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Argentinien ist ein Fanal

Lesezeit: 1:30

Dieses Wahlergebnis hat viel größere Bedeutung als den bloßen Machtwechsel in einer Demokratie. Der Sieg des liberalkonservativen Oppositionsführers Mauricio Macri ist historisch, er ist ein Fanal für den Zusammenbruch einer epochenprägenden Art von Politik. Er wird in seiner Bedeutung erst klar, wenn man mehrere Jahrzehnte überblickt.

Denn er ist das krachende Ende des Peronismus, der fast die ganze Nachkriegszeit Argentinien regiert hat. Am Beginn die Familie Peron, am Ende die Familie Kirchner. Sie haben mit etlichen Zwischenläufern in gemeinsamer Verantwortung eine unglaubliche „Leistung“ geschafft: Argentinien war in den Nachkriegsjahren einer der wohlhabendsten Staaten den Welt, heute liegt es im „Human Development Index“ an 49. Stelle.

Die Gründe liegen in eben diesem Peronismus. Dieser besteht aus drei Elementen:

  1. eine populistisch-sozialdemokratische Wirtschaftspolitik mit Schulden und ständig steigenden Versprechungen;
  2. verbreitete Korruption und eine versagende Verwaltung;
  3. ein übler Personenkult um die jeweils herrschenden Familien.

All das ist jetzt nach mehreren Staatspleiten und einer schweren Desillusionierung der Menschen des Landes zu einem bitteren Ende gekommen. Was freilich nicht heißt, dass Macri eine Erfolgsgarantie hat. Im Gegenteil: Argentinien zu sanieren ist zu einer fast unlösbaren Aufgabe geworden.

PS: Österreicher, die über Parallelen zwischen ihrem Land und Argentinien nachsinnen, können aufatmen: Personenkult gibt es hierzulande keinen…

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorSensenmann
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    23. November 2015 09:53

    Österreich tanzt auch bald den argentinischen Tango.
    Sozi-Wirtschaft und Pleite sind ein zwingendes Paar.
    Das wird die masssa damnata auch hier demnächst erfahren.
    Und Personenkult?
    Wenn man die Wahlplakate anschaut, wo die versoffene Gestalt des alten Wiener Branntweiners im nordkorea-Stil retouchiert war oder die Lobhudeleien der gekauften Sozi-Journaille auf unseren GRÖKAZ liest (die an Widerlichkeit nur noch von der Speichelleckerei der Piefke-Journaille für das Merkel übertroffenwird) die bei jedem Östertrottel einen entrückten Blick ob der Weisheit und Güte unseres Bundestaxlers auf's Ant- oder Postlitz zaubert, dann weiß man, was Personenkult hier bei uns ist.

  2. Ausgezeichneter KommentatorPumuckl
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    23. November 2015 10:40

    A.U. " . . . Personenkult gibt's hierzulande keinen. "

    Unsere SPÖ braucht keinen Personenkult! SPINDOCTOREN bauen in Hollywoodperfektion Personen, denen jegliche Ausstrahlung fehlt, auf und liefern die politischen Inhalte gleich mit.

    ° Eine Figur wie den Zivildiener Norbert Darabos den Österreichern und seinen Soldaten als Verteidigungsminister zuzumuten war doch eine Meisterleistung dieser SPINDOCTOREN.
    Dann auch noch den Ankauf von Abfangjägern zweiter Wahl, welche keine andere Armee mochte, setze der professionellen Wählertäuschung die Krone auf.

    ° Ein " Nichtserl " wie Werner Faymann, der einst als artiges, immer lächelndes Buberl, schon Wahlonkel Hans Dichand beeindruckte, als Bildungsversager zum Bundeskanzler aufzubauen, war eben auch eine der vielen Meisterleistungen der SPÖ-Spin-Doctoren.

    KEINE ANDERE PARTEI BRÄCHTE DAS ZUSTANDE ! DESHALB BRAUCHT DIE SPÖ KEINEN PERSONENKULT

  3. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    23. November 2015 06:53

    Das wird dem von Österreich, News etc gehuldigten KANZLER mit der sicheren Hand zur besten Frisur aber gar nicht gefallen, daß man keinen wirksamen Personenkult um ihn herum erkennen kann.

    Scherz beiseite, für Argentinien bleibt zu hoffen, daß dies nun eine echte Verbesserung der Wirtschaftspolitik bewirkt. Und der linke unerträgliche Personenkult ein Ende hat.
    Nicht wahr, Herr Blecha und Herr Häupl, Che-Guevara-Denkmal-Aufsteller!

  4. Ausgezeichneter KommentatorPumuckl
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    23. November 2015 07:56

    In Argentinien die Familien Peron und Kirchner, in Österreich unser, mit ach so sicherer Hand regierender, Werner Faymann.

    ° Zeigten nicht unter Wolfgang Schüssel ALLE wirtschaftlichen Indikatoren ganz klar
    nach oben?

    ° Dann brachte Schüssels ÖVP durch einen unfaßbar stümperhaften Wahlkampf das Kunststück fertig, den davon völlig überraschten Alfred Gusenbauer, dessen SPÖ in diesem Wahlkampf die schwere Last des BAWAG-Skandals trug, zum Kanzler zu machen.

    ° Dann wurde SPÖ-Kanzler Gusenbauer, welcher die am BAWAG-Bankrott schuldigen Gewerkschafter wohlbegründet aus dem Parlament verbannt hatte, von diesen aus dem Amt intrigiert und durch Faymann ersetzt.

    DASS FAYMANN VERMUTLICH UM 40 IQ-PUNKTE HINTER GUSENBAUER HERHUMPELT, DÜRFTE IN DER SPÖ KEIN HINDERNISS, SONDERN DER WAHRE GRUND FÜR DIESEN AUSTAUSCH GEWESEN SEIN.

    Um, wie aktuell " Mamma Merkels " Entscheidung, Europa für eine islamische Invasion zu öffnen, und auch sonst als Kanzler ausländische Wünsche zu erfüllen,
    ist für den internationalen Sozialismus ein IQ-Defizit bei Amtsträgern vermutlich ohnehin erwünscht.

    WIRD DAS, EINST AUCH WIRTSCHAFTLICH BLÜHENDE, ÖSTERREICH VON DISER SPÖ UNTER FAYMANN " MIT SICHERER HAND ARGENTINISIERT " ?

  5. Ausgezeichneter KommentatorRiese35
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    23. November 2015 08:26

    In Österreich kein Personenkult? Was ist mit dem verpröllten Niederösterreich? Landeshauptmann, Landesjägermeister etc. Und mit der Achse Pröll-Häupl? Oder Genosse Faymann? Drückt sich halt nicht unbedingt mittels überdimensionaler Ikonen an jeder Straßenecke sondern etwas subtiler aus. Und im nekrophil-sozialistischen Wien stellt man Büsten eines Che-Guevara auf.

  6. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    23. November 2015 11:04

    Herzliche Gratulation! Oder soll ich Beileid wünschen, denn die Situation ist besch… (jede andere Wortwahl wäre arge Untertreibung).

    Die Währung ist kaputt. Geld wird frisch fröhlich gedruckt. International warten unschöne Gerichtsverfahren weil man vor lauter Ideologie keine Einigung mit den Gläubigern zusammengebracht hat. Die private Wirtschaft ist von den Sozialisten zerstört worden, mit einer langen Liste von Folterinstrumenten. Die privaten Pensionsfonds sind geplündert. Auch die völlig unbegründeten Verstaatlichungen von internationalen Unternehmen ist noch lange nicht ausgestanden. Eine Reihe von dubiosen Morden an Mitgliedern Opposition und Justiz bedarf der Aufklärung, dabei dürften höchste Staatskreise involviert sein. Die Staatswirtschaft ist voll von Korruption und Vetternwirtschaft.

    Und all diese Probleme nun mit nur vier (4) Prozent Vorsprung bei der Wahl lösen?

  7. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    23. November 2015 08:39

    Na, ja, die Namen auf unserer politischen 'Muppetbühne' sind wohl schon immer verwandt oder gleich und die Familienclans bedienen sich auch hierorts schon heftig.

    Außenstehende, Qualifizierte, oft sogar andere 'Baddei'-Mitglieder, die nicht 'Insider' sind, habe da keine Chance auf Erfolg, maximal als drangsalierte Lastenträger, den meistens haben solche privilegierte Posteninhaber die Weisheit nicht mit dem Löffel gegessen und brauchen daher Büttel für die Ausführung.

    Bei uns heißt das halt nicht Personenkult, bei uns heißt es Medienkult, Ideologiekult (= ...), Privilegien, etc.


alle Kommentare

  1. Fleischberge aus NATO-Söldern (kein Partner)
    25. November 2015 20:04

    Russland wird nicht nur von den ukrainischen Nazis provoziert, sondern auch von dem natotreuen Islamischen Staat und dessen Wurmfortsatz (= Türkei). Ich freue mich schon darauf, kilometerhohe Fleischberge aus NATO-Söldern erleben zu dürfen.

    • Mohamed M. (kein Partner)
      25. November 2015 20:14

      Die Türkei will doch nur die syrischen "Flüchtlinge" militärisch unterstützen und im Islamischen Staat binden, damit sie nicht hunderttausende nato-trainierte Terroristen an Europa abtreten müssen.

  2. socrates
    24. November 2015 09:35

    Das Fanal kommt erst! Die Ostküste hat ihren Repräsentanten zum Sieg geputscht, armes Argentinien.
    Jorge Telerman - Wikipedia, the free encyclopedia
    https://en.wikipedia.org › wiki › Jorge_T...
    Succeeded by, Mauricio Macri ... He was the fourth Chief of Government of Buenos Aires City, replacing Aníbal ... his mother, Fanny, were merchants, descending from Jewish immigrants who arrived in ...
    Alles wie übliche, jüdischer Personenkult.

    • F.V. (kein Partner)
      25. November 2015 09:09

      Zusammen mit den interessanten Hinweisen von socrates weiß ich endlich was Unterberger und „liberal-konservativ“ versteht. Und nun ist mir auch klar, warum es sich um einen Machtwechsel epochaler Bedeutung handelt.

      Bisher glaubte ich immer, daß es sich bei diesem Begriff und etwas Ähnliches handelt wie den „heißen Eislutscher“. – Wie man sich doch irren kann.

      PS: Nomen est omen, wie man am blem-blem unschwer erkennen kann.

    • Hol den Klaust (kein Partner)
      26. November 2015 23:15

      Unterberger erkennen - nix einfacher wie das - schau Dir seine Preise/Auszeichnungen, Freunderl an - oder lies einfach seinen Lobpreisungsartikel auf die "einheimischen" Jodler ;-)' !

  3. socrates
    23. November 2015 23:44

    Den Unterschied zwischen deutschen und französischen Medien in Berichten über Argentinischnien möchte ich Klavierspielen können.
    Nach dem Falklandkrieg, den Argentinien aus Hochmut und Dummheit führte und verlor, stürzte das Land in eine tiefe Kreise und die Geier der Ostküste boten ihre Hilfe an, zum Schaden Argentiniens.
    Personenkult? Carlos Menem, Präsident Argentiniens, war ein Einwanderer aus Syrien und Moslem. Erst wenn Merkel durch einen Einwanderer aus Syrien und Moslem ersetzt wird, glaube ich daran.
    Kirchner gelang es Argentinien, nach einen Periode der Austerität, wieder zu positiven Parametern zu bringen. Sie trat Mercosur bei und zahlte alle Schulden an Gläubiger zum Gestehungspreis zurück, nicht die unverschämten Forderungen der Ostküstenhedgefond mit dem kriminellen, beteiligten und greisen US Richter. Jetzt wollen die Geierfonds wieder über Argentinien herfallen und ihre Galionsfigur, der "liberale" Präsident soll ihr Judas sein

    • blem-blem
      24. November 2015 10:36

      Ich möcht' mir jetzt einen Maserati zulegen plus Rücklagen für 200 Strafmandate.

      Sie geben mir das Geld, gelt, in 10 Jahren kriegen Sie es ja eh' "zu den Gestehungskosten" zurück, oder?

      Wollen Sie nicht? Dann vielleicht mit 10 % Verzinsung - biiiitteeee!!!!? (- über die "Gestehungskosten" werden wir uns ja net streiten, net wahr ...?)

  4. Haider
    23. November 2015 23:08

    Jetzt sieht wohl der unbedarfteste Österreicher, warum sich der Ex-SPÖ-Bundeskanzler Klima nach Argentinien vertschüßte: Im Land der Staatspleitiers und linken Korruptionisten fühlte er sich echt zu Hause!

  5. machmuss verschiebnix
    23. November 2015 22:55

    Die größte Sauerei am Argentinien-Desaster sind die anhängigen Klagen !

    Nach alle ihren Raubzügen auf Basis von "Verträgen" - die überhaupt nur
    zustande kamen, weil sich auf argentinischer Seite immer wieder "Vertrags-Partner"
    fanden, die zwar nicht fähig waren die Tricksereien zu durchschauen, aber doch
    schlau genug, um die Hand aufzuhalten (wie in Griechenland) - nach all der Kake,
    die da am Dampfen ist, haben diese "Experten" und "Berater" aus dem Dunstkreis
    der US-Hochfinanz letztlich auch noch die Chuzpe, solche Verträge einzuklagen,
    die genaugenommen für deren eigene Hinrichtung ausreichen sollten ! ! !

    Unrechts-Bewußtsein ? Aber nichtmal im Traum .
    DAS ist genau jener Menschenschlag, deretwegen sich Amerika alle Welt zum
    Feind gemacht hat !

  6. Anonymer Feigling
    23. November 2015 16:23

    Sachfremd:

    Weil's so schön ist:

    Kupferkabeldieb geriet in Starkstrom und verbrannte
    http://m.kurier.at/chronik/wien/kupferkabeldieb-geriet-in-starkstrom-und-verbrannte/165.715.505

    Wie oft haben diese verbrecherischen rumänischen Zigeuner uns die Kupferkabel gestohlen und so die U-Bahnen lahmgelegt.
    Jetzt hat's einen erwischt und wurde gegrillt.

    Bei mir fließen Tränen, aber nicht die der Trauer.

    Vielleicht bekommt der Verbrecher noch eine hohe Auszeichnung? Darwin Award!

  7. Undine
    23. November 2015 15:49

    Da wird bei den Amerikanern wohl keine große Freude aufkommen---aber mich freut's:

    "Chinesen errichten in Argentinien einen Mega-Windpark"

    https://www.unzensuriert.at/content/0019289-Chinesen-errichten-Argentinien-einen-Mega-Windpark?utm_source=Unzensuriert-Infobrief&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Infobrief

  8. Erich Bauer
    23. November 2015 15:08

    Ein "Fanal"?.... Naja...

    Der internationale Fokus der Medien auf eine Wahl in Argentinien erstaunt ein bisschen. Ein kleiner "Hoffnungsfunke" für die "Transatlaniker"? Bekanntlich konnte man die vorherige argentinische Präsidentschaft als durchaus "russophil" einschätzen... Man darf neugierig sein, wie´s mit der Vertragstreue steht. So wie mit Frankreich?

    • dssm
      23. November 2015 21:23

      Da liegt wohl ein grobes Missverständnis vor!
      Die bisher regierende Klasse hat das Land so weit ruiniert, die haben jeden der auch nur einen Cent angeboten hat hochleben lassen.
      Weder die Russen noch die Chinesen waren so dumm und haben größer investiert. Ein Land in dem Rechtssicherheit rein gar nicht existiert, in dem kann man nicht investieren! Repsol steht als Warnung an der Wand; die haben wirklich viel investiert und, nach langem Streit, ein paar Phantastillionen bekommen – leider in wertlosen Staatsanleihen.

  9. socrates
    23. November 2015 12:28

    Da werden für den neuen Präsidenten schon Entschuldigungen erfunden.
    Die Erneuerung des Währungssystems kommt von den BRICS Staaten. Im Reich der Mitte wurden in den letzten Wochen eine Reihe äußerst prominenter Manager von Fonds und Schattenbanken wegen "Manipulationen" festgenommen.

    Symbolpolitik, sicherlich - aber mit sehr realem Hintergrund und mutmaßlich auch Folgen. Einerseits handelt es sich dabei um einen Teil des von der Regierung ausgerufenen "Kampfes gegen die Korruption", andererseits soll damit wohl demonstriert werden, dass die staatlichen Regulierer es ernst meinen mit ihren Bemühungen zur nachhaltigen Reform und Stabilisierung des Finanzsystems. Die Sensation, welche die Medien mit Migranten zuschütten: Die Direktorin Christine Lagarde und weitere IWF-Offizielle empfahlen die von China seit vielen Jahren angestrebte Aufnahme des Yuan Renminbi in den Währungskorb der sogenannten "Sonderziehungsrechte". Damit wird die tatsächliche Entscheidung des IWF-Exekutivrats de facto zur Formsache, und der internationalen Aufwertung des Yuan als Investitions-, Handels- und Reservewährung steht nichts mehr im Wege.

  10. dssm
    23. November 2015 11:04

    Herzliche Gratulation! Oder soll ich Beileid wünschen, denn die Situation ist besch… (jede andere Wortwahl wäre arge Untertreibung).

    Die Währung ist kaputt. Geld wird frisch fröhlich gedruckt. International warten unschöne Gerichtsverfahren weil man vor lauter Ideologie keine Einigung mit den Gläubigern zusammengebracht hat. Die private Wirtschaft ist von den Sozialisten zerstört worden, mit einer langen Liste von Folterinstrumenten. Die privaten Pensionsfonds sind geplündert. Auch die völlig unbegründeten Verstaatlichungen von internationalen Unternehmen ist noch lange nicht ausgestanden. Eine Reihe von dubiosen Morden an Mitgliedern Opposition und Justiz bedarf der Aufklärung, dabei dürften höchste Staatskreise involviert sein. Die Staatswirtschaft ist voll von Korruption und Vetternwirtschaft.

    Und all diese Probleme nun mit nur vier (4) Prozent Vorsprung bei der Wahl lösen?

  11. Bob
    23. November 2015 10:47

    Wie und warum sollte um unsere vertrottelten Politiker ein Personenkult entstehen. Eher schäme ich mich für diese Parasiten die nur Ihre Eigenen oder Parteiinteressen im Auge haben.

  12. Pumuckl
    23. November 2015 10:40

    A.U. " . . . Personenkult gibt's hierzulande keinen. "

    Unsere SPÖ braucht keinen Personenkult! SPINDOCTOREN bauen in Hollywoodperfektion Personen, denen jegliche Ausstrahlung fehlt, auf und liefern die politischen Inhalte gleich mit.

    ° Eine Figur wie den Zivildiener Norbert Darabos den Österreichern und seinen Soldaten als Verteidigungsminister zuzumuten war doch eine Meisterleistung dieser SPINDOCTOREN.
    Dann auch noch den Ankauf von Abfangjägern zweiter Wahl, welche keine andere Armee mochte, setze der professionellen Wählertäuschung die Krone auf.

    ° Ein " Nichtserl " wie Werner Faymann, der einst als artiges, immer lächelndes Buberl, schon Wahlonkel Hans Dichand beeindruckte, als Bildungsversager zum Bundeskanzler aufzubauen, war eben auch eine der vielen Meisterleistungen der SPÖ-Spin-Doctoren.

    KEINE ANDERE PARTEI BRÄCHTE DAS ZUSTANDE ! DESHALB BRAUCHT DIE SPÖ KEINEN PERSONENKULT

    • Pumuckl
      23. November 2015 11:37

      Korrektur, da fehlte ein Satzteil.:

      Dann auch noch den Ankauf von Abfangjägern zweiter Wahl, welche keine andere Armee mochte, ALS ERFOLG VON DARABOS DARZUSTELLEN, setzte der professionellen Wählertäuschung DURCH SPINDOCTOREN UND WERBEPROFIS DER SPÖ die Krone auf.

    • Pumuckl
      23. November 2015 14:06

      Mit " OHNE DIE PARTEI BIN ICH NICHTS ", beschrieb uns doch schon Fred Sinowatz eine der Maximen der SPÖ.

      Autarke Persönlichkeiten können sich in allen sozialistischen Parteien nur halten, wenn sich ihr politisches Wirken innerhalb vorgegebener Denkweisen bewegt.

      Marx, Frankfurter Schule des kritischen Sozialismus, Popper, aber auch viele weniger bekannte Vordenker und latente " Denkwerkstätten " geben den Rahmen vor in welchen SPÖ-Politiker als Parteisoldaten gezwängt sind.

      AUSWECHSELBARE PARTEISOLDATEN SIND IM SOZIALISMUS GEFRAGT.
      PERSONENKULT WÄRE IN DIESEM SYSTEM KONTRAPRODUKTIV ! ! !

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      25. November 2015 15:28

      Pumuckl: "Dann auch noch den Ankauf von Abfangjägern zweiter Wahl, welche keine andere Armee mochte, setze der professionellen Wählertäuschung die Krone auf."
      Dieser Satz ist für Laien insoferne verwirrend, da es sich beim Eurofighter grundsätzlich um eines der weltbesten Flugzeuge dieser Art handelt. Allein dem inferioren SPÖ-"Verteidigungsminister" Darabos hatte es die Republik und damit das ÖBH zu verdanken, dass anstatt Flugzeuge der Tranche 2, jene der Tranche 1, davon 6 Stk. gebrauchte von Deutschland, angeschafft wurden und selbst diese mangelnd ausgerüstet wurden.

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      25. November 2015 15:34

      Der Darabos-Deal
      Weniger Quantität, weniger Qualität

      Es ist wohl einzigartig in der Geschichte Österreichs, dass ein Minister sein eigenes Ressort schneidet und dies dann als "Erfolg" verkauft. Wie medial bekannt wurde hat Minister Darabos EUR 370 Mio. "eingespart".
      Was er dafür an Leistungen eingespart hat, versucht airpower.at hier aufzuarbeiten.

      Cash
      Ursprünglicher Vertrag: EUR 1.959 Mrd. = 100%
      Darabos Vergleich: EUR 1.589 Mrd. = 81,11%
      Differenz: EUR 370 Mio. = 18,88 %

      Mengengerüst
      Der Scheibner Plan, zuerst gingen 6 Flugzeuge im Hochwasser unter, dann zerbröselte der Zeitplan an der Neuwahl.
      Der Platter Plan. Es rächt sich die zu billige Not/Überhngslösung, die zu zahme Öffentlichkeitsarbeit und eine Wahl die nicht gekämpft wurde.

      Der Darabos Plan...die Bescherung ist vollbracht, die Luftraumüberwachung auf ein Rumpfprogramm zusammengestrichen.

      Es werde dunkel... Es waren zwar nur eine handvoll "Pirates" - aber sie hätten für den Fall des Falles die Nacht zum Tag gemacht. Nun sehen die Piloten wieder genau so viel wie einst im Draken....den Sternenhimmel.

      Wie allgemein bekannt führt der Vergleich zu einer Stückzahlreduktion von 18 Flugzeugen auf 15 Flugzeuge. Allerdings wurde nicht nur reduziert, sondern die Republik kauft zum Teil andere Flugzeuge als vorgesehen.
      Die ersten sechs Maschinen bleiben weiterhin die fabrikneuen österreichischen Tranche 1 / Block 5A. Drei weitere Maschinen sind ebenfalls fabrikneu waren aber ursprünglich für Deutschland avisiert - sie werden nun umgeleitet.
      Die letzten sechs Maschinen sind gebrauchte Flugzeuge aus deutschen Beständen.
      Es sind dies offenbar Tranche 1 / Block 2 oder 2B Maschinen, welche vor Abgabe an Österreich das R2-Retrofit-Programm durchlaufen.
      Ein neuer Eurofighter entspricht einer Lebensdauer von 6.000 Flugstunden.
      Der Verzicht auf drei Maschinen entspricht somit einer Einsparung von 18.000 Flugstunden oder 16,66% der Gesamtleistung des Ursprungsvertrages.
      Dazu kommen jene Flugstunden welche mit den gebrauchten Flugzeugen bereits absolviert wurden und somit von der Lebensdauer abzuziehen sind. Mangels harter Daten schätzen wir diese auf 300 pro Maschine womit weitere 1.800 Flugstunden oder 1,66% von den gesamt 108.000 Flugstunden im Ursprungsvertrag abzuziehen sind.
      Alleine die eingesparten Flugstunden entsprechen mit 20.400 oder 18,33% ziemlich exakt dem Wert der von Darabos ausgehandelten Preisminderung.

      Höchst interessant in diesem Zusammenhang auch die Tatsache, dass die Güteprüfung nunmehr seit Jahren den Bau "unserer" Flugzeug penibel kontrolliert - faktisch vollkommen umsonst. Darabos tauscht bereits kontrollierte Geräte jetzt "blind" auf gebrauchte Flugzeuge.
      Noch kurioser - gerade die SPÖ war es, welche im Nationalrat vor den "Funktionsprototypen" lauthals und populistisch gewarnt hat - sie könnten nicht mal fliegen wenn's kalt ist. Jetzt wird im Alleingang des SP-Ministers exakt das beschafft.
      Doch dabei bleibt es nicht.

      Die Qualitätsminderung
      Wie bereits beschrieben hat Minister Darabos im Zuge seines Vergleiches auch auf die Bauausführung und Lieferung als Tranche 2 verzichtet und sich mit Tranche 1 begnügt.
      Das Argument, dass dadurch auf den "sündteuren überqualifiziert Kampfbomber" zugunsten des "Neutralitätsfliegers" unter "strikter Anpassung der Ausstattung der Flugzeuge auf die Aufgabe Luftraumüberwachung" verzichtet wurde ist - anders lässt es sich nicht ausdrücken - so dumm das es schmerzt.
      Wie unabhängig überprüf- und beweisbar bieten die Flugzeuge der Tranche 1/Block 5 sowie der Tranche 2/Block 8 zu 100% idente Fähigkeiten auf zum Teil anderer, leistungsfähigerer Hardware.
      Da die Republik Österreich im Ursprungsvertrag kein Equipment zur Bekämpfung von Bodenzielen bestellt hat - weder entsprechende Waffen, ja noch nicht mal Aufhängungen für Waffen oder Tanks - konnte darauf auch nicht verzichtet werden.
      Statt dessen hat Norbert Darabos aber offenbar auf Equipment verzichtet, welches sehr wohl speziell für die Aufgabe Luftraumüberwachung von Bedeutung ist - nämlich auf das Infrared-Search-and-Track System "PIRATE".
      Dieses wurde zwar nur für den kleineren Teil der Flugzeuge bestellt, hätte aber durch Flottenmanagement-Maßnahmen durchaus nutzbringend bei Einsätzen in den Abend- und Nachtstunden Verwendung finden können. Mit hinreichend Planung wäre es auch möglich gewesen jeweils eine mit "PIRATE" ausgestattete Maschine für die Alarmrotte abzustellen.

      Auf die Qualität einer multispektralen (nebst Radar auch Infrarot) Überwachung sowie auf die Möglichkeit einer Sichtidentifizierung schon auf große Entfernung und auch bei Nacht muss Österreich also Dank Norbert Darabos verzichten. Die Eurofighter bieten diesbezüglich nicht mehr als schon der Draken - die Nacht bleibt dunkel.....auch im 21. Jahrhundert.

      Weitere Details sind vorerst nicht bekannt, doch darf es nicht wundern, wenn sich herausstellt, dass Norbert Darabos auch auf Pilotenausrüstung - wie etwa den Datenhelm - oder auch Selbstschutzsysteme verzichtet hat....zum Wohle Östereichs.

      Conclusio
      Norbert Darabos darf sich auf die Fahnen heften, dass er einen Deal durchgezogen hat der an Intransparenz alles bisher gewesene weit in den Schatten stellt.
      An seinen Vorgängern Scheibner und Platter braucht er sich nicht messen zu lassen - Darabos verliert haushoch.
      Darabos hat nicht mal das eigene Ministerium richtig befasst, zog weder Experten aus der Finanz noch aus dem Wirtschaftsressort zurate. Es wurde der Nationalrat nicht befasst, noch nicht mal der Landesverteidigungsausschuss und auch nicht der Nationale Sicherheitsrat. Es gab keine Kommission aus Fachleuten und auch kein Pflichtenheft das zu erfüllen gewesen wäre. Vollkommen desinteressiert zeigt sich Darabos auch an den Empfehlungen des Rechnungshofes - auf keine einzige Empfehlung des Rechnungshofes scheint bei dieser Vorgehensweise Rücksicht genommen worden zu sein.
      Der Vergleich hat, was seine taktisch-operationellen Auswirkungen betrifft, faktisch nichts mit den Ergebnissen oder Aussagen des Untersuchungsausschusses zu tun. Und während der ursprüngliche Vertrag sogar in ein Gesetz mündete welches durch National- und Bundesrat ging und auch vom Bundespräsident abgezeichnet wurde - gibts den Darabos Vertrag nicht mal für den Bundeskanzler zu sehen.
      Mag man zum Ursprungsvertrag stehen wie man will, aber dass die Beschaffung ein Höchstmaß an Gewaltentrennung repräsentierte kann nicht abgestritten werden. All das bietet der Darabos-Vergleich nicht.
      Dafür steht zweifelsfrei fest, dass der Sachwert der eingesparten Quantität und Qualität bei weitem die kolportierten EUR 370 Mio. übersteigt.
      Resultat dieses beispiellosen Schaustücks an österreichischer Wehrpolitik: Offenbar ist es den österreichischen Verteidigungsministern möglich in Eigenregie ihr Ressort zu veräußern wenn es beliebt. Denn man möchte doch meinen, dass wie schon bei der Beschaffung auch der Verzicht auf Fähigkeiten der Landesverteidigung im Sinne der Gewaltentrennung nicht nur Einzelentscheidungen sein können, sondern einen Instanzenzug voraussetzen welcher die - durchaus auch langfristige und sicherheitsrelevante - Bedeutung solcher Entscheidungen widerspiegelt. Doch dem ist - selbst wenn es sich um Bereiche handelt welche den Kern des Bundes-Verfassungsgesetzes berühren - offenbar nicht so.
      Dies möge in Europa berücksicht werden, wenn sicherheitpolitische Fragen mit österreichischen Politikern erörtert werden.

      Martin Rosenkranz

    • Pumuckl
      26. November 2015 00:28

      @ Prof. Walter A. Schwarz

      Vielen Dank für diese kenntnisreiche ausführliche Ergänzung. Meine eigene Beziehung zur Fliegerei beschränkt sich leider nur auf einen Segelflugzeugführerschein aus meiner Jugendzeit.

      Weder der skandalöse Eurofighter-Deal von Darabos, noch der Versuch Häupels, die Wehrpflicht abzuschaffen ist in den eigenen Gehirnen der beiden Unsoldaten entstanden.
      Beide handelten auf Zuruf aus dem Ausland.

      Die USA können sich als Führungsmacht dieser " westlichen Wertegemeinschaft "
      innenpolitisch die vielen Zinnsärge welche von ihren vielen Kriegsschauplätzen in die Heimat kommen nicht mehr leisten.
      Die Vasallenstaaten, zu denen wir, wohl oder übel auch bald gehören werden, sollen den opferreichen brutalen Häuserkampf in fernen Ländern führen.

      Unser Jagdkommando und unsere Gebirgseliten in einer Söldnerarmee mit möglichst vielen Nichtösterreichern, welche auf Befehl auch bereit sind, auf die eigenen Bürger zu schießen, ist der Führungsmacht USA für Österreich lieber, als ein Kampfbomberverband.

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      26. November 2015 12:01

      Pumuckl, keine Ursache, doch mit dem letzten Absatz Ihrer Antwort kann ich nichts anfangen. Denn:
      1. Im ÖBH dürfen lt. Wehrgesetz und der Bundesverfassung ausschließlich österreichische Staatsbürger dienen.
      2. Auch wenn es in Ö. eine Berufsarmee geben sollte, würde sich an diesem Umstand nichts ändern.
      3. Ich ersuche Sie, den Begriff "Söldner" lt. Kriegsvölkerrecht zu definieren und dann darüber zu befinden, ob dieser auf Soldaten mit österreichischer Staatsbürgerschaft anzuwenden ist.
      4. Lt. § 2 (1) des Wehrgesetzes obliegen dem BH folgende Aufgaben:
      a) die militärische Landesverteidigung,
      b) auch über den Bereich der militärischen Landesverteidigung hinaus der Schutz der verfassungsmäßigen Einrichtungen und ihrer Handlungsfähigkeit und der demokratischen Freiheiten der Einwohner sowie die Aufrechterhaltung der Ordnung und Sicherheit im Inneren überhaupt,
      c) die Hilfeleistung bei Elementarereignissen und Unglücksfällen außergewöhnlichen Umfanges und
      d) die Hilfeleistung im Ausland bei Maßnahmen der Friedenssicherung, der humanitären Hilfe und der Katastrophenhilfe sowie der Such- und Rettungsdienste (Auslandseinsatz).

      Insbesondere lit. b steht seit 1955 im WG. Das heißt, dass das ÖBH seit 60 Jahren für die Innere Sicherheit mitverantwortlich ist und, wenn notwendig, diese auch mit der Waffe zu verteidigen hat.

      Ich ersuche daher, sich vor einer Stellungnahme zu informieren.

      MfG

  13. Sensenmann
    23. November 2015 09:53

    Österreich tanzt auch bald den argentinischen Tango.
    Sozi-Wirtschaft und Pleite sind ein zwingendes Paar.
    Das wird die masssa damnata auch hier demnächst erfahren.
    Und Personenkult?
    Wenn man die Wahlplakate anschaut, wo die versoffene Gestalt des alten Wiener Branntweiners im nordkorea-Stil retouchiert war oder die Lobhudeleien der gekauften Sozi-Journaille auf unseren GRÖKAZ liest (die an Widerlichkeit nur noch von der Speichelleckerei der Piefke-Journaille für das Merkel übertroffenwird) die bei jedem Östertrottel einen entrückten Blick ob der Weisheit und Güte unseres Bundestaxlers auf's Ant- oder Postlitz zaubert, dann weiß man, was Personenkult hier bei uns ist.

  14. El Capitan
    23. November 2015 09:53

    Argentinien ist eines der korruptesten Länder der Erde.

    Im Zentrum von Buenos Aires ist es üblich und möglich, die Landeswährung bei fast allen Zeitungskiosken unter dem Ladentisch und deutlich günstiger einzutauschen als bei den Banken. Wer in Restaurants mit ausländischen Kreditkarten bezahlt, ist nicht der König, sondern der Kaiser. Auf dem Land bekommt man sogar noch bessere Quoten. Alle wissen das, aber die Polizei schaut weg, weil sie Schutzgelder kassiert.

    Tatsächlich wurde in Argentinien über Jahrzehnte hinweg die gleiche Verschwendungspolitik betrieben wie bei uns. Die Losung lautete: Wenn die Politik kein Geld hat, dann hole man sich den Zaster beim Volk und bei den Banken.

    Auf den ersten Blick leben die Leute in Argentinien friedlich und gehen ihren Alltagsgeschäften nach. Erst beim zweiten Blick ist die Armut zu erkennen. Sie ist ein schmerzhafter Kontrast zum Milliardenreichtum korrupter Familien im Dunstkreis der Mächtigen.

    Man kann Papst Franziskus, dessen Bild in Argentinien nicht nur an Kirchen hängt, irgendwie verstehen. Er wurde durch diesen ungerechten und hemmungslosen Schuldenmacherstaat sozialisiert.

    Selbstverständlich nützt es nichts, unseren Parteien Argentinien als Menetekel zu servieren, denn bei uns ist ja alles ganz anders, gell!

    • simplicissimus
      23. November 2015 10:57

      Ich verstehe den Papst nicht, er müßte doch erkennen, daß die Probleme durch den Sozialismus entstehen und dieser kaum Probleme lösen kann.

    • dssm
      23. November 2015 11:13

      @simplizissimus
      Die Ober-Sozialisten haben irgend wann erkannt, daß ihr Programm nie funktionieren kann. Also haben sie gemäß Orwell die Sprache verändert.
      Wenn jemand exzessiv Schulden macht, so ist dies gut – Sparsamkeit ist böse.
      Wenn dann die Gläubiger ihr Geld zurückhaben wollen, so ist dies böse – Raubtierkapitalismus!
      Wenn der Staat eine Firma verstaatlicht, so ist dies gut. Wenn diese Firma dann vor lauter Günstlingswirtschaft und Korruption den Bach hinuntergeht und sparen muss, dann ist eine neo-liberale Führung schuld.

      Und wenn man, wie offensichtlich der Herr Papst, von etwas beschränkten Verstande ist, so begreift man dieses üble Spiel nicht.

    • Riese35
      23. November 2015 12:26

      @dssm: Lange wollte man von der Kirche, daß sie sich mehr um das Disseits kümmere. Jetzt tut es der Papst: er kümmert sich um soziale Fragen und mischt sich in weltliche Dinge ein, was eigentlich nicht Sache der Kirche wäre und wovon er wenig versteht, und natürlich kann das nur schief laufen.

    • simplicissimus
      23. November 2015 14:49

      dssm, Riese 35, Sie dürften recht haben, leider fallen zu viele Menschen auf diese dämlichen Schmähs herein!

    • F.V. (kein Partner)
      25. November 2015 11:23

      dssm,

      ihre etwas simple Reduktion was Sozialismus und Raubtierkapitalimus ist hat keinen Wert.

      Was man hier – wenn man schon das Problem der immer größer werdenden Schulden analysieren (und verstehen) wollte, müßte man zuerst die zugrunde liegenden „Dogmen“ betrachten und herausfinden welche Wirkungen sie haben.

      Man müßte auch untersuchen WAS die wahren Ursachen der Schulden und deren Zunahme sind. Man denke nur an das Buch von J. Perkins, Confessions of an Economic Hitman, in dem er beschreibt, wie man auf strategische Weise Staaten in Schuldknechtschaft bugsiert.

      Thomas Piketty hat in seinem Buch Der moderne Kapitalismus u. a. aus der Analyse empirischer Daten (im Unterschied zu meist dogmatisch festgelegten ökonomischen „Gesetzen“!) Sachverhalte festgestellt, die sich offensichtlich aus dem System so ergeben, nämlich daß bei einem (bescheidenen) Wachstum des BIP, das er in Zukunft bei ca. 0,5 – 1% annimmt, und bei einer „Rendite“ von Finanzanlagen von mindestens 5% (die „cleveren“ Anleger/Fonds, wie zB die Harvard University erzielen weit über 10%!) eine Konzentration des Vermögens in immer kleineren Gruppen der Bevölkerung sich zeigt. Da Kapital ja nicht auf der „hohen Kante“ liegt, sondern als Kreditgeld in die Wirtschaft fließt, müssen mit dem exponentiellen Wachstum des Finanzkapitals auch die Gesamtheit der Schulden im gleichen Maß wachsen.

      Es gäbe noch viele Anhaltspunkte das herrschende kapitalistische System und seine Wirkungen zu hinterfragen, was hier aber zu weit führte.

      Jedenfalls sind ihre „Charakterisierungen“ aus dem Arsenal der Ideologen LIBINTERNs.

  15. Susanne
    23. November 2015 09:10

    Wie richtig erwähnt wurde, kann man Österreich mit Argentinien wegen des fehlenden Personenkultes nicht vergleichen. Aber bei den Schulden und schlechter wirtschfatlicher Performance haben wir viel gemeinsam.

    Unser Hauptproblem ist es, dass die Mehrheit der Wahlberechtigten sich von populistischen Versprechen beeindrucken lässt und kluge und nachhaltige Entscheidungen nicht in Betracht zieht. Daher herrscht die (dumme) Mehrheit über eine vernünftige Minderheit. Es ist auch ein großer Nachteil in unserer Demokratie, dass die Stimme des steuerzahlenden Millionärs gleich viel Wert ist wie die des dauerbetrunkenen Arbeitslosen - soweit dieser überhaupt von seinem Wahlrecht Gebrauch machen kann.

    Daher wäre es besonders wichtig, wenn in unseren Schulen mehr über Wirtschaft und Politik gelehrt/gelernt wird, damit sich die späteren Wähler ein eigenes Urteil bilden können und nicht - wie bisher - immer das Geschwafel der Parteien nachplappern.

    • otti
      23. November 2015 09:43

      also ich kenne e i n i g e Lehrer, da wo ich froh wäre, wenn d i e s e NICHT über Politik & Wirtschaft auf die Schüler/Studenten losgelassen werden !!!

    • Susanne
      23. November 2015 10:54

      otti:
      Ja, die Gefahr ist groß, dass die Jugend von rot-grünen-rosa-blauen-schwarzen Leuten beeinflusst werden. Aber wie kann man anders die nächste Generation zu selbständigem politischen Denken begeistern?

  16. HDW
    23. November 2015 08:57

    Ich wills ja nicht verschreien, aber blüht uns jetzt vielleicht wieder Viktor Klima? Heroisiert als politischer Flüchtling sozusagen. Einen dieser Alibisprachkurse schafft er ja wohl noch!

  17. Josef Maierhofer
    23. November 2015 08:39

    Na, ja, die Namen auf unserer politischen 'Muppetbühne' sind wohl schon immer verwandt oder gleich und die Familienclans bedienen sich auch hierorts schon heftig.

    Außenstehende, Qualifizierte, oft sogar andere 'Baddei'-Mitglieder, die nicht 'Insider' sind, habe da keine Chance auf Erfolg, maximal als drangsalierte Lastenträger, den meistens haben solche privilegierte Posteninhaber die Weisheit nicht mit dem Löffel gegessen und brauchen daher Büttel für die Ausführung.

    Bei uns heißt das halt nicht Personenkult, bei uns heißt es Medienkult, Ideologiekult (= ...), Privilegien, etc.

    • Josef Maierhofer
      23. November 2015 12:09

      Zusatz:
      Unser Herr Bundeskanzler ist mediengemacht, bezahlt mit nicht einer Untersuchung werten Mitteln von ÖBB und ASFINAG, da wurde natürlich 'kein' Personenkult betrieben und die Österreicher sind darauf hineingefallen und haben tatsächlich den aller schlechtesten Bundeskanzler, den Österreich je hatte, gewählt.

  18. Riese35
    23. November 2015 08:26

    In Österreich kein Personenkult? Was ist mit dem verpröllten Niederösterreich? Landeshauptmann, Landesjägermeister etc. Und mit der Achse Pröll-Häupl? Oder Genosse Faymann? Drückt sich halt nicht unbedingt mittels überdimensionaler Ikonen an jeder Straßenecke sondern etwas subtiler aus. Und im nekrophil-sozialistischen Wien stellt man Büsten eines Che-Guevara auf.

    • Anton Volpini
      23. November 2015 18:33

      Das hab ich mir auch gedacht, als ich diesen Tagebucheintrag las, Riese35.

      Nicht nur der niederösterreichische Landesfürst und der wiener.......wie sollte ich jetzt sagen?...... zelebrieren ihren Personenkult auf das Unerträglichste, sondern auch der Rest der, der die österreichische Verfassung und die Rechtsstaatlichkeit bis auf die Unkenntlichkeit mit Füßen tretenen Politiker halten diesen Kult umso höher, je kleiner sie sind!

    • Sensenmann
      23. November 2015 22:10

      Ja, das Geprölle hab' ich natürlich vergessen gehabt.
      Aber irgendwie ist mir der zu ekelig.
      Ich hab's nicht so mit nackten Jünglingen, die sich - kopulierend untereinander und mit linken EmanzInnen - in Schweinsgekröse wälzen...

    • F.V. (kein Partner)
      25. November 2015 12:03

      Wovon Unterberger hier schrieb, sind keine Wahrnehmungen sondern – wie üblich – Desinformation oder Camouflage der wahren Lage.

      Im roten Reich gibt es längst einen roten Partei-Adel und im schwarzen Seilschaften.
      Wie wäre es sonst denkbar, daß ein Pröll überhaupt als Kandidat für das Präsidentenamt ins Gespräch kommt?

      Vor einiger Zeit hatte Undine einen Link im UTB eingestellt, der Pröll zeigte, wie er während einer heiligen Messe den Pfarrer abkanzelt, weil dieser die weitverbreitete Armut mit den Luxusbezügen – u.a. – eines Landeshauptmannes verglich. Abgesehen vom ordinären und proletenhaften Ton war das eine glatte Religionsstörung eines Vertreters der sich „christlich“ kostümierenden Partei.

      Zuletzt hörte man, daß der gute Landesvater von seiner Angetrauten wegen anscheinender häuslicher handfester Konflikte im eigenen Haus im Keller eingesperrt wurde. Mit dem Handy konnte Pröll die Wega oder Cobra rufen, die ihn „befreite“. Ob der Anlaß der häuslichen Zwistigkeiten die zahlreichen unehelichen Kinder oder die jüngste Freundin waren, weiß man natürlich nicht, aber – wie es der Volksmund so treffend formuliert: Wo ein Rauch ist, da muß auch ein Feuer sein.

      Diesen Ehrenmann und strahlendes Vorbild möchte nun ins höchste Staatsamt, sozusagen als „moralische Instanz“. – Bin neugierig, wie lange es gelingt hier den Deckel drauf zu halten.

      Aber Personenkult gibt es sonst in Österreich nicht, laut Unterberger.

  19. Pumuckl
    23. November 2015 07:56

    In Argentinien die Familien Peron und Kirchner, in Österreich unser, mit ach so sicherer Hand regierender, Werner Faymann.

    ° Zeigten nicht unter Wolfgang Schüssel ALLE wirtschaftlichen Indikatoren ganz klar
    nach oben?

    ° Dann brachte Schüssels ÖVP durch einen unfaßbar stümperhaften Wahlkampf das Kunststück fertig, den davon völlig überraschten Alfred Gusenbauer, dessen SPÖ in diesem Wahlkampf die schwere Last des BAWAG-Skandals trug, zum Kanzler zu machen.

    ° Dann wurde SPÖ-Kanzler Gusenbauer, welcher die am BAWAG-Bankrott schuldigen Gewerkschafter wohlbegründet aus dem Parlament verbannt hatte, von diesen aus dem Amt intrigiert und durch Faymann ersetzt.

    DASS FAYMANN VERMUTLICH UM 40 IQ-PUNKTE HINTER GUSENBAUER HERHUMPELT, DÜRFTE IN DER SPÖ KEIN HINDERNISS, SONDERN DER WAHRE GRUND FÜR DIESEN AUSTAUSCH GEWESEN SEIN.

    Um, wie aktuell " Mamma Merkels " Entscheidung, Europa für eine islamische Invasion zu öffnen, und auch sonst als Kanzler ausländische Wünsche zu erfüllen,
    ist für den internationalen Sozialismus ein IQ-Defizit bei Amtsträgern vermutlich ohnehin erwünscht.

    WIRD DAS, EINST AUCH WIRTSCHAFTLICH BLÜHENDE, ÖSTERREICH VON DISER SPÖ UNTER FAYMANN " MIT SICHERER HAND ARGENTINISIERT " ?

  20. brechstange
    23. November 2015 07:37

    Argentinien: Einfallstor für Putin in Südamerika mit gutem Blick auf die Antarktis.

  21. simplicissimus
    23. November 2015 06:53

    Das wird dem von Österreich, News etc gehuldigten KANZLER mit der sicheren Hand zur besten Frisur aber gar nicht gefallen, daß man keinen wirksamen Personenkult um ihn herum erkennen kann.

    Scherz beiseite, für Argentinien bleibt zu hoffen, daß dies nun eine echte Verbesserung der Wirtschaftspolitik bewirkt. Und der linke unerträgliche Personenkult ein Ende hat.
    Nicht wahr, Herr Blecha und Herr Häupl, Che-Guevara-Denkmal-Aufsteller!





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