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Zwei Mal Krieg, Österreich und die Verdrängung

Es tobt Krieg und keiner in Österreich nimmt ihn zur Kenntnis: Mit diesem Satz lassen sich die heimischen Reaktionen auf die schon fast zu einem Weltkrieg gewordenen Konfrontationen und Kämpfe zusammenfassen, mit denen der „Islamische Staat“ und andere islamische Fundamentalisten auf mehreren Kontinenten den Rest der Welt angreifen. Terror ist zu Krieg geworden. Und dieser Krieg ist binnen eines Jahres dramatisch eskaliert. Als ob das nicht genug wäre, um auf schlecht österreichisch verdrängt zu werden: Gleichzeitig ist auch die Gefahr eines Krieges zwischen Russland und Europa enorm gestiegen. (mit einer nachträglichen Korrektur)

Diese Gefahr scheint zwar nicht so groß zu sein wie die islamische Bedrohung. Aber die Großmannssucht eines Wladimir Putin versetzt etliche Länder durchaus nicht grundlos in Panik.

  • So haben jetzt die einst neutralen Länder Finnland und Schweden ihre Militärbudgets signifikant erhöht, weil sich beide auch angesichts der militärischen Aktivitäten Russlands in der Ostsee in Gefahr sehen. Sie haben vor allem auch eine so enge Zusammenarbeit in Sicherheitsfragen miteinander vereinbart, dass man fast schon von einem neuen Militärbündnis sprechen kann. Niemand spricht mehr dort von Neutralität.
  • So hat Litauen die Wehrpflicht wiedereingeführt und drängt in der Nato auf Errichtung von Stützpunkten auf seinem Territorium.
  • So baut Polen entlang der Grenze mit Russland Wachtürme, um eine Infiltration besser überblicken zu können.
  • So sind auch die Esten, Letten, Rumänien oder gar Moldawien extrem nervös geworden. Sie alle fürchten, dass sich die Geschichte und damit die Versklavung durch Russland noch einmal wiederholen könnten.

Italien: Die Antwort auf den Islamismus kann nur militärisch sein

In anderen Teilen Europas wird die Angst vor Russland jedoch von jener vor dem sich rapide anwachsenden und aggressiver werdenden Islamismus übertroffen. Der italienische Außenminister Paolo Gentiloni hat klar gesagt, was das bedeutet: „Eine Reaktion auf den Terrorismus schließt unweigerlich militärische Konsequenzen ein.“ Diese Erkenntnis könnte für manche schockierend sein, so Gentiloni weiter, aber gegen Extremisten müsse militärisch vorgegangen werden. In Italien spiele der Schutz christlicher Stätten und religiöser Minderheiten wie der Juden eine wichtige Rolle.

Dabei ist Gentiloni ganz klar als Linker deklariert. Er spricht dennoch nicht nur von der Bekämpfung islamistischer Kämpfer in Libyen – das ja für Italien eine unmittelbare Nachbarschaft darstellt –, sondern auch in Nigeria und Somalia. Das sind nun in der Tat schon Fronten in Weltkriegsdimensionen.

Gewiss: Bei italienischen Politikern muss man immer sehr genau beobachten, ob ihre Worte auch irgendeinen Bezug zu Taten haben. Aber dennoch: Nicht nur Gentiloni hat erkannt, dass die Jahrzehnte eines wunderbaren europäischen Friedens zu Ende zu gehen drohen. Selbst etliche Bischöfe und Kardinäle der katholischen Kirche (freilich nicht alle und leider nicht die österreichischen) haben es ganz klar gesagt: Es ist moralisch richtig, sich dem „Islamischen Staat“ auch militärisch entgegenzustellen.

Und auch Frankreich erkennt immer mehr, dass der Krieg auch schon auf seinem eigenen Boden längst voll in Gang ist: Nach den Überfällen auf eine Karikaturenzeitschrift und einen jüdischen Supermarkt ist in den letzten Stunden auch das gesamte Fernsehnetz Frankreichs vom "Islamischen Staat" gekapert und mit eigenen Botschaften befüllt worden. Die bisher ärgste Eskalation des Cyber-Kriegs. (nachträgliche Korrektur: Die Attacke hat nicht, wie ursprünglich berichtet, das "ganze Fernsehnetz", sondern nur "TV5Monde"getroffen. Dafür dort fast einen Tag lang, samt dessen Internet-Seiten).

Kurz: Militärische Aktionen unterstützen

In Österreich noch gar nicht richtig angekommen ist hingegen, was Sebastian Kurz nach einem Besuch beim Papst und einem Gespräch mit Gentiloni ausdrücklich gesagt hat: Österreich unterstütze ein militärisches Vorgehen gegen IS-Terroristen. „Wir sind ein militärisch neutrales Land, aber in Bezug auf den IS-Terror ist unsere Linie klar: Humanitäre Hilfe für die Opfer ist notwendig, aber es braucht natürlich mehr.“

Kurz hat völlig recht. Jedoch liegt er mit diesen Äußerungen in vollem Widerspruch zur Vogel-Strauß-Gesinnung vieler linker wie rechter Österreicher. Denn die – stark vom Boulevard beeinflusste – Mehrheit seiner Landsleute glaubt noch immer, dass Wegschauen und Augenzumachen gegen Bedrohungen hilft. Und dass ihr Land sowieso eine Insel der Seligen wäre, der alle Vorgänge in der Welt nichts anhaben können.

Viele Österreicher werden wohl erst dann den Ernst der Lage begreifen, wenn ihr Land von Millionen Flüchtlingen aus all diesen Konfliktzonen überschwemmt sein wird. Wenn Al-Kaida, „Islamischer Staat“ und ähnliche "rechtgläubige" Mörderbanden in diesen Flüchtlingsmassen auch Tausende Terroristen nach Österreich geschleust haben. Dann wird es nur leider für jede Gegenmaßnahme endgültig zu spät sein.

Aber auch bei Kurz klafft zwischen Worten und Taten ein tiefer Spalt. Freilich notgedrungen, denn weder die Bürger noch die Regierung – der Kurz ja angehört – befassen sich mit der explosiven Weltlage. Fast niemand versteht, dass es längst keinen starken Weltpolizisten (in Amerika oder sonstwo) mehr gibt, der imstande wäre, für Ordnung und Frieden zu sorgen. Der auch bereit wäre, die ganze schmutzige Arbeit, also die blutige militärische Konfrontation, zu erledigen (um sich dann überdies von Gutmenschen als Imperialist oder sonst etwas beschimpfen zu lassen).

Fast kein Österreicher will die nackte Wahrheit begreifen: Gegen die eskalierende Bedrohung durch einen metastasierenden religiösen Massenwahn hätte nur die politische UND militärische Gemeinsamkeit ALLER freiheitlichen Rechtsstaaten eine Chance.

Aber über diese einzig mögliche Abwehrstrategie gegen den Islamofaschismus wird in Österreich nicht einmal diskutiert. Die SPÖ konzentriert sich lieber ganz auf Gleichmacherei, Genderei, Schulkinder-Sexualisierung und Schuldenmachen. Die ÖVP macht eigentlich nichts mehr außer der SPÖ die Mauer (mit der teilweisen Ausnahme eines Generalsekretärs, der wenigstens noch den Mut hat, auf Distanz zum skurrilen Woodoo-Zauber „Neutralität“ zu gehen). Und die Oppositionsparteien begnügen sich im Wesentlichen mit Schimpfen auf die Regierung, ohne aber eine echte Alternative aufzuzeigen (mit der lobenswerten Teilausnahme der Neos im Bereich von Wirtschaft, Privatisierung und Überregulierung; und mit der lobenswerten Teilausnahme der FPÖ in den Bereichen von Immigration, Islamisierung und Euro-Politik).

Aber zurück zu Kurz und seinen verbalen Purzelbäumen, mit denen er das Auseinanderklaffen von Wort und Tat zu überbrücken versucht: Österreich habe als neutrales Land weder die rechtlichen noch die tatsächlichen Möglichkeiten zu einem Militäreingriff und sei daher im humanitären Bereich umso aktiver, argumentiert er. „Wir unterstützen voll und ganz Länder, die militärisch tätig sind und die mit Waffenlieferungen diejenigen ausrüsten, die sich vor Ort selbst gegen Terroristen verteidigen.“

Wenn man seinen Worten genauer zuhört, bleibt auch bei dem an sich intelligenten jungen Minister doch wieder vieles offen und ist vieles nicht wirklich durchdacht.

  • Was soll denn diese von ihm deklarierte „Unterstützung“ konkret sein? Ist das nur ein gut klingender Sager für die Länge einer Pressekonferenz, nach der es dann weiter zum nächsten Termin geht, bei dem alles wieder vergessen ist?
  • Was meint er konkret mit dem Gerede „Aufgabenteilung“ und „humanitären“ Kompensationen Österreichs, weil es militärisch nichts tun könne?
  • Heißt das, dass das Land seiner Meinung nach noch mehr islamische Zuwanderer aufnehmen soll, damit aus ihrer Parallelgesellschaft endgültig die dominierende Kultur wird (was auch immer da Kultur konkret heißt)?
  • Kann man die von Kurz offenbar als göttliches Naturgesetz angesehenen „rechtlichen Möglichkeiten“ – also die Neutralität – nicht auch ändern? Kann man eine solche Änderung nicht zumindest vorschlagen?
  • Warum sagt er nicht, dass es zutiefst unmoralisch ist, andere die Drecksarbeit machen zu lassen und selbst aus der bequemen und scheinbar sicheren Deckung moralistische Werturteile abzugeben?
  • Hat nicht auch Kurz als Minister eine kollektive Mitverantwortung für die Politik dieser Regierung, die Österreich im Gegensatz zu Schweiz, Schweden, Finnland ständig noch weiter abrüstet, die also in der Tat keine „tatsächlichen Möglichkeiten“ zum militärischen Vorgehen gegen die gemeinsame Bedrohung übrig gelassen hat?
  • Hat er den Mut verloren, besondere Solidaritätspflichten gegenüber den arabischen Christen anzusprechen, den er noch vor einem Jahr gezeigt hatte?
  • Wo hat denn Österreich noch die behauptete „Expertise“ für den von Kurz versprochenen Beitrag?
  • Und völkerrechtlich gefragt (sofern beim Jus-Studium des Sebastian Kurz das Völkerrecht schon dran gewesen ist): Begreift er nicht, dass es fürs Ausland keine Neutralitätspolitik mehr geben kann, wenn der Außenminister eines Landes öffentlich sagt: „es braucht definitiv ein militärisches Vorgehen“?

Da passt Vieles noch überhaupt nicht zusammen. Aber dennoch sollte man Kurz nicht tadeln. Denn er hat immerhin zu denken angefangen. Er hat wenigstens – und zu Recht erschreckt – begriffen, was sich derzeit in der Welt abspielt. Schon mit diesem bescheidenen ersten Schritt ist der Jungminister der gesamten politischen und medialen Szene in Österreich weit voraus.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorRiese35
    19x Ausgezeichneter Kommentar
    09. April 2015 02:15

    Wenn ich mich vor Krieg fürchte, dann vor dem überall in der Welt besserwisserischen, von angeblichem Gerechtigkeitswahn getriebenen Vorgehen der USA, die glauben, überall Weltpolizist spielen, Aufstände schüren und alle nach ihrem Geschmack missionieren zu müssen, ohne auch nur das geringste Verständnis für andere Kulturen und Sprachen mitzubringen.

    Alle angesprochenen Konflikte haben eine Ursache: die USA. Im Irak haben sie aus Gerechtigkeitswahn alle unter Saddam Hussein bestehenden, staatlichen Strukturen zerschlagen und wundern sich, daß nun unkontrolliert dieses Vakuum gefüllt wird. Im Syrien hat man die Aufständischen gegen Assad unterstützt, ebenso in Libyen gegen Gaddhafi. Alles haarsträubende Fehleinschätzungen der Wirklichkeit. Und jetzt glaubt man, mit ein paar Bomben aus der Luft das Land befrieden zu können. Und mit Rußland haben es die USA nicht viel anders vor und treiben ganz Europa vor sich her.

    Ich frage mich nur, warum die USA überall an Europas Grenzen Konflikte schüren. Bei China, das massenhaft aufrüstet und noch immer Tibet besetzt hält, schaut man weg. Hier läuft etwas falsch. Es wäre der größte Unsinn, wenn Europa jetzt noch Kanonenfutter für die USA spielten. Diese Konflikte sind einfach nicht zu lösen, auch militärisch nicht, so lange die USA dort überall die Konflikte schüren und auf der ganzen Welt Aufstände für amerikanische Interessen finanzieren. Hände weg von diesen Konfliktherden! Die Suppe, die sich die USA einbrocken, sollen sie schön auch selber wieder auslöffeln. Gäben die USA eine Ruhe, hätten wir viele dieser Konflikte gar nicht bzw. würden von den lokal Beteiligten ausgetragen und gelöst.

    Rußlands Außenpolitik ist jedenfalls um Größenordnungen weiser als jene der USA. Ich habe nicht die geringste Furcht vor Rußland, das eigentlich der ideale Partner für unsere europäischen Traditionen und unsere europäische, christliche Kultur wäre.

  2. Ausgezeichneter KommentatorLe Monde
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    09. April 2015 08:56

    Der intelligente junge Minister: "Der Islam gehört zu Europa!"

    Das ist erstens eine Lüge und zweitens eine armselige Anbiederung an die PC und die Fundamentalisten! Außer dem Herrn Steinmeier in Deutschland und dem Mainstream der EU-Meinung hinterher zu rennen, kommt da nicht viel Vernünftiges!

  3. Ausgezeichneter KommentatorCotopaxi
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    09. April 2015 07:40

    Was soll man sich von einem Schwarzen Außenminister schon erwarten können, der sich ausgerechnet ZARA ins Haus holt, um sich eine eine staatliche Rassismus-Meldestelle einrichten zu lassen. Bringen das seine hochbezahlten Beamten nicht zusammen? Ich denke schon.

  4. Ausgezeichneter KommentatorErich Bauer
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    09. April 2015 10:24

    Litauen, Polen, Esten, Letten, Rumänien, Moldawien fürchten sich vorm „Schwarzen Mann“. Den gibt es aber nicht. Jedenfalls nicht in Form der russischen Föderation, die für dieses „Traumagebilde“ eine völlig ungeeignete Projektionsfläche abgibt. Okay, die genannten Länder sind möglicherweise von der Sowjet-Zeit noch immer „traumatisiert“. Die Sowjetunion, mit ihrem marxistischen Weltbeherrschungsdrang, ist aber Geschichte - und das schon seit über 20 Jahren! Und dieser Umstand mindert mein Verständnis für dieses angeblich, allgemeine, die gesamte Gesellschaft durchdringende „Trauma“.

    Für mich gibt es für dieses Phänomen nur 2 Möglichkeiten. Die Völker in den genannten Ländern sind bis in die Zehenspitzen „rassistisch“ - nach dem EU-Werte-Kanon ist das jedenfalls GUTER „Rassismus“. Die Russophobie wird lediglich den „Eliten“ verordnet. Und die dortigen Medien trommeln diese „Ängste“ vor sich her. Daher könnte es durchaus sein, dass das dortige Getrommel und Getöse lediglich die VERÖFFENTLICHTE „Meinung“ darstellt – wahrscheinlich sogar im scharfen Gegensatz zur ÖFFENTLICHEN Meinung…

    Sergej J. Netschajew, Botschafter der Russischen Föderation, hat beim Treffen im Club unabhängiger Liberaler dazu pointiert bemerkt: Der „Alarmismus“ in den baltischen Staaten sei „normal“. Die dort endemisch grassierende „Russophobie“ lasse gar nichts anders zu. Das sei eher eine „MEDIZINISCHE“ als eine politische Frage. Man solle das nicht überbewerten.

    Es ist auch völlig absurd zu glauben, dass die RF diese, von Korruption zerfressenen Armenhäuser, unbedingt besetzen will. So blöd sind die Russen nicht – auch nicht Putin. Solche Länderzerstörungen bleiben den „Westmächten“ vorbehalten…

    http://www.freidemokraten.at/russlands-botschafter-im-club-unabhaengiger-liberaler/

  5. Ausgezeichneter Kommentatorbrieftaube
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    09. April 2015 10:25

    Nach eifrigem suchen fand ich die Wachtürme bei Königsberg.
    Polen will seine Grenze zur russischen Enklave Kaliningrad mit sechs Wachtürmen verstärken. Bislang waren grenzüberschreitende Kriminalität und Schmuggel das größte Problem. Doch seit dem Ukraine-Konflikt ist die Situation politisch aufgeladen. Von Jan Pallokat, ARD-Studio Warschau

    Die Grenze zwischen Polen und dem russischen Außenposten Kaliningrad, zu deutsch Königsberg, ist schon jetzt gut bewacht. Trotz der dort sichtbar angebrachten Verbotsschilder wagten sich unlängst etwa Schneckensammler in den Grenzstreifen. Es dauerte Minuten - und eine polnische Patrouille griff sie auf.

    Auf der russischen Seite würden zudem Stacheldraht und Elektrozäune verwendet, erzählt eine Mitarbeiterin des polnischen Grenzschutzes, die dort lange Streife gefahren ist.

    Der Bau weiterer Wachtürme gehört zum allgemeinen Modernisierungsprogramm zur Sicherung der EU-Außengrenze nicht nur an der Grenze zu Kaliningrad. Sechs dieser Türme sollen bis Juni neu gebaut, weitere sieben bereits bestehende Türme bis Jahresende modernisiert werden. Bis zu 75 Prozent werden sie mit EU-Mitteln finanziert, heißt es beim polnischen Grenzschutz.

    Dessen Sprecherin erklärte: "Die Türme sind 35 bis 50 Meter hoch. Die Bilder der Überwachungskameras laufen direkt ein in den örtlichen Überwachungszentren. Der Turm ist nur ein Turm, aber in ihm steckt viel Optoelektronik. Wir gehen mit der Zeit und kommen damit auf EU-Standard."

    Gelegenheit zum "West-Shopping"
    Der Grenzverkehr zwischen Polen und Kaliningrad ist rege. Jedes Jahr nutzen Millionen Russen und Polen die Möglichkeiten der visafreien Einreise speziell für Bewohner der grenznahen Regionen. Für die Kaliningrader bietet das die Gelegenheit zum "West-Shopping". Umgekehrt fahren viele Polen über die Grenze, weil dort Benzin oder Zigaretten um ein Vielfaches billiger sind. Die Abfertigung ist flott. Reisende berichten von eher scharfen Kontrollen bei der Wiederausreise Richtung Litauen oder Polen.

    Schmuggel und grenzüberschreitende Kriminalität sind das größte Problem aus Sicht der Polen. Seit dem Konflikt mit Russland um die Ukraine freilich ist die Grenzsituation politisch aufgeladen. Grenzschützerin Joanna Rokicka erzählt: "Wir werden oft gefragt, ob diese Wachtürme etwas mit der Situation in der Ukraine zu tun haben . Aber sie dienen nur der technischen Unterstützung unserer Arbeit und es hat dort immer Türme gegeben."

  6. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    09. April 2015 16:38

    Krieg und Diktatur herrscht im Europa der Friedensnobelpreisträger.
    Unseren erarbeiteten Wohlstand nehmen uns die Poitiker mit der Flutung von Illegalen weg, sie entsorgen in jedem Wohlfahrtsstaat das Bundesheer, sie machen die Schulen kaputt, scheren sich nicht um die Wertegemeinschaft und Kultur in Europa, verkehren das Rechtssystem und frönen der Korruption.

    Wenn die Bürger sich nicht rasch auf den Weg machen den Politikern all diese Unrechtmäßigkeiten abzudrehen, werden wir uns in wenigen Jahren auf dem Niveau diktatorischer, islamischer Staaten, mit dem Einzug der Sharia, wiederfinden.

  7. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    09. April 2015 09:40

    A.U. schreibt:

    "Aber die Großmannssucht eines Wladimir Putin versetzt etliche Länder durchaus nicht grundlos in Panik."

    Eine Karikatur sagt mehr als jedes Wort:

    http://i.imgur.com/vZ8uHRw.jpg#sthash.w9ekeZ7i.dpuf

    Wie war das damals eigentlich, als die USA ---nicht um ihr Territorium zu verteidigen, denn das war noch nie nötig!!!---überall auf der weiten Welt ihre MILITÄRSTÜTZPUNKTE errichteten und in letzter Zeit die konkrete Absicht zeigen, dem heutigen Rußland immer näher zu rücken mit ihren Militärbasen? Wer hat sich damals aufgeregt?

    Im noch immer besetzten Deutschland hüten die Amerikaner, die dort zu Tausenden stationiert sind und den Deutschen ordentlich auf der Tasche liegen, jederzeit einsetzbare ATOMSPRENGKÖPFE! Es wird, falls es zu einem Krieg mit Rußland kommen sollte, dieser von "DEUTSCHEM TERRITORIUM AUSGEHEN"---allerdings nicht von den Deutschen Richtung Rußland abgeschickt, sondern von den dort stationierten Amerikanern. Aber in den Geschichtsbüchern wird anschließend nur zu lesen sein:

    "Der WKIII ging von deutschem Boden aus."

    http://i.imgur.com/vZ8uHRw.jpg#sthash.w9ekeZ7i.dpuf

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorMH-0817
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    11. April 2015 12:38

    Die NATO bereitet auf Befehl Washingtons einen Angriffskrieg gegen Russland vor.
    Keine NATO-Söldnerhure ist wert, dass sie die russiche Erde mit ihrem Drecksblut beschmutzt.


alle Kommentare

  1. fxs (kein Partner)
    17. April 2015 11:29

    Ganz ehrlich, die IS ist sicher ein Problem, sie ist es aber nicht wert, dass sich Österreich der NATO anbiedert, um dann sich dann an diversen Nato-Kriegen zu beteiligen. Ich frage mich schon heute, was tun österreichische Soldaten, auch wenn es sich nur um Sanitäter handelt, in Afganistan, in Mali und sonstwo auf der Welt, wo immer halt die Nato Krieg gegen die Einheimischen führt.
    Ich glaube auch dass sich diese Einheimischen erst durch die Einmischung ausländischer Truppen so weit radiklaisieren, dass sie in Gruppen wie der IS oder der Al Kaida das geringere Übel sehen und sich denen anschließen.

  2. Gasthörer (kein Partner)
    12. April 2015 17:50

    Erst heute berichtete der Journalist und Autor Webster Tarpley in seiner Radiosendung, dass die Iraner beim Angriff des vom IS besetzten Tikrit den Irakern geraten hätten, auf keinen Fall die USA, die gerne "mithelfen" wollten, davon in Kenntnis zu setzen. Gewöhnlicherweise verrieten die US-Streitkäfte Details solcher Aktionen an den IS. Bei der Luftunterstützung bombardierten sie "zufällig" eher die Gegner des IS als diesen.
    Auch in Syrien sollen ja Waffenabwürfe der USA, welche für die gemäßigten Rebellen gedacht waren, regelmäßig "versehentlich" im IS-Gebiet landen.

    Viele verschiedene Quellen in Netz berichten en detail von der US-Unterstützung des IS. Es ist leider glaubwürdig.

  3. MH-0817 (kein Partner)
    11. April 2015 12:38

    Die NATO bereitet auf Befehl Washingtons einen Angriffskrieg gegen Russland vor.
    Keine NATO-Söldnerhure ist wert, dass sie die russiche Erde mit ihrem Drecksblut beschmutzt.

    • Guantanamo-KZ (kein Partner)
      11. April 2015 13:06

      Die USA haben den 2. Weltkrieg nie beendet. Die USA haben im Anschluß an den 2. Weltkrieg viele Millionen Menschen getötet. Nach dem deutschen Krebsgeschwür muss nun das US-amerikanische Krebsgeschwür von Russland zertreten werden.

    • Segestes (kein Partner)
      11. April 2015 13:16

      Genosse Stalin wäre sicher stolz auf seinen Troll.
      Weitermachen, mit den Selbstgesprächen.

    • Guantanamo-KZ (kein Partner)
      11. April 2015 13:52

      @ Segestes
      Verzeih mir, wenn ich deine Nazi-Gefühle verletzt habe.

  4. Segestes (kein Partner)
    11. April 2015 10:45

    Auch die politische "Linke" vermag den Islam richtig einzuschätzen - zumindest in den USA.

    youtu.be/N1OBnGuJw6k

  5. cmh (kein Partner)
    11. April 2015 09:40

    Im Hainburger Parteiprogramm der Sozialisten (!!!) wurde auf eine Erziehung der sozialistischen Jugend zur "Wehrhaftigkeit" Wert gelegt.

    Heute hingegen sind die Österreicher nicht mehr wehrhaft. Das Ergebnis jahrzehntelanger Neutralität ist die reine Jammerhaftigkeit.

    Wie wollen wir also auf "Terrorismus" reagieren? Wir haben keine andere Möglichkeit mehr, als den Schwanz einzuziehen, denn tun wir das nicht, schneiden ihn uns unsere eigenen Feministen und Feministinnen ab. Wir können uns also nur noch aussuchen, durch wessen Hand uns der Garaus gemacht wird.

    Wobei der Destabilisierung durch den Islam leicht dadurch begegnet werden kann, dass alle islamischen Communities (sic!) für ...

    • cmh (kein Partner)
      11. April 2015 09:43

      ... sämtliche Kosten der Terrorbekämpfung zur Rechnung gezogen werden.

      Wir könnten gar nicht so schauen, wie schnell alle diese Kopftüchelmauserlen und Langkittelweiber samt deren Cousins mit den Oberlippenglatzen verschwunden sein werden.

  6. bürgerIn (kein Partner)
    11. April 2015 08:50

    österreich ist mit seinem verschlafenen antifaschismus, seiner friedenserziehung in schulen und orf und seiner dafür eingesetzten protagonistin conchita wurst jedenfalls "auf der sicheren seite". ja, wir zeigen der welt, dass toooleranz nichts mit islamischer tollerei zu tun hat und das geplappere vom "friíiieden" und das ständige belehren über den nationalsozialismus sollen uns zu einem "nie wieder" erziehen.
    gleichzeitig ziehen österreicher in den dschihad, morden dort, kommen zurück,legen sich bei uns ins krankenhaus und bekommen voraussichtlich noch eine versehrtenrente. unser niedlicher zwergenstaat zeigt der welt wie friedlich man zu hause konflikte löst - vorbildlich eben.

  7. Der Realist (kein Partner)
    11. April 2015 03:36

    dass der Kurz Wastl zu denken angefangen hat, ist nicht unbedingt eine großartige Leistung, Zeit hat er ja dafür, und dass er begriffen hat, was in der Welt so abgeht, braucht es auch keiner überdurchschnittlichen Intelligenz. Der Kurz Wastl mag durchaus intelligent sein, wie auch viele seiner Landsleute, nur für den Job des Außenministers fehlt im einfach die entsprechende Lebenserfahrung und das Gespür für globale Zusammenhänge, dieses Defizit versucht er eben mit Gscheitsprech zu kompensieren.
    Dass gegen gewisse Bedrohungen nur militärische Gewalt hilft, sollten auch alle die in der EU und der weiten Welt das große Wort führen längst begriffen haben.

  8. Generalfeldmarschall (kein Partner)
    11. April 2015 03:16

    Zwei Mal Krieg: Einmal Krieg unter Generalfeldmarschall Friedrich Paulus und einmal unter dem die ukrainischen Nazi-Bataillone heroisierenden AU-Blog.

  9. Undine
    10. April 2015 21:43

    OT---aber daß es die Uni Wien SO BILLIG gibt, ist doch verwunderlich:

    "Mutmaßlicher Prüfungsschwindel bringt Türken den Bachelor"

    http://www.unzensuriert.at/content/0017527-Mutmasslicher-Pruefungsschwindel-bringt-Tuerken-den-Bachelor

    In welchem Land gibt es so etwas?

  10. Erich Bauer
    10. April 2015 16:04

    https://www.youtube.com/watch?v=BfWDb8YRl6w
    (32 min.)
    Stratfor - George Friedmanns Rede auf deutsch und Putins Gegendarstellung | komplett vertont

    Was dieser Mann nun in seiner Stratfor Rede vom 4.2.2015 zum Besten gegeben hat, würde man nicht glauben, könnte man es nicht mit eigenen Ohren hören, oder mit eigenen Augen sehen…

    Bitte weiter verbreiten...

    • Undine
      10. April 2015 21:28

      @Erich Bauer

      *****************
      *****************
      *****************!

      Für das ZUR-VERFÜGUNG-STELLEN dieses GRANDIOSEN VIDEOS gebührt Ihnen ein ganzer Sack voller Sterne! Man muß wirklich JEDES WORT mit eigenen Ohren gehört, aber auch die MIMIK George FRIEDMANS mit eigenen Augen gesehen haben! Was dieser Mann grinsend von sich gegeben hat, ist einfach teuflisch.
      Putin konnte man bei jeder Entgegnung auf die präpotenten Fragen nur zustimmen--- und den Russen gratulieren!

      Wer bis jetzt noch an die GUTEN ABSICHTEN AMERIKAS, an den Altruismus der USA geglaubt hat, weiß es spätestens nach dem Ansehen dieses Videos besser!
      1000 Dank, @Erich Bauer!!!

  11. Erich Bauer
    10. April 2015 07:44

    http://www.rtdeutsch.com/16491/international/kriegslogik-des-kiewer-sicherheitsrates-bereitschaft-zum-einsatz-schmutziger-bomben-was-zaehlt-ist-die-wirksamkeit/

    Was ist kränker? Die NAZI-Ukraine oder die "westlichen" NAZI-Unterstützer?

    Es wäre höchst an der Zeit sich von dieser kranken "WestNAZI"-Ukraine vollständig zurückzuziehen. Abbruch sämtlicher Beziehungen. Statt Unterstützung schwerste Sanktionen. Lückenlose Umzäunung der "WestNAZI"-Ukraine. Warum Umzäunung? Drecks-Ukraine-NAZIS in den Zoo. Und dieser Käfig soll verhindern, dass von dieser Drecks-Ukraine aus "Geschäfte" mit schmutzigen Bomben an dankbare "Abnehmer" erfolgen! Denn, wo diese begehrten "Produkte" dann "landen", sollte sogar den "WestNAZI"-Unterstützern, in ihren kranken Gehirnen klar sein.

  12. Haider
    09. April 2015 23:54

    Vieles unterschreibe ich zu hundert Prozent. Aber warum wird immer automatisch das heutige Rußland mit kommunistischem Terror gleichgesetzt? Cui bono?
    Ich sezte z.B. auch nicht automatisch Sklavenhandel mit der heutigen USA gleich. Auch die totale Okkopation der mittelamerikanischen Staaten, die Erpressung zahlloser Länder weltweit kann doch nicht automatisch zum blinden US-Bashing führen. Bei Deutschland ist es selbstverständlich anders: Egal was passiert, die sind immer NAZIS.
    Belvedere: 200 Jahre Wr. Kongreß: Österreich-Rußland-Preußen versuchten eine Heilige Allianz. Dieses Friedenprojekt scheiterte nicht an Rußland!

    • Erich Bauer
      10. April 2015 09:41

      Die Verdrehung durch "intellektuelles Kurzschlussfeuer" geht sogar soweit, dass man unterschwellig (obwohl gar nicht so sehr) sogar das HEUTIGE Russland für den DAMALIGEN Sowjetterror voll in die "Verantwortung" nimmt... Da derartige "Sichtweisen" intellektuell nicht nachvollziehbar sind, muss man diese "Verdrehungen" als MEDIZINISCHE Kategorie betrachten...

      Übrigens, auch die Christen (insbesondere die Katholiken) sind diesem MEDIZINISCHEN Phänomen ausgesetzt... Auch die HEUTIGEN Katholiken werden - situationselastisch - für die DAMALIGEN "Kreuzzüge" verantwortlich gemacht...

      Man muss ganz sachlich feststellen, dass die heutige Welt - und dabei insbesondere die "westliche" Welt - voll von Trauma-Patienten ist. Vergleichbar mit der Pestseuche.

    • Undine
      10. April 2015 13:53

      Das ist nicht der einzige Dachschaden, unter dem wir---wesentlich mehr noch die Deutschen! ---seit Jahrzehnten leiden: Die VERZICHTS-NEUROSE! Wir---besser gesagt, jene, die das grosse Wort führen---VERZICHTEN FREUDIG auf sämtliche Güter, die sich unsere ehemaligen Feinde (unsere nächsten Nachbarn!!!) im Zuge des WKII widerrechtlich angeeignet haben. Andere Nationen sind nicht von dieser KRANKKHEIT/Seuche befallen, wie man in den letzten Jahrzehnten erleben konnte; die FORDERN nämlich---und es wird ihnen überreichlich gegeben!

  13. Brigitte Imb
    09. April 2015 16:38

    Krieg und Diktatur herrscht im Europa der Friedensnobelpreisträger.
    Unseren erarbeiteten Wohlstand nehmen uns die Poitiker mit der Flutung von Illegalen weg, sie entsorgen in jedem Wohlfahrtsstaat das Bundesheer, sie machen die Schulen kaputt, scheren sich nicht um die Wertegemeinschaft und Kultur in Europa, verkehren das Rechtssystem und frönen der Korruption.

    Wenn die Bürger sich nicht rasch auf den Weg machen den Politikern all diese Unrechtmäßigkeiten abzudrehen, werden wir uns in wenigen Jahren auf dem Niveau diktatorischer, islamischer Staaten, mit dem Einzug der Sharia, wiederfinden.

  14. Undine
    09. April 2015 15:08

    Eine alte, liebgewordene Gewohnheit der Amerikaner: Revolutionen in fremden Ländern anzetteln zum eigenen Vorteil.

    Stichwörter: Roosevelt---Panamakanal---Kolumbien---Entfachen einer Revolution---"Republik Panama"---amerikanisches Hoheitsgebiet

    Frankreich scheiterte an diesem kühnen Projekt; 260.000.000 Dollar waren futsch.
    Roosevelt und die Wallstreet übernahmen die Rechte (ungesetzlich!). Das GEBIET gehörte aber Kolumbien! Was tun?

    Zitat aus FERNAUS "Halleluja":

    "Der Geniestreich Teddy Roosevelts bestand nun darin, das Kanalgebiet "REIF für eine "BEFREIUNG" zu machen. T.R. entfachte in der Provinz Panama eine "REVOLUTION", entsandte zu ihrer Unterstützung ein paar dicke Brummer der Flotte und ließ die "Unabhängigkeit der Provinz" ausrufen. Schon zwei Wochen später anerkannte man die "Republik Panama" und kaufte ihr für 10 Millionen Dollar die Zone von fünfzehnhundert Quadratkilometern als amerikanisches Hoheitsgebiet ab."

    So einfach geht das.....

    • Haider
      10. April 2015 00:03

      Ich erlebte die US-Geschichte erst die letzten 70 Jahre hautnah. Immer war diese so wie sie sie anführen. Und wen regt's auf? Die gekauften/erpreßten/bestochenen Medien Österreichs sicher nicht! Schande über Österreich.

    • Igo
      10. April 2015 19:01

      Hybris oder Chutzpe? Hier und etwas weiter oben werden von Udine die bösen Amerikaner anhand T. Roosevelt et al herangezogen; noch weiter oben wird aber beklagt, dass die armen Russen mit Sowjetunion gleichgestellt werden, den Deutschen immer der Nationalsozialismus vorgeworfen wird..woher kommt dieser Hass gegenüber den USA? Anderes kann es ja nicht sein, wenn man so offensichtlich gewillt ist mit zwei Massstäben zu messen..

    • Undine
      10. April 2015 21:30

      @Igo

      https://www.youtube.com/watch?v=BfWDb8YRl6w #sthash.gAciGYpF.dpuf

      Wenn Sie dieses Video mit offenen Augen und Ohren angesehen haben, können wir weiterreden!

  15. Rosi
    09. April 2015 15:07

    Der Tagebucheintrag ist für mich sehr interessant, in Hinblick auf die Bedrohung durch den "Islamischen Staat" hatte ich bisher den Eindruck, daß außer mir dies niemand als größte Bedrohung der Gegenwart und unser aller Existenz derzeit so wahrnimmt, und sich dazu etwas überlegt.
    Rußland? Wie auch hier zu lesen ist, hat es kein Geld. Jedes weitere Wort erübrigt sich daher.

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige
    und Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

    • Cotopaxi
      09. April 2015 20:12

      Es mögen zwar einzelne Bürger die Bedrohung durch den IS richtig einschätzen, aber so lange es die europäischen Regierungen nicht tun, wird sich nichts ändern.

  16. Undine
    09. April 2015 14:25

    Stichwörter: USA---KRIEG---LANDRAUB---GENOZID---FRIEDENSNOBELPREIS:

    Zitat: Joachim FERNAU aus "Halleluja":

    Der amerikanische Kongress befahl, "...das INDIANERPROBLEM endlich biologisch zu lösen, weil man nun auch das letzte Fleckchen Erde "brauchte". Theodore ROOSEVELT hat später einmal das grausame Wort gesprochen: "Den Indianern ihre Jagdgründe zu lassen, hätte bedeutet, unseren (!!!) Kontinent zottigen Wilden zur Verfügung zu stellen; es blieb nur die Alternative, sie AUSZUMERZEN."

    Teddy ROOSEVELT erhielt 1906 den FRIEDENSNOBELPREIS."

  17. hamburger zimmermann
    09. April 2015 13:25

    "...bei dem an sich intelligenten jungen Minister..."

    naja, AN SICH ist aber schon schmeichelhaft für einen zeitgeist-"maturanten" und studienabbrecher ;-)
    .

    • byrig
      09. April 2015 21:28

      bei faymann ist nicht einmal sicher ob er überhaupt matura hat...was wäre bei ihm noch schmeichelhaft?;-)

    • hamburger zimmermann
      10. April 2015 02:31

      @byrig

      nicht ungerecht sein! wenn jemand sein maturazeugnis sucht, ist dieses schmeichelhaft. an sich!

    • Der Realist (kein Partner)
      11. April 2015 08:41

      was ist dran schmeichelhaft, wenn jemand sein Maturazeugnis sucht der gar keines hat, da ist wohl die Intelligenzfrage zu stellen.

  18. Sandwalk
    09. April 2015 13:24

    Die Bedrohung durch den vom Islamismus kommenden Terror ist durchaus real. Hier gebe ich Herrn Dr. A.U. Recht.

    Die Gefahr durch Putin wird aber meiner Meinung nach weit überschätzt, auch wenn ich für die Vorsichtsmaßnahmen der Länder wie Polen und der baltischen Staaten ein gewisses Verständnis habe.

    Die Spionageaffäre Wladimir Wetrow von 1981 und 1982 zeigt ein anderes Bild.
    Dem KGB-Agenten Wetrow war es gelungen, in nur einem Jahr die gesamte innere Struktur der Sowjetmacht plus die gesamte Struktur des KGB plus 400 im Ausland arbeitende Topspione plus alle Nachrichtenkanäle des KGB an den französischen Geheimdienst DST zu verraten. Das funktionierte deshalb, weil die Russen nur vor den Deutschen, den Engländern und den Amerikanern Angst hatten, nicht aber vor den Franzosen.

    US-Präsident Ronald Reagan wurde von Präsident Mitterand umfassend informiert. Als der Westen im Detail mitbekam, wie schwach die Sowjetunion tatsächlich war, kam es zum berüchtigten NATO-Doppelbeschluss, und der hat der Sowjetunion bekanntlich das Genick gebrochen.

    Das Russland von heute ist noch schwächer als die Sowjetunion von damals und zwar wirtschaftlich *und* militärisch. Alle wissen das. Putin kann daher gar keinen Krieg führen. Alles, was er kann, ist ein paar "Freiheitskämpfer" ohne Hoheitsabzeichen in Ländern absetzen, in denen es irgendwelche uralte russische Flurnamen gibt. In diesem Fall würden Polen und andere Staaten kurzen Prozess machen. Putins "Freiheitskämpfer" kommen ja nicht einmal mehr in der Ost-Ukraine vom Fleck.

    Also: Cool down! Vorsicht vor dem Dschihad ja, aber ein gerade noch mitleidiges Lächeln für Wladimir aus St. Petersburg. Zu Tode gefürchtet ist auch halb gestorben.

    • krokus (kein Partner)
      11. April 2015 13:59

      Lieber Sandwalk,

      "Zu Tode gefürchtet ist auch gestorben": Im Wesentlichen stimme ich ihnen zu, andererseits sollte man seinen Gegenüber auch nicht unterschätzen.
      RU sollte heut
      - zB bei Triebwerken, Elektronik und Fertigungstechnik aufgrund vom direkterem Zugriff auf den und von Kooperationen mit dem Westen wesentliche Fortschritte gemacht haben.
      - Zu den alten Verbindungen sind manch neue Sympathisanten hinzugekommen, wie auch dieser Blog hier zeigt.
      - im Bereich von Organisation/Logistik (wichtig für die Träume mancher Poster hier: inn 4 Wochen zum Atlantik) vermute ich hingegen kaum Fortschritte

    • krokus (kein Partner)
      11. April 2015 14:28

      dasselbe gilt aber auch für den 2-ten Teil:
      Ich nehme den Islam als ebenso hohl wahr wie sich der Kommunismus trotz seiner äußerer Macht als hohl erwiesen hat. Ich bin mir noch nicht sicher, welches Jahrzehnt (196x, 197x oder 198x) des Kommunismus der heutige Islam entspricht. Sowohl selbst erlebtes, als auch Geschichten die ich von anderen gehört habe ("verflüssigtes Gemüse" im Basar von Teheran im braunen Papiersackerl ... :)
      als auch gelesenes (zB Sr. Ruth Pfau) zeigen mir, dass der Islam aus sich heraus wenig bis nichts zustande bringt, weil es zum Aufbau einer anderen Form von Opferbereitschaft bedarf, als sie Selbstmordattentäter zur Zerstörung mitbringen.
      Auch gegenüber dem Islam gilt es (bis zu dessen vorhersehbarer Implosion) wachsam, selbstbewusst und verteidigungsbereit aufzutreten.

  19. Scipio
    09. April 2015 11:59

    "Fons et origo malorum" ist seit jeher das verworfene Israel, das Christus, den Gottessohn, zum Tode vurteilt hat. "Die Judenfrage ist die Achse der Weltgeschichte" (Nobelpreisträger Alexander Solschenizyn). Auf den Deizid folgte in unserer Zeit der Genozid.

    Jetzt ist "der Krieg gegen den Terrorismus ein Krieg gegen die Feinde Israels" (Michael Ledeen), und die sind überall, sowohl in der islamischen wie in der westlichen Welt. Darüber hat der ehem. US-Staatssekretär Craig Roberts am 3.04.2015 jedem, der sehen will, die Augen geöffnet.

    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/dr-paul-craig-roberts/holocaust-im-nahen-osten.html

  20. Politicus1
    09. April 2015 11:19

    warum so pessimistisch?
    Trotz der geschrumpften Panzertruppen bleiben noch immer je 8 Panzer in jedem Bundesland - ohne Wien ...
    Trotz der geschrumpften Militärmusiken bleiben noch immer je 20 Musikanten in jedem Bundesland, die dem Feind ordentlich den Marsch blasen können ...

    Ausserdem nehmen wir möglicherweise in den Djhad fliegenden Wiener Gemeinewohnungsmietern in Schwechat ja eh die MP samt Munition ab ...

    Also: positiv Denken!

  21. Demokraturerdulder
    09. April 2015 10:51

    Es gibt hier Blogunterstützer, deren Meinung so konträr zu der des Herrn Dr. Unterberger ist, so dass ich mich frage, was bringt diese Leute dazu, einen Blog zu unterstützen, der völlig ihrer Lebensanschauung widerspricht. Eine möglich Antwort wäre: Es für Politiker und Journalisten (Linksjournalisten)nicht unwichtig, möglichst für zu wissen, was im Unterberger –Blog steht.

    • Erich Bauer
      09. April 2015 17:01

      Versuch einer Erklärung.

      Punkt 1: Es gibt keine Zensur.

      Punkt 2: Viele der Blogunterstützer sind seit den Anfängen ("Gehversuchen") dieses Blogs dabei. Es war eine Pioniertat von Dr. Unterberger. Persönlich hatte ich immer schon ein Faible für Pioniere. Was machte den Unterschied zu den auch schon damals existierenden Blogs? Nun, ein bekannter und namhafter Journalist hat sich für dieses Medium "hergegeben"... Ich darf für mich in Anspruch nehmen, dass ich einer der Ersten war, die für einen Bezahl-Blog eintrat. Denn man wurde damals - wahrscheinlich von der "Löwelstrasse" aus - regelrecht zugemüllt.

      Punkt 3: Wie Sie höchstwahrscheinlich - richtigerweise - vermuten, hat dieser Blog weitaus mehr Leser als "Schreiber". Die offizielle "Blogstatistik" weist darauf hin. Das Ziel des "Schreibers" ist nicht so sehr das "Schreiben"... sondern der Zweck "Gelesen" zu werden. Und dieses Medium bietet noch dazu die Gelegenheit Informationen zu "verlinken".

      Dr. Unterberger hatte mit seinem Konzept ERFOLG! Das hat nichts mit irgendwelchen persönlichen Animositäten zu tun. Hier gilt das Prinzip: Wer schimpft, der kauft. Wie dem auch sei. Persönlich hatte und habe ich nichts mit Herrn Dr. Unterberger zu tun. Sieht man von einem kurzen "Small Talk", anlässlich einer kleinen Feier mit Blog"Freunden" ab - ich glaube, es war so um 2010.

      Und hier komme ich zu

      Punkt 4: Es gibt noch immer NICHTS Vergleichbares im Ösi-Netz. "Ortner" ist ein "Weblog". Die Finanzierung ist wahrscheinlich"interessant". "Rabl" hatte einfach nicht die "Guzz". "Presse-Rohrer" bringt mich vom Schmunzeln bis zum laut Aufbrüllen. Rabl/Rohrer betrachten - meine persönliche Meinung - ihren jeweiligen Blog als "Projektionsfläche" der eigenen Arroganz und Borniertheit. Und das mag niemand. Und das ist der TOD jedes Blogmasters! Und Dr. Unterberger hat diesen Fehler NIE begangen...

      So. Natürlich sind hier viele "alte Männer" - Frauen werden nicht "alt" - präsent. Auch Dr. Unterberger kann man nicht unbedingt als "Jüngling " bezeichnen. Bedauerlicherweise sind - wenigstens derzeit - keine Erben im Sicht, welche dieses Projekt weiterführen könnten... So bleibt dieser individuelle "Aufstand", den Dr. Unterberger wahrscheinlich unbedingt inszenieren WOLLTE... aber auch vielleicht sogar MUSSTE. Wir sind alle Knechte unseres beschiedenen "Zeitfensters".

    • otti
      09. April 2015 18:50

      Danke Herr Brauer !!!!!!

    • Riese35
      09. April 2015 20:54

      @Erich Bauer: ********! Danke.

      Ergänzend noch ein Grund: Dr. Unterberger läßt unterschiedliche Ansichten zu. So etwas ist heute sehr selten. Ich habe nichts dagegen, wenn es unterschiedliche Ansichten gibt. Nur aus Unterschieden kann Frucht entstehen. Davon unabhängig sollte sein, ob man jemanden respektiert, schätzt und ehrt. Ich schätze Dr. Unterberger jedenfalls sehr, auch wenn er manchmal gegenteilige Ansichten hat.

    • Undine
      09. April 2015 22:30

      @Erich Bauer

      Danke!************!

    • Erich Bauer
      10. April 2015 10:03

      Vielleicht sollte ich noch einen wesentlichen Aspekt erwähnen. Der Erfolg dieses Blogs war eine GEMEINSCHAFTSPRODUKTION von Dr. Unterberger UND den Postern! Denn die Poster der "Ersten Stunde" waren durchwegs reife, gebildete und mit beiden Beinen am Boden stehende Persönlichkeiten, die erstmals im "Neuen Medium" ein Forum vorfanden, welches ernst genommen werden konnte.

      Der Zulauf war dann der Treibstoff, der diesen Blog wie eine Rakete nach oben sprengte. Ohne "Treibstoff" wäre diese "Rakete" am Boden verkommen...

    • WFL
      10. April 2015 13:36

      @Erich Bauer:
      Perfekt formuliert!
      Auch ich bin Unterstützer/Zahler der ersten Stunde und kann Ihre Worte nur unterstreichen.
      Zu den von ihnen angesprochenen Journalisten:
      Ortner hat als einziger die guts wie auch die analytischen u. schreiberischen Fähigkeiten, in die Fußstapfen Dr. Unterbergers zur treten.
      Bei den ehemals "bürgerlichen" Journalisten Rabl und Rohrer ist es ja geradezu grotesk (und unfreiwillig komisch), wie sie sich bemühen, auf ihre alten Tage den Polit-Korrekten hinterher zu hecheln. Dafür zahlt kein Mensch - das liest man tagtäglich (und besser) auch im "Standard".

  22. brieftaube
    09. April 2015 10:25

    Nach eifrigem suchen fand ich die Wachtürme bei Königsberg.
    Polen will seine Grenze zur russischen Enklave Kaliningrad mit sechs Wachtürmen verstärken. Bislang waren grenzüberschreitende Kriminalität und Schmuggel das größte Problem. Doch seit dem Ukraine-Konflikt ist die Situation politisch aufgeladen. Von Jan Pallokat, ARD-Studio Warschau

    Die Grenze zwischen Polen und dem russischen Außenposten Kaliningrad, zu deutsch Königsberg, ist schon jetzt gut bewacht. Trotz der dort sichtbar angebrachten Verbotsschilder wagten sich unlängst etwa Schneckensammler in den Grenzstreifen. Es dauerte Minuten - und eine polnische Patrouille griff sie auf.

    Auf der russischen Seite würden zudem Stacheldraht und Elektrozäune verwendet, erzählt eine Mitarbeiterin des polnischen Grenzschutzes, die dort lange Streife gefahren ist.

    Der Bau weiterer Wachtürme gehört zum allgemeinen Modernisierungsprogramm zur Sicherung der EU-Außengrenze nicht nur an der Grenze zu Kaliningrad. Sechs dieser Türme sollen bis Juni neu gebaut, weitere sieben bereits bestehende Türme bis Jahresende modernisiert werden. Bis zu 75 Prozent werden sie mit EU-Mitteln finanziert, heißt es beim polnischen Grenzschutz.

    Dessen Sprecherin erklärte: "Die Türme sind 35 bis 50 Meter hoch. Die Bilder der Überwachungskameras laufen direkt ein in den örtlichen Überwachungszentren. Der Turm ist nur ein Turm, aber in ihm steckt viel Optoelektronik. Wir gehen mit der Zeit und kommen damit auf EU-Standard."

    Gelegenheit zum "West-Shopping"
    Der Grenzverkehr zwischen Polen und Kaliningrad ist rege. Jedes Jahr nutzen Millionen Russen und Polen die Möglichkeiten der visafreien Einreise speziell für Bewohner der grenznahen Regionen. Für die Kaliningrader bietet das die Gelegenheit zum "West-Shopping". Umgekehrt fahren viele Polen über die Grenze, weil dort Benzin oder Zigaretten um ein Vielfaches billiger sind. Die Abfertigung ist flott. Reisende berichten von eher scharfen Kontrollen bei der Wiederausreise Richtung Litauen oder Polen.

    Schmuggel und grenzüberschreitende Kriminalität sind das größte Problem aus Sicht der Polen. Seit dem Konflikt mit Russland um die Ukraine freilich ist die Grenzsituation politisch aufgeladen. Grenzschützerin Joanna Rokicka erzählt: "Wir werden oft gefragt, ob diese Wachtürme etwas mit der Situation in der Ukraine zu tun haben . Aber sie dienen nur der technischen Unterstützung unserer Arbeit und es hat dort immer Türme gegeben."

    • Undine
      09. April 2015 14:01

      @brieftaube

      ************!

    • Riese35
      09. April 2015 20:47

      @brieftaube: Danke für die sachliche Informaiton. War doch zu vermuten, daß da wieder eine Sache politisch gezielt begackert wird.

  23. Erich Bauer
    09. April 2015 10:24

    Litauen, Polen, Esten, Letten, Rumänien, Moldawien fürchten sich vorm „Schwarzen Mann“. Den gibt es aber nicht. Jedenfalls nicht in Form der russischen Föderation, die für dieses „Traumagebilde“ eine völlig ungeeignete Projektionsfläche abgibt. Okay, die genannten Länder sind möglicherweise von der Sowjet-Zeit noch immer „traumatisiert“. Die Sowjetunion, mit ihrem marxistischen Weltbeherrschungsdrang, ist aber Geschichte - und das schon seit über 20 Jahren! Und dieser Umstand mindert mein Verständnis für dieses angeblich, allgemeine, die gesamte Gesellschaft durchdringende „Trauma“.

    Für mich gibt es für dieses Phänomen nur 2 Möglichkeiten. Die Völker in den genannten Ländern sind bis in die Zehenspitzen „rassistisch“ - nach dem EU-Werte-Kanon ist das jedenfalls GUTER „Rassismus“. Die Russophobie wird lediglich den „Eliten“ verordnet. Und die dortigen Medien trommeln diese „Ängste“ vor sich her. Daher könnte es durchaus sein, dass das dortige Getrommel und Getöse lediglich die VERÖFFENTLICHTE „Meinung“ darstellt – wahrscheinlich sogar im scharfen Gegensatz zur ÖFFENTLICHEN Meinung…

    Sergej J. Netschajew, Botschafter der Russischen Föderation, hat beim Treffen im Club unabhängiger Liberaler dazu pointiert bemerkt: Der „Alarmismus“ in den baltischen Staaten sei „normal“. Die dort endemisch grassierende „Russophobie“ lasse gar nichts anders zu. Das sei eher eine „MEDIZINISCHE“ als eine politische Frage. Man solle das nicht überbewerten.

    Es ist auch völlig absurd zu glauben, dass die RF diese, von Korruption zerfressenen Armenhäuser, unbedingt besetzen will. So blöd sind die Russen nicht – auch nicht Putin. Solche Länderzerstörungen bleiben den „Westmächten“ vorbehalten…

    http://www.freidemokraten.at/russlands-botschafter-im-club-unabhaengiger-liberaler/

    • Undine
      09. April 2015 14:02

      @Erich Bauer

      ************!

    • Riese35
      09. April 2015 20:25

      @Erich Bauer: **********************!

      Nur: "Die Sowjetunion, mit ihrem marxistischen Weltbeherrschungsdrang, ist aber Geschichte - und das schon seit über 20 Jahren!"

      Das ist falsch. Sie hat sich nur um einige 100 km Richtung Westen verlagert.

  24. socrates
    09. April 2015 10:17

    O.T.l] Kennt ihr Valentina Lisitsa? Wenn nicht: Das ist begnadete Pianistin aus der Ukraine. Die hat vor vielen Jahren schon angefangen, sich selbst beim Üben zu filmen und das bei Youtube hochzuladen. Wer wie ich ein Freund von den Etüden und Nocturnes von Chopin ist, kann sich da ja mal ein paar Tage auf Youtube durchhören. Viel Spaß!
    Ich erwähne das, weil die gute Frau gerade ein Problem hat. Und zwar sollte sie auf Einladung des Toronto-Symphonieorchesters Rachmaninoff spielen, aber als rauskam, dass sie unter einem Pseudonym auf Twitter im Ukrainekonflikt die aktuelle Regierung der Ukraine beschimpft hat, haben die Symphoniker einen Rückzieher gemacht und sie ausgeladen. Sie bieten zwar an, ihr das versprochene Geld zu zahlen, aber auftreten soll sie nicht. Sie selbst hat sich hier geäußert.

    Mal unter uns: Auch wenn ihr keinen Bock auf Politik habt, diese wunderschöne Klaviermusik müsst ihr hören! (Danke, Jörg) . www.blog.fefe.de

  25. Undine
    09. April 2015 09:40

    A.U. schreibt:

    "Aber die Großmannssucht eines Wladimir Putin versetzt etliche Länder durchaus nicht grundlos in Panik."

    Eine Karikatur sagt mehr als jedes Wort:

    http://i.imgur.com/vZ8uHRw.jpg#sthash.w9ekeZ7i.dpuf

    Wie war das damals eigentlich, als die USA ---nicht um ihr Territorium zu verteidigen, denn das war noch nie nötig!!!---überall auf der weiten Welt ihre MILITÄRSTÜTZPUNKTE errichteten und in letzter Zeit die konkrete Absicht zeigen, dem heutigen Rußland immer näher zu rücken mit ihren Militärbasen? Wer hat sich damals aufgeregt?

    Im noch immer besetzten Deutschland hüten die Amerikaner, die dort zu Tausenden stationiert sind und den Deutschen ordentlich auf der Tasche liegen, jederzeit einsetzbare ATOMSPRENGKÖPFE! Es wird, falls es zu einem Krieg mit Rußland kommen sollte, dieser von "DEUTSCHEM TERRITORIUM AUSGEHEN"---allerdings nicht von den Deutschen Richtung Rußland abgeschickt, sondern von den dort stationierten Amerikanern. Aber in den Geschichtsbüchern wird anschließend nur zu lesen sein:

    "Der WKIII ging von deutschem Boden aus."

    http://i.imgur.com/vZ8uHRw.jpg#sthash.w9ekeZ7i.dpuf

  26. Le Monde
    09. April 2015 08:56

    Der intelligente junge Minister: "Der Islam gehört zu Europa!"

    Das ist erstens eine Lüge und zweitens eine armselige Anbiederung an die PC und die Fundamentalisten! Außer dem Herrn Steinmeier in Deutschland und dem Mainstream der EU-Meinung hinterher zu rennen, kommt da nicht viel Vernünftiges!

    • Brigitte Imb
      09. April 2015 20:59

      Dazu ein kl. Auszug wie sich die islamischen Bereicherung im freien Europa auswirkt, speziell in Deutschland. Dort dürften die Politiker noch eine Spur dekadenter und rechtloser gegen das eigene Volk agieren als (bis jetzt noch) in Österreich.

      http://www.pi-news.net/2015/04/fuenf-bunte-fluechtlings-einzelfaelle/

      Der Islam gehört und paßt NICHT zu Europa. BASTA, Hr. Kurz und Konsorten. Der Islam "bereichert" hauptsächlich durch Schwierigkeiten u. Unruhen. Darauf können die europäischen, aufgeklärten Völker gerne verzichten und das dafür von Politikern entwendete Geld geben die Völker Europas auch gerne für sich selbst aus.

    • Der Realist (kein Partner)
      11. April 2015 04:25

      die Anbiederung an die PC und Wischi-Waschi-Aussagen gehörten schon immer zur Masche dieses "intelligenten" jungen Ministers, auch schon zur Zeit als Staatssekretär, dadurch versucht er sich vor medialer Kritik der linken Meute zu schützen, und wie man sieht erfolgreich. Nur so richtig mitsingen im Chor der Mächtigen, oder besser gesagt jener die halt wirklich was zu sagen haben, lässt man ihn aber auch nicht. Aber üben darf er schon am Piano der Weltpolitik, unser Wastl.
      Alles was der Kurz so von sich gibt, hat man irgendwann schon mal gehört, aber nicht von ihm.

  27. Cotopaxi
    09. April 2015 07:40

    Was soll man sich von einem Schwarzen Außenminister schon erwarten können, der sich ausgerechnet ZARA ins Haus holt, um sich eine eine staatliche Rassismus-Meldestelle einrichten zu lassen. Bringen das seine hochbezahlten Beamten nicht zusammen? Ich denke schon.

    • Riese35
      09. April 2015 20:44

      ********!

      Vielleicht ist es ihm in der Gegend um die Weihburggasse und Himmelpfortgasse so empfohlen worden, daß er es kaum ablehnen konnte.

  28. Riese35
    09. April 2015 02:15

    Wenn ich mich vor Krieg fürchte, dann vor dem überall in der Welt besserwisserischen, von angeblichem Gerechtigkeitswahn getriebenen Vorgehen der USA, die glauben, überall Weltpolizist spielen, Aufstände schüren und alle nach ihrem Geschmack missionieren zu müssen, ohne auch nur das geringste Verständnis für andere Kulturen und Sprachen mitzubringen.

    Alle angesprochenen Konflikte haben eine Ursache: die USA. Im Irak haben sie aus Gerechtigkeitswahn alle unter Saddam Hussein bestehenden, staatlichen Strukturen zerschlagen und wundern sich, daß nun unkontrolliert dieses Vakuum gefüllt wird. Im Syrien hat man die Aufständischen gegen Assad unterstützt, ebenso in Libyen gegen Gaddhafi. Alles haarsträubende Fehleinschätzungen der Wirklichkeit. Und jetzt glaubt man, mit ein paar Bomben aus der Luft das Land befrieden zu können. Und mit Rußland haben es die USA nicht viel anders vor und treiben ganz Europa vor sich her.

    Ich frage mich nur, warum die USA überall an Europas Grenzen Konflikte schüren. Bei China, das massenhaft aufrüstet und noch immer Tibet besetzt hält, schaut man weg. Hier läuft etwas falsch. Es wäre der größte Unsinn, wenn Europa jetzt noch Kanonenfutter für die USA spielten. Diese Konflikte sind einfach nicht zu lösen, auch militärisch nicht, so lange die USA dort überall die Konflikte schüren und auf der ganzen Welt Aufstände für amerikanische Interessen finanzieren. Hände weg von diesen Konfliktherden! Die Suppe, die sich die USA einbrocken, sollen sie schön auch selber wieder auslöffeln. Gäben die USA eine Ruhe, hätten wir viele dieser Konflikte gar nicht bzw. würden von den lokal Beteiligten ausgetragen und gelöst.

    Rußlands Außenpolitik ist jedenfalls um Größenordnungen weiser als jene der USA. Ich habe nicht die geringste Furcht vor Rußland, das eigentlich der ideale Partner für unsere europäischen Traditionen und unsere europäische, christliche Kultur wäre.

    • Wyatt
      09. April 2015 08:03

      Ja, das glaube ich auch, Russland wäre der ideale Partner für unsere europäischen Traditionen und unsere abendländische, christliche Kultur !

      Nur was so alles in unserer Welt, in den letzten Jahren an Chaos angerichtet wurde, beruht sicher nicht auf Fehleinschätzung, sondern da steht volle Absicht dahinter.

      War es einst bei den Inkas und Azteken das Gold, welches die Begehrlichkeit weckte, ist es bei Saddam Hussein und Gaddafi die Förderung u. der Verkauf des Petroleums welches der Kontrolle Libyens und des IRAKs entzogen wurde!

      Einst unter dem Vorwand der Verbreitung der "Christlichen Nächstenliebe" jetzt unter dem Vorwand von "Demokratie u. Menschenrechte".

    • HDW
      09. April 2015 09:49

      Das lybische Erdöl Gas wurde von der italienischen ENI gefördert, gestört hat das dieses Frankreich das den Korruptionisten und Italienhasser Sarkozy wiedergwählt hat. Er war der erste beim fröhlichen bombardieren Lybiens, so konnte er nämlich vertuschen, dass er sich früher von Gheddafi korrumpieren ließ.
      Angesichts des Habsburghasses Frankreichs und dessen Folgen für unser Mitteleuropa in der Geschichte inkl WKI und WKII, sowie der wahrscheinlich immer noch auf Österreich programmierten Atomraketen der Force de frappe, sollte uns eher der übliche europäische Wahnsinn besorgen als das kapitalistische "manifest destiny" der US!
      Auch wenn oder gerade weil es sich um blutiges Marionettentheater handelt!

    • Kritik48
      09. April 2015 12:36

      Herr/Frau Riese35 Ihre Bemerkung "Rußlands Außenpolitik ist jedenfalls um Größenordnungen weiser als jene der USA" ist vollkommen falsch, ja fatal. Obwohl ich ein scharfer Kritiker der Obama-Außenpolitik bin, ist für mich die Putin-Politik (einschließlich Militärpolitik), vor allem gegenüber der Ukraine, aber auch Georgien etc. ein Wahnsinn. Mit Militär die Grenzen in Europa verändern zu versuchen, kann nur schlimm ausgehen.

    • Erich Bauer
      09. April 2015 12:53

      @Kritik48

      Das ist keine objektive, allerdings auch keine subjektive Wahrnehmung... sondern eine aufoktroyierte Wahrnehmung. Vorbei an der Wirklichkeit. Durch keinerlei Tatbestände gestützt. Sehr schade...

    • Undine
      09. April 2015 14:09

      @Riese35

      *****************
      *****************
      *****************!

    • herr bröselmeier (kein Partner)
      12. April 2015 21:08

      Riese35

      Da ist so einiges richtig kritisiert in Bezug auf EINEN bzw MEHRERE Personen und Gruppen in den USA.

      Doch der Islam in seinem Welt-Dschihad ist weder primär ein von den USA gemachter Krieg und sicher auch keiner, den sie alleine zu lösen verpflichtet sind.

      Dieser Krieg wird auch um Europa keinen Bogen machen ---- er hat in dem Moment begonnen, wie das erste Mal islame Füsse europäischen Boden betreten haben ---- und das ist nun schon einige Jahrhunderte her. Denn zu wirklichem Frieden - auch, wenn der Bosnien-Islam (eine echte Aussergewöhnlichkeit ist. Und das hat natürlich Gründe) einst in vielen vage Hoffnungen erweckte (Kampf auf Seite der Monarchie, später kämpften Muslime auch auf Hitlers Seite und zwar sehr viele mehr, wie unter dem Kaiser) - so wurde dieser "Euro-Islam" wieder zurückreformiert ... per Krieg.

      Der islame Okkupationswunsch führte IN Europa bisher zu ca 450 Kriegen laut Bill Warners Studien .....

      Und der Koran wirkt noch immer --- und es gibt bei den miesen Zugängen zur Kritik im Mainstream auch keine dahingehenden Hoffnungen, daß diese Wirksamkeiten so massgeblich und massenwirksam verringert, eingeschränkt und dann aufgelöst werden können, wie das ganz ohne Zweifel machbar ist.

      "Wegschauen hilft immer" .... darf die Devise da nicht sein.

  29. kritikos
    09. April 2015 01:51

    Ich würde die Kritik an Hr. Kurz nicht so tiefgreifend ansetzen. Seine Aussagen sind für Österreich immerhin ein gewaltiges Novum. Wo wir im "Woodoo-Zauber" (c. AU) Neutralität aufgewachsen und einzementiert sind und den Papst Paul VI. mit seinem Wort der "Insel der Seligen" so freudig aufgenommen haben.
    Im Hinblick auf die Aufnahme von den von IS & Co. terrorisierten Menschen wäre ich vorsichtig, denn wir haben die ach so terrorisierten Tschetschenen haufenweise aufgenommen, die sich nunmehr in ausreichender Zahl als potentielle Kriminelle und IS-Anhänger erweisen. Wo sind nur jetzt die bedrängten Syrer, auch die christlichen, geblieben und warum?
    Ich halte den Krieg für ein fürchterliches, aber leider sehr oft notweniges Mittel. Wie sagten die alten Römer? "Si vis pacem, para bellum." (Für uns alte Humanisten.)





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