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Her mit den Quoten – nicht nur für Frauen!

Lesezeit: 5:00

Die ÖVP führt nun bei allen Bundeswahlen das Reißverschlusssystem ein, demzufolge auf allen Kandidatenlisten die beiden Geschlechter in fixem Wechsel aufeinander folgen. Das ist die Umsetzung einer Zeitgeist-Mode, der die Volkspartei ja wie allen Moden nachzutrappeln versucht. Die Partei hat dabei aber wieder einmal auf halbem Weg Halt gemacht. Denn wieso soll es eigentlich nur für die Geschlechter Quoten geben, wenn man schon damit anfängt?

Erfreulich ist, dass es auch positive Entwicklungen bei den Schwarzen gibt: Die Partei überlässt die Auswahl, wer letztlich in den Nationalrat einzieht, den Wählern. Der Parteivorstand hat versprochen, allein die Vorzugsstimmen durch die Wähler über die Zuteilung der Mandate auf die einzelnen Kandidaten entscheiden zu lassen. Das wäre also unabhängig davon, auf welcher Seite des Reißverschlusses die Kandidaten gestanden sind, also auch wenn dann lauter Männer oder lauter Frauen Mandatare werden.

Wenn das nicht noch einmal in parteitypischer Manier wieder verwässert oder nach der Wahl vergessen wird (siehe die einstigen ÖVP-Schwüre "Keine Steuererhöhungen"), ist das eindeutig ein fast nicht mehr erwarteter Fortschritt für die Demokratie. Das ist sicher vielen Apparatschiks zuwider, die sich nun nicht mehr alles hinter Polstertüren ausmachen können.

Dennoch ist das Quotendenken des Reißverschlusssystems auf den Kandidatenlisten fragwürdig. Denn erstens ist jeder Automatismus, jede Quote das Gegenteil von der Suche nach guten und sachkundigen Volksvertretern. Eine solche Suche sollte ja auch dann Aufgabe eines Parteivorstandes sein, wenn das Vorzugsstimmen-System gilt, wenn also die Kandidatenliste gleichsam nur ein Angebot zur Auswahl ist. Kennt doch naturgemäß ein Parteivorstand die in Frage kommenden Kandidaten (hoffentlich) am besten.

Und zweitens: Wer einmal beginnt, Kandidaten nach irgendwelchen Proporzquoten auszusuchen, der kommt aus des Teufels Küche gar nicht mehr heraus. Da muss gerade die ÖVP auch den Proporz der Bünde und Teilorganisationen berücksichtigen. Ebenso ist auf Bundeslisten die Mischung der Länder und Herkunftsregionen zu beachten.

Der Anspruch auf eine fixe Quote müsste aber mit gleichem Recht auch für Atheisten, Juden, Protestanten, Kindergartenpädagogen, Psychotherapeuten, Zeugen Jehovas und noch viele andere Gruppen gelten. Und bei Moslems ist überdies prophylaktisch zu berücksichtigen, dass  ihr Anteil an der Bevölkerung während der Legislaturperiode weiter wachsen wird.

Auch die Anliegen und Probleme von Blinden, Amputierten, Linkshändern, Übergewichtigen, Brillenträgern brauchen unbedingt eine ihrer Größe entsprechende Quote auf der Kandidatenliste. Wer A wie Geschlecht und B wie Bünde sagt, muss auch all diesen Gruppen einen entsprechenden Platz einräumen. Ja, und was ist mit den Pensionisten? Das kann doch nicht der Ernst der ÖVP sein, dass diese riesige Gruppe nicht ebenfalls Quotenplätze garantiert bekommt.

Völlig fassungslos macht aber: Die ÖVP ignoriert ja Transgendermenschen, Transvestiten, Schwulen, Lesben!

Ungeheuerlich. Da kann nur der einhellige Ruf lauten: Her mit den Quoten!

Die Genderprofessorinnen und die Männer

Übrigens und in vollem Ernst: Wenn die Politik nicht nur populistischen Moden folgen will, hätte sie dringenden Handlungsbedarf in einem Bereich, in dem es derzeit noch hundertprozentige Quoten für ein einziges Geschlecht gibt. Das sind die 18(!) Gender-Professuren an österreichischen Unis. Die werden zu 100 Prozent von Frauen besetzt.

So als ob es keine massiven Probleme spezifisch für Männer gäbe. Wenn man schon die Uni-Landschaft mit Genderprofessuren überzieht, wäre es nur mehr als gerecht, diese auch ein wenig – oder gar quoten„gerecht“ zur Hälfte – mit Männern zu besetzen. Denn diese haben mit und ohne eigenes Verschulden jede Menge Probleme, um die sich offensichtlich weder Politik noch Wissenschaft kümmern:

  1. Eine deutlich niedrigere Lebenserwartung;
  2. Die Tatsache, dass Buben laut einer neuen OECD-Studie doppelt so oft wie Mädchen (vor allem in den Altersstufen der „Neuen Mittelschule“) Opfer von Mobbing, Gewalt und anderen Aggressionsakten werden, wobei unter den Tätern übrigens auch viele Frauen (=Mütter) sind;
  3. Die deutlich höhere Arbeitslosigkeit der Männer;
  4. Das noch auf Jahrzehnte höhere Pensionsantrittsalter der Männer;
  5. Die Wehrpflicht der Männer;
  6. Die weit höhere versicherungsmathematische Deckung der Alterspensionen durch die eigenen Versicherungsbeiträge bei Männern als bei Frauen, für die ein viel größerer Zuschuss aus Steuermitteln notwendig ist;
  7. Die finanzielle Benachteiligung der Lehrlinge (=mehrheitlich männlich) durch den Staat gegenüber Studenten (=mehrheitlich weiblich);
  8. Die in den letzten Jahren erfolgte und erst recht im neuen Strafgesetz geplante zunehmend stärkere Pönalisierung sexueller Tätigkeiten wie jetzt das „Pograpschen“ (was im wirklichen Leben natürlich nur die Männer bestraft);
  9. Die immer häufiger werdenden unwahren Strafanzeigen wegen angeblicher Vergewaltigung in der Ehe;
  10. Die weit häufigere Kriminalität vor allem junger Männer;
  11. Die prozentuell viel höhere Obdachlosigkeit;
  12. Der höhere Anteil von Drogen- und Alkoholabhängigen;
  13. Die vielen behördlichen „Wegweisungen“ von Männern aus der ehelichen Wohnung, die im Scheidungsverfahren oft taktisch eingesetzt werden;
  14. Die viel höheren Arbeitsunfälle bei überwiegend männlichen Berufen.

All diese Punkte werden jedoch von den weiblichen Genderistinnen an den Unis vom Tisch gewischt und durch zwei Argumente ersetzt:

  • Gehaltsstatistiken, die in Wahrheit nur eines sagen: Techniker&Co werden als Mangelberufe besser bezahlt als Friseure&Co.
  • Sprachmanipulationen, weil einige geistige Analphabeten das grammatische nicht vom biologischen Geschlecht unterscheiden können.

Vielleicht könnte der Wissenschaftsminister (in der ÖVP wird schon irgendjemand wissen, wer das eigentlich ist) einmal bei den Unis nachfragen, warum die Genderprofessuren so einseitig agieren und so einseitig besetzt werden. Wenn schon die Steuerzahler dafür zur Kasse gebeten werden.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorGegen Täuschung und arglistiges Verschweigen
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    21. April 2015 03:20

    „Denk ich an Deutschland in der Nacht, / Dann bin ich um den Schlaf gebracht“ (Heinrich Heine, Zeitgedichte) veranlaßt mich zum Aufschrei:
    „Denk ich an Österreich in der Nacht, / Dann bin ich um den Schlaf gebracht“.
    Ich glaube nämlich, daß wir uns ähnlich wie 1844 in einer vorrevolutionären Situation befinden. Die Bankenkrise, die Zerstörung der Familien durch linke Ideologen, die Förderung von Homosexualität, deutlich erkennbare Rechtsbeugungen, etc., erscheinen mir als Symptome. Die Politiker suchen ihr eigenes Wohl, aber nicht jenes des Staatsganzen, die arbeitenden Menschen werden von den Linken und Grünen als blöde Melkkühe gebraucht und gleichzeitig sind diese alleinig Produktiven durch den Staat nicht mehr geschützt!

  2. Ausgezeichneter KommentatorIngrid Bittner
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    21. April 2015 08:52

    Quoten sind der größte Schwachsinn, den man versuchen kann zu verwirklichen!
    In diese und in jene Richtung, weil, nicht jeder ist für alles geeignet und jeder soll das machen dürfen/können/wollen/sollen, was er oder sie oder es am besten kann.
    Was nützt das Reißverschlussprinzip, wenn es nicht genügend richtige Kandidaten gibt?? Nur damit die Quote erfüllt wird, nimmt man nach dem Prinzip, Hauptsache ein Mann oder eine Männin, je nach dem, das kann doch nicht sein.
    Gerade einem Parteichef müsste es doch bekannt sein, wie schwierig es ist, die richtigen Kandidatinnen zu finden, in der Politik haben Frauen nun einmal einen Aufholbedarf, man hat sie ja lange genug nicht hingelassen, hinten durften sie auf den Listen Füllmaterial spielen, das ja, aber vorne? Da fehlt einfach noch ein gewaltiges Quantum an Erfahrung. In der gut bezahlten Bundespolitik mag es leichter sein, die Richtigen zu finden - aber Politik spielt sich nun nicht einmal nur im Bund ab. Das Rüstzeug holt man sich ganz unten!
    Umgekehrt, bei der Kindergärtnern zum Beispiel, da gibt es ganz wenige Männer, die muss man mit der Lupe suchen, wie soll man da z. B in der Standesvertretung nach dem Reißverschlussprinzip besetzen??
    Alles nicht wirklich aus der Praxis betrachtet, am Schreibtisch lässt sich viel machen, aber wenn's ums Umsetzen geht, dann hatscht's gewaltig.
    Ich spreche da sowohl beruflich als auch privat und natürlich auch politisch aus jahrelanger Erfahrung!

  3. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    21. April 2015 14:17

    OT---aber der 21. April 1945 hat sich mir ganz fest eingeprägt: An diesem Tag---vor 70 Jahren--- wurde Attnang-Puchheim von gleich zwei amerikanischen Bombengeschwadern STUNDENLANG bombardiert---mit anschließender "Hasenjagd" auf die Flüchtenden.

    Und ich als Fünfjährige erlitt an diesem Tag den ersten Schock meines noch jungen Lebens: Aus wenigen Kilometern Entfernung erlebte ich dieses Inferno, zwischen meinen fassungslosen Eltern vor der Haustür stehend. Ich sehe es noch wie heute, was da pausenlos vom Himmel fiel und begann zu schreien, als könnte ich gar nicht mehr aufhören. Mein Vater nahm mich auf den Arm, trug mich in die Wohnung, legte mich auf die Ottomane und versuchte, mich zu beruhigen.

    Attnang-Puchheim lag in Schutt und Asche. Es hat, verglichen mit der Einwohnerzahl, die meisten Toten von allen bombardierten Orten im damaligen Deutschen Reich.

    Der zweite Schock traf mich am 4. Mai, als ich direkt in ein Auto lief und dabei sehr schwer verletzt wurde.

    Der dritte Schock geschah am 7. Mai, als mein lieber Vater von meinem Krankenbett aus von zwei Kommunisten "abgeholt" wurde. Er hörte mich von der Straße aus schreien und verzweifelt "Vater, Vater" rufen---ich sollte ihn lange Zeit nicht mehr sehen.....

    Drei "Schockerlebnisse" innerhalb so kurzer Zeit, dazu noch die "Ausquartierung", weil amerik. Offizieren die Wohnung so gut gefiel! Zudem waren wir der "letzte Dreck" geworden, aber davon merkte ich nichts.

    So manche Leute werden heute kaum Mitgefühl für das kleine Mädchen aufbringen---es geschah mir ja recht, weil ich nur ein NAZI-Kind war. ICH konnte dafür aber bestimmt nichts! Und mein Vater war einer der anständigsten und liebenswertesten Menschen unter der Sonne, auch wenn nach heutiger Diktion jedes NSDAP-Mitglied ein Teufel in Person war.

  4. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    21. April 2015 11:32

    Also, wenn schon, denn schon! Frau Unterrichtsministerin Heinisch-Hosek ist zwar schwer beschäftigt, die Schulen zu ruinieren, aber vielleicht bleibt ihr dennoch etwas Zeit, dafür zu sorgen, daß---es ist längst an der Zeit!---auch in den Schulen in Zukunft Quotengerechtigkeit herrscht: Es muß angestrebt werden, so schnell wie möglich dafür zu sorgen, daß auch bei den Lehrkräften gleich viele Männer wie Frauen unterrichten! WIE sie diese Geschlechtergerechtigkeit durchführt, ist ihre Sache, aber, wie schon gesagt: Wenn schon, denn schon! Viel Erfolg, liebe Gabriele, beim Durchsetzen des Quotenreißverschlußsystems!

  5. Ausgezeichneter KommentatorPumuckl
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    21. April 2015 09:00

    GENDERWAHN - QOTENWAHN, wie MENSCHENRECHTSERKLÄRUNG*, FRANKFURTER
    SCHULE, POPPERS OFFENE GESELLSCHAFT, die so genannte 68er-BEWEGUNG und
    viele weitere gesellschaftsverändernde Denkmodelle, sind nur Spielarten des selben, uns nach wie vor MIT RELIGIÖSEM EIFER AUFGEZWUNGENEN, SOZIALISMUS ! ! !

    Die ehemals wirklich CHRISTLICH - SOZIALE VOLKSPARTEI ist eben leider zu einer, nur dürftig getarnten KAMPFORGANISATION DES INTERNATIONALEN SOZIALISMUS heruntergekommen ! ! !

    * Der Artikel 17 der ALLGEMEINEN MENSCHENRECHTSERKLÄRUNG, sollte den Schutz des Eigentums Einzelner UND VON GEMEINSCHAFTEN schützen!

    Sichere Staatshaushalte und Sozialsysteme der europäischen Staaten sind zweifellos gemeinsames Eigentum von autochthonen Bürgern dieser Staaten, welche diese Systeme, teilweise durch Generationenverträge gesichert, erarbeitet haben!

    Diese SOZIALISTISCHE EU beraubt durch Duldung einer MIGRATIONSINDUSTRIE, welche unter EXZESSIVER AUSLEGUNG vieler, auf den ersten Blick einleuchtender Inhalte der MENSCHENRECHTSERKLÄRUNG, SYSTEMATISCH DIE ENTEIGNUNG DER AUTOCHTHONEN BÜRGER EUROPAS ! ! !

  6. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    21. April 2015 09:19

    Dass die ÖVP bei dem Gender- und Quoten-Blödsinn überhaupt mitmacht, wird ihr Kopf und Kragen kosten.

    Natürlich sollen sie die fähigsten Leute, Männer und Frauen auf die Kandidatenlisten für Wahlen setzen, natürlich sollen sie Werte vertreten, ich meine die früheren, wo man die ÖVP dafür noch wählen konnte.

    Heute deckt die FPÖ die ganze 'Vernunftpalette' neben dem Team Stronach fast alleine ab. Alle anderen sind im 'Mainstream' gefangen.

    Ich habe mir die letzte Strache-Pressestunde angesehen und wie peinlich er die Fragesteller des ORF stehen ließ, ja so peinlich erscheint mir dieses hier beschriebene ÖVP-Getue auch.

  7. Ausgezeichneter KommentatorA.K.
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    21. April 2015 03:05

    Bravo zu Dr. Unterbergers "...Vielleicht könnte der Wissenschaftsminister (in der ÖVP wird schon irgendjemand wissen, wer das eigentlich ist) einmal bei den Unis nachfragen, warum die Genderprofessuren so einseitig agieren und so einseitig besetzt werden. Wenn schon die Steuerzahler dafür zur Kasse gebeten werden."

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorAppolloniO
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    23. April 2015 09:55

    Warum bloß die Aufregung?
    Schon seit Jahrzehnten werden im Staat atraktive Posten im schwarz/roten Reißverschlusssystem (meist mit Nieten) besetzt.
    Jetzt gibt es halt ein innerparteiliches Penis/Vagina-System. Na und?

    In Österreich interessiert eben keinen Qualifikation, drum sandeln wir ab.


alle Kommentare

  1. Wiener Kassandra (kein Partner)
    26. April 2015 18:31

    Die Frauenquoten sind erst der Anfang. Der Lissabonvertrag nennt in Art. 19 EUV die Gründe für die zu bekämpfende (!) Diskriminierung: Geschlecht, Rasse, Ethnie, Religion, Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexuelle Ausrichtung (8). Es sind daher - in welcher Reihenfolge auch immer - diesbezügliche Reißverschlüsse zu erwarten. Damit zerfällt jegliche Ordnung in Europa. Anscheinend gewollt. Und warum wehren wir uns nicht??

  2. Gennadi (kein Partner)
    23. April 2015 23:06

    Immerhin sitzt für die ÖVP schon ein Muslimbruder im Nationalrat.
    Eine Vorerfüllung, sozusagen.

  3. Kaffka (keine Partnerin) (kein Partner)
    23. April 2015 16:38

    Wenn mir etwas zuwider ist, dann das unnötige Gefasel mit dem Gendern!

    Dabei hat Österreich das Problem ja schon längst gelöst;
    1. Wenn die Einberufung zum Bundesheer eintrudelt erklärt den Einberufene er wäre ja eine Frau-
    2. Ist ein Posten zu besetzen, wo die Frau mangels Schwanz bevorzugt wird erklärt auch er eine Frau zu sein.
    3. Auch wenn er sich für den Posten einer Häuselfrau einsetzt verleugnet er ein Mann zu sein-
    4. Wenn er als Sportler nicht erfolgreich genug ist, hat er ja auch die Gelegenheit als Frau Abfahrtläuferin zu werden.

    Und die ÖSI-Justiz grinst fröhlich dazu und gibt ihm recht!

  4. Knut (kein Partner)
    23. April 2015 15:33

    Was noch ganz ganz dringend fehlt, ist eine Quote für Männer in Frauenkleidern und mit Bart.

    Damit das Frau-sein und die Weiblichkeit endgültig den Bach runter gehen, muss jede Firma über 333 Mitarbeiter so einen "keinerweissgenauwasdasist-Typen" auf die Gehaltsliste setzen. Für aufgrund dessen verwirrte Männer hat die Firma einen Psychiater unter Vertrag zu nehmen.

    Die spinnen die Österreicher ...

  5. AppolloniO (kein Partner)
    23. April 2015 09:55

    Warum bloß die Aufregung?
    Schon seit Jahrzehnten werden im Staat atraktive Posten im schwarz/roten Reißverschlusssystem (meist mit Nieten) besetzt.
    Jetzt gibt es halt ein innerparteiliches Penis/Vagina-System. Na und?

    In Österreich interessiert eben keinen Qualifikation, drum sandeln wir ab.

  6. Tik Tak (kein Partner)
    23. April 2015 07:59

    Wäre die ÖVP nicht die verwesende Leiche die sie ist, sie würden für ein simples aber effizientes Mehrheitswahlrecht nach britischem Muster votieren.
    The Winner takes it all.
    Mit Nachwahlen beim Ausscheiden des Mandatars und direkter, persönlicher Verantwortung des Gewählten gegenüber des Wählers.
    Wenn sich jemand zur Wahl stellt, dann soll er/sie gefälligst auch mit persönlich dafür gerade stehen.
    Schließlich wird das Politikergehalt ja auch nicht anonym an eine Partei ausbezahlt sondern einer Person.
    Aber das würde dann ja Hirn, Verantwortung und vor allem Demokratie bedürfen.
    Und das kann man von einer österreichischen Partei ja nicht erwarten.

    Quoten sind eine Perversion.

  7. socrates
    21. April 2015 21:41

    Der Christine Lagarde u.a. Lesben geht wahrschl. der Reis. Nach Lesbos reisen wird teuer werden.

    http://www.zerohedge.com/news/2015-01-27/greece-canary-coal-mine-100-trillion-bond-bubble

    • @Alter Knacker (kein Partner)
      23. April 2015 08:04

      Komisch, die Lagarde war mit einem Mann verheiratet und ist jetzt wieder mit einem Mann zusammen.
      Haben Sie ein Fremdwörterproblem?

    • socrates
      23. April 2015 12:33

      Kennen Sie den schon?
      Sahra wartet ungeduldig auf Kohn und ruft schließlich:
      "Wenn du nicht bald kommst gehe ich auf die Straße und hole mir einen Mann!"
      "Bring mir einen mit!" erwiderte Kohn.
      Dohnal's Gespielin wollte eine Witwenpension.
      Haben Sie Sexualprobleme?

    • @Alter Knacker (kein Partner)
      23. April 2015 12:51

      Sexualprobleme?
      Nein, im Gegensatz zu Ihnen kann ich lesen.

    • socrates
      24. April 2015 19:53

      Alter Knacker
      Dohnal war verheiratet und hatte 2 Kinder und war bekennende Lesbe. Da Sie sogar lesen können erklären Sie mir den Unterschied zu Lagarde.

    • @Alter Knacker (kein Partner)
      25. April 2015 16:33

      Und deshalb ist die Lagarde eine Lesbe?

      Was immer Sie nehmen, das Zeug kann nicht gesund sein.

  8. socrates
    21. April 2015 20:40

    Ich bin für Quoten!!!!
    Bei Stolpersteine soll verschiedener Rassen gedacht werden.
    Bei der Wiedergutmachung sollen alle Rassen drankommen!
    Beim Völkermord soll allen gedacht werden!
    Bei den Spitzenposten der EU sollen alle EU-Rassen und Religionen vertreten sein!
    .........................
    Bei der ÖVP soll nur jede/r 2. einen IQ unter 80 haben!!
    Aber einfach Strache wählen hilft.

  9. terbuan
    21. April 2015 14:59

    Dieser "Quotenwahn" ist der größte Unsinn unserer ohnedies von ganz anderen Problemen gebeutelten Gegenwart. Er führt nur zu Neid und Missgunst und Spaltung der Gesellschaft, anstatt Leistung und Qualifikation wird versucht, eine scheinbare Gleichheit den Menschen aufzuzwingen.
    Vor mehr als 20 Jahren gab es in meiner Firma bereits eine weibliche Personalchefin und auch Abteilungsleiterinnen, ohne Quotenprobleme!

  10. Undine
    21. April 2015 14:17

    OT---aber der 21. April 1945 hat sich mir ganz fest eingeprägt: An diesem Tag---vor 70 Jahren--- wurde Attnang-Puchheim von gleich zwei amerikanischen Bombengeschwadern STUNDENLANG bombardiert---mit anschließender "Hasenjagd" auf die Flüchtenden.

    Und ich als Fünfjährige erlitt an diesem Tag den ersten Schock meines noch jungen Lebens: Aus wenigen Kilometern Entfernung erlebte ich dieses Inferno, zwischen meinen fassungslosen Eltern vor der Haustür stehend. Ich sehe es noch wie heute, was da pausenlos vom Himmel fiel und begann zu schreien, als könnte ich gar nicht mehr aufhören. Mein Vater nahm mich auf den Arm, trug mich in die Wohnung, legte mich auf die Ottomane und versuchte, mich zu beruhigen.

    Attnang-Puchheim lag in Schutt und Asche. Es hat, verglichen mit der Einwohnerzahl, die meisten Toten von allen bombardierten Orten im damaligen Deutschen Reich.

    Der zweite Schock traf mich am 4. Mai, als ich direkt in ein Auto lief und dabei sehr schwer verletzt wurde.

    Der dritte Schock geschah am 7. Mai, als mein lieber Vater von meinem Krankenbett aus von zwei Kommunisten "abgeholt" wurde. Er hörte mich von der Straße aus schreien und verzweifelt "Vater, Vater" rufen---ich sollte ihn lange Zeit nicht mehr sehen.....

    Drei "Schockerlebnisse" innerhalb so kurzer Zeit, dazu noch die "Ausquartierung", weil amerik. Offizieren die Wohnung so gut gefiel! Zudem waren wir der "letzte Dreck" geworden, aber davon merkte ich nichts.

    So manche Leute werden heute kaum Mitgefühl für das kleine Mädchen aufbringen---es geschah mir ja recht, weil ich nur ein NAZI-Kind war. ICH konnte dafür aber bestimmt nichts! Und mein Vater war einer der anständigsten und liebenswertesten Menschen unter der Sonne, auch wenn nach heutiger Diktion jedes NSDAP-Mitglied ein Teufel in Person war.

    • Peter R Dietl
      21. April 2015 15:17

      Danke für diesen berührenden Bericht!

    • Polyphem
    • Politicus1
      21. April 2015 22:00

      so ist es ...
      für die Keller- und Bombenkinder gibt es kein Mahnmal.
      Außerdem hat es 70 Jahre gedauert, dass diese Kinder über ihr Schicksal überhaupt reden und schreiben dürfen ...

    • Torres (kein Partner)
      23. April 2015 11:01

      Ich erinnere mich noch gut an meine Deutschlehrerin in der Schule, die aus Dresden stammte. Sie erzählte uns, wie sie als Studentin die Bombardierung der Stadt durch (hauptsächlich) britische Militärmaschinen hautnah erlebt hatte, die gezielt und bewusst zivile Häuser und Einrichtungen (einschließlich der Bewohner - Alte, Frauen, Kinder) zerstört haben; sie selbst ist einigemal mit viel Grlück dem Tod entronnen. Damals (in den 60er Jahren) durfte man das offenbar noch sagen; würde ein Lehrer das heute seinen Schülern erzählen, er wäre wohl sehr bald seinen Posten los - und möglicherweise auch noch im Gefängnis sitzen.

  11. de Voltaire
    21. April 2015 11:35

    Es ist ganz einfach, ein Parlament so zu besetzen, dass es die Bevölkerung repräsentiert. Die Parlamentssitze werden nicht per Liste verteilt, nicht für Dienste für die Partei verliehen, nicht per mit Wahlzuckerln gekaufter Stimmen zugeordnet. Die Parlamentssitze werden einfach unter den Staatsbürgern verlost.

    Damit wäre das Parlament ein echtes Abbild der Bevölkerung. Damit sind schlagartig nicht nur alle aktuellen Quoten, sondern langfristig sogar alle denkbaren Quoten erfüllt. Wenn also Quoten gefordert werden, ist dies die einzige logistische Konsequenz, da das Recht auch damit "vom Volke ausgeht", wäre es sogar eine demokratische Variante. Aber sie beschränkt massiv die Macht der Parteien.

    Einzelne Quoten gesetzlich zu fordern bzw. festzuschreiben bedeutet hingegen, den Staatsbürgern vorzuschreiben, wen sie überhaupt wählen dürfen und ist damit per se undemokratisch. Solche totalitäre Forderungen kommen in Österreich trotzdem, von den Vertretern fast aller Parteien und sogar von den Parlamentspräsidenten bzw. -innen. Die aber trotzdem als "große Demokraten" bezeichnet werden.

    Quoten sind also mit unserer Form der repräsentativen Demokratie unvereinbar. Aber wen kümmert dies, wenn doch Klientelpolitik so viele Vorteile bietet? Was ist schon die Demokratie gegen die eigene Geldbörse?

    • Anonymer Feigling
      21. April 2015 12:27

      Eine Alternative zur Verlosung, so wie es die alten Griechen damals gemacht haben, wäre regelmäßig über viele unterschiedliche Themen abzustimmen, so wie z.B. es die Schweizer machen.

      Dann wäre es mir auch egal, ob ALLE Parlamentssitze von Frauen oder Schwuchteln besetzt sind, letztendlich bestimmt das Volk!

  12. Undine
    21. April 2015 11:32

    Also, wenn schon, denn schon! Frau Unterrichtsministerin Heinisch-Hosek ist zwar schwer beschäftigt, die Schulen zu ruinieren, aber vielleicht bleibt ihr dennoch etwas Zeit, dafür zu sorgen, daß---es ist längst an der Zeit!---auch in den Schulen in Zukunft Quotengerechtigkeit herrscht: Es muß angestrebt werden, so schnell wie möglich dafür zu sorgen, daß auch bei den Lehrkräften gleich viele Männer wie Frauen unterrichten! WIE sie diese Geschlechtergerechtigkeit durchführt, ist ihre Sache, aber, wie schon gesagt: Wenn schon, denn schon! Viel Erfolg, liebe Gabriele, beim Durchsetzen des Quotenreißverschlußsystems!

    • Kaffka (keine Partnerin) (kein Partner)
      23. April 2015 16:57

      Undine
      21. April 2015 11:32

      Ja aber da vergisst man auf eine weitere Forderung: "Alle Menschen sind gleich"

      Warum bekommen dann immer die Dummen die schlechten Noten und die Gescheiten die Guten? Man müsste also die zu vergebenden Noten in gleicherweise auf die einzelnen Schüler verteilen, so dass jeder die gleich Anzahl von guten und schlechten Noten bekommt!!!!!

  13. Wolfgang Bauer
    21. April 2015 09:49

    Als Betroffener fordere ich eine 5% - Quote für Farbenblinde und -schwache!

  14. Josef Maierhofer
    21. April 2015 09:19

    Dass die ÖVP bei dem Gender- und Quoten-Blödsinn überhaupt mitmacht, wird ihr Kopf und Kragen kosten.

    Natürlich sollen sie die fähigsten Leute, Männer und Frauen auf die Kandidatenlisten für Wahlen setzen, natürlich sollen sie Werte vertreten, ich meine die früheren, wo man die ÖVP dafür noch wählen konnte.

    Heute deckt die FPÖ die ganze 'Vernunftpalette' neben dem Team Stronach fast alleine ab. Alle anderen sind im 'Mainstream' gefangen.

    Ich habe mir die letzte Strache-Pressestunde angesehen und wie peinlich er die Fragesteller des ORF stehen ließ, ja so peinlich erscheint mir dieses hier beschriebene ÖVP-Getue auch.

    • Hannibal (kein Partner)
      23. April 2015 09:15

      Die ÖVP ist überhaupt nicht mehr zuverlässig und hat als konservative Partei abgedankt. Allerdings ist die Partei in sich heterogen. Die Bauern, die am Land schon seit Generationen aus Prinzip ÖVP wählen, tragen wohl eher nicht dieses "Mainstream-Getue" in sich.

      Die ÖVP trägt ein Mitverschulden an der "gegenderten" Version der österreichischen Bundeshymne. Das hat mich zu dem Schluss bewogen, dass die Schwarzen nicht ernst zu nehmen sind.

  15. Pumuckl
    21. April 2015 09:00

    GENDERWAHN - QOTENWAHN, wie MENSCHENRECHTSERKLÄRUNG*, FRANKFURTER
    SCHULE, POPPERS OFFENE GESELLSCHAFT, die so genannte 68er-BEWEGUNG und
    viele weitere gesellschaftsverändernde Denkmodelle, sind nur Spielarten des selben, uns nach wie vor MIT RELIGIÖSEM EIFER AUFGEZWUNGENEN, SOZIALISMUS ! ! !

    Die ehemals wirklich CHRISTLICH - SOZIALE VOLKSPARTEI ist eben leider zu einer, nur dürftig getarnten KAMPFORGANISATION DES INTERNATIONALEN SOZIALISMUS heruntergekommen ! ! !

    * Der Artikel 17 der ALLGEMEINEN MENSCHENRECHTSERKLÄRUNG, sollte den Schutz des Eigentums Einzelner UND VON GEMEINSCHAFTEN schützen!

    Sichere Staatshaushalte und Sozialsysteme der europäischen Staaten sind zweifellos gemeinsames Eigentum von autochthonen Bürgern dieser Staaten, welche diese Systeme, teilweise durch Generationenverträge gesichert, erarbeitet haben!

    Diese SOZIALISTISCHE EU beraubt durch Duldung einer MIGRATIONSINDUSTRIE, welche unter EXZESSIVER AUSLEGUNG vieler, auf den ersten Blick einleuchtender Inhalte der MENSCHENRECHTSERKLÄRUNG, SYSTEMATISCH DIE ENTEIGNUNG DER AUTOCHTHONEN BÜRGER EUROPAS ! ! !

    • Pumuckl
      21. April 2015 09:35

      Korrektur des unklaren letzten Satzes:

      Diese SOZIALISTISCHE EU beraubt durch Duldung einer MIGRATIONSINDUSTRIE, und EXZESSIVER AUSLEGUNG vieler, auf den ersten Blick einleuchtender Inhalte der MENSCHERECHTSERKLÄRUNG, SYSTEMATISCH DIE AUTOCHTHONEN BÜRGER EUROPAS, IHRES GEMEINSAMEN EIGNTUMS ! ! !

      Mir erscheint somit diese ganze ALLGEMEINE ERKLÄRUNG DER MENSCHENRECHTE als Versuch, das in der Bergpredigt " komprimierte " neue Testament links zu überholen!

      Zunehmender sittlicher Verfall und auch der zu erwartende Zusammenbruch staatlicher und sozialer Ordnung, welcher in Europa unter dem VORWAND DIESER MENSCHENRECHTE vorangetrieben wird, STELLEN FÜR MICH DIESE MENSCHENRECHTSERKLÄRUNG INSGESAMT IN FRAGE ! ! !

    • Pumuckl
      21. April 2015 09:51

      Leider noch eine Korrektur:

      * Der Artikel 17 der ALLGEMEINEN ERKLÄRUNG DER MENSCHENRECHTE, sollte den
      Schutz des Eigentums Einzelner UND VON GEMEINSCHAFTEN sicherstellen!

  16. Ingrid Bittner
    21. April 2015 08:52

    Quoten sind der größte Schwachsinn, den man versuchen kann zu verwirklichen!
    In diese und in jene Richtung, weil, nicht jeder ist für alles geeignet und jeder soll das machen dürfen/können/wollen/sollen, was er oder sie oder es am besten kann.
    Was nützt das Reißverschlussprinzip, wenn es nicht genügend richtige Kandidaten gibt?? Nur damit die Quote erfüllt wird, nimmt man nach dem Prinzip, Hauptsache ein Mann oder eine Männin, je nach dem, das kann doch nicht sein.
    Gerade einem Parteichef müsste es doch bekannt sein, wie schwierig es ist, die richtigen Kandidatinnen zu finden, in der Politik haben Frauen nun einmal einen Aufholbedarf, man hat sie ja lange genug nicht hingelassen, hinten durften sie auf den Listen Füllmaterial spielen, das ja, aber vorne? Da fehlt einfach noch ein gewaltiges Quantum an Erfahrung. In der gut bezahlten Bundespolitik mag es leichter sein, die Richtigen zu finden - aber Politik spielt sich nun nicht einmal nur im Bund ab. Das Rüstzeug holt man sich ganz unten!
    Umgekehrt, bei der Kindergärtnern zum Beispiel, da gibt es ganz wenige Männer, die muss man mit der Lupe suchen, wie soll man da z. B in der Standesvertretung nach dem Reißverschlussprinzip besetzen??
    Alles nicht wirklich aus der Praxis betrachtet, am Schreibtisch lässt sich viel machen, aber wenn's ums Umsetzen geht, dann hatscht's gewaltig.
    Ich spreche da sowohl beruflich als auch privat und natürlich auch politisch aus jahrelanger Erfahrung!

  17. Anonymer Feigling
    21. April 2015 08:47

    "Die Aussage ist zwar nicht korrekt, aber ich stehe dazu!"

    Solche Antworten erhält man, wenn man Betriebsratskanditaten mit ihrem "Reißverschlusssystem" konfrontiert.

    In einem Konzern fanden neulich Betriebsratswahlen statt. Die armen Angestellten wurde da von den wahlwerbenden Gruppen mit ihren Broschüren belästigt.
    Die "BR Alternativ" hat u.a. darauf ihre Kanditatenliste abgedruckt. Bis Platz 24 galt das Reißverschlusssystem, danach, in Ermangelung weiblicher Kanditaten, waren die Plätze bis 40 ausschließlich mit Männern belegt.

    Ein Brief an die BR-alternativ wurde verfasst:

    Unglaublich, wie man angelogen wird!

    In der soeben verteilten Broschüre "Angestellten-BR-Wahl 2015 ..." schreiben Sie unter Ziele an erster Stelle:
    "Dementsprechend sieht unsere Listenreihung die gleichmäßige Verteilung von Frauen und Männern vor"

    Schaut man sich aber die Liste genauer an, dann merkt man, dass bis Platz 24 abwechselnd Männer und Frauen platziert sind (wie bei einer ÖVP-Liste zur Wahl zum Nationalrat). Die Plätze 25 bis 40 werden ausschließlich von Männern belegt.

    Sie haben eine etwas eigentümliche Auffassung von Gleichverteilung!
    Warum befinden sich keine Frauen auf den Plätzen 25 bis 40?
    Oder anders: warum bevorzugen Sie Frauen und benachteiligen Männer?

    Hier die Antwort:

    Lieber Kollege
    Es werden bei der anstehenden BR Wahl ... 20 Mandate vergeben. Wie Sie richtig erkannt haben ist unserer Liste bis zum Platz 25 abwechselnd besetzt. Es wird daher nach der Wahl die Anzahl der Betriebsrätinnen nach dem alternierende Prinzip gleichgewichtet sein.
    Derzeit hat BR alternativ ... 3 BR Mandate wovon 2 durch Frauen ausgeübt werden.

    Vielleicht ist die Aussage expressis verbis nicht korrekt, inhaltlich stehen und kämpfen wir für eine Gleichbehandlung.

    Unglaublich diese Antwort!
    Oder anders, für wie blöd wird man gehalten.

    • Karl Knaller
      21. April 2015 10:23

      Wie ich immer sage: "An ihren ...taten sollt ihr sie erkennen!"
      Und Sie schreiben jetzt 30 x: KANDIDATEN, KANDIDATEN, KANDIDATEN ...
      Sonst schick' ich Ihnen den Datenklau!

    • Anonymer Feigling
      21. April 2015 10:40

      @ Karl Knaller
      Ach, jetzt weiss ich, warum ich keine Sternchen bekomme! ;-)

    • Karl Knaller
      21. April 2015 12:17

      Dem Mann kann (weil er einsichtig ist und sich hoffentlich in Hinkunft grammatikalisch ordentlich benehmen wird) geholfen werden: *** !

  18. Politicus1
    21. April 2015 08:39

    Das wird aber nicht halten:
    'Der Parteivorstand hat versprochen, allein die Vorzugsstimmen durch die Wähler über die Zuteilung der Mandate auf die einzelnen Kandidaten entscheiden zu lassen.'

    Wer nach den Wahlgesetzen mittels Vorzugstimmen ein Mandat erreicht, der braucht kein Versprechen der Bundespartei, dass er es auch bekommt.

    Wer keines erreicht, dem werden auch viele Vorzuzgsstimmen nichts nützen, es sei denn die Kandidaten vor ihm/ihr verzichten FREIWILLIG

    • Politicus1
      21. April 2015 08:45

      UPS - falche Taste gedrückt ..daher gehts hier weiter:
      Wer keines erreicht, dem werden auch viele Vorzuzgsstimmen nichts nützen, es sei denn die Kandidaten vor ihm/ihr verzichten FREIWILLIG auf das ihnen rechtmäßig zustehende Mandat.
      Nehmen wir also an, auf dem Stimmzettel gabs die Reihung (A=Frau, B=Mann):
      A1, B1, A2, B2, A3, B3, A4, B4 ..
      Es bekommen A2 500 VZstimmen, B2 450, A3 520, B3 480, und A4 600.
      Für jeden Kandidaten reichen aber diese VZstimmen bei weitem nicht für eine Vorreihung.
      Wird die Partei jetzt die mit einem Mandat ausgestatteten Kandidaten A2, B2, A3 und B3 zum Verzicht zwingen, damit Kandidatin A4 (mit den relativ meisten VZstimmen!) ein Mandat erhält??

  19. dssm
    21. April 2015 08:15

    Man muss den grösseren Rahmen sehen. Gender ist so schwachsinnig, da kann man nicht vernünftig diskutieren. Keine einzige These ist falsifizierbar – keine Einzige!

    Aber mit Gender kann man Quoten fordern. Und mit Quoten wird persönliche Leistung hinter andere Kriterien gestellt. Wer fleißig, gebildet, innovativ und intelligent arbeitet wird benachteiligt, wer faul, ungebildet und dumm ist kann mit einer Beförderung rechnen, einfach weil er einer bestimmten Gruppe angehört. Eine ÖVP die da mitmacht, ist also eine klar leistungsfeindliche Partei.

    Da immer noch genügend Menschen die Resultate des real existierenden Sozialismus im Gedächtnis haben, kann man den Sozialismus nur indirekt einführen. Also eben Gender, Klimaänderung, Gelddrucken, Banken'regulierung', kompliziertes Steuer- und Abgabenrecht, umfangreiche Genehmigungsverfahren, Energiewende, keine klar formulierten Gesetze, Massenzuwanderung völlig unqualifizierter (=wirtschaftlich unbrauchbarer) Menschen, Zinsmanipulationen usw. usf.

    Nicht einer dieser Punkte übersteht eine klassisch wissenschaftliche Betrachtung, kämpft man aber gegen einen Punkt an, so kann die akademische Elite schnell mittels der anderen Programmpunkte uns dem glückbringenden Sozialismus näher bringen.

  20. Gegen Täuschung und arglistiges Verschweigen
    21. April 2015 03:20

    „Denk ich an Deutschland in der Nacht, / Dann bin ich um den Schlaf gebracht“ (Heinrich Heine, Zeitgedichte) veranlaßt mich zum Aufschrei:
    „Denk ich an Österreich in der Nacht, / Dann bin ich um den Schlaf gebracht“.
    Ich glaube nämlich, daß wir uns ähnlich wie 1844 in einer vorrevolutionären Situation befinden. Die Bankenkrise, die Zerstörung der Familien durch linke Ideologen, die Förderung von Homosexualität, deutlich erkennbare Rechtsbeugungen, etc., erscheinen mir als Symptome. Die Politiker suchen ihr eigenes Wohl, aber nicht jenes des Staatsganzen, die arbeitenden Menschen werden von den Linken und Grünen als blöde Melkkühe gebraucht und gleichzeitig sind diese alleinig Produktiven durch den Staat nicht mehr geschützt!

    • Nestor 1937
      21. April 2015 08:44

      .
      Jammern allein hilft nicht !
      .

    • Gegen Täuschung und arglistiges Verschweigen
      21. April 2015 11:56

      @Nestor 1937
      Sie haben sicher recht. Was ist zu tun?

    • Nestor 1937
      21. April 2015 16:30

      Was zu tun ist?

      Zuerst einmal sicher mit der ganzen Familie und allen Freunden das bisherige Wahlverhalten gründlich überprüfen. Verdienen die heutigen Obertanen noch unser Vertrauen?

  21. A.K.
    21. April 2015 03:05

    Bravo zu Dr. Unterbergers "...Vielleicht könnte der Wissenschaftsminister (in der ÖVP wird schon irgendjemand wissen, wer das eigentlich ist) einmal bei den Unis nachfragen, warum die Genderprofessuren so einseitig agieren und so einseitig besetzt werden. Wenn schon die Steuerzahler dafür zur Kasse gebeten werden."

  22. kritikos
    21. April 2015 01:35

    Das ist ein sehr sarkastischer, aber auch wahrer Beitrag unseres Blogbetreibers. Erfreulich, trotzdem, zu lesen, mit welcher Akribie die Vielzahl der Benachteiligungen der Männer aufgelistet wird!
    Die jetzt in der ÖVP postulierte Quotenregelung für Frauen - Reißverschluss - kann ja gerade für diese Partei nicht so neu sein, denn, wie AU vermerkt, spielen Bünde, Länder (man denke nur an gewisse Landeshauptmänner!), Teilorganisationen etc. etc. eine wichtige und durchsetzungskräftige Rolle. Na ja, das wird das Parlament auch noch aushalten, den Reißverschluss.





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