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FN 757: Innsbruck ist mutig

Für den ORF-Song-Contest soll noch viel mehr Steuergeld verbraten werden als bisher bekannt.

Denn auch für die Public-Viewing-Übertragungen des Fernsehsingens soll Steuergeld fließen. Das wurde jetzt nur deshalb bekannt, weil der Innsbrucker Gemeinderat die von der dortigen Bürgermeisterin vorgeschlagene Subventionierung abgelehnt hat. Innsbruck hätte für den Spaß  40.000 Euro zahlen sollen. Und das Land hätte das verdoppelt. Damit hätten die Tiroler mindestens 80.000 Euro aus öffentlichen Kassen für ein paar Stunden Bildschirmgeflimmer gezahlt (wenn nicht auch noch weitere bisher unbekannte Verbrenner von Steuergeld angebraten worden sind). Man kann sicher sein, dass auch in anderen Städten mindestens so viel Geld für den Schlagerwettbewerb abkassiert wird. Was natürlich noch in keiner der Aufstellungen von dessen Kosten enthalten war. Der Innsbrucker Mut und die lobenswerte Sparsamkeit sind einer ungewöhnlichen Koalition aus Grün, Rot, Blau und zwei Kleinparteien zu attestieren. Die ja in letzter Zeit in allen Fragen von besonders großer Intelligenz geplagten Tiroler Schwarzen waren hingegen begeistert von der Möglichkeit, Steuergeld für das Wettsingen und die Profilierung der Stadt Wien als Schwulen-Metropole hinauszuwerfen.

PS.: Und wenn die Kassen einmal leer sind, holt sich Tirol das Geld mit Garantie beim nächsten Finanzausgleich vom Bund. Der dann halt bald wieder ein paar Steuererhöhungen machen wird.

PPS.: Ja, ich weiß schon die Antwort aus Tirol: 80.000€ seien doch nur Peanuts. Für die Steuergeldverschwender in der Politik stimmt das auch. Sie glauben ja, mit "Brot und Spielen" noch eine Zeitlang die Macht verteidigen zu können.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorkritikos
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    25. April 2015 01:38

    Warum soll, verdam.. noch mal, die öffentliche Hand solche Spektakel überhaupt zahlen oder auch nur fördern? Bringen diese Geldkisten dem Staat oder auch nur der veranstaltenden Gemeinde etwas? Über die berüchtigte Umwegrentabilität? Oder rangiert das gar unter dem Begriff Kultur und ist daher zu fördern? Gibt es vielleicht seriöse Studien der vergangenen Spektakel? (Ich schaue sie mir seit vielen Jahren nicht an, bin daher uninformiert.) Werden auch die Sulmtaler oder Tiroler oder sonstige Spatzen, Trios etc. öffentlich gefördert? Wenn ja, dann gäbe es da ein beträchtliche Sparpotential für den Finanzminister. - Ich bin mir bewusst, dass ich wieder mit einer Reihe von Fragen aufwarte. Aber mein Grimm, noch dazu für diese Schwulenparade um die/den Wurst, ist gewaltig. Es gibt doch wohl andere Einnahmenquellen über Werbung, Spendenaktionen, Lotterien etc., womit auch sonstige Ereignisse oder Institutionen sich finanzieren.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorkritikos
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    25. April 2015 01:59

    Ein post scriptum, eher ein prae scriptum: Wer geht eigentlich die Innsbrucker um Geld an? Der ORF? Wer ist eigentlich der Veranstalter und Verantwortliche? (Wie vorhin geschrieben: Ich bin uninformiert, seit Jahren.) - Von wegen Peanuts: Viele Peanuts ernährten einen späteren US-Präsidenten.

  3. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    25. April 2015 09:25

    Na, wenigstens wissen wir jetzt Bescheid darüber, was da alles so inszeniert wird auf unsere Steuerkosten, bloß würde mich interessieren, wer der Bittsteller ist, die Gemeinde Wien, der Bund, oder gar der Veranstalter ORF ?

    @ kritikos hat es richtig geschrieben, so was sollte doch privat sein, wer diktiert hier die Steuergeldverschwendung ?

    Schön, wenn es genug Fanatiker für ein solches Spektakel gibt, sollen sie es auch zahlen, das Spektakel. Ich habe etwas dagegen, wenn dafür Steuergeld verschwendet wird, von dem zusätzlich mit hoher Wahrscheinlichkeit auch hier und da etwas 'hängen bleibt', wie ich diese Republik nun immer mehr kennenlernen muss, früher habe ich immer vertraut, heute gibt es Kontrolle, die jeden Verdacht erhärtet, leider zufolge der Wiener 'Linksstaatsanwaltschaft' aber nicht beweisen lässt.

    Was 'backstage' passiert, das ist das Gemeine an der Sache.

  4. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    25. April 2015 21:41

    Was ich am schlimmsten finde ist, daß dieses Songcontest-Spektakel, angereichert durch dieses bärtige Zwitterwesen in Frauenkleidern, unter dem Titel KULTUR läuft! Also, unter Kultur verstehe ich etwas grundlegend anderes! Für mich ist dieses kulturlose Affentheater eine Peinlichkeit, das mit keinem Cent gefördert werden dürfte. Wer sich den Schmarren anschauen/anhören will, soll ordentlich zahlen, damit die Kosten durch die Eintrittskarten gedeckt sind. Aber dem Kulturlosen ist halt schnell etwas "Kultur".....

    PS: Da höre ich mir lieber den "Sängerkrieg der Heidehasen" an! :-)

  5. Ausgezeichneter KommentatorPeter R Dietl
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    25. April 2015 12:17

    "Die ja in letzter Zeit in allen Fragen von besonders großer Intelligenz geplagten Tiroler Schwarzen waren hingegen begeistert von der Möglichkeit, Steuergeld für das Wettsingen und die Profilierung der Stadt Wien als Schwulen-Metropole hinauszuwerfen".

    Naja, wieder einmal die neue VP. Wertkonservativ halt.
    .

  6. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    25. April 2015 07:29

    Vermutlich war in Innsbruck die ÖVP vom Wirtschaftsbund getrieben, so wie in Wien.
    Auch in der Hauptstadt dieser Freakshow ist der Wirtschaftsbund riesig begeistert über diesen "Event".
    Bringt er doch dem Tourismus zusätzliche Einnahmen. Und public viewings bescheren der dort agierenden Gastronomie ebenfalls klingende Kassen.
    Geld regiert die Welt ...

    Den Innsbruckern kann man nur gratulieren. Sie werden zwar nach dieser Entscheidung um keinen Cent weniger Steuern zahlen, aber sie dürfen hoffen, dass diese 40,000 EUR sinnvoll ud vielleicht sogar nachhaltig verwendet werden

  7. Ausgezeichneter Kommentatorgh57.at
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    25. April 2015 08:23

    Na, die Hoffnung ist doch, dass die Massen der Arbeiterklasse vor lauter Begeisterung ob des gebotenen Spektakels verstärkt Sekt, Kaviar und Wachteleier konsumieren und so die von der Faymann-SPÖ initiierten "Reichensteuern" zahlen.

    Wenn die Massen hingegen vor lauter Entsetzen ob der Singerei sich dem Trunke hingeben, ist es den Machthabern auch recht - steigen eben die Alkohol- und Biersteuern.

    Panem et Circenses, lautet die neue (oder doch alte?) Devise!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorPrinz Eugen von Savoyen
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    27. April 2015 09:06

    Was soll da aus Tirol kommen? Ich bin Innsbrucker und brauche diesen Mist nicht, ich kenne hier auch keinen, der ihn braucht. Ich erinnere mich aber an die hymnischen Huldigungen etlicher Forenteilnehmer wegen der Innsbrucker Bürgermeisterin. Was haben die geglaubt, wer da kommt? Lächerlich.


alle Kommentare

  1. Le Monde
    28. April 2015 14:51

    Die überforderte gelbgrüne Bürgermeisterin wird hoffentlich bald Geschichte sein. Da war ja noch der Niescher eine Leuchte gegen diese einfältige Frau!

  2. fewe (kein Partner)
    28. April 2015 12:06

    Der ORF will "Triumpf des Willens II" drehen, das muss für die nächste Wahl reichen. Das muss anständig was hermachen.

  3. Segestes (kein Partner)
    27. April 2015 19:36

    Sehr schön.
    Aber konsequenterweise sollten endlich auch die direkten und indirekten Subventionierungen von Sportveranstaltungen eingestellte werden. Angefangen beim Bundesheer, das zum Präparieren von Schipisten ausrücken muss, bis hin zu Polizei-Großaufgeboten, die den Pöbel bei Fußballspielen im Zaum halten sollen.
    Im Vergleich dazu, stellt selbst der affige Song Contest ein Sondernangebot dar.

  4. Knut (kein Partner)
    27. April 2015 10:49

    puuuuhh ... großes Glück gehabt ... Gottseidank ist dieser Affenzrikus eine Woche bevor wir Wien besuchen. Ich dachte schon, ich muss mir einen Rock und meiner Frau einen Umhängebart kaufen, um nicht aufzufallen.

    Der/Die Gewinner/in dieser politisch versifften Freakshow wird eh schon mehr oder weniger feststehen. Wenn es nicht ein neuer Beitrittskandidat für die EU ist, wird es diesmal vielleicht eine Band mit zwei Lesben, zwei Schwulen und einem Zwerg als Leadsänger/in?

  5. F.V. (kein Partner)
    • F.V. (kein Partner)
      27. April 2015 10:30

      Habe ich richtig gelesen:

      “ ... einer ungewöhnlichen Koalition aus Grün, Rot, Blau und zwei Kleinparteien zu attestieren. Die ja in letzter Zeit in allen Fragen von besonders großer Intelligenz geplagten Tiroler Schwarzen waren hingegen begeistert von der Möglichkeit, Steuergeld für das Wettsingen und die Profilierung der Stadt Wien als Schwulen-Metropole hinauszuwerfen.“

      Zwar ist die enttäuschte und fassungslose Kritik an den Schwarzen im UTB allgegenwärtig, wenn aber (berechtigterweise) an diesem und jenem Kritik geübt wird, geschieht dies fast ausnahmslos unter Verweis auf die Sozen/Roten. Das ist gewiß nicht ganz falsch, aber offensichtlich nur eine halbe Wahrheit, q.e.d.

      Aus gegebenem Anlaß hatte ich zu Beginn des Wurts-Spekatkels geschrieben (was ich hier nochmals in Erinnerung bringe): Concita Wurst – „Ehrenbürger“ von Bad Mitterndorf

      Im Unterberger-Tagebuch kanzelt(e) einen Diskutanten einen anderen ob seiner Ansicht zur von Essl gesammelten „Kunst“ ab. Aber hier gibt es doch – berechtigte – Kritik an dem was heute zur Kunst e r k l ä r t wird.

      Der bekannte (inzw. emeritierte) Univ. Prof. Alois Brandstetter schrieb zB: „Das poetische Blümen hat nur dann einen Sinn, wenn es dem rechten Gegenstand dient. Das Aptissiumum (aptum = das PASSENDE) der panegyrischen, d.h. der preisenden Kunst ist Christus – und Maria, die Gottesmutter.“ (in: Der geborene Gärtner)

      Das war sogar in „grauer Vorzeit“ so; etwa in den Höhlen von Altamira, der Felskunst von Skandinavien bis ins südliche Afrika, und selbst die afrikanischen Masken (vor der Berührung mit Europa), die inzwischen die Kunstgalerien zieren, hatten ausschließlich religiösen Hintergrund.

      Reinhard Raffalt(1) sagte in einer Sendung des BR (sehr sehenswert!) aus dem Jahre 1966 zum Thema Antichrist u.a.:

      - Seine Kennzeichen seien das Vergnügen an der Schändung des Heiligen – der Blasphemie, und
      - in der Lust an der Verwüstung im absichtsvollen Verzicht auf Schönheit.

      Bereits im Neuen Testament werden als die beiden Charakteristika des Antichrist genannt:

      - Er ist ein großer Lästerer und
      - er wird die von ihm ins Werk gesetzte Verwüstung zum Gegenstand allgemeiner Verehrung machen.

      Das sind heute allgemein feststellbare Charakteristika der „Moderne“, des Zeitgeistes – und damit auch der Kunst. Exemplarisch: Prof. Dr. Walter Marinovic – „Diktatur des Hässlichen“.

      In diesen Tagen wird/wurde Arnulf Rainers 85. Geburtstag mit einer Ausstellung in der Albertina gefeiert. Mag sein, daß er auch ein bedeutender Künstler ist, aber es fällt mir schwer an seinen Übermalungen irgendetwas Künstlerisches festzustellen, oder in den „Mysterien-Spielen“ des Hermann Nitsch etwas anderes als pure Blasphemie.

      Zu diesen Beispielen an unüberbietbarem Dreck und Blasphemie reiht sich nahtlos der „Concita Wurst“ – ein offensichtlich perverser Schwuler – ein. Das geringste Übel an dieser inszenierten Häßlichkeit ist noch die völlige Unbegabtheit zum Singen.

      Man wundert sich heute immer über Goebbels dreifache(!) Frage: „Wollt ihr den totalen Krieg?“ und die einhellige Zustimmung der Massen. Aber was ist an der psychologischen Manipulation heutiger verblödeter Massen denn anders? Wie wäre es sonst zu erklären, daß ein ganzes Kaff – „BART Mitterndorf“ – zusammenkommt, um einer Drecksvorführung beizuwohnen, oder daß ein Gemeinderat dieser „Ikone“ des Mülls und der Perversion das „Ehrenbürgerrecht“ verleiht?

      Daß ein stimmengeiler und offenbar nicht voll zu nehmender Bürgermeister auf diesen Zug aufspringt ist schlimm genug. Daß aber der Ortpfarrer sich zum wiederholten Male hergibt diese Kakophonie und „Anbetung“ der Perversität mit persönlicher Wortspende und Anwesenheit zu sanktionieren, ist unfaßbar. Die Anrede „Hochwürden“ für diesen Priester ist nur in Gänsefüßchen – als Ausdruck zynischen Spottes für einen derartigen Pfaffen – angebracht. Würde es was helfen, riete man ihm sich doch sein Lehrgeld zurückgeben zu lassen, denn er hat weder die Zehn Gebote kapiert noch die priesterliche Aufgabe einer irregeleiteten Schafsherde gerade deswegen den rechten Weg zu weisen.

      Für Pfaffen seiner Art habe ich nur noch Verachtung.

      (1) Der Antichrist von Reinhard Raffalt, Teil 1 und 2 - YouTube - Eine ausgezeichnete Hörfunkproduktion des Bayerischen Rundfunks
      h t t p : / / w w w .youtube.com/watch?v=JvwbxSw6xUM Teil 1
      h t t : / / w w w .youtube.com/watch?v=iGMZTO0dtJo Teil 2

      (Leerzeichen entfernen, die Zensur hat wieder zugeschlagen.)

    • Neppomuck (kein Partner)
      27. April 2015 12:22

      In Ihrem Zitat von A. U. (erster Absatz) fehlt noch eine Korrektur.

      Das alles entscheidende Wörtchen "nicht".
      Sollte keiner besonderen Anstrengung bedürfen zu wissen wo.

    • F.V. (kein Partner)
      27. April 2015 12:30

      Sie haben schon recht; ich habe - gewohnheitsmäßig -, wenn von schwarzer Intelligenz die Rede ist, mir die Gänsefüßchen dazugedacht.

  6. Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
    27. April 2015 09:06

    Was soll da aus Tirol kommen? Ich bin Innsbrucker und brauche diesen Mist nicht, ich kenne hier auch keinen, der ihn braucht. Ich erinnere mich aber an die hymnischen Huldigungen etlicher Forenteilnehmer wegen der Innsbrucker Bürgermeisterin. Was haben die geglaubt, wer da kommt? Lächerlich.

    • franz-josef (kein Partner)
      27. April 2015 14:17

      "Ich bin Innsbrucker und brauche diesen Mist nicht..." -

      Gottseidank gibt es auch noch Leute wie Sie .

      Vielleicht bleibt Innsbruck bei soviel Rückgrat auch das besonders für Wien so penetrant geheulte "Anderssein" erspart....

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      27. April 2015 14:53

      Verehrter Franz-Josef,

      die wenigsten hier brauchen diesen Schwachsinn.

      In Innsbruck ist es sonst nur umgekehrt wie in Wien, da haben die Schwarzen alles in Erbpacht wie in Wien die Sozis. Ein glücklicher Zufall hat die Schwarzen aber ins Abseits geschickt, das ist ein Nebeneffekt der Liste FI, die beim nächsten Mal zu Recht halbiert sein wird. Auch wenn keine Besseren nachkommen, von Zeit zu Zeit muss man die oben sitzen ablösen, Schwarze und Rote aber auf jeden Fall.

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      27. April 2015 20:02

      Erfrischend, von Euch zu hören, Euer Gnaden! Und weise wie eh und je. Wart Ihr doch einer der gescheitesten Poster im bürgerlichen Salon des Bloggers Ortner, der nach Eurem Ausscheiden allmahlich zum schwachbesuchten Barbiersalon wurde.
      Aber rasieren lassen kann man sich dort noch — während man hier dem Obskuratismus huldigen und in den pöhsen Amerikanern alle Übel der Welt entdecken darf.
      Fragt sich nur, submissest ins Vestibül gestellt, was unterhaltsamer ist.

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      27. April 2015 20:26

      @ Prinz Eugen von Savoyen
      P.S.: Meinem "Obskuratismus" sei das fehlende "n" nachgetragen. Pardon! Und der Herr Wurst ist mir ebenso wurscht wie Euch, Hoheit.

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      27. April 2015 22:45

      Salve Imperator!

      Man muss nicht überall dabei sein, und ein wenig Substanz schadet auch nicht. Einen Blog nur mit zitierten Beiträgen zu füllen ist doch etwas mager. Da ist der A.U. schon fleissiger und schreibt selber was. Zudem erfahre ich hier auch, wie Putin die Ordnung der Welt untergräbt. Wenn der nicht gekommen wäre, dann hätte es nach Berlusconis Abgang mager ausgeschaut.

      Ceterum censeo eurorfissionem delendam esse.

  7. Pennpatrik
    25. April 2015 22:16

    In allen österreichischen Bundesländern außer Tirol soll ein public viewing stattfinden?
    Ich dachte, die Kärntner sind Pleite?

  8. Undine
    25. April 2015 21:59

    Ein sehr erfrischender Kommentar von Werner REICHEL auf ORF-WATCH:

    "Das Wunder Song Contest"

    "Es gibt kein Entkommen! Der Song Contest ist allgegenwärtig. Und dabei findet das Musikantentreffen erst in knapp einem Monat statt. Mittlerweile weiß der brave ORF-Konsument wirklich alles über das Super-Wahnsinns-Mega-Event. Wie viele Kilometer Kabel in der Stadthalle verlegt worden sind, wie toll Michael Häupl, Maria Vassilakou, Gery Keszler oder Conchita Wurst das Schlagerwettsingen nicht finden, ja wirklich jeder aus dem unerschöpflichen linken Medien-Stadtwien-Kunst-Politk-Kultur-Marketing-Unterhaltungs-Biotop hat schon mindestens ein tiefsinniges Statement zum ESC für die ORF-Kameras oder die roten Boulevardblätter abgegeben.

    ORF und SPÖ bieten wirklich alles auf, um den Song Contest zu promoten und für ihre Zwecke zu instrumentalisieren. Da muss jeder mit anpacken. Ausnahmslos. Selbst die biedere ORF-Wissenschaftsredaktion ist Teil der gigantischen ESC-Cross-Promotion. Auf science.orf.at ist zu lesen: „Song Contest erzeugt europäische Identität“

    Hurra. Was für eine gute Nachricht, sind die vielen Steuergeldmillionen also doch sinnvoll investiert. Wenn das so weiter geht, vermeldet die ORF-Religionsabteilung nächste Woche auch noch, dass der Song Content zur Erleuchtung führen kann. Wobei, so falsch wäre das gar nicht."

  9. Undine
    25. April 2015 21:41

    Was ich am schlimmsten finde ist, daß dieses Songcontest-Spektakel, angereichert durch dieses bärtige Zwitterwesen in Frauenkleidern, unter dem Titel KULTUR läuft! Also, unter Kultur verstehe ich etwas grundlegend anderes! Für mich ist dieses kulturlose Affentheater eine Peinlichkeit, das mit keinem Cent gefördert werden dürfte. Wer sich den Schmarren anschauen/anhören will, soll ordentlich zahlen, damit die Kosten durch die Eintrittskarten gedeckt sind. Aber dem Kulturlosen ist halt schnell etwas "Kultur".....

    PS: Da höre ich mir lieber den "Sängerkrieg der Heidehasen" an! :-)

    • Undine
      26. April 2015 08:21

      Wer den "SÄNGERKRIEG der HEIDEHASEN" kennt, wird mir recht geben: Dieses Video nach dem zauberhaften Kinderbuch von James KRÜSS hat 1000mal mehr mit Kultur zu tun, als der Songcontest!

      https://www.youtube.com/watch?v=1CWw3Y6amCI

      In Obereidorf kommen die Hasen und Karnickel des Reiches von Lamprecht dem 7. zusammen, um dem alljährlichen Sängerkrieg zu lauschen oder um an ihm teilzunehmen. In diesem Jahr verspricht Lamprecht der Siebente, König der Hasen und Karnickel, demjenigen seine Tochter zur Frau, der das schönste Lied auf sie singt. Ein vielversprechendes Talent ist der junge Hase Lodengrün, lustig, lebensfroh, charmant, begabt und voller Hoffnung, die Hand der Prinzessin zu gewinnen. Diese hat Lodengrün auch schon selbst in ihr Herz geschlossen. Doch dem Glück stehen zwei mächtige Hasen im Wege: der machthungrige Minister für Hasengesang und Direktor Wackelohr. Sie hoffen, durch List und Tücke Lodengrün von der Teilnahme am Sängerkrieg auszuschließen.

    • Undine
      26. April 2015 08:35

      Und noch ein PS: Besonders hervorheben möchte ich Charles Regnier, der dem Minister seine Stimme leiht! ;-)

      "Berühmt wurde das Stück als Hörspiel, das der Bayerische Rundfunk 1952 mit u. a. Franz Muxeneder (Lodengrün), Ina Peters (Prinzessin), Maria Offermanns (Lodengrüns Mutter), Klaus W. Krause (König), Charles Regnier (Minister), Werner Lieven (Wackelohr) und Klaus Havenstein (Moritatensänger) in den Sprecherrollen und Musik von Rolf Wilhelm produzierte. Regie führte Hanns Cremer."

    • Josef Maierhofer
      26. April 2015 14:00

      @ Undine

      Ich auch, möge das Gute siegen !

    • Politicus1
      26. April 2015 19:37

      Kultur ist heute ALLES, was mit Steuergeldern subventioniert und finanziert wird!

  10. Herby
    25. April 2015 18:14

    Die Meldung auf vienna.at:

    Das ESC-Public Viewing in Innsbruck steht vor dem Aus
    http://www.vienna.at/das-esc-public-viewing-in-innsbruck-steht-vor-dem-aus/4308687

    • fewe (kein Partner)
      28. April 2015 13:05

      Interessant, dass wegen insgesamt 80.000 EUR so dramatisiert abgestimmt wird. Wegen eigentlich geringfügiger Beträge bauscht man das auf, als würden die Politiker sparen wollen. Wenn es um Milliarden geht, kann das ein Pröll oder Häupl im Alleingang.

  11. Peter R Dietl
    25. April 2015 12:17

    "Die ja in letzter Zeit in allen Fragen von besonders großer Intelligenz geplagten Tiroler Schwarzen waren hingegen begeistert von der Möglichkeit, Steuergeld für das Wettsingen und die Profilierung der Stadt Wien als Schwulen-Metropole hinauszuwerfen".

    Naja, wieder einmal die neue VP. Wertkonservativ halt.
    .

  12. Josef Maierhofer
    25. April 2015 09:25

    Na, wenigstens wissen wir jetzt Bescheid darüber, was da alles so inszeniert wird auf unsere Steuerkosten, bloß würde mich interessieren, wer der Bittsteller ist, die Gemeinde Wien, der Bund, oder gar der Veranstalter ORF ?

    @ kritikos hat es richtig geschrieben, so was sollte doch privat sein, wer diktiert hier die Steuergeldverschwendung ?

    Schön, wenn es genug Fanatiker für ein solches Spektakel gibt, sollen sie es auch zahlen, das Spektakel. Ich habe etwas dagegen, wenn dafür Steuergeld verschwendet wird, von dem zusätzlich mit hoher Wahrscheinlichkeit auch hier und da etwas 'hängen bleibt', wie ich diese Republik nun immer mehr kennenlernen muss, früher habe ich immer vertraut, heute gibt es Kontrolle, die jeden Verdacht erhärtet, leider zufolge der Wiener 'Linksstaatsanwaltschaft' aber nicht beweisen lässt.

    Was 'backstage' passiert, das ist das Gemeine an der Sache.

    • kamamur (kein Partner)
      27. April 2015 14:06

      Nicht nur Wurst sonder auch andere sog. Künstler werden vom Staat kräftig unterstützt: zB.
      -Kolic Kornelius/Fäkalkünster
      Nietsch Hermann/Blutkünstler
      Performenskünstler Dolce und Afghane/Urinieren in Brunnen in islamischer Kleidung-Verleihung des NÖ Kulturpreises-
      "...Diese "Künstler" pissen auf Wien, Kunst? Provokation? Oder einfach nur eine völlig geschmacklose Grauslichkeit? Ein Plakat der beiden „Künstler“ Dolce & Afghaner sorgt für Riesen-Wirbel. Auf diesem pinkeln unter dem Motto „Hamam statt Daham“ zwei vermummte Frauen in das Wasserbecken vor der Karlskirche.
      Der Text dazu: „Wir scheißen auf Vielfalt“, „auf so ‘ne Fahne (Anmerkung: auf die österreichische ) kann man nur pissen.“ Die ungustiösen Plakate sind Teil eines Kunstprojekts des Wiener WUK (Werkstätten- und Kulturhaus).
      Johannes Maile vom WUK versucht zu erklären: „Die Plakate sollen ein Zeichen gegen die Islam-Hetze der FPÖ sein. Da muss man aus allen Rohren zurückfeuern.“ Die Plakate hängen vor allem in Bezirken, in denen die FPÖ bei den Wahlen stark zugelegt hat.
      Aktionen wie diese sind der Stadt Wien auch noch Subventionen wert. Das WUK erhält pro Jahr rund 1,3 Millionen Euro Steuergeld …
      So schauts aus (Stand 2014)

    • Josef Maierhofer
      28. April 2015 11:38

      @ kamamur (kein Partner)

      Sie haben völlig recht, auch bei den Förderungen, speziell im Wiener 'Künstlermilieu' wird enorm viel Steuergeld verschwendet.

      'Künstlerisch' würde ich persönlich auf 'wir sch ... auf Vielfalt' antworten, 'denn wir lieben die Einfalt ...'

  13. gh57.at
    25. April 2015 08:23

    Na, die Hoffnung ist doch, dass die Massen der Arbeiterklasse vor lauter Begeisterung ob des gebotenen Spektakels verstärkt Sekt, Kaviar und Wachteleier konsumieren und so die von der Faymann-SPÖ initiierten "Reichensteuern" zahlen.

    Wenn die Massen hingegen vor lauter Entsetzen ob der Singerei sich dem Trunke hingeben, ist es den Machthabern auch recht - steigen eben die Alkohol- und Biersteuern.

    Panem et Circenses, lautet die neue (oder doch alte?) Devise!

  14. Politicus1
    25. April 2015 07:29

    Vermutlich war in Innsbruck die ÖVP vom Wirtschaftsbund getrieben, so wie in Wien.
    Auch in der Hauptstadt dieser Freakshow ist der Wirtschaftsbund riesig begeistert über diesen "Event".
    Bringt er doch dem Tourismus zusätzliche Einnahmen. Und public viewings bescheren der dort agierenden Gastronomie ebenfalls klingende Kassen.
    Geld regiert die Welt ...

    Den Innsbruckern kann man nur gratulieren. Sie werden zwar nach dieser Entscheidung um keinen Cent weniger Steuern zahlen, aber sie dürfen hoffen, dass diese 40,000 EUR sinnvoll ud vielleicht sogar nachhaltig verwendet werden

  15. kritikos
    25. April 2015 01:59

    Ein post scriptum, eher ein prae scriptum: Wer geht eigentlich die Innsbrucker um Geld an? Der ORF? Wer ist eigentlich der Veranstalter und Verantwortliche? (Wie vorhin geschrieben: Ich bin uninformiert, seit Jahren.) - Von wegen Peanuts: Viele Peanuts ernährten einen späteren US-Präsidenten.

  16. kritikos
    25. April 2015 01:38

    Warum soll, verdam.. noch mal, die öffentliche Hand solche Spektakel überhaupt zahlen oder auch nur fördern? Bringen diese Geldkisten dem Staat oder auch nur der veranstaltenden Gemeinde etwas? Über die berüchtigte Umwegrentabilität? Oder rangiert das gar unter dem Begriff Kultur und ist daher zu fördern? Gibt es vielleicht seriöse Studien der vergangenen Spektakel? (Ich schaue sie mir seit vielen Jahren nicht an, bin daher uninformiert.) Werden auch die Sulmtaler oder Tiroler oder sonstige Spatzen, Trios etc. öffentlich gefördert? Wenn ja, dann gäbe es da ein beträchtliche Sparpotential für den Finanzminister. - Ich bin mir bewusst, dass ich wieder mit einer Reihe von Fragen aufwarte. Aber mein Grimm, noch dazu für diese Schwulenparade um die/den Wurst, ist gewaltig. Es gibt doch wohl andere Einnahmenquellen über Werbung, Spendenaktionen, Lotterien etc., womit auch sonstige Ereignisse oder Institutionen sich finanzieren.





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