Abonnenten können jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten und viele andere Vorteile. Ein Abo (10 Euro) ist jederzeit stornierbar. Nicht-Abonnenten können Artikel und die "Spannend"-Hinweise zu Texten anderswo erst nach 48 Stunden lesen. 

weiterlesen

Doppelte Blamage für österreichisches Oberlehrergetue

Gleich zweifach hat jetzt Österreichs neue Attitüde, andere Länder von oben zu belehren, in Peinlichkeit geendet. Vom Abdullah-Zentrum bis zum Burgtheater zeigt sich, wie blamabel man dasteht, wenn man ohne eine Ahnung von Außenpolitik und anderen Ländern zu haben, sich international aufspielt.

Die Parallelen sind verblüffend. Beide Fälle zeigen, dass hierzulande jedes Gefühl verloren gegangen ist, wie man sich international zu benehmen hat. Vor allem als kleines Land mit einer sich katastrophal entwickelnden Wirtschaft.

Faymann bellte, das Scheichzentrum bleibt  

Beim KAICIID, dem von Saudi-Arabien finanzierten und von vier Ländern getragenen Religions-Dialogzentrum endete das Aufplustern von Werner Faymann genau so, wie es von Anfang an zu erwarten war. Das Zentrum ändert nichts an seinen Statuten. Weder Spanien noch der Vatikan und schon gar nicht Saudi-Arabien gaben den Faymann-Stänkereien nach.

Und natürlich gibt es auch weiterhin keine Äußerung des Zentrums zu einzelnen Menschenrechtsverletzungen in der Welt. Schon gar nicht zu solchen in einem der vier Trägerländer des Zentrums. Und überhaupt nicht zu Menschenrechtsverletzungen und Auspeitschungen beim Zentrums-Financier Saudi-Arabien. Das mag man bedauerlich finden, aber mit Ausnahme des Vatikans übt keine Regierung dieser Welt im Ausland Selbstkritik.

So wenig wie ein österreichischer Diplomat die Politik Wiens kritisieren wird, so wenig wird das eine von Saudis geführte Organisation gegenüber dem Wüstenstaat tun. Es kritisiert aber fairerweise zum Unterschied von Österreich auch keine anderen Länder, sondern konzentriert sich ganz auf den Dialog.

Die Faymann-Wichtigtuerei hat nur zwei Ergebnisse:

  • eine spürbare Verschlechterung der Beziehungen Österreichs zu Saudi-Arabien (wo heimische Firmen früher viel Geld verdient haben);
  • und eine deutliche Reduktion der Chancen Wiens, weitere internationale Amtssitze zu bekommen. Denn keine einzige internationale Organisation wird sich in einem Land ansiedeln, in dem die Gastgeber-Regierung der Organisation öffentlich Vorschriften zu machen versucht. Daher ist auch das Bemühen der heimischen Diplomatie um eine gerade auf Standortsuche befindliche UNO-Behörde wohl von vornherein vergebene Mühe.

Gewiss war und ist nicht viel von einem Dialog der Religionen zu erwarten. Dazu ist der Islam viel zu sehr eine Kriegsreligion, und er hat viel zu viele Mordaufrufe in seinem Koran, an dem die meisten Moslems nicht zu rütteln wagen. Aber jedenfalls ist der Versuch eines solchen Dialogs tausend Mal besser als weitere Abschlachtungen von Christen durch Moslems.

Der Dialog ist auch deshalb zusätzlich wertvoll, als da die streng wahabitischen Saudis gleichberechtigt mit einem jüdischen Rabbi zusammensitzen. Das hat es noch nie gegeben! Das sollte doch um Himmels Willen nicht durch den Gemeindebau-Horizont eines Werner Faymann gefährdet werden.

Burgtheater: ein Glashaus auf Reisen

Die zweite Blamage lieferte ausgerechnet das Burgtheater. Da nützte ein bundesdeutscher Burgschauspieler namens Reinke ein Gastspiel in Budapest, um nach dem Stück auf der Bühne ein wildes Pamphlet gegen die ungarische Regierung zu deklamieren. Das war deplatziert und ist inhaltlich lächerlich. Es ist zwar zweifellos richtig, dass die ungarische Regierung etliche Theater- und sonstige Direktoren parteipolitisch besetzt hat. Aber das ist haargenau dasselbe, was in Österreich geschieht. Oder kann man sich da vorstellen, dass da Herr Ostermayer einmal einen Nicht-Linken an die Spitze eines Staatstheaters setzt? Oder dass der Verfassungsgerichtshof einmal der Opposition gegen die Regierung Recht gäbe?

Dabei hätten gerade die Burgtheater-Menschen nach den Finanzskandalen der jüngsten Zeit jeden Grund, sich nur ja auf ihren eigentlichen Job zu konzentrieren und nicht ahnungslos von der „schweren Situation“ des ungarischen Volkes zu schwadronieren. Die war nämlich vor 30 Jahren unter der kommunistischen Diktatur tausend Mal schwerer. Und die ungarische Wirtschaft entwickelt sich in letzter Zeit weit besser als die österreichische.

Jedenfalls war die Antwort der Ungarn – die offensichtlich das schlechte Benehmen der Gäste erwartet haben – brillant: Der gastgebende Theaterdirektor verlas umgehend die Namen ungarischer Offiziere, die 1849 von den Habsburgern nach der Niederschlagung des ungarischen Aufstands (die übrigens nur mit russischer Hilfe möglich war) eiskalt hingerichtet worden waren. Was wohl für die Ungarn ein wenig schmerzhafter war als der Ärger der österreichischen Linksszene, dass halt einmal ein paar Theater nicht von ihren Gesinnungsgenossen geleitet werden.

Eine Entschuldigung der Burgtheaterdirektorin oder des Kulturministers ist bisher nicht bekannt. Und auch der Bundespräsident schweigt, der sonst zu allem seinen ideologischen Senf dazugibt.

Als Österreicher kann man ob all der Peinlichkeiten nur noch verzweifelt den Kopf schütteln.

 

zur Übersicht

einen Kommentar schreiben

Teilen:
  • email
  • Add to favorites
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    21. April 2015 09:31

    Wie diese österreichischen Politiker gegen das österreichische Volk handeln, sucht seinesgleichen.

    Als Österreicher muss man sich für diese 'ungezogenen Fratzen', seien sie Schauspieler, seien sie Politiker oder seien sie politische Schauspieler, schämen. Man würde am liebsten aufstehen und davonlaufen, wenn das so leicht wäre.

    Ja, wir haben diese Sorte an die Macht gewählt, darum müssen wir uns schämen und für alle, die von dieser Korruptionsgesinnung leben.

  2. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    21. April 2015 10:43

    Das Burgtheater ist, wie der jüngste Eklat beim Gastspiel in Budapest zeigt, wie alle anderen Theater auch, fest in linxlinker Hand! Was sich da abgespielt hat, ist eine nicht zu überbietende Peinlichkeit und Sauerei dem Gastland Ungarn gegenüber, die eigentlich die sofortige Absetzung der Burgtheaterdirektorin und des profilierungssüchtigen Schauspielers zur Folge haben müßte.

    Nehmen wir einmal an, es gäbe in Ö einen "rechten" Burgschauspieler---ich weiß schon, daß so etwas in Ö undenkbar ist!!!---der anläßlich eines Gastspiels in einem sozialistisch regierten Land die Theaterbühne mißbrauchte, die linke Politik dieses Gastlandes heftig zu kritisieren. Der Mann würde vom eigenen Ensemble geknebelt, in eine Zwangsjacke gesteckt, der Polizei übergeben und selbstverständlich suspendiert auf Lebenszeit.

    Der LEITSTERN des Burgtheaters dürfte der SOWJETSTERN sein!

    Als Österreicherin fühle ich das Bedürfnis, mich bei den Ungarn für diese Unflätigkeit und Ungeheuerlichkeit, das Gastrecht mit Füßen zu treten, zu ENTSCHULDIGEN. Welcher unserer Volksvertreter wird dies im Namen vieler österr. Bürger tun?

  3. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    21. April 2015 08:01

    Herrn Faymann wird es egal sein ob das Land nun in Zukunft keine internationalen Organisationen mehr anlocken kann. Er wird in Kürze ohnehin aus der Politik verschwunden sein und als 'Berater' für irgendwelche Diktatoren (Nordkorea?) fungieren. Und dann bald in die üppige Politikerpension abtauchen.
    Faymann ist der Prototyp des Berufspolitikers. Wählergewinnung, und sei sie noch so kurzfristig und hirnrissig, ist das einzig Wichtige. Ob dabei Medien bestochen werden, ob die Wirtschaft den Bach hinunter geht, ob der internationale Status leidet ist egal – Hauptsache ist die Wählerstimme. Denn nur mit Wählerstimmen bekommt man weiterhin ein utopisches Gehalt, tolle Sozialleistungen und eine schöne Pension. Da dieser Typ Mensch ja sonst nichts gelernt oder gar gearbeitet hat, ist dies der einzige Weg zu persönlichem Wohlstand; ein Systemfehler unserer Demokratieform.

  4. Ausgezeichneter KommentatorSozialrat
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    21. April 2015 11:06

    Ein Gastspiel des Wiener Burgtheaters?
    Lieber Gast: "Fühlen Sie sich wie zuhause, aber benehmen Sie sich nicht so!"
    Herr Reinke sollte sich öffentlich Sorgen um die "schwere Situation" des griechischen Volks und der Kultur unter dem linken Chaotenregime von Tsipras und Varoufakis machen .

  5. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    21. April 2015 14:34

    Das Eindrucksvollste am Burgtheater ist mittlerweile leider nur mehr das von Semper & Hasenauer errichtete prachtvolle, 1888 eröffnete Gebäude am Ring!

  6. Ausgezeichneter KommentatorObrist
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    21. April 2015 12:06

    Wenn früher unsere Regierungskasperln, angeführt von dem händeringenden, dämlich grinsenden und auf den Zehenspitzen stehenden Kanzlerdarsteller, einen Auftritt im Ausland hatten, hielten sich die Gastgeber hinterrücks die Bäuche vor Lachen. Dieses scheint ihnen nun ob der grenzenlosen Dummheit, Unentschlossenheit, Feigheit und Schamlosigkeit zu vergehen. Gerade die Kombination von Dummheit und Schamlosigkeit sind massiv destabilisierende Faktoren, die nicht nur Investoren von unserem Land fernhalten, sondern auch Österreich als Partner für andere Nationen völlig unberechenbar machen.

  7. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    21. April 2015 08:34

    wer würde sonst den Herrn "Burgschauspieler" kennen ...?


alle Kommentare

  1. cmh (kein Partner)
    23. April 2015 19:35

    Die ungarischen Generäle waren Landesverräter, die zu Recht justifiziert wurden.

    Unbegreiflich ist nur, dass das Geschichtl, dass die Ungarn von den Habsburgern unterdrückt worden wären, hier in Österreich wieder so einfach geschluckt wird. Offensichtlich endet der geographische Horizont am Rennweg und der historische 1938. Hauptsache, die Schüler konnen mit ihren Pornos am Handy kompetent umgehen.

    Zum Kotzen.

    (Ein anderer Autor als Grillparzer sollte vom Burgtheater in Ungarn überhaupt nicht gespielt werden.)

  2. Gasthörer (kein Partner)
    23. April 2015 19:04

    Ich lese gerade "Türkei droht Wien mit Sanktionen", weil wir ihren schrecklichen Völkermord auch so nennen. Vor wenigen Tagen hatten türkische Vereine in der "Zeitung" Österreich eine Anzeige auf Seitengröße geschalten, wo sie lamentieren, dass der Begriff nicht angemessen sei.

    Nun Frage ich mich, wäre es nicht an der Zeit, dass die EU die geschenkte jährliche Mrd. unseres Steuergelds an die Türkei streicht? Wäre es nicht an der Zeit, dass man das Assoziationsabkommen, das ihnen quasi unkontrollierten Zuzug ohne Deutschkenntisse erlaubt, aufkündigt?

    Natürlich wird es nicht passieren. Ein Land das sich selbst nicht ernst nimmt, wird auch von niemand anders ernst genommen.

  3. Torres (kein Partner)
    23. April 2015 13:25

    Interessenat in diesem Zusammenhang, dass ausgerechnet der jüdische Rabbiner sich dezidiert gegen die Schließung des saudischen Dialogzentrunms ausgesprochen hat.

  4. Segestes (kein Partner)
    23. April 2015 13:04

    Interessant, dass Unterberger ausgerechnet den Maturanten Sebastian "Du hast die Haare schön" Kurz vergisst.
    Dieser hat sich, weil er - wie seine ganze verkommene Partei - eine Krämerseele und ein Lobbyist der Konzerne ist, von Anfang an schützend vor das unsägliche Saudi-Zentrum gestellt.
    Kurz ist demzufolge eine mindestens genauso unappetitliche Figur wie Faymann.

  5. herr benno mühlheimer (kein Partner)
    23. April 2015 11:16

    Zum angeblichen Vermeiden von Christenmorden, durch das angebliche Dialogzentrum welches in Wirklichkeit ein Lügenzentrum zur Ausbreitung des islamischen Machtstrebens ist.

    Das ein Rabbiner eingeladen wurde, ist nur die nächste Stufe von Taqquia...
    Israel ist durch das enorme und andauernde Aufrüsten von SA inzwischen erpressbarer geworden..

    Saudi Arabien ist einer der Hauptfinanziers des Christenmordens weltweit.

    Aus Saudi Arabien sollen über 7000 bis etwa 8000 Dschihadis zum Christen-, Jeziden -, säkularmuslimische Kurden- , Chaldäer-, Alawiten usw - MORDEN in den IS gereist sein.

    Aus Österreich prozentual auf die Umma gerechnet sogar noch mehr.

    Ergebnis des KAICIID `s ?

    • herr benno mühlheimer (kein Partner)
      23. April 2015 11:38

      GANZ SICHER !

      Österreich/Wien ist neben London einer der Hot Spots der Geld"wäsche" des internationalen islamischen Terrorismus unter maßgeblicher Führung von Saudi Arabien.

      Was in Österreich wirtschaftlich alles versäumt wurde durch den Hype um die endliche Ressource Öl, welches Potential durch die Fixierung auf den Rohstoff Erdöl brach liegen gelassen wurde, wird mehr und mehr erschreckend bewußt ......

      Doppelte Lügen, doppelte Erpressbarkeiten (angebliches gesamtwirtschaftliches Wirtschaftsminus durch abgrenzende Politik gegen SA und Anschlagsgefahr, die SA auf Umwegen jederzeit realisieren kann...) bringen als Doppel-Minus NUR IN DER MATHEMATIK DER GELDZÄHLER EIN PLUS ....... nicht im WIRKLICHEN Leben, so wie LEBEN SEIN SOLL....

      Solche Texte, wie der zum KAICIID "wären am besten", wenn sie nicht geschrieben werden, wenn schon nicht die Risken auf sich zu nehmen Bereitschaft vorhanden ist die Fakten so zu benennen wie sie sind.

      Ein Österreich welches unter dem Islam zu versinken beginnt ---- gucken sie mal in die diversen Viertel in Wien ---- wird ganz bestimmt kein wirtschaftlich stärkeres Österreich !

      Das erkennen auch schon unter 4 Jährige, um das mal ein bißchen deutlich zu benennen. Dass sollte auch ein Herr Christian Leitl erkennen können, ein Herr Dr. Unterberger ..... und auch die Sozialistische Partei.

      Die zudem ja so langsam den Trend erkennt, dass nicht sie zur "Ersatzreligion" für den Islam wird, sondern umgekehrt ..... Perspektivisch ist die Zukunftsrichtung derzeit: "Österreich wird zu Algerien" bevor daraus "Österreich wird zu Saudi Arabien" gemacht wird....

      Beides keine wirklich befriedigenden Trends ..... sondern das krasse Gegenteil von Friede.

      Ausser das Phänomen wird aus sklavenhalterischer Perspektive betrachtet, dann ist Unterdrückung "natürlich auch eine Form des Friedens" ..... mit welcher sklavenhalteisch Gestrickte zwar "existieren können", doch ob sie damit wirklich GUT LEBEN ? ... sollte dann wohl die Frage sein, die sie sich wohl selbst zu offerieren haben sollten ...

    • herr benno mühlheimer (kein Partner)
      23. April 2015 11:43

      Es ist gerade der Islam ein besonders intenser Okkultismus, welcher durch den Kult solche inneren Unruhen schafft, dass diese nur durch Druck "nieder-" bzw "unteroberflächenschwellig" gehalten werden können.

      ..... es sei denn: "Es sind in einem Gebiet "ausreichend kaffir"" ....

      Dann entlädt das irgendwann und irgendwie in diese urislamische Richtung ....

      Die Vorzeichen sind ja schon mannigfach zu erkennen ...

  6. cmh (kein Partner)
    23. April 2015 10:13

    Es ist ein gewaltiger Irrtum zu meinen, österreichische Politker kritisieren andere Länder ohne eine Ahnung zu haben.

    Viel schlimmer: Österreich wird so regiert!

    So läuft es doch schon seit geraumer Zeit. Irgend ein irrelevanter Schas wird irgendwie an die Oberfläche gespült und schon meinen alle, sie müssten ihren Senf dazu geben. Wobei nur quasseln ja in Ordnung wäre, mache ich auch beim Bier immer wieder.

    Nein, diese Vögel sind allen Ernstes davon überzeugt, sie hätte nicht nur eine Meinung, sondern geradezu die einzige richtige Lösung - innen- wie außenpoilitisch.

  7. Tik Tak (kein Partner)
    23. April 2015 08:51

    " ... mit Ausnahme des Vatikans übt keine Regierung dieser Welt im Ausland Selbstkritik. ..."

    Echt?

    Schon den Vranitzky mit seiner Reise nach Jerusalem vergessen?

    Das KAICIID ist eine internationale Organisation, da war das Ergebnis der Ö3 Sprecher getriebenen "Aufregung" für das thumbe Wählerstimmvieh vorhersehbar.

    Manchmal bekomme ich Lacher wenn ich im Ausland erzähle, daß es hier einen Regierungschef gibt, der ein 7-jähriges Loch in seinem CV hat und ganz offen korrupt ist.
    Zumeist aber bekomme ich nur ungläubiges Staunen und die Frage, ob das wirklich das Österreich in Europa ist?

    Die gute Seite ist, das Land nimmt keiner mehr ernst und damit gibts auch keine Blamage.

  8. AFRICOM (kein Partner)
    23. April 2015 08:06

    Vor wem flüchten denn die im Mittelmeer Ertrinkenden, die wahrscheinlich zu den Oberlehrern der Caritas wollten?

  9. Haider
    21. April 2015 23:52

    Berufsbedingt leben Schauspieler in einer Scheinwelt. Das heißt aber noch lange nicht, daß sie ihre Geldgeber ungestraft in Geiselhaft nehmen dürfen. Dummdreiste Rüppeleien, widerliche Präpotenz und schmieriges Denunziantentum zeichnet gerade einen Großteil dieser Clique besonders aus. Wo ist die Zeit, als z.B. ein Schauspieler des Burgtheaters gesellschaftlich hoch geachtet wurde -> heute wird er zu Recht geächtet?
    Linke glauben eben immer, sie wären als Gutmenschen automatisch sankrosankt. Da ihnen gekaufte/erpreßte/bestochene Printmedien und die Zwangsgebührenorgel ORF pausenlos eine unverdiente Bühne bieten, halten sich diese Glücksritter für die Herren der Welt.

    • Undine
      22. April 2015 17:37

      @Haider

      "Wo ist die Zeit, als z.B. ein Schauspieler des Burgtheaters gesellschaftlich hoch geachtet wurde?"

      Das waren aber auch HERREN damals! Oder könnte sich jemand vorstellen, daß ein Ewald BALSER, ein Raoul ASLAN, ein Erich Auer oder auch eine Dame wie Paula WESSELY sich zu so einer miesen Aktion hergegeben hätten?

    • Tik Tak (kein Partner)
      23. April 2015 08:52

      Aber geh, in der letzten Zusendung des Bundestheaterprogramms wurde sogar frontseitig der "Dissident" im Schauspieler hervorgehoben.

  10. terbuan
    21. April 2015 14:34

    Das Eindrucksvollste am Burgtheater ist mittlerweile leider nur mehr das von Semper & Hasenauer errichtete prachtvolle, 1888 eröffnete Gebäude am Ring!

  11. Obrist
    21. April 2015 12:06

    Wenn früher unsere Regierungskasperln, angeführt von dem händeringenden, dämlich grinsenden und auf den Zehenspitzen stehenden Kanzlerdarsteller, einen Auftritt im Ausland hatten, hielten sich die Gastgeber hinterrücks die Bäuche vor Lachen. Dieses scheint ihnen nun ob der grenzenlosen Dummheit, Unentschlossenheit, Feigheit und Schamlosigkeit zu vergehen. Gerade die Kombination von Dummheit und Schamlosigkeit sind massiv destabilisierende Faktoren, die nicht nur Investoren von unserem Land fernhalten, sondern auch Österreich als Partner für andere Nationen völlig unberechenbar machen.

  12. Erich Bauer
    21. April 2015 11:54

    Tja. Die gesamte "westliche" Hemisphäre hat sich ja bekanntlich zum Oberlehrer für die gesamte Weltgemeinschaft ("Rest" der Welt) empor geschwungen... Österreich gehört zu den kleinsten - und die galten auch immer als die mickrigsten - in dieser Klassengemeinschaft. So benimmt es sich auch. Das ist nicht besonders überraschend. Stolz, und um 5 Millimeter gewachsen, darf es - zu Recht - einen positiven Eintrag im Klassenbuch erwarten...

    Im Gegensatz dazu wurde heute der kleine, mickrige Grieche, Nikos Kotzias, zum "Direktor" Kerry bestellt. Dort werden diesem kleinen Griechen wahrscheinlich die Ohren lang gezogen, denkt sich der kleine Ösi mit einer gewissen Schadenfreude. Die "Kleinen" sind nämlich untereinander so überhaupt nicht solidarisch. Das war immer so.

    Was hat dieser mickrige Grieche angestellt, dass er zum Rapport bestellt wurde? Dieser Knilch brüstet sich mit einem Freund aus der Nebenklasse. Und das ist ein richtiger Rowdy, ja sogar ein Hooligan und Anführer einen Motorradgang. Kaum dass der Pausengong ertönt, eilt der kleine Grieche nach draußen um sich mit diesem Rowdy zu treffen und irgendwas zu bequatschen. Dabei lässt er immer die Tür offen und dieser Hool grinst, ersichtlich für alle seine Klassenkameraden, belustigt, aber trotzdem bösartig, ins Klassenzimmer. Damit verschreckt er die gesamte Klassengemeinschaft – außer den kleinen Griechen natürlich.

    Die Klasse wartet nun gespannt ob die Erziehungsmaßnahmen bei Nikos greifen und die Klassengemeinschaft wieder eine kuschelige, sektengleiche Einheit bilden kann… Wenn das gelingt hat man der Klasse versprochen, zusammen mit dem Sexualkundeprofessor, eine lustige Wehrsportübung in freier Natur, mit Abenteuerspaß, abzuhalten…

  13. Sozialrat
    21. April 2015 11:06

    Ein Gastspiel des Wiener Burgtheaters?
    Lieber Gast: "Fühlen Sie sich wie zuhause, aber benehmen Sie sich nicht so!"
    Herr Reinke sollte sich öffentlich Sorgen um die "schwere Situation" des griechischen Volks und der Kultur unter dem linken Chaotenregime von Tsipras und Varoufakis machen .

  14. Undine
    21. April 2015 10:43

    Das Burgtheater ist, wie der jüngste Eklat beim Gastspiel in Budapest zeigt, wie alle anderen Theater auch, fest in linxlinker Hand! Was sich da abgespielt hat, ist eine nicht zu überbietende Peinlichkeit und Sauerei dem Gastland Ungarn gegenüber, die eigentlich die sofortige Absetzung der Burgtheaterdirektorin und des profilierungssüchtigen Schauspielers zur Folge haben müßte.

    Nehmen wir einmal an, es gäbe in Ö einen "rechten" Burgschauspieler---ich weiß schon, daß so etwas in Ö undenkbar ist!!!---der anläßlich eines Gastspiels in einem sozialistisch regierten Land die Theaterbühne mißbrauchte, die linke Politik dieses Gastlandes heftig zu kritisieren. Der Mann würde vom eigenen Ensemble geknebelt, in eine Zwangsjacke gesteckt, der Polizei übergeben und selbstverständlich suspendiert auf Lebenszeit.

    Der LEITSTERN des Burgtheaters dürfte der SOWJETSTERN sein!

    Als Österreicherin fühle ich das Bedürfnis, mich bei den Ungarn für diese Unflätigkeit und Ungeheuerlichkeit, das Gastrecht mit Füßen zu treten, zu ENTSCHULDIGEN. Welcher unserer Volksvertreter wird dies im Namen vieler österr. Bürger tun?

  15. Ingrid Bittner
    • Undine
      21. April 2015 10:54

      @Ingrid Bittner

      Danke für den Link!

      Wenn ich da lese, "...es sei den Schauspielern wichtig gewesen, ihre Besorgnis betreffend der aktuellen Entwicklung anderweitig auszudrücken" wird mir ganz schlecht vor Wut, was sich unsere Staatskünstler an bodenloser Frechheit herausnehmen!

      "Brisante Vorgeschichte

      Vonseiten des Burgtheaters hieß es gegenüber der APA, dass man ursprünglich im Rahmen eines Publikumsgesprächs mit Jan Bosse mit den Besuchern in Dialog treten wollte. Nachdem Bosse nicht anreiste, sei es den Schauspielerin wichtig gewesen, ihre Besorgnis betreffend der aktuellen Entwicklung anderweitig auszudrücken."

      Der SOWJETSTERN leuchtet offensichtlich auch über dem Burgtheater!

  16. Josef Maierhofer
    21. April 2015 09:31

    Wie diese österreichischen Politiker gegen das österreichische Volk handeln, sucht seinesgleichen.

    Als Österreicher muss man sich für diese 'ungezogenen Fratzen', seien sie Schauspieler, seien sie Politiker oder seien sie politische Schauspieler, schämen. Man würde am liebsten aufstehen und davonlaufen, wenn das so leicht wäre.

    Ja, wir haben diese Sorte an die Macht gewählt, darum müssen wir uns schämen und für alle, die von dieser Korruptionsgesinnung leben.

    • A.K.
      21. April 2015 12:03

      @Josef Maierhofer:
      *****************************************

    • AppolloniO (kein Partner)
      23. April 2015 09:42

      "Ja, wir haben diese Sorte an die Macht gewählt". Genau das mach mir Angst. Bis die letzten, die GroKo an die Macht wählenden aussterben (denn g`scheiter werden sie nimmer), werden wir noch vieles zu ertragen haben.

    • cmh (kein Partner)
      23. April 2015 10:23

      Nur der guten Ordnung halber möchte ich festhalten, dass ich diese schauspielernden Politikdilettanten nicht gewählt habe.

      Aber in Abwandlung eines Sagers des Dr. Sperbers bei Torbergs Tante Jolesch kann ich nur sagen: Herr Rat, mein Souverän verblödet mir unter der Hand.

    • Seibold (kein Partner)
      23. April 2015 13:52

      Was steht denn da für ein Stern über dem Haus des (Deutschen) Volkstheaters?

  17. Politicus1
    21. April 2015 08:34

    wer würde sonst den Herrn "Burgschauspieler" kennen ...?

  18. dssm
    21. April 2015 08:01

    Herrn Faymann wird es egal sein ob das Land nun in Zukunft keine internationalen Organisationen mehr anlocken kann. Er wird in Kürze ohnehin aus der Politik verschwunden sein und als 'Berater' für irgendwelche Diktatoren (Nordkorea?) fungieren. Und dann bald in die üppige Politikerpension abtauchen.
    Faymann ist der Prototyp des Berufspolitikers. Wählergewinnung, und sei sie noch so kurzfristig und hirnrissig, ist das einzig Wichtige. Ob dabei Medien bestochen werden, ob die Wirtschaft den Bach hinunter geht, ob der internationale Status leidet ist egal – Hauptsache ist die Wählerstimme. Denn nur mit Wählerstimmen bekommt man weiterhin ein utopisches Gehalt, tolle Sozialleistungen und eine schöne Pension. Da dieser Typ Mensch ja sonst nichts gelernt oder gar gearbeitet hat, ist dies der einzige Weg zu persönlichem Wohlstand; ein Systemfehler unserer Demokratieform.





Bitte OHNE Internet-Links (Kommentare mit Links werden nicht veröffentlicht)
verbleibende Zeichen: 700

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden

Ich will die Datenschutzerklärung lesen.


© 2020 by Andreas Unterberger (seit 2009)  Impressum  Datenschutzerklärung