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Der Zerfall der EU wird immer schneller

Lesezeit: 4:00

Gleich mehrere Sprengladungen haben binnen weniger Stunden das ohnedies schon marode Gebäude der EU weiter beschädigt. Die Wahrscheinlichkeit eines Zerfalls der Union ist stark gewachsen. Das wäre in Hinblick auf den Binnenmarkt und dessen große wirtschaftliche Bedeutung schlimm, in Hinblick auf viele andere Themen nicht.

Die Sprengladungen im Einzelnen:

  1. Der Sturz der portugiesischen Regierung durch eine Volksfront aus drei Linksparteien bedeutet vor allem in der Eurokrise Schlimmes. Denn die bisherige Regierung hat das Land mit sehr gutem Erfolg und sehr konsequentem Sparen weitgehend aus der Krise herausmanövriert. Jetzt kommt offensichtlich wieder eine Regierung der leichtfertigen Hand wohlfahrtsstaatlichen Geldausgebens, bevor sich das Land noch richtig erholt hat.
  2. Gleichzeitig geht es nach ein paar Monaten Ruhe in Griechenland wieder los: Die Regierung will sich in bekannter Manier um die Umsetzung vereinbarter Regeln drücken. Diesmal geht es um die Sanierung der griechischen Banken. Diese sitzen auf vielen faulen Immobilienkrediten: Griechen haben sich Wohnungen oder Häuser gekauft, zahlen aber die Hypotheken nicht (mehr). Jetzt müssten diese Wohnungen gepfändet und verkauft werden, sonst krachen die Banken. Aber das will die Regierung aus Rücksicht auf die Wohnungsbesitzer nicht zulassen. Die Troika hat daraufhin einmal die nächsten Gelder zurückgehalten.
  3. Zu Griechenland und Portugal droht noch aus einem dritten Land Unheil für den Euro-Raum. Denn auch in Spanien, wo in Kürze ebenfalls gewählt werden wird, könnte es ähnlich kommen, könnte also eine sparwillige Regierung durch Big Spender abgelöst werden.
  4. Jedoch könnten sich alle drei Länder verrechnet haben: Seit in Deutschland als indirekte Folge der Migranteninvasion Wolfgang Schäuble stärker als Angela Merkel geworden ist, wird Deutschland nicht mehr so leicht wie früher in die Knie gehen. Daher ist sehr fraglich: ob sich die anderen Euro-Länder all das gefallen lassen, was da aus diesen drei Ländern droht.
  5. Dazu kommt eine neue EU-Blamage bei der Asylanten-Invasion. Der große Balkangipfel der EU vor zwei Wochen zeitigt jetzt verheerende Folgen: Er führt statt zu der von vielen Europäern dringend erhofften Reduktion der ungerufenen Immigration zu einer weiteren Steigerung. Denn durch die beim Gipfel beschlossene Einrichtung von Registrierungszentren entlang der ganzen Route und durch die immer bessere Organisation des Eisenbahntransports wurde die Migration leichter und einfacher gemacht. Das lockt automatisch noch mehr Immigranten an. Die von den Fernsehanstalten immer effektvoll gezeigten Fußmärsche finden nur noch bei der Überquerung von Grenzen statt, sonst geht es flott mit dem Zug dahin. Das heißt aber: Entweder waren die Gipfelteilnehmer zu blöd, um die Folgen ihrer Beschlüsse zu begreifen, oder es war ihre zynische Absicht, die Immigration noch weiter zu steigern (für Österreich hat ein gewisser Herr Faymann teilgenommen).
  6. Die größte Sprengladung ist aber das nun vorgelegte britische Ultimatum: Entweder die EU macht eine gravierende Kurskorrektur, oder die Briten treten aus. Das meiste, was die Briten wollen, ist klug und richtig. Aber es ist extrem unwahrscheinlich, dass David Cameron gegen die Allianz seiner Gegner reüssieren kann. Zu den Gegnern gehören:
    - die Umverteilungs-Profiteure insbesondere in Südeuropa;
    - die sozialdemokratischen Regierungen, die ein konservatives Land los werden wollen;
    - die Europa-Ideologen, welche die Union wie eine Religion anbeten und nie und nimmer eine Fehlentwicklung zugeben würden;
    - die Bürokraten in Brüssel, die ihren lukrativen Job verteidigen;
    - die Franzosen, die die Briten von Anfang an lieber draußen lassen wollten.
    Dieser bunte Haufen wird die Briten wohl lieber ziehen lassen, als sich zu einer Vertragsänderung aufzuraffen.

Wettbüros setzen nicht mehr viel darauf, dass die sowohl in Brüssel wie auch in den Mitgliedsstaaten führungslose EU das alles überleben wird. Kaum jemand erinnert sich noch an die Zeiten, da eine deutsch-französische Achse imstande war, jede europäische Krise zu lösen.

Daher haben kluge Staatenführer wie David Cameron und Viktor Orban, aber auch etliche andere Osteuropäer begonnen, sich von dieser Union abzunabeln. Sie schauen lieber auf ihr eigenes Land. Denn sie haben nicht mehr viel Hoffnung, dass aus Europa noch etwas Sinnvolles zu erwarten ist.

Was in vielerlei Hinsicht richtig ist. Was aber wirtschaftlich ihren Ländern genauso wie dem Rest Europas sehr schaden wird.

PS: Die Menschen sind nur noch apathisch - oder hasserfüllt. So müssen die Österreicher zornig registrieren, dass es von Politik und Medien kommentarlos zur Kenntnis genommen wird, wenn eine Regierungsbehörde plötzlich zugibt, dass statt 80.000 heuer mindestens 95.000 Asylwerber ins Land gekommen sind. Gekommen, um zu bleiben.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorFranz77
    23x Ausgezeichneter Kommentar
    11. November 2015 06:44

    Der Zerfall dieses satanischen NWO-Konstrukts wäre die größte Freude für mich. Wirtschaftsraum - JA, politische Union - NEIN! Ich will unser neutrales, freies Österreich zurück!

  2. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    11. November 2015 07:35

    Nur keine Sorge:
    95.000 stimmt nicht.
    Es werden sicher mehr.
    Plus der Illegalen, Antraglosen, das können auch noch ein paar Zigtausend sein.

    Dank unserer grenzdebilen Willkommenskultur.

    Die Portugalgeschichte zeigt, daß aus dem Affenkäfig kein Entrinnen ist.
    Einmal eine alimentierte Mehrheit und das Land geht ganz automatisch vor die Hunde.
    Wer wird schon gegen die eigenen kurzfristigen Interessen stimmen?

    Ganz schlechte Zukunftszeichen und diese im Angesicht des Irrsinns.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    11. November 2015 07:29

    Schönwetterpolitik eignet sich nicht für Wind und Regen. Zu große Schirme haben bei Sturm und Wind größere Angriffsflächen.

  4. Ausgezeichneter KommentatorBob
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    11. November 2015 09:26

    Wenn man sich die zwei Idioten von der Muppet Show nach dem Ministerrat anhört, überfällt einem das nackte Grauen. Diese geistigen Einzeller lenken die Geschicke Österreichs.
    Dazu die Absonderungen von Hahn über die Türkei, und der Tag war schon verdorben.

  5. Ausgezeichneter KommentatorPennpatrik
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    11. November 2015 06:13

    95.000 statt 80.000?
    Hat der LügenORF bei der Spnntagspressestunde mit Strache nicht eine Zahl unter 70.000 gross eingeblendet?

  6. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    11. November 2015 14:50

    Existiert eigentlich eine seriöse Abrechnung, was wir EU-"Nettozahler" bisher in den gemeinsamen EU-Topf EINGEZAHLT haben und was wir davon wieder retour bekommen haben?

    Wenn ich in einen Verein wesentlich mehr einbringe, um dann großartig ein paar läppische "Netsch" zurückzubekommen, sehe ich auf jeden Fall KEINEN GEWINN, sondern das Gegenteil. Alleine mit dem Geld, das wir den Griechen nachgeschmissen haben, hätte man in Ö sehr viel zum Besseren wenden können. Man hätte die EINHEIMISCHEN FAMILIEN fördern können!

    Wie auch immer: Das "Abenteuer EU", das uns in den rosigsten Farben geschildert worden ist, ist ein FLOP in jeder Hinsicht. Die EU ist nichts anderes als eine legitimierte MAFIA, die uns abzockt und drangsaliert und jeglicher (nationaler) FREIHEIT BERAUBT und uns zudem zwingt, uns völlig wesensfremde Leute in unglaublichen Massen als Mitbürger andrehen zu lassen.

    Das "Abenteuer EU" ist uns bisher sehr teuer zu stehen bekommen und wird leider auch teuer im Zerfall werden. Somit werden wir doppelt bluten müssen.

    Dennoch, "teure" EU, adieu!

  7. Ausgezeichneter KommentatorDas Pingerle
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    11. November 2015 10:13

    Alles richtig! Trotzdem: Denkt an die vergangene Wien-Wahl. Eine solide Zwei-Drittel-Mehrheit findet das, was da abgeht, genau richtig.

    Ich bin sicher, wenn D morgen Wahlen hätte, kommt die AfD vielleicht mal haarscharf ins Parlament. Wenn überhaupt.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorTotengräber EUropas
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    13. November 2015 22:29

    In Europa wird erst dann vollkommene Einheit herrschen, wenn diese verfluchte EU-Konzerndiktatur zu Grabe getragen wird. Inbrünstig wird die Ode "An die Freude" aus 500 Millionen Kehlen zugleich erklingen. Das ist unser einziger Lichtblick: Der Untergang der totalitären EU.

  2. Ausgezeichneter KommentatorbürgerIn
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    13. November 2015 14:19

    ja, es wird ziemlich kalt und kälter für alle. Und was machen wir mit denen, die jetzt einwandern und die sich in der wärmestube wohlfahrtsstaat das bessere leben erhoffen? da kommen noch tolle jahre auf uns zu - aber unsere beiden regierungsparteien, die ja das regieren quasi in erbpacht in den genen haben, die werden das schon schaffen. wenn nicht, sollen sie halt in berlin anrufen - das hat nicht einmal dollfuss getan, herr faymann!

alle Kommentare

  1. Spiritualist343 (kein Partner)
    14. November 2015 10:16

    Der Terroranschlag von Paris zeigt, dass die Politik völlig verfehlt ist. Auch weiterhin sind Frankreich und das Vereinigte Königreich besonders gefährdet. Am Ende scheitert der Islamismus. In immer mehr islamischen Staaten geht die Geburtenrate massiv zurück. Und in Deutschland liegt die AfD bereits bei 10 %. Das Christentum wird reformiert. Das Beten ist sinnlos. Ein Mensch muss u. a. seine Willenskraft und Liebe vergrößern. Und dann Träume deuten und in der Aufwachphase Unbewusstes beeinflussen. Es müssen immer mehr Einsitzer-Autos gebaut werden. Und es sollten immer mehr Menschen in einstöckigen Häusern wohnen, deren Wände nur 4 cm dick sind.

  2. Totengräber EUropas (kein Partner)
    13. November 2015 22:29

    In Europa wird erst dann vollkommene Einheit herrschen, wenn diese verfluchte EU-Konzerndiktatur zu Grabe getragen wird. Inbrünstig wird die Ode "An die Freude" aus 500 Millionen Kehlen zugleich erklingen. Das ist unser einziger Lichtblick: Der Untergang der totalitären EU.

  3. heartofstone (kein Partner)
    13. November 2015 22:25

    Jonathan Meese, möchte man nur mehr in einer Lautstärke die seine Trommelfelle zum Platzen bringem entgegenschreien ... PISS OFF BLOODY NAZI BASTARD ... ob der am Ende verreckend am Boden liegt, kümmert mich nicht ... bin ein Gemütsmensch ;) ..

  4. heartofstone (kein Partner)
    13. November 2015 22:11

    Gefällt mir .. Asylforderer sind grundsätzlich Abzulehnende und deren Unterstützer Auszuweisende… ;)

  5. heartofstone (kein Partner)
    13. November 2015 22:03

    Weil ich "Bootsflüchtlinge" aus der Türkei oder Afrika zurückschicken möchte? Weil ich sage, dass sämtliche unserer direkten Nachbarländer Schengenstaaten oder assoziert sind? Weil alle Nachbarländer sichere und /oder EU Staaten sind, deren "Flüchtlinge" uns überhaupt nicht zu interessieren hat? ... Fragen über Fragen Herr AU ...

  6. heartofstone (kein Partner)
    13. November 2015 21:56

    oha ... Zens(h)ur auf Unterbergers Blog ... naja soviel zu Meinungsfreiheit ... die auch auf diesem "Blog", man weise mir Rechtsverstöße bitte nach, immer öfter um sich greift ... den Zahlern kann ich eigentlich nur mein Bedauern ausdrücken ... Imb und undine mag ich Unbekannter Weise, trotzdem ... liegt wohl am Jahrgang ;) ... und nein, das soll kein Anbandeln sein ... würde mir wohl eine "schware Partie" einhandeln ...

  7. heartofstone (kein Partner)
    13. November 2015 17:49

    Etwas OT: KH Nord wird noch teurer, weil sich angeblich die Statiker verrechnet haben (LOL) und eine Fassadenbaufirma in Konkurs gegangen ist (wurde die Firma vorab bezahlt????) und öffnet viel, viel später (geplant war ursprünglich 2012-13) mit einem Testbetrieb bis ins Jahr 2018 hinein ... conchita, erhöhen wir einfach Müll oder Wasser oder beliebige Gebühr bitte einsetzen und schieben den "bösen, kapitalistischen Aussaugern" aka Vermietern die Schuld zu ... und schon ist die sozialfaschistische Welt der Wiener SPÖ, mit dem dauerfetten Wampo und seiner grindigen, intelligenzbefreiten Riege im Wiener Rathaus, aus dem Schneider ...

  8. heartofstone (kein Partner)
    13. November 2015 17:12

    Anstatt die 3,7km "Zaun" (ohne S-Draht, Aufstockung auf 25km mit S-Draht) an der AUT-SLO Grenze zu errichten, sollte das Material an die SLO-KRO Grenze transferiert werden.

    Verdammt noch einmal, SLO ist Schengen Mitglied und ist verpflichtet seine Schengen-Grenzen dicht zu machen. Detto ITA, GRE. Sollen sich die armen Flüchtlinge an den Schengengrenzen stapeln oder auf ihren Schlepperbooten am Meer jahrelang dahindümpeln ... interessiert mich nicht.

    Persönlich bin ich dafür alle Europaratlsänder zu sicheren Drittstaaten zu erklären und "Flüchtlinge" aus zB der Türkei direkt dorthin abzuschieben.

  9. Dr. Knölge (kein Partner)
    13. November 2015 16:54

    Meine Frau und ich machen gerade eine überraschende wie verstörende Erfahrung. Wir wollen Deutschland verlassen und in einem EU-Land ein Haus erwerben. Dazu benötigen wir einen Überbrückungskredit, der nach dem Verkauf unseres lastenfreien Einfamilienhauses getilgt wird. Die gewünschte Hypothek beträgt etwa 30 % des Verkehrswertes. Unser Schufa-Auszug ist erstklassig.
    Trotzdem haben vier Banken, darunter unsere langjährige Hausbank, abgewunken. Sie wollen keinerlei Kredit gewähren und erklären das zum Teil erst gar nicht, oder sie nennen abenteuerliche Gründe.
    Was geht hier vor? Erfüllen die Banken den politischen Auftrag, eine Emigration zu behindern?

  10. bürgerIn (kein Partner)
    13. November 2015 14:19

    ja, es wird ziemlich kalt und kälter für alle. Und was machen wir mit denen, die jetzt einwandern und die sich in der wärmestube wohlfahrtsstaat das bessere leben erhoffen? da kommen noch tolle jahre auf uns zu - aber unsere beiden regierungsparteien, die ja das regieren quasi in erbpacht in den genen haben, die werden das schon schaffen. wenn nicht, sollen sie halt in berlin anrufen - das hat nicht einmal dollfuss getan, herr faymann!

  11. F.V. (kein Partner)
    • F.V. (kein Partner)
      13. November 2015 12:53

      Alt aber gut – und völlig zutreffend:

      Zusammenhängende Predigten: Über die christliche Gerechtigkeit
      Sebastian Winkelhofer, ?Maurus Dietl - 1835

      Die Pflicht gerecht zu sein, gründet in der Natur der allgemeinen menschlichen Wohlfahrt; diese wird befördert durchs Zusammensein aller Glieder, die die menschliche Gesellschaft ausmachen; durch Zutrauen, durch Kredit, durch die Eintracht, durch die allgemeine Ruhe und Sicherheit; aber alles dieses müßte zu Grunde gehen, würde aufhören, wenn keine Gerechtigkeit mehr geübt würde.

      Stellen wir uns ein Land vor, wo kein Versprechen, kein Vertrag verbindet, wo weder mein noch dein geachtet wird – wo jeder raubt was ihm in die Hände kommt, - was wird geschehen, nothwendig geschehen? Das allgemeine Zutrauen, Kredit im Handel und Wandel wird sinken. Ruhe, Friede, Eintracht, Sicherheit in Besitzung der zeitlichen Güter wird verschwinden. Als das einzige Recht in diesem Lande wird das Faustrecht gelten; und das ganze Land wird zuletzt einer Räuberhöhle gleichen. So wird es in allen Ländern aussehen, die ganze Welt eine Räuberhöhle, und die ganze menschliche Gesellschaft eine Räuberbande werden, die gegen sich selbst kämpft. Die Erfahrung beweist es: wo mehr Gerechtigkeit, da ist der Staat blühender, wo weniger, da ist mehr Verderben. So ein Reich kann unmöglich lang bestehen, es richtet sich selbst zu Grund. ...

      Da die EUdSSR mit ihrem Politbüro in Brüssel längst diese Räuberhöhle wurde (wenn sie es nicht von Anfang an war und als solche konzipiert wurde!), ist der Zerfall auch sicher. – Gottseidank! Hierin läge die letzte Hoffnung der Welt-Diktatur in einer „Neuen Weltordnung“ noch zu entkommen, indem wir – und die anderen europäischen Nationen – die Souveränität wieder erlangten.

      Wie ist die Lage?

      Wenn die wahren Zusammenhänge verschleiert werden sollen, werden die Fakten unterdrückt oder die Zusammenhänge geleugnet.

      In dem «Duell des Jahrhunderts» zwischen de Gaulle und Monnet ging es genau um diesen Punkt: Achtung des Volkswillens und damit Wahrung der Souveränität auf seiten de Gaulles versus Abgabe der Souveränität und Herrschaft der «Experten» (einer Finanz-Oligarchie) unter Umgehung des Volkswillens auf seiten Monnets und seiner amerikanischen Freunde.

      Der amerikanische Agent Jean Monnet organisierte – in der Tat – jene Verschwörung, deren Opfer wir heute sind: die EUdSSR.

      Vergegenwärtigen wir uns nochmals die historische Situation nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Am 12. April 1945 stirbt US-Präsident Franklich D. Roosevelt und der Demokrat Harry Spencer Truman wird Präsident (bis 1953). Die Sowjetunion kassiert Osteuropa und der Kalte Krieg beginnt.

      John Foster Dulles, damals noch außenpolitischer Berater der Republikaner und US-Delegierter bei den UN, 1953 bis 59 Außenminister unter Eisenhower, sagt schon 1947 in einer Rede: "Europe must federate or perish" – Europa muß sich verbünden oder verschwinden.

      Das ist der Ball, den wie kein zweiter Jean Monnet aufnimmt. Der gebürtige Franzose lebt während des 2. Weltkriegs die meiste Zeit in den USA. Er ist dort Mitglied des britisch-amerikanischen Verbindungsbüros und unterhält enge Beziehungen zu US-Präsident Roosevelt, den er zur Aufgabe der amerikanischen Neutralität drängt. (D.h. zum Kriegseintritt!)

      Jean Monnet ist vor allem Geschäftsmann und Bankier und arbeitet politisch hinter den Kulissen. Christophe Réveillard, Historiker an der Sorbonne, sagt ihm einen geradezu "leidenschaftlichen Hang zum Geheimen" nach. Monnets Ziel ist eine zentralistische Weltordnung und die Schaffung immer größerer Einheiten. Zu Recht wird er als
      "a m e r i k a n i s c h e r A g e n t" und als "Vater der Europäischen Gemeinschaft" bezeichnet.

      Jean Monnet (1888-1979) war auch ein enger Freund von J. F. Dulles.
      1919 bis 23 ist er stellvertretender Generalsekretär des Völkerbundes,
      1946 bis 50 Leiter des Amtes für wirtschaftliche Planung. Monnet war auch enger Berater von Außenminister Robert Schuman (auch einer der „Väter“ der EU), der schon in der 40er Jahren die europäische Einigung im Visier hat. Und er ist maßgeblich beteiligt am Schuman-Plan, der zur Errichtung der Hohen Behörde Montanunion führt.1952 wird er ihr Vorsitzender. (Der britische Staatssekretär im Kriegsministerium, Strachey, hat den Schuman-Plan übrigens ein "p l o t" genannt, eine Verschwörung, und zwar des europäischen Großkapitals.) 1955 gründet Monnet das "Aktionskomitee für die Vereinigten Staaten von Europa".

      Zu den Schlüsselfiguren der US-Administration, die Monnet für die Etablierung der EU einspannt, zählen neben John Foster Dulles auch John McCloy, bis 1948 Präsident der Weltbank, dann US-Hochkommissar in Bonn und Harvard-Professor. (Später wurde McCloy "special consultant" der Trilateralen Kommission - siehe unten) Die Deutschen und sicher auch die Briten ahnten nicht, wie eng hinter den Kulissen konspiriert wurde. Vor allem McCloy agierte geradezu als Interessenvertreter Monnets – und umgekehrt.

      Souveränitätsverlust

      Souveränität ist, kurz gesagt, die Unabhängigkeit vom Einfluß anderer Staaten. Monnets spielte den mit der Integration untrennbar verbundenen Souveränitätsverlust herunter. Slogan: Souveränität ist ein Begriff aus längst versunkener Vergangenheit, eine überholte barocke Arabeske der Politik. (Ins gleiche Horn stieß A. Khol, damals Angestellter des Europarates, bei einer Tagung in Alpbach vor ca. 35 Jahren.)Das Ziel war schon damals klar: Nur die Vereinigten Staaten haben Anspruch auf Souveränität. Folge in der Gegenwart: Die USA boykottieren den Internationalen Strafgerichtshof, führen ohne UN-Mandat Angriffs-Krieg im Irak, scheren sich nicht um internationale Vereinbarungen (Kyoto-Protokoll).

      Die Rechnung ist voll aufgegangen: Heute werden in der EU 80% der Gesetze in Brüssel beschlossen. Man könnte die nationalen Parlamente zusperren und keiner würde es merken. (Beweis: Als der österreichische Bundeskanzler Wolfgang Schüssel monatelange über eine neue Regierung verhandelte, die dann wieder die alte wurde, wurden Regierung und Parlament als höchst überflüssig vorgeführt.) England und Frankreich haben sich ihren Souveränitätsverzicht teuer abkaufen lassen. England verweigerte den Euro und zahlt nicht einmal ein Drittel von Deutschland in den Brüsseler Budgettopf ("Britenrabatt"), Frankreich weniger als die Hälfte von Deutschland.
      ....

      Alles in allem

      Die EU ist eine Kreation der USA. Grundidee ist die Schwächung der europäischen Staaten durch Souveränitätsverlust, der Aufbau eines Vorfeldes gegen Osten. Das hat sich schon in den ersten Jahren nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs gezeigt. Die Vereinigten Staaten übten massiven Druck aus, um die europäische Integration durchzusetzen. Staatschefs wurden über den Tisch gezogen, die Öffentlichkeit manipuliert.

      Die USA sollten schließlich als einziges souveränes Land übrigbleiben, das die Welt beherrscht. Das ist weitgehend gelungen, wie wir heute sehen. Aber der Prozeß ist nicht unumkehrbar. Auch wenn es lange dauert. Wir sollten uns die verloren gegangene Souveränität durch zähe und friedfertige Arbeit wieder zurückholen!

      Viel Zeit haben wir nicht mehr, denn das Imperium hat zum finalen Schlag ausgeholt und eine bis jetzt nicht zu stoppende Invasion von Migranten gegen uns in Gang gesetzt. Die Folgen sind schlimmer als der ganze Bombenterror gegen Deutschland im WK II.

  12. cmh (kein Partner)
    13. November 2015 09:45

    Wie kann man eigentlich der Gruppe der Visegrad-Staaten beitreten?

  13. Konzerdiktatur einst und jetzt (kein Partner)
    13. November 2015 07:54

    Walter Peter Hallstein wurde 1958 der erste Vorsitzende der Kommission der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (also ein politischer Führer der EU-Konzerdiktatur). Vorher war er ein Hochgrad-Nazi (also ein politischer Vertreter der IG-Farben-Konzerndiktatur).

    • Europäer Kopf ab (kein Partner)
      13. November 2015 08:23

      Dank unserer geliebten Führer in Brüssel stehen die Kopfabschneider vor unseren Türen.

  14. Onkel Hans (kein Partner)
    13. November 2015 07:51

    Hihihi!

    Wo sind die GLÜHENDEN EUROPÄER geblieben?

    Wo all die JVP-Groupies, die 1994 gejubelt haben?

    Erinnert sich noch jemand daran?

    • europäischer Frühling (kein Partner)
      13. November 2015 08:02

      "Wo sind die GLÜHENDEN EUROPÄER geblieben?"

      Die glühendsten Europäer sind die Mörder der Europäer, die Massenmörder von ISIS.

    • Zraxl (kein Partner)
      13. November 2015 09:11

      Vor Tische las man's anders!
      Wie viele Ankündigungen (Versprechungen) haben sich seither in Luft aufgelöst?
      Wie viele tatsächlich beschlossene Gesetze wurden seither ausgehebelt oder schlicht geborochen?
      Wie viel Geld wurde investiert, um die Bevölkerung vorsätzlich mit Falschinformationen zu überschwemmen?

      Wenn Abmachungen nicht eingehalten werden, dann ist es vollkommen egal was vereinbart wird.
      Europa wird von einem Haufen von Berufskriminellen regiert. Die Vorstellung, dass da das Fußvolk etwas mitzureden hätte, ist ohnehin absurd.

    • cmh (kein Partner)
      13. November 2015 09:51

      Man soll nicht Generalisieren meinte der General in den letzten Tagen der Menschheit.

      Bei der EU gilt einfach:

      Idee gut, Ausführung Scheiße!

      Und wer bitte hätte 1995 annehmen können, dass heute in Bussels (sic) solche grenzdebilen Raffzähne aus dem Stamme der Sozenbrut das Sagen haben?
      Stellen wir uns doch vor, wir könnten Hollande, Schulz und Faymann mit einer größeren rotgrünen Entourage auf diplomatische Mission nach Nordsyrien oder Dschibutti schicken.

  15. EU-Todeszone (kein Partner)
    13. November 2015 07:47

    Der eurasische Arm der NATO, die EU, betreibt die Zersetzung der europäischen Ethnien. Die EU betreibt eure Vernichtung.

  16. Bob
    12. November 2015 13:58

    Wir Europäer brauchen uns um das Ende der EU keine Sorgen machen. Die Flutlinge als neue Bürger werden die Sache in die Hand nehmen.
    Soviel Aggressionspotential wie die Asylanten können wir gar nicht aufbauen.

    • Undine
      12. November 2015 22:17

      @Bob

      ****************!

      Da dürften Sie recht haben! Die Asylanten werden uns den "Befreiungskampf" aus dem Völkerkerker EU abnehmen! Sind ja alle gut trainiert und z.T. KAMPFERPROBT und voller Aggressionen, diese Massen junger Moslems!

    • cmh (kein Partner)
      13. November 2015 09:54

      Also keine Angst. Nach den ersten Scharmützeln werden die Rapid-Hooligans schon auch Ihre verschütteten Qualitäten wiederendecken.

      Wie es allerdings am Ende ausgehen wird - das ist immer ein Risiko. Aber lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.

  17. Sensenmann
    12. November 2015 08:51

    Ja, das Ende ist schon absehbar! Was mit den "Sanktionen" der EUdSSR gegen Österreich begann, wird mit dem Austritt Englands sein Zwischenhoch finden und mit dem Verenden der EUdSSR den krönenden Abschluss erleben!

    Wie schon vor Monaten vorausgesagt und von diversen "Wertkonservativen" belächelt: Der Völkerkerker kracht in den Grundfesten. Ich gebe ihm noch 2 Jahre, dann werden sich die Völker erheben und der EUdSSR den Garaus machen.

    Die Völker stehn auf und läuten Sturm....
    Spanien kracht bereits und allenthalben wird sich die Kraft der freien Europäischen Völker und ihr Streben nach eigenem Glück abseits der Politkommisars-Diktatur der EUdSSR Bahn brechen!

    Ja, und einmal in 100 Jahren könnten die Briten etwas FÜR Europa tun und diesem Irrenhaus ein herzliches farewell sagen! Die Völker Osteuropas, die sich des Bolschewismus kaum entledigt hatten, werden sowoeso nicht zusehen, wie sie ein neuer Bolschewismus erneut unter's Joch zwingt. Diesmal aber noch obendrein mit befohlenem Volkstod. Die gehen als nächste.

    Am Ende wird Deutschland übrigbleiben: Mit den Schulden der Anderen, Millionen Fremdvölkern im Land und einem gepflegten Bürger- und Rassenkrieg. Wir sind da mit eingeschlossen.

    Dann kann ja der durchschnittliche Piefke und Östertrottel den Wähler dafür verfluchen.

    Der er selbst gewesen ist.

    • Erich Bauer
      12. November 2015 15:28

      Also das wird dem Erdowahn überhaupt nicht gefallen. Da kann er sich sein Istanbul-Kalifat mit dem Minarett hinten reinstecken. Ob da auch dieser World-Enemy PUTIN dahintersteckt? Die EU kann nur noch blöd zuschauen. Die Entwicklung wird noch dynamischer, als man es sich in surrealsten Visionen vorstellen kann...

      ********************

      Tschetschenischer Präsident Kadyrow ruft alle Muslime weltweit zum vereinten Kampf gegen IS auf!

      Das Oberhaupt der russischen Republik Tschetschenien, Ramzan Kadyrow, hat sich an „alle Muslime weltweit“ gewandt und sie aufgefordert, gemeinsam gegen den „Islamischen Staat“ zu kämpfen und diesen zu vernichten. Zudem betonte er, dass "nach all den verübten Grausamkeiten durch diese Extremisten", kein Muslim das Recht hätte, neutral zu bleiben“ und kritisierte die "Untätigkeit der Führer muslimischer Nationen".

      Abschließend rief er die 1,5 Milliarden “jungen, gesunden, resoluten und mutigen Muslime” dazu auf, die internen Streitigkeiten zu überwinden und zusammen den gemeinsamen Feind, die Terrorgruppe Islamischer Staat, zu besiegen. Zudem hatte er wiederholt den russischen Präsidenten Wladimir Putin dazu aufgerufen, ihm zu erlauben, tschetschenische Kampftruppen für den Kampf gegen den IS nach Syrien zu entsenden.

      https://deutsch.rt.com/international/35544-tschetschenischer-prasident-kadyrow-ruft-alle/

      ************************

    • Undine
      12. November 2015 21:51

      @Sensenmann

      ******************!

      "Ja, und einmal in 100 Jahren könnten die Briten etwas FÜR Europa tun und diesem Irrenhaus ein herzliches farewell sagen!"

      Das müßte aber sicher mit den USA abgesprochen sein, denn unsere arroganten Vettern sind doch mit den Amerikanern so innig!

      Für die USA läuft in letzter Zeit einiges schief: In der UKRAINE hat ihr kräftiges Zündeln längst nicht DIE Wirkung erzielt, die sich die Amis vorgestellt hatten, PUTIN sitzt GsD fest im Sattel und läßt sich von den vielen Nadelstichen nicht aus der Ruhe bringen. An ASSAD beißen sie sich auch die Zähne aus. Und CHINA ist auch aufmüpfig. Es war kein gutes Jahr für die Brandstifter USA!

    • Freidenker (kein Partner)
      13. November 2015 08:39

      @Sensenmann, Bauer, Undine******************************.)

  18. Haider
    12. November 2015 00:59

    Thematisch paßt es wohl nicht, aber aktuell ist es dennoch:
    Ich habe nachmittags mit meinem griechischen Schwager telephoniert. 50 % der nichtpensionsberechtigten Griechen sind derzeit arbeitslos und die anderen 50 % werden zumindest heute streiken. Die EU wird sich noch wundern, wieviel Geld zu den Helenen fließen muß/wird. Als nächstes kommt wohl eine Völkerungswanderungsabgeltung. Die Türken bekamen sie zugesprochen. Merkel & Co. sagten diese gerade in Malta einer Milliarde Afrikanern zu. Läßt sich Dummheit potenzieren?
    In die evangelische Kirche in Oberhausen-Schmachtendorf (NRW) werden 50 Flüchtlinge einziehen. 25 sind bereits da. Ihre ersten Forderungen: Altar muß weg, Kreuze traumatisieren und hoffentlich funktioniert bald die Heizung. Bänke müssen raus und Teppiche rein. Mein Mitgefühl für die betroffene Kirchengemeinde hält sich sehr in Grenzen.

  19. Erich Bauer
    11. November 2015 18:14

    Ich glaube, das mit der Ukraine war der letzte Blödsinn der EU. Allerdings, das in naher Zukunft darauf folgende Chaos - auch innerhalb Kern-Europas - wird gewaltig sein. Auch wenn es gewollt war... es wird ein Selbstläufer. Unkontrollierbar. Die Atommächte GB und Frankreich gegen Deutschland. Wenn Deutschland sich denen nicht bis zur Selbstaufgabe in Wohlverhalten üben möchte... Ein Angebot an RF - nach diesem ganzen unwürdigen "Theater" - müsste dann als unverzichtbar für RF gelten. Und die Skigebiete Österreichs würden dann sicher auch gern dazu stoßen wollen.

    Ich erwarte jedenfalls, dass diese beiden Länder, in prekärer Situation, nicht nach den Papiergeld-„Rettern“ rufen… und endlich erwachsen werden.

    • Anton Volpini
      11. November 2015 20:13

      " Es kommt nicht darauf an, die Zukunft zu erraten, sondern auf die Zukunft vorbereitet zu sein."
      Perikles.

      Kaffeesudlesen, Erich Bauer, bringt nix. Es entspricht auch nicht Ihrem Horizont.
      Wir werden uns langsam darauf vorbereiten müssen, uns auf ungemütliche Zeiten vorzubereiten.

    • Erich Bauer
      12. November 2015 08:21

      Sg. Anton Volpini,

      Ihr strenges Urteil über meine "Vision" ist selbstverständlich gerechtfertigt. Ich muss gestehen, ich habe mich da in einem "launigen Moment" von meinem Freund Veltliner hinreißen lassen...

      Immerhin, erstaunlicherweise konnte ich heute Morgen feststellen, dass mir dieser Freund 7 Sterne einbrachte. Ich kann mich gar nicht erinnern, wann ich letztmals eine derart gute "Sternderlernte" - mit eher minimalen Aufwand - einfuhr... (*freundliches grins*)

    • riri
      12. November 2015 10:25

      Erich Bauer,

      möglicherweise haben Ihre 7 Sternderlbewerter auch den Freund Veltliner zu Besuch gehabt.

    • Rau
    • F.V. (kein Partner)
      13. November 2015 13:18

      Lieber Anton Volpini,

      der Perikles hat gewiß recht, aber - auf uns angewandt: wie bereiten wir uns auf die Zukunft vor?

      Und wer ist "WIR"? - die Organe des Staates sind es offensichtlich nicht. Wir als einzelne Bürger kaufen uns - eventuell - eine Schrotflinte, einen scharfen Hund und etwas Notvorräte. Aber reicht das, um eine Notlage wie die gegenwärtige abzuwettern?

      Auch das bis dato letzte Bollwerk, die Kirche, zerbröselt, wenn nicht kollabiert. Daher auch kein Wille und keine Kraft mehr zum geistigen Widerstand.

      Oder sehen sie noch Residuen?

  20. sin
    11. November 2015 18:06

    Was die EU und ihre Institutionen betrifft, gibt es, was brennende Fragen betrifft, immer wieder Absichtserklärungen, denen aber entweder überhaupt keine Taten folgen oder nicht einmal den Anschein wahrende Aktionen ("Quotenflüchtlinge in Zielländer überführen").
    Der Zerfall der Union wird wohl schon für alle Beteiligten in jeder Hinsicht einen beträchtlichen Schaden hervorrufen.
    Die reelle Alternative dürfte aber leider sein, dass es so weiter geht wie bisher. Wird das nichts kosten?
    Es scheint sich doch immer mehr zu zeigen, dass es in der sehr rauhen Wirklichkeit der Gegenwart nicht einmal einen kleinsten gemeinsamen Nenner der 27 Mitglieder gibt. Weder hinsichtlich der politischen Ziele, noch der wirtschaftlichen.
    Vielleicht sollte man daran gehen sich zu überlegen, wie man in zivilisierter Form (wie es die Tschechen und Slowaken vorgezeigt haben) auseinandergehen kann.

  21. Gandalf
    11. November 2015 17:07

    Der Zerfall der EU wird immer schneller: Natürlich, gut, weiter so; diese Fehlkonstruktion, noch dazu von selbstgefälligen, geld- und postengierigen Politikern iher letzten positiven Elemente beraubt, kann nicht schnell genug verschwinden. Vor allem müsste man aber dann auch sicherstellen, dass sämtliche Brüsseler Pfründner ehebaldigst nach Hartz 4 oder so entsorgt werden und zudem ehebaldigst die Abrissbirne die dann ja offensichtlich, und auch für die naivsten Gutgläubigen erkennbar, endgültig unnotwendig gewordenen Büropaläste in Schutt und Scherben legt. Und dann hätten wir endlich wieder ein vernünftiges Europa. Zeit würde es.

  22. Undine
    11. November 2015 14:50

    Existiert eigentlich eine seriöse Abrechnung, was wir EU-"Nettozahler" bisher in den gemeinsamen EU-Topf EINGEZAHLT haben und was wir davon wieder retour bekommen haben?

    Wenn ich in einen Verein wesentlich mehr einbringe, um dann großartig ein paar läppische "Netsch" zurückzubekommen, sehe ich auf jeden Fall KEINEN GEWINN, sondern das Gegenteil. Alleine mit dem Geld, das wir den Griechen nachgeschmissen haben, hätte man in Ö sehr viel zum Besseren wenden können. Man hätte die EINHEIMISCHEN FAMILIEN fördern können!

    Wie auch immer: Das "Abenteuer EU", das uns in den rosigsten Farben geschildert worden ist, ist ein FLOP in jeder Hinsicht. Die EU ist nichts anderes als eine legitimierte MAFIA, die uns abzockt und drangsaliert und jeglicher (nationaler) FREIHEIT BERAUBT und uns zudem zwingt, uns völlig wesensfremde Leute in unglaublichen Massen als Mitbürger andrehen zu lassen.

    Das "Abenteuer EU" ist uns bisher sehr teuer zu stehen bekommen und wird leider auch teuer im Zerfall werden. Somit werden wir doppelt bluten müssen.

    Dennoch, "teure" EU, adieu!

    • Cotopaxi
      11. November 2015 15:22

      Die Krisengewinnler scheinen auch schon festzustehen, es sind vermutlich die üblichen Verdächtigen. ;-)

    • Pennpatrik
      11. November 2015 15:53

      Wollen wir nicht vergessen:
      Das Geld, das "einbezahlt" wurde, wurde der realen Wirtschaft über erhöhte Steuern abgepresst.
      Das Geld, das wir "zurückbekommen", wird vom Staat zum Teil für irgendwelche sinnlosen Projekte verplempert (Für Brücken, Kreisverkehre in der Pampa, autobahnähnliche Straßenausbauten in Städten, das Herumreisen von Mitgliedern der Nomenklatur im Rahmen von Städtepartnerschaften ....). Wenn hier nur die sinnvollen Projekte berücksichtigt würden, wäre der Saldo noch schrecklicher.

    • Rau
      11. November 2015 16:12

      Selbst das Geld, das wir von der EU über Förderungen zurückbekommen kostet uns ja nochmal eigenes Geld, das den hiesigen Unternehmen erst abgepresst werden muss. Bei von der EU geförderten Projekten, sinn- oder unsinnige, gilt ja auch das Kofinanzierungsprinzip, hab ich mal wo aufgeschnappt.

    • Politicus1
      11. November 2015 16:53

      das ist wie beim Sparverein beim Wirt am Eck:
      das Geld für die Weihnachtsgans hat meistens nur der Kassier ...

    • byrig
      11. November 2015 23:28

      nachdem in der eu eine linksgrüne mafia die absolute macht übernommen hat(dazu gehören auch merkel und juncker) ist die einzige rettung zerschlagung dieses gebildes bzw austritt!!!

    • Bob
      12. November 2015 14:03

      Gelder die zurückfließen sind als Förderungen für irgendwelche hirnrissige Projekte gedacht, und müssen von uns Endfinanziert werden. Also doppelte Kosten, oder wir verzichten auf die Förderung.

  23. Undine
    11. November 2015 13:32

    OT---aber ein neuer jämmerlicher Meilenstein in der Selbstzerstörung / Selbstaufgabe nicht nur der christlichen Kirchen /des deutschen Volkes, sondern auch ein neuer Akt der vorauseilenden Demutsgesten und erbärmlichen Kniefälle einer devoten Gesellschaft vor dem Islam, damit dieser leichter Fuß fasse:

    "Kirche in Oberhausen wurde Unterkunft für muslimische Asylanten - Altar musste weichen"

    https://www.unzensuriert.at/content/0019190-Kirche-Oberhausen-wurde-Unterkunft-fuer-muslimische-Asylanten-Altar-musste-weichen?utm_source=Unzensuriert-Infobrief&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Infobrief

    Warum werden in den zahllosen deutschen oder österr. MOSCHEEN keine der (moslemischen) "Flüchtlinge" aufgenommen?

    Und: Würde man in einer MOSCHEE in einem moslemischen Land CHRISTEN aufnehmen und rücksichtsvoll, um deren Gefühle zu schonen, auch nur einen Jota an einer Veränderung dieser Moschee vornehmen?

    Nur so nebenbei: Die Zahl der Moscheen übersteigt mit 50 inzwischen die Anzahl der 42 katholischen Kirchen in Hamburg.

    • Undine
      11. November 2015 13:41

      OT---aber eine ernüchternde Bilanz:

      "Deutsche Polizei schlägt Alarm: Zehn Prozent der Flüchtlinge werden straffällig"

      https://www.unzensuriert.at/content/0019191-Deutsche-Polizei-schlaegt-Alarm-Zehn-Prozent-der-Fluechtlinge-werden-straffaellig?utm_source=Unzensuriert-Infobrief&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Infobrief

      Aber das darf man nicht so eng sehen, werden die Gutmenschen sagen, denn alle diese "Menschen" (dieser Begriff wird im ORF zum Überdruß verwendet---allerdings nur bei Ausländern!) seien ja TRAUMATISIERT, da müsse man schon so großherzig sein und nicht jammern, wenn man das Pech hat, ein Betroffener der Kriminalität der "Traumatisierten" zu sein.....

    • simplicissimus
      11. November 2015 23:30

      Undine, der ORF unterscheidet halt streng zwischen Menschen und Strache-Kellernazis, die den Begriff Mensch kaum verdienen, war ja insbesondere Che Guevara ein Mensch (Das Recht an der Wand Menschen ohne Gerichtsverhandlung zu erschießen, dafür wird er noch heute als linke Ikone gefeiert), damit sollte man die Effen nicht vermischen.

      Was wirklich heftig ist, sind die 19% straffälligen Flüchtlinge und mehr Moscheen als Kirchen in Hamburg!

    • Torres (kein Partner)
      13. November 2015 12:43

      @simplicissimus
      O-Ton Merkel: "Wir müssen akzeptieren, dass die Kriminalitätsrate unter den jungen moslemischen Flüchtlingen höher ist als bei uns." Kommentar überflüssig, abgesehen von der unglaublichen Frechheit, dass wir hohe Kriminalität "akzeptieren müssen".

  24. Erich Bauer
    11. November 2015 13:08

    In einer Luxus-Yacht haben Schlepper 345 Flüchtlinge aus der Türkei nach Griechenland gebracht, teilte ein Offizier der Küstenwache - laut DPA - am vergangenen Dienstag mit.

    Am Montag ist eine luxuriöse Motoryacht vor der Ortschaft Sykamia im Norden der Insel Lesbos gekentert. Dabei seien alle Menschen sicher an Land gebracht worden, schreibt das Morgenpost-Online mit dem Hinweis auf die griechische Küstenwache.

    Wie die Migranten den griechischen Behörden berichteten, zahlten sie 3 000 Euro pro Person für die Überfahrt. So hätten die Schleuser, von denen bisher jede Spur fehlt, über eine Million Euro allein mit dieser Schmuggelaktion verdient, sagte ein Offizier der Küstenwache.

    http://cdn1.img.de.sputniknews.com/images/30554/56/305545658.jpg

    • Erich Bauer
    • simplicissimus
      11. November 2015 14:43

      Gute Idee. Ich mach das jetzt mit einer Segelyacht, die ist praktisch kentersicher bei dem Wellengang in der Ägäis und kassier 5,000 für eine sichere Überfahrt. Ist lukrativer als normale Geschäftstätigkeit, 50,000 pro Überfahrt mal 365 ist 18 Millionen Euronen, die halten auch ein bißchen Inflation aus.

      Plus späterer Verleihung des großen Merkel- Völkerwanderungspreises.

    • franz-josef
      11. November 2015 18:05

      Simplicissimus: Dann noch ein wenig über das damit verbundene Verlustgeschäft faseln, genau wills ohnehin keiner wissen, und schon trifft Sie der Schlepperparagraph nicht mehr.

    • logiker2
      11. November 2015 20:18

      Die etwas andere Rechnung im Inland: Ein Unterkunftbetreiber erhält pro Asylwerber € 19,00 pro Tag. Das ergibt pro Monat € 570,00.
      Davon sind abzuziehen: € 110,00 für die Verpflegung (wird an Asylbew. ausbezahlt), Kosten für Versicherung ca. € 60,00, Kosten für Hygieneartikel und Grundnahrungsmittel € ca. 50,00, Betriebskosten ca.€ 80,00, zusätzlich erhalten Asylw. ein monatl. Taschengeld von € 40,00.
      Jedem Quartiergeber bleiben somit ca. € 270,00 pro Monat und Asylwerber. Ergibt bei 20 Asylwerber (oft sind mehr untergebracht) € 5.400,00 pro Monat, € 64.800,00 pro Jahr. Weiters € 150,00 pro Jahr und Asylw. für Kleidung sowie € 200,00 pro Jahr und Kind für Schulbedarf und das garantiert vom Steuerzahler. Weiterer Kommentar ist wohl überflüssig.

  25. Patriot
    11. November 2015 12:44

    Schon vor EU-Zeiten gab es Binnenhandel, Reisefreiheit und das vielbeschworene "Europa". Auch in finanzieller Hinsicht kommt das dicke Ende erst noch. Die Billionen-Luftblasen werden letztendlich per Inflation als Vermögensverlust vor allem bei Deutschen, Holländern und Österreichern zerplatzen. Leicht möglich, dass dann sämtliche Profite durch den EU-Binnenmarkt der letzten 20 Jahre weg sind und noch mehr. Die Kosten der von der EU initiierten islamischen Massenmigration überschreiten sämtliche bisherigen Scheingewinne sowieso um das Mehrfache.

    Je schneller diese EU zusammenbricht desto besser. Schluss mit der Massenmigration, Schluss mit der Schuldenpolitik, Schluss mit der "politischen Union" die keiner will. Und vor allem weg mit sämtlichen EU-Bonzen in Brüssel und Straßburg.

    Ich bin mir sicher, die wesentlichen Gewinne eines Binnenmarktes und eines weitgehend grenzenfreien Europas ließen sich auch leicht über normale Handelsverträge unter den europäischen Staaten herstellen.

    Österreich braucht die nächsten 10 Jahre dringendst eine NATIONALE Politik AUSSCHLIESSLICH zum Vorteil der eigenen Bürger! Nach dem großen Vorbild Ungarns oder teilweise auch der Schweiz.

    • Patriot
      11. November 2015 12:45

      Ps: Österreich den Österreichern, Europa den Europäern!

    • Sensenmann
      12. November 2015 08:56

      So ist es. Allerdings wollen 96% - wie die Volksbefragung zur EUdSSR bewiesen hat - genau das Gegenteil. 2/3 wollten die EU, 96% waren gegen den Schilling, 2/3 haben für den ESM und die damit einhergehende Entwertung ihrer Sparguthaben gestimmt.

      Und in Wien stimmten 2/3 für die schrankenlose Massenimmigration kulturfremder Horden. So ist die Faktenlage.

    • Bob
      12. November 2015 14:16

      Daran kann man erkennen wie hoch der IQ sein muß.

  26. Rosi
    11. November 2015 12:35

    Ein neutrales Österreich, geschützte und gesicherte Grenzen, und ein starkes Bundesheer, das das verteidigt.
    Und einen Besen, der alle Gutmenschen und politischen Opportunisten aus dem Weg fegt.
    ... das wünsche ich mir zu Weihnachten!
    Als ich damals für die EU gestimmt habe, habe ich geglaubt, daß reife Menschen verantwortungsbewußt vorgehen werden.
    Nun bin ich eines Besseren belehrt. Für mich kann es mit dem Zerfall der EU nicht schnell genug gehen!

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

  27. Das Pingerle
    11. November 2015 10:13

    Alles richtig! Trotzdem: Denkt an die vergangene Wien-Wahl. Eine solide Zwei-Drittel-Mehrheit findet das, was da abgeht, genau richtig.

    Ich bin sicher, wenn D morgen Wahlen hätte, kommt die AfD vielleicht mal haarscharf ins Parlament. Wenn überhaupt.

    • elfenzauberin
      11. November 2015 15:29

      Die AFD liegt mittlerweile schon bei 10% und hat die Linke überholt.

    • Undine
      11. November 2015 17:20

      @elfenzauberin

      Das ist eine fast beruhigende Nachricht zwischen all den ständigen Horrormeldungen!

    • Maria Kiel
      11. November 2015 18:38

      also, angesichts der in Wien bereits wahlberechtigten Kulturbereicherer (meines Wissens über 45% ?) war das Ergebnis, das die FPÖ eingefahren hat, eigentlich ohnedies mehr als von mir erhofft; neben den Roten (die erwartungsgemäß für diesmal noch die sog. Türkenpartei inhaliert haben) und den Grünen gibt's ja jetzt auch noch die Pinken - letztere Beiden genährt von den "urbanen Intellektuellen" (die ÖVP können wir als marginal beiseite lassen). Rot-Grün-Pink ist eine gewaltige, unbelehrbare Masse, die ihr Wahlverhalten nur im Randbereich bewegt - und ganz sicher nicht in Richtung einer pragmatischen, Österreich-verbundenen Partei......so gesehen war eine blaue Mehrheit eben auf Basis der real existierenden Hauptstadt-Bevölkerung Wunschdenken und haben die Wiener Wähler, die NICHT Rot-Grün-Pink gewählt haben, eine nicht zu verachtende Kraftanstrengung vollbracht.

    • Bob
      12. November 2015 14:17

      Maria Kiel
      **************************************************

  28. socrates
    11. November 2015 10:06

    Ws gut gemeint war, ist schlecht ausgegangen! Globale Konzern-Korruptokratie:
    Wikileaks veröffentlicht das als geheim eingestufte Investitions-Kapitel des TPP-Freihandelsabkommens. Mittels eines geplanten supranationalen Gerichtshofs soll es multinationalen Konzernen ermöglicht werden Staaten zu verklagen und die Steuerzahler für ausgefallene "zu erwartende Gewinne der Zukunft" in die Haft zu nehmen. Das Abkommen kann als transpazifischer Zwilling des geplanten TTIP-Vertrages zwischen den USA und der EU angesehen werden und greift direkt die parlamentarische und rechtliche Souveränität der Mitgliedsstaaten an. Auch in den USA regt sich nun Widerstand.
    TPP, das Transpazifische Freihandelsabkommen zwischen den USA, Japan, Mexiko, Kanada, Australien, Malaysia, Chile, Singapur, Peru, Vietnam, Neuseeland und Brunei, ähnelt nicht nur dem Namen nach seinem transatlantischen, höchst umstrittenem Pendant TTIP. Genau wie in der europäisch-US-amerikanischen Variante, soll es auch durch TPP Konzernen ermöglicht werden Staaten - sprich deren Steuerzahler - auf Schadensersatz zu verklagen, wenn diese durch ihre gesetzlichen Sozialstandards oder Regeln des Verbraucher- und Umweltschutzes, den finanziellen Interessen der Unternehmen schaden. Auch für Profitausfälle der Konzerne durch "soziale Konflikte" sollen Gesellschaften über ihre Staatshaushalte künftig zur Kasse gebeten werden können. Die an TPP beteiligen Volkswirtschaften machen zusammengenommen 40 Prozent des weltweiten BIP aus.
    Die Leakingplattform Wikileaks um den Australier Julian Assange veröffentlichte in der Nacht zum Donnerstag nun das besonders brisante - und bis dato als geheim eingestufte - "Investment Chapter" des TPP-Vertrages. Von den im Dunkeln arbeitenden Verhandlungsführern der Transpazifischen Freihandelszone war eigentlich geplant, das Kapitel noch fünf Jahre nach Inkrafttreten des Vertrages geheim zu halten. Das geleakte Investitions-Kapitel ist auf den 20. März 2015 datiert und ist nach dem Teil über geistiges Eigentum (November 2013) und dem für Umweltfragen (Januar 2014) schon der dritte Abschnitt des Kontrakts, den Wikileaks der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen kann.

    Julian Assange kommentiert das nun veröffentlichte 55-seitige Dokument wie folgt:
    "TPP hat im Geheimen einen supranationalen Gerichtshof für multinationale Konzerne entwickelt, damit diese Unternehmen andere Staaten verklagen können. Dieses System ist ein Angriff auf die parlamentarische und gerichtliche Souveränität der Mitgliedstaaten. Ähnliche Gerichtshöfe, die bereits existieren, haben bewiesen, dass sie die Einführung von vernünftigen Umweltschutzmaßnamen, öffentlicher Gesundheitsfürsorge und Projekte des öffentlichen Transports verhindern."
    Während man im Zusammenhang mit TTIP in Europa vor allem eine Absenkung der Sozialstandards in Richtung US-Niveau erwartet, befürchtet man selbiges nun in den USA mit Blick auf Asien und Lateinamerika, wie ein erster Kommentar der Onlineausgabe der New York Times zu den Veröffentlichungen zeigt. In Zusammenarbeit mit Wikileaks hatte die New York Times US-amerikanischen TPP-kritischen Politikern beider großen Parteien bereits vor der gestrigen Publikation das Vertrags-Kapitel zur Verfügung gestellt. "Dies ist wirklich beunruhigend", zitiert die Zeitung Senator Charles E. Schumer mit Blick auf den geplanten supranationalen Gerichtshof. "Ich denke, Menschen auf beiden Seiten werden dadurch Probleme bekommen."
    In Europa regt sich indes auch steigender Widerstand gegen TTIP. Zahlreiche Bürgerinitiativen, wie etwa Campact, sammeln seit vielen Monaten Unterschriften gegen das Vertragspaket, das manche süffisant auch nur "Freibeuterabkommen" nennen.
    Wie die Süddeutsche Zeitung kürzlich bekannt gab sind 97% der von der EU-Kommision befragten Europäer gegen das geplante Freihandelsabkommen und im Speziellen gegen die in TTIP verankerten Klauseln zum "Investorenschutz" mit seinen Schiedsgerichten. Diese Konzern-Staats-Gerichte sind substanziell nichts anderes als der supranationale Gerichtshof, wie er im TPP-Abkommen geplant ist. Da auch die Verhandlungen zu TTIP, alle demokratischen Standards missachtend, im Geheimen geführt werden und nicht einmal dessen überzeugteste Befürworter, wie SPD-Chef Sigmar Gabriel, Einblick in die Details haben, können die Veröffentlichungen von Wikileaks auch hierzulande den Diskurs befeuern. Denn was in Bezug auf TPP nun als offizieller Quelltext vorliegt unterscheidet sich von TTIP sicher nicht mehr als der Name der beiden geplanten Abkommen.

    • dssm
      11. November 2015 11:10

      Gehen Sie doch den Verführern nicht auf den Leim. Wenn Sie TTIP nicht wollen, dann kämpfen Sie gegen den Sozialismus, der da aus jeder Pore dringt.
      Diese Gerichte gibt es schon lange! Sie funktionieren sehr gut. Die EU hat ja auch die österreichische Gerichtsbarkeit deutlich geschwächt. Erinnern wir uns an die Zeit vor der EU, da haben Ausländer, meist Deutsche, bei österreichischen Gerichten sehr schlechte Karten gehabt. Wollen Sie wieder 'nationale Interessen' vor Recht?

      TTIP ist ein Albtraum! Aber wegen der vielen Seiten, der vielen Regulierungen, der vielen Ausnahmen, der unklaren Formulierungen …

      Wollte man so ein Abkommen zum Wohle von Konsumenten und Betrieben zwischen den Länderblöcken erstellen, so müsste man nur auf ein paar Seiten sich gegenseitig Zollfreiheit zusichern, dafür alle lokalen Subventionen abbauen. Klare Regeln was wo zu versteuern ist. Dazu regeln, daß alle Produkte klar gekennzeichnet sind (auch Produktionswege). Dann sind Chlorhuhn und Genfleisch klar gekennzeichnet, jeder kann lesen und weiß was er kauft oder eben im Regal lässt.
      Sprich Rechtssicherheit herstellen!

    • socrates
      11. November 2015 13:52

      TTIP bleibt 5 Jahre geheim nach Abschluss,kann dann nicht mehr geaendert werden

      Mit der CETA,TTIP+TISA Unterwerfung unter US-Strategie schädigt sich das kontinentale Europa selbst.Der Niedergang Europas ist allgegenwärtig+das geschaetzte TTIP-Wachstum von 0,049% ist unbedeutend.Die Orientierung zum eurasischen Kontinent mit Anbindung a/d gerade entstehenden neuen BRICS-Machtblock wäre eine geopolitische Ausrichtung auf Zukunft mit hoeheren Wachstumsraten wie EU/USA in kommenden 20 Jahren. Die Investitionsschutzabkommen,die jetzt ratifiziert oder beraten werden bringen die finanzielle Hegemonie ueber Europa,ueber die Nato gibt es schon die politike+militaire US Hegemonie. 2013 sind nach bilateralen Investitionsschutzabkommen 572 Schadensersatzklagen verhandelt worden.Anfang 2014 waren ca. 200 Verfahren anhängig.Brasilien hat nie ein solches Abkommen geschlossen und ist damit gut gefahren.Südafrika,Bolivien+Australien haben ihre bereits geschlossenen bilateralen Verträge gekündigt.CETA,TTIP+TISA verbauen uns diesen Ausweg

    • socrates
  29. Politicus1
    11. November 2015 10:05

    500 Mitarbeiter der Fa. Baumax verlieren schlagartig ihren Arbeitsplatz.
    Die Regierung hält heute eine Krisensitzung ab - um darüber zu streiten, ob es ein ZAUN oder TÜRLN mit Seitenteilen werden soll ...

    Glückliches Österreich!
    Unsere an Geisteskraft von der Natur benachteiligte Regierung weiß, was wichtig ist.

    • kritikos
      11. November 2015 18:36

      Unsere Regierung verdient diesen Namen nicht, sie ist eine Ansammlung von Un`s. Statt dem s kann man -wissenden, -fähigen, -einsichtigen etc. etc. setzen.

    • Torres (kein Partner)
      13. November 2015 12:52

      Die Regierung könnte doch 500 km (oder mehr) Zaun und notwendiges Zusatzmaterial (einschließlich Türln) bei Baumax einkaufen und damit 2 Fliegen mit einem Schlag treffen! Da wäre doch allen geholfen (Ironie Ende).

  30. Bob
    11. November 2015 09:26

    Wenn man sich die zwei Idioten von der Muppet Show nach dem Ministerrat anhört, überfällt einem das nackte Grauen. Diese geistigen Einzeller lenken die Geschicke Österreichs.
    Dazu die Absonderungen von Hahn über die Türkei, und der Tag war schon verdorben.

  31. Herby
    11. November 2015 09:10

    Gott bewahre uns vor einem Zusammenbruch der E.U.!!!

    Niemand von all den Lesern und Mitdiskutanten auf diesem Blog hat ein Europa so ganz ohne E.U. (bzw. wie es vorher hieß: E.G bzw. E.W.G) je erlebt! Die römischen Verträge wurden ja schon in den 1950er-Jahren unterschrieben.

    Wer erinnert sich noch wie es in den 1980er-Jahren war: Viele hochqualifizierte Österreicher gingen nach Deutschland um dort zu arbeiten & um 30% mehr zu verdienen als zu Hause.

    Viele österr. Konsumenten deckten sich in München, Freilassing & Passau mit um 20% billigeren Fotoapparaten und Unterhaltungselektronik ein. All das waren damals Auswirkungen der E.G.

    Natürlich lässt es sich heute sehr leicht kritisieren und sogar Schimpfen auf die E.U.: "Die blöden Eurokraten", die "realitätsfremden Hohlköpfe in Brüssel", die "korrupten Südländer", die "notorischen Abkassierer aus Südeuropa" usw.

    Es erzeugt manchmal ein gutes Gefühl wenn man an einem Stammtisch, in einer Kaffeepause oder in einem Internetblog so richtig die Bauchgefühle raus lässt und wie ein Rohrspatz auf die EU schimpft.

    Ich möchte nur eines betonen:

    Jetzt ist man vielleicht zynisch und sarkastisch was die EU betrifft und schimpft drauf los:

    Wenn aber - theoretisch betrachtet - die EU einmal wirklich zerstört ist: Dann wird es ein intensives Heulen und Verzweiflungsschreie geben:

    Mit dem Tod der EU wäre automatisch auch die Personenfreizügigkeit (unter anderem Schengen) und der Euro am Ende.

    Wie sollen die fleißigen, tüchtigen Osteuropäer die jetzt alle in Westeuropa (also auch in Ö.) gutes Geld verdienen überleben? Wie sollen sie sich selbst und ihre Familien ernähren?

    Denken Sie bitte daran wie sich die europäischen Staaten in der Zeit vor dem 1. Weltkrieg einander belauerten. Und wie angespannt und von gegenseitigen Misstrauen geprägt die Lage vor dem 2. Weltkrieg war.

    Wünscht sich jemand ein Europa ohne EU, wo die einzelnen Länder und Völker gegeneinander anstatt gemeinsam und miteinander existieren?

    • Rau
      11. November 2015 09:42

      Die Vorteile, die Sie erwähnen sind eigentlich mit der EU verschwunden. Wo spart man sich heute noch 30% wenn man über die Grenze fährt.

      Wer die EU in dieser Form immer noch als Erfolgsrezept verkaufen will, sieht einfach die Realität nicht!

    • Franz77
      11. November 2015 09:56

      Haha, die allerheilsbringende EU. Ohne EU wären wir längst verreckt, hätten Liechtenstein überfallen und der Schiliing wäre Klopapier. Mann, wach auf!

    • franz-josef
      11. November 2015 11:28

      Herby, Ihre Unkenntnis oder Verdrehung der Vor-EU-Beitritt-Situation läßt schaudern. Ich bin alt und weiß sehr gut, wovon ich rede. Sie ganz offenbar nicht. Und ja, ich wünsche mir dringend ein Europa ohne EU, das individuell durch Wirtschaftsverträge (EFTA, EWG) verbunden ist und nicht mehr durch korrupte, geldgierige und alkoholisierte Lügner und schamlos agierende Lobbyisten zusammen- und in Angst- gehalten wird.
      Und daß die Beutegeier nicht kampflos aufgeben werden, schon gar nicht jetzt, im Zuge der "profitablen" Volksaustauschaktion, steht wohl zu befürchten.

      So. Ich gebe zu, meine Replik ist mehr polemisch als im Detail Beweise anführend. Nehmen Sie sie halt trotzdem einmal zur Kenntnis, bitte, und denken Sie ein wenig nach.

    • oberösi
      11. November 2015 12:09

      @franz-josef:
      ******

    • Patriot
      11. November 2015 12:51

      Gott verschon! Dann ginge es uns so schlecht wie der Schweiz oder Norwegen!

    • Herby
      11. November 2015 14:17

      @ Patriot

      Die genannten Länder naschen ordentlich mit an den Rosinen die die E.U. erschaffen hat - und wollen diese Vorteile - deren Ursprung in einer funktionierenden E.U. liegt niemals aufgeben:

      Norwegen ist Mitglied des Europäischen Wirtschaftsraums, E.W.R.

      Der Europäische Wirtschaftsraum (EWR) ist eine vertiefte Freihandelszone zwischen der Europäischen Union und der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA).

      Auch Liechtenstein ist Mitglied im EWR. Die Schweiz ist nicht Mitglied im EWR.

      Norwegen, Liechtenstein und Schweiz sind auch Mitglieder im Schengener Abkommen: Personenfreizügigkeit und Arbeitsfreizügigkeit f. Arbeitnehmer ist also für Schweizer Bürger genau so möglich wie für die Wikinger aus Norwegen.

      Zusätzlich gibt es besonders bei der Schweiz ein dichtes Netzwerk von bilateralen Abkommen bezüglich der verschiedensten Gebiete, der sogenannte "Schweizer Bilateralismus". Als Ergebnis existiert eine relativ dichte Verflechtung Schweiz & EU.

      Mehr als so manche im ersten Moment glauben würden sind Schweiz, Liechtenstein und Norwegen in die E.U. integriert. Und natürlich wollen sie diese "Rosinen" nicht mehr hergeben!

    • Rau
      11. November 2015 14:43

      Es hat hier keiner was gegen den Wirtschaftsraum EU - die poltische Union will keiner, mit all ihren verrückten Zwängen und Bevormundungen, samt Euro Währung, deren ständige Rettung Bestandteil dieses von Hrn Dr. Unterberger skizzierten Untergangs ist.

      Dann ist es auch notwendig zu unterscheiden welcher Teil der Wirtschaft wirklich profitiert. Ganz zu schweigen vom Mittelstand, dazu zählen nicht nur Arbeitnehmer, sondern auch Unternehmer, die keine Möglichkeit haben durch kreative Steuerkonstruktionen dem Abgabenjoch zu entfliehen.

      PS: Ihre Texte sind auch ohne Fettschrift lesbar.

    • Rau
      11. November 2015 14:52

      Dann dieses dumme Gerede um Rosinen - darum geht's doch in der Wirtschaft! Ein Geschäft ist entweder ein gutes, oder gar keins. Da brauchts keinen Zentralstaat Europa dazu!

    • Herby
      11. November 2015 15:07

      Was die "Rosinen" betrifft - da ist es schon korrekt zu sagen dass sich die Staaten durch Gestaltung von Ordnungsverträgen manchmal Rosinen heraussuchen.

      Staaten machen untereinander Verträge und schließen sich zu Staaten-Verbünden zusammen um somit Rahmenbedingungen herzustellen so dass die Wirtschaft (auch Arbeitnehmer gehören zur Wirtschaft dazu ebenso wie KMU's und Großkonzerne) ein gutes Umfeld vorfindet.

      Also nicht Staaten machen die Geschäfte sondern das tun die Unternehmen.

    • Rau
      11. November 2015 16:33

      Nur verschwimmen die Grenzen immer mehr, Unternehmen machen sich Gesetze und Staaten verkaufen sich an deren Lobbies.

    • Gandalf
      11. November 2015 17:15

      @ Herby:
      Niemand wird oder will Ihnen Ihren guten Willen absprechen. Aber als einer, der die ganze Entwicklung der EWG (die gut und richtig war, und bei der man es belassen hätte sollen) zur unseligen "Union" aus nächster Nähe miterleben durfte,,,nein, musste, darf ich Ihnen versichern: Sie verwechseln Ursache und Auswirkung; und zwar gründlich.

    • Bob
      12. November 2015 14:21

      Franz Josef
      ******************************************************************

    • Torres (kein Partner)
      13. November 2015 13:01

      Gerade in der (derzeitigen) EU und da vor allem durch die völlig durchgeknallte (aber offenbar weitgehend akzeptierte) Politik Merkels werden die Völker gegeneinander aufgehetzt: "alternativlose" Milliardenzahlungen an Griechenland (auch seitens wesentlich ärmerer Länder, wie Tschechien, Slowakei, baltische Staaten), Invasion von Millionen Moslems, die dann "solidarisch auf alle Länder der EU aufgeteilt werden sollen (was ein großer Teil der Staaten rundweg ablehnt), Beschimpfungen und Mobbing von Regierungen, die das Wohl des eigenen Volkes an erste Stelle reihen (Ungarn, Tschechien, Slowakei, Polen) usw.

  32. Rau
    11. November 2015 09:08

    Die von den Fernsehanstalten immer effektvoll gezeigten Fußmärsche finden nur noch bei der Überquerung von Grenzen statt, sonst geht es flott mit dem Zug dahin. - See more at: http://www.andreas-unterberger.at/2015/11/der-zerfall-der-eu-wird-immer-schneller/#sthash.Y90JMX40.dpuf

    Also, so wie die meisten Flutlinge aussehen, wenn sie hier ankommen und vor allem die Energien, die sie auch bisher schon entfalten konnten, wenn nicht alles nach ihren Forderungen lief, lässt mich daran zwiefeln, ob die jemals auch nur wenige km zu Fuss gegangen sind.

    • Herby
      11. November 2015 09:17

      Vielleicht ist es in Wahrheit ja sogar so dass es ein reines Vergnügen ist von der Türkei nach Mitteleuropa zu flüchten?

      Ein Urlaub? Oder ein Abenteuerurlaub mit dem besonderen Kick? Für gelangweilte Syrer.

    • Rau
      11. November 2015 09:26

      Mit Sicherheit nicht, aber es geht da mehr um die gezeigten Bilder, sowie die Realität dahinter. Ein Vergnügen ist es für alle nicht.

      Nach den Medien kommen ja nur Syrer und da vor allem Frauen mit Kindern!

    • franz-josef
      11. November 2015 11:36

      Zustimmung. Von Anbeginn des Auftauchens offizieller und privater Videos konnte man sich nur wundern über die unübersehbaren Scharen von fast ausschließlich wohlrasierten, wohlfrisierten, wohlgekleideten, fitten jungen Männern, versehen mit modernen Rucksäcken und Laufschuhen - was für ein Kontrast zu den Flüchtlingen aus Bosnien, z.B.
      Und es verblüfft schon, daß es keinerlei Nachweis für die "wochenlangen Fußmärsche" der Zigtausenden gab, und keine Antworten auf die Überlegungen, wo die wohl gegessen, getrunken, smartphones aufgeladen, geschlafen, geduscht, uswuswuswusw
      haben mögen.
      Die paar Frauen und Kinder wirken da wie Alibifiguren.
      Aber wahrscheinlich darf man das auch nicht mehr sagen.

      Pegida Frontfrau wird in D staatsanwaltlich verfolgt, weil sie von Horden und Invasoren sprach.

      Irgendwo las ich gestern ein posting, in dem jemand fragte, ob die Wellcome-Back-Konzerte schon in Planung wären.

    • Sensenmann
      12. November 2015 09:09

      @Herby
      Ja, in der überwiegenden Mehrheit ist es tatsächlich ein Abenteuerurlaub für junge Männer. Die Fratzenbuch-Profile der Flüchtilanten belegen das. (Nebst Bildern aus der Zeit als Dschihadist in Syrien oder Irak..)
      Eine Kostprobe hier:

      http://www.pi-news.net/2015/10/p488550/
      Der Link zur Facebook-Seite des lustigen Landnehmers ist auch dabei...

      Wer Augen hat zu sehen, der sehe!

    • Angefressener (kein Partner)
      13. November 2015 09:39

      Warum interviewt z.B. niemand - unter der Hand und die Anonymität der/des Befragten wahrend - mit jenen Bediensteten der ÖBB, welche die "Flüchtlings-Waggons" und Bahnhöfe reinigen müssen? Nicht mit jenen Busunternehmern, deren Stock-Busse im oberen Teil von den "Flüchtlingen" im wahrsten Sinne des Wortes "zugeschissen" wurden und die auch nach intensivster Reinigung wegen des haftenden Gestankes für lange Zeit nicht verwendet werden können? Die Vorhänge dieser Busse wurden übrigens von den Flüchtlingen, mit Masse natürlich, akademisch Gebildete, zum Reinigen ihrer Kotöffnungen mißbraucht. Ungustiös? Sicher! Aber wahr, unwerte, unfähigste "Bundesregierung" aller Zeiten!!!

  33. dssm
    11. November 2015 08:56

    In Griechenland zeigt sich ein furchtbares Problem am Horizont: Die Immobilienkredite.
    Dies ist in Spanien, Portugal, Italien, Irland aber auch Norwegen und Dänemark (und ein paar anderen) extrem.

    Die Geldgeber wollen eine klare Regelung. Die Banken sollen gefälligst die gegebenen Sicherheiten einfordern, damit der Kapital- und Liquiditätsbedarf erst einmal realistisch eingeschätzt und, so noch erwünscht, abgedeckt werden kann.

    Durch die sinnlose Gelddruckerei und die viel zu leicht vergebenen Kredite herrschte aber ein Boom am Immobilienmarkt. Also sind diese Häuser mit viel zu hohen Buchwerten und Krediten in den Bilanzen. Beginnen nun die Banken mit dem zwangsweisen Vollstrecken der Kredite, so kommen viele neue Gebäude auf den Markt. Einen Markt ohne Käufer. Die Preise werden in den Keller gehen. Damit sind die Sicherheiten nichts mehr wert, weitere Kredite müssen nach geltendem Recht fällig gestellt werden. Da aber zu viele Gebäude am Markt sind, kommt die Bauwirtschaft komplett zum Erliegen. Womit auch noch die Arbeitslosigkeit steigt und noch weniger Konsumenten zur Verfügung stehen. Eine Todesspirale.

    Der von der österreichischen Schule der Nationalökonomie vorhergesagte Winter klopft kräftig an die Tür.
    Dies ist das schmerzhafteste Problem für die EU-Oberen, denn hier geht es um Geld. Und beim Geld hört die Freundschaft auf.

    • Erich Bauer
      11. November 2015 09:14

      Ich glaube nicht, dass die Immobilienpreise "in den Keller fallen". Ganz im Gegenteil. "Tonnenweise" bedrucktes Papier ist in Händen immer weniger Krisengewinnler... Und die überschütten den Markt mit diesem wertlosen Papier. Es ist nämlich die einzige Möglichkeit werterhaltend zu agieren. Auch für nach dem Crash...

    • Erich Bauer
      11. November 2015 10:26

      Ergänzung:

      Der Crash kommt natürlich erst dann, wenn diese kalte Enteignung zufriedenstellend fortgeschritten ist...

    • dssm
      11. November 2015 10:30

      @Erich Bauer
      Man kann das Ergebnis jetzt bei Blackrock anschauen. Die haben genau das in den USA gemacht, wohl mit gehöriger politischer Rückendeckung. Die sitzen jetzt auf einem Berg aus Immobilien, davon sehr vielen individuellen Einfamilienhäusern. Leider muss man die jetzt vermieten und erhalten. Und genau hier liegt der Unterschied zwischen Sozialismus und privatem Eigentum, denn der Eigentümer arbeitet 'gratis' bei vielen Erhaltungsarbeiten.
      Nun müsste nach US-GAAP eine Wertanpassung an die realistischen Erträge stattfinden. Das ergibt aber Abschreibungen in unendlichem Ausmaß, womit wir wieder beim 'in den Keller rasseln' sind.

    • HDW
      11. November 2015 11:14

      Genau dasselbe erreichten die Linken im Wien der zwanziger Jahre durch Beibehaltung und Verschärfung des MRG in den zwanziger Jahren. Heute aktuell exekutiert durch AK, VKI und Mietervereinigung. "Enteignung der Produktionsmittel" Das ist Sozialismus, bei den Kulturrevolutionären der EU betrieben durch Vermehrung der Geldmenge! Kein Zufall, dass der Chef der EZB Italiener ist, in der Jesuitenschule Gramsci inhaliert hat, und mit Goldman-Sachs und Rockefeller Stiftung liiert war/ist! Wegen dubiöser Geschäfte während seiner Zeit bei der italienischen Sozi-Bank, MPS, laufen gegen ihn immer noch Ermittlungen. Und das ist der "Retter des Euro"!

  34. Josef Maierhofer
    11. November 2015 08:17

    Schön langsam wird das Hemd näher als der Rock.

    Klar müssen wir selbst auf uns schauen und, wenn wir eine EU wollen als mündige Staaten an einer solchen teilnehmen.

    Unsere österreichischen 'Haberer' haben alles fallen gelassen, sich auch und die Bevölkerung, mit Ideologie (= Idiotie) verbrämt, unverschämt verraten und ausgenommen wie die Weihnachtsganseln und zusätzlich verschuldet und unterwandern lassen durch sogenannte 'Sozialimmigranten', so als hätten wir keine eignen Sorgen. Sie haben sich an die EU angelehnt und was haben wir bekommen dafür ? Unendlich teure Haftungen, unendlich teure Mitgliedgebühren bei diversen unnötigen Gerichtshöfen, Organisationen, etc., den Euro (=Teuro), den etwa die Briten gleich abgelehnt haben und, wie sich zeigt, war es gut für sie, sie schauen eben auf das eigene Land.

    Jede einzelne dieser von Dr. Unterberger angeführten 'Landminen' ist geeignet, diese Brüsseler Lachnummer zu sprengen, leider ist das alles sehr ernst und sehr traurig, dass dort eine solche Lachnummer SICH (nicht Europa) repräsentiert.

    Die Handelshemmnisse zu beseitigen war das Ziel, geworden ist es eine Formularflut linker Prägung, die den Handel mit Nicht-EU Ländern inzwischen bereits einfacher erscheinen lässt.

    Der Euro ist tot (Sarrazin: 'Europa braucht den Euro nicht').

    Also handeln jene Staaten richtig, die auf ihre eigenen Leute schauen und nicht auf eine staatszerstörende Ideologie (=IDIOTIE) und die Massen Immigration und den Import von Krieg nach Möglichkeit zu verhindern suchen.

  35. simplicissimus
    11. November 2015 07:35

    Nur keine Sorge:
    95.000 stimmt nicht.
    Es werden sicher mehr.
    Plus der Illegalen, Antraglosen, das können auch noch ein paar Zigtausend sein.

    Dank unserer grenzdebilen Willkommenskultur.

    Die Portugalgeschichte zeigt, daß aus dem Affenkäfig kein Entrinnen ist.
    Einmal eine alimentierte Mehrheit und das Land geht ganz automatisch vor die Hunde.
    Wer wird schon gegen die eigenen kurzfristigen Interessen stimmen?

    Ganz schlechte Zukunftszeichen und diese im Angesicht des Irrsinns.

  36. brechstange
    11. November 2015 07:29

    Schönwetterpolitik eignet sich nicht für Wind und Regen. Zu große Schirme haben bei Sturm und Wind größere Angriffsflächen.

  37. Franz77
    11. November 2015 06:44

    Der Zerfall dieses satanischen NWO-Konstrukts wäre die größte Freude für mich. Wirtschaftsraum - JA, politische Union - NEIN! Ich will unser neutrales, freies Österreich zurück!

    • Charlesmagne
      11. November 2015 10:28

      Für mich auch!

    • Undine
      11. November 2015 17:27

      @Franz77

      Absolute Zustimmung! Und den Ausländeranteil von 1970!

    • AppolloniO (kein Partner)
      13. November 2015 14:14

      Franz77, seit Jahren "regieren" uns doch geistige Nackerbatzeln.
      Um Gottes willen! Ich mag mir gar nicht vorstellen die Krisen der Vergangenheit -und die Finanzkrise 2008/09 wurde NICHT von der EU ausgelöst- wäre von USEREN
      Schwarz/Roten gemanagt worden.
      Es wäre so wie jetzt in der Flüchtlingskrise, hilfloses Nichtstun.
      Horrible Vorstellung.

  38. Pennpatrik
    11. November 2015 06:13

    95.000 statt 80.000?
    Hat der LügenORF bei der Spnntagspressestunde mit Strache nicht eine Zahl unter 70.000 gross eingeblendet?

  39. kritikos
    11. November 2015 02:50

    Europa hat es den Griechen, den Franzosen, der Merkel und ein paar anderen zu verdanken, dass es bergab geht. Wir haben es dem Feimandl und Co. zu verdanken, dass es bergab geht. Aber wir haben z.B. in Wien doch zu viel rot/grün gewählt und damit den Herrn Weinhäupl im Amt erhalten. Ähnliches trifft in Portugal und in Griechenland zu. Ergo: Das Volk, d.h. die Mehrheit ist für diese Vorgangsweise aus Überzeugung oder aus Dummheit oder auf Grund von Indoktrination eingetreten.
    Wahrscheinlich ist die Idee eines einigen Europas eine Schimäre, der wir aufgesessen sind, weil die Idee so schön war. Brüssel hat die Idee in die miese Realität heruntergeholt. Das Ende wird vielleicht nicht schrecklich, aber sicher nicht gut werden.

  40. efrinn
    11. November 2015 02:50

    In Abänderung von "q.e.d." muß es jetzt wohl "q.e.e." heißen.
    Statt: quod erat demonstrandum (lat. für „was zu zeigen/zu beweisen war“)
    jetzt wohl: quod erat expectandum (was zu erwarten war).
    Für q.e.d: https://de.wikipedia.org/wiki/Quod_erat_demonstrandum
    Für q.e.e behalte ich mir das Copyrigt vor ;-)

    • efrinn
      11. November 2015 02:54

      ... und das fehlende "h" fürs Copyright liefere ich hiemit nach :-(

    • kritikos
      11. November 2015 02:54

      Ich überlasse Ihnen das Copyright, obwohl ich den Ausdruck "quod erat expectandum" schon früher im Blogbeitrag verwendet habe. Nur zur Klarstellung!

    • efrinn
      11. November 2015 03:30

      Tut mir leid, da hab ich wohl nicht immer alle Beiträge und Kommentare gelesen.
      Aber vielleicht versöhnt Sie mein nachgestelltes Smiley ;-)
      War nicht so ernst gemeint!

    • kritikos
      11. November 2015 17:39

      @ efrinn
      OK, meine Fußnote war auch nur nebenbei und ich freue mich, wenn auch andere noch Latein pflegen. (Soweit wir es halt noch können!)

    • Undine
      11. November 2015 20:47

      @kritikos

      Ihrem Pseudonym nach zu schließen sind Sie auch ein "alter Grieche"! ;-)

    • kritikos
      12. November 2015 00:18

      @ Undine

      Stimmt, im doppelten Sinne "alt"!

    • Undine
      12. November 2015 22:08

      @Kritikos

      Ich empfinde es immer als großen Mangel, nicht auch Griechisch gelernt zu haben! Mein Mann hat jeden Tag ein Stückchen Homer übersetzt---damit das Hirn nicht verrostet! ;-)

      Kürzlich las ich (zum x-ten Mal!) in den "Memoiren des Peterhans von Binningen" von Curt Goetz. Dieser hatte seinem Griechisch-Professor zu dessen Geburtstag das ganze neunte Buch der "Odyssee" auswendig vorgetragen! Wer den Schauspieler Goetz erlebt hat, kann sich vorstellen, wie phantastisch dieser Auftritt gewesen sein muß! ;-)





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