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Bacher – der Mann voller Widersprüche

Lesezeit: 4:30

Mit Gerd Bacher ist der wohl wichtigste, aber auch immer wieder am wildesten angefeindete Medienmacher Österreichs abgetreten. Er war ein Mann mit einem – wohl zu Recht – großen Ego. Er war ein Mann mit starken Visionen und erstaunlicher Umsetzungsstärke. Er war vor allem ein Mann des totalen Kontrastes zu den heutigen Zwergen, Parteilakaien und einäugigen Ideologen insbesondere im öffentlichen Rundfunk.

Gerd Bacher war der einzige Mann, der eine Zeitlang wirklich die Unabhängigkeit des öffentlichen Rundfunks lebte (höchstens Gerhard Zeiler könnte man noch bei gewisser Toleranz in diese Kategorie einordnen). Nur durch Bacher konnte einst der Befreiungsschlag für Rundfunk und Fernsehen, also eine weitestmögliche journalistische Unabhängigkeit, echter Pluralismus und gelebte Qualitätsorientierung wirklich Realität werden, den das große Rundfunkvolksbegehren der unabhängigen Zeitungen verlangt und den dann der (zu Unrecht selten dafür gerühmte) Bundeskanzler Josef Klaus nach seinem Wahlsieg ermöglicht hatte.

Dass dann gerade Klaus zum Opfer der großen ORF-Blüte der ersten Bacher-Jahre geworden ist, weil sein Gegenspieler Bruno Kreisky viel geschickter auf der Klaviatur eines unabhängigen Rundfunks zu spielen vermochte, ist eine der vielen dialektischen Wendungen und Widersprüchlichkeiten, die das Leben Bachers geprägt haben. Eine andere solche Wendung ist die Tatsache, dass aus dem einstigen Boulevard-Journalisten Bacher der Vater der größten Qualitätsentwicklung im ORF geworden ist. Oder die erstaunliche Wendung, wie aus dem begeisterten jugendlichen Soldaten in Hitlers kriminellem Krieg dann Bacher als Erfinder und Ermöglicher der Portisch-Serien Österreich I und II wohl der wichtigste Vater einer rot-weiß-roten Identitätsbildung geworden ist.

Ähnlich Widersprüchliches hat sich auch mehrmals zwischen Bacher und Kreisky abgespielt. Zuerst war Bachers ORF die wichtigste Hilfe für Kreiskys Machtergreifung; dann aber setzte Kreisky alles daran, um Bacher aus dem ORF hinauszubringen. Was ihm auch – befristet – gelang. Dann aber gab es wieder ein signifikantes Arrangement zwischen diesen beiden Alpha-Tieren.

Womit wir bei der größten Widersprüchlichkeit in Bachers Leben geworden sind. Denn trotz seines anfangs großen und erfolgreichen Einsatzes für die Unabhängigkeit des ORF, ging Bacher später dann eine Reihe – nun sagen wir: nicht ganz sauberer und transparenter Deals mit der Macht ein. Ohne diese unerfreulichen Kompromisse wäre es Bacher freilich im real existierenden Österreich nicht geglückt, fünf Mal Generalintendant des ORF zu werden.

Aber dennoch war auch Bachers Kompromiss-ORF noch immer um Eckhäuser relevanter, objektiver und unabhängiger als der heutige stramme Linksfunk. Aber auch an dieser Entwicklung nach ihm ist Bacher nicht unschuldig: Er hatte es tatenlos hingenommen, dass sich vor allem die politischen Redaktionen des ORF fast nur noch mit sozialistischen, trotzkistischen, maoistischen Angehörigen der 68er Generation gefüllt hatten. Er fühlte sich in seiner parteiunabhängigen Bürgerlichkeit und auch Intelligenz den Linken aber locker gewachsen (auch mit Hilfe eines Alfons Dalma oder des von seiner Partei emanzipierten Helmut Zilk).

Was er aber übersehen hatte: Nach seinem Abgang war dann plötzlich überhaupt niemand da, der noch ein Gegenwicht zu den Linken gebildet hätte. Und die letzten Bürgerlichen in der ORF-Spitze waren entweder auf rein kaufmännische Abstellgleise abgeschoben, waren schwach (wie Monika Lindner) oder dicke Alliierte der Linken (wie Gerhard Weis).

Was sonst noch zu Bacher zu sagen ist: Er war ein sehr lebenslustiger Mensch, ein brillanter Redner, hat jedoch nie Bücher geschrieben. Der lange Atem war seine Sache nicht. Vor allem aber war er in seinen Urteilen über andere Menschen immer sehr radikal. Entweder er fand jemanden „her-vor-ra-gend“ oder als „Ka-ta-stro-phe“. Lauwarme oder einerseits-andererseits-Urteile waren nie seine Sache.

PS.: Persönlich war ich mit Bacher nur ein Jahr beruflich verknüpft. Da war er als „Presse“-Herausgeber ein entscheidender Mitkämpfer für Rettung und Qualität des Blattes, das damals in einer argen Krise war (anfangs war ich übrigens sehr gegen seine Berufung, weil ich diese als Geldverschwendung eines ohnedies defizitären Unternehmens ansah. Und weil ich zusammen mit einigen Kollegen zu recht argwöhnte, dass Bacher seine „Presse“-Zeit primär dazu benutzen würde, um eine neuerliche ORF-Kandidatur vorzubereiten).

PPS.: Noch eine zweite Episode machte mich später dankbar gegenüber Bacher, auch wenn ich mich kurzfristig sehr über ihn ärgerte: Eine Reihe von ORF-Redaktionsleitern wollte mich damals zum Fernsehen holen – bis das dann an einem Veto Bachers scheiterte. Nie werde ich erfahren, was dafür die Beweggründe waren. Er kannte mich damals kaum, war ich doch 24 Jahre jünger (Eine Bevorzugung eines Konkurrenten konnte jedenfalls nicht sein Motiv gewesen sein, denn der schon im Amtsblatt der „Wiener Zeitung“ für mich ausgeschriebene Posten wurde dann erst ein dreiviertel Jahr später besetzt). Später war ich dann sehr froh, nie in dem Intriganten-, Eitelkeits- und (nun) Ideologiestadel ORF gelandet zu sein.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Juni 2015 16:02

    PPS: Den ORF hätten Sie sicher nicht lange bevölkert, Herr Dr. Unterberger.

    Aber auch Bacher war, so wie Dr. Schüssel bei den Politikern eben eine Lichtgestalt im Verhältnis zu den jetzigen 'Machthaberern' im ORF.

    Für die Ermöglichung der Portisch Serien über Österreich sind wir Herrn Bacher alle zu Dank verpflichtet, obwohl Portisch selbst inzwischen in die 'ORF-Gemeinschaft' als Genosse 'aufgenommen' wurde und seine damalige Serie verschwiegen wird.

    Ja, Klaus war ein Opfer eines unabhängigen Rundfunks, wäre dieser noch immer unabhängig, gäbe es diese Koalition, die wir jetzt haben, schon längst nicht mehr.

  2. Ausgezeichneter KommentatorNestor 1937
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Juni 2015 19:12

    Ich erinnere mich, wie Bacher (übrigens gemeinsam mit Molden, Klestil und Mock) vehement für Waldheim gegen die zionistische Hetze eingetreten ist.
    .
    Auch dafür sei Ihm Dank gesagt!
    .

  3. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Juni 2015 15:13

    Erst heute wieder im Mittags-Journal hat man so getan, als sei der ORF noch immer derselbe, der er zu BACHERS Zeiten unmittelbar nach dem ORF-Volksbegehren geworden war. Das ist eine glatte Lüge, denn nichts ist nachweislich SO fest in linxlinker (=ROT-GRÜN!) Hand wie der ORF!

    Das beste Beispiel dafür aus jüngster Zeit war die unmittelbar nach der AMOKFAHRT in Graz im ORF gezeigte FESTSTELLUNG des Oberpolizisten---oder wer auch immer es war---der sichtlich GENERVT dem Publikum WEISMACHEN wollte, die AMOKFAHRT sei auf gar keinen Fall ein TERRORISTISCHER ANSCHLAG, sondern die Tat eines wegen Wegweisung psychotisch gewordenen "STEIRERS"!

    Und ich bin überzeugt, daß es immer noch genug Österreicher gibt, die diesen seltsamen Worten Glauben schenkten, weil ihnen das Selberdenken nie beigebracht worden ist.

  4. Ausgezeichneter KommentatorGerhard Pascher
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Juni 2015 20:39

    Auch da gilt: De mortuis nil sisi bene! (gsanz genau übersetzt: von den Toten nichts, außer auf gute Weise)
    Jeder Mensch dieser Welt hatte und hat Stärken und Schwächen, so auch der eben verstorbene Gerd Bacher. Jeder Manager, welcher die Pflicht zu Entscheidungen hat, hat auch das ungeschriebene Recht, (nachträglich betrachtet) manchmal Fehlentscheidungen zu treffen. Hoch anzurechnen ist ihm, dass er (der "Tiger") während seiner Zeit als Generaldirektor den ORF frei von äußerem Einfluss gehalten hatte – was leider jetzt nicht mehr der Fall ist.

    Es ist eine Tragödie (siehe eben die Nachfolgegesellschaft der ÖIAG), dass die immer aktuell politisch an der Macht stehenden Parteien bei diversen Postenbesetzungen der Parteigesinnung höhere Priorität als die der fachlichen Qualifikation und Führungsstärke geben. Neben SPÖVP machen dies – dort wo sie mitbestimmen können - auch die FP sowie Grüne.

  5. Ausgezeichneter Kommentatorschwarzes Logenluder
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    30. Juni 2015 19:48

    Wenn einer in den ewigen Osten eingeht, darf er da seinen Schurz mitnehmen oder was?

  6. Ausgezeichneter KommentatorJ.Scheiber
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Juli 2015 16:03

    Bacher war in erster Linie ein Umerzieher im Dienste von Big Brother. Im Hörfunk hat er mit großer Wut den Deutschen Schlager verboten - um nur ein Beispiel zu nennen.

    Mit den Linken war er, wie hier schon angedeutet, brüderlich verbunden und hat nur im Sinne pädagogischer Dialektik dagegengehalten, im Sinne von: Wir bestimmen den Fortschritt und auch die kontrollierte Opposition dagegen und zwar um den Fortschritt, dessen geheime Finalität der Zusammenbruch ist, zu beschleunigen.

    Die aufgeblasene Art und die outrierte Rhetorik fand ich stets abstoßend.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorschwarzes Logenluder
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    30. Juni 2015 19:48

    Wenn einer in den ewigen Osten eingeht, darf er da seinen Schurz mitnehmen oder was?


alle Kommentare

  1. Josef Maierhofer
  2. peter789 (kein Partner)
    02. Juli 2015 06:23

    Das Staatssender politkorrekte, links-rot-grüne Propagandamaschinen sind, zeigt sich auch in Deutschland.
    Und die Schweizer "Weltwoche" berichtet ähnliches über die SRG.

    Die Linken haben erfolgreich das Kommando übernommen.

  3. J.Scheiber (kein Partner)
    01. Juli 2015 16:03

    Bacher war in erster Linie ein Umerzieher im Dienste von Big Brother. Im Hörfunk hat er mit großer Wut den Deutschen Schlager verboten - um nur ein Beispiel zu nennen.

    Mit den Linken war er, wie hier schon angedeutet, brüderlich verbunden und hat nur im Sinne pädagogischer Dialektik dagegengehalten, im Sinne von: Wir bestimmen den Fortschritt und auch die kontrollierte Opposition dagegen und zwar um den Fortschritt, dessen geheime Finalität der Zusammenbruch ist, zu beschleunigen.

    Die aufgeblasene Art und die outrierte Rhetorik fand ich stets abstoßend.

    • Undine
      01. Juli 2015 17:11

      @J.Scheiber

      Da kann ich Ihnen nur zustimmen, mir lag er auch nicht sonderlich.
      Zur Zeit des ORF-Volksbegehrens hatten wir übrigens noch lange keinen "Fernseher"!

  4. schwarzes Logenluder (kein Partner)
    30. Juni 2015 19:48

    Wenn einer in den ewigen Osten eingeht, darf er da seinen Schurz mitnehmen oder was?

    • Specht (kein Partner)
      30. Juni 2015 23:40

      Das verschämte Verschweigen der Zugehörigkeit zur weltweiten Bruderkette ist nicht als Plus zu verbuchen. Aber Bacher stellte beim Begräbnis von Zilk den Gutmenschen ein Zeugnis aus: " Die Gutmenschen im Sinne der Political Correctness, das sind die wahren Hasser" daran hat sich bis heute nichts geändert, nur damals war dieser Ausspruch, noch dazu bei einem Nachruf schon bemerkenswert.

  5. Neppomuck (kein Partner)
    30. Juni 2015 17:50

    Bacher konnte vorwiegend deshalb selbstbewusst sein, weil er um seine Qualitäten wusste und die auch einzusetzen verstand.
    Heute kommt so jemand nicht einmal in die weitere Wahl, geschweige in die engere.
    Und seine bedeutendste Aussage (m.M. nach jedenfalls) ist der Spruch:

    "Abfertigungen sind mitunter die besten Investitionen."

    Wie gut könnte Österreich dastehen, wenn es statt einem Bundespräsidenten mit Frühstücksdirektorencharakter einen ersten Mann im Staate gäbe, dem eine "Inkompetenzkompensationskompetenz" (Copyright Odo Marquardt, +2015) alle 5 Jahre vom Volk verliehen wird.

  6. Zraxl (kein Partner)
    30. Juni 2015 16:05

    Die Mahnung des Herrn Gerhard Pascher nehme ich sehr ernst, deshalb sei hier nur allgemein gesagt:

    • Zraxl (kein Partner)
      30. Juni 2015 16:07

      * Männer sollten sich durch anderes auszeichnen als durch eine tierische Eigenschaft. Egal ob Alpha-Tier-Eigenschaft oder sonstiges.

      * Das Konzept des "staatlich finanzierten" ORF besteht darin, dass Menschen für ihre Gehirnwäsche per Gesetz zahlen müssen. Demokratisch wäre, wenn jeder Mensch selbst jene Mediendienste auswählen dürfte, die er bezahlt und die er konsumieren möchte.

      * Herr Kissinger ist sicher ein sehr bedeutender Mann (wie immer man das werten mag). Ob die mit ihm verbundene Darstellung österreichischer Geschichte so ein großer Gewinn für die österreichische Bevölkerung war ist wieder eine ganz andere Frage. Aber Herr Portisch war sicher ein begnadeter Verkäufer des so generierten Geschichtsbildes.

  7. Undine
    29. Juni 2015 15:13

    Erst heute wieder im Mittags-Journal hat man so getan, als sei der ORF noch immer derselbe, der er zu BACHERS Zeiten unmittelbar nach dem ORF-Volksbegehren geworden war. Das ist eine glatte Lüge, denn nichts ist nachweislich SO fest in linxlinker (=ROT-GRÜN!) Hand wie der ORF!

    Das beste Beispiel dafür aus jüngster Zeit war die unmittelbar nach der AMOKFAHRT in Graz im ORF gezeigte FESTSTELLUNG des Oberpolizisten---oder wer auch immer es war---der sichtlich GENERVT dem Publikum WEISMACHEN wollte, die AMOKFAHRT sei auf gar keinen Fall ein TERRORISTISCHER ANSCHLAG, sondern die Tat eines wegen Wegweisung psychotisch gewordenen "STEIRERS"!

    Und ich bin überzeugt, daß es immer noch genug Österreicher gibt, die diesen seltsamen Worten Glauben schenkten, weil ihnen das Selberdenken nie beigebracht worden ist.

  8. Gerhard Pascher
    28. Juni 2015 20:39

    Auch da gilt: De mortuis nil sisi bene! (gsanz genau übersetzt: von den Toten nichts, außer auf gute Weise)
    Jeder Mensch dieser Welt hatte und hat Stärken und Schwächen, so auch der eben verstorbene Gerd Bacher. Jeder Manager, welcher die Pflicht zu Entscheidungen hat, hat auch das ungeschriebene Recht, (nachträglich betrachtet) manchmal Fehlentscheidungen zu treffen. Hoch anzurechnen ist ihm, dass er (der "Tiger") während seiner Zeit als Generaldirektor den ORF frei von äußerem Einfluss gehalten hatte – was leider jetzt nicht mehr der Fall ist.

    Es ist eine Tragödie (siehe eben die Nachfolgegesellschaft der ÖIAG), dass die immer aktuell politisch an der Macht stehenden Parteien bei diversen Postenbesetzungen der Parteigesinnung höhere Priorität als die der fachlichen Qualifikation und Führungsstärke geben. Neben SPÖVP machen dies – dort wo sie mitbestimmen können - auch die FP sowie Grüne.

    • Konrad Loräntz
      28. Juni 2015 22:21

      Versuchen Sie, sich einmal in die Haut eines Parteiführers zu versetzen. Dann wird es sofort klar, dass die Loyalität eines Kandidaten über Allem steht. Eine tüchtige Kraft, die der anderen - also falschen - Sache dient, ist die grösste Katastrophe. Ein Parteiloser ist eine unsichere Sache. Man weiß nicht, wofür sein Herz im entscheidenden Augenblick schlagen wird. Die ÖVP war ja offenbar eine Zeitlang von der irrigen Vorstellung geprägt, sie müsse da ein wenig Zurückhaltung üben (siehe AUs Text) - das Resultat ist bekannt.

  9. Nestor 1937
    28. Juni 2015 19:12

    Ich erinnere mich, wie Bacher (übrigens gemeinsam mit Molden, Klestil und Mock) vehement für Waldheim gegen die zionistische Hetze eingetreten ist.
    .
    Auch dafür sei Ihm Dank gesagt!
    .

  10. Josef Maierhofer
    28. Juni 2015 16:02

    PPS: Den ORF hätten Sie sicher nicht lange bevölkert, Herr Dr. Unterberger.

    Aber auch Bacher war, so wie Dr. Schüssel bei den Politikern eben eine Lichtgestalt im Verhältnis zu den jetzigen 'Machthaberern' im ORF.

    Für die Ermöglichung der Portisch Serien über Österreich sind wir Herrn Bacher alle zu Dank verpflichtet, obwohl Portisch selbst inzwischen in die 'ORF-Gemeinschaft' als Genosse 'aufgenommen' wurde und seine damalige Serie verschwiegen wird.

    Ja, Klaus war ein Opfer eines unabhängigen Rundfunks, wäre dieser noch immer unabhängig, gäbe es diese Koalition, die wir jetzt haben, schon längst nicht mehr.

    • Erich Bauer
      28. Juni 2015 17:41

      Die Serie von Dr. Portisch war eine nette betuliche Scheiße... das weiß ich noch von seinem früh verstorbenen technischen Mitarbeiter - dessen Namen ist mir entfallen... Dieser Mensch war ein ausnehmend liebenswertes Exemplar unserer Spezies... Sein Auftrag war es "wegzuschneiden", was nicht passt...

    • Josef Maierhofer
      28. Juni 2015 19:23

      @ Erich Bauer

      Aber immerhin wesentlich besser als die heutigen ORF Produktionen, das werden auch Sie so sehen, oder ?

    • Erich Bauer
      28. Juni 2015 20:33

      Seh ich nicht so... aber, what shell´s...

    • Gerhard Pascher
      28. Juni 2015 20:51

      @erich bauer:
      Meinten Sie "what shalls?", was eine sehr holprige Übersetzung von "Was soll's" bedeutet?

      Hugo Portisch war und ist eben auch ein Journalist, welcher versucht, seine eigenen Meinungen als "neutrale Tatsachen" zu vermarkten. Dies machen doch auch die heutigen ORF anchormen (and women), wie Tarek Leitner, Armin Wolf, Lou Lorenz-Dittelbacher u.a.

    • Gerhard Pascher
      28. Juni 2015 21:53

      Erich Bauer:
      über Ihre vulgären Ausdrücke "betuliche Scheiße" und "Trottelhaftigkeit" sollen sich die Leser dieses Forums über Sie selbst ein Urteil machen.

      Dass ändert nichts an der Tatsache, dass die Serien I und II über Österreich ab 1918 von Hugo Portisch (gemeinsam mit Sepp Riff) große Erfolge waren und nach einigen Jahrzehnten sogar Österreich II als Neuauflage im Fernsehen gezeigt wurde. Natürlich können Sie dies alles ablehnen, aber so eine misslungene Kritik passt nicht in einen Nachruf eines eben Verstorbenen.

    • Erich Bauer
      28. Juni 2015 22:25

      Freut mich außerordentlich hierorts als VULGÄR bezeichnet zu werden. Insbesondere, wenn es von "distinguierten" Idioten ausgesprochen wird... Das zeigt mir nämlich, dass ich richtig liege. Babali... alter Depp.

    • Torres (kein Partner)
      30. Juni 2015 15:53

      @Erich Bauer
      Was den Mitarbeiter Portischs betrifft: meinen Sie vielleicht Sepp Riff?

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      30. Juni 2015 18:10

      Betr. die Neuauflagen der Österreich I und Österreich II-Serien fällt mir doch eine gewisse politische "neuzeitliche" Sicht der Historie auf. Was vielleicht daran liegen mag, dass es einen neuen lenkenden Staatshistoriker gibt...





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