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Wir brauchen mehr Ungleichheit

Lesezeit: 2:30

Wie schrecklich ist doch diese Ungleichheit! Dass nicht alle Matura und Hochschulabschluss haben. Dass nicht alle gleich viel verdienen und gleich reich sind. Dass nicht alle gleich gesund sind und gleich lang leben.

Fast täglich finden sich in Medien „Studien“, die das alles mit empörtem Unterton bejammern. Heuer hat sich sogar das Forum Alpbach in breiter Front diesen Klagen angeschlossen (freilich ist Alpbach längst auf eine provinzielle und hoch subventionierte Veranstaltung von Altpolitikern herabgesunken, welche die einstige internationale Bedeutung längst an andere Begegnungsorte wie Davos oder München verloren hat).

In Wahrheit haben wir heute nicht zu viel Ungleichheit, sondern zu viel Gleichheit. Wenn der Weg zum Universitätsabschluss auf allen Etappen immer leichter wird, wird Jugendlichen die wichtige Lehre vorenthalten, dass man sich anstrengen muss, um Bildung und Aufstieg zu schaffen. Wenn eine üppige Grundsicherung und viele andere Leistungen bis hin zur ORF-Gebührenfreiheit allen, die sich im Wohlfahrtsdschungel auskennen, ein sicheres Auskommen garantieren, dann werden sich immer weniger im Beruf wirklich engagieren. Den gleichen Effekt erzielen die steigenden Besteuerungen im oberen Einkommensbereich. Vom erhöhten Grenzsteuersatz bis zur Besteuerung von Grunderwerb, Börse- und Immobilienaktivitäten.

Gewiss: Nur eine kleine Minderheit ist wirklich reich. Aber gerade durch den Wunsch, selbst reich zu werden, werden sehr viele Menschen zu Leistungen angetrieben. Daher ist eine Gesellschaft in Summe weit besser dran – und jeder Einzelne sowieso –, wenn sie es möglich macht, durch Arbeit, durch Investitionen reich zu werden, als wenn die Menschen ihrer Reichtums-Sehnsucht nur noch durch Glücksspiele aller Art frönen können.

Auch bei der Gesundheit ist das so. Gewiss sind manche Therapien sehr teuer. Aber der allergrößte Teil der Lebenserwartung hängt überhaupt nicht vom Geld ab, sondern neben den Genen von einer gesunden Lebensweise. Bewegung, Nichtrauchen, Zurückhaltung bei Essen und Alkohol, Verzicht auf Drogen aller Art: Alle wichtigen Prinzipien sind weder ein Geheimnis noch teuer. Sie brauchen nur eines: Selbstdisziplin. Und wenn Statistiken zeigen, dass gut verdienende Menschen deutlich länger leben, dann liegt genau in der Selbstdisziplin die Ursache und nicht im Reichtum. Man ist – meist – deshalb reich und gesund, weil man sowohl bei den Gesundheitsfaktoren wie auch in Beruf und Ausbildung zum Sieg über den inneren Schweinehund imstande war. Und: Weil man nicht auf jene Rattenfänger gehört hat, die ständig trompeten, dass für die eigene finanzielle und gesundheitliche Lage immer der Staat verantwortlich wäre.

Der Staat sollte in Wahrheit nur für eines sorgen: für Chancengleichheit beim Reichwerden. Und die war bis vor wenigen Jahren in Österreich auch weitestgehend der Fall. Sonst wären nicht die drei am Jahresbeginn laut Forbes reichsten Österreicher durchwegs Männer, die einst sehr bescheiden begonnen haben: als Kaffee-Vertreter, als Fleischhauer, als Barpianist.

Ich schreibe in jeder Nummer der Finanz- und Wirtschafts-Wochenzeitung „Börsen-Kurier“ die Kolumne „Unterbergers Wochenschau“.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorPennpatrik
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    27. August 2015 10:58

    In seinem letzten Satz der "Sommergespräche" hat der ÖVP-Obmann - ohne Not, weil er nicht danach gefragt wurde - betont, dass er für die Gleichstellung der Schwulenehe mit der Familie ist.
    Da wird die ÖVP nicht von den Sozialisten vor sich hergetrieben.
    Das sind keine Kompromisse, die die ÖVP eingehen muss.
    Das IST Parteilinie.

    Ähnliche Beispiele gibt es für den Feminismus und die Genderei.
    Das sind KEINE Zugeständnisse an die SPÖ.
    Das IST Parteilinie.

    Die Gleichmacherei ist nicht nur bei den Grünen und Sozialisten zuhause.

    Es geht mir nicht darum, jemanden zu sagen, er soll die ÖVP nicht wählen. Wichtig ist mir nur, dass jeder vorher weiß, wofür diese Partei steht, weil sie immer wieder versucht, so zu tun, als ob sie das alles nichts anginge.

    PS: In Oberösterreich gibt sie sich als "Heimatpartei". Kurz gibt sich "Ausländerkritisch" und ich bin sicher, dass die ÖVP bis zu den Wahlen betonen wird, dass sie eine "Familienpartei" ist.
    Soviel Lüge findet man wirklich bei keiner anderen Partei.

  2. Ausgezeichneter KommentatorPeter R Dietl
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    27. August 2015 04:30

    Jedes Wort stimmt. Doch glauben Sie, sehr geehrter Herr Dr Unterberger, daß auch der wertkonservative Herr VP-Obergenosse bloß eines davon verstanden hat?

    Seine Monologe letzten Montag hatten wohl Subjekt und Prädikat enthalten, ließen jedoch konkrete Meinungen und Aussagen zu Problemen, die Bürgern dieses Landes unter den Nägeln brennen, peinlich vermissen.
    .

  3. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    27. August 2015 06:26

    Das sind wahre Worte, Herr Unterberger.
    Glück und Wohlstand sind in erster Linie individuell erzielbar und da zeigen sich die enormen Ungleichheiten unter den Menschen. Diese sind durch politische Zwangsmaßnahmen niemals wesentlich veränderbar. Das einzige, was politcorrectes Gleicheitsstreben bewirkt, ist der allgemeine Verlust an Wohlstand, sobald echte Leistungsanreize politisch vernichtet werden. Neben der Infamie ungleicher Behandlung und "positiver" Diskriminierung (was für ein stinkender Ausdruck), um (scheinbare) Gleichheit zu erzielen. Und die ungleiche Schicht der parasitierenden Nomenklatura feiert fröhliche Urständ.
    Wir sind auf dem Weg in einem halbtotalitären Neomurxismus, der das in das Hinterteil der Hose gerutschte Herz zur Leitmaxime erhebt, anstatt die einzigen dauerhaften und echten Wohlstandsbringer zu propagieren:

    - FLEISS
    - VERLÄSSLICHKEIT (Genauigkeit, Pünktlichkeit)
    - FAIRNESS (Ehrlichkeit, Strenge ohne Nachzutragen)
    - OFFENHEIT (ohne sich selbst zu verraten)
    - SELBSTVERANTWORTUNG
    - LEISTUNG
    - FAMILIENSINN (im Sinn von Zukunft der Gesellschaft vor Selbstbefriedigung)

    Die Liste läßt sich fortsetzen

  4. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    27. August 2015 09:53

    Ein Vorschlag für die ABSOLUTE GLEICHHEIT in allen Bereichen:
    Wenn ein Kind geboren wird, bekommt es einen GEBURTSSCHEIN---so weit sind wir eh schon lange. Aber die neuesten "Erkenntnisse" erfordern es, daß man das biologische GESCHLECHT NICHT VERMERKT (merke: auch bisher eindeutig scheinende Geschlechtsmerkmale können irreführend sein!), denn das Kind soll sich ab einem amtlich festgelegten Alter sein Geschlecht selber aussuchen können.

    Aus diesem Grund wird man dem Neugeborenen auch KEINEN VORNAMEN geben, der einem bestimmten Geschlecht zugehörig ist, sondern macht bestenfalls Vorschläge, die das Kind (Neutrum!) ab einem bestimmten Alter gutheißen oder verwerfen kann---es kann sich auch einen nicht von Elter1 und Elter2 vorgeschlagenen Namen aussuchen, da hat es ganz freie Hand.

    Auf besagter Geburtsurkunde werden---ebenfalls zwecks späterer Auswahl durch das Kind!---Vorschläge bezüglich eines AKADEMISCHEN TITELS aufgezählt: Dr., Dipl.Ing., wobei bestimmte Fachrichtungen später je nach Lust und Laune des Kindes eingesetzt werden können.

    Und zu guter Letzt wird dem Neugeborenen ein EINHEITS-SPARBUCH---vom Staat natürlich!---in die Wiege gelegt, mit dessen Einlagen (jedes Kind ist gleich viel wert, wie wir seit Kreisky wissen!) es bis zum Pensionsantritt locker über die Runden kommt. Wenn es so weit ist, wird man sich etwas einfallen lassen müssen---aber unsere Linken sind ja sehr einfallsreich.

  5. Ausgezeichneter KommentatorSandwalk
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    27. August 2015 11:25

    Gleichheit wird es nie geben.
    Ein berühmter amerikanischer Milliardär hat einmal sinngemäß gesagt, dass es eine Stunde nach der gleichmäßigen Verteilung aller Güter der Welt auf alle Menschen schon nach einer Stunde Reiche, Arme und einen stabilen Mittelstand geben wird.

    Er hat völlig recht.

    Diejenigen die Gleichheit wollen, müssen daher einen ununterbrochenen Kampf gegen die Ungleichheit führen und den Druck in der Gesellschaft erhöhen. Das geschieht auch, aber es funktioniert nicht.

    In der Geschichte der Menschheit haben schon Philosophen, Theologen, Päpste, Fürsten, Ideologen und Sozialisten aller Art von Stalin über Hitler bis hin zu Mao und Pol Pot versucht, die Menschen unterhalb einer kleinen Nomenklatura (Adel, SS, Parteibonzen etc.) irgendwie gleich zu machen. Es ist nie gelungen und es wird nie gelingen.

    Schon gar nicht wird es den Dilettantentruppen heutiger Tage gelingen. Die sind so schlicht gestrickt, dass sie gar nicht merken, was da an Realität an ihnen vorbeirauscht.

  6. Ausgezeichneter KommentatorRau
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    27. August 2015 12:31

    Man braucht kein Sozialist zu sein um zuzugestehen, dass es Formen von Reichtum gibt, die das Gemeinwesen zu ersticken drohen, weil es sich um im grossen Stil kriminell angehäuften Reichtum handelt. Wenn sich immer mehr der Eindruck festsetzt, dass Leistung und Reichtum nicht unbedingt korrelieren, ist das gesamte System krank. Eine Diskussion um angebliche "Gleichmacherei" geht an den wahren Ursachen vorbei!

  7. Ausgezeichneter KommentatorKomma
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    27. August 2015 08:39

    "Der Staat sollte in Wahrheit nur für eines sorgen: für Chancengleichheit beim Reichwerden."

    Ist das richtig? Wenn der Staat für Chancengleichheit sorgen sollte, müßte er das Erbrecht abschaffen. Das wäre eine Katastrophe und endete im Kommunismus!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorM.N.
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    29. August 2015 10:21

    Ich möchte gerne zur Einschränkung der Tagebuchnutzung für Nicht-Mitglieder sagen.
    Ich finde es sehr schade, dass nicht mehr verlinkt werden kann für unsereins.

    Ich habe nicht die Zeit den ganzen Tag am PC zu verbringen. Wenn ich mir abends Zeit nehme, dann lese ich auch in anderen Blogs und das ist sehr aufwendig. Jeder dieser Blogs würde es verdienen, gefördert zu werden. Das kann ich aber nicht. So viel zur Begründung, wieso "Nicht-Mitglied".

    Dass ich hier nunmehr keine Links einstellen darf, schadet eher dem Blog und den Lesern. Ich finde, dass sich ähnlich denkende mit Hinweisen auf gute Information untereinander vernetzen sollten, anstatt zu behindern.


alle Kommentare

  1. BHB (kein Partner)
    31. August 2015 02:34

    Da wir hier oft zu Themen wie Wirtschaft lesen dürfen teile ich den link "mythos fachkräftemangel" am beispiel deutschland:
    http://www.youtube.com/watch?v=lFq2aAcf-8s

    habe bereits einige der videos auf youtube angesehen, und es.ist sehr arg wie Von der Leyen und Rössler einst mit Werbevideos den Zuwanderern falsche Versprechungen machten.
    Gibt auch ein Video auf youtube da sieht man einen spanischen it-spezialisten der nun brötchen liefert(kein witz!).

  2. selberdenker (kein Partner)
    31. August 2015 00:39

    Mit Verlaub: schon vor vielen Jahren war klar, dass sich im Parlament nahezu ausschließlich Vertreter von sozialistischen Parteien tummeln. Die bislang einzige Ausnahme löst sich gerade auf. Schade.

  3. Stefan Holzapfel (kein Partner)
    30. August 2015 15:33

    "...durchwegs MÄNNER..." klingt aber nicht nach Chancengleichheit.

  4. peter789 (kein Partner)
    30. August 2015 09:27

    Wie kann es sein, dass diese linken Träumereien einfach nicht tot zu kriegen sind?
    Selbst nach dem Zusammenbruch der DDR, UdSSR etc..
    Und dass selbst intelligente Leute wie ein Armin Wolf ganz fixiert und fasziniert sind und diese sozialitischen Modelle wie eine Monstranz vor sich hertragen .

  5. M.N. (kein Partner)
    29. August 2015 10:21

    Ich möchte gerne zur Einschränkung der Tagebuchnutzung für Nicht-Mitglieder sagen.
    Ich finde es sehr schade, dass nicht mehr verlinkt werden kann für unsereins.

    Ich habe nicht die Zeit den ganzen Tag am PC zu verbringen. Wenn ich mir abends Zeit nehme, dann lese ich auch in anderen Blogs und das ist sehr aufwendig. Jeder dieser Blogs würde es verdienen, gefördert zu werden. Das kann ich aber nicht. So viel zur Begründung, wieso "Nicht-Mitglied".

    Dass ich hier nunmehr keine Links einstellen darf, schadet eher dem Blog und den Lesern. Ich finde, dass sich ähnlich denkende mit Hinweisen auf gute Information untereinander vernetzen sollten, anstatt zu behindern.

    • M.N. (kein Partner)
      29. August 2015 10:27

      Korinthen gackend:

      "...ähnlich denkende Menschen..." wollte ich schreiben.

    • M.N. (kein Partner)
      29. August 2015 10:31

      Man sollte nicht zu korrigieren beginnen, sonst wird es endlos "k"ackend ;-))

  6. Courage-Verbrechen (kein Partner)
    29. August 2015 10:17

    Eine couragierte Deutsche hat ihren Führer in Heidenau als "Volksverräter" bezeichnet. Jetzt hetzt ihr die Volksverräterin die Gestapo an den Hals.

    • Hilfe für Ostfeldzug (kein Partner)
      29. August 2015 10:21

      Gemeinsam werde man "alle Anstrengungen unternehmen, deutlich zu machen: Deutschland hilft, wo Hilfe geboten ist", sagte der deutsche Führer in Heidenau und gewährte den ukrainischen Neonazis den nächsten Kredit, damit sie Hitlers Ostfeldzug vorantreiben können.

    • Schlampendeutschland (kein Partner)
      29. August 2015 10:37

      Die Volksverräterin wünscht dem eigenen Volk den Tod. Das ist nichts Neues in der Geschichte Deutschlands.

  7. Josef Maierhofer
    28. August 2015 11:31

    Dass nun auch die ÖVP dem Gleichheitswahn verfallen ist, ist sehr bedauerlich.

    Fakt ist, dass es keine gleichen Menschen gibt und geben kann, wir sind alle Individuen mit unterschiedlicher Herkunft, Geschichte, Fähigkeiten, Vorlieben, Zielen, etc., etc.

    Bloß die Gleichheitsfanatiker merken nicht, dass sie damit die Freiheit mit Füßen treten, die Eigeninitiative auslöschen, die Eigenverantwortung kaputtmachen und damit die Österreicher schädigen.

    Das, was die dem Gleichheitswahn Verfallenen tun ist VERANTWORTUNGSLOS.

  8. Vayav Indrasca
    27. August 2015 19:30

    Schockierend!

    Predigen uns jetzt nicht nur die Grünen und die Sozis, wie wir leben sollen. Ist jetzt auch AU in diese Liga auf- oder besser abgestiegen?

    Her mit den Verboten, Herr Unterberger! Nichts rauchen, nichts trinken, fast nix essen, nur laufen, beten und arbeiten. Und am besten alles noch in Brüssel absegnen lassen.

    Wenn das die Freiheit eines Liberalkonservativen ist, dann pfeif ich langsam auf diesen Blog.

    • Brigitte Kashofer
      27. August 2015 22:25

      Da haben sie aber vieles nicht verstanden!
      Jeder darf rauchen, trinken, essen, faulenzen ... so viel er will, nur soll er dann die Kosten dafür nicht der Allgemeinheit aufhalsen und vor allem nicht beklagen, dass er ärmer und leidender ist als der fleißige, disziplinierte und wohlhabende Nachbar.

    • Rau
      27. August 2015 22:33

      Ausserdem stimmt das Bild von Reichtum und Selbstdisziplin nicht. Charakter Disziplin sind unabhängig vom Geld (bis zu einem gewissen Grad) auf die Menschheit verteilt, genauso die Lebensspanne.

      Beim Geld gibt's aber zuverlässig eine Grenze, ab der es den Charakter verdirbt.

      Ich möchte nicht wissen, wie viele "Reiche" noch am Leben sind, weil sie sich die entsprechenden Transplantationen leisten können.

      Ich hab selten eine so seltsame Zusammenstellung von angeblichen "Zusammenhängen" gesehen, wie hier in dem Artikel

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      29. August 2015 08:33

      S.g. Vayav Indrasca, wäre es Ihnen wohl möglich, Ihre Gedanken bevor Sie sie in die Tasten hämmern, auf Sinnhaftigkeit zu überprüfen?
      Sie können alles tun, solange Sie als Einzelperson auf einer Insel leben. Sie können unbeweglich fressen, saufen, rauchen und sonstige Drogen konsumieren bis zum Umfallen, da Sie dort ja nur sich selbst verantwortlich sind.
      Da Sie aber in einer Gemeinschaft leben, haben Sie sich auch gemeinschaftlich so zu verhalten, ao dass Sie eben dieser Gemeinschaft zu Nachhaltigkeit verhelfen und sie nicht über Gebühr belasten. Und ersparen Sie mir (uns) jetzt den Hinweis auf die von Ihnen entrichteten Steuern...
      Ich bin mir sicher, dass Sie das bei einigem Nachdenken auch so sehen werden...
      MfG

    • Rau
      29. August 2015 11:02

      Werter Herr Prof Schwarz. Lebenserwartung hängt auch mit sich vom Leben etwas erwarten zusammen.
      Menschen die am untersten Level der Bedürfnispyramide herumkämpfen haben wohl die kürzeste Lebenserwartung, und neigen wohl am wenigsten zur Völlerei. Bei letzterem haben wir eher ein direkt proportionales Verhältnis zu verfügbaren (Geld)Ressourcen. Und am liebsten geprasst wird mit dem Geld anderer Leute!

      Das sind gesicherte Zusammenhänge!

    • Rambazamba (kein Partner)
      30. August 2015 11:23

      Zum Großteil muß ich A. Unterberger recht geben:
      Ich (Freiberufler) war Anfang der 90er Jahre privat krankenversichert (da GKK und SVA nicht zuständig), da mußte man beim Versicherungsträger einen 4seitigen Fragebogen ausfüllen und unterschreiben, mit dem dick gekennzeichneten Hinweis, daß alle selbstschädigenden Verhaltensweisen , zB Drogen- und Alkoholkonsum zum sofortigen Ausschluß führen und dahingehend auch keinerlei Leistungsanspruch aus der Versicherung bestehen.
      Es gibt sehr wohl eine Eigenverantwortung!
      Aber bei unserem All-inclusive Sozialstaat wird - um (neue) Wähler zu lukrieren, zum Schaden der Steuerzahler Schindluder getrieben!

    • Rau
      30. August 2015 13:23

      Seltsame Versicherung, die sofort abspringt, wenn man mal ein Krügerl trinkt, oder gar dann und wann ein Pfeiferl pafft. Wer braucht soetwas?

      Wo sehen Sie einen All Incl Sozialstaat. Überall Selbstbehalte, Rezeptgebühren, die sich vor allem bei chronisch Kranken ordentlich ins Budget legen.
      Ein Leben lang Beiträge zahlen, und dann, wenn man's braucht doch alles berappen müssen. Dann gleich weg mit dem Gesundheitssystem - wenn Sie das meinen mit Eigenverantwortung

  9. Erich Bauer
    27. August 2015 17:57

    Aus dem Jahr 2013. Aber erstaunlich auch 2015 aktuell

    https://www.youtube.com/watch?v=hpv11SCgv-4
    Prof. Dr. Peter Sloterdijk - Zerbricht unsere Gesellschaft

  10. Bob
    27. August 2015 15:33

    OT
    Furchtbarer Bericht in der Kronenzeitung, 50 geschleppte Flüchtlinge erstickt. Wie lange braucht unsere vertrottelte Regierung das etwas geschieht. Schlafen die denn alle, oder sind alle in Alpbach? Für die Bilderberger können die Grenzkontrollen eingeführt werden, oder sonst für eine unwichtige Veranstaltung zur Vermeidung eines Massenmordes nicht denn das verstoße gegen die Reisefreiheit. Ich sehe den Vorfall als Beihilfe zum Massenmord. Genauso wird noch im Netz Werbung dafür gemacht, "werden auch sie Fluchthelfer". Wenn ein Verückter Nazileiberl anbietet geht er dafür Jahrelang in den Häfen. Es ist zu kotzen!!!!!!!!!!

    • Gerhard Pascher
      27. August 2015 16:01

      Nach diesem tragischen Verbrechen sollte es für unsere Regierung nun heißen: "Jetzt reicht's".
      Es muss doch möglich sein, an den weniger als ein Dutzend Straßenübergängen nach Ungarn schnellstens Langsamfahrstellen einzurichten und alle verdächtig vorkommenden Fahrzeuge kurz anzuhalten und zu überprüfen. Dafür haben wir ja die Exekutive, die Asfinag-Kontrollore und das Bundesheer. Ich bin sicher, innerhalb von kürzester Zeit ist dieser Spunk zu Ende. Natürlich müssen auch die ungarischen Behörden da mitmachen und in der weiteren Folge auch Ausweichrouten über die Slowakei und Slowenien sowie die Eisenbahn einbezogen werden.
      Faymann, Mitterlehner & Co: Tun Sie doch etwas! Herumquatschen und gegenseitige Schuldzuweisungen bringen uns da nicht weiter!

    • Cotopaxi
      27. August 2015 17:37

      Es führt kein Weg an Grenzkontrollen vorbei, aber Mikl-Leitner schwafelt etwas von 4 neuen Ermittlungsgruppen im Bundeskriminalamt und mehr Staatsanwälten zur Bekämpfung der Schlepperkriminalität.
      Der EU-Wahn von der grenzenlosen Reisefreiheit blockiert leider weiterhin jede sinnvolle Maßnahme und blockiert die Gehirnzellen der Systemlinge.

    • Torres (kein Partner)
      29. August 2015 09:48

      @Gerhard Pascher
      Die Slowakei und Slowenien haben kein (oder kaum) Flüchtlingsproblem. Offenbar gelingt es diesen Ländern, ihre Grenzen (trotz EU-Schengen) besser zu sichern. Es kann aber auch sein, dass es dort wesentlich schlechtere Sozialleistungen und auch weniger (bzw. keine) "Willkommenskultur" als bei uns gibt sowie Regierungen, die noch tatsächlich das tun, was die Mehrheit der Bevölkerung will (oder eben nicht will - siehe auch Volksbefragungen, etwa in Gebcikovo).

  11. socrates
    27. August 2015 14:50

    Ich fasse das als Zurechtweisung auf. Mein Motto: "Keinem Ösi darf es schlechter gehen wie einem Migranten" ist unbezahlbar, also müssen wir uns damit abfinden: Alles für Migranten, nix für Ösis.
    Ich bin zu einem Vortrag über "Erben und Restitution" eingeladen. Soll ich als Sudetendeutscher oder als Jude teilnehmen? Dann kann ich über Ungleichheit berichten. Oder meint A.U. was anderes?

  12. zweiblum
    27. August 2015 14:43

    Speziell die Auserwählten bestehen auf Ungleichheit.

    • simplicissimus
      27. August 2015 15:15

      Heutzutage auf Gleichheit, das ist das Paradoxon.

    • socrates
      27. August 2015 17:04

      Das kommt darauf an ob es ihnen nutzt oder nicht. Den Unterschied will ich Klavierspielen können!

  13. socrates
    27. August 2015 12:49

    O.T.?? Schuldenexplosion in Salzburg seit 2008 !
    Weder Lehrer noch Beamte sind schuld, sondern auf Borg aufgenommene Fremdwänrungskredite.

  14. Rau
    27. August 2015 12:31

    Man braucht kein Sozialist zu sein um zuzugestehen, dass es Formen von Reichtum gibt, die das Gemeinwesen zu ersticken drohen, weil es sich um im grossen Stil kriminell angehäuften Reichtum handelt. Wenn sich immer mehr der Eindruck festsetzt, dass Leistung und Reichtum nicht unbedingt korrelieren, ist das gesamte System krank. Eine Diskussion um angebliche "Gleichmacherei" geht an den wahren Ursachen vorbei!

    • socrates
      27. August 2015 12:50

      Richtig!************************

    • M.N. (kein Partner)
      29. August 2015 09:34

      Wie sehr Sie doch recht haben, Rau !
      Wie viele Reiche (oft nicht durch ehrliche Arbeit reich geworden) völlern, leisten sich die besten Ärzte, während disziplinierte Menschen - gesund lebend, korrekt und anständig arbeitend, auch krank werden und zur Kenntnis nehmen müssen, dass Sie ihre Ersparnisse für ärztliche Leistungen, für Unterstützung in jeglicher Form ausgeben müssen, weil das System diese für sie wirklich hilfreichen, nicht bereit stellt.
      Ich weiss wovon ich rede, glauben Sie mir.
      So einfach schwarz/weiss ist das Leben nicht.

  15. Arundo.donax
    27. August 2015 11:45

    Was noch zum Erfolg - sowohl finanziell als auch beruflich führt, ist die Fähigkeit, die Erfüllung seiner Bedürfnisse aufzuschieben und auf ein langfristiges Ziel hinzuarbeiten. Sei es, dass der Schüler erkennt, dass ihm das Abschreiben der Hausübungen zwar im Moment Erleichterung bringt, aber langfristig dazu führt, dass ihm Übungszeit fehlt, was sich langfristig auf die Leistungen auswirken wird, oder dass Menschen die Dinge, die sie gern hätten, erst dann kaufen, wenn es sich finanziell ausgeht, und nicht auf irgendwelche Ratenzahlungs- oder Kreditangebote hereinfallen. Die Dichte der Sendungen im Privatfernsehen á la 'Raus aus den Schulden' und die dort gezeigten Betroffenen (ob nun tatsächlich betroffen oder vom Sender engagiert, ist einerlei) decken sich mit meinem Eindruck, alles sei vorrangig ein Unterschicht-Problem. Angehörige dieser Schicht haben ihre eigenen Wertvorstellungen - die werden sich auch durch größte staatliche Bemühungen nicht ändern lassen.

  16. ludus
    27. August 2015 11:27

    Dreht euch nicht um, der Plumpsack, will sagen, der Halbsterndler geht um! ;)

  17. Sandwalk
    27. August 2015 11:25

    Gleichheit wird es nie geben.
    Ein berühmter amerikanischer Milliardär hat einmal sinngemäß gesagt, dass es eine Stunde nach der gleichmäßigen Verteilung aller Güter der Welt auf alle Menschen schon nach einer Stunde Reiche, Arme und einen stabilen Mittelstand geben wird.

    Er hat völlig recht.

    Diejenigen die Gleichheit wollen, müssen daher einen ununterbrochenen Kampf gegen die Ungleichheit führen und den Druck in der Gesellschaft erhöhen. Das geschieht auch, aber es funktioniert nicht.

    In der Geschichte der Menschheit haben schon Philosophen, Theologen, Päpste, Fürsten, Ideologen und Sozialisten aller Art von Stalin über Hitler bis hin zu Mao und Pol Pot versucht, die Menschen unterhalb einer kleinen Nomenklatura (Adel, SS, Parteibonzen etc.) irgendwie gleich zu machen. Es ist nie gelungen und es wird nie gelingen.

    Schon gar nicht wird es den Dilettantentruppen heutiger Tage gelingen. Die sind so schlicht gestrickt, dass sie gar nicht merken, was da an Realität an ihnen vorbeirauscht.

    • simplicissimus
      27. August 2015 11:41

      Ja die DilettantInnen kämpfen halt GEGEN die Natur, so was Blödes aber auch!
      Die Natur ist unfair, ungerecht, launisch, schwer berechenbar und vor allem UNGLEICH.
      Konservative und rechte Liberale gehen MIT der Natur und versuchen dabei das Beste rauszuholen. Und das funktioniert mit Höhen und Tiefen.
      Bei den sozialistischen DilettantInnen gibt es hingegen eine Richtung:
      Erfundene Höhe, dann Praxis: Tief, tiefer, am tiefsten.
      Bis sie wieder eine neue Höhe erfinden ...

  18. Pennpatrik
    27. August 2015 10:58

    In seinem letzten Satz der "Sommergespräche" hat der ÖVP-Obmann - ohne Not, weil er nicht danach gefragt wurde - betont, dass er für die Gleichstellung der Schwulenehe mit der Familie ist.
    Da wird die ÖVP nicht von den Sozialisten vor sich hergetrieben.
    Das sind keine Kompromisse, die die ÖVP eingehen muss.
    Das IST Parteilinie.

    Ähnliche Beispiele gibt es für den Feminismus und die Genderei.
    Das sind KEINE Zugeständnisse an die SPÖ.
    Das IST Parteilinie.

    Die Gleichmacherei ist nicht nur bei den Grünen und Sozialisten zuhause.

    Es geht mir nicht darum, jemanden zu sagen, er soll die ÖVP nicht wählen. Wichtig ist mir nur, dass jeder vorher weiß, wofür diese Partei steht, weil sie immer wieder versucht, so zu tun, als ob sie das alles nichts anginge.

    PS: In Oberösterreich gibt sie sich als "Heimatpartei". Kurz gibt sich "Ausländerkritisch" und ich bin sicher, dass die ÖVP bis zu den Wahlen betonen wird, dass sie eine "Familienpartei" ist.
    Soviel Lüge findet man wirklich bei keiner anderen Partei.

    • AppolloniO (kein Partner)
      29. August 2015 11:48

      A propos Feminismus und Genderismus:
      nach neuester Meldung hat Herr Schöneborn (Chef des Westdeutschen Rundfunks) die letzte Plasberg-Sendung "Hart aber fair" aus der Mediathek entfernen lassen.
      Plasberg wagte die Kosten für fast 200(!) neue Genderismus_Professorenstellen anzusprechen.

      Da wird sich bei unseren gleichgeschalteten Medien keiner aufregen. Soviel Zensur gab es zuletzt bei Stalin.

  19. A.K.
    27. August 2015 10:21

    Der Titel der Tagebuchnotiz „Wir brauchen mehr Ungleichheit“ ist überspitzt. Wir brauchen die Akzeptanz natürlich gegebener Ungleichheit, soweit sie auch bei (motiviertem) Einsatz menschlicher Kräfte unveränderlich ist. Krankheit und Invalidität gegenüber Gesunden - außerhalb unserer Verfügbarkeit - oder die Vor- und Nachteile der Geschlechterrollen sind Beispiele solcher natürlicher Ungleichheit. Gleichheit dort zu erzwingen, wo durch vollem Einsatz menschlicher Fähigkeiten Ungleichheit ent-/be-steht, ist ein Verbrechen. Wer heute in ehemaligen Ostblockländern deren Aufblühen nach der Wende 1989 mit den Bildern vorher im Kommunismus, der Gleichheit zu erzwingen versuchte, vergleicht, findet dies deutlich bestätigt.
    Allein aus der zitierten Themenwahl beim Forum Alpbach erkennt man den wiederkehrenden Versuch des Wiederaufgreifens alter linker Ideen. Leider wird auch hier wieder die Themenvorgabe der Linken von den christlichen Denkern oder logisch Denkenden, akzeptiert.

  20. Undine
    27. August 2015 09:53

    Ein Vorschlag für die ABSOLUTE GLEICHHEIT in allen Bereichen:
    Wenn ein Kind geboren wird, bekommt es einen GEBURTSSCHEIN---so weit sind wir eh schon lange. Aber die neuesten "Erkenntnisse" erfordern es, daß man das biologische GESCHLECHT NICHT VERMERKT (merke: auch bisher eindeutig scheinende Geschlechtsmerkmale können irreführend sein!), denn das Kind soll sich ab einem amtlich festgelegten Alter sein Geschlecht selber aussuchen können.

    Aus diesem Grund wird man dem Neugeborenen auch KEINEN VORNAMEN geben, der einem bestimmten Geschlecht zugehörig ist, sondern macht bestenfalls Vorschläge, die das Kind (Neutrum!) ab einem bestimmten Alter gutheißen oder verwerfen kann---es kann sich auch einen nicht von Elter1 und Elter2 vorgeschlagenen Namen aussuchen, da hat es ganz freie Hand.

    Auf besagter Geburtsurkunde werden---ebenfalls zwecks späterer Auswahl durch das Kind!---Vorschläge bezüglich eines AKADEMISCHEN TITELS aufgezählt: Dr., Dipl.Ing., wobei bestimmte Fachrichtungen später je nach Lust und Laune des Kindes eingesetzt werden können.

    Und zu guter Letzt wird dem Neugeborenen ein EINHEITS-SPARBUCH---vom Staat natürlich!---in die Wiege gelegt, mit dessen Einlagen (jedes Kind ist gleich viel wert, wie wir seit Kreisky wissen!) es bis zum Pensionsantritt locker über die Runden kommt. Wenn es so weit ist, wird man sich etwas einfallen lassen müssen---aber unsere Linken sind ja sehr einfallsreich.

    • Pennpatrik
      27. August 2015 11:22

      Ihr Posting ist ungeheuerlich uns müsste eigentlich gelöscht werden.

      Elter1 und Elter2 zeigt, dass Sie sich von der überkommenen, ewiggestrigen Vorstellung, dass Kinder 2 Eltern haben sollen, immer noch nicht gelöst haben.
      Kinder sollen in Wahrheit überhaupt keine Eltern haben. Das natürliche Aufwachsen der Kinder im Stammesverband wurde durch die überkommenen, heteronormativen, patriarchalisch dominierten, testosterongesteuerten, männlichen Gesellschaftsformen über Jahrtausende verhindert und den Kindern dabei unermesslicher Schaden und Leid zugefügt.
      Schämen Sie sich, dass Sie die Entwicklung zu einer liebevollen, weiblich dominierten, am Menschen orientierten Gesellschaft nicht nur kritisieren, sondern mit Ihrem Auftreten einen Teil dazu beitragen, dass er zwar nicht verhindert wird, aber zumindest wird der Beginn des Aufbaus einer positiven, menschlichen Gesellschaft durch Menschen wie Sie verzögert.
      Natürlich werden wir das gegen unseren Willen und gegen unser innerstes Bestreben, wenn nötig, auch ohne Menschen wie Sie durchführen.

      Wie können Sie sich über ein derartiges Thema auch noch lustig machen und den ironischen Satz "jedes Kind ist gleich viel wert" hierherschreiben? Wo wir doch seit den "Gesellschaften des realen Sozialismus" wissen, dass Kindern aus Akademiker- und selbständigen Familien (mit Abscheu schreibe ich dieses Wort hierher) grundsätzlich erst dann zum Studium zugelassen werden, wenn die Kinder der Arbeiterfamilien ihren Studienplatz erhalten haben. Das ist zwar in Vergessenheit geraten, aber ich bin überzeugt, dass unsere Freunde aus der DDR, die inzwischen an den österreichischen Universitäten unterrichten, dieses Wissen wieder ans Licht des hellen, sozialistischen Tages bringen werden.

    • simplicissimus
    • Undine
      27. August 2015 11:57

      @Pennpatrick

      Wie können Sie nur meine ehrlich gutgemeinten Vorschläge nur so gar garstig abtun. Sie treiben mich dazu, jetzt voller Gram "in den See zu gehen"!

      Und @simplicissimus lacht auch noch dazu.....

      In welche Gesellschaft bin ich bloss geraten! Dennoch, schöne Grüsse von den Wellen, in die ich mich jetzt stürzen werde! :-)

    • Pennpatrik
      28. August 2015 21:25

      @undine
      Wenn man denkt, dass so ein Dreck auch tatsächlich irgendwo geschrieben und ernst genommen wird, kommen einem die Tränen. Es steht nichts in meinem Posting, mit dem ich nicht schon konfrontiert wurde.

  21. Undine
    27. August 2015 09:25

    Die Linken werden a la longue mit ihren illusorischen Vorstellungen und Bestrebungen WIE IMMER SCHEITERN---aber bis es so weit ist, wird viel zu viel kaputt gemacht.

    Auf der einen Seite das Bestreben, ALLE GLEICH zu machen, auf der anderen Seite BUNTE VIELFALT---das kann niemals funktionieren, es sei denn, man macht alle GLEICH DUMM und GLEICH ARM und HELLBRAUN (Mischlinge). SO weit sind wir bald. Richard Coudenhove-Kalergi und die von ihm gewünschten, bzw. empfohlenen Gewinner können bald triumphieren.

    Alle gleich gescheit und gleich reich zu machen ist wie die Quadratur des Kreises.

  22. Bob
    27. August 2015 08:56

    Es ist sicher sehr schwer heute zu Reichtum zu kommen. In grauer Vorzeit hat man denZehent dem Staat abgegeben. Heute bleibt einem höchsten der Zehent. Und was haben die damaligen Eliten alles damit geschaffen? Die heutigen Idioten, Verzeihung Eliten schaffen nichts, sondern verteilen, und kaufen sich Wählerstimmen.
    Und der konsevative VP- Obergenosse, ein eitler selbstgefälliger Popanz, der außer warmen Floskeln nichts zustande bringt, unterstützt noch fleißig die sozialen Verschwender.

  23. Komma
    27. August 2015 08:39

    "Der Staat sollte in Wahrheit nur für eines sorgen: für Chancengleichheit beim Reichwerden."

    Ist das richtig? Wenn der Staat für Chancengleichheit sorgen sollte, müßte er das Erbrecht abschaffen. Das wäre eine Katastrophe und endete im Kommunismus!

    • Erich Bauer
      27. August 2015 08:44

      @"...für Chancengleichheit beim Reichwerden..."

      Es ist dieses fromme "CinderellO" Märchen.

    • simplicissimus
      27. August 2015 08:53

      Ich will das Erbe vom Mateschitz, meine Eltern sind arme Mäuse!

  24. simplicissimus
    27. August 2015 06:26

    Das sind wahre Worte, Herr Unterberger.
    Glück und Wohlstand sind in erster Linie individuell erzielbar und da zeigen sich die enormen Ungleichheiten unter den Menschen. Diese sind durch politische Zwangsmaßnahmen niemals wesentlich veränderbar. Das einzige, was politcorrectes Gleicheitsstreben bewirkt, ist der allgemeine Verlust an Wohlstand, sobald echte Leistungsanreize politisch vernichtet werden. Neben der Infamie ungleicher Behandlung und "positiver" Diskriminierung (was für ein stinkender Ausdruck), um (scheinbare) Gleichheit zu erzielen. Und die ungleiche Schicht der parasitierenden Nomenklatura feiert fröhliche Urständ.
    Wir sind auf dem Weg in einem halbtotalitären Neomurxismus, der das in das Hinterteil der Hose gerutschte Herz zur Leitmaxime erhebt, anstatt die einzigen dauerhaften und echten Wohlstandsbringer zu propagieren:

    - FLEISS
    - VERLÄSSLICHKEIT (Genauigkeit, Pünktlichkeit)
    - FAIRNESS (Ehrlichkeit, Strenge ohne Nachzutragen)
    - OFFENHEIT (ohne sich selbst zu verraten)
    - SELBSTVERANTWORTUNG
    - LEISTUNG
    - FAMILIENSINN (im Sinn von Zukunft der Gesellschaft vor Selbstbefriedigung)

    Die Liste läßt sich fortsetzen

    • simplicissimus
      27. August 2015 06:28

      ... in einen halbtotalitären ...

    • riri
      27. August 2015 15:42

      Die Ungleichheit ist schon seit Jahren unerträglich. Bundeskanzler Faymann ist eben ein Vertreter der Neidgesellschaft, verstärkt noch durch die Grünen. Die Reichen sollen zahlen, ein Argument zur Verhinderung einer zukünftig leistungswilligen Gesellschaft. Die propagierten Charaktereigenschaften sind für jene Leute ein Fremdwort, diese werden sogar noch massiv angefeindet. Und die angebliche Familien-Wirtschaftspartei bleibt stumm.

      Ein Wort fehlt mir noch: EHRE, aber mit diesem Wort muss man heute vorsichtig umgehen, soweit ist der moralische Verfall schon fortgeschritten.

      Laut Verfassung ist die Regierung verpflichtet, das Land bestmöglichst zu VERWALTEN. Und nur das! Damit wäre die Chancengleichheit schon hergestellt.

      Aber Faymann will uns regieren, beherrschen und uns alles diktieren. Regieren erlaubt sich aber nur ein Monarch, für welchen sich der Bundeskanzler offensichtlich hält. Verfassungsbruch, tagtäglich.

    • simplicissimus
      27. August 2015 18:58

      Ehrlichkeit kommt von EHRE und diese wird einem normalerweise erwiesen, wenn man obige Eigenschaften in sich trägt und lebt. Es sei denn, man wäre hauptsächlich von neidzerfressenen Individuen umgeben (was in manchen Gesellschaften durchaus der Fall sein kann).
      Auf durch andere erwiesenen EHRE kann man STOLZ sein.

  25. Peter R Dietl
    27. August 2015 04:30

    Jedes Wort stimmt. Doch glauben Sie, sehr geehrter Herr Dr Unterberger, daß auch der wertkonservative Herr VP-Obergenosse bloß eines davon verstanden hat?

    Seine Monologe letzten Montag hatten wohl Subjekt und Prädikat enthalten, ließen jedoch konkrete Meinungen und Aussagen zu Problemen, die Bürgern dieses Landes unter den Nägeln brennen, peinlich vermissen.
    .

    • simplicissimus
      27. August 2015 06:03

      Oh, der versteht das wohl, nur sind seine Ziele offensichtlich nicht eine für das Volk gesunde Politik, sondern Machterhalt um jeden Preis. Die Fantasie, daß eine total geänderte gegen den vermeintlichen Mainstream gerichtete Politik die VP aus der dahinsiechenden Erstarrung reißen könnte, kommt er nicht. Es würde auch zuviel Kraft kosten, Turbulenzen erzeugen und wäre ein gerütteltes Risiko.

  26. franz-josef
    27. August 2015 01:04

    Wenn Sie den Dieter Mateschitz meinen - der war nicht Kaffee-Vertreter,sondern Product Manager bei Jacobs-Kaffee. Ich habe zu jener Zeit im Vertrieb dieses Unternehmens in Wien 14 gearbeitet. Es gab damals zwei Product Manager in der Marketing-Abteilung - er war einer davon.





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