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Lufthansa und Psychiatrie im Luftloch

Tagelang haben Medien das professionelle Krisenmanagement der Lufthansa nach dem Selbstmordflug in die französischen Alpen gerühmt. Und jetzt das!

Erst eine Woche nach der Katastrophe stellt sich nun heraus, dass man in der Lufthansa sehr wohl von den Depressions-Problemen des Co-Piloten gewusst hat. Vielleicht nicht der Vorstand – oder vielleicht doch? Wenn einmal geschwindelt worden ist, dann wird ja jetzt alles für möglich gehalten. Auch mit zehn PR- und Krisen-Beratern kommt die Lufthansa nun auf lange nicht mehr aus dem schwarzen Luftloch heraus, in das sie gestürzt ist.

Es geht aber jetzt nicht nur um die Frage, wer in der Lufthansa wann was gewusst – und zu verschweigen versucht hat. Es geht jetzt auch um den Umgang unserer gesamten Gesellschaft mit psychischen Krankheiten. Der muss jetzt gründlich überdacht werden. Denn hier sind wir von einem Extrem ins andere verfallen. So wie es ein Wahnsinn war, dass bis vor 50 Jahren alle weggesperrt worden sind, so ist es heute ebenso ein Wahnsinn, dass man nun generell so tut, als seien psychische Krankheiten mit ein paar Pillen problemlos heilbar.

So wird nach der derzeit herrschenden „Inklusions“-Mode in den Schulklassen alles zusammengepfercht, was von der geistigen Konstitution her nicht zusammengehört. So werden schwer Depressive als Co-Piloten zugelassen. So hat es schon etliche Morde durch schizophrene und andere psychopathologische Menschen gegeben, denen (und deren Umwelt) die gerade herrschende politische – und vielfach auch ärztliche – Mode ein ganz normales Leben zugemutet hat.

Das heißt nun gewiss nicht: Zurück mit allen psychisch Kranken hinter die einstigen Klinikmauern. Das verlangt aber ein viel sorgsameres Umgehen mit solchen Krankheiten. Das verlangt das ehrliche Eingeständnis, dass gerade in der Psychiatrie die Medizin noch immer ganz am Anfang steht (auch wenn sie es nicht gerne zugibt), und dass viele psychotherapeutische Lehren mehr dem Bereich der Literatur und Philosophie als dem einer exakten Wissenschaft angehören (schon deshalb, weil sich viele dieser Schulen gegenseitig total widersprechen). Und das verlangt schließlich auch eine stärkere Rücksicht auf die zuletzt völlig ignorierten Interessen der Mitmenschen. Etwa das Interesse, nicht wegen eines psychisch kranken Co-Piloten zu Tode zu kommen.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorNestor 1937
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    01. April 2015 09:24

    .
    Der Umgang mit Behinderten gehört einmal generell hinterfragt.
    .
    Nicht nur geistig, sondern ebenso körperlich Behinderte werden geradezu zwanghaft "gleichgestellt". In der Schule (Inklusion), im Beruf, im Verkehr usw.

    Die immensen materiellen und immateriellen Kosten für solche ideologisch motivierte und aufgezwungene Gleichmacherei sind gewaltig und werden verschwiegen....
    .

  2. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    01. April 2015 11:23

    Die Psychiatrie steht nicht am Anfang, sondern am Ende. Es ist eine Pseudowissenschaft. Wir kennen dies ja reichlich. Vor nicht all zu langer Zeit gab es 'ernsthafte' Wissenschaftler die Köpfe vermessen haben um den überlegenen Germanen zu finden, die Psychiatrie ist auf dem selben Niveau.

    Eine belastbare Wissenschaft kann man falsifizieren!!!
    Es ist eine gesellschaftliche Schande, welche Macht und welche Bedeutung diese Scharlatane erreicht haben.

    p.s. Wenn die Lufthansa etwas über die Erkrankung wusste, so ist dies kein Skandal. Denn der Vorstand eines derart grossen Unternehmens wird wohl kaum jeden Personalakt durchgehen! Abgesehen davon, wenn im Rahmen einer Krankmeldung ein Mitarbeiter der Pesonalabteilung auch ein paar Krankheitsdaten erfährt, dann darf er keinesfalls diese Daten weitergeben!

  3. Ausgezeichneter Kommentatorder_besserwisser
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    01. April 2015 12:25

    Wer dem Lufthansa-Chef bei der Pressekonferenz aufmerksam zugehört hat, für den wurde aufgrund der vorsichtigen Wortwahl klar,
    - dass der Vorstand vor der Pressekonferenz über den Grund für die Ausbildungsunterbrechung in Kenntnis gesetzt worden war;
    - dass sich die Lufthansa bewusst war, dass die Krankheit an die Öffentlichkeit kommen würde (und man dafür schon Einwandargumente aufbauen muss - "tragischer Einzelfall", "nach Rückkehr untersucht und 100%-ig flugtauglich")
    - dass man aber rechtliche Bedenken hat, die psychische Erkrankung selber öffentlich zu machen (worin die Zurückhaltung bei einem Toten begründet ist, entzieht sich aber meiner Erkenntnis).

    Aus meiner PR-Erfahrung glaube ich nicht, dass man hier sehr viel anders machen hätte können.

  4. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    01. April 2015 08:52

    Mich würde brennend interessieren, ob der behandelnde Psychologe/Psychiater freiwillig und sich des Problems bewusst in ein Flugzeug gestiegen wäre, das sein Patient, den er über Jahre hindurch behandelt hat, steuert.

    Und jetzt das Ganze noch einmal, und zwar gegendert
    Mich würde brennend interessieren, ob die behandelnde Psychologin/Psychiaterin freiwillig und sich des Problems bewusst in ein Flugzeug gestiegen wäre, das ihre Patientin, die sie über Jahre hindurch behandelt hat, steuert.

  5. Ausgezeichneter KommentatorSandwalk
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    01. April 2015 10:43

    Dr. A.U. hat diesmal in ein Wespennest gestochen. Ohne es zu merken? ;-)

    Eine Mischung aus übertriebener politischer Korrektheit, einem Abgleiten der Psychologie in die Pseudowissenschaft der absoluten Gleichheit und einer Rückkehr der Ideologie des Konstruktivismus haben zu dieser Entwicklung geführt.

    Uns wird ja ständig eingeredet, dass wir alle von Geburt an gleich seien, was selbstverständlich ein unwissenschaftlicher Unfug ist. Wir sind nicht gleich. Die Ungleichheit geht sogar weit über das sichtbare Ausmaß hinaus. Stattdessen wird uns eingeredet, das Geschlecht sei ein gesellschaftliches Konstrukt, man könne sein Geschlecht frei wählen und anderer nonsense. Auch psychische Krankheiten gäbe es gar nicht, sagen die Ideologen. Das seien nur von der gesellschaft gewollte Konstrukte. Neulich habe ich doch tatsächlich gelesen, dass Psychopathen und minder begabte gar keine Psychopathen sind. Nur weil wir glauben, dass sie so sind, werden sie so. Geht's noch naiver?

    Da normale Menschen, die mit Ideologien und Pseudowissenschaften nichts am Hut haben (von ein bisserl Duftkerzen-Esoterik mal abgesehen) hat sich klammheimlich dieses Gebräu aus Gleichheitsglaube und Konstruktivismus ausbreiten können. Da deren nicht gerade überbeschäftigten Vertreter, die Soziologen und Psychologen, sonst nichts zu tun haben, haben sie ihre Pseudowissenschaften vorangetrieben.

    Eigentlich wäre das alles wurscht, wenn nicht unsere Journalisten dafür gesorgt hätten, diesen Unsinn zu verbreiten. Es wird eine neue europäische Aufklärung nötig sein, um von diesen parareligiösen Dogmen wieder weg zu kommen. Leider werden wir dazu eine Generation benötigen. Bis dahin werden diese Psycho-Irrlehren noch die Runde machen.

  6. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    01. April 2015 09:29

    Das mit diesen Krankheiten verbundene Personal tritt nicht nur bei der Lufthansa auf, sondern überall in den Firmen und in der Gesellschaft.

    Die Zulassung für Verantwortung über andere Menschenleben kann nicht auf eine Fluglinie beschränkt werden, denken wir an die Attentäter auf Universitäten in USA und sonst wo in der Welt, oder die Kinoattentäter, oder die 9/11 Piloten, an unsere Politiker, usw., die alle werden nicht zugelassen, die gibt es einfach in der 'Wohlstandsgesellschaft' auf Kredit.

    Ich behaupte ohne Beweise zu haben, rein gefühlsmäßig, diese Psychopathen hat es immer schon gegeben, bloß die Werkzeuge waren nicht so wirkungsvoll wie heute.

    Ich erinnere mich an einen Arbeitskollegen, der schwere Psychopharmaka nehmen musste und dessen Arbeit durch deren Nebenwirkungen schwer beeinträchtigt war. Es hat 25 Jahre gedauert, bis er pensioniert wurde. Hätte er nur einmal seine Tabletten nicht genommen, wir hätten alle tot sein können.

    Ich behaupte, ebenso rein gefühlsmäßig, dass in der Wohlstands- 'Spaßgesellschaft' diese Fälle viel häufiger auftreten, unbeschadet der Tatsache, dass die linke Ideologie Heere von Psychologen und Psychiatern auf Kredit ausbildet und staatlich anstellt, weil sie die normale Arbeit bereits vertrieben hat, und diese 'sich Arbeit beschaffen' auf Steuerkosten natürlich. Der 'Wohlstand' auf Kredit macht die Leute krank und den Staat auch. ( http://staatsschulden.at )

    Es liegt meines bescheidenen Erachtens vieles davon bei der Auflösung der Familie durch die heutige politische Gesellschaft, durch die Perversion der Menschen weg von der Familie, hin zur 'Anspruchs- und Rechtegesellschaft' ohne Pflichten, an dem traumatisierenden und ideologischen Propagandahämmern, an der ideologischen Übertreibung, an der Sorglosigkeit und an der Faulheit Kinder in einem gesunden Umfeld zu erziehen. Nachdem ich gerade Sarrazins Buch über den modernen Tugendterror in Deutschland lese und all das Mobbing dieser 'Spaßgesellschaft' der Gesetzlosigkeit und Beliebigkeit, wird das ja geradezu bewiesen, was ich hier plappere.

    Wenn ich daran denke, wie sorglos und familienfeindlich die linke Politik ist, sehe ich, zu Ende gedacht, schon den nächsten Holocaust am Horizont heraufdämmern, Armut gepaart mit minderwertigem Leben, egal, wer es wie deklariert hat.

    Dabei müssten wir Menschen uns bloß an die Familie halten und diese pflegen und nicht die Ausnahmeerscheinungen sexueller Natur, um den Großteil der Psychosen gar nicht erst entstehen lassen.

    Schwere Psychopathen können aber nicht in Familien betreut werden, leider, die müssen wirklich in geschlossene Anstalten, wenn man Schlimmes vermeiden will.

  7. Ausgezeichneter KommentatorRosi
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    01. April 2015 16:45

    Wenn sich eine Maschine mit viel zu hoher Geschwindigkeit dem Boden nähert, gibt es sehr viele sehr laute Warnsignale - einen Höllenlärm!
    Warum fehlte das hier?
    Ist doch recht seltsam ...

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorfewe
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    03. April 2015 13:22

    Das war bitte kein Selbstmord, sondern entweder ein Selbstmordattentat oder Massenmord. Sofern es so war wie berichtet.

    In den ersten Meldungen war die Rede davon, dass man am Voice Recorder einen starken Knall hört und danach nichts mehr. Die Vermutung damals: Das Fenster ist geborsten. Ich finde es eigenartig, dass sich die Aufzeichnung derart verändert hat mittlerweile.

    Dass die Passagiere bei einem derart rasanten Fast-Sturzflug erst zum Schluss mitbekommen, was sich da abspielt - alle 150 -, halte ich für höchst sonderbar. Es hatte niemand telefoniert. Wenn der Pilot brüllt und an die Tür klopft und gleichzeitig das Flugzeug massiv sinkt, würde mir das negativ auffallen ;-)


alle Kommentare

  1. Stella Andersen (kein Partner)
    09. April 2015 13:31

    Sie schüren die Stigmatisierung und Vorurteile gegenüber psychische Erkrankungen...dabei sind sie selbst nicht davor gefeit eine psychische Erkrankung zu bekommen...
    Möchten sie selbst als " Psychopath " tituliert und beobachtet werden...es war ein extremer Einzelfall...
    Breivik war übrigens nicht psychisch krank...
    Ihre Theorie..psychische Kranke seien gefährlicher als gesunde ist ein fataler Irrtum...

  2. Knut (kein Partner)
    04. April 2015 08:01

    Dass der A.U. auch noch auf der Selbstmord-Verschwörungstheorie herumreitet, verwundert mich. Aber gut - als USA-Anbeter wird das so sein müssen.

    Das gebetsmühlenartige Herunterleiern der Selbsmordtheorie vom Co-Piloten und das Breittreten von dessen Privatleben in den Mainstream-Medien ist schon langsam mehr als nur widerlich.

    Es gibt schon von Anfang an zu viele Widersprüche, als dass ich diese Theorie glauben kann. Irgend eine größere Sauerei steckt da schon dahinter, dass sich die Medien derart verblödet-blind auf diesen faulen Knochen stürzen.

    • matthias (kein Partner)
      04. April 2015 08:33

      Bitte sei gusch

    • pro veritate (kein Partner)
      04. April 2015 10:21

      Die "offizielle Version" des Flugzeugabsturzes scheint mehr an die Emotionen als an den Verstand zu appellieren: Einzeltäter - tot - psychisch krank (erinnert an ein "altbewährtes Strickmuster" in verschiedenen Fällen)
      Dass es sich theoretisch tatsächlich so verhalten kann, ist immerhin möglich, aber:
      Wo bleibt das wichtige Prinzip der Unschuldsvermutung, solange nicht wirklich ein Beweis für das behauptete Verhalten des Co-Piloten vorliegt?
      Warum diese seltsame Eile bei der Veröffentlichung von Untersuchungsergebnissen, wo doch jedermann weiß, dass gesicherte Erkenntnisse in solchen Fällen oft erst nach Monaten gewonnen werden können?
      Es gibt noch eine Reihe anderer Seltsamkeiten und Ungereimtheiten in dieser Causa.
      Für den nüchternen Betrachter ergibt sich zwangsläufig der Verdacht, dass man hier etwas mit allen Mitteln zu verbergen versucht.
      Es bleibt die - wenn auch schwache - Hoffnung, dass die Wahrheit irgendwann ans Tageslicht kommt.

    • monofavoriten (kein Partner)
      05. April 2015 15:21

      die offizielle story ist definitiv eine lügengeschichte.
      erstens gibts für die flugbegleiter satelitentelefone, neber der cockpit-tür hängt ein telefonhörer, da quatscht man rein (lautsprecher an der cockpit-decke) und muss nicht durch die tür schreien, etc. etc.
      wer geht bei so einem kurzen flug pinkeln?

  3. Undercover (kein Partner)
    03. April 2015 21:36

    h t t p s ://www.youtube.com/watch?v=SoynRvHr3Ps

    Protest wegen der vielen Unverschleierten ?

    Gibt's dazu eine Fatwa ?

  4. fewe (kein Partner)
    03. April 2015 13:22

    Das war bitte kein Selbstmord, sondern entweder ein Selbstmordattentat oder Massenmord. Sofern es so war wie berichtet.

    In den ersten Meldungen war die Rede davon, dass man am Voice Recorder einen starken Knall hört und danach nichts mehr. Die Vermutung damals: Das Fenster ist geborsten. Ich finde es eigenartig, dass sich die Aufzeichnung derart verändert hat mittlerweile.

    Dass die Passagiere bei einem derart rasanten Fast-Sturzflug erst zum Schluss mitbekommen, was sich da abspielt - alle 150 -, halte ich für höchst sonderbar. Es hatte niemand telefoniert. Wenn der Pilot brüllt und an die Tür klopft und gleichzeitig das Flugzeug massiv sinkt, würde mir das negativ auffallen ;-)

  5. F.V. (kein Partner)
    03. April 2015 10:02

    Inzwischen wurde angeblich der 2. Flugdatenrecorder gefunden, wie Präs. Hollande mitzuteilen geruhte. Aber angeblich ohne den Chip, auf dem die Daten gespeichert sein sollten.

    BK Merkel widerspricht: er sei nicht gefunden.

    Die Lufthansa was inzwischen schon, daß man nie etwas herausfinden werde.

    Die Lügenpresse hat inzwischen Informationen bekommen, daß sich der Co-Pilot im Internet nach Selbstmord-Methoden umgesehen hat.

    Vor diesem Hintergrund ist ja das ÖVP-Programm eine Offenbarung und dessen Umsetzung der gerade Weg ins irdische Paradies.

    Und die Kommune diskutiert ob oder nicht Psychiatrie in den Bereich der Scharlatanerie gehört. – Die Vermeidungs-Diskurse funktionieren prächtig.

    • c3po@r2d2 (kein Partner)
      03. April 2015 11:55

      Ja lieber François Villon, schwer hat man's als kleiner Steuerberater. Ganz arg schwer. Mit soviel Verschwörung im Kopferl. Gell?

  6. Rogers (kein Partner)
    03. April 2015 08:44

    dssm,

    ihre Ahnungslosigkeit bezüglich der Falsifizierung einer ganzen Wissenschaft ist beinahe rührend.
    Man kann eine ganze Wissenshaft nicht falsifizieren sondern nur einzelne Hypothesen. (H0, H1,...)
    Und das funktioniert in der Psychologie, Neurologie und Psychiatrie genau wie in allen anderen Wissenschaften.
    Haben sie womöglich schlechte Erfahrungen mit einem Psychiater gemacht, dass sie das alles als Pseudowissenschaft abqualifizieren? Konnte man ihnen möglicherweise nicht helfen?

    Aber vielleicht möchten sie als Nichtwissenschaftler ein wenig von Popper lesen, z.B. Die öffentliche Meinung im Lichte der Grundsätze des Liberalismus.
    Das könnte helfen.

    • blem-blem
      03. April 2015 23:17

      Man kann eine ganze Wissenshaft nicht falsifizieren sondern nur einzelne Hypothesen. (H0, H1,...)

      Und das funktioniert in der Psychologie, Neurologie und Psychiatrie genau wie in allen anderen Wissenschaften.


      Nun, die Psychiatrie, was frei übersetzt "Seelenverarztung" bedeutet, ist schon von ihrer Bezeichnung her keine Wissenschaft.

      Die Psychologie als Lehre von der Seele mag eine Wissenschaft sein, sofern es eine Seele als treibende, bestimmende Kraft im Menschen gibt und ihr Gesetzmäßigkeiten(!) anhaften.

      Ganz sicher aber ist die Neurologie, also die Lehre vom Nervengerüst des Menschen, eine Wissenschaft.

      DSSM wird mit "falsifizieren" nicht die Entlarvung eines Irrglaubens gemeint, sondern vermutlich angesprochen haben, dass für psychiatrische und/oder psychologische Atteste bzw Gutachten keine Verantwortung getragen werden muss, weil solchen Gutachtern - anders als auf vielen anderen Fachgebieten - nicht nachgewiesen werden kann, dass Feststellungen, Eignungsprofile und Prognosen geradezu grob fahrlässig falsch waren.

  7. Rogers (kein Partner)
    03. April 2015 08:25

    Liest man sich die verhaltensoriginellen, verschwörungstheoretischen Postings eines Fräuleins Undine durch, so kommt man nicht umhin zu glauben, dieses Forum sei eine geschlossene Anstalt.
    Und man kommt unweigerlich zu dem Schluss, es kann gar nicht genug Psychologen, Neurologen dun Psychiater geben.
    Wer sollte sich sonst um solche Fälle kümmern.

    Undine, warum z.B. sollte der Pilot nicht versucht haben die Türe in Todesangst aufzubrechen, auch in dem Wissen, dass es kaum möglich ist?

    • peter789 (kein Partner)
      03. April 2015 10:46

      @Rogers:
      Oft sind genau, die, die alle anderen zum Psychologen schicken wollen, selbst hilfebedürftig.

    • Rogers (kein Partner)
      03. April 2015 11:51

      Und diese Feststellung, lieber Peter789, stützen sie genau worauf? Persönliche Erfahrung? Empirische Forschung? Den Volksmund?
      Und in wievielten Fällen von 1000 kommt denn das so vor?

      Oder einfach weil ihre Selbstwahrnehmung mit der Fremdwahrnehmung nicht korrespondiert und sie meinen die Erde sei eine Scheibe, Schuld hätten schwarze, homosexuelle, moslemische, Bilderbergerostküstenkreise in Verbindung mit den bösen Illuminatenfreimaurern?

      Bitte erhellen sie uns mit ihrem besonderen Wissen

    • Rittmeister (kein Partner)
      03. April 2015 13:24

      @Rogers (Gerda)?

      Doch nicht schon wieder verhaltensauffällig geworden?

      Merke:
      Der Psychologe befaßt sich mit Belasungsstörungen die NICHT als Krankheit bezeichnet werden (kurzzeitiger Zustand).

      Beim "Posttraumaischen Sydrom" als Krankheit kommt eine Behandlung beim Psychiater in Frage.

      Gerne an der Klinik werden beide empörend als die Mastochsen im "Pool" bezeichnet.

  8. Zraxl (kein Partner)
    03. April 2015 08:07

    Sachte, sachte!
    Wenn Psychiatrie und Psychologie dafür verwendet werden, um Menschen zu helfen die Hilfe suchen, dann ist das gut und wichtig. Es kann aber nicht sein, dass eine Clique aus Psychiatriekommissaren darüber wacht, ob jeder Mensch auch schön brav das von der Regierung gewünschte Persönlichkeitsprofil erfüllt, und "Abweichler" nach Gutdünken in eine Umerziehungsanstalt wegsperrt.

    Zum Co-Piloten:
    Man braucht doch eine Lizenz um ein Flugzeug steuern zu dürfen. Gibt es da keine Vorschriften für medizinische oder psychologische Untersuchungen?

  9. Rosi
    01. April 2015 16:45

    Wenn sich eine Maschine mit viel zu hoher Geschwindigkeit dem Boden nähert, gibt es sehr viele sehr laute Warnsignale - einen Höllenlärm!
    Warum fehlte das hier?
    Ist doch recht seltsam ...

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

    • Wyatt
      01. April 2015 20:21

      ja da ist einiges seltsam, nicht nur die so schnell via NYT u. Staatsanwalt geklärte Verschuldensfrage, deshalb bin ich so frei und stelle den Kommentar von
      F.V. nochmals hier ein:
      F.V. (kein Partner) 31. März 2015 14:59

      Was weiß die USA über den Absturz der Germanwingsmaschine U9525 ? Der französische Pilotenverband will Anzeige wegen Geheimnisverrats erstatten. Grund: (…) Der französische Pilotenverband SNPL will im Zusammenhang mit den Ermittlungen zum Germanwings-Absturz Anzeige wegen Verrats von Berufsgeheimnissen erstatten. Grund sind Berichte der “New York Times“, die Informationen auf Basis des Stimmrekorders der abgestürzten Maschine noch vor der Pressekonferenz des französischen Staatsanwaltes verbreitet hatte. Es muss also eine undichte Stelle gegeben haben. Der Verband erstattet deshalb Anzeige gegen Unbekannt. (…) Quelle: h t t p : / / daserwachendervalkyrjar.wordpress.com/2015/03/27/was-weis-die-usa-uber-den-absturz-der-germanwingsmaschine-4u9525/ Quelle: h t t p : / / w w w.n-tv.de/panorama/11-35-Ich-habe-das-Schluchzen-der-Menschen-gehoert-article14789941.html Kommentar: Hier stinkt etwas ganz gewaltig !!! Warum erstatten die Franzosen die Anzeige ? Wieso konnte die NYT die Auswertung des Voicerecorders schon VOR der Pressekonferenz mit dem französischen Staatsanwalt veröffentlichen ?? War da jemand schon sehr früh an der Absturzstelle und kopierte den Speicherchip des Voicerecorders und entwendete den Speicherchip des Flugdatenschreibers, weswegen die zweite Black Box angeblich nicht gefunden werden kann ? Wieso waren 3 Kampfjets zur Zeit des Absturzes in der Region ?? Falls der medial bestens organisierte Terrorakt – man denke nur an die sofort auf-tauchenden Fähnchen – Anfang Januar in Paris eine Warnung an Hollande gewesen sein sollte, könnte es sich bei dem möglichen Abschuss der germanwings-Maschine nicht nur um einen peinlichen Irrtum sondern um einen vorsätzlichen Denkzettel der auch in der NATO bestens aufgestellten Neocons an Frau Merkel handeln – ohne dass Obama etwas davon im vorhinein wusste. Er ist ohnehin nur eine Galionsfigur. March 27, 2015 Obama Rages Over Germanwings Plane Shootdown, Refuses To Meet NATO Leader By Sorcha Faal, and as reported to her Western Subscribers h t t p : / / w w w.whatdoesitmean.com/index1854.htm …. Wie die high-tec-Professionalität der Lufthansa beim Überwachen ihrer Flugzeuge funktioniert kann man nach ihren eigenen Angaben - deren Aviation Center - lesen: Permanentes Überwachen (Monitoring) aller Maschinen durch das Maintenance Control Center Das Lufthansa Technik's Maintenance Control Center überwacht den technischen Status der servicierten Flugzeuge weltweit, sowohl auf dem Boden als auch in der Luft, und kontrolliert alle notwendigen Prozeduren. Der Status der Struktur eines Flugzeugs und fällige Termine für nötige und geplante Modifikationen und Arbeiten sind unter permanenter Überwachung und werden laufend verfolgt. Alles was Teil des Flottenmanagements ist, wird hier r u n d u m d i e U h r auf der ganzen Welt kontrolliert. Am Lufthansa Contro Center in Frankfurt sammelt die Belegschaft w e l t w e i t alle nötigen Daten über den Betrieb der Lufthansa Flotte und nutzt dazu das unter ACARS bekannte System (Aircraft Communications Addressing and Reportung System), ein Daten-Netzwerk das HF Radio und Satelliten nutzt, und analysiert diese Daten. Potentielle Fehler werden s o f o r t entdeckt. Mit dem Lufthansa Aviation Center ist, wie ein Bericht festhält, die LH fähig (Probleme)„sofort zu entdecken“ und die „nötigen MASSNAHMEN zu überwachen“, sogar während der Flüge ihrer Maschinen, wie beim Germanwings Flug 9525, deshalb ist es undenkbar, daß es ihnen nicht gelingen würde, wenn einer ihrer Flüge im Sturzflug auf den Boden in Südfrankreich ist, per Remote-Kontrolle das Flugzeug zu übernehmen, bevor das Flugzeug crashte. Tatsächlich war gerade diese Funktion von entscheidender Bedeutung für die Lufthansa den Airbus zu ordern, daß sie ihre Flugzeuge im Notfall oder bei Krisen per Remote-Kontrolle übernehmen (steuern) kann, was mithilfe des sehr aufwendigen fly-by-wire (FBW) Systems geschieht, das die konventionelle manuelle Flugzeugsteuerung durch elektrische Zwischenglieder ersetzt. - See more at: http://www.andreas-unterberger.at/2015/03/fn-746-leben-mit-dem-faktor-mensch/#sthash.wUHXu9x2.dpuf

    • Undine
      01. April 2015 21:49

      Darf ich da gleich noch einen sehr interessanten Kommentar---ebenfalls von @F.V. von gestern Nachmittag ---nachschieben:

      "Germanwings-Pilot verließ Cockpit vor Ab-sturz und kam nicht mehr hinein ? Es ist überhaupt nicht denkbar, dass aufgrund der technischen Ausstattung des ein Funksignal aussendenden Flugdatenschreibers und seiner Platzierung im Flugzeug – der sichersten Stelle für den Fall des Absturzes – diese Black Box nicht gefunden werden kann. Die NYT meldete kurz nach dem Absturz, dass der Flugdatenschreiber gefunden sei, aber der entscheidende Chip mit den Aufzeichnungen fehle.

      Die Sache ist also so und so mysteriös, gleich ob der Flugdatenschreiber bisher tatsächlich nicht gefunden wurde oder der Chip fehlt und uns diese Tatsache – in höherem Interesse und Auftrag (NATO ?) verschwiegen werden soll, um die offiziöse Berichterstattung nicht zu untergraben, die möglicherweise ablenken soll von der tatsächlichen Absturzursache.
      Inzwischen schließe ich nicht aus, dass Schlapphüte bei der Beschaffung von den Selbstmord stüt-zenden „Beweismitteln“ ihre Hand mit im Spiel haben. Es wird mir zu dick aufgetragen.

      Außerdem: wer will wissen a. ob überhaupt ein Pilot das Cockpit verließ, b. welcher der beiden es – so das der Fall war – es verlassen hat und c. warum ein Pilot, der es definitiv weiß, daß die Türe nicht aufzubrechen ist, dies mit Brachialgewalt versucht haben soll.

      Der französische Staatsanwalt hat offenbar keine Ahnung von Flugzeugen und vom Fliegen, sonst wüßte er, daß in Bodennähe die angebliche Fluggeschwindigkeit von ca. 750 – 800kmh jenseits der Belastungsgrenze der Verkehrsmaschine liegt. Die FBW-Mimik würde da wohl eingreifen. Als Staatsanwalt sollte er eigentlich auch wissen, daß man vor dem Vorliegen der wichtigsten Beweise keine Behauptungen aufstellen sollte.

      Mich wundert ja, daß man im UTB, wo doch immer die Manipulation, die Lügen oder das Totschweigen der main-stream-Presse angeprangert wird, man nicht sofort auf die Idee kommt, daß hier eine Story gedrückt wird. Das stinkt förmlich zum Himmel."

    • Rosi
      01. April 2015 23:23

      @Wyatt

      Eigentlich beziehe ich mich auf den von Ihnen zitierten Beitrag:
      Ich kenne den Flughafen Frankfurt nur als Fluggast, und meide diesen speziell seit einem haarsträubenden, gegenüber Fluggästen unverschämten Vorkommnis, wo alle mehreren hundert Fluggäste den Eindruck bekamen, sie sind in einem Nest im Busch gelandet, wo man noch nie ein Flugzeug zu Gesicht bekommen hat, und nicht in einem der - angeblich - führenden europäischen Flughäfen. Es war im Zusammenhang mit einem Streik.
      Daher kann ich mir die 'Qualität' der Überwachung aller Lufthansa Maschinen von dort sehr lebhaft vorstellen.

    • carambolage
      02. April 2015 13:02

      Vielleicht haben die Amis beim Versprühen der Chemtrails (per Fernsteuerung und natürlich ohne Wissen der Lufthansa) die Schleusen zu weit aufgemacht und deshalb kam es zum Crash?
      Die Ami-basher und Verschwörungstheoretiker haben wieder Hochsaison.

    • Mausi (kein Partner)
      03. April 2015 13:43

      carambolage

      Wow ich hätte gerne mehr über diese von ihnen angesprochenen Theorien gewusst. Was hat es mit den ominösen Chemtrails auf sich?? Und wie ist das mit der Fernsteuerung??

      Wäre wirklich nett, wenn sie uns darüber aufklären!!! Denn sie wissen scheinbar mehr (Insiderwissen??).

  10. Rosi
    01. April 2015 16:38

    Man hat irgendwie den Eindruck, das Denken in Zusammenhängen ist irgendwie Mangelware geworden. Egal, wo man hinschaut - und das ist das beste Beispiel dafür.
    Eigentlich erschreckend, wir als Menschheit entwickeln uns praktisch zurück, und werden bald auf dem Niveau des Neandertalers gelandet sein, wenn wir so weitertun.

    ... wenn die Ursache richtig angegeben ist, was ja noch immer nicht geklärt ist.
    Der einzige positive Aspekt, - was auch immer die Ursache, unzulängliche Personalpolitik oder schlampige Wartung, - ist jedenfalls, daß sich das Ganze über unbewohntem Gebiet abgespielt hat.

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

  11. riri
    01. April 2015 15:30

    Möglicherweise wird die Öffentlichkeit mit einer riesigen Desinformation versorgt.
    Nirgendwo konnte ich die Personendaten des Chef-Piloten erfahren, welchen Namen
    hat er und wo kommt er her? Er hat nur an der Türe geklopft, wie ein Hausmeister beim Nachbarn. Fachleute bezweifeln diese Version. Will man das Attentat dem Co-Piloten in die Schuhe schieben? Keine Paníkschreie der Passagiere in der Voice-Box,
    aber die schwere Atmung des Co-Piloten schon?
    Der Jet war frisch aufgetankt, und es erfolgte keine Explosion beim Aufprall in die Felswand. MM Fragen über Fragen, vielleicht erfahren wir die Wahrheit einmal.

  12. Normalsterblicher
    01. April 2015 15:01

    Sind vielleicht Selbstmordattentäter durch Symptome der Depressivität erkennbar?

    Nein? Dann sehen wir besser davon ab, der Wissenschaft von der Lehre der Seele eine weitere Gelegenheit zu geben, Vorurteile zu institutionalisieren!

    Sorgen wir besser dafür, dass nach dem vier-Augen-Prinzip kein Pilot allein im Cockpit sein darf, denn ein kurzzeitig im Cockpit aufhältiger Flugbegleiter kostet (fast) nichts und tut niemandem weh.

    Der nächste Verrückte im Cockpit könnte ein Selbstmordattentäter sein!

    Leisten wir nicht jenen Vorschub, die aus diesem traurigen Vorfall - natürlich unter Berufung auf Sicherheit, höhere Werte, Menschenleben bla, bla - ein Geschäft zu machen trachten, indem sie ihre Kompetenz-Reviere konsolidieren!

  13. der_besserwisser
    01. April 2015 12:25

    Wer dem Lufthansa-Chef bei der Pressekonferenz aufmerksam zugehört hat, für den wurde aufgrund der vorsichtigen Wortwahl klar,
    - dass der Vorstand vor der Pressekonferenz über den Grund für die Ausbildungsunterbrechung in Kenntnis gesetzt worden war;
    - dass sich die Lufthansa bewusst war, dass die Krankheit an die Öffentlichkeit kommen würde (und man dafür schon Einwandargumente aufbauen muss - "tragischer Einzelfall", "nach Rückkehr untersucht und 100%-ig flugtauglich")
    - dass man aber rechtliche Bedenken hat, die psychische Erkrankung selber öffentlich zu machen (worin die Zurückhaltung bei einem Toten begründet ist, entzieht sich aber meiner Erkenntnis).

    Aus meiner PR-Erfahrung glaube ich nicht, dass man hier sehr viel anders machen hätte können.

  14. dssm
    01. April 2015 11:23

    Die Psychiatrie steht nicht am Anfang, sondern am Ende. Es ist eine Pseudowissenschaft. Wir kennen dies ja reichlich. Vor nicht all zu langer Zeit gab es 'ernsthafte' Wissenschaftler die Köpfe vermessen haben um den überlegenen Germanen zu finden, die Psychiatrie ist auf dem selben Niveau.

    Eine belastbare Wissenschaft kann man falsifizieren!!!
    Es ist eine gesellschaftliche Schande, welche Macht und welche Bedeutung diese Scharlatane erreicht haben.

    p.s. Wenn die Lufthansa etwas über die Erkrankung wusste, so ist dies kein Skandal. Denn der Vorstand eines derart grossen Unternehmens wird wohl kaum jeden Personalakt durchgehen! Abgesehen davon, wenn im Rahmen einer Krankmeldung ein Mitarbeiter der Pesonalabteilung auch ein paar Krankheitsdaten erfährt, dann darf er keinesfalls diese Daten weitergeben!

    • Wyatt
      01. April 2015 12:53

      In der Tat:
      " Es ist eine gesellschaftliche Schande, welche Macht und welche Bedeutung diese Scharlatane erreicht haben !!! "

      (Abgesehen davon, werden sich angehende Piloten wohl zuvor erkundigen, was der/ die Herr/ Frau Psychologen - für eine positive Beurteilung - über die Lieblingsfarbe und diverse Testfragen gern zu hören bekommen möchten.)

    • Erich Bauer
      01. April 2015 17:59

      Ich möchte hier nicht Besserwisserisch erscheinen, aber die "Psychiatrie" entwickelt sich sogar noch... Dort beschäftigt man sich ausschließlich mit Drogen und sonstigen abartigsten Substanzen. ALLES im Dienste der GESELLSCHAFT". Mengele lebt. Geistige Gesundheit steht dort nicht an erster Stelle. Medikamentöse Manipulation ist das Forschungsziel...

      Psychologie ist was anderes. Psychoanalyse...? Da denk ich an Woody-Allen-Filme... Unterhaltsam halt... wie für manche Zeitgenossen und Krone-Leser die Astrologie.

    • Riese35
      01. April 2015 19:42

      @dssm: *****************!

      Wenngleich ich schon einen anerkannten Mechanismus und Professionalität im Umgang mit gewissen Personen in sehr sensiblen Situationen für notwendig erachte - damit man diese pointierte Formulierung nicht mißversteht.

      Aber für den Mann mit dem Hammer sieht jedes Problem aus wie ein Nagel. Nona, daß wir in einem Land überschwappender Psychater ein Volk von lauter psychisch kranken Personen haben.

      Früher ist man mit 10 Geboten, 7 Tugenden und einem Lebensziel, das dem Leben Sinn gibt, ausgekommen. Einen Viktor Frankl, zum Beispiel, der vor 110 Jahren und 6 Tagen geboren wurde, können wir durchaus in Ehren halten.

  15. A.K.
    01. April 2015 11:18

    Im Tagebuchtext „Lufthansa und Psychiatrie im Luftloch“ wird zu Recht die Lufthansa genannt. Unmittelbar bei den ersten Medienberichten ist mir das Auftreten des Lufthansa-Chefs in typischer Manager-Manier unangenehm aufgefallen.
    Solange von der - nun ziemlich sicheren - Tatsache einer Wahnsinnstat des Ko-Piloten noch nichts bekannt war, behauptete er im Brustton der Überzeugung, daß das Flugzeug bestens gewartet wurde, eine extrem kompetente Crew arbeitete und überhaupt immer alles in Ordnung war. Wie konnte er solches nach so kurzer Zeit so bestimmt wissen?
    Laut „Frankfurter Allgemeine“ meinte dann der Lufthansa-Chef als es klar war, daß der Kopilot willentlich sich und 149 Passagiere des Fluges in den Tod gerissen hatte. geistesgegenwärtig: „Trauer ist nicht zu steigern, wenn man Menschen verliert“. Dann sagt er noch: „Daß es zu so einer Einzeltat kommt, hat sich keiner vorstellen können.“
    Dieser Mann scheint mit allen Managementwassern gewaschen. Er könnte wohl Schulungen bezüglich der „richtigen Wortwahl“ halten. Er spricht von nicht zu steigernder Traurigkeit, vergißt aber nicht sofort darauf hinzuweisen, daß es sich um eine EINZEL-Tat gehandelt habe, was impliziert, daß solches sich niemals wiederholen könnte.
    Ich finde, daß das heutige Managerwesen, das sich etwa ab ca. 1980 weltweit ausbreitete, eine ebensolche Zeit-Krankheit, wie die politische Korrektheit des geforderten Denkens und Sprechens ist, und vielleicht sogar zur geistigen Verwirrung des Ko-Piloten parallel geht.

  16. Sandwalk
    01. April 2015 10:43

    Dr. A.U. hat diesmal in ein Wespennest gestochen. Ohne es zu merken? ;-)

    Eine Mischung aus übertriebener politischer Korrektheit, einem Abgleiten der Psychologie in die Pseudowissenschaft der absoluten Gleichheit und einer Rückkehr der Ideologie des Konstruktivismus haben zu dieser Entwicklung geführt.

    Uns wird ja ständig eingeredet, dass wir alle von Geburt an gleich seien, was selbstverständlich ein unwissenschaftlicher Unfug ist. Wir sind nicht gleich. Die Ungleichheit geht sogar weit über das sichtbare Ausmaß hinaus. Stattdessen wird uns eingeredet, das Geschlecht sei ein gesellschaftliches Konstrukt, man könne sein Geschlecht frei wählen und anderer nonsense. Auch psychische Krankheiten gäbe es gar nicht, sagen die Ideologen. Das seien nur von der gesellschaft gewollte Konstrukte. Neulich habe ich doch tatsächlich gelesen, dass Psychopathen und minder begabte gar keine Psychopathen sind. Nur weil wir glauben, dass sie so sind, werden sie so. Geht's noch naiver?

    Da normale Menschen, die mit Ideologien und Pseudowissenschaften nichts am Hut haben (von ein bisserl Duftkerzen-Esoterik mal abgesehen) hat sich klammheimlich dieses Gebräu aus Gleichheitsglaube und Konstruktivismus ausbreiten können. Da deren nicht gerade überbeschäftigten Vertreter, die Soziologen und Psychologen, sonst nichts zu tun haben, haben sie ihre Pseudowissenschaften vorangetrieben.

    Eigentlich wäre das alles wurscht, wenn nicht unsere Journalisten dafür gesorgt hätten, diesen Unsinn zu verbreiten. Es wird eine neue europäische Aufklärung nötig sein, um von diesen parareligiösen Dogmen wieder weg zu kommen. Leider werden wir dazu eine Generation benötigen. Bis dahin werden diese Psycho-Irrlehren noch die Runde machen.

  17. Josef Maierhofer
    01. April 2015 09:29

    Das mit diesen Krankheiten verbundene Personal tritt nicht nur bei der Lufthansa auf, sondern überall in den Firmen und in der Gesellschaft.

    Die Zulassung für Verantwortung über andere Menschenleben kann nicht auf eine Fluglinie beschränkt werden, denken wir an die Attentäter auf Universitäten in USA und sonst wo in der Welt, oder die Kinoattentäter, oder die 9/11 Piloten, an unsere Politiker, usw., die alle werden nicht zugelassen, die gibt es einfach in der 'Wohlstandsgesellschaft' auf Kredit.

    Ich behaupte ohne Beweise zu haben, rein gefühlsmäßig, diese Psychopathen hat es immer schon gegeben, bloß die Werkzeuge waren nicht so wirkungsvoll wie heute.

    Ich erinnere mich an einen Arbeitskollegen, der schwere Psychopharmaka nehmen musste und dessen Arbeit durch deren Nebenwirkungen schwer beeinträchtigt war. Es hat 25 Jahre gedauert, bis er pensioniert wurde. Hätte er nur einmal seine Tabletten nicht genommen, wir hätten alle tot sein können.

    Ich behaupte, ebenso rein gefühlsmäßig, dass in der Wohlstands- 'Spaßgesellschaft' diese Fälle viel häufiger auftreten, unbeschadet der Tatsache, dass die linke Ideologie Heere von Psychologen und Psychiatern auf Kredit ausbildet und staatlich anstellt, weil sie die normale Arbeit bereits vertrieben hat, und diese 'sich Arbeit beschaffen' auf Steuerkosten natürlich. Der 'Wohlstand' auf Kredit macht die Leute krank und den Staat auch. ( http://staatsschulden.at )

    Es liegt meines bescheidenen Erachtens vieles davon bei der Auflösung der Familie durch die heutige politische Gesellschaft, durch die Perversion der Menschen weg von der Familie, hin zur 'Anspruchs- und Rechtegesellschaft' ohne Pflichten, an dem traumatisierenden und ideologischen Propagandahämmern, an der ideologischen Übertreibung, an der Sorglosigkeit und an der Faulheit Kinder in einem gesunden Umfeld zu erziehen. Nachdem ich gerade Sarrazins Buch über den modernen Tugendterror in Deutschland lese und all das Mobbing dieser 'Spaßgesellschaft' der Gesetzlosigkeit und Beliebigkeit, wird das ja geradezu bewiesen, was ich hier plappere.

    Wenn ich daran denke, wie sorglos und familienfeindlich die linke Politik ist, sehe ich, zu Ende gedacht, schon den nächsten Holocaust am Horizont heraufdämmern, Armut gepaart mit minderwertigem Leben, egal, wer es wie deklariert hat.

    Dabei müssten wir Menschen uns bloß an die Familie halten und diese pflegen und nicht die Ausnahmeerscheinungen sexueller Natur, um den Großteil der Psychosen gar nicht erst entstehen lassen.

    Schwere Psychopathen können aber nicht in Familien betreut werden, leider, die müssen wirklich in geschlossene Anstalten, wenn man Schlimmes vermeiden will.

    • F.V. (kein Partner)
      03. April 2015 19:32

      Herr Maierhofer,

      Sie sind ja ein kluger und gebildeter Mann, aber was haben Ihre Ausführungen mit dem Flugzeugabsturz zu tun?

      Hier wurde/wird eine Story fabriziert, die mit der Realität offensichtlich nichts zu tun haben kann. Nichts paßt zusammen, aber die meisten Leute lassen sich auf diese Nebenkriegsschauplätze führen und apportieren ... pardon diskutieren die ihnen hingeworfenen "Knochen".

  18. Nestor 1937
    01. April 2015 09:24

    .
    Der Umgang mit Behinderten gehört einmal generell hinterfragt.
    .
    Nicht nur geistig, sondern ebenso körperlich Behinderte werden geradezu zwanghaft "gleichgestellt". In der Schule (Inklusion), im Beruf, im Verkehr usw.

    Die immensen materiellen und immateriellen Kosten für solche ideologisch motivierte und aufgezwungene Gleichmacherei sind gewaltig und werden verschwiegen....
    .

    • Undine
      01. April 2015 09:34

      @Nestor 1937

      *********!
      Absolute Zustimmung!

    • Sandwalk
      01. April 2015 10:52

      Fragt doch bitte einmal Schüler aus Klassen, in die man minder Begabte "inkludiert" hat. Vor einer Kamera werden sie ihre einstudierten Sprüche ablassen, aber privat hört sich das ganz, ganz anders an. Sowohl die Lehrer als auch die Schüler und die "Inkludierten" sind frustriert, weil sich alle gegenseitig behindern.

      In manchen Fällen wurden und werden die "Inkludierten" aggressiv, weil sie merken, dass sie doch nicht dazu gehören. Schuld hat dann? Erraten! Der Lehrer, weil er die kranke Ideologie nicht umsetzen kann oder will.

      Es grenzt an ein Verbrechen, was da momentan abgeht. Depressive im Cockpit, "Inkludierte" im Regelunterricht, Zwangsquoten in Betrieben usw. Ich bin neugierig, was passiert, wenn der erste Psychopath als Schichtleiter eines KKW auftaucht.

      Es wird noch viel passieren müssen, bis unsere Gesellschaft wieder halbwegs den Weg zurück aus einer ideologisierten Psychologie findet.

    • Charlesmagne
      01. April 2015 13:06

      @ sandwalk
      ***********************************************+

    • Undine
      01. April 2015 15:20

      @Sandwalk

      *************************************!

    • F.V. (kein Partner)
      03. April 2015 19:37

      Herr Sandwalk,

      wie recht Sie haben. Nur ist das kein Einzelfall, sondern wir werden von Verbrechern "regiert".

      ALLES was sie tun ist gegen den gesunden Menschenverstand, ausgenommen die eigene Maximierung am Futtertrog.

  19. Undine
    01. April 2015 08:52

    Mich würde brennend interessieren, ob der behandelnde Psychologe/Psychiater freiwillig und sich des Problems bewusst in ein Flugzeug gestiegen wäre, das sein Patient, den er über Jahre hindurch behandelt hat, steuert.

    Und jetzt das Ganze noch einmal, und zwar gegendert
    Mich würde brennend interessieren, ob die behandelnde Psychologin/Psychiaterin freiwillig und sich des Problems bewusst in ein Flugzeug gestiegen wäre, das ihre Patientin, die sie über Jahre hindurch behandelt hat, steuert.

    • F.V. (kein Partner)
      03. April 2015 19:40

      Verehrte Undine,

      auch Sie "apportieren" mit Ihrem Kommentar nur den allen hingeworfenen Knochen.

      Das sind aufgebaute "Fakten", die von der wahren Realität ablenken sollen.

  20. HDW
    01. April 2015 08:40

    Es hieß ja früher nicht ohne Grund "Marxiano-Freudianismus", und Basaglia war genau so einer!

  21. Gerhard Pascher
    01. April 2015 08:18

    Die Medienberichterstattung dieses traurigen Ereignisses war sicher nicht in Ordnung, aber in diesem Geschäftsfeld zählt eben nur: Only bad news is good news.

    Sicher werden nun weltweit neue Spielregeln bezüglich Auswahl der Piloten sowie der Cockpit-Sicherheitstüre eingeführt werden. Ebenso muss das Pflichtenheft des Piloten (nicht nur des First Officers!) überarbeitet werden, denn dieser trägt ja die Hauptverantwortung während des gesamten Fluges (analog dem Seerecht, wo der Kapitän das alleinige Sagen hat) - auch wenn er kurzfristig seinen Arbeitspaltz verlässt!

    Wenn es stimmt, dass der Copilot einmal seiner (ehemaligen) Freundin ein durch ihn verursachendes "sehr großes Ereignis von weitreichender Bedeutung" angekündigt hatte, wäre es deren Pflicht gewesen, dies zu hinterfragen und ggfs. Anzeige zu erstatten.

    Ich erinnere mich noch an einen ähnlichen Vorfall vor einigen Jahren, wo ein ägyptischer Pilot unter dem Ausruf "Allah ist groß" ebenfalls eine volle Passagiermaschine auf ähnliche Weise vorsätzlich zum Absturz gebracht hatte.

  22. brechstange
    01. April 2015 08:05

    Ich hatte das "Vergnügen" eine psychiatrische Klinik von innen zu sehen.
    Der Stellenwert, der den betroffenen Patienten entgegengebracht wird, ist eine Schande für unsere Gesellschaft. Überbelegt und überfordert.
    Ein Dreibettzimmer, gerade mal 12 m2 , Stahlbetten aus den 60er Jahren durchhängend, eine Tasche hat im Schrank kaum Platz.

    • Seibold (kein Partner)
      03. April 2015 10:12

      Gibt es dafür etwa kein unabhängiges "Aufsicht- und Kontrollorgan"?

  23. kritikos
    01. April 2015 03:23

    Danke für diesen Beitrag, diesen Kommentar, diese Meinung. Freilich sind Depressionen ein weites Feld. In welchem Feldbereich befand sich der Unglückspilot? Weiß man das bzw. wusste man das?
    Irgendwie frage ich mich, ob Medien wissen, was sie aufblähen, verschleiern, verkleinern. Oder gehört das zum "Geschäft"?
    Die alte Frage: "Cui bono?" erübrigt sich. Leider.





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