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Fördersumpf Sozialministerium – wie sich die Parteien bedienen

Erstmals liegt eine konkrete Auflistung aller Subventionen des Sozialministeriums an NGOs und Vereine vor. Diese Subventionen sind nicht nur durch ihre Menge und die Tatsache atemberaubend, dass viele eindeutige Geldverschwendungen sind. Noch empörender ist, wie da ideologisch nahestehende Organisationen hemmungslos bedient werden, die aber dann in der Öffentlichkeit schamlos als unabhängig auftreten. Im Falle des Sozialministeriums geht der überwiegende Anteil des Geldes jedenfalls an eindeutig SPÖ-nahe oder zumindest immer die Propagandalinie der SPÖ unterstützende Vereine.

In Österreich fließen insgesamt jährlich rund 50.000 Subventionen (freilich gehen etliche davon von verschiedenen öffentlichen Steuergeldverteilern an die gleichen Empfänger). Geht man davon aus, dass die anderen Ministerien, die Länder und Gemeinden ebenso unverschämt „großzügig“ agieren wie das Sozialministerium, kann man in der Summe absolut sicher sein: Die diversen Subventionen sind für die politischen Lager eine noch wichtigere Einnahmenquelle als die offizielle Parteienförderung. Dabei wird schon diese allein vielfach als im internationalen Vergleich zu hoch kritisiert.

Zu der Subventionskorruption kommt noch die Medienbestechung

Auch im Fall des hier angesprochenen Sozialministeriums kommt dazu, dass das als Subvention ausgeschüttete Geld nur ein Bruchteil der schmutzig und intransparent vergebenen Steuermittel ist. Die diversen Inserate und Medienkooperationen auf Steuerzahlerkosten sind hier noch gar nicht erfasst und offengelegt!

Das einzige, was sich der Sozialminister angesichts der für den Steuerzahler viele Millionen teuren Liste zugute schreiben kann: Er ist einer der wenigen Regierungsmitglieder, die eine parlamentarische Anfrage inhaltlich korrekt und anscheinend vollständig beantworten.

Er listet jedenfalls in seiner Beantwortung alle Subventionsempfänger seines Hauses fein säuberlich auf. Andere Minister sind bei Anfragebeantwortungen hingegen viel weniger um Korrektheit bemüht und antworten oft nur mit Wischiwaschi (am schlimmsten der Verteidigungsminister). Ohne dass das freilich in aller Regel die eigentlich fälligen Konsequenzen hätte. Die müsste nämlich eine gewisse Frau Bures initiieren . . .

Auf der anderen Seite sind aber gerade die vielen Subventionen des Sozialministeriums besonders provozierend. Denn es ist zugleich jenes Ministerium, das (vor allem der explodierenden Pensionszahlungen wegen) alljährlich die höchste Steigerung seines Budgets hat. Und das überdies oft am Ende des Jahres noch mehr Geld verbraucht hat als schon am Anfang budgetiert.

Aus der unglaublichen Fülle der Steuergeld-Verschwendungen durch das Sozialministerium seien hier nur ein paar besonders interessante oder seltsame herausgegriffen . Aber auch viele hier nicht erwähnte Subventionen sind oft ähnlich dubios.

Jedenfalls ist in vielen Fällen die Vermutung sehr groß, dass eine Reihe der Subventionsempfänger auch noch bei etlichen anderen Stellen Steuergeld abkassiert. Vor allem die Gemeinde Wien ist ja für alle linken Organisationen sehr frei- und ergiebig. Aber die SPÖ und auch die Bundesländer haben bisher das seit vielen Jahren versprochene und einst schon von Josef Pröll angekündigte Transparenzkonto erfolgreich verhindert.

Die Gustostückerl: von Zara bis zum ÖGB

  • Da kassiert etwa die „Antirassismus“-Aktion Zara. Dieser Verein bereitet regelmäßig durch seine Öffentlichkeitsarbeit das Feld für die linke Hetzpropaganda auf, indem sie eine wilde Zahl von angeblichen rassistischen Zwischenfällen verkündet.
  • Da kassiert ein „Work Smart – Verein zur Verbesserung und Professionalisierung der Arbeitsbedingungen für Kunst- und Kulturschaffende“. Ernstlich, so heißt das, wofür man Subventionsgeld bekommt. Aber Immerhin sagt der Name schon ziemlich offen, wofür das Geld verwendet werden dürfte: eben zur „Verbesserung“ der „Arbeitsbedingungen“ für die Empfänger.
  • Da kassiert einen der allergrößten Beträge (480.000 Euro!) ein „Beratungszentrum für Migranten“. Was nicht heißt, dass nicht noch auf vielen anderen Schienen Geld an die Migrationsindustrie fließt.
  • Da kassiert nämlich etwa das „Zentrum für Migranten in Tirol“ ebenfalls einen sechsstelligen Betrag. Ebenso ein „Zebra – Interkulturelles Beratungs- und Therapiezentrum“. Usw.
  • Da kassiert die „Asylkoordination“ – ein Verein, der sich vor allem durch regelmäßige öffentliche Attacken auf die Innenministerin hervortut. Und der im Endeffekt sehr aktiv dabei mitwirkt, die Asylantenflut noch zu erhöhen.
  • Da kassiert „SOS-Menschenrechte“, der ebenfalls vor allem Öffentlichkeitsarbeit gegen ÖVP und FPÖ betreibt.
  • Da kassiert das gleichfalls in der linken Propaganda sehr aktive „Integrationshaus“.
  • Da kassiert der Berufsverband Österreichischer Psychologen (BÖP) nicht weniger als 559.000 Euro. Was nicht nur ob der übergroßen Höhe besonders empörend ist, weil sonst kein ähnlicher Berufsverband eine solche Subvention bekommt. Das ist wohl nur mit der einschlägigen politischen Orientierung vieler Psychologen erklärbar.
  • Da kassieren viele Vereine, bei denen aus der Bezeichnung nicht einmal andeutungsweise hervorgeht, was sie eigentlich tun. Die vom Sozialminister Bescherten heißen etwa „A-Tempo“ oder „BAG“ oder „EU-Projekt Daphne“ oder „MINIMED“ oder „This Human World“ oder „Zimd Wien“ oder „ELF Salzburg“ oder „Assista“ oder „Hazissa Steiermark“ oder „Pia Oberösterreich“ oder „Zukunftsmentoren“. Fest steht nur, wer in all diesen seltsamen Fällen der ausgebeutete Zahler ist. Der Steuerpflichtige.
  • Da kassiert die SPÖ-Volkshilfe – auf vielen verschiedenen Wegen – über eine halbe Million.
  • Da kassiert die Caritas ebenfalls unter verschiedenen Titeln mindestens 350.000 Euro.
  • Da kassiert hingegen das ÖVP-nahe „Hilfswerk“ nur 88.000 Euro.
  • Da kassierte der Arbeiter-Samariter-Bund einen im Verhältnis zur Volkshilfe viel kleineren Betrag. Und das Rote Kreuz habe ich überhaupt nicht auf der Liste gefunden.
  • Da kassiert ein Verein „voluntaris – weltweit.erfahrung.teilen“. Die Steuerzahler werden zwar nie erfahren, was der Verein überhaupt tut. Aber jedenfalls kann er seinem Namen entsprechend die interessante Erfahrung weltweit teilen, wie leicht man in Österreich an Steuergeld herankommt.
  • Da kassieren zahllose feministische und genderistische Organisationen. Ich bin überzeugt, dass die meisten davon auch im – eigentlich für all diese Vereine zuständigen! – Frauenministerium die Hände aufhalten. Und bei vielen Bundesländern. Sie heißen etwa: „Women Against Violence Europe“, „Zusammenschluss Österreichischer Frauenhäuser und Frauenschutzzentren“, „Frauenservice Graz“, „Frauen für Frauen Graz“, „Fair und Sensibel – Polizei und Afrikanerinnen“,  „Lichtblick – Mädchen-, Frauen- und Familienberatung Kärnten“, „Verein zur Förderung von gendersensibler Bubenarbeit in Erziehung und Unterricht“, „Frauensolidarität“, „Frauennetzwerk Linz-Land“, „Frauen ohne Grenzen“ oder „Afrikanische Frauenorganisation“. Wobei ich sicher bin, eine Reihe übersehen zu haben. Nicht übersehen habe ich den „Frauentreff Rohrbach“. Dessen Förderung eröffnet nämlich schier unendliche Möglichkeiten an weiteren Subventionsempfängern: „Frauentreffs“ für jede Gemeinde, und sei sie noch so klein!
  • Da kassieren – wenn auch viel weniger als die feministisch-genderistisch ausgewiesenen Empfänger – auch einige Vereine, die die Bezeichnung „Männer“ im Titel tragen. Allerdings haben die meisten das Image, Männer genderistisch bekehren zu wollen.
  • Da kassiert ein Verein mit der Bezeichnung „all inclusive – Förderung komplementärer Diversitätsstrukturen“. Keine Ahnung, was der tut. Aus der Bezeichnung alleine würde ich ja auf einen Schwulentreff tippen.
  • Da kassiert – was diese Vermutung stützen würde – auch ein Verein „Queer Business Woman“. Woraus wir lernen: Wenn es um die entsprechende sexuelle „Orientierung“ geht, dann werden vom Sozialministerium auch die sonst dort wie die Pest verabscheuten „Business“-Menschen unterstützt, also Unternehmer und Spitzenmanager.
  • Da kassieren – bei einem „Sozial“-Ministerium besonders absurd – auch Theater- und Kulturinitiativen. Wie ein „Zentrum für Theaterpädagogik und Strategische Inszenierung“. Ja, Das heißt "Strategische Inszenierung". Oder ein „Bundesverband für außerberufliches Theater“. Wahrscheinlich klingt das besser als "Amateurtheater".
  • Da kassieren – ebenfalls total ressortfremd – etliche Naturparks und Umweltinitiativen.
  • Da kassiert der Verkehrsklub VCÖ – der meist als (nicht deklarierte) Lobby-Organisation der Bundesbahn agiert, der also mit großer Wahrscheinlichkeit zumindest auch beim eigentlich zuständigen Verkehrsministerium kassiert.
  • Da kassiert der Gewerkschaftsbund mit 1,73 Millionen überhaupt den zweithöchsten Betrag aus dem Füllhorn des Sozialministers. Was angesichts der Steuerbegünstigung für ÖGB-Mitgliedsbeiträge besonders empörend und eine eindeutige Doppelförderung ist. Dieser Förderskandal hängt zweifellos damit zusammen, dass der Sozialminister vorher ÖGB-Präsident gewesen ist.
  • Da kassiert der eng mit dem Gewerkschaftsbund zusammenhängende Verein für Konsumenteninformation die allerhöchste Förderung: 1,97 Millionen. Auch das ist ein Skandal. Denn die Konsumenteninformation gehört der Arbeiterkammer, die dank der von jedem Arbeitnehmer abkassierten Zwangsbeiträge extrem finanzstark ist, die also wirklich keine Subventionen braucht.

Eine Subvention für jeden Wähler?

Gewiss: Etliche Förderungen durch das Sozialministerium klingen auch durchaus sinnvoll, etwa jene für die Initiativen für Behinderte und gegen diverse Krankheiten. Obwohl für letztere eigentlich das Gesundheitsministerium zuständig ist. Weiß dieses wenigstens, wer von seinen Geldempfängern auch schon beim Sozialminister etwas bekommen hat?

Aber diese unverdächtig klingenden Subventionen sind jedenfalls im Vergleich zu den großen und durchwegs SPÖ-nahe Gruppen bedienenden Förderungen sowie im Vergleich zu der unüberschaubaren Menge subventionierter Vereine der sexuell-schwul-feministisch-genderistisch-migrantischen Szene nur winzige Abfallbrösel vom Tisch der Reichen.

Beim Durchstudieren dieser Liste entstand in mir übrigens noch ein ganz anderer Eindruck: Die Regierungsparteien können sich ihre Wähler nur noch durch Subventionen für unzählige Wählergruppen kaufen. Sie haben wohl gar keine nicht-subventionierten Wähler mehr. Aber wahrscheinlich hab ja ich den Sinn der Demokratie irgendwie falsch verstanden und nicht die Parteien.

PS: Wer die ganze Liste aus der Antwort des Sozialministers auf eine parlamentarische Anfrage der FPÖ lesen will, kann sie hier anschauen.

PPS: Um ganz korrekt zu sein: Fast alle vom Geldregen bedachten Vereine haben deutlich längere Bezeichnungen, da sie politisch korrekt streng gendern (also „Migrantinnen und Migranten“ usw.). Anders würden sie wohl vom ideologieschweren Sozialressort gar kein Geld bekommen. Das Gender-Kauderwelsch habe ich wie immer der Lesbarkeit wegen weggelassen. Aber ich stehe nicht an zu betonen – was das Sozialministerium ja offenbar ohne Gendern für zweifelhaft halten würde –, dass selbstverständlich jeweils auch Frauen vom Geldsegen kassieren.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorLe Monde
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Juli 2015 17:49

    FPÖ in Wien auf Platz 1?

    Während der Propagandafunk (orf.at) der Staatspartei heute vermeldet, dass der erste Platz für die FPÖ in Wien möglich sein könnte, feiert die politisch-korrekte mediale-klerikale-kulturelle-wirtschaftliche Gutmenschen-Klasse die Eröffnung der "Salzburger Festspiele". Selbstverständlich darf das wichtigste Thema Österreichs "die Anbetung der Flüchtlinge" von UHB bis zum Salzburger ÖVP-Landeshauptmann nicht fehlen. Die geschützte Werkstätte der Minderleister (Nomenklatura) beklatscht sich frenetisch selber. Die Suppe in der Suppe, der Staat im Staat erklärt allen anderen "Abgabenausgeplünderten", wie sie sich zu verhalten haben und welches Credo die Staatsdoktrin als das "zur Ehre der Altäre" erhobene unantastbare ideologische Fundament als unumstößlich zu gelten hat!

    Mit Volldampf auf den Eisberg

    Da können Arbeitslosenzahlen fast wöchentlich explodieren; da kann der Schuldenstand der "gesegneten" Sozialistenmetropole Wien in fünf Jahren verdreifacht werden; da können die (zugewanderten) Mindestsicherungsbezieher und Sozialstaatsabhängigen die Sozialbudgets sprengen; da kann ein Betrieb nach dem anderen zusperren und aufgeben; da können spitzenqualifizierte Altösterreicher in Scharen das Land verlassen; da können die Pensionskosten an die Wand gefahren werden; da können immer weniger (wie eine Zitrone ausgepressten) Nettozahler immer mehr Nettoempfänger in der Hängematte des Sozialstaates mit üppigen Zahlungen finanzieren; da kann der leistungsfähige Mittelstand immer noch weiter verdrängt werden; da können Bildung und Universitäten die Donau runter gehen; da können täglich 400 illegale (in der Mehrheit unbrauchbare) Einwanderer das Land fluten, der Euro rollt trotzdem. Die Titanic (Österreich) wird mit voller Fahrt voraus auf dem Eisberg navigiert. Das Ziel der politischen Klasse vom Neusiedler- bis zum Bodensee dürfte die Totalvernichtung dieses Landes sein. Eine andere Beurteilung ist aus heutiger Sichtweise meines Erachtens nicht mehr möglich!

    135 Millionen für Parteienfinanzierung

    Nicht nur bei den Subventionen aus den Geldbeutel von Gemeinden, Städten, Ländern und Bund wird zugegriffen, sondern auch aus den Fördertöpfen der streng strammen politische korrekten Gouvernate EU, die alles und jeden reguliert und überwacht. Selbst die Duschbrause bedarf der sowjetischen Regulierung aus Brüssel. Der Subventionswahnsinn aus dieser Ecke schlägt letztlich sogar die heimische Subventionsmafia.

    2012: 80 Milliarden Geldleistungen von Bund, Länder und Gemeinden

    Die Geldleistungen aller Gebietskörperschaften (Bund, Länder, Gemeinden) zur Förderung von Unternehmen und Privatpersonen machten 2012 in Österreich insgesamt 80 Mrd. € oder 25,7% des BIP aus. In Europa ist das ein Spitzenwert, wie die folgenden Vergleichswerte zeigen: EU-27: 19,4 %, Euroraum: 20,4%, Deutschland: 18,3%, Frankreich: 22,2%. Ein Großteil der Geldtransfers, nämlich 19,1% des BIP, floss an Privatpersonen, mit einem Anteil von 6,6 % am BIP lagen die Unternehmensförderungen in Österreich (EU-27: 2,5%, Euroraum 2,8%, Deutschland: 2%, Frankreich: 2,4%) aber besonders hoch. Die Summe der direkten und indirekten (steuerlichen) Förderungen des Bundes sank in Österreich im Jahr 2012 auf 14,2045 Mrd. € (2011: 14,3691 Mrd. €) . Die Direktförderungen machten 4,6395 Mrd. € (2011: 5,3771 Mrd. €) aus. Diese Direktförderungen wurden zu 23 % (2011: 19,4%) mit zweckgebundenen Einnahmen bedeckt, etwa aus Beiträgen zur Arbeitslosenversicherung, der Kraftfahrzeugsteuer, aus Mitteln für die Siedlungswasserwirtschaft, aus dem Innovations- und Technologiefonds oder aus dem Katastrophenfonds. Die indirekten (steuerlichen) Förderungen stiegen 2012 auf 9,565 Mrd. € (2011:8,992 Mrd. €

  2. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Juli 2015 08:51

    Millionenfrage beim Hermann Assinger:
    Wie viele geförderte Vereine beschäftigen sich in Österreich mit Asylwerbern, Migranten, und Flüchtlingen?

  3. Ausgezeichneter KommentatorDas Pingerle
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Juli 2015 09:28

    Auf Anfrage der FPÖ?

    Warum schlachtet die FPÖ sowas medial nicht aus? Das wäre mal einen bezahlten PR-Artikel in Krone und heute wert, wenn die bestochenen Medien von selbst nicht mehr darüber berichten.

  4. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Juli 2015 11:42

    A.U. schreibt:

    "Da kassieren – bei einem „Sozial“-Ministerium besonders absurd – auch Theater- und Kulturinitiativen. Wie ein „Zentrum für Theaterpädagogik und Strategische Inszenierung“. Ja, Das heißt "Strategische Inszenierung"."

    Stichwort: "STRATEGISCHE INSZENIERUNG"---jetzt geht mir endlich ein Licht auf!

    "Strategische Inszenierung" bedeutet also, wenn ich diesen Begriff richtig interpretiere, nichts anderes als einerseits die ZERTRÜMMERUNG und UMINTERPRETIERUNG der KLASSIKER und ihrer Werke in Literatur und Musik, andrerseits AUFTRAGSWERKE an "Gegenwartskünstler" mit dem Ziel, POLITISCH KORREKTE Opern oder Sprechstücke zu fabrizieren, die den HERRSCHENDEN ZEITGEIST ausreichend bedienen.

    Fassungslos verfolgte ich gestern in der ZIB1, was ein Regisseur aus dem Trauerspiel "CLAVIGO" macht:

    http://tvthek.orf.at/program/ZIB-1/1203/ZIB-1/10263747

    Der sehr schwuchtelig wirkende Regisseur, dessen Namen ich mir gar nicht merken will, läßt NATÜRLICH Clavigo von einer Frau spielen! Was er sonst noch über die Frauen zu sagen hat, soll sich jeder selbst anhören. Nur so viel: Er kritisiert sehr vorwurfsvoll, daß noch immer viel zu wenige Frauen ihre Männer nach Strich und Faden bertrügen würden und ist zutiefst betroffen, daß sich noch viel zu wenige Frauen jüngere Männer als Liebhaber nähmen.....

    So ein Astloch, dieser Regisseur! Nein, eigentlich sollte man in diesem Fall nicht wohlerzogen umschreiben, was man meint---also: So ein Arschloch!)!

    Aber das Trauerspiel CLAVIGO ist unter den heurigen Aufführungen nicht das einzige Werk, das mißhandelt wird! Die Vergewaltigung der deutschen Klassiker in Musik und Literatur läuft ja schon längere Zeit. Aber zugkräftige NEUE, MODERNE Opern oder Theateraufführungen selber schaffen die Zeitgeistigen halt nicht, da müssen eben Klassiker herhalten und umgemodelt werden. Das ist auch der Grund, warum ich mich nur noch auf klassische Konzerte (Orchester und Kammermusik) konzentriere---denen kann der armselige Zeitgeist doch noch nichts anhaben.

  5. Ausgezeichneter KommentatorPeter R Dietl
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Juli 2015 20:13

    OT:

    Nur eine bescheidene Frage zur ORF-ZiB2-Sonntag-19:30: Wieviele sogenannte Flüchtlinge hat denn UHBP schon in seine Luxusbehausungen in Wien-Josefstadt und ins Jagdschloß Mürzsteg importiert, damit er "diesen Leuten in die Augen und sich selbst in den Spiegel sehen" kann?

    Oder richtet er diesen applausheischenden Wortkram – wie immer – nur an die anderen? Ein solches Gebaren wäre widerwärtig. Auch das FP-Schweigen hierzu verwundert.
    .

  6. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Juli 2015 09:30

    o.t.:

    Da meine lyrischen Beiträge mehr Zustimmung finden, als meine politischen, nachstehend ein schönes Sommergedicht eines meiner Lieblings-Lyriker,
    Hans Leifhelm:

    "Die Garben stehn

    So still der Tag wie nur zu Sommerende,
    Im weiten Feld die Garben stehn,
    Du hörst das Mahlwerk hinterm Wehre gehn,
    Die Wasser spülen lautlos an die Lände.

    Schon sammeln sich zum Süd gewandt die Schwalben,
    Ein fremder Stern wird bald die Bahn beglänzen,
    Die sie entreißt den heimatlichen Grenzen.,
    Wo fern der Wälder Wipfel herbstlich falben.

    Und du, o Herz, willst lautlos stehn und lauschen,
    Wie unablässig deine Zeit verrinnt,
    Wie schon an deinem Pfade harrt das Kind,
    Mit dir den Stab und Wanderschuh zu tauschen.

    Laß ab von Traurigkeit und Zeitgedenken --
    Im weiten Feld die Garben stehn,
    Auch deine Frucht wird in die Scheuer gehn,
    Und hundertfach wird dich der Herbst beschenken!
    "

    (mail at: gerhard@michler.at)

  7. Ausgezeichneter KommentatorSensenmann
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Juli 2015 16:23

    Angesichts dieser Zahlen ist jedem klar, warum sich die roten und schwarzen Sozialisten so an der FPÖ verbeißen:
    Sie fürchten um den weiteren Zufluss dieses gestohlenen Geldes in ihre Taschen.

    Aber, liebe Sozis von SPÖVP und liebe Ökobolschewiken: Keine Angst! Die FPÖ wird - wie schon zu Zeiten der unseligen sch.-bl.-Regierung - die Subventionen brav weiter bezahlen. Da diese Weicheier keinen Willen zur Macht haben, werden sie abermals glauben, sich damit gutes Wetter erkaufen zu können.

    Daß es wieder so kommt, darauf gehe ich eine Wette ein!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorMaurer Hasi
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Juli 2015 08:17

    "Wir halten die Flüchtlinge wie Weidevieh", meinte NEOS-Führer Matthias Strolz.
    Die Flüchtlinge können sich glücklich schätzen, wie Weidevieh gehalten zu werden, denn die ungeborenen Kinder werden abgeschlachtet wie Weidevieh, hunderte werden täglich abgetrieben und zu Hackfleisch verarbeitet - was den NEOS-Führer nicht im geringsten stört.


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  1. kreml-agent003 (kein Partner)
    31. Juli 2015 02:06

    Apropos ZARA:
    Auf die Gefahr hin gegen den Verhetzungsparagraph Kritik zu üben, nicht für schwache Nerven (oder nur für Leute die gerne enttäuscht werden von angekündigten Überraschungen):
    bit.ly/1KCwMAL

  2. heartofstone (kein Partner)
    28. Juli 2015 23:46

    IS-Anhänger plante Terroranschlag auf Strand in Florida

    US-Ermittler haben offensichtlich einen Terroranschlag am Strand von Florida durch einen Anhänger der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) vereitelt. Die Bundespolizei FBI war im April auf den 23-Jährigen aufmerksam geworden, weil er extremistische Äußerungen im Sozialen Netzwerk verbreitete und dort auch für den IS warb.

    Nach Angaben des Justizministeriums von gestern wollte der Mann eine in einem Rucksack versteckte Nagelbombe an einem öffentlichen Strand in Key West vergraben und sie per Handy aus der Ferne zünden. Er soll auch zwei Sturmgewehre gekauft und versucht haben, an Handgranaten zu kommen.

    Q: ORFLöcher ...

    • heartofstone (kein Partner)
      28. Juli 2015 23:55

      Ist der Koran-Chip erst einmal im Kopf platziert ... ist jeder Mohammedaner als potenzieller Killer zu betrachten. Wann werden unsere "Verantwortlichen" dies endlich begreifen? Wahrscheinlich erst, wenn ihre Kinder in diesem Krieg mißbraucht und abgeschlachtet, langsam ausblutend vor ihnen liegen ... Warnungen gab es genug ... weint bitte selbst um eure Lieben, mir trüben Tränen nur die akkurate Zielerfassung ... einmal schwerer Jäger ;) ...

  3. heartofstone (kein Partner)
    28. Juli 2015 22:55

    „Das Land Griechenland befindet sich wirtschaftlich im Stand der 1960er Jahre. Infolgedessen müssen sich die Griechen mit einem Lebensstandard der 1960er Jahre begnügen, also ohne Handy, Computertomografen, Auto mit Klimaanlage und automatische Fensterheber und lediglich mit einer Rente von vielleicht 50 Euro im Monat für die Alten. Da jedoch die Griechen und offenkundig ebenso die EU-Kriminellen dies nicht wollen, muß ihnen der Differenzbetrag geschenkt werden, egal ob als Euro, Dollar oder als Goldbarren. Eine andere Alternative existiert nicht und wird auch in der Zukunft nicht existieren.“ So einfach ist das!

    • heartofstone (kein Partner)
      28. Juli 2015 23:05

      Auf gut Wienerisch darf ich das ja nicht sagen, aber wo Akif recht hat, hat er recht ... warum Schüssel damals nicht ein Veto eingelegt hat, als GR mit grob gefälschten Daten in die Währungsunion aufgenommen wurde, wird uns wohl immer ein Rätsel bleiben ... vielleicht weiss ja der Wertkonservative warum /zyn ...

  4. heartofstone (kein Partner)
    28. Juli 2015 22:02

    Wenn ich mich nicht komplett verrechnet habe, in Summe allein von diesem Ministerium

    9.995.716,19 € an Steuergeld für ??? im Jahr 2014

    Wäre ich die FPÖ würde ich die Ministerien, Gemeinden, Länder und sämtliche halb- und ganzstaatlichen Betriebe monatlichen mit Anfragen diesbezüglich überziehen und die Listen in einem automatisch verarbeitbaren Format verlangen ...

    Schluß mit lustig, dieses SVPÖVP, Grüne Dreckspack saugt uns schon lange genug aus ... mögen die Kadaver von ihnen und ihren Kinder irgendwo stinkend verfaulen ...

  5. F.V. (kein Partner)
    • F.V. (kein Partner)
      28. Juli 2015 11:47

      1. Meine Provinzzeitung berichtete heute von Straßen- und Grenz-Blockaden französischer Bauern, weil angeblich 10% vom Ruin bedroht oder schon betroffen sind. Die billigen Produktionsweisen u.a. in Deutschland – wegen der Ostarbeiter (= Lohnsklaven) – machen´s möglich. Und der Boykott Rußlands durch die EUdSSR, der als Retorsionsmaßnahme russische Importverbote für landwirtschaftliche Produkte brachte.

      2. Die Festrede des Bundespräsidenten in Salzburg und die ins Wohnzimmer gelieferte Schicky-Micky- und Seitenblicke-Gesellschaft finde ich hervorragend. Sie sind eine gratis Wahlhilfe für die FPÖ, denn deutlicher als damit könnte man die Lügen und pharisäerhafte Gutmenschlichkeit den Bürgern nicht ins Hirn hineintrommeln. – Die Quittung kommt schon.

      3. Die Auflistung der Bestechungsgelder, als „Förderungen“ camoufliert, ist in Wahrheit die Demaskierung dessen, was hier immer noch viel zu viele als Demokratie hochhalten. Tatsächlich ist es Wählerbestechung und Stimmenkauf, und wo die „unabhängigen“ Grüppchen, NGOs, etc. Vorfeldorganisationen der Parteien sind, ist es Betrug und Diebstahl öffentlicher Mittel für die eigene Tasche.

      4. Eigentlich zu viel der Ehr´ dem pinken Schwätzer überhaupt eines Wortes zu „würdigen“, aber auch seine Bemerkung, die „Flüchtlinge“ würden bei uns wie Weidevieh gehalten, kann nicht hoch genug geschätzt werden. Damit merken es auch die ganz Dummen, welche A...cher sich heute um den Futtertrog drängen.

  6. peter789 (kein Partner)
    28. Juli 2015 11:18

    Seit den 70er Jahren hat sich in Österreich (Kreisky) und auch in Europa (z.B. Willy Brandt) eine Wählerbestechungsdemokratie entwickelt, die nun ihren Zenit überschritten hat und wie ein Ertrinkender, der das Ende nahen sieht, in Panik wild um sich schlägt.

  7. heartofstone (kein Partner)
    28. Juli 2015 11:01

    Uptrain 91k €, 2 Mitarbeiter und die HP verlangt eine Anmeldung? WTF ... a gschobene Partie wahrscheinlich ... um unser Geld ist den Sozialisten (SPÖVP) nix zu Schade ... LK-Beratung Lehofer-Kessler KG ...

  8. Gasthörer (kein Partner)
    28. Juli 2015 10:10

    sputniknews:

    "Putin: USA stehen hinter heutigem Migrantenproblem in Europa
    Am Ursprung vieler Probleme, mit denen Europa heute konfrontiert ist, stehen nach Ansicht von Russlands Präsident Wladimir Putin nicht die europäischen Länder selbst, sondern die USA."

    • GH (kein Partner)
      28. Juli 2015 10:11

      „Sehen Sie, Europa ist jetzt mit einem konkreten Problem konfrontiert, dem Massenzustrom von Migranten. Stand denn aber Europa am Ursprung der Entscheidungen, die zu dieser Situation geführt haben? Man muss ehrlich sein: Diese Entscheidungen kamen von Übersee, mit dem Problem ist aber Europa konfrontiert. Das ist nur ein Beispiel, von denen es viele gibt.“

      Auf die Zusatzfrage, ob er die USA meint, antwortete der russische Präsident: „Aber natürlich.“

      „Das bedeutet jedoch nicht, dass wir nun die amerikanische Politik irgendwie dämonisieren sollten“, fügte er hinzu. „Sie gestalten ihre Politik so, wie sie für ihre Interessen als nützlich betrachten. Man muss aber ein Gleichgewicht von Interessen anstreben.“

    • fewe (kein Partner)
      28. Juli 2015 11:04

      So ist es wohl. Detto mit den Sanktionen gegen Russland, an die sich die EU-Länder halten müssen, aber die USA garnicht.

      Die USA führen Krieg gegen die EU und sie findet in den EU-Gremien und Politikern in den Staaten willige Kollaborateure.

      Hinsichtlich der "Flüchtlinge" gibt es sogar massive Unterstützung der Schlepper, weil die viel zu langsam sind. Schließlich sollen nach Österreich heuer noch mindestens 100.000 "Asylanten" kommen. Und nächstes Jahr noch mehr etc. Und niemanden abschieben, weil das wäre ja unmenschlich...

      Wenn der Feind unter den eigenen Politikern ist, ist die Bevölkerung ausgeliefert. Ganz im Gegenteil werden die selbst erarbeiteteten Steuergelder dazu verwendet, diese zu bekämpfen, wenn sie sich nicht ergeben. Siehe Pegida.

  9. Maurer Hasi (kein Partner)
    28. Juli 2015 08:17

    "Wir halten die Flüchtlinge wie Weidevieh", meinte NEOS-Führer Matthias Strolz.
    Die Flüchtlinge können sich glücklich schätzen, wie Weidevieh gehalten zu werden, denn die ungeborenen Kinder werden abgeschlachtet wie Weidevieh, hunderte werden täglich abgetrieben und zu Hackfleisch verarbeitet - was den NEOS-Führer nicht im geringsten stört.

    • fewe (kein Partner)
      28. Juli 2015 10:55

      Ich kann mir nicht vorstellen, dass Asylwerber das auch so sehen. Schließlich sind sie ja dem sicheren Tod in ihrer Heimat entkommen. Ansonsten bräuchten sie ja kein Asyl. Es handelt sich ja nicht um einen Urlaubsaufenthalt.

    • peter789 (kein Partner)
      28. Juli 2015 11:29

      "Wir halten die Flüchtlinge wie Weidevieh", meinte NEOS-Führer Matthias Strolz, und glaubt ernsthaft, damit hunderttausende Wählerstimmen zu lukrieren?

    • ISIS = NATO (kein Partner)
      28. Juli 2015 11:49

      fewe "Schließlich sind sie ja dem sicheren Tod in ihrer Heimat entkommen."

      Die Flüchtlinge werden in ihrer Heimat von der NATO getötet:
      In Libyen, Syrien etc. werden sie zu Boden von ISIS getötet oder zu Luft von der NATO.

    • fewe (kein Partner)
      28. Juli 2015 12:49

      @ISIS = NATO: Zuerst: Ja, Ihre Gleichung ISIS = NATO sehe ich auch so.

      Getötet wurde unsere Eltern- und Großeltern-Generation auch im Krieg. Ich hatte politische Verfolgung gemeint, die mit Todesstrafe bedroht ist. Einen anderen Grund kann es ja nciht geben um um Asyl anzusuchen; so war das gemeint.

  10. Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
    28. Juli 2015 07:31

    Der guten Ordnung halber: Das Rote Kreuz steht sehr wohl auf der Liste und hatte € 14.038,- erhalten.

  11. Gerhard Pascher
    27. Juli 2015 06:55

    Wenn riesige Beträge als Einnahmen in gemeinnützigen Organisationen verzeichnet werden, dann müsste doch auch das zuständige Finanzamt prüfen, ob da nicht Steuern fällig werden.
    Aus meiner Sicht sollten alle Förderungen - zumindest für zwei Jahre - ersatzlos gestrichen werden. Dann kann sich zeigen, welche Vereine auch so überlebensfähig sind.

  12. Brigitte Imb
    27. Juli 2015 00:27

    Auf der einen Seite wird der Fördersumpf für Dubiositäten unendlich ausgeweitet, auf der anderen Seite drangsaliert Politik und Justiz österreichische Unternehmer, die diesen Sumpf erwirtschaften sollen.

    Döner statt Mangalitza-Wollschwein

    http://www.unzensuriert.at/content/0018295-Maria-Fekter-vergrault-Fleischer-jetzt-kommt-Doener-Produzent

    Ich fühle mich von Schächtungen traumatisiert.

    https://www.facebook.com/brigitte.imb

  13. machmuss verschiebnix
    26. Juli 2015 22:30

    Leider gibt's zu 2015 keine Zahlen, aber wenn das hier (von 2012) auch nur annähernd stimmt,
    dann will ich ab sofort keinen Groschen an Steuergeld mehr abliefern ! ! ! !

    http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20140109_OTS0158/oesterreich-bei-subventionen-spitze

    • Brigitte Imb
      27. Juli 2015 00:03

      Ich will schon langen keinen Groschen Steuergeld abliefern, vergebens, ich werde als Angestellte automatisch ausgeplündert.

      Einzig ein Steuerboykott der Freiberufler und Gewerbetreibenden könnte der Regierung das Fürchten lernen.

    • machmuss verschiebnix
      27. Juli 2015 13:09

      .. das Fürchten lehren ?
      Ich fürchte, die linke Hälfte des Parlaments ist zum Fürchten zu vernagelt - ideologische
      Bretter vorm Kopf - dicke harte Latten !

    • machmuss verschiebnix
      27. Juli 2015 14:18

      Brigitte Imb,

      falls Sie ein Steuerparadies finden mail an machmuss.verschiebnix@chello.at :))

      Ich bin sowieso reif für die Insel - ich hatte schon am 01.01.2014 exact
      444 Beitrags-Monate, da wird doch mal ein Sabbatical drinnen sein - könnten
      auch ein paar mehr draus werden :))

      Jedenfalls reagiere ich auf die Sache mit dem erhöhten Pensions-Antritts-Alter sowas von
      allergisch - die G'frieser wollen uns abzocken, bis in den Sarg hinein, nur
      weil sie nicht fähig sind, der unnötigen Geldverscheuderei ein Ende zu setzen ( 80 Mrd
      nur an Subventionen - Saubande hirnrissige ) ! ! !

    • Brigitte Imb
      27. Juli 2015 15:56

      @machmuss verschiebnix,

      ich weiß leider kein Steuerparadies. Man muß sich das so gut es geht selbst zusammenschustern. :-), bzw. steuersparend gestalten.

      Heute ist mein Pensionskontoblatt ins Haus geflattert, und (ätsch *;-)*) das sagt mir, daß ich bereits 459 Mon. per 31.12.2013 angearbeitet habe. Am ersten möglichen Tag seile ich mich und mein Mann denkt auch daran, selbst die Abschläge sind ihm egal. Wir nehmen lieber weniger, aber das dafür gleich, od. bald. Wer weiß erleben wir´s anders, und das wär´dann schon recht blöd.

  14. Undine
    26. Juli 2015 21:57

    A.U. schreibt:

    "In Österreich fließen insgesamt jährlich rund 50.000 Subventionen (freilich gehen etliche davon von verschiedenen öffentlichen Steuergeldverteilern an die gleichen Empfänger)."

    Das ist ja unvorstellbar! Daß leider die Linken den zumeist unverdienten Geldsegen über ihnen nahestehende, meist halbseidene, dubiose Gruppierungen großzügigst regnen lassen, ist sehr ärgerlich und gehört ERSATZLOS ABGESTELLT! Weg mit den linken Geldverschwendern!

    @Le Monde wählt weiter unten als Überschrift eine Frage:

    "FPÖ in Wien auf Platz 1?"

    Solche Umfragen sind natürlich mit Vorsicht zu genießen, denn seit man in den Medien dazu übergegangen ist, der FPÖ vor Wahlen extrem HOHE Umfragewerte zuzuschreiben, nur um hinterher behaupten zu können, die FPÖ hätte bloß minimal dazugewonnen und die in sie gesetzten hohen Erwartungen bei weitem nicht erreicht, bin ich genauso skeptisch wie damals, als man noch die Umfragewerte möglichst NIEDRIG ansetzte, um den Wählern zu signalisieren, jede Stimme für die FPÖ sei eine verlorene Stimme.

    Nun ist man schon eifrig dabei, die Tipps der Spindoktoren (leistet sich die SPÖ immer noch den teuren Herrn Greenberg von Übersee?) in die Tat umzusetzen. Die Schmutzkübel stehen schon parat.

    "„DIRTY CAMPAIGNING“: Journalist stellt sich in den Dienst der FPÖ-Gegner"

    http://www.unzensuriert.at/content/0018212-Dirty-Campaigning-Journalist-stellt-sich-den-Dienst-der-FPOe-Gegner?utm_source=Unzensuriert-Infobrief&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Infobrief

    Ich denke mit Zorn daran, wie man den untadeligen 3. Parlamentspräsidenten Mag. Dr. Martin GRAF seinerzeit wegen völlig unhaltbarer Vorwürfe abgeschossen hat. Das war eine typisch linke Sauerei---aber so sind sie halt, die Linken: SKRUPELLOS zur höchsten Potenz.

    • riri
      28. Juli 2015 00:26

      FPÖ in Wien auf Platz 1 - die Strategie der SPÖ ist ja leicht zu durchschauen. Jetzt werden die Werte der FPÖ in den Gratis 'Zeitungen' und den gleichgeschalteten Medien hoch angesetzt, denn derzeit hat dies keine Auswirkungen.

      Die Medien geben sich scheinbar mit ihrer Berichterstattung neutral und wollen zeigen, wir sind glaubwürdig.

      Jedoch einige Wochen vor der Wiener Wahl wird Dirty Campaigning gestartet, es wird davon ständig berichtet werden, ein Trommelfeuer wird auf die Wiener Wähler niedergehen.

      Gleichzeitig sinken dann natürlich die 'Umfragewerte' der FPÖ, kontinuierlich auf etwa zwölf Prozent. Seht liebe Wiener, die FPÖ ist ja nicht wählbar. Wetten?

    • Brigitte Imb
      28. Juli 2015 00:49

      Ob hier nicht der "Waldheim-Effekt" zutage treten wird? Jetzt erst recht.

  15. Peter R Dietl
    26. Juli 2015 20:13

    OT:

    Nur eine bescheidene Frage zur ORF-ZiB2-Sonntag-19:30: Wieviele sogenannte Flüchtlinge hat denn UHBP schon in seine Luxusbehausungen in Wien-Josefstadt und ins Jagdschloß Mürzsteg importiert, damit er "diesen Leuten in die Augen und sich selbst in den Spiegel sehen" kann?

    Oder richtet er diesen applausheischenden Wortkram – wie immer – nur an die anderen? Ein solches Gebaren wäre widerwärtig. Auch das FP-Schweigen hierzu verwundert.
    .

    • Politicus1
      26. Juli 2015 22:06

      Im Habsburgerschloss in Neuberg an der Mürz ist der Herr BP - ich schätze mal - maximal drei Wochen im Jahr.

      Soferne es dort WCs in genügender Anzahl gibt - geradezu prädestiniert für ein Aufnahmelager

    • Undine
      26. Juli 2015 23:15

      Politicus1

      Eine gute Idee! An den WC-Anlagen soll's nicht scheitern, da kann man ja hinterm Haus entlang eine Reihe von WC-Containern aufstellen, wie sie auf Baustellen und dergleichen verwendet werden---schön bunte natürlich entsprechend der neuerdings so häufig erwähnten beglückenden Buntheit der Bewohner: Für jede Rasse eine bestimmte Farbe wie bei den Bienenstöcken! ;-)

    • Brigitte Imb
      26. Juli 2015 23:57

      Zur Asyldauerberieselung eine hervorragende Kritik von Dr. Unterberger:

      http://www.orf-watch.at/Kritik/2015/07/442

      Der Artikel sollte als Flugblatt unters (lesende) Volk gebracht werden.

  16. Josef Maierhofer
    26. Juli 2015 19:56

    Es scheint wirklich so zu sein, dass man der ganzen linken Partie den Wahlmarsch blasen muss. Die sind ja an Dreistigkeit und Frechheit nicht mehr zu überbieten.

  17. Le Monde
    26. Juli 2015 17:49

    FPÖ in Wien auf Platz 1?

    Während der Propagandafunk (orf.at) der Staatspartei heute vermeldet, dass der erste Platz für die FPÖ in Wien möglich sein könnte, feiert die politisch-korrekte mediale-klerikale-kulturelle-wirtschaftliche Gutmenschen-Klasse die Eröffnung der "Salzburger Festspiele". Selbstverständlich darf das wichtigste Thema Österreichs "die Anbetung der Flüchtlinge" von UHB bis zum Salzburger ÖVP-Landeshauptmann nicht fehlen. Die geschützte Werkstätte der Minderleister (Nomenklatura) beklatscht sich frenetisch selber. Die Suppe in der Suppe, der Staat im Staat erklärt allen anderen "Abgabenausgeplünderten", wie sie sich zu verhalten haben und welches Credo die Staatsdoktrin als das "zur Ehre der Altäre" erhobene unantastbare ideologische Fundament als unumstößlich zu gelten hat!

    Mit Volldampf auf den Eisberg

    Da können Arbeitslosenzahlen fast wöchentlich explodieren; da kann der Schuldenstand der "gesegneten" Sozialistenmetropole Wien in fünf Jahren verdreifacht werden; da können die (zugewanderten) Mindestsicherungsbezieher und Sozialstaatsabhängigen die Sozialbudgets sprengen; da kann ein Betrieb nach dem anderen zusperren und aufgeben; da können spitzenqualifizierte Altösterreicher in Scharen das Land verlassen; da können die Pensionskosten an die Wand gefahren werden; da können immer weniger (wie eine Zitrone ausgepressten) Nettozahler immer mehr Nettoempfänger in der Hängematte des Sozialstaates mit üppigen Zahlungen finanzieren; da kann der leistungsfähige Mittelstand immer noch weiter verdrängt werden; da können Bildung und Universitäten die Donau runter gehen; da können täglich 400 illegale (in der Mehrheit unbrauchbare) Einwanderer das Land fluten, der Euro rollt trotzdem. Die Titanic (Österreich) wird mit voller Fahrt voraus auf dem Eisberg navigiert. Das Ziel der politischen Klasse vom Neusiedler- bis zum Bodensee dürfte die Totalvernichtung dieses Landes sein. Eine andere Beurteilung ist aus heutiger Sichtweise meines Erachtens nicht mehr möglich!

    135 Millionen für Parteienfinanzierung

    Nicht nur bei den Subventionen aus den Geldbeutel von Gemeinden, Städten, Ländern und Bund wird zugegriffen, sondern auch aus den Fördertöpfen der streng strammen politische korrekten Gouvernate EU, die alles und jeden reguliert und überwacht. Selbst die Duschbrause bedarf der sowjetischen Regulierung aus Brüssel. Der Subventionswahnsinn aus dieser Ecke schlägt letztlich sogar die heimische Subventionsmafia.

    2012: 80 Milliarden Geldleistungen von Bund, Länder und Gemeinden

    Die Geldleistungen aller Gebietskörperschaften (Bund, Länder, Gemeinden) zur Förderung von Unternehmen und Privatpersonen machten 2012 in Österreich insgesamt 80 Mrd. € oder 25,7% des BIP aus. In Europa ist das ein Spitzenwert, wie die folgenden Vergleichswerte zeigen: EU-27: 19,4 %, Euroraum: 20,4%, Deutschland: 18,3%, Frankreich: 22,2%. Ein Großteil der Geldtransfers, nämlich 19,1% des BIP, floss an Privatpersonen, mit einem Anteil von 6,6 % am BIP lagen die Unternehmensförderungen in Österreich (EU-27: 2,5%, Euroraum 2,8%, Deutschland: 2%, Frankreich: 2,4%) aber besonders hoch. Die Summe der direkten und indirekten (steuerlichen) Förderungen des Bundes sank in Österreich im Jahr 2012 auf 14,2045 Mrd. € (2011: 14,3691 Mrd. €) . Die Direktförderungen machten 4,6395 Mrd. € (2011: 5,3771 Mrd. €) aus. Diese Direktförderungen wurden zu 23 % (2011: 19,4%) mit zweckgebundenen Einnahmen bedeckt, etwa aus Beiträgen zur Arbeitslosenversicherung, der Kraftfahrzeugsteuer, aus Mitteln für die Siedlungswasserwirtschaft, aus dem Innovations- und Technologiefonds oder aus dem Katastrophenfonds. Die indirekten (steuerlichen) Förderungen stiegen 2012 auf 9,565 Mrd. € (2011:8,992 Mrd. €

  18. Sensenmann
    26. Juli 2015 16:23

    Angesichts dieser Zahlen ist jedem klar, warum sich die roten und schwarzen Sozialisten so an der FPÖ verbeißen:
    Sie fürchten um den weiteren Zufluss dieses gestohlenen Geldes in ihre Taschen.

    Aber, liebe Sozis von SPÖVP und liebe Ökobolschewiken: Keine Angst! Die FPÖ wird - wie schon zu Zeiten der unseligen sch.-bl.-Regierung - die Subventionen brav weiter bezahlen. Da diese Weicheier keinen Willen zur Macht haben, werden sie abermals glauben, sich damit gutes Wetter erkaufen zu können.

    Daß es wieder so kommt, darauf gehe ich eine Wette ein!

    • Josef Maierhofer
      26. Juli 2015 20:12

      Zu befürchten ist es schon, aber damals waren die Selbstbediener mit Namen wie Gorbach, Riess-Passer, etc. wohl schon um einiges dümmer als die heutigen, die ja diesmal ein Sendungsbewusstsein haben und nicht unbedingt Geldgier suggerieren.

      Das würde nur passieren, wenn die FPÖ in Koalition müsste.

      Mein Rat wäre, die Förderungen zu halbieren und dann im nächsten Jahr wieder zu halbieren, usw., bis sie abgeschafft sind.

      Wir brauchen nicht Förderungen, sondern einen schlanken Staat

    • Freidenker (kein Partner)
      28. Juli 2015 21:51

      @josef Maierhofer:

      Na um soviel gscheiter sein und gar so viel mehr Sendungsbewusstsein als die von Ihnen Genannten dürften die heutigen FPÖ-Gewaltigen auch wieder nicht haben, wenn ich nur daran denke, mit welch haltlosen Anwürfen sie sich Andreas Mölzer haben herausschießen lassen.

  19. machmuss verschiebnix
    26. Juli 2015 14:38

    Anderswo wird diese Liste wohl kaum publik gemacht werden - A.U. sei's gedankt !

    Obwohl hier der Gesamtbetrag vermutlich nicht weit über 2 Mrd. hinausgehen dürfte
    und daher der finanzielle Schaden im Vergleich zur gesamten Staatsverschuldung eher
    "Peanuts" ist (Schulden-Uhr: http://www.staatsschulden.at/ ), trägt jedoch
    diese Sachlage von politischer Anfütterung eine immense Brisanz in sich.

    Somit ist klar, warum den Politikern ihr damit einhergehender Image-Totalschaden
    eher nur "am Arsch vorbei" geht, wo hingegen ihnen das Abschaffen solcher Praktiken
    denselben vom Parlaments-Sessel "runter-sprengen" würde ! ! !

    Aber auch davor haben unsere Volks-Verräter keine Angst,
    wo sie doch wissen, wie
    "stabil" dieses Subventions-System läuft, wo doch die Günstlinge selber alles dran
    setzen, jeglichen Reform-Ansatz der (kleiner werdenden) Opposition unter viel
    "Wiiiiderstaaaand" Geplärre weg zu demonstrieren .

    Jene aber, die am meisten Steuern zu zahlen haben, sind nicht nur dem verrückten
    Treiben völlig ungeschützt ausgesetzt,
    sondern dürfen sich als Dank dafür auch
    noch all den widersinnigen Stuß aus den öffentlichen Medien anhören - von der
    "mangelnden Solidarität" bis zur "Radikalisierung am Rechten Rand" ! ! !

    Einmal mehr erweisen sich die Sozis hier als Experten im Verdrehen von Tatsachen,
    dann handelt es sich eben nicht mehr um strafrechtlich relevante Anfütterung,
    sondern um SOLIDARITÄT [aufstampf] - da kann ich nur staunen, mit welcher Lethargie
    die Österreicher das Alles hinnehmen ! ! !

    Mir fällt dazu nur mehr der legendäre Ausspruch ein : "Gott schütze Österreich".

    • machmuss verschiebnix
      26. Juli 2015 15:11

      ... ooops - der ÖGB schlägt da voll zu, naja das Geld aus der "Bawag-Pleite" wird
      halt schon aus sein . . .

    • riri
      26. Juli 2015 16:31

      Außerdem kann doch BAWAG-ÖGB-Verzetnitsch auch eine Wohnungsbeihilfe für sein Penthouse in der City gebrauchen!

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      28. Juli 2015 10:05

      Werter machmuss verschiebnix, das Österr. Bundesheer wäre froh, würde es diese mehr als 2 Milliarden Euro als Budget für 2015 erhalten haben!

      BM Klug: "Das Budget des österreichischen Bundesheeres beträgt somit für das Jahr 2015 1 Milliarde 844 Millionen € und jenes des Sports 138 Millionen €."

      Inwieweit diese am 21 05 14 im Parlament getätigte Aussage noch stimmt, bleibe dahingestellt...

      Mehr ist es sicher nicht geworden!
      MfG

    • fewe (kein Partner)
      28. Juli 2015 11:43

      2 Mia. EUR sind durchaus nicht Peanuts; das sind annähernd 1000 EUR pro steuerzahlenden Österreicher. Für jene die Einkommenssteuer zahlen ist das also schon quasi der Ederer-Tausender in Schilling pro Monat.

  20. socrates
    26. Juli 2015 14:05

    Das 1. Amendment der US Verfassung rettet Google vor den NGO's & Co.
    Google hat ein paar Emails zwischen der Contentmafia und dem einen Generalstaatsanwalt in ihrer Tasche freigeklagt und veröffentlicht. Und die Details sind ziemlich großartig. Die bereden da, wie die Contentmafia ihre angeblich unabhängigen Medien-Ärme eine Anti-Google-Schmierkampagne fahren lassen soll, und wie man das über ein "nonprofit" finanzieren kann. Aus Steuergründen, vermutlich. https://www.techdirt.com/articles/20150724/15501631756/smoking-gun-mpaa-emails-reveal-plan-to-run-anti-google-smear-campaign-via-today-show-wsj.shtml
    Gefunden in fefe

    • blem-blem
      26. Juli 2015 20:47

      Schon möglich, dass da gesteuert kampagnisiert wurde.

      Läuft aber unter umgekehrten Vorzeichen genauso.

      Und genauso, wie sich etwa Journalisten von Linksmedien gerne für Kampagnen gegen marktwirtschaftlich determinierten Content und für staatlich bezahlte Avantgarde-Kunst zur Verfügung stellen, gibt es auch Redaktionsstuben, die etwas dagegen haben, dass unsubventioniertem Content der "Saft entzogen" wird.

      Dort müssen Journalisten eben nicht zu einer Anti-Piraterie Haltung gezwungen werden: Wo Tauben sind, fliegen Tauben zu.

      Die politischen Bestellungen von Höchstrichtern erfolgen ja auch vielfach aufgrund von deren Gesinnungen, hier aber im Namen aller Staatsbürger!

  21. Wertkonservativer
    26. Juli 2015 13:13

    Aus vollem Herzen - auch wieder o.t. -, doch:

    Dr. Safranskis Festrede zur Salzburg-Eröffnung war für mich eine Offenbarung!

    Da wurden dem honorigen Salzburger Publikum einige Wahrheiten vor den Latz geknallt
    Das ist ein Intellektueller (nicht nur Goethe-Forscher) der gültige Wahrheiten - der nostalgischen Zeitwahrnehmung der Rosenkavalier-Marschallin folgend - und viele virulente Probleme unserer Zeit (Finanzblasen, Wanderungen usw.) in den unerbittlichen Zwang der uns unerbittlich auferlegten "Zeit" gestellt, und auch gleichzeitig Heilmittel angeboten hat!

    Großartig!

    Die Salzburg-Festspiele-Eröffnung: Salzburg und Österreich as it's best!

    gerhard@michler.at)

    • Wertkonservativer
      26. Juli 2015 13:19

      Nun, da hatte ich geglaubt, zunächst danebengegriffen zu haben!
      Suchen Sie sich bitte das bessere und stimmigere Statement aus!
      (Ich plädiere für die emotional sicher gültigere Erstfassun 12:51)

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • F.V. (kein Partner)
      28. Juli 2015 13:54

      Über die Salzburger Festspiele und die Änderung ihrer Identität

      Als wir vor Jahren (29. Aug. 2001) von München zurückfuhren, war eine interessante Sendung des Salzburger Nachtstudios über die Salzburger Festspiele zu hören. (Eben aus diesem Grund schrieben wir damals sofort diese paar Zeilen als Notiz und Gedächtnisstütze auf.) Leider konnten wir die Sendung nicht bis zum Ende hören, da die Fahrt schon eher endete. Es war die Rede davon, daß zur Zeit der Gründung in den frühen 20-er Jahren es damit auch um die Identität des bayrisch-österreichischen Menschen ging, in einer Zeit des Zusammenbruches des alten Reiches, der Vermassung und dem Elend nach dem Krieg.

      Einer der Gründer, Hugo VON HOFFMANNSTHAL sagte es in einer programmatischen Schrift, daß diese Festspiele bewußt in den Dienst der Erhaltung bzw. als kämpferisches Programm gegen die allgemeine Auflösung und Atomisierung der Volksgemeinschaft gestellt wurden. – Welch ein Unterschied zu heutigen Politikern oder Kulturschaffenden, die das gerade Gegenteil mit z.T. erpresserischen und diffamierenden Mitteln betreiben, wenn sich Widerstand regt. - Und daß es bei der Zusammenbindung von theatralisch-musikalischer Inszenierung um eine sinnliche Darstellung der Kunst ginge, im Gegensatz zu einer intellektualisierten bzw. internationalisierten (europäischen), die heute oft als Vorwand für die meist zerstörerischen, nicht mehr werkgetreuen Aufführungen schwätzend uns von einem „Kunst“-Establishment angedient wird.

      Ebenso wurde festgestellt, daß Gérard MORTIER gerade hier Veränderungen durchzusetzen versuchte, die meist auf den heftigsten Widerstand stießen. Zu Recht, denn wie kommt ein „hergelaufener“ Kunstmanager dazu, den Österreichern zu verordnen, was sie zu sein haben bzw. was sie wollen sollen bzw. „müssen“.

      Es war dieses eine sehr bemerkenswerte Sendung, überraschend auch, weil ja heute im allgemeinen der „Veränderung“, dem „Zeitgeist“ und der Internationalisierung das Wort geredet wird. Aber das ist, wie immer klarer wird, sozusagen die gegenwärtige und erst recht die künftige Hölle auf Erden! Darum widersetzen sich diesen Tendenzen immer mehr Menschen mit aller Macht – wie vielleicht auch schon aufgefallen ist.

      Die letzten Steigerungen sind freilich das gutmenschliche Pharisäertum, wie es die ambtlichen „Würden“-träger bei solchen Gelegenheiten zum Besten geben.

  22. franz-josef
    26. Juli 2015 13:00

    Was ist unter "Frderung gendersensibler Bubenarbeit" zu verstehen?

    Und was macht der Berufsverband österreichischer Psychologen mit mehr als einer halben Mio Euro jährlich? Zahlen die Mitglieder nicht ohnehin Beiträge?

    Eigentlich sollten ausnahmslos alls Subventionsempfänger jährlich eine Auflistung ihrer Einnahmen und Ausgaben veröffentlichen müssen. Wenn schon der Steuerzahler blecht, dann hat er auch ein Anrecht auf Transparenz und Kontrolle.

    In diesem Sinne wäre es auch erforderlich, von den anderen Ministerien Auskunft zu verlangen.

    • franz-josef
      26. Juli 2015 13:18

      Ad Eingangssatz: schon geklärt. poika ist der dahinterstehende Verein. In Zusammenarbeit mit ähnlich agierenden weiteren.

      Vieles kllingt gut, dennoch wird der Zug zur beschleunigt gesellschaftsverändernden Pädagogik deutlich und macht nachdenklich.

  23. Wertkonservativer
    26. Juli 2015 12:51

    Heute - aus vollem Herzen nochmals (irgendwie auch, aber nicht nur o.t.:

    die soeben im FS zu Ende gegangene Rede des Festredners Dr.Safranski (Goethe-Forscher) hat mich tief berührt!

    Wie der Mann - mit Anspielungen auf die Marschallin in Hofmannsthals "Rosenkavalier" . unsere verworrene Zeit mit dem Mirakel der aktuellen Zeitabläufe im öffentlichen und weltweiten Konnex in aktuelle Zusammenhänge gebracht hat (bis zu den Finanzblasen und Griechenland), das war großartig, erhellend und begeisternd!

    Ich hoffe, dass viele der Posterfreunde die Eröffnungsveranstaltung im ORF gesehen haben!
    Das war wirklich Salzburg und Österreich, as it's best!

    (mail to: gerhard@michler.at)

  24. gh57.at
    26. Juli 2015 12:02

    Aus dem Artikel: "Da kassiert der eng mit dem Gewerkschaftsbund zusammenhängende Verein für Konsumenteninformation die allerhöchste Förderung: 1,97 Millionen. Auch das ist ein Skandal. Denn die Konsumenteninformation gehört der Arbeiterkammer, die dank der von jedem Arbeitnehmer abkassierten Zwangsbeiträge extrem finanzstark ist, die also wirklich keine Subventionen braucht."

    Dazu ein paar Anmerkungen:

    Ich finde, dass die Konsumenteninformation eine für alle Mitglieder der Gesellschaft notwendige Aufgabe ist, deren Erfüllung nicht nur für die Gruppen (Zwangs-)Mitglieder der AK (als öffentlich Bediensteter bin ich dort nicht Mitglied und daher auch nicht durch die AK vertreten) und Gewerkschaftsmitglieder von vitalem Interesse ist. Auch Gewerbetreibende und Blogmaster müssen doch ein Interesse an Produkttests udgl. haben!

    Unter http://www.konsument.at/cs/Satellite?pagename=Konsument/MagazinArtikel/Detail&cid=318867994556 findet sich ein Link auf den "VKI-Tätigkeitsbericht 2013"

    Diesem kann man entnehmen, dass der VKI 2013 insgesamt 11,7 Mio €, davon 6,5 Mio € für 86 Vollbeschäftigungsäquivalente ausgegeben hat. Eine Subvention in der Höhe von ca. 2 Mio € bedeutet daher den Verzicht auf die durch die wirtschaftliche Tätigkeit des Vereins anfallende Mehrwertsteuer (bzw. eines Teils der Einkommensteuer der Beschäftigten).

    Aus meiner Sicht ist das, was der Verein tut, eine gesamtstaatliche, ordnungspolitische Aufgabe. Ob es jedoch kostengünstiger wäre, die Vereinstätigkeit durch das (irgendein) Ministerium oder eine nachgeordnete Dienststelle durchführen zu lassen, wage ich zu bezweifeln.

    • blem-blem
      26. Juli 2015 14:33

      Einspruch!

      Die VKI-Plattform "Konsument" (mit all den interessanten Produkttests) ist - zumindest teilweise - kostenpflichtig! Es wird hier also Information professionell vermarktet, und zwar an diejenigen, die viel einkaufen können.

      Davon abgesehen ist das Verhältnis zwischen Selbständigen und Arbeitnehmern noch immer so eindeutig, dass mit dem Ertrag aus der AK-Umlage unbesorgt die paar "Nichtzahler" Huckepack genommen werden könnten.

    • Pennpatrik
      27. Juli 2015 08:12

      Jemanden zu enteignen und zu behaupten, das Enteignete sinnvoll zu verwenden, ändert nichts am Diebstahlscharakter.

      Dem steht das Menschenrecht auf Eigentum gegenüber, das meiner Meinung nach der Staat nur brechen darf, um seine ureigensten Aufgaben zu erfüllen.

    • gh57.at
      27. Juli 2015 12:05

      blem-blem,

      was heißt hier Einspruch? Hätten Sie den Tätigkeitsbericht angesehen (2 Mausklicks Entfernung ist wohl ein zumutbarer Aufwand), dann hätten Sie gemerkt, dass der Verein seine Ausgaben zu 77% aus den Erlösen seiner (kostenpflichtigen) Publikationen udgl. deckt. 2,5 Mio € kommen aus Mitgliedsbeiträgen. Dass das außerordentliche Vereinsmitglied "Republik Österreich, vertreten durch den BM für
      Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz" seinen Mitgliedsbeitrag von 2Mio. € als Subvention bezeichnet, ist in dem Zusammenhang wohl egal. Wie die restlichen 600,000 € Mitgliedsbeiträge zwischen den Mitgliedern AK und ÖGB aufgeteilt sind, geht aus der Aufstellung nicht hervor.

      Also: drei Viertel seiner Kosten erwirtschaftet der Verein selbst, ein Sechstel kommt von der Republik (wobei die Steuerleistung des Vereins höher ist als die Subvention), und nur die restlichen 5% von ÖGB und AK. Soviel zu Ihrem Einspruch.

    • gh57.at
      27. Juli 2015 12:10

      Pennpatrik,

      niemand hat Sie enteignet. Die Steuerleistung eines Unternehmens oder Vereins, der seine Kosten und Personalkosten aufschlüsselt, kann gut abgeschätzt werden und beträgt sicher mehr als die von der Republik gewährte Subvention.

      Oder nimmt Ihnen die VKI-Tätigkeit persönlich ein potentielles Geschäftsfeld weg? Wenn der Verein seine Tätigkeit einstellte, würden Sie dann diese Tätigkeit übernehmen, hoffentlich billiger und besser für die Konsumenten?

    • blem-blem
      28. Juli 2015 19:36

      @ gh57.at

      Wenn der VKI-Verein nicht kostendeckend gebaren kann, weil er mit seinen Publikationen auch die weniger Betuchten erreichen will, dann wäre es Aufgabe der AK, den Fehlbetrag abzudecken.

      Wenn die WKO den Wirtschaftstreibenden Beratungsdienstleistungen anbietet, wird es dafür ja auch keine staatlichen Subventionen an die WKO geben.

      Es kann ja wohl keinen Unterschiedd ausmachen, ob die gesetzlich privilegierten Organisationen WKO und AK eine Einrichtung auslagern (wie den VKI), oder eine gleichartige funktionale Einheit unter eigenem Namen führen.

    • blem-blem
      28. Juli 2015 20:03

      Um es noch präziser zu formulieren:

      Der VKI könnten die Abo-Preise für den "KONSUMENT" anheben und zugleich AK-Mitgliedern eine Ermäßigung gewähren.

      Schließlich werden auch andere Publikationen versuchen, auf dem Gebiet von Produkttests zu reüssieren, weshalb sich durch die besagte Subvention Eingriffe in die Wettbewerbsgleichheit ergeben.

  25. Undine
    26. Juli 2015 11:42

    A.U. schreibt:

    "Da kassieren – bei einem „Sozial“-Ministerium besonders absurd – auch Theater- und Kulturinitiativen. Wie ein „Zentrum für Theaterpädagogik und Strategische Inszenierung“. Ja, Das heißt "Strategische Inszenierung"."

    Stichwort: "STRATEGISCHE INSZENIERUNG"---jetzt geht mir endlich ein Licht auf!

    "Strategische Inszenierung" bedeutet also, wenn ich diesen Begriff richtig interpretiere, nichts anderes als einerseits die ZERTRÜMMERUNG und UMINTERPRETIERUNG der KLASSIKER und ihrer Werke in Literatur und Musik, andrerseits AUFTRAGSWERKE an "Gegenwartskünstler" mit dem Ziel, POLITISCH KORREKTE Opern oder Sprechstücke zu fabrizieren, die den HERRSCHENDEN ZEITGEIST ausreichend bedienen.

    Fassungslos verfolgte ich gestern in der ZIB1, was ein Regisseur aus dem Trauerspiel "CLAVIGO" macht:

    http://tvthek.orf.at/program/ZIB-1/1203/ZIB-1/10263747

    Der sehr schwuchtelig wirkende Regisseur, dessen Namen ich mir gar nicht merken will, läßt NATÜRLICH Clavigo von einer Frau spielen! Was er sonst noch über die Frauen zu sagen hat, soll sich jeder selbst anhören. Nur so viel: Er kritisiert sehr vorwurfsvoll, daß noch immer viel zu wenige Frauen ihre Männer nach Strich und Faden bertrügen würden und ist zutiefst betroffen, daß sich noch viel zu wenige Frauen jüngere Männer als Liebhaber nähmen.....

    So ein Astloch, dieser Regisseur! Nein, eigentlich sollte man in diesem Fall nicht wohlerzogen umschreiben, was man meint---also: So ein Arschloch!)!

    Aber das Trauerspiel CLAVIGO ist unter den heurigen Aufführungen nicht das einzige Werk, das mißhandelt wird! Die Vergewaltigung der deutschen Klassiker in Musik und Literatur läuft ja schon längere Zeit. Aber zugkräftige NEUE, MODERNE Opern oder Theateraufführungen selber schaffen die Zeitgeistigen halt nicht, da müssen eben Klassiker herhalten und umgemodelt werden. Das ist auch der Grund, warum ich mich nur noch auf klassische Konzerte (Orchester und Kammermusik) konzentriere---denen kann der armselige Zeitgeist doch noch nichts anhaben.

    • Politicus1
      26. Juli 2015 12:01

      ****
      volle Zustimmung zum Clavigo!
      Anscheinend müssen jetzt alle Klassiker getransgendert werden.
      Wilhemina Tell
      Donna Carla
      Donna Giovanna
      Die Idiotin
      Die alte Frau und das Meer
      Doktorin Schiwagova
      Zarin und Zimmerfrau

    • Undine
      26. Juli 2015 12:08

      Nachtrag:

      Man macht heute im übrigen nichts anderes als das, was man der Propaganda im 3. Reich vorwirft---nur mit weitaus besseren (technischen) Verbreitungs-Möglichkeiten:

      Damals stand u.a. die Heimat, die Familie im Vordergrund und dies wurde FILMISCH TRANSPORTIERT. Zahllose FILM- und THEATER-SCHAUSPIELER, die also im 3. Reich ihr Brot verdienten, werden, je länger die NS-Zeit zurückliegt, immer noch vehementer GEÄCHTET!

    • Eva
      26. Juli 2015 13:52

      @Politicus1

      Was kümmert es die deutsche Eiche (Goethe, Wagner, sie seien als pars pro toto angeführt), wenn ein Strassenköter (Regisseur Stephan Kimmig) an ihrem Stamm das Haxerl hebt, um seine Duftmarke zu hinterlassen.

    • fewe (kein Partner)
      28. Juli 2015 10:29

      Ich halte es - ganz grundsätzlich - für unzulässig, dass umgeschriebene Klassiker unter dem Originalnamen aufgeführt werden dürfen. Angekündigt wird Clavigo und gezeigt wird irgendwas, was durch Clavigo - freundlich gesagt - inspiriert ist.

      An dieser Praxis scheint sich aber niemand zu stoßen.

  26. gh57.at
    26. Juli 2015 11:02

    Aus dem Artikel: "Da kassiert ein Verein mit der Bezeichnung „all inclusive – Förderung komplementärer Diversitätsstrukturen“. Keine Ahnung, was der tut. Aus der Bezeichnung alleine würde ich ja auf einen Schwulentreff tippen."

    Auch da: die Bezeichnung genügt, um die Vereins-Website an die erste Stelle der Google-Trefferliste zu sortieren:

    Verein zur Förderung komplementärer Diversitätsstrukturen
    www.gesellschaftundvielfalt.eu/

    In der Rubrik "Über uns" wird u.a. angeführt:

    "Die Arbeit im Kunst- und Kulturbereich vor allem mit jungen Menschen steht im Vordergrund seiner vielseitigen Tätigkeit.
    Der Verein soll junge Menschen ermuntern, sich kreativ mit
    ethnischer Zugehörigkeit,
    Religion,
    Weltanschauung,
    Gender,
    Alter,
    sexueller Orientierung
    und Behinderung
    als Elemente einer pluralistischen Gesellschaft auseinanderzusetzen.

    Gesellschaftliche Diversität nicht als Bedrohung sondern als Bereicherung zu leben und erleben ist Botschaft der Vereinsarbeit."

    Bei den Workshops finden sich so Dinge wie Malkurse in der Klimtvilla oder Rundgänge über die Ringstraße, um die Geschichte der historischen Gebäude zu erfahren.

    Wie nicht zuletzt auch hier im Blog mehrfach beklagt wurde, ist der Anteil an Migranten in den Pflichtschulen erschreckend hoch. In diesem Licht erscheint es aber durchaus zweckmäßig, diesen jungen Menschen unsere Kunst und Kultur nahebringen zu wollen.

    Und zum Thema "sexuelle Orientierung": wie wir hier alle wissen, ist das Schwulsein für gläubige Muslime ein todeswürdiges Verbrechen. Obwohl heterosexuell veranlagt, kann ich diesen Standpunkt NICHT teilen und finde es absolut notwendig, hier eine Erziehung zur Toleranz durchzuführen oder zumindest zu ermöglichen.

    Daher erscheint mir der Vereinszweck als legitim und im Interesse unserer Gesamtgesellschaft liegend. (Ob die Subventionen sparsam und zweckmäßig eingesetzt werden, kann ich natürlich überhaupt nicht beurteilen.)

    • hamburger zimmermann
      26. Juli 2015 14:58

      daß sich linksfortschrittliche blogteilnehmer zum thema "sexuelle orientierung" islamophob äußern: darf das sein? auch merkwürdig: dem herrn integrationsminister und der frau hei-ho haben deren berater sowas noch nie vorgesagt!
      .

    • blem-blem
      27. Juli 2015 09:34

      Sind wir also schon so weit, dass die Schwulenlobby die Islamisten benötigen, um die Tributpflichtigen zu spendablen Tränen zu rühren!

      Im Übrigen ändert die Stringenz des "katechetischen" Islams zur Homosexualität nichts an der hausgemachten Schweinerei, den Begriff Familie zu - letztlich - pekuniären Zwecken umzudefinieren.

      Zwischen Familie und Wohn- oder Haushaltsgemeinschaft besteht ein riesiger Unterschied, an dem der Zeitgeist nicht rütteln wird können!

    • blem-blem
      27. Juli 2015 09:35

      korrigiere:

      ... die Islamisten benötigt ...

    • gh57.at
      27. Juli 2015 12:21

      zimmermann,

      auf so eine "islamophobe" Äußerung durch die offizielle Politik werden Sie wohl lange warten müssen. :-) Vielleicht lesen Sie zu dem Thema http://www.islamfatwa.de/aqidah-tauhid/15-aqida-fundament-der-religion/1331-homosexualitaet-u-bedingungen-der-reue

      Wenn ich tatsächlich ein Linker wäre, würde ich sehr kritisieren, dass der Verein gegen Multi-Kulti agitiert, indem er die armen Migranten in die deutsch-österreichische Leitkultur assimilieren will.

      Als Konservativer, als den ich mich betrachte, hoffe ich auf einen gewissen Integrationseffekt (ganz abgesehen davon, dass es auch den Kindern der Autochthonen nicht schaden kann, wenn sie zu den Ringstraßenbauten geschleppt werden, um wenigstens ein bisschen etwas über unsere Kulturgeschichte zu hören).

    • gh57.at
      27. Juli 2015 12:40

      blem-blem,

      wo haben Sie bei dem Verein etwas über Familien gefunden? Die 2 Treffer zum Stichwort Familie, die man mit Google auf der Vereinswebsite findet, beziehen sich darauf, dass auch das Familienministerium einen Kurzfilmwettbewerb gesponsert hat.

      Dass das Familienbild der 1960er Jahre nur mehr von einer Minderheit gelebt wird, ist sehr bedauerlich, wird aber kaum rückgängig zu machen sein. Es ist ja nicht so, dass der Geist des alten Kreisky mit Hammer und Sichel und drei Pfeilen die Menschen in Abtreibungskliniken und zu Scheidungsanwälten treibt, sondern es handelt sich um zehntausende Einzelentscheidungen unserer Mitmenschen, die wir, wenn schon nicht zu respektieren, dann zumindest zu tolerieren haben!

    • fewe (kein Partner)
      28. Juli 2015 10:40

      Erziehung erfolgt ausschließlich in der Familie durch die Eltern. Österreich ist kein Erziehungslager und braucht daher auch keine solchen Initiativen zu fördern. Migranten sollen sich gefälligst selbst um ihre Integration kümmern. Das ist nicht Aufgabe des Staates und daher nicht förderungswürdig.

      Wie Sie richtig sagen, springen Moslems auf diese Homosexuellen-Propaganda nicht an. Diese dient wohl primär der Reproduktionshemmung für autochthone Österreicher. Dies wird daher schon ab dem Kindergarten als normal dargestellt. Logische - reproduktionshemmende - Schlussfolgerung der Kinder und Jugendlichen: Homosexualität hat den Vorteil, dass es dabei keine Gefahr für Schwangerschaften gibt...

    • blem-blem
      28. Juli 2015 19:48

      @ gh57.at

      Meine Erwähnung der Schändung des tradierten Familienbegriffes bezog sich auf diese Ihre Aussage:

      Und zum Thema "sexuelle Orientierung": wie wir hier alle wissen, ist das Schwulsein für gläubige Muslime ein todeswürdiges Verbrechen. Obwohl heterosexuell veranlagt, kann ich diesen Standpunkt NICHT teilen und finde es absolut notwendig, hier eine Erziehung zur Toleranz durchzuführen oder zumindest zu ermöglichen.

      Ich interpretiere es nämlich als Teil der Strategie der progressiven GEsellschaftsplaner gegen den islamischen Fundamentalismus, "queere" Lebensformen zu fördern, um die Migranten vor vollendete TAtsachen zu stellen.

      Und ich bitte um Verständnis, bei Ihrer Erwähnung/Zitierung von "Toleranz" gleich an die Homoehe und daher an den Familienbegriff gedacht zu haben, wobei ja auch der Toleranzbegriff gemeuchelt worden ist, weil darunter heute eine Einbahnstraße verstanden wird, nämlich die Pflicht des Untertanen, das von oben Verordnete stillschweigend hinzunehmen.

  27. gh57.at
    26. Juli 2015 10:37

    Als konservativer Christlichsozialer (wenn auch berufsbedingt auf USA-Freundlichkeit getrimmt) habe auch ich ein tief verwurzeltes Misstrauen gegenüber Neomurxisten, Altstalinisten und sonstigen Linken und dem, was sie sagen und tun.

    Dieser Eintrag unseres Blog-Masters erscheint mir jedoch ergänzungsbedürftig.

    Nehmen wir z.B. folgende Passage aus dem Artikel: "Da kassiert ein Verein „voluntaris – weltweit.erfahrung.teilen“. Die Steuerzahler werden zwar nie erfahren, was der Verein überhaupt tut."

    Eine beinharte Recherche bei Dr. Google liefert als ersten (!) Treffer:

    Voluntaris weltweit.erfahrung teilen
    www.voluntaris.at

    Unter der Rubrik "Wer wir sind" heißt es dort u.a.:

    "voluntaris ist ein gemeinnütziger Verein zur Förderung des weltweiten Erfahrungsaustauschs in Entwicklungsprojekten durch Freiwilligeneinsätze.
    ... Wir wollen sozial engagierte Menschen dazu ermuntern, ihre Zeit, ihre Ideen und ihre Erfahrungen mit anderen Menschen in anderen Ländern und in Österreich zu teilen. Damit sie dies tun können, unterstützen wir sie bei der Vorbereitung auf ihren Freiwilligendienst, wir begleiten sie vor Ort und nach ihrer Rückkehr."

    Bei den Projekten geht es zumeist um Ausbildung bzw. Knowhow-Transfer.

    Nachdem die Arbeitslosenzahlen auch bei den gut Ausgebildeten rasant steigen, ist es aus meiner Sicht jedenfalls ein gutes Konzept, über-40-jährige Personen mit Berufserfahrung auf andere Kontinente zu schicken, damit sie die dortigen Menschen ermuntern, zuhause zu bleiben. :-)

    Disclaimer: Ich habe erst durch den Artikel von der Existenz dieses Vereins erfahren. Eine hübsche Website allein ist natürlich kein Garant dafür, dass die vorgestellten Konzepte effizient umgesetzt werden. Ich wollte nur darauf hinweisen, dass man heutzutage auch als Steuerzahler mit relativ einfachen Mitteln Informationen über subventionierte Vereine erlangen kann.

  28. Wertkonservativer
    26. Juli 2015 09:30

    o.t.:

    Da meine lyrischen Beiträge mehr Zustimmung finden, als meine politischen, nachstehend ein schönes Sommergedicht eines meiner Lieblings-Lyriker,
    Hans Leifhelm:

    "Die Garben stehn

    So still der Tag wie nur zu Sommerende,
    Im weiten Feld die Garben stehn,
    Du hörst das Mahlwerk hinterm Wehre gehn,
    Die Wasser spülen lautlos an die Lände.

    Schon sammeln sich zum Süd gewandt die Schwalben,
    Ein fremder Stern wird bald die Bahn beglänzen,
    Die sie entreißt den heimatlichen Grenzen.,
    Wo fern der Wälder Wipfel herbstlich falben.

    Und du, o Herz, willst lautlos stehn und lauschen,
    Wie unablässig deine Zeit verrinnt,
    Wie schon an deinem Pfade harrt das Kind,
    Mit dir den Stab und Wanderschuh zu tauschen.

    Laß ab von Traurigkeit und Zeitgedenken --
    Im weiten Feld die Garben stehn,
    Auch deine Frucht wird in die Scheuer gehn,
    Und hundertfach wird dich der Herbst beschenken!
    "

    (mail at: gerhard@michler.at)

  29. Das Pingerle
    26. Juli 2015 09:28

    Auf Anfrage der FPÖ?

    Warum schlachtet die FPÖ sowas medial nicht aus? Das wäre mal einen bezahlten PR-Artikel in Krone und heute wert, wenn die bestochenen Medien von selbst nicht mehr darüber berichten.

  30. Politicus1
    26. Juli 2015 08:51

    Millionenfrage beim Hermann Assinger:
    Wie viele geförderte Vereine beschäftigen sich in Österreich mit Asylwerbern, Migranten, und Flüchtlingen?

  31. Cotopaxi
    26. Juli 2015 07:34

    Auf Seite 7 der Liste:

    "ÖVP-Kameradschaft der politisch Verfolgten 36.000,00" ;-)





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