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Vergesst endlich die Geschichte und kommt in die Gegenwart!

Die gesamte europäische Politik scheint total in der Vergangenheit zu versinken. Und das Herausfinden ist unerwartet schwierig.

Tagelanges Gedenken an den Völkermord an den Armeniern; selbst im Wiener Gemeinderat widmete man sich skurrilerweise diesem Jahrestag; große Aufregung um eine provokative Massenfahrt russischer Biker quer durch Europa zur propagandistischen Wiederholung des Kriegssieges; Gedenkfeier mit Politikern in jedem Konzentrationslager zur Erinnerung an die Befreiung; griechische Versuche, die deutschen Weltkriegs-Untaten zu instrumentalisieren; Weltkriegsfeiern in Moskau; konkurrierende Weltkriegsfeiern in Kiew.

Bei der Aufzählung dessen, was Europa seit Wochen beherrscht und noch weitere Wochen beherrschen wird, fehlt sicher noch jede Menge weiterer Gedenkveranstaltungen. Die internationale Politik hat offenbar nur noch für Ereignisse Zeit und Aufmerksamkeit, die 70 oder 100 Jahre zurückliegen. Dazwischen liegen weitere Gedenkminuten für ein kürzer zurückliegendes Ereignis, nämlich für den Tod von Migranten im Mittelmeer.

Auch der 200. Jahrestag der Schlacht von Waterloo und Napoleons politisches Ende wird im Juni weiteren großen Aktionismus auslösen. Gespannt bin ich freilich, wie in wenigen Jahren an den hundertsten Jahrestag der gewaltsamen Annexion Südtirols erinnert wird. Wird da Österreich auch von Italien verlangen, endlich zuzugeben, dass da ganz schlimmes Unrecht geschehen ist? Werden da auch französische und andere Parlamente eines historischen Verbrechens gedenken? Oder ist Südtirol kein Gedenkanlass, weil politisch nicht opportun?

Gerade auch vor diesem Hintergrund seien einige ketzerische Fragen aufgeworfen:

  • Sollte man nicht bei aller persönlichen Ehrfurcht vor den Opfern der historischen Völkermorde gegenüber (und vor ein paar hundert Millionen Opfern von anderen Kriegen und politischer Gewalt in diesem Zeitraum) die Politik daran erinnern, dass es vielleicht ein paar dringendere Probleme gäbe, die mehr mit Gegenwart und Zukunft als mit Vergangenheit zu tun haben?
  • Sind hinter lauter historischem Gedenken Stichwörter wie Griechenland-Pleite, Ukraine-Krieg, Iran-Bombe, Syrien-Krieg, Terrorismus, Rekordarbeitslosigkeit, EZB-Zinspolitik, Islamisierung, Christenverfolgungen in Dutzenden Ländern oder Überalterung ganz verdrängt worden, obwohl die vielleicht wichtiger sein könnten?
  • Benutzt man die vielen historischen Jahrestage vielleicht sogar gezielt, um ein paar Wochen lang von den unlösbaren Problemen der Gegenwart abzulenken?
  • Warum müssen sich Parlamente und Regierungen überhaupt mit Formulierungs-Ziselierungen zu historischen Völkermorden befassen, die man hundert Jahre lang nicht wirklich beachtet hat?
  • Wird  das jetzt auch noch mit allen anderen Völkermorden und Großverbrechen des 20. Jahrhunderts geschehen, die ja keineswegs nur in Holocaust und Armenien-Genozid bestanden haben? Oder werden die einfach unter den Tisch gekehrt?
  • Und warum gedenkt nicht zumindest Österreich des heroischen Einsatzes der  Standschützen und Freiwilligen (also überwiegend alte oder eigentlich untaugliche Männer) aus allen Bundesländern, die im Mai 1915 die Südfront gehalten haben, als plötzlich das theoretisch mit Österreich verbündete Italien angegriffen hat, während die gesamte Armee an der Ostfront im Einsatz war?
  • Haben wir die Politiker eigentlich als hauptberufliche Gedenker und Besinner gewählt – oder zu anderen Aufgaben?
  • Ist die Gedenkmanie vom Diktat der Medien, insbesondere der elektronischen, ausgelöst, die ständig neues Bildmaterial brauchen?
  • Sollte man Geschichte nicht den Historikern, Medien, Kirchen und – wenn nötig – den Gerichten überlassen, die ein besser differenzierendes Bild zeichnen können als die Politik mit all ihrem Populismus und ihrer Volatilität (die immer primär die Frage im Bewusstsein hat: Wie komme ich damit bei meinen Wählern an)?
  • Ist es nicht widerlich für eine Demokratie, den Glauben an bestimmte Völkermorde strafgerichtlich durchzusetzen? Warum wohl tut das etwa das (meinungs-)freiheitsbewusste Amerika nicht?
  • Werden auf Grund des neuen österreichischen Strafgesetzes, welches genau das tun wird, jetzt alle Türken eingesperrt, die gerade lautstark gegen die Verwendung des Wortes „Völkermord“ protestiert haben? Begehen die nicht haargenau die von der Politik zum Verbrechen gemachte Verhetzung, wofür sie zwei Jahre eingesperrt werden können?
  • Wenn man sich schon mit der Türkei anlegt: Sollte man das nicht eher wegen vieler heute für reine Meinungsdelikte in Haft sitzende Menschen tun als wegen eines Ausdrucks zur Vergangenheit?
  • Und wie verträgt sich – umgekehrt gefragt – eigentlich das Mega-Trauern über einen Völkermord durch die moslemischen Türken, der von den moslemischen Türken aber geleugnet wird, mit der Behauptung einiger Politiker, dass der Islam „Teil von Deutschland“ bzw. „Österreich“ sei, den es aber im Wesentlichen nur durch den Zuzug moslemischer Türken hier gibt?

PS.: Aber jedenfalls Gratulation den Armeniern: Noch am Ende des 20. Jahrhunderts haben sie ihre Anliegen mit Bombenanschlägen vertreten. Heute tun sie das komplett friedlich, und indem sie die Herzen vieler Europäer für ihre Sache gewinnen konnten. Was einem Herrn Erdogan mit seinem Benehmen niemals gelingen kann.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    28. April 2015 07:10

    Um Europa steht es schlecht, wenn es zu Propagandamethoden greifen muss und dauernd das Kriegsgespenst untermauert mit Gedenkveranstaltungen an die Wand malen muss.

    Dazu gibt es eine passende Geschichte bei Gedenkfeiern in Deutschland: Während die Promis bedient vom Kellner mit Porzellan tafelten, hat man die eingeflogenen tatsächlich Betroffenen und bereits betagten Menschen mit Plastikgeschirr zum Selbstabholen am Buffet abgespeist.

    Wie weit entfernt von der realen Welt ist die Nomenklatura. Das passiert alles auf Steuerzahlerskosten.

  2. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    28. April 2015 14:24

    Zu Mitschuld unserer Großeltern:
    Die Massen, die im März 1938 den ANSCHLUSS befürworteten, stimmten nicht über die NSDAP und deren Programm ab.
    Sie wollten ein Stück vom Kuchen der deutschen Wirtschaftslage und ein Ende der Massenarbeitslosigkeit.
    Noch weniger votierten sie für KZs und einen Mehrfrontenkrieg gegen West und gegen Ost.
    Das waren für die österreichischen Massen im März 1938 (noch) keine Themen.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    28. April 2015 07:10

    Amerika setzt den Glauben an Völkermord schon deshalb nicht gerichtlich durch, weil Amerikas Macht auf einem Genozid gegruendet ist. Doppelbödige Moral war schon immer US-Hoheitszeichen, wie etwa die liberalste und humanste Verfassung bei gleichzeitigem Massenimport schwarzer Sklaven.

    Aber es ist eigentlich kriminell den Nicht-Glauben an etwas unter Strafe zu stellen. Erinnert irgendwie an religiöse Wahnvorstellungen und folgende Vergewaltigung von Menschen. Von den Hexenverbrennungen bis zum wieder modern gewordenen Kopfabschneiden. Die "modern" Politik hats übernommen, dem Politruck wird wieder in den Fusstapfen gefolgt. Es lebe das geistige Mittelalter, Politiker!

    Ich gebe Herrn Unterberger 100% recht zu seinen Fragestellungen, er deckt den wunden Punkt schonungslos auf: Wir haben schwere Zukunftsfragen zu bewältigen und die Nomenklatura steckt den Kopf in den Sand.

    Leute, aufwachen, laßt Euch nicht mehr einlullen!

  4. Ausgezeichneter KommentatorRau
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    28. April 2015 12:23

    Endlich ein Artikel, der ausspricht, was viele denken. Es nimmt doch wunder, dass jemand wie ich den Hitler öfter sehe als mein Grossvater.

    Kommen wir endlich in der Gegenwart an und sorgen wir für eine bessere Zukunft. Das kann man nur doppelt unterstreichen. Auch das ist Vergangenheitsbewältigung!

  5. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    28. April 2015 14:04

    Es muß ja eigentlich schon längst jedem Kind auffallen: Der Begriff KRIEGSSCHULD** ist ausschließlich zur völligen VERNICHTUNG und DEMÜTIGUNG der DEUTSCHEN und uns REST-ÖSTERREICHERN nach dem WKI von den Siegermächten ERFUNDEN worden.

    Die dazugehörende SELBST-GEISSELUNG, das ewige, laute MEA CULPA! MEA CULPA! und die WIEDERGUTMACHUNG sind ebenfalls ausschließlich gegen die DEUTSCHEN und uns (REST-)ÖSTERREICHER nach dem WKII ERFUNDEN worden---wiederum, um uns und die Deutschen "RECHTMÄSSIG" AUSBEUTEN zu können!
    Und der Rubel rollt und rollt und rollt.

    Aber man muß "gerechterweise" dazusagen, daß sich sowohl die Deutschen, als auch wir Österreicher wunderbar in diese Rolle hineingefügt haben ---aus angeborener Devotheit nehme ich einmal an. Diese Selbstzerfleischung liegt nicht allen Völkern---die meisten sind es gewohnt, IMMER den ANDEREN an allem die SCHULD zu geben. Je linker, je devoter, je höriger---das gilt in D und in Ö.

    **Amerika--- da völlig abgesandelt!--- und auch einige europäische Staaten gierten mehrere Jahre vor 1914 nach einem Krieg (AUF DEUTSCHEM BODEN!), er lag seit ein paar Jahren in der Luft. Ein KRIEGSGRUND war (von den FREIMAURERN beauftragt, soviel man hört!) schnell gefunden: Unser Thronfolgerpaar mußte in Sarajewo dran glauben. In Amerika rieb man sich hoffnungsvoll die Hände. Man hatte das PERPETUUM MOBILE erfunden! Und heissa juchhei, WIE es funktioniert!!!

    D und Ö sind die EINZIGEN LÄNDER, die sich über die EIGENE NIEDERLAGE diebisch freuen. Und das GEDENKEN genießen wir---was täten wir denn ohne unsere ERBSÜNDE?!?

    PS: Ich wäre SEHR neugierig, wie andere Völker darauf reagierten, würde man sie an ihre eigene mehrfache Kriegsschuld erinnern, sie demütigen und zahlen ließe bis zum Schwarzwerden!

  6. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    28. April 2015 09:07

    Für mich ist diese Gedenkwut ein Teil der Ideologie.

    Diesmal allerdings musste eine Ideologieentscheidung her, Armenien oder Türkei, im Krieg der Ideologien, die in der Vergangenheit, in der Gegenwart und in der Zukunft Entsetzliches anrichten.

    Daran sollten unsere medialen 'Friedenstäubchen' denken, wenn sie ukrainische Kriegshetze betreiben und 'Sanktionen', an den Frieden nämlich und an dessen Durchsetzung. Österreich würde es anstehen die Neutralität zu leben und sich nicht der Kriegstreiberei anzuschließen.

    Mahnung genug, der armenische Genozid, der Holocaust, die Untaten Stalins, ....

    Der Mensch hat einiges am Kerbholz und sich medial in so manches böse Abenteuer bis hin zu Massenmord treiben lassen. Mitschuld sind alle die Medien, die hetzen und manipulieren und nicht die objektive Wahrheit vermitteln, und wenn schon Meinung, dann auch Gegenmeinung objektiv darstellen.

    Dürfen wir von einer besseren Welt träumen ? Ich meine ganz und gar nicht, wir stehen vor all den geschichtlichen Untaten und sind im Begriffe, solche wieder zu begehen oder geschehen zu lassen, wir uns selbst bereits im Begriffe sind abzuschaffen.

  7. Ausgezeichneter KommentatorCamilla
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    28. April 2015 09:37

    Danke für diesen Artikel!
    Zum Thema Mahnmale: Heute wird bereits das vierte temporäre Mahnmal in Wien eröffnet.
    Es befindet sich auf dem Naschmarkt bei Station Kettenbrückengasse
    und stammt von der Schweizer Künstlerin S. Zaugg.
    Es wäre doch interssant zu erfahren, welche Beträge für diese Dinge wohl
    ausgegeben werden.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorZraxl
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    30. April 2015 15:36

    Mei, liab!

    "Vergesst endlich die Geschichte und kommt in die Gegenwart!"
    Das Problem ist nur: Geschichte wird ausschließlich zu dem Zweck betrieben, um Menschen in der Gegenwart zu manipulieren - und ablenken von etwas ist eine Form der Manipulation.


alle Kommentare

  1. Johann_ (kein Partner)
    01. Mai 2015 14:00

    Ich habe da mal eine Antwort gehört, die man in Zukunft vielleicht öfter hören wird:

    Frage: Wie stehen Sie zu XY Völkermord?

    Antwort: Es gibt hierzu eine staatlich verordnete Ansicht. Als rechtstreuer Bürger meines Landes teile ich diese Ansicht selbstverständlich.

  2. monofavoriten (kein Partner)
    30. April 2015 19:12

    die herumreiterei, speziell auf der 3. reich-ära soll in den menschen ein ganz spezifisches bild von tyrannei einimpfen, damit sie die tyrannei der gegenwart nicht erkennen.

    massenmord sieht eben 2015 anders aus (krebs, abtreibung, high altitude aerosole injection, etc. etc.)

  3. Stalingrad 2.0 (kein Partner)
    30. April 2015 19:08

    Vergesst endlich die Geschichte und begeistert euch für den Heldenkampf der ukrainischen Neonazis zur Erweiterung des Lebensraums im Osten!

  4. Segestes (kein Partner)
    30. April 2015 18:10

    Das Problem ist ist nicht dieser vergangenheitsfixierte Gedenk-Fetischismus an sich, sondern der Umstand, dass man ihn seit Jahrzehnten dazu benutzt, eine Völkerwanderung nach Europa zu rechtfertigen.

    Hitler hat Europa somit zweimal zerstört. Zum ersten Mal mit seinem irrwitzigen Krieg bis zur letzten Patrone - und zum zweiten Mal, als er damit der politischen Linken das absolute Totschlagargument für die totale Massenzuwanderung zur Verfügung stellte.

    • fewe (kein Partner)
      02. Mai 2015 20:07

      Hitler sollte wohl Deutschland und Europa zerstören, auch falls er es ihm nicht bewusst gewesen sein mag. Seine seinerzeitigen Financiers partizipieren jedenfalls vom Niedergang Deutschlands und Europas.

      Und immer schön büßen, so mag man es. Und unsere Politiker peitschen uns dazu ein.

      Und zahlen übrigens fleißig CO2-Ablass aus unseren Steuergeldern, nachdem ja keine großen Gelder für Israel mehr zu erwarten sind. Es ist jetzt Mai und ich muss immer noch heizen. Bekommen wir die CO2-Zahlungen zurück, da die Lüge nun schon zu offensichtlich ist?

  5. Zraxl (kein Partner)
    30. April 2015 15:36

    Mei, liab!

    "Vergesst endlich die Geschichte und kommt in die Gegenwart!"
    Das Problem ist nur: Geschichte wird ausschließlich zu dem Zweck betrieben, um Menschen in der Gegenwart zu manipulieren - und ablenken von etwas ist eine Form der Manipulation.

  6. LeoXI (kein Partner)
    30. April 2015 15:00

    "Den Charakter eines Volkes erkennt man daran, wie es seine Soldaten nach einem verlorenen Kriege behandelt" (Leopold von Ranke, Historiker, 1795 - 1886)

  7. cmh (kein Partner)
    30. April 2015 14:54

    Bei dieser Gelegenheit fällt mir ein Detail der Rede unseres HBP anläßlich 70 Jahre Österreich wiedererstanden ein:

    Er meinte, und die Presse hat damit den Aufmacher gestaltet, viele wären auch Täter gewesen. Wenn einem zum Wiedererstehen unserer Republik nix anderes einfällt, dann fragt sich halt, was der von Österreich und den ÖSterreichern überhaupt hält.

    Dass den Jungredakteuren im Artikel nicht auffällt, dass es einen Unterschied macht, ob Renner provisorischer Regierungschef oder Chef der probivorischen Regierung war lässt einen möglicherweise dann doch noch Fischer zustimmen. Denn heute gibt es niemanden mehr, der genug könnte um überhaupt Täter zu sein.

    • Zraxl (kein Partner)
      30. April 2015 15:40

      @cmh

      Sie hören tatsächlich zu, was UHBP so -äh- spricht?
      Respekt!

    • fewe (kein Partner)
      02. Mai 2015 03:22

      Sozusagen ein Gruß aus dem Klo. Es ist an sich nicht die Aufgabe österreichischer Volksvertreter pausenlos die Österreicher zu beleidigen. Heute lebt kaum noch jemand, der damals Täter sein hätte können.

      Außerdem hätten sie die damals bestrafen sollen und nicht jetzt alle Nachkommen pausenlos damit ohne irgendeine Grundlage beschimpfen.

      Er soll lieber auf die SPÖ losgehen, die seinerzeit hauptsächlich die alten Nazis in Ämter gebracht und eben nicht verfolgt hatte. Oder die damaligen Staatsanwälte und Richter.

      Aber alle anderen geht das einfach ncihts an, wenn Täter ungestraft davongekommen sind. Ein furchtbares Gesindel, das wir da in der Regierung haben.

  8. Gasthörer (kein Partner)
    30. April 2015 14:00

    Auf dem Weg zu meinem Orchideen-Studium lese ich in der Zeitung, dass ein junger Mann (lt. Überwachungsfoto Migrant) im U-Bahnhof Stephansplatz einem 71-Jährigen die Faust ins Gesicht schlug, weil der ihn ermahnte, nicht zu rauchen.
    Im Seminar erzählt eine nette rumänische Studentin, dass sie um in Amsterdam studieren zu dürfen, ein paar Prüfungen nachweisen muss, die in Wien absolviert, weil es hier nix kostet.
    Auf dem Rückweg lese ich auf einem SPÖ-Plakat:"Kein Platz für Rassismus" Chuzpe, denke ich mir, da der Bevölkerungsaustausch, aktuell in Wien betrieben, die Reinform von Rassismus ist. Und der Hinweis auf dieses Verbrechen lediglich als politischer Widerstand bezeichnet werden kann

  9. cmh (kein Partner)
    30. April 2015 09:48

    Es ist wie mit den Computern. Wenn die zulange im Einsatz waren und daher mit Daten komplett zugemüllt, dann müssen sie neu aufgesetzt werden. Oder ein neuer Computer muss angeschafft werden.

    Im übrigen ist es mit der Geschichte so, dass man eine Ahnung davon haben sollte, was ungefähr geschehen ist, dass einem aber klar sein sollte, dass Urteile über vergangenes Gut oder Böse wegen der Unumkehrbarkeit der Geschichte nur sinnlos sind. Wenn man etwas aus der Geschichte lernen will, dann müsste man sich zuerst kritisch mit den eigenen Vorgängern auseinandersetzen, dann die anderen Vorgänger zu verstehen versuchen, diese aber nie zu bewerten.

    Davon die Negation ist die heutige Historie.

  10. Der Realist (kein Partner)
    30. April 2015 08:19

    Mit den unzähligen Gedenk- und Bedenkveranstaltungen der letzten Jahre lenken unsere Politiker kommod von den aktuellen Problemen ab, und auch die hauptberuflichen Vergangenheitsbewältiger haben hier ein weitgestreutes Betätigungsfeld, zudem ist beim Wühlen in der Vergangenheit kein Leistungsnachweis zu erbringen. Mangels tauglicher Ideen zur Bewältigung der Gegenwart und Zukunft stochert man halt lieber im Müll der Geschichte herum, mit Hilfe der gesteuerten Medien allemal ein taugliches Mittel um sich als guter Mensch oder sogar als Intellektueller zu profilieren.

  11. WFL
    29. April 2015 10:48

    Apropos Südtirol:

    Bin schon sehr gespannt, welche Gedenkfeiern es heuer im Sommer (70 Jahre Sommer 1945) geben wird für:
    - die Opfer der Rachemorde der Tito-Truppen im späteren Jugoslawien (100.000e angebliche "Nazi-Kollaborateure" landeten in Massengräbern...);
    - die vertriebenen/ermordeten "Sudetendeutschen" und "Südmährer" (= die deutschsprachigen Altösterreicher in der Tschechoslowakei).

    Man darf vermuten, dass diese Gedenkfeiern bestenfalls aus dröhnendem
    Schweigen bestehen werden....

    • Undine
      29. April 2015 15:11

      @WFL

      Danke, daß Sie dieses zutiefst traurige Thema ansprechen, aber weder die Siebenbürger, noch die Donauschwaben, weder die Vertriebenen aus der Batschka, noch die Untersteirer, zu denen mein Mann und seine Familie zählte, noch die Gottscheer u.v.a.m., deren Vorfahren z.T. vor vielen Jahrhunderten in unbesiedelte, lebensfeindliche Gegenden GERUFEN worden waren, um diese unwirtlichen Landstriche URBAR zu machen---all diese Menschen, die brutal aus ihrer Heimat vertrieben worden sind, haben KEINE LOBBY, die für diese Menschen eintreten, für sie Gerechtigkeit erkämpfen würden---weil sie ja "NUR" Deutsche waren. Dazu sind unsere Politiker zu FEIGE! Dabei erkämpften sie bisher verbissen für die Restitution (viele Milliarden!) an andere Mitbürger.

      All diese Heimatvertriebenen, die all ihr Hab und Gut zurücklassen mußten, haben und hatten bis heute KEINERLEI UNTERSTÜTZUNG durch unsere POLITIKER! Das ist BESCHÄMEND und UNVERZEIHLICH!

      Dieselben Politiker aber "kämpfen" für alle Dahergelaufenen aus aller Welt, die bei uns den Rahm abschöpfen wollen, aber nichts dazu beitragen, daß die Kuh im Stall auch ordentlich Milch gibt. Unsere Politiker waren und sind LETZTKLASSIG, wenn es um Gerechtigkeit für die eigenen Leute geht!

  12. LF
    29. April 2015 01:10

    Es ist doch viel einfacher, sich als "Spätgeborener" mit den "Fehlern" und "Verbrechen" der Vorfahren zu beschäftigen - überhaupt dann, wenn schon klar ist, was pc-konform herauskommen muss -, als sich mit den Problemen der Gegenwart und den Herausforderungen der Zukunft auseinander zu setzen. So gesehen gehen unsere Damen und Herren Politiker kein Risiko ein, etwas Falsches zu sagen. Die momentan an der Macht Befindlichen sind doch nur daran interessiert, diese auch zu behalten - und das gilt mMn für alle Couleurs!

  13. Brigitte Imb
    28. April 2015 21:33

    Dieses beständige Getue der politischen Klasse(PK) um das "Nichtvergessen" und dem ewigen "Mitschulds-Eingeständnis" geht der Bevölkerung wohl ziemlich auf den Geist nach 3 Generationen. Man hat das Gefühl je mehr Zeit darüber vergeht, umso mehr wird die Chose aufgekocht. Anstatt sie endlich - möglichst wahrheitsgetreu - in den Geschichtsbüchern ruhen zu lassen, belästigen uns Medien und PK täglich damit.
    Leider läßt das Niveau der politischen Klasse sehr zu wünschen übrig und dem entsprechend feiert sie lieber mit betroffener Miene ab, anstatt sich der Zukunft im Staat zu widmen und anständig für die Bevölkerung zu arbeiten.

  14. Undine
    28. April 2015 21:14

    Je älter man wird, umso mehr geizt man mit der Zeit und kann alles geduldig erwarten. Jetzt allerdings bin ich heilfroh, wenn wir die "unheilschwangere Zeit" (ausgerechnet im Frühling!) ENDLICH hinter uns haben werden! Das wird jetzt noch so dahingehen, zunächst einmal bis zum 8. Mai, dem Tag der Kapitulation.
    Ob wir dann schon all das Gedenken überstanden haben, weiß ich nicht; es wird ihnen schon noch etwas einfallen, die Zeit zu nützen mit all dem Gedenkkram. Leute wie der Herr Rathkolb können sich da gar nicht wichtig genug machen. Die können mir alle den Buckel runterrutschen! Aber, wie gesagt, wir werden auch das überstehen, wir sind es ja längst gewöhnt, das ewige Gedenken und Bedenken und Jammern über die Schlechtigkeit unserer Vorfahren.....

    • Gandalf
      28. April 2015 22:59

      @ Undine:
      Freuen Sie sich nicht zu früh auf das Vorbeigehen der "Gedenk"- oder "Bedenk"-tage; je länger die (traurigen, aber eben geschehenen) Ereignisse zurückliegen, umso mehr werden sie von minderbegabten Zeitgeschichtlern (wie z.B. dem von Ihnen Erwähnten und seinen Schülern) als willkommene Profilierungsmöglichkeit wahr- und in Anspruch genommen: schon deswegen, weil es ja immer weniger Zeitzeugen gibt, die ihnen sagen, dass das, was sie verzapfen, völliger Unsinn ist. Und daher wird nächstes Jahr sicherlich des 71. Jahrestages der Befreiung von irgendwas durch irgendwen gedacht werden, und wenn das immer noch nicht reicht, dann halt auch des 71 1/2ten Jahrestages usw. Bis dann endlich jemand sagt: Schert Euch zum Teufel, Ihr Scharlatane; als übezeugter Demokrat hoffe ich, dass das dann wirklich das Volk ist, und nicht einer, der vorgibt, im Namen des Volkes zu reden. Denn dann hätte sich der Kreis geschlossen...aber vielleicht wünschen sich das ja manche sogar?

  15. socrates
    28. April 2015 19:41

    Ist das an die IKG gerichtet, oder nur an tolerante Ösis?

    • Gandalf
      28. April 2015 23:05

      Seltsam: Mein obenstehender Kommentar war als Antwort auf den Beitrag von Mitbloggerin Undine gedacht und verfasst; wie ich gerade feststelle, passt er aber genau so gut zu Ihrer - berechtigten - Fragestellung; wie jämmerlich ist es um unser Land doch bestellt...

  16. Maria Kiel
    28. April 2015 19:02

    Warum die ganzen Jahrhundertgedenkfeiern? weil es so schön ablenkt von den realen Gefahren der itzt-Zeit, von dem sich einschleichenden Genozid an der indigenen Bevölkerung Europas. DARÜBER zu sprechen, DAGEGEN aufzutreten, das würde Zivilcourage erfordern, ernsthafte Auseinandersetzung, unangenehme Konsequenzen (nicht zuletzt gegen den solcherart Agierenden selbst). Da hält man sich schon lieber an die Maxime: reizen wir bloss die Kulturbereicherer nicht, sie könnten grantig werden....

    • Undine
      28. April 2015 20:24

      @Maria Kiel

      *******!
      Zivilcourage kommt im Wortschatz der Politiker und Politikerinnen nicht vor---die sind alle FEIGE bis zum Geht-nicht-mehr! Man könnte ja irgendjemanden vergrämen (manche Volksgruppen/Rassen sind ja permanent empfindlich und reagieren sehr harsch auf die leiseste Kritik). Da hält man sich lieber an die Tatsache, daß die "ganz echten" Österreicher eh nicht aufmucken. Und so lassen wir halt alle Gedenkfeiern über uns ergehen.

  17. Haider
    28. April 2015 17:49

    Wie sah dies der allzu menschliche Maler und philosophische Verseschmied Carl Spitzweg (1808-1885):
    Und ist die Welt auch noch so alt,
    der Mensch er bleibt ein Kind!
    Zerschlägt sein Spielzeug mit Gewalt,
    wie eben Kinder sind!

  18. Erich Bauer
    28. April 2015 16:45

    Eine bleierne Zeit. Stickig. Ja... ERstickend. Allerdings kann ich jetzt nachfühlen, wie es sich für die meisten Bewohner der Ex-DDR angefühlt hat in einem Nanny-Staat leben zu MÜSSEN. Nicht für Alle. Nicht für die "Elite" und deren Schützlinge...

    Ob diese "Stimmung" etwas damit zu tun hat, dass eine Kanzler und EU-Präse aus dem OSTEN...? L'espion qui venait du froid.

    Auf der KRIM fühlte ich mich freier... wenngleich es dort ein bisschen "mühsamer" ist. Aber vielleicht deswegen. Und der "Onkel aus Übersee" trampelt dort nicht mit seinen "Wörten" rum... Das traut er sich nicht.

    • Erich Bauer
      28. April 2015 17:45

      Allein an diesem Beispiel lässt sich ersehen welchen Bammel die EU-Politrucks schon vor einer kleinen Schar unbotmäßiger Zivilisten haben.

      http://de.sputniknews.com/panorama/20150428/302108043.html
      „Eben erst haben unsere polnischen Freunde angerufen und gesagt, dass sie unsere Route abfahren“, sagte Saldostanow. „Sie wollten den Friedhof in Wroclaw besuchen, aber haben gesehen, dass der Friedhof von Truppen abgesperrt ist. Dort sind Panzerwagen stationiert“, präzisierte er.

      Desgleichen lässt sich um PEGIDA feststellen. Eine kleine Schar ganz normaler Menschen bringen bereits das Nanny-Establishment, bis in das letzte Parteilokal, auf Trab... Wenn auch nur das zarteste Gänseblümchen der Freiheit sich vorwagt... Politrucks und Volxempfänger sind schwer gestörte Psychopathen. Sie fallen in eine medizinisch/pathologische Kategorie.

    • fewe (kein Partner)
      30. April 2015 19:26

      Ja, es ist eine Mischung aus National- und Real-Sozialismus der DDR. So genau wollte ich es aber nicht kennenlernen. Die Colored/Black-Power-Rassisten in der EU können mir genauso gestohlen bleiben wie die Arier-Rassisten. Das selbe in grün. Der selbe Abschaum der Menschheit. Solche Leute gibt es immer, es wird nur blöd, wenn die alle die Regierung stellen.

  19. Politicus1
    28. April 2015 14:24

    Zu Mitschuld unserer Großeltern:
    Die Massen, die im März 1938 den ANSCHLUSS befürworteten, stimmten nicht über die NSDAP und deren Programm ab.
    Sie wollten ein Stück vom Kuchen der deutschen Wirtschaftslage und ein Ende der Massenarbeitslosigkeit.
    Noch weniger votierten sie für KZs und einen Mehrfrontenkrieg gegen West und gegen Ost.
    Das waren für die österreichischen Massen im März 1938 (noch) keine Themen.

    • Undine
      28. April 2015 14:40

      @Politicus1

      Auf den Punkt gebracht!*********!

    • Josef Maierhofer
      28. April 2015 15:31

      @ Politicus1

      Ja, diese unsere Großeltern waren in sehr ähnlicher Lage, wie wir es heute sind, bloß damals war die Armut bei uns schon da.

    • Gandalf
      28. April 2015 18:35

      @ Politicus1
      Danke, dass Sie sich getrauen, das kurz und treffend zu formulieren. Ein wohltuender Kontrast zu den Mitverantwortungs-Laberern auf verschiedenen Präsidentensesseln (wo keiner von denen wirklich hingehörte) - von den ahnungs- und hirnlosen Jungjournalist(inn)en ganz zu schweigen. Nochmals vielen Dank.

    • socrates
      28. April 2015 19:40

      Die Befürworter der EU stimmten nicht für Sanktionen gegen Russland, gegen Krieg, gegen Teuerung, für Demokratie, nicht gegen Glühlampen, nicht gegen Staubsauger, nicht für TTIP, nicht für Geld drücken, u.s.w., u.s.f.

    • kritikos
      28. April 2015 23:05

      Ich bin Ihnen für diese Meinung und deren Äußerung sehr dankbar. Aber das wird seit Jahrzehnten in der Öffentlichkeit bewusst und von bestimmten Seiten her anders dargestellt, um einen kollektiven Schuldkomplex aufzubauen und virulent zu erhalten.

    • fewe (kein Partner)
      02. Mai 2015 03:35

      Wir werden uns noch wundern, was uns noch alles unterstellt wird befürwortet zu haben, was die EU noch in der Zukunft veranstaltet. Vorläufig gibt es einmal keine Demokratie und keinen ordentlichen Rechtsstaat mehr.

      Umerziehungslager sollen auch schon in Arbeit sein.

      Österreich hatte sich aber an sich gegen den Anschluss gewehrt, sich nur der Übermacht kampflos ergeben. Das einzige Land, das dagegen protestiert hatte, war Mexiko. Der Rest der Welt war von Hitler begeistert.

    • Angewidert (kein Partner)
      02. Mai 2015 07:08

      Hirnloser Abschaum kriegt 16x3 Sterne LOL für diese Rechtfertigungslügen - ja, das paßt scho!

      Typisch, Ihr seid's eben die Kinder dieser verjxxeten verlogenen "II ÖR" - "dem ersten Opfer" A. H. - gelernt wie 70 Jahre indoktriniert, ganz fein, Bravo.
      Hier haben wirklich nur einhalbes Dutzend wirklich umfassendes Wissen - der Rest hält sich für "wissend".
      Übrigens, Eure hier zum teil hochgelobte I ÖR unter Dollfuß/v.Schuschnigg hatte noch vor dem DR KZ's ("Anhaltelager") eingerichtet wo vornehmlich Sozialdemokraten und Nationalsozialisten z.T. OHNE gerichtliches Verfahren und zeitliche Begrenzung festgesetzt waren!
      Mich ekelts, vor Euch G'schmeiß

    • Rau
      06. Mai 2015 11:01

      Nationalsozialisten und Sozialdemokraten - das war damals wahrscheinlich nicht so leicht auseinanderzuhalten, genau wie heute dieses Links - Grüne Anarchogesindel!

  20. Undine
    28. April 2015 14:04

    Es muß ja eigentlich schon längst jedem Kind auffallen: Der Begriff KRIEGSSCHULD** ist ausschließlich zur völligen VERNICHTUNG und DEMÜTIGUNG der DEUTSCHEN und uns REST-ÖSTERREICHERN nach dem WKI von den Siegermächten ERFUNDEN worden.

    Die dazugehörende SELBST-GEISSELUNG, das ewige, laute MEA CULPA! MEA CULPA! und die WIEDERGUTMACHUNG sind ebenfalls ausschließlich gegen die DEUTSCHEN und uns (REST-)ÖSTERREICHER nach dem WKII ERFUNDEN worden---wiederum, um uns und die Deutschen "RECHTMÄSSIG" AUSBEUTEN zu können!
    Und der Rubel rollt und rollt und rollt.

    Aber man muß "gerechterweise" dazusagen, daß sich sowohl die Deutschen, als auch wir Österreicher wunderbar in diese Rolle hineingefügt haben ---aus angeborener Devotheit nehme ich einmal an. Diese Selbstzerfleischung liegt nicht allen Völkern---die meisten sind es gewohnt, IMMER den ANDEREN an allem die SCHULD zu geben. Je linker, je devoter, je höriger---das gilt in D und in Ö.

    **Amerika--- da völlig abgesandelt!--- und auch einige europäische Staaten gierten mehrere Jahre vor 1914 nach einem Krieg (AUF DEUTSCHEM BODEN!), er lag seit ein paar Jahren in der Luft. Ein KRIEGSGRUND war (von den FREIMAURERN beauftragt, soviel man hört!) schnell gefunden: Unser Thronfolgerpaar mußte in Sarajewo dran glauben. In Amerika rieb man sich hoffnungsvoll die Hände. Man hatte das PERPETUUM MOBILE erfunden! Und heissa juchhei, WIE es funktioniert!!!

    D und Ö sind die EINZIGEN LÄNDER, die sich über die EIGENE NIEDERLAGE diebisch freuen. Und das GEDENKEN genießen wir---was täten wir denn ohne unsere ERBSÜNDE?!?

    PS: Ich wäre SEHR neugierig, wie andere Völker darauf reagierten, würde man sie an ihre eigene mehrfache Kriegsschuld erinnern, sie demütigen und zahlen ließe bis zum Schwarzwerden!

    • hamburger zimmermann
      28. April 2015 22:47

      danke, frau undine, wenn sie fragen:
      "...neugierig, wie andere Völker darauf reagierten..."

      sieht man eh, wie etwa die türken reagieren. normal halt.
      nur zur sicherheit: diese meine meinung ist absolut politkorrekt, da NICHT islamophob!
      .

    • lenz
      29. April 2015 00:06

      liebes Wasserwesen,
      wie immer (oder meistens :-)) treffend auf den punkt gebracht. Aber es ist halt ein altes Gesetz, dass die Sieger die Geschichte schreiben.
      Ich habe mich schon öfters gefragt, wie die Geschichtsschreibung ausgesehen hätte, wären im WK I nicht die Ententemächte als Sieger hervorgegangen. Es war ja bis kurz vor Ende des Krieges nicht so eindeutig klar, wer im Vorteil ist, und ein Sieg der Achsenmächte wäre gar nicht so unwahrscheinlich gewesen.

    • Undine
      29. April 2015 15:40

      @lenz

      Ja, lieber Lenz, ich frage mich auch immer, wie es möglich ist, Tatsachen, wenn sie für die USA nachteilig sind, einfach zu verschweigen. So auch die Stimmung in den USA etwa im Jahr 1912! Ein KRIEG in Europa lag in der Luft! Wie konnte man den nützen?

      Zitat Joachim FERNAU "Halleluja":

      ".....Wenn man anfangs noch im Zweifel sein konnte, so bekam man im Sommer 1912 (!!!) die GEWISSHEIT, als beim Abschiedsbankett der französischen Manöver der russische Großfürst Nikolaj Nikolaijewitsch als Ehrengast unter dem Beifallklatschen der Generäle den Trinkspruch ausbrachte:

      "Auf unsere künftigen Siege - Auf Wiedersehen in BERLIN, Messieurs!"
      Ein Geschenk des Himmels für Präsident WILSON!....

      Eine Flut von RÜSTUNGSAUFTRÄGEN lief ein! 1913 gingen bereits 70% des gesamten Waffenexports nach England und Frankreich!....."

      Und einen Grund, in den Krieg einzutreten, fand man auch: Die LUSITANIA (mit massenhaft Sprengstoff etc. im Bauch!) mit Mann und Maus und zahllosen Passagieren wurde eiskalt "höheren Zielen" GEOPFERT!

    • Angewidert (kein Partner)
      02. Mai 2015 07:17

      @Undine
      PS.:
      Ich wäre SEHR neugierig, WIE Sie den totalen Antagonismus Ihres Kommentares zu dem vorherigen "Zujubeln" Ihrerseits unter dem verlogenen Schwachsinn des Politicus erklären...

    • Rau
      06. Mai 2015 11:11

      Reden Sie doch nicht von Widersprüchlichkeiten. Bei dieser zeitgeistigen angeblich "progressiven" links/günen Ideologie jagt doch ein "mind - fuck" den anderen. Da blickt Ihr doch selber nicht mehr durch, sonst müsstet Ihr nicht alles und jeden gleich in Grund und Boden verdammen, der auch nur leise Kritik an der einzig waren linken Lehre andeutet.

      Was hat die Linke den jungen Leuten denn heutzutage noch zu bieten? Nur wirres Zeug bei dem kein vernünftiger Mensch mehr mitkann!

  21. Konrad Loräntz
    28. April 2015 13:45

    Wieder einmal ein Betrag von AU, der klarstellt, warum man hier Partner ist.
    Ein böser Gedanke angesichts der Frage, wie man nun das Unglück der Arminier heute zu bezeichnen hätte, drängte sich mir beim Lesen der 1. Seite des heutigen Gratis-Klein-Standards auf. Mehr als 60 % der Wiener Pflichtschüler haben nicht Deutsch als Muttersprache. Von den restlichen knapp 40 % werden auch nicht alle schon in zehnter Generation Österreicher sein. Wie nennt man sowas ? Völkereinschläferung ?
    Interessant dazu die Definition der UNO von Völkermord aus den 50iger Jahren. Man beachte insbesondere Punkt d).

    Artikel II der Konvention über die Verhütung und Bestrafung des Völkermordes:

    a) Tötung von Mitgliedern der Gruppe
    b) Verursachung von schwerem körperlichem oder seelischem Schaden an Mitgliedern der Gruppe
    c) vorsätzliche Auferlegung von Lebensbedingungen für die Gruppe, die geeignet sind, ihre körperliche Zerstörung ganz oder teilweise herbeizuführen,
    d) Verhängung von Maßnahmen, die auf die Geburtenverhinderung innerhalb der Gruppe gerichtet sind.
    e) gewaltsame Überführung von Kindern der Gruppe in eine andere Gruppe.

    • Gandalf
      28. April 2015 18:58

      Wie man das nennt, wenn die Mehrzahl der Schüler, und daher demnächst auch der gesamten Bevölkerung, fremder Muttersprache und Herkunft ist? Na völlig klar: Umvolkung! Doch als das einer zu sagen bzw. schreiben wagte, wurde er von der gesamten politisch korrekten Bagage - inklusive der Schwarzen, und dort - leider - in vorderster Front der CVer - beschimpft, verunglimpft und schliesslich sogar von den eigenen Leuten davongejagt. Wie immer man zu Herrn Mölzer stehen mag: Zumindest in diesem Fall hatte er das richtige Wort gefunden. Das österreichische Establishment will es noch immer nicht zur Kenntnis nehmen. Schade - es wird ihnen oder doch ihren Nachkommen noch sehr leid tun.

    • Undine
      29. April 2015 23:18

      @Gandalf

      Auch Irenäus von Eibl-Eibesfeldt hat sich in Ö höchst unbeliebt gemacht, weil er diesen Begriff UMVOLKUNG verwendet hat---man hat ihn, wie's scheint---in der Versenkung verschwinden lassen! Ein Mann mit Mut wird bei uns schnell MUNDTOT gemacht.

  22. Rau
    28. April 2015 12:23

    Endlich ein Artikel, der ausspricht, was viele denken. Es nimmt doch wunder, dass jemand wie ich den Hitler öfter sehe als mein Grossvater.

    Kommen wir endlich in der Gegenwart an und sorgen wir für eine bessere Zukunft. Das kann man nur doppelt unterstreichen. Auch das ist Vergangenheitsbewältigung!

  23. terbuan
    28. April 2015 11:39

    Ein Vorgeschmack auf das was Europa von bevorsteht:

    Baltimore – Die Lunte brennt am Pulverfass Amerika

    "Brennende Gebäude, lodernde Polizeiautos, geplünderte Geschäfte, Pflastersteine auf Polizisten. In Baltimore herrscht nach der vergangenen Nacht Ausnahmezustand. Die Angst geht um, dass auch in anderen Städten der USA bald solche Unruhen ausbrechen. Die Furcht ist berechtigt. Und die Gefahr wird gezielt geschürt....

    .....Das vom sozialen und moralischen Verfall heimgesuchte Amerika will gar nicht wahrhaben, was seine eigentlichen Probleme sind. Sie werden in den Medien sorgsam ausgeblendet und schaukeln sich derweil weiter hoch.

    Dabei entsteht eine Dynamik, wie wir sie in Europa von der Staatsschuldenkrise kennen. Sie lässt sich eine Weile ausblenden, schmort aber weiter und bläht sich ständig auf – bis sie sich eines Tages explosionsartig entlädt....."

    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/markus-gaertner/baltimore-die-lunte-brennt-am-pulverfass-amerika.html;jsessionid=509D92D007C85A19C2856E43E1C50887

    • Konrad Loräntz
      28. April 2015 13:04

      Die Amis können Multikulti halt nicht so gut wie wir. Oder wie die Libanesen, die uns hier ja schon ein paar Schritte voraus sind.

    • Erich Bauer
      28. April 2015 13:09

      @terbuan,

      Das Problem ist, die "Eliten" erwarten diese "Verhältnisse" seit vielen Jahren. Sie nehmen sie sogar sehr "pragmatisch" in kauf. Und sie fürchten sich überhaupt nicht davor...

      Denn, außer ein paar Knochenbrüche unter den Bütteln der "Schutzstaffel", ein paar abgefackelte "Staatsmacht-Kaleschen", sind die Hauptgeschädigten der "Aufständischen" die kleinen Bürger und auch die "Aufständler" selber... "Politischer" Hintergrund existiert hier nicht einmal ansatzweise. Daher werden die "Eliten" damit locker fertig - wahrscheinlich.

      Fest steht, eine Revolution hat noch niemals in der Weltgeschichte von UNTEN stattgefunden. Damit eine Revolution erfolgreich ist, braucht es eine Führungspersönlichkeit, eine Integrationsfigur... ja ein "allgemeines Objekt der Verehrung". Die "unteren Schichten" müssen von den "mittleren Schichten" (Diejenigen, die an die Macht wollen) benützt sein wollen. Um so den "oberen Schichten" die Macht zu nehmen. Und hier kommt man bereits ins Stocken. Denn diese "mittlere Schicht" gibt es nicht mehr. Entweder sie wurde ihrer Existenzgrundlagen beraubt, oder sie wurde an die "oberen Schichten" irgendwie "assoziiert"... Ähnlichkeiten mit Österreich sind rein zufällig.

      Solange in den Output der US-Notenpresse dieses Grundvertrauen vorherrscht, hat man die "unteren Schichten" im Griff. Außerdem werden sie sowieso bald "gechipt". Freilich, hin und wieder pfeift der Schnellkochtopf... Das aber behelligt die "Eliten" nicht wirklich. George Orwell hat die "Proles" als geistlose Wesen bezeichnet, von dieser Ebene kommt nix... außer es findet sich ein willensstarker Benutzer. Aufgrund des Deals zwischen Mitte/Oben ist diese Option sehr unwahrscheinlich… Ähnlichkeiten mit Österreich sind auch hier rein zufällig.

      Leider können die Karten erst dann neu gemischt werden, wenn das System in seiner Gänze kollabiert.

  24. terbuan
    28. April 2015 11:26

    Die USA sind keine Demokratie mehr! Na so etwas?

    Zu diesem Schluss kommt eine Studie der Princeton Universität:
    Princeton-Studie als Warnung an Europa: USA sind keine Demokratie mehr

    Eine aktuelle Studie der Universität Princeton kommt zu einem verblüffenden Ergebnis: Die USA sind keine Demokratie mehr, weil politische Entscheidungen nicht mehr den Wünschen der Bürger, sondern den Interessen einer kleinen Wirtschafts-Elite dienen. Die Erkenntnisse sind auch in außenpolitischer Hinsicht wichtig: Wenn Konflikte – wie jener gegen Russland – eskalieren, geht es der US-Regierung nicht um die Interessen des amerikanischen Volkes, sondern um knallharte kommerzielle Erwägungen.
    Leidenschaftliche Transatlantiker argumentieren gerne, dass, wer die US-Politik kritisiert, gleichzeitig Verrat übe an einer der ältesten und vitalsten Demokratien der Welt. Gerade im Konflikt mit Russland werden unermüdlich die „westlichen Werte“ bemüht, die es zu verteidigen gelte. Da wird Russland dann als faschistisches Land diffamiert, womit eine nüchterne Auseinandersetzung mit den Fakten unmöglich wird. In der EU und in Deutschland ist dieser Trend ebenfalls zu beobachten. So werben die EU-Politiker und Angela Merkel unermüdlich für das Freihandelsabkommen TTIP, welches als der reine Segen gepriesen wird, das im Interesse der europäischen Arbeitnehmer unbedingt abgeschlossen werden müsse.

    Doch nun hat eine Studie der Universität Princeton untersucht, in wessen Interessen die amerikanischen Politiker wirklich agieren. Das Fazit des Studienautors Martin Gilens, der die Untersuchung gemeinsam mit Benjamin I. Page von der Northwestern Universität durchgeführt hat, ist ernüchternd:

    „Das zentrale Ergebnis unserer Forschung ist, dass die Wirtschafts-Eliten und organisierte Gruppen, die Wirtschafts-Interessen vertreten, einen substantiellen unabhängigen Einfluss auf die Politik der US-Regierung haben. Gruppen, die die Interessen der Masse der Amerikaner vertreten sowie einzelne, durchschnittliche Bürger, haben dagegen wenig bis gar keinen Einfluss auf die Politik.“

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/04/26/princeton-studie-als-warnung-an-europa-usa-sind-keine-demokratie-mehr/

    Wen verblüfft das noch?

    • Maria Kiel
      28. April 2015 18:54

      und weil ich gern überall was zum Lachen suche: die Feststellung, die USA seien keine Demokratie mehr, erfolgt ausgerechnet in den Regierungsjahren eines: (Sozial)Demokraten.............

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      30. April 2015 07:49

      Könnte mir einer der p.t. Mitblogger einen Beitrag A.Us. nennen, der sich - kritisch - mit den USA beschäftigte?

  25. Camilla
    28. April 2015 09:37

    Danke für diesen Artikel!
    Zum Thema Mahnmale: Heute wird bereits das vierte temporäre Mahnmal in Wien eröffnet.
    Es befindet sich auf dem Naschmarkt bei Station Kettenbrückengasse
    und stammt von der Schweizer Künstlerin S. Zaugg.
    Es wäre doch interssant zu erfahren, welche Beträge für diese Dinge wohl
    ausgegeben werden.

    • Gandalf
      28. April 2015 11:28

      Was immer der Schmarrn gekostet hat: Jeder Groschen ist zu viel für das siebzehnte oder achtzehnte Mahnmal für irgendwen oder irgendwas. Jagt die Schmarotzer davon!

    • Politicus1
      28. April 2015 12:30

      Gandalf:
      vielleicht haben die türkischen Standler dafür gespendet??

    • Konrad Loräntz
      28. April 2015 13:02

      "Zaugg" oder "Zauck" hat jedenfalls im Ostösterreichischen eine bestimmte Bedeutung, wenn ich mich nicht irre steht es wenig respektvoll für Hündin.

    • fewe (kein Partner)
      30. April 2015 19:31

      Das markanteste Mahnmal dort ist der Naschmarkt selbst. Dort gibt es kein Schweinefleisch mehr. Die erste größere Eroberung der 3. Türkenbelagerung nach Favoriten.

  26. HDW
    28. April 2015 09:26

    Dahinter steckt natürlich das Legitimationsproblem der repräsentativen Politik in der EU.
    Durch gekaufte "Historiker" als "Experten"lässt sich das eben TVgerecht konstruieren!
    Dass es dabei zu Haupt und Nebenwidersprüchen kommt, liegt in der Natur jeder historischen Erzählung. Scheinbar aufgelöst durch die Kombination von sektiven Bilddokumenten und ausgewählten Zeitzeugen. Die ganze Sache soll zum unangreifbaren Mythos werden für die digital demente Generation werden, die ja längere Sätze nicht mehr verarbeiten kann. In Italien verdeckt der Mythos der damals von Moskau gesteuerten "Resistenza" zunehmend die Tatsache, dass diese nach 1945 in Norditalien 11.000 Frauen die mit deutschen Soldaten ein Liebesverhältnis hatten, geschoren, vergewaltigt und ermordet wurden. Ähnlich in der "Grand Nation de la culture".
    Und das sind die beiden Nationen die den Gründungsmythos Europas für sich monopolisieren!

    • Undine
      28. April 2015 20:31

      @HDW

      ***************************!

    • Wyatt
      29. April 2015 11:53

      HDW
      **************
      .............Die ganze Sache soll zum unangreifbaren Mythos werden für die digital demente Generation............
      .....ja, alles weiß ich ganz genau, aus der Zeitung und TV.......

      Zu den Greuel der "Franzosen" u. "Italiener" ist in zumindest zwei Biografien, von damals lebenden nachzulesen, dass das niederträchtigste und übelste Verhalten der "Befreier" vorwiegend unter den damaligen Kommunisten zu erdulden war.

  27. Josef Maierhofer
    28. April 2015 09:07

    Für mich ist diese Gedenkwut ein Teil der Ideologie.

    Diesmal allerdings musste eine Ideologieentscheidung her, Armenien oder Türkei, im Krieg der Ideologien, die in der Vergangenheit, in der Gegenwart und in der Zukunft Entsetzliches anrichten.

    Daran sollten unsere medialen 'Friedenstäubchen' denken, wenn sie ukrainische Kriegshetze betreiben und 'Sanktionen', an den Frieden nämlich und an dessen Durchsetzung. Österreich würde es anstehen die Neutralität zu leben und sich nicht der Kriegstreiberei anzuschließen.

    Mahnung genug, der armenische Genozid, der Holocaust, die Untaten Stalins, ....

    Der Mensch hat einiges am Kerbholz und sich medial in so manches böse Abenteuer bis hin zu Massenmord treiben lassen. Mitschuld sind alle die Medien, die hetzen und manipulieren und nicht die objektive Wahrheit vermitteln, und wenn schon Meinung, dann auch Gegenmeinung objektiv darstellen.

    Dürfen wir von einer besseren Welt träumen ? Ich meine ganz und gar nicht, wir stehen vor all den geschichtlichen Untaten und sind im Begriffe, solche wieder zu begehen oder geschehen zu lassen, wir uns selbst bereits im Begriffe sind abzuschaffen.

  28. Politicus1
    28. April 2015 08:47

    und gleich noch ein Mahnmal für die Vergangenheit:
    Ein Mahnmal für homosexuelle und Transgender-NS-Opfer hat die Schweizer Künstlerin Simone Zaugg für den Wiener Naschmarkt konzipiert. Heute wird das begehbare Mahnmal eröffnet, nach einem Jahr soll es wieder abgebaut werden.

    • Alex
      28. April 2015 18:41

      Na wenigstens wird es wieder abgebaut, ich bin mir trotzdem sicher, dass der Steuerzahler diesen Schmarn zahlen muss.

    • Maria Kiel
      28. April 2015 18:56

      leider sind uns etliche Greislichkeiten, die sogenannt nur temporärer Natur waren, auf Dauer erhalten geblieben!

    • bécsi megfigyelö
      28. April 2015 21:13

      @Politicus1

      "...Mahnmal für homosexuelle ... NS-Opfer..."

      Jetzt bin ich aber beruhigt, dieses werden die islamistischen Naschmarkt-Besatzer besonders zu schätzen wissen. Uno actu mit dem/der Mariahilfer BezirksvorsteherIn.
      .

  29. simplicissimus
    28. April 2015 07:10

    Amerika setzt den Glauben an Völkermord schon deshalb nicht gerichtlich durch, weil Amerikas Macht auf einem Genozid gegruendet ist. Doppelbödige Moral war schon immer US-Hoheitszeichen, wie etwa die liberalste und humanste Verfassung bei gleichzeitigem Massenimport schwarzer Sklaven.

    Aber es ist eigentlich kriminell den Nicht-Glauben an etwas unter Strafe zu stellen. Erinnert irgendwie an religiöse Wahnvorstellungen und folgende Vergewaltigung von Menschen. Von den Hexenverbrennungen bis zum wieder modern gewordenen Kopfabschneiden. Die "modern" Politik hats übernommen, dem Politruck wird wieder in den Fusstapfen gefolgt. Es lebe das geistige Mittelalter, Politiker!

    Ich gebe Herrn Unterberger 100% recht zu seinen Fragestellungen, er deckt den wunden Punkt schonungslos auf: Wir haben schwere Zukunftsfragen zu bewältigen und die Nomenklatura steckt den Kopf in den Sand.

    Leute, aufwachen, laßt Euch nicht mehr einlullen!

    • simplicissimus
      28. April 2015 07:24

      PS: Wir wollen ja vermeiden, daß es in 70 Jahren Gedenkfeiern über unsere vernichteten Existenzen oder abgeschnittenen Köpfe gibt.

    • brechstange
      28. April 2015 07:51

      Die Feiern zur Erlangung der Unabhängigkeit vor 70 Jahren bei gleichzeitiger hinter dem Rücken ablaufende Aufgabe von Unabhängigkeit mutet seltsam an.

    • simplicissimus
      28. April 2015 09:25

      Genau, Brechstange.
      Weiters wird die Deutsch-Oesterreichische Geschichte auf die Zeit ab 1938 verengt.
      Niemand will ueber die Jahrhunderte davor wissen.
      Armselig.

    • Charlesmagne
      28. April 2015 09:33

      @ simlizissimus
      "Aber es ist eigentlich kriminell den Nicht-Glauben an etwas unter Strafe zu stellen."
      Gehört nicht - zumindestens laut unserem Außenminister - der ISLAM zu Österreich?
      Wie hält der es mit dem Nicht-Glauben der "Ungläubigen"????? Vorleistung??????

    • simplicissimus
      28. April 2015 10:16

      Charlesmagne, die Qualitaet unserer "Elite" ist leider indiskutabel.

    • simplicissimus
      28. April 2015 10:17

      Ich "leugne" jetzt, dass es eine Elite ist, hoechstens eine "Elite".

    • simplicissimus
      29. April 2015 06:24

      Jetzt weiß ich, was falsch an meinem Kommentar ist:
      Politruk.
      Es heißt Politruk aus dem Russischen, ohne c.

  30. brechstange
    28. April 2015 07:10

    Um Europa steht es schlecht, wenn es zu Propagandamethoden greifen muss und dauernd das Kriegsgespenst untermauert mit Gedenkveranstaltungen an die Wand malen muss.

    Dazu gibt es eine passende Geschichte bei Gedenkfeiern in Deutschland: Während die Promis bedient vom Kellner mit Porzellan tafelten, hat man die eingeflogenen tatsächlich Betroffenen und bereits betagten Menschen mit Plastikgeschirr zum Selbstabholen am Buffet abgespeist.

    Wie weit entfernt von der realen Welt ist die Nomenklatura. Das passiert alles auf Steuerzahlerskosten.

  31. Erich Bauer
    28. April 2015 07:05

    Es scheint, als ob das kollektive Unterbewusstsein weiß, dass DIESE Vergangenheit noch nicht alles gewesen ist...

    • brechstange
      28. April 2015 07:12

      Herr Bauer, wenn es schlecht steht um den Platz an der Sonne, dann rückt man eben zusammen, unabhängig davon ob die Menschen, die sie ernähren das wollen oder nicht.





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