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Was die Gewerkschaft an den Neos stört – und was mich stört

Lesezeit: 1:00

„Wir haben kein Geld, um dich zu bezahlen, aber wir haben leckeren Kuchen.“ So heischen die Neos im Internet um Unterstützung.

Das ärgert mich wie auch die Gewerkschaft – nur aus ganz unterschiedlichen Gründen. Die Gewerkschaft empört sich, weil da nichts bezahlt wird. Ich finde es hingegen sehr positiv, dass man sich in der Demokratie ohne Entgelt für Irgendetwas engagiert, und sei es für die Neos. Das ist ja auch in vielen anderen Demokratien der Fall (bis hin zu Praktikantinnen im Weißen Haus). Die Gewerkschaft hingegen will, dass sich nur noch Menschen ab der Einkommensklasse Frank Stronach eine politische Partei halten können – und natürlich die von Kammer-Zwangsbeiträgen lebenden Parteien wie die ihr nicht gerade fernstehende SPÖ. Solche Parteien können natürlich für alles bezahlen. Bis zum Mithatschen am 1. Mai.

Mich hingegen ärgert da etwas ganz anderes: Welch grausliches Deutschdeutsch die Neos verwenden. Die österreichische Sprache haben sie offenbar beim Baumumarmen vergessen. Schade und gar nicht „lecker“. Solche seltsamen Kuchen sollte niemand versuchen.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    19. August 2015 13:58

    Das Wort "lecker" stört mich nicht, denn es entstammt doch nur unserem großen deutschen Sprachraum, und warum soll ich ein Wort aus irgendeiner Ecke davon ablehnen. Das fände ich sogar etwas kleinkariert und hinterwäldlerisch. Wesentlich entbehrlicher finde ich die vielen Anglizismen, mit denen meist Halbgebildete um sich werfen.

    Viel mehr aber ärgern mich die NEOS selber; sie haben sich aus jeder Partei etwas herausgezupft, und das sind meist Themen, die halt nicht zusammenpassen---ein bloßes Themen-Sammelsurium von links und rechts, bzw. eine Art "Einheitspartei".

    Hätte die Gründung dieser Partei den Zweck, LINKE Parteien zu schwächen, versuchte man im Staatsfunk sicherlich mit Verve, sie immer wieder schlecht darzustellen. Da die NEOS aber den Sinn haben, die RECHTEN Parteien zu schwächen, hat der Bundesheinzi nichts dagegen einzuwenden gehabt.

    STROLZ wirkt auf mich wie ein STAUBSAUGER-VERTRETER---zudem so unnatürlich, so künstlich "aufgedreht" und dabei völlig frei von Charisma. Strolz ist ein Beispiel für maßlose Selbstüberschätzung. Nicht einmal als Kabarettisten könnte ich ihm etwas abgewinnen.

  2. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    19. August 2015 10:38

    Ja, die Gewerkschaften sind der Sand im Getriebe Österreichs und Österreichs Sargnagel, sie haben hohen Anteil am Niedergang Österreichs eben durch ihre perversen Ansichten zu Arbeit und Verdienst. (Braucht man doch nur die Gehälter, Arbeitszeiten und Arbeitsmoral bei den Gewerkschaften selbst ansehen. Das geht auch nur, wenn man am Steuer-Zapfhahn per AK hängt, wie Hundtorfers 'Nebengschäfte' - spricht Förderliste- ja zeigen)

    Dass die Neos Liberal sind, ist mir völlig neu bei all dem Linksgetue, das sie da aufführen. Links und Liberal geht für mich nicht zusammen.

    Aber kommen wir zur Wahrheit: Es geht bei den Gewerkschaften wie bei den Neos um die SELBSTBDIENUNG auf Kosten der Österreicher, ja die Parteiförderung, etc., darum geht es diesen Leuten.

    Mir haben die nichts zu sagen, denn das Selbstbedienungslied solcher Politiker kenne ich bis oben hin. http://staatsschulden.at

  3. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    19. August 2015 06:46

    Lekker sagen die Holländer auch, mich stört das Wort nicht.

    Mich stört an den Neos das seltsame Gemisch aus Pseudoliberalität, vorgeschobenem Wirtschaftsverständnis, kastanienbrauner Esoterik, angepaßter Gutmenschentümelei und plastikartiger Wichtigtuerei.

    Strolz ist für mich absolut unglaubwürdig, ein Selbstdarsteller mehr.

  4. Ausgezeichneter KommentatorBob
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    19. August 2015 13:17

    Lecker sind aber auch die Traiskirchner Lagertoiletten, wurden sie ja heute durch unseren Kloheinzi inspiziert.

  5. Ausgezeichneter KommentatorBob
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    19. August 2015 12:58

    Der verhaltensauffällige Strolz hat einen gewissen Unterhaltungswert als Kabarettist, und würde als Politiker in unserer vertrottelte Regierung keineswegs auffallen. Wahrscheinlich würde uns aber bald das Lachen vergehen.

  6. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    19. August 2015 17:21

    An solchen Kleinigkeiten soll man sich wirklich nicht stoßen, immerhin ist "lecker" ein deutsches Wort.
    Da mein Mann in D aufgewachsen ist, gebrauchen auch wir dieses Wort gelegentlich.

    Nun zu etwas anderem, das uns ev. mehr stören sollte, falls wir überhaupt wissen dürfen worum es sich handelt: Die e h r g e i z i g e MIGRATIONSAGENDA der EU-Kommission ?????
    Hat sich da jemand verplappert? Sind die "Flüchtlinge" doch keine Flüchtlinge?

    http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/4802125/EU-kontert-Osterreich_Keine-Zeit-fur-Klagen?_vl_backlink=/home/index.do

  7. Ausgezeichneter KommentatorGandalf
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    19. August 2015 21:03

    O.T.:
    Amerikanischen Wissenschaftlern ist es jetzt angeblich gelungen, ein erbsengroßes menschliches Gehirn zu züchten. Das hätten sie sich getrost ersparen können, wenn sie sich der Mühe unterzogen hätten, sich in der österreichischen Politikerkaste (aller Parteien) genauer umzusehen.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorpeter789
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    21. August 2015 12:46

    O.T.
    "Aktenzeichen XY" zeigt einen Beitrag nicht, weil der mutmaßliche Vergewaltiger einer Frau schwarz ist"

    Die Chefredakteurin begründete den Entschluss am Donnerstag mit der Stimmungsmache gegen Flüchtlinge in Deutschland.

    w w w .derwesten.de/staedte/dortmund/aktenzeichen-xy-setzt-bericht-wegen-hautfarbe-ab-id11009016.html


alle Kommentare

  1. Hiroshima und Nagasaki (kein Partner)
    21. August 2015 21:25

    Hat der sterbende Westen heute wieder eine russische Eintagsfliege im Donbass gesichtet?

  2. lurkerabovegmail (kein Partner)
    21. August 2015 20:01

    Lecker ist ein Generationseffekt. Wer mit deutsch synchronisierten Kindersendungen (meist aus Kanada) aufgewachsen ist, sagt lecker.
    AU ( und ich) sagen es nicht.

  3. roter Jakobiner (kein Partner)
    21. August 2015 19:53

    Das Jakobiner-Regime zu Wien hat eine Kindergärtnerin mit folgender Begründung gefeuert:

    "Die MA 10 betreut und begleitet Kinder mit unterschiedlichen Religionen, es werden deshalb religiöse Inhalte vor traditionellen Festen ausgespart. Sie haben sich nicht daran gehalten und die Kinder mehrmals in der Gesamtgruppe über die Bedeutung des christlichen Weihnachtsfestes aufgeklärt."

    h t t p://www.krone.at/Wien/Paedagogin_erklaert_Kindern_Weihnachten_-_gekuendigt-Im_Kindergarten-Story-468300

  4. peter789 (kein Partner)
    21. August 2015 12:46

    O.T.
    "Aktenzeichen XY" zeigt einen Beitrag nicht, weil der mutmaßliche Vergewaltiger einer Frau schwarz ist"

    Die Chefredakteurin begründete den Entschluss am Donnerstag mit der Stimmungsmache gegen Flüchtlinge in Deutschland.

    w w w .derwesten.de/staedte/dortmund/aktenzeichen-xy-setzt-bericht-wegen-hautfarbe-ab-id11009016.html

    • Undine
      21. August 2015 17:31

      @peter789

      *****!
      Danke, daß Sie auf diese Dreistigkeit aufmerksam machen. Vermutlich sind wir bösen Geizkrägen auch noch Schuld daran, daß sich unsere lieben ausländischen Gäste gezwungen sehen zu stehlen, weil wir freiwillig zu wenig Geld herausrücken!

  5. peter789 (kein Partner)
    21. August 2015 11:47

    Die Gewerkschaften hatten in den 50er, 60er und 70er Jahren ein wichtige Funktion.
    Heutzutage gebähren sie sich oft wie Heizer, die in ICE-Lokomotiven wild mit der Kohlenschaufel herumfuchteln und "berechtigte" Forderungen stellen.

  6. Torres (kein Partner)
    21. August 2015 10:10

    Evtl. könnte man auch das Wort "Kuchen" beanstanden; in Österreich sagt man eher "Mehlspeise".

  7. Tik Tak (kein Partner)
    21. August 2015 08:49

    Meine Güte Unterberger,

    der österreichisch/deutsche Sprachraum endet nicht in Purkersdorf, das Wort "lecker" mag man in Wien nicht mögen, das gibt es aber ein paar km weiter westlich.
    Es gab und gibt auch, wieder mal so eine GOP Wortspende, auch Praktikanten im White House, nicht nur Monika Lewinsky.

    Die NEOS sind ein, über Umwege übrigens steuerfinanziertes, Projekt, welches der Haselsteiner für seine Freunde in der SPÖ gegen die ÖVP betreibt.
    Die sind nicht liberal, die sind einfach nur korrupt, bei denen kann man "Einflußnahme auf politische Entscheidungsträger" ganz offen kaufen.
    Die promitto vom Friedensnobelpreisträger verkauft das.

    Das stört, nicht die Kuchenfrage.

  8. timeo (kein Partner)
    21. August 2015 08:07

    Nicht vergessen, die hunderten "Praktikanten" ( Einweiser....) , die beim Song-Kontest im Mai, natürlich kostenlos, arbeiteten.
    Wo war da der Aufschrei der Linken-ÖGB - ach so, da diente es ja damals den Linken, den Homos etc.

  9. Ingrid Bittner
    20. August 2015 09:14

    Zu den Neos fällt mir grad ein, ist das Glas halb voll oder halb leer.
    Tja warum, weil ich weiss nicht, soll ich die Neos loben, weil sie lernfähig sind, und der schreckliche "leckere Kuchen" verschwunden ist, oder soll ich sagen, die haben kein Rückgrat, ein bisschen Kritik wegen des leckeren Kuchens und schon verschwindet er, also sind sie nicht sehr standfest.
    Das kann man jetzt je nach Sympathie halten wie es beliebt.

  10. Gandalf
    19. August 2015 21:03

    O.T.:
    Amerikanischen Wissenschaftlern ist es jetzt angeblich gelungen, ein erbsengroßes menschliches Gehirn zu züchten. Das hätten sie sich getrost ersparen können, wenn sie sich der Mühe unterzogen hätten, sich in der österreichischen Politikerkaste (aller Parteien) genauer umzusehen.

    • Riese35
      19. August 2015 21:10

      ********************************! ;-)))))))))))))

    • Undine
      19. August 2015 22:20

      @Gandalf

      Schließe mich dem @Riesen35 mit Vergnügen an!*****************+! ;-)))))

    • Tik Tak (kein Partner)
      21. August 2015 09:23

      Gandalf,

      es ist schon eine ganz gute Leistung, ein österreichisches Poltikergehirn so groß aufzublasen.

      Respekt...

    • Dr. Knölge (kein Partner)
      21. August 2015 15:29

      Was höre ich da? Österreichische (und deutsche!) Politiker haben ein Hirn? Sind Sie da ganz sicher?

  11. Brigitte Imb
    19. August 2015 17:21

    An solchen Kleinigkeiten soll man sich wirklich nicht stoßen, immerhin ist "lecker" ein deutsches Wort.
    Da mein Mann in D aufgewachsen ist, gebrauchen auch wir dieses Wort gelegentlich.

    Nun zu etwas anderem, das uns ev. mehr stören sollte, falls wir überhaupt wissen dürfen worum es sich handelt: Die e h r g e i z i g e MIGRATIONSAGENDA der EU-Kommission ?????
    Hat sich da jemand verplappert? Sind die "Flüchtlinge" doch keine Flüchtlinge?

    http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/4802125/EU-kontert-Osterreich_Keine-Zeit-fur-Klagen?_vl_backlink=/home/index.do

    • cmh (kein Partner)
      21. August 2015 11:20

      Glauben Sie, dass Bandion Ortner eine vereinzelte Erscheinung powerfraulicher Plappermäuler ist?

  12. Undine
    19. August 2015 13:58

    Das Wort "lecker" stört mich nicht, denn es entstammt doch nur unserem großen deutschen Sprachraum, und warum soll ich ein Wort aus irgendeiner Ecke davon ablehnen. Das fände ich sogar etwas kleinkariert und hinterwäldlerisch. Wesentlich entbehrlicher finde ich die vielen Anglizismen, mit denen meist Halbgebildete um sich werfen.

    Viel mehr aber ärgern mich die NEOS selber; sie haben sich aus jeder Partei etwas herausgezupft, und das sind meist Themen, die halt nicht zusammenpassen---ein bloßes Themen-Sammelsurium von links und rechts, bzw. eine Art "Einheitspartei".

    Hätte die Gründung dieser Partei den Zweck, LINKE Parteien zu schwächen, versuchte man im Staatsfunk sicherlich mit Verve, sie immer wieder schlecht darzustellen. Da die NEOS aber den Sinn haben, die RECHTEN Parteien zu schwächen, hat der Bundesheinzi nichts dagegen einzuwenden gehabt.

    STROLZ wirkt auf mich wie ein STAUBSAUGER-VERTRETER---zudem so unnatürlich, so künstlich "aufgedreht" und dabei völlig frei von Charisma. Strolz ist ein Beispiel für maßlose Selbstüberschätzung. Nicht einmal als Kabarettisten könnte ich ihm etwas abgewinnen.

    • hamburger zimmermann
      19. August 2015 14:38

      "staubsauger-vertreter" trifft das merkwürdige verhalten dieses herrn perfekt!
      .

    • simplicissimus
      19. August 2015 15:52

      Mir läuft schon das Wasser im Mund zusammen, wenn ich an den Siegesschmaus denke, den ich mir genehme, sollten die Neos Stimmen verlieren!

      Lecker, lecker.

      :-)

      Trotzdem bin ich zuerst Österreicher.

    • Tik Tak (kein Partner)
      21. August 2015 08:51

      " ... STROLZ wirkt auf mich wie ein STAUBSAUGER-VERTRETER ..."

      Also bitte, der Mann ist, nach Angaben im Lebenslauf auf seiner Website, immerhin Friedensnobelpreisträger.

      Ein wenig mehr Respekt :-)

      Nein, der ist bestenfalls verhaltensoriginell.

  13. Bob
    19. August 2015 13:17

    Lecker sind aber auch die Traiskirchner Lagertoiletten, wurden sie ja heute durch unseren Kloheinzi inspiziert.

    • Gandalf
      19. August 2015 15:19

      Wenigstens ein Gebiet, auf dem er sich auskennen müßte...

    • casa nova
      19. August 2015 18:26

      Wenn die Asylanten schon nicht arbeiten dürfen, dann sollten sie wengistens selber ihre Aufenthaltsorte einschließlich der Toiletten reinigen und sauber halten, oder sind sie auch dafür zu traumatisiert?
      Also - Reinigungstücher in die Hand und putzi, putzi!!!!

    • Bob
      20. August 2015 08:14

      casa nova
      das wäre doch Menschenunwürdig

    • Specht (kein Partner)
      21. August 2015 11:03

      Im Lager Traiskirchen gibt es tausende junger Leute mit unendlich viel Zeit und niemand ist in der Lage etwas Organisation herzustellen. Der Staat sollte sich bei den Pfadfindern was abschauen, in kürzester Zeit gäbe es da saubere Toiletten, Frauen und Kinder müssten nicht im Freien schlafen und gruppenweise wäre ein Verantwortlicher bestimmt, der bei Versagen sofort seine Position verliert. Das schaffen sogar schon die Wichtel und Wölflinge, aber die kopflose Regierung nicht.

    • cmh (kein Partner)
      21. August 2015 11:39

      Genau derartige Beobachtungen erfüllen mich mit Misstrauen der Asylantenindustrie und all den anderen Weltrettenmüssen-manischen gegenüber.

      Es ist nicht mangelnde Hilfsbereitschaft, sondern der begründete und nur schwer widerlegliche Verdacht, dass das alles eine große Verarsche ist. Die wollen ja gar nicht zu uns, sondern die wollen nur uns ratzeputze abgrasen.

      Dem Kardinal und der katholischen Glockenläuterfraktion sei gesagt, dass diese Heuschreckenschwärme eine der biblischen Plagen sind und kein Betätigungsfeld für gute WErke.

      Im übrigen vermisse ich bei meinen fallweisen Messbesuchen die Gruppe der dankbaren, mitfeiernden Asylanten. Von einer Taufe eines nochnichtchristlichen Asylanten habe ich auch noch nie etwas gehört.

      Die ureigenste Aufgabe aller Christen und dabei gerade der Priester ist die Verkündigung des Evangeliums. Und genau das tun sie nicht, obwohl Traiskirchen dazu eine einmalige Gelegenheit wäre. Wohl aus Angst vor den Atheisten hierzulande. Die Hektik der Betreuung lässt hingegen den Schluss zu, dass sie diesen Fehler ganz genau erkannt haben, diesen aber nicht abstellen, sondern in eben dieser Hektig sublimieren.

    • ProConsul
      21. August 2015 13:26

      Es gibt im Lager sogenannte Remuneranten welche 3 Euro pro Stunde verdienen und putzen, Gärtnersrbeiten, Küchedienst etc. versehen...zumindest war das so als ich dort Zivildiener war. Der Job als Remunerant ist heiß begehrt und es gibt lange Wartelisten.

    • cmh (kein Partner)
      21. August 2015 15:18

      Danke für die Info. Aber es ist nicht das Problem, dass die Asylanten gegen Geld fast alles tun, sondern dass sie sich Geld erwarten, wenn sie etwas für sich tun.

      Wie ich beim Militär war, musste immer ein Trupp im Turnus das Scheißhaus reinigen. Mehr Sold haben wir dafür nicht bekommen, höchstens einen Anpfiff, wenn es nicht sauber genug war. Schlimmer waren aber die blöden Bemerkungen der Kameraden.

      Und genau diese Selbstorganisation unter zugegeben schwierigen Umständen vermisse ich. Eher ist zu erwarten, dass Patzelt rotiert, wenn die Scheißhäuser nicht von den Angestellten der Betreuungsfirma gereinigt sind. Aber den Herrenasylis ist die Tätigkeit zu minder.

    • ProConsul
      21. August 2015 23:42

      cmh

      WC wird immer von den Mulis selbst geputzt, keine Reinigungsfirma. Ob diese jetzt einen Sold (3,- pro St.) erhalten sollen, oder nicht, ist eine andere Diskussion. Lustig, ist das Leben dort auf jeden Fall nicht, der größte Schlafsaal hat 140 Betten, dort wird das Licht nie ausgemacht. Zu meiner Zeit waren circa 1.800 Flüchtlinge dort, was aber bereits damals eine Überbelegung war. Ich habe dort Dinge erlebt, die kann man sich kaum vorstellen...Kollegen von mir mussten als Zeugen vor Gericht gegen Drogendealer aussagen etc. es ab auch immer wieder Schlägereien und Messerstechereien.

      Einmal hat ein VB, einen Kontrollgang durch das Haus 1 gemacht. Als er im Zimmer der Nigerianer war, ist ihm folgendes passiert. Der VB hat ein falsches Gebiss und er musste nießen. Dabei ist ihm sein Gebiss aus dem Mund gefallen. Die Schwarzen, die so etwas vorher noch nie gesehen hatten, liefen so schnell sie konnten davon, als ob der Teufel hinter ihnen her wäre. Als sie sich nach und nach wieder zuruckgetraut hatten, sagten sie nur: "Magic, Magic!"

      Ich könnte noch viele Geschichten erzählen, aber lieber nicht in einem öffentlichen Forum....

  14. Vayav Indrasca
    19. August 2015 13:09

    Bravo AU! Ganz meine Meinung.

    Habe den Neos deswegen gemailt. Und natürlich keine Antwort erhalten.

  15. Bob
    19. August 2015 12:58

    Der verhaltensauffällige Strolz hat einen gewissen Unterhaltungswert als Kabarettist, und würde als Politiker in unserer vertrottelte Regierung keineswegs auffallen. Wahrscheinlich würde uns aber bald das Lachen vergehen.

  16. Ritter vom Kapall
    19. August 2015 11:19

    In Österreich gilt: "Lecker ist nur der Zuckerschlecker!"

  17. Josef Maierhofer
    19. August 2015 10:38

    Ja, die Gewerkschaften sind der Sand im Getriebe Österreichs und Österreichs Sargnagel, sie haben hohen Anteil am Niedergang Österreichs eben durch ihre perversen Ansichten zu Arbeit und Verdienst. (Braucht man doch nur die Gehälter, Arbeitszeiten und Arbeitsmoral bei den Gewerkschaften selbst ansehen. Das geht auch nur, wenn man am Steuer-Zapfhahn per AK hängt, wie Hundtorfers 'Nebengschäfte' - spricht Förderliste- ja zeigen)

    Dass die Neos Liberal sind, ist mir völlig neu bei all dem Linksgetue, das sie da aufführen. Links und Liberal geht für mich nicht zusammen.

    Aber kommen wir zur Wahrheit: Es geht bei den Gewerkschaften wie bei den Neos um die SELBSTBDIENUNG auf Kosten der Österreicher, ja die Parteiförderung, etc., darum geht es diesen Leuten.

    Mir haben die nichts zu sagen, denn das Selbstbedienungslied solcher Politiker kenne ich bis oben hin. http://staatsschulden.at

    • AppolloniO (kein Partner)
      21. August 2015 10:58

      Ja, ja, die Neos waren(!) tatsächlich einmal liberal. Dann wurden sie immer mehr verLIFT und Haselsteiner- abhängig. Und heute geben sie sich als Gutmenschen im Mittelmaß.
      Selbst den katastrophalen Rot-Filz wählen sie lieber als dabei zu helfen Häupl endlich vom Hof zu jagen.

      Liebe Frau Meinl-Rasinger, lieber Herr Strolz.
      Wenn ich einen roten Bürgermeister will wähle ich SPD, wenn nicht, sind Sie als Alternative ausgefallen.

  18. Freak77
    19. August 2015 10:29

    OT: Zur Schlepperkriminalität - über die österr. Rechtslage - heute entdeckt:

    Es herrschen derzeit goldene Zeiten für Schlepper, vor allem Leute aus Ungarn die ein Auto besitzen, da kann gut verdient werden: Mit maximal 10 geschleppten Personen kommt ein erwischter Schlepper in Ö. nicht in die Untersuchungshaft !!

    … Brandstetter plant überdies eine Verschärfung des Schlepperparagrafen im Strafrecht. Geltende Rechtslage ist, dass Schleppereiverdächtige nicht in Untersuchungshaft kommen, wenn sie maximal zehn Personen mitgeführt haben. Diese Grenze will Brandstetter aufheben – denn in letzter Zeit hätten sich Fälle mit weniger als elf Geschleppten gehäuft. "Österreich soll ein schlechter Zielort für Schlepper sein", begründete der Minister sein Anliegen. ….

    Link: http://derstandard.at/2000020931880/Oesterreich-setzt-EU-Ultimatum-fuer-Reform-von-Dublin-III

  19. zweiblum
    19. August 2015 09:04

    Nur Lehrer arbeiten umsonst und gratis!
    Die Vertrauensleute der Gewerkschaft und der SPÖ arbeiten ebenso unbezahlt .

  20. socrates
    19. August 2015 08:46

    Altersgemäß kenne ich noch einige SPÖ - Urgesteine. Sie haben früher die Mitgliedsbeiträge persönlich kassiert, die Menschen besucht und gefragt wo sie der Schuh drückt. Die SPÖler fühlten sich betreut und wählten rot. Das war der Unterschied zur ÖVP. Einige machen aus Idealismus weiter, aber heute erzählen sie nur, warum die Regierung nicht anders kann, wie böse Strache ist und daß es ihnen bei den Schwarzen noch schlechter gehen wird. All das gratis!

    • socrates
    • Alexander K. (kein Partner)
      22. August 2015 10:27

      Ich bin kein Roter und kein Grüner, aber: Reden kann ich mit den roten und grünen Gemeinderäten, mit den schwarzen hingegen nicht - die sind irgendwie arrogant und geben sich mit sowas wie mir (Angestellter im Rang eines Abteilungsleiters) nicht ab. Fällt mir zunehmend schwer die Schwarzen zu wählen! Ja und leider sind auch die Blauen nicht anders. Unsere blauen Gemeinderäte sind so richtige Drüberfahrer, bei denen ist man auch höchstens sowas wie der Bauer auf dem Schachbrett!
      Die Schwarzen und die Blauen lassen alleine durch ihr arrogantes Gehabe schon viele Stimmen links liegen bzw. treiben sie dort hin!

  21. Bob
    19. August 2015 07:57

    mich stört vielmehr der sofortige Schrei nach Förderung auch wenn das Projekt noch so klein ist und früher mit Freiwilligen durchgezogen wurde.

  22. simplicissimus
    19. August 2015 06:46

    Lekker sagen die Holländer auch, mich stört das Wort nicht.

    Mich stört an den Neos das seltsame Gemisch aus Pseudoliberalität, vorgeschobenem Wirtschaftsverständnis, kastanienbrauner Esoterik, angepaßter Gutmenschentümelei und plastikartiger Wichtigtuerei.

    Strolz ist für mich absolut unglaubwürdig, ein Selbstdarsteller mehr.

    • simplicissimus
      19. August 2015 10:53

      Toleranz, Steinibeini, Toleranz! :-)

    • Bodo
      19. August 2015 14:17

      @Steinibeini

      Darf ich fragen, ob Sie auf die vielen englischen Wörter, die ohne erkennbaren Grund vermehrt bei uns angewendet werden oder so häßliche Begriffe wie Tacheles, Chuzpe, Schmus, Reibach o.ä. auch so verärgert reagieren?

    • Wyatt
      20. August 2015 05:48

      @Steinibeini
      Schließe mich der Frage von Bodo an.

      @ Bodo
      ************!

    • Torres (kein Partner)
      22. August 2015 10:19

      @Bodo
      Ihre antisemitischen Rülpser gehen ins Leere. All diese von Ihnen kritisierten Worte stammen natürlich aus dem Jiddischen, das sich vom Mittelhochdeutschen ableitet.

  23. Gerhard Pascher
    19. August 2015 06:34

    Ob der (eine!) Kuchen für alle freiwilligen NEOS-Mitarbeiter reichen wird?

    Zum Kommentar Pumuckl:
    Peter Haselsteiner ist mit den bisher an der Macht stehenden Parteien unzufrieden und so unterstützt er halt - mangels besserer Alternativen - leider immer die falschen Gruppierungen.

  24. Pumuckl
    19. August 2015 05:16

    Vor Kunstmäzen H.P. Haselsteiner ziehe ich bewundernd den Hut.

    Er hat nicht nur Gustav Kuhns Opernfestspiele, im nicht wintertauglichen, ursprünglich nur für die Passionsspiele in Erl errichteten Festspielhaus, gesponsert.

    Er hat dort nun auch ein Winterfestes Festspielhaus mit großzügiger Tiefgarage errichtet.

    ABER ÜBER HASELSTEINERS POLITISCHES ENGAGEMENT KANN ICH LEIDER NUR DEN KOPF SCHÜTTELN !

    ° Erst gibt er sich dazu her, mit dem politischen " Wanderpokal " Heide Schmidt, in deren LIBERALEM FORUM sogar in den Nationalrat einzuziehen.

    ° Dann vereinigt sich das, von Heide Schmidt ZU SCHROTT GEFAHRENE PARTEIVEHIKEL LIBERALES FORUM, mit den NEOS, des anfangs schwungvoll in die Politik eingestiegenen Mathias Strolz.
    Für die NEOS brachte diese Vereinigung offensichtlich keinen Gewinn an Wählersympathie.
    Wenn die NEOS jetzt um kostenlose Arbeitsleistung betteln müssen, scheint Baulöwe
    Haselsteiner IM UMGANG MIT DEN NEOS KEINE " SPENDIERHOSE " ANZUHABEN.

    WAS BEWEGT DR. HASELSTEINER, MIT " POLITISCHEM KLEINVIEH " ZEIT, GELD UND REPUTATION ZU VERSCHWENDEN ?
    Welchen Kreisen dient er sich da an?

    • Wyatt
      19. August 2015 08:29

      Welchen Kreisen dient er sich da an?
      Den Bank'ern welche durch all`die Jahre, bei seinen Bauunternehmungen - mit wechselden Namen - von Soraviabau, Asphaltbau, Asphalt+Beton, "Bauholding" (Stuag Stabag) etc. - jetzt unter STRABAG auftretend, "Kredit" gewährten.

    • Ingrid Bittner
      19. August 2015 10:42

      Haselsteiner als Kunstmäzen - super
      Haselsteiner in der Politik?? Weiss er es nicht besser, kann er es nicht besser oder ganz einfach ein ewig Suchender?
      Die Bemerkungen zu Heide Schmid - einfach super analysiert.
      Liberales Forum hoffnungslos zu Schrott gefahren?
      Das stellt sich für mich einfach so dar: wenn man keine gute, gesunde Basis hat, dann kann es nichts werden. Nur auf Rebellion und Unzufriedenheit aufzubauen kann nichts werden.
      Die damaligen Beweggründe von Heide Schmidt, die FPÖ mit Hilfe von Heinz Fischer zu schwächen, waren sicher nicht die richtige Basis für eine neue Partei. Die paar Leute die damals mit ihr der FPÖ einen Tritt gegeben haben, konnten weder das Liberale Forum, ob mit oder ohne Heide Schmidt, n och sich persönlich in der Politik halten.
      Und das Liberale Forum mit den Neos zu vereinen war auch Nonsens, das hat sich ja bald gezeigt. So die letzten "Noagaln" einer Altpartei in ein neues Parteigefüge einzubinden, das geht einfach nicht.
      Die, die damals mit Heide Schmidt die FPÖ verlassen haben, waren ja langjährige, treue Mitglieder, dass die plötzlich ihre Gesinnung wirklich geändert hätten, war ja nicht anzunehmen, man kann gewisse Prägungen nicht einfach ablegen wie schmutzige Kleidung.
      Neues Leben blüht aus den Ruinen?? Mitnichten, die Ruine kann nur zusammenstürzen, zumindest in der Politik.

    • Undine
      19. August 2015 14:28

      Es erstaunt mich immer wieder, wie bei manchen Menschen (besonders in der Baubranche!) mit dem wachsenden REICHTUM auch auf einmal das KUNSTVERSTÄNDNIS wächst! "Plötzlich Kunstmäzen!"---wie kommt das nur?

    • Ingrid Bittner
      19. August 2015 15:01

      @undine: ich gehe einmal davon aus, dass man in ein so großartiges Bauwerk , wie es ein Opern- oder Festspielhaus nun einmal ist, sehr viel hineinbauen kann, hahaha

    • Wyatt
      20. August 2015 05:58

      Gibt es etwas zum "Geldreinwaschen" & "Geldverschieben" - was sich besser eignet als die "Kunst"?

    • Bodo
      20. August 2015 22:14

      @Wyatt

      Da dürfte etwas dran sein..... ;-)





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