich mich bezogen, als ich von billiger werdender Energie sprach.
      Im übrigen sehe ich mich mit meinen Aussagen zu den fossilen Energien nicht widerlegt. Geben Sie si

    • Dr. Knölge (kein Partner)
      13. Dezember 2015 15:19

      Geben Sie sich bitte etwas mehr Mühe mit Ihrer Argumentation.

      Daß die sog. Erneuerbaren Energien an ihre Grenzen stoßen, sollte jedem rational denkenden Menschen einleuchten. Doch dieses Fass mache ich jetzt nicht auf, die Untermauerung meiner Sicht würde hier die Grenzen sprengen. In Deutschland hat sich der Strompreis weit mehr als verdoppelt, eine Verdreifachung bis 2021 ist praktisch sicher. Dafür haben wir die CO²-freien Kernkraftwerke ersetzt, aber noch kein Kilo des angeblichen Klimagases gespart. Soviel zu dem, was Ideologen anrichten können.

      Ich weiß, es ist unmöglich, einen optimistischen Naturwissenschaftler und einen pessimistischen, rückwärts gewandten, ideologisch denkenden Menschen, ob mit oder ohne Dr., unter einen Hut zu bringen. Doch bewahren Sie wenigstens Haltung.

    • Günter Pollak (kein Partner)
      13. Dezember 2015 23:28

      @Dr. Knölge
      Ich kann in ihren zwei letzten Postings außer emotionalem Aufbrausen leider nichts finden, was einer sachlichen Diskussion zugänglich ist. Meine Bitte, etwas zu meiner in Antwort zu elfenzauberin skizziertem Szenario für ein energieautarkes Europa zu sagen, wird völlig ignoriert, ("... sollte jedem rational denkenden Menschen einleuchten. Doch dieses Fass mache ich jetzt nicht auf, die Untermauerung meiner Sicht würde hier die Grenzen sprengen")

      Wer von uns beiden hier ideologisch bzw rückwärtsgewandt unterwegs ist, und an seiner Argumentation arbeiten sollte, mögen die Leser dieses threads beurteilen.

    • Günter Pollak (kein Partner)
      13. Dezember 2015 23:39

      @Normalsterblicher

      Die Frage ist nur, wie viel Energie ich brauche, ein Fass Rohöl in gebrauchsfähiger Form an die Oberfläche zu fördern.

      Dieses EROEI (energy returned on energy invested) war früher wesentlich besser als heute.

    • F.V. (kein Partner)
      14. Dezember 2015 00:38

      Man kann hier weder die Fachliteratur noch die sonstigen Faktoren, die den Energie-Poker beeinflussen ausbreiten. Da hier auch die schon öfters zitierten Kronjuwelen der Macht eine bedeutende Rolle spielen – die Professoren-Prostitution – gibt es zu jedem Gutachten auch ein gegenteiliges mit akademischen Würden.

      Aber ein paar Dinge sind schon merkwürdig: jetzt eben das große Klima-Happening in Paris, bei dem offenbar jene Regie führten und abstimmten, die ganz gewiß zum Thema nicht den geringsten Sachverstand haben. Hier geht doch etwas anderes vor. Die bisher klügste Vermutung war jene von Dr. Pollak, der meinte, daß man damit der tabuisierten Energieneige über einen Umweg beizukommen hofft. Wobei für Propaganda und „Marketing“ natürlich jede noch so dreiste Lüge willkommen ist.

      Daß in einer endlichen Welt Ressourcen eher begrenzt als unerschöpflich sind, bedarf keiner Wissenschaft. Und ob manche der heutigen Energie-Quellen in 30 oder 100 Jahren zu Ende kommen ist nur ein Streit um des Kaisers Bart.

      Sieht man sich die Arten der Primärquellen an – Öl, Gas, Kohle, Wasser, sonstige – und die unterschiedlichen Verbraucher – Industrie, Heizung, Transport, ... so erkennt man unschwer, daß die geforderte „Energie-Wende“ eher nicht funktionieren wird.

      Einerseits ist die Hoffnung auf den „Fortschritt“, der schon – quasi naturgesetzlich – „Alternativen“ beizeiten bereitstellt eine laienhafte Illusion. Solche Extrapolationen aus der kurzen Vergangenheit des Industriezeitalters sind Wunschdenken.

      Andrerseits wächst die Bevölkerung rasant – und Milliarden-Völker wollen denselben Standard wie der verschwenderische „Westen“. Da dürfte es eng werden beim Sichern des Zugriffs auf knappe Ressourcen. Die seit Jahren im Gang befindlichen Raub- und Verteilungskriege sprechen eine unmissverständliche Sprache.

      Drittens genügt ja schon eine geringfügige Verknappung des Angebots bei tatsächlich größerem Bedarf, daß sich wilde Preisentwicklungen ergeben. Damit ist aber die für die heutige „Wirtschafts-Verfassung“ unabdingbare allgegenwärtige billige Energie nicht mehr da und die Wirtschaft wird unter solchem Druck mit den schwersten Erschütterungen reagieren.

      Die aktuellen Preise für Öl, Gas, ... sind keine „marktwirtschaftlichen“, sondern Kriegsstrategie, wie auch zuvor die Höchstpreise Folge von Spekulationen waren, bei denen 8 – 10 mal die noch schwimmende Tankerladung an Warenbörsen verhökert wurden, ehe sie in einer Raffinerie ankamen. Die damit lukrierten höheren Preise sollen bis zu 20% Zuschläge gebracht haben.

      Wenn heute Hunderte Millionen Verbrennungsmotoren den Laden am Laufen halten, so wird man diese nicht so schnell auf „Alternativen“ umstellen können.

      Die Erwartungen an Atomkraftwerke sind irgendwie „lustig“. Weil sie kein CO2 ausstoßen nimmt man das nicht lösbare Problem der „Endlagerung“ des radioaktiven Abfalls in Kauf, wie auch jene GAUs wie Ternobyl oder Fukoshima. Was sind das für „Alternativen“?

      Bei mancher Förderung oder Bereitstellung von Energie wird nur von den Kosten geredet, die – wenn sich das Preisniveau entsprechend eingestellt habe – dann auch heute unwirtschaftliche Förder-/Erzeugungsmethoden erlaube. Die nicht betrachtete Frage ist aber, wie die Energie-Bilanz aussieht, ob der Energie-Aufwand für die damit gewonnene „alternative“ Energie nicht am Ende größer ist. (Bei den Nahrungsmitteln hat man das ja schon untersucht und festgestellt, daß für tierische Produkte – Fleisch – der 10-fache „Aufwand“ pflanzlicher Futtermittel nötig sei.)

      Ich halte die „Klimaerwärmung“ für einen Schwindel, der zunächst für Schutzgeld-Erpressung gut geeignet ist. Aber es könnte die Vermutung von Pollak auch ein Motiv sein. Dagegen spricht nur die weltweite Einigkeit; man würde viel eher den „Dritten Durchgang“ erwarten, um die lästigen Konkurrenten und die zu zahlreichen Esser los zu werden.

    • Günter Pollak (kein Partner)
      14. Dezember 2015 10:20

      s. g. F. V.,

      danke für die Blumen.

      Leider scheinen die zahlenden Abonnenten nicht ganz so weit zu sein wie Sie und ich, sodass ich wohl kaum in die "bester Kommentar eines Nicht-Abonnenten" Rubrik reinkomme.

      Was meinen Sie mit "dritter Durchgang"? Können Sie das kurz erläutern?

      Danke!

    • F.V. (kein Partner)
      14. Dezember 2015 14:51

      Diesen Begriff prägte der Spiegel-Redaktuer Wilhelm Bittorf in einem Spiegel-Artikel 1984, der sich heute nicht mehr auffinden läßt.

      Er schrieb hier über den Dritten (und letzten) Weltkrieg, als man solche apokalyptischen Bilder/Prophezeiungen noch in deutschen Medien abdrucken durfte.

      Der Erste und Zweite Weltkrieg wurden oft schon als ein zusammenhängendes Ereignis betrachtet – als „Dreißigjähriger Krieg“ gegen Mitteleuropa (= Deutschland). Richtiger wäre es von einem „Hundertjährigen Krieg“ zu sprechen, der auch nach dem angeblichen Ende des Kalten Krieges, den die USA gewonnen und Rußland verloren hatte, nicht nur nicht zu Ende ist, sondern mit sich zuspitzender Schärfe eskaliert und die Dimension eines „Dritten (=Letzten) Durchgangs“ (wie es Wilhelm Bittorf im Spiegel schon 1984 formulierte!) angenommen hat.

      Was einmal als Einkreisung Deutschlands erschien, hat inzwischen eine bedeutsame – und längst auch sichtbare - Erweiterung in der Einkreisung Rußlands, einer ebenfalls kontinentalen – und christlichen – Macht, gefunden.

    • Günter Pollak (kein Partner)
      14. Dezember 2015 17:31

      Rußland eingekreist?

      Auch nach dem Zerfall der Sowjetunion erstreckt es sich bis Kamtschatka, wo sich die Bären gute Nacht sagen.

      Derzeit versorgt Rußland Europa mit Erdgas. Falls die Power-to-gas Sterategie mit derden Solarkaftwerken in der Sahara nichts wird, könnte sich Europa mit Rußland auf Holzgas aus der russischen Taiga verlegen, und damit recht gut die Zivilisation wie wir sie kennen aufrechterhalten. (Wenn es in den USA schon sehr wie in "Mad Max" aussieht. Genauer gesagt wie in "World Made By Hand" von James Howard Kunstler - meine Weihnachtsempfehlung für der englischen Sprache mächtige Leser.)

      Es bestehen Möglichkeiten. Ob sie realisiert werden, liegt natürlich letztlich an der Vernunft bzw Unvernunft der Entscheidungsträger. Aber in einer Demokratie kann man darauf ja ein wenig Einfluss nehmen.

      Vor allem wer Kinder/Enkel hat, sollte die Hoffnung nicht aufgeben ...

    • Normalsterblicher
      14. Dezember 2015 22:09

      Daß in einer endlichen Welt Ressourcen eher begrenzt als unerschöpflich sind, bedarf keiner Wissenschaft. Und ob manche der heutigen Energie-Quellen in 30 oder 100 Jahren zu Ende kommen ist nur ein Streit um des Kaisers Bart.

      So einfach ist es eben nicht. Hat die Menschheit noch 100 JAhre Zeit, kann man die weitere Entwicklung ruhig einer nicht gegängelten Wirtschaft und deren originärer Forschung überlassen, was garantiert, dass Alternativen dann auf den Markt kommen, sobald sie effizienter und damit preisgünstiger sind. Nur wenn es brennt muss man notfalls auch mit staatlicher Lenkung/Förderung eine alternative Infrastruktur aus dem Boden stampfen, selbst wenn die Bereitstellung/Bedarfsversorgung damit teurer wird. Den Zeitraum einer Genration für das Kriterium der Dringlichkeit anzusetzen, scheint vernünftig/ausreichend zu sein.

      Drittens genügt ja schon eine geringfügige Verknappung des Angebots bei tatsächlich größerem Bedarf, daß sich wilde Preisentwicklungen ergeben. Damit ist aber die für die heutige „Wirtschafts-Verfassung“ unabdingbare allgegenwärtige billige Energie nicht mehr da und die Wirtschaft wird unter solchem Druck mit den schwersten Erschütterungen reagieren.

      Die Wirtschaft hat das OPEC-Preiskartell ab den 70ern des vorigen Jahrhunderts überlebt, nach dem jüngsten Preiseinbruch geht es ihr umso besser (wenn auch nicht bei uns). Das OPEC-Preiskartell hat wenigsten insofern einen positiven Effekt gehabt, als die Reserven dadurch gestreckt und das Wirtschaften mit den Ressourcen optimiert wurde. Allerdings hat der Staat mit derselben Begründung, bei diesem halt als Ausrede, noch eins draufgesetzt und mittels Steuern von hohen MinÖl-Preisen profitiert ("mitgeschnitten").

      Sollte wieder eine schockartige Verteuerung kommen, so hat die Politik zwei Optionen: entweder runter mit der Mineralölsteuer und damit ein relatives Maximum an Wirtschaft ermöglichen, oder noch mehr Steuern zwecks Steuerung der Wirtschaft, was aber in realiter nur zu einem Wachstum der nicht-Wirtschaft, also der "politischen Ökonomie", führt.

    • Normalsterblicher
      14. Dezember 2015 22:11

      [Nachtrag:]

      Vorstehendes ist F.V. zugedacht!

    • F.V. (kein Partner)
      14. Dezember 2015 23:27

      Uns Sterblichen fällt es manchmal schwer die offensichtlichen Dinge zu sehen/begreifen.

      Die gegenwärtige Industrie-Kultur/Zivilisation beruht auf e i n e r unabdingbaren Voraussetzung: dem billigen und jederzeit verfügbaren Öl. Es ist dies wie das Blut im menschlichen Organismus. Der Ausfall der Kohlenwasserstoffe ändert alles – und zwar in nicht „planbarer“ oder „extrapolierbarer“ Weise. Die Behauptung, daß bei genügend Zeit quasi naturgesetzlich eine Ersatzlösung gefunden würde, ist eine Illusion. Jedenfalls kann man darauf nicht bauen. Solche Kausalzusammenhänge gibt es nicht.

      Auch der erste Ölpreis-Schock ist keine ausreichende Begründung, daß die „Wirtschaft“ damit schon fertig würde. Zum damaligen Zeitpunkt schien noch die ganze Welt überzeugt zu sein, daß erstens das Öl keineswegs knapp sei, und zweitens, daß dies eine reine willkürliche politische Maßnahme war, die man (d.h. die USA) – im Ernstfall – durchaus mit Kanonenboot-Diplomatie gelöst hätte. Zu glauben, daß man mit Steuersenkung auf Treibstoffe den Schock abfangen könne, übersieht doch völlig, daß die Ursache des Schocks dann keine willkürliche Preisgestaltung ist, sondern die dann offenbar gewordene echte Knappheit.

      Soweit die geopolitischen Absichten der „einzigen Weltmacht“ dokumentiert oder aufgrund ihrer Handlungen implizit gegeben sind, muß man zur Überzeugung kommen, daß die ganze US-Politik der Sicherung der Rohstoffe (und vor allem der Energieträger) und deren Transportrouten gilt. Damit auch der tatsächlichen Vorherrschaft, weil mit der Kontrolle der Realwirtschaft – also ihrer Grundstoffe –, neben einem furchterregenden Militärapparat, dies wichtigste Voraussetzung für die Weltherrschaft ist.

      Wäre es so einfach auf „Alternativen“ umzustellen, könnte man sich diese aufwendigen Raub- und Verteilungskriege ja sparen. Aber offenbar sehen das jene nicht, die den ganz anderen Weg gehen.

    • Normalsterblicher
      15. Dezember 2015 14:59

      @ F.V.:

      Sie scheinen von der fixen Idee getrieben zu sein, dass dieses Wohlstandswachstum seit der Industrialisierung ein Teufelswerk ist, und dass nur ein Ende der Entwicklung die Seelen der verlorenen Schafe der Glaubensherde retten wird können. Worin die Grenze des erstrebenswerten Wohlstands liegt, darüber kann man sicherlich angesichts des grotesken Luxus in einigen Fällen streiten, jedoch leben noch immer rund ein Drittel der Leute in entwickelten Gesellschaften in bescheidenen Verhältnissen, wenn auch nicht mehr wie früher die Mehrheit. Als bescheiden nenne ich in diesem Zusammenhang Kriterien wie kein Eigenheimbesitz, wenig oder keine leistbaren Hotelurlaube und ähnliches.

      Die Behauptung, daß bei genügend Zeit quasi naturgesetzlich eine Ersatzlösung gefunden würde, ist eine Illusion. Jedenfalls kann man darauf nicht bauen. Solche Kausalzusammenhänge gibt es nicht.

      Sie vergessen dabei nur eines: Alle benötigten alternativen Methoden zur Energiegewinnung sind schon erkundet, wie Photvoltaik, Biogas, Windkraft, Gezeitenkraftwerk, Bioethanol, Hackschnitzelkraftwerke und dergleichen.

      Der Haken ist ja nur: Der Einsatz dieser Verfahren ist derzeit noch um ein Vielfaches teurer als der bisherige Energiemix. Nicht umsonst kostet ein TESLA-Auto, das annähernd die Funktionalität eines Benziners/Diesels erreichen wird, das wohl mindestens Dreifache eines Durchschnittsautos, ich habe da schon Zahlen von etwa 100.000 EUR gehört. Ähnliche Relationen würde es bei einem totalen Ausstieg aus der traditionellen Energiebewirtschaftung auch in anderen BEreichen geben. Strom ist ja auch schon dank Ökostrom-Einspeisung teurer geworden, aber auch, weil das Netz- bzw Lastenmanagement dadurch aufwendiger geworden ist.

      Nicht zu vergessen die Wasserkraft, die noch 1000 Jahre reichende Kohle, und die Nuklearenergie, welche letztere bekanntlich auch ihre Tücken hat, aber einer weitaus überwiegenden Anzahl von MEnschen genützt statt geschadet hat. Und bevor die Menschen bei einem zu knapp angesetzten politisch forcierten Umstieg frieren müssen, könnte man immer noch für 20 bis 30 Jahre als Übergangslösung solche AKWs kurzzeitig errichten. Die AKWs werden übrigens auch so laufend gebaut, wie man hört.

      Der blinde Fortschrittsglaube ist meine Sache nicht, an dem hängen nämlich alle Naiven wie weiland die vom Klerus gelenkten Leichtgläubigen, so dass sie sich in ihrer Fortschrittsgläubigkeit zu Marionetten machen lassen - nämlich übrigens auch hinsichtlich Prophezeiungen der Experten und Wissenschafter über das Tempo der Substituierbarkeit (sicher kann's mit Zwang auch schnell gehen, aber um welchen Preis), die Machbarkeit von funktionell gleichwertigen eMobilen, oder hinsichtlich des Klimawahns.

    • F.V. (kein Partner)
      15. Dezember 2015 17:43

      Ich weiß nicht wo sie aus meinem Kommentar herausgelesen haben, daß ich die Technik als Teufelswerk betrachtet hätte, noch weniger, wie ich mit der Feststellung der Lage (die doch keine Dämonisierung ist) die „Schäfchen“ der Glaubensherde retten wollte.

      Meine Vermutung ist allerdings die, daß beim gegenwärtigen Stand der Weltbevölkerung (die obendrein noch weiter zu wachsen scheint), die Begehrlichkeit dieser Milliarden einen vergleichbaren Luxus wie der „Westen“ zu erlangen, sehr schnell an den knappen Ressourcen scheitern wird. (Bzw. am Militär jener Mächte, die sich die Ressourcen gesichert haben.)

      Aber auch das eigene Wirtschaftssystem des „ewigen Wachstums“ muß in einer endlichen We

    • F.V. (kein Partner)
      15. Dezember 2015 17:46

      ...dämliche Zensur

      ... Welt zum Kollaps führen. 3% pa bedeuten eine Verdopplung alle 25 Jahre, nach 50 also Vervierfachung und nach 75 – in einem Lebensalter – die Verachtfachung, usw.. Ich kann aber nur in einem Bett schlafen, mit einem Auto fahren und höchstens 3 Mahlzeiten am Tag einnehmen.

      Wenn vielleicht manche Ressourcen noch ein paar Jahre vorhalten, so ersticken wir inzwischen aber im eigenen Müll.

      Was die Alternativen betrifft, so hörte man über die Antike von den „Zedern des Libanon“. Die Wälder wurden aber – angeblich für den Schiffsbau – abgeholzt. Heute ist es kahl. Als man bei uns das Eisen noch mit Holzkohle gewann, war der Bedarf an Holz irgendwann so groß, daß er nur noch über große Entfernungen gedeckt werden konnte. Irgendwann bricht das System zusammen. Es ist also nicht fix, daß die heute erst gering genutzten „Alternativen“ sich so aufblasen lassen, daß sie die Pariser Ziele ermöglichen.

      Sie haben meine Befürchtung (auch wenn ich sie als Feststellung formulierte) überhaupt nicht verstanden, nämlich daß der „Fortschritt“ keine linear zu extrapolierende Funktion oder gar kausale Gesetzmäßigkeit ist, sondern das, was wir in der jüngeren Vergangenheit erlebten von Bedingungen abhing, die wir wahrscheinlich in Zukunft nicht mehr haben werden.

      Wer hätte sich je gedacht, daß Detroit – die Weltmetropole des Automobilbaus – heute de facto eine heruntergekommene Ruinenstadt ist. Oder daß ca. 100km nördlich von London ehemalige Industriegebiete auf Flächen von Quadratkilometern mit Bulldozern platt gemacht wurden. Dort existiert kaum noch eine Erinnerung an die ehemals genutzte Technik. Da sie dort keinen Nutzen mehr stiftet, wird sie schlicht und einfach vergessen.

      Mir kommen Einwände, wie auch ihre, vor wie jene in einem Witz: Ein Selbstmörder stürzt sich vom WTC und bemerkt das Entsetzen der Beobachter. Da meint er, als er beim 87. Stockwerk vorbei saust: ich verstehe deren Aufregung nicht; jetzt bin ich schon 50 Stockwerke herunter geflogen – und es ist doch überhaupt nichts passiert.

    • Normalsterblicher
      15. Dezember 2015 20:06

      Ich möchte gleich voranstellen, dass eine Welt ohne Öl keineswegs sicherer und friedlicher wird, weil auch dann Großmächte immer ihre Abhängigkeiten zu sichern trachten werden, ohne Öl dann halt Seltene Erden, oder was auch immer.

      Ich glaube zwar an keinen linearen Fortschritt, sehr wohl glaube ich aber daran, dass es einen beträchtlichen Wissenszuwachs gibt, selbst wann man die Kategorisierung von Modekrankheiten, oder nur 10 Jahre als Ernährungsregeln Bestand habende "Erkenntnisse", außer Betracht lässt.

      Nicht nur ist die wissenschaftliche Infrastruktur so leistungsfähig wie noch nie, es ist ein Naturgesetz, dass der Erkenntnisgewinn zu immer mehr neuen Fragen und damit zu weiteren Erkenntnissen führt.

      Und um abgeholzte - bzw nicht abzuholzende - Wälder kümmert sich eine ökobolschewistische Internationale schon im Übermaß, nämlich sogar dann, wenn es mit Eingriffen in das Selbstbestimmungsrecht von Nationen verbunden ist. Inwiefern nämlich die Regenwälder des Amazonas geschützt werden sollen und inwiefern sie überhaupt bedroht sind, das sollte am Besten das brasilianische Wahlvolk entscheiden können.

    • Günter Pollak (kein Partner)
      16. Dezember 2015 14:03

      Normalsterblicher scheint langsam die Realität des Peak Oil zu begreifen.

      Technologie für die Zeit nach Öl als Brennstoff existiert. Ich habe sie weiter unten skizziert.

      Ctrl/F "DESERTEC"

      Was meinen die geschätzten Mitposter?

    • F.V. (kein Partner)
      17. Dezember 2015 12:22

      Ein Freund und ehemaliger Nachbar in Pretoria läuft mit diesen Konzepeten schon seit Jahren auf der ganzen Welt potentiellen Interessanten/Finanziers nach.

      Klingt vernünftig und auch realisierbar. Das Problem sind die gewaltigen Investitionen, so ein Projekt einmal zum Fliegen zu bringen. Eigentlich wundert dies sehr, bedenkt man, mit welcher Leichtigkeit "Politiker" und Bankster Milliarden für nichts versenken, oder die Großbetrüger EZB/FED Billionen für "Quantitative Easing"
      aus dünner Luft kreieren.

      Alle anderen "Alternativen" sind im Vergleich zu mickrig oder kurzatmig und daher kaum in der Lage Öl, Gas, Kohle zu ersetzen.

      Für die Bestätigung der neuen Naturgesetze muß man dem Sterblichen größten Dank aussprechen.

    • Normalsterblicher
      18. Dezember 2015 21:25

      Normalsterblicher scheint endlich die Realität des Peak Oil zu begreifen.

      Da gibt es nichts zu begreifen! Kein verstandesbegabter Mensch hat jemals an der Endlichkeit fossiler Vorräte gezweifelt, oder daran, dass man sich Gedanken über die Zeit danach machen muss.

      Allerdings haben mächtige, ideologisch beseelte Kreise vor 40 Jahren einen Shitstorm entfacht, um die Welt in Ketten zu legen (und damit die Macht über sie zu erringen). Dem Club of Rome und seinem Gefolge ist nicht vorzuwerfen, die Endlichkeit dieser Ressourcen thematisiert zu haben, sondern auf einen vorzeitigen Umstieg zu drängen, indem im wissenschaftlichen Mäntelchen Falschprognosen unter die Leute gestreut werden.

      Wie weit diese Herrschaften daneben lagen und noch immer liegen, habe ich oben unter

      www.andreas-unterberger.at/2015/12/die-heise-luft-des-arnold-schwarzenegger#comment-418873

      ausgeführt.

      Ein PV-Wüstenprojekt scheint natürlich viel sinnvoller zu sein als die PV am Hausdach im Norden, nur soll auch daselbst die Haltbarkeit der Zellen kaum 20 Jahre betragen. In der Wüste, wo die Paneele einer Aufheizung von bis zu 100 Grad ausgesetzt sein dürften (Lufttemperatur ist wieder was anderes!), besteht die Gefahr, nicht einmal eine 10-jährige Betriebsdauer zu erreichen.

    • Normalsterblicher
      18. Dezember 2015 21:26

      Normalsterblicher scheint endlich die Realität des Peak Oil zu begreifen.

      Da gibt es nichts zu begreifen! Kein verstandesbegabter Mensch hat jemals an der Endlichkeit fossiler Vorräte gezweifelt, oder daran, dass man sich Gedanken über die Zeit danach machen muss.

      Allerdings haben mächtige, ideologisch beseelte Kreise vor 40 Jahren einen Shitstorm entfacht, um die Welt in Ketten zu legen (und damit die Macht über sie zu erringen). Dem Club of Rome und seinem Gefolge ist nicht vorzuwerfen, die Endlichkeit dieser Ressourcen thematisiert zu haben, sondern auf einen vorzeitigen Umstieg zu drängen, indem im wissenschaftlichen Mäntelchen Falschprognosen unter die Leute gestreut werden.

      Wie weit diese Herrschaften daneben lagen und noch immer liegen, habe ich oben unter

      www.andreas-unterberger.at/2015/12/die-heise-luft-des-arnold-schwarzenegger#comment-418873

      ausgeführt.

      Ein PV-Wüstenprojekt scheint natürlich viel sinnvoller zu sein als die PV am Hausdach im Norden, nur soll auch daselbst die Haltbarkeit der Zellen kaum 20 Jahre betragen. In der Wüste, wo die Paneele einer Aufheizung von bis zu 100 Grad ausgesetzt sein dürften (Lufttemperatur ist wieder was anderes!), besteht die Gefahr, nicht einmal eine 10-jährige Betriebsdauer zu erreichen.

      [Wiederholung wegen Fehlformatierung!]

  3. Thomas F. (kein Partner)
    10. Dezember 2015 13:11

    Wer kurz unter "schwarzenegger hummer" googelt, kann sich ein Bild davon machen - oder besser bekommt hunderte vor die Nase - wie sehr Arnold Schwarzenegger die Vermeidung der Verbrennung fossiler Rohstoffe am Herzen liegt.

    • Tik Tak (kein Partner)
      10. Dezember 2015 14:18

      Ja eeh.
      Das Lustige daran ist, daß er einen Hummer mit Wasserstoff, einen mit Biotreibstoff (recyceltes Speiseöl) und einen mit Elektroantrieb betreibt.

      Na gut, er hat noch ein paar andere Fahrzeuge mit normalen Treibstoffen.

      Ich würde mal sagen, daß der seinen Spaß hat.
      Der macht so viele unterschiedliche Aktionen, der eignet sich halt als Feindbild für alle.
      Der hat übrigens als einen der ersten Erlässe als Gouverneur eine Kette von Wasserstofftankstellen ins Leben gerufen.

    • Günter Pollak (kein Partner)
      11. Dezember 2015 14:52

      Wie wird der Wasserstoff gespeichert? Druck? Temperatur? Metallhydride?

      Man erinnere sich, warum Fukushima explodiert ist ...

  4. Tik Tak (kein Partner)
    09. Dezember 2015 20:45

    Ich finde es immer wieder witzig wie des Durchschnittsösterreichers Minderwertigkeitskomplex dem Schwarzenegger gegenüber gallopiert.
    Nein, der Mann ist nicht so dumm wie er hier dargestellt wird.

    In der normalen Atemluft sind aktuell rund 0.035% Vol CO2 enthalten.
    Der zulässige Grenzwert lt. Arbeitnehmerschutzbestimmungen beträgt 0.5%.
    Ab ca 0.7 Vol% gibt es Konzentrationsprobleme.
    Wie jeder Taucher dem Unterberger erklären kann ist CO2 ab Vol 4% problematisch weil es den O2 Austausch im Blut verhindert.
    Ab 8-10% Vol % ist CO2 in der Atemluft tödlich.
    Der Schwarzenegger hat vielleicht leicht übertrieben, aber er liegt nicht falsch.

    • Tik Tak (kein Partner)
      09. Dezember 2015 20:54

      Übrigens Unterberger, es gibt nicht nur den Klimawandel, den hat man schon vor Millionen von Jahren erfunden, es gibt auch einen massiven Einfluß von CO2 auf das Klima da dieses Gas die physikalischen Eigenschaften der Atmosphäre verändert.
      Das ist unumstritten.
      Worüber man diskutieren kann sind die Quellen für das CO2 und ob der Mensch da großartigen Einfluß hat.

      Und auch das steht einem Schwarzenegger zu.

      Den Unterschied zwischen einem Unterberger, seiner Bildung und seinen Erfolgen und denen des Schwarzenegger würde ich gerne Klavier spielen können.

      Der Mann ist Akademiker, erfolgreicher Schauspieler, erfolgreicher Expolitiker,, erfolgreicher Unternehmer, schwerreich und lebt ein ziemlich entspanntes Leben.
      Jedenfalls kommt er, nein, nicht der Unterberger, ganz gut ohne Haxlbeisserei aus und engagiert sich ziemlich ziemlich erfolgreich für alle möglichen Dinge, von den Paralympics angefangen bis zum Klimaschutz.

      Sogar seine Blogeinträge sind unterhaltsamer als die vom Unterberger :-)

    • blem-blem
      10. Dezember 2015 15:23

      Bis der CO2-Gehalt der Atemluft 0,5 % erreicht, ist ja wohl noch "etwas" Zeit. Im Übrigen scheinen auch Sie nicht zu wissen, dass Pflanzen den CO2-Gehalt abbauen, und dass gigantische Vulkaneruptionen vor Jahrmillionen den CO2-Luftgehalt weit über das heute Bekömmliche hochgetrieben haben dürften.

      In den USA ist bald einer Akademiker, sobald er nur Erfolg hat. Dann kriegt er nämlich einen Titel nachgeschmissen, dafür darf er die privaten Universitäten fördern. Charmant daran ist: das Leben zählt mehr als ein Diplom, es wird als eigentlicher Qualifikationsmaßstab herangezogen.

      Und was der Peking-Smog mit dem AGW zu tun haben soll, können offenbar auch Sie nicht beantworten.

    • Tik Tak (kein Partner)
      10. Dezember 2015 16:14

      blem-blem,

      nomen est omen.

      Ich habe in keinem Wort über die Zustände in Beijing gesprochen, die kenne ich vermutlich weit besser als Sie.
      Und ja, es ist mir klar, daß CO2 im Rahmen der Photosynthese von Pflanzen abgebaut wird.
      Und nein, 0.5 Vol.% sind in manchen Bereichen gar nicht so weit weg vom der Realität.
      Im Nordosten von China brennen unterirdisch ein paar Kohleflötze, da hat es an der Oberfläche teilweise über 2 Vol. CO2 in der Atemluft.

      Dumm übrigens, daß der Schwarzenegger seinen BA in internationaler Wirtschaftslehre 1979 gemacht hat, lange bevor er bekannt war.
      Und der hat ab 1973 auch noch ein paar andere Wirtschaftsstudien als außerordentlicher Student belegt weil er damals anders in den USA nicht studieren durfte.

      Seine Erfolge als Geschäftsmann, Immobilien, eine Restaurantkette namens Planet Hollywood, ein durchaus sehr gutes restaurant namens Schatzi on Main, einige Filmproduktionen und ein paar Startups dürften aber viel mehr wert sein als ein Diplom einer Universität.

      Das hätten Sie auch so ergooglen können, bevor Sie sich hier coram publico lächerlich machen.

    • blem-blem
      10. Dezember 2015 23:24

      Sie haben nicht über den Smog in Peking gesprochen, aber Schwarzenegger und AU, welchen letzteren Sie wegen seiner "Darstellung" von ersterem ganz allgemein kritisiert haben. Abgesehen davon, dass es hier nicht um Darstellung geht, sondern um die Kritik AUs an Aussagen des Schw., war auch der Pekinger Smog ein Thema.

      Weshalb sollte ich mich lächerlich machen, wenn ich den Lebenslauf Schw. nicht intus habe? Glauben Sie, dass das für die politische Debatte relevant ist? Schauen Sie ruhig über den Tellerrand Ihres Schw.-Idolklubs!

      Aber nicht einmal auf Ihrem Terrain sind Sie sattelfest: Schw. war weltbekannt spätestens ab 1968, und den Bachelor of Arts in Biz Administration durch Fernstudium erhielt er 1979. Wie können Sie also sagen "lange bevor er bekannt war?"

      Im Übrigen seien Schw. seine Erfolge vergönnt, was ihn aber nicht tabu macht für Kritik an Plattitüden. Und dass er angesichts eines Billiarden-Dollar-Apparates, der mit Steuergeldern Gehrinwäsche für Kliam-Alarmismus betreibt, keine Haxlbeisserei braucht, sollte verständlich sein. Dafür hat er genug Gorillas, die Begriffe wie jenen des "Klimaleugners" aus der Taufe heben ...

      es gibt auch einen massiven Einfluß von CO2 auf das Klima da dieses Gas die physikalischen Eigenschaften der Atmosphäre verändert.
      Das ist unumstritten.
      Worüber man diskutieren kann sind die Quellen für das CO2 und ob der Mensch da großartigen Einfluß hat.


      Genau umgekehrt. Der (wenn auch relativ leicht) ansteigende CO2-Gehalt lässt sich messen, darüber kann es keine Diskussionen geben.

    • blem-blem
      11. Dezember 2015 02:01

      Na schön, richtig: "Billionen-Dollar-Apparates" - das reicht auch, die "Billiarde" war zu viel heiße Luft. Aber Billionen wird stimmen, bedenkt man all den Gipfel-Rummel, die fehlgeleiteten Industrie- und Forschungs-Förderungen, die Propaganda etc weltweit ....

      Verbranntes Geld!

    • Tik Tak (kein Partner)
      11. Dezember 2015 09:01

      Ach wie nett, ein weiterer erfolgreicher Anlauf des blem-blem sich lächerlich zu machen.

      Brav

    • Günter Pollak (kein Partner)
      11. Dezember 2015 14:49

      Hallo Tik Tak,

      Was meinen Sie zu meiner Antwort an Arnie-Fan? (!0. Dezember 19:55)

      Ich hoffe, sie missverstehen das nicht als Behauptung, es gäbe keine Klimawandel. Es könnte nur sein, dass die Forderungen nach jetzt nur mehr 1,5 °C Erwärmung eher etwas mit der Lage der fossilen Brennstoffe zu tun haben, die derzeit viel zu billig gehandelt werden. (Weil die Nachfrage dzt schneller einbricht als das Angebot.)

  5. F.V, (kein Partner)
    • F.V. (kein Partner)
      09. Dezember 2015 18:18

      Moderner Ablaßhandel.

      Was braucht es um einen „Treibhauseffekt“ zu erzeugen? – Neben der Sonne, vor allem ein Haus, mit Seitenwänden und einem Dach, damit die erwärmte Luft sich nicht in alle Richtungen zerstreuen kann.

      Und auf der Erde? – Wo wäre da das globale Treibhaus? - Es gibt keines.

      Inwieweit das unsichtbare Gas CO2 in geradezu marginaler Konzentration von 0,035% überhaupt „klimawirksam“ ist, ist doch die Frage. Wenn eine Wolke die Sonne verdeckt, spüren wir das sofort und deutlich; der Einfluß der Wolken, also des kondensierenden Wasserdampfes, ist um Größenordnungen bedeutsamer für unser Wetter und statistisch für´s Klima. – Nur wie könnte man Wasser(-dampf) dem Zertifikate-Handel unterwerden?

      Da der menschgemachte CO2-Anteil am weltweiten CO2-Ausstoß nur 3% beträgt, würde selbst die völlige Eliminierung dieses Anteils praktisch wirkungslos sein (sofern man den Unsinn überhaupt glaubt). Warum sich also so viele Leute – „Professoren“ – vor diesen Karren spannen lassen, ist mir schleierhaft.

      Aber auch wenn wir das Doppelte an CO2 erzeugten, so wird dies von den Meeren (über 70% der Erdoberfläche) gebunden. CO2-fressende Einzeller binden sofort, was angeboten wird und teilen sich nach dem „Konsum“ von ca. einem Duzend CO2-Molekülen; dann sind es schon zwei, ... usw. Also ein exponentielles Wachstum der CO2-Fresser – solange der Vorrat reicht.

      Das Wachstum dieser Einzeller-Populationen hängt nur vom CO2-Angebot ab. Nach ein paar Hundert Teilungen sterben sie ab und bilden am Meeresgrund jenen kalkhaltigen Schlamm, aus dem unsere Gebirge entstanden sind. In einer Million Jahre ca. 4cm.

      Wenn also Lügen 1000-fach wiederholt werden, mutieren sie zu einer scheinbaren Wahrheit.
      Und einem tollen Geschäftsmodell für Betrüger und Abzocker.

      Apropos

      Kronjuwelen der Macht: Folter, Todesstrafe, Leibrente und PROFESSOREN-PROSTITUTION.

    • Dr. Knölge (kein Partner)
      10. Dezember 2015 16:29

      Nee, so einfach ist das nicht. Das Klimageschehen ist so komplex, wir werden sicherlich etwas mehr verstehen im Jahre 2100. So sehr ich auch ein Gegner des wissenschaftlichen Mainstreams bin, ist es doch nicht hilfreich, mit falschen Zahlen und Annahmen zu arbeiten.
      3 % menschengemachtes CO²? Woher kommt diese Zahl? Tatsächlich ist der Anteil in den letzten 60 Jahren um etwa 25 % gestiegen, und dafür dürfte der Mensch verantwortlich sein.
      Doch welche Auswirkungen hat das? Genau hier gehen die Meinungen auseinander, denn die Klimawirksamkeit kann nicht belegt werden, sie wird einfach behauptet, und eine sachliche Diskussion darüber scheitert längst an handfesten politischen Interessen.
      Na

    • Dr. Knölge (kein Partner)
      10. Dezember 2015 16:31

      Natürlich hat CO² einen Treibhauseffekt. Jeder Körper gibt eine für seine Temperatur charakteristische und mathematisch beschreibbare Wärmestrahlung ab über eine bestimmte Bandbreite. Bei ca. 300 K Umgebungstemperatur liegt diese Strahlung weitgehend im IR-Bereich. Die CO²-Moleküle "suchen" sich nun die Frequenzen heraus, deren Energie derjenigen von Schwingungen des Moleküls entspricht. Es wird also Strahlung in Wärme umgewandelt, Zusammenstöße mit anderen Molekülen geben die Energie weiter, und die Gasmoleküle können auch wieder Energie in Form von Strahlung abgeben. Es herrscht auf molekularer Ebene ein sehr munteres Treiben.
      Unter dem Strich wird aber Strahlung nicht in den Weltraum abgegeben, sondern in Wärme verwandelt. Das ist der Treibhauseffekt, eigentlich ein falsches Wort für das beschriebene Phänomen, denn bei einem Treibhaus verhält es sich anders.
      Der Streitpunkt ist nun, daß Kritiker sagen, daß die Absorptionsbanden des CO² bereits 100 % der Strahlung absorbieren, nur die Flanken der Peaks liegen natürlich darunter. Deshalb wirkt sich jeder Punkt mehr CO² nur geringfügig aus, dazu auch immer weniger wegen der logarithmischen Beziehung zwischen Konzentration und Absorption.
      Ich habe bis heute kein plausibles Gegenargument gehört, diese Sache scheint den Anhängern der Klimakirche unangenehm zu sein, sie gehen einfach darüber hinweg.
      Meine persönliche Schlußfolgerung lautet: Ja, die Zunahme an CO² wirkt prinzipiell klimaerwärmend, wird jedoch aus vielerlei Gründen maßlos überschätzt. Die Hauptfaktoren einer Klimaveränderung sind andere, und das Geschwätz von der Begrenzung auf zwei Grad Erwärmung ist nur noch lächerlich.

    • Normalsterblicher
      11. Dezember 2015 09:33

      @ Knölge:

      Ich bin Ihnen sehr dankbar, dass Sie sich als einer von Wenigen überhaupt der grundlegenden Wirkungsweise des behaupteten Treibhauseffekts zuwenden, erlaube mir aber eine kleine Ergänzung:

      Die Wärmestrahlung, die CO2-Moleküle absorbieren, wird ja auch wieder emittiert. Nur zum Teil wird diese Energie - statt dessen - kinetisch auf andere Atmosphärengase übertragen, und teils auch wiederum kinetisch rückübertragen.

      Die behauptete Abschirmwirkung wirkt sowohl von der Erde als auch von der Sonne aus .

    • Normalsterblicher
      11. Dezember 2015 10:25

      Ergänze:

      Die behauptete (relative) Abschirmwirkung ....

    • Dr. Knölge (kein Partner)
      11. Dezember 2015 16:24

      Normalsterblicher,
      Sie haben natürlich recht, klar ist, daß nur ein Teil der relevanten IR-Strahlung auch in Wärme umgewandelt wird. Daß Moleküle aufgenommene Energie auch wieder in Form von Strahlung abgeben, hatte ich kurz erwähnt.
      Bei der von der Sonne kommenden Strahlung verhält es sich insofern anders, als die Sonnenoberfläche eine wesentlich höhere Temperatur hat und sich deshalb das gesamte Strahlungsspektrum weit in den kurzwelligeren Bereich verschiebt. Die höhere Energie regt Elektronen an, höhere Energieniveaus anzunehmen, bis hin zur Spaltung von chemischen Bindungen. Wie intensiv der CO²-relevante IR-Bereich der Sonnenstrahlung ist, ist mir jetzt nicht bekannt, prinzipiell aber spielt es wohl eher keine Rolle, von wo die Wärmestrahlung kommt.

      Interessant ist, daß seit den 70ern Satelliten die Atmosphärentemperatur messen und bis heute den behaupteten Treibhauseffekt, der ja eine Erwärmung postuliert, nicht nachweisen konnten. Die UN (!) haben deshalb vor 2 oder 3 Jahren erklärt, keine Satellitendaten mehr zu verwenden, da die Auswertung zu aufwendig (!!!) sei. Wer jetzt Böses denkt, liegt wohl nicht falsch.

    • F.V. (kein Partner)
      12. Dezember 2015 06:54

      Vor kurzem kam mir ein kleines Büchlein in die Hand „Strahlen des Lichts“ von Dr. Hedda Dänzer-Vanotti. Sie beschreibt eine gänzlich andere „Physik“ bezüglich des Lichts, als ich sie noch – als kanonische Wahrheit - lernen mußte. Allerdings sehr einleuchtend, logisch und daher überzeugend.

      Fachkundige Freunde fand ich noch nicht, die sich das einmal näher ansehen wollten, und ich hatte in meinem Beruf mit Physik nichts mehr zu tun, kenne also auch nicht mehr die schnell wechselnden neuesten Wahrheiten und habe mangels Praxis auch das meiste – leider - vergessen, um mir ein Urteil anzumaßen.

      Wenn allerdings die Dr. Dänzer-Vanotti recht hätte, könnten die ganzen angeblichen Berechnungen be

    • F.V. (kein Partner)
      12. Dezember 2015 07:00

      bezüglich Strahlung und Wärmeumwandlung vielleicht auch nur ein Glasperlenspiel sein, mit der Wirklichkeit also nichts zu tun haben. Da die hypothetischen Ergebnisse der Klima-„Schützer“ – wie hier mitgeteilt – mit den Messungen durch Satelliten auch nicht übereinstimmen, wäre das doch ebenfalls eine mögliche Erklärung dafür, daß es dieser Ablaßhandel mit Physik/Wissenschaft nichts zu tun hat.

      Nochmals zu den „Fakten“:

      Also 0,038 Prozent CO2 sind in der Luft; davon produziert die Natur 96 Prozent, den Rest, also vier Prozent, der Mensch. Das sind dann vier Prozent von 0,038 Prozent also 0,00152 Prozent. Der Anteil Deutschlands hieran ist 3,1 Prozent. Damit beeinflusst Deutschland 0,0004712 Prozent des CO2 in der Luft. Der Anteil Österreichs dürfte nochmals eine Zehner-Potenz geringer sein. Damit wollen „wir“ – nein, der Herz-Jesu-Rupprechter - die Führungsrolle in der Welt übernehmen, was D jährlich an Steuern und Belastungen etwa 50 Milliarden Euro und uns den zehnten Teil kostet.“

      Wie viel CO2 des Menschen ist in der Atmosphäre?

      Insgesamt macht CO2 0,0385 Prozent der Atmosphäre aus oder 385 ppm (laut Wiki), mit a l l e n natürlichen Ursachen. Davon der menschliche Anteil von 5 Prozent (laut IPCC!) ist NUR 0,0019 Prozent!!! 95 Prozent des CO2 kommt gar nicht vom Menschen.

      Was den von Dr. Knölge erwähnten Anstieg des CO2 betrifft, so stieg dieser von etwa 1975 von 335 auf 395 heute an, d. h. in 40 Jahren um knapp 18% (lt. Wiki) Wie sich das zusammensetzt – Natur bzw. Mensch – bleibt offen, und ob nun die von mir erwähnten 3% oder die von IPPC bestätigten 5% anthropogen sind, ist wohl unterhalb der Meßgenauigkeit.

      Inwieweit das aber überhaupt bedeutsam ist, wäre die Frage. Dr. Knölge ging ja nicht auf die CO2-„Fresser“, die Cocolithophoriden ein, jene Kalkproduzenten, die überhaupt zB die Fischgräten zu bilden erlauben und die – je nach Angebot von CO2 – sich entsprechend vermehren und damit das uns zuträgliche Gleichgewicht sichern. Was bildet sich noch aus CO2 durch Photosynthese? – Biomasse, Zucker, Sauerstoff; alles extrem schädlich.

      Vielleicht sagt das jemand dem Sanktus Simplicius Andrä ....

    • Günter Pollak (kein Partner)
      12. Dezember 2015 13:52

      Ihre Prozentzahlen sind reines Wortgeklingel

      Zur Zeit der Dinosaurier wurden sehr viele Pflanzen in Sümpfen erst zu Torf, später nach geologischen Bewegungen der Erdkruste zu Kohle und Erdöl.

      Von dieser gespeicherte Energie haben wir schon eine Menge aufgebraucht, und das CO2 wieder in die Atmosphäre entlassen.

      Damit sollte sich wieder ein feuchtheißes Klima wie zur Zeit der Dinosaurier einstellen. Leider haben wir nicht mehr genug Sümpfe, wo sich wieder eine Menge Torf bilden kann.

    • Normalsterblicher
      12. Dezember 2015 22:50

      Dr Knölge,

      Sie haben natürlich recht, dass von der Sonne wg ihres Strahlungsspektrums weniger IR einstrahlt als von der Erde abgestrahlt wird; Danke für die Korrektur.

      Das ändert aber nichts daran, dass CO2 die von der Erde absorbierte IR-Strahlung zum Teil auch wieder Richtung Weltraum abstrahlt, also nicht nur erdwärts "zurückwirft".

    • F.V. (kein Partner)
      13. Dezember 2015 09:34

      Sg Herr Dr. Pollack,

      ihren Ausführungen über peak oil stimme ich selbstverständlich zu, auch wenn manche der völlig irrationalen Ansicht sind, daß „man“ in Zukunft eben Alternativen finden werde. Diese Extrapolation des „Fortschritts“ wird von vielen als Quasi-Naturgesetz betrachtet, weil unter den gegebenen Umständen einer funktionierenden Industrie/Wirtschaft – die allerdings von der ubiquitären Verfügbarkeit billiger Energie (= des Öls) abhing – dies den Anschein hatte. Nur eine Kausalität läßt sich so nicht konstruieren.

      Mit dem Wegfall dieser absoluten Grundvoraussetzung ist selbstverständlich der Zusammenbruch des heutigen Wirtschafts-Systems die unvermeidliche Folge.

      Ich fand ihren Gedanken bestechend, den gegenwärtigen Klima-Schwindel deshalb inszeniert zu haben, weil man über die wahren Ursachen dieser bevorstehenden Knappheiten nicht zu sprechen wagt. Allerdings zweifle ich, daß das gegenwärtig herrschende Polit-Gesindel darin ihre Begründung für seine geopolitischen Aktionen hat. Soweit es die Handlungsweise der USA betrifft, ist der kürzestfristige „return on investment“, „shareholder value“ und Quartals-Bilanzierung doch deren Maxime.

      Mein „reines Wortgeklingel“ bezog sich nur auf das, was heute als Faktum gilt, weil dies an anderer Stelle in Zweifel gezogen wurde. Was ich daraus nahezubringen versuchte war – was sie eigentlich gut verstehen müßten – daß der marginale Anteil des anhropogenen CO2 so lächerlich gering ist, daß dessen Wirkung auf die Klima-Erwärmung (wie erwärmt sich eigentlich eine statistische Ziffer?) noch geringer als der Weiße Rauschen ist.

    • Günter Pollak (kein Partner)
      13. Dezember 2015 10:59

      Es ist Pollak ohne c

      Ich habe nicht gemeint, dass der Klimawandel gar nicht existiert. Ich denke, sobald ein Hurrikan die New Yorker U-Bahn ein zweites Mal unter Wasser setzt, werden es auch die New Yorker glauben.

      Da sie wikipedia erwähnt haben, postings mit links aber sofort gelöscht werden:
      googeld Sie "globale erwärmung konzentrationsanstieg" und klicken Sie auf den wikipedia link.

      Was genau von diesem Absatz (nicht mehr "Aerosole") halten sie für wahr, was halten Sie für falsch?

    • F.V. (kein Partner)
      14. Dezember 2015 23:02

      Pardon für das "c"; ich lese anscheinend zu flüchtig.

      Die umfangreichen Abhandlungen sind mir etwas zu mühsam, auch dafür Pardon.

      Ein Freund wies mich auf die Presse vom 12. Dez. (S. 31) hin, weil hier doch Interessantes zum Klima-Schmäh zu lesen war: „Warum gibt es im Boden mehr Kohenstoff als in der Luft?“

      „In den Böden sind 2.500 Milliarden Tonnen organischer Kohlenstoff gespeichert, dreimal so viel wie in der Atmosphäre. ...

      „Wie kommt der Kohlenstoff in den Boden? Am Anfang steht die Photosynthese. Die Pflanzen nutzen Sonnenenergie um Kohlendioxid (CO2) aus der Atmosphäre in organischen Kohlenstoff umzuwandeln, ... Alle Organismen, auch Pflanzen, sterben, und so landet ihre Biomasse früher oder später als totes organisches Material im Boden: 60 Gigatonnen kommen jedes Jahr dazu.“

      Wieviel menschengemachtes CO2 wird jährlich „produziert“?

  6. Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
    09. Dezember 2015 17:57

    Irgendwie hat sogar der islamische Terror sein Gutes...

    Das denke ich auch. Unsere Gesellschaft ist ein derart degenerierter Verbotsgenerator geworden, dass wir einige echte Probleme zwischendurch fröhlich begrüßen sollten.

    Wir haben es gebraucht.

  7. Der Realist (kein Partner)
    09. Dezember 2015 17:28

    dass dort nur heiße Luft produziert wird, habe ich schon im Vorfeld dieser "Konferenz" gewusst. Ich habe allerdings auch befürchtet, dass die österreichischen Vertreter wieder irgendein Papier unterzeichnen das die heimischen Steuerzahler wieder nachhaltig teuer zu stehen kommen wird.
    Sich inhaltlich auf eine einzelne Person zu reduzieren ist, angesichts der konzentrierten Unintelligenz bei solchen Versammlungen, überflüssig.

    PS: ich kann der Erderwärmung nur Positives abgewinnen, man spart Heizkosten, warme Kleidung ist auch unnötig, die landwirtschaftliche Produktion ist dann eventuell ganzjährig und bis in hohe Lagen möglich, dadurch entfällt die Vorratsspeicherung usw.

  8. Franz77
    08. Dezember 2015 11:11

    Der Klimaschwachsinn wurde zur Zwangs-Religion erhoben. Diese ist anzubeten. Oberster aller Götter ist Gott Mammon.
    .

  9. Norbert Mühlhauser
    08. Dezember 2015 10:24

    Die Primitivität der Sprüche der Klima-Kommissare widerspiegelt treffend, wie diese Leute die "Schwarmintelligenz" demokratischer Gesellschaften einschätzen.

    Eine Beleidigung für jeden Bürger, und ein böses Omen.

  10. Das Pingerle
    08. Dezember 2015 09:07

    Schwarzeneggers gute Kinderluft.

    Diese Aussage von ihm ist wirklich unfassbar. Damals kamen aus den Rauchfängen in der Mur-/Mürzfurche wahrlich andere Abgase als heute. Und die Mur war fast tot.

    • Wyatt
      09. Dezember 2015 07:33

      der Arnie, sagt nur das, was ihm gesagt wurde, zu sagen....
      Zumindest, wenn Gelegenheit dazu ist.

      Bei der Namensgebung des in den "Neunzigern" neu gebauten Liebenauer Stadions in Graz auf "Schwarzenegger-Stadion", ist mir das mit ihm geführte Telefongespräch des ORF Radio Steiermark , ob er damit einverstanden sei, noch in Erinnerung: "........dös is ma do sch***egal wie's des nennt's, losst ma do mei Ruah damit........"

      (wurde dann wie bekannt, in wohlfeilgefassten Worten, nach einiger Zeit, ebenfalls öffentlich, schriftlich widerrufen.)

  11. socrates
  12. socrates
    08. Dezember 2015 05:12

    Unsere Klimapropheten zeigen schaurige Bilder von Peking und wollen damit bei und Geld machen. Es sind dieselben Leit die im Nahen Osten bombardieren, Panzer fahren, schießen, brennen, morden und Städte zerstören. Wenn wir alle zu Fuß gehen können wir diese Wärmebilanz nicht ausgleichen. Diese Leit wollen bei mir kassieren, damit die Luft in Peking besser wird. Geht's dümmer?

  13. Leopold Trzil
    07. Dezember 2015 22:24

    Die Klimaschwindel-Konferenz wird mit Sicherheit Resultate aufweisen können: Preiserhöhungen, Wettbewerbsnachteile und die Gelegenheit für ansonsten erfolgsarme Politiker, sich als Planetenrettungserkämpfer zu präsentieren.

  14. Sensenmann
    07. Dezember 2015 21:18

    Ja, gekaufte Professoren plappern vor, Dummbeutel schwätzen nach.
    Jetzt folgt der nächste Schritt: Die C02 Lüge zu monetarisieren.
    Noch nie war die Umwelt besser geschützt, noch nie im industriellen Zeitalter war die Luft sauberer.
    S'bolschewikerte Anderl wird unser Geld ausgeben, damit Zocker die CO2 Zertifikate handeln können und damit den Traum der Hochfinanz - aus Luft Gelkd zu machen - verwirklichen helfen.

    Der normale Östertrottel macht ähnlich der Spezies des dummen Piefke dazu runde Augen und Münder und nickt bedeutungsschwer mit dem Kopf. Ja, das gefährliche CO2, der Gottseibeiuns der einfältigen Dummköpfe.

    Klügere Völker machen den Blödsinn nicht mit, schützen die Umwelt wo vernümftig und machbar und denken eher an Wohlstand und Prosperität für sich und ihr Land als an das Geschwurbel irgendwelcher grünen Blockwarte, die sich soeben wieder über den zu billigen Sprit alterieren.

    Aber man weiß ja: Die Mohren bleiben Mohren totz aller Professoren.

  15. Bob
    07. Dezember 2015 19:59

    Der Blödmann Schwarzenegger ist auch strikt gegen Waffen, und vergißt das er sein Geld mit brutaler Gewalt und durch den Gebrauch von Waffen verdient hat.

  16. carambolage
    07. Dezember 2015 19:57

    Moderner Ablasshandel. Riesen Geschäft im Großen und Ganzen.

  17. Bob
    07. Dezember 2015 19:56

    Und wieder spricht keiner über die Millionen Tonnen Kerosin die alleine der Fugverkehr in CO2 verwandelt. Keiner spricht über die riesige LKW Kolonne auf den Autobahnen anstatt den Transport auf die Schiene zu verlegen.
    Die Speicherung der erneuerbaren Energie wie Solar oder Windenergie könnte mit Speicherkraftwerken durchgeführt werden. Bei Energieüberschuss pumpt man Wasser in den Stausee, bei Bedarf gewinnt man die Energie wieder zurück.

    • elfenzauberin
      09. Dezember 2015 06:16

      So einfach ist es nicht. Rechnen Sie einmal nach, welche Kapazitäten an Pumpspeicherkraftwerken Sie bräuchten, um eine 4-wöchige Flaute zu überbrücken. Das ist einfach viel zu teuer - und außerdem wollen wir ja nicht alle ALpentäler mit Talsperren zupflastern, nur damit einige neurotische Grüne ihren eurneuerbaren Strom haben. Abgesehen davon braucht man für Pumpspeicherkraftwerke eine geeignete Topographie - die haben wir in Österreich, in Deutschland sieht es aber wieder ziemlich schlecht aus

    • Günter Pollak (kein Partner)
      11. Dezember 2015 15:04

      Ja für die Zeit in der Europa wirklich ohne Erdöl und Kohle auskommt, muss man mit größeren Konzepten arbeiten.

      DESERTEC ist gescheitert, aber die Marokkaner machen es einfach ohne RWE etc, (aber mit Siemens!) Daher gibt's dort auch keinen IS.

      Concentrated Solar Power aus der Sahara kann dann mit Hochvolt-Gleichstrom Leitungen durch Europa nach Norwegen geleitet werden, wo ein paar Fjorde mit Meerwasser vollgepumpt werden. Da geht mehr rein, als in unsere Alpentäler.

      Sonst wird noch einiges zur Erzeugung von Wasserstoff verwendet, dieser wird dann mit CO2 zu Methan (synthetisches Erdgas) umgesetzt, weil sich Wasserstoff nur sehr schlecht speichern lässt (Knallgasexplosion oder kaputte Autoreifen, weil irgendwo flüssiges H2 ausgeronnen ist, das würde Todesopfer fordern, und dann ist es aus mit der Akzeptanz von Wasserstoffspeicherung.)

      Aus dem Syngas macht man dann wieder flüssige Kraftstoffe, und damit wäre Europa plus Nordafrika energieautark. Man muss natürlich damit auskommen, was die Sonne pro Tag auf die Sahara einstrahlt, (plus dem Wind, den man jetzt schon "erntet")

      Man darf hoffen

    • Normalsterblicher
      12. Dezember 2015 22:23

      Habe mal gelesen, dass die Erzeugung synth. Erdgaseses zwecks Zwischenspeicherung mit hohen Umwandlungsverlusten einher geht. Da ist gleich mal grob die Hälfte weg ...

    • Günter Pollak (kein Partner)
      13. Dezember 2015 01:12

      An kalten windstillen Wintertagen ist man für jede Gasreserve dankbar ...

      Ihre "hab ich irgendwo gelesen" Wortmeldungen sind leider etwas dürftig!

    • Normalsterblicher
      13. Dezember 2015 10:11

      Meine dürftige Angabe war der Zeitnot geschuldet.

      Sie war aber in ihrer Stoßrichtung, die Umwandlungsverluste zum Inhalt hatte, nicht falsch, nur untertrieben.

      Hier ein Artikel über (auch) Stromgas in der WIKIPEDIA:

      https://de.wikipedia.org/wiki/Power-to-Gas

      Danach führt die Generierung von Wasserstoff durch Elektrolyse samt späterer Rückverstromung zu Verlusten von etwa 50 %, im Gegensatz dazu soll die Methanisierung als Alternativmethode sogar einen schlechteren Wirkungsgrad haben.

    • Günter Pollak (kein Partner)
      14. Dezember 2015 07:51

      Ja, zum Heizen wäre es Energieverschwendung.

      Aber als synthetisches Benzin sehr gut.

    • Günter Pollak (kein Partner)
      14. Dezember 2015 07:51

      Ja, zum Heizen wäre es Energieverschwendung.

      Aber als synthetisches Benzin sehr gut.

    • Günter Pollak (kein Partner)
      14. Dezember 2015 07:51

      Ja, zum Heizen wäre es Energieverschwendung.

      Aber als synthetisches Benzin sehr gut.

    • Günter Pollak (kein Partner)
      14. Dezember 2015 07:51

      Ja, zum Heizen wäre es Energieverschwendung.

      Aber als synthetisches Benzin sehr gut.

    • Günter Pollak (kein Partner)
      14. Dezember 2015 07:51

      Ja, zum Heizen wäre es Energieverschwendung.

      Aber als synthetisches Benzin sehr gut.

    • Günter Pollak (kein Partner)
      14. Dezember 2015 07:51

      Ja, zum Heizen wäre es Energieverschwendung.

      Aber als synthetisches Benzin sehr gut.

    • Günter Pollak (kein Partner)
      14. Dezember 2015 07:51

      Ja, zum Heizen wäre es Energieverschwendung.

      Aber als synthetisches Benzin sehr gut.

    • Günter Pollak (kein Partner)
      14. Dezember 2015 07:51

      Ja, zum Heizen wäre es Energieverschwendung.

      Aber als synthetisches Benzin sehr gut.

    • phaidros, wohlbegründet (kein Partner)
      16. Dezember 2015 16:07

      »Da ist gleich mal grob die Hälfte weg ...«

      Wahnsinn. Da verbraucht man doch glatt doppelt so viel Wind und Sonne für die gleiche Menge Gas.

  18. Faymann und die Brandstifter
    07. Dezember 2015 18:07

    Kein seriöser Wissenschaftler zweifelt an den Folgen des CO2 Ausstoßes für das klima (dass es sich auch so ändert ist richtig, allerdings niemals in diesem Ausmaß). Also sollte es auch ein ansonsten von mir geschätzter, aber fachfremder Journalist nicht tun.

    • blem-blem
      07. Dezember 2015 19:44

      Stimmt nicht! Zig-tausende Wissenschafter haben sich schon trotz Ächtungsdruck gegen die Klima-Scharfmacherei ausgesprochen, selbige kontrollieren freilich nicht den IPCC, der seine Existenz der Politik verdankt und über die Politik herrscht und propagiert, und für sich den Status des höchsten Ratschlusses aller _berücksichtigten_ Studien in Anspruch nimmt, ganz so wie einstens der Vatikan.

      George Orwells Wahrheitsministerien lassen grüßen ....

    • Karl Knaller
      07. Dezember 2015 20:52

      Da ist er ja offensichtlich wieder, unser Klimahysteriker @phaidros. Diesmal getarnt als @Faymann ... etc. Der nickname paßt.

    • blem-blem
      08. Dezember 2015 00:45

      @ "seriösen Wissenschafter":

      Hier haben Sie eine Liste der 31.000+ US-Akademiker, die sich gegen den CO2-Alarmismus ausgesprochen haben:

      http://www.petitionproject.org/signers_by_last_name.php

      Diese beeindruckende Liste wird nicht dadurch geschmälert, dass einige boshafte Affen sich kuze Zeit unentdeckt mit "Darwin", "Spice Girls" oder ähnlichem eingetragen haben.

      Dieser Liste tut es auch keinen Abbruch, dass nicht alle Spezialisten auf dem Gebiet des Treibhauseffektes sind - wesentlich ist, dass sie mit der wissenschaftlichen, analytischen Vorgehensweise vertraut sind und über ein physikalisch/chemisches Grundlagenwissen verfügen werden.

      Wenn nämlich umgekehrt die Medien einen Appell von Nobelforschern für mehr Drosselung und Selbstkasteiung verkünden, so interessiert plötzlich keine Sau mehr, ob unter diesen Nobelforschern auch Fachkundige sind oder nur Leute von der Art einer Jelinek.

      Nicht abträglich ist ferner, dass einige "im Sold" der Industrie stehen mögen. Wer mit dem Spruch "wes Brot ich ess, des Lied ich sing" andere zu diffamieren versucht, muss nämlich gleiches gegen sich selbst gelten lassen. Nicht nur, dass ein großer Teil des IPCC aus politischen Kommissaren besteht, müsste auch untersucht werden, wie viele der Klima-Alarmisten denn von Gutachten, Studien, oder Arbeiten für die Alternativenergie-Industrie leben, oder von einem Posten im IPCC oder in gleichartigen Gremien.

      Ich ziehe jedenfalls Sachargumente vor.

      Übrigens konnte auch der US-Senat 400 Wissenschafter identifizieren und zitieren, die sich gegen die Klima-Angstmache ausgesprochen haben:

      U.S. Senate Report: Over 400 Prominent Scientists Disputed Man-Made Global Warming Claims in 2007

      http://www.epw.senate.gov/public/?a=Files.Serve&File_id=BBA2EBCE-6D03-48E4-B83C-44FE321A34FA

    • blem-blem
      08. Dezember 2015 00:53

      Richtig: "Nobelpreisträgern", nicht "Nobelforschern".

    • blem-blem
    • Wyatt
      09. Dezember 2015 07:51

      @ Faymann u. d. Brandstifter,
      erinnert mich eher an jenen - seit kurzem nicht mehr vorhandenen - "@ Gerhard Pascher", welcher mich einen Klimaleuger nannte und sich in großer Sorge, ob des steigenden Meeresspiegel, über unsere Enkel befindet.
      Deshalb: Ich leugne nicht das Klima, aber den menschlichen Einfluss auf dieses!

    • Dr. Knölge (kein Partner)
      10. Dezember 2015 16:52

      Fayman, Sie haben recht, CO² ist klimabeeinflussend.
      Dumm nur, daß dieser Einfluß hoffnungslos überschätzt wird, absichtlich aufgebauscht wird bis zur Vorhersage des Weltuntergangs. Der wird kommen für die Menschheit, ich weiß nur nicht wann und wie, wegen des CO² aber mit absoluter Sicherheit nicht.
      Es geht eben nicht einfach um das Klima, es geht um Umverteilung in Billionenhöhe, um Macht über gläubige Menschen, um globale und industrielle Machtverschiebungen und ganz einfach um den Vorwand für Steuererhöhungen. Auch wollen sich Politiker wählen und feiern lassen, weil sie die Menschen retten.
      Seien Sie also nicht so dumm und fallen Sie nicht auf medial grenzenlos gepushte Behauptungen herein. Werden Sie lieber ein kluger Mann und lernen Sie eine gesunde Skepsis gegenüber denjenigen, die Ihnen alternativlose Ideen verkaufen wollen.

    • phaidros, wohlbegründet (kein Partner)
      13. Dezember 2015 17:53

      Ich wiederhole gerne: ich bin weder Faymann noch wer anderer hier. Ich bin einfach nur weg. Dass so manches Zwergerl Schwierigkeiten hat, das zu begreifen, ändert daran nichts.

  19. FranzAnton
    07. Dezember 2015 17:39

    Das grundlegende Problem der Alternatvenergie liegt in dem Umstand, daß die, auf welche Weise immer gewonnene, dierkte oder indirekte Solarenergie (Photovoltaik, Wind, Wasserkraft) nicht in hinreichender Dichte speicherbar ist, sprich, es keinen dem Erdöl oder der Kohle gleichwertigen, künstlichen Energiespeicherstoff für Solarenergie gibt; also die Eisenbahn (ohne Oberleitung), die LKW, die Schiffe nicht mit gespeicherter Solarenergie fahren, und die Flugzeuge nicht damit fliegen können, ist die Solarenergie nicht im gleichen Maße brauchbar wie etwa das fossile Erdöl. Sobald aber ein solcher - ungiftiger - Energiespeicherstoff existiert, kann a la longue auf Fossilenergie verzichtet werden. Dies hätte nicht nur Vorteile für die Umwelt, sondern auch für den Frieden, weil, um des Erdöls willen, Weltpolitik gemacht, und Kriege geführt werden. Sogar dem Terrorismus würden hiedurch die Finanzierungsquellen entzogen. Eine win/win - Situation also, weil der Wind überall weht und die Sonne überall scheint. Anstatt mit unintelligenten Zwangsmaßnahmen sollten daher die verfügbaren Geisteskräfte in die Entwicklung eines Energiespeicherstoffes, wie oben dargelegt, gesteckt werden, zum ubiqitären, allgemeinen Vorteil.

    • Josef Maierhofer
      07. Dezember 2015 18:29

      Alternative Energiespeicherung war einst eine Vorlesung an der Technischen Universität in Wien.

      Nachdem wir etwa zwei Drittel des Energiebedarfes für Heizung und Warmwasser verwenden, könnte man doch, wie in Island, auf unsere warmen Quellen zurückgreifen, etwa entlang der Thermenlinie. Sie liegen halt nicht an der Oberfläche wie in Island, oder die mit Wasser gefüllten Bohrlöcher im Marchfeld, die bis 4000 m tief gebohrt wurden und in den unterirdischen Höhlen in großer Tiefe, wo einst Erdöl war, ist das Wasser heiß und man hätte eine 'Gratis' Fernheizung für Wien, sprich nicht weiteren Energieimportbedarf, oder Chemieabfälle, die mit Zyklenwiederholbarkeiten bis zu 6000 Mal einmal mittels Wärmeaufnahme in die eine Richtung reagieren und einmal mittels Wärmeabgabe in die andere, ginge in Jahreszeiten oder durch Transport in Sonnengebiete und Rücktransport in Wintergebiete, oder auch Erdwärme kombiniert mit Strom aus Wasserkraft mit Wärmepumpen, oder Wärmepumpen über Windkraft getrieben, die auf große Wasserspeicher arbeiten, die Schichtenspeicherfähigkeit des Wassers kann die Heiz- und Warmwasserenergie eines Einfamilienhauses mit einem isolierten Wasserbehälter in einem etwa zweiten Keller des Hauses speichern, die ideale Kombination dafür ist Windkraft, die je nach Wind eben unregelmäßig, wie ein Tauchsieder, dem Wasserspeicher Wärme zuführt und über Wärmetauscher dem Heiz- und Warmwassersystem zuführt, usw.

      Alles, was das verhindert, sind die Kosten, bzw. der Mut eine wahre Kostenrechnung über alles anzustellen, möglicher weise kommen wir heutzutage schon besser zu Rande mit den Preisen. Förderungen soll man weglassen, sondern ehrliche Preise kalkulieren.

      Ich kenne persönlich Elektrotechniker, die an effizienten Batteriespeichersystemen zur Speicherung und Abgabe elektrischer Energie forschen. Doch der große Durchbruch scheint da wie dort, außer im kleinen Rahmen beim Häuslbauer, noch nicht so wirklich gelungen. Die kleinen Einfamilienhäuser haben oft sehr angepasste Energiesparsysteme mit oft einfachsten Mitteln, etwa das Schlauchsystem am Dach, etwa die Wärmepumpe (Luft, manchmal auch Wasser), Erdwärme aus dem eigenen Garten, etc.

      Die 'Gratisenergie' gäbe es, aber es ist eben noch immer, auch bei Tiefenbohrungen, das Aufschließen von Erdöl offenbar noch billiger zu haben. Auch Kohle scheint es mehr zu geben, als wir noch vor 35 Jahren gelernt haben.

      Ob so eine Klimakonferenz da förderlich ist, wage ich zu bezweifeln. Für förderlich halte ich die klare Kostenrechnung, Amortisation, Breakeven Point, etc., die es rentabel machen, saubere Energie, die regenerierbar ist, zu verwenden.

      Oder wir werden eben alle wieder zum Neandertaler, der auch nicht mehr braucht als die immer seltener werdenden wilden Tiere.

    • Günter Pollak (kein Partner)
      11. Dezember 2015 15:11

      Kleinräumige Energiespeicherung (Haus auf dem Land, Warmwasser vom Dach und aus der Wärmepumpe, etc. ) ist löblich

      Für ein wirklich energieautarkes Europa muss man aber größeres wagen (DESERTEC 2.0) siehe oben!

  20. Josef Maierhofer
    07. Dezember 2015 17:09

    Das Schlimmste ist für mich die Vertreibung von Arbeitsplätzen.

    Das Argument der 'grünen Arbeitsplätze' ist degeneriert zu 'Arbeitsplätze für die Grünen', und das ist limitiert mit der Parteiförderung, die wir üppig als Steuer einzahlen müssen.

    Eine Anmerkung zu '... bis auf die linken Medien ...':
    Wie viele nicht linke Medien gibt es denn überhaupt noch in Österreich ? Ich glaube außer in Blogs und geringen Auflagen eigentlich keine mehr.

    Der 'Terminator' muss es ja wissen, er war ja sein Leben lang 'Experte' und hat CO2 nicht nötig, er atmet was anderes, vermutlich Geld.

    Der CO2 - Ausstoß dieser 'Klimakonferenz' ist sicher ein gewaltiger und wird sich sowohl in den Konferenzkosten, im Beitrag zum Ozonloch, und in sündteuren CO2 Zertifikaten niederschlagen, die Herr Rupprechter für uns 'einkaufen' wird, indem er 'neue Klimaziele' verspricht, sodass es an jedem Heiligen Abend zu schneien beginnt ... ... und leise rieselt der Schnee.

    Andere Sorgen haben wir offenbar keine ...

    • Günter Pollak (kein Partner)
      14. Dezember 2015 17:50

      Wie viel nicht linke Medien?

      Also im profil, bis vor kurzem fest in der Hand der ehemaligen Arbeiter-Zeitung Journalisten (nur Gernot Bauer durfte manchmal etwas gegen die SPÖ schreiben, wenn gerade Sommerlochj war) kann man jetzt wieder durchaus vernünftige Artikel lesen (Christian Rainer, Brigitte Schwaiger, Clemens Neuhold, ...)

      Außerdem werden dort postings nicht zensiert, wenn nicht jemand extra die Redaktion alarmiert. Dafür sollte eigentlich alle unter ihren richtigen Namen posten.
      ( ... aber manche sind gleicher :-)

      Besser als Spiegel und Zeit, letztere hat sich mit Artikeln über Thilo Sarrazin ziemlich diskreditiert, keine Ahnung warum Helmut Schmidt ihr bis zuletzt die Treue hielt.

      Wo aber Gefahr ist, wächst
      Das Rettende auch.

      — Friedrich Hölderlin (1802)

  21. Der Tetra
    07. Dezember 2015 17:03

    Grad der Arnie hat die Schimpf ned verdient, wo er doch kameragerecht aufm Radl vorm Bataclan posiert hat, während Obama -)

    Haße Luft for Paris!!!

    • Der Tetra
      07. Dezember 2015 17:09

      Ach da ging mal wieder was schief...

      Grad der Arnie hat die Schimpf ned verdient, wo er doch kameragerecht aufm Radl vorm Bataclan posiert hat, während Obama und Putin, andere sicher auch, sich die gepanzerte Limo nachfliegen lassen und außer heißer Luft nichts gebären ;-)

      Haße Luft for Paris!!!





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