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Spannende Gespräche zur Wiener Wahl

In meinem Freundes- und Familienkreis wird von Tag zu Tag heftiger das Wahlverhalten bei der Wiener Wahl am Sonntag diskutiert. Angesichts des fast völligen Versagens der meisten Medien und der gewaltigen Probleme wird darüber so viel diskutiert wie noch nie über eine Wahl in den letzten Jahrzehnten. Hier eine Zusammenfassung der wichtigsten Argumente, die zumindest bürgerliche Wiener derzeit heftig bewegen, in gerafftem Wortlaut.

Vorbemerkung: Da ja keiner meiner Freunde identifiziert werden soll, sind die Aussagen mit Buchstaben anonymisiert. Fast alle Gesprächsteilnehmer haben fast immer ÖVP gewählt. Auch ich (allerdings habe ich im Laufe meines Lebens – bei ganz unterschiedlichen Wahlen, aus ganz unterschiedlichen Motiven, und sicher nicht, um einen Pseudo-Proporz herzustellen, – je einmal auch Rot, Grün und Blau gewählt, aber übrigens noch nie bei Nationalratswahlen).

A: Was soll ich nur wählen?

B: Drei Gspritzte trinken und halt wieder ÖVP.

C: Ganz sicher diesmal FPÖ. Das ist die einzige Chance, endlich keinen roten Bürgermeister mehr zu haben und den ganzen Wiener Korruptionssumpf wenigstens ein bisschen auszutrocknen.

B: Aber das bezweckt doch eine ÖVP-Stimme auch?

C: Die wären doch nur wie jetzt die Grünen wieder ein billiger Mehrheitsbeschaffer für die Roten. Das hat man vorher bei Görg und Marboe gesehen. Der Marboe war zwar sicher der beste Kulturstadtrat seit langem, die Künstler haben ihm auch anerkennend auf die Schulter geklopft, aber dann allesamt grün gewählt. Das gehört dort genauso zum Lebensstil wie das Kokain.

D: Heute sind die Grünen doch zu einer bloßen Radfahrer- und Schwulenlobby geworden. Mich wundert, dass einst etliche Bürgerliche Grün gewählt haben.

B: Daran war Busek schuld. Jedenfalls lässt es sich heute die ÖVP zum Unterschied von Grün und Neos auch unter Druck der linken Medien offen, dass sie auch mit der FPÖ eine Koalition bilden könnte.Das ist im Vergleich zur unglückseligen Marek beim letzten Mal mutig und neu.

C: Und warum sagt sie’s dann nicht auch?

B: Das ist nur Taktik. Die ÖVP würde wohl Blau-Schwarz machen, wenn sich's ausgehen sollte, also wenn die FPÖ wirklich extrem erfolgreich ist. Aber sie sagt es nicht so deutlich. Denn sonst würde sie halt am linkskatholischen Flügel ein paar Stimmen verlieren.

D: Dieser Flügel ist aber heute nur noch ganz klein und längst schon zu Grün und Rot abgeflattert. Die Masse der Gläubigen wird doch in Wahrheit von der Amtskirche total im Stich gelassen, die in Wien nur noch eine Speichellecker-Organisation für die SPÖ ist. Schönborn strahlt immer am meisten, wenn er auf einem Foto neben dem Bürgermeister stehen darf. Er war vor ein paar Tagen im Radio sogar knapp daran, den im Interview gleich dreimal vorgebrachten ORF-Wunsch zu erfüllen und sich für die SPÖ auszusprechen. Er hat auch nie ein Wort der Kritik daran zusammengebracht, dass Kinderheime der Stadt Wien in brutale Zwangsbordelle verwandelt worden waren, in denen viel schlimmere Missbräuche geherrscht haben als jemals in kirchlichen Heimen. Er hat nie kritisiert, dass sich in Wien Kindergärtnerinnen vor Rathausbürokraten dafür rechtfertigen müssen, dass sie Kindern Weihnachten erklären, oder dass sie Kinder beim Masturbieren nicht streicheln wollen. Schönborn bringt auch kein Wort der Kritik an der radikalen Linie von Rot und Grün zu Abtreibung und Schwulenadoption über die Lippen. Er sagt auch nichts dagegen, dass in den Schulen jetzt sogar schon Propaganda-Plakate für Homosexuelle und Transgender-Personen aufgehängt werden. Das hat doch alles mit christlich nichts mehr zu tun. Die Wiener Kirche lässt die Gläubigen derzeit hirtenlos. So wie 1938. Da hat sie sich in den ersten Monaten auch mit den neuen Herrschern arrangieren wollen. Erst als dann im Herbst Tausende katholische Jugendliche die größte Anti-Nazi-Demonstration der gesamten NS-Zeit in Österreich gemacht haben, sind die Bischöfe aus ihrer anpasslerischen Feigheit wieder zum echten Christentum zurückgekehrt.

B: Es geht ja am Sonntag nicht um die Kirche, also lassen wir das. Und die wichtigste Tatsache ist in diesem Zusammenhang: Ohne eine halbwegs überlebende ÖVP kann es gegen die drei Linksparteien jedenfalls nie einen nichtsozialistischen Bürgermeister in Wien geben. Selbst wenn die FPÖ sehr stark zulegt. Daher ist es umso wichtiger, die ÖVP zu stärken. außerdem bringe ich es einfach nicht zusammen, Strache zum Bürgermeister zu wählen. Das schaffe ich nicht.

C: Wer sagt denn, dass das in einer bürgerlichen Koalition der Strache sein muss? Der (Josef) Moser zum Beispiel kam zwar einst auch aus dem FPÖ-Stall, aber der ist heute der beste Rechnungshof-Präsident, den wir je hatten. Und er wäre ein Superbürgermeister, weil dem kann kein Beamter ein X für ein U vormachen.

B: Warum outet das niemand?

C: Wenn sich‘s nicht ausgeht, soll er nicht politisch verbrannt sein, sondern Präsidentschaftskandidat werden.

A: Warum sprecht ihr eigentlich von drei Linksparteien? Sind die Neos wirklich eine solche?

E: Du meinst die Esoteriker, die sich als „Religion“ ein Nudelsieb aufsetzen, die in den Wald gehen, um Bäume zu umarmen, die beim Fernsehinterview Kastanien als Symbol für irgendetwas Unklares ausbreiten? Die sind doch gar nichts.

B: Auch der Strache ist mit seiner sogenannten Numerologin nicht aberglaubenfrei.

E: Das bisschen an Ordnungs- und Wirtschaftsliberalität, was die Neos anfangs waren, haben sie längst zur Anpassung an die populistischen Boulevard-Medien abgebaut. Heute sind sie eine Partei ganz im linken Mainstream, die nur verbal noch viel ärger und aggressiver schimpft als die FPÖ.

A: Aber immerhin haben sie am schärfsten die Inseratenbestechung zu Lasten von Steuergeldern attackiert, mit der sich die Roten fast alle Medien gekauft haben.

E: Aber dann machen sie selber Inseratenverträge mit Medien, denen zufolge sie nur dann voll für die Inserate zahlen, wenn sie in den Gemeinderat kommen. Das ist ja auch eine Form der Bestechung, um die Medien am Einzug der Neos interessiert zu halten. Wenn auch auf viel geringerem Niveau als die Korruption durch die Amtsinhaber. Würden das Schwarz oder Blau machen, wäre wohl schon der Staatsanwalt aktiv.

F: Das Verhalten der Neos ist in sich ein totaler Widerspruch: Wenn man den rotgrünen Filz richtigerweise so hart attackiert, dann kann man nicht gleichzeitig die einzige realistische Alternative zu diesem Filz, also die FPÖ ausschließen. Das ist doch nur schizophren. Das erinnert mich an die Grünen: Sie waren einst auch durchaus scharfe Kritiker der Rathaus-Missstände. Aber kaum waren sie an der Macht, haben sie voll mitgemacht und nichts geändert.

B: Selbst wenn die Neos kein sicherer Stimmbringer für eine weitere Verlängerung der SPÖ-Herrschaft wären, dann besteht doch die riesige Gefahr, dass eine Stimme für sie eine verlorene wäre, weil sie an der Fünfprozentklausel scheitern.

G: Mir ist aufgefallen, dass die Neos bei fast allen Umfragen gerade fünf Prozent haben. Da liegt sicher viel manipulierende Sympathie der Meinungsforscher drinnen, die damit unbedingt den Eindruck vermeiden wollen, dass Stimmen für die Neos verloren sein könnten.

A: Was sind eigentlich die wichtigsten inhaltlichen Dinge, um die es da bei der Wahl geht?

F: Am wichtigsten ist für mich, dass nach hundert Jahren endlich die Totalherrschaft einer Partei abgelöst werden muss. Ohne Machtwechsel ist das ja keine Demokratie mehr. Eigentlich gehört jede Partei nach zehn Jahren wieder abgelöst. Sonst eskalieren unweigerlich Korruption, Freunderlwirtschaft, Bequemlichkeit, Missbrauch.

C: Am wichtigsten ist für mich ein ganz massives Signal des Zorns und Protests gegen die wahnwitzige Immigrations-Politik der Bundesregierung. Das ist insbesondere für Wien zentral, weil im Anschluss an das sogenannte Asylverfahren, das im Grund eh nur noch ein Durchwinken ohne jede Abschiebung ist, nach AMS-Angaben 60 bis 90 Prozent der Asylanten sofort nach Wien ziehen.

G: Diese Völkerwanderung, die 80 Prozent der Österreicher nicht wollen, die aber nie nach ihrer Meinung gefragt worden sind, ist ganz eindeutig auch das Thema all meiner Gesprächspartner. Die Leute haben zurecht wahnsinnige Angst vor einer Islamisierung, vor dem Zuzug Tausender Analphabeten, vor Menschen ohne jede rechtsstaatliche Prägung, vor eingeschleusten Dschihadisten, vor einem totalen Verfall unseres Staatsgefüges, vor dem Versagen sämtlicher Kontrollen, vor dem Zusammenbruch unseres kulturellen und wirtschaftlichen Standards.

F: Naja, nicht alle: Zumindest anfangs haben ja etliche Mädchen auf den Bahnhöfen Schilder geschwungen „Refugees welcome“. Dann wollten sie von der Republik bezahlt werden und sind dann weitgehend ausgeblieben. Ist euch aufgefallen, dass das ganz überwiegend Frauen waren?

C: Vielleicht weil drei Viertel junge Männer sind, die da täglich kommen?

G: Ich hoffe nur, dass die das nicht sehr bald sehr bitter betreuen müssen.

H: Mein Sohn hat drei Nächte lang in einer Pfarre auf Flüchtlinge aufgepasst. Aber am Sonntag wählt er FPÖ.

A: Aber ist nicht das Asylrecht das oberste aller Rechte?

H: Nein keineswegs. Das oberste Recht in der Demokratie müssen immer der Volkswille und die allgemeinen Bürgerrechte sein. Sonst entsteht die Diktatur einer Juristenkaste. Außerdem geht das, wie jetzt Österreich und Deutschland die Flüchtlingskonvention interpretieren, weit über deren ursprünglichen Text hinaus. Dieser ist im Lauf der Jahre von Juristen immer extensiver interpretiert worden .

C: Diese Konvention wird ja auch nur in einer Handvoll Länder so extrem praktiziert wie bei uns. Bei uns kann de facto jeder einwandern, der will. Großbritannien steht knapp davor, die Flüchtlingskonvention zu kündigen. Und das Land wird trotzdem ein Rechtsstaat bleiben. auch die Osteuropäer oder Spanien wenden sie ganz anders an.

B: Das Flüchtlingsthema ist zweifellos wahnsinnig wichtig. Aber eigentlich kann da die Wiener Wahl darüber nicht viel entscheiden. Das können letztlich nur Nationalrats- und noch mehr bundesdeutsche Wahlen. Hier geht’s darum, wer die Stadt verwaltet.

F: Ja eh. Tatsache ist, dass von den jetzigen Stadträten höchstens einer brauchbar ist, nämlich der Ludwig. Die ganzen SPÖ-Stadträtinnen sind ja nur Kampffeministinnen oder „Bussi, Bussi“-Groupies vom Häupl, die im Amt völlig versagen. Und der Bürgermeister selbst sitzt seit Jahren lieber beim Wein als bei der Arbeit. Der glaubt wahrscheinlich wirklich, es reicht, ständig grantig zu sein.

H: Jedenfalls war es ein wahnsinniger Fehler von Strache, dass er in einer feierlichen Erklärung alle Rathausbeamten – das sind ja die bestbezahlten und meistprivilegierten Beamten in ganz Österreich! – von vornherein unter einen Glassturz gestellt hat. Dass er Privatisierungen der Hunderten Gemeindebetriebe ausgeschlossen hat, die zu teuren Parteifinanzierungs- und Protektionsstadeln verkommen sind. Dass er nicht einmal will, dass ein Gemeindebaumieter seine eigene Wohnung kaufen darf. Das ist ja in Wahrheit reiner Sozialismus.

C: Aber Strache kämpft am deutlichsten für Familie, Tradition und Heimat. Er kämpft dafür, dass Wien wenigstens noch ein wenig Wien bleibt. Und vor allem ist er die einzige Chance, die unglaublich teuren Milliarden einzusparen, mit der das Rathaus seit Jahrzehnten das ganze linke Vorfeld bedient, von den Medien, Verlagen, Feministinnen- und Schwulen-Klubs bis zu den direkten Propaganda- und Ideologie-Vereinen wie Zara oder DÖW.

F: Für mich ist, wenn es um rein Wiener Themen geht, das Stadtbild am wichtigsten. Da empört mich am meisten, wie brutal Rotgrün zusammen mit Spekulanten direkt neben das Konzerthaus ein riesiges Hochhaus hinknallen wollen, das doppelt so hoch ist wie das ohnedies schon furchtbar störende Intercontinental.

C: Dazu ist aber auch die ÖVP merkwürdig schweigsam. Wahrscheinlich aus ähnlichen, wenn auch nie beweisbaren Gründen wie Rot und Grün.

G: Worüber ich mich in diesem Jahr, neben der absurden Alle-Asiaten-und-Afrikaner-Welcome-Politik der Linken, am meisten geärgert habe, ist die Steuergeldverschwendung für die Schwulenpropaganda rund um den Song-Contest. Blöde Ampelpärchen, singende Kanalgitter, die Förderung für schwule Halbnackt-Festivals wie den Life-Ball: Dafür muss auch einmal die Rechnung präsentiert werden.

H: Ganz schlimm ist es auch um die Schulen bestellt. Es gibt praktisch keine freien Plätze in Gymnasien, weil sich Rotgrün weigern, trotz des ständigen Bevölkerungswachstums neue Gymnasien zu erlauben. Es wird nur ständig noch mehr Geld in Gesamtschulen investiert, obwohl die viel schlechtere Bildungsergebnisse haben. Und obwohl das ganz im Widerspruch zu den Wünschen der Familien steht.

B: Es ist der Bundes-ÖVP zu danken, dass das Gymnasium wenigstens noch nicht ganz abgeschafft ist.

C: Na, warten wir ab. Im November droht das nächste Bildungs-Unheil.

G: Was vielen Wienern gar nicht klar ist, sind die katastrophalen wirtschaftlichen Daten der Stadt. Wien hat heute die weitaus höchste Arbeitslosigkeit von ganz Österreich und die höchste seit Kriegsende. Wien hat in einer einzigen Legislaturperiode seine Schulden verdreifacht. Die Wiener Stadtbeamten haben Antragstellern 60 Prozent aller - bekanntlich leistungsfreien - Mindesteinkommen zugesprochen, obwohl Wien nur 20 Prozent der österreichischen Bevölkerung hat. Und noch schlimmer: Wegen der hohen Abgabenlast und der wirtschaftsfeindlichen Behörden ziehen immer mehr Unternehmen nach Niederösterreich ab. Oder gleich ganz ins Ausland. Oder sperren einfach zu.

F: In Wien ist es nicht mehr fünf vor Zwölf, sondern Fünf nach Zwölf. Die Roten können fast nur noch für sich ins Treffen führen, dass die – übrigens vor allem von Lueger gebaute – Wasserversorgung und die Müllabfuhr funktionieren.

G: Ich hab übrigens auf Wiener Müllautos noch nie einen Ausländer gesehen. Oder eine Frau. Dabei pusht die Linke doch gerade diese beiden Gruppen überall. Entweder die Müllabfuhr wird so gut gezahlt, dass da niemand einem Ausländer oder eine Frau Platz macht, oder die Gewerkschaft ist dort noch so mächtig, dass sie eine ganz andere Realität durchsetzen kann, als die linken Politiker wollen.

C: Ich weiß eh, dass auch die FPÖ absolut keine Wunder wirken kann. Und dass ihr Personal letztlich auch nicht besser ist. Aber erstens ist Wechsel in der Demokratie immer gut und notwendig. Zweitens braucht diese Bundesregierung dringend und nicht nur wegen der Völkerwanderung eine heftig Ohrfeige, um vielleicht doch noch aufzuwachen. Und drittens ist die FPÖ die Partei, die weitaus am glaubwürdigsten für eine echte direkte Demokratie eintritt, also für zwingende Volksabstimmungen in absolut allen Fragen, wo das genügend Menschen bei einem Volksbegehren verlangen. Und nur die direkte Demokratie ist eine Rettung, wenn die Politik so versagt.

B: Aber das will doch auch die ÖVP.

G: Naja, viel hab ich nicht davon gemerkt. Im Bund haben sie sich jetzt sehr leicht von der SPÖ überzeugen lassen, dass keine direkte Demokratie kommt.

B: Aber immerhin lässt die ÖVP jetzt die Bürger durch die Vorzugsstimmen am Wahltag entscheiden, wer künftig in den Gemeinderat kommt. Dadurch gibt es kein Diktat einer vom Parteivorstand festgesetzten Liste wie bei Blau oder Rot. Und diese Vorzugsstimmen-Kandidaten sind in den letzten Wochen auch viel mehr gelaufen als früher.

F: Richtig. Dafür ist die Parteispitze fast gar nicht viel gelaufen.

C: Aber das Vorzugsstimmen-System der ÖVP ist viel zu kompliziert. Denn wenn einer nicht genug Vorzugsstimmen hat – 1200 oder so, auch die genaue Zahl ist nicht klar –, gilt erst recht wieder die Liste des Parteivorstands. Und der hat etwa die Senioren ganz aus wählbarer Position hinausgeschmissen.

A: Aber jetzt verlieren wir uns in Detailfragen. Ich habe aus unseren Diskussionen jedenfalls den Schluss gezogen, dass wir alle jedenfalls diesmal hingehen wollen, Dass wir alle ein möglichst mächtiges Signal gegen Rotgrün setzen wollen. Dass daher für keinen von uns etwas anderes als Blau oder Schwarz in Frage kommt. Und dass es für einen geeichten ÖVP-Wähler jedenfalls längst nicht mehr so undenkbar wie einst ist, diesmal FPÖ zu wählen.

 

Wenn diese Tagebucheintragung nicht auch einmal erscheinen müsste, dann würden sie in all den bürgerlichen, liberalen, konservativen und nicht-Amtskirche-katholischen Runden, die ich hier gerafft zusammengefasst habe, noch bis zum Sonntag erregt weiterdebattieren . . ..

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    26x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Oktober 2015 02:10

    Die ÖVP kann zur Zeit in Wien gar nichts bewirken. Es spielt also keine Rolle ob sie 6, 8, od. 12% bekommt.

    Deshalb wäre es m.M. sehr wichtig, daß die Wiener das Hauptaugenmerk bei der Wahl auf den STURZ von ROT/GRÜN legen. Und der gelingt nun einmal nur mit der FPÖ.

    Als "Belohnung" würde daraus sicherlich eine vorgezogene Nationalratswahl resultieren, die ebenso die Blauen gewinnen würden. Womit wiederum die Chancen enorm steigen würden, die Linken in Opposition schicken zu können und der ÖVP zu einer Gesundung zu verhelfen.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorteifl eini!
    21x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Oktober 2015 07:23

    ach ja, es gibt auch noch andere Themen außer der Asylfrage ... und es sind Freunderlwirtschaft, das Füttern dieser linkslinken Vorfeldorganisationen und Medien, die Privilegien der Beamtenbonzen oder die Schuldenmacherei generell, die die SPÖ in Wien und im Bund für mich schon immer unwählbar, zum roten Tuch machten.

    Aber so, wie sie jetzt mit der Asylfrage umgeht, ist die SPÖ zum Staatsfeind geworden. Ähnlich wie in Schweden herrscht in dieser Partei absolutes Denkverbot. Stattdessen wurde ein jahrelanger Meinungsterror organisiert und der Bevölkerung wichtige Daten und Fakten vorenthalten, die reinste Propaganda.

    Der Erfolg dieser Propaganda ist atemberaubend: der Großteil meiner Bekannten und Kollegen will diese Massenimmigration auch nicht. Das aber bei Gelegenheit offen auszusprechen oder sich nicht von der Willkommenskultur einspannen zu lassen, wagt niemand (außer mir).

    Insoweit hat mir betreffend Verhalten der Kirche der Vergleich mit 1938 gefallen. Denn ich habe das Stillschweigen der Masse, das rotgrün als Bestätigung ihres Weges zu sehen scheint, mit der Nazizeit verglichen, als unter umgekehrten Vorzeichen der totalitäre Spaß begann und niemand etwas gesagt und bloß geheuchelt hat.

    Klar, heute läuft das weit subtiler. Wer möchte schon als herzlos, unmenschlich, unsolidarisch oder rassistisch gelten. Das totalitäre Wesen des Gutmenschentums zu erkennen, dauert lange ...

    Ach ja, es gibt auch andere Themen außer der Asylfrage. Die Wahrheit ist, deren Wichtigkeit liegt bei 5 bis 10%. Ich würde am Sonntag zum ersten mal blau wählen, keine Frage.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    19x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Oktober 2015 06:23

    Wenn man sich das Ganze durchliest und Resüme zieht dann, dann bleiben fast keine relevanten Argumente für die VP über, aber massenhaft gegen sie.
    Eine Reihe von starken Gründen spricht für die FP.
    Der Rest ist ohnehin nur abzulehnen, außer daß der eine oder andere ahnungslose irrtümlich die Neos in Betracht zieht.

    Was spricht gegen die FP?

    Strache igitt und äh, er ist zu sozial.

    Was bitte sind die anderen?
    Wer offeriert endlich eine bessere Gesellschaftspolitik?

    Einfacher kann die Entscheidung wohl nicht mehr sein.

    Schluß mit Kindersexualisierung, Genderei und unkontrollierter Massenimmigration und dem Import von Islam und Verbrechen-
    Her mit Familienpolitik und Besinnung auf unsere echten Werte!

  4. Ausgezeichneter KommentatorCato
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Oktober 2015 08:01

    Ein Hauptargument für die FPÖ:

    Sie fordert die DIREKTE DEMOKRATIE.

    Und damit die Rückgabe des Entscheidungsmonopols an den Souverän: Das Volk.

    Noch ist es nicht zu spät!

    Auch wenn Gemeinderatswahlen nicht das Pouvoir liefern können. Das Signal für einen grundlegenden Wechsel der Machtverteilung ist wichtig: Beschränkung der Macht selbstherrlicher Politiker.

  5. Ausgezeichneter Kommentatoremotionslos
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Oktober 2015 07:19

    Die FPÖ muss sich die Stimmen von Rot und den ehemaligen Nichtwählern holen und nicht von der ÖVP, sonst hat sie keinen Partner, falls sie die relative Mehrheit bekommt. Blau-Rot wird es nicht geben!

  6. Ausgezeichneter KommentatorFranz77
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Oktober 2015 06:47

    AUf den Punkt gebracht: Heimat und Christliche Werte oder Internationalsozialismus.

  7. Ausgezeichneter Kommentatorkritikos
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Oktober 2015 01:37

    Bravo!!! Diesmal bedauere ich, kein Wiener zu sein. Wenn nur möglichst viele Wiener diese Gedanken, Fakten, Aussichten, Probleme etc. am Sonntag im Hirn haben!
    Ich habe einen an sich nötigen Krankenhaus-Aufenthalt verschoben, um den Wahl-Nachmittag und -abend im TV zu sehen (und hoffentlich zu genießen!)


alle Kommentare

  1. Gasthörer (kein Partner)
    12. Oktober 2015 22:15

    Na da schau her. Nachdem nun für zwei Wochen wienwahlbedingt das Thema "Flüchtlinge" de facto aus allen ORF-Nachrichten herausgehalten wurde, so getan wurde, als ob es dieses Problem nie gegeben hätte, schaltet man nun wieder auf Normalbetrieb.

    Sogar in den Ö3-Nachrichten gibt es wieder die täglichen Hochwasser-Pegelstände. 5.000 heute. 8.000 gestern, 17.000 über das ganze Wochenende.

    Aber, keine Sorge, die meisten gehen eh nach Deutschland, aktuell sind es lt. ORF 10 pro Stunde. Das macht dann 240 pro Tag. Wenn täglich zwischen 5.000 und 10.000 kommen, geht sich das doch locker aus, oder?

  2. AppolloniO (kein Partner)
    12. Oktober 2015 11:54

    Ihr Freund, den Sie unter "F" zu Worte kommen lassen sagt das einzig Richtige: gegen den roten Filz zu wettern und Strache auszuschließen wenn´s um Zusammenarbeit gegen die rote Dampfwalze geht ist einfach nur SCHIZOPHREN von den Neos.

    Warum bloß hat dies kein einziger Journalist, außer A.U., Journalist thematisiert?

  3. ISIS Flunder (kein Partner)
    11. Oktober 2015 21:19

    Wie es aussieht, dürfte Putin die Jungs von ISIS (= die USA in Syrien) platt machen wie eine Flunder. Putin zeigt dem Gott der Terroristen (= Hussein Obama), wo der Hammer hängt. Gegen den Druck der russischen Armee ist die US-amerikanische Proxy-Armee von ISIS eine gendergerechte Kindergartengruppe der Kinderfreunde.

  4. heartofstone (kein Partner)
    11. Oktober 2015 20:24

    .... viel Spaß wünsche ich den rot-grünen wenn die anerkannten meist mohammedanischen "Flüchtlinge" nach Wien übersiedeln um unter ihresgleichen zu sein ... da alle "Syrer" sind, also 90% Anerkennungsquote bei ~ 100.000 Anträgen allein heuer ... rechnen dürfts selber Sozenbrut ... und nächstes Jahr ... *g*

  5. bürgerIn (kein Partner)
    11. Oktober 2015 20:08

    wien hat das bekommen, was es verdient: die zahn - äh - die zahllücke aus griechenland und das g'spür vulgo g'spritzen aus wien- das nenn' ich weltoffenheit und weltstadt. und den taxifahrer gibt's als draufgabe für die, die zu lange auf die öffis warten....chapeau!

  6. heartofstone (kein Partner)
    11. Oktober 2015 19:17

    Ich bin überrascht, wie weit sämtliche Umfragen (neuwal.at zB) und auch die letzte vom ORFerl veröffentlichte Umfrage knapp vor der ersten "Hochrechnung" herausgegebenen Zahlen von den "tatsächlichen" Zahlen abweichen ... Meinungsforscher und sämtliche Umfrageinstitute sollte man einfach zusperren, die "hochqualifizierten" Mitarbeiter finden sicher schnell wieder einen Job oder verhungern - wenn kümmerts .... viel Spaß wünsche ich den rot-grünen wenn DE morgen die Grenzen zu macht ...

    Meine, ihr Leben lang ÖVP wählende Mutter hat mich aus Niederösterreich angerufen, und gefragt ob die Wiener verrückt geworden sind ... was soll ich ihr darauf antworten? ...

    • Gasteiner (kein Partner)
      11. Oktober 2015 19:39

      Ich denke, Sie dürfen sich bei den "bürgerlichen Schwarzen" bedanken, die sich zu gut sind, Strache zu wählen.
      Anneliese Rohrer (ehem. Presseredakteurin), hat auf Puls 4 in der Plauderrunde verkündet, dass alle ÖVP Wähler in ihrem Umkreis diesmal rot wählten, um Strache zu verhindern, weil die ÖVP selber eh nix mehr reißt. "Geborgte Wählerstimmen" nennt man das. Dasselbe ein paar Gründe Damen, wie es in einer Wahlanalyse hieß und die sich im aussterben befindlichen alten Sozis (50 plus Wähler), haben auch noch nach rot gelechzt. Das Hauptargument - Strache verhindern. Schon armselig.
      Fast in jedem Bezirk hat Blau dazu gewonnen. In 2 Bezirken führen sie. Aber wie gesagt, da haben ein paar bürgerliche Schwarze offenbar den letzten Atemzug dem Häupl eingehaucht. Traurig, aber wahr. Sie werden es noch bitter bereuen. Die selbstgefälligen Grünen sehen sich als Sieger, weil sie weiter mitnaschen dürfen an der Macht. Das reicht ihnen. Wer die nichts sagenden Neos gewählt hat, ist sowieso schleierhaft.

  7. Hegelianer (kein Partner)
    11. Oktober 2015 16:17

    Hätte die FPÖ keine Jobgarantie für Gemeindebedienstete abgegeben und keine Garantie dafür, daß Gemeindewohnungen auch solche bleiben (was ich selbst übrigens auch für sinnvoll halte!), wäre eine riesige Angriffsfläche aufgegangen, sie als unsozial hinzustellen. Diese Zusage war daher taktisch völlig richtig.

  8. Im Westen nichts Neues (kein Partner)
    11. Oktober 2015 14:15

    Gestern konnte man in Ankara sehen, dass Erdogan alle Kurden auslöschen will.

  9. Gast (kein Partner)
    11. Oktober 2015 13:50

    Noch eine Empfehlung - Artikel in der heutigen Presse:
    "Wien: Die soziale Zeitbombe"

    ...eine Meer an jungen Mindestsicherungsbezieher, die sich in nächster Zukunft ("Flüchtling"Zustrom) noch drastisch erhöhen wird. Halleluja, freuet euch, dass die EU schon eine "Sondersteuer" von uns verlangt, damit wir die "Gäste" auch lebenslänglich gut versorgen können.

    Unfassbar, wie offensichtlich und gezielt Europa in den Untergang gesteuert wird !

    • Todeszone EU (kein Partner)
      11. Oktober 2015 13:52

      Nur Putin kann Europa retten. Unsere EU-Eliten sind unser aller Tod.

    • Gast (kein Partner)
      11. Oktober 2015 13:52

      Um genau zu sein:
      Die Sondersteuer steht zur "Diskussion", noch können sie die nicht verlangen. NOCH nicht.

  10. Gast (kein Partner)
    11. Oktober 2015 12:06

    Dringende Empfehlung - "Talk im Hangar" auf Servus TV vom 9.10.2015 - dortselbst
    auf der Mediathek zu finden.
    U.a. mit Christian Zeitz., G. Walterskirchen, etc.
    So sollten Diskussionsrunden stattfinden in dem von uns zwangsfinanzierten "öffentlich-rechtlichen" Sender ORF.

    • Gast (kein Partner)
      11. Oktober 2015 12:24

      Muss hier hinzufügen, dass Dr. Spiel und Kopf leider wieder mal von Einzelfällen ausgehen und vor allem nicht erwähnen, was sich an vielen Schulen (bes. in Wien) wirklich tut - hier werden den österreichischen Schülern die Chancen genommen, weil der Standard am unteren Niveau der Migranten angepasst wird und einzelne Kinder im 10., 11., Bezirk in einer Migrantenklasse sitzen, wo keiner auf diese Einheimischen Rücksicht nimmt). Kenne Migranten, die mit ausgezeichneten Noten beschenkt wurden, bei verheerendem "Können", die Bewertung der Einheimischen allerdings streng war.
      Der junge Polizist in der Runde dürfte am Land gewohnt haben und einer von wenigen Migranten in der Klasse sein. Ein riesiger Unterschied zu wiener Verhältnissen !
      Und nein, ich sehe nicht ein, dass ich mich an die Gäste anzupassen habe.

    • Sprengsatz für die Zukunft (kein Partner)
      11. Oktober 2015 13:26

      Man kann an dieser Diskussion sehen, aus welch morschen Vollpfosten (Spiel und Kopf) die Elite des Landes besteht. Unsere Eliten sind die unterste Stufe unserer Gesellschaft.

  11. Gast (kein Partner)
    11. Oktober 2015 11:52

    ad "...strache auch nicht aberglaubenfrei"

    In jedem Zeitalter bediente sich die Politik der Orakel jeglicher Art (die Griechen, die Römer, Wallenstein hatte seinen Astrologen, die amerikanischen Politiker pilgerten zu Edgar Cayce, die Russen hatten ihre Wahrsagerin. Nein, nicht sie hatten, sie tun es alle nach wie vor. ALLE bedienen sich dieser Mittel. Der eine offen, der andere heimlich. Die sogen. "Rationalisten" würden es nur nie zugeben, schleichen sich durch die Hintertür zu Heilern, Wahrsagern und Schamanen (Naturwissenschaftler wohlgemerkt). Sehe ich in meinem persönlichen Umfeld und weiß es von Bekannten, kann man im Netz recherchieren.
    Z.Zt.auch in Machbeth i.d.Staatsoper (Hexen)

  12. Torres (kein Partner)
    11. Oktober 2015 10:52

    Nicht ganz O.T., weil es Unterberger oben auch kurz anspricht: man muss sich wirklich fragen, welche Auffassung von Demokratie der ORF hat (wenn überhaupt). Heute gibt es ja ein "Europastudio" über die "schreckliche" Politik Ungarns (natürlich mit dem ewigen Lendvai), mit dem Text: "Was bezweckt die Führung in Budapest mit dieser Strategie, die laut Umfragen von der Mehrheit der Ungarn befürwortet wird?" Der ORF weiß offenbar nicht, dass in einer Demokratie die Regierung (und ihr Chef) nur das tun dürfen und müssen, was die Bevölkerungsmehrheit will, Orban also gar nicht anders kann. Damit erübrigt sich wohl jede Diskussion über seine Politik.

  13. Häuptl (kein Partner)
    11. Oktober 2015 09:33

    Die echten Wiener werden niemanden abgehen!

  14. Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
    11. Oktober 2015 07:10

    Es gäbe nur eine Möglichkeit: Die ÖVP beendet infolge nationalen Notstandes unverzüglich die Koalition mit der SPÖ und erklärt mittels Notariatsakt nach der Nationalratswahl in jedem Fall mit der FPÖ eine national-konservative Regierung bilden zu wollen!
    Wie geschrieben, gäbe! Doch dazu wären ÖVP-Politiker notwendig, denen "Österreich zuerst" am Herzen läge.
    Die gibt es jedoch nicht, daher CHAOS, wir kommen...!

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      11. Oktober 2015 21:14

      Und was hamma jetzt? Den selben Sch... wie vorher. Die rotgrünen Verlierer haben die Mehrheit und koalieren weiter. Die NEOS streicheln sich vor lauter Freude selbst und die ÖVP, lt. Lopatka "die Partei der Mitte", also extrem konturenlos, hat´s zerbröselt. Und die FPÖ? Sie gewinnt bei allen Wahlgängen mehr oder weniger massiv dazu, bleiben aber mit Ausnahme des Burgenlandes und OÖ ausgeschlossen. Der Clou aber ist die Maridl aus Athen, die vor der Wahl angekündigt hatte, bei einem Stimmenverlust zurückzutreten - und nach der Wahl trotz der Verluste ihre Ankündigung relativiert, ja wegredet. Und ihre Glawischnig stimmt ihr - natürlich - zu! Fazit: Eine durch und durch unehrliche Partei, der es ausschließlich um den Verbleib im Faulbett der SPÖ geht.

  15. BHBlog (kein Partner)
    11. Oktober 2015 04:07

    Ein wahnsinn, ich muss gleich morgen weiterlesen.

    Hab nen kurzen Dialog beim Texten mit nem Stamm Grün-wähler, denn ich nicht vorenthalten will(ich dachte mal ich erkunde wie sich die roten initiativen um "häupl wählen um strache zu verhindern" auf andere linke Geschöpfe so auswirkt die eigentlich nicht rot sind, denn jeder vernünftige links-wähler müsse ja wissen das immer die "eigene" partei unterstützt werden muss nicht die welche genug geld hat um wie die Mafia sich alles zu kaufen).
    Natürlich ist er ein bisschen "paraphrasiert".
    Ich: "UNd du lässt dich nicht vom taktischen Wählen ala "häupl wählen um die fpö zu verhindern" irritieren? Weil wenn du mich fragst ist es doch total wurscht wer nummer 1 und 2 wird für die koalition brauchts doch stets 2.
    und aus meiner nüchternen sicht ist maximal rot-grün mehrheitsfähig nach der wahl. grüße"
    Mister X:
    "Nope, ist nicht egal, wer nummer 1 wird weil sich das resultat konsequenzen auf den bund haben wird."

  16. Häuptl (kein Partner)
    11. Oktober 2015 01:16

    Wir haben Wien zu einem Auffanglager für den Islamischen Staat gemacht.

  17. Haider
    10. Oktober 2015 00:47

    Alles was eine völlig paralysierte österreichische Regierung versucht ist das Bemühen, daß Merkel erst nach dem 11. die Grenzen schließt (Faymann kroch ja unterm Teppich ins Berliner Reichstagsgebäude). So werden die österreichischen Wähler betrogen und getäuscht. Im Gegensatz zur sozialistischen Regierungsdoktrin, lassen sich mit Realitätsverweigerung eben keine Probleme lösen. Der Wr. Altbürgermeister bringt seine Hände nicht aus dem Hosensack (und signalisiert so dem Wähler seine Mißachtung), der österreichische Bundespräsident blamiert sich am Heldenplatz und unser weltweit bewunderter Bundeskanzler ist - so wie unser Außenminister Kurz - irgendwo im weltpolitischen Nirwana verschwunden. Angeblich hat ihn jemand bei einem Wr. Visagisten gesehen - aber nichts ist verbürgt!

  18. machmuss verschiebnix
    10. Oktober 2015 00:17

    Also mit der erneuten Ausgrenzung - die ja M.Häupl schon festgelegt hat - sorgt
    die SPÖ selber dafür, daß der Trend zur FPÖ dann auch verstärkt auf die nächste
    Bundes-Wahl durchschlägt .

    Ist ja auch eine saudumme Lage, in der sich die Linken befinden, was immer sie
    jetzt tun, es wird ihrer Sache schaden - einfach deshalb, weil sie über Jahrzehnte
    hinweg den Bogen immer weiter überspannt haben und jetzt einfach nichts mehr
    drin ist, außer ein fester Schnalzer .

    Daß wieder mal die "kleinen Leute" drunter leiden werden ist klar (ob die alle
    wegen mangelnden Hausverstandes entschuldbar sind, weiß ich nicht ), ebenso
    daß die großen Herrschaften rechtzeitig versuchen werden .

    Fragt sich nur, wer nimmt die - wer gibt Leuten Unterschlupf, die ein Land ruiniert haben ? ? ?

    • Alexandra Bader (kein Partner)
      14. Oktober 2015 19:53

      Es sind nicht alle Linken damit einverstanden - hab gestern mit einem Linken geredet, der vergeblich versucht, seinen Freunden klarzumachen, warum er gegen diesen "refugees welcome"-Unsinn ist; die wollen es einfach nicht begreifen. Ich würde mich selbst auch als links einordnen, vermisse aber bei der SPÖ; dass sie UNSERE Arbeitnehmer in den Mittelpunkt stellt; man hat nie unter Internationalismus verstanden, alle Grenzen zu öffnen, alle reinzulassen und uns auf Fremde zu konzentrieren. Das rennt aber auch stark über die Abgrenzung zur FPÖ; da geben sich alle "menschlich" gegenüber der "Unmenschlichkeit" und kommen sich toll vor....

  19. Bob
    09. Oktober 2015 22:58

    Es gab einmal einen Aufkleber: hetzt die Hetzer
    Das trifft jetzt auf die Hetzerparteien SPÖVP Grüninen und Nudelsieber zu!

  20. Undine
    09. Oktober 2015 22:40

    Also, wenn ich die Kommentare so durchlese komme ich zu dem Schluß, daß mindestens 90% der Blog-Gemeinde ---inclusive Blogmaster?---der FPÖ einen schönen Sieg wünschen---was mich natürlich freut! Schade, daß wir nicht einen Querschnitt der Gesamtbevölkerung repräsentieren. ;-)

    Es wäre zudem einfach zu schön, die langen Gesichter der Vereinigten Linken zu sehen! Wollen wir hoffen, daß wir am Sonntagabend zu jenen gehören, die sich freuen können!
    Hoffentlich liest unser lieber @Wertkonservativer nicht mehr mit---er würde sehr leiden.

    • Bob
      09. Oktober 2015 22:47

      Und ich glaube das von den 90% der Gemeindemitglieder mindestens 70% einmal die ÖVP gewählt haben. Mich würde die Meinung des "Wertkonservativen" jetzt interessieren.

    • Brigitte Imb
      09. Oktober 2015 22:58

      Natürlich, es GAB ja auch eine Zeit, wo man die ÖVP ohne schlechtes Gewissen wählen konnte. Die heutigen Schwarzsozialisten sind hingegen keinen Pfifferling wert, denn die haben im Bund bereits mit den Linken die Fusionierung vollzogen.

    • Cotopaxi
      10. Oktober 2015 10:10

      Der Account des sogenannten Wertkonservativen wurde wegen Erfolglosigkeit geschlossen.
      Wahrscheinlich pröllisiert er jetzt in seiner neuen Heimat Istrien.

    • bg (kein Partner)
      11. Oktober 2015 13:55

      Ich bin sehr froh darüber dass die Forenteilnehmer incl Unterberger NICHT repräsentativ sind

  21. Bob
    09. Oktober 2015 22:06

    Wer zahlt die enorme Werbung für die NEOS in Sat1?
    Zahlt das der Oligarch Haselsteiner aus seiner Tasche?
    Oder ist das Steuerschonend?
    Auf jeden Fall ist es ekelhaft!

  22. Brigitte Imb
    • Undine
      09. Oktober 2015 22:26

      @Brigitte Imb

      Sehr guter Artikel! Das Hauptproblem ist mMn, daß die NICHT INTEGRIERWILLIGEN Fremden---fast ausschließlich MOSLEMS--- rasant durch ZUZUG und GEBURTEN-DSCHIHAD MEHR werden! So etwas verträgt KEIN VOLK!

    • machmuss verschiebnix
      09. Oktober 2015 22:42

      Naja, Brigitte Imb - warum sollten sich die Fremden in die Links-Schwule Szene
      integrieren ?

    • Brigitte Imb
      09. Oktober 2015 22:59

      ´S gibt ja auch eine andere "Szene".

    • machmuss verschiebnix
      09. Oktober 2015 23:58

      Ja schon, aber die wird nicht (od. kaum) wahrgenommen, und wenn doch, dann
      als Nazis diffamiert via Rot-Funk.

  23. machmuss verschiebnix
    09. Oktober 2015 19:17

    Z: Ihr håbt's ja recht , da Josef Moser muaß her !

  24. Politicus1
    09. Oktober 2015 18:59

    selten so gelacht - gerade bei Häupls Abschiedsrede auf KRONE-TV!
    Häupl hinterfragt vor seinen GenossInnen, woher Strache das Geld für die vielen Inserate nimmt!
    Meine Antwort: sicherlich nicht aus dem Rothausbudget und aus dem Topf der Wiener Steuerzahler!

    • Gandalf
      09. Oktober 2015 22:00

      Abgesehen davon, dass ich mir schon aus hygienischer und geselleschaftspolitischer Sicht (natürlich) eine Niederlage der Roten wünsche, wäre es vor allem ein Hochgenuss, die Herren Häupl und Komplizen nach einer verdienten Wahlniederlage für solche und ähnliche blöd-freche Sager auch vor Gericht zu zitieren (und besondere Dummköpfinnen, wie etwa die Frau Brauner, auch hinter schwedische Gardinen zu bringen). Na ja; schön wärs. Aber spiel'n werden sie's, leider, nicht. Dafür ist halt doch ein Grossteil der Wiener (noch) zu dumm und die Menge des eingebürgerten und daher wahlberechtigten ausländischen Gesindels zu gross. Allah akbar.

  25. Gerhard Pascher
    09. Oktober 2015 17:36

    Im Wirtschaftblatt-online lese ich eben neben einem Foto von Michael Häupl:
    "Wien-Wahl: Man wählt nur mit dem Hirn gut".
    Damit ist eigentlich alles gesagt.

  26. Politicus1
    09. Oktober 2015 17:23

    Man könnte fast glauben, unsere Spitzenpolitiker leben noch in den Jahren des Anschlusses.
    Ständig höre ich das Gesudere von "Wenn die Deutschen ..., dann werden wir auch", oder "dann müsen wir mit den Deutschen gleichziehen".
    Orban lebt in der Gegenwart und niht mehr in der k.u.k. österr.-ungar. Monarchie: er handelt und tut, was seinem Land gut tut!
    Warum können Herr Faymann ud Frau M.-L. nicht auch einmal so agieren?
    "Kann uns doch wurscht sein, was die Deutschen machen - wir vertreten die österreichischen Bürger und deren Interessen!" - das möchte ich endlich in einem Interview hören!

    • Bob
      09. Oktober 2015 22:50

      Der Seehofer weiß langsam wo es lang geht.

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      11. Oktober 2015 07:31

      Politicus1, nur der guten, historischen Wahrheit halber:
      So sympathisch mir heute die Ungarn unter Orban auch sind: Ungarn war einer der wesentlichsten Totengräber der k.u.k. Monarchie noch weit vor den so gescholtenen Tschechen.
      Ultranationalistisch die ungarische Reichshälfte forcierend, verweigerten sie u.a. der k.u.k. Armee einen wesentlichen Teil ihrer Rekruten (Rekrutenkontingente!) und ihres finanziellen Beitrages für die gemeinsame Armee, um alleine ihre nationale Armee, die Honved, zu stärken.
      Da Kaiser Franz Joseph I. u. später Kaiser Karl I. auch Könige von Ungarn waren, waren diese zu schwach, um dem ung. Treiben wirksam zu begegnen.

  27. Bob
    09. Oktober 2015 17:00

    Wenn die Bayern die Grenze sperren, müssen wir auch kontrollieren meinte unsere Frau Innenminister. Wahrscheinlich mit den 4 überrannten Polizisten. Und solche geistige Akrobaten regieren ein ganzes Land. Interessant wird die Angelegenheit, wenn Deutschland die nicht anerkannten Asy zu uns retourniert. An wen sollten wir die dann weiterverfrachten? Fragen über Fragen, Antwort kommt von keinem Politiker und schon gar nicht von unserem Asylbauftragten, den Meister der Wichtigtuerei.

    • Pennpatrik
      09. Oktober 2015 20:25

      Ich habe mir auch gedacht: Warum kontrolliert sie dann nicht sofort?
      Diese Leute machen ihre Arbeit nicht.

  28. Bob
    09. Oktober 2015 15:01

    Es ist nur zu hoffen das die Wahlbeteiligung hoch ist, und die verblödeten Weis-und Ungültigwähler in der Minderheit bleiben.
    Wenn sich etwas ändern soll dann FPÖ wählen.
    Wir haben keine Alternative mehr!

  29. Politicus1
    09. Oktober 2015 14:53

    Diesmal ist es anders ...
    Innerhalb der Familien, in Freundekreisen wird diesmal viel mehr diskutiert und offensichtlich am Sonntag auch unterschiedlich gewählt, als dies bei früheren Wahlgängen der Fall war.
    Weder die GrünInnen, und auch nicht das LIF haben solche Kontroversen ausgelöst, wie es diesmal die neos schaffen. Dies deshalb, weil tatsächlich in bürgerlichen Kreisen der Eindruck entstanden ist, dass die neos eine zeitgemäße, junge, die Politik bewegende ÖVP seien.
    Viele lassen sich von der Quatschtante Meinl.R. bezirzen - ohne auf das Programm der neos zu schauen.
    Ich gebe gerne zu, dass die eloquente neos-Chefin schöner anzuschauen ist, als der ÖVP-Spitzenkandidat, und auch ein paar Jahre jünger ist, als Frau Stenzel - aber soll das wirklich entscheidend für die Stimmabgabe sein?

  30. Anonymer Feigling
    09. Oktober 2015 13:17

    Die Lügenpresse KURIER

    Auf der Online-Ausgabe des Kuriers liest man ganz groß:
    SPÖ in allen Umfragen vor FPÖ

    Schaut man 3cm nach unten, dann liest man: Wien-Wahl: Wem geben Sie Ihre Stimme? ( http://kurier.at/politik/inland/wien-wahl/wien-wahl-wem-geben-sie-ihre-stimme/157.512.092 )

    Zur Zeit steht es
    FPÖ 43.6%
    SPÖ 18.2%

    • simplicissimus
      09. Oktober 2015 14:41

      Die Kommentargeber und Anklicker sind meistens die Unzufriedenen. Und die Jüngeren.
      Wir werden sehen, ich hoffe es kommt so ähnlich.

    • Sensenmann
      09. Oktober 2015 14:59

      Der Kurier ist ja eines der Flaggschiffe der Lügenpresse und schwankt zwischen völlig versozt und angebolschewikt. Was einen nicht wundert, gehört die Mehrheit dieser Postille doch Raiffeisen und damit den schwarzen Sozis. Wenn dessen Leserschaft nun so stimmt, dann wäre das ja mehr als verwunderlich...

    • simplicissimus
      09. Oktober 2015 15:29

      Gerade reingesehen:

      43,3% SPÖ
      32,8% FPÖ

      Zurück auf den Boden der Realität.
      Vielleicht haben die Sozis ihre Schutztruppen mobilisiert?

    • simplicissimus
      09. Oktober 2015 15:35

      Seltsam, sehe jetzt auch:

      FPÖ 52,9%
      SPÖ 16%

      Sollte Josef Maierhofer doch recht haben?

    • Politicus1
      09. Oktober 2015 17:18

      Hoffentlich bewahrheitet sich am Sonntag nicht:
      "Wichtig ist, wer zählt - nicht, wer wählt ..."

    • Rau
      09. Oktober 2015 18:05

      Anscheinend werden FPÖ Klicks nicht mehr gezählt. Hab grad versucht meine Stimme abzugeben. Allerdings wurden keine Ergebnisse angezeigt. Erst als ich brav SPÖ geklickt hab gings weiter zur Ergebnisseite.

      Wenn die Wahl auch so abläuft...

    • Politicus1
      09. Oktober 2015 21:47

      diese KURIER-Abstimmung bekommt schon lange keine updates ...

    • Gandalf
      09. Oktober 2015 22:11

      Der Kurier ist doch schon lange nicht mehr ernst zu nehmen. Vergessen wir dieses miese Produkt aus der Gosse des Boulevards. Da ist ja die Kronenzeitung noch erträglicher.

    • Bob
      09. Oktober 2015 22:54

      Der Kurier ein Produkt des Raika Konzerns. Der Konrad machts möglich

    • Gastleser (kein Partner)
      11. Oktober 2015 09:49

      Helmut Brandstaetter, der Kurierherrscher, führt offenbar seit der Geschichte mit dem "Strache Haus" einen persönlichen Rachefeldzug gegen die FPÖ. Erbärmlich.
      Kurier übertrifft in seiner Hetze gegen die FPÖ beinah schon den Standard.

  31. Waltraut Kupf
    09. Oktober 2015 12:42

    In dieser Diskussion kann ich mich am meisten mit C identifizieren, aber auch mit D und F. Ich habe von Jugend an ÖVP gewählt, dann VGÖ (eine gesellschaftspolitisch konservative und gleichzeitig echt ökologische Partei, die wegen eines etwas überkandidelten Frontmannes knapp den Einzug ins Parlament verfehlte), dann durchgehend FPÖ, der ich in den Neunzigerjahren beitrat und noch vor Haiders Exodus mit dem BZÖ wieder austrat, weil mich einige mutmaßliche Gauner störten, sowie auch die uneinheitliche Linie gegenüber der EU, von der ich mir nie etwas erwartet hatte. Der letztgenannte Kritikpunkt gilt für mich auch jetzt noch

    Gegen Rot, Schwarz und Grün spricht seit geraumer Zeit der Umstand, daß sie ihren ursprünglichen Grundsätzen untreu geworden sind und habituellen Etikettenschwindel betreiben. Im trauten Verein mit der Wiener Erzdiözese ist die Gesellschaft zu einem ekeligen Sudelpfuhl geworden. Die Neos sind eine Art Jolly Joker, stehen für rein gar nichts und sollten ignoriert werden.

    Bleiben noch die Blauen, die, trotz mancher Vorbehalte, ein Silberstreif am Horizont sind. Sie würden in einigen wesentlichen Bereichen andere Saiten aufziehen und Wien vor der totalen negativen Umkrempelung noch einigermaßen bewahren oder zumindest Schadensbegrenzung erwirken. Wer nicht more of the same haben will, m u ß FPÖ wählen. Schwarz zu stärken würde bedeuten, daß diese unsicheren Kantonisten das Wahlprogramm „nur kein Strache“ umsetzen helfen und die Genossen am Ruder erhalten. Strache braucht ein überwältigendes Votum, um etwas bewirken zu können. Was ihm recht gibt, ist sein bisheriger Erfolg. Dieses Experiment muß einfach riskiert werden, schon allein um die eingespielten roten Netzwerke außer Funktion zu setzen oder zumindest zu schwächen.

  32. Anonymer Feigling
    09. Oktober 2015 12:39

    BLICK IN DIE GLASKUGEL:
    Alle tun es, dann darf ich es auch und prophezeie für Sonntag Sonnenschein und blauen Himmel!

    SPÖ 32%
    FPÖ 38%
    ÖVP 10%
    Grün 11%
    Neos 4.5%
    Rest 4.5%

    Begründung:

    Ich beziehe mich auf die Wahl in OÖ, weil sie zeitlich am nächsten liegt und weil die Ausgangssituation in beiden Bundesländern ähnlich ist: eine dominierende Regierungspartei, deren Häuptling schon sehr lange, wenn nicht zu lange im Amt ist.

    In OÖ schrumpfte die ÖVP von 46.8% auf 36.4%, also ein Minus von 10.4%. Die FPÖ dagegen steigert sich von 15.3% auf 30.4%, also ein Plus von 15.1%.

    Umgelegt auf Wien ergeben sich folgende Voraussagen:

    SPÖ:
    Die SPÖ hält in Wien 44.3%, etwas weniger als die ÖVP in OÖ. Die Verluste der Großpartei in OÖ umgelegt auf die SPÖ in Wien sind das 9%.
    Da Pühringer bei den OÖern durchaus beliebter ist als Häupl bei den Wiener, gibt es da noch einen sogenannten "Kotzbrocken- und Widerlingsfaktor" von 3%, zusammen also 9+3=12% Verluste.
    44-12=32%

    Ehem. Nichtwähler
    Viel Politologe glauben, dass im Endspurt SPÖ und FPÖ noch viele Stimmen aus dem Pool der Nichtwähler lukrieren können. Das wird allerdings nur für die FPÖ zutreffen. In OÖ waren 25% des Stimmenzuwachses aus dem Nichtwählerpool.

    In Wien ist der Nichtwähleranteil am höchsten, was wohl eindeutig an der SPÖ-Politik der letzten Jahrzehnte liegt. Und warum sollen jene Politikverdrossene gerade jetzt die SPÖ wählen, wo ja gerade die SPÖ an der Verdrossenheit Schuld hat? Nur um Strache zu verhindern? Schlechtes Argument!

    Aber eine Partei, die Veränderung verspricht, ist hier klar im Vorteil. Diese Partei kann Verdrossene noch eher zur Wahlurne locken. Also gibt einen "Aufbruchstimmungsbonus" von 2% für die FPÖ!

    FPÖ
    Die FPÖ in OÖ hat sich verdoppelt! In Wien liegt das Ausgangsniveau deutlich höher, eine Verdopplung von 25% auf 50% wird nicht drin sein, aber eine Steigerung um 10%.
    Zusammen mit dem Aufbruchstimmungsbonus sind das 12%.

    ÖVP
    Die ÖVP ist in Wien keine Regierungspartei, hat also weiter nichts Schlimmes verbrochen. Aber sie wird Verlust einfahren aufgrund der Bundespolitik: -4%, also 14-4 = 10%

    GRÜN
    Die Grünen haben ihren Charakter und ihre Unfähigkeit in den letzten 5 Jahren offen dargelegt und an Sympathie viel verloren. Viele Grünwähler werden abwandern, einige frustriert SPÖ-Wähler werden hinzukommen. In der Summe wird es ein Verlust werden: -1%, also 12-1=11%

    NEOS
    Die Neos in OÖ haben 3.5% erreicht, in Wien könnte es ein bisschen besser werden: 4.5%
    Aber es reicht nicht, die 5% Hürde zu überspringen! Pech gehabt!

    Ob meine Prophezeiung wohl hält?

    • simplicissimus
      09. Oktober 2015 13:07

      Ich bete dafür!
      Aber auch 35% FPÖ und 34 SPÖ wären schön, warten wir ab.

    • Sensenmann
      09. Oktober 2015 15:02

      Sehr fundierte Lagebeurteilung. Mal sehen, ob die Meinungsforscher (die in Wahrheit Meinungsmacher sind oder sein wollen) diesmal wieder so eklatant danebengreifen wie in der Steiermark...

      Die ÖVP sähe ich allerdings gerne einstellig.

    • Gandalf
      09. Oktober 2015 22:17

      @ Anonymer Feigling:
      Ihr (gar nicht feiges, sondern sehr beherztes und aufbauendes) Wort in Gottes Ohr!
      Schön wäre es ja wirklich; hoffen wir halt; was ein einfacher Staatsbürger dazu beitragen konnte, habe ich schon getan....

    • Undine
      10. Oktober 2015 22:43

      @Anonymer Feigling

      Ach, wäre das schön! Morgen um diese Zeit werden wir's wissen---hoffentlich gehören WIR zu jenen, die sich freuen können! Die roten, grünen und pinken Hetzer dürfen nicht belohnt werden für ihren niederträchtigen Wahlkampf, vor allem aber für die miserable verschwenderische Politik gehört ROT und GRÜN gehörig BESTRAFT!

    • Alexandra Bader (kein Partner)
      15. Oktober 2015 21:10

      Sie sind nahe dran, wie es gewesen sein KÖNNTE - denn Wahlumfrage 34,5 bis 37,5% SPÖ und 33 bis 36% FPÖ und dann 39,5% SPÖ und 31% FPÖ in der Hochrechnung, aber bei ÖVP, Grüne, NEOS Umfrage und Hochrechnung ähnlich werfen Fragen auf. Was wäre, wenn es nicht SPÖ 2% plus vom höheren Wert in der Umfrage war, sondern FPÖ (= 38%) und die SPÖ dafür 2 % minus vom niedrigeren Wert (= 32,5%?).

  33. Patriot
    09. Oktober 2015 12:34

    Es gibt immer noch einen starken Rechtfertigungsdruck wenn man die FPÖ wählen will. Viele führen gleich nach dem Bekenntnis zur FPÖ die ganz starken Argumente wie die Islamisierung oder den totalen Machtrausch der Linken an. Vielerorts gibt's erschrockene Gesichter bei der Bekanntgabe die FPÖ wählen zu wollen.

    Das jahrzehntelang eingeträufelte linke Gift wirkt. Die Roten haben immer noch den Ruf "sich um die Menschen zu kümmern", und bei vielen gelten die Grünen als besonders fortschrittlich. Und die FPÖ ist Nazi, Nazi, Nazi. Weniger bei den Arbeitern, weil sich die der linken Propaganda nie so ausgesetzt haben, und durch ihre berufliche Erdung viel früher draufkamen dass Sozialdemokraten sie verraten. Aber sehr wohl bei den Bürgerlichen, wo das Wahlverhalten wie so vieles auch der Selbstdarstellung dient.

    Die Grünen waren von Beginn an eine Partei der Radikalen, Kommunisten, Kinderschänder, Gewalttäter und im Endeffekt auch eine der Bessergestellten. Der lange Marsch durch die Institutionen war im medialen Bereich ein Blitzsieg, und davon leben sie bis heute. Sachlich haben die Grünen de facto nichts vorzuweisen was Österreich genutzt hätte.

    Die Roten sind in Wahrheit die Oberkorruptionisten, wirtschaftlich seit jeher ahnungslos und beim Personal geht's von Faymann abwärts. Vorteil FPÖ.

    Die Wahl am Sonntag wird auch zeigen, ob die Wiener mutig die Freiheit wollen, oder ob sie sich weiter unter der linken Obrigkeit Richtung Untergang bewegen wollen.

    • simplicissimus
    • Sensenmann
      09. Oktober 2015 15:05

      Ja, man fragt sich, warum gerade die "Bürgerlichen" - und hier v.a. deren ungezogene Nachbrut sich so für die Ökobolschewisten begeistert.
      Nur die allerdümmsten Kälber wählen ihre Metzger selber...

      Aber wenn man sieht, wie bei diesem Pröll in NÖ die dummen Bürger sich an in Schweinsgekröse wälzenden kopulierenden Jünglingen begeilt haben, erahnt man schon etwas von der perversen Seelenverfassung der Bobos...

    • Konrad Loräntz
      09. Oktober 2015 15:28

      wobei "linke Obrigkeit" in letzter Instanz Großkapital bedeutet, wenn ich das Gewirr an kaum klar ausgesprochenen, aber wesentlichen Hinweisen so halbwegs richtig interpretiere.

      (Drum wird ja auch Angie Ferkel von Obama für ihre Verheerungspraxis gelobt)

    • Alexandra Bader (kein Partner)
      14. Oktober 2015 19:57

      Ich war bei den Grünen, wurde aber von Pilz und Co. rausgedrängt, weil ich dagegen bin, dass eine pazifistische Partei US-Militärinterventionen unterstützt. Anstelle von unabhängigen und kritisch denkenden politischen Köpfen gibt es jetzt vor allem beliebigen Einheitsbrei, der nur noch ein Schatten dessen ist, was Grüne einmal sein sollten und wollten. Bei der SPÖ ist es ähnlich, nur dass ihr die Leute direkt in Richtung FPÖ abhanden kommen, die bei ursprünglicher SP-Klientel mehr Anklang findet. Gebe Ihnen aber Recht, dass es kaum jemand schafft, die FPÖ als Partei wie andere auch zu betrachten; ich kann aber nur nach Handlungen und Aussagen gehen, nicht danach, wie z.B. Rainer vom Profil am Wahlabend die FPÖ beurteilt...

  34. Le Monde
    09. Oktober 2015 11:39

    Der Totalniedergang der ÖVP Wien steht bevor. Die (unnahbaren) Parteifunktionäre ahnen offenbar das Schlimmste, wenn die Wahlkampfschlußveranstaltung gerade einmal 10 Minuten dauert und in den Parteibunker verlegt worden ist!

    Endzeitstimmung ist angesagt: Die politische Klasse steht vom Neusiedler- bis zum Bodensse vor dem Scherbenhaufen, den sie angerichtet hat! Die Medien haben jede Realität zur Wirklichkeit aufgegeben und geben sich nur mehr einer linken Propaganda hin. Sie übertreiben das in einem Ausmaß, dass die große Mehrheit sich abwendet und an die unseligen Zeiten der DDR und CSSR-Berichterstattung erinnert werden. Die Journaille ist noch armseliger als die politisch-klerikale Klasse, die halt einfach im Medienmainstream auf der "richtigen Seite" mittanzen will, obwohl es ihr schadet!

  35. Undine
    09. Oktober 2015 10:51

    So viel steht fest: Unsere gesamte ROT-SCHWARZE Regierung samt ihren GRÜNEN Einflüsterern---speziell aber die ROT-GRÜNE Wiener RATHAUS-PARTIE!---ist GESCHEITERT. Unsere Pseudo-Regierenden regieren nicht, sie REAGIEREN auch nicht auf die größte INVASION, von der wir je heimgesucht worden sind.

    Unsere "Regierenden" überlassen uns unserem Schicksal, ohne einen Finger zu rühren und geben uns aus lauter UNFÄHIGKEIT den in unglaublichen Massen hereinströmenden KULTURFREMDEN---um nicht zu sagen UNZIVILISIERTEN MOSLEMISCHEN Eindringlingen preis. DAS GEHÖRT BESTRAFT!

    Wie BESTRAFT man UNFÄHIGE, dem Volk höchst GEFÄHRLICH werdende POLITIKER? Indem man sie ABWÄHLT!

    Diese Chance besteht am Sonntag in WIEN---und wenn dort ROT und GRÜN ABGEWÄHLT werden, wird kein Stein auf dem anderen bleiben, und das ist auch gut so. Dann muß es NEUWAHLEN geben. Und wenn die vernünftigen, denkenden Wähler einmal merken, daß ihre Stimme wirklich etwas VERÄNDERN kann, ist schon viel gewonnen.

    Wenn die FPÖ stärkste Partei wird, kann niemand einfach zur Tagesordnung übergehen. Da müssen die Karten neu gemischt werden---ZUGUNSTEN der autochthonen Bürger, um deren Wohl es geht und nicht um das Wohl derer, die unser Staatsgefüge heftig ins WANKEN und in der Folge zum Einsturz bringen, nämlich die Kulturbereicherer---die brauchen wir so notwendig wie einen Kropf!

    Es gibt keine Alternative zur FPÖ---es geht für Wien, für Österreich um alles!

  36. Leopold Trzil
    09. Oktober 2015 10:23

    Zum Läuten der Domglocken bei der FPÖ-Wahlveranstaltung:
    Es handelt sich (ich schreibe dies als konservativer Katholik) um einen Mißbrauch der geweihten Glocken. Sie wurden mit Chrisam gesalbt, um die Stimme Christi über der Stadt zu symbolisieren. Und irgendjemand (man sollte nachforschen, wer es war) läßt die Glocken von St. Stephan läuten, um die linke Herrschaft über die Stadt zu schützen.
    Es gäbe zahlreiche Gründe für unsere Hirten und Oberhirten, gegen Rot, Grün, oder Pink aufzutreten. Nichts dergleichen geschieht, völlige Funkstille.
    Hingegen nehmen manche Repräsentanten der Kirche gegenüber den Blauen gerade jene kategorisch ablehnende Haltung ein, die sie der FPÖ (etwa in bezug auf Ausländer) unterstellen - die offene Gesellschaft will ihre Feinde zur Strecke bringen, und die sind blau.
    Wenn es wahr ist, daß Christen Verfolgte schützen müssen, sollten sie jetzt Strache wählen.

    • Politicus1
      09. Oktober 2015 10:26

      stimmt so nicht ...
      Die Glocken von St. Stephan läuten jeden Abend um 19:00 Uhr ...

    • Nestor 1937
      09. Oktober 2015 11:36

      Gezählte 7 (sieben) Minuten lang, Politicus ???

    • Leopold Trzil
      09. Oktober 2015 13:15

      Daß die Glocken zum Angelus und zur Messe läuten, weiß ich. Sollte die außerordentliche Koinzidenz vorliegen, daß gerade bei der entsprechenden Passage von Straches Rede Angelus-Zeit war, müßte ich meinen diesbezüglichen Vorwurf zurückziehen. An den Grundlagen dessen, was ich sonst schrieb, ändert dies (leider) nichts.

    • CHP
      09. Oktober 2015 16:44

      Mir gefallen die Glocken zur Abschlußveranstaltung. Im Glockengeläute ist soviel bejahendes, wie Amen- so ist es.
      Sollte wieder eine Veranstaltung auf dem Stephansplatz sein, würde ich, um Irrtümer zu vermeiden, schon im vorhinein um das Geläute bitten.

    • Brigitte Imb
      09. Oktober 2015 21:20

      Strache hat darauf sehr gut reagiert und empfohlen das Glockengeläut, ein Zeichen unserer Kultur, zu genießen.

    • Gastleser (kein Partner)
      11. Oktober 2015 09:55

      In den Medien stand, dass der Dompfarrer (also der, der im elitären Dachgeschoss am Stephansplatz residiert und gerne die Seitenblickeveranstaltungen in Designerklamotten besucht, für das ganz gezielte Glockengeläute verantwortlich zeichnet.

      Jesus stürmte seinerzeit den Tempel und schmiss sie raus, diejenigen, die die heilige Stätte missbrauchten. So sollte erst recht heute vorgegangen werden !

      Heute residieren die Heuchler in dieser Kirche. Gerichtet gegen die Christenheit. Sie heißen die Mörder ihrer Glaubensbrüder und -schwestern aus den islamischen Ländern willkommen und bekämpfen jene, die für das eigene Volk einstehen.

  37. Pumuckl
    09. Oktober 2015 10:15

    Bei ALLEN Parteien, und nicht zuletzt bei der FPÖ, besteht das Problem, daß nach Wahlerfolgen fleißige politische Mitarbeiter MIT POSITIONEN HÖCHSTER POLITISCHER VERANTWORTUNG BELOHNT WERDEN, VON DENEN SIE VÖLLIG ÜBERFORDERT SIND.

    Wer unser geliebtes Österreich aus dieser, ausweglos scheinenden politischen Situation herausführen will, BEDARF UNSERER BESTEN, BEREITS IM BERUFSLEBEN
    HERVORRAGEND BEWÄHRTEN MITBÜRGER IN DEN POSITIONEN HÖCHSTER VERANTWORTUNG! ! !

    Auch ein Wahlsieger H.C. Strache wäre gefordert mit klarem Blick und innerparteilicher Stärke die richtigen Personalentscheidungen durchzusetzen.

    Es wäre ein Fehler, sich bei der Übertragung höchster politischer Verantwortung
    AUSSCHLIESSLICH auf schlagende Burschenschafter und bewährte Parteimitkämpfer zu setzen.

    Wer ein MINT-Studium und den nicht minder anspruchsvollen Berufseinstieg hinter sich hat, konnte kaum viel Zeit mit den Ritualen einer Verbindung oder Basisarbeit in einer Partei verschwenden!
    ABER GENAU IN DIESER GRUPPE SIND JENE PERSÖNLICHKEITEN ZU FINDEN, WELCHE ÖSTERREICH RETTEN KÖNNEN ! ! !

    • simplicissimus
      09. Oktober 2015 10:32

      Sie beschreiben das Demokratieproblem.
      Ob wir in einer "benevolenten" Diktatur besser aufgehoben sind, ist ein ungewiß und wer sollte diese Diktatur errichten?
      Es muß jedenfalls jetzt gehandelt und diese desaströse Entwicklung gestoppt werden.
      Jeder, der sich berufen fühlt mitzutun, der soll es tun.
      Sonst bleibt eben nur die Möglichkeit das kleinste Übel zu wählen.
      Und da bietet sich derzeit eindeutig nur eine Partei an.

    • Pumuckl
      09. Oktober 2015 12:54

      @ simplicissimus

      Ihr Kommentar als Antwort erscheint mir so kryptisch, daß ich mich frage ob Sie ihn einem anderen Hauptkommentar zugedacht haben.

      Ich erinnere mich daran, wie Jörg Haider seinen kometenhaften Aufstieg VERHEIZT hat, indem er, neben sehr guten Abgeordneten und später auch Ministern AUCH
      hinsichtlich Intelligenz, Bildung und leider auch Charakter, überforderte Mitstreiter
      aufsteigen ließ.

      Es ist zu verstehen, daß man bei politischem Engagement die Sorge um das materielle Wohl seiner Familie nicht außer Acht lassen muß.

      Doch das darf, gerade in diesen besonders schweren Zeiten nicht verhindern, daß DIE BESTEN IN ÖSTERREICH AUFFINDBAREN PERSONEN MIT DEN GEWALTIGEN BÜRDEN HOHER POLITISCHER VERANTWORTUNG BETRAUT WERDEN ! ! !

      Echter Patriotismus kann da politischen Kämpfern welche allenfalls zurückstehen müssen große Demut abfordern!

    • simplicissimus
      09. Oktober 2015 13:14

      Ich gebe Ihnen da vollkommen recht Pumuckl, wollte aber mit meinem Ihnen kryptisch anmutenden Kommentar eher Nichtwähler zur Wahl motivieren, anstatt sie zu verunsichern, ob wählen irgendwie Sinn macht.
      Daß die Besten in die Politik gehen sollen ist klar, für die jetzige Wahl ist es zu spät, aber bis vor der kommenden Nationalratswahl sollte es möglich sein.
      Falls Strache gewinnt und die anderen ihn lassen, ist er gefordert, bessere Leute zu suchen und zu finden.
      Falls Strache durch eine Verliererampel nicht ins Rathaus kommt, muß er die Zeit bis zur nächsten Nationalratswahl nutzen. Dann wird er wahrscheinlich Erster werden, auch unterstützt durch die Wiener Verliererkoalition.
      Wenn wieder die SPÖ gewinnt, ja, dann wird man sehen ...

    • Pumuckl
      09. Oktober 2015 16:07

      @ simplicissimus

      Danke für Ihre letztliche Zustimmung!

      Wenn ich mich hier manchmal zu Wort melde, sehe ich darin meine bescheidenen Beiträge zu jenem " Gesamtkunstwerk ", als welches ich jedes Tagebuchthema sehe.

      Ich glaube daß direkte offene Werbung für die FPÖ, welcher sich viele Mitposter offenbar verpflichtet sehen, der FPÖ viel weniger nützt, als sie in ihrem Eifer hoffen.

      DIE FÄHIGKEIT ZU KRITISCHER ANALYTISCHER WAHRNEHMUNG ALLER HIER GEPOSETEN BEITRÄGE, SETZE ICH BEI FAST ALLEN PARTNERN UND BESUCHERN DES A. U.-TAGEBUCHES VORAUS !
      DESHALB DENKE ICH, DASS DIE GROSSE MEHRHEIT DER LESER SELBST DIE RICHTIGEN SCHLÜSSE ZIEHT.

      Wie ich weiß wird das Tagebuch auch von Politikern mit sehr unterschiedlichem Wohlbehagen und natürlich auch unterschiedlicher Bewertung gelesen.

      Deshalb sehe ich diesen Kommentar und unsere Diskussion darüber ALS AUFRUF AN ALLE PARTEIEN, HOHE POLITISCHE ÄMTER MIT WÜRDIGEN UND FACHLICH BESONDERS GEEIGNETEN PERSONEN ZU BESETZEN ! ! !

      So betrachtet sehe ich es z.B. ALS VERBRECHEN DER SPÖ AN ÖSTERREICH, DASS SIE KANZLER GUSENBAUER AUS DEM AMT INTRIGIERTE UM IHN DURCH WERNER FAYMANN ZU ERSETZEN !

  38. zweyfus
    09. Oktober 2015 10:06

    Das Wichtigste: Es gelang, den Tojner-Turm am Stadtpark aus dem Wahlkampf heraus zu halten. Wir kriegen ihn!

  39. Josef Maierhofer
    09. Oktober 2015 09:58

    Mein Wunschergebnis (-traum) für Wien:

    FPÖ 52
    ÖVP 15
    SPÖ 33
    Grün 0
    Neos 0

    Übrigens ich habe schon gewählt.

    • Politicus1
      09. Oktober 2015 10:06

      Um Gottes Willen!
      Dann haben ÖVP und SPÖ gemeinsam 48% und damit die Mandatsmehrheit.
      Strache bekommt auch mit 52% keine Mandatsmehrheit - da hat das RotGrüne Wiener Wahlrcht schon vorgesorgt ...

    • simplicissimus
      09. Oktober 2015 10:34

      Laßt die FP die relative Mehrheit bekommen und die Verrückten eine Ampel bilden.
      Das wird kräftig für die nächste Nationalratswahl helfen und die FP mit Sicherheit an die Spitze hieven.

    • Josef Maierhofer
      09. Oktober 2015 10:42

      @ Politicus1

      Vielleicht die 52% mit dem speziellen Wiener Wahlrecht, da wäre noch der Notariatsakt offen, also auf Deutsch: 'Wer andern eine Grube gräbt, fällt selbst hinein.'

      Aber sonst haben Sie schon recht, immer wieder ist die ÖVP entscheidend.

    • Josef Maierhofer
      09. Oktober 2015 10:45

      @ simplicissimus

      Hängt ganz von der ÖVP ab.

  40. Politicus1
    09. Oktober 2015 09:43

    Ich habe mir gestern den FPÖ-Auftritt im KRONE-livestream angesehen.
    Und ich habe mir gedacht, wenn die ÖVP diese Stenzel als Spitzenkandidatin hätte ...
    In einer vom Wirtschaftsbund dominierten Wiener ÖVP, die selbst noch mit 3% mit der SPÖ regieren möchte, ist halt für so eine Oktoberrevolutionärin kein Platz.

    Leider wird es dem Strache nichts nützen, wenn alle bisherigen ÖVP-Wähler diesmal zu ihm wechseln, weil es nicht mehr genug ÖVPler gibt.

    Anders ist die Situation in den Bezirken. Und das sollten die Wähler wirklich unterscheiden.
    Die drei verbliebenen "bürgerlichen" Bezirke Döbling, Währing und Hietzing sind auf Bezirksebene gut aufgestellt und ich sehe keinen Grund, weshalb man Tiller, Homole oder die äußerst engagierte Frau Kobald abwählen sollte.
    Mir ist es egal, ob einer 70 Jahre alt ist oder schon 37 Jahre im Amt ist - wenn er's gut macht, lasse ich ihn weitermachen!

    Schlussbemerkung zu den neos:
    Nicht was die ehemalige ÖVP-Mitarbeiterin und jetzt vom ehemaligen LIF-Finanzpatron Haselsteiner unterstützte Frau Meinl Reisinger im Fernsehen erzählt oder auf ihren KAMPF-Plakaten verkündet zählt.
    Es zählt einzig das neos-Programm. Und da wird ein volles Wahlrecht für alle seit 2 Jahren in Wien wohnenden Ausländer verlangt (Herr Erdogan kann sich freuen!), da werden noch mehr Schwulen- und Lesbenampeln gefordert. Und da ist man dagegen, dass Schwarzarbeit in der Gastronomie stärker kontrolliert wird.
    DAS nenne ich ein echt liberales, modernes bürgerliches Programm ...

    • Nestor 1937
      09. Oktober 2015 11:32

      Politicus, vor allem was Sie über die Bezirkswahlen 19., 18., und 13., schreiben, sollte wirklich bedacht werden!
      Ich wähle im Bezirk schwarz und im Land blau !

    • Politicus1
      09. Oktober 2015 13:57

      Nestor:
      ich hoffe, dass viele Wiener im 13., 18., und 19. so denken!

  41. Bob
    09. Oktober 2015 09:42

    Wer behauptet die FPÖ wäre sozialistisch angehaucht, ist genauso schlecht informiert wie diejenigen die meinen Strache sei ein Hetzer. Interessanterweise behaupten das meist ÖVP Wähler und übersehen dabei das ihre Partei sich bemüht die SPÖ links zu überholen.
    Meiner Meinung nach steht die FPÖ für mehr direkte Demokratie, Einschränkung der Gesetzesflut, die alles und jeden hemmt, aber kaum mehr exekutiert werden kann.
    Die unverbesserlichen Deppen die behaupten das die FPÖ eine Nazipartei ist, werden Gottseidank immer weniger.

  42. elfenzauberin
    09. Oktober 2015 09:26

    Die ÖVP hat sich über die Jahre selbst demontiert.

    Wenn man einmal gestandene Wirtschaftsliberale wie Christian Zeitz aus der Partei ausschließt, dann fällt für mich das einzige Argument weg, weswegen ich diese Partei noch wählen sollte.

    Denn mit Lagerhaus- und Raiffeisenromantik habe ich nichts am Hut, auch ist mir das von den Schwarzen durchwegs protegierte Kammersystem, das jeder wirtschaftsliberalen Haltung diametral entgegensteht, abgrundtief zuwider.

    Viele ÖVP-ler haben ihr Herz am rechten Fleck, aber sehr viele haben ihre politische Heimat verloren. Insofern verstehe ich Ursula Stenzel.

  43. Cato
    09. Oktober 2015 08:01

    Ein Hauptargument für die FPÖ:

    Sie fordert die DIREKTE DEMOKRATIE.

    Und damit die Rückgabe des Entscheidungsmonopols an den Souverän: Das Volk.

    Noch ist es nicht zu spät!

    Auch wenn Gemeinderatswahlen nicht das Pouvoir liefern können. Das Signal für einen grundlegenden Wechsel der Machtverteilung ist wichtig: Beschränkung der Macht selbstherrlicher Politiker.

  44. simplicissimus
    09. Oktober 2015 07:48

    Post entnommen aus dem "Boulevard", igitt:

    "MeineMeinung21

    Die höchsten Schulden, die meisten Arbeitslosen aller Zeiten, schlechte Bildungspolitik,Kriminalität die so hoch ist das man es selbst schon Spürt, ist das derzeitige in Chaos geratene Asylprobleme das uns noch das Sozialsystem kosten wird nur eine Bestätigung, daß diese SPÖVP Grüne Regierung seit Jahren unfähig und Fahrlässig regierte/regiert. Und da protestiert wer dagegen !! Das einige Menschen auch Österreich zerstören wollen ist mir neu und unbegreiflich."

    ÖVP Wähler, so wacht doch bitte endlich auf!!!

  45. simplicissimus
    09. Oktober 2015 07:36

    "Doch als Strache verkündete, dass unter den Flüchtlingen "auch Kriegsverbrecher" seien, wurde der FPÖ- Chef kurzfristig von den Klängen der "Pummerin" übertönt."

    http://www.krone.at/Wien/Strache_siegessicher._doch_Pummerin_war_lauter-Wahlkampfabschluss-Story-475950

    "Auch die Gegendemo der "Offensive gegen Rechts" machte sich lautstark bemerkbar. Man wolle zeigen, dass "Flüchtlinge herzlich willkommen in Wien sind, rassistische und hetzerische Selbstbeweihräucherung hingegen nicht". "

    "B: Drei Gspritzte trinken und halt wieder ÖVP."

    Nur zu, lieber B, wähl weiter VP und saufen Sie sich nieder!
    Das Niedersaufen versteh ich ja, das Kreuzerl bei der VP hingegen nicht.

    • Pumuckl
      09. Oktober 2015 10:33

      Das hat Dompfarrer TONI FABER im Auftrag seiner SEITENBLICKE-HABERER erledigt.

      Auch die GELIEBTEN BRÜDER seines verstobenen Vaters, des FREIMAURERS HUGO DAMIAN SCHÖNBORN, könnten sich bei unserem Kardinal für diesen MISSBRAUCH DER PUMMERIN eingesetzt haben.

    • franz-josef
      09. Oktober 2015 21:10

      Selbstverständlich sind unter den zigzigzigtausenden Überrennern auch zahllose Verbrecher. Die entsetzlichen Bilddokumente darüber werden dem dumm zu haltenden Volk einfach unterschlagen. Ich neige ohnehin eher zu dem Vedacht, daß die ganze Flut-Inszenierung der Einschleusung einer halben Mio Verbrecher dient...wie schon im Frühjahr von IS angekündigt,

      und ich meine, hier hat Strache einfach Recht. Die Lügen der Alt- und auch Neuereingesessenen in dieser Hinsicht sind angesichts der sich abspielenden Realität unerträglich.

  46. teifl eini!
    09. Oktober 2015 07:23

    ach ja, es gibt auch noch andere Themen außer der Asylfrage ... und es sind Freunderlwirtschaft, das Füttern dieser linkslinken Vorfeldorganisationen und Medien, die Privilegien der Beamtenbonzen oder die Schuldenmacherei generell, die die SPÖ in Wien und im Bund für mich schon immer unwählbar, zum roten Tuch machten.

    Aber so, wie sie jetzt mit der Asylfrage umgeht, ist die SPÖ zum Staatsfeind geworden. Ähnlich wie in Schweden herrscht in dieser Partei absolutes Denkverbot. Stattdessen wurde ein jahrelanger Meinungsterror organisiert und der Bevölkerung wichtige Daten und Fakten vorenthalten, die reinste Propaganda.

    Der Erfolg dieser Propaganda ist atemberaubend: der Großteil meiner Bekannten und Kollegen will diese Massenimmigration auch nicht. Das aber bei Gelegenheit offen auszusprechen oder sich nicht von der Willkommenskultur einspannen zu lassen, wagt niemand (außer mir).

    Insoweit hat mir betreffend Verhalten der Kirche der Vergleich mit 1938 gefallen. Denn ich habe das Stillschweigen der Masse, das rotgrün als Bestätigung ihres Weges zu sehen scheint, mit der Nazizeit verglichen, als unter umgekehrten Vorzeichen der totalitäre Spaß begann und niemand etwas gesagt und bloß geheuchelt hat.

    Klar, heute läuft das weit subtiler. Wer möchte schon als herzlos, unmenschlich, unsolidarisch oder rassistisch gelten. Das totalitäre Wesen des Gutmenschentums zu erkennen, dauert lange ...

    Ach ja, es gibt auch andere Themen außer der Asylfrage. Die Wahrheit ist, deren Wichtigkeit liegt bei 5 bis 10%. Ich würde am Sonntag zum ersten mal blau wählen, keine Frage.

    • simplicissimus
      09. Oktober 2015 07:44

      Heute läßt die Kirche offensichtlich die Pummerin läuten, wenn Strache, der Wahrheit entsprechend sagt, daß unter den illegalen Einwanderern auch Kriegsverbrecher sind.
      Soll das die Reaktion auf 1938 sein? Die Unterstützung der staatszerstörenden antiFaschistInnen?

    • teifl eini!
      09. Oktober 2015 09:20

      @ simplicissimus

      Wenn die Kirche plant, die Glocken wieder läuten zu lassen wie ein SO-steirischer Pfaffe vor einigen Wochen, dann würde ich als HC Strache bei Einsetzen des Gebimmels meine Rede kurz stoppen und über die aufgestellten Lautsprecher das Glockengeläut durch eine Kakophonie mehrerer Muezzine übertönen. Das nämlich wird uns in einigen Jahren blühen.

      Ich bin mir sicher, dass dies zu einer Gänsehautstimmung führen würde, so wie es die Sirenen bei einem Fliegeralarm bewirkten.

      Und dann könnte Strache die Menge fragen: wollt ihr Glockengeläut oder wollt ihr den Muezzin? Man könnte die Frage der Wahlentscheidung einfach nicht besser zuspitzen.

    • simplicissimus
      09. Oktober 2015 09:40

      Die Idee ist gut, teifl eini.

      Es ist unglaublich, wie vernagelt die Leute sind.

    • teifl eini!
      09. Oktober 2015 09:50

      naja, vielleicht liest das der Krickl auch ...

      Dramaturgisch wäre die Idee tatsächlich ein Brüller.

      Wenn man einmal vom Ruf des Muezzins aus den Federn geholt wurde - ich erlebte das vor Jahren in Marrakesh, die Lautstärke war so arg, es fuhr mir in die Knochen - dann kann man sich die Wirkung auf einer Wahlkundgebung gut vorstellen: VOLLE Laustärke, quälende 30 Sekunden lang.

      Ich glaube, da dürften sogar die zu erwartenden Anti-Fa-Demonstranten am Rande der Veranstaltung zu winseln beginnen.

    • simplicissimus
      09. Oktober 2015 10:56

      Ich habs so oft gehört, daß ich mich jederzeit der FP als Lifestimme zur Verfügung stellen kann. Und keine Sorge, es wird beeindruckend ... :-)

  47. emotionslos
    09. Oktober 2015 07:19

    Die FPÖ muss sich die Stimmen von Rot und den ehemaligen Nichtwählern holen und nicht von der ÖVP, sonst hat sie keinen Partner, falls sie die relative Mehrheit bekommt. Blau-Rot wird es nicht geben!

    • simplicissimus
      09. Oktober 2015 07:24

      Tut sie ja und wird dafür von messerscharfen Analytikern als "zu sozial" abgetan.
      Aber es ist jede Stimme wichtig und eine von der VP leichter und besser zu holen (siehe "zu sozial" wenn von der Selbstbedienungspartei).
      Entscheidend ist, daß sie Nummer 1 wird, ist schwer genug.
      Wenn dann die Verlierer eine Ampel gegen den Wahlgewinner bilden, nur zu.
      Das wird ein Brandbeschleuniger für die nächste Nationalratswahl.

  48. Cotopaxi
    09. Oktober 2015 07:04

    Diese komprimierten Aussagen zeigen doch ganz eindeutig, wie vertrottelt, naiv, feige, emotional instabil und weltfremd die Schwarze Wählerschar ist.

  49. Franz77
    09. Oktober 2015 06:47

    AUf den Punkt gebracht: Heimat und Christliche Werte oder Internationalsozialismus.

    • simplicissimus
      09. Oktober 2015 09:43

      Heimat und Christliche Werte oder Internationalsozialismus. Plus anschließenden Unruhen zwischen Heimat, Internationalsozialismus und Islamismus.

      Völlig richtig Franz77.

      Ich will auch keine Straßenschlachten und Abschlachten in den Gassen.

  50. Pennpatrik
    09. Oktober 2015 06:44

    Nachdem jetzt alles über die Wien Wahl gesagt wurde (vielleicht noch nicht von Jedem) habe ich einen organisatorischen Vorschlag an den Blog:

    Ich habe den Eindruck, daß die Unsitte einreisst, nicht mehr auf Einträge zu antworten sondern neue Einträge zu machen. Vielleicht, weil auf den einen oder anderen Stern spekuliert wird, was schade ist, weil so der Gesprächsfluss unterbunden wird.
    Freunde: Verhalten wir uns doch nicht wie Politiker, die auf die nächste Wahl schielen und Stimmenmaximierung betreiben.
    Versuchen wir, uns in einem ersten Schritt zu beschränken.

  51. simplicissimus
    09. Oktober 2015 06:23

    Wenn man sich das Ganze durchliest und Resüme zieht dann, dann bleiben fast keine relevanten Argumente für die VP über, aber massenhaft gegen sie.
    Eine Reihe von starken Gründen spricht für die FP.
    Der Rest ist ohnehin nur abzulehnen, außer daß der eine oder andere ahnungslose irrtümlich die Neos in Betracht zieht.

    Was spricht gegen die FP?

    Strache igitt und äh, er ist zu sozial.

    Was bitte sind die anderen?
    Wer offeriert endlich eine bessere Gesellschaftspolitik?

    Einfacher kann die Entscheidung wohl nicht mehr sein.

    Schluß mit Kindersexualisierung, Genderei und unkontrollierter Massenimmigration und dem Import von Islam und Verbrechen-
    Her mit Familienpolitik und Besinnung auf unsere echten Werte!

  52. Brigitte Imb
    09. Oktober 2015 02:10

    Die ÖVP kann zur Zeit in Wien gar nichts bewirken. Es spielt also keine Rolle ob sie 6, 8, od. 12% bekommt.

    Deshalb wäre es m.M. sehr wichtig, daß die Wiener das Hauptaugenmerk bei der Wahl auf den STURZ von ROT/GRÜN legen. Und der gelingt nun einmal nur mit der FPÖ.

    Als "Belohnung" würde daraus sicherlich eine vorgezogene Nationalratswahl resultieren, die ebenso die Blauen gewinnen würden. Womit wiederum die Chancen enorm steigen würden, die Linken in Opposition schicken zu können und der ÖVP zu einer Gesundung zu verhelfen.

    • Cotopaxi
      09. Oktober 2015 07:14

      Die ÖVP will doch gar nicht gesund werden, der Krankheitsgewinn ist zu verlockend.

      Eine Heilbehandlung gegen den Willen das Patienten ist überdies strafbar.

    • simplicissimus
      09. Oktober 2015 07:39

      Sic, sic, sic, Brigitte Imb!

    • Nestor 1937
      09. Oktober 2015 11:20

      Ganz große Zustimmung, Brigitte Imb!

    • Sensenmann
      09. Oktober 2015 12:48

      Naja, ob die ÖVP gesunden wird, wage ich zu bezweifeln.
      Wenn man sich die CDU anschaut, wo das Stasi-Ferkel gerade in bester Sowjetmanie von den Delegierten in NRW 100% Zustimmung für ihre offenen Grenzen bekommt, kann man nur feststellen, daß die einstmals bürgerlichen und christlichen Parteien von einem Todestrieb befallen sind.
      Wie die ÖVP eben auch.

    • Brigitte Imb
      09. Oktober 2015 21:31

      Auch recht, wenn die ÖVP nicht gesunden will. Dann wird eben die FPÖ den gesamten bürgerlichen Teil übernehmen.

  53. kritikos
    09. Oktober 2015 01:37

    Bravo!!! Diesmal bedauere ich, kein Wiener zu sein. Wenn nur möglichst viele Wiener diese Gedanken, Fakten, Aussichten, Probleme etc. am Sonntag im Hirn haben!
    Ich habe einen an sich nötigen Krankenhaus-Aufenthalt verschoben, um den Wahl-Nachmittag und -abend im TV zu sehen (und hoffentlich zu genießen!)





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