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FN 754: Die wahren Täter feiern mit dem Bundespräsidenten

Die niederösterreichische Landesrätin Elisabeth Kaufmann-Bruckberger tritt ab. Das werden nicht nur jene befriedigt zur Kenntnis nehmen, die ob solcher langer Doppelnamen schon einen Zungenbruch oder einen Tastatur-Salat erlitten haben.

Damit kann die Affäre aber keineswegs beendet sein. Denn die wahren Täter sitzen gar nicht im Dunkeln, sondern haben soeben im Scheinwerferlicht zusammen mit Bundespräsident und Regierungsspitze Geburtstag gefeiert. Es ist zwar noch ziemlich unklar, ob sich die Frau mit dem langen Namen durch ihren einstigen (beruflichen?) Geldtransport von ÖGB-/Bawag an Jörg Haider strafbar gemacht hat. Eindeutig strafbar ist aber das, was sie dem ÖGB vorwirft. Und da ist es mehr als erstaunlich, dass der ÖGB zwar die Zahlung von Schmiergeldern an Haider dementiert, aber noch keineswegs gegen die Frau zu Gericht gegangen ist. Vielleicht etwa gar deshalb, weil dann viele Involvierte unter Wahrheitspflicht aussagen müssten? Was peinlich werden könnte?

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    16. April 2015 15:10

    Nichts Genaues weiß man nicht, aber es scheint mir auch wahrscheinlich zu sein, dass es ähnlich, wie bei Daniel Cohn-Bendit bei den Grünen zu keinen Abwehrreaktionen kommt, weil es die Wahrheit sein könnte, was Frau Elisabeth Kaufmann-Bruckberger gesagt hat.

  2. Ausgezeichneter KommentatorSandwalk
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    16. April 2015 15:57

    Fragen Sie mal einen Insider! Eine gewisse Nervosität ist im ÖGB nicht zu überhören.
    Allerdings: Die Staatsanwaltschaft Wien und ihre Seilschaften in den Logen passen schon auf, dass nichts passiert.

  3. Ausgezeichneter Kommentatormachmuss verschiebnix
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    16. April 2015 20:07

    Nicht ganz OT:

    Die SPÖ macht sich die Vorratsdaten-Speicherung (wieder) zum Thema.
    Ein Thema also, welches in der realen Welt längst kein Thema mehr ist,
    US-Dienste geben die Richtlinien vor und europäische "Filialen" wie BND
    vollziehen das !

    Die Politik, wie auch die Bürger, können dafür oder dagegen oder was auch
    immer sein, aber eins können wir alle nicht: verhindern, daß (fast) JEDE
    Art von Daten-Austausch im Internet mitgeschnitten wird.

    Wenn's nicht sowieso über US-Hubs geroutet wird, dann läuft es zumindest
    durch irgendwelche europäische Knoten, an denen der BND - oder wer auch
    immer - die "amerikanischen Standards" erfüllt. Das fällt dann unter "gute
    Zusammenarbeit" und hat für die europäischen Dienste durchaus auch
    Vorteile !

    Na, und das Gesetz, welches sich die SPÖ machen will, das dürfen die sich
    dann einrahmen, zur Wahlwerbung nutzen, oder zum "A.... abputzen" - jedenfalls
    wird kein Geheimdienst jemals damit in Konflikt kommen - wo kein Kläger, da
    kein Richter ! ! !

  4. Ausgezeichneter KommentatorErich Bauer
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    16. April 2015 16:16

    Als Straftatbestand bleibt für sie wahrscheinlich eh nur die "falsche Zeugenaussage" in einen Kärntner U-"Ausschuss" (Anführungszeichen soll Doppeldeutigkeit des Wortes hervorheben).

    Dass sie irgendwie ein "unschuldiges Früchtchen" ist, zeigt ihr lockerer Umgang mit Scheinrechnungen, in ihrer Eigenschaft als selbständige Unternehmerin in der "Kommunikationsbranche". Dass diese Vorgangsweise einer "Heiligen Unschuld" nicht geziemt, musste ihr erst von der Wirtschaftspolizei bekannt gemacht werden, nachdem sie dies als normale unternehmerische Praxis "unterstrich". Smart Entrepreneur gehört heutzutage zum "jungunternehmerischen" Kanon. Man kann für sie nur hoffen, dass da nicht summarische Höchstgrenzen überschritten wurden. Dass in der Hochfinanz mit Scheinrechnungen, Scheinforderungen, Scheinkrediten... DAS STEHT NICHT ZUR DEBATTE LIESL! Komm dem G'richt bloß nicht so!

    Als Milderungsgrund sollte für sie jedenfalls die "Peer"-Group geltend gemacht werden, von der sie schicksalhaft umgeben war... Politiker, Journalisten... eine korruptere Melange gibt's nicht!

    Wenn ich ihrem Anwalt einen Rat geben darf, dann sollte der ÖGB vor keinem Staatsanwalt oder Richterin auch nur ansatzweise erwähnt werden... außer lobend. Das mit dem Geldkoffer als Wichtigmacherei", wie es unter psychischen Druck manchmal eben geschieht, erklären. Dann hat sie eben nicht den Kärntner U-"Ausschuss" belogen, sondern - ganz schlimm - den Korruptionsstaatsanwalt... Damit könnten dann alle leben.

    Diese Scheinrechnungen... das kann natürlich schon noch eine ziemliche Sch..... werden. Die Finanzprokuratur will dann die Kohle. Die bekommt sie auch. Die holt sie sich. Ganz sicher. ABER... die Finanzprokuratur ist verschwiegen... wie ein Beichtvater.

  5. Ausgezeichneter KommentatorProConsul
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    17. April 2015 17:45

    OT - Die tägliche multikulturelle Bereicherung

    In der Stadt Salzburg haben Verfassungsschützer einen mutmaßlichen tschetschenischen Waffenhändler überführt. Der 23-Jährige soll von seiner Wohnung aus einen schwunghaften Internethandel mit verbotenen Waffen betrieben haben.

    http://salzburg.orf.at/news/stories/2705803/

  6. Ausgezeichneter Kommentatorpeter789
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    19. April 2015 11:57

    Sozis unter Wahrheitspflicht?

    Das stell ich mir ähnlich vor wie das Besprengen des Leibhaftigen mit Weihwasser.

  7. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    17. April 2015 17:15

    A.U. gab seinem Kommentar die Überschrift: "Die wahren Täter feiern mit dem Bundespräsidenten"---man könnte also auch sagen: Die wahren Täter feierten
    SUB AUSPICIIS PRAESIDENTIS.....;-)

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorpeter789
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    19. April 2015 11:57

    Sozis unter Wahrheitspflicht?

    Das stell ich mir ähnlich vor wie das Besprengen des Leibhaftigen mit Weihwasser.


alle Kommentare

  1. peter789 (kein Partner)
    19. April 2015 11:57

    Sozis unter Wahrheitspflicht?

    Das stell ich mir ähnlich vor wie das Besprengen des Leibhaftigen mit Weihwasser.

  2. Herr Karl (kein Partner)
    18. April 2015 18:42

    Die Dame sollte sehr darauf achten, nicht "Phaetonisiert" zu werden. Ich traue denen alles, und zwar wirklich alles, zu.

  3. Tik Tak (kein Partner)
    18. April 2015 14:32

    Ah geh, die Rechnung ist einfach:

    Lt. Rechnungshof überteuerter Verkauf der Seen um EUR 12.7 - Schaden am Steuerzahler

    davon

    EUR 0.7 mio. and die Haider Truppe
    EUR 12 an ÖGB und BAWAG

    Parteispenden waren damals nicht strafbar, Untreue mit Steuergeldern aber schon.

    Bleibt nur die frage, wer denn diese strafbare Handlung in die Wege geleitet hat und wer sie unterstützt hat?
    Dazu gäbe es den Haider und seine Gehilfen und auch das Verkäuferkonsortium.
    Der Haider, hat sich das Budget per Abstimmung gesichert, bleiben also die Dame, der ÖGB und BAWAG/PSK.
    Der Clemens hat sicher nicht ohne Anweisung vom Hundstorfer gehandelt.
    Hätten wir schon drei.

  4. ProConsul
    17. April 2015 17:45

    OT - Die tägliche multikulturelle Bereicherung

    In der Stadt Salzburg haben Verfassungsschützer einen mutmaßlichen tschetschenischen Waffenhändler überführt. Der 23-Jährige soll von seiner Wohnung aus einen schwunghaften Internethandel mit verbotenen Waffen betrieben haben.

    http://salzburg.orf.at/news/stories/2705803/

    • Cotopaxi
    • Undine
      17. April 2015 20:12

      @ProConsul

      Und dieser clevere Tschetschene (noch Asylwerber oder schon österr. Staatsbürger?) ist garantiert nicht der einzige, der seinen Lebensunterhalt auf solche oder ähnliche Weise bestreitet! Er wurde AUF FREIEM FUSS angezeigt ---da lachen ja die Hühner! Bei jedem "echten" Österreicher würden in einem vergleichbaren Fall die HANDSCHELLEN klicken!

    • Undine
      17. April 2015 20:25

      @Cotopaxi

      Vielen Dank für den Link!

      "Dieser Kopfpilz war bis in die 1960er Jahre auch in Deutschland weit verbreitet. Nachdem er bis vor einigen Jahren als ausgerottet galt, ist er jetzt vermutlich durch Personen wieder neu eingeschleppt worden, die sich in Ländern der dritten Welt, vor allem in Afrika aufgehalten haben.

      Er wird in erster Linie von Mensch zu Mensch übertragen. Es ist ein hochinfektiöser Pilz."

      Die Kölner dürfen sich also über den KOPFPILZ aus Afrika "freuen", die Berliner bekamen als Gastgeschenk die MASERN!

      Danke, liebe Multikultifreunde!

  5. Undine
    17. April 2015 17:15

    A.U. gab seinem Kommentar die Überschrift: "Die wahren Täter feiern mit dem Bundespräsidenten"---man könnte also auch sagen: Die wahren Täter feierten
    SUB AUSPICIIS PRAESIDENTIS.....;-)

  6. machmuss verschiebnix
    16. April 2015 20:07

    Nicht ganz OT:

    Die SPÖ macht sich die Vorratsdaten-Speicherung (wieder) zum Thema.
    Ein Thema also, welches in der realen Welt längst kein Thema mehr ist,
    US-Dienste geben die Richtlinien vor und europäische "Filialen" wie BND
    vollziehen das !

    Die Politik, wie auch die Bürger, können dafür oder dagegen oder was auch
    immer sein, aber eins können wir alle nicht: verhindern, daß (fast) JEDE
    Art von Daten-Austausch im Internet mitgeschnitten wird.

    Wenn's nicht sowieso über US-Hubs geroutet wird, dann läuft es zumindest
    durch irgendwelche europäische Knoten, an denen der BND - oder wer auch
    immer - die "amerikanischen Standards" erfüllt. Das fällt dann unter "gute
    Zusammenarbeit" und hat für die europäischen Dienste durchaus auch
    Vorteile !

    Na, und das Gesetz, welches sich die SPÖ machen will, das dürfen die sich
    dann einrahmen, zur Wahlwerbung nutzen, oder zum "A.... abputzen" - jedenfalls
    wird kein Geheimdienst jemals damit in Konflikt kommen - wo kein Kläger, da
    kein Richter ! ! !

    • Torres (kein Partner)
      18. April 2015 14:58

      Immerhin will sich die SPÖ erstens an das Erkenntnis des Verfassungsgerichtes halten und zweitens offenbar doch nicht den gläsernen Menschen in die Tat umsetzen; ganz im Gegensatz zur ÖVP (Innenministerin Mikl-Leitner), die offenbar allergrößtes Interesse hat, die Menschen durchgehend zu beobachten und zu kontrollieren.

  7. Erich Bauer
    16. April 2015 16:16

    Als Straftatbestand bleibt für sie wahrscheinlich eh nur die "falsche Zeugenaussage" in einen Kärntner U-"Ausschuss" (Anführungszeichen soll Doppeldeutigkeit des Wortes hervorheben).

    Dass sie irgendwie ein "unschuldiges Früchtchen" ist, zeigt ihr lockerer Umgang mit Scheinrechnungen, in ihrer Eigenschaft als selbständige Unternehmerin in der "Kommunikationsbranche". Dass diese Vorgangsweise einer "Heiligen Unschuld" nicht geziemt, musste ihr erst von der Wirtschaftspolizei bekannt gemacht werden, nachdem sie dies als normale unternehmerische Praxis "unterstrich". Smart Entrepreneur gehört heutzutage zum "jungunternehmerischen" Kanon. Man kann für sie nur hoffen, dass da nicht summarische Höchstgrenzen überschritten wurden. Dass in der Hochfinanz mit Scheinrechnungen, Scheinforderungen, Scheinkrediten... DAS STEHT NICHT ZUR DEBATTE LIESL! Komm dem G'richt bloß nicht so!

    Als Milderungsgrund sollte für sie jedenfalls die "Peer"-Group geltend gemacht werden, von der sie schicksalhaft umgeben war... Politiker, Journalisten... eine korruptere Melange gibt's nicht!

    Wenn ich ihrem Anwalt einen Rat geben darf, dann sollte der ÖGB vor keinem Staatsanwalt oder Richterin auch nur ansatzweise erwähnt werden... außer lobend. Das mit dem Geldkoffer als Wichtigmacherei", wie es unter psychischen Druck manchmal eben geschieht, erklären. Dann hat sie eben nicht den Kärntner U-"Ausschuss" belogen, sondern - ganz schlimm - den Korruptionsstaatsanwalt... Damit könnten dann alle leben.

    Diese Scheinrechnungen... das kann natürlich schon noch eine ziemliche Sch..... werden. Die Finanzprokuratur will dann die Kohle. Die bekommt sie auch. Die holt sie sich. Ganz sicher. ABER... die Finanzprokuratur ist verschwiegen... wie ein Beichtvater.

  8. Freak77
    16. April 2015 16:11

    War wirklich gute Stimmung bei der 70 Jahre-Jubiläumsfeier vom ÖGB?

    "ÖGB-Geburtstagsfeier: Wenig Klagen und viel Lob"

    http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/4709448/OGBGeburtstagsfeier_Wenig-Klagen-und-viel-Lob -

    • Erich Bauer
      16. April 2015 17:03

      Der ÖGB hat diesen "Koffer" empört zurückgewiesen und diese "Liesl" damit weggeschickt... Seit daher verliert sich jede Spur.

  9. Sandwalk
    16. April 2015 15:57

    Fragen Sie mal einen Insider! Eine gewisse Nervosität ist im ÖGB nicht zu überhören.
    Allerdings: Die Staatsanwaltschaft Wien und ihre Seilschaften in den Logen passen schon auf, dass nichts passiert.

  10. Josef Maierhofer
    16. April 2015 15:10

    Nichts Genaues weiß man nicht, aber es scheint mir auch wahrscheinlich zu sein, dass es ähnlich, wie bei Daniel Cohn-Bendit bei den Grünen zu keinen Abwehrreaktionen kommt, weil es die Wahrheit sein könnte, was Frau Elisabeth Kaufmann-Bruckberger gesagt hat.





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