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Die Politik und die Wiener Austria

Die Begründung ist sensationell, mit der der prominente deutsche Fußballtrainer Felix Magath einen schon fertig ausverhandelten Vertrag mit Austria-Wien im letzten Moment abgelehnt hat. „Zu viele Gremien, zu viele Personen, die mitreden wollen, obwohl sie eigentlich keine Ahnung haben.“

Wer sind diese nicht namentlich genannten Personen? Magath hat mit Sicherheit primär das mächtigste Gremium des Klubs gemeint, den Aufsichtsrat. Dort wimmelt es nur so von Unfähigkeit und Politik.

An der Spitze dieses Aufsichtsrats steht der rote Gewerkschaftsboss Wolfgang Katzian. Stellvertreter ist der rote Seniorenchef Karl Blecha (laut Austria-Homepage ein „Dr.h.c.“ – man lernt nie aus). Will man als Fußballexperte auch nur eine Sekunde mit solchen Machtmenschen ohne jedes Fachwissen zu tun haben? Diese Skepsis trifft auch auf fast alle sonstigen Namen in diesem Aufsichtsrat zu, die wie etwa der schwarze Josef Pröll oder der rote Christian Kern (ÖBB-Boss und möglicher Faymann-Erbe) allesamt aus politiknahen Wirtschafts-Jobs kommen und die – seien wir höflich: – eher durchwachsene Management-Erfolge haben.

Da kann man Magath nur beipflichten: „Daraufhin habe ich mir gesagt, dass ich mir das nicht antun will, und habe abgesagt. Die ganze Konstellation dort hat nicht gepasst.“

Deckungsgleich zur Magath-Absage hat nur ganz knapp davor auch Marc Janko, Sturmspitze der Nationalmannschaft, einen attraktiven langfristigen Vertrag bei der Austria im letzten Moment abgelehnt. Er geht lieber auf ein kurzfristiges Engagement beim FC-Basel. Angeblich auf Ratschlag von Nationaltrainer Marcel Koller (was dessen Mut wie Klugheit beweist).

Warum sollen ein Katzian oder ein Blecha, die beide außer brutaler Machtpolitik und einer versteinerten Ideologie nichts beherrschen, auch ausgerechnet die Austria gut führen können? In der freien Wirtschaft wäre eine so erfolglose Spitze wie die der Austria jedenfalls schon lange vor den Magath-Janko-Episoden in hohem Bogen hinausgeworfen worden.

Aber bei uns ist ja selbst der Fußball total in Parteihänden. Da ist es gleich, ob es in Wien die SPÖ ist, welche die hiesigen Spitzenvereine herunterwirtschaftet (Rapid ist ja ganz ähnlich SPÖ-dominiert), oder in den Bundesländern eher die ÖVP.

Dementsprechend ist nur die Nationalmannschaft erfolgreich – die fast nur aus im Ausland spielenden Männern besteht. Kein Zufall. Und unter den Vereinen leuchtet lediglich Red Bull Salzburg als einsame – und politikfreie Spitze heraus.

Ich schreibe regelmäßig Kommentare für die unabhängige und rund um die Uhr aktuelle Informationsseite „Vienna.at“.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorSandwalk
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Juli 2015 10:09

    Fußball als pars pro toto!
    Die Parteipolitik legt sich in Österreich wie eine Krake über alles mögliche. Überall dort, wo die (Partei-)Politik dominiert, ist qualitativ Substandard angesagt.

    * Die von politisch vergebenen und vom Steuerzahler finanzierten Schutzgelder lassen zweit- und drittklassige Medien zum Ärger der denkenden Bürger überleben;
    * Der von (Partei-)Politik infiltrierte Fußball (Ausnahme Salzburg) ist drittklassig;
    * Der von (Partei-)Politik infiltrierte ORF ist zweit- bis drittklassig;
    * Unsere Universitäten spielen international eine Rolle unterhalb der Wahrnehmungsgrenze;
    * Die von Parteipolitik verseuchten Unternehmungen (Kommunalkredit, Flughafen Wien, Hypo Alpe Adria) führen immer ins finanzielle Desaster;
    * Die im Parlament kürzlich beschlossenen neuen Gesetze führen Österreich nahe an den 'guten alten' Metternichstaat heran;
    * Unsere Schulen haben ein Problem. Nein, nicht die Lehrer, sondern der Staat mit seinen qualitätsmindernden Gesetzen und Institutionen (bifie);
    Hingegen:
    * Der von Parteipolitik freie ÖSV ist erfolgreich;
    * Die von Parteipolitik freien TV-Sender haben qualitativ mit dem hochalimentierten ORF längst gleichgezogen oder sind sogar besser geworden;
    * Die von Parteipolitik freien Wirtschaftsunternehmen sind national und international erfolgreich;

    Es ließen sich noch viele Beispiele anführen.
    Eine Regel gilt jedoch immer und überall: Je mehr sich die Parteien (als heimliche Legislative) und die von ihnen dominierten Kammern und Gewerkschaften (als heimliche Exekutive) einmischen, desto schlechter für unser Land.

  2. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Juli 2015 11:26

    Und so ist halt ganz Österreich in solchen 'guten' Händen.

    Überall die Gewerkschafter, die Sozialisten, die sonstigen Selbstbediener, die Österreich ruiniert haben, und wo es noch was zu ruinieren gibt, da sitzen sie drin, wie die Mistfliegen beim Misthaufen, bis der Wirt tot ist, sprich, der Misthaufen ausgetrocknet.

    So wurde Semperit, AUA, Konsum, CA, BAWAG, Zentralsparkasse, Creditanstalt, Kneissl Schi, u.v.a.m. ruiniert, ganz genau von solchen. So, als wären diese unnützen Figuren wichtig. Auch ein Herr Stronach hat sich aus der Austria zurückgezogen.

    Diese Selbst bediener schauen bloß darauf, das 'ihnen niemand in die fette Suppe spucken kann' per Gender, Verhetzungsparagraphen, per Gewalttaten, per Vorfeldorganisationen, etc.

    Hier, meine Damen und Herren, sehen wir das Selbstbedienungsgewürm, danke Herr Dr. Unterberger für das Wegziehen der Decke.

  3. Ausgezeichneter KommentatorA.K.
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Juli 2015 09:57

    Wenn ich zu Dr. Unterbergers „Die Politik und die Wiener Austria“ schreibe, eine Vorbemerkung:
    Ich habe von Fußball und den damit zusammenhängenden Fragen nicht mehr Ahnung, als ein Kleinkind.
    Was ich aber weiß ist, daß wo Rote, wie Wolfgang Katzian und Karl Blecha, vorkommen, Gefahr der Unterdrückung initiativer Menschen, durch jene Partiebuchclique, die sich vom Parteikassier zum Gewerkschaftsboß zieht, zu befürchten. Hier lebt der reale Sozialismus des ehemaligen Ostblocks in einer verkleideten Form weiter.

  4. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Juli 2015 13:20

    OT---aber wenn der AMOKFAHRER in BAYERN, der vor etwa 2 Stunden zwei Menschen aus dem fahrenden Auto erschossen hat---einige sind glücklicherweise unverletzt geblieben---ein Einheimischer und womöglich gar blond und blauäugig wäre, hätte man das vermutlich sofort erfahren, weil man ja den Todesschützen schnell gefaßt hatte.

    Da also die Hinweise "Einheimischer", "blond und blauäugig" bisher fehlen, nehme ich an, der Mann ist KULTURBEREICHERER, bzw. rabiat gewordener Moslem auf Fastenkur---oder ist der Ramadan schon zu Ende?

  5. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Juli 2015 07:14

    Nun, ich bin seit ca. 66 Jahren Austria-Anhänger, Fussballfreud und -Leid hat mich mein ganzes Leben begleitet!

    Ich habe alle Höhen und Tiefen meiner Mannschaft "mannhaft" ertragen!
    Dass mein "Nobelklub" allerdings seit langem von roten Machtfunktionären geführt wird, das ist der echte Stachel in meinem Fussballherzen!

    (mail to: gerhard@michler.at)

  6. Ausgezeichneter Kommentatorperseus
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Juli 2015 14:28

    Karl Blecha (laut Austria-Homepage ein „Dr.h.c.“ – man lernt nie aus):
    deshalb heißt der Titel Doktor humoris causam

    wobei in dem Fall hat das nichts mit Humor zu tun

  7. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Juli 2015 10:12

    O.T. Alte Strukturen sollten durch neue ersetzt werden!

    http://www.heise.de/tp/news/Gipfel-der-Brics-Staaten-Der-Sueden-schliesst-die-Reihen-2747659.html . .Harald Neuber
    Die fünf führenden Schwellenstaaten wenden sich deutlich gegen das neoliberale Wirtschaftsmodell und streben eine neue Entwicklungspolitik an

    Die fünf führenden Schwellenländer haben auf dem siebten Gipfel der Brics-Allianz in der südwestrussischen Industriemetropole Ufa historische Vereinbarungen geschlossen, um der Weltwirtschaftskrise entgegenzutreten. Zugleich wandten sich Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika in erstaunlich klaren Worten gegen die neoliberale Ordnung, die von den industriellen Zentren, vor allem der Europäischen Union und den USA, verteidigt wird.

    Eine neue Entwicklungsbank der Brics-Staaten mit einem Startkapital von 100 Milliarden US-Dollar soll den wirtschaftlichen Aufstieg der Mitgliedsländer und der Staaten des Südens generell absichern. Die Brics-Mitglieder wollen sich zudem unabhängiger von den bislang dominierenden Finanzinstitutionen wie der Weltbank und dem Internationalen Währungsfonds machen. Explizit verwiesen Vertreter der in Ufa anwesenden Staaten und Medien des Südens in diesem Zusammenhang auf die restriktive Politik der Troika gegenüber Griechenland.

    Die Brics-Staaten repräsentieren knapp ein Fünftel der weltweiten Wirtschaftsleistung und 40 Prozent der Weltbevölkerung. Zum Vergleich: In den G-7-Staaten leben elf Prozent der Weltbevölkerung bei einem Anteil an der globalen Ökonomie von derzeit 33 Prozent. Dennoch spielt der Gipfel in Ufa in hiesigen Medien kaum eine Rolle.


alle Kommentare

  1. Torres (kein Partner)
    13. Juli 2015 11:07

    Bei der Austria war es immer schon üblich, dass ein Trainer, kaum hatte er Erfolg, auch schon entlassen wurde: Halama, Stessl, Stotz, Prohaska, Löw..., die Reihe ließe sich fast endlos fortsetzen: all diese Trainer hatte Austria zum Meister oder zumindest zum Tabellenführer gemacht. Der Dilettantismus in der Klubführung hat jedenfalls langjährige Tradition.

  2. AppolloniO (kein Partner)
    12. Juli 2015 11:22

    ....und die Bullen aus Salzburg werden auch bald absandeln. Die Guten müssen in Leipzig spielen, nur mehr die dritte Garnitur darf in Salzburg spielen. Also, der Didi hat`s auch nicht besser gemacht.
    Aber dadurch wird die Meisterschaft wieder spannender.

  3. Dajngo vergisst nicht (kein Partner)
    12. Juli 2015 10:25

    Django will wissen, wer denn nun der Politiker mit den mehr als 300,000 Euro privaten Spesen auf seiner Steuergeldkreditkarte ist?

    Oder war das nur eine Peter Pilz Lüge Unterberger?
    Eine Ankündigung eines Skandals der dann leider nicht stattfindet?
    Beim Pilz sind das seit Jahren immer die selben Lügen weil der Angst vor dem Verlust seines zahlenden Jobs hat.

  4. perseus
    10. Juli 2015 14:28

    Karl Blecha (laut Austria-Homepage ein „Dr.h.c.“ – man lernt nie aus):
    deshalb heißt der Titel Doktor humoris causam

    wobei in dem Fall hat das nichts mit Humor zu tun

    • Fred Taxler (kein Partner)
      12. Juli 2015 07:24

      Den Titel hat ihm wahrscheinlich der Proksch verliehen. Für seine Rolle als Innenminister beim Drama "Schifferl versenken".

    • Franz Kopf (kein Partner)
      12. Juli 2015 09:22

      Blecha, unglaublich dass dieser Gauner noch öffentlich tätig sein kann. Da lob ich mir den Zuhälter der ihn nackig an eine Laterne band (er wollte nicht zahlen)und die Polizei rief: "'Heast, ihr könnts eiren Chef abholen". Aus Pretterebnders Lucona.

    • @perseus (kein Partner)
      12. Juli 2015 10:31

      Ned lachen, der verurteilte Straftäter Blecha ist sogar Dr. h.c. mult., der hat die aus Wien, Graz, Salzburg und aus Prag bekommen.

  5. Undine
    10. Juli 2015 13:20

    OT---aber wenn der AMOKFAHRER in BAYERN, der vor etwa 2 Stunden zwei Menschen aus dem fahrenden Auto erschossen hat---einige sind glücklicherweise unverletzt geblieben---ein Einheimischer und womöglich gar blond und blauäugig wäre, hätte man das vermutlich sofort erfahren, weil man ja den Todesschützen schnell gefaßt hatte.

    Da also die Hinweise "Einheimischer", "blond und blauäugig" bisher fehlen, nehme ich an, der Mann ist KULTURBEREICHERER, bzw. rabiat gewordener Moslem auf Fastenkur---oder ist der Ramadan schon zu Ende?

    • Cotopaxi
      10. Juli 2015 15:00

      Die selbe Vermutung habe ich auch gehabt.

    • Brigitte Imb
      10. Juli 2015 15:28

      Leider ist in den Lügenmedien nichts zu finden, außer, daß aus dem Täter ein "Bernd G." gemacht wurde. Glaube ich jedoch nicht.

    • Cotopaxi
      10. Juli 2015 15:32

      Da der Täter nicht aus einem BMW, sondern aus einem Mercedes Cabrio schoss, dürfte es sich doch um einen Unsrigen handeln.
      Immerhin hält die bayrische Polizei ihm auch zugute, dass er psychische Probleme hat.

  6. Josef Maierhofer
    10. Juli 2015 11:26

    Und so ist halt ganz Österreich in solchen 'guten' Händen.

    Überall die Gewerkschafter, die Sozialisten, die sonstigen Selbstbediener, die Österreich ruiniert haben, und wo es noch was zu ruinieren gibt, da sitzen sie drin, wie die Mistfliegen beim Misthaufen, bis der Wirt tot ist, sprich, der Misthaufen ausgetrocknet.

    So wurde Semperit, AUA, Konsum, CA, BAWAG, Zentralsparkasse, Creditanstalt, Kneissl Schi, u.v.a.m. ruiniert, ganz genau von solchen. So, als wären diese unnützen Figuren wichtig. Auch ein Herr Stronach hat sich aus der Austria zurückgezogen.

    Diese Selbst bediener schauen bloß darauf, das 'ihnen niemand in die fette Suppe spucken kann' per Gender, Verhetzungsparagraphen, per Gewalttaten, per Vorfeldorganisationen, etc.

    Hier, meine Damen und Herren, sehen wir das Selbstbedienungsgewürm, danke Herr Dr. Unterberger für das Wegziehen der Decke.

    • Josef Maierhofer
      04. August 2015 10:53

      @ Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)

      Diese Beispiele zeigen doch, dass die Arbeit hier in Österreich zu teuer ist und daher hier das Geschäft nicht gemacht werden kann.

      Ich nenne das Vertreibung der Arbeit aus Österreich durch Gewerkschaften, sozialromantik und linke Regierungen.

  7. socrates
    10. Juli 2015 10:14

    Die AUSTRIA wurde als "Peitscherlbuam" oder als ".....buam bezeichnet. Ein Kommentar dazu verbietet sich.

    • HDW
      10. Juli 2015 19:01

      Austria - Judenklub" wurde von den Rapidanhängern intoniert! Aber das gehört halt auch zu den tabuisierten "braunen Flecken" der Roten ("Feindbild Jud'" Leopold Spira) die nicht im geplanten Mythosbasierten Revolutionsmuseum des Herrn Rathkolb figurieren werden.

  8. socrates
    10. Juli 2015 10:12

    O.T. Alte Strukturen sollten durch neue ersetzt werden!

    http://www.heise.de/tp/news/Gipfel-der-Brics-Staaten-Der-Sueden-schliesst-die-Reihen-2747659.html . .Harald Neuber
    Die fünf führenden Schwellenstaaten wenden sich deutlich gegen das neoliberale Wirtschaftsmodell und streben eine neue Entwicklungspolitik an

    Die fünf führenden Schwellenländer haben auf dem siebten Gipfel der Brics-Allianz in der südwestrussischen Industriemetropole Ufa historische Vereinbarungen geschlossen, um der Weltwirtschaftskrise entgegenzutreten. Zugleich wandten sich Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika in erstaunlich klaren Worten gegen die neoliberale Ordnung, die von den industriellen Zentren, vor allem der Europäischen Union und den USA, verteidigt wird.

    Eine neue Entwicklungsbank der Brics-Staaten mit einem Startkapital von 100 Milliarden US-Dollar soll den wirtschaftlichen Aufstieg der Mitgliedsländer und der Staaten des Südens generell absichern. Die Brics-Mitglieder wollen sich zudem unabhängiger von den bislang dominierenden Finanzinstitutionen wie der Weltbank und dem Internationalen Währungsfonds machen. Explizit verwiesen Vertreter der in Ufa anwesenden Staaten und Medien des Südens in diesem Zusammenhang auf die restriktive Politik der Troika gegenüber Griechenland.

    Die Brics-Staaten repräsentieren knapp ein Fünftel der weltweiten Wirtschaftsleistung und 40 Prozent der Weltbevölkerung. Zum Vergleich: In den G-7-Staaten leben elf Prozent der Weltbevölkerung bei einem Anteil an der globalen Ökonomie von derzeit 33 Prozent. Dennoch spielt der Gipfel in Ufa in hiesigen Medien kaum eine Rolle.

    • HDW
      10. Juli 2015 19:08

      Kriegskasse für die neu entstehende Kommintern mit lateinamerikanischen Flair, Nachfolger der Anarchosyndikalisten der 30iger Jahre die im Stalinschen Fleischwolf endete.

  9. Sandwalk
    10. Juli 2015 10:09

    Fußball als pars pro toto!
    Die Parteipolitik legt sich in Österreich wie eine Krake über alles mögliche. Überall dort, wo die (Partei-)Politik dominiert, ist qualitativ Substandard angesagt.

    * Die von politisch vergebenen und vom Steuerzahler finanzierten Schutzgelder lassen zweit- und drittklassige Medien zum Ärger der denkenden Bürger überleben;
    * Der von (Partei-)Politik infiltrierte Fußball (Ausnahme Salzburg) ist drittklassig;
    * Der von (Partei-)Politik infiltrierte ORF ist zweit- bis drittklassig;
    * Unsere Universitäten spielen international eine Rolle unterhalb der Wahrnehmungsgrenze;
    * Die von Parteipolitik verseuchten Unternehmungen (Kommunalkredit, Flughafen Wien, Hypo Alpe Adria) führen immer ins finanzielle Desaster;
    * Die im Parlament kürzlich beschlossenen neuen Gesetze führen Österreich nahe an den 'guten alten' Metternichstaat heran;
    * Unsere Schulen haben ein Problem. Nein, nicht die Lehrer, sondern der Staat mit seinen qualitätsmindernden Gesetzen und Institutionen (bifie);
    Hingegen:
    * Der von Parteipolitik freie ÖSV ist erfolgreich;
    * Die von Parteipolitik freien TV-Sender haben qualitativ mit dem hochalimentierten ORF längst gleichgezogen oder sind sogar besser geworden;
    * Die von Parteipolitik freien Wirtschaftsunternehmen sind national und international erfolgreich;

    Es ließen sich noch viele Beispiele anführen.
    Eine Regel gilt jedoch immer und überall: Je mehr sich die Parteien (als heimliche Legislative) und die von ihnen dominierten Kammern und Gewerkschaften (als heimliche Exekutive) einmischen, desto schlechter für unser Land.

  10. A.K.
    10. Juli 2015 09:57

    Wenn ich zu Dr. Unterbergers „Die Politik und die Wiener Austria“ schreibe, eine Vorbemerkung:
    Ich habe von Fußball und den damit zusammenhängenden Fragen nicht mehr Ahnung, als ein Kleinkind.
    Was ich aber weiß ist, daß wo Rote, wie Wolfgang Katzian und Karl Blecha, vorkommen, Gefahr der Unterdrückung initiativer Menschen, durch jene Partiebuchclique, die sich vom Parteikassier zum Gewerkschaftsboß zieht, zu befürchten. Hier lebt der reale Sozialismus des ehemaligen Ostblocks in einer verkleideten Form weiter.

  11. Wertkonservativer
    10. Juli 2015 07:14

    Nun, ich bin seit ca. 66 Jahren Austria-Anhänger, Fussballfreud und -Leid hat mich mein ganzes Leben begleitet!

    Ich habe alle Höhen und Tiefen meiner Mannschaft "mannhaft" ertragen!
    Dass mein "Nobelklub" allerdings seit langem von roten Machtfunktionären geführt wird, das ist der echte Stachel in meinem Fussballherzen!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Cotopaxi
      10. Juli 2015 07:25

      Also, als Nobelklub habe ich die Wiener Austria noch nie gesehen. Es ist auch das erste Mal, dass ich auf diese Bezeichnung für diesen Fussballverein treffe. Aber vielleicht befriedigt es Ihre persönlichen Bedürfnisse, zu einem elitären Kreis gehören zu müssen? Aber es passt zu dem abgehobenen Bild, dass Sie hier tagtäglich liefern.

    • emotionslos
      10. Juli 2015 08:18

      @cotopaxi, wohl die " " übersehen (wollen)!

    • Cotopaxi
      10. Juli 2015 08:27

      @ emotionslos

      Die "" habe ich nicht übersehen, aber ich kaufe sie ihm nicht ab.

    • Wertkonservativer
      10. Juli 2015 08:31

      Meine Antwort zu @ Cotopaxi 07:25 siehe auch höher-/tieferstehend beim @Cotopaxi-Haupt-/Subkommentar!

    • Sandwalk
      10. Juli 2015 10:12

      Frage: hat nicht vor Jahren irgendjemand Austria Wien öffentlich als "Judenverein" bezeichnet? Wenn nein, dann ist meine Frage gegenstandslos.

    • Josef Maierhofer
      10. Juli 2015 12:42

      Ja, in diesen 66 Jahren hat sich ganz Österreich in so was verwandelt.

      Überall, wo Politik drin ist, ist alles kaputt.

      Was man noch deutlich sieht, ist die Präpotenz, die diese 'Leaderelite' an den Tag legt.

      Gott sei Dank bekommen diese 'Eliten' egal wo, in Firmen gehören sie genauso zum Mistgewürm, wie in der Politik, hin und wieder einmal ihre Unfähigkeit und Unnötigkeit vor Augen geführt.

      Wieder einmal ein kleiner Beweis, dass ich damit recht habe, wenn ich die Politik dafür verurteile, nämlich, dass sie fast ausschließlich von Selbstbedienungsmotiven getrieben ist, Dr. Unterberger hat die am dortigen Desaster schuldigen Personen und Expolitiker genannt.

      Ich wage wirklich schon bald die Frage zu stellen, welche der heutigen Politiker kann man noch als solche gelten lassen, sind doch die meisten solche Selbstbediener, sowohl bei Partei, wie auch bei den 'Versorgungsposten' wie auch bei den politischen Entscheidungen, die nicht dem österreichischen Volk dienen, sondern der Selbstbedienung und Ideologie. Das erklärt auch die Niederschlagung der Demokratie und die Bekämpfung der FPÖ und den Niedergang Österreichs.

      Ich ersuche da die Österreicher schon einmal nachzudenken und eventuell zu dem Schluss zu kommen doch einmal dieser untauglichen Schmarotzersippe und iheren Helfern und Mittätern per Wahl den Marsch zu blasen und die zu nehmen, die die direkte Demokratie stärken wollen. Dann würden nämlich auch die Parteien zurückgehen und alles damit verbundene verderbliche und kostspielige 'Gemurkse', wie Selbstbedienung, Parteibuchwirtschaft, etc.

      Zum Fußball, einmal war ich 'Sportclubfan' unter Hof. Nachdem dieser Club aber wieder abgestiegen ist trotz dem eleganten Fußball, der dort gespielt wurde, bin ich Bayern München Fan. Ja, Bayern München kann sich solche 'Vorstände nicht leisten, die wandern dort sofort in den 'Häfen'.

    • Pennpatrik
      10. Juli 2015 14:04

      @cotopaxi
      Im Vergleich zu Rapid könnte man auch die """ weglassen.

    • Wertkonservativer
      10. Juli 2015 14:16

      @ Sandwalk:

      Und wenn schon, stört Sie das?
      Meinen Sie das wertfrei oder eher negativ?





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