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Die „Internationale“ um unser Steuergeld

Lesezeit: 1:00

Beim Salzburger „Jedermann“ haben Bühnenmusiker die „Internationale“ angestimmt, weil sie ihnen nicht genehme Politiker im Zuschauerraum entdeckt haben.

Das fällt offenbar in ihre künstlerische Freiheit, auch wenn dank dieser „Internationale“ weltweit schon 80 Millionen Menschen ums Leben gekommen sind. Das müssen sich die Musiker höchstens mit Regie und Festspielleitung ausmachen, der das aber wohl nichts ausmachen wird, hat sie doch auch den „Fidelio“ ohne Widerspruch inhaltlich zertrümmern lassen (offenbar, weil er in der Originalfassung nicht gut genug ist).

Zur Freiheit der Steuerzahler muss es umgekehrt aber auch unbedingt gehören, nach solchen Vorfällen auf die Subventionierung der Salzburger Festspiele zu verzichten. Weder für Parteipropaganda noch für skurrile Selbstverwirklichungen eines Regisseurs darf Festspiel-fremden Menschen Geld abgepresst werden. Noch dazu, da die diversen Subventionen für die Salzburger Festpielwochen gerade um 2,5 Millionen auf 13,5 Millionen angehoben worden sind. Jährlich. Dem betuchten Salzburger Publikum und den noch verbliebenen Sponsoren der Festspiele (Nestle, Audi, Siemens) werden künstlerische Freiheit und Parteipropaganda aber sicher dieses Geld wert sein.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    20. August 2015 12:55

    Armselig, mehr kann man dazu nicht sagen. Aber warten wir ab, es kommen womöglich auch für die Künstler u. Musiker andere Zeiten.

  2. Ausgezeichneter KommentatorObrist
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    20. August 2015 13:41

    Wo sind die Zeiten, als es nur wirklich Begabte auf die großen Bühnen schafften, unabhängig von politischen Sub, - und Interventionen. Fast alle künstlerischen Veranstaltungen hält der rote Krake in seiner Umklammerung. Nur mehr willfährige dritt, - und viertklassige Darsteller, die mit dauerbetroffener Miene in Rotfunkkrimis auftreten, oder bei Parteiveranstaltungen als Einpeitscher wirken, haben eine reale Karrierechance. Wer nicht von Anfang an bei jeder Gelegenheit das linke PC Glaubensbekenntnis herunterbetet, muss zum Nachbarn auswandern( sofern er dort nicht dem gleichen Gesindel in die Arme fällt)

  3. Ausgezeichneter Kommentatorcasa nova
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    20. August 2015 13:46

    Linkslinke Gutmenschen und Staatskünstler eifern fleißig den von ihnen so verhaßten, faschistischen Vorbildern nach.
    Paradox, aber köstlich wie sie sich selbst entlarven.

  4. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    20. August 2015 17:33

    Aus dieser künstlerischen Entgleisung kann man auch Positives ziehen: Es war wieder einmal eine super Werbung der Linken FÜR die FPÖ. DANKE.
    Ob das jedoch so geplant war, das sei dahingestellt. Ebenso, ob das jedem zahlenden Gast gefallen hat.

  5. Ausgezeichneter KommentatorMax Headroom
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    20. August 2015 21:51

    Vielleicht etwas "off-topic", aber wenn A.U es anspricht: ich war im Salzburger Fidelio und war fast ebenso wütend über die werkzerstörende Regie als über das musikalische (gerade noch) öde Mittelmaß (J.Kaufmann vielleicht ausgenommen). Und wirklich angewidert bin ich, wenn ich die kritiklose Lobhudelei in Medien und Internet lese. Ja haben denn die Leute keine Augen, Ohren (bzw. musikalische Bildung) und Verstand oder müssen sie halt das "event" samt ihren überteuerten Karten zur Selbstbeweihräucherung belobhudeln?

  6. Ausgezeichneter KommentatorGandalf
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    20. August 2015 16:56

    Und wo ist eine deutliche Entschuldigung der Frau Rabl- Stadler und der anderen Festspielverantwortlichen, vor allem für die Entgleisung von Frau Stemberger (den armen Würschteln von Musikern kann man ihre geistige Minderbemitteltheit als Milderungsgrund anrechnen)? Die Frage, ob die alle nicht vielleicht doch zur Rechenschaft gezogen oder zumindest zurechtgewiesen würden, wage ich gar nicht zu stellen.

  7. Ausgezeichneter KommentatorM.S.
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    20. August 2015 23:16

    Wenn man sich die DVD von Fidelio aus 1978 an der Wiener Staatsoper mit der Regie von Otto Schenk und dem Bühnenbild von Schneider-Siemssen mit Bernstein, Janowitz, Kollo, Popp, Sotin, Jungwirth und Dallapozza anschaut und danach sich den Salzburger Fidelio mit diesem Schmarren von einer Inszenierung gibt, wird einem klar bewußt welchen Niedergang das heutige "Regietheater" vor allem auf die Oper bewirkt. Der arme Beethoven würde sich im Grab umdrehen, müsste er dies erleben.
    Ich verstehe nicht, dass sich die Sänger, der Dirigent und die Wiener Philharmoniker für so etwas hergeben.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorTorres
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    23. August 2015 10:27

    Immerhin hat Intendant Bechtolf das kritisiert. Eigentlich sollten diese "Künstler" sofort entlassen werden und nie mehr in Salzbzrg (und auch sonstwo) auftreten dürfen.


alle Kommentare

  1. fewe (kein Partner)
    24. August 2015 23:41

    Diese Staatskünstler hätten sich vor 75 Jahren genauso wohl gefühlt und sich engagiert für die Gute Sache. Damals wäre es halt was gegen Juden gewesen.

    Armselige Gestalten, diese "Künstler".

    Das sind genau jene Leute, vor denen man uns nun - aus Erfahrung - jahrzehntelang gewarnt hatte.

  2. Roland Grosser (kein Partner)
    24. August 2015 00:10

    "Das müssen sich die Musiker höchstens mit Regie und Festspielleitung ausmachen, der das aber wohl nichts ausmachen wird" - wie schnell man sich doch irrt, wenn man in rage schreibt, gell, herr unterberger.

  3. Torres (kein Partner)
    23. August 2015 10:27

    Immerhin hat Intendant Bechtolf das kritisiert. Eigentlich sollten diese "Künstler" sofort entlassen werden und nie mehr in Salzbzrg (und auch sonstwo) auftreten dürfen.

  4. Undine
    22. August 2015 22:17

    OT---aber ist das nicht SEHR MERKWÜRDIG:

    @Sandwalk hat erfreulicherweise den TEXT des alten STUDENTENLIEDES: "Die GEDANKEN sind FREI" gepostet und reichlich Sternderl geerntet. Ich habe daraufhin den Link zu dem LIED auf YouTube gepostet, @Brigitte Imb dann auch noch. Ich hatte es selber 2x angehört.

    Und siehe da: Heute ist plötzlich das Lied "Die Gedanken sind frei" NICHT mehr VERFÜGBAR. Es heißt:

    "Bei der Überprüfung ist ein Fehler aufgetreten.

    Dieses Video existiert nicht.

    Das tut uns leid."

    WAS soll man DAVON HALTEN? Steht dieses Lied plötzlich auf dem Index?

    Sind etwa auch die GEDANKEN NICHT MEHR FREI???

    • F.V. (kein Partner)
      22. August 2015 22:43

      Sg. Undine,

      nachdem festgestellt wurde, daß "die Gedanken sind frei" KEIN kommunistisches Kampflied, sondern eines der total reaktionären, rechten, rückwärtsgewandten und schlagenden Verbindungen ist, KONNTE es nicht mehr zugänglich gemacht werden.

      Wo kämen wir denn da hin, wenn diese total reaktionären, rechten, rückwärtsgewandten, schlagenden und extremistischen Verbindungen gar solche Lieder erfunden haben, die ein paar Unwissende für kommunistische Kampflieder, also GUTE, gehalten haben.

      Nein, das geht nicht; das geht schon lange nicht - würde Dr. Pröbstl sagen.

    • Undine
      22. August 2015 23:12

      @F.V.

      Meine Aufregung war überflüssig: @Brigitte Imb hat herausgefunden, dass bei meinem Link ein winziges "o" abhanden gekommen war. Aber gewundert hätte mich das plötzliche Verschwinden des nicht gerade zeitgeistigen flotten Liedes überhaupt nicht!

    • Justus
      23. August 2015 10:40

      @Undine

      So aus der Luft gegriffen ist Ihre Empörung gar nicht; es wäre nicht das erste Mal, dass ein interessantes Video gelöscht wird. Die Gründe braucht man nicht zu erläutern, denn die liegen auf der Hand.

  5. monofavoriten (kein Partner)
    22. August 2015 21:43

    es wird die zeit kommen, da werden sich diverse staatskünster, aber auch berufsposter verantworten müssen.
    minderbelastet, stark belastet, mitläufer werden dann wieder gängige begriffe sein.

  6. Zraxl (kein Partner)
    22. August 2015 21:40

    Das Grundübel besteht darin, dass der Staat Kunst (und Massenmedien) finanziert. Kunst ist ein teures gefördertes Hobby für die Upper-Class, finanziert vom kleinen Mann und Steuerzahlerdepp. Wer Kunst oder Massenmedien konsumieren will, oder wer einen Kunstbetrieb für seine (Hotel- etc.)Kundschaft braucht, möge dafür bitte selbst bezahlen. Diese vom Staat finanzierten geschützten Werkstätten für wohlgediente Gesinnungsnutten braucht wirklich kein Mensch.

  7. Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
    22. August 2015 19:15

    Warum nennt AU nicht die Namen und die Partei der "nicht genehmen Politiker?! Es waren außer H.C. Strache noch sein Stv Mag. iur Johann Gudenus und der Wr. Landtagsabgeordnete Dominik Nepp. Warum nennt AU nicht die FPÖ beim Namen?!
    Merkwürdig! Sehr merkwürdig...

    • Torres (kein Partner)
      23. August 2015 10:31

      Ich glaube, dass das - jedenfalls in diesem Forum - nicht notwendig ist; es weiß wohl jeder, wer (jedenfalls welche Partei) gemeint ist.

  8. kamamur (kein Partner)
    22. August 2015 16:50

    @ sandwalk -Die Gedanken sind frei-auch ein Kommunistisches Kampflied. Wer soll da beim Absingen etwas dagegenhalten können.

    @ undine - Kostenvoranschlag für die Instandsetzung des Rasens am Linzer Sportplatz nach Abbau der Asylantenzelte - € 50.000.--(OÖN)

    • F.V. (kein Partner)
      22. August 2015 16:59

      .. ist ein Studentenlied, das bei Burschenschaften und "schlagenden" Korporationen gesungen wird, sozusagen gegen die damals herrschende Zensur des Vormärz.

  9. antony (kein Partner)
    22. August 2015 16:09

    Genial analysiert; genau so ist es!

  10. bürgerIn (kein Partner)
    22. August 2015 15:32

    diese salzburger jedermann-inszenierung ist wirklich gelungen. respekt!

    dennoch: jene kinstlerInnen, die glauben mit der intonierung der "internationalen"vorgeblich einen widerstand zu leisten, der keinen mut, sondern nur frechen ideologischen hochmut erfordert, sollen auf den boden der tatsachen zurückkehren: sie alle sind schlichte hofnarren und gut bezahlt aus steuergeld .

    diese schlichten hofnarren der linken mögen besser ein kanzlerfest, eine rote parteiveranstaltung wie das donauinselfest oder ähnliches zu ihrer selbstdarstellung nutzen. die "internationale" ist die hymne der verhöhung jener zig-millionen opfer des kommunismus, denen die geschichte noch kein gesicht gegeben hat.

    • F.V. (kein Partner)
      22. August 2015 17:03

      Zur Verhöhnung gehört auch die Sprachverhunzung durch Kleinschreibung. Auch das ist letztlich linxlinke Ideologie.

    • Torres (kein Partner)
      23. August 2015 11:15

      @F.V.
      Nicht nur Kleinschreibung, auch (und vor allem) das Binnen-I. Weiters wundert es mich, dass die Linksfeministen und -innen (sic!) das Unwort "Jedermann" akzeptieren und nicht schon längst auf "Jede/r-Frau/Mann" (oder so ähnlich) geändert haben.

  11. Gasthörer (kein Partner)
    22. August 2015 13:43

    ...blau-braune Führungsriege...

    "Schauspielerin Katharina Stemberger, die beim "Jedermann" als Schuldknechts Weib selbst auf der Bühne stand: "Beim 'Jedermann' müssen wir die blau-braune Führungsriege entdecken. Die Stimmung sinkt. Was machen unsere hinreißenden Musiker: Sie stimmen in der zentralen Tischgesellschaft-Szene die 'Internationale' an! Ich liebe diese Truppe!!!", postete sie laut den Salzburger Nachrichten auf Facebook. Das Posting ist jedoch nicht mehr auffindbar."

    wirtschaftsblatt.at

  12. F.V. (kein Partner)
    22. August 2015 13:17

    Notiz von vor ca. 15 Jahren.

    • F.V. (kein Partner)
      22. August 2015 13:17

      Über die Salzburger Festspiele und die Änderung ihrer Identität

      Als wir vor Jahren (29. Aug. 2001) von München zurückfuhren, war eine interessante Sendung des Salzburger Nachtstudios über die Salzburger Festspiele zu hören. (Eben aus diesem Grund schrieben wir damals sofort diese paar Zeilen als Notiz und Gedächtnisstütze auf.) Leider konnten wir die Sendung nicht bis zum Ende hören, da die Fahrt schon eher endete. Es war die Rede davon, daß zur Zeit der Gründung in den frühen 20-er Jahren es damit auch um die Identität des bayrisch-österreichischen Menschen ging, in einer Zeit des Zusammenbruches des alten Reiches, der Vermassung und dem Elend nach dem Krieg.

      Einer der Gründer, Hugo VON HOFFMANNSTHAL sagte es in einer programmatischen Schrift, daß diese Festspiele bewußt in den Dienst der Erhaltung bzw. als kämpferisches Programm gegen die allgemeine Auflösung und Atomisierung der Volksgemeinschaft gestellt wurden. – Welch ein Unterschied zu heutigen Politikern oder Kulturschaffenden, die das gerade Gegenteil mit z.T. erpresserischen und diffamierenden Mitteln betreiben, wenn sich Widerstand regt. - Und daß es bei der Zusammenbindung von theatralisch-musikalischer Inszenierung um eine sinnliche Darstellung der Kunst ginge, im Gegensatz zu einer intellektualisierten bzw. internationalisierten (europäischen), die heute oft als Vorwand für die meist zerstörerischen, nicht mehr werkgetreuen Aufführungen schwätzend uns von einem „Kunst“-Establishment angedient wird.

      Ebenso wurde festgestellt, daß Gérard MORTIER gerade hier Veränderungen durchzusetzen versuchte, die meist auf den heftigsten Widerstand stießen. Zu Recht, denn wie kommt ein „hergelaufener“ Kunstmanager dazu, den Österreichern zu verordnen, was sie zu sein haben bzw. was sie wollen sollen bzw. „müssen“.

      Es war dieses eine sehr bemerkenswerte Sendung, überraschend auch, weil ja heute im allgemeinen der „Veränderung“, dem „Zeitgeist“ und der Internationalisierung das Wort geredet wird. Aber das ist, wie immer klarer wird, sozusagen die gegenwärtige und erst recht die künftige Hölle auf Erden! Darum widersetzen sich diesen Tendenzen immer mehr Menschen mit aller Macht – wie vielleicht auch schon aufgefallen ist.

      Die letzten Steigerungen sind freilich das gutmenschliche Pharisäertum, wie es die ambtlichen „Würden“-träger bei solchen Gelegenheiten zum Besten geben.

  13. Brigitte Imb
    21. August 2015 07:20

    Immerhin, der "Jedermann" distanziert sich von der geschmacklosen Aktion.

    "Jeder Politiker, oder gesellschaftlich exponierte Person, muss eine Theatervorstellung ohne jedwede politische Meinungsäußerung von der Bühne herunter, in welcher Form auch immer, besuchen können."
    Für diese Form des Protests gibt es laut Obonya genug andere Gelegenheiten. "Nur sind weder die Vorstellung des Jedermann, noch die Bühnen der Salzburger Festspiele in irgendeiner Weise der Ort, an dem dies zum Ausdruck kommen sollte", führte der Schauspieler weiter aus. Auf Facebook wurde sein Posting überwiegend als positiv empfunden und die User lobten seine "klaren Worte".

    http://www.krone.at/Oesterreich/Jedermann_distanziert_sich_von_Musiker-Protest-Extrem_ungluecklich-Story-468170

    (Im ORF wird das natürlich nicht gebracht.)

  14. M.S.
    20. August 2015 23:16

    Wenn man sich die DVD von Fidelio aus 1978 an der Wiener Staatsoper mit der Regie von Otto Schenk und dem Bühnenbild von Schneider-Siemssen mit Bernstein, Janowitz, Kollo, Popp, Sotin, Jungwirth und Dallapozza anschaut und danach sich den Salzburger Fidelio mit diesem Schmarren von einer Inszenierung gibt, wird einem klar bewußt welchen Niedergang das heutige "Regietheater" vor allem auf die Oper bewirkt. Der arme Beethoven würde sich im Grab umdrehen, müsste er dies erleben.
    Ich verstehe nicht, dass sich die Sänger, der Dirigent und die Wiener Philharmoniker für so etwas hergeben.

    • Brigitte Imb
      21. August 2015 00:30

      @M.S.,

      das ist modern, nicht ewiggestrig, aufgeschlossen dem Neuen, gesellschaftskritisch und was weiß ich noch welchen ideologischen Atributen geschuldete Rechtfertigungen, nicht zuletzt der Fördergelder wegen.
      Und zu Ihrer berechtigten Feststellung, warum sich die Sänger, der Dirigent und die Wiener Philharmoniker für so etwas quasi prostituieren, kann ich nur annehmen, daß die ninveaulose politische Korrektheit und die allgemeine Unbildung Wirkung zeigen. Bei manchen mag auch Resignation und Angst dahinter stehen.

    • Obrist
      21. August 2015 00:47

      Ja, das waren noch Zeiten..........????

    • Brigitte Imb
      21. August 2015 01:08

      Ja schon.........

      Die sind mir allerdings lieber als z. B. blutige Vergewaltigungen in der Oper, und ich verzichte auch gerne darauf, daß sich Schauspieler auf der Bühne anurinieren lassen. (Samson et Dalila in Köln..........falls noch ???????? auftauchen sollten.)

  15. Leopold Trzil
    20. August 2015 23:04

    Hier liegt ein Mißverständnis vor.:
    Die Künstler wollten offenbar ihrem Wunsch nach Rot-Blau Ausdruck verleihen und den künftigen Regierungspartner mit ihrer Parteihymne ehren.
    Honecker hätten sie nicht anders begrüßt.

  16. Max Headroom
    20. August 2015 21:51

    Vielleicht etwas "off-topic", aber wenn A.U es anspricht: ich war im Salzburger Fidelio und war fast ebenso wütend über die werkzerstörende Regie als über das musikalische (gerade noch) öde Mittelmaß (J.Kaufmann vielleicht ausgenommen). Und wirklich angewidert bin ich, wenn ich die kritiklose Lobhudelei in Medien und Internet lese. Ja haben denn die Leute keine Augen, Ohren (bzw. musikalische Bildung) und Verstand oder müssen sie halt das "event" samt ihren überteuerten Karten zur Selbstbeweihräucherung belobhudeln?

    • Undine
      20. August 2015 23:00

      @Max Headroom

      Zum Glück waren bei der ersten "Fidelio"- Aufführung nach dem Krieg noch nicht die linken Zerstörer alles Schönen am Ruder---das bleibt unserer oberflächlichen Zeit vorbehalten. Heute feiern wir das Hässliche, Perverse.

    • Brigitte Imb
      21. August 2015 00:40

      @Undine,

      seit jeher stören mich diese Neuinszenierungen, darum sehe ich mir diesen Schmarren auch nicht noch um teures Geld an.

      Tipp: Arena di Verona, dazu muß man natürlich die 'Leichtigkeit' der italienischen Komponisten und das italienische Temperament und die Tradition mögen und verstehen. Dann ist das dort, selbst bei Schlechtwetter, ein Vergnügen.

  17. Undine
    20. August 2015 21:20

    Kann mir jemand weiterhelfen? Schon vor längerer Zeit (zwei, drei Jahre) stellte jemand hier einen Link zu einer köstlichen PARODIE auf die "INTERNATIONALE" herein. Die Köpfe von MARX, LENIN und zwei weiteren waren gezeichnet---der Mund jedes einzelnen klappte im Takt immer auf und zu! Das ganze war wunderbar komisch! Leider suche ich bisher vergeblich auf YouTube.

    • Brigitte Imb
    • Undine
      20. August 2015 21:59

      @Brigitte Imb

      Danke!!! Das ging aber schnell!!!
      Ich hatte es zwar ein bißchen anders in Erinnerung, aber auf jeden Fall kommt es sehr, sehr nahe an das, woran ich mich erinnere, heran!

    • Brigitte Imb
      20. August 2015 22:23

      Undine,

      die Erinnerung täuscht glaub ich nicht und zur konkreten Suche bedarf es eines Computer Kalibers ;-), für mich war das @caruso. (Wenn er´s liest, wird er sicher behilflich sein.)

    • Johann_ (kein Partner)
      22. August 2015 16:12

      Mir gefällt dieses Lied noch besser. Hören Sie mal rein:

      h t t p s://www.youtube.com/watch?v=Ph-vHNUBUdc

    • Undine
      22. August 2015 21:55

      @Johann_

      Vielen Dank! Ja, das ist köstlich! Ich hatte es schon früher mehrmals genossen. Besonders interessant aber ist es, die zum Teil SEHR BETRETENEN GESICHTER im PUBLIKUM zu studieren---da fühlen sich so manche Leute auf den Schlips getreten und das macht es noch vergnüglicher! ;-)))

      Auf Anhieb hat es übrigens nicht funktioniert, dann habe ich bei https das "s" weggelassen und es klappte!

      http://www.youtube.com/watch?v=Ph-vHNUBUdc

  18. Brigitte Imb
    20. August 2015 20:44

    Diesen Artikel möchte ich Ihnen nicht vorenthalten:

    Richard Sulik: "Es gibt keine Pflicht, Flüchtlinge aufzunehmen"

    http://www.deutschlandfunk.de/fluechtlingsdebatte-es-gibt-keine-pflicht-fluechtlinge.694.de.html?dram:article_id=328736

    • Undine
      20. August 2015 22:03

      @Brigitte Imb

      Das sehe ich genau so! Glückliche Slowaken! Bravo, Herr Sulik, daß Sie sich nicht erpressen lassen!!

    • Torres (kein Partner)
      23. August 2015 10:50

      Sehr gescheite Aussagen des Herrn Sulik. Hinzufügen möchte ich noch, was ich schon einmal an anderer Stelle gepostet habe: Krieg allein ist kein Asylgrund nach der Genfer Konvention. Dort steht nur Verfolgung aus politischen, ethnischen, rassischen oder religiösen Gründen, und zwar für jeden einzelnen Fall individuell zu prüfen. Man kann natürlich entscheiden, dass man Kriegsflüchtlinge prinzipiell aufnimmt (allerdings auch dies nur, wenn die Mehrheit der Bevölkerung des aufnehmenden Landes dafür ist), aber - wie Sulik richtig sagt - es gibt keine Pflicht dafür, jedenfalls nicht nach der GFK, auf die sich die Regierungen (natürlich auch die österreichische) immer berufen. Ich persönlich wäre dafür, dass man ausschließlich Syrische Christen aufnimmt - die sind ja jetzt tatsächlich am Leben bedroht. Unter dem "bösen Diktator" Assad waren sie das übrigens keineswegs.

  19. socrates
    20. August 2015 20:21

    Erich Weinert sieht es so, wie es heute passt:
    Staat und Gesetz gehen über Leichen.
    Die Steuer wird zum Massenmord.
    Wo gibt es Pflichten für den Reichen?
    Des Armen Recht? Ein leeres Wort!
    Genug! Es sprechen jetzt die Knechte,
    und das Gesetz der Gleichheit spricht:
    Nicht eine Pflicht mehr ohne Rechte
    und keine Rechte ohne Pflicht!

  20. socrates
    20. August 2015 20:14

    Oskar Kanehl Räte Kommunist sieht es so:

    VÖLKER HÖRT DIE ZENTRALE!

    Im Wahlkampf raufen die Parteien
    um Krippen ihrer Republik.
    Die Führer aller Farben schreien,
    vom General zum Bolschewik.
    Jede biedere Untertanserscheinung
    schmeißt ihre Stimme in die Urne rein.
    Du hast ein Amt und keine Meinung.
    Dein Zettel muß dein Schicksal sein.

    Völker hört die Zentrale.
    Auf zum Wahlgefecht.
    Die Internationale
    der Bonzen die hat recht.

    Es gilt den Klassenkampf, den echten.
    Achtstundentag genügt uns schon.
    In Schweiß und blut'gen Wortgefechten
    behaupten wir den Groschenlohn.
    Unser Mut ist nicht zu überbieten.
    Mit Frankreich reden wir Fraktur.
    Manchmal sind wir Antisemiten.
    Wir halten streng auf Konjunktur.

    Völker hört die Zentrale.
    Auf zum Wahlgefecht.
    Die Internationale
    der Bonzen die hat recht.

    Wir halten, was wir euch versprechen.
    Wir bleiben unseren Wählern treu.
    Zuwiderhandeln ist Verbrechen
    an unserem Stolz, an der Partei.
    Sollten wir uns einmal ändern
    - wechselvoll ist das Geschick
    dann legen wir in eure Hände
    unser Mandat von selbst zurück.

    Völker hört die Zentrale.
    Auf zum Wahlgefecht.
    Die Internationale
    der Bonzen die hat recht.

    Gewerkschaftsführer sind Verräter.
    Allein es ist kein leerer Wahn:
    Ihr braucht zum Klassenkampf Vertreter.
    Drum einigt euch mit Amsterdam.
    Parlamente wollen wir zerstören,
    von innen schlagen kurz und klein.
    Doch müssen sie uns erst gehören.
    Darum, Genossen, wählt uns rein.

    Völker hört die Zentrale.
    Auf zum Wahlgefecht.
    Die Internationale
    der Bonzen die hat recht.

    Die Freiheit rötet sich im Osten.
    Das Staatsschiff lenkt unsere Partei.
    Wer Mitglied ist, hat einen Posten.
    Wer nicht, der bleibt zur Arbeit frei.
    Nepp regiert und die Neppleut walten.
    Arbeit macht das Leben süß.
    Und alles bleibt beim guten alten.
    Nur das Gefängnis wird zum Paradies.

    Völker hört die Zentrale.
    Auf zum Wahlgefecht
    Die Internationale
    der Bonzen die hat recht.

    Hört auf und spart euch die Beweise.
    Der Schwindel hält bei uns nicht dicht.
    Partei ist Dunst und Fühertum ist - schscheinbar.
    Stimmvieh zur Wahl. Wir wählen nicht.
    Es rettet uns kein höh'res Wesen.
    Kein Gott, kein Kaiser, kein Tribun.
    Uns von dem Elend zu erlösen
    müssen wir nun selber tun.

    Völker hört die Signale.
    Auf zum letzten Gefecht.
    Die Internationale
    erkämpft das Menschenrecht.

  21. socrates
    20. August 2015 20:03

    Die Stembergers tun halt was fir de ihrigen!
    Da haben sicher auch Schwarze zugehört, aber die lassen sich gerne auf den Kopf machen.
    Außerdem: Wer kennt heute noch die Internationale und ihre Textprobleme?

    • Bodo
      20. August 2015 23:03

      Ach so ist das! Ich habe längst aufgehört, mich zu wundern über so manche rätselhaften Erfolge diverser Leute.

  22. haro
    20. August 2015 19:42

    Öffentlich hetzen und diffamieren können sie die linken von unserem Steuergeld überbezahlten Propagandakünstler und das anscheinend gänzlich straffrei trotz Paragraph 283 StGB (2)

  23. Brigitte Imb
    20. August 2015 19:24

    Pardon, OT

    aber das muß sein.

    KEINE ESSENSPAKETE -WIR WOLLEN BARGELD - SELBSTBESTIMMUNG, tragen Asylanten auf einem Transparent vor.

    https://dwdpress.wordpress.com/2015/07/27/nur-wer-wirklich-arm-ist-der-weiss-jede-art-von-hilfe-zu-schaetzen/?preview=true

    • Undine
      20. August 2015 23:07

      Also, wenn es den werten "Flüchtlingen" hier nicht passt, sollen sie schleunigst verschwinden, diese dreisten G'fraster---je eher, umso lieber! Wir brauchen sie nicht!

  24. Brigitte Imb
    20. August 2015 17:33

    Aus dieser künstlerischen Entgleisung kann man auch Positives ziehen: Es war wieder einmal eine super Werbung der Linken FÜR die FPÖ. DANKE.
    Ob das jedoch so geplant war, das sei dahingestellt. Ebenso, ob das jedem zahlenden Gast gefallen hat.

  25. Franz77
    20. August 2015 17:26

    Ich sag nur: 100% Her AU - unfassbar was die Linkischen sich rausnehmen. Und spontan war da gar nix!

  26. Gandalf
    20. August 2015 16:56

    Und wo ist eine deutliche Entschuldigung der Frau Rabl- Stadler und der anderen Festspielverantwortlichen, vor allem für die Entgleisung von Frau Stemberger (den armen Würschteln von Musikern kann man ihre geistige Minderbemitteltheit als Milderungsgrund anrechnen)? Die Frage, ob die alle nicht vielleicht doch zur Rechenschaft gezogen oder zumindest zurechtgewiesen würden, wage ich gar nicht zu stellen.

  27. Undine
    20. August 2015 16:51

    @Ingrid Bittner

    Danke für den Link zum Artikel aus den OÖN mit dem Titel

    "Linzer Flüchtlingsbetreuerin packt aus: "Chaotische Zustände in der Zeltstadt""
    Da wird die "Flüchtlingsbetreuungsfirma ORS" erwähnt.

    Beim A.U.- Thema "28 verschiedene Antworten auf eine Völkerwanderung" vom 16. August schreibt @Rimbaud um 11h53 einen ungeheuer interessanten ausführlichen, entlarvenden Kommentar über die Flüchtlingsbetreuungsfirma ORS und darüber, bei wem bei dieser ganzen UNENDLICHEN ASYL-GESCHICHTE am ENDE ständig die KASSA fröhlich KLIMPERT:

    "ROTHSCHILDS und die ASYL-INDUSTRIE":
    Das Geschäft boomt. Je mehr Flüchtlinge, desto besser klingeln die Kassen. Städte und Kommunen ächzen unter dem Ansturm. Dutzende Firmen profitieren, neue Arbeitsplätze entstehen. Unterkünfte für Tausende Menschen müssen von jetzt auf gleich beschafft werden. Aber nicht allein der Markt für Flüchtlingsunterkünfte platzt aus allen Nähten. Von ‚Asylindustrie‘ ist die Rede."

    "Hinter der Aktiengesellschaft „ORS“ steht die „Equistone Partners Europe“ (EPE). Wer sind aber die 30 Anleger und wer ist die „Barclays Bank“, die die EPE kontrollieren? Es handelt sich um globale Player der Hochfinanz, die Fäden laufen bei der Bankiersfamilie Rothschild zusammen."

    Es lohnt sich wirklich, den sehr langen aufschlußreichen Kommentar von @RIMBAUD zu lesen---man sieht dann das Asyl-Thema mit anderen Augen!

    • Franz77
      20. August 2015 17:29

      E'gal wo man hinschaut, wo es um reichlich Kohle gibt stecken immer die selben Namen dahinter. Sie diktieren beides, das Geschäft und den Mainstream.

  28. Rudolf
    20. August 2015 15:39

    Abgesehen davon, dass es sich hier eher um eine lächerliche Aktion handelt, die von den Anwesend freundlich lächelnd bis dezent erstaunt beklatscht wurde (Schizophrenen und anderen Menschen mit verbeulter Psyche soll man bekanntlich immer recht geben), ist eine klitzekleine Korrektur anzubringen:

    Laut "Schwarzbuch des Kommunismus" sind dem roten Terror geschätzte 100 Millionen Menschen zum Opfer gefallen. Der Löwenanteil entfällt dabei auf Mao und das innerhalb weniger Jahre der "Kulturrevolution". Dagegen war Che Guevara geradezu ein Ministrant.

    Wer heute öffentlich die Internationale singt, ist ein ähnlicher Spinner wie die Typen, die in der Öffentlichkeit das Horst Wessel-Lied anstimmten.

    • Bob
      20. August 2015 16:02

      mit dem kleinen Unterschied das die einen beklatscht werden und die anderen 10 Jahre Gefängnis absitzen dürfen

    • Gandalf
      20. August 2015 16:40

      @ Rudolf
      Danke für diese Feststellung; bei dieser Gelegenheit erlaube ich mir, an eine legendäre Interpretation der Internationale zu erinnern, nämlich durch einen gewissen Herrn Busek (ÖVP?) im Festzelt der Sozialistischen Partei Österreichs. Dasselbe Niveau wie die Dummköpfe in Salzburg.

  29. riri
    20. August 2015 15:38

    An Stella,

    herzlichen Dank.

  30. Ingrid Bittner
    20. August 2015 15:37

    Zu Katharina Stemberger - Schuldknechts Weib im Jedermann:
    man erinnere sich an ihre Euphorie für die armen Griechen, die meinte doch gemeinsam mit ihrem Mann Florin Faber die Weisheit diesbezüglich mit dem Löffel gefr ... zu haben, siehe auch: http://oe1.orf.at/artikel/308703

    Von ein bisschen Urlaub kann man nicht erkennen, wie die Griechen ticken.
    Und schon gar nicht kann man andere Leute belehren und ihnen die eigene Meinung aufzwingen. Wie sich auch gezeigt hat, dieses sogenannte "Projekt" ist im Sande verlaufen, man hört und sieht ja nichts mehr davon.

    • Gandalf
      20. August 2015 16:43

      Schauspieler sollen spielen und nur spielen - wenn sie es können. Jedenfalls stünde es ihnen gut an, Äusserungen zu unterlassen, die ihren geistigen Horizont übersteigen. Von falsch verstendenem Gutmensch - Sendungsbewusstsein ganz zu schweigen.

    • Erich Bauer
      20. August 2015 17:00

      Schauspieler tun ALLES, was der "Regisseur" will... das ist bekannt. Wenn der "Regisseur" von "Romeo und Julia" unbedingt will, dass mitten auf der Bühne kopuliert wird... nach ein bisschen künstlerisch verbrämten Geschwätz werden die das tun. Der Zuschauer erspart sich dann einen Besuch der Reeperbahn... Und ich wage zu behaupten, dass diese gewagte Szene mit tosendem Applaus bedacht wird...

  31. Bob
    20. August 2015 15:28

    Die sogenannten Faschisten waren nie rechts sondern links, und haben sich auch selbst als Sozialisten bezeichnet. Der Ausdruck Faschist stammt auch von Stalin um sich von den nationalen Sozialisten abzuheben. Aus dem selben Grund hat man sich später zu Sozialdemokraten umgetauft und bezeichnet die nationalen Sozialisten nur mehr als Nazi. Im Wahrheit ist es immer das gleiche Drecksgesindel im roten Tarnanzug.

    • Franz77
      20. August 2015 17:32

      Da gibt es im Archiv einen sehr guten Artikel von AU. Ignazio Silone, Sozialist, soll gesagt haben: “Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin der Antifaschismus.” Das ist des Pudels Kern.

  32. Ingrid Bittner
    20. August 2015 15:20

    Ich frage mich, wo ist der Riesenaufschrei der Linken, wenn in Bad Ischl jährlich Kaisers Geburtstag gefeiert wird und der sozialistische Bürgermeister gemeinsam mit dem Herrn Habsburg die Parade abnimmt und in der Kirche die Kaiserhymne singt?
    Auch der sozialistische Bundespräsident war kürzlich da um mit der Familie Habsburg und dem sozialistischen Bürgermeister die "Kaiserlichen Gärten" zu besichtigen.
    Letztes Jahr war der Herr Bundespräsident zum Hochzeitsempfang im Hause Habsburg da...
    Etc. etc.
    Wie passt das mit der SPÖ bzw. den Linken zusammen???

    • Bob
      20. August 2015 15:40

      ganz einfach: die Linken müssen überprüfen ob sie den Habsburgern nicht doch noch etwas enteignen können.

    • Rudolf
      20. August 2015 15:45

      Die Sozialisten wissen in Wahrheit doch gar nicht mehr, was sie wollen.
      Von ihren heeren Ideen ist nur noch eine übrig geblieben:
      Diejenigen, die mehr verdienen als der Durchschnitt (ausgenommen die eigenen Funktionäre, Regierungsmitglieder und ORF-Redakteure) müssen abkassiert werden um den Rest des Volkes zu alimentieren.
      Irgendwie armselig.

      Au ja, fast vergessen (Columbo schau oba!): Das Bundesheer muss ruiniert werden. Diese Idee wurde ziemlich erfolgreich umgesetzt.

    • Undine
      20. August 2015 17:05

      @Ingrid Bittner

      War es nicht den Sozialisten ehedem ein gewaltiger Dorn im Auge, daß das weitverzweigte Kaiserhaus so viel Geld verschlingt? Wenn ich es recht überlege, kommen uns die Sozis mit ihrer verheerenden Politik wesentlich teurer---und sind nicht halb so schön anzuschauen wie die einstigen Mitglieder des Kaiserhauses! ;-)

    • Torres (kein Partner)
      23. August 2015 10:58

      @Undine
      Aber Undine! Ist unser Bundestaxler Wernerle nicht wunderschön anzuschauen mit seiner auch international gelobten Frisur?

  33. Arundo.donax
    20. August 2015 15:19

    Mir scheint, es ist derzeit en vogue, sich als mittelmäßiger Schauspieler ins mediale Rampenlicht zu manövrieren, indem man sich als besser und tugendhafter darstellt als der gemeine Pöbel, der auf dumpfe "Ausländer raus"-Parolen anspricht. Die Verunglimpfung politisch nicht genehmer Personen, eifrig beklatscht von den Medien, gehört da natürlich dazu. Mag es auch manchmal niveaulos werden - man denke nur an Herrn Schweiger und dessen "Sack-Sager" im deutschen Fernsehen - im Dienste der guten Sache sind alle Mittel erlaubt und recht. Man sollte die Sache von Salzburg an sich für sich allein stehen lassen, es erübrigt sich da jeder Kommentar.

    • Ingrid Bittner
      20. August 2015 15:42

      Genau, diese sogenannten Künstler meinen, sich alles erlauben zu können.
      Diese Sendung mit Til Schweiger war grauenhaft, ein nuschelnder Diskussionsteilnehmer, der nicht einmal gerade ausschauen konnte, erlaubt sich,
      andere Leute d. h. den anwesenden Politiker unflätigst zu beschimpfen.
      Er meinte er würde eine Stiftung gründen und dann würde er viel Geld sammeln und dann würde er.... Alles Absichtserklärungen - und die Frage ist, wer gibt so einem Men schen viel Geld?? Ich würde ihm nicht einen Cent anvertrauen.
      Ausserdem würde ich ihm u. a. folgende Lektüre empfehlen:
      http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/Linzer-Fluechtlingsbetreuerin-packt-aus-Chaotische-Zustaende-in-der-Zeltstadt;art4,1947725
      Es ist ja nicht so, dass man nicht Mitleid mit den wirklichen Kriegsflüchtlingen hätte, aber ihre Dreckwäsche könnten sie wohl selbst in den Behälter schmeissen, z. B. oder???

    • Bob
      20. August 2015 15:43

      Nein sowas kann man nicht stehen lassen, wehret den Anfängen. Empfahl schon Ovid

    • hellusier
      20. August 2015 18:10

      Nicht nur als darstellender Künstler auch die sog.schöpferischen Künstler

      werden schon längst von der "paritätischen"Kommission gemanagt,protegiert

      und ausgezeichnet -ja sogar via "Internationale" zum Literatur oder Friedens-

      nobelpreis gehievt - nein die Sozis nützen alles was Ruhm,Geld und Macht

      bringt -da haben sie wie ihre "Gründervätern" einen sagenhaften Riecher!!

    • Bodo
      20. August 2015 23:11

      @Helusier

      ***

      Sie haben aber auch einen guten Riecher! :-)

  34. Sandwalk
    20. August 2015 15:18

    Es gibt ein wunderschönes Studentenlied:

    Die Gedanken sind frei, wer kann sie erraten?
    Sie fliegen vorbei wie nächtliche Schatten.
    Kein Mensch kann sie wissen, kein Jäger sie schießen,
    es bleibet dabei: die Gedanken sind frei!

    Ich denke, was ich will und was mich beglücket,
    doch alles in der Still´, und wie es sich schicket.
    Mein Wunsch und Begehren kann niemand verwehren,
    es bleibet dabei: die Gedanken sind frei!

    Und sperrt man mich ein im finsteren Kerker,
    das alles sind rein vergebliche Werke;
    denn meine Gedanken zerreißen die Schranken und Mauern entzwei:
    die Gedanken sind frei!

    Drum will ich auf immer den Sorgen entsagen
    und will mich auch nimmer mit Grillen mehr plagen.
    Man kann ja im Herzen stets lachen und scherzen
    und denken dabei: die Gedanken sind frei!

    Ich bin dafür, dass die noch frei denkenden Menschen in Österreich dieses Lied immer dann anstimmen, wenn Genderisten, politisch Korrekte, kleinkarierte Zeitgenossen und andere Rote und Grüne auftauchen.
    In Zeiten, in denen Politiker und Medien zwar noch nicht ganz dem freien Denken, sehr wohl aber der freien Rede entgegentreten, ist es notwendig, die Fahne der Freiheit höher zu halten. Die Neo-Schimpfwörter "Liberalismus", "Neo-Liberalismus" und andere dienen letztlich ja nur dazu, das freie Denken zu denunzieren und zu bestrafen.

    Nein, Leute. Die Zeiten sind grau. Trotzdem besteht noch kein Grund, in Panik zu geraten, denn die Personaldecke der Politik ist zu dünn um intelligente Diktatoren hervorzubringen, und der Wind der Freiheit weht den Che Guevara-Spinnern längst ins Gesicht.

    Quid est enim libertas? Potestas vivendi, ut velis!
    Faust ballen, Leute! Die Freiheit ist noch nicht verloren!

  35. Cotopaxi
    • Riese35
      20. August 2015 15:55

      @Werner Reichel: **********************************!

      @Cotopaxi: Danke für den Link!

    • Rudolf
      20. August 2015 17:05

      Die Neusprechmenschen, die politisch Korrekten, überhaupt die Guten, die sich von den Ketzern abgrenzen, mit anderen Worten: die Rechtsnachfolger der spanischen Inquisition sind ja sowas von heilig, von ehrbar, von göttlich, von ...

      Ich liebe diese Braven, diese Ehrlichen, diese Sozialen, diese Anständigen, diese Wunderbaren, diese darbenden Gottvollen.
      Sie weisen uns Schmutzigen ständig darauf hin, wie erbärmlich wir sind.
      Ich nehme die siebzehnschwänzige Katze, geißle mich selbst und danke diesen über alle Maßen Guten, dass sie mir ständig den rechten Weg ins Flagellantenparadies weisen.
      Danke!
      Zutiefst danke!

      Nein, ich bin nicht zynisch. Ich weiß sehr wohl, wie dreckig es den meisten Flüchtlingen geht. Ich hasse es aber, wenn Leute, die 15.000 € und mehr im Monat verdienen und abends zu Hause oder im postmodernen Freundeskreis einen Scotch schlürfen, uns Normalos erklären, was Anstand ist.

    • Undine
      20. August 2015 17:33

      @Cotopaxi

      Vielen Dank für den Link! Der Kommentar von Werner REICHEL ist grandios!

      Diesen Satz über die FEHLENDE SICHERHEIT eines Landes sollte man behalten, denn DIESE Situation erleben wir leider gerade:

      "Und es ist die Kernaufgabe eines Staates dafür zu sorgen. Ein Staat, der dazu nicht mehr in der Lage ist, hat seine Existenzberechtigung verloren."

    • Cotopaxi
      20. August 2015 17:51

      @ Undine

      2/3 der polizeilichen Ressourcen werden durch das Asylunwesen und die Ausländerkriminalität gebunden.

      Uns Steuerzahlern steht keine vertretbare Gegenleistung in Sachen Sicherheit gegenüber. Und das wird im Gesundheitssystem bald genauso sein. Ähnlich schlecht steht nur das Schulsystem da.

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      22. August 2015 20:01

      Neuigkeiten von Caritas-Chef Dr. Landau:

      Im heutigen ORF-Mittagsjournal brachte er zwar "Verständnis" für einen 70jährigen autochthonen Österreicher auf, der, etwa im Beserlpark, nur mehr ausländische Sprachen hört, sich deshalb nicht mehr zurechtfindet und ängstigt. Allerdings relativierte Landau diese "Angst", indem er darauf hinwies, dass auch Prinz Eugen kein Österreicher war und es hier doch zu etwas gebracht hatte.

      Und der ungebildete Reporter wies Landau nicht unverzüglich darauf hin, dass der in Paris (!) gebürtige aus uraltem Adel stammende Savoyer im Gegensatz zu Arabern und Afrikanern unserem Kulturkreis angehörte, d i e s e s Beispiel jedenfalls zumindest sachlich falsch wa

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      22. August 2015 20:02

      Fortsetzung:

      Ebenso hört man ja immer wieder auch das Argument, dass viele böhmische Dienstmädchen, Schneider und Ziegelarbeiter um die Jahrhundertwende den Weg nach Wien fanden. Nur: Das waren alles Staatsbürger der k.u.k. Monarchie! Welche Volksverdummung wird hier betrieben...!

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      22. August 2015 20:11

      Fortsetzung:

      In Europa und in Österreich geht es d´runter und d´rüber. In Traiskirchen kampieren Emigranten und Flüchtlinge auf nackter Erde! Doch der Herr Bundeskanzler Faymann feiert mit Hunderten "SPÖ-Sympathisanten" sein Kanzlerfest! Bravo! Verkauft´s mei G´wand, i foa in Himmel! Warum erinnert mich das an den Berliner "Führerbunker"oder auch an "Die letzten Tage der Menscheit"? Ich weiß es nicht...
      Ein Trauerspiel der besonders miesen Art!!!

  36. Politicus1
    20. August 2015 15:14

    Um keine Zweifel aufkommen zu lassen:
    nach gewöhnlich gut informierten Quellen, handelte es bei den mit der marxistischen Festhymne begrüßten Gäste im Publikum NICHT um den Herrn Bundeskanzler, und auch nicht um den Wiener Bürgermeister.
    Es wurde jener Mann erspäht, der den LinksGrünen nach dem 11. Oktober in Wien hoffentlich den 'Internationale'-Marsch blasen wird ...

  37. Josef Maierhofer
    20. August 2015 15:01

    Das ist doch in der 'Kunst' in allen Schattierungen 'üblich'.

    Aber letztlich sollte das doch Sache des Publikums werden und nicht Sache des Steuerzahlers.

    13,5 Millionen Euro plus Sponsorengelder und der 'Werbewert' ....

    Warum greifen Linke alles linkisch an ? Weil sie 'das Volk' verachten und erziehen wollen zu 'Linksdümmelei'.

    Also, ich denke im nächsten Jahr werden wohl weniger Zuschauer kommen als heuer, genauso, wie in Alpbach nur noch Parteidelegierte auftreten, denen die Reise und der Aufenthalt auf Steuerkosten bezahlt wird.

    Die Parteipropaganda ist mir egal, die werden ohnehin abgewählt.

    • Erich Bauer
      20. August 2015 16:06

      @ 'Linksdümmelei'...

      Sehr viele Zeitgenossen verkennen solche "Aktionen" als "Dümmelei", die aus Naivität, Unbedarftheit oder "Kerzerlschluckerei" der zeitgenössisch/infantilen Art stattfinden. Und das stimmt nicht!

      Ich verweise auf den untenstehenden Link. Dort werden offiziell PLÄNE, im Rahmen des ECTR, zur völligen Ausschaltung freidenkender Individuen engmaschigst gestrickt. UND das sind keine "Linksdümmler"! Ganz im Gegenteil. Die handelnden Personen galten und gelten auch heute noch vielerorts als KONSERVATIV! Und das alles passiert vor unserer Nase. In der "Lichterwelt" der EU-USA! Betrieben von "Lichtgestalten"? Lichtträgern? Wir steuern direkt auf eine stalinistische "Ordnung" zu!

      Das was so auf "Bühnen" passiert ist lediglich Show und dient der Ablenkung und Verwirrung. Ein Teil des Publikums sagt dann: "OH! Das ist ja LINKS!". Der andere Teil: "OH! Das ist ja RECHTS!". Hätte Stalin bereits so schlau operiert, wir hätten diese Wunschwelt der "Eliten" schon heute. Das Verhalten der "Linksdümmler" ist längst nicht mehr lustig, oder nonchalant als vernachlässigbares Phänomen anzusehen.

      Tatsächlich haben wir es mit elitären Handlangern zu tun, die eine nahezu satanische Schlauheit an den Tag legen. UND es gibt nicht nur den ECTR!

      Tatsache ist auch, wenn wir unsere Freiheit bewahren wollen... dann werden wir KÄMPFEN müssen und zwar richtig. Und damit meine ich sogar... unter Einsatz des Lebens. Es wird schwer werden diese Kakerlaken-EUSA zu zertreten... Und die Proteges dieses stalinistischen Horrorgebildes dürfen nicht in Vergessenheit geraten...

    • Erich Bauer
      20. August 2015 16:30

      Dazu passend:

      http://de.sputniknews.com/politik/20150820/303905400.html
      Europa auf dem Weg zum Absterben - Prodi

    • Josef Maierhofer
      20. August 2015 16:34

      @ Erich Bauer

      Aber die fahren doch ohnehin an die Wand, werden gerade von China wirtschaftlich überholt, haben sehr viel zu tun die ganze Welt zu terrorisieren, haben nur noch Monopoly Geld und glauben in ihrer elitären Gesinnung, sie können die Welt beherrschen.

      Wir können da lediglich kämpfen, aber letztlich erledigen sie sich selbst.

      Wir können ohnehin nur auf unsere eigen 'Figuren' schauen, das sind die einzigen, die wir überblicken können.

      Aber Sie haben recht, die Erpressung wird überall stattfinden, auch bei uns, die Bedrohung und auch der Schaden wird bei uns sein, weil wir 50 Jahre nicht aufgepasst haben.

    • ProConsul
      20. August 2015 18:46

      Erich Bauer

      ********

    • F.V. (kein Partner)
      23. August 2015 20:02

      Herr Bauer,

      sie sagen es.

      Vor Jahren veranstaltete eine Münchner Burschenschaft eine Diskussionsveranstaltung, zu der u.a. Horst Mahler, Prof. Bernd Rabehl und Prof. Peter Fürth geladen waren.

      Anfangs war ich außer mir, daß sich neuerdings auch die Deutsche Burschenschaft von den ehemaligen führenden SDS- und RAF-Aktivisten, also der Zitadelle des Marxismus-Leninismus, die „Marschzahlen“ ansagen ließ. Aber meine Neugier einen „echten Terroristen“ aus der Nähe zu sehen überwog meinen Ärger – und ich fuhr hin mir das anzuhören.

      Ich war nach deren Vorträgen fassungslos über meine (und der Burschenschaften) Naivität, Strategielosigkeit und Ahnungslosigkeit bezüglich des Politischen, der Ideengeschichte, usw. An diesem Abend bemerkte ich erst, mit welchen geistigen Mitteln „unser“ Gegner operierte und daß auf „unserer“ Seite totale Ahnungslosigkeit und Naivität nur war.

      Ich sagte dann zu Mahler: Er kenne doch die Ballade vom Reiter über den Bodensee. – Dieser sei nun ich selbst. Eben habe ich erkannt, wie geistig unbedarft und damit wehrlos „wir“ den linken Sturmtruppen gegenüber standen. Und nun habe mich vor lauter Schrecken und Entsetzen der Schlag getroffen. – Mahler lachte herzlich über diese Metapher.

      Ich glaube an dieser geistigen Lage hat sich noch nicht allzu viel geändert. Die „Rechten“, „Konservativen“, „Nationalen“, „Patrioten“, usw. sind voller Hohn und Verachtung über die Linke und deren Aktivismus. Aber sie verkennen die dahinter liegende „Grand Strategy“ und den doch den meisten überlegenen Geist (wenn dieser auch ein Un-Geist ist). Das ist ein strategischer Fehler seinen Feind nicht richtig einzuschätzen – und seine eigenen Schwächen ebenfalls nicht zu kennen.

      Ich kann mich nicht bereden lassen,
      macht mir den Teufel nur nicht klein:
      Ein Kerl, den alle Menschen hassen,
      der muß was sein!

      Quelle: Zahme Xenien

    • Erich Bauer
      24. August 2015 08:51

      @ F.V.,

      wenn man sich die Interviews mit High-Ranking, Ex-RAF-Terroristen vor Augen führt, hat man nicht den Eindruck, dass es sich hiebei um besonders ideologisierte SOZEN bzw. Marxisten handelt. Es scheinen eher kühle, berechnende Auftragnehmer zu sein, die ihre Auftraggeber keinesfalls nennen... Das unverhohlen, mitleidig-wissende Lächeln in den Augen, welches sehr oft verräterisch aufblitzt, verbergen sie dabei gar nicht.

  38. Bob
    20. August 2015 15:00

    Dürfen sich Künstler im Namen der Kunst alles erlauben, für mich ist das politische Hetze. Wo bleibt da der Staatsanwalt? Warum verlassen die Zuschauer nicht solche Veranstaltungen und verlangen Ihr Eintrittsgeld zurück da etwas anderes dargeboten wird als angekündigt.

    • Franz77
      20. August 2015 17:36

      Der wahre Sinn mußte danach erst medial erklärt werden. HC selbst wußte - laut Fratzenbuch - nicht, dass es gegen ihn gerichtet war.

    • Riese35
      20. August 2015 19:32

      @Bob: Die Antwort zu Ihrem letzten Satz ist sehr leicht. Wer so denkt wie wir, geht erst gar nicht mehr zu solchen Veranstaltungen hin, sondern sucht sich einen anderen Jedermann, der nicht politisch korrigiert ist, sondern sich am Original orientiert. Strache hin oder her, wer im Jedermann die Internationale singt, hat offenbar den Inhalt dieses Stückes nicht verstanden.

  39. hamburger zimmermann
    20. August 2015 14:43

    OT zu "subventionierung der salzburger festspiele". nicht nur diese jubeln wegen der ausplünderung österreichischer steuerzahler.

    angeblich werden jetzt vom mikl-ministerium container-anschaffungen ohne ausschreibung - siehe bundesvergabegesetz - zum doppelten preis an eine einzige firma vergeben!!!

    logisch, warum nicht nur die caritas-gmbh den import von "flüchtlingen" gar so emsig propagiert.
    .

    • F.V. (kein Partner)
      23. August 2015 20:15

      Sagen sie uns noch wie diese Firma heißt bzw. wem sie gehört?

      Hoffentlich einem Auserwählten; dann wäre das ja wieder rechtens.

  40. Politicus1
    20. August 2015 14:11

    frei nach Fritz Imhof:
    wir werden's morgen nicht derschei...en können, was die uns heute alles servieren.

    Auch Frau Stemberger wird sich nach den nächsten Wahlen andere Bühnen suchen können! Mit einem ihr geehmen Publikum ...

  41. Politicus1
    20. August 2015 14:07

    eine feine Tischgesellschaft hat sich Frau Präs. Rabl-Stadler da eingekauft!
    Ihrem Vater seelig blieb das Gottseidank erspart!

    Wieso erinnert mich dieser Linksfaschismus an die Dreißigerjahre, als bestimmte Menschen auch nicht ins Theater durften?
    Kommunisten sind um nichts besser als Nazis ...

    • Pennpatrik
      20. August 2015 15:29

      Derselbe Bund Hadern.

      PS: Nazis ist ein Wort, das nach Kriegsende erst erfunden wurde. Wohl um das Wort Nationalsozialisten zu vermeiden. Ich schreibe es daher wieder aus. Auch, um der nächsten Generation zu zeigen, aus welchem Loch die gekrochen sind.
      Es war immerhin die umbenannte "Deutsche Arbeiterpartei"

    • Politicus1
      20. August 2015 16:59

      Pennpatrick:
      da haben Sie völlig recht!
      Die Sozialisten glaubten damit ihre Zukunft reingewaschenzu haben ...
      Und, Nazi klingt ja soooo Süss ...

    • Herzogberg (kein Partner)
      22. August 2015 23:16

      Noch beser ist

      Nazisozialisten

  42. Erich Bauer
    20. August 2015 14:00

    Diese Bühnenmusiker haben halt schon das Rehabilitationspogramm des ECTR (The European Council on Tolerance and Reconcilation) durchlaufen... Mit dabei übrigens diese komische ÖVP-Tante: Erhard Busek. Das European Dignity Watch hat diesen Irrsinns-Gesetzesantrag dieser ECTR-Völkerterroristen schon zurückgeschmissen! Aber die ECTR sind wie die Wühlmäuse, wie die Kakerlaken... immer wieder bringen sie diesen Antrag ein. Solange bis er irgendwie neben den Gremien und vor allem neben den Völkern durchgewunken wird... Dann muss JEDERMANN dieses Rehabilitationsprogramm (Gehirnwäsche wie in der ehemaligen Sowjetunion) durchlaufen oder im Gefängnis (GULAG) landen. Das ist der PLAN! Ganz offiziell! Keine Verschwörungstheorie! VerschwörungsPRAXIS!

    https://www.youtube.com/watch?v=FcHMkdXFkjc

  43. Alfred E. Neumann
    • Undine
      20. August 2015 14:33

      @Alfred E. Neumann

      *****!
      Aber die Tatsache, daß für die nicht gerade dürftigen Subventionen, die die Salzburger Festspiele verschlingen, auch das STEUERGELD vieler FPÖ-WÄHLER verwendet wird, stört dieses Trutscherl Stemberger mit dem ewig gleichen, einstudierten Grinsen nicht.

    • Herby
      20. August 2015 14:40

      Danke für den Link - sehr aufschlussreich.

    • Ingrid Bittner
      20. August 2015 15:16

      Zur Buhlschaft hat's die Österreicherin Stemberger gar nicht gebracht - da haben sich die Herrschaften ja eine Schauspielerin aus Deutschland geholt.......

    • Alfred E. Neumann
      20. August 2015 15:48

      @Ingrid Bittner, danke, stimmt, hätte "Möchtegernbuhlschaft" heißen sollen.

  44. Brockhaus
    20. August 2015 13:52

    Die Melodie bei "Wir sind Kaiser" mit Robert Palfrader kommt mir doch auch irgendwie bekannt vor. Oder ??

  45. Undine
    20. August 2015 13:50

    Man stelle sich vor, in der CHRISTMETTE würde der Organist im Stephansdom oder im Salzburger Dom oder sonst wo die Melodie des Weihnachtsliedes "HOHE NACHT der KLAREN STERNE" intonieren oder es würde gar mitgesungen! Die HÖLLE wäre los---mitten in der KIRCHE, und das zur Heiligen Nacht!

    Besonders bei der 3. Strophe würden die Emanzen---vorausgesetzt, es hätten sich welche zur Christmette verirrt! ;-)---ROTIEREN! Der Dom müßte neu geweiht werden, weil erstens ein Lied aus der NS-Zeit, zweitens eine Verherrlichung der Mütter die Heilige Stätte verunreinigt hätte---da wären sich wieder einmal Katholiken und linke Emanzen einig im "Heiligen Zorn"!!

    Aber die "Internationale" GEHÖRT ja zu den Salzburger Festspielen---oder etwa nicht?

    PS: Die 80 Millionen Toten sind sehr kurz gegriffen---da kommt man schon näher an die Realität heran, wenn man von 120 Millionen Menschen spricht, die dem Kommunismus ihren Tod "verdanken".

  46. casa nova
    20. August 2015 13:46

    Linkslinke Gutmenschen und Staatskünstler eifern fleißig den von ihnen so verhaßten, faschistischen Vorbildern nach.
    Paradox, aber köstlich wie sie sich selbst entlarven.

    • Pennpatrik
      20. August 2015 15:41

      Sind ja Sozialisten. Da spielt es keine Rolle ob national oder international.

    • Specht (kein Partner)
      22. August 2015 19:19

      So wie der Haifi mit großer Selbstverständlichkeit Otto Habsburg in den Prunkräumen seines Großvaters empfing und sich sagen lassen musste, schön haben sie es hier, so kann man die internationalistischen Sozen auch fragen, was sie denn vorm Dom für Stück zum Besten geben. Diesen Trotteln ist nicht bewusst, dass sie ihre Brötchen mit Hofmannsthals Allegorie vom Leben, Sterben und Rechenschaft vor Gott verdienen. Dazu passt der Text der Internationale wie eine Lästerung.

  47. Obrist
    20. August 2015 13:41

    Wo sind die Zeiten, als es nur wirklich Begabte auf die großen Bühnen schafften, unabhängig von politischen Sub, - und Interventionen. Fast alle künstlerischen Veranstaltungen hält der rote Krake in seiner Umklammerung. Nur mehr willfährige dritt, - und viertklassige Darsteller, die mit dauerbetroffener Miene in Rotfunkkrimis auftreten, oder bei Parteiveranstaltungen als Einpeitscher wirken, haben eine reale Karrierechance. Wer nicht von Anfang an bei jeder Gelegenheit das linke PC Glaubensbekenntnis herunterbetet, muss zum Nachbarn auswandern( sofern er dort nicht dem gleichen Gesindel in die Arme fällt)

    • Elisabeth Mudra
      20. August 2015 13:46

      naja, "muss zum Nachbarn auswandern" hilft auch nix. Siehe das peinliche Verhalten eines Til Schweiger, damit er noch unverschämter bei ARD/ZDF abkassieren kann.
      .

    • Undine
      20. August 2015 14:22

      @Obrist

      ******!
      Sie sprechen mir aus der Seele!

      Aber die Banalität in der Kunst macht auch vor der Kirche nicht halt. Anläßlich einer Beerdigung wurde in der Kirche das "Vater unser" gesungen---das klang einfach gräßlich und stümperhaft.

      Wenn man bedenkt, welch wunderbare, oft fast überirdische KIRCHENMUSIK im Lauf der Jahrhunderte komponiert worden ist, dann verdient diese über alle Maßen BANALE, geschmacklose Vertonung dieses großartig-feierlichen Textes in meinen Augen nur Schimpf und Schande! Aber es paßt genau zur Oberflächlichkeit und Respektlosigkeit unserer Zeit. Der Komponist dieser musikalischen Banalität, dieses Schmachtfetzens, heißt Giorgio Moroder ---so las ich im Internet.

    • A.K.
      20. August 2015 17:56

      @Undine:
      Das Vaterunser in geschmackloser Vertonung - wie sie sagen - kam kurz nch dem zweiten Vaticanum, also etwa 1965-1970 in "Mode". In Deutsch besteht das Problem, daß Text und Melodie - ketztere zeitgeistig 1965-1970 - in keiner Weise zusammenpassen. Gregorianische Choräle haben hingegen ein viel besseres Verhältnis bei der Darbietung von Texten im Chorgesang. Derzeit ist glücklicher Weise die Verwendung des von Ihnen zitierten, gesungenen, Vaterunsers in Deutsch, langsam wieder im Verrschwinden; eine etwas erträglichere Melodie kommt zur Anwendung oder gar ein "Gregorianisches" Pater Noster wird verwendet. Am häufigsten wird allerdings der Text gesprochen, da auch vielen anderen Gläubigen die zitierte Vertonung "aufstößt".

    • Riese35
      20. August 2015 19:52

      @A.K.: Warum nicht gleich ganz zurück zur alten, gewachsenen Messe und die vielen Widersprüche und Unklarheiten des 2. Vatikanums und die neue, konstruierte, schwer defizitäre Messe mit ihren zahlreichen Auswüchsen hinter sich lassen?

      Der Gregorianische Choral hat unsere ganze Musik geprägt. Der moderne Geist bringt keine Musik mehr hervor, sondern nur mehr Lärm.

      Und unsere moderne Messe ist schwer anachronistisch: gerade in einer Zeit, als man masssenhaft international zu reisen begann, sich sehr oft in fremdsprachigen Gebieten aufhält und Messen sehr oft international besucht werden, hat man die gemeinsame, internationale Kirchensprache Latein weitgehend verdrängt und plegt in modernen, katholischen Pfarrgemeinden den sprachlichen Nationalismus. Sogar das 2. Vatikanum besteht darauf, daß das Latein erhalten bleibt und die Gläubigen in lateinischer Sprache beten und mitfeiern können. Und auch der Gregorianische Choral wird im 2. Vatikanum als der an erster Stelle stehende Kirchengesang hervorgehoben. Von all dem findet man in modernen Messen und Pfarrgemeinden keine Spur. Die größten Konzilsgegner findet man in den Reihen der Modernisten (auch wenn sie selbst das Gegenteil behaupten).

    • A.K.
      21. August 2015 14:30

      @Riese35:
      *****************************

  48. Gerhard Pascher
    20. August 2015 12:59

    In den 50er-Jahren des vorigen Jahrhunderts gab es einmal aus einem mir nicht mehr bekannten Grund an einem 20. April *) schulfrei. Meine damals noch lebende Großmutter fragte sofort: Ist es wieder so weit?

    Mit dem Kampflied denke ich sofort an den marxistischen Slogan: "Proletarier aller Länder, vereinigt euch". Ist es auch wieder soweit?

    *) für alle später Geborenen: dies war der Geburtstag vom GröFaZ A.H.

    • Schani
      20. August 2015 14:09

      Es war auch der Geburtstag von Adolf Schärf - eh scho wissen: Wer einmal schon für Adolf war.....!

    • Undine
      20. August 2015 19:22

      @Schani

      Weil ich nicht wußte, daß auch dieser "Adolf" an einem 20. 4. geboren wurde, habe ich "gegoogelt" und folgenden Satz gefunden:

      "Adolf Schärf wurde am 20. April 1890 in Tschechien geboren."

      Also, ich glaube, da wäre auch der Sozialist Adolf Schärf EMPÖRT, läse er diesen Satz! Adolf Schärf wurde zwar im schönen Nikolsburg/Mähren geboren---da gab es noch lange kein "Tschechien", keine "Tschechoslowakei, keine "Tschechei"! Und Schärf war, nur weil sein Geburtsland einen anderen Namen, ein anderes Regime bekommen hat, noch lange kein TSCHECHE!

      Was soll man zu dieser LÜGE, zu dieser FÄLSCHUNG sagen? Wie soll sich da die Jugend auskennen?

      Auch der große ADOLF LORENZ war ein Deutscher und kein Tscheche, obwohl sein ehemals schlesischer Heimatort WEIDENAU in der heutigen Tschechei liegt.

    • Gerhard Pascher
      20. August 2015 19:53

      @Schani:
      Danke für die Erinnerung des Wahlslogals: "Wer schon einmal für Adolf war ...".
      Nun erinnere ich mich auch noch an diese Bundespräsidentenwahl von 1951, wo insgesamt 6 (!!) Kanditaten zur Auswahl standen. Der KPÖ-Kandidat warb u.a. mit dem Spruch: "Wählt nicht den alten Großpapa (gemeint war Körner), sondern lieber Gottlieb Fiala".

      Übrigens hatte im ersten Wahlgang der ÖVP-Mann Gleissner die meisten Stimmen bekommen, ist aber im 2. Wahlgang dem SPÖ-Kandidaten Körner mit 48 zu 52 % unterlegen.

    • Peter R Dietl
      21. August 2015 17:39

      @Undine:

      "am 20. April 1890 in Tschechien geboren...": Auch Google ist bolschewistisch verhetzt, was unsere Grundintelligenzler halt nicht kapieren.

      Also merke: Wer in Breslau geboren ist, ist ein Pole. Und wer in New York geboren ist, ist ein Indianer.
      .

  49. Brigitte Imb
    20. August 2015 12:55

    Armselig, mehr kann man dazu nicht sagen. Aber warten wir ab, es kommen womöglich auch für die Künstler u. Musiker andere Zeiten.

  50. Riese35
    20. August 2015 12:43

    Wird jetzt die Kunst bereits ähnlich für partikuläre, politische Zwecke vereinnahmt, wie sie seinerzeit im 3. Reich oder in der Sowjetunion vereinnahmt wurde?





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