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Was unsere Politiker von Tsipras gelernt haben

Der Verfassungsgerichtshof hat also doch den Murks des Hypo-Sondergesetzes gekippt – und damit lasten noch mehr Milliarden auf den Schultern der Steuerzahler. Fragt sich nur, wie man mit der gleichen Taktik des Herumlavierens und Bagatellisierens versuchen kann, die Offenlegung der bitteren Wahrheit hinter die anstehenden Herbstwahlgänge zu verschieben. Das hat schon vor der letzten Nationalratswahl zum Verlust wichtiger Zeit geführt. Irgendwie erinnert die störrische Unfähigkeit zu einer notwendigen Verhaltensänderung an Griechenland.

Der guten Ordnung halber sollte man feststellen, dass die Misere nach der Schlappe mit dem Sondergesetz nicht allein dem früheren Ministerdilletanten Spindelegger anzulasten ist. Der wollte die Hypo ja nachweislich pleite gehen lassen. Und natürlich Kärnten mit. Das wusste der Kanzler zu verhindern. Und so sitzen wir alle jetzt in der Patsche.
Die Kärntner versuchen sich gleichzeitig nach dem Prinzip Tsipras heraus zu tricksen. Sparen, um Budgetvorgaben einzuhalten, die der Finanzminister gemacht hat? Aber woher denn. Da führt man schon lieber den Schottercent beim Tunnelbau ein. Der wird das Kraut zwar auch nicht fett machen,  reicht aber gerade mal aus, so zu tun als ob. Die teuren Folgen des Verfassungsgerichts-Urteils? Betrifft Kärnten nicht. Fehlt nur noch, dass Tsipras-Lehrling Kaiser eine Volksabstimmung abhalten lässt. Soll Kärnten die Hypo-Haftungen wirklich tragen? Und dazu immer der Griechenland-Refrain: Her mit mehr Geld.
Bei so vielen griechischen Unsitten liegt die Hoffnung nur mehr bei einem starken Finanzminister. Hans Jörg Schelling hat aber gerade etwas anderes zu tun: Rückzugsgefechte führen. Die wichtige Diskussion der von ihm selbst aufgeworfenen Frage, wie weit die hohe Mindestsicherung den Anreiz zu arbeiten schwächt, setzt er in den Sand – weil er weder über Zahlen, noch über Fakten oder Argumente verfügt. Und wenn er dann sofort auf die Kritik der zu laxen Zumutbarkeitsbestimmungen ausweicht, geht es ihm genau so, weil er darüber ebenso wenig Material im Köcher hat.
Und die ÖVP hat auch nichts zum Nachlegen. Dabei könnte sie sich vom Regierungspartner einiges abschauen. Wenn die SPÖ die Erbschaftssteuer will, dann verkauft sie eine fünf Jahre alte Studie als neueste Nationalbank-Expertise. Und flugs nehmen das alle ernst.
Auch Themen setzen will gelernt sein.
 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorHaider
    21x Ausgezeichneter Kommentar
    31. Juli 2015 01:23

    Als Kriterium der Haushaltsstabilität legte die EU in Maastricht 1992 u.a. als dauerhaftes Kriterium fest: Schuldenstandsquote unter 60 % des BIP. Und nun die Realität (siehe "DATEN"):
    Malta 68,0 %
    Niederlande 68,8 %
    Deutschland 74,7 %
    Ungarn 76,9 %
    Slowenien 80,9 %
    Österreich 84,5 %
    Kroatien 85,0 %
    Großbritannien 89, 4 %
    Frankreich 95,0 %
    Spanien 97,7 %
    Belgien 106,5 b%
    Zypern 107,5 %
    Irland 109,7 %
    Portugal 130,2 %
    Italien 132,1 %
    Griechenland 177,1 %
    Von 28 EU-Staaten brechen also 16 ganz bewußt (und zwar seit Jahren) die EU-Normen. Und was passiert? NICHTS! (Nur einige ehemalige Ostblockstaaten halten noch Abmachung und Regeln ein). Dies wäre ein wahrer Grund zum Schämen.
    Bei solchen Vorbildern stehen Lug und Trug, Schein und Pein alle Türen offen! Was spielen da ein paar Trickserein in Österreich/Kärnten für eine Rolle? Noch dazu, wo sie derart dilettantisch gehändelt werden.

  2. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    31. Juli 2015 11:40

    OT---aber auch dieser Kommentar von @UIMF sollte auf keinen Fall übersehen werden! Hoffentlich macht es nicht den Eindruck, ich wolle mich mit fremden Federn schmücken. @OIMF schrieb ebenfalls beim AU-Thema über die "Türkenpartei" als "Nichtpartner" über eine schwerwiegende Ungerechtigkeit:

    @UIMF schreibt:

    "Die SPÖVP spendiert den Minderjährigen ihres Ersatzvolkes (unbegleitete "minderjährige" "Flüchtlinge") jetzt 95 Euro pro Tag. Das sind 2945 Euro pro Monat. Normale Österreichische Kinder bekommen max. (ab dem 19. Lebensjahr) 158,90 Euro Familienbeihilfe/Monat. Das Ersatzvolk erhält einfach so das 19-Fache. Behinderte österreichische Kinder bekommen zusätzlich 150 Euro/Monat, macht 308,90 Euro pro Monat. Das Ersatzvolk erhält einfach so das Zehnfache. Österreicheische Pflegefälle bekommen max. 1655,80 Euro/Monat in der höchsten Pflegestufe, also wenn sie schon halbtot sind. Das Ersatzvolk erhält einfach so das Doppelte. Wie findet Ihr das?"

  3. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    31. Juli 2015 00:32

    Diese Regierung lernt von niemandem. Geldausgeben/-vergeuden (ob es vorhanden ist od. nicht) gehört zur Tagesordnung. Ansonst ist diese Regierung, dieser Staat, gelähmt, weil außer ASYL und Quartiersuche, neben Parteiselbstzweck, NICHTS mehr geht.

    "UNSERER" Regierung ist die autochthone, zahlende Bevölkerung vollkommen egal. Diese soll ruhig ihr Erarbeitetes - für NICHTLEISTER (zu denen ebenso die Politiker zählen) zur Verfügung stellen.

    Sagen wir endlich laut und deutlich NEIN.

  4. Ausgezeichneter KommentatorRiese35
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    31. Juli 2015 08:49

    >> "Und dazu immer der Griechenland-Refrain: Her mit mehr Geld."

    Das Originalzitat stammt von der ÖVP und lautet: "Her mit dem Zaster, her mit der Marie!"
    (Innenministerin Johanna Mikl- Leitner beim ÖAAB- Treffen in Linz im November 2011)

    >> "Auch Themen setzen will gelernt sein."

    Themen setzen nicht die Abgeordneten. Und auch nicht die Regierung. Also weder Legislative noch Exekutive. Letztere greift zuvor medial aufbereitete Themen bestenfalls auf. Jeder Aufruf, wenn man estwas bewegen wolle, müsse man in die Politik gehen, ist ein Unsinn. Der Motor liegt anderswo. Den Motor eines Kraftfahrzeuges richtig anzusteuern genügt nicht, wenn der ganze Motor fehlt.

    Die ÖVP kommt mir vor wie ein Lenker eines Kraftfahrzeuges, der das Kraftfahrzeug zwar gut lenken kann, der aber nicht merkt, daß der Motor fehlt. Und in der Not, damit sie doch etwas bewegt, wird dann ein Esel als Zugtier davorgespannt.

    Die Themensetzungen finden anderswo statt: im ORF, in der verpolitisierten Hochschülerschaft, in den "Massen"bewegungen, die natürlich inszeniert sind, und neuerdings vermehrt in der Judikative, aber vor allem durch sog. internationale Organisationen und sog. Think Tanks, deren Repräsentanten mich bei ihren Auftritten an die seinerzeitigen Auftritte eines Franz Muhri erinnern. Die USA sind ein Meister, so ihre Interessen weltweit zu steuern. Legislative und Exekutive laufen nur hinterher. Man könnte sagen, daß die eigentliche Macht heute bei der Mediative liegt, die den Motor bereitstellt, und weder bei Legislative, Exekutive oder Judikative.

    Für die ÖVP war dieser Motor lange Zeit die Kirche. Diese hat aber spätestens seit dem 2. Vatikanischen Konzil als Motor, als geistige Macht, abgedankt. Linke Parteien halten sich ihre eigenen "Kirchen", d.h. Rote Falken, Jugend am Werk, Friedensbewegung, HoSi etc. Die ÖVP rühmt sich hingegen, ohne Motor unterwegs zu sein, und ist darauf angewiesen, wohin der notdürftig vorgespannte ..... den Karren zieht.

  5. Ausgezeichneter KommentatorHaider
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    31. Juli 2015 22:54

    Ich kann nicht anders:
    Heute vor 70 Jahren wurden in Aussig von entmenschten Tschechen 1000 – 2700 (Zeithistoriker lügen deutsche Opfer immer nach unten; siehe z.B. auch Dresden) Alte, Kinder in Kinderwägen, Mütter von einer Brücke in die Elbe gestoßen. Alle ertranken. Nun: Das war vor 70 Jahren. Aber diese Brücke trägt heute noch den Namen des kommunistischen Auftraggebers: Beneschbrücke. Und dies ist die wahre Schande!

  6. Ausgezeichneter Kommentatormachmuss verschiebnix
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    31. Juli 2015 08:59

    Sieht so aus, daß Schelling schon knieweich geworden ist.
    Dabei ist für den zahlenden Normalbürger nicht nachvollziehbar, warum hier noch
    irgendwas mit Zahlen belegt werden soll, was sowieso für jeden (jeden nicht Sozi)
    nachvollziehbar ist, daß nämlich tatsächlich der Anreiz fehlt ! ! !

    Warum hat die ÖVP diese Mindest-Sicherung überhaupt zugestimmt ? Gehirnerweichung ?

  7. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    31. Juli 2015 09:46

    OT---aber für all jene, die nicht regelmäßig bei zwei Tage alten AU-Themen nachsehen, erlaube ich mir, einen äußerst lesenswerten Kommentar von @F.V., ohne extra dessen Erlaubnis einzuholen, hier zu deponieren, denn @F.V. beschreibt gnadenlos, aber treffsicher, in welch auswegloser, tragischer Situation wir uns befinden:

    @F.V. schreibt:

    "Die Einigkeit in der Ablehnung der fremdkulturellen Einwanderung bildungsresistenter Unterschichten ist eigentlich nicht verwunderlich, weil jeder mit gesundem Menschenverstand ausgestatteter Bürger inzwischen die finanziellen, zwischenmenschlichen und vielleicht sogar die exististenziellen Folgen für das eigene Volk kennt. Erstaunlich aber ist, in welch unverschämten Weise das Politgesindel diesen Völker- und Seelenmord am eigenen Volk weiter und ganz ungeniert betreibt. Es sind nur noch Landes- und Hochverräter, also Schwerstkriminelle, die an den Schalthebeln des Staates sitzen und in festlicher Kleidung – etwa bei den Salzburger Festspielen – dann gutmenschliche Sprüche absondern und auf nobel und humanistisch machen. Erstaunlich ist auch, woher der ORF tagtäglich jene Idioten auftreibt, die als quasi flächendeckende Beispiele gutmenschlicher Übernächstenliebe ihre „Betroffenheit“ über das Schicksal der „Flüchtlinge“ zum Besten geben, die „unmenschliche“ Unterbringung mit Empörung beklagen, etc. pp. Dieses veröffentlichte Trugbild und die im UTB (oder den Gesprächen mit den Menschen der eigenen Umgebung) wiedergegebenen tatsächlichen Ansichten der Bürger könnten nicht inkompatibler sein. Cui bono? – Offenbar dient dieser Irrsinn jenen, die die „Neue“ ordo ab chao – die Neue Weltordnung - uns überstülpen möchten. Wessen Ziele sind das aber? – Die der „Ostküste“, also der die westliche Welt beherrschenden kleinen „Elite“ in den USA, die mit der Flutung Europas den Totalen Krieg gegen uns nicht nur wirtschaftliche, mit der Währung, der Stationierung von immer mehr Truppen (= Besatzungsmacht), Atomraketen, ... , der Ausspionierung aller Lebensbereiche, einer seit 70 Jahren ununterbrochen andauenden Gehirnwäsche, etc. – und eben der ethnischen Umvolkung und Vernegerung ganz konsequent betreibt. Wir befinden uns im existenziellen Notstand, es ist Krieg – und wir sind weder physisch noch geistig darauf vorbereitet. Die Lage ist ernst UND hoffnungslos!"

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorFinanzputsch EURO
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    02. August 2015 19:00

    Sowohl unsere Politiker als auch Tsipras machen nur eines: den Völkern die ökonomische Diktatur ausländischer Geldhäuser aufzuzwingen. Politiker sind der allerschlimmste Todfeind.


alle Kommentare

  1. Finanzputsch EURO (kein Partner)
    02. August 2015 19:00

    Sowohl unsere Politiker als auch Tsipras machen nur eines: den Völkern die ökonomische Diktatur ausländischer Geldhäuser aufzuzwingen. Politiker sind der allerschlimmste Todfeind.

  2. Vuck EUland (kein Partner)
    02. August 2015 12:43

    Wie die Ukraine muss auch Russland Teil eines faschistischen Weltstaates werden!

  3. cmh (kein Partner)
    02. August 2015 11:06

    Sehen wir es einmal positiv:

    Generationen von Historikern werden sich die Finger wund schreiben können über die vorsätzliche Blindheit, mit der wir mit Anlauf in den Suizid rennen.

    Dabei werden sie sicher auch auf eine Konstante in allen dieser tödlichen Themenbereiche stoßen:

    Europa: auf den Beschluss des Zusammenwachsens wird Nationalismen reagiert.
    Euro: gibt es da eigentlich noch eine Vereinbarung, die nicht gebrochen wurde?
    Demokratie: das Gegenteil eines verbindlichen Versprechens ist das Wahlversprechen.
    Asyl: Leute, die ihr Land im Stich gelassen haben, kommen unter Bruch unserer Gesetze und bleiben weil wir die noch nicht gebrochenen Bestimmungen auch noch brechen
    ...

  4. Segestes (kein Partner)
    02. August 2015 09:41

    diepresse.com/home/politik/innenpolitik/4791178/OVP_Auffanglager-fur-StronachFluchtlinge?_vl_backlink=/home/index.do

    Man kann vom alten Strohsack halten was man will, aber diese Überläufer sind ein egozentrisches, undankbares Gesindel.
    Ohne das kanadische Unikum müssten sich diese erbärmlichen Gestalten in der Privatwirtschaft ihre Brötchen verdienen, anstatt in der Quatschbude an der Ringstraße als gut bezahltes Stimmvieh eine vergleichsweise ruhige Kugel schieben zu können.
    Der vielzitierte "nasse Fetzen" ist daher noch viel zu gut für solche Politikerdarsteller.

    • F.V. (kein Partner)
      02. August 2015 10:29

      Und die ÖVP ist das Sammelbecken dieser Lichtgestalten.

      Wenn das keinen Durchstart ermöglicht, was dann?

      Und, ach welche Lobhudeleien wurden nicht im UTB schon dargebracht. - Aber ich hatte schon immer meine Vorbehalte gegenüber dem IQ der Kommune-Mitglieder.

    • cmh (kein Partner)
      02. August 2015 11:10

      Jetzt tuts nicht so.

      Das war doch abzusehen, dass die Partei der Wendehälse ihre Hälse nochmals wenden werden, wenn der Alte zu halsstarrig werden sollte.

      Dass die ÖVP sich dieser Ex-TSler annehmen wird war aber auch klar, denn die Stimmen für das TS kamen doch von ÖVPunzufriedenen.

      Und es ist wohl besser, dass die ÖVP Mandate und Geld dazukriegt als dass die SPÖ mit den Grünen weiter Machaloikes macht.

      Und im übrigen ist das Politik.

    • Segestes (kein Partner)
      02. August 2015 11:30

      @F.V. die ÖVP liebt den Verrat - aber ob sie auch die Verräter liebt?

      @cmh: "Und im übrigen ist das Politik."
      Problem erkannt.

    • F.V. (kein Partner)
      02. August 2015 12:14

      Segestes,

      wenn sie recht haben, wäre das immerhin tröstlich.

      Am Sultan des Osmanischen Reiches gefiel mir immer sein rechtschaffener Sinn: Auch er liebte den Verrat, und belohnte den Verräter – mit der „seidenen Schnur“; etwas derber ausgedrückt mit dem Strick.

      Der cmh, der viel schreibt aber meist weniger versteht, hat ausnahmsweise recht mit der Erkenntnis vom Wesen der Politik: es ist Betrug und Täuschung. Und die Politiker ergo ...

      Man kann übrigens am Verhalten der TS-Truppe ganz wunderbar die „Anpassungsfähigkeit“ der Mitglieder der Unterberger-Kommune studieren. Die anfängliche Begeisterung für diese Truppe und vor allem für ihre Lichtgestalten war euphorisch. Als die ersten politischen Opportunisten – Vetter und Franz – sich eine erhoffte bessere Bleibe bei der ÖVP gesucht hatten, waren die kritischen Stimmen schon in der Überzahl. Aber die „Gastkommentare“ der hübschen Dr. Nachbauer ließen immer noch Jubelstimmen ertönen.

      Nun kam die nasse Dusche: auch sie und ein weiterer politischer Nobody haben sich auch für´s vermeintlich sichere Ticket für die nächste Wahl entschieden. – Das ist natürlich pfui-gack, obwohl mancher die Wendehälse damit zu exkulpieren sucht, daß sie zur ÖVP gingen.
      Gottseidank gewinnt man mit solchen Vorzeigefiguren keinen Blumentopf – oder Wahlen.

    • cmh (kein Partner)
      02. August 2015 16:57

      Natürlich freue ich mich über Komplimente auch wenn sie von dem mit der stets prägnantesten Feder stammen.

      Wobei allerdings die seidene Schnur eher für die erfolglosen unter den Osmanen bestimmt war. Mit den nicht ganz so erfolglosen Verrätern wurde meist kürzerer Prozess gemacht.

      Aber was solls. Ich schreibe ja schon wieder zuviel über Dinge, über die ich keine Ahnung habe.

    • peter789 (kein Partner)
      02. August 2015 19:38

      F.V. : "ich hatte schon immer meine Vorbehalte gegenüber dem IQ der Kommune-Mitglieder."

      Und bei dir, lieber F.V., habe ich Vorbehalte gegenüber deiner sozialen Intelligenz bzw. -Kompetenz.

    • F.V. (kein Partner)
      02. August 2015 23:26

      Soziale Intelligenz bzw. Kompetenz ist einer jener Nicht-Begriffe, mit denen vor allem Orchideenfächer und die psychopathologischen Schwätzer gutmenschlichen Zuschnitts ihre Inkompetenz, ihr totales Unwissen, ihren Mangel an logischem Denkvermögen, mit einem Wort ihre Dummheit und Nutzlosigkeit zu kaschieren suchen.

      Es gilt freilich Goethes Wort:

      Überall will jeder obenauf sein,
      Wie´s eben in der Welt so geht.
      Jeder sollte freilich g r o b sein,
      aber nur in dem, was er versteht. (Westöstlicher Diwan)

      So mögen meine Kommentare durchaus „grob“ sein, nur die Dummheit muß sich mit feinen, höfischer Sitten schmücken.

      Der bemitleidenswerte Peter123 hat leider auch nicht begriffen, daß er, ein geistiger Taglöhner, sich besser an ihm angemessene „Gegner“ hielte; da fiele seine intellektuelle Impotenz weniger auf. Er hat auch nicht kapiert, daß der Gebrauch gewisser Begriffe/Wörter Aufschluß darüber gibt, welche zeitgeistigen oder politisch korrekten Sprechblasen sein „Denken“ gerade bestimmen. Drum sagt man ja auch: Hättest du geschwiegen, wärst du ein Weiser geblieben.

      Ich habe den Peter bisher geschont, einerseits weil ich mit Armen im Geiste natürlich christlich gebotenes Mitleid habe, andrerseits, weil ich gar nicht wüßte, was ich mit ihm diskutieren könnte, er ist sozusagen ja gar nicht satisfaktionsfähig.

      Genaugenommen bleibt mir nur und für die Zukunft den Peter... nicht einmal zu ignorieren.

  5. Camilla
    01. August 2015 23:59

    zu Undine und Brigitte Imb

    Ich kann nicht verstehen, daß nicht ein
    allgemeiner Aufschrei durch Österreich geht.

  6. socrates
    01. August 2015 09:06

    Was die Journalisten von TSIRPAS lernen sollten:
    IWF fordert ultimativ Schuldenschnitt für Griechenland
    Ralf Streck 01.08.2015
    Er will sich ohne Schuldenerlass und Akzeptanz aller Forderungen durch Griechenland nicht an der dritten "Rettung" beteiligen

    Während in der griechischen Regierungspartei Syriza ein heftiger Streit tobt, macht der Internationale Währungsfonds (IWF) Druck auf alle Seiten. Er werde sich nur an einem weiteren Programm nur beteiligen, wenn die Schuldentragfähigkeit von Griechenland wieder hergestellt werde. Nur dann könne "ein umfassendes Programm" unterstützt werden.

    Im Klartext beharrt der IWF darauf, dass Griechenland alle geforderten Reformen umsetzt. Das bedeutet aber auch, dass ein Teil der Schulden des Landes gestrichen werden muss. Damit schwenkt der IWF nun in diesem Fall auf den ukrainischen Weg ein. Denn auch im Fall der Pleite-Ukraine fordert der IWF eine Entschuldung, um die Restschulden tragfähig zu machen. Nur dann darf sich der IWF an Hilfsprogrammen beteiligen, auch wenn er längst in der Ukraine gegen diverse eigene Richtlinien verstößt.

    Es wird deutlich, dass nun auch der IWF über die bisherige Forderung nach Umschuldung für Griechenland hinausgeht. Denn die bringt wenig, lässt die Schulden nur kurzzeitig besser aussehen. Außer man verschiebt die Rückzahlung auf den St. Nimmerleinstag und passt sie zudem an die wirtschaftliche Entwicklung an. Damit werden die Schulden nach dem historischen Vorbild Deutschlands (das zudem noch einen Schuldenschnitt bekam) mit der Zeit praktisch weginflationiert. Das sei nach Ansicht von Ökonom Hickel sogar ohne Schuldenschnitt ein gangbarer Weg, erklärte er gegenüber Telepolis, um die "Megakatastrophe" Grexit zu vermeiden.

    Auch die "Financial Times" (FT) berichtet mit Bezug auf IWF-Quellen, dass das griechische Schuldenniveau untragbar hoch sei. Die Zeitung zitiert aus einem internen Papier. Demnach würden Vertreter des Fonds aber weiter - auf Einladung der griechischen Regierung - an den Verhandlungen teilnehmen, um sicherzustellen, dass das neue Programm mit den Forderungen des IWF übereinstimmt. Erst wenn dies der Fall sei, werde in Washington über die Mitwirkung entschieden. Klar ist damit, dass der IWF bisher gegen eigene Regeln verstoßen hat. Er war an einer "Rettung" beteiligt, obwohl die Schuldenlast untragbar war und mit der "Hilfe" sogar immer untragbarer wurde.

    Klar ist nicht, welche Entschuldung dem IWF vorschwebt, ob er womöglich weiterhin so absurde Vorstellungen wie zuvor vertritt, das Land müsse 2020 seine Schulden auf 120% der Wirtschaftsleistung drücken. Damit wäre man nur wieder am Ausgangspunkt der Krise angelangt. Schon dabei würde man von etwa 100 Milliarden Euro sprechen. Nachdem die Banken mittlerweile herausgekauft wurden, wie auch der IWF zugibt, wäre nun praktisch nur die öffentliche Hand betroffen. Denn für den IWF ist klar, dass die Schulden bei ihm beglichen werden müssen. Er hat sogar durchgesetzt, dass er weiter vorrangig bedient wird, während Schulden beim Rettungsfonds ESM, anders als geplant, nachrangig sind.

    Interessant ist aber auch ein anderer Bericht. Der bezieht sich auf eine Kritik des IWF, dass der Treuhandfonds völlig unrealistisch konzipiert sei. In den Fonds, mit dem auch die Souveränität des Landes ausgehebelt wird, sollen griechische Vermögenswerte im Wert von 50 Milliarden Euro "unter Aufsicht der maßgeblichen europäischen Organe" durch Privatisierung übertragen werden. Es gab immer wieder Kritik daran, dass dieser Betrag völlig illusorisch sei.

    Das sieht auch der IWF so, berichtet die Wirtschaftswoche mit Bezug auf ein vorliegendes Dokument über die Verhandlungen beim jüngsten EU?Gipfel. Demnach rechne der IWF in den kommenden drei Jahren nur mit einem Erlös von 1,5 Milliarden Euro, weshalb er eine Summe von drei bis fünf Milliarden realistisch hält. Da mit falschen Zahlen hantiert werde, "müssten die Kreditgeber Geld nachschießen", erklärt die Zeitung. Und dieser Fonds war eine der zentralen Forderung der Bundesregierung. In den Verhandlungen hätten auch die EU-Kommission und andere einmütig darauf hingewiesen, dass die 50 Milliarden völlig unrealistisch seien.

    • socrates
    • Eva
      01. August 2015 09:29

      Frage: Wie heissen die verantwortlichen Herren im IWF und WEM sind sie verpflichtet?

    • socrates
      01. August 2015 11:54

      Eva
      Sie sind der Ostküste verpflichtet, wollen die Schulden via IWF spezialisieren und dann neu anfangen GR und EU auszubeuten. Ein perpetuum mobile des Kapitals.

    • socrates
      01. August 2015 18:01

      Eva
      Sie sind der Ostküste verpflichtet, wollen die Schulden via IWF sozialisieren und dann neu anfangen GR und EU auszubeuten. Ein perpetuum mobile des Kapitals.

    • fewe (kein Partner)
      02. August 2015 03:27

      "Hilfsprogramm" klingt so schön. Der IWF will, dass andere Staaten auf ihre Schulden verzichten und kann dann wieder gefahrloser Geld gegen Zinsen an Griechenland verleihen.

      Goldman Sachs & Friends wollen Geld verdienen und u.a. wir sollen dafür zahlen.

      Schön alle Staaten an den Rand der Zahlungsfähigkeit treiben und dort zu halten, damit man ihnen vorschreiben kann, was sie zu tun haben. Großartiges Konzept und mit den diesen Leuten willfährigen Politikern funktioneirt das wie geschmiert.

  7. socrates
    01. August 2015 05:45

    Nichts! Umfallen und die Wähler belügen und die Korruption internationalisieren konnten unsere schon vorher.

  8. Haider
    31. Juli 2015 22:54

    Ich kann nicht anders:
    Heute vor 70 Jahren wurden in Aussig von entmenschten Tschechen 1000 – 2700 (Zeithistoriker lügen deutsche Opfer immer nach unten; siehe z.B. auch Dresden) Alte, Kinder in Kinderwägen, Mütter von einer Brücke in die Elbe gestoßen. Alle ertranken. Nun: Das war vor 70 Jahren. Aber diese Brücke trägt heute noch den Namen des kommunistischen Auftraggebers: Beneschbrücke. Und dies ist die wahre Schande!

    • Undine
      31. Juli 2015 23:06

      @Haider

      ********************
      ********************
      ********************!
      Danke für die Erinnerung! Leider ist das offizielle Motto: Nie wieder daran erinnern!

    • Normalsterblicher
      01. August 2015 08:27

      Da würde ich aber zur Präzisierung vorschlagen, dass Benesch weniger Kommunist war, als vielmehr Soziologe, Slawist, und einer, der sich mit den Kommunisten in's Bett legte, also sich aus Gründen des Machtkalküls auf Kommunisten einließ.

    • socrates
      01. August 2015 11:58

      Normalsterblicher
      Was macht es für einen Unterschied ob er Kommunist war oder mit Hilfe der Kommunisten gemordet hat? Ist er dadurch einbesserer Mörder?

    • Normalsterblicher
      02. August 2015 10:34

      @ Socrates:

      Der Unterschied ist der, dass man auch ohne kommunistische Prägung eine mörderische Agenda verfolgen kann.

    • cmh (kein Partner)
      02. August 2015 16:59

      Nehmen wir halt zur Kenntnis, dass Benesch kein Kommunist war, sondern nur seine Putzfrau Genossin (Sodruschka) war.

    • Normalsterblicher
      03. August 2015 01:12

      @ cmh:

      Dazu ist in der Wikipedia, die ich wegen der mir unvertrauten Charakterisierung von Benesch als Kommunisten zu Rate gezogen habe, zu lesen:

      "Beneš war gegen die kommunistische Oktoberrevolution in Russland 1917 und orientierte die tschechoslowakische Politik als Außenminister eher anti-sowjetisch und neoslawistisch."

      Weiters heißt es dort über seiner Zugehörigkeit zur national-sozialistischen Tschechenpartei vor WK II:

      "Politisch beheimatet war er in der Tschechischen Nationalen Sozialistischen Partei (?eskoslovenská Strana Národn? Socialistická), deren stellvertretender Vorsitzender er bis 1935 auch war. Zu dieser Partei stieß er mehr oder weniger unfreiwillig, da er vom Kabinett von 1923 als Außenminister nur geduldet wurde, wenn er seine politische Unabhängigkeit formal aufgab und einer der Parlamentsparteien beitrat. ..."

  9. Eva
    31. Juli 2015 22:22

    Mann, oh Mann, da ist guter Rat teuer! Gutmenschentum und Politische Korrektheit kommen in diesem verzwickten Fall ganz schön ins Trudeln, ich finde das Dilemma erheiternd:

    "Weinendes Flüchtlingsmädchen möchte, dass Israel verschwindet"

    "Ganz Deutschland wurde von den Medien in Aufruhr versetzt, weil in einer Fernsehübertragung die Kanzlerin Angela Merkel zu einem 14-jährigen Flüchtlingsmächen sprechen und ihr erklären musste, wieso ihre Familie abgeschoben wird. Das Mädchen brach in Tränen aus, die emotionalen Schlagzeilen wurden flugs verbreitet. Nun wollte Die Welt die Geschichte um die ach so bemitleidenswerte Reem Sahwil ausschlachten - und stach ins WESPENNEST."

    http://www.unzensuriert.at/content/0018316-Weinendes-Fluechtlingsmaedchen-moechte-dass-Israel-verschwindet?utm_source=Unzensuriert-Infobrief&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Infobrief

    • Haider
      01. August 2015 00:13

      Das Flüchtlingsmädchen wurde NICHT von Deutschen vertrieben. Ihre Eltern wurden NICHT von Deutschen vertrieben. Aber beschimpft werden dennoch die Deutschen. Kann es sein, daß da irgendetwas schief läuft?
      Wenn Sie mich fragen, so würde ich behaupten: Wer vor 70 Jahren den aufrechten Gang ablegte, kann nicht erwarten, daß er Erwachsenen in die Augen schauen kann.

  10. Undine
    31. Juli 2015 18:09

    NOCH ein OT---aber ich verspreche Ihnen, die nächsten zwei Tage werden weitgehend "Undinenfrei" sein! ;-)

    Heute, an diesem strahlenden Sommertag, haben wir eine 97-jährige sehr liebe Bekannte meiner Eltern zu Grabe getragen. Ich kann mir nicht vorstellen, daß es heutzutage noch viele Frauen gibt, die einst ein so sinnvolles, reiches, ein so ERFÜLLTES Leben hinter sich haben werden---sie strahlte immer, wenn man sie traf, sie strahlte einfach von innen heraus.

    Als ihr Mann, ein Landarzt und Amateurmusiker, plötzlich starb, waren die drei Kinder, die sie nun alleine großziehen mußte, noch klein. Ihre Witwenpension war sehr bescheiden und dennoch sind alle drei Kinder in die Fußstapfen ihres Vaters getreten; sie sind nicht nur sehr beliebte, angesehene Ärzte geworden, sondern zudem hervorragende Musiker, die regelmäßig wunderbare Hausmusik betreiben.

    Diese so unbeschreiblich liebenswerte alte Dame hatte kein Gymnasium, kein Hochschulstudium absolviert, sondern "nur" eine ---GUTE!---Hauptschule und die Ausbildung während des Krieges zur Operationsschwester, war aber garantiert wesentlich gebildeter und belesener als ein Großteil der jetzigen Hochschulabsolventen so mancher Schnakerlfächer und als viele der z.T. kinderlosen "Karrierefrauen"! Und ---sie hatte HERZENSBILDUNG in höchstem Maße!

    An ihrem Grab standen nun ihre Kinder mit ihren Familien---in Trauer, Dankbarkeit und Liebe vereint. Und, was ich bisher noch bei keiner Beerdigung erlebt hatte: Ihre Kinder und Schwiegerkinder gaben ihr zum Abschied in der Kirche ein wunderschönes, kleines klassisches, letztes Konzert mit auf den letzten Weg.

    Wer wird einst am Grab einer --- ganz im Sinne unserer Kampfemanzen!--- gewollt kinderlosen Karrierefrau stehen und dankbar dafür sein, daß es sie gab??

  11. machmuss verschiebnix
    31. Juli 2015 16:58

    Off Topic: --- aber ich find's hoch interessant ---

    Wer sich schon wunderte, ob nicht vielleicht das Moor'sche Gesetz überholt wäre,
    weil der überfällige Quantensprung seit 15 Jahren ausblieb - hier ist er:

    Intel baut den Super-Speicherchip. 3D XPoint ( http://www.intel.com/content/www/us/en/architecture-and-technology/3d-xpoint-technology-animation.html ) soll bis zu 1.000 Mal schneller sein als konventionelle DRAMs und noch dazu – wie Flash-Speicher – nichtflüchtig. Intel will zusammen mit seinem Partner Micron schon in den nächsten Monaten die Produktion aufnehmen (Welt.de: http://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article144587865/Dieser-Super-Speicher-wird-unser-Leben-veraendern.html ).

    Warum das Ding echt heiß ist :
    Schon Ende der 70er hörte ich Freeks (die hießen damals nicht so :)) im Radio was
    phantasierten, von einem revolutionären Layout beim Computer-Speicher, welches
    erlauben würde, den Prozessor im Speicher integriert betreiben zu können weil
    Memory-Bereiche direkt und dynamisch programmierbar untereinander vergleichbar
    OR AND XOR >>

    • machmuss verschiebnix
      31. Juli 2015 17:00

      ... sorry - da wurde was verschluckt :

    • machmuss verschiebnix
      31. Juli 2015 17:00

      aha ???

      ...) sein würden. Das neue "3D XPoint" Konzept von Micron hat
      zumindest schon das Potenzial in sich, den "von Neumann'schen Flaschenhals" zu
      eliminieren (auch wenn der nächste Entwicklungs-Schritt nochmals 15 Jahre dauert).

    • machmuss verschiebnix
      31. Juli 2015 17:11

      heute leider in Tranchen (:

      ... damit wäre aber endgültig der Durchbruch zu einer KI-fähigen Hardware geschafft.

    • heartofstone (kein Partner)
      02. August 2015 16:31

      Dazu fehlen auch diesem Speichertyp "nur" entsprechende Logikschaltungen ... aber ein Fortschritt bez. Energieeffizienz und Geschwindigkeit ist es allemal ...

  12. Undine
    31. Juli 2015 11:40

    OT---aber auch dieser Kommentar von @UIMF sollte auf keinen Fall übersehen werden! Hoffentlich macht es nicht den Eindruck, ich wolle mich mit fremden Federn schmücken. @OIMF schrieb ebenfalls beim AU-Thema über die "Türkenpartei" als "Nichtpartner" über eine schwerwiegende Ungerechtigkeit:

    @UIMF schreibt:

    "Die SPÖVP spendiert den Minderjährigen ihres Ersatzvolkes (unbegleitete "minderjährige" "Flüchtlinge") jetzt 95 Euro pro Tag. Das sind 2945 Euro pro Monat. Normale Österreichische Kinder bekommen max. (ab dem 19. Lebensjahr) 158,90 Euro Familienbeihilfe/Monat. Das Ersatzvolk erhält einfach so das 19-Fache. Behinderte österreichische Kinder bekommen zusätzlich 150 Euro/Monat, macht 308,90 Euro pro Monat. Das Ersatzvolk erhält einfach so das Zehnfache. Österreicheische Pflegefälle bekommen max. 1655,80 Euro/Monat in der höchsten Pflegestufe, also wenn sie schon halbtot sind. Das Ersatzvolk erhält einfach so das Doppelte. Wie findet Ihr das?"

    • Cotopaxi
      31. Juli 2015 12:23

      Österreichische Mindestpensionistinnen, die in der Regel noch mehrere Kinder auf die Welt gebracht haben, erhalten weniger als ein Drittel von dem, was MUFL (minderjährige unbegleitete "Flüchtlinge") der Systemregierung wert sind.

      Noch dazu beginnt die Systemregierung mit Notfallsgesetzen zu arbeiten, ein einmaliger Vorgang in der 2. Republik.

    • Haider
      31. Juli 2015 22:13

      Und warum ist dies so? Offensichtlich leben die Berufsgutmenschen hievon wie die Maden im Speck. Die Betroffenheitsindustrie fordert jedoch noch unverschämt mehr. Warum benötigt eine "karitative" Einrichtung für die Betreuung einer (!) Person mehr, als einer vierköpfigen Familie normalerweise insgesamt zur Verfügung steht? Da verdienen sich anscheinend manche auf Steuerzahlerkosten eine goldene Nase!!!

    • Undine
      31. Juli 2015 22:42

      In der ZIB1 kam die Erhöhung auf 95€ pro "Ankerkind" zur Sprache, aber in welchem Zeitraum wurde verschwiegen; die blöden ORF-Konsumenten---so denkt man im ORF!---werden annehmen, die 98€ wären die Kosten pro Monat!

    • Undine
      01. August 2015 08:46

      WARUM KOSTET ein AUSLÄNDERKIND 95€ pro TAG???

    • F.V. (kein Partner)
      02. August 2015 06:38

      Warum kostet ... 95 Euro?

      Weil dies der Trunkenbold Häupl und der Onkel Pröll aus NÖ vereinbart haben.

    • Torres (kein Partner)
      02. August 2015 10:24

      Ein "normaler" erwachsener Flüchtling kostet lt. Häupl rund 2.600 Euro pro Monat. Wenn man diese Beträge (einschließlich der knapp 3.000 für Jugendliche) nun mit 70.000 multipliziert (so viele Flüchtlinge - mindestens! - werden für dieses Jahr erwartet), sind das rund 200 Mio pro Monat, macht runde 2,5 Md. pro Jahr. Für die großartige 5 Md.-"Steuerreform" mussten natürlich alle möglichen "Gegenfinazierungsmaßnahmen" getroffen werden, die die Reform ohnedies zur Farce machen. Für die Flüchtlinge sind aber 2,5 Md. locker und problemlos vorhanden - natürlich von unseren Steuern und durch weitere Schulden. Und wer sich darüber aufregt, ist fremdenfeindlich und ein Rassist.

    • F.V. (kein Partner)
      02. August 2015 10:33

      Torres,

      angesichts dieser Lügen und kriminellen Energie des Politgesindels glauben manche immer noch, daß Wahlen etwas daran ändern würden.

      Eher geht ein Kamel durch ein Nadelör ...

  13. Josef Maierhofer
    31. Juli 2015 10:54

    Unsere Politiker kennen die Realität nicht, wollen sie auch nicht kennen.

    Was sie gut können ist Ideologie, Korruption, Bestechung, Selbstbedienung, das Volk, die Österreicher, die sie und ihre Taten zahlen und büßen müssen ist ihnen egal.

    Ich hoffe, die Wähler wählen eine absolute Mehrheit für die Vernünftigsten, und das sind leider nicht die Altparteien Rot, Grün, Schwarz.

    Für ihre Selbstbedienung verkaufen sie unser Volk, uns selbst also, schrauben unsere Steuern in die Höhe, türmen Schuldenberge auf, die bald implodieren werden und alles mitreißen werden was noch nicht auf mindestgesichertem Pöbelniveau ist. Dann wird das Sozialgeld ausgehen und vor diesen Konsequenzen fürchte ich mich. Zusätzlich lassen sie uns unterwandern, getreu dem Befehl aus USA, deren Soldaten bereits voll bewaffnet in Europa stationiert sind, bis sie uns das schmutzige Geschäft anschaffen, finanziell sind wir ja schon Vasallen.

    Österreichische Neutralität wollen sie nicht kennen, Staatsvertrag von 1955 wollen sie nicht kennen und schon gar nicht einhalten, alles unter dem Vorwand der Linken, die die Nation auflösen wollen.

    Wir hätten noch die Möglichkeit aus einer solchen amerikahörigen EU auszutreten, lange ganz sicher nicht mehr.

    Dann ist Österreich Geschichte und wir sind tot, geköpft von unseren herbeigerufenen Feinden.

  14. machmuss verschiebnix
    31. Juli 2015 10:36

    Wieder mal ganz vom Thema abweichend:

    Facebook expandiert weiter - der erfolgreiche Test einer Internet-Drohne (Flughöhe: bis
    28.000 m - Gewicht 400 Kg ) soll jetzt auch in Weltgegenden ohne jegliche Infrastruktur
    den Zugang ins Netz ermöglichen . Na unddas Auflanden allfälliger Mobile-Devices kann
    genauso via Solarzellen erfolgen, so wie's auch bei der Drohne gemacht wird :

    http://www.zeit.de/digital/internet/2015-07/facebook-mark-zuckerberg-drohne-aquila

    Google setzt zusätzlich auf high-tech Ballons, mit diesen Dingern kann man mittlerweile
    sogar den geostationären Orbit erreichen. Daß es locker geht, hatFelix Baumgartner
    ja kürzlich bewiesen - seine Druck-Kapsel hing mit 1315 kg am high-tech Ballon und
    erreichte eine Höhe von 38.969,4 Metern. Und da ja die elektronischen Bauteile für
    eine Sateliten heutzutage nicht mehr 4 Tonnen (od. mehr) wiegen, sondern fast schon
    in eine Schuh-Schachtel rein passen, steht dem Vorhaben der Google-Leute wohl nichts
    mehr im Wege .

    Warum ich das überhaupt erwähne ? Jaaahaha, politische Oposition hat zum ersten
    mal in der neueren Geschichte wieder eine Chance auf einen ABSOLUT unabhängigen
    Sender ! ! !

    --- DAS wird doch eine Erwähnung wert sein --- :))

    • Josef Maierhofer
      31. Juli 2015 11:23

      Aber leider nicht nur die Opposition.

    • machmuss verschiebnix
      31. Juli 2015 11:49

      Warum nicht , Josef Maierhofer ?

      Allein schon die verlockende Möglickeit, über so einen Ballon-Satteliten eine
      Whistle-Blower Basis einzurichten, ist DER KNALLER . Sowas kann dann keiner
      verhindern und aufgrund der massiven Anfeindungen können ALLE potenziell
      infrage kommenden "Leaker" sicher sein, daß sie nicht reingelegt werden, sondern
      wirklich anonym bleiben werden !

      Viele Geheimnisse würden sich dann von selber lüften und vermutlich zu einer
      Revolution führen .

    • Josef Maierhofer
      31. Juli 2015 12:04

      @ machmuss verschiebnix

      Das gleiche tun aber andere auch, nämlich die, die gerne diktieren wollen.

      Klar, die Drohnen sind schon sehr weit (und halten auch die Pestizide aus) gediehen.

      Bald wird es Gesetze dazu geben, also ich würde mich nicht zu früh freuen.

    • machmuss verschiebnix
      31. Juli 2015 14:28

      Gesetze wird's geben, Josef Maierhofer - wir wissen beide, wer sich drüber hinweg setzen
      wird. Und ja, die Drohnen halten auch Pestizide aus, aber halten sie auch Hackern stand ?

      Wir sind doch die Opposition - alle, die ständig nur bezahlen "dürfen" aber nichtmal das
      Recht zugestanden bekommen, zu erfahren bei welchem Fenster unser Geld rausgeworfen
      wird, sind in Opposition zur Obrigkeit, die jedes Ansinnen ihrer Bürger abblockt.
      Angenommen,
      Sie wollen als gerichtlich anerkannter Erbe wissen, wofür eine Sachwalter-Kanzlei das Geld
      des Erblassers ausgegeben hat und siehe da, dasselbe Gericht blockiert die Auskunft ...

      Uns aber, hören die ab, lassen uns observieren - sogar ich wurde zwischen 1988 (od. 89)
      observiert und wurde nur durch einen Mega-Zufall drauf aufmerksam. Ich wollte grade
      laufen gehen - hüpfte mit leisen Gummisolen durch die zufallende Tür (Frau vor mir raus)
      auf den Gehsteig wo unmittelbar vor mir zwei Herren gingen, die ich für Drogenhändler
      gehalten hätte, aber diese beiden Herren unterhielten sich über jemanden, der genau
      an der Addresse wohnen soll, wo ich grade hinter ihnen raus kam, und der auch sonst
      all das Erzählte mit mir gemeinsam hatte - und als ich bei der nächsten Möglichkeit
      an ihnen vorüber huschte bemerkte ich im Augenwinkel, daß der Erzählende den Anderen
      mit dem Ellenbogen anstieß und auf mich zeigte .. . super, dachte ich, die beiden Säcke
      wissen ALLES über mich (!)

      Josef Maierhofer, soll man da nicht einen dicken Hals bekommen - damals waren die
      Sozis (einige namhafte) grade energisch daran, diesen "Unfall" mit der Lucona unter'n
      Teppich zu kehren und wenn Pretterebner das nicht am Ende doch noch aufgedeckt
      hätte ... Aber wie zu erwarten, die Sozi-Bonzen wußten von nichts und mußten auch nicht
      das Mandat zurücklegen - nur Proksch wurde eingenäht .

      Vielleicht schreibe ich mal ein Buch "Die Opposition, die ich meine" :)) - aber im
      nächsten Leben werde ich Hacker und Enthüllungs-Journalist in einem !

    • Josef Maierhofer
      31. Juli 2015 15:58

      @ machmuss verschiebnix

      Das nächste Leben beginnt ja jetzt mit der Drohne.

      Ich habe den Roman 'Verblendung' von Peter Andersson gelesen, als ich im Krankenhaus lag und mir den jemand schenkte. Da kommt auch so eine 'Hackerei' vor, auch da nimmt eine Hackerin Besitz vom Computer des Zielobjektes.

      Nicht nur Sie werden überwacht, ich nehme an, auch ich. Aber für mich braucht man keine Drohne.

      Ich glaube mit solchen Informationen könnte man schon berühmt werden und einiges aufdecken im Sinne der Wahrheit.

      Wird von FBI und von NSA ganz sicher bereits lange genutzt.

    • machmuss verschiebnix
      31. Juli 2015 16:52

      So schnell bin ich auch nicht unterwegs, daß man eine Drohne zum überwachen
      brauchen würde, Josef Maierhofer - hihihi

  15. Bob
    31. Juli 2015 10:22

    Schelling ist die Entäuschung des Jahres

  16. Undine
    31. Juli 2015 09:46

    OT---aber für all jene, die nicht regelmäßig bei zwei Tage alten AU-Themen nachsehen, erlaube ich mir, einen äußerst lesenswerten Kommentar von @F.V., ohne extra dessen Erlaubnis einzuholen, hier zu deponieren, denn @F.V. beschreibt gnadenlos, aber treffsicher, in welch auswegloser, tragischer Situation wir uns befinden:

    @F.V. schreibt:

    "Die Einigkeit in der Ablehnung der fremdkulturellen Einwanderung bildungsresistenter Unterschichten ist eigentlich nicht verwunderlich, weil jeder mit gesundem Menschenverstand ausgestatteter Bürger inzwischen die finanziellen, zwischenmenschlichen und vielleicht sogar die exististenziellen Folgen für das eigene Volk kennt. Erstaunlich aber ist, in welch unverschämten Weise das Politgesindel diesen Völker- und Seelenmord am eigenen Volk weiter und ganz ungeniert betreibt. Es sind nur noch Landes- und Hochverräter, also Schwerstkriminelle, die an den Schalthebeln des Staates sitzen und in festlicher Kleidung – etwa bei den Salzburger Festspielen – dann gutmenschliche Sprüche absondern und auf nobel und humanistisch machen. Erstaunlich ist auch, woher der ORF tagtäglich jene Idioten auftreibt, die als quasi flächendeckende Beispiele gutmenschlicher Übernächstenliebe ihre „Betroffenheit“ über das Schicksal der „Flüchtlinge“ zum Besten geben, die „unmenschliche“ Unterbringung mit Empörung beklagen, etc. pp. Dieses veröffentlichte Trugbild und die im UTB (oder den Gesprächen mit den Menschen der eigenen Umgebung) wiedergegebenen tatsächlichen Ansichten der Bürger könnten nicht inkompatibler sein. Cui bono? – Offenbar dient dieser Irrsinn jenen, die die „Neue“ ordo ab chao – die Neue Weltordnung - uns überstülpen möchten. Wessen Ziele sind das aber? – Die der „Ostküste“, also der die westliche Welt beherrschenden kleinen „Elite“ in den USA, die mit der Flutung Europas den Totalen Krieg gegen uns nicht nur wirtschaftliche, mit der Währung, der Stationierung von immer mehr Truppen (= Besatzungsmacht), Atomraketen, ... , der Ausspionierung aller Lebensbereiche, einer seit 70 Jahren ununterbrochen andauenden Gehirnwäsche, etc. – und eben der ethnischen Umvolkung und Vernegerung ganz konsequent betreibt. Wir befinden uns im existenziellen Notstand, es ist Krieg – und wir sind weder physisch noch geistig darauf vorbereitet. Die Lage ist ernst UND hoffnungslos!"

    • machmuss verschiebnix
      31. Juli 2015 10:02

      Danke Undine, da hat @F.V. - wie schon so oft - ins Schwarze getroffen.

      Die gutmenschliche Masche ist für die Linken "part of the Game" - eben ihr Geschäftsmodell !
      Wenn es in der ÖVP nur einen gestandenen Politiker gäbe, dann würde er den Roten
      den Marsch blasen - schließlich haben WIR ALLE damals ein offenes Herz für die Flüchtlinge
      nach dem Prager-Frühling gezeigt und zwar im ÜBERMASS - genauso wie für die Ungarn
      und die Ossis aus der DDR !
      JA WARUM DENN WOHL, den Gutmenschen scheint es nicht zu kümmern, daß
      die genannten Gruppen allesamt eigentlich sowieo "irgendwie" zu uns gehören, zu umserem
      Kulturkreis UND sich mit sicherheit besser zu benehmen wissen, als unser eigener
      gröhlender Demonstranten-Mob ! ! !

    • machmuss verschiebnix
      31. Juli 2015 10:06

      Sorry Undine - wegen der Halb-Sternchen - da hat auch mir diese "Miss Click" einen
      Streich gespielt :) *************

    • Josef Maierhofer
      31. Juli 2015 11:27

      @ machmuss verschiebnix

      Schon behoben.

    • Konrad Loräntz
      31. Juli 2015 13:11

      "Umvolkung" darf man nicht schreiben, weil dieses Wort Anfang der 40er Jahre im Zuge der deutschen Antwort auf den natürlich völlig unmaßgeblichen Hooton-Plan in Umlauf kam.

      und von wegen nicht vorbereitet: ZARA und ORF fliegen einen "moralischen" Bombenangriff nach dem anderen. Diese Truppe ist bestens organisiert.

    • Undine
      31. Juli 2015 22:46

      @Konrad Loräntz

      Uih, ich lern's wohl nie, die PC-Diktion! Aber ich werde mich in Zukunft einer politisch korrekten Schreibweise befleißigen! ;-)

    • F.V. (kein Partner)
      02. August 2015 10:37

      Was man vor allem nicht darf:

      - das Maul halten, wenn man erkannt hat, was gespielt wird,

      - den Kopf in den Sand stecken, und

      - den Schwanz einziehen, weil irgend ein Gutmensch politische Korrektheit "einfordert.

  17. machmuss verschiebnix
    31. Juli 2015 08:59

    Sieht so aus, daß Schelling schon knieweich geworden ist.
    Dabei ist für den zahlenden Normalbürger nicht nachvollziehbar, warum hier noch
    irgendwas mit Zahlen belegt werden soll, was sowieso für jeden (jeden nicht Sozi)
    nachvollziehbar ist, daß nämlich tatsächlich der Anreiz fehlt ! ! !

    Warum hat die ÖVP diese Mindest-Sicherung überhaupt zugestimmt ? Gehirnerweichung ?

    • Konrad Loräntz
      31. Juli 2015 13:15

      Im ORF sah man zu diesem Thema einen "Experten", der wusste, dass Langzeit-Arbeitslose Stellen nur deshalb nicht annehmen, weil sie eben bei DIESER Firma nicht arbeiten wollten, bei einer anderen, besseren freilich sehr wohl.
      Er vergass hinzuzufügen, dass es sich da z.B. um Firmen von Freiheitlichen handeln könnte. Also klar unzumutbar.

    • F.V. (kein Partner)
      02. August 2015 10:45

      Herr Loräntz,

      der AMS-Vorstand Kopf hatte durchaus korrekt die Lage dargestellt und die Biertisch-Lösungen als untauglich demaskiert.

      Was den Schelling betrifft, so merkt er wohl inzwischen, daß er überhaupt keinen Spielraum hat - und er daher auch in Phrasen flüchtet. Er muß sich höchstens die "Einlassungs-Fahrlässigkeit" vorwerfen lassen, weil er den Job des Finanzministers annahm - und offenbar nicht ahnte, daß dieser einzig und allein darin besteht, die Steuereintreibung zu maximieren, damit auf jeden Fall die Zinsen berappt werden können und der von einer Anonyma uns auferlegte Krieg - die Flutung mit dem Bodensatz der ganzen Welt - finanziert wird.

      Natürlich ist die Ernüchterung groß, weil man von einem erfolgreichen und eigentlich unabhängigen Manager etwas anderes erwartet hatte.

  18. Riese35
    31. Juli 2015 08:49

    >> "Und dazu immer der Griechenland-Refrain: Her mit mehr Geld."

    Das Originalzitat stammt von der ÖVP und lautet: "Her mit dem Zaster, her mit der Marie!"
    (Innenministerin Johanna Mikl- Leitner beim ÖAAB- Treffen in Linz im November 2011)

    >> "Auch Themen setzen will gelernt sein."

    Themen setzen nicht die Abgeordneten. Und auch nicht die Regierung. Also weder Legislative noch Exekutive. Letztere greift zuvor medial aufbereitete Themen bestenfalls auf. Jeder Aufruf, wenn man estwas bewegen wolle, müsse man in die Politik gehen, ist ein Unsinn. Der Motor liegt anderswo. Den Motor eines Kraftfahrzeuges richtig anzusteuern genügt nicht, wenn der ganze Motor fehlt.

    Die ÖVP kommt mir vor wie ein Lenker eines Kraftfahrzeuges, der das Kraftfahrzeug zwar gut lenken kann, der aber nicht merkt, daß der Motor fehlt. Und in der Not, damit sie doch etwas bewegt, wird dann ein Esel als Zugtier davorgespannt.

    Die Themensetzungen finden anderswo statt: im ORF, in der verpolitisierten Hochschülerschaft, in den "Massen"bewegungen, die natürlich inszeniert sind, und neuerdings vermehrt in der Judikative, aber vor allem durch sog. internationale Organisationen und sog. Think Tanks, deren Repräsentanten mich bei ihren Auftritten an die seinerzeitigen Auftritte eines Franz Muhri erinnern. Die USA sind ein Meister, so ihre Interessen weltweit zu steuern. Legislative und Exekutive laufen nur hinterher. Man könnte sagen, daß die eigentliche Macht heute bei der Mediative liegt, die den Motor bereitstellt, und weder bei Legislative, Exekutive oder Judikative.

    Für die ÖVP war dieser Motor lange Zeit die Kirche. Diese hat aber spätestens seit dem 2. Vatikanischen Konzil als Motor, als geistige Macht, abgedankt. Linke Parteien halten sich ihre eigenen "Kirchen", d.h. Rote Falken, Jugend am Werk, Friedensbewegung, HoSi etc. Die ÖVP rühmt sich hingegen, ohne Motor unterwegs zu sein, und ist darauf angewiesen, wohin der notdürftig vorgespannte ..... den Karren zieht.

    • Der Tetra
      31. Juli 2015 09:05

      Verzeihen sie mir bitte den halben Stern...ich hatte Besuch von Miss Klick ;)

      Vor allem für den letzten Absatz ***!!!

    • F.V. (kein Partner)
      02. August 2015 10:53

      Die Parole der jakobinischen Französischen Revolution lautete ja: "Gegen Thron und Altar!" in der richtigen Erkenntnis, daß ohne Überwindung der geistigen Macht die Revolution keinen Stich machen würde.

      Inzwischen ist dieses Etappenziel erreicht, weswegen man die ÖVP als ehemals christliche Partei gar nicht mehr bekämpfen muß, da sie sich - ent-christlicht - selbst obsolet gemacht hat.

      Daß es noch ein paar Überreste gibt liegt daher nicht an ihr selbst, sondern der geistigen Impotenz der SPÖ.

  19. Haider
    31. Juli 2015 01:23

    Als Kriterium der Haushaltsstabilität legte die EU in Maastricht 1992 u.a. als dauerhaftes Kriterium fest: Schuldenstandsquote unter 60 % des BIP. Und nun die Realität (siehe "DATEN"):
    Malta 68,0 %
    Niederlande 68,8 %
    Deutschland 74,7 %
    Ungarn 76,9 %
    Slowenien 80,9 %
    Österreich 84,5 %
    Kroatien 85,0 %
    Großbritannien 89, 4 %
    Frankreich 95,0 %
    Spanien 97,7 %
    Belgien 106,5 b%
    Zypern 107,5 %
    Irland 109,7 %
    Portugal 130,2 %
    Italien 132,1 %
    Griechenland 177,1 %
    Von 28 EU-Staaten brechen also 16 ganz bewußt (und zwar seit Jahren) die EU-Normen. Und was passiert? NICHTS! (Nur einige ehemalige Ostblockstaaten halten noch Abmachung und Regeln ein). Dies wäre ein wahrer Grund zum Schämen.
    Bei solchen Vorbildern stehen Lug und Trug, Schein und Pein alle Türen offen! Was spielen da ein paar Trickserein in Österreich/Kärnten für eine Rolle? Noch dazu, wo sie derart dilettantisch gehändelt werden.

    • FranzAnton
      31. Juli 2015 05:52

      Danke für diese Info! Lieber "Haider", bitte seien Sie doch so gut, und verraten Sie uns die URL der Informationsquelle!

    • Pennpatrik
      31. Juli 2015 16:08

      @FranzAnton
      Hab einfach nach Schulden EU BIP gegoogelt und sofort z.B. das gefunden:
      http://wko.at/statistik/eu/europa-verschuldung.pdf

    • F.V. (kein Partner)
      02. August 2015 07:02

      Als ich mich früher noch mehr um die Lage der USA kümmerte und deren ständig angehobenes Schuldenlimit verfolgte, stieß ich auf eine Studie, die einmal ein US-Präsident in Auftrag gab, um einen Überblick über die Gesamtschulden zu bekommen.

      Dieser Auftrag wurde von zwei Professoren amerikanischer Universitäten erledigt, die hier auch die künftigen Zahlungsverpflichtungen des Staates mit betrachteten, die sich aus Pensions- und Krankenfürsorge und dgl. ergaben. Da all diese Schulden bzw. gesetzlichen Zahlungsverpflichtungen ja aus den staatlichen Einnahmen, den Steuern, zu berappen sind, hatten die beiden Experten diese Summen in Bezug auf das BIP dargestellt und kamen auf eine Gesamtschuld von ca. 400% des BIP.

      Bei ähnlicher Betrachtung der Verhältnisse in Europa, kamen natürlich ganz analoge Zahlen heraus. Die Behübschung mit den 60% der Maastricht-Kriterien ist also eine Vernebelung der tatsächlichen Zustände. Inzwischen werden ja alle möglichen neuen Behübschungen angewandt: „Primär-„Überschuß“ ohne Zinsen, Herausrechnen von Investitionen, etc.

      Alles nur Lüge, um das verbrecherische System der systematischen Enteignung durch die „financial industries“, d. h. die internationalen Geldfürsten, zu tarnen und weiter zu betreiben.
      Insofern sind wir alle auch Griechenland.

  20. Brigitte Imb
    31. Juli 2015 00:32

    Diese Regierung lernt von niemandem. Geldausgeben/-vergeuden (ob es vorhanden ist od. nicht) gehört zur Tagesordnung. Ansonst ist diese Regierung, dieser Staat, gelähmt, weil außer ASYL und Quartiersuche, neben Parteiselbstzweck, NICHTS mehr geht.

    "UNSERER" Regierung ist die autochthone, zahlende Bevölkerung vollkommen egal. Diese soll ruhig ihr Erarbeitetes - für NICHTLEISTER (zu denen ebenso die Politiker zählen) zur Verfügung stellen.

    Sagen wir endlich laut und deutlich NEIN.





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