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Beim Barte des Nikolos

Lesezeit: 4:00

Es ist in Zeiten wie diesen ja wirklich nicht das wichtigste Problem, wenn einige katholische Aktivisten dem Nikolo nach dem Krampus nun auch den Bart wegnehmen. Die kirchlichen Kindergärten machen dabei den Vorreiter. Aber der Vorgang ist signifikanter, als man auf den ersten Blick denkt.

Für viele Österreicher liegt das nämlich ganz auf der Linie vieler anderer Entwicklungen. Da wird alles, was irgendwie an christliche und alpenländische Traditionen erinnert, Schritt für Schritt eliminiert – durchaus auch von anpasslerischen Christen selbst.

  • Da werden Weihnachtsfeiern durch „Winterfeiern“ ersetzt.
  • Da steht auf Glückwunschkarten „Seasons greetings“ statt „Merry Christmas“.
  • Da trauen sich etliche europäische Gemeinden nicht mehr, Weihnachtskrippen aufzustellen.
  • Da werden Vater- und Muttertag abgeschafft oder krampfhaft zu „Familientagen“ umfunktioniert, weil es halt Kinder gibt, die keinen leiblichen Vater oder keine Mutter um sich haben (freilich in fast allen Fällen einen Ersatzvater…).

Manche durchaus christlich gesinnte Menschen werden nun einwenden, dass sich manche kleine Kinder vor einem Mann mit Vollbart fürchten. Das wird bisweilen schon stimmen. Dennoch sei dieser Sorge mit Verlaub eine Reihe von Einwänden gegenübergestellt:

  1. Wenn man von Kindern alles fernhalten will, wovor sie sich fürchten könnten, warum dann überhaupt eine Nikolo-Feier? Etliche Kinder werden ja auch noch nie einen Mann mit Bischofsmütze und priesterlichen Gewändern gesehen haben und daher erschrecken, selbst wenn der Mann bartlos ist. Geschweige denn einen, der plötzlich im Wohnzimmer oder Kindergarten steht.
  2. Wenn man schon solche Panik vor Nikolos mit Vollbart hat, warum sagt niemand etwas gegen die Weihnachtsmänner in Einkaufszentren, die alle Vollbart haben (und halt eine rote Mütze statt einer Mitra)? Ist etwa diese reine Kommerzfigur aus dem amerikanischen Kulturkreis weniger anstößig als eine christlich geprägte Figur aus der alpenländischen Tradition?
  3. Warum habe ich in Einkaufszentren noch nie Kinder vor einem solchen Weihnachtsmann schreiend weglaufen gesehen? Warum strömen sie ganz im Gegenteil zu diesem und den von ihm verteilten Zuckerln hin?
  4. Wenn Vollbärte als möglicherweise manche Kinder erschreckende Erscheinungen zu verbannen sind, warum bitte dann nicht auch bei den in Europas Straßen immer zahlreicher zu sehenden Salafisten-Agitatoren? Übrigens: Auch der Massenmörder aus San Bernardino, der mit seiner Frau 14 Menschen getötet hat, hat einen Vollbart getragen...
  5. Warum sind dann nicht auch ganzkörperverschleierte Wesen verboten, die nicht nur für Kinder, sondern auch für viele Erwachsene unheimlich sind?
  6. Warum dürfen Vollbartträger überhaupt noch im Fernsehen auftreten (wie etwa Österreichs bekanntester Meinungsforscher) und werden nicht wie Zigaretten rauchende Menschen total verbannt? Diese bekommt man ja nur noch in den Menschentrauben vor Restaurant-Eingängen zu sehen.
  7. Wenn aus der Welt der Kinder alles verbannt werden muss, was vielleicht dem einen oder anderen Kind Angst einflößen könnte, warum werden dann nicht alle Märchen verboten (in ihnen passieren fast immer schlimme Dinge!)? Warum wird dann nicht das Kasperltheater verboten, in dem Hexe und Krokodil zu den wichtigsten Attraktionen gehören?
  8. Warum lieben Kinder gerade solche Dinge so fasziniert? Und warum wendet sich jede Generation gelangweilt von den sogenannten „Jungscharspielen“ ab, in denen niemand verlieren darf, in denen alles Unangenehme und Böse ferngehalten wird?
  9. Und zu guter Letzt eine entwicklungspsychologische Beobachtung: Wenn von Kindern alles eventuell Furchterregende ferngehalten wird, dann werden sie später im Leben schwerer mit jenen – unvermeidlichen – Dingen fertig werden, die unangenehm sind, die Angst machen. Dann werden sie viel eher zu jenen total verkrampften Political-Correctness-Wesen, wie sie an amerikanischen Universitäten immer häufiger werden (Dort hat eine - katholische! - Privatuniversität einem Professor den Hinauswurf angekündigt, nur weil er  das Recht eines konservativen Studenten verteidigt hat, sich gegen die Schwulenehe auszusprechen. Aber das könnte Schwule kränken!).
  10. Dazu auch eine eigene Lebenserinnerung: Wie stolz war ich, als ich mich nicht mehr vor dem Krampus gefürchtet habe – dessentwegen ich noch im Jahr davor unters Bett gekrochen bin. Da hab ich mich dann richtig erwachsen gefühlt (auch wenn das etwas verfrüht war).

Katholische Funktionäre – ob in der KJ oder in einer kirchlichen Kindergartenstiftung – wetteifern offenbar neuerdings mit den Grünen darin, wer die Verbotskultur schneller ausbreitet. Oder ist die Lust am Verbot gar etwas genuin Katholisches? Was einst das Fleisch am Freitag oder der Schluck Wasser vor der Kommunion oder das Verbot, Evangelisch zu heiraten, gewesen ist, scheint halt jetzt der Bart des Nikolos zu sein.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    21x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Dezember 2015 05:56

    Keine Sorge, alles was Herr Unterberger hier von 1 bis 10 hinterfragt, wird auch nach und nach verboten werden, angefangen mit Kasperls Hexe und der Mitra.
    Das einzige, was ganz sicher nicht verboten wird, ist der Salafistenbart. Im Gegenteil, es wird in absehbarer Zeit verboten sein KEINEN zu tragen.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorteifl eini!
    20x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Dezember 2015 08:17

    Es wäre wirklich zum lachen, wenn es nicht so traurig wäre! Zufällig war gestern etwas Ähnliches Thema unter Kolleginnen:

    - In der neu aufgelegten Biene Maja-Staffel gibt es keine böse Spinne Thekla mehr
    - die Maja musste schlanker werden usw.

    Im Übrigen ist es bereits schon so, dass alte Märchen nicht mehr tradiert werden dürfen, weil zu brutal, zu machoid, zu wenig schwul usw.

    Kinder dürfen, ja müssen auch Kontakt mit dem Bösen haben. Wie soll sich sonst ein Rechts- bzw. Unrechtsbewusstsein entwickeln? Solche Archetypen wie der Krampus oder der böse Wolf eignen sich wunderbar dafür. Der gute Robin Hood dagegen nicht.

    Ich kenne ein paar Mütter, die zu viele psychologische Ratgeber gelesen oder gar Psychologie studiert haben. Um es kurz zu machen: es ist nicht zum Anschauen! Mir tun die Kinder leid. Was sie mitnehmen müssen, ist wirklich weit weg von jedem Hausverstand, jeder Logik und Realität. Zum Glück bietet das Leben diesbezüglich auch Erheiterndes, nämlich wenn am Kindergeburtstag die zum Teil rund um die Uhr durchgegenderten Buben zu den Matchbox-Autos stürzen, während die Mädchen lieber Rollenspiele machen; mit oder ohne Puppen. Dann schau ich mir die Emanzenmütter ganz genau an und grinse seeeehr breit.

  3. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    19x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Dezember 2015 10:41

    Was nicht einmal in der NS-Zeit gelungen wäre, nämlich das Christkind und die Weihnachtsengerl, den Nikolaus und den Krampus, die schönen alten Weihnachtslieder, die Weihnachtskrippe usw. flächendeckend abzuschaffen, gelingt heute mühelos dank der widerwärtigen gesellschaftsverkrüppelnden, linksversifften, islamophilen, politisch-korrekten, a....kriecherischen Politikerriege!

    Der ISLAM gehört NICHT zu EUROPA! Warum machen wir an die Moslems eine Konzession nach der anderen, bis wir nicht mehr wissen, wer wir sind, wer wir einmal waren! Die Moslems lachen doch bloß über uns und unsere läppische charakterlose Willfährigkeit---zu Recht! Zur HÖLLE mit dem ISLAM in Europa!

    Eine Kindergärtnerin, die den ihr anvertrauten Kindern "Weihnachten erklärt", wird gefeuert! Das hätte man nicht einmal im 3. Reich gemacht! Julfest und Knecht Ruprecht haben sich auch damals nur im deutschen (protestantischen) Norden durchgesetzt, aber niemals bei uns im katholischen Süden und man sang zwar das schöne Lied "Hohe Nacht der klaren Sterne"---aber zuvor "Stille Nacht, Heilige Nacht". Heute dudelt stattdessen aus sämtlichen Lautsprechern wochenlang "Jingle bells"

  4. Ausgezeichneter KommentatorBob
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Dezember 2015 09:29

    Es ist überhaupt ein Zeichen der Zeit möglichst viel zu verbieten. Sei es die Kirche die EU oder die SPÖVP Grüninen mit den Neos. Wer nur ein bisschen Macht verspürt, muß diese beweisen, indem er dem Mitmenschen alles reglementiert. Für die meisten Reglementierer gilt das Gesetz aber nicht, sondern nur für die anderen.

  5. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Dezember 2015 11:47

    Ja, eine Generation von Weicheiern erzeugt wieder eine Generation von Weicheiern und so weiter, na und jetzt landen wir gerade bei der Selbstauflösung unserer Kultur und unserer Tradition.

    Das Geschäft mit der 'Toleranz' mit der Angst, etc. ist für mich nichts anderes als ein Diktat von außen. Was vertreten diese linken Weicheier ? Ja, richtig, die Feinde unserer Kultur. So lange, bis entweder der Hals ab ist oder alle hier die Heimat, die Kultur, unser Leben fertig verraten haben, wird ungefähr mit dem totalen Zusammenbruch unserer Finanzen, mit der totalen Abschaffung unseres Heeres, mit dem totalen Niedergang des Christentums bei uns, und mit dem Ende der 'Spaßgesellschaft', den Spaß haben dann nur noch die Vergewaltiger ...

  6. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Dezember 2015 08:55

    "Beim Barte des Propheten, nein, des Nikolaus'!"---diese scheibchenweise Demontage all der Traditionen, die seit Generationen die Kinderherzen höher schlagen ließen, muß endlich gestoppt werden! Der weiße Rauschebart gehört zum Nikolaus---lassen wir es nicht zu, daß er aus lauter knechtischer Devotheit vor den Moslems abrasiert wird!

  7. Ausgezeichneter KommentatorPumuckl
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Dezember 2015 09:31

    " Man wirft uns immer vor, daß wir die Gesellschaft verändern wollen,
    JAWOHL, WIR WOLLEN DIE GESELLSCHAFT VERÄNDERN. "

    Mit dieser beeindruckenden Aussage überschritt vor Jahrzehnten der junge Parlamentarier Heinz Fischer bei mir die Wahrnehmungsschwelle.

    DIESE ANGEKÜNDIGTE VERÄNDERUNG DER GESELLSCHAFT IST, DEN SICH DURCH
    ROTE UND GRÜNE PARTEIEN MANIFESTIERENDEN, IM HINTERGRUND WIRKENDEN
    KRÄFTEN, MIT ERSCHÜTTERNDER GRÜNDLICHKEIT GELUNGEN.

    Keine einziger Schritt dieser schleichenden Veränderung unserer Gesellschaft ist im Gehirn eines dieser rotgrünen Parteipolitiker entstanden.

    Weltliche und spirituelle Machthaber, bis hin zu den hohen Würdenträgern christlicher Kirchen, verkündigen gehorsam den geistigen Output latenter Denkfabriken.

    VERWEISEN NICHT IMMER ÖFTER, AUCH KATHOLISCHE GEISLICHE, IN IHREN PREDIGTEN AUF DIESE, BELIEBIG INTERPRETIERBARE, ERKLÄRUNG DER MENSCHENRECHTE.

    Haben Erklärung der Menschenrechte, Frankfurter Schule und Poppers Thesen von der offenen Gesellschaft auch für die christlichen Kirchen Evangelium und Bergpredigt abgelöst?

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorKnut
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    07. Dezember 2015 07:08

    Der Wandel der Zeit - wenn das so weiter geht ...

    Der Nikolaus der Zukunft ist dann wohl ein Mann mit schwarzem Vollbart in Frauenkleidern - unterwegs mit einer Lesbe, damit auch noch die Frauenquote eingehalten ist.

    Bei den hl. 3 Königen haben ich äußerste Bedenken. Den N.ger haben sie ja schon aus dem Programm gestrichen. Das Ganze wird aber aus Sicherheitsgründen ganz abgesagt werden müssen, da wir viel zu wenig Polizei haben um überall zu kontrollieren, ob da nicht in den wehenden Gewändern 3 Taliban mit Bombengürtel unterwegs sind.

    Heilige sC-heiße ...

  2. Ausgezeichneter KommentatorDer Realist
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    07. Dezember 2015 13:21

    Man darf die Kinder doch nicht überfordern, genauso wenig wie die Teilnehmer an AMS-Kompetenzchecks. Auch hohe kirchliche "Würdenträger" haben eher das Wohl unserer mohammedanischen Mitbürger im Sinn, als sich um die eigenen Schäfchen zu kümmern. Ein Besuch einer Moschee bringt so einem Herrn in der Kutte ja auch weit mehr positives Medienecho als das Einfordern jener Werte, auf denen die katholische Kirche aufgebaut ist. Die sogenannten "Brückenbauer" werden auch von denen geachtet, die mit der Kirche gemeinhin nichts am Hut haben.

    Jene, die stets um das Wohl der Kinder besorgt sind, haben sich bestimmt noch keine Gedanken gemacht, wie belastend es für Ein-bis zweijährige ist, um 6 Uhr au

alle Kommentare

  1. Sumsi (kein Partner)
    10. Dezember 2015 01:25

    Zu meinen Kindern ist sogar der Krampus gekommen bis ihn der Nikolaus vor die Tür gewiesen hat als es schlimm wurde. Stärkt mE das Vertrauen in die Macht des Guten..

  2. heartofstone (kein Partner)
    07. Dezember 2015 22:35

    Wenn den Mohammedaner es nicht passt, dass mohammedanische Kindergärten streng kontrolliert werden, dürfen sich die "Gläubigen" dieser faschistischen Ideologie gerne gen Saudi Arabien vertschüssen und auch gleich ihre integrationsunwilligen, kriminellen und arbeitslosen "Glaubensbrüderinnen" mitnehmen. Wir brauchen sie nämlich so dringend wie einen Pickel in der Kotritze im Land. Verstanden?

    BTW: Mohammed war ein Verbrecher. Und wer so einem genetischen Müll folgt, darf getrost als ebensolcher bezeichnet werden.

  3. Gasthörer (kein Partner)
    07. Dezember 2015 19:29

    "Europa ist nicht atheistisch, sondern imaginiert sich als Christus, der stirbt, um die Menschheit zu erlösen."

    PS.: Hätte uns der Blogmaster vor 20 Jahren nicht in die gottlose EU gelobt, hätten wir all die Probleme nicht, gegen die er nun zu kämpfen vorgibt.

  4. daLUPO (kein Partner)
    07. Dezember 2015 18:38

    Ja und zu guter Letzt müssen die Aktivisten Psychopax nehmen,

    weil ihre Seelen völlig verkommen sind.

    Angst beherrscht ihre Seelen und am Weihnachtsabend kommt man drauf, dass man Liebe nicht kaufen bzw inszenieren kann.

  5. F.V. (kein Partner)
    07. Dezember 2015 18:28

    JF 5. 12.

    Wieder Wichtiges..

    Schon 4,3 Billionen Euro „implizite“ Verbindlichkeiten

    Da 95 Prozent der Asylsuchenden nicht wieder in ihre Heimat zurückkehren wollten und 70 Prozent der Flüchtlinge nicht für den hiesigen Arbeitsmarkt qualifiziert seien, würde es sich um eine „Massenzuwanderung“ handeln, die seiner Meinung nach vor allem eine „in die deutschen Sozialsysteme“ sein wird, so Raffelhüschen.

    „Selbst bei einer Integration der Zuwanderer in den deutschen Arbeitsmarkt innerhalb von s e c h s Jahren belaufen sich die Zusatzkosten langfristig auf 900 Milliarden Euro. Sollte die Qualifizierung und Integration hingegen mehr Zeit benötigen, fallen die Kosten noch deutlich höher aus.“

  6. Neo-Druide343 (kein Partner)
    07. Dezember 2015 16:50

    Viele religiöse Vorstellungen sind überholt. Zum Beispiel wurde die Welt nicht “erschaffen”, sondern existiert von Natur aus (und seit ewig). Nach jetzigem Stand der Erkenntnis ist das Unbewusste göttlich. Ein Mensch sollte u. a. seine Willenskraft und Liebe vergrößern. Es ist wichtig, gesundheitsbewusst zu leben und sich unegoistisch zu verhalten. Es ist sinnvoll, viel Sport zu machen, berufliche und andere Herausforderungen zu meistern, immer mehr für den Naturschutz zu tun usw. Und dann sollte man Autosuggestion anwenden, Ereignisse (z. B. Träume) deuten und die Halbträume der Aufwachphase beeinflussen. Dies gehört zur ersten Stufe.

    • Neo-Druide343 (kein Partner)
      07. Dezember 2015 16:51

      Dann kommt die zweite Stufe, die dritte Stufe und so weiter. Autosuggestion und andere Techniken können nur Hilfsmittel sein; das Wesentliche ist das Wirken Gottes. Künstliche Bewusstseinsveränderung (z. B. Hypnose), luzides Träumen, Präkognition usw. sind gefährlich.

      Die Wissenschaft darf nicht alles erforschen. Es ist z. B. unter Umständen gefährlich, wenn ein Mensch erforscht, ob er einen freien Willen hat. Es ist denkbar, dass ein Mensch gerade durch die Erforschung der Beschaffenheit des Willens seinen freien Willen verliert. Zudem müssen die Gefahren der Technologie immer weiter verringert werden. Es ist z. B. falsch, Hochgeschwindigkeitszüge zu bauen. Es ist sinnvoll, Faktor-X-Technologien (z. B. 0,3-Liter-Einsitzer-Autos, Linsermethode gegen Krampfadern) zu fördern. Die Verkehrsprobleme werden wesentlich reduziert, wenn fast jeder Mensch mit einem Motorrad o. ä. fährt, anstatt mit einem Viersitzer-Auto. Man sollte in einer Region leben mit wenig Kälte und viel Sonne. Dies hat u. a. den Vorteil, dass man wegen der Sonne ca. 7 % weniger Nahrung benötigt. Es ist sinnvoll, in einem Mobilheim (Höhe ca. 3 m; Wandstärke ca. 4 cm; für zwei Personen 3 Räume) zu wohnen. Die vorgenannten Maßnahmen gehören zur ersten Stufe. Dann kommt die zweite Stufe, die dritte Stufe usw.

  7. McErdal (kein Partner)
    07. Dezember 2015 16:16

    Das fängt doch schon in der Familie an: Ein Vorleben der bzw. mit der Tradition...
    Die Meisten sind interessenlos. Das hängt ja auch damit zusammen, daß manche meinen, Berufstätigkeit und Familie (Mutterschaft) ließe sich unter einen Hut bringen - Irrtum entweder - oder - so sollte die Entscheidung lauten ....Irgend etwas leidet immer darunter - das sollte Jedem klar sein.......so viel Verstand sollte man von Allen einfordern können......

  8. Der Realist (kein Partner)
    07. Dezember 2015 13:21

    Man darf die Kinder doch nicht überfordern, genauso wenig wie die Teilnehmer an AMS-Kompetenzchecks. Auch hohe kirchliche "Würdenträger" haben eher das Wohl unserer mohammedanischen Mitbürger im Sinn, als sich um die eigenen Schäfchen zu kümmern. Ein Besuch einer Moschee bringt so einem Herrn in der Kutte ja auch weit mehr positives Medienecho als das Einfordern jener Werte, auf denen die katholische Kirche aufgebaut ist. Die sogenannten "Brückenbauer" werden auch von denen geachtet, die mit der Kirche gemeinhin nichts am Hut haben.

    Jene, die stets um das Wohl der Kinder besorgt sind, haben sich bestimmt noch keine Gedanken gemacht, wie belastend es für Ein-bis zweijährige ist, um 6 Uhr au

    • Der Realist (kein Partner)
      07. Dezember 2015 13:29

      ... aus dem Bett gezerrt zu werden um sie noch vor Arbeitsbeginn der Eltern plärrend in einem Kindergarten abzuliefern, den fehlenden Schlaf ungestört nachzuholen, ist in den meisten Kindergärten bestimmt nicht möglich, aber dafür kann man die Kinder schon frühzeitig ideologisch richtig erziehen.

  9. AppolloniO (kein Partner)
    07. Dezember 2015 11:35

    Die 10 Fragen des A. U. sind Unfug. Den im Gehorsam Vorauseilenden geht es doch um keinerlei Logik oder Begründung.
    Diese Abendland-Zerstörer wollen doch jetzt nur alles Gleichmachen (wie mit der Gemeinschaftsschule), stören sich allerdings keineswegs daran, dass das die jetzige Flüchtlingsgeneration total ablehnt und bei uns einen ähnlichen Gottesstaat errichten
    wollen vor dem zu fliehen sie uns jetzt einreden.

  10. Torres (kein Partner)
    07. Dezember 2015 10:17

    Es kommen sicher auch bald die Zeiten, in denen Märchen verboten oder zumindest politisch korrekt umgeschrieben werden. Der in meiner Kindheit etwa noch sehr populäre "Suppenkasper" ist ja auch schon verboten (oder zumindest verpönt), eben weil er Kindern Angst machen könnte.

    • Torres (kein Partner)
      07. Dezember 2015 10:20

      Ich meine natürlich den gesamten "Struwwelpeter" - Suppenkasper ist ja nur eine der Geschichten daraus.

  11. fewe (kein Partner)
    07. Dezember 2015 09:17

    Es ist eigentlich geradezu rassistisch, den Bart zu verbieten. Wissen doch heute die kleinen Kinder, dass die Männer mit BArt, die warmherzigen, netten Edelmenschen sind.

    Ernsthaft: Ja, es ist freilich schlecht für Kinder, wenn man sie zu sehr in Watte packt. Die werden sich dann im späteren Leben kaum behaupten können. Wenn jemand gleich Nervenzusammenbrüche bekommt, wenn ihm nicht jeder lieb um den Hals fällt, dann ist der ja nicht lebensfähig. Die Zuwanderer scheinen ja extreme Mimosen zu sein, wenn sie gleich zusammenbrechen, wenn sie irgendwo ein Kreuz sehen oder nicht alles so ist wie in ihrer Heimat.

    Entweder sie köpfen andere oder sie heulen den ganzen Tag wegen ihrer Traumata.

  12. Tik Tak (kein Partner)
    07. Dezember 2015 09:02

    Gegen den Nikolaus sind die p.c. Dümmlinge?

    Komisch, der war doch Türke?

    Und gegen lange Bärte sind die p.c. Dümmlinge auch?

    Komisch, dann müßten die doch auch die Hipster verbieten?

    Grün ist das neue Dumm.
    Rot ist das alte Dumm.
    Zusammen ergeben sie, wie in Wien, Braun.

    Das gibt es jetzt auch als Aufkleber.

    Wer Kinder hat, wird es wissen, beim zeitgenössischen Kasperltheater gibt es schon lange kein böses Krokodil, nur eines mit Zahnschmerzen.
    Und keinen Prügel mehr, nur den Besuch beim Zahnarzt,

  13. Knut (kein Partner)
    07. Dezember 2015 07:08

    Der Wandel der Zeit - wenn das so weiter geht ...

    Der Nikolaus der Zukunft ist dann wohl ein Mann mit schwarzem Vollbart in Frauenkleidern - unterwegs mit einer Lesbe, damit auch noch die Frauenquote eingehalten ist.

    Bei den hl. 3 Königen haben ich äußerste Bedenken. Den N.ger haben sie ja schon aus dem Programm gestrichen. Das Ganze wird aber aus Sicherheitsgründen ganz abgesagt werden müssen, da wir viel zu wenig Polizei haben um überall zu kontrollieren, ob da nicht in den wehenden Gewändern 3 Taliban mit Bombengürtel unterwegs sind.

    Heilige sC-heiße ...

    • fewe (kein Partner)
      07. Dezember 2015 16:11

      Ich denke, das ist schon viel mehr als lediglich ein Wandel der Zeit. Die wollen uns alles wegnehmen und hier eine neue Bevölkerung ansiedeln. Ziemlich unwirklich kommt mir das vor.

      Ich halte das für ein Schwerverbrechen, das durchaus auf dem Niveau der Nazis eingeordnet werden könnte. Sozusagen Endlösung für Österreich.

      So wie die Nazis scheinen sich aber alle Protagonisten ziemlich sicher zu sein, das heil zu überstehen. Das wäre in der Geschichte aber ziemlich einmalig.

  14. Riese35
    06. Dezember 2015 23:34

    >> " Ist etwa diese reine Kommerzfigur aus dem amerikanischen Kulturkreis weniger anstößig als eine christlich geprägte Figur aus der alpenländischen Tradition?"

    Aus dem amerikanischen Kulturkreis? Vielleicht aber aus einer italienischen Heldensage? Oder aus einem englischen Kochbuch?

  15. Ingrid Bittner
    06. Dezember 2015 18:52

    Und der sehenswerte Kommentar zum Thema auf Servus-TV:

    http://www.servustv.com/at/Medien/Der-Wegscheider31

  16. Ingrid Bittner
    06. Dezember 2015 17:18

    So und jetzt muss mir einmal wer erklären:
    GEGEN den Nikolaus ist man, weil er einen Bart hat - FÜR Halloween ist man, weil da entsetzliche furchtbare Geister mit angsteinflössenden Gesichtern und Gestalten und vor allen Dingen Bräuchen herumlaufen.
    Seit Jahren schreibe ich immer wieder Leserbriefe gegen Halloween und habe damit auch schon nette Gespräche gehabt, weil es ist schon erfreulich, wenn sich dann z. B. wer die Adresse heraussucht, anruft und bedankt, dass endlich einmal wer erklärt, was das Fest überhaupt bedeutet usw.... Aller Sch... der von Amerika kommt, wird übernommen und nicht hinterfragt, klar Halloween kommt ursprünglich schon aus Europa, aber mit einer völlig anderen Bedeutung.
    Wenn ich z. B WErbemails mit dem Hinweis auf HAlloween bekomme, antworte ich immer drauf und bedanke mich höflich, dass ich auf dieses Fest keinen Wert lege.
    Viele Hotels versuchen ja, auch zu Halloween die Zimmer mit irgendwelchen Zuckerln zu verkaufen- da schreibe ich immer zurück, danke nein Halloween existiert für mich nicht.
    Aber bei denen, die den Bartnikolaus bekämpfen ist Halloween offenbar selbstverständlich. Da hätten sie schon genug zu schreien gehabt, warum macht das keiner???

  17. Maria Kiel
    06. Dezember 2015 00:51

    wäre von Vorteil, wenn die lieben Kleinen sich rechtzeitig an Männer mit Bart gewöhnen.....
    Was aber die katholische Kirche im Bezug auf ihr ach so entgegenkommendes Verhalten gegenüber den Kulturbereicherern betrifft (sind das jetzt eigentlich bereits auch schon "unsere Brüder in Christo"?), muss ich leider ein wenig unnobel werden: der Fisch fangt bekanntlich vom Kopf her zu stinken an.
    P.S.-o.t.: http://www.krone.at/Welt/Expertin_Sind_in_einer_brenzligen_Situation-Fluechtlingskrise-Story-485482

  18. machmuss verschiebnix
    05. Dezember 2015 21:31

    Muß sich Conchita jetzt auch rasieren ? [pfft]

    • Brigitte Imb
      05. Dezember 2015 23:13

      Conchita hat doch den guten Bart, den toleranten.

    • Ingrid Bittner
      06. Dezember 2015 20:27

      Nein, muss er/sie nicht, das ist ja kein "normaler" männlicher Altersbart, sondern einer ausser der Norm, daher darf er bleiben, hahaha

  19. Doppeladler
    05. Dezember 2015 18:37

    Bedenklich stimmt dazu ein Bericht in der Presse (http://diepresse.com/home/panorama/wien/4881857/Allah-im-Kindergarten?_vl_backlink=/home/panorama/wien/index.do ), der enthüllt, was sich in islamischen Kindergärten der Bundeshauptstadt abspielt.

    Gäbe es im Islam einen Nikolo, würde dieser sicher dort in voller Montur und in Begleitung des Krampus auftreten. Es zeigt sich, wie unsere Supergutmenschen in vorausheilendem Gehorsam Traditionen und somit auch Werte über Bord werfen.

    • Undine
      05. Dezember 2015 18:50

      @Doppeladler

      Danke für den Hinweis!
      Naja, da wird die nächste islamistische TERROR-GENERATION herangezüchtet---auf UNSERE Kosten noch dazu! In Saudiarabien lacht man sich zutode über unsere DUMMHEIT!

    • Haider
      05. Dezember 2015 20:22

      © undine
      Ich male mir gerade geistig aus, wie ex-ÖVP-Justizministerin Bandion-Ortner als Cheerleaderin im Takt begeistert mithüpft und mitklatscht. (Nur zur Erinnerung: Das ist jene Allah-begnadete Politikerin, die uns kundtat, daß in Saudiarabien nicht jeden Freitag geköpft werde, was ihr als damalige Vizechefin des Wr. Abdullah-Zentrums offensichtlich wichtig war.) Die ÖVP steht nach wie vor zu ihrer Linie der Selbstzertrümmerung mit absoluter Konsequenz. Ich bin bei jeder Fernsehübertragung aus dem Parlament überrascht, daß die schwarzen Mandatarinnen immer noch nicht im Ganzkörperkondom erscheinen; lang wird meine Geduld wohl nicht mehr strapaziert werden.

    • Brigitte Imb
  20. Undine
    05. Dezember 2015 18:37

    Was für ein Hohn der eigenen Bevölkerung gegenüber ist doch diese übertriebene Rücksichtnahme auf die moslemischen Asylsuchenden und deren "traumatisierter" Jugendlichen! Ich frage mich nur, WOHER diese Bagage die ZAUNLATTEN und die STEINE nimmt---Zaunlatten pflegen bei uns nicht einfach umherzuliegen:

    MASSENSCHLÄGEREI in STEIRISCHER ASYLWERBER-UNTERKUNFT

    "Sie gingen teilweise mit Zaunlatten und Steinen aufeinander los. Kurz vor 23 Uhr erstattete ein Mitarbeiter der Flüchtlingsunterkunft eine Anzeige bei der Polizei und meldete, dass eine massive Auseinandersetzung zwischen den Bewohnern im Gange ist. Bei den Tätern handelt es sich um Afghanen mit verschiedenen Volkszugehörigkeiten."

    " Der überwiegende Anteil der traumatisierten Raufbolde waren minderjährige Asylwerber."

    https://www.unzensuriert.at/content/0019399-Massenschlaegerei-steirischer-Asylwerberunterkunft?utm_source=Unzensuriert-Infobrief&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Infobrief

    Und die Kosten für die medizinische Betreuung dieses rauflustigen Gesindels tragen wieder einmal wir! Die gehören in einen Zug verfrachtet und fortgeschafft!

    • Pennpatrik
      05. Dezember 2015 21:57

      Lt Hamann in der "Qualitätszeitung" Die Presse sind das Alles Lügen.
      Man kann diese Lügenpresse nicht oft genug aufblättern.
      "Eine halbe Wahrheit ist eine ganze Lüge".

  21. Weltenwanderer
    05. Dezember 2015 18:29

    Vielleicht sollte man den Kindern die Möglichkeit lassen ,sich selbst entscheiden zu lassen.Oder will man sie als Schablonen machen und auf das selbe Niveau bringen wie in den Gesamtschulen.
    Und Vorsicht, alles was man kritisiert , das sind dann wieder die schon bekannten Angstmacher

  22. socrates
    05. Dezember 2015 16:47

    San-Bernardino-Massaker: Ermittler gehen von Terrormotiv aus
    Peter Mühlbauer 05.12.2015
    War die in Saudi-Arabien aufgewachsene Pakistanerin Tashfeen Malik die treibende Kraft hinter dem Anschlag?
    FBI-Sprecher David Bowdich zufolge hatte sich die Pakistanerin Tashfeen Malik, die am Mittwoch zusammen mit ihrem Ehemann Seyd Farook auf einer Weihnachtsfeier in einer Behinderteneinrichtung im kalifornischen San Bernardino 14 Menschen tötete und 21 weitere verletzte, ein Facebook-Profil unter einem Tarnnamen angelegt, auf dem sie unmittelbar vor dem Massaker dem Terrorkalifen Abu Bakr al-Bagdadi einen Treueeid schwor. Dieses Profil wird vom FBI jetzt weiter untersucht.
    Die Macht versucht die eigenen Leute zu entwaffnen und importiert Killer. Das gibt viel Thrill für die Medien und ist gut für deren Geschäft.
    Eine Kollegin meinte gestern, daß alle Terroristen mit Kalaschnikow von Rußland kommen. Ich zeigte ihr, wo überall diese Waffe gebaut wird, besonders in den USA.

  23. socrates
    05. Dezember 2015 16:39

    O.T. Die syrische Sackgasse. ...... . Paul Schreyer
    Terror, Menschenrechte und Pipelines: Deutschland stolpert unter fadenscheinigen Gründen in den nächsten Krieg um Öl, Gas und Vorherrschaft.
    .http://www.heise.de/tp/artikel/46/46769/1.html
    Für die anderen gegen die eigenen Leute zu kämpfen sind die Deutschen jederzeit bereit.

  24. socrates
    05. Dezember 2015 16:29

    O.T. In F zittern die morschen Knochen der traditionellen Parteien. Morgen sind in einigen bedeutenden Regionen Wahlen. Sie, welche die französischen Werte, nach eigener Deutung, repräsentieren, fürchten die "VOX populi", die Stimme des Volkes, die Front National. Wie können Demokraten das Volk fürchten? In echten Demokratien wie Island und Schweiz gibt es das nicht, weil das Volk regiert. Also stimmt etwas nicht mit der repräsentativen Demokratie nicht!
    Die Umerziehung gelingt immer weniger, das Volk beginnt sich zu wehren. Beim Barte des Nikolo!

  25. Undine
    05. Dezember 2015 14:08

    A.U. schreibt:

    "Wenn man von Kindern alles fernhalten will, wovor sie sich fürchten könnten, warum dann überhaupt eine Nikolo-Feier?"

    Genau diese Leute aber, die dies fordern, sind es, die gar nichts daran finden, daß Kinder heutzutage stundenlang vor dem Fernseher sitzen und sich Krimis und andere Filme anschauen, die alles andere als "jugendfrei" sind. Genauso ist es mit dem Internet. Ich glaube, es gibt nichts mehr, was die Kinder von heute noch nicht an Grausamkeiten in den Medien gesehen hätten ---und davon schwer belastet werden.

    Weil die (linksgestrickte) Psychologie---die verdammten 68er!---begonnen hat, vor den MÄRCHEN, vor allem natürlich vor den deutschen Märchen der Brüder Grimm u.ä. zu warnen, weil sie so GRAUSAM seien: Ich habe als Kind alle Märchen verschlungen und mich bloß vor einem einzigen so gefürchtet, daß ich es nach ein paar Zeilen weggelegt habe--- das »Märchen von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen«

    Hingegen hat mich gar nicht erschreckt, daß die kleine Schwester der sechs oder sieben verwunschenen Brüder---ein Sonntagskind wie ich!---sich den kleinen Finger abhackte, um mit diesem als Schlüssel die Brüder aus der Gefangenschaft zu befreien. Mein Verständnis für diese Tat war groß, denn ich hätte auch alles getan, um meinen geliebten großen Bruder zu befreien!

    Daß mit dieser Tat Schmerzen und Blut und eine verstümmelte Hand einhergehen würden, kam mir gar nicht in den Sinn. Wahrscheinlich ist dem Schwesterchen der Finger wieder nachgewachsen!
    In einem Film sieht die Sache natürlich anders aus. Aber beim Lesen allein hinterläßt so eine Tat keine Spuren, darüber geht man als Kind einfach hinweg, weil die Phantasie nur das zuläßt, was man bereits gesehen hat.

    Hoffentlich können sich noch viele Kinder an unseren alten Märchen erfreuen---grausam hin-grausam her, am Ende siegt immer das Gute! Und das ist gut so.

  26. Undine
    05. Dezember 2015 13:33

    Weiter unten schreibt @Bob ganz richtig, daß in der NS-Zeit Weihnachten auch an der Front gefeiert wurde. Sogar die Feinde waren berührt---so kann man lesen---wenn die schönen deutschen Weihnachtslieder, die unsere Soldaten (mit schwerem Herzen und grenzenlosem Heimweh!) sangen, zu ihnen hinüber klangen.
    Am Hl. Abend brannte in fast jeder Familie in Ö und D eine Kerze auf dem Fensterbrett für die Soldaten in der Ferne---auch eine Tradition, aus dem Kummer geboren, die wir zuhause noch lange Jahre aufrecht hielten.

    In der NS-Zeit wurde deutsches/österreichisches Althergebrachtes sehr hochgehalten. Das, was wir jetzt erleben, die Demontage sämtlicher liebgewordener Traditionen---gerade um die Weihnachtszeit herum--- war eine Spezialität des Kommunismus, dem ja die meisten Sozis und v.a. die Grünen kompromißlos nacheifern.

    Die Eliminierung unserer schönen Traditionen wird von den LINKEN gerade deshalb so besonders eifrig betrieben, weil man einfach alles, was in der NS-Zeit Usus war und damals als gut empfunden worden war, ins exakte Gegenteil verkehren will.

    Der Sozialismus / Kommunismus gepaart mit der Sympathie der Linken am Islam und dem Gefallen am Zertrümmern von allem, was nur ein bißchen nach Tradition riecht, die den "vaterlandslosen Gesellen" rein gar nichts bedeutet, wütet mit Verve, um uns Traditionsbewußte zu verletzen---zum Vorteil für die uns wesensfremden und unerwünschten Moslems.

    Feiern wir unsere schönen Feste, solange es uns noch gestattet ist!

  27. A.K.
    05. Dezember 2015 13:15

    Zur Tagebuchnotiz „Beim Barte des Nikolos“ meint Dr. Unterberger: „...wenn einige katholische Aktivisten dem Nikolo nach dem Krampus nun auch den Bart wegnehmen. Die kirchlichen Kindergärten machen dabei den Vorreiter. Aber der Vorgang ist signifikanter, als man auf den ersten Blick denkt.“
    Dieser Vorgang ist tatsächlich signifikanter, geht es ja auch hier um Handlungen als Folge des ethischen Relativismus. Diese totalitäre „Staatsideologie des ethischen Relativismus“ diskriminiert alle, die an objektive Wahrheit glauben und verlangt - meist in Form der „Political Correctness“, daß man nicht einmal denken dürfe, daß es Richtig und Falsch gibt. Als ideologisches Kampfmittel dient die „Political Correctness“: an Stelle der Unterscheidung von „Richtig“/„Falsch“ legt sie fest, was „Korrekt“/„Unkorrekt“ ist.
    In einem Gespräch von Benedikt XVI mit dem Redakteur Peter Seewald über
    die Diktatur des Relativismus
    sagte Peter Seewald:
    „In Italien sind 80 Prozent der Einwohner katholisch getauft. In Portugal sind es 90 Prozent, in Polen ebenfalls 90 Prozent, im kleinen Malta 100 Prozent. In Deutschland gehören noch immer mehr als 60 Prozent der Bevölkerung den beiden christlichen Volkskirchen an, ein beträchtlicher weiterer Teil anderen christlichen Gemeinschaften. Die christlich-abendländische Kultur ist ohne Zweifel die Basis für den Erfolg und Wohlstand Europas - dennoch nimmt es heute eine Mehrheit hin, von einer Minderheit von Meinungsführern dominiert zu werden. Eine merkwürdige, wenn nicht sogar schizophrene Situation.“
    Einfache - und besonders gutwillige - Menschen – siehe oben "...einige katholische Aktivisten" - fallen nämlich leicht auf "political correctness" –Slogan hinein, angetrieben von ihren grundsätzlich guten Absichten, werden sie dann im Sinne des ethischen Relativismus geschickt manipuliert.

  28. Anonymer Feigling
    05. Dezember 2015 13:10

    Der einzige Mann mit Vollbart, vor dem ich mich fürchte, fickt(e) 8-jährige Mädchen, weibliche Tiere und Jungtiere beiderlei Geschlechts und tote Frauen, sofern noch nicht eingegraben.

    • H1Z
    • Pennpatrik
      05. Dezember 2015 22:02

      @H1Z
      Wer den Namen herschreibt, überWINTERt im Knast.

    • Anonymer Feigling
      05. Dezember 2015 22:10

      @H1Z

      Bemühen Sie eine Suchmaschine und suchen Sie nach Sexualpraktiken eines Religionsstifters und Kriegsherren mit Rauschebart und schon wird Ihnen ein Licht aufgehen.

      PS: Kennen Sie den Film "Was Sie schon immer über Sex wissen wollen" von Woody Allen?
      Da gibt es eine Episode über Sodomie. Ein Libanese muss dringend zurück in seine Heimat und gibt sein Schaf in die Obhut eines Anwalts. Und was passiert? Der Anwalt verliebt sich in das Schaf. Zuletzt geht er mit dem Schaf auf ein Hotelzimmer zwecks Schäferstündchen und wird prompt erwischt.

      Der Film ist schon alt und Woody Allen hat schon vor 43 (!) Jahren gewusst, worauf libanesische Muselmannen stehen.

  29. M.S.
    05. Dezember 2015 13:08

    Merkwürdig. Der Nikolaus und der Krampus sollen abgeschafft werden, weil sie mit ihren Verkleidungen die Kinderchen erschrecken könnten. Warum aber wird gegen den sinnentleerten Blödsinn Halloween, zu dem die in grauslichen Verkleidungen und Masken auftretenden Aktivisten kleine Kinder erschrecken, nichts unternommen.
    Merkwürdig ist auch, dass zum Beispiel eine Kindergartenpädagogin entlassen wird, weil sie den Kindern den Sinn des Weihnachtsfestes erklärte, aber jedes Jahr vor dem Rathaus ein riesiger Christbaum unter Beifall sämtlicher Medien aufgestellt, und bewundert wird.
    Merkwürdig ist auch, dass der ORF im Hauptabendprogramm eine Weihnachtssendung ausstrahlt, in der eine Reihe bekannter Stars mehr als zwei Stunden durchgehend die schönsten Weihnachtslieder zum Besten geben.
    Wie passt das zusammen? Was sagen unsere moslemischen Gäste dazu?

  30. Josef Maierhofer
    05. Dezember 2015 11:47

    Ja, eine Generation von Weicheiern erzeugt wieder eine Generation von Weicheiern und so weiter, na und jetzt landen wir gerade bei der Selbstauflösung unserer Kultur und unserer Tradition.

    Das Geschäft mit der 'Toleranz' mit der Angst, etc. ist für mich nichts anderes als ein Diktat von außen. Was vertreten diese linken Weicheier ? Ja, richtig, die Feinde unserer Kultur. So lange, bis entweder der Hals ab ist oder alle hier die Heimat, die Kultur, unser Leben fertig verraten haben, wird ungefähr mit dem totalen Zusammenbruch unserer Finanzen, mit der totalen Abschaffung unseres Heeres, mit dem totalen Niedergang des Christentums bei uns, und mit dem Ende der 'Spaßgesellschaft', den Spaß haben dann nur noch die Vergewaltiger ...

  31. Undine
    05. Dezember 2015 10:41

    Was nicht einmal in der NS-Zeit gelungen wäre, nämlich das Christkind und die Weihnachtsengerl, den Nikolaus und den Krampus, die schönen alten Weihnachtslieder, die Weihnachtskrippe usw. flächendeckend abzuschaffen, gelingt heute mühelos dank der widerwärtigen gesellschaftsverkrüppelnden, linksversifften, islamophilen, politisch-korrekten, a....kriecherischen Politikerriege!

    Der ISLAM gehört NICHT zu EUROPA! Warum machen wir an die Moslems eine Konzession nach der anderen, bis wir nicht mehr wissen, wer wir sind, wer wir einmal waren! Die Moslems lachen doch bloß über uns und unsere läppische charakterlose Willfährigkeit---zu Recht! Zur HÖLLE mit dem ISLAM in Europa!

    Eine Kindergärtnerin, die den ihr anvertrauten Kindern "Weihnachten erklärt", wird gefeuert! Das hätte man nicht einmal im 3. Reich gemacht! Julfest und Knecht Ruprecht haben sich auch damals nur im deutschen (protestantischen) Norden durchgesetzt, aber niemals bei uns im katholischen Süden und man sang zwar das schöne Lied "Hohe Nacht der klaren Sterne"---aber zuvor "Stille Nacht, Heilige Nacht". Heute dudelt stattdessen aus sämtlichen Lautsprechern wochenlang "Jingle bells"

    • Pennpatrik
      05. Dezember 2015 10:51

      Die SPÖVP sind die neuen Nazis.

    • Bob
      05. Dezember 2015 11:38

      Sogar in der Nazizeit wurde Weihnachten gefeiert. Auch in den Kriegsjahren wurde an der Front Weihnacht gefeiert.

    • Vayav Indrasca
      05. Dezember 2015 18:53

      Liebe Undine, Sie wissen aber schon, dass der Weihnachtsbaum aus dem "protestantischen Norden" kommt? Höre ich da etwa Vorurteile heraus?

    • Undine
      05. Dezember 2015 20:26

      @Vayav Indrasca

      Oh nein, lieber @Vayav Indrasca, ganz und gar nicht! Ich sympathisierte immer schon mit dem Protestantismus. Ich dachte bei meinem Kommentar eher an die enge Verbindung der norddeutschen mit den skandinavischen Bräuchen---also eigentlich den germanischen Traditionen.
      Aber Sie haben völlig recht: Der erste Weihnachtsbaum stand---so ist es überliefert---in Bremen, gefolgt von Straßburg, einer einst deutschen Stadt.

      Ich besitze noch aus meiner Kindheit das Buch "Im engsten Ringe"- Weg in die Weihnachtszeit von Hertha OHLING, 1940. Das ist eine Sammlung von wunderbaren nordischen Geschichten, Gedichten, Liedern und Bastelvorschlägen um die Weihnachtszeit herum. Deshalb bin ich auch von kleinauf vertraut mit dem "Goldenen Rössl" und dem "Schimmelreiter", mit "Knecht Ruprecht" und dem "Weihnachtshähnchen" etc.
      Jeden Advent nehme ich es zur Hand und versetze mich in meine ---trotz Krieges!--- wunderbare Kindheit und in den unbeschreiblichen Zauber, mit dem mich Weihnachten immer eingesponnen hat. Mein zweiter Schatz ist das Kinderbuch "Christkinds Erdenfahrt", 1926.

      Deshalb sollten wir auch nie vergessen: Der erste Christbaum stand in Bremen, das schönste und innigste Weihnachtslied, nämlich "Stille Nacht, Heilige Nacht" stammt aus dem kleinen Oberndorf bei Salzburg. BEIDES, Christbaum und "Stille Nach" ging um die ganze Welt---das darf nicht dem ISLAM GEOPFERT werden!

    • Sensenmann
      06. Dezember 2015 22:22

      Diese "Umwerter aller Werte" sind von allen Göttern verlassen Und wen die Götter verderben wollen, den schlagen sie mit Blindheit...

      Diese christliche Kirche hat doch längst alle Legitimation verloren. Religion soll - wenn sie überhaupt einen Nutzen hat - die Sitten der Menschen verfeinern, ihrer Erbauung dienen und der Gemeinschaft als Schild gegen die Einflüsse des Fremden und als Schwert zur Abwehr der Feinde dienen, indem sie die moralsiche Rechtfertigung dafür liefert. Eine gute Religion schützt ihre Gemeinschaft über die Stürme der Zeiten fort.

      Ja, das waren noch Zeiten als bei Gefahr durch Mauren oder Kuruzzen der Erzbischof sich das Kettenhemd überwarf, die Keule (denn er durfte kein Blut vergießen, deshalb wurden die Feinde standesgemäß gekeult) hinter dem Sakristeischrank hervorholte, sich den Rappen zwischen die Beine klemmte und zur höheren Ehre Gottes ein paar Schädel irgendwelcher Mohammedaner einschlug.
      Da hatte Religion noch einen Sinn.

      Heute hingegen lieben die eklen Pfaffen ihre Feinde mehr als ihre eigene Herde und geben ganz Hand in Hand mit dem Marxismus alle Tradition in den Wind, als ginge sie die Kultur des Abendlandes nichtmal peripher etwas an.
      Sie machen bei dem Trommelfeuer aus allen Flaggschiffen der Lügenpresse mit, die uns täglich erklären, sowas wie eine "deutsche" Kultur gäbe es gar nicht, das was wir Tradition nennen sei völlig beliebig und daher ohnedies kein Wert an sich. Der Dialüg mit dem Islam ist ihnen höchster Genuss.

      Und sind dann ganz erstaunt, wenn ihnen die Schäfchen weglaufen und das herumgechriste keinen Hund mehr hinter dem Ofen hervorlockt.
      Weil es uns geradewegs in den Untergang führt, wird es praktiziert, wie es eben derzeit praktiziert wird.

      Nun gut, ich bin kein Christ, muss deshalb nicht die andere Wange hinhalten, wenn man mich auf die eine schlägt und mein Gott erlaubt mir, meine Feinde auch Feinde zu nennen und wenn not-wendig auch totzuschlagen. Ja es ist ihm wohlgefällig, wie man in den alten Schriften lesen kann...

      Nebenbei kann ich Ihren Hang zum Protestantismus nicht teilen, denn diese Pfaffen sind noch ekliger, noch volkszerstörerischer, noch linker als die katholischen. Ist aber nur meine subjektive Meinung als Nicht-Christ.

      Die schönen Traditionen im Familienkreis werden mir diese Gestalten aber nicht nehmen können, denn wer das schöne Gefühl mit den Kindern zusammen um den Adventkanz zu sitzen und schöne Geschichten vorzulesen und Lieder zu singen nicht kennt, der hat nicht nur kein Gefühl, der hat keine Seele. Zumindest keine menschliche.

    • Freidenker (kein Partner)
      07. Dezember 2015 09:37

      @Sensenmann:

      Ihre Darstellung dieses heuchlerischen, verlogenen Protestantenvereines ist in jeder Hinsicht richtig. *******.)

    • F.V. (kein Partner)
      07. Dezember 2015 11:46

      Undine und Vayav Indrasca,

      beim Barte des Nikolaus oder Propheten ... ist mir schon langweilig, aber die Bemerkung, daß der „Christbaum“ aus dem „protestantischen“ Norden käme, mir eine Korrektur wert. Mit dem „Protestantismus“ hat er nämlich rein gar nichts zu tun. Er ist sozusagen mythische Erinnerung an die bzw. Symbol der Weltachse, wie ja auch Weihnachten nicht zufällig in der Nähe der Wintersonnenwende liegt.

      Nur hier – im Norden - war überhaupt Anlaß gegeben, Irdisches und Himmlisches im Einklang zu glauben und somit dem Glauben eine anschauliche Wirklichkeit zu verschaffen.

      Denn kreiste nicht sogar der Lichtspender Sonne selbst nahe dem Horizont und bewies dadurch den Seinsbund mit dem - Erdenkreis, daß er ein halbes Jahr lang unter diesen Erdhorizont einging? Nirgends berührten sich Himmels- und Erdkreis enger und auffälliger.

      Entscheidender noch: das Kreisen des Himmels war mit dem der Erde eins, so daß es hier müßig war zu fragen, ob der Himmel oder die Erde kreiste. Einzig wichtig war die Wahrnehmung daß Eines unentwegt ruhte, daß sich alles um dieses Eine drehte, den Pol- oder Nordstern. Es gehört daher zu den größten Schöpfungsgedanken unserer Erde, daß dieser Nordmensch im Geiste eine Achse ersann, die vom Nordstern zu seinem Standort und weiter durch die Erde verlief und somit Himmel und Erde unwandelbar vereinte. Diese Weltachse wurde zum höchsten aufrichtenden Gedanken des Urmenschen, und auf Erden gab hernach nie einen gleich heilsamen.

      Symbole für diesen heiligen Gedanken sind u. a.: das Szepter des Herrschers, die heilige Lanze, die skandinavischen Stabkirchen (in denen die vertikale Stele keinerlei statische Funktion hat), alle Arten von Lebensbäumen, usw. – und natürlich auch der Christbaum.

      Wie sich diese Idee in der Architektur niederschlug, was es damit also auf sich hat, schrieb ich in einem Reisebericht an meine Freunde:

      Besonders eindrucksvoll war die Altstadt von Porec. Vom riesigen, natürlichen Hafenbecken, das von den vorgelagerten Inseln und einigen Schutzdämmen gebildet wurde, gingen wir in die Altstadt zum Bischofsdom. Die Straßen sind südlich eng und schattig. Die Hauptstraße in Ost-West-Richtung heißt hier Decumana.

      Dieser Name kommt von der, von den römischen Haruspices vorgenommenen, Orientierung des Castrums(1): die - bedeutungsvollere - Nord-Süd-Achse ist der Cardo, Symbol für die Himmelsachse und Achse des Umschwunges des Kosmos. Die nachgeordnete, und somit auch im Namen als zweitrangig gekennzeichnete, Ost-West-Achse ist die Decumana. Ihr Name leitet sich vom lateinischen decem – zehn - ab und spielt dabei auf das entsprechende lateinische Zahlenzeichen - ein X - an, das erst dadurch zum Zeichen für die Zehn wird, indem der Querbalken als zweiter Strich es zum großen X - für decem/die Zehn – macht(2). Es freute mich hier ein lebendiges Beispiel dieser alten Symbolik vorzufinden, das sich dem Eingeweihten als verborgenes Geheimnis der Orientierung im Namen Hauptachsen der Altstadt offenbarte.

      Der ganze Dom-Komplex mit dem Bischofspalast und Baptisterium wird z.Zt. als UNESCO-Weltkulturerbe restauriert. Der Dom geht auf das 3. Jahrhundert n. Chr. zurück und ist eine Hallen-Basilika, deren Hauptschiff von antiken Säulen getragen wird. Der neue Kirchenboden liegt über dem alten - z.T. noch als römisches Mosaik erhalten -, und er ist an manchen Stellen auch noch sichtbar. Besonders interessant war die Apsis. Hier ist im Halbrund nicht - wie oft in byzantinischen Kirchen - der Schöpfer-Gott, der Pantokrator, mit dem Radkreuz (auch dieses kommt aus paläolithischer, nördliche Überlieferung! (3)), quasi seinem "Heiligenschein", sondern die Gottesmutter MARIA mit dem JESUS-Kind als zentrales Bildnis dargestellt. Ihre auch größenmäßige Hervorhebung aus dem Kreis der Heiligen und des Kirchenstifters und selbst gegenüber dem Gottessohn und JESUS-Kind auf ihrem Arm, zeigt u. A. nach weniger an, daß es sich hier um eine "Marienkirche" (wie der Führer uns sagte), sondern um den Beleg einer ungebrochenen Überlieferung handelte, wie sie Otfried EBERZ (in seinem Werk: „SOPHIA und LOGOS - Philosophie der Wiederherstellung“) dargestellt hat. Das Motiv, MARIA mit dem Kind, hat übrigens seine Entsprechung in ägyptischen Vorbildern von ISIS mit OSIRIS bzw. dem Horusknaben (4). Es ist dies also ein Archetyp religiöser Darstellung, der auch noch weit über die ägyptische Tradition zurückreicht und damit zum Symbol einer kontinuierlichen religiösen Tradition wird. Da in der Tradition, vor allem in der religiösen Darstellung, die Größe einer Figur immer auch ihren Rang repräsentiert, ist hier MARIA nicht nur als menschliche "Muttergottes" gemeint, sondern – offensichtlich, wie es älteren Traditionen entsprach - als Göttin selbst.

      Leopold ZIEGLER, der große Religionsphilosoph zeigte in seinem Werk „Überlieferungen“, daß der Mythos heilige Geschichte ist, Geschichte in Form des Vaters, der Mutter und des Sohnes. Trotz der Vielfalt der Formen dieser Erzählungen, sind sie im Kern immer gleich. „Immer ist da, zuerst und zuwichtigst, das urvordenklich vorweltliche Sein des Heilsbringers, seine Prä-Existenz, will sagen seine Gegenwart jenseits der Raumzeitstetigkeit, die für uns die Wirklichkeit ausmacht. Da ist, zweitens, seine unbefleckte Empfängnis im Schoße der jungfräulichen Mutter und Gottesgebärerin, häufig die Buhlin und Geliebte des eigenen Sohnes, dem sie sogar in die Unterwelt nachfolgt. Da ist, drittens, die leibliche Vaterlosigkeit des Sohnes. Da ist, viertens, die feierliche Vorankündigung. Da ist, fünftens, die Aussetzung des vaterlosen Kindes in einer Wiege, einer Kiste oder einem Korbe, seine tückische Verfolgung seitens der herrschenden Gewalten des jeweiligen Gegenreiches und seine wunderbare Rettung. Da ist, sechstens, der Sieg über den alten Chaos-Dämon, die bestandene „Versuchung“. Da ist, siebentens, und letztens, der Schicksalsumschwung auf der Höhe des Lebens, die Auslieferung an die Widersacher, die Folterung oder „Bohrung“ an das Marterholz mit dem Vollzug der stellvertretenden Selbstopferung. Anschließend an die Toten- und Höllenfahrt, die Umgeburt und Auferstehung, der Amtsantritt der Weltherrschaft genau von derselben Region her, in die der Herr und Heiland nach Vollendung seiner siebenten Station eingeht.“ (5)

      An anderer Stelle(6) weist ZIEGLER auf das Reich der Urwassertiefe, ja der Großen Mutter noch diesseits jeder Weltentstehung oder Weltschöpfung als unvermeidlich hin.

      „Auf die dogmatischen Verlegenheiten will ich hier nicht eingehen, die der Kirche dadurch erwachsen, daß sie dasselbe Pneuma, ... zu personifizieren und an die Stelle der "Mutter" in ihre trinitarische Formel aufzunehmen strebt. Genug, daß dieser Versuch bis heute nicht recht geglückt ist und es eigentlich immer nur zu einer halben Personifikation gebracht hat, ja daß das von der Kirche zugelassene Symbol des Pneuma, die Taube, wie mit einem ausgestreckten Finger gleichfalls auf die Wesenheit der Großen Mutter zeigt und deutet - die Taube, das heilige Wappentier der kyprischen APHRODITE und schaumgeborenen Herrin der Urgewässer!“ ....

      „Die dritte Person des Apostolikums, ich möchte es nochmals wiederholen, entspricht ... als die ruha elohim, grundsätzlich der "Mutter", und reicht als Urwassertiefe und Urweisheit, als TIÂMAT, TEHOM, HAGIA SOPHIA, offenbar in älteste Schichten des Gottbewußtsein hinab. Sie wird in doppelter Gestalt, sei es als Himmelsjungfrau und Gottesgebärerin MARIA, sei es als die Mutter-Kirche, mit ihren kultisch-sakramentalen Weihekräften ins Dogma verpflanzt. Und wenn wir bei AUGUSTIN etwa die Worte lesen: `Lasset uns lieben Gott unseren Herrn, lasset uns lieben seine Kirche: jenen als unseren Vater, diese als unsere Mutter´ - so blitzt noch ihm ein Erinnerungsfunke auf an das Weltelternpaar urtümlicher Vergangenheit.“ (7)

      (1) Die Bestimmung der richtigen Lage einer neuen Siedlung oder eines Militärlagers usw., war eine heilige Handlung, von der Wohl und Wehe abhingen, und daher eine sakrale Aufgabe der Priester. Die „heilige“ Richtung ist die Nordrichtung und der „gute Quadrant“ beim Werfen der Knöchelchen, jener in der nordöstlichen Ecke. Wir sprechen heute noch, wenn wir uns orientieren vom „Ein-Norden“; dieser Prozeß ist uns so selbstverständlich, daß wir ihn gar nicht mehr bewußt wahrnehmen.

      (2) Siehe Staatsbriefe Nr. 10 und 11-1999: "Orientierung als europäisches Kontinuum", in diesem Artikel wird der Ursprung der Orientierung generell als eine archetypische und religiöse Handlung dargestellt und als eine spezifische Eigenschaft des Europäers seit dem Paläolithikum entdeckt.

      (3) Siehe vorige Fußnote. Das Radkreuz ist universelles Welt- und Kosmos-Symbol, in dem die beiden - symmetrischen - Kreuzesbalken den Cardo (die Weltachse und Nordrichtung) und die Decumana darstellen. Der Kreis als ideale geometrische Figur ist Symbol für das All aber auch dem Umschwung aller Dinge um die ruhende Welt-Achse, den Cardo. Erschaut wurde dies im Norden Europas, dem einzigen, ausgezeichneten Platz auf der ganzen Erde, von dem aus der Polarstern als e i n z i g e r Fixpunkt erblicken werden kann. Die - gedachte - Linie vom Nordstern zum Standpunkt des Beobachters führte zu jener größten geistigen Leistung, der Konzeption der ruhenden Achse, um die der Umschwung des Alls augenscheinlich täglich wiederkehrend stattfand. In diesem höchsten Symbol drückt sich auch der Schöpfer und Beherrscher, der Gesetzgeber über alle Dinge aus. Aus diesem Grund ist eben in den byzantinischen Kirchen das Symbol des Schöpfergottes und das Radkreuz (das nicht nur "Heiligenschein" ist) genau an der Stelle, wo es ist: in der nach Osten - dem neuen Orientierungspunkt, von dem das Heil in seiner christlichen Umformung kommt - ausgerichteten Apsis.

      (4) Siehe Katalog der Ausstellung auf der Schallaburg über frühchristliche Kunst in Ägypten. In dem oben erwähnten Artikel haben wir die Beispiele und ungebrochene Kontinuität in der Darstellung der ägyptischen Göttin ISIS mit dem HORUS-Knaben/OSIRIS mit der späteren "Maria lactans" beschrieben.

      (5) Zitiert nach F. ROMIG, Die Rechte der Nation, S. 67.

      (6) LEOPOLD ZIEGLER, Überlieferungen; S.377

      (7) S. 415

      Die Kommune möge mir verzeihen, daß ich sie mit ihr Unverständlichem langweile. Es ist sozusagen nur für ein paar Wenige gedacht.

    • Freidenker (kein Partner)
      07. Dezember 2015 17:03

      @F.V.:
      Der Weinhnachtsbaum hat ja wie viele andere Bräuche überhaupt nichts mit dem gesamten Christentum und schon gar nichts mit der evangelischen Kirche zu tun, sondern stammt aus dem vorchristlichen, jahrtausendealten Heidentum Europas.

      Das seinerzeit hier fußfassende Christentum hat ua zur "Weih-nacht" diesen alten Volksbrauch dazu benützt, um die Heiden leichter von ihrer polytheistischen Naturreligion abzubringen und an den Monotheismus heranzuführen. Das ist übrigens schon aus der Tatsache zu ersehen, dass im Christentum nicht die Natur, sondern ein Mensch im Mittelpunkt zu stehen hat.

    • Undine
      07. Dezember 2015 19:27

      @Sensenmann

      Meine Sympathie für die Protestanten stammt noch aus früheren Zeiten. Sowohl die Vertreter der HEUTIGEN Kirche---kath. und evang.---als auch die ganze Ausrichtung nach links ist mir widerwärtig.

      @F.V.

      Danke für Ihre ausführliche Replik! Aber da liegt ein kleines Mißverständnis vor---meine Erwähnung des ersten Weihnachtsbaumes bezieht sich auf eine ZUNFT-CHRONIK von BREMEN aus dem Jahr 1570!

      Darin wird von einem kleinen TANNENBAUM berichtet, der mit Äpfeln, Nüssen, Datteln, Brezeln und Papierblumen geschmückt und im ZUNFTHAUS aufgestellt wurde. Die Kinder der Zunftgenossen durften ihn zu Weihnachten "abschütteln", also seine Leckereien aufessen.

  32. Pumuckl
    05. Dezember 2015 09:31

    " Man wirft uns immer vor, daß wir die Gesellschaft verändern wollen,
    JAWOHL, WIR WOLLEN DIE GESELLSCHAFT VERÄNDERN. "

    Mit dieser beeindruckenden Aussage überschritt vor Jahrzehnten der junge Parlamentarier Heinz Fischer bei mir die Wahrnehmungsschwelle.

    DIESE ANGEKÜNDIGTE VERÄNDERUNG DER GESELLSCHAFT IST, DEN SICH DURCH
    ROTE UND GRÜNE PARTEIEN MANIFESTIERENDEN, IM HINTERGRUND WIRKENDEN
    KRÄFTEN, MIT ERSCHÜTTERNDER GRÜNDLICHKEIT GELUNGEN.

    Keine einziger Schritt dieser schleichenden Veränderung unserer Gesellschaft ist im Gehirn eines dieser rotgrünen Parteipolitiker entstanden.

    Weltliche und spirituelle Machthaber, bis hin zu den hohen Würdenträgern christlicher Kirchen, verkündigen gehorsam den geistigen Output latenter Denkfabriken.

    VERWEISEN NICHT IMMER ÖFTER, AUCH KATHOLISCHE GEISLICHE, IN IHREN PREDIGTEN AUF DIESE, BELIEBIG INTERPRETIERBARE, ERKLÄRUNG DER MENSCHENRECHTE.

    Haben Erklärung der Menschenrechte, Frankfurter Schule und Poppers Thesen von der offenen Gesellschaft auch für die christlichen Kirchen Evangelium und Bergpredigt abgelöst?

    • M.S.
      05. Dezember 2015 13:15

      @Pumuckl

      Ja!In letzter Zeit hört man auch in kirchlichen Kreisen immer öfter von "Werten" und immer weniger von "Geboten"

    • pro veritate (kein Partner)
      07. Dezember 2015 09:00

      Seit Vaticanum II habe sich auch große Teile Kirche in Richtung Relativismus entwickelt, denn einige der Beschlüsse dieses Konzils waren derart mehrdeutig formuliert, dass man sie später beliebig interpretieren konnte. Und der Niedergang unserer Gesellschaft hängt wesentlich auch damit zusammen. In letzter Konsequenz bedeutet Relativismus aber Nihilismus, und dieses "Vakuum" wird aller Voraussicht nach von anderen "Werten" ausgefüllt werden. Deren praktische Auswirkungen werden aber alles andere als erfreulich sein. -
      Innerhalb der Kirche werden Priester und Gläubige, die tatsächlich noch an Prinzipien festhalten, oftmals verfolgt und mit sattsam bekannten Bezeichnungen der Lächerlichkeit preisgegeben. Es spielt sich im Grunde dieselbe Dramatik ab als auf weltlichem Gebiet, nur eben auf einer anderen Ebene. - Der wahre Grund für den Rücktritt des letzten Papstes - ein unerhörtes Novum - ist letztlich in dieser inneren Spaltung zu suchen!
      Wir hätten natürlich bei intakten Verhältnissen innerhalb der Kirche auch keine "heile Welt", aber die "revolutionären" Vorgänge im "Schiff Petri" befeuern seit Jahrzehnten den moralischen, politischen, rechtsstaatlichen, wirtschaftlichen und letztlich auch physischen Niedergang der Welt.
      Revolution bedeutet Konspiration bzw. Vertuschung der wahren Absichten und Zustände und in letzter Folge Krieg und Zerstörung!

  33. Bob
    05. Dezember 2015 09:29

    Es ist überhaupt ein Zeichen der Zeit möglichst viel zu verbieten. Sei es die Kirche die EU oder die SPÖVP Grüninen mit den Neos. Wer nur ein bisschen Macht verspürt, muß diese beweisen, indem er dem Mitmenschen alles reglementiert. Für die meisten Reglementierer gilt das Gesetz aber nicht, sondern nur für die anderen.

  34. Undine
    05. Dezember 2015 08:55

    "Beim Barte des Propheten, nein, des Nikolaus'!"---diese scheibchenweise Demontage all der Traditionen, die seit Generationen die Kinderherzen höher schlagen ließen, muß endlich gestoppt werden! Der weiße Rauschebart gehört zum Nikolaus---lassen wir es nicht zu, daß er aus lauter knechtischer Devotheit vor den Moslems abrasiert wird!

  35. Politicus1
    05. Dezember 2015 08:27

    Bitte an Dr. A.U.:
    Quelle?

  36. teifl eini!
    05. Dezember 2015 08:17

    Es wäre wirklich zum lachen, wenn es nicht so traurig wäre! Zufällig war gestern etwas Ähnliches Thema unter Kolleginnen:

    - In der neu aufgelegten Biene Maja-Staffel gibt es keine böse Spinne Thekla mehr
    - die Maja musste schlanker werden usw.

    Im Übrigen ist es bereits schon so, dass alte Märchen nicht mehr tradiert werden dürfen, weil zu brutal, zu machoid, zu wenig schwul usw.

    Kinder dürfen, ja müssen auch Kontakt mit dem Bösen haben. Wie soll sich sonst ein Rechts- bzw. Unrechtsbewusstsein entwickeln? Solche Archetypen wie der Krampus oder der böse Wolf eignen sich wunderbar dafür. Der gute Robin Hood dagegen nicht.

    Ich kenne ein paar Mütter, die zu viele psychologische Ratgeber gelesen oder gar Psychologie studiert haben. Um es kurz zu machen: es ist nicht zum Anschauen! Mir tun die Kinder leid. Was sie mitnehmen müssen, ist wirklich weit weg von jedem Hausverstand, jeder Logik und Realität. Zum Glück bietet das Leben diesbezüglich auch Erheiterndes, nämlich wenn am Kindergeburtstag die zum Teil rund um die Uhr durchgegenderten Buben zu den Matchbox-Autos stürzen, während die Mädchen lieber Rollenspiele machen; mit oder ohne Puppen. Dann schau ich mir die Emanzenmütter ganz genau an und grinse seeeehr breit.

  37. simplicissimus
    05. Dezember 2015 05:56

    Keine Sorge, alles was Herr Unterberger hier von 1 bis 10 hinterfragt, wird auch nach und nach verboten werden, angefangen mit Kasperls Hexe und der Mitra.
    Das einzige, was ganz sicher nicht verboten wird, ist der Salafistenbart. Im Gegenteil, es wird in absehbarer Zeit verboten sein KEINEN zu tragen.





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