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Frustpegel Volksbegehren

Erstaunlich gut hat das EU-Austritts-Volksbegehren abgeschnitten. Was verwundert.

Denn die große Modezeit von Volksbegehren ist ja vorbei. Zu oft war alle Kraftanstrengung von Initiatoren völlig sinnlos, weil das Parlament die Ergebnisse eines Begehrens unabhängig von der Unterstützerzahl nachher völlig ignoriert hat. Solange es nicht endlich eine echte direkte Demokratie gibt, wird das immer weiter so passieren.

Das Ergebnis ist auch deshalb erstaunlich, weil das Volksbegehren von fast allen Medien totgeschwiegen worden ist. Das ist wirklich unfair. In diesem Tagebuch wurde deshalb der Initiatorin des Begehrens ein ausgiebiger Gastkommentar eingeräumt (auch wenn ich das Volksbegehren nicht unterzeichnet habe, da es bei einer Umsetzung in vieler Hinsicht fatal für Österreich wäre). Totschweigen ist jedenfalls eine der miesesten Verhaltensweisen für Medien, die behaupten, die Öffentlichkeit zu repräsentieren.

Das Abschneiden des Volksbegehrens ist auch deshalb zu würdigen, weil es mit 261.000 Unterschriften in einer ähnlichen Kategorie gelandet ist, wie 2011 das Androsch-Gesamtschul-Volksbegehren, das 383.000 Unterstützer gefunden hatte. Das Androsch-Begehren wurde jedoch von einer riesigen Marketing-Maschinerie vorangetrieben, von vielen Zeitungen, der Industriellenvereinigung und erst recht dem ORF massiv unterstützt. Und es vergeht seither, also seit fünf Jahren, keine Woche, in der nicht eine laute Medien-Stimme unter Berufung auf dieses Volksbegehren die Einführung der Gesamtschule fordern würde.

Dieses Ergebnis des EU-Austritts-Begehrens zeigt vor allem anderen: In der Bevölkerung steigt fast ständig der Frustlevel. Immer mehr Menschen schieben dabei der EU alle Schuld an den vielen deprimierenden Entwicklungen rings um uns zu. Zwar oft zu Recht. Aber insgesamt sind die Dummheiten, Fehler, Verantwortungslosigkeiten bei der in Wien sitzenden Regierung noch viel schlimmer als bei der EU.

Dennoch wird auch für die EU die Negativbilanz immer größer. So sind – um nur ein Beispiel zu nennen – europäische Gerichtshöfe in hohem Maße schuld daran, dass die Migrantenströme solche Dimensionen angenommen haben.

Diese haben vor Jahren die Abschiebung ins EU-Land(!) Griechenland verboten, weil dort Asylanten nicht gut genug behandelt werden (obwohl Griechenland die eigentliche Haupteinfallspforte für illegale Migranten in die EU ist). Sie verhindern auch bei vielen anderen Ländern Abschiebungen. Sie haben Homosexualität zu einem Asylgrund erhoben. Sie haben immer extensiver das Recht auf Familienzusammenführung ausgeweitet. Sie haben in zahlreichen Fällen die Verhängung effizienter Schubhaft verhindert. Usw.

Die Rechte auf Zuwanderung wurden letztlich soweit ausgedehnt, sodass bei der autochthonen Bevölkerung der Eindruck entstehen musste, bald gar keine Rechte mehr zu haben.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    20x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Juli 2015 07:35

    Dem Spiegelfechter kann ich wirklich nicht zustimmen.
    Die Unterzeichner dieses Volksbegehrens wollten aufzeigen, dass es SO nicht weitergehen kann. Zu SO einer abgewirtschafteten EU hätte Österreich wohl nie eine 2/3 Mehrheit für einen Beitritt gewonnen.
    Und ganz wichtig ist der Effekt, dass jetzt wieder einmal über das Thema "EU und die Österreicher" im Parlament diskutiert werden muss.

  2. Ausgezeichneter KommentatorAnonymer Feigling
    19x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Juli 2015 08:21

    Kann es sein, dass Dr. Unterberger von seinem schlechten Gewissen geplagt wird?
    Pünktlich nach Ende der Eintragungsfrist schreibt er einen Artikel über das EU-Austrittsvolksbegehren. Davor hat er, wie alle Linksmedien, das Volksbegehren totgeschwiegen.

    Zur Gewissensberuhigung hat er einen Artikel von Fr. Rauscher unter den Gastkommentaren veröffentlicht. (Wann war das? Nur 1 Artikel? Wie lange ist er für Nichtpartner sichtbar?)

    Dr. Unterberger schreibt, dass er "das Volksbegehren nicht unterzeichnet habe, da es bei einer Umsetzung in vieler Hinsicht fatal für Österreich wäre".

    Warum hat er nicht einen (oder gar mehrere) Artikel darüber verfasst und seine Argumente dargebracht? Das hätte, einer wahren Demokratie zu Ehre, eine lebhafte Diskussion angeregt. Jeder hätte feststellen können, ob an den Argumenten etwas dran ist oder nicht.

    Aber um Dr. Unterberger zu zitieren: "Totschweigen ist jedenfalls eine der miesesten Verhaltensweisen für Medien, die behaupten, die Öffentlichkeit zu repräsentieren."

  3. Ausgezeichneter KommentatorGandalf
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Juli 2015 11:34

    Auch mir ist nicht klar, warum ein Austritt aus der unseligen Brüsseler Union für Österreich fatal wäre. Ich war erst vor wenigen Wochen wieder einmal ein paar Tage in der Schweiz - und fand alles vor, wie ich es seit Jahrzehnten kenne und schätze. Ja, das Preisniveau ist deutlich höher als in der EU - dafür verdienen die guten Leute dort aber auch entsprechend mehr. Und die Rechnungen "was wäre, wenn wir.. (nicht)... hätten" u.s.w. sind doch alle unseriö. Sie erinnern mich an den alten Bobbywitz: Graf Rudi erzählt stolz, er habe gerade dreissig Groschen gespart, weil er nicht mit der Tramway, sondern zu Fuss ins Café gekommen wäre; worauf der Bobby sagt: No, da hab' ich grad mindestens fünf Schilling erspart; ich bin auch zu Fuss gekommen und NICHT mit dem Taxi gefahren....
    P.S.: Hat jemand aus diesem Kreis inzwischen den "Ederer-Tausender" gefunden?

    .

  4. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Juli 2015 11:49

    Zuerst einmal der Dank an die Menschen, zuvorderst Frau Rauscher, die diese Probleme aufzeigen und die das Begehren unterstützt haben, die nicht allein die EU betreffen, nein es sind, wie von Dr. Unterberger richtig angeführt, auch die österreichischen Probleme angesprochen, die Neutralität, die politische Volksverleugnung, die Verschwendung der Steuergelder, die Identität, alles bedrückt die Menschen.

    Herr Dr. Unterberger hat es auch angeführt, die linksideologische Verkommenheit der europäischen Gerichtshöfe, denen die Menschen egal sind, wichtig ist die Ideologie (= ...), die Verschwendung in der EU, die Ausschaltung der Bürger und der Demokratie in der EU, ja nicht einmal die Kommissionen kann man mitbestimmen oder absetzen, etc., etc. Es ist dort tatsächlich der Abschaum der amerikahörigen 'Wohlstandselite', die die Europäer ins Verderben hetzt, ihre Wirtschaftskraft schwächt, die Arbeitslosenzahlen in die Höhe treibt, die Zuwanderungskontrolle verbietet, etc.

    Europa ist ein Europa der Vaterländer und nicht ein Ableger der USA, die zuerst einmal die Urbevölkerung ausgerottet haben. Ich sehe, durch Volksunterwanderung, Volksverblödung, Volksausschaltung, Volksverarmung, Überbürokratisierung, Ideologie, etc. lässt sich die Unmündigkeit der Vaterländer offenbar auch erreichen, vor allem mit solch einem 'elitären Vasallenvolk' in Brüssel und so einem Haufen ideologisierter Linksläufer in den Vaterländern, mit solch verdorbenen Parteien, die wir selbst dorthin schicken und noch dazu wählen.

    Aber einige denken noch. Ich glaube, der Freihandelsvertrag wäre das Einzige, was Europa brauchen kann, da genügt uns sicher auch EFTA. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Menschen Österreichs verlieren, wenn wir die EU verlassen würden, vergleichen wir doch einmal Schweiz und Österreich, auch die Schweiz braucht all diese EU-Entmündigungen nicht. Tüchtige Firmen würden nach wie vor Erfolg haben, denn sie sind eben nicht so einfach zu ersetzen, Euro brauchen wir ganz sicher auch nicht, denn alle europäischen Länder, die diesen nicht haben, haben dazugewonnen dadurch. Grenzkontrollen brauchen wir sowieso, auch wenn unsere Regierungsdarsteller, das noch nicht bemerken wollen. Also wozu eine teure (samt 'Nebenkosten' - Mitgliedsgebühren, 'Nebenorganisationen', Nettozahler sind wir auch noch dazu, Bürokratiegesetze, ...) Mitgliedschaft, die EU hat sich doch durch diese Ideologie bereits ad absurdum geführt und jeder, der dort noch mitmacht, jede Regierung meine ich, handelt gegen das Volk dem sie die Steuern abpresst.

    Gehen wir doch einmal alle Argumente, die diese Bürgerinitiative angeführt hat, vorurteilsfrei und ideologiefrei durch, ich glaube alle kommen zu dem Schluss, so auch Dr. Unterberger, SO kann es nicht weitergehen.

  5. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Juli 2015 09:51

    Meine Kinder und Enkelkinder werden einmal stolz verkünden können---irgendwann einmal, wenn für die EU die STUNDE der WAHRHEIT schlägt und sie mit großem Krach zusammenbrechen wird---ihre Mutter/Großmutter habe wohlüberlegt WIDERSTAND geleistet!

    Sie hat 1994 bei klarem Verstand NICHT FÜR den ANSCHLUSS ÖSTERREICHS an die EU gestimmt, obwohl den Bürgern damals mit einem unvergleichlichen TROMMELFEUER der PROPAGANDA das Blaue vom Himmel hoch und heilig versprochen worden war, und sie hat auch die neuerliche Möglichkeit, WIDERSTAND zu leisten, genutzt und 2015 GEGEN den Verbleib Österreichs in der EU unterschrieben.

    Es wird dann einmal spannend werden, wie man mit den EU-Befürwortern des Jahres 1994 umgehen wird, ob kategorisiert wird, wer zu 100% (Schwerbelastete) FÜR den ANSCHLUSS Österreichs an die EU war, wer nur Mitläufer aus selbstsüchtigen Gründen oder auch aus Gedankenlosigkeit war und eventuell als Minderbelasteter eingestuft werden wird.

    Die Befürworter hatten sich größtenteils zum ANSCHLUSS Österreichs an die EU entschieden, weil sie sich persönlich VORTEILE ERHOFFTEN, was ja durchaus verständlich ist. Sie haben aber auf jeden Fall---BEWUSST oder UNBEWUSST!---auf die EIGENSTÄNDIGKEIT und die UNABHÄNGIGKEIT unserer Heimat VERZICHTET, weil schon 1994 klar war, daß die GESETZE ab da in BRÜSSEL GEMACHT werden würden.

    Was dann noch alles dazukommen würde, nämlich daß man GESETZE einfach--- so mir nix, dir nix---BRECHEN würde (Maastricht etwa), hat man den Österreichern wohlweislich VERSCHWIEGEN!
    Aber das schlimmste an der heutigen EU ist, daß sie als GEFÜGIGES WERKZEUG der USA herhalten muß, um DEREN Kampf gegen RUSSLAND tatkräftig zu unterstützen und die LASTEN zu tragen hat!
    Daß wir finanziell AUSGESAUGT werden bis zum letzten Heller, merkt bereits jedes Kind.

    Wenn in diesem Wirtschaftskrieg auch kein Blut fließen sollte---alleine die Tatsache, daß man mit den SANKTIONEN gegen RUSSLAND, bzw. PUTIN so einfach hinnimmt, daß der eiserne Wille der USA, dem sich die EU BEUGT, das Risiko, Millionen von Menschen den Lebensstandard spürbar zu verschlechtern sehenden Auges zuläßt, ist ein VERBRECHEN gegen die Menschlichkeit.

    Daß zudem---dank EU-Bestimmung---die EU-Länder mit Fremden geradezu GEFLUTET werden, ist ebenso ein Verbrechen gegen die EU-Bürger.

    Also, mein Gewissen ist rein, denn ich habe nachweislich WIDERSTAND geleistet! Da werde ich dann---wahrscheinlich posthum!--- zu den GUTEN zählen.....

  6. Ausgezeichneter KommentatorSensenmann
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Juli 2015 08:54

    Gut abgeschnitten? Naja.
    Sehen wir es umgekehrt:
    96% haben damit für die EU in der derzeitigen Form gestimmt. Ähnlich viele, wie damals gegen den Schilling.
    Womit der Beweis erbracht ist, daß alles was da ist und noch kommen wird, demokratisch so gewollt ist.
    Diese EU wird - wie jedes sozialistische Experiment - in Krieg, Armut und Zerstörung enden. Aber unzweifelhaft demokratisch legitimiert!

    Man sehe sich das Gesudere an, denn die armen griechischen Rentner bekommen keine Pension ausgezahlt. Wie schlimm!
    Ja und? Sie bezahlen nur die Folgen ihres Wahlverhaltens und ihres Desinteresses an der Politik.
    Unseren Pensionisten wird es ähnlich gehen. Sie haben dem Land Jahrzehnte des Sozialismus eingebrockt, geben seit 30 Jahren 10.000 Millionen Euro pro Jahr mehr aus, als sie selbst bei einer irrwitzigen Steuerbelastung einnehmen und glauben allen Ernstes, die arbeitende Bevölkerung werde sie dafür auch noch ad infinitum bezahlen.

    Sie sollten einmal die Hand vor die Augen halten und schauen, was ihnen gebührt, nachdem sie nicht nur ihr eigenes Geld für sozialistische Experimente und zur Finanzierung unserer Feinde verschwendet haben, sondern auch das ihrer Kinder und der Enkel.

    Nämlich gar nichts!

    Die Unterschriftslisten sind sorgfältig zu archivieren. Mit diesen wird man feststellen, wer von der mit Sicherheit kommenden Steuerlast zur Bezahlung des Desasters zu befreien ist. Denn die Unterzeichner des Volksbegehrens waren ja definitiv dagegen, die EU und ihre Minderwertigkeiten weiter zu finanzieren.
    Der Rest wird das über einen 20% Zuschlag zur Lohn- und Einkommensteuer auf 25 Jahre, sowie durch eine Vermögensabgabe von 50% bezahlen dürfen...

  7. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Juli 2015 08:14

    Typisch Österreich, wenn es draufankommt, dann sucht man Erbsen, dass man sich doch nicht outen muss. ;-)

    Ein Rütchen im Fenster ist das Volksbegehren allemal.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorKnut
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Juli 2015 07:24

    Und zum Drüberstreuen - sozusagen als Sahnehäubchen - bekam man noch den höhnischen Artikel "EU-Austritts-Volksbegehren: Auffallend geringe Zustimmung in Vorarlberg" in VOL (dem buckligen Ableger&Aushängeschild der Vorarlberger Nachrichten) zu lesen.

    Der Ruf nach nassen Fetzen für diese Brut wird dabei geradezu zwingend.

    Übrigens - zum Thema Asyl: Da ist noch etwas übersehen worden. Pädophilie ist noch nicht als Asylgrund eingeführt worden. Da den Verantwortliche wohl ein kleiner Fehler passiert. Uuuuuuuuuups ... hätt ich doch bloß nichts gesagt!


alle Kommentare

  1. kamamur (kein Partner)
    06. Juli 2015 09:46

    @ fewe

    Ja, ich schäme mich und versichere, nichts mehr zu konstruieren. Bin als Buße schon auf der Suche nach dem Urheberrecht auf - weg und da.

  2. kamamur (kein Partner)
    05. Juli 2015 19:13

    Sehr geehrter Herr Michler
    Es bleibt Ihnen unbenommen, von der F nicht allzuviel zu halten. Doch kopieren gelingt schon sehr gut:

    Ich bin schon weg - ich bin wieder da.....(Haider lässt grüssen)

    • fewe (kein Partner)
      06. Juli 2015 05:21

      Das sagt er aber eh selber. Seien Sie nicht so garstig. Haider hat nicht alles erfunden. Ihr Vorwurf ist also ziemlich konstruiert.

    • Specht (kein Partner)
      08. Juli 2015 12:53

      Ich bin schon weg-bin wieder da, das mag ganz wiitzg sein, aber es hatte einen ernsten Hintergrund: Drohungen. Irgendwann war Haider dann tatsächlich weg, die Drohungen sind geblieben, sie waren der Grund warum seine Tochter von einer EU-Kandidatur zurücktrat.

  3. Dr. Knölge (kein Partner)
    05. Juli 2015 14:47

    Volksabstimmungen sind eine gute Sache, Voraussetzung ist aber, daß das Volk so abstimmt, wir die Machthaber es wollen. Nun war das Volk so dumm und hat in den sehr überschaubaren Fällen es nicht getan, weshalb es sich nicht wundern sollte, wenn es nicht mehr gefragt wird, schließlich weiß doch jeder, wie komplex die Fragestellungen sind und daß nur Politiker die Übersicht haben.
    Ich wurde einmal im Leben gefragt. Es ging um die Rechtschreibreform und die Mehrheit stimmte dagegen. Die Reform kam trotzdem und die Politiker schworen, nie wieder das Volk zu befragen.

  4. fewe (kein Partner)
    04. Juli 2015 20:59

    Ja, das verwundert Sie wohl, obwohl Sie es ja auch totgeschwiegen hatten. Einige Ihrer Abonnenten hatten sich sogar einen Bericht darüber gewünscht.

  5. heartofstone (kein Partner)
    04. Juli 2015 13:28

    Habe 1994 mit "Ja" gestimmt, weil ich davon ausgegangen bin, dass Österreich einer Wirtschaftsunion beitritt und unter Kaufleuten üblicherweise Verträge eingehalten werden. Nach einer Reihe von gebrochenen Versprechen und Zusagen und katastrophalen Fehlern der EU (überhasteter Beitritt von Rümänien und Bulgarien, kein Abbruch der Verhandlungen mit der Türkei, Griechenland, No Bail Out ...) würde ich es begrüßen wenn eine bindende Volksabstimmung zum weiteren Verbleib in dieser EU auf den Weg gebracht wird.

  6. AppolloniO (kein Partner)
    04. Juli 2015 11:25

    Sollte Österreich einmal unter Bundeskanzler HC aus der EU austreten, würden die Bewohner dieser Republik genau so unsanft am Hosenboden landen wie eben die
    Griechen!

    • heartofstone (kein Partner)
    • fewe (kein Partner)
      04. Juli 2015 21:51

      @heartofstone. Es könnte schon so sein. Die Regierung - ganz besonders auch in Wien - bemüht sich ja, Österreich maximal zu verschulden. Das braucht man nur strafweise fälligstellen. Und dann ist die Situation nicht viel anders als die für Griechenland.

    • heartofstone (kein Partner)
      04. Juli 2015 22:06

      Österreich hängt am finanziellen Tropf von IWF und EZB wie Griechenland? Wäre mir neu.

    • fewe (kein Partner)
      05. Juli 2015 08:25

      @heartofstone: Österreich ist schwer verschuldet. Ob IWF oder EZB ist egal. Es sind die selben Leute dahinter, die dadurch dann ihre Forderungen durchsetzen können. Am Beginn steht einmal eine Abwertung auf Ramschniveau. Damit steigen gleich einmal die Zinsen enorm und damit auch die Schulden schneller. Dann beginnen die ersten, ihre Schulden fälligzustellen oder zusätzliche Zugeständnisse zu bekommen etc.

    • AppolloniO (kein Partner)
      05. Juli 2015 11:10

      Österreichs Schulden nähern sich so langsam an die 100% des BIPs - und kein einzig einzusparender Euro in Sicht (obwohl Rechnungshof, Wirtschaftsprofessoren u.v.a.m. Milliarden aufzeigen). Auch würde bei neuen(alten) Grenzen der Export ganz schön einbrechen.
      Und das Wichtigste: stellt euch vor der gute Werner F. würde entscheiden ob wir mehr oder weniger Schulden machen sollten - dann gute Nacht.

    • angepisst (kein Partner)
      05. Juli 2015 17:47

      Die Lösung der österreichischen Staatsverschuldung ist doch bereits in Arbeit (und das nicht nur bei uns).
      Schritt 1: "Reichensteuer" und Schritt 2: Abschaffung des Bargeldes zusammen mit direktem Zugriff auf alle Konten jedes einzelnen Österreichers.
      -> Zwangsenteignung unter dem Deckmantel der "Sicherheit" und schon ist wieder ein dickes Plus in der Staatskasse...

  7. Torres (kein Partner)
    04. Juli 2015 11:02

    Aus gegebenem Anlass sei daran erinnert, dass es vor gar nicht so langer Zeit fast schon einen Konsens der Parteien darüber gab, dass ab einer bestimmten Zahl von Unterzeichnern eines Volksbegehrens zwingend ein Volksabstimmung abzuhalten wäre. Weit auseinander gingen da nur die Vorstellungen, wie hoch diese Zahl sein müsste. Inzwischen ist die Diskussion darüber sanft entschlafen, niemand redet mehr davon; dabei wäre das wohl ein konkretes Zeichen direkter Demokratie (an der vor allem die SPÖ und die Grünen allerdings keinerlei Interesse haben).

    • fewe (kein Partner)
      05. Juli 2015 08:34

      Volksabstimmungen werden als Plebiszit bezeichnet, das verstehen manche wie Pestizid und ist daher was ganz Gefährliches. Es ist jedenfall reiner Populismus, wenn die FPÖ mehr Volksabstimmungen fordert. Eine sehr rückständige Auffassung von Demokratie ;-)

      Ich glaube nicht, dass ich noch eine Volksabstimmung unter der aktuellen Regierungsform erleben werde. Bislang waren es zwei, so viel ich weiß. Zwentendorf und EU-Beitritt. Die eine war gut und wichtig, die andere hat die Demokratie dauerhaft auf ein reines Showelement einer Propaganda-Maschinerie reduziert, die Göbbels vor Neid erblassen lässt.

    • Torres (kein Partner)
      05. Juli 2015 10:55

      @fewe
      Es gab da noch vor nicht allzulanger Zeit so etwas "dazwischen", nämlich eine - eigentlich unverbindliche - "Volksbefragung" (zum Berufsheer), an deren Ergebnis die beiden Parteien hoch und heilig versprochen haben sich zu halten. Inzwischen wird ja das Bundesheer - wohl aus "Rache" für das "falsche" Ergebnis - von einem inkompetenten und überforderten Minister kaputtgespart.

  8. JOhann123 (kein Partner)
    04. Juli 2015 08:28

    Ich mache den Österreichern von damals, die für den Anschluss an die Diktatur Deutschland gestimmt haben, keinen Vorwurf mehr, denn wenn ich die heutigen Massenmedien beobachte, weiß ich was Propaganda bewirken kann.

    • fewe (kein Partner)
      05. Juli 2015 08:38

      Na ja. Die Deutschen sind zuerst einmarschiert und danach wurde abgestimmt. Und zwar mit einem Ergebnis, dass wenn es so stimmt auch fast alle Juden dafür gestimmt haben müssten.

  9. Knut (kein Partner)
    04. Juli 2015 07:24

    Und zum Drüberstreuen - sozusagen als Sahnehäubchen - bekam man noch den höhnischen Artikel "EU-Austritts-Volksbegehren: Auffallend geringe Zustimmung in Vorarlberg" in VOL (dem buckligen Ableger&Aushängeschild der Vorarlberger Nachrichten) zu lesen.

    Der Ruf nach nassen Fetzen für diese Brut wird dabei geradezu zwingend.

    Übrigens - zum Thema Asyl: Da ist noch etwas übersehen worden. Pädophilie ist noch nicht als Asylgrund eingeführt worden. Da den Verantwortliche wohl ein kleiner Fehler passiert. Uuuuuuuuuups ... hätt ich doch bloß nichts gesagt!

    • fewe (kein Partner)
      05. Juli 2015 08:47

      Sodomie fehlt auch. Bei den alten Römern hatte ja einmal jemand sein Pferd geheiratet. Die Sodo-Ehe wird also auch bald kommen müssen. Und da die Inzest-Gefahren bei einer Brüder-Ehe oder Schwestern-Ehe ja nicht vorliegen, wird das auch kommen müssen. Inzest kann ja nur zwischen nahen Verwandten verschiedenen Geschlechts passieren.

      Der Perversionsvarianten gibt es noch viele und die werden alle noch kommen. Knabenliebe sowieso und Päderasten sind ganz was Feinfühliges. Cohn-Bendit hatte ja rührend berichtet.

      Die Homosexualität wird Kindern wohl schon in der Schule als vernünftiger nahegelegt werden, weil es da keine Gefahr für Schwangerschaften gibt.

  10. F.V. (kein Partner)
    • F.V. (kein Partner)
      04. Juli 2015 07:09

      Die Schizophrenie Unterbergers wird in seinem heuchlerichen Kommentar deutlich. Er bringt bei weiten nicht all die Gründe, die für das Volksbegehren sprechen, aber die wenigen Andeutungen genügten vollkommen den Austritt zu fordern. Er „begründet“ – womit eigentlich? – jedoch, daß er dennoch nicht unterschrieben habe. Solche „Logik“ mag verstehen, wer will, aber mit Konsequenz oder gar Vernunft hat das nichts zu tun.

      Heuchlerisch ist er deshalb, weil er nach der Schlacht dieser eine „Öffentlichkeit“ verschafft – wenn es nichts mehr nützt. Dies vor dem Hintergrund, daß er sonst jedes Basenna-Thema im Duzend präsentiert. Nach der Agenda, die Unterberger freilich verfolgt oder richtiger: zu promoten hat, ist es andrerseits wieder sehr konsequent.

      Frau Kupf, der Anonyme Feigling oder Herr Meyerhofer haben stellvertretend für die meisten gesagt, was dazu zu sagen ist. Auch Sensenmanns Erinnerungen an die Befehlsausgabe von SI bzw. LIBINTERN (für die ÖVP) waren sehr aufschlussreich, weil damit das Betrügerische des ganzen Vorgangs vor und um den Beitritt gezeigt wurde. (Wie ist das mit Verträgen, die mit erschlichenen und lügenhaften Schein-Voraussetzungen eingegangen wurden: gelten diese denn?)

      Daß sich der Arme im Geiste, „Wertkonervativer“ mit seinen debilen Ansichten als Fürsprecher der EUdSSR aufspielt, nun, auch das war zu erwarten. Mit derartigen Fürsprechern benötigte die EUdSSR eigentlich keine Feinde mehr, denn so viel Dummheit ist bereits ihre Widerlegung. – Was man mit solcher Apologie anfängt? Man widerlegt sie nicht, sondern verachtet diesen Unsinn.

      Daß sich im UTB nun wieder diese „Meinung“, die von keiner Ahnung getrübt wird, in inhaltslosen Diskussionsbeiträgen (und Selbstgespräche) breit macht, hebt gewiß für das Niveau der Unterberger-Kommune.

    • Wertkonservativer
      04. Juli 2015 14:52

      Danke, F.V.,

      für Ihre freundlichen Zeilen ! (Hahaha!) !

      Abgesehen von Ihrer Kritik an Dr. Unterberger, möchte ich aber schon erwähnen, dass ich wohl nicht der Einzige bin, der die Europäische Union als unverzichtbar für Europa verteidigt.
      Ihre mich betreffenden "Unsäglichkeiten" möchte ich daher auf alle EU-Befürworter (es gibt wohl auch hier im Blog welche!) aufgeteilt wissen: es trifft die Einzelnen dann nicht mehr so abgrundtief schwer!

      (mail to: gerhard@michler.at)

  11. We don't want EUnuchs (kein Partner)
    04. Juli 2015 03:47

    There is actually a word for the European Union (EU): "Fuck" (Victoria Nuland).

  12. Undine
    03. Juli 2015 14:45

    Auch DAS ist die von manchen Scheuklappenträgern immer noch so verklärte EU--- und somit ein aktueller Grund, diese abzulehnen, weil die Substanz der EU-Länder zutiefst und nachhaltig geschädigt wird. Die Grundfesten Europas werden untergraben---und wir bezahlen das auch noch. Ein FRIEDENSPROJEKT stelle ich mir ganz anders vor:

    "EU-Parlamentarier Franz Obermayr: „Islamisten werden in der EU hofiert“

    http://www.unzensuriert.at/content/0018109-EU-Parlamentarier-Franz-Obermayr-Islamisten-werden-der-EU-hofiert?utm_source=Unzensuriert-Infobrief&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Infobrief

    Und nicht weniger brisant:

    "Radikale Islamisten unterwandern EU-Institutionen"

    http://www.unzensuriert.at/content/0018108-Radikale-Islamisten-unterwandern-EU-Institutionen

    • Cotopaxi
      03. Juli 2015 18:37

      Die Moslems haben ebenso wie die Linken erkannt, wo sie den Hebel anzusetzen haben, damit ein ganzer Kontinent in ihre Hände fällt.

      Die Linken haben nur noch nicht gegnießen, dass die harmlosen und beschützenswerten Moslems ihr eigenes Halal-Süppchen kochen. ;-)

  13. Waltraut Kupf
    03. Juli 2015 00:05

    Manche Leute sind der Meinung, man habe ja nicht ahnen können, wie sich die EU entwickeln würde. Oder: EU ja, aber nicht d i e s e EU. Immerhin haben damals trotz massivster Pro-Beitritts-Lügenpropaganda 33 Prozent der Bevölkerung mit Nein gestimmt (auch ich war bei diesen) und sich dabei durchaus etwas gedacht. Es war klar, daß Staaten, bei denen Sprache, Geschichte, Wirtschaftskraft, geopolitische Gegebenheiten, Bildungssysteme, Justiz und wahrscheinlich noch andere Faktoren unterschiedlich sind, nicht zu einem einheitlichen Artefakt umgemodelt werden können. Ersatzweise egalisiert man die Geschlechter, Rassen hat es nicht mehr zu geben, die Medien haben die verheuchelte "seid-umschlungen-Millionen-Ideologie zu trommeln, alles hat "hautnah" und grenzenlös zu sein. Gleichzeitig wird (bei immerwährendem Ruf nach Toleranz) alles und jedes toleriert außer dem Nationalismus, dem Biologismus, dem Rassismus, dem Faschismus, der Religion, die einem durch die Geburt zugeteilt wurde. Letztere wird permanent (wenn auch auf subtile Weise) heruntergemacht, hochgejubelt werden jene Kleriker, welche den Vorgaben der Moraltheologie zuwiderhandeln. Wer gegen die Abtreibung ist, wird als Nazi bezeichnet, gleichzeitig brauchen wir angeblich Zuwanderung, da die Bevölkerung überaltert ist. Da sich noch immer nicht alle Leute dem Meinungsterror beugen, hat man nun plötzlich die Flüchtlingswelle kreiert, wobei die Zahl der Kriegsflüchtlinge ca. 20% aller Migranten nicht überschreitet. Es ist internationaler Konsens der unter ausschluß der Öffentlichkeit tagenden "Eliten", den Nationalstaat und die verschiedenen Identitäten auf diese Art kleinzukiregen. Es gibt Sozialabbau, Verfall von Bildung und moralischen Standards, explodierende Kriminalität, rasanten Anstieg der Pro-Kopf-Verschuldung, Terror, Unruhen etc. etc. Erstaunlicherweise gibt es noch immer Leute, welche an die Reformierbarkeit der EU wie seinerzeit an den Endsieg glauben. Um recht behalten zu können, lassen sie landaus landein Kassandrarufe erschallen, wie fürchterlich alles ohne die EU wäre. Ich weiß, es wird niemals ein Wunder gescheh'n, und schon gar keines, das so groß ist und so wunderbar wie Zarah Leander es den zermürbten Leuten seinerzeit verkünden durfte.

    • Undine
      03. Juli 2015 13:29

      @Waltraut Kupf

      *************
      *************
      *************!
      DANKE! Jedes Wort sitzt!

      MMn deuten die LINKEN Schillers "Ode an die Freude" einfach falsch---dumm und ungebildet, aber begierig nach fremdem Geld, wie sie nun einmal sind, meinen sie, es ginge um EURO-MILLIONEN! ;-)

  14. Undine
    02. Juli 2015 17:42

    Weil's zum Thema paßt und zum Nachdenken anregen soll, möchte ich meine Antwort auf eine Replik des @Wertkonservativen weiter unten als Kommentar wiederholen:

    @Wertkonservativer schrieb:

    ".....ich finde fast lächerlich, den " Gründervätern bzw. -Müttern" des EU-Beitritts 1994 nachträglich zuzumuten, damals bereits alle zukünftigen "Fehlleistungen" der EU gewusst bzw. auch verschwiegen zu haben! Da hätten wohl veritable Hellseher am Werk gewesen sein müssen."

    Lieber @Wertkonservativer, danke für diesen Satz---allerdings nicht im Zusammenhang mit Österreichs ANSCHLUSS an die EU, sondern in einem anderen Zusammenhang, nämlich mit Österreichs ANSCHLUSS an Deutschland anno 1938 und der heutigen SELBSTGERECHTEN Verständnis- und Gnadenlosigkeit der Nachgeborenen für diese von größter Armut geplagte Generation unserer Eltern und Großeltern!

    Auch jene Menschen, die 1938 FÜR den ANSCHLUSS waren, konnten DAMALS UNMÖGLICH WISSEN, wie das einmal enden würde. Auch DAMALS waren KEINE HELLSEHER am Werk, sondern ganz NORMALE Menschen, die nach verstohlenen Blicken zum großen Bruder hoffen durften, auch ein bißchen was abzukriegen vom dort kräftig wachsenden Wohlstand---denn die NOT in Österreich war RIESENGROSS!

  15. Wertkonservativer
    02. Juli 2015 12:59

    Gleich vorab: heute breche ich (absolut bewusst und mit immer - wie ich hoffe - noch ausreichender Geistesklarheit), zum vierten oder fünften Mal meine Absicht, hier nicht mehr mitzumachen!

    Ganz egal, wie man den "Erfolg" dieser Anti-EU-Initiative beurteilt, möchte ich doch ganz klar meine hier immer wieder geäußerte Ansicht bekräftigen, dass es zur EU absolut keine - nämlich wirklich keine - einigermaßen begründbare Alternative gibt!

    Bei all den Fehlern, und auch Dumm- bis Blödheiten, die die EU-Bürokraten und Führungsleute immer wieder unters Volk streuen, muss man doch wirklich die übergeordneten und unverzichtbaren Vorteile, die von der Gemeinschaft für unseren Kontinent - sowohl wirtschaftlich bis gesellschaftspolitisch (da gibt's Dummheiten, weiß ich eh') - als Antwort auf die geo- und machtpolitischen Herausforderungen und Gefahrenpotentiale aus allen Weltrichtungen für unser Europa geleistet werden.

    Absolut unrealistisch, wer glaubt, dass wir mit einer Volksinitiative von ein paar hunderttausend Landsleuten auch nur irgend eine Änderung unserer Mitgliedschaft in der selbstgewählten Europäischen Union bewerkstell98iigen könnten!

    Ganz klar: die Union muss sich ganz konkret von Kinderkrankheiten und überbordenden "Verhaltensmaßregelungs-Anordnungen" verabschieden!

    Aber: wer nicht erfasst (bzw. Austrittsüberlegungen nicht aktiv bekämpft), wie wichtig die Europäische Union heute im Kampf ums Überleben unseres Kontinents ist, der sollte seine vorgefasste Meinung (von Glühlampen- und Gurkenkrümmungs-
    Problemen bereinigt) einmal bei einem Glas Veltliner (oder eben auch Brunello & Co.) ernstlich überdenken!

    Das meine halt ich, der "unbelehrbar Wertkonservative!!!!!

    @ Karl Knaller und @ Cotopaxi: bitte melden!!!!!!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Gandalf
      02. Juli 2015 14:02

      @ Wertkonservativer:
      Mein (Nick-)name ist zwar weder Knaller noch Cotopaxi. Erlauben sie mir trotzdem, einige Gedanken contra den Pro-EU-ismus zu deponieren?
      - Für die Realisierung der wirtschaftspolitischen Vorteile würde eine gut organisierte Wirtschaftsgemeinschaft vollkommen genügen; das hatten wir ja schon einmal: die EWG (und deren rote Schwester, die EFTA).
      - Gesellschaftspolitische Aspekte gehen unsere Nachbarn, ob wir sie mehr mögen oder weniger, einen feuchten Staub an. In jedem europäischen Land gibt es ein Staatsvolk, das sein Parlament wählen darf (jedenfalls derzeit noch), und das soll auch so bleiben. Die "Vereinigten Staaten von Europa" sind eine Schimäre, die nie funktionieren wird - es funktionieren ja nicht einmal die Vereinigten Staaten von Amerika, obwohl es dort grosso modo primitiver und daher einfacher zugeht als in Europa.
      - die paar Hunderttausend Unterzeichner des Volksbegehrens sind sich, glaube ich als (Mit-)Unterzeichner sagen zu dürfen, natürlich der Tatsache bewusst, dass sie (allein) das plakative Ziel nicht erreichen können; die meisten wollen das ja auch gar nicht wirklich, sondern sie wollen eben Blödheiten wie die erwähnten Glühlampen- und Gurkenkrümmungsverordnungen aufzeigen und verhindern, dass aus den brüsseler "Kinderkrankheiten" unheilbare Krebsleiden werden.
      So, und jetzt werde ich bei einem Glas Veltliner nachdenken, wieso der Herr Juncker und seine übrige Mickimaus- Partie in Brüssel (die, bzw. deren Vorgänger, ich aus eigener beruflicher Erfahrung zur Genüge kennen gelernt habe) für das Überleben unseres Kontinentes irgendeine positive Bedeutung haben sollte; schlüssig erklären hat es mir bisher niemand können.

      P.S.: Bitte brechen Sie doch ruhig öfter wieder einmal Ihr selbst auferlegte Blog - Abstinenz! M.F.G Gandalf

    • Cotopaxi
      02. Juli 2015 14:53

      Ich frage mich, warum gerade in Pröllyang die Beteiligung des österreichischen Wahlvolkes am stärksten war?

      War es ein mutiger und zaghafter Ruf nach Freiheit?

    • Karl Knaller
      02. Juli 2015 22:06

      Das ging ja schneller als erwartet! Nur zur Erinnerung: am 16. Juni nahm ich Abschied:

      ***
      @WK

      Ich darf festhalten: "Meine Entscheidung, den Unterberger-Blog zu verlassen, ist unumstößlich".

      Das hatten wir schon (mehrmals), sogar mit Ehrenwort, das mir diesmal fehlt, und auch die Eisenbahn fährt diesmal nicht drüber...

      Aber ich weiss, Sie meinen's eh nicht ernst. Und über den Rubikon kann man ja zurück. Wetten daß?

      ***

      Leider hat - wieder einmal - niemand dem Michler-Vatterl geglaubt und meine Wette angenommen. Na denn: WELCOME BACK, und bis zur nächsten "endgültigen Verabschiedung"...

    • Peter R Dietl
      03. Juli 2015 00:00

      @Wertkonservativer

      Mit der peinlichen EU-Bonzen-Verharmlosung durch den wertkonservativen Herrn bin ich nicht einverstanden, mit seiner Rückkehr in den Blogger-Club jedoch sehr.
      .

    • Wertkonservativer
      03. Juli 2015 07:46

      @ Karl Knaller:

      Na, schau, Sie haben meine Erwartungen auch diesmal nicht enttäuscht:
      mit Ihren teils berechtigten, teils etwas unfreundlichen Kommentar zu meiner x-ten Wiederkehr erfreuen Sie laufend etliche Kollegen-Herzen hier!

      Nun, dazu nur zwei Punkte:

      Erstens haben sich bereits etliche honorige Mitposter ein bis mehrmals hier ihren Abschied bekanntgegeben (soll ich Namen nennen?), bzw. sind unter anderen Blog-.Namen dann wieder aus der Versenkung aufgetaucht, und zweitens sind meine wiederholten "Abschiede" nicht zuletzt durch oft bösartige Anwürfe seitens etlicher Blogkollegen (Sie und @ Cotopaxi sind da in vorderster Reihe) verursacht gewesen.

      Nun, auch Ihre immer wiederkehrenden "Begrüßungen" weerden mich nicht abhalten, noch ein Zeitl meine (meist konträren) Meinungen hier im Blog abzugeben!
      Das ist ja schließlich der Sinn einer Diskussion: nicht nur eine Meinung, sondern mehrere ernst nehmen und diskutieren!

      Lasst tausend Blumen blühen"!

      Wie immer,

      Ihr

      Gerhard Michler

    • Wertkonservativer
      03. Juli 2015 08:43

      @ Peter R. Dietl:

      verbindlichen Dank für Ihre Wortmeldung!

      Rüge zur Kenntnis genommen, Ermunterung zum Weitermachen auch!!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      04. Juli 2015 13:23

      S.g. K. Knaller, und wieder sind Sie (wir, andere...) dem verhaltensoriginellen schwarzen Tulbinger auf den Leim gegangen. Er ruft - und Sie (und andere...) sind schon da. Ihn, den ewigen Wortbrüchigen, zu negieren, würde hingegen für ihn die ärgste Strafe bedeuten!
      Seitenlang fundierte, faktenbezogene Beiträge und ebensolche Antworten hindern diesen seltsamen Zeitgenossen nicht, durch infantile Absonderung heißer Luft - denn mehr ist es nicht - zu antworten. Keine einzige Recherche, keine nachvollziehbaren Vorschläge, kein seriöses Auseinandersetzen mit jenen den inneren Frieden Österreichs (und der Welt!) gefährdenden Problemen. Nichts kommt, außer "die ÖVP mußte so handeln", die ÖVP wird sich schon derfangen", die EU ist gut, die USA sind gut, doch die FPÖ hat ja überhaupt keine personellen Resourcen. Und überhaupt der Strache...
      Als ob die ÖVP ("Django", Rupprechter, Mikl-Leitner, Brandstetter etc.) und die SPÖ (siehe den wegen Sinnlosigkeit sein Maturazeugnis nicht mehr suchenden BK, den Huntstorfer, den neuen BGF Schmid etc.) solche hätten...
      Ein Trauerspiel der besonders törichten Art!
      MfG

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      04. Juli 2015 15:48

      Und der Sozialminister, der stets vom kommenden Wirtschaftswachstum träumt und dabei u.a. negiert, dass unsere afrikanisch/arabischen Einwanderer mangels Ausbildung natürlich nicht den heimischen Arbeitsmarkt bereichern sondern schwerst belasten, schreibt sich Hundstorfer...

    • fewe (kein Partner)
      04. Juli 2015 22:35

      Hitler hatte auch immer nur Frieden und Friedfertigkeit propagieren lassen. Siehe u.a. im Film "Triumph des Willens", der wohl deswegen verboten ist.

      Den Schmäh mit dem Friedensprojekt glaube ich nciht.

      Eine Wirtschaftsunion hätte genügt. Die EU übernimmt ohne demokratische Legitimation die Gesetzgebung etc. Ich erkenne daran nichts Positives mehr.

      Die ewigen Ausreden mit den Anfangsschwierigkeiten kann ich schon nicht mehr hören. Das sind ja keine holprigen Anfangsschwierigkeiten, sondern Vorgänge, die es nur in Diktaturen gibt mit Bespitzelung und gesetzliche Regelungen bis in den Privatbereich und Sprech-Vorschriften. Sowas passiert nicht als Kinderkrankheit.

  16. Josef Maierhofer
    02. Juli 2015 11:49

    Zuerst einmal der Dank an die Menschen, zuvorderst Frau Rauscher, die diese Probleme aufzeigen und die das Begehren unterstützt haben, die nicht allein die EU betreffen, nein es sind, wie von Dr. Unterberger richtig angeführt, auch die österreichischen Probleme angesprochen, die Neutralität, die politische Volksverleugnung, die Verschwendung der Steuergelder, die Identität, alles bedrückt die Menschen.

    Herr Dr. Unterberger hat es auch angeführt, die linksideologische Verkommenheit der europäischen Gerichtshöfe, denen die Menschen egal sind, wichtig ist die Ideologie (= ...), die Verschwendung in der EU, die Ausschaltung der Bürger und der Demokratie in der EU, ja nicht einmal die Kommissionen kann man mitbestimmen oder absetzen, etc., etc. Es ist dort tatsächlich der Abschaum der amerikahörigen 'Wohlstandselite', die die Europäer ins Verderben hetzt, ihre Wirtschaftskraft schwächt, die Arbeitslosenzahlen in die Höhe treibt, die Zuwanderungskontrolle verbietet, etc.

    Europa ist ein Europa der Vaterländer und nicht ein Ableger der USA, die zuerst einmal die Urbevölkerung ausgerottet haben. Ich sehe, durch Volksunterwanderung, Volksverblödung, Volksausschaltung, Volksverarmung, Überbürokratisierung, Ideologie, etc. lässt sich die Unmündigkeit der Vaterländer offenbar auch erreichen, vor allem mit solch einem 'elitären Vasallenvolk' in Brüssel und so einem Haufen ideologisierter Linksläufer in den Vaterländern, mit solch verdorbenen Parteien, die wir selbst dorthin schicken und noch dazu wählen.

    Aber einige denken noch. Ich glaube, der Freihandelsvertrag wäre das Einzige, was Europa brauchen kann, da genügt uns sicher auch EFTA. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Menschen Österreichs verlieren, wenn wir die EU verlassen würden, vergleichen wir doch einmal Schweiz und Österreich, auch die Schweiz braucht all diese EU-Entmündigungen nicht. Tüchtige Firmen würden nach wie vor Erfolg haben, denn sie sind eben nicht so einfach zu ersetzen, Euro brauchen wir ganz sicher auch nicht, denn alle europäischen Länder, die diesen nicht haben, haben dazugewonnen dadurch. Grenzkontrollen brauchen wir sowieso, auch wenn unsere Regierungsdarsteller, das noch nicht bemerken wollen. Also wozu eine teure (samt 'Nebenkosten' - Mitgliedsgebühren, 'Nebenorganisationen', Nettozahler sind wir auch noch dazu, Bürokratiegesetze, ...) Mitgliedschaft, die EU hat sich doch durch diese Ideologie bereits ad absurdum geführt und jeder, der dort noch mitmacht, jede Regierung meine ich, handelt gegen das Volk dem sie die Steuern abpresst.

    Gehen wir doch einmal alle Argumente, die diese Bürgerinitiative angeführt hat, vorurteilsfrei und ideologiefrei durch, ich glaube alle kommen zu dem Schluss, so auch Dr. Unterberger, SO kann es nicht weitergehen.

    • Undine
      02. Juli 2015 13:18

      @Josef Maierhofer

      BRAVO, BRAVISSIMO!****************+!

      Ein paar Länder, die in jeder Hinsicht zusammenpassen, die an einem Strang ziehen und MÜNDIG genug sind, sich von der (erzwungenen) USA-Abhängigkeit zu lösen, schließen sich zusammen. Für ein "Friedensprojekt" würde das allemal genügen. Die nationalen Rechte könnten gewahrt werden und wir könnten selber bestimmen, was mit unserem Steuergeld geschieht und wer zuwandern darf und wer nicht.

    • Wertkonservativer
      02. Juli 2015 15:36

      @ Josef Maierhofer:

      bei allem Respekt, werter Blogfreund, doch Ihre Einwürfe:
      "Abschaum der amerikahörigen Wirtschaftselite"
      "Ableger der USA"!!,
      kann ich nicht ganz nachvollziehen!!!

      Habe ich da vielleicht wirklich was versäumt?

      Die meisten Ihrer angeführten "EU-Sünde " sind hausgemacht, unsere Schulden ebenfalls!

      Und noch kurz zur vielgerühmten Schweiz: die ist derart eng an das EU-Europa angebunden, dass es ihr - ohne der gerne gerierten Vorteile aus der vertraglichen Anbindung - kaum besser gehen würde, als unsereinem!

      Ja, die haben den Vorteil der Blut- und Beutegeld-Verwahrung aus aller Welt.
      Dies ist jedoch auch nicht gerade ein ethisches Vorzeigeprogramm!

      Also, bleiben wir vielleicht doch lieber am Boden der europäischen Zusammenarbeit!?

      Die überwiegende Mehrheit der ernstzunehmenden Politologen bzw. Wirtschaftsfachleute würde Ihnen klar darlegen können, dass eine Rückführung auf unsere Nationalstaaten verheerende Folgen für Wirtschaft, Finanz und Zusammenarbeit der einzelnen Länder haben würde!

      Also was soll dieser fanatische Anti-EU-Rumor?

      Verbessern, optimieren: JA!

      Aussteigen, Auflösen ? Keineswegs!
      (Sowieso unrealistisch = Traumtänzerei!)

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Josef Maierhofer
      02. Juli 2015 20:33

      @ Wertkonservativer

      Gesteuert von den USA. Deutschland war Kriegsverlierer und ist noch immer besetzt und unfrei. Europa hiermit, auf Deutschland angewiesen, ein Spielball der USA, egal bei was, die USA wollen die Bodenschätze in der Ukraine und schicken Europa nach Provokation eines Aufstandes als Sanktionsgehilfen vor, während die amerikanischen Firmen in Russland ihre Handelsvolumina um 6% ausgeweitet haben inzwischen, oder nehmen wir den transatlantischen Handelsvertrag, die hierorts als 'Riesenchance' (für wen fragt sich, nämlich weder für die Europäer noch für die Amerikaner, sondern für die amerikanischen Konzerne und die dortige Hochfinanz) verkauft wird und auch in den USA bei den Menschen auf eine ähnliche Skepsis stößt. Natürlich kann man darüber reden, aber bitteschön ohne Hetze und Terminvorgaben, das Druckmittel, das man in solchen (Über)Fällen immer verwendet. Wir hatten ja bisher auch Handel mit den USA, oder ?

      Unsere hausgemachten Schulden werden inzwischen gespickt von den schlagend werdenden Haftungen im Rahmen der EU, unsere hausgemachten Schulden resultieren immer mehr aus der EU Bürokratie und der Regulierungswut, nehmen wir nur einmal Gender, oder Transgender, oder 'Menschenrechte' oder bürokratische Regeln, die Asylkatastrophe, etc.

      Ich gebe Ihnen ein klitzekleines Beispiel zum 'Freihandel'. Ich war im April in Griechenland und habe ein paar Liter Olivenöl von meinem Freund mitgenommen. Mein Wirt würde gerne von diesem exzellenten unbehandelten Naturprodukt einen Jahresbedarf kaufen.

      Sie können selbst die Hürden erfragen. Da erweisen sich die übertriebenen EU-Regelungen als Handelshemmnis und nicht als gemeinsamer Markt, eher als dessen Behinderung. Sie brauchen dafür Ursprungszeugnis, Gesundheitsprüfung, Ausfuhrpapiere, die es früher in diesem Ausmaß nie gab. Theoretisch klingt ja gemeinsamer Markt gut, für die , die diesen Bürokraten Lobbys genug Geld in den Rachen werfen können für unsinniges bürokratisches Zeug.

      Heute war ich in der neuen Donau baden und konnte mithören, wie eine Dame einer anderen den Unterschied zwischen EU und Europa erklärt hat. Die naive erklärungsbedürftige Dame hat sich dann als normal tickende Frau erwiesen und einfach gefragt,, ob denn die Schweiz nicht zu Europa gehöre. Seit wir in der EU sind, ist unsere Kaufkraft auf etwa die Hälfte der Kaufkraft der Schweiz gesunken.

      Natürlich wäre den meisten Österreichern lieber die EWG und die EFTA, wie es früher war, wo wir bei beiden Mitglied waren und Österreich ging es gut. Nun nicht mehr, das lässt sich sagen, zu dem vorhin erwähnten Absacken kommt noch hinzu, dass wir - und das soll alles hausgemacht sein - für alle anderen Defizitsünder haften.

      Ihre hohe und hehre Aussage hat sich durch die Linksideologie in der EU zu einem Desaster entwickelt, das nur mehr der Selbstbedienung und dem europäischen Volksverrat dient, Dr. Unterberger hat das Beispiel des EU Gerichtshofes genannt.

      Unmoralisch ?

      Ich glaube, wir werden noch viel Schlimmeres mit einer solchen EU erleiden müssen.

      Ich würde Ihnen raten, ungeschönte Zahlen zu lesen.

      Ich werde selbstverständlich an einer Verbesserung per Wahlzettel mitwirken und da werden sicher nicht die linken ÖVP-ler, die linkslinken SPÖ-ler und auch nicht die marxistischen grünen Volksverräter angekreuzt werden, sondern die FPÖ, die für ein Europa der Vaterländer eintritt, ob Ihnen das passt oder nicht, Sie können ja dagegen wettern, aber die Mehrheit der Menschen sieht das alles inzwischen.

    • Peter Brauneis
      03. Juli 2015 00:04

      @Josef Maierhofer

      *****!
      .

    • Wertkonservativer
      03. Juli 2015 09:25

      @ Josef Maierhofer:

      wir sind da halt ziemlich gegensätzlicher Meinung!

      Allein Ihr Vorwurf zusätzlicher Handelshemmnisse (Olivenöl) durch die EU scheint mir ziemlich verwegen!
      Die EU hat die meisten Handelshemmnisse der einzelnen Länder eingeebnet und durch den freien europäischen Markt ersetzt.

      Auch Ihr USA-Bashing scheint mir weit überzogen!
      Wer heute noch mit den Kriegsfolgen aus dem 2. Weltkrieg "operiert" und weit hergeholte Antipathien schürt, ist wohl noch nicht ganz im 21. Jahrhundert angekommen!
      Aber wie auch immer: Sie vertreten Ihre Meinung, ich meine!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Josef Maierhofer
      03. Juli 2015 09:38

      @ Wertkonservativer

      Ja, wir haben das 21. Jahrhundert und Deutschland ist noch immer von den Amis besetzt, oder etwa nicht ? Deutschland muss noch immer das tun, was die Amis diktieren, also auch die Siemensgeschäfte in Russland zugunsten General Electric, die auch in Deutschland eine Siemens Niederlassung nach der anderen aufkaufen und füselieren, per 'Sanktionen' gegen sich selbst, ja offiziell gegen Russland, weil die Amis das wollen, hat Herr Obama ja auch öffentlich zugegeben, aufgeben müssen.

      Ich kann noch andere Beispiele zu Handelshemmnissen in der EU vorbringen, etwa aus meiner eigenen Firma. Arbeiten für die Schweiz gingen problemlos über die Bühne, Arbeiten für Deutschland erfordern EU-Steuer-Vorausformulare, die auch gleich zu zahlen sind, dann kann man im Reverse-Charge Verfahren abrechnen und, wer eben mit Warenhandel zu tun hat, wie es so schön in den EN-Normen steht, muss ALLE relevanten, auf die Ware zutreffenden Gesetze schriftlich mit (teurem) Zertifikat nachweisen. Also glauben Sie mir, ich weiß, wovon ich rede. Freihandel sehe ich etwas anders.

      Das ist keine Meinung, sondern Fakt.

    • Wertkonservativer
      03. Juli 2015 10:00

      @ Josef Maierhofer:

      jetzt gebe ich's auf! Sie haben gewonnen!

      Ich bin zwar auch Kaufmann( im internationalen Stahlgeschäft), doch mit Ihren Einsichten in das Weltwirtschaftsgefüge kann ich halt doch nicht mithalten!

      Und die USA ist die böse USA ist die böse USA ist die böse USA, sozusagen der Welt-Luzifer!
      Eines wäre für die Realisierung Ihrer Hoffnungen hinsichtlich der FPÖ wohl noch wichtig: dort herrscht (zumindest nach meiner und Anderer Meinung) noch eine ziemliche Flaute an echten Rezepten, wie Österreich und die Welt zu retten wären:
      geben Sie diesen Leutchen doch einige Ezzes, wie das unter blauer Flagge zu bewerkstelligen wäre!
      Ich habe halt doch einige Zweifel, ob unser H.C., gemeinsam mit Frau LePen und anderen Mitstreitern, da taugliche Rezepte für sinnvolle und wirksame Sanierung unserer diversen Wirtschafts- und Gesellschaftsprobleme im Hirnkastel hat!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Josef Maierhofer
      03. Juli 2015 10:36

      @ Wertkonservativer

      Niemand kann Österreich und die Welt retten, das können in Österreich nur die Österreicher selbst, die Aufgabe der Politik wäre es, das zu ermöglichen und nicht aus Selbstbedienungszwecken zu behindern oder unmöglich zu machen. (Abgaben, Steuern, bürokratische Hindernisse, Genehmigungen, etc.)

      Aber die Politik verhindert alles zum Selbstbedienungszweck.

      Die FPÖ aber achtet darauf, dass wichtige Fragen dem Volk vorgelegt werden, Beispiel Burgenland, wo sogar ein Herr Niessl mitmacht, natürlich, um Landeshauptmann zu bleiben. Aber gut für die Burgenländer ist es allemal, wenn sie gefragt werden über ihre Sachfragen.

      Die USA, auch dort war ich erst im September, sind ganz und gar nicht böse, das Böse sind auch dort, wie hier, die selbsternannten 'Eliten', dort mit mehr System und Macht und Geld als hier, das Böse sind die skrupellosen Banken, die 20% Rendite versprechen und dann in Konkurs gehen, das Böse sind die europäischen Eliten, die aus Gier Steuergeld dort verspekuliert haben, das Böse sind die von diesen 'Eliten' (FED, Lobbys etc. in den USA z.B.) gesteuerten 'Rohstoffkriege' mit politischem Vorwand. etc.

      Ad Handelshemmnisse: Alleine ein ausländischer Gesprächstermin erfordert ein 4-seitiges Formular, ja sind wir noch zu retten ?

      Taugliche Rezepte:

      Das erste Rezept, das diese Parteien auf ihre Fahnen geheftet haben ist Rückfahren des EU-'Staates', der Bürokratie, der Sinnlosvorschriften.

      Das zweite Rezept, überarbeiten der Asylpolitik.

      Das dritte Rezept, Europa der Vaterländer, also Eigenverantwortung.

      Das vierte Rezept, auch der Euro ist kein Muss.

      Das fünfte Rezept, Abkehr von EU Zentralismus und Rückkehr zum Handelsvertrag und, was halt sonst noch teilweise, und oft sogar ganz geht, aber alles in Eigenverantwortung und mit Ausstiegsklauseln.

      Es kann doch nicht sein, dass uns eine EU, auf welchem Auftrag auch immer, ins eigene Verderben reitet.

      http://staatsschulden.at

      80 Milliarden Staatshaftungen alleine für die EU durch Österreich. Kein Österreicher wurde je danach gefragt.

      Die Bürokratieschäden und gesellschaftlichen Schäden noch gar nicht eingerechnet.

    • Josef Maierhofer
      03. Juli 2015 10:45

      @ Wertkonservativer

      Ergänzung:

      .... aus Selbstbedienungszwecken sollte heißen aus Selbstbedienungszwecken und Ideologie.

    • Wertkonservativer
      03. Juli 2015 12:13

      @ Josef Maierhofer:

      jetzt, nach nochmaligem Studium Ihrer diversen Repliken hier und andernorts, kann ich lediglich anführen, Ihre Wunschvorstellungen vom "Idealen Staat" zur Kenntnis genommen zu haben, ohne deren Realisierung (leider) auch nur in Teilaspekten für erwartbar zu halten.

      Wenn Sie meinen, die Blauen könnten mit ihren begrenzten persönlichen Ressourcen und grundsätzlich auch recht nebulösen Zielvorstellungen wirklich frischen Wind und neue, realisierbare Zielvorstellungen in unsere politische Landschaft bringen:
      viel Glück auf den Weg!
      Doch Sie wissen ja sicher: allein können die Blauen gar nichts, und in einer Koalition mit einer der beiden "Altparteien" werden sie lediglich einen Teil ihrer Zielvorstellungen (???) erreichen können!
      Ich wünsche Ihnen ein sonniges und - trotz Ihres jederzeit merkbaren Frusts - ein schönes Wochenende!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Josef Maierhofer
      03. Juli 2015 19:11

      @ Wertkonservativer

      Ich wünsch Ihnen auch ein schönes Wochenende.

    • Elisabeth Mudra
      04. Juli 2015 18:54

      @Wertkonservativer
      @Josef Maierhofer

      Ich verfolge gespannt die unterschiedlichen Bekundungen der beiden Herren, die offenkundige gegenseitige Achtung erfreut mich. Und darf - sine ira et studio - doch bewerten:

      Herr Maierhofer ist bemüht, mannigfach Tatsachen vorzutragen, die vom wertkonservativen Herrn kursorisch damit abgetan werden, Herr Maierhofer sei nicht im 21. Jahrhundert angekommen und letztlich habe auch HC keine tauglichen Rezepte.

      Ein bissl wenig, schade.
      .

  17. Gandalf
    02. Juli 2015 11:34

    Auch mir ist nicht klar, warum ein Austritt aus der unseligen Brüsseler Union für Österreich fatal wäre. Ich war erst vor wenigen Wochen wieder einmal ein paar Tage in der Schweiz - und fand alles vor, wie ich es seit Jahrzehnten kenne und schätze. Ja, das Preisniveau ist deutlich höher als in der EU - dafür verdienen die guten Leute dort aber auch entsprechend mehr. Und die Rechnungen "was wäre, wenn wir.. (nicht)... hätten" u.s.w. sind doch alle unseriö. Sie erinnern mich an den alten Bobbywitz: Graf Rudi erzählt stolz, er habe gerade dreissig Groschen gespart, weil er nicht mit der Tramway, sondern zu Fuss ins Café gekommen wäre; worauf der Bobby sagt: No, da hab' ich grad mindestens fünf Schilling erspart; ich bin auch zu Fuss gekommen und NICHT mit dem Taxi gefahren....
    P.S.: Hat jemand aus diesem Kreis inzwischen den "Ederer-Tausender" gefunden?

    .

  18. socrates
    02. Juli 2015 11:21

    O.T. GREXIT oder Rentner vs Superreiche :
    https://www.dailystar.com.lb/Business/International/2015/Jul-01/304529-worlds-richest-people-lost-70b-monday.ashx
    LONDON: The world’s 400 richest people lost a combined $70 billion Monday as equity markets around the globe were hammered on fears about Greece and declines in China fueled by leveraged investors exiting the market.

    The loss for the billionaires amounted to an average decline of $175 million, according to the Bloomberg Billionaires Index. Nigerian billionaire Aliko Dangote, Africa’s richest person and the world’s 59th-richest, was one of only 12 billionaires among the 400 to increase their fortunes on the day, rising $180 million to $15.3 billion. Dangote Cement rose 2.35 percent.

    The collective decline for the billionaires amounted to a fall of more than 1.5 percent. The combined loss is more than the market capitalization of Ford Motor Co. or Twenty-First Century Fox Inc. The S&P fell 2.1 percent on the day and the NASDAQ dropped 2.4 percent. In Europe, the Euro Stoxx index lost 4.2 percent. China’s Shenzhen Stock Exchange Composite index lost more than 6 percent of its value.

    Among the world’s richest people, Spain’s Amancio Ortega had the biggest fall, losing $2.2 billion on the day, a 3.2 percent decline. Ortega is Europe’s richest person and the world’s second-richest individual with $69.2 billion. U.S. investor Warren Buffett is the world’s third-richest person with $67.1 billion and he lost $1.6 billion. Bill Gates, the richest person on the planet, lost $1.4 billion, a 1.7 percent decline. The world’s 400 richest people control a combined $4.2 trillion, almost $400 billion more than the GDP of Germany.

    • blem-blem
      02. Juli 2015 14:01

      Blödsinn! Es handelt sich um NICHT realisierte Verluste, folglich um fiktive Werte.

    • socrates
      02. Juli 2015 14:14

      blem-blem
      Falsche Adresse! Google Sie und sagen es allen Betroffenen, vielleicht glaubt Ihnen jemand.

    • blem-blem
      02. Juli 2015 21:16

      Das ist keine Frage des Glaubens, sondern des Wissens, mein Bester!

      Und zwar des Wissens über die Gegebenheiten im Wertpapiergeschäft. Der Investor muss nichts (nach)zahlen, wenn der Kurs seiner Papiere fällt. Genauso, wie der Investor nichts bekommt, sobald die Kurse sich in den folgenden Monaten oder Jahren wieder erholen. Und todsicher kommt nach einer Börsenkrise wieder ein Börsenhoch.

      Nur wer in der Krise verkaufen (=realisieren) muss, weil er nicht genug in der Kasse hat, ist blöd dran.

      Das alles ist natürlich für Sparbuchliebhaber und SV-Rentenromantiker ein unergründliches Geheimnis.

      Und "Blödsinn" bezog sich natürlich auf den Verfasser, nicht auf den, der sich hinter diesem stellt.

  19. A.K.
    02. Juli 2015 10:17

    Ich hoffe auf baldige Neuwahlen (Nationalrat) um die Linken und Grünen loszuwerden. Ob das EU-Austritts-Volksbegehren bis dahin noch behandelt werden wird?

    • fewe (kein Partner)
      06. Juli 2015 05:49

      Das EU-Volksbegehren wird - wie alle bisher - abschlägig behandelt werden. Egal unter welcher Regierung. Ich weiß nicht, wieviele Wahlberechtigte es gibt, aber die eindeutige Mehrheit war gegen das EU-Volksbegehren. Siehe Volksbegehren zum Konferenzzentrum mit 1,4 Mio. Unterzeichnern (so viel ich mich erinnere).

  20. Undine
    02. Juli 2015 09:51

    Meine Kinder und Enkelkinder werden einmal stolz verkünden können---irgendwann einmal, wenn für die EU die STUNDE der WAHRHEIT schlägt und sie mit großem Krach zusammenbrechen wird---ihre Mutter/Großmutter habe wohlüberlegt WIDERSTAND geleistet!

    Sie hat 1994 bei klarem Verstand NICHT FÜR den ANSCHLUSS ÖSTERREICHS an die EU gestimmt, obwohl den Bürgern damals mit einem unvergleichlichen TROMMELFEUER der PROPAGANDA das Blaue vom Himmel hoch und heilig versprochen worden war, und sie hat auch die neuerliche Möglichkeit, WIDERSTAND zu leisten, genutzt und 2015 GEGEN den Verbleib Österreichs in der EU unterschrieben.

    Es wird dann einmal spannend werden, wie man mit den EU-Befürwortern des Jahres 1994 umgehen wird, ob kategorisiert wird, wer zu 100% (Schwerbelastete) FÜR den ANSCHLUSS Österreichs an die EU war, wer nur Mitläufer aus selbstsüchtigen Gründen oder auch aus Gedankenlosigkeit war und eventuell als Minderbelasteter eingestuft werden wird.

    Die Befürworter hatten sich größtenteils zum ANSCHLUSS Österreichs an die EU entschieden, weil sie sich persönlich VORTEILE ERHOFFTEN, was ja durchaus verständlich ist. Sie haben aber auf jeden Fall---BEWUSST oder UNBEWUSST!---auf die EIGENSTÄNDIGKEIT und die UNABHÄNGIGKEIT unserer Heimat VERZICHTET, weil schon 1994 klar war, daß die GESETZE ab da in BRÜSSEL GEMACHT werden würden.

    Was dann noch alles dazukommen würde, nämlich daß man GESETZE einfach--- so mir nix, dir nix---BRECHEN würde (Maastricht etwa), hat man den Österreichern wohlweislich VERSCHWIEGEN!
    Aber das schlimmste an der heutigen EU ist, daß sie als GEFÜGIGES WERKZEUG der USA herhalten muß, um DEREN Kampf gegen RUSSLAND tatkräftig zu unterstützen und die LASTEN zu tragen hat!
    Daß wir finanziell AUSGESAUGT werden bis zum letzten Heller, merkt bereits jedes Kind.

    Wenn in diesem Wirtschaftskrieg auch kein Blut fließen sollte---alleine die Tatsache, daß man mit den SANKTIONEN gegen RUSSLAND, bzw. PUTIN so einfach hinnimmt, daß der eiserne Wille der USA, dem sich die EU BEUGT, das Risiko, Millionen von Menschen den Lebensstandard spürbar zu verschlechtern sehenden Auges zuläßt, ist ein VERBRECHEN gegen die Menschlichkeit.

    Daß zudem---dank EU-Bestimmung---die EU-Länder mit Fremden geradezu GEFLUTET werden, ist ebenso ein Verbrechen gegen die EU-Bürger.

    Also, mein Gewissen ist rein, denn ich habe nachweislich WIDERSTAND geleistet! Da werde ich dann---wahrscheinlich posthum!--- zu den GUTEN zählen.....

    • Ingrid Bittner
      02. Juli 2015 16:22

      @undine: dem kann ich mich nur anschliessen! Ich habe damals auch bei vollem Verstand und überlegt dagegengestimmt und ich habe auch jedem, ob er es hören wollte oder nicht, erzählt, was ich in Griechenland erlebt habe, wo ich gerade unmittelbar vor der Abstimmun g arbeitete, erlebt und gesehen habe. Was mir nicht aufgefallen ist, darüber hat mich meine belgische Bürokollegin aufgeklärt, die damals mit einem Griechen verheiratet war - mich hat damals schon erschüttert, dass sie zum Kinderkriegen in die Heimat geflogen ist, weil die Krankenhäuser damals wie heute in Griechenland sauschlecht waren. Der Herr Bundeskanzler hat absolut nichts Neues entdeckt, als er meinte, die Krise habe die Krankenhäuser in Athen erreicht....... Tja, die damaligen Täuschungsmanöver haben jetzt dazu geführt, dass viele Österreicher aufgewacht sind und schön langsam beginnt es zu dämmern, dass es doch nicht so gut war, ohne wenn und aber beizutreten.
      Ein Grund für mich dagegen zu stimmen, war auch eine Aussage von der damaligen Grünenchefin Madelaine Petrovic, die bei einer öffentlichen Diskussion mit Politikern anderer Coleurs auf meine Frage, wie den ein eventueller Austritt geregelt sei, klar und deutlich gemeint hat, für einen eventuellen Austritt ist nichts irgendwo geregelt und das hat mir sehr zu denken gegeben. Ich kann mich doch nicht auf Gedeih und Verderb einer Vereinigung ausliefern, ohne zu wissen ie ich mich davon vertschüssen kann.
      Bemerkenswert ist nur, dass sich heute so ganz wenige Österreicher daran erinnern können, dass sie FÜR den Beitritt waren, heute haben es die meisten gewusst, dass es nichts werden kann.

    • Wertkonservativer
      02. Juli 2015 18:35

      Sehr geehrte Frau @ Undine:

      bei allem Respekt, doch in Ihrem 3. Absatz gehen Sie nmA. ein wenig zu weit in Ihrer Ablehnung der EU:
      Jede Wahl, jede Volksabstimmung ist in Österreich natürlich geheim, und es kann niemand, überhaupt niemand auf Grund einer getätigten Wahlentscheidung zur Rechenschaft gezogen werden!

      Auch im 4. Absatz lehnen Sie sich recht weit "aus dem Fenster":

      Hunderttausenden aufrechten Österreichern wegen ihrer damaligen Pro-EU-Entscheidung im Nachhinein nur Vorteilssuche und für unser Land Nachteiliges anzudichten, finde ich auch etwas "jenseitig"!

      Also bleiben Sie ruhig stolz auf Ihre damalige Kontra-Entscheidung, aber gehen Sie bitte nicht auf Hunderttausende aufrechte Österreich mit dem Besenstiel los!

      Bei allem Respekt und mit freundlichen Grüßen,

      Gerhard Michler

      (mail to: Gerhard@michler.at)

    • Haider
      02. Juli 2015 19:15

      Vielleicht treffen sich einmal unsere Enkel und können dann von "Ihren" Widerständlern berichten.

    • Sensenmann
      02. Juli 2015 22:15

      Undine: DANKE, spricht mir aus der Seele!
      *******************************!

    • kamamur (kein Partner)
      05. Juli 2015 19:07

      @Undine
      Vor den Vorhang-sie haben es sich verdient***************************

  21. Sensenmann
    02. Juli 2015 08:54

    Gut abgeschnitten? Naja.
    Sehen wir es umgekehrt:
    96% haben damit für die EU in der derzeitigen Form gestimmt. Ähnlich viele, wie damals gegen den Schilling.
    Womit der Beweis erbracht ist, daß alles was da ist und noch kommen wird, demokratisch so gewollt ist.
    Diese EU wird - wie jedes sozialistische Experiment - in Krieg, Armut und Zerstörung enden. Aber unzweifelhaft demokratisch legitimiert!

    Man sehe sich das Gesudere an, denn die armen griechischen Rentner bekommen keine Pension ausgezahlt. Wie schlimm!
    Ja und? Sie bezahlen nur die Folgen ihres Wahlverhaltens und ihres Desinteresses an der Politik.
    Unseren Pensionisten wird es ähnlich gehen. Sie haben dem Land Jahrzehnte des Sozialismus eingebrockt, geben seit 30 Jahren 10.000 Millionen Euro pro Jahr mehr aus, als sie selbst bei einer irrwitzigen Steuerbelastung einnehmen und glauben allen Ernstes, die arbeitende Bevölkerung werde sie dafür auch noch ad infinitum bezahlen.

    Sie sollten einmal die Hand vor die Augen halten und schauen, was ihnen gebührt, nachdem sie nicht nur ihr eigenes Geld für sozialistische Experimente und zur Finanzierung unserer Feinde verschwendet haben, sondern auch das ihrer Kinder und der Enkel.

    Nämlich gar nichts!

    Die Unterschriftslisten sind sorgfältig zu archivieren. Mit diesen wird man feststellen, wer von der mit Sicherheit kommenden Steuerlast zur Bezahlung des Desasters zu befreien ist. Denn die Unterzeichner des Volksbegehrens waren ja definitiv dagegen, die EU und ihre Minderwertigkeiten weiter zu finanzieren.
    Der Rest wird das über einen 20% Zuschlag zur Lohn- und Einkommensteuer auf 25 Jahre, sowie durch eine Vermögensabgabe von 50% bezahlen dürfen...

    • Rau
      02. Juli 2015 09:24

      Hören Sie doch mal auf mit Ihrer abgedrehten Logik! Seit wann kann man bei einem Volksbegehren für irgendetwas "stimmen"??
      Einer echten Abstimmung gehen unsere Politiker seit Jahren aus dem Weg! Warum keine Abstimmung zu Lissabon? Warum 2x in Irland, bis das Ergebnis gepasst hat! Man kann doch all das nicht ausklammern, was teil der Scheindemokratie ist, in der wir leben.

    • Sensenmann
      02. Juli 2015 22:13

      @Rau: Man stimmt bei einem Volksbegehren für etwas, in dem man hingeht und unterschreibt.
      Die 4%, die es in diesem Fall getan haben, waren daher FÜR eine Volksabstimmung zum Austritt aus der EU, wer nicht hingegangen ist, war DAGEGEN. Unabhängig, ob er das aus Überzeugung oder Desinteresse getan hat, denn wer schweigt, stimmt der Mehrheit zu.
      Zu Lissabon brauchte man keine Abstimmung, denn mit der Abstimmung zum Beitritt haben die Österreicher bereits ihre Souveränität und die Neutralität aufgegeben. Alles weitere waren nur einfache gesetzliche Maßnahmen, die die Verfassung nicht mehr im Sinne einer Gesamtänderung berührt haben.
      Für den ESM haben die Österreicher repräsentativ mit 2/3 Mehrheit gestimmt, sie hätten ja rotzgrün und schwarz bei der vorangegangenen Wahl die 2/3 Mehrheit verweigern können. Haben sie nicht. Und auch NACHDEM alles passiert war, bei der folgenden Wahl abermals nicht.
      Es ist keine "Scheindemokratie", es ist nur eine "Wurschtigkeitsdemokratie", in der man alles treiben lässt, anstatt das zu tun, was Demokratie ist: Herrschaft des Volkes. Dieses will aber nicht herrschen und lässt es eben Lichtgestalten wie Faymann und Co. machen.
      Also: Selber schuld.

    • Rau
      03. Juli 2015 17:53

      Wie soll der Wähler vorher wissen, wie sich die Parteien zusammentun! Nach der Wahl ist man immer gescheiter. - Der ESM stand doch bei der Wahl auch nicht zur Debatte und eine Volksabstimmung dazu fand aus guten Gründen nicht statt, wäre aber zwingend gewesen, da dies sehrwohl eine entscheidende Abänderung zum Lissabon Vertrag war - was heisst Abänderung, das war glatter Vertragsbruch!
      Zudem hat das das Faymandel in einem Leserbrief in der Krone zugesichert. Einmal mehr den Wähler belogen.

      Ich verstehe Ihre Argumentation in der Beziehung nicht, weil sie einfach falsch ist

  22. Anonymer Feigling
    02. Juli 2015 08:21

    Kann es sein, dass Dr. Unterberger von seinem schlechten Gewissen geplagt wird?
    Pünktlich nach Ende der Eintragungsfrist schreibt er einen Artikel über das EU-Austrittsvolksbegehren. Davor hat er, wie alle Linksmedien, das Volksbegehren totgeschwiegen.

    Zur Gewissensberuhigung hat er einen Artikel von Fr. Rauscher unter den Gastkommentaren veröffentlicht. (Wann war das? Nur 1 Artikel? Wie lange ist er für Nichtpartner sichtbar?)

    Dr. Unterberger schreibt, dass er "das Volksbegehren nicht unterzeichnet habe, da es bei einer Umsetzung in vieler Hinsicht fatal für Österreich wäre".

    Warum hat er nicht einen (oder gar mehrere) Artikel darüber verfasst und seine Argumente dargebracht? Das hätte, einer wahren Demokratie zu Ehre, eine lebhafte Diskussion angeregt. Jeder hätte feststellen können, ob an den Argumenten etwas dran ist oder nicht.

    Aber um Dr. Unterberger zu zitieren: "Totschweigen ist jedenfalls eine der miesesten Verhaltensweisen für Medien, die behaupten, die Öffentlichkeit zu repräsentieren."

    • Rau
      02. Juli 2015 09:05

      Dieses ...fatal für Österreich... hätte mich doch näher interessiert. Diese Angstmache war ja schon Bestandteil der Medienpropaganda anno 1994 als wir in diese EU hineingelogen wurden. Hätte man damals alle Fakten auf den Tisch gelegt, die zum damaligen Zeitpunkt schon bekannt waren, wär es wohl kaum zu einer Mehrheit für den Beitritt gekommen. Da reden wir noch gar nicht von ESM und Migrantenbombe (die wahrscheinlich auf die Sozialsysteme Europas zielt).

      Die EU kennt seit Jahren nur eine Entwicklung, nämlich abwärts. Viele sehen sogar die Gefahr eines grösseren Krieges. Was fataleres kann ich mir eigentlich nicht vorstellen. Ich wäre für eine neuerliche Volksabstimmung, mit einer ehrlichen Infokampagne, auch über alternativen zur jetzigen EU - es kann doch nicht sein, dass das alles alternativlos ist!

    • Charlesmagne
      02. Juli 2015 09:36

      @ Rau - Übereinstimmung total.
      Doch wie stellen Sie sich unter gegebenen Umständen ehrliche Information vor?

    • Rau
      02. Juli 2015 09:53

      Naja, dafür stehen die Voraussetzungen heute günstiger. Die Leute suchen gezielt nach Infos, weil sie nix mehr glauben! 1994 reichte der Arm der Medien noch weiter, heute reicht er nur bis zur Einsteckbuchse des Breitbandmodems.

    • Undine
      02. Juli 2015 10:19

      @Rau

      Sie haben den Nagel auf den Kopf getroffen!*****************!
      Ein Zusammenschluss GLEICHWERTIGER Staaten wäre der IDEALFALL. Durch die Hereinnahme zahlloser Hungerleiderländer wurde der Abstieg besiegelt.

    • Rau
      02. Juli 2015 12:10

      Ich bin nicht der einzige, der in der "Online - Presse" z.B. nur mehr die Kommentarspalten liest, sofern sie nicht deaktiviert werden - was mich übrigens gar nicht stört, weil sie damit nur noch unglaubwürdiger werden!

    • Wertkonservativer
      02. Juli 2015 14:54

      @ Rau:

      bitte nicht ungehalten zu sein, doch ich finde fast lächerlich, den " Gründervätern bzw. -Müttern" des EU-Beitritts 1994 nachträglich zuzumuten, damals bereits alle zukünftigen "Fehlleistungen" der EU gewusst bzw. auch verschwiegen zu haben!
      Da hätten wohl veritable Hellseher am Werk gewesen sein müssen.

      "Alles dreht sich, alles bewegt sich!

      Noch kurz zum sagenhaften "Eder-Tausender"!

      Den haben wir Österreicher schon oft und oft durch die positiven Folgen unserer Beitrittsentscheidung eingeheimst!

      Dieses wirklich jenseitige Miesmacherei geht mir wirklich langsam an die Nieren!

      Lasst Euch doch von wirklichen und unvoreingenommenen Fachleuten erklären, welche Menge an Vorteilen auch wir Österreicher durch unsere Beitrittsentscheidung inzwischen lukriert haben!
      Da könnt Ihr den "Eder-Tausender" echt aus Eurem Wortschatz streichen!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Cotopaxi
      02. Juli 2015 15:03

      Zur Zeit Ederers konnte ein Angestellter mit seinem Einkommen seine Kinder und die zuhause gebliebene Ehefrau erhalten, und ein Auto und ein Urlaub gingen sich auch noch aus.
      Der selbe Angestellte schrammt heute an der Armutsgrenze, wenn seine Frau nicht ebenfalls einem Broterwerb nachgeht.

    • Undine
      02. Juli 2015 15:16

      @Wertkonservativer

      ".....ich finde fast lächerlich, den " Gründervätern bzw. -Müttern" des EU-Beitritts 1994 nachträglich zuzumuten, damals bereits alle zukünftigen "Fehlleistungen" der EU gewusst bzw. auch verschwiegen zu haben!
      Da hätten wohl veritable Hellseher am Werk gewesen sein müssen."

      Lieber @Wertkonservativer, danke für diesen Satz---allerdings nicht im Zusammenhang mit Österreichs ANSCHLUSS an die EU, sondern in einem anderen Zusammenhang, nämlich mit Österreichs ANSCHLUSS an Deutschland anno 1938 und der heutigen SELBSTGERECHTEN Verständnis- und Gnadenlosigkeit der Nachgeborenen für diese von größter Armut geplagte Generation unserer Eltern und Großeltern!

      Auch jene Menschen, die damals FÜR den ANSCHLUSS waren, konnten DAMALS UNMÖGLICH WISSEN, wie das einmal enden würde. Auch DAMALS waren KEINE HELLSEHER am Werk, sondern ganz NORMALE Menschen, die nach verstohlenen Blicken zum großen Bruder hoffen durften, auch ein bißchen was abzukriegen vom dort kräftig wachsenden Wohlstand---denn die NOT in Österreich war RIESENGROSS!

    • Wertkonservativer
      02. Juli 2015 16:00

      @ Cotopaxi:

      zu Ihrem Einwand 15:03 !

      Nun, ich bin ein Zeitgenosse, der in den Siebzigern und Achtzigern vier Kinder zum Studium brachte, und die goldige Frau ihre ganze Schaffenskraft der Familie widmen konnte!
      Doch hinkt Ihr Vergleich schon ein wenig - und ich kann's als Zeitzeuge wirklich sagen:
      Den ersten Familienurlaub mit Frau und Kindern konnte ich als Fünfundvierzigjähriger mit eigenem Altwagen 1978 über die Staatsgrenze nach Jesolo starten!
      Und beim Heurigen gab's zwar zwanzig Schmalzbrote für die Familie, für den Vater zwei Viertel Wein! Mehr aber schon au h wirklich nicht!

      Heute fahren die Achtzehnjährigen (auch meine Enkel) rund um die Welt; wir skypen sie dann irgendwo in Südamerika oder L.A. an , und glauben dann vielleicht noch, dass es uns so, so schlecht geht!

      Hören Sie bitte doch wirklich auf mit derart unstimmigen Vergleichen!
      Im Vergleich mit den Siebzigern leben wir heute in einem veritablen Schlaraffenland!!!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Cotopaxi
      02. Juli 2015 16:14

      Ich bezog mich nicht auf die noch mageren 70er-Jahre, sondern auf die besseren 90er-Jahre (=Zeit Ederers, Zeit des EU-Beitrittes).

    • Rau
      02. Juli 2015 22:02

      Ich bin nie ungehalten, aber nur ein Beispiel: Dass der Schilling bleibt, war eine Lüge! Das muss damals schon bekannt gewesen sein. Wer gegenteiliges behauptet, ist nicht ernst zu nehmen. Den ECU gabs ja schon. Wilhelm Hankel meinte auch mehrmals, dass der Euro auf diese Vorstufe als blosse Verrechnungseinheit zurückgeführt werden müsste. Im Übrigen bin ich auch der Meinung, dass man das Konzept der politischen Union kippen sollte.

      Gleiches gilt für unsere Neutralität ebenfalls eine glatte Lüge damals.
      Ich denke eine ehrliche Ansage diesbezüglich hätte unseren Beitritt zumindest verzögert.
      Dazu kommt, dass SPÖ und vor allem die Grünen in den Jahren zuvor strikt gegen einen Beitritt zur EG waren. Woher der Sinneswandel bei Mock, Vranitzky usw zum Beitritt "ohne Wenn und Aber" gekommen ist, würde mich ja interessieren. Wäre einen Artikel wert.

      Eines ist sicher, 1994 wurde alles mögliche getan, ausser dem Wähler reinen Wein einzuschenken! Bei dieser Strategie ist es bis heute geblieben, und dieses vortdauernde Tarnen und Täuschen gehört beendet. Der "mündige" Bürger braucht klare und vollständige Information. Dazu braucht es unabhängige Medien und auch unabhängige Experten. Wie der Fisch beginnt auch die Demokratie am Kopf zu stinken.

    • Rau
      02. Juli 2015 22:04

      ...fortdauernde... (eine edit Funktion wäre wünschenswert)

    • Sensenmann
      02. Juli 2015 23:51

      @Rau:
      "Dazu kommt, dass SPÖ und vor allem die Grünen in den Jahren zuvor strikt gegen einen Beitritt zur EG waren. Woher der Sinneswandel bei Mock, Vranitzky usw zum Beitritt "ohne Wenn und Aber" gekommen ist, würde mich ja interessieren. Wäre einen Artikel wert. "

      DAS kann ich Ihnen - zumindest für die SPÖ - sagen, denn ich war am Rande dabei, als die Umsetzung der nötigen "Überzeugungsarbeit" festgelegt wurde.
      Im März 1990 gab es einen Kongress im Konferenzzentrum in Wien der Sozialisten Europas - da die SPÖ ja gerade den 20 Jahrestag ihrer Machtergreifung feierte, und das Austria Center Auslastung brauchte, bot sich dieses Zusammensein an. Guy Spitaels, damals Präsident der Sozialdemokratischen Partei Europas (die damals die stärkste Fraktion im obersten Sowjet der EUdSSR war) war neben den Führern aller Sozialistischen Parteien anwesend. Soviel ich mich erinnere, war sogar der Kreisky dabei.
      Die SPÖ gab den Gastgeber, und Vranitzky hatte dabei Befehlsausgabe der sozialistischen Internationale, sich an einem sozialistischen Europa zu beteiligen, und erfuhr, wie die Propaganda zu gestalten sei.

      In Österreich war der Umschwung allerdings schon diskret durch Konsultationen der Internazis untereinander vorbereitet. Schon von 1987 an hatte man unter der Hand gearbeitet, Österreich an die EG anzuschließen, die Sozialisten hatten 1989 im Nationalrat bereits den Beschluss gefasst, die Regierung möge den Anschluss betreiben und am 17. Juni 1989 kam der berüchtigte "Brief nach Brüssel".
      Die Masse der Sozialisten, noch der bisherigen Linie verhaftet, war allerdings wenig euphorisch. Also was tun?
      DAS Stimmvieh musste geködert werden und DABEI halfen die Genossen aus den anderen Ländern kräftig mit.
      Ein Trommelfeuer an Euphorien, Lügen und Halbwahrheiten, wie man es zuvor selten gesehen hat wurde von da an bis zum EG-Beitritt losgelassen. Vielleicht war den Internazis schon damals klar, daß ihnen irgendwann das Geld anderer Leute ausgehen würde, und sie daher dringend Nettozahler brauchten. Von den SPÖlern wurde verlangt, sich "ohne Wenn und Aber" der EG anzuschließen und da so ein Sozi dumm wie das Vieh ist, wurde ohne Hinterfragen ("Die Partei hat immer Recht") allem zugestimmt. Die Gleichschaltung wurde durchgezogen, vom Funktionär bis zum letzten Mitglied.

      Die Bedenken hinsichtlich Neutralität wurden weggewischt, die noch schwereren Bedenken des Verbotes eines - wenn auch indirekten - Anschlusses an Deutschland wurden letztlich verworfen, da man nicht beabsichtigte, dieses Europa ein "deutsches" Europa werden zu lassen. Der Umbruch war ja schon da, die DDR 1.0 verreckt.
      Spitaels fuhr dann am 25.3. zur (Neu/ Wieder-)Gründungsversammlung der ?eská strana sociáln? demokratická nach Prag. Auch dort wurden die Genossen schon auf das "neue Europa" eingeschworen.
      (Spitaels war personlich ein höflicher und gebildeter Mann von feiner Lebensart, er erfüllte jedoch die alte Weiheit, daß es keine ehrlichen, anständigen Sozialisten gibt, denn diese drei Eigenschaften kommen niemals gemeinsam vor. Natürlich war er korrupt - Augusta-Dassault zahlte an die Sozis dort runde 4 Mio Euro Schmiergeld, das der gute Mann natürlich 1988 genommen hatte - wie jeder Sozi. Aber über Tote soll man nur Gutes sagen, also lassen wir weitere Details.)

      Warum sich hingegen die ÖVP der EUdSSR verschrieben hat, kann ich nicht sagen, ich vermute aber, daß Kryptobolschewiken vom Schlage dieses Buschek da eine Rolle gespielt haben und den Gesinnungswandel mitgetragen und veranlasst haben. Die Positionen der ÖVP zu EG, EWR, NATO, Neutralität, Wehrpflicht, Euro usw. sind im Lauf der Geschichte der letzte Jahrzehnte so vielfältig, wie die Kopulationsstellungen einer alten Hure.

      Der Sozi mag ein Lügner sein und ein Wendehals, aber das ist er wenigstens konsequent, worauf man sich auch wieder einstellen kann. Der ÖVPler hingegen lässt nicht vom Dolchstoß in den Rücken des braven, volksverbundenen Bürgers wie die Katze nicht vom Mausen...

      Letztlich haben uns BEIDE die EUdSSR-Mitgliedschaft eingebrockt und werden uns in die Pleite führen.

      Aber als der Buschek die Faust ballte am Abend der Volksabstimmung im Zelt der SPÖ, hat er wahrscheinlich nebst der "Internationale" das da mitgesungen:

      Wir traben in die Pleite- es ist die erste nicht
      Marx und Engels stehn uns zur Seite, rot leuchtet uns ihr Licht.
      Einst sind wir angetreten, für Freiheit, Arbeit, Brot
      Wir wurden zu Staatsproleten und blieben dunkelrot.

      Marx und Engels sind unsere Lehrer, auch wenn sie längst nicht mehr
      und sie als Kulturzerstörer uns brachten Verderben her..
      Jetzt sind wir am regieren das bringt uns schön was ein-
      Was andere verlieren, kann uns egal doch sein.

      Wir Sozis sind im Denken und im Schwindeln ganz enorm,
      wir plündern und verschenken und nennen das Reform.
      Wir können fleißig lügen und schämen uns nicht mal,
      denn ohne zu betrügen, gewinnt man keine Wahl.

      Was wir den Wählern bieten, ist stets der gleich Hohn,
      daß wir politisch falsch entscheiden, wen kümmert dieses schon ?
      Wir sind gegen unser Vaterland, das ist doch längst bekannt.
      Warum wählt ihr uns, wozu habt ihr den Verstand ?

    • Elisabeth Mudra
      03. Juli 2015 00:19

      @Sensenmann

      Bemerkenswert, danke!

      Die Anti-EWG-Hetze der Sozis ist auch mir noch in bester Erinnerung. Und heute gibts niemanden, der die Untaten der EU-Volkskommissare mehr verharmlost.
      .

    • Infophil
      03. Juli 2015 07:56

      Fehler im IT System, hier sind 19 ***Bewertungen, oben bei den Bestbewerten nur “ 18 “ . (Zufall?)

    • ;-)
      03. Juli 2015 08:48

      @Infophil

      Oben werden nur die vollen 3-Punkte-Bewertungen gezählt, unten die Gesamtzahl aller abgegebenen Bewertungen. Kein Grund zur Aufregung.

    • UKW (kein Partner)
      04. Juli 2015 19:56

      Unterberger schreibt, dass er "das Volksbegehren nicht unterzeichnet habe, da es bei einer Umsetzung in vieler Hinsicht fatal für Österreich wäre".

      Das Volksbegehren umzusetzen, hieße eine Volksabstimmung durchzuführen. Diese Abstimmung kann mit Ja oder mit Nein ausgehen. Die Umsetzung alleine, als pauschal fatal zu bezeichnen, kann daher unmöglich richtig sein, weil beide Szenarien eintreten können.

  23. brechstange
    02. Juli 2015 08:14

    Typisch Österreich, wenn es draufankommt, dann sucht man Erbsen, dass man sich doch nicht outen muss. ;-)

    Ein Rütchen im Fenster ist das Volksbegehren allemal.

  24. Politicus1
    02. Juli 2015 07:35

    Dem Spiegelfechter kann ich wirklich nicht zustimmen.
    Die Unterzeichner dieses Volksbegehrens wollten aufzeigen, dass es SO nicht weitergehen kann. Zu SO einer abgewirtschafteten EU hätte Österreich wohl nie eine 2/3 Mehrheit für einen Beitritt gewonnen.
    Und ganz wichtig ist der Effekt, dass jetzt wieder einmal über das Thema "EU und die Österreicher" im Parlament diskutiert werden muss.

    • Anonymer Feigling
      02. Juli 2015 08:31

      >> Zu SO einer abgewirtschafteten EU hätte Österreich wohl nie eine 2/3 Mehrheit für einen Beitritt gewonnen.

      Sind Sie sicher?
      Wenn jetzt ein EU-Beitritt zur Diskussion stünde, wie würden die Medien berichten?
      Würden wir erfahren, dass Griechenland bankrott ist?
      Würden wir erfahren, dass Zigtausende Neger übers Mittelmeer fahren, um Europa zu überrennen.

      Ich glaube, die Linksmedien würden lügen, dass sich die Balken nur so biegen.
      Sie würden unangenehme Sachen totschweigen, und wenn sich's nicht mehr vermeiden lässt, die Sachen so interpretieren (=lügen), dass ein EU-Beitritt die einzige Möglichkeit ist, die Sache glücklich zu retten.

    • blem-blem
      02. Juli 2015 09:31

      An den A.F.:

      Ich glaube, die Linksmedien würden lügen, ...

      Wo sind die Rechtsmedien, die objektiv über EU-Missstände berichten?

    • Charlesmagne
      02. Juli 2015 09:33

      @Anonymer Feigling
      Sie haben absolut recht.
      Wir leben zwar in einer Zeit unglaublicher Informationsmöglichkeiten.
      Diese werden von den Machthabern aber zielgerichtet zur Desinformation genutzt.

    • Anonymer Feigling
      02. Juli 2015 09:46

      @ blem-blem
      >> Wo sind die Rechtsmedien, die objektiv über EU-Missstände berichten?

      a.u. tagebuch ???

      (weiss nicht, wie ich einen ganz kleinen Font einstellen kann)

      Aber seit heute bin ich mir nicht mehr sicher.

      Aber wenn eine Zeitung objektiv berichtet, dann ist sie weder links noch rechts.
      Folglich steckt schon in der Fragestellung ein Widerspruch.

    • Undine
      02. Juli 2015 13:23

      @blem-blem

      "Rechtsmedien" hat es zu keiner Zeit gegeben, und da neuerdings herausgefunden wurde, daß der Nationalsozialismus LINKS gewesen ist, war sowohl der Volksempfänger, als auch der "Stürmer" LINKE MEDIEN!

    • fewe (kein Partner)
      06. Juli 2015 05:45

      @Charlesmagne: Ja, das Internet ist der interaktive Volksempfänger mit dem Zusatznutzen, in den Privatsachen der Teilnehmer herumzustierln.

  25. Spiegelfechter
    02. Juli 2015 04:06

    Bei aller Sympathie für die Sichtweise der Initiatoren, das Begehren selbst und seine Begründung sind doch reichlich naiv und fernab politischer Realität. Es ist nur ein Beispiel dafür, dass die vielbeschworene "direkte Demokratie" kein Ersatz für ein funktionierendes politisches Willensbildungssystem sein kann, vielmehr nur im Zusammenhang mit einem solchen sinnvoll sein kann.

    • Pennpatrik
      02. Juli 2015 07:42

      Nachdem es nur ein ja oder nein gib, ist die Begründung von geringer Bedeutung, da es in einer derart komplexen Sache zweifellos viele Begründungen gibt, von denen einige besser und einige schlechter sind.
      Die schlechteren Begründungen werden nicht besser, weil es gute Gründe gibt und die guten Gründe nicht schlechter, weil es schlechte gibt.

    • Charlesmagne
      02. Juli 2015 09:30

      @Pennpatrick ***************************





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