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Ein Requiem auf die AfD am Gipfel des Triumphes

Schade und traurig: In Deutschland hat die „Alternative für Deutschland“ ihren Gründer Bernd Lucke gedemütigt und mit deutlicher Mehrheit entthront. Ohne Lucke wird die AfD ihren Erfolgsweg nicht mehr weitergehen können. Dennoch scheint Lucke seinen historischen Erfolg bereits erzielt zu haben.

Die AfD gerät in den gleichen Strudel aus Intrigen, Organisationsdefiziten, spinnenden Einzelgängern, Hinterzimmer-Strategen und ideologischem Chaotentum wie schon viele Partei-Neugründungen. Frauke Petry, die neue Parteichefin, wirkt zwar persönlich netter als Lucke, aber sie hat in den Augen der meisten Deutschen kaum Gewicht und Statur. Eine Parteichefin für die Funktionäre, nicht für die Wähler.

Lucke ist das passiert, was vielen Parteigründern passiert ist: Sehr rasch blüht ringsum Mittelmäßigkeit auf, sobald die ersten Erfolge da sind. Die Lucke zuerst zujubelnde Partei verhielt sich ihm gegenüber am Ende nur noch „schäbig“, wie es etwa Klaus Kelle in seinem Blog formulierte. Lucke war gewiss auch zu professoral auf sein zentrales Thema fixiert, also auf die Kritik an der falschen Euro-Politik, an Wirtschaft und EU. Er kümmerte sich viel zu wenig um Mehrheitsbildungen, Seelenmassage für Bezirksfunktionäre und den sonstigen Parteikram. Das wirkte sich vor allem im Osten fatal für ihn aus. Da half es auch nichts, dass Lucke ein brillanter Redner ist.

Im Osten war die AfD zwar besonders erfolgreich – aber zugleich wirkte es sich sehr negativ aus, dass zur AfD überraschenderweise vor allem von der Linkspartei Menschen überliefen. Dadurch geriet dann der seriöse – und auch von mir mit viel Sympathie begleitete – Kurs Luckes in die Minderheit. Er hatte proeuropäisch und prowestlich die Marktwirtschaft, die wirtschaftliche Stärke und den liberalen Rechtsstaat gegen allzuviel Merkel-Opportunismus, Schuldenmach-Sozialismus und Euro-Mystik retten wollen.

Jetzt haben sich in der AfD die Russland-Freunde und Amerika-Hasser durchgesetzt. Damit hat sich die Partei wohl selbst aus dem Rennen um eine Regierungsbeteiligung genommen. In Deutschland wird es daher jetzt auf längere Zeit nur eine Regierung mit Beteiligung mindestens einer der drei linken Parteien geben können (wobei man freilich erfreut festhalten sollte, dass die SPD weit weniger links als die SPÖ ist, und dass sie zugleich eine ganze Reihe exzellenter Spitzenpolitiker hat, die man in Österreich vergeblich suchen würde).

Die Überlegungen Luckes, jetzt eine eigene Partei zu gründen, haben keine Chance. Zwischen CDU, FDP, der Rest-AfD und dem neu aufblühenden „Liberalen Aufbruch“ von Frank Schäffler (einem von den Linken in der FDP an den Rand gedrückten Mann) ist da zu wenig Lebensraum für eine neue Lucke-Gruppierung.

Der Verlierer als Triumphator

Das war‘s dann wohl. Dennoch scheint Lucke in einer abenteuerlichen Dialektik der Geschichte einen historischen Erfolg erzielt zu haben: Die große Mehrheit in der CDU – aber auch unter den deutschen Wählern – sieht heute die ständig teurer gewordenen Rettungsaktionen für kommunistisch brabbelnde Bankrotteure in der EU keineswegs mehr als die richtige oder gar einzige „Alternative“. Das ist nicht zuletzt ein Erfolg von Luckes Argumentationskraft und der Angst von CDSU/CSU vor der AfD-Konkurrenz. Auch Angela Merkel hat inzwischen in ihrem wendefreudigen Populismus erkannt, dass ihre einstige – viele Milliarden Euro teure – Behauptung von der „Alternativlosigkeit“ der Griechenland-Rettung nicht nur falsch, sondern auch extrem unpopulär ist. Und auch die SPD zeigt keinerlei erkennbare Griechenland-Sympathien.

Das könnte sich im Rückblick als der größte Triumph Luckes erweisen. Er hat als erster gesagt, und dann die große Mehrheit überzeugt, dass es sehr wohl eine Alternative für Deutschland gibt. Das aber hat ihn und seine politischen Beiträge letztlich irgendwie überflüssig gemacht.

Oder doch nicht? Denn kaum ist die große Herausforderung durch Lucke beseitigt, könnte Merkel möglicherweise gleich wieder zum Einknicken neigen. Vielleicht schon in den nächsten Tagen, beim 997. Griechenland-Rettungsgipfel. Ohne Lucke könnten brillante CDU-Parlamentarier und Rettungs-Gegner wie Wolfgang Bosbach bald wieder an Gewicht gegen Merkels Wendefreudigkeit verlieren.

Und die neue AfD selber? Sie ist zwar keine neonazistische Gruppierung geworden, wie manche linke Medien sofort gekläfft haben. Aber als Russland-Partei ist sie für sehr viele Deutsche verständlicherweise schlicht unwählbar. Auch wenn es sicher in diesem Eck ein paar Stimmen zu holen gibt.

Dennoch hat die AfD noch eine Chance. Freilich mit einem ganz anderen Thema als dem ihrer Gründung: Die Angst von immer mehr Menschen angesichts von Asyl- und Migrations-Dramatik sucht eine politische Heimat – aber ohne Extremismus. Wenn die deutsche Regierung, wenn die CDU, zu spät die riesige Bedrohung durch die Massenvölkerwanderung begreifen und wenn sie nicht sehr bald energisch und mutig zu handeln beginnen, dann könnte das der AfD wieder Auftrieb geben. Dann könnte das für sie genauso zum Wachstumspropeller werden, wie es die falsche Euro-Politik der Regierung für Lucke gewesen ist.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Juli 2015 09:26

    A.U. schreibt:

    "Jetzt haben sich in der AfD die Russland-Freunde und Amerika-Hasser durchgesetzt. Damit hat sich die Partei wohl selbst aus dem Rennen um eine Regierungsbeteiligung genommen."

    DAS sehe ich ganz anders! MMn ist der Großteil der Deutschen stark daran interessiert, die wiedergewonnene, eigentlich selbstverständliche FREUNDSCHAFT mit den (fast) Nachbarn, den RUSSEN, zu pflegen!

    Diese "natürliche" nachbarliche Freundschaft Deutschlands mit den Russen wird seit 100 Jahren leider immer wieder und leider sehr erfolgreich von den USA TORPEDIERT!
    Eines der Hauptinteressen der USA neben 1000 anderen Baustellen weltweit besteht darin, zwischen die noch aus dem Zarenreich stammende Freundschaft unter Nachbarn aus reinem Eigennutz einen KEIL zu treiben!

    Dieses Video über "STRATFOR" ist ein Beweis; Herr FRIEDMAN wird mehr als deutlich:

    https://www.youtube.com/watch?v=BfWDb8YRl6w

  2. Ausgezeichneter KommentatorDr. Otto Ludwig Ortner
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Juli 2015 09:54

    Zur Klarstellung: Es ist ein Irrtum, zu glauben, daß jene Mitbürger in der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Österreich, die den Dritten Weltkrieg verhindern wollen - auf den die U.S.A. und ihre Hiwis hinsteuern - Amerika -feindlich und Rußland -freundlich sind. Vielmehr vertreten sie die Position des Humanisms und der Vernunft. Doch aus österreichischer Sicht ist hinzuzufügen, daß die - allgemein unerwartete - Auferstehung Österreichs auf russische Initiative durch die "Moskauer Deklaration" 1943 eingeleitet wurde. Grundlage war die staatspolizeiliche Vernehmung der überlebenden Österreich in russischer Kriegsgefangenschaft. Völkerrechtlich vollendet wurde diese Auferstehung im "Staatsvertrag vom Belvedere" vom 15.5.1955, dem einzigen Friedensvertrag des 20.Jh. ohne Kriegsschuldklausel. Diesen unterschrieben auch die Vereinigten Staaten von Amerika. Doch der jungen Republik wäre es 1986 (Waldheim-Watchlist) ähnlich ergangen, wie den Sioux, Apachen, Irokesen ect.: Auch mit diesen unterschrieben die U.S.A. "Friedensverträge" und massakrierten sie in der Folge nach wenigen Jahrzehnten. Das Österreich zugedachte Schicksal als Fußabtreifer der Piefke wendete die russische Militärmacht ab, deren Protektorat Österreich in Wahrheit ist. Daher kann es - meinen die Politiker - sein ruhmreiches Heer demolieren. Dieser Befund hat nichts mit Amerika-Feindlichkeit zu tun, er wiederholt den Befund des Prinzen Talleyrand, des Zeitgenossen der französischen Revolution: "Revolutionäre Mächte können Kriege gewinnen, doch sie können keinen Frieden schließen" (bzw. halten). Jemand, der die U.S.A. vor dem selbstmörderischen Angriff gegen Rußland bewahren will, ist gewiß nicht sein Feind - schließlich wollte Woodrow Wilson den Krieg abschaffen - so wie ich (Näheres in meiner Website "www.ortnerprinceton58.at")
    Ein österreichischser Neutraler

  3. Ausgezeichneter KommentatorCotopaxi
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Juli 2015 07:02

    Dieser Hymnus auf die AfD unter Lucke erst NACH dem Sturz Luckes erscheint mir seltsam.
    Wäre es nicht sinnvoller und ehrlicher gewesen, sich so zur AfD noch zur Zeit Luckes zu äußern?
    Oder wollte man auch den deutschen Systemparteien helfen und den aufkeimenden politischen konservativen Gegner so weit es ging medial ignorieren?

  4. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Juli 2015 09:21

    Es gibt den perfekten Politiker nicht, so auch nicht Lucke, sein Handicap war eben der professorale Stil, das Ignorieren des Eigenlebens der Funktionärskaste, das bei uns so stark ausgeprägt ist, dass es bei uns nur noch Politiker der 'Blutgruppe 0' geben kann.

    Überhaupt ist bei den politisch engagierten Parteigängern ein Fanatismus zu beobachten, der eben zu solchen Ablösen führt, wie es bei uns vermutlich im Herbst in einigen Bereichen passieren wird.

    Polarisierend, bzw. manipulierend wirken natürlich auch die Medienhetzer, die ihre Ideologiemission ausführen für ihren Lebensunterhalt, so, wie es ihre Geldgeber tun durch 'Spenden'. Genau bis zu dem Punkt, wo es dann keinen Kredit mehr gibt, wie jetzt in Griechenland.

    AfD in ihrer Zielsetzung wird aber hoffentlich sich nicht selbst zerfleischen und sich immer noch attraktiv sich für die Alternativen einsetzen, die die 'Altparteien' in ihrem Macht und Selbstbedienungsdusel nicht sehen wollen. Das Wort, 'es gibt da keine Alternative' liest man ja heutzutage sehr oft.

    Auch Herr Lucke kann dort noch mitwirken, er wurde ja nicht ausgeschlossen. Eine demokratische Partei hat genügend unterstützende Funktionsmöglichkeiten. Schlimm wäre es, wenn sich Flügel bilden, die eigentlich gegeneinander stehen, statt miteinander den, in diesem Fall Deutschen, Staatskarren auf die richtige Straße zurückzubringen.

    Ich würde mir auch wünschen, dass es sehr bald auch ähnliche Erfolge auch in der EU geben wird, damit dieses unselige, selbstmörderische und auch der Selbstbedienung frönende Vehikel EU wieder akzeptabel und förderlich für Europa werden kann.

    Glück auf dem AfD unter neuer Führung.

  5. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Juli 2015 13:47

    Fallen nur mir die PARALLELEN auf zwischen AfD und PEGIDA?

    Beiden liegt an erster Stelle die HEIMAT Deutschland am Herzen, die auf dem besten Weg dahin ist, dank unfähiger eigener und der EU-Politik, VERSPIELT zu werden?

    Beiden---AfD und PEGIDA ist vollkommen klar, daß die ISLAMISIERUNG Deutschlands/Europas so schnell wie möglich GESTOPPT und RÜCKGÄNGIG gemacht werden muß, sonst ist D/Europa VERKAUFT und VERRATEN---eigentlich VERRATEN und VERSCHENKT und dem UNTERGANG geweiht!

    Beide---AfD und PEGIDA ---werden von den (USA-gelenkten) MEDIEN haßvoll NIEDERGEMACHT oder, was fast genauso effektvoll ist, neuerdings VERSCHWIEGEN!
    Ebenfalls von den USA werden gezielt Kräfte eingeschleust, die AfD und PEGIDA "von innen her" zerstören und Unfrieden stiften (siehe auch Maidan-Aufstände in Kiew!)

    Und die EU und ihre zur höchsten Potenz VERANTWORTUNGSLOSEN Vertreter leisten dieser deutschen/ europäischen TRAGÖDIE freudig VORSCHUB:

    Die GRENZÖFFNUNG, die die tsunamiartige ÜBERFLUTUNG mit KRIMINELLEN und vor allem mit schmarotzenden, untauglichen, aber terroristischen MOSLEMS erst ermöglicht hat, war einer der schwersten Fehler der EU!
    DANKE EU!

    Sch..ß-EU (man verzeihe mir diesen Ausdruck, der mir normalerweise nicht über die Lippen kommt, aber hier paßt er wie kein anderer!)

  6. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Juli 2015 12:45

    Lucke ist sicher mit brillianter Wirtschaftskompetenz ausgestattet, aber er ist eben KEIN Politiker, sondern ein Fachmann.
    Das Ende der AfD sehe ich ganz und gar nicht, denn in D fehlte bis dato eine rechte Partei. Und falls sich Fr. Petry zum Asylthema etwas einfallen läßt, kann das durchaus sehr viele Wählerstimmen bringen, weil die Deutschen eben auch die Nase voll haben von der permanenten Bereicherung.
    Nun werden viele meinen das sei zu wenig. Ich denke das ist ein ganz dringender Punkt.

  7. Ausgezeichneter KommentatorCotopaxi
    8x Ausgezeichneter Kommentar

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorGasthörer
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Juli 2015 23:10

    Hochinteressante Diskussion bei KenFM - der Perser macht sich.
    Schon ein paar Tage her, 3.6.15, aber hochkarätig. Sie Diskutieren in einer Offenheit, wie es im Mainstream nie möglich wäre.
    Luxus-Kritikpunkt: Die Akkumulation an wohl überlegten, gut argumentierten Beiträgen der Diskutanten kann man gar nicht auf einmal aufnehmen.

    youtube: "KenFM-Positionen #1: Krieg oder Frieden in Europa - Wer bestimmt auf dem Kontinent?"

    Gäste:
    Willy Wimmer, ehemaliger Vize-Präsident der OSZE/KSZE
    Mathias Bröckers, TAZ-Mitbegründer und Autor des Buches "Wir sind die Guten";
    Dirk Pohlmann, Dokumentarfilmer für ARTE und ZDF
    Dr. Daniele Ganser; Historiker und Friedensforscher aus der Schweiz.


alle Kommentare

  1. Gasthörer (kein Partner)
    10. Juli 2015 23:10

    Hochinteressante Diskussion bei KenFM - der Perser macht sich.
    Schon ein paar Tage her, 3.6.15, aber hochkarätig. Sie Diskutieren in einer Offenheit, wie es im Mainstream nie möglich wäre.
    Luxus-Kritikpunkt: Die Akkumulation an wohl überlegten, gut argumentierten Beiträgen der Diskutanten kann man gar nicht auf einmal aufnehmen.

    youtube: "KenFM-Positionen #1: Krieg oder Frieden in Europa - Wer bestimmt auf dem Kontinent?"

    Gäste:
    Willy Wimmer, ehemaliger Vize-Präsident der OSZE/KSZE
    Mathias Bröckers, TAZ-Mitbegründer und Autor des Buches "Wir sind die Guten";
    Dirk Pohlmann, Dokumentarfilmer für ARTE und ZDF
    Dr. Daniele Ganser; Historiker und Friedensforscher aus der Schweiz.

    • Undine
      11. Juli 2015 22:28

      @Gasthörer

      *********!

      Danke für den Tipp! Was ich bisher von KenFM gesehen habe, war ausgezeichnet und seine Gesprächspartner überzeugen immer!

  2. Astuga (kein Partner)
    10. Juli 2015 19:49

    Als Österreicher kann es mir ja egal sein.
    Aber wofür steht denn jemand wie Lucke?
    Imho lediglich für alte Politik mit neuen Gesichtern.

    Eigentlich wurden von dieser Seite viele Wähler getäuscht, die sich etwa klare und eindeutige Positionen bei der Problematik Islam oder Migration gewünscht hätten.
    Kaum hatte man aber deren Hoffnungen und damit Stimmen in der Tasche, schwenkte er auch schon Richtung politisch korrekten Mainstream um.

    Mal schauen, was aus der "neuen" Afd wird.
    Wenn sie dem rechten Obskurantismus widerstehen, und authentisch konservativ-patriotische Positionen rüberbringen, haben sie eine politische Zukunft.
    Lucke & Co könne ja zur FDP und CSU abwandern

  3. Ichwill (kein Partner)
    10. Juli 2015 17:11

    Es muß etwas geben, das die Politiker und Beamte - sobald sie EU-Politiker oder bei der EU-Administration tätig sind - sofort die EU-Position vertreten:
    - Lucke
    - Stoiber
    - usw.
    Sind es
    - Gehirnwäsche,
    - Manipulation bei jedem Kontakt mit schon etablierten EU-lern,
    - Erpressung,
    - oder doch nur das fast steuerfreie, riesige, fast arbeitslose Einkommen,
    - die unheimlichen Privilegien!

    • Astuga (kein Partner)
      10. Juli 2015 19:54

      Ähnliches habe ich mir auch schon des Öfteren gedacht. ;)

  4. aw70_nach_dem_abo (kein Partner)
    10. Juli 2015 09:41

    Kommentare wie dieser sind der Grund, warum ich mein Abonnement des "Tagebuchs" nicht verlängert habe. Wenn ich systemkonforme Gülle lesen will, dann kann ich das am Internet sonst wo auch. Gratis, versteht sich.

    Nein, Russland sind nicht wirklich "die Guten", zur Zeit. Aber eben auch nicht dermassen die Bösen, wie allenthalben getan wird. Genauso wie "die USA" nicht in dem Ausmass unsere Freunde sind, wie allenthalben als gegeben vorausgesetzt wird. Das gebetsmühlenartige Wiederholen seiner stur anti-russischen und pro-amerikanischen Linie macht, so leid es mir tut das zu sagen, AU letztlich auch nur zu einem Systemschreiberling. Halt einem mit einem "unabhängigen" Blog.

    • Johann_ (kein Partner)
      10. Juli 2015 10:24

      Systemschreiberling nur zur Hälfte.
      Was TTiP, US-Hörigkeit, Privatisierung betrifft ja.
      Er ist aber gegen Gendermainstreaming, Islamisierung und Völkerwanderung in die EU. Das sind schon drei sehr wichtige Punkte, wo gegen das System angeschrieben wird.

  5. F.V. (kein Partner)
    • F.V. (kein Partner)
      10. Juli 2015 08:14

      Unterberger schrieb über Lucke und dessen versuchte Reduktion der AfD als deutsche Systempartei wie es von einem neo-liberalen Propagandisten nicht anders zu erwarten war. Daß er die eindimensionale Verengung auf die Euro-Kritik, die von der Mehrheit der Funktionäre, aber auch offensichtlich der Wähler, abgelehnt wurde, als „Anti-USA-Hetze und Rußland-Partei“ diffamiert, war ebenso zu erwarten, was sonst darf ein CIA-Einfluß-Agent denn dazu sagen?

      Die Versuche Luckes den Kurs der Partei a l l e i n zu bestimmen ging der nunmehrigen Abwahl voraus. Offenbar rochen die anderen noch rechtzeitig den Braten wohin denn die Reise dann gehen würde. Luckes Verbot sich den Pegida-Demonstrationen anzuschließen, deren Diffamierung als „neo-nazistisch“, etc. zeigten zweierlei auf:

      1. die Absicht, sich im p.c. Main-stream derjenigen einzuordnen, die den „Islam als Teil Deutschlands“ salonfähig machen, also sich mit den Hoch- und Landesverrätern zu arrangieren,

      2. die politisch und geistige Umnachtung diese Existenzfrage als politisches Thema links liegen zu lassen.

      Alles was von Lucke zuletzt als Essenz der AfD sichtbar wurde, ging mit Ausnahme der Euro-Kritik an den wahren Problemen Deutschlands vorbei. Ich erinnere mich nicht, daß Lucke zB die von Beatrix von Storch (nun auch im Vorstand der AfD) thematisierten Zerstörungstendenzen – Abtreibung, „Gender-Mainstreaming“ – je aufgegriffen, und wohl auch gar nicht verstanden hatte.

      Wenn Unterberger nun Lucke eine „historische Leistung“ andichtet, weil er die CDU/CSU und das Merkel „gezwungen“ hätte sozusagen den Illusionen abzusagen und wirtschaftlich-politische Realität anzuerkennen, so sind auch das nur Illusionen, oder wahrscheinlicher: Gutwetter-Propaganda, um den wahren Kurs deutscher Politik nicht erkennen zu lassen. Denn dieser ist: US-Befehle zu exekutuerieren.

      Was also Unterberger als neuen Realitätssinn des Merkel bezeichnet ist nur Phraseologie. Am Schluß wird die EUdSSR, die EZB, also Deutschlands Steuerzahler zahlen. Diese ordre di mufti wurde schon vor längerer Zeit – auch dem griechischen Tsipras von der „Fuck-the-EU“-Nudelman/Nuland – erteilt. Also: GR bleibt in der EUdSSR und als NATO-„Bollwerk“ gegen die pösehn Russen im Bündnis. Koste es was es wolle!

    • Undine
      10. Juli 2015 22:30

      @F.V.

      Ich muß gestehen, ich habe Bernd LUCKE völlig falsch eingeschätzt---oder er hat sich anfangs grundlegend anders gegeben.

      Seine "Sympathie" für den Islam entlarvt und diskreditiert ihn für immer. Wer den ISLAM in einem Atemzug mit FRIEDEN nennt ist kein Freund seiner Heimat, sondern ein Volksverräter, denn mittlerweile hätte sich doch herumsprechen müssen, daß ISLAM und FRIEDEN nichts, aber auch schon gar nichts miteinander zu tun haben.

      Alles andere ist da schon fast Nebensache. Seine Ansichten zu den USA und RUSSLAND gehen mir ebenfalls gegen den Strich. Rußland MUSS Deutschland und uns einfach NÄHER STEHEN als die USA ---schon aus geographischen Gründen.

      Den Nachbarn Rußland habe ich lieber als Freund denn als Feind, wie es die USA FORDERN. Da sage ich auch lieber: F..k the USA!

    • Gasthörer (kein Partner)
      10. Juli 2015 23:19

      Unterberger lobte doch auch den antideutschen Kriegshetzer Gauck über den Klee. Was will man erwarten.
      RAF, NSU, Pegida, AfD, etc...irgendwie riecht das alles ein wenig nach den Diensten, kontrollierte Opposition oder wie man das nennt. Frivol formuliert: NGOs.

    • F.V. (kein Partner)
      12. Juli 2015 10:17

      Gasthörer,

      da könnte was dran sein. Bei RAF, NSU ist es offensichtlich, bei den jüngeren Protestbewegungen kommt es nach kürzester Zeit zu Differenzen und Spaltungen, die - wegen der selbstverständlichen Unterwanderung durch den "VERFASSSUNGSSCHUTZ"- dann platzen, zerfallen oder wirkungslos werden.

      Bei der AfD ist die Frage bezüglich Lucke vielleicht offen. Hier gilt wahrscheinlich:

      Kronjuwelen der Macht: Todesstrafe, Folter, Leibrente und Professoren-Prostitution.

      Die Beatrix von Storch, EU-"Parlaments"abgeordnete, ist eine Tochter des Herzogs von Oldenburg und ist absolut untadelig und ein Segen für solche neuen Impulse. Sie ist neuerdings auch im Vorstand der AfD, womit sich in diesem Fall die Frage ob es einen "NGO" sei erübrigt. - Es ist natürlich nicht ausgeschlossen, daß eine wirkliche Opposition zu der zeitgeistigen Zersetzung Deutschlands weiterhin von den agents provocateurs des "Verfassungsschutzes" unterminiert wird.

  6. Johann_ (kein Partner)
    10. Juli 2015 08:00

    Ich sehe das ganz anders als AU. Die AFD hat jetzt nahezu das gleiche Programm wie die FPÖ. Die AFD startet jetzt dort, wo Jörg Haider im Jahr 1986 begonnen hat und wird denselben Weg gehen.

    Parallelen zu damals: Steger hat sich von SPÖ einwickeln lassen. Lucke hat sich durch Beeinflussung von Henkel dem Mainstream (TTIP, Einwanderung, Islam, Russlandsanktionen) zugewendet. Der Parteiführer hat somit gegen die Basis gearbeitet. Das führte zum Aufstand. Haider besiegte damals Steger mit 60% zu 40%. Petry besiegte Lucke mit 60% zu 38%.

  7. Brigitte Kashofer
    08. Juli 2015 23:15

    Es ist ein großes Glück für Deutschland, dass sich Frauke Petry und der nationale Flügel durchgesetzt haben! Andernfalls wäre der AfD sehr schnell das Schicksal der FDP beschieden. Nun aber hat Deutschland endlich eine Partei, die sich zur eigenen Kultur bekennt und gegen Überfremdung eintritt. Petry ist von Beruf Chemikerin und Mutter von 4 Kindern. Damit stärkt sie auch die Familien, tritt gegen den Genderwahnsinn auf und unterstützt die Meinung, dass Deutschland ein Bevölkerungswachstum durch deutsche Familien unterstützen muss.
    Ebenso vertritt sie die Meinung, dass Russland - im Gegensatz zu den USA - ein Teil Europas ist und mit ihm gut nachbarschaftliche Beziehungen gepflogen werden sollten.
    Mit diesen Standpunkten wird die AfD in den nächsten Jahren die Altparteien in Deutschland aufmischen! Ich erwarte einen starken Zustrom.

    • Undine
      08. Juli 2015 23:35

      @Brigitte Kashofer

      Das, was Sie über Frauke Petry schreiben, klingt in meinen Ohren überaus positiv! Möge sie sich durchsetzen und endlich eine Partei daraus machen, der das eigene Volk am Herzen liegt

    • Melanie Haring (kein Partner)
      10. Juli 2015 06:31

      Das sehe ich auch so. Ich fand Lücke so lange gut, bis er irgendwann mal - ich glaube, an seine eigene Partei gerichtet - etwas in Richtung "Islam ist Frieden" gesagt hat. Damit war er für mich unten durch, da er die Ängste der Bürger meiner Meinung nach nicht versteht. Euro - nach dem 2. Weltkrieg gab es nichts, und Österreich und Deutschland ist wieder wirtschaftlich erfolgreich geworden. Das schaffen wir noch einmal, wenn mit dem Euro und den Schulden finanziell krachen sollte. Aber nicht, wenn wir schon ein halbes Kalifat sind, insbesondere werden wir dieses Kalifat auch nicht mehr los. Und genau das hat Lucke ignoriert, mit seinem Islam-Appeasement ist er irgendwie austauschbar geworden.

      Und ausgetauscht worden. Gegen jemanden, der hoffentlich nicht so leicht austauschbar ist.

      Ähnlich positiv wie über Lucke dachte ich auch über Cameron. Und dann schreibt Undine am 8. Juli:

      "Islam eine großartige Religion"
      "... sprach Cameron sein Missfallen darüber aus, dass der Reporter die Terrorgruppe beim Namen nannte ..."

      P.S.: Inhaltlich das Gleiche über Lucke, insbesondere das Islamproblem, wollte ich auch in der Presse als Kommentar schreiben. Erraten, es wurde nicht gebracht. Zensur halt.

    • Undine
      10. Juli 2015 22:37

      @Melanie Haring

      Auch daß sich LUCKE gegen PEGIDA stellte ist unverzeihlich! Diese Bewegung ist so wichtig, das merkte man nicht zuletzt an der Ratlosigkeit der Politiker, sie reagierten wie Hühner, in deren Stall der Fuchs eingebrochen ist. Nun wird sie TOTGESCHWIEGEN---hoffentlich ist PEGIDA nicht wirklich tot, ich hatte mir sehr viel davon versprochen.

  8. Undine
    08. Juli 2015 21:31

    Man vergleicht heute immer öfter der Ansturm der Millionen von landfremden Leuten mit der VÖLKERWANDERUNG im 1. Jahrtausend. DAS ist mMn völlig FALSCH:

    Erstens hat sich diese Bewegung ganzer Völkerschaften in andere Landstriche viel langsamer abgespielt als heute und nicht innerhalb nur EINER GENERATION, sondern sie zog sich über mehrere Jahrhunderte hin!
    Den Anstoß gaben die aus ASIEN nach Europa hereinstürmenden HUNNEN.

    Zweitens waren diese Völkerschaften zahlenmäßig vergleichsweise klein.

    Drittens haben sich diese Völker im 1. Jahrtausend nicht in Bewegung gesetzt, weil sie von einer einzigen "religiösen Macht" angetrieben worden sind wie etwa die MOSLEMS von heute. Manche von diesen Moslems, die EUROPA in den letzten Jahren FLUTEN, sind bloß die "nützlichen Idioten"; das sind diejenigen, die sich dem "Gastland" einigermaßen anpassen, anständig und fleißig sind und sich durch eigene Arbeit ihr Brot verdienen.

    Ein leider relativ großer Teil der uns überflutenden Moslems ist zwar strohdumm, aber von IMAMEN AUFGEHETZT und jederzeit bereit, für ihren Allah oder ihren Mohammed TERROR zu machen und die UNGLÄUBIGEN---DAS SIND WIR ALLE!---zu töten. Männliche MOSLEMS neigen zu Gewalttaten, das ist einfach nicht zu leugnen.

    DIESE WANDERUNG der VÖLKER geschieht nach dem Willen hochrangiger Moslems mit dem fixen ZIEL, EUROPA zu ISLAMISIEREN und aus KEINEM ANDEREN GRUND!

    • cmh (kein Partner)
      10. Juli 2015 08:32

      Genauso!

      Ein weiterer Unterschied zur Völkerwanderung ist, dass wir heute wehrlos gemacht sind. Dass die Moslems tun, was sie immer schon getan haben, ist nicht zu ändern. Aber an unserer Wehrlosigkeit sind wir selber schuld und wir sind auch selber schuld, an diesem unserem Ende.

      Pointiert könnte man vielleicht sagen, die Dummheit der Moslems wird unwiderstehlich von der Dummheit unserer Gutties angezogen.

  9. Undine
    08. Juli 2015 19:08

    @Cotopaxi

    Vielen Dank für den Link! Dieser flammende "Offene Brief" von Dipl.-Chem. Dr. rer. nat. Hans Penner spricht aus, was jedem denkenden Deutschen oder Österreicher aufs Herz drückt. Der ISLAM wird unser UNTERGANG sein, schon in 20 Jahren wird nur noch ganz wenig an uns und unsere Kultur erinnern.
    Die einzelnen europäischen Nationalstaaten hätten noch einschreiten können, das Monster EU leider NICHT, denn die FÖRDERT den heranstürmenden, alles uns Vertraute zerstörenden Islamismus!

    Die sich hier wie die KANINCHEN vermehrenden MOSLEMS, die bereits ÜBERALL, selbst im kleinsten Marktflecken das Straßenbild prägen, sind ein ALBTRAUM ohnegleichen, aus dem es kein Erwachen gibt.

    Ich möchte mein Österreich wieder zurückhaben, UNVERSEHRT und frei von sämtlichen Moslems, wie es noch vor 30 Jahren, also vor EINER Generation war!!!!!

    • Cotopaxi
      08. Juli 2015 19:19

      Das mit den Marktflecken stimmt vollkommen, überall gibt es jetzt eine salafistenartige Community. Unlängst fiel mir das in Korneuburg auf, wo abseits in einem Neubaugebiet eine recht beachtliche Kolonie sich etabliert hat.
      Und im benachbarten Bisamberg wird bereits gegen das dortige Freibad kampanisiert, weil es einer jugendlichen Burkini-Trägerin aus hygienischen Gründen vom Besuch abgeraten hat. Die ist jetzt noch mehr traumatisiert als bisher, und unfreundlich war man dort auch noch zu ihr.

    • Cotopaxi
    • Undine
      08. Juli 2015 20:49

      @Cotopaxi

      Und schon wieder danke ich Ihnen für einen Link! Sie sind ja eine echte Fundgrube! ;-)

      Also, wenn das SO ist, wie aus der Abschiedsrede von Bernd Lucke hervorgeht, dann habe ich die Situation bisher völlig falsch eingeschätzt! Jetzt würde ich eher sagen: Fort mit Schaden!

      Wenn Lucke meint:

      ".... islamfeindliche und ausländerfeindliche Ansichten, die sich in der Partei teils offen, teils latent, immer stärker ausbreiten und die ursprüngliche liberale und weltoffene Ausrichtung der AfD in ihr Gegenteil verkehren.

      Dazu zählt ferner eine antiwestliche, dezidiert prorussische außen- und sicherheitspolitische Orientierung, die sich in schmähender und jedes vernünftige Maß übersteigender Kritik an den USA äußert, während gleichzeitig die russische Politik vehement verteidigt wird. Die damit einhergehende Auffassung, dass Deutschland aus der NATO oder aus der EU austreten solle, halte ich für falsch und verantwortungslos. Sie widerspricht im Übrigen den bisherigen programmatischen Beschlüssen der AfD, gewinnt aber zusehends an Boden."

      Wenn also Lucke SO eingestellt ist, kann ich nur hoffen, daß sich jemand mit Charisma (sehr wichtig!) findet, der ANDERE Vorstellungen hat von dem, was Deutschland guttut, denn DIESE AfD ist für die Katz'!

      ISLAM-FREUNDLICHE, USA-FREUNDLICHE, RUSSLAND-FEINDLICHE Politik machen ohnedies alle anderen Parteien!

      Was D braucht ist eine ähnliche Partei wie unsere FPÖ! Deren Themen kann man jederzeit unterschreiben.

    • Patriot
      08. Juli 2015 21:17

      Lucke hat jetzt doch etwas mit dem "Pöbel" gemeinsam: er fühlt sich fremd im eigenen Land bzw in der eigenen Partei.

  10. Patriot
    08. Juli 2015 15:56

    Das Problem beim Herrn Lucke war zum Schluß, dass er offenbar den eigenen Parteinamen nicht mehr verstanden hat, welcher "Alternative für Deutschland", und nicht "weitere Systempartei Deutschlands" heißt.

    Die Probleme in Deutschland werden wie überall rapide größer werden. Wer hätte vor 20 Jahren dieses EU- und Euro-Desaster für möglich gehalten? Islamisierung, Demographie, Überschuldung und linkstotalitäre Gesellschaftspolitik werden für immer mehr Probleme sorgen, und das sehr rasch. Hätte ich mir vor 20 Jahren gedacht, eine FPÖ zu wählen? Sicher nicht. Heute ist die FPÖ die vernünftigste, die am wenigsten radikale und auch kompetenteste Partei, so wie die AfD in Deutschland, zumindest so lange wie die Demokratie noch funktioniert.

    Ich halte nicht viel vom großen Expertentum in der Politik. Es geht um die Linie. Die Füsikerin Merkel mag noch so gescheit sein, aber trotzdem schmeißt sie seit Jahren zig Milliarden ins griechische Fass ohne Boden, und hört auch jetzt nicht auf damit. Genauso die unselige und jedem schon zum Hals heraushängende islamische Massenzuwanderung. Politiker die auf wesentlichen Gebieten so jämmerlich versagen, sind verzichtbar. Wie Herr Lucke, dem leider zum Islam kaum was Kritisches einfällt. Herr Lucke kann sein Expertentum bei der Ausarbeitung von ökonomischen Programmen zur Verfügung stellen. Andere Experten wiederum auf juristischem Gebiet. Die Parteien brauchen dann nur noch fertige und juristisch wasserdichte Programme in Form von Gesetzestexten und Maßnahmen zur Wahl anbieten. Wenn bei uns Faymann und Bures regieren, braucht man sich über das Personal der AfD überhaupt keine Sorgen zu machen.

    Rußlandversteher gibt's auch bei den Sozis, ich sag nur Gas-Gerd. Die Maßstäbe sind momentan nur sehr grob, weil die Probleme auch sehr groß sind. Mir passt das Verhalten Russlands auch nicht, aber es gibt momentan größere Probleme auf der Welt.

    Amerikahass ist sowieso überall salonfähig, besonders bei den Linken, wenn's nicht gerade um den Gesalbten geht.

  11. Cotopaxi
  12. Undine
    08. Juli 2015 13:47

    Fallen nur mir die PARALLELEN auf zwischen AfD und PEGIDA?

    Beiden liegt an erster Stelle die HEIMAT Deutschland am Herzen, die auf dem besten Weg dahin ist, dank unfähiger eigener und der EU-Politik, VERSPIELT zu werden?

    Beiden---AfD und PEGIDA ist vollkommen klar, daß die ISLAMISIERUNG Deutschlands/Europas so schnell wie möglich GESTOPPT und RÜCKGÄNGIG gemacht werden muß, sonst ist D/Europa VERKAUFT und VERRATEN---eigentlich VERRATEN und VERSCHENKT und dem UNTERGANG geweiht!

    Beide---AfD und PEGIDA ---werden von den (USA-gelenkten) MEDIEN haßvoll NIEDERGEMACHT oder, was fast genauso effektvoll ist, neuerdings VERSCHWIEGEN!
    Ebenfalls von den USA werden gezielt Kräfte eingeschleust, die AfD und PEGIDA "von innen her" zerstören und Unfrieden stiften (siehe auch Maidan-Aufstände in Kiew!)

    Und die EU und ihre zur höchsten Potenz VERANTWORTUNGSLOSEN Vertreter leisten dieser deutschen/ europäischen TRAGÖDIE freudig VORSCHUB:

    Die GRENZÖFFNUNG, die die tsunamiartige ÜBERFLUTUNG mit KRIMINELLEN und vor allem mit schmarotzenden, untauglichen, aber terroristischen MOSLEMS erst ermöglicht hat, war einer der schwersten Fehler der EU!
    DANKE EU!

    Sch..ß-EU (man verzeihe mir diesen Ausdruck, der mir normalerweise nicht über die Lippen kommt, aber hier paßt er wie kein anderer!)

  13. Brigitte Imb
    08. Juli 2015 12:45

    Lucke ist sicher mit brillianter Wirtschaftskompetenz ausgestattet, aber er ist eben KEIN Politiker, sondern ein Fachmann.
    Das Ende der AfD sehe ich ganz und gar nicht, denn in D fehlte bis dato eine rechte Partei. Und falls sich Fr. Petry zum Asylthema etwas einfallen läßt, kann das durchaus sehr viele Wählerstimmen bringen, weil die Deutschen eben auch die Nase voll haben von der permanenten Bereicherung.
    Nun werden viele meinen das sei zu wenig. Ich denke das ist ein ganz dringender Punkt.

    • Cotopaxi
      08. Juli 2015 13:31

      Ich habe mir den AfD-Parteitag zum Teil via livestream angesehen. Sollte es zu einer Ableger-Gründung in Österreich kommen, ich wäre dabei.
      Ich kann mir nicht vorstellen, dass die AfD so gegen das notwendige Rauchverbot in Österreich wetterte, wie es die Blauen tun. Mir graust richtig! Einfach ekelig deren Argumentation und hinterwäldlerisch! ;-)

    • Brigitte Imb
      08. Juli 2015 14:06

      Ich bin Raucher und gegen Diskriminierung eben dieser. :-))

    • fewe (kein Partner)
      10. Juli 2015 04:29

      @Cotopaxi: Das Verharmlosen des Nichtrauchens kann als Wiederbetätigung gedeutet werden.

      Hitlers Vorhaben war es, nach dem Endsieg Rauchen im ganzen Reich zu verbieten.

    • Cotopaxi
  14. Dr. Otto Ludwig Ortner
    08. Juli 2015 09:54

    Zur Klarstellung: Es ist ein Irrtum, zu glauben, daß jene Mitbürger in der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Österreich, die den Dritten Weltkrieg verhindern wollen - auf den die U.S.A. und ihre Hiwis hinsteuern - Amerika -feindlich und Rußland -freundlich sind. Vielmehr vertreten sie die Position des Humanisms und der Vernunft. Doch aus österreichischer Sicht ist hinzuzufügen, daß die - allgemein unerwartete - Auferstehung Österreichs auf russische Initiative durch die "Moskauer Deklaration" 1943 eingeleitet wurde. Grundlage war die staatspolizeiliche Vernehmung der überlebenden Österreich in russischer Kriegsgefangenschaft. Völkerrechtlich vollendet wurde diese Auferstehung im "Staatsvertrag vom Belvedere" vom 15.5.1955, dem einzigen Friedensvertrag des 20.Jh. ohne Kriegsschuldklausel. Diesen unterschrieben auch die Vereinigten Staaten von Amerika. Doch der jungen Republik wäre es 1986 (Waldheim-Watchlist) ähnlich ergangen, wie den Sioux, Apachen, Irokesen ect.: Auch mit diesen unterschrieben die U.S.A. "Friedensverträge" und massakrierten sie in der Folge nach wenigen Jahrzehnten. Das Österreich zugedachte Schicksal als Fußabtreifer der Piefke wendete die russische Militärmacht ab, deren Protektorat Österreich in Wahrheit ist. Daher kann es - meinen die Politiker - sein ruhmreiches Heer demolieren. Dieser Befund hat nichts mit Amerika-Feindlichkeit zu tun, er wiederholt den Befund des Prinzen Talleyrand, des Zeitgenossen der französischen Revolution: "Revolutionäre Mächte können Kriege gewinnen, doch sie können keinen Frieden schließen" (bzw. halten). Jemand, der die U.S.A. vor dem selbstmörderischen Angriff gegen Rußland bewahren will, ist gewiß nicht sein Feind - schließlich wollte Woodrow Wilson den Krieg abschaffen - so wie ich (Näheres in meiner Website "www.ortnerprinceton58.at")
    Ein österreichischser Neutraler

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      10. Juli 2015 10:53

      Hass entspringt persönlich gerechtfertigter oder ungerechtfertigter Emotion und hätte im politschen und auch sonstigen Leben eigentlich keine Daseinsberechtigung.
      Es wäre insbesondere in Bezug auf unser Verhältnis zu den USA und Russland besser, Gefühle beiseite zu lassen und zu erkennen, dass beide Großmächte geopolitisch-wirtschaftlich-militärstrategische Interessen haben und diese, insbesondere gegenüber schwächeren, im Inneren nicht gefestigten Nationen (!) auch durchsetzen. Derartiges zu realisieren nennt nicht nur der gelernte Militär "Beurteilung der Lage".

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      10. Juli 2015 10:54

      Fortsetzung:
      Wer sich dieser "Beurteilung der Lage", aus welchen Gründen auch immer, begibt, insbsondere als Politiker nicht emotionslos rationale Schlüsse unter Einbeziehung eigener Stärken und Möglichkeiten zieht sondern rein gefühlsmäßig, wenn nicht gar parteipolitisch-ideologisch argumentiert und handelt, wird allein aus der resignativen Meinung heraus, der politisch, wirtschaftlich und militärisch Schwächere zu sein, zum Schaden der eigenen Bevölkerung unterliegen. Das muß aber nicht so sein.
      Faktum ist, dass keine Großmacht dieser Welt völlig unabhängig von anderen Staaten ihre Politik betreiben und durchzusetzen vermag. Beweis dafür sind die Mitgliedschaften der USA u. Rußlands in diversen Pakten u. Unionen. Dies zu erkennen und zu nutzen wäre Aufgabe jeder nationalen nüchtern agierenden Diplomatie.
      Wenn diese jedoch vom eigenen Ministerpräsidenten oder auch Kanzler aus partei-ideologischen gutmenschlichen und deshalb realitätsfernen Empfindlichkeiten nicht mitgetragen wird, wenn es darüber keinen absoluten Konsens in einer Regierung gibt, dann, ja dann ist alle Mühe vergebens...

  15. Undine
    08. Juli 2015 09:26

    A.U. schreibt:

    "Jetzt haben sich in der AfD die Russland-Freunde und Amerika-Hasser durchgesetzt. Damit hat sich die Partei wohl selbst aus dem Rennen um eine Regierungsbeteiligung genommen."

    DAS sehe ich ganz anders! MMn ist der Großteil der Deutschen stark daran interessiert, die wiedergewonnene, eigentlich selbstverständliche FREUNDSCHAFT mit den (fast) Nachbarn, den RUSSEN, zu pflegen!

    Diese "natürliche" nachbarliche Freundschaft Deutschlands mit den Russen wird seit 100 Jahren leider immer wieder und leider sehr erfolgreich von den USA TORPEDIERT!
    Eines der Hauptinteressen der USA neben 1000 anderen Baustellen weltweit besteht darin, zwischen die noch aus dem Zarenreich stammende Freundschaft unter Nachbarn aus reinem Eigennutz einen KEIL zu treiben!

    Dieses Video über "STRATFOR" ist ein Beweis; Herr FRIEDMAN wird mehr als deutlich:

    https://www.youtube.com/watch?v=BfWDb8YRl6w

    • Undine
      08. Juli 2015 13:25

      Ergänzung:

      FRIEDMAN wörtlich:

      "Wenn die Quelle wertvoll ist, dann muß man sie UNTER KONTROLLE halten.
      KONTROLLE bedeutet
      .......FINANZIELLE
      .......SEXUELLE oder
      .......PSYCHOLOGISCHE Kontrolle bis zum dem Punkt, an dem die Quelle bereit ist, ANWEISUNGEN entgegen zu nehmen."

      Kommt Ihnen da nicht einiges bekannt vor?

    • Josef Maierhofer
      08. Juli 2015 14:51

      @ Undine

      Habe die Adresse geteilt.

      Danke dafür !

  16. Josef Maierhofer
    08. Juli 2015 09:21

    Es gibt den perfekten Politiker nicht, so auch nicht Lucke, sein Handicap war eben der professorale Stil, das Ignorieren des Eigenlebens der Funktionärskaste, das bei uns so stark ausgeprägt ist, dass es bei uns nur noch Politiker der 'Blutgruppe 0' geben kann.

    Überhaupt ist bei den politisch engagierten Parteigängern ein Fanatismus zu beobachten, der eben zu solchen Ablösen führt, wie es bei uns vermutlich im Herbst in einigen Bereichen passieren wird.

    Polarisierend, bzw. manipulierend wirken natürlich auch die Medienhetzer, die ihre Ideologiemission ausführen für ihren Lebensunterhalt, so, wie es ihre Geldgeber tun durch 'Spenden'. Genau bis zu dem Punkt, wo es dann keinen Kredit mehr gibt, wie jetzt in Griechenland.

    AfD in ihrer Zielsetzung wird aber hoffentlich sich nicht selbst zerfleischen und sich immer noch attraktiv sich für die Alternativen einsetzen, die die 'Altparteien' in ihrem Macht und Selbstbedienungsdusel nicht sehen wollen. Das Wort, 'es gibt da keine Alternative' liest man ja heutzutage sehr oft.

    Auch Herr Lucke kann dort noch mitwirken, er wurde ja nicht ausgeschlossen. Eine demokratische Partei hat genügend unterstützende Funktionsmöglichkeiten. Schlimm wäre es, wenn sich Flügel bilden, die eigentlich gegeneinander stehen, statt miteinander den, in diesem Fall Deutschen, Staatskarren auf die richtige Straße zurückzubringen.

    Ich würde mir auch wünschen, dass es sehr bald auch ähnliche Erfolge auch in der EU geben wird, damit dieses unselige, selbstmörderische und auch der Selbstbedienung frönende Vehikel EU wieder akzeptabel und förderlich für Europa werden kann.

    Glück auf dem AfD unter neuer Führung.

  17. Undine
    08. Juli 2015 09:08

    Eine neue Partei, und sei sie noch so dringend notwendig und vielversprechend wie etwa die AfD, hat nur geringe Chancen, mächtig und nutzbringend für ein Land zu werden, wenn sie nicht wenigstens teilweise die Medien hinter sich hat. Die Medien haben aber einzig und alleine die Linken hinter sich.
    Vielleicht erfängt sich die AfD doch wieder---der Bedarf ist riesengroß!

    Eine andere Frage: Warum ist in Ö in den letzten Jahren nie eine NEUE LINKE gegründet worden (die linxlinken Grünen zählen mittlerweile ja auch schon zu den Altparteien).
    Meine Meinung: Die SOZIS wissen genau, daß sie zusammenhalten müssen, sie denken nie über eine Abspaltung nach, weil sie genau wissen, ohne ihre Partei SPÖ sind sie allesamt NICHTS.

    Aber die SOZIS in Ö sind jedes Mal schwer begeistert, wenn eine neue "rechte" Partei gegründet wird und heben sie freudig aus der Taufe! Eine neue rechte Partei spaltet die Rechten und schwächt die Gegner der Linken. Sie selber halten gehorsam, stupide und unerschütterlich zusammen. Diese Methode ist der einzige Grund in Ö, daß es die SPÖ überhaupt noch gibt.

  18. Wertkonservativer
    08. Juli 2015 08:00

    Kurz und bündig meine persönliche Meinung zum Thema:

    Partei-Neugründungen haben heute in unseren Bereichen keine Chance!

    Warum eigentlich nicht? Der Frust über die Altparteien ist in vielen Kreisen riesengroß!

    Darum, meine ich:
    das Wahlvolk ist zwar unzufrieden, jedoch auf ziemlich hohem Wohlstands-Level, der an sich kontrapolitische Anstrengungen von vorneherein konterkariert, da mit politischen Neugründungen und Startups ja unheimlich viel Arbeit, Schweiß und Nervenverschleißverbunden sind.

    Dies beginnt bei der Jugend, die heute - in meinen Augen und mit meiner diesbezüglichen Erfahrung - weitgehend un- bzw. apolitisch denkt und agiert.
    Da sind das Studium, das berufliche Fortkommen, die persönlichen Befindlichkeiten weit wichtiger, als Interesse bzw. Beteiligung an politischen Aktivitäten

    Wir Alten reden zwar viel, glauben, es "besser zu wissen", doch sind wir naturgemäß nicht mehr bereit, auf unsere alten Tage in die Arena zu steigen.

    Kurzum und abschließend meine persönliche Meinung:

    bei uns (und auch anderswo) werden weiterhin zwei Politblöcke das (möglicherweise abwechselnde) Sagen haben, die Opposition wird Opposition bleiben, da sie auch keine "Lichtgestalten" aufweist, kaum positive Alternativvorschläge bringt und eine zu geringe Organisationsdichte hat; auch mit einem EU-Austritt wird man beim Volk kaum positiv punkten können!

    Da wir hier ja mehrheitlich die Rede- und Meinungsfreiheit hochhalten, rechne ich bestenfalls mit einem Mini-Shitstorm als Antwort auf meine kecke Rede!

    Ciao und Servus, liebe Mitposter!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Nestor 1937
      08. Juli 2015 09:04

      .
      Weder kurz noch bündig ...
      .

    • Josef Maierhofer
      08. Juli 2015 09:56

      @

      'Darum, meine ich:
      das Wahlvolk ist zwar unzufrieden, jedoch auf ziemlich hohem Wohlstands-Level, der an sich kontrapolitische Anstrengungen von vorneherein konterkariert, da mit politischen Neugründungen und Startups ja unheimlich viel Arbeit, Schweiß und Nervenverschleißverbunden sind.'

      Sie meinen den 'Unwohlstandslevel', oder ? Die Wahrheit steht hier:

      http://staatsschulden.at

      Sie meinen den Wohlstandlevel der Funktionärskaste, ja der ist auf hohem Level, auf viel zu hohem bei den meisten im Verhältnis zu ihrer Lebensleistung, darum kommt es ja sehr häufig zu lebensfernen Entscheidungen in der Politik, weil dort bloß satte und fette Funktionäre und Privilegienritter das Umfeld für die lebensfernen Entscheidungen bilden. Und alles auf Kredit, versteht sich.

      (Zu viel) Geld verdirbt die Wellt.

    • Wertkonservativer
      08. Juli 2015 10:20

      @ Josef Maierhofer:

      Müssen wir uns dauernd missverstehen?

      Sie reden vom (nicht vorhandenem) Wohlstand des Staates, ich vom zwar bescheidenen, doch merkbaren Wohlstand weiterer Kreise der Bevölkerung.
      Es ist doch wohl unbestritten, dass wir in einer für große Bevölkerungssteile guten und ökonomisch zufriedenstellenden Zeit leben, wie sie unseren Vorfahren nie vergönnt war!

      Also bitte: nicht nur schwarzsehen und Unheiltöne verbreiten: bleiben wir Optimisten!

    • Cotopaxi
      08. Juli 2015 10:26

      Wie kann man optimistisch sein, wenn ganze EU-Staaten und 100.000te Orientalen im Lande und an unseren Grenzen an unserem SELBSTERARBEITETEN Wohlstand parasitieren und die Ersparnisse entwertet werden und unsere Regierung unsere Entreicherung fördert?

    • Josef Maierhofer
      08. Juli 2015 11:10

      @ Wertkonservativer

      Ich glaube nicht, dass ich Sie missverstanden habe, der Wohlstand der weiten Kreise Österreichs, den sollten wir uns mal genauer ansehen.

      Beginnt vom Keinhäusler, der seine Kredite nicht mehr zahlen kann, weil sie ihm eingeredet wurden, geht über einen Besuch in Wien, etwa Reumannplatz, etc. bis hin zu den Kleingewerbetreibenden, die nicht mehr weiter wissen, und nicht zuletzt etwa 40% arbeitslose Wiener Bevölkerung, davon der größte Teil 'Asylsuchende', bis hin zu den etwa 19 Einbrüchen pro Minute allein in Wien, wie ich irgendwo aufgeschnappt habe.

      Aus dem Wolkenkuckucksheim aus betrachtet, schaut die österreichische Welt rosig aus.

      Helfen kann wirklich nur Eigensparen aller, der Bevölkerung und der Politik, wie Verwaltungsreform, wie Budgetdisziplin, wie neuerdings Grenzkontrollen und genauere Betrachtung der Zuwanderer, es sind sehr selten Flüchtlinge dabei, helfen kann nur Privilegienabbau, unabhängige Justiz, ideologiefreie, sprich objektive Presse, natürlich kann jede Partei ihr Parteiblatt führen, aber bitteschön, der Ideologieterror ist ja nicht gerade wohlstandsfördernd, ein Rückfahren der Politik kann helfen.

      Etwa (offiziell, wie ich gelesen habe) 40% schrammen an der Armutsgrenze dahin. Ja, das sind die weiten Kreise in der Realität.

      Sie müssen noch wissen, ich war einmal Sozialreferent an der Hochschülerschaft und habe damals auch einiges getan, wie Wohnungsservice, Gesetzesservice, Unterstützungen, Beratungen, etc. aber nie habe ich das Wort 'Wohlstand', das durch linke Politik zum 'Unwohlstand' mutiert wurde im Mund gehabt, immer habe ich den Menschen gratuliert zu Leistungen, immer habe ich mich gefreut, wenn es wieder einer geschafft hat, aber nie kam die Begehrlichkeit der heutigen Politik auf, wieder gewählt zu werden. Ich habe trotzdem als Einzelner von 5 Mandaten 3 errungen an der Fachschaft Elektrotechnik. Also mit diesem Wissen ausgestattet, hat man schon einen Blick für die Realität und nicht durch die inzwischen rosarot gewordene Grünbrille eines ÖVP-Anhangers, der die sterbende Partei begleitet.

      Ich sehe sehr wohl die Leiden des Wohlstandes und auch die Leiden des üppigen Wohlstandes einer Funktionärskaste, die allesamt, braucht sich nur in Krankenhäusern umhören, mit solchen Wohlstandskrankheiten dort auftauchen.

      Aber das ist nicht die Bevölkerung.

    • Wertkonservativer
      08. Juli 2015 11:30

      @ Josef Maierhofer,

      nun, jetzt gebe ich es wirklich auf!

      Ich habe auf den gegenüber der Vergangenheit doch (gottseidank) wesentlich größeren Wohlstand und extrem gestiegene Kaufkraft des Großteils unserer Bevölkerung hingewiesen
      (schauen Sie doch einmal samstags auf die übervollen Merkur- und Billa-Wagerln);
      Sie kommen mit Ihren laufenden Hinweisen auf die "Funktionäre und Privilegienritter" (das sind doch nicht wirklich viele im Vergleich mit der Bevölkerung), und färben Ihre Gegenwartsschilderung mit einer tiefdunklen Tinte, so dass man glauben könnte, unser Volk lebe in Armut und Not!

      Sie werden sich wohl nicht mehr ändern, ich auch nicht!

      Aber nochmals: Ihr Pessimismus ist kaum zu toppen!
      Ich bleibe ein Optimist, möchte mir aber wirklich nicht nachsagen lassen, den Kopf in den Sand zu stecken:
      ich bin 82, Selbständiger, habe eine große Familie, ein Unternehmen, und stehe wahrlich mit beiden Füßen in der Gegenwart!
      Und so will ich es auch noch einige Jahre halten, so mir unser Gott die Gelegenheit dazu gibt!

      Grüße,

      Gerhard Michler

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Josef Maierhofer
      08. Juli 2015 12:04

      @ Wertkonservativer

      Sie sehen zwar die vollen 'Wagerl im Merkur', aber nicht die Schlangen in den Sozialmärkten, nicht diejenigen, die mit 390,- Euro und weniger (Österreicher bitteschön) pro Monat auskommen müssen, weil sie in die Bürokratie nicht passen, während der Bürokrat locker das 10-fache bekommt und der Politiker das 30-50 fache davon. Ja, das sind die vollen 'Wagerl im Merkur', von denen dann mehr als die Hälfte noch weggeworfen werden. Als Kind einer Arbeiterfamilie mit 8 Kindern habe ich es bis heute nicht verlernt, die 'vollen Wagerl' nicht zu überfüllen. Meine Mutter hat immer gesagt: 'Die Kuh weiß wann sie genug hat.'

      Es gibt auch noch Menschen, denen ich persönlich helfe, wohl wissend, wie es denen geht, das sind nicht die Schreier, sondern die stillen Leidenden, die nicht Betteln gehen oder einbrechen.

      Richtig, auch ich selbst arbeite, habe gearbeitet und, so Gott will, werde auch arbeiten und habe dafür den Wohlstand eines kleinen Angestellten, ALLES andere habe ich denen gegeben, die es brauchen und denen eine einmalige Hilfe weiterhilft und auch weitergeholfen hat, nie Bettlern und Organisationen.

      Und genau diese Konsumtempel und diese 'vollen Einkaufswagerl im Merkur' sind es, die man heutzutage 'Wohlstand' nennt. Für mich war der Wohlstand in den 1950-er Jahren und in den 1960-er Jahren, wo jeder Arbeit hatte, wo es solche Konsumtempel nicht gegeben hat und auch nicht eine solche Todes- und Lügenpolitik, die die Menschen bis in die Wurzeln mit 'Wohlstand' verseucht hat, siehe meine Hinweise auf die Krankenhäuser.

      Optimistisch könnte ich werden, wenn es eine Politik der Wahrheit geben könnte, Wahrheit berichtende Medien und direkte Demokratie ohne genau diese Hetze, wie 'Wohlstand' (auf Kredit). Den österreichischen 'Wohlstand' kann man getrost als Überfluss nennen.

    • Wertkonservativer
      08. Juli 2015 12:24

      @ Josef Maierhofer:

      jede Zeile Ihrer Repliken beweist:

      Sie sind Pessimist, alles, aber auch wirklich alles rabenschwarz sehend!

      Ich bin wirklich lieber Optimist, durchaus auch die Schattenseiten des Lebens sehend, und doch positiv die mir gestellten Aufgaben angehend!

      Wir können die großen Linien unseres Landes und der Welt, jeder Einzelne, und alle miteinander, praktisch kaum erfolgversprechend beeinflussen bzw. verändern;
      auch ein (relativer, was sonst?) Wahlerfolg des von Ihnen präferierten H.C. würde kaum großere Änderungen in unserem Staatsgefüge auslösen, außer, dass etliche Blaue interessante Politik- und Staatswirtschafts-Jobs genüsslich einheimsen würden.

      Also, was solls?

    • Josef Maierhofer
      08. Juli 2015 12:31

      @ Wertkonservativer

      Zusatz:

      Und diese Art 'Wohlstand' ist gänzlich überflüssig, die Menschen brauchen Arbeit, von der sie leben können und nicht eine selbsternannte 'Elite' mit den 'vollen Einkaufswagerln im Merkur' (beinahe hätte ich geschrieben im 'Konsum' statt 'Merkur')

      Also nochmals zum Mitschreiben für die ÖVP:

      Verwaltungsreform und Reduktion auf etwa die Hälfte
      Föderalismusreform und Verkleinerung der Gremien auf etwa die Hälfte
      Privilegienabbau
      Budgetdisziplin
      Schuldenabbau
      Überdenken der gegenwärtigen EU-Politik
      Schaffung einer eigenständigen Asylpolitik, weil die EU versagt
      Rückkehr zu den Tugenden, wie Fleiß, wie Anstand, wie Ehrlichkeit, wie Verlässlichkeit, wie Treue, wie Sparsamkeit, etc., etc. in der Politik als Beispiel und als Aufruf an die Menschen in Österreich. Kennen Sie noch Figls Rede zu Weihnachten 1945 ?? Aber so was ist ja nicht 'zeitgemäß' oder 'modern', oder ?

    • Josef Maierhofer
      08. Juli 2015 12:39

      @ Wertkonservativer

      Ja, dass einige Blaue dann in den Staatsdienst gehen müssten, würde man das nicht mehr verhindern können, weil es ja schließlich um Vertrauen geht und unsere Beamten eben nur Parteivertrauen ausüben, statt ihre objektive Pflicht, wie eben auch die Politik die Meinung ausübt und nicht die Fakten.

      Aber ein Stallausmisten täte Österreich schon gut, das meine ich in meiner einzigen verbliebenen Chance für Optimismus.

    • M.S.
      08. Juli 2015 12:41

      @Cotopaxi

      ************* Sie sagen es!

    • Karl Knaller
      08. Juli 2015 16:46

      Plappermäulchen wird, wie ich höre, für seine unverbrüchliche Treue (denn seine Ehre heißt Treue) zur ÖVP demnächst vom Herrn LH mit einem hohen Orden ausgezeichnet werden. Er hat sich's verdient, nehmt alles nur in allem! Was zählen da schon die paar Wort- und Einbrüche ...

    • Karl Knaller
      08. Juli 2015 16:54

      Einbrüche ist natürlich eine klassische Freud'sche Fehlleistug. Eidbrüche begeht er laufend, Einbrecher ist er doch wohl keiner ...
      .

    • Wertkonservativer
      08. Juli 2015 17:28

      @ Karl Knaller:

      jetzt hören Sie bitte mal auf mit Ihrem Dauerthema, ich hätte wiederholt einen Eid gebrochen!

      Ich hatte hier vor Jahren in einer Frustsituation einmal mein Ehrenwort verpfändet, den Blog zu verlassen, das war's dann auch schon!
      Ich bin zwar nicht stolz, mein Wort in einer an sich extrem unerheblichen Causa nicht gehalten zu haben, doch diese - wie ich hoffe - doch lässliche Sünde mit einem Eidbruch vor einem Gericht oder einem Staatsorgan zu vergleichen, halte ich schon für ein wenig übertrieben!

      Also holen Sie ihre hoffentlich völlig fleckenlose "weiße Weste" hervor, und seien Sie stolz, integrer und ehrlicher zu sein als der alte und gar nicht fehlerfreie Wertkonservative!

      Übrigens: meine lebenslange Treue ist total unbelohnt, und von offiziellen Parteiorganen komplett unbemerkt.
      Die einzige Gruß- und Dankschrift des LH von N.Ö. erhielten meine Frau und ich vor zwei Jahren anlässlich unseres 60. Hochzeitstages!

      Es ist in meinen Augen übrigens eine veritable Sauerei, die Treue zu einer Gesinnungsgemeinschaft mit der Anmutung von Geld- oder anderen Vorteilen zu diskreditieren.

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Josef Maierhofer
      08. Juli 2015 18:23

      @ Wertkonservativer

      Zu Ihrem 60. Hochzeitstag, möchte ich Ihrer Frau und Ihnen herzlich gratulieren. Mögen noch viele Sonnentage für Euch vorgesehen sein.

      Meine Eltern haben nur 50 Jahre zusammen geschafft.

    • Wertkonservativer
      08. Juli 2015 18:44

      Danke, lieber Herr Maierhofer!

      Ihre lieben Worte zu unserer 2013 erreichten "Diamantenen" haben mich sehr berührt!

      Wie man sieht, können auch "Streithansln" nett zueinander sein!

      Herzlich

      Gerhard Michler

    • Karl Knaller
      08. Juli 2015 19:35

      Eidbruch hin, Eidbruch her (es waren natürlich mehrere)..., aber: wie ist denn das dann mit dem - wiederholt gebrochenen - EHRENWORT (Belege gefällig?), Michler-Vatterl? Ist dann die Ehre beim Teufel, wenn man's nicht hält? Oder war das dann auch nur so eine Redensart?

    • Wertkonservativer
      08. Juli 2015 19:54

      Nochmals zu @ Karl Knaller:

      Sie haben ja von Eidbruch gesprochen; ich hab's dann irrtümlich nachgesprochen!

      Wenn schon, dann habe ich einmal (nicht mehrmals) mein Ehrenwort nicht eingehalten (wie höherstehend auch zugegeben), damit hat sich's aber dann!

      Und jetzt: bitte Schluss der Debatte! Langsam wird's nämlich peinlich!
      Ihre Aggressivität ist derart hinterfotzig und unangenehm, dass ich mich nur wundern kann, dass ein sicher intelligenter Mensch derart peinlich sein kann!

    • Karl Knaller
      08. Juli 2015 21:16

      ... ist halt peinlich. Oder?

    • Wertkonservativer
      09. Juli 2015 12:53

      @ Karl Knaller:

      da haben Sie mich missverstanden!

      SIE sind peinlich, Harr mit dem Knaller!

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      10. Juli 2015 11:22

      S.g. Herr Maierhofer, in leidvoller Erkenntnis der Tatsache, dass Ihre faktenbezogenen Darlegungen den Adressaten schon intellektuell nicht erreichen werden und ich zu 99% Ihrer Meinung bin, darf ich doch diesem 1% entgegnen:
      "...und unsere Beamten eben nur Parteivertrauen ausüben, statt ihre objektive Pflicht,"
      Dies mag auf höhere "Beamte" ab Abteilungsleiter aufwärts, deren es immer weniger gibt, hingegen steigend ASVG-Vertragsbedienstete, deren Funktionsdauer lt. Beamtendienstrecht auf 5 Jahre beschränkt wurde, nicht jedoch auf den "kleinen" B und/oder C-wertigen Bediensteten, der z. B. Ihnen den Reisepaß ausstellt, zutreffen.

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      10. Juli 2015 11:24

      Fortsetzung:
      Derartige Verallgemeinerungen treffen grundsätzlich ins Leere, da der öffentliche Dienst als weisungsgebundene (!) Exekutive ja nur das zu vollziehen hat, was im Parlament oder den Landtagen beschlossen wird - ob es ihm nun paßt - oder auch nicht.
      MfG

  19. Cotopaxi
    08. Juli 2015 07:02

    Dieser Hymnus auf die AfD unter Lucke erst NACH dem Sturz Luckes erscheint mir seltsam.
    Wäre es nicht sinnvoller und ehrlicher gewesen, sich so zur AfD noch zur Zeit Luckes zu äußern?
    Oder wollte man auch den deutschen Systemparteien helfen und den aufkeimenden politischen konservativen Gegner so weit es ging medial ignorieren?





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