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Frankreich hat Griechenland gerettet – Warum rettet es Griechenland nicht?

In der griechischen Schuldenkatastrophe jagt auch nach dem „Durchbruch“ und der „Lösung“ eine Kalamität und Katastrophe die andere. Dabei sind der Zerfall der griechischen Syriza-Partei und Straßenschlachten in Athen noch das geringste Problem Europas. Viel schlimmer ist: In dem großen rund 86 (neue) Milliarden Euro schweren Hilfspaket hat man im nächtlichen Huschpfusch leider ein paar wesentliche Punkte „übersehen“.

Nachdem sich Frankreich und sein Präsident Hollande jetzt so sehr als Vater der Griechenland-Rettung feiern, wird das Land jetzt doch sicherlich einspringen, um diese Kleinigkeiten zu übernehmen und zu regeln. Oder? Sollte etwa Frankreich wieder einmal nur Maulheld gewesen sein?

Es geht darum, dass Griechenland schon wieder ein paar Milliarden als „Brückenfinanzierung“ braucht, bis alle Bedingungen für die Auszahlungen dieses neuen Hilfspakets erfüllt sind. Da aber niemand wirklich sicher sein kann, ob jemals all diese Bedingungen erfüllt sein werden, halten alle ihre Geldbörsen wohlweislich fest verschlossen. Beim Euro-Gripfel hat man aber vergessen zu sagen, woher denn diese paar Milliarden kommen sollen.

Da das aber angeblich ohnedies nur ein ganz kurzfristiger und risikoloser Geldbedarf ist, und da Griechenland ja ein absolut vertrauenswürdiger Schuldner ist, sollte es doch für eine so große Nation wie Frankreich absolut kein Problem sein, den griechischen Parteigenossen das Geld vorzustrecken. Es kann sich daher sicher nur noch um Stunden handeln, bevor der große Griechenland-Versteher Hollande eine diesbezügliche Ankündigung macht.

Unsinn Wirtschaftsregierung

Derweil hat Hollande freilich etwas ganz anderes verkündet. Und zwar etwas ziemlich Unsinniges. Im Gleichklang mit dem EU-Parlamentspräsidenten Schulz ruft er nach einer gemeinsamen Wirtschaftsregierung der Euro-Länder. Dahinter steht ganz offensichtlich die Intention, dann endlich komplett ungehindert durch deutsche Bremsmanöver noch viel mehr Schulden machen und Regeln brechen zu können.

Hollande brabbelt auch etwas von einem Euro-Parlament. Aber das soll offenbar kein Parlament nach dem demokratischen Urprinzip „One man, one vote“ sein, sondern so wie das EU-Parlament zusammengesetzt sein. Also undemokratisch. Hollande will also auch in seinem neuen Parlament die Deutschen massiv schlechter stellen, als es ihrer Bevölkerungsgröße entspräche.

Noch unverblümter fordert der deutsche Sozialist Schulz die Entmachtung der europäischen Regierungschefs: „Die zentralen, wichtigen europäischen Fragen dürfen nicht mehr von den nationalen Regierungschefs gelöst werden.“ Also wahrscheinlich von ihm und Herrn Juncker.

Und schon wieder will man in die EZB-Tresore greifen

In Junckers EU-Kommission wird jetzt folgende Variante für diese „Brückenfinanzierung“ erwogen: Dass nämlich alle 28 EU-Länder das Geld zahlen sollen.

Die Nicht-Euro-Länder in der EU denken aber nicht einmal im Schlaf daran, Haftungen für Griechenland zuzustimmen. Warum sollten sie auch? Sie waren nie bei den Griechenland-Beratungen dabei. Sie haben immer die Entwicklung des Euro und die in Griechenland mit großer Skepsis beobachtet.

Großbritannien denkt sowieso eher an einen EU-Austritt als an neue Kosten und Haftungen. Auch Tschechien und Kroatien haben sofort entsetzt Nein gesagt. Bleiben fast nur noch Rumänien und Bulgarien. Das sind aber die allerärmsten EU-Länder: Sollen ausgerechnet diese am Ende für das trotz allem reichere Griechenland herangezogen werden?

Die EU-Kommission mit dem Griechenlandfreund Juncker an der Spitze will dennoch jenen EU-Fonds (EFSM) aller 28 Staaten reaktivieren, der einst zur Hilfe für Portugal und Irland geschaffen worden ist. Der aber, nachdem Portugal im Zuge seines erfolgreichen Sanierungskurses auf die letzte Hilfsrate verzichten konnte, schon offiziell geschlossen worden ist. Aber offenbar denkt sich die EU-Kommission: Wenn man sich schon über so viele eigene Regeln hinweggesetzt hat, kommt es ja offenbar auf eine mehr auch nicht mehr an.

Eigentlich will auch Deutschland aus diesem Grund diesen EFSM nicht mehr aktiv sehen. Es empfiehlt statt dessen etwas, was einem Grexit verdammt ähnlich sehen würde: die Ausgabe von Brücken-Schuldscheinen durch Griechenland. Genau deshalb ist da aber Frankreich & Co streng dagegen.

Also wird wohl doch der EFSM-Fonds brückenfinanzieren müssen (müssen?), aber zugleich soll ein guter Teil der für den Fonds haftenden Länder irgendwie mit seriösen Garantien sichergestellt werden. Diese Garantien sollen, so meint die Kommission – aus der EZB kommen. Womit schon wieder wie schon so oft die Zentralbank zum Selbstbedienungsladen für die Politik und zur Quelle der Staatsfinanzierung für Griechenland würde. Die Staatsfinanzierung betreibt sie jetzt nur indirekt, weil es direkt vielleicht als eine zu plumpe Verletzung von EU-Recht gesehen worden wäre. Freilich: Auch so ist das absolut rechtswidrig. Nur die Tarnung ist besser.

Kofinanzierungsregel wird plötzlich gekippt

Die Kommission hat in den letzten Stunden kurzerhand gleich noch etwas ebenso Rechtswidriges wie Problematisches gemacht, um weiteres europäisches Geld nach Griechenland zu schleusen (also unabhängig von den 86 Milliarden). Sie kümmert sich dabei nicht einmal mehr darum, dass sie hier nicht nur eine eindeutige und klare Regel bricht, sondern auch im Widerspruch zu einer jahrzehntelang konsequent durchgehaltenen Praxis steht. Sie zahlt plötzlich die Förderungen aus diversen EU-Programmen an Griechenland aus, ohne das eherne EU-Prinzip der Kofinanzierung anzuwenden.

Das ist ein noch ärgerer Rechtsbruch als die Staatsfinanzierung. Es war nämlich seit Jahrzehnten geradezu die innerste Seele der EU, dass all ihre Förderungen prinzipiell nur dann fließen können, wenn die Hälfte der Kosten des geförderten Projekts vom jeweiligen Empfängerland bezahlt wird.

Das ist über Nacht Schall und Rauch. Abgesehen vom Grundsätzlichen dieser Ungeheuerlichkeit: Wie werden das jetzt etwa Bulgaren und Rumänen sehen? Auch sie täten sich ja viel leichter, an EU-Geld heranzukommen, gäbe es diese zwingende Kofinanzierungsregel nicht. Mit gutem Grund werden jetzt wohl auch sie gleiches Recht für alle verlangen.

Griechenland will schon wieder abmildern

Aber auch das beim Euro-Gipfel so feierlich verschnürte Paket selbst hängt plötzlich wieder in der Luft. Auch wenn es die EU-Kommission und die anderen Euro-Länder vorerst zu ignorieren versuchen. Der Unsicherheitsfaktor ist die unglaubliche Schlitzohrigkeit, mit der die Griechen agieren. Sie sagen praktisch: Wir werden zwar allem zustimmen, aber fast nichts davon realisieren. Wir beschließen zwar die gewünschten Gesetze, werden sie aber „politisch“ abmildern, wie es sogar vom Ministerpräsidenten offiziell heißt.

Und noch ominöser ist die Tatsache, dass die Athener Regierung dauernd von einer „Erpressung“ spricht. Dieser strafrechtliche Begriff heißt aber im Klartext: Sobald man sich nicht mehr „erpresst“ fühlt, ist man juristisch nicht mehr verpflichtet, irgendwelche Zusagen einzuhalten. Das ist in der Tat in allen Rechtsordnungen so geregelt.

Und auch die 86 Milliarden werden nicht reichen

Von allen Euro-Ländern ignoriert wird gleich noch etwas. Nämlich das, was der Internationale Währungsfonds jetzt Schockierendes prophezeit hat: Der Finanzbedarf Griechenlands werde wohl noch viel größer ausfallen, als von den Euro-Ländern angenommen worden ist. Das aber ist der finale Hammer. Diese Ankündigung macht auch in Österreich jeden Abgeordneten zum vorsätzlichen Täter (der nur durch die parlamentarische Immunität vor Strafbarkeit geschützt ist), wenn er jetzt einer weiteren Griechenland-Hilfe zustimmt.

Aber auch der FPÖ-Chef Strache, der an sich richtigerweise gegen ein neues Griechenlandpaket auftritt, stützt sich dabei auf ein schmerzhaft dummes und falsches Argument: Das wäre ja nur Hilfe für die Banken, behauptet er. Weiß Strache denn nicht, dass die ausländischen Banken praktisch alle längst aus der Griechenland-Finanzierung draußen sind (nachdem sie überdies einen kräftigen Haircut zu Lasten auch der österreichischen Sparer erlitten hatten)? In Griechenland aktiv sind fast nur noch die griechischen Banken. Die aber sind längst total vom griechischen Staat ausgeraubt und von den Einlegern gestürmt worden.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorSensenmann
    19x Ausgezeichneter Kommentar
    16. Juli 2015 11:09

    Der permanete Rechtsbruch in der EU ist ja schon die Normalität. Ein solches Gebilde, geründet auf Betrug, Erpressung, Vertragsbruch und Diebstahl MUSS zwingend verrecken.
    Es wird. Bald.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorschreyvogel
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    16. Juli 2015 11:17

    Wir erleben gerade den Übergang von einem europäischen Staatenbund in einen sozialistischen Bundesstaat. Das ist es, was Hollande, Schulz, Faymann & Genossen wirklich wollen!

    ------
    Ganz O/T: Morgen ist es ein Jahr her, dass man den Flug MH17 aus den ukrainischen Wolken schoss. Bisher gelang es nicht, die Täter zu entdecken.
    Ich erwarte mir morgen zum Jahrestag einen Tagebucheintrag von Dr. Unterberger, in dem er Putin und seine ukrainischen Rebellen ganz klar als Täter benennt und die Oligarchen ganz klar entlastet. Denn nur skurrile Putinversteher können anderes vermuten!

  3. Ausgezeichneter Kommentatorhamburger zimmermann
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    16. Juli 2015 08:05

    herr dr unterberger trägt hier geradezu unglaubliche fakten vor.

    daß sie für maturazeugnis-stöberer zu hoch sind, ist vorweg klar. vermutlich auch für ohrenbläser, da die genannten gegebenheiten die anlage von parkplätzen in oberpullendorf an wichtigkeit übersteigen.

    die nationalrats-abgeordneten werden eifrig zustimmen, weil sie nächstens wieder auf einen passenden listenplatz hoffen.

    und möbelverkäufer erwägen, die abgabenzahler sollen halt noch mehr brennen. heuern wir noch ein paar hundert steuerschergen an. ist eh schon alles wurscht.

    richtig wertkonservativ. heiliger geist, armes österreich!
    .

  4. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    16. Juli 2015 19:18

    Griechenland gerettet? Aber dafür ist die EU kaputt!

    Man kann es auch anders sagen: Vielleicht ist Griechenland gerettet, dafür aber die EU am Ende. Wenn die EU am Ende ist, dann ist auch Griechenland kaputt.

    Es gibt Entwicklungen, die Sozialisten nie kapieren werden. Dazu fehlen ihnen die dafür notwendigen Gehirnwindungen. Das ist wissenschaftlich erwiesen!
    Dazu gehört das naturwissenschaftliche Prinzip, daß der erste Schritt richtig gesetzt werden muß. Wenn nicht, dann folgt das Unvermeidliche, der Zusammenbruch!

    Der erste Schritt wurde in der Nacht vom 12. auf 13. Mai 2010 gesetzt, als alle Sozialisten Europas wegen Griechenland alle Verträge der EU brachen. Alle weiteren Schritte waren daher nur Fehltritte, jetzt kommt das Unvermeidliche.

  5. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    16. Juli 2015 16:25

    Entschuldigung, aber noch einmal themenfremd.

    Aber nun ist es soweit, was ohnehin viele schon lange erwartet haben: "Türkische Liste will bei Wien-Wahl antreten"

    Nun, da kann sich Häupl noch ein bißchen wärmer anziehen als bisher, denn in diesem Fall werden die Türken der SPÖ die Treue verweigern.

    Heidiwitzka, das wir ein "Spaß" werden.

    http://diepresse.com/home/panorama/wien/4778508/Turkische-Liste-will-bei-WienWahl-antreten?_vl_backlink=/home/index.do

  6. Ausgezeichneter KommentatorMajordomus
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    16. Juli 2015 11:53

    Heute vor 100 Jahren berichtet die Neue Freie Presse:

    Bedenkliche Finanzlage Griechenlands

    Der griechische Finanzminister erklärte dem Athener Korrespondenten des „Berliner Tageblatt“ über die griechische Finanzlage, dass keinerlei Grund zur Beunruhigung vorliege. Der Staatshaushalt weist natürlich ein nicht unbedeutendes Defizit aus. Wie dieses Defizit gedeckt werden soll, darüber hat die gegenwärtige Regierung nicht entscheiden können, weil die politische Lage viel zu ungeklärt ist und die Entscheidung jener Regierung überlassen bleiben muss, die die dauernde Leitung der Geschäfte übernehmen wird.

    -----------------------------------

    Es hat sich seit 100 Jahren nichts geändert und es wird sich auch in Zukunft nichts ändern, das Problem der hohen Staatsverschuldung Griechenlands wird sich auch durch ein drittes Hilfsprogramm mit Milliardenkrediten nicht in Luft auflösen.

    Ein deutscher Ökonom schlägt eine Erhöhung des Solidaritätszuschlags in Deutschland zum Vorteil der Griechen vor. "Ehrlichkeit gegenüber den Wählern und Steuerzahlern und das Gebot der Generationengerechtigkeit erfordern es, zur Finanzierung des Griechenland-Programms die Steuern in Deutschland zu erhöhen oder Ausgabenkürzungen zu verabschieden", sagt er. Weiters geht er davon aus, dass die griechische Regierung die versprochenen Kredite nicht zurückzahlen werde. Deshalb gehe es, anders als bei bisherigen Rettungsprogrammen, um Transfers, "also um Geld, das nicht zurückkommt". Das Auflegen eines Transferprogramms für Griechenland bedeutet für die Eurozone einen grundlegenden Wandel: Den Einstieg in die Transferunion.

    Fazit: Wir zahlen's eh, wurscht wie. Warum nicht gleich mit einer extra ausgewiesenen Steuer auf jedem einzelnen Kassenzettel?

  7. Ausgezeichneter KommentatorWolfgang Bauer
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    16. Juli 2015 09:43

    Ganz anders, als uns das der aktuelle 'Mainstream-Spin' weismachen will, hat nicht Deutschland 'dem europäischen Projekt massiv geschadet', sondern Präsident Hollande den Interessen Frankreichs und seiner schuldenverliebten Gefährten, indem er aus der Phalanx der Vernunft ausgestiegen ist, um seine schwachen Umfragewerte daheim zu 'puschen'. Da - Überraschung - sogar Deutschland eine Demokratie ist, wird man die von Frankreich so herbeigesehnte "Vertiefung der EU" zur Transferunion nach dieser Volte jetzt schon gar nicht weiterbringen.

    Für Österreich - außer natürlich für Kanzler Faymann - eine gute Nachricht. Denn England zu verlieren und dafür die Transferunion zu bekommen ist für unsere Zukunft die weit schlechtere Option. Hoffentlich sagt irgendjemand, dem Faymann vertraut (ob AK-Muhm der richtige ist?) ihm bald, dass er Österreich derzeit massiv schadet. Wenn wir nicht raschest wieder aus der Club-Med - Kuschelei herauskommen, rutschen wir schnell dauerhaft in diese Süd-Euro-Kiste. In der gestrigen Spätabend-ZDF-Diskussion war's schon so weit. Da werden wir bei der Standortqualität bald dem derzeitigen Rang 26 nachweinen: "Das waren noch Zeiten!"

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorMcErdal
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Juli 2015 09:43

    Vergesst IHR da dabei nicht auf die schwarzen Männer ??? Und dann doch etliche "willige weiße Frauen " ????? Ich sehe die Probleme nicht nur bei den Türken ! Was denkt IHR wozu die vielen testorongesteuerten Schwarzen hier sind ??


alle Kommentare

  1. AppolloniO (kein Partner)
    21. Juli 2015 11:15

    Dumme Frage.
    Weil die Sozen (und Grünen und NGOs) nur mit dem Geld ANDERER ihre Versprechen machen und halten können.

    • AppolloniO (kein Partner)
      21. Juli 2015 11:26

      Übrigens, mittlerweile hat sogar der Nobel Preisträger Krugmann in einem CNN Interview zugegeben, dass er die Fähigkeiten der griechischen Regierung "overestimated" hat. Alles klar, keine Ahnung aber andere zurechtweisen.

  2. F.V. (kein Partner)
    19. Juli 2015 22:57

    Wenn Sie etwas Vernünftiges sehen wollen, dann sehen sie sich das Video mit Beatrix von Storch an.

    h t t p : / / w w w .bing.com/videos/search?q=beatrix+von+storch+youtube&FORM=VIRE3#view=detail&mid=27F37ADEA9BEBA7390DC27F37ADEA9BEBA7390DC

  3. Dr. Knölge (kein Partner)
    19. Juli 2015 13:55

    Das Schlangenei
    So heißt ein Film von Ingmar Bergmann. Der Titel ist eine Metapher auf das entstehende 3. Reich, denn ein Schlangenei ist durchsichtig, man kann sehen, was da wächst.

    Das Schlangenei und die EU
    Finanzpolitisch hat die EU bereits so ziemlich jede vertragliche Vereinbarung gebrochen. Das BVG und der Europäische Gerichtshof haben das faktisch abgesegnet. Die Herren der EU wissen längst, daß für sie keinerlei Recht mehr gilt. Das zukünftige Europa wird autoritär und außerhalb eines einklagbaren Rechts beherrscht werden, und das keineswegs nur finanzpolitisch.
    Die Herren haben Blut geleckt, wir haben versäumt, den Anfängen zu wehren.
    Vielleicht geschieht ja noch ein Wunder.

  4. F.V. (kein Partner)
    • F.V. (kein Partner)
      18. Juli 2015 23:48

      Den ersten Satz in Herrn Dr. Unterbergers Kommentar könnte auch ich geschrieben haben – inklusive der Gänsefüßchen. Statt „Durchbruch“ hätte ich vielleicht „Drehbuch“ geschrieben.
      Alles was hier Unterberger im Detail ausbreitet und nachreicht ist doch in Wahrheit die Essenz der EUdSSR, und damit war und ist zu keinem Zeitpunkt eine ernsthafte und tatsächliche „Lösung“ der Griechenland-Krise gegeben.

      Daß in diesem Schmierentheater es je um Griechenland ging, ist reine Camouflage. Was tatsächlich aufgeführt wurde, ist in den zahlreichen Kommentaren schon zu den diversen Artikeln erwähnt worden und muß hier nicht nochmals wiederholt zu werden. Insofern sind die ohnehin nur als zynischer Gag gedachten Aufforderungen Unterbergers an Hollande natürlich keine ernsthafte Idee, denn die „Mitwirkung“ Hollandes an der GR-„Rettung“ war wohl eher das Präjudiz für ähnliche Hilfsforderungen des strauchelnden Frankreich.

      Meiner Provinz-Zeitung, der unser Finanzminister ein Interview gewährte, in dem er seine „positiven Erwartungen“ an diese „Lösung“ kundtat, widmete ich ein „Handschreiben“, von dem ich aber nicht erwarte, daß es als LB erscheinen wird. Sind doch die main-stream Medien auf Jubel-Trubel-Heiterkeit festgelegt, obwohl GR das Menetekel für ALLE Mitgliedsstaaten der EUdSSR ist.

      Den Lesern hier möchte ich ihn aber nicht vorenthalten.

      Finanzminister Dr. Schelling gibt den OÖN ein Interview und erklärt seine positiven Erwartungen bezüglich Griechenland bzw. wie sich das Vertrauen durch den neuen Finanzminister wieder eingestellt habe. Wie man hörte: einem Kommunisten. – Sehr interessant!

      Ich kann mir nicht vorstellen, daß ein Mann mit den Erfahrungen Schellings seinen Worten glaubt. Seine Erwartungen sind an die Bedingung geknüpft, daß Griechenland die beispielhaft genannten Auflagen – Grundbuch, Steuereinhebung, Rentenreform, etc. – erfüllt. Selbst wenn dies so wäre und irgendwann materialisierte (was offenbar auch Schelling nicht glaubt – seine Bemerkung zu den „drohenden“ Neuwahlen ließen ihn zweifeln), so sind bekanntlich derartige Effekte meist viel zu gering, viel zu löchrig und viel zu spät (wenn überhaupt), als daß sie die in drei Jahren auslaufenden „Rettungsprogramme“ unnötig machen würden.

      Wie ein Land ohne ausreichende Industrie und funktionierende Wirtschaft, Rahmenbedingungen, die man bestenfalls in Jahrzehnten schaffen kann, wenn die Mentalität des Volkes das erlaubte, hier auf die Beine kommen soll, ist nicht nachvollziehbar.

      Es funktioniert ja schon nicht in modernen Industriestaaten, wie Frankreich oder Italien, die in Wahrheit ganz ähnliche Probleme mit den Staatsschulden haben, deren Industrie – in Frankreich schwer angeschlagen ist (die fr. Automobilindustrie ist in ähnlicher Lage wie vor Jahren die englische, die untergegangen ist!), sodaß die Ursache der Griechenland-Krise wohl auch etwas mit den „economic adjustment policies“ der internationalen Geldgeber zu tun hat, die bisher noch alle Länder in noch größere Trubles brachten, als sie vorher waren.

  5. Norbert Mühlhauser
    18. Juli 2015 21:17

    Ehrlich gesagt ist das Thema Griechenland schon ziemlich ausgelutscht!

    Auch wenn es sich noch nicht überall herumgesprochen haben dürfte, dass hierbei nicht Griechenland, sondern die politische Klasse das Problem ist, die von der Steuerung des Geldverkehrs durch Zinsen nicht so viel hält wie von der Lenkung der Geldflüsse durch's eigene "Pratzerl".

    Ein anderes schwarzes Loch, wohin das sauer verdiente Geld jener fließt, die nicht vom Steuerzahler erhalten werden, ist der ökologische Wahn, ganz besonders der angeblich menschenverursachte Treibhauseffekt.

    Um den ist es zuletzt stiller geworden, nur in programmatischen Ansagen der Politiker wird er noch kurz erwähnt, vermutlich um jene zu kalmieren, die auf der anderen Seite des schwarzen Lochs stehen und von dem Geldsog - unter Berufung auf Moral, höhere Werte und überhaupt die Nachkommen - leben.

    Für diejenigen, die bisher immer um bedrohte Eisbären gebangt haben, denen die Eisschollen unter den Tatzen dahinschmelzen, gibt es allerdings eine Frohbotschaft:

    Das Polareis ist seit 2010 in Arktis und Antarktis wieder im Wachsen begriffen! Das ergibt sich aus hochoffiziellen Satellitenauswertungen.

    Ein Einsicht in Monatsdaten des "National Oceanic and Atmospheric Administration" (http://www.noaa.gov ) ergibt für Ende Winter und Ende Sommer folgende Polareisbedeckung in Mio km2:

    ______________ Arktis ........... Antarktis...........Mio km2 addiert
    März '10 ........15,1................... 4,0.................... 19,1
    Sept '10 .........4,9................... 19,2.................... 24,1
    März '11 ........14,6................... 3,6.................... 18,2
    Sept '11 .........4,6................... 18,9.................... 23,5
    März '12 ........15,2................... 5,0.................... 20,2
    Sept '12 .........3,6................... 19,4.................... 23,0
    März '13 ........15,1................... 5,3.................... 20,4
    Sept '13 .........5,3................... 19,8.................... 25,1
    März '14 ........14,8................... 5,3.................... 20,1
    Sept '14 .........5,3................... 20,1.................... 25,4
    März '15 ........14,4................... 5,5..................... 19,9

    Im Frühjahr ist also die Gesamtbedeckung von 19,1 in 2010 auf 19,9 Mio km2 (= 4,2 %) in 2015 angestiegen, im Herbst von 24,1 in 2010 auf 25,4 Mio km2 (= 5,4 %) in 2014. Und dies, obwohl der CO2-Gehalt beständig steigt, seit 1980 um 20 %, seit 2010 um 2,5 %! CO2 kann daher schlimmstenfalls eine schwache Auswirkung haben und keinesfalls ein irdisches Fegefeuer bewirken.

    Auch hier zeigt sich wieder: Wenn politisches Dogma in Widerspruch zur Wirklichkeit steht - Pech für die Wirklichkeit! Denn natürlich gibt es keine Information der Öffentlichkeit, und hartnäckig wird in obersten politischen Etagen die Fortsetzung der "Bekämpfung der Klimaerwärmung" proklamiert.

    So war es es auch mit den Kampagnen gegen leichte Alkoholisierung im Straßenverkehr 1999 ("pro 0,5 Promille"), wo enorme Unfallreduktionen durch diese Maßnahme propagiert wurden. Im Nachhinein stellte sich dann heraus, dass Deutschland, dass im Zeitraum der Senkung nichts vergleichbares an Repression in die Tat umsetzte, ebenfalls starke Unfallreduktionen hatte - ganz einfach weil in der Autotechnik die Sicherheitskomponente stark verbessert wurde, nicht wegen der Promillesenkung!

    Hauptsache halt, es haben jetzt Fahrschulen und Umerziehungspsychologen eine Einkunftsquelle; diese dürfen nun Unglückliche aussaugen, die gedacht hatten, sie könnten das Auto für geselliges Beisammensein außerhalb des "Grätzels" nutzen - und dabei erwischt wurden.

    --------------------[Quellen:]

    Die Polareis-Ausdehnung ist über die folgenden Datenreservoirs einsehbar (jeweils die auf "..._extn.png" endenden Dateien):

    ftp://sidads.colorado.edu/DATASETS/NOAA/G02135/Mar/

    ftp://sidads.colorado.edu/DATASETS/NOAA/G02135/Sep/

    • Norbert Mühlhauser
      18. Juli 2015 21:23

      Man verzeihe mir ein falsches "dass" - wer ohne Fehler ist, der werfe den ersten Stein!

    • fewe (kein Partner)
      19. Juli 2015 20:46

      Ja, ich hänge dieser - allerdings höchst lukrativen - Klima-Religion nicht an. Die Daten schauen eher nach einer kommenden Eiszeit aus ;-)

      Vor 45 Jahren gab es großes Theater darum, dass eine neue kleine Eiszeit knapp bevorsteht.

      Die lügen ständig andere Katastrophen daher. Beim aktuellen Klimawandel - wahnsinnig überraschend, dass sich das Klima ändert - wurde die Idee des Ablass wiederbelebt. Es ist eigentlich kriminiell, wenn die Regierung für sowas Steuergelder abzweigt und an Freundeskreise überweist. Aber man kann sich dagegen nicht wehren.

    • phaidros, wohlbegründet (kein Partner)
      24. Juli 2015 23:30

      Wie immer treffsicher falsch.

      Die Bildung der polaren Eisflächen ist extrem komplexer und keineswegs nur von der Temperatur abhängig, und ist auch mit steigenden Temperaturen kompatibel.

      Daten von der NOAA-Webseite zu zitieren und gleichzeitig zu behaupten, die Öffentlichkeit würde nicht informiert zeugt ovn einer gewissen Selektivität in der Wahrnehmung.

  6. heartofstone (kein Partner)
    18. Juli 2015 18:43

    Viertel der Wiener darf nicht wählen

    Ein Viertel aller Wiener im wahlfähigen Alter darf bei der kommenden Gemeinderatswahl im Herbst nicht wählen, weil es sich dabei um keine österreichischen Staatsbürger handelt. Die Wiener SPÖ will das ändern, doch die Bundes-ÖVP winkt ab.

    Q: wien.orf.at

    Man merkt die Absicht, und ist verstimmt ... scheix ORF, scheix Sozialistenpack, scheix sozialistische ORFLöcher ...

    • fewe (kein Partner)
      19. Juli 2015 19:59

      Ich halte dieses Wählen von Ausländern und auch nach Wohnbezirk, wobei es fröhliches, ständiges Ummelden der selben Personen gibt für nicht im Sinne der Demokratie, weil dadurch einzelne Personen mehrere Stimmen abgeben können. Also der Ausländer in seiner Heimat und dann dort, wo er lebt.

      Da die Gemeinderatswahlen zeitlich verschoben sind, sollte es auch ein österreichweit einheitliches Datum als Stichtag geben, der entscheidet, wo jemand gereade gemeldet ist.

      Ein zusätzliche Problem sind wohl die Doppelstaatsbürger.

      Die SPÖ und Grünen würden wohl auch am liebsten ihre "Flüchtlinge" wählen lassen. Unter den Österreichern finden sich zunehmend weniger Wähler, die diesen Wahnsinn forgesetzt sehen wollen.

  7. Vuck EUland (kein Partner)
    18. Juli 2015 17:06

    Diejenigen, die den Euro und die EU retten wollen, brauchen sich nur eine Kugel durch ihren Schädel jagen - und schon ist Europa gerettet.

  8. McErdal (kein Partner)
    18. Juli 2015 09:43

    Vergesst IHR da dabei nicht auf die schwarzen Männer ??? Und dann doch etliche "willige weiße Frauen " ????? Ich sehe die Probleme nicht nur bei den Türken ! Was denkt IHR wozu die vielen testorongesteuerten Schwarzen hier sind ??

    • fewe (kein Partner)
      19. Juli 2015 20:02

      Bunte Partnerschaften werden wohl schon bald großes Thema in Frauenzeitschriften sein. Coudenhove-Calerghi würde sich jedenfalls freuen.

  9. Der Zweifler
    17. Juli 2015 11:07

    Die Regierung lügt, betrügt und entscheidet gegen den Willen des Volkes!
    Laut einer aktuellen Gallup Umfrage ist die Mehrheit der Bevölkerung gegen ein weiteres Hilfspaket für Griechenland.
    (gehört in den Nachrichten von Radio Arabella, ob der ORF dies auch bringt, wage ich zu bezweifeln)

    • AppolloniO (kein Partner)
      18. Juli 2015 11:09

      laut neuester Umfrage ist der ORF das wichtigste Infomedium für Österreicher......und genau so schaut`s auch aus.

  10. Politicus1
    17. Juli 2015 10:33

    aktuell aus der NR-Debatte:
    für Faymann ist DER große Vorteil der EUROZONE, dass es den Mitgliedsstaaten leichter gemcht wurde, SCHULDEN zu machen und Kredite aufzunehmen.

    Entlarvender hätte er es nicht sagen können!
    Sozialistische Wirtschaftspolitik hat eben nur EIN Ziel: Schulden machen!!

    • Rau
      18. Juli 2015 20:38

      Er hat auch Probleme mit der Reihenfolge - aus dem Gedächtnis heraus zitiert meinte er, durch die Krise kamen die Spekulanten in Schwierigkeiten.

      Krise muss also für Faymann soetwas wie ein Unwetter sein oder ein Murenabgang.

    • fewe (kein Partner)
      20. Juli 2015 00:38

      Die wollen vielleicht alle Staaten derart in Schulden treiben, sodass sie dann unter Kontrolle gebracht werden können wie man das jetzt bei den Griechen sieht. EUdSSR halt.

      Es gibt zwar die Begrenzungen für Neuverschuldungen, aber über diese Rettungsschirme können die Staaten ohne Möglichkeit zur Gegenwehr geplündert werden. Zm Plündern ist bei niemandem mehr etwas da, aber neue Schulden werden aufgehalst.

  11. Undine
    16. Juli 2015 21:50

    Zum Thema passend ein sehr lesenswerter Kommentar von Andreas HAMBERGER auf ORF-WATCH:

    "Auch ATV kampagnisiert gegen Deutschland"

    "Wer glaubt, dass nur der ORF eine Kampagne gegen die angeblich harten Bedingungen gestartet hat, die Deutschland und viele andere Euro-Staaten für weitere Hilfe an Griechenland stellen, der irrt. Etwa auch ATV ist voll beim Kampagnisieren.

    Ein prominenter österreichischer Wirtschaftsexperte berichtete jetzt im Privatgespräch folgende unglaubliche Begebenheit: Ein ATV-Redakteur rief ihn an, um ihn in den Sender zu laden. Wozu der Mann durchaus bereit war. Als er jedoch beim telefonischen Vorgespräch sagte, dass er die Bedingungen einer weiteren Hilfe für Griechenland keineswegs als überscharf ansieht und dass er eigentlich keinen Grund für diesbezügliche Vorwürfe an Deutschland sieht, merkte er die Enttäuschung des Redakteurs, der daraufhin rasch das Gespräch beendete. Und es kam nie zu dem ursprünglich geplanten Fernsehauftritt.

    So wird also auch bei den privaten Sendern kampagnisiert und manipuliert. Sie begreifen in ihrer Dummheit nicht, dass einzig ein Kontrastprogramm zur schweren linken Einseitigkeit der ORF-Information für sie die Chance wäre, zu punkten und relevant zu werden. Die Redaktionen der meisten Privaten bleiben lieber im dümmlichen linken Mainstream gleichgeschaltet und verzichten deshalb auf ein Wachstum ihrer überaus bescheidenen Seherzahlen, als von diesem Mainstream abzugehen.

    Was wirklich auch marketingmäßig ein erstaunlicher Unintelligenztest ist. Denn inzwischen hat sogar Werner Faymann begriffen, dass der harte Kurs des Finanzministers bei den Griechenland-Verhandlungen in Österreich viel populärer ist als seine eigene missglückte Solidarisierung mit Tsipras. Weshalb er sich jetzt plötzlich hinter den Finanzminister stellt."

    • monofavoriten (kein Partner)
      18. Juli 2015 21:02

      österreich hatte bis in die achziger jahre ein rundfunkmonopol und als diese aufgeweicht wurde, war es ja wiederum eine staatliche behörde, die private rundfunklizenzen vergab. und die vergibt man halt wiederum nur an linientreue, ganz klar.

  12. Undine
    16. Juli 2015 20:51

    OT---aber DAMIT habe ich schon lange gerechnet--- daß es so schnell gehen würde, überrascht mich nun doch (danke für den Link, lieber @machmuss verschiebnix:

    "TÜRKISCHE LISTE will bei WIEN-WAHL ANTRETEN"

    "Der Entschluss, mit einer eigenen Liste anzutreten, begründet Ta?kiran mit „dem Rechtsruck und der steigenden Fremdenfeindlichkeit in Österreich“. Keine Partei würde FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache mehr die Stirn bieten. Auch nicht mehr die SPÖ, die im Burgenland eine Koalition mit der FPÖ eingegangen sei. Dazu komme: „In einem so reichen Land wie Österreich müssen Asylwerber im Freien schlafen, weil es keine Betten gibt. "DAS WOLLEN WIR ÄNDERN"

    “ Viele (Migranten-)Vereine seien mit derartigen Zuständen äußerst unzufrieden."

    "DAS WOLLEN WIR ÄNDERN"---klingt das nicht wie ein KAMPFRUF, nach einer GEFÄHRLICHEN DROHUNG?

    Den TÜRKEN / MOSLEMS geht offensichtlich die totale UMVOLKUNG, die totale EINFÜHRUNG der SCHARIA wie überhaupt die gänzliche Übernahme unserer angestammten HEIMAT viel zu langsam.

    Auf uns kommen sehr schlimme Zeiten zu; wer sich dessen nicht bewußt ist, kann auch gleich an das Christkind glauben, er wird es nicht mitkriegen, daß die Zeichen auf STURM stehen.

    Hier nochmals der Link:

    http://diepresse.com/home/panorama/wien/4778508/Turkische-Liste-will-bei-WienWahl-antreten?_vl_backlink=/home/index.do #sthash.DFT6QT6Q.dpuf

    • lenz
      17. Juli 2015 13:34

      aber so schlecht wär´ das auch wieder nicht. Würde den Sozialdemokraten etliche Stimmen abspenstig machen. ;-)

    • Dr. Knölge (kein Partner)
      19. Juli 2015 14:11

      Alles verläuft planmäßig.
      Das Ergebnis steht bereits fest, es ist nicht verhandelbar.
      Offen ist nur, wie viel Blut fließen wird.

    • fewe (kein Partner)
      19. Juli 2015 20:15

      @lenz: Das hatte ich vorerst auch gedacht, dass es der SPÖ schaden wird. Mittlerweile glaube ich das nicht. Die Türken werden ihre Türkenpartei wählen, einige mehr als bisher werden dafür die SPÖ retten wollen und vielleicht wieder wählen oder wieder einmal zur Wahl gehen.

      Der Deal könnte ein Dreier aus SPÖ, Türken und Grünen sein. Es ist vielleicht die einzige Chance, die FPÖ fernzuhalten.

      So könnte es jedenfalls sein. Die SPÖ wird jetzt in den Monaten bis zur Wahl auf Alarmismus spielen um alle ihrer potentiellen Wähler zu mobilisieren. Insgesamt kommen sie zu dritt auf eine satte Mehrheit und es ist dann eh quasi eine Partei.

  13. Tullius Augustus
    16. Juli 2015 20:33

    Der Herr Reinhard Göweil von der Wiener Zeitung der durch Faymann auf seinen Posten gehoben wurde entpuppt sich in der aktuellen Griechenlandkrise als ein Verehrer und Fan von Alexis Tsipras.

    Und weil Faymann wahrscheinlich täglich die Artikel von Reinhard Göweill in der der W.Z. liest kann man davon ausgehen dass Faymann auch künftig auf der Seite von Tsipras & Syriza agieren wird:

    Wer will Deutscher sein?

    " ..... Alexis Tsipras hat mit seinem naiv-idealistischen Vorgehen viele politische Fehler gemacht, doch er hat Europa eines neu gezeigt: Wie die Deutschen stur an Regeln festzuhalten, ist wie segeln bei schwacher Brise. ... "

    http://www.wienerzeitung.at/meinungen/leitartikel/763601_Wer-will-Deutscher-sein.html

    Stur nach Vorschrift

    " ..... Um es kurz und bündig auszudrücken: Die griechische Volkswirtschaft und mit ihr elf Millionen Bürger stehen vor einem ökonomischen Kollaps.

    Nicht etwa, weil Griechenland in der Vergangenheit über seinen Verhältnissen gelebt hat, sondern weil ein verzweigtes, unüberschaubares Regelwerk jene, die heute agieren könnten, zum Nichtstun verurteilt...."

    " ... Probleme wurden exportiert: Die Hartz-IV-Reformen haben in Deutschland einen Billiglohnsektor entstehen lassen, der mit 20 Prozent der Gesamtbeschäftigten der größte in Europa ist. Viele Ostdeutsche arbeiten daher in Österreich, da es hierzulande Kollektivverträge gibt, in denen die Löhne weit über dem Niveau der frei vereinbarten Bezüge festgeschrieben sind, die in den "neuen Bundesländern" des reichsten Landes Europas üblich sind.

    "Es ist ein Machtkampf konservativer Kräfte, die ihr System der Ungerechtigkeit in Europa aufrechterhalten wollen", meinte der Linke Tsipras am Mittwoch.... "


    http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/europa/europaeische_union/763619_Stur-nach-Vorschrift.html

    • Gandalf
      16. Juli 2015 21:20

      Dieser Herr Göweil ist doch überhaupt nicht ernst zu nehmen; er sollte besser Langweil heissen...

    • Haider
      16. Juli 2015 23:40

      Eines verbindet alle Linken weltweit: DEUTSCHENHASS. Sogar alle linken Bundesrepublikaner hassen sich selbst. Gehirnwäsche pur!

    • Undine
      17. Juli 2015 07:57

      @Haider

      In nur einer einzigen Zeile haben Sie exakt beschrieben, was die linke Welt antreibt---ihr ist der NEID angeboren.

      *****************
      *****************
      *****************!

    • fewe (kein Partner)
      19. Juli 2015 20:59

      Es hat sich letztlich bislang immer als Fehler herausgestellt, wenn man geglaubt hatte, dass die Deutschen nun endgültig am Boden liegen. Ich denke, Tatsache ist es halt, das Deutschland praktisch das einzige westliche Land ist, dass noch nennenswerte Industrie hat und diese auch gut verdient.

      Wenn die Deutschen in ein paar Jahrzehnten zu mehr als der Hälfte bunt sind, dann ist der typische Deutsche vielleicht nicht der kluge Ingenieur, sondern sehr viele halt einfach dumm. Die brauchen vielleicht eine ganz andere Beschäftigungsstruktur.

      Die Deutschen haben schon mehrmals jahrzehntelang durchgetaucht und stehen dann plötzlich wieder stark da. Ich mag sie nicht besonders, aber in der EU sind sie die führende Nation. Nicht die Briten oder die Franzosen.

  14. machmuss verschiebnix
    16. Juli 2015 19:48

    Thema verfehlt, aber voll krass - ach, wie wird sich der Hr. Häupl freuen, wenn der
    Hr. Erdogan in Wien mitregiert :

    » Turgay Taskiran, bereitet eine Liste für die Wien-Wahl vor, „um den Rechtsruck in Österreich zu stoppen.“ Auch mit Hilfe der UETD, die dem türkischen Präsidenten Erdo?an nahe steht. «

    Da kommt jetzt eine "Herausforderung" auf die SPÖ zu, gegen die absolut keine von den
    altbewährten anti-irgendwas Keulen hilft ! Und wenn die Sozis einfach nur "mauern",
    dann kommt ein "netter" Herr aus der Türkei, gegen den unsere sogenannten
    "rechten Schergen" die reinsten Lamperl sind und dieser Herr wir den Genossen
    zeigen, wie man "betoniert" .

    Einige Forums-Teilnehmer hatte ja schon verschiedentlich drauf hingewiesen, was sich
    anbahnt - anschnallen hilft jetzt nicht mehr, ich glaub' das wird eine von jenen Situationen,
    wo man besser dran ist, wenn's einen "raus-schleudert" ! ! !

  15. machmuss verschiebnix
    16. Juli 2015 19:19

    Wieviele Beweise wollen uns die Sozis denn noch liefern ?
    Wir glauben's doch längst schon, sogar die Sozis selber können's kaum noch verdrängen ::
    überall wo die Sozis am Ruder sind, läuft alles aus dem Ruder !

  16. Anton Volpini
    16. Juli 2015 19:18

    Griechenland gerettet? Aber dafür ist die EU kaputt!

    Man kann es auch anders sagen: Vielleicht ist Griechenland gerettet, dafür aber die EU am Ende. Wenn die EU am Ende ist, dann ist auch Griechenland kaputt.

    Es gibt Entwicklungen, die Sozialisten nie kapieren werden. Dazu fehlen ihnen die dafür notwendigen Gehirnwindungen. Das ist wissenschaftlich erwiesen!
    Dazu gehört das naturwissenschaftliche Prinzip, daß der erste Schritt richtig gesetzt werden muß. Wenn nicht, dann folgt das Unvermeidliche, der Zusammenbruch!

    Der erste Schritt wurde in der Nacht vom 12. auf 13. Mai 2010 gesetzt, als alle Sozialisten Europas wegen Griechenland alle Verträge der EU brachen. Alle weiteren Schritte waren daher nur Fehltritte, jetzt kommt das Unvermeidliche.

    • Gandalf
      16. Juli 2015 21:40

      Sollte tatsächlich die Griechenland - Krise die EU in ihrer derzeitigen Form gänzlich in die Luft sprengen (was zu hoffen ist), müsste man den Griechen sogar dankbar sein, weil sie eine auch ansonsten unvermeidliche Entwicklung eben vorzeitig in Gang gesetzt haben. In diesem Falle sollte man den Herrn Tsipras (oder Varoufakis, oder am besten beide) für den Friedens- Nobelpreis vorschlagen; er bzw. sie wäre(n) dort in guter Gesellschaft: der des Vaterlandsverräters Willi Brandt, der Superpräsidenten George "doublejuh" Bush und Obama, des Hassbischofs Tutu, des vietnamesischen Kriegshelden Le duc Tho und anderer verdienter Unpersonen. Zu denen würden die zwei Rotzbuben doch gut passen, oder nicht?

  17. Haider
    16. Juli 2015 19:12

    Ich kann es nicht glauben, daß einzig der marxistische Drang nach Zerstörung jeder freien Wirtschaft hinter dem Todestrieb der EUrokraten steckt. Man muß kein Weltverschwörer sein, um dahinter finstere Mächte zu vermuten. In den USA laufen die Vorwahlen auf vollen Touren. Die allmächtige Israellobby ist mit ihrem Anti-Iran-Kampf völlig ausgelastet; also genießen die linken Wirtschafts-Nobelpreisträger Paul Krugman, Joseph E. Stiglitz et al. Narrenfreiheit. Oh armes Europa!

    • Gandalf
      16. Juli 2015 21:41

      Krugman ist kein Klugman.

    • Specht (kein Partner)
      18. Juli 2015 05:12

      Konsequent und mit Begeisterung treiben die Linken überall wo sie an der Macht sind Unfug, der bei ihnen Programm der ersten Stunde ist. Sie wünschen sich: Abschaffung der Familie, sämtlicher Grenzen, Gesinnungsdiktatur, Bildungskatastrophe, Verschwendung von Steuergeldern und Indoktrinationen ihrer Glaubenssätze, schon bei den Kleinsten bis zur Uni und Medien, Überwachung der Bürger, genzenlose Zuwanderung und "Wirtschaftswachstum" durch astronomische Schulden und Bankenrettung....ich kann gar nicht alles aufzählen. Diese Gesinnungstäter stehen im direkten Gegensatz zu einer vernünftigen, die Bedürfnisse der Menschen respektierenden Politik.
      Die ÖVP zähle ich zu den linken Parteien, da sie

  18. zweiblum
    16. Juli 2015 19:06

    Zum einjährigen Jubileum MH 17. Der CNN zeigt keine US Beweise.
    in Jahr nach der Katastrophe der Boeing Flug MH17 über der Ost-Ukraine hat eine Gruppe von Luftfahrtexperten im Internet ihren eigenen Ermittlungsbericht veröffentlicht. Daraus geht hervor, dass die malaysische Verkehrsmaschine mit 298 Insassen mit einer israelischen Luft-Luft-Rakete abgeschossen worden sein konnte.
    Botschafter: Russische Experten von Ermittlungen zum MH17-Absturz ausgeschlossen
    In dem 16 Seiten umfassenden Bericht werden die Schäden am Rumpf anhand der öffentlichen Bilder detailliert gemessen und analysiert. Anhand dieser Daten modellierten die Experten den Explosionsbereich der Rakete und berechneten die Masse von deren Gefechtskopf. Nach ihren Angaben explodierte der 10 bis 40 kg schwere Sprengkopf 0,8 bis 1,6 m von der Fensterscheibe des MH17-Flugkommandanten entfernt. Dabei wurden etwa 2000 bis 4000 Parallelepiped-förmige Splitter mit einem Durchschnittsgewicht von jeweils drei Gramm mit Abmessungen von 8?8?6 mm ausgestoßen.
    Ihre Erhebungen verglichen die Experten mit den technischen Daten der russischen Flugabwehrraketen und kamen zu dem Schluss, dass keine mit derartigen Splittern gespickt ist. So unterscheiden sich die Splitter der Boden-Luft-Rakete vom Typ Buk sowohl in der Form (Doppel-T-Form statt Parallelepiped) als auch im Gewicht (8,1 statt drei Gramm) deutlich.
    Russischer Ermittlungsausschuss: MH17 wurde durch Luft-Luft-Rakete abgeschossen
    Darüber hinaus sind alle russischen Fla-Raketen mit Gefechtsköpfen bestückt, die deutlich mehr als 40 kg wiegen. Dass die Rakete in der Nähe des Cockpits explodierte, zeuge davon, dass sie einen Infrarot-Selbstsuchkopf hatte und auf die Strahlung des Radars zusteuerte, der sich unter dem Cockpit befindet.
    Nach der Eischätzung der Experten passt die israelische Luft-Luft-Rakete vom Typ Python zu diesen Daten. Diese Rakete ist nämlich mit einem Infrarot-Suchkopf ausgerüstet, der Sprengkopf wiegt elf kg, die Splitter haben eine passende Form.

    Russische Radardaten: Ukrainischer Kampfjet unweit von Boeing geortet
    Laut öffentlichen Angaben hatte die ehemalige Sowjetrepublik Georgien Anfang der 2000er Jahre Kampfjets des Typs Su-25 modernisiert und an die Raketen Python 4 und Python 5 angepasst. Die Python-Raketen sind äußerlich von den sowjetischen R-60-Raketen – der Standard-Waffe der Su-35 – kaum zu unterscheiden.
    Dieser inoffizielle Bericht passt mit den Aussagen des ehemaligen ukrainischen Luftwaffentechnikers Jewgeni Agapow zusammen, der vor dem Krieg in seinem Heimatland nach Russland geflüchtet war. Laut dem Mann, der im Juli 2014 auf einer ukrainischen Luftwaffenbasis gedient hatte, hatte ein ukrainischer Kampfjet vom Typ Su-25 am Tag der MH17-Katastrophe seine Basis mit Luft-Luft-Raketen an Bord verlassen und war etwas später ohne Munition zurückgekehrt. Der Pilot, Hauptmann Woloschin, soll zu seinen Kameraden gesagt haben, er sei zur falschen Zeit am falschen Ort gewesen.
    Die Aussagen des ehemaligen Angehörigen der ukrainischen Luftstreitkräfte erschienen im Dezember 2014 in den russischen Medien. Danach stellten die russischen Behörden den Mann als Zeugen unter Schutz. Auch das Ermittlungskomitee in Moskau geht davon aus, dass die malaysische Boeing mit einer Luft-Luft-Rakete nicht russischer Produktion abgeschossen worden ist.
    Weil die meisten Opfer Niederländer waren, übernahmen die Niederlande die Leitung der Ermittlungen. Im September veröffentlichten sie einen Zwischenbericht zu der Katastrophe. Darin hieß es, dass die Passagiermaschine der Malaysia Airlines „von einer Vielzahl hochenergetischer Objekte" getroffen worden und in der Luft auseinandergebrochen sei. Konkrete Schuldzuweisungen enthielt der Zwischenbericht nicht.
    Weiterlesen: http://de.sputniknews.com/panorama/20150716/303306003.html#ixzz3g4gUc5c8

    • krokus (kein Partner)
      18. Juli 2015 01:34

      "Infrarot-Selbstsuchkopf hatte und auf die Strahlung des Radars zusteuerte, der sich unter dem Cockpit befindet."

      Seit wann hat die 777 ein Infrarot Wetterradar?
      oder hat die Antenne so gewaltige Verluste, dass sie durch Hitze den Infrarotkopf von den Treibwerken abgelenkt hat?

      Also irgend etwas passt da aber gar nicht zusammen!

    • Günther (kein Partner)
      18. Juli 2015 08:03

      In dem Artikel steckt soviel Blödsinn, dass darauf nicht näher eingegangen werden muß ( IR Suchraketen gegen Radar, Operationshöhe der SU25).
      Schwachsinnige Prorussische Propaganda.

    • krokus (kein Partner)
      18. Juli 2015 15:39

      Lieber Günther,

      Sie haben vollkommen recht, aber da unter den Sympathisanten sicher auch Menschen sind, die das Denken (noch) nicht ausgeschaltet haben, wollte ich mit meinen Fragen deren Denken ein bisschen anregen.

      Da nicht alle über das entsprechende Wissen verfügen, schien es mir sinnvoll, offensichtlich nicht zusammenpassendes anzusprechen.

      Der Ernst des Themas verbietet den Einsatz von Smilies ...

  19. Brigitte Imb
    16. Juli 2015 16:25

    Entschuldigung, aber noch einmal themenfremd.

    Aber nun ist es soweit, was ohnehin viele schon lange erwartet haben: "Türkische Liste will bei Wien-Wahl antreten"

    Nun, da kann sich Häupl noch ein bißchen wärmer anziehen als bisher, denn in diesem Fall werden die Türken der SPÖ die Treue verweigern.

    Heidiwitzka, das wir ein "Spaß" werden.

    http://diepresse.com/home/panorama/wien/4778508/Turkische-Liste-will-bei-WienWahl-antreten?_vl_backlink=/home/index.do

    • Cotopaxi
      16. Juli 2015 17:11

      Ich habe bisher geglaubt, die Muselmanen warten noch ein bisschen, um weitere Kräfte zu sammeln, um dann tsunami-artig die politische Bühne zu betreten.
      Ofenbar glauben deren politischen Führer, dass die Zeit bereits reif sei für die Machtübernahme.

    • Brigitte Imb
      16. Juli 2015 17:18

      Der Häupl wird ab sofort einen Kübel G´spritzten mehr brauchen, denn damit hat er bestimmt nicht gerechnet.

      Obwohl das gar nicht lustig ist, bin ich es den Roten sowas von vergönnt. Hoffentlich wird langfristig gegengesteuert, sonst überrollen uns die Mohammedaner.

    • Haider
      16. Juli 2015 18:53

      Da werden also den Roten in Wien Mandatarskauf und Ausländerimport nichts mehr nützen. Der türkische Geist ist aus der Flasche entwichen. Jetzt kann sich Rot-Grün in der Bundeshauptstadt warm anziehen.

    • machmuss verschiebnix
      16. Juli 2015 19:14

      tja . . . und er sah, daß es gut war . . .

    • Cotopaxi
      16. Juli 2015 19:36

      Oder die Muselmanen lassen sich von den Roten teuer dafür bezahlen (Posten, Wohnungen, Subventionen), wenn sie diesmal noch auf die Kandidatur verzichten, aber dafür in 5 Jahren umso wuchtiger zuschlagen werden. ;-)

    • Brigitte Imb
      16. Juli 2015 19:52

      @Cotopaxi,

      tja, daran hab´ich auch schon gedacht. Zuzutrauen ist den Roten ALLES.

  20. Brigitte Imb
    16. Juli 2015 15:49

    OT - Aber endlich die richtige Antwort auf die "Kunst" dieses Schmierfinken.

    Hermann Nitsch angezeigt: "Christliche Symbole beleidigt"

    http://diepresse.com/home/kultur/kunst/4778443/Hermann-Nitsch-angezeigt_Christliche-Symbole-beleidigt?_vl_backlink=/home/index.do

    • Haider
      16. Juli 2015 19:24

      Allein das schwarze NÖ sponsert den kubanischen Ehrendoktor Nitsch mit fast € 700,- TÄGLICH.

    • machmuss verschiebnix
      16. Juli 2015 19:30

      Warum hat eigentlich Nitsch keine Islam-blasphemischen "Kunstwerke" geschaffen ?
      Die hätten ihn zum Charly gemacht und a Ruh' wär' g'wes'n !

    • Specht (kein Partner)
      18. Juli 2015 05:35

      Statt die Schweinereien der Wiener Aktionisten als Mene-Tekel zu sehen, werden sie zu Kunst umgedeutet, von Wichtigtuern aus der linken Szene. Warum habt ihr das bewundert werden einmal die Enkel fragen.

  21. Freak77
    16. Juli 2015 14:51

    Wie lange bleibt Tsipras noch Ministerpräsident? Neue Meldungen aus Griechenland:

    Neuwahlen in Griechenland schon im Herbst? Kabinettsbeben in Athen

    http://www.bild.de/politik/ausland/alexis-tsipras/kabinetts-beben-in-athen-41812652.bild.html

    Mehrheit fehlt: Tsipras plant Neuwahlen in Griechenland

    http://www.focus.de/finanzen/news/mehrheit-fehlt-tsipras-plant-neuwahlen-in-griechenland_id_4820317.html

    • Gandalf
      16. Juli 2015 15:11

      @ Freak77:
      Wem wird Herr Tsipras abgehen? Der sozialistischen Internationale vielleicht, aber doch wohl keinem vernünftigen Menschen (inklusive vernünftiger Griechen).

    • Elisabeth Mudra
      16. Juli 2015 17:59

      @Gandalf

      Na, mir wird der Herr Tsipras schon abgehen. Endlich einer, der der east-coast und der von ihr gesteuerten EU kontra gibt. Ist ja auch was!
      .

  22. Wertkonservativer
    16. Juli 2015 14:32

    Heute nochmals: diesmal zum Thema!

    Die Misere, kurz gefasst (ich hoffe, kein Plagiat zu begehen!):

    Griechenland: "FASS OHNE BODEN!!"

    Stimmt doch, oder?

    • Gandalf
      16. Juli 2015 15:20

      @ Wertkonservativer:
      Ja, stimmt meiner Meinung nach vollkommen. Aber dann kommt die Frage: Warum sind die Völker Europas - bzw. ihre Politiker, inklusive der österreichischen - so blöd, in dieses Fass immer noch Milliarde um Milliarde hineinzuschütten? Und warum wird jeder, sogar der deutsche Finanzminister Schäuble, geprügelt, der über einen Ausstieg Griechenlands aus dem Euro (und damit wohl auch aus der gesamten unseligen "Union") nachdenkt? Für Deutungsversuche zu diesem Thema wäre ich sehr dankbar!

    • Gandalf
      16. Juli 2015 15:22

      Siehe auch den untenstehenden exzellenten Beitrag von Majordomus.

    • Wertkonservativer
      16. Juli 2015 16:05

      @ Gandalf:

      Schäuble macht' schon richtig!
      Meine "Verteidigungsrede" für ihn ( und Kohl) siehe in meinem tieferstehendem Beitrag heute 08:17 !

    • Charlesmagne
      16. Juli 2015 22:08

      @ Wertkonservativer
      Siehe letzten Satz von Riese35 unten!

    • Wertkonservativer
      17. Juli 2015 07:27

      @ Charlesmagne:

      danke für den Hinweis! Dazu jedoch ein persönliches Eingeständnis:

      für die sicher zumindest teilweise faktenunterlegten Gedankengänge unseres Mitposters @ Riese 35 (Pro-Putin-Russland / Anti-USA) bin ich anscheinend zu naiv!

      Dass Europa total am Gängelband der USA hängt, will mir altem Mann halt nicht ganz in die Gehirnwindungen gehen! So muss ich halt als alter Atlantiker in die ewigen Jagdgründe eingehen!

      Was solls!

      (mail to: gerhard@michler.at)

  23. Majordomus
    16. Juli 2015 11:53

    Heute vor 100 Jahren berichtet die Neue Freie Presse:

    Bedenkliche Finanzlage Griechenlands

    Der griechische Finanzminister erklärte dem Athener Korrespondenten des „Berliner Tageblatt“ über die griechische Finanzlage, dass keinerlei Grund zur Beunruhigung vorliege. Der Staatshaushalt weist natürlich ein nicht unbedeutendes Defizit aus. Wie dieses Defizit gedeckt werden soll, darüber hat die gegenwärtige Regierung nicht entscheiden können, weil die politische Lage viel zu ungeklärt ist und die Entscheidung jener Regierung überlassen bleiben muss, die die dauernde Leitung der Geschäfte übernehmen wird.

    -----------------------------------

    Es hat sich seit 100 Jahren nichts geändert und es wird sich auch in Zukunft nichts ändern, das Problem der hohen Staatsverschuldung Griechenlands wird sich auch durch ein drittes Hilfsprogramm mit Milliardenkrediten nicht in Luft auflösen.

    Ein deutscher Ökonom schlägt eine Erhöhung des Solidaritätszuschlags in Deutschland zum Vorteil der Griechen vor. "Ehrlichkeit gegenüber den Wählern und Steuerzahlern und das Gebot der Generationengerechtigkeit erfordern es, zur Finanzierung des Griechenland-Programms die Steuern in Deutschland zu erhöhen oder Ausgabenkürzungen zu verabschieden", sagt er. Weiters geht er davon aus, dass die griechische Regierung die versprochenen Kredite nicht zurückzahlen werde. Deshalb gehe es, anders als bei bisherigen Rettungsprogrammen, um Transfers, "also um Geld, das nicht zurückkommt". Das Auflegen eines Transferprogramms für Griechenland bedeutet für die Eurozone einen grundlegenden Wandel: Den Einstieg in die Transferunion.

    Fazit: Wir zahlen's eh, wurscht wie. Warum nicht gleich mit einer extra ausgewiesenen Steuer auf jedem einzelnen Kassenzettel?

    • Undine
      17. Juli 2015 08:40

      @Majordomus

      DANKE! ******************************************************!

  24. Sensenmann
    16. Juli 2015 11:23

    Unsere Junta aus roten und schwarzen Sozis wird weiteren Milliarden für Greichenland natürlich zustimmen.
    Besonders interessant wird sein, ob Mitterlehners neue Pudel Vetter und Franz dieser sozialistischen Geldvernichtung auch zustimmen, wie sie dem Belastungspaket zugestimmt haben.

    Wetten werden angenommen.

    • Riese35
      16. Juli 2015 12:20

      >> "... wie sie dem Belastungspaket zugestimmt haben."

      Haben sie das? Diese Frage hatte ich vor ein paar Tagen gestellt. Ist das erwiesen oder nur eine Vermutung, daß sie sich bei der Abstimmung der Clubposition angeschlossen hatten?

      Unser Problem ist leider das Listenwahlrecht, daß die Abgeordneten der Partei und nicht dem Wähler verantwortlich sind.

      Zu Griechenland ist doch eh alles klar: Washington D.C. wünscht und die EU tanzt.

    • Charlesmagne
      16. Juli 2015 22:06

      @ Riese
      Zum letzten Satz: ******************************************

  25. schreyvogel
    16. Juli 2015 11:17

    Wir erleben gerade den Übergang von einem europäischen Staatenbund in einen sozialistischen Bundesstaat. Das ist es, was Hollande, Schulz, Faymann & Genossen wirklich wollen!

    ------
    Ganz O/T: Morgen ist es ein Jahr her, dass man den Flug MH17 aus den ukrainischen Wolken schoss. Bisher gelang es nicht, die Täter zu entdecken.
    Ich erwarte mir morgen zum Jahrestag einen Tagebucheintrag von Dr. Unterberger, in dem er Putin und seine ukrainischen Rebellen ganz klar als Täter benennt und die Oligarchen ganz klar entlastet. Denn nur skurrile Putinversteher können anderes vermuten!

    • Infophil
      16. Juli 2015 12:43

      Seien wir froh, dass es Putin gibt, der den geopolitischen Aktionen à la Soros etc.
      und dem zugehörigen Planer Brzezi?ski die Stirn bietet.
      Warum werden wohl die ausgewerteten Daten des Flugschreibers der MH17 von den Niederlanden so geheim gehalten?
      Und wir verlieren haufenweise Arbeitsplätze durch die uns aufgezwungenen Sanktionen!

    • logiker2
      16. Juli 2015 17:21

      @Infophil, soeben meldet n-tv, laut CNN waren es prorussische Rebellen, aber das war vor dem Abschuss schon bekannt.

    • ProConsul
      16. Juli 2015 21:51

      Und Millionen Europäer wählen diesen Sozi-Dreck! Dieses mal können sich die "aufgeklärten" Bürger nicht mehr auf widrige Umstände wie eine Adelsherrschaft oder irgendeinen Diktatur herausreden, nein, sie selbst haben diesen Wahnsinn gewählt und werden dafür bezahlen müssen.

    • Haider
      16. Juli 2015 23:47

      Wie ist es möglich, daß immer wieder eine linksrabiate Minderheit eine eher vernünftige Mehrheit torpediert? Liegt es ausschließlich daran, daß eher konservativen Typen längst das Rückgrat gebrochen wurde und für sie der aufrechte Gang nicht mehr möglich ist?

  26. Sensenmann
    16. Juli 2015 11:09

    Der permanete Rechtsbruch in der EU ist ja schon die Normalität. Ein solches Gebilde, geründet auf Betrug, Erpressung, Vertragsbruch und Diebstahl MUSS zwingend verrecken.
    Es wird. Bald.

    • Cotopaxi
      16. Juli 2015 11:13

      Die EU ist auf Lug und Betrug und auf institutionalisierten Rechtsbruch aufgebaut. Einem solchen Gebilde zu vertrauen zeugt von Geistesschwäche und Wahnsinn.

    • logiker2
      16. Juli 2015 17:14

      @Cotopaxi, sie unterschätzen die enorme kriminelle Energie des europ. Politgesindels.

    • Charlesmagne
      16. Juli 2015 22:03

      @ logiker2 *****************************

    • fewe (kein Partner)
      19. Juli 2015 20:29

      Und wer soll sie dabei aufhalten? Die "Flüchtlinge" werden jedenfalls schon einmal mit Kampfsport beschäftigt. Gleichmäßig übers Land verteilt werden sie bereits.

      Ein Aufstand der Österreicher wäre wohl innerhalb eines Tages niedergeschlagen.

      Für mich sieht es jedenfalls danach aus. Es sieht auch danach aus, dass das für in Kürze erwartet wird, weil die "Flüchtlingsströme" derzeit massiv beschleunigt werden. Mittlerweile ist schon von 80.000 in diesem Jahr die Rede, es werden wohl weit über 100.000 werden. Selbstverständlich flott eingebürgert.

  27. Tullius Augustus
    16. Juli 2015 10:34

    Das riesengroße Fragezeichen ist der Grexit:

    Einerseits ist der Grexit etwas das von zwei sehr anerkannten Deutschen als die Lösung des derzeitigen Problems mit Griechenland vorgeschlagen wird:

    1. Finanzminister Schäuble
    2. Hans Werner Sinn, der Wirtschaftswissenschaftler

    Und Grexit, also die Tatsache dass Griechenland wieder eine eigene Währung hat die es wenn nötig selber abwerten kann um für Investitionen, Export und für Touristen wieder interessanter zu werden - ist etwas was auch in den Ohren der normalen Bürger (die sich nicht besonders gut mit Finanzkonstruktionen wie dem Euro auskennen) plausibel ist.

    Andererseits:

    Man hört in allen Medien, Nachrichtensendungen, aus den Erklärungen der Politiker aller Couleur & auch aus dem Munde der griechischen Bürger immer wieder dass der Grexit sozusagen das allerschlimmste Denkbare wäre.

    Weil wohl die Folgen eines Grexits auf den weltweiten Finanzmärkten nicht einzuschätzen sind.

    Weil ein Grexit sich eventuell ebenso unberechenbar und verheerend auf die Weltwirtschaft (& Europa) auswirken würde wie die Lehman-Pleite von 2008.

    Wenn es aber keinen Grexit geben darf und daher auch nicht gibt:

    Dann gibt es ein Griechenland dass mindestens 30 - 40 Jahre Zeit braucht um seine Schulden abzubezahlen - wenn so etwas überhaupt möglich ist.

    Dann muss Griechenland durch ein Tal der Tränen gehen und sich das Land mit seiner Bevölkerung von Grund auf neu definieren.

    Wie in so einem Land eine wirtschaftsfreundliche, optimistische Stimmung aufkommen kann dass sich die Wirtschaft und Kauf- und Konsumlaune entwickeln kann ist mir ein Rätsel. Fakt ist doch: Wirtschaften kann man immer nur im Zustand einer positiven, optimistischen Stimmung oder?

    Griechenland hatte bisher schon - in den letzten 30 Jahren - ein miserables politisches System wo die Bürger den eigenen Staat als Feind betrachtete. Aber derzeit gibt es in Griechenland ein System wo die Demokratie und alle ihre Institutionen ins Absurde abgleiten. Ein Premier muss vor dem Parlament einbekennen, dass er nicht an sein Programm glaubt und bittet dennoch die Abgeordneten um ihre Stimmen.

    Anders ausgedrückt: Griechenland ist heute ein in jeder Hinsicht beschädigtes (um nicht zu sagen kaputtes) Land: ruinierte Politik & politische Parteien, Institutionen, Stimmung in jeder Hinsicht am Boden, eine zerrissene Gesellschaft mit tiefen Gräben, die Regierung, Staat und Politiker werden von den Bürgern beschimpft.

    Wie kann und soll so ein Land wieder auf die Beine kommen?

    Kaum jemand glaubt doch dass die läppischen 80 Milliarden die jetzt nach Griechenland geschickt werden das letzte (=das 3. mittlerweile) Hilfspaket sind.

    Oder glaubt Faymann oder Schelling oder Mitterlehner oder irgendwer dass mit diesen 80 Mrd. Euro Griechenland wieder auf die Beine kommt so ähnlich wie Irland? Ehrlich?

    Wider besseres Wissen und Gewissen werden jetzt 80 Mrd. Euro in ein Fass ohne Boden geschüttet.

    Ich denke dass das Fass Griechenland einen Boden hätte wenn man diesem Land die Chance geben würde - so wie Rumänien, Bulgarien, Ungarn - über eine eigene Währung zu verfügen und diese Währung nach Belieben ab- oder aufwerten zu können. DAS wäre eine Chance und ein Instrument für Griechenland um wieder Herr im eigenen Land zu werden.

    Griechenland hat offenbar noch immer eine unaufgearbeitete Vergangenheit: Die jahrhundertelange türkische Totalbesetzung, die dt. Besetzung im 2. WK, die kommunistischen Aktivitäten im 2. Weltkrieg, die Absetzung des Königshauses, der Militärputsch in den 1960er-Jahren, die Volksverführung durch populistische Parteien und Regierungen wie etwa die PASOK u.a. - Alles das ist ein schweres geistiges Erbe das dieses Volk hinderte einen funktionierenden Staat auf zu bauen - trotz jahrzehntelanger EU-Mitgliedschaft.

    Im Korsett des Euro wird sich Griechenland nicht erholen, jedenfalls viel schwieriger wie mit einer eigenen Währung!

    Aber es gibt Dogmen:

    - Die Idee der europäischen Integration seit den 1950er-Jahren ist es ein Europa mit immer enger verbundenen Völkern zu erschaffen:

    Siehe dazu den "Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union":

    da steht der entscheidende Satz, sozusagen die "Ideologie der EU" in der Präambel deses Vertrags:

    " ..... die Grundlagen für einen immer engeren Zusammenschluss der europäischen Völker zu schaffen ... "


    Siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Vertrag_%C3%BCber_die_Arbeitsweise_der_Europ%C3%A4ischen_Union

    Die Europäische Integration und somit die EU hat also das Ziel die Völker Europas immer enger aneinander zu binden und sie näher zusammen zu schließen.

    So wie es aussieht wurde auch der Euro in dieser Hoffnung eingeführt. Als Instrument um diesen Zusammenschluss zu verbessern und zu beschleunigen. Und wahrscheinlich deshalb hat man den Euro von Anfang auch so konstruiert dass ein Austritt oder Ausschluss eines Landes aus der Eurozone praktisch unmöglich ist.

    Derzeit sehen wir aber beinahe das Gegenteil: Der Euro und seine Probleme spalten die Völker und wiegeln den Hass zwischen den europäischen Völkern auf.

    Warum um alles in der Welt wird der Grexit so als Tabu dargestellt? Wegen der weltweiten Finanzmärkte? Weil die europ. Völker immer enger zusammenwachsen müssen? Oder wird sogar Angst vor einem Grexit geschürt?

    Warum kann man nicht einsehen, dass man auch einmal - im Fall einer Nation - einen Schritt zurück machen kann?

    Wenn man einen Fehler macht, dann macht man nicht genau so weiter, sondern man hält inne, macht einen oder zwei Schritte zurück und arbeitet ANDERS weiter.

    Wie klug ist es wirklich jetzt wiederum 80 Mrd. Euro in ein Fass ohne Boden zu schütten - wenn alle wissen dass es kurz- und auch mittelfristig nichts bringt? Oder ist das etwas das die Völker Europas näher zusammenwachsen lassen wird? Wer lügt hier wen an? Oder lügen wir uns alle in die Tasche?

    • Tullius Augustus
      16. Juli 2015 11:30

      In diesem 34-Min-Video (vom 26.6.2015) erklärt Prof. Hans-Werner Sinn allgemein verständlich wie man so eine Währungsumstellung in Griechenland (= "Grexit") in der Praxis über die Bühne bringen könnte - ab der 9. Minute im Video:

      Im Dialog: Alfred Schier mit Hans-Werner Sinn am 26.06.2015

      https://www.youtube.com/watch?v=t3Y2Y5LQNz4

    • Norbert Mühlhauser
      17. Juli 2015 00:52

      Bravo, Tullius, der Euro ist ein süßes Gift, der die Griechen davon abhält, ihre Leistungen zu konkurrenzfähigen Preisen anzubieten.

    • fewe (kein Partner)
      19. Juli 2015 20:38

      Ich glaube, dass ein Grexit unberechenbare Folgen haben kann. Den Geldbedarf der Griechen wird es dennoch geben. Weil mit der Drachme können sie nur Geld, das bereits auf Konten vorhanden ist und das künftig verdient wird, abwerten. Um weitermachen zu können brauchen sie aber jetzt einmal Geld.

      Ich glaube, dass die etwa 200 Mia. Euro, die die brauchen um wieder auf die Beine zu kommen eher billig sind im Vergleich zu dem, was ein Grexit auslösen könnte.

      Und, wie gesagt: Ich glaube nicht, dass die jetzt weniger Geld bräuchten, falls sie auf Drachme umstellen würden.

      Das Umstellen an sich dürfte nicht schwierig sein. Auch Österreich hat bereits fertigt gedruckte Schilling-Banknoten parat, falls das nötig sein sollte. Das geht innerhalb einem oder zwei Tagen und startet wohl an einem Montag. Vielleicht eh morgen.

  28. Josef Maierhofer
    16. Juli 2015 10:32

    Wenn die österreichische Politik'elite' zu feige ist, für Österreich zu entscheiden und dieses Paket abzulehnen, dann sollen sie halt das österreichische Volk dazu befragen. Ein Riesentheater um die Hypo Alpe Adria und das ist gleich wieder so eine Bürde in ähnlicher Höhe und, wie geschrieben auch ein Fass ohne Boden.

    Tsipras hat es auch geschafft das Volk zu fragen, das er jetzt hintergeht, wie unsere das tun.

    @ Banken
    Da habe ich anderes gelesen, es wurden bis auf einen kleinen Anteil damit ausländische Banken finanziert.
    http://www.heise.de/tp/news/IWF-gesteht-Statt-Griechenland-wurden-Banken-gerettet-2748442.html

    Also ich bin für Ablehnung dieses Wahnsinns- und Sinnlospaketes, lasst doch Griechenland aus dem Euro raus und gebt humanitäre Hilfe an die Bevölkerung, in 2 Jahren wird dort alles glücklich sein mit der Drachme und dort wenigstens die Wirtschaft florieren. Die Milliardenschulden der Griechen, die können wir längst abschreiben. (Sarrazin: Europa braucht de Euro nicht)

    • socrates
      16. Juli 2015 20:19

      Der IWF hat die Notwendigkeit erkannt und sich neu aufgestellt. Seine Bewunderer brauchen noch eine Weile.

  29. socrates
    16. Juli 2015 10:02

    ..Aber auch der FPÖ-Chef Strache, der an sich richtigerweise gegen ein neues Griechenlandpaket auftritt, stützt sich dabei auf ein schmerzhaft dummes und falsches Argument: Das wäre ja nur Hilfe für die Banken, behauptet er. Weiß Strache denn nicht, dass die ausländischen Banken praktisch alle längst aus der Griechenland-Finanzierung draußen sind (nachdem sie überdies einen kräftigen Haircut zu Lasten auch der österreichischen Sparer erlitten hatten)? In Griechenland aktiv sind fast nur noch die griechischen Banken. Die aber sind längst total vom griechischen Staat ausgeraubt und von den Einlegern gestürmt worden.
    AU weiß mehr als alle anderen und richtiger. Oder doch nicht?
    http://www.zeit.de/wirtschaft/2015-01/griechenland-schulden-ausland-banken
    Die Zeit, in der ;Redakteure die Moral auf Grund ihres Wissensvorsprunges bestimmen konnten, sind vorbei. Der € verliert weiter.

    • socrates
      16. Juli 2015 10:08

      GRIECHENLAND
      Griechenland macht wieder mehr Bankschulden
      Der größte Teil der griechischen Schulden liegt beim IWF, der EZB und der EU. In jüngster Zeit steigen aber auch wieder die Bankschulden. Warum?

      In den fünf Jahren seit Ausbruch der Staatsschuldenkrise in Griechenland hat sich die Zusammensetzung der Gläubiger ziemlich verändert: Der Anteil öffentlicher Gläubiger hat zugenommen, was vor allem an den großen Rettungspaketen liegt. 227 Milliarden Euro flossen insgesamt bisher, teils als bilaterale Kredite der anderen Euroländer, teils über den Rettungsschirm EFSF und über den Internationalen Währungsfonds (IWF).

      Private Gläubiger – also in erster Linie Banken – reduzierten dagegen ihr Engagement in Griechenland, wie in der Infografik zu sehen ist, die Statista für ZEIT ONLINE erstellt hat. Vor allem der Schuldenschnitt im Frühjahr 2012 senkte die Forderungen der Geldhäuser erheblich: Im März 2012 einigte sich die griechische Regierung mit dem allergrößten Teil der Privatgläubiger auf einen Umtausch ihrer Anleihen. Dabei verzichteten die Privaten auf 53,5 Prozent ihrer Forderungen, die griechische Schuldenlast sank um rund 107 Milliarden Euro.

      Seit Ende 2012, dem Jahr des Schuldenschnitts, haben ausländische Banken ihr Engagement in Griechenland aber wieder leicht erhöht. Griechenland nahm vor allem wieder Kredite bei deutschen und britischen Banken auf, Institute anderer EU-Länder blieben zurückhaltend. Die Forderungen deutscher Banken waren Ende 2012 auf 5,3 Milliarden US-Dollar gesunken, wie die Infografik zeigt. Seither nahmen sie wieder bis Herbst 2014 auf 13,5 Milliarden Dollar zu.

      Beobachter erklären diese Entwicklung mit dem sogenannten OMT-Programm, das der Präsident der Europäischen Zentralbank, Mario Draghi, im Spätsommer 2012 ankündigte: Dabei kann die EZB Anleihen von Eurostaaten aufkaufen. Bisher beantragte kein Land Hilfe über OMT. Doch schon die Existenz des Programms habe das Vertrauen privater Investoren in Griechenland gestärkt, schreibt etwa Silvia Merler, Ökonomin beim Brüsseler Thinktank Bruegel.

  30. Wolfgang Bauer
    16. Juli 2015 09:43

    Ganz anders, als uns das der aktuelle 'Mainstream-Spin' weismachen will, hat nicht Deutschland 'dem europäischen Projekt massiv geschadet', sondern Präsident Hollande den Interessen Frankreichs und seiner schuldenverliebten Gefährten, indem er aus der Phalanx der Vernunft ausgestiegen ist, um seine schwachen Umfragewerte daheim zu 'puschen'. Da - Überraschung - sogar Deutschland eine Demokratie ist, wird man die von Frankreich so herbeigesehnte "Vertiefung der EU" zur Transferunion nach dieser Volte jetzt schon gar nicht weiterbringen.

    Für Österreich - außer natürlich für Kanzler Faymann - eine gute Nachricht. Denn England zu verlieren und dafür die Transferunion zu bekommen ist für unsere Zukunft die weit schlechtere Option. Hoffentlich sagt irgendjemand, dem Faymann vertraut (ob AK-Muhm der richtige ist?) ihm bald, dass er Österreich derzeit massiv schadet. Wenn wir nicht raschest wieder aus der Club-Med - Kuschelei herauskommen, rutschen wir schnell dauerhaft in diese Süd-Euro-Kiste. In der gestrigen Spätabend-ZDF-Diskussion war's schon so weit. Da werden wir bei der Standortqualität bald dem derzeitigen Rang 26 nachweinen: "Das waren noch Zeiten!"

    • Gandalf
      16. Juli 2015 10:30

      @ Wolfgang Bauer:
      Danke für Ihre deutlichen und völlig richtigen Worte. Das Problem ist bloss: Weder der Herr Muhm (der versteht ja nicht einmal, wie eine Bank funktioniert, obwohl er jahrelang im Aufsichtsrat der CA seligen Angedenkens gesessen ist) noch sonst ein roter Satrap wird die Schande der Nation davon überzeugen können, dass er eine echte Gefahr für Leib und Leben des österreichischen Staates ist. Der Dummkopf hält sich ja wirklich für einen Politiker, nein, sogar Staatsmann. Und was den eitlen Trottel Hollande betrifft, ist die Parteifreundschaft mit unserem Schulabbrecher nicht zu verleugnen. Nur ist halt leider Frankreich doch ein bisserl grösser als Österreich. Aber umso wichtiger ist es, dass dort endlich die Sozialisten abgewählt werden - frei nach dem Motto: Da ist mir der Sarkozy beim Irgendwo noch lieber als der Hollande beim Gesicht...

    • Wolfgang Bauer
      16. Juli 2015 11:22

      Androsch war auch einmal Faymann-Berater. Doch dann kam Muhm...der Totengräber Österreichs, der große Idio...pardon Ideologe.

    • socrates
    • Charlesmagne
      16. Juli 2015 22:01

      @ Gandalf: harsche Worte, nur zu unterstreichen!

    • F.V. (kein Partner)
      21. Juli 2015 14:49

      Es muß schon etliche Jahre aus sein, als ich einmal im Haus der Industrie bei einer Diskussionsveranstaltung war. Ich kann mich nicht mehr erinnern über welches Thema damals gesprochen wurde. Mir ist aber der damals noch eher unbekannte Werner Muhm in Erinnerung, der auf mich einen geradezu unglaublichen und überraschenden Eindruck machte: nämlich als sehr mit der Materie vertraut und intelligent argumentierend.

      Natürlich aus seiner ideologischen Perspektive die Dinge betrachtend, aber schlagfertig und keineswegs in rhetorische Sprechblasen flüchtend. Mich erstaunte das deshalb so sehr, weil ich als politischer Gegner sozialistischer Ideologie deren Standpunkte immer für dumm hielt und mir daher nicht vorstellen konnte/wollte, daß es dort auch intelligente Leute gibt – und daß manche Anliegen eigentlich richtig sind.

      Wenn hier ein Dünnbrettbohrer, wie Gandalf, Zensuren verteilt, kann er sich zwar des Applauses der Claqueure aus der Unterberger-Kommune sicher sein, aber die Frage bleibt doch: Was außer dumpfe Meinung hat er damit zum besten gegeben?

      Es ist jedenfalls ein schwerer Fehler – siehe Carl von Clausewitz: „Vom Kriege“ – den Gegner falsch einzuschätzen oder gar für dumm zu halten. Das mag für den 8-klassigen Volxschüler zutreffen, aber ich bezweifle, daß dies für den AK-Direktor Muhm der Fall ist.

  31. Rupert Wenger
    16. Juli 2015 08:38

    Regelbrüche scheinen aus der Konstruktion des Euros unausweichlich zu sein. Interessanter Beitrag in der NZZ, Österreichausgabe: https://nzz.at/phanomene/wem-gehoert-der-euro

  32. Herbert Sutter
    16. Juli 2015 08:17

    Talkshow "Anne Will" in der deutschen ARD am 15.7.2015:

    Schon der Titel ist provokativ:
    "Solidarität nur nach deutschen Regeln - Ist Europa gescheitert?"

    Teilnehmer: Jens Spahn (CDU), Daniel Cohn-Bendit (ehemal. Europaabg. der Grünen), Rainer Hank (Journalist, Wirtschaftschef der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung"), Sonja Puntscher Riekmann (österr. Politikwissenschaftlerin)

    Details zu den Gästen: http://daserste.ndr.de/annewill/archiv/Die-Gaeste-im-Studio,gaesteliste882.html

    Entsprechend den Gästen entwickelte sich eine hitzige aber sehenswerte Debatte wo auch auf das Verhalten und die Taktik des dt. Finanzministers Schäuble eingegangen wurde:

    https://www.youtube.com/watch?v=XWwycRlO3ZU


    Presse-Nachbetrachtungen zur TV-Debatte:

    http://www.welt.de/vermischtes/article144069431/Niemandem-werden-80-Milliarden-Euro-aufgezwungen.html

    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/tv-kritik/tv-kritik-anne-will-die-neue-deutsche-frage-13705334.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

    • Claudius
      16. Juli 2015 19:02

      Die Frau Puntscher-Rieckmann aus Österreich: "Wenn wir alle Exportweltmeister wären, müsste auf den Mars exportiert werden."

      - ein peinlicher Beweis dass diese Grün-Symphatisantin nicht weiß was Marktwirtschaft und wirtschaftlicher Wettbewerb ist.

      Peinlich - diese Frau Professor sollte tunlichst nicht mehr in deutschen Talkshows auftreten!

  33. Wertkonservativer
    16. Juli 2015 08:17

    Zu @ Socrates:

    Politik ist ein - sagen wir's vorsichtig - nun mal kein wirklich "geruchsfreies" Geschäft! Auch hier in unserem schönen Ösistan haben wir ja - gerade jetzt wieder - ähnliche unangenehme Geruchserlebnisse!

    Trotzdem meine ich, dass Kohl und auch Schäuble es nicht verdient haben, hier und anderswo als Defraudanten, Lügner und Betrüger angeprangert zu werden!
    Das haben beide sicher nicht verdient!!!

    Das "Tagebuch" sollte nicht als Gerichtshof zweckentfremdet werden!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Rau
      16. Juli 2015 09:30

      Keiner Sorge werter WK - es genügt eigentlich, wenn die alle endlich in Rente gehen. Keiner schreit nach Vergeltung, nur gebt die ganze Angelegenheit in kompetentere Hände, was freilich nicht heisst, die Frösche zu fragen, ob der Teich trockengelegt werden soll!

    • socrates
      16. Juli 2015 09:39

      WK
      Alter schützt vor Torheit nicht. Wenn Sie entscheiden was vor Gericht kommt, sind Sie auf einer Linie mit der Staatsanwaltschaft. Diese und die ÖVP schonen Faymann. Also: FPÖ wählen.

    • Wertkonservativer
      16. Juli 2015 10:08

      @ socrates:

      nun, vielleicht irre ich da, doch - nach meiner Einschätzung - dürften Sie fast so alt wie ich sein. Also bedenken Sie bitte den Anfang Ihrer Widerrede!
      Selbsteinsicht schadet selten bis nie!

    • socrates
      16. Juli 2015 14:27

      WK
      Außer dem Alter haben Sie nichts einzuwenelden?

  34. hamburger zimmermann
    16. Juli 2015 08:05

    herr dr unterberger trägt hier geradezu unglaubliche fakten vor.

    daß sie für maturazeugnis-stöberer zu hoch sind, ist vorweg klar. vermutlich auch für ohrenbläser, da die genannten gegebenheiten die anlage von parkplätzen in oberpullendorf an wichtigkeit übersteigen.

    die nationalrats-abgeordneten werden eifrig zustimmen, weil sie nächstens wieder auf einen passenden listenplatz hoffen.

    und möbelverkäufer erwägen, die abgabenzahler sollen halt noch mehr brennen. heuern wir noch ein paar hundert steuerschergen an. ist eh schon alles wurscht.

    richtig wertkonservativ. heiliger geist, armes österreich!
    .

  35. socrates
    16. Juli 2015 03:32

    Wer ist der größte Lump? Schäuble oder die Griechen?
    Wolfgang SchäubleBearbeiten

    Wolfgang Schäuble
    Am 16. Februar 2000 erklärte Schäuble, als Partei- und Fraktionsvorsitzender nicht mehr zu kandidieren. Friedrich Merz wurde daraufhin zum neuen Fraktionsvorsitzenden, Angela Merkel zur neuen Parteivorsitzenden gewählt. Schäuble blieb jedoch Mitglied des CDU-Präsidiums.

    Zuvor hatte Schäuble am 10. Januar 2000 eingeräumt, vom Waffenhändler Karlheinz Schreiber im Jahre 1994 eine Bar-Spende über 100.000 DM für die CDU entgegengenommen zu haben. Am 31. Januar 2000 gab Schäuble ein weiteres Treffen mit Schreiber im Jahr 1995 zu. Die Schatzmeisterei der CDU habe den Betrag als „sonstige Einnahme“ verbucht.

    Schäuble behauptete, dass er das Geld in einem Briefumschlag von Schreiber in seinem Bonner Büro persönlich empfangen habe. Diesen Umschlag habe er „ungeöffnet und unverändert“ an Brigitte Baumeister weitergeleitet; später habe er erfahren, dass die Spende nicht „ordnungsgemäß behandelt worden“ sei. Nachdem ihm die Ermittlungen gegen Schreiber bekannt geworden seien, habe er die Schatzmeisterin Baumeister um eine Quittung für die Spende gebeten, damit nicht irgendwer später „auf dumme Gedanken“ kommen könne.

    Die damalige CDU-Schatzmeisterin Brigitte Baumeister widersprach während der Untersuchungen zur CDU-Spendenaffäre der Version Schäubles bezüglich des Verbleibs der getätigten 100.000 DM-Spende des Waffenlobbyisten. Baumeister sagte, sie habe einen Umschlag bei Schreiber abgeholt und diesen bei Schäuble abgeliefert; später habe sie das fragliche Geld (die 100.000 DM) von Schäuble erhalten.

    Dieses Geld tauchte in keinem Rechenschaftsbericht der CDU auf. Auch erhielt Schreiber für die Geldzahlung keine Spendenquittung. Am 13. April 2000 erklärte Schäuble vor dem Bundestagsuntersuchungsausschuss zur CDU-Parteispendenaffäre, die CDU-Führung und die Bundesregierung unter Helmut Kohl seien nicht bestechlich gewesen. Im Juni 2000 erstattete Schreiber im Zusammenhang mit der Spende Strafanzeige gegen Schäuble wegen Meineids. Das Ermittlungsverfahren gegen Schäuble wegen uneidlicher Falschaussage wurde eingestellt, ebenso wie die Ermittlungen gegen Brigitte Baumeister. Die Berliner Staatsanwaltschaft konnte keinen hinreichenden Tatverdacht für eine Anklage feststellen.

    Nach den damaligen Angaben der Staatsanwaltschaft sei davon auszugehen, dass die 100.000 DM nur einmal gespendet wurden. Spekuliert worden war über die Frage, ob es womöglich zwei Mal 100.000 DM von Schreiber gegeben hatte: einmal als „unverfängliche“ Wahlkampf-Spende für die CDU, ein anderes Mal möglicherweise „unter der Hand“ als Bestechungsgeld für ein Rüstungsprojekt.

    Unklar ist ferner, wo die 100.000 DM verblieben sind. Nach Aussagen des damaligen CDU-Wirtschaftsprüfers Horst Weyrauch habe dieser die 100.000 DM von Baumeisters Büroleiter Jürgen Schornack erhalten. Dieses Geld habe er – Weyrauch – dann dem ehemaligen Schatzmeister Walther Leisler Kiep übergeben, der das Geld in seine Jackentasche gesteckt haben soll. Das Geld sei schließlich über ein Konto von Kiep auf Konten der Bundesgeschäftsstelle der CDU geflossen, was Kiep bestritt.
    Schäuble war so tief in den Schiebungen der Großindustrie verwickelt, daß er zurücktrat und Merkel den Steigbügel hielt. Er ist ein Schieber und Betrüger, den alle Medien, die der Macht hörig sind, decken.
    https://de.m.wikimedia-.org/wiki/CDU-Spendenaffäre

    • socrates
    • otti
      16. Juli 2015 07:11

      ihr Beitrag ist unfassbar !!!

    • Gandalf
      16. Juli 2015 08:34

      Das Aufwärmen einer fünfzehn Jahre alten, schon damals als bösartiger Anpatzversuch verdächtigen Angelegenheit ist letztklassig und hat bestenfalls Falter- Niveau. In einem seriösen Blog hat ein solcher Beitrag nichts verloren.

    • socrates
      16. Juli 2015 09:32

      Gandalf
      2000 war Schüssel und gut. Ein anderer Buchhalter wurde nach mehr als 70 Jahren verurteilt. Sie leiden an partieller Moral.

    • Sensenmann
      16. Juli 2015 11:04

      Ich dachte mir sowas schon. Der Mensch hat sich ja eine Kugel gefangen. Kein Politiker in unseren Breiten hat je grundlos und unverdient eine Dosis plumbum ballisticum verabreicht bekommen.

      Natürlich war der Täter "verwirrt", "nicht zurechnungsfähig" oder was auch immer. Er muss aber einen Grund gehabt haben. Weder auf einen Figl noch einen Kreisky noch einen Schmidt oder Kohl hat man je geschossen. Es muss also Gründe gegeben haben, warum sich dieser Schäuble die Kugel verdient hat. Von nichts kommt nichts.

      Tatsache ist: Dieser Mensch handelt von krankhaftem Hass auf sein Volk getrieben, weil einer aus diesem aus ihm einen Krüppel gemacht hat. Die alte germanische Regel, daß niemand aber auch absolut niemand, der einen körperlichen Defekt hat, eine Führungsrolle einnehmen darf, bewahrheitet sich immer wieder. Hütet euch vor den Gezeichneten!

    • Cotopaxi
      16. Juli 2015 11:22

      Unter die Gezeichneten würde ich im Hinblick auf unsere Bundesregierung auch die Buckligen, Verwachsenen, Schiefmündigen, Glotzäugigen und Fettleibigen rechnen. ;-)

    • Majordomus
      16. Juli 2015 12:07

      Wer weiß, wie viele solcher "Ungereimtheiten" in einem Land, in dem eine politische Partei per Gesetz eine kriminelle Vereinigung sein darf, noch vorgekommen sind bzw. weiterhin vorkommen? Honi soit qui mal y pense.

      Strafgesetzbuch
      Besonderer Teil (§§ 80 - 358)
      7. Abschnitt - Straftaten gegen die öffentliche Ordnung (§§ 123 - 145d)

      § 129
      Bildung krimineller Vereinigungen

      (1) Wer eine Vereinigung gründet, deren Zwecke oder deren Tätigkeit darauf gerichtet sind, Straftaten zu begehen, oder wer sich an einer solchen Vereinigung als Mitglied beteiligt, für sie um Mitglieder oder Unterstützer wirbt oder sie unterstützt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

      (2) Absatz 1 ist nicht anzuwenden,
      1. wenn die Vereinigung eine politische Partei ist, die das Bundesverfassungsgericht nicht für verfassungswidrig erklärt hat,

      ...

      Keine weiteren Fragen, Euer Ehren.





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