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Warum sind die Amerikaner klüger (geworden)?

Späte Einsicht ist besser als gar keine Einsicht. Das kann sich die amerikanische Regierung zweifellos jetzt in Sachen Syrien zugute schreiben. Ganz im Gegensatz zu Großbritannien und Frankreich.

Die USA sprechen seit Jahren erstmals (wieder) davon, dass man mit dem syrischen Präsidenten Assad doch verhandeln werde müssen. Eine erstaunliche Wende. Dahinter steht wohl – unausgesprochen – die Erkenntnis, dass man sich mit dem Feind seines Feindes arrangieren muss. Auch wenn der ein ziemlich übler Diktator ist. Aber im Vergleich zu den fanatischen Schlächtern des „Islamischen Staates“ ist sogar ein Assad allemal vorzuziehen.

Das erinnert an den Zweiten Weltkrieg, wo der Westen, großteils ohne irgendeine Sympathie für Stalin zu empfinden, sich mit diesem gegen Hitler alliiert hat. Zwar ist auch aus heutiger Sicht die Alternative mörderisch. Denn beide waren ja millionenfache Schlächter. Aber Stalin hat wenigstens das Völkerrecht länger beachtet als Hitler, der eine Eroberung nach der anderen unternommen hat. Oder genauer gesagt: Stalin hat erst selbst völkerrechtswidrig zu erobern begonnen, als Hitler längst damit angefangen hat und dann mit Stalin im Molotow-Ribbentrop-Pakt eine Teilung Osteuropas gedealt hat.

Irgendwie erinnert das übrigens auch an die Bibel, wo mit „Damaskus“, also der Hauptstadt Syriens, die Wende im Denken von Paulus bezeichnet wird, des größten Intellektuellen der jungen Christenheit. Seither wissen wir: Etwas neu zu denken führt sehr oft zu sehr wichtigen und positiven Ergebnissen.

Wie auch immer man über diese Assoziationen denken mag (nicht alles, was hinkt, ist ja ein Vergleich): Durch ihren Schwenk haben die USA jedenfalls die Grenzen der Realpolitik zu akzeptieren begonnen (ohne üble Selbstüberschätzung darf ich am Rande darauf hinweisen, dass in diesem Tagebuch schon seit Jahren ein solcher Strategiewechsel als unausweichlich bezeichnet worden ist).

  1. Die Amerikaner haben wohl erkannt, dass die demokratische Opposition gegen Assad kein militärisch ernstzunehmender Haufen, sondern nur eine Ansammlung zerstrittener Clanführer ist.
  2. Sie haben vielleicht auch erkannt, dass nur mit Assad die Minderheiten (Christen, Schiiten, Alewiten, Jesiden) eine echte Überlebenschance in Syrien haben.
  3. Sie haben vielleicht auch erkannt, dass nur Assad und die Kurden eine Chance bieten, ohne eigenen (Boden-)Truppeneinsatz des Auslands den „Islamischen Staat“ und „Al Kaida“ zu besiegen.
  4. Sie haben vielleicht auch erkannt, dass nur bei einem Überleben Assads eine Einigung mit Iran über dessen Atompläne möglich ist.
  5. Sie haben vielleicht auch erkannt, dass man Konfrontationen mit Russland möglichst vermeiden soll.
  6. Sie haben sicher auch gesehen, dass Assad an Syriens Grenze zu Israel die Waffenstillstandslinie immerhin jahrzehntelang ohne größere Zwischenfälle eingehalten hat (ganz im Gegensatz zum Libanon, wo es allerdings gerade die Verbündeten Assads waren, die am meisten provoziert haben).
  7. Sie haben sich auch offensichtlich geistig von ihren Verbündeten am Golf (Katar, Kuwait, Saudi-Arabien usw.) gelöst, die prinzipiell immer an der Seite von Sunniten zu stehen scheinen, egal wie verbrecherisch die agieren.
  8. Sie sehen sicher auch, wie sehr sich der „Islamische Staat“ jetzt auch im Gaza-Streifen und in halb Afrika von Nigeria über Mali bis Somalia mit blutigen Spuren ausbreitet. Dass da längst ein globaler Krieg im Gang ist – insbesondere wenn man auch die Terrormorde von Belgien bis Australien richtig einzuordnen versucht.

Umso erschreckender ist, dass das linke Frankreich und das konservative England weiterhin auf ganz hart und kompromisslos machen. So als ob sie irgendeine realistische Option hätten! Das ruft erneut in Erinnerung, dass es haargenau dieselben beiden Länder waren, die durch haargenau die gleiche Politik wie gegenüber Syrien schon in Libyen katastrophales Unheil angerichtet haben. Man kann nun gewiss streiten, ob Assad oder Gadhafi widerlicher waren. Beide haben ganz sicher fast alle bösen Attribute verdient.

Aber beide haben nach außen wenigstens halbwegs völkerrechtliche Gepflogenheiten und nach innen eine – wenngleich zutiefst bösartige – Ordnung aufrechterhalten. Heute kann kein Zweifel mehr bestehen: Die nachher gekommene Alternativen sind noch tausend Mal negativer als die beiden Diktatoren. Für die Menschen in jenen Ländern wie auch für die Außenwelt.

So sehr mir Rechtsstaat, Demokratie und Marktwirtschaft am Herzen liegen, so klar weiß ich doch: Nichts davon kann einem Land, einer Kultur von außen diktiert werden! Und wer meint, dass das in Deutschland und Österreich nach 1945 sehr wohl der Fall gewesen ist, der begreift die wahren Faktoren der Geschichte nicht. Denn in beiden Ländern haben (fast) alle Bürger (endlich!) erkannt, dass nur mit Rechtsstaat, Demokratie und Marktwirtschaft ein gutes Zusammenleben gelingen kann. Die Besatzer allein hätten das – abgesehen von den allerersten Nachkriegsjahren – gegen den Willen der Bevölkerung nie und nimmer dauerhaft durchsetzen können.

Auch den Arabern und der islamischen Welt ist diese Erkenntnis von Herzen zu wünschen und bei jeder sich nur bietenden Gelegenheit zu vermitteln. Zeigt die Geschichte doch empirisch eindeutig die Überlegenheit dieser drei Grundprinzipien. Aber es kann keinesfalls gelingen, diese Werte einem Volk, einer Kultur oder gar einer im Mittelalter steckengebliebenen Religion mit Gewalt aufzuzwingen.

Fehlt es den Briten und Franzosen an Intelligenz, das zu erkennen? Die deutsche Außenpolitik hat das immerhin von Anfang an so gesehen (über eine österreichische Syrien- oder Libyen-Politik kann mangels einer solchen keine Aussage gemacht werden). Oder steckt da nur Bestemm dahinter, weil man einen Fehler nicht zugeben will (während die USA sehr wohl den Mut dazu haben)? Oder hängt das damit zusammen, dass syrische Exil-Politiker halt in London und Paris viel präsenter sind als in Washington?

Wie auch immer: Selbst das negativste Urteil über die britische und französische Nahostpolitik erhebt diese moralisch noch immer weit über die russische Ukraine-Politik. Denn deren Motive war ganz sicher nicht ein Engagement für edle Ziele wie Rechtsstaat&Co, sondern das waren einerseits nationalistisch-imperialistische Eroberungspolitik und andererseits Revanche für die ukrainische Revolution gegen den mit Russland packelnden Staatspräsidenten.

PS.: In einem sind die Fehler beider Seiten freilich durchaus vergleichbar: Opfer ist nicht zuletzt die EU. Und in dieser insbesondere Länder wie Österreich. Denn sowohl das Agieren Russlands in mehreren Konfliktzonen wie auch das der Westmächte im arabischen Raum hat riesige Flüchtlingsströme ausgelöst, die alle vor allem in die deutschsprachigen und skandinavischen Länder mit ihren exzessiven Sozialsystemen wollen. Siehe die Flüchtlinge aus Tschetschenien und anderen von Moskau blutig heimgesuchten Gebieten. Siehe die aus Syrien. Siehe den riesigen Strom von schwarzafrikanischen Migranten, die nun über Libyen nach Europa kommen.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorPennpatrik
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    17. März 2015 09:58

    Nur ein kleiner Nachtrag zur österreichischen Demokratie.
    Dass sie uns von den USAmerikanern gebracht wurde, ist eine der großen Unwahrheiten. Wahr ist vielmehr, dass die USAmerikaner gemeinsam mit Frankreich und Großbritannien im WKI eine "konstitutionelle Monarchie" augehebelt haben.
    Die Demokratie war schon da.
    Anschließend wurde sie (da gibt es mit den Linken keine gemeinsame Linie) von den Linken in Europa nochmals ausgehebelt. Alle diktatorischen Formen in Mitteleuropa waren verständliche Reaktionen der verängstigten Menschen auf die mörderischen kommunistischen Regime, denen auch seitens der Sozialisten immer wieder Sympathien entgegengebracht wurden und werden (man denke heute noch an die Sympathien für Liebknecht und Luxemburg).
    Es war immer und stets das Bürgertum, von dem die demokratischen Bewegungen ausgingen.

  2. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    17. März 2015 13:58

    Die USA sollen KLÜGER geworden sein? Das bezweifle ich. Sie sind gerade einmal vorsichtiger geworden--- mehr nicht. Ihre Heuchelei sucht höchstens nach anderen Strategien, um zu ihrem Ziel zu kommen. Die USA handeln immer niederträchtig. aber sie verstehen es meisterlich, der ganzen Welt alles, was sie unter den Völkern anrichten, als GUTE TAT zu verkaufen. Es wird alles bleiben wie immer. Machtgier ändert sich nicht.

  3. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    17. März 2015 09:13

    Die völlig vom Gutmenschentum gesteuerte Regierung Obama hat mehr und mehr Widerstand von den Profis aus Wirtschaft und Militär erfahren. So einfach.
    Wenn ein CIA Chef ganz offen die Ukrainepolitik kritisiert dann ist Feuer am Dach. Wenn die pensionierten Militär- und Geheimdienstchefs die Politik der Regierung schlicht lächerlich nennen, dann kann man die eigenen Bürger nicht länger am Schmäh halten.

    Ich glaube den leitenden Beamten ist das Leben lieb. Denn die haben mitbekommen, daß die Russen, als man denen auch noch Sewastopol nehmen wollte, mit den Atomwaffen gedroht haben. Sicherlich ein Zeichen von Schwäche, aber das Resultat könnte wirklich drastisch sein.

    Zu den Herrschenden Klassen von GB und F erübrigt sich jeder Kommentar. Wer Kleinkinder einer Zuwanderermafia zwecks Vergewaltigung zuführt und diejenigen, die dagegen aufbegehren dann mit drastischen Mitteln mundtot macht, hat jede moralische Kompetenz verloren. Inzwischen haben wir ja leider erfahren müssen, daß es kein regionaler 'Einzelfall' war.
    Oder wenn in F die Juden den Muselmanen schutzlos ausgeliefert werden, sich in ihre Gotteshäuser und Geschäfte nur mehr beim Hintereingang hineinschleichen können, weil halt die Sozialisten aller Farben Antisemiten sind, dann braucht man auch dort über Moral nicht mehr reden.

    Es ließen sich noch ein paar weitere EU-Länder aufzählen. Nicht zuletzt Österreich, wo man als türkischstämmiger Staatsbürger das Naziunwesen voll toll finden darf.

    In den USA mag vieles schief gehen, aber es finden sich immer Polizisten und Richter welche die Opfer der 'Zuwanderer' und 'Minoritäten' vertreten, bei uns ist es umgekehrt. Daher ist auch keine politische Vernunft im Umgang mit dem Nahen Osten zu erwarten.

  4. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    17. März 2015 09:13

    @ Weltkrieg

    Was wissen wir aus unseren österreichischen Medien überhaupt noch über die Weltlage ? Es wird uns ja fast alles nur manipuliert rübergebracht und das meiste überhaupt verschwiegen.

    Ja, es ist richtig, IS hat einen Weltkrieg angezettelt.

    Ja, es wäre richtig, in Syrien mit der einzigen Ordnungsmacht zu reden und die ist nun mal dort noch immer Assad.

    Ja, es ist richtig, dass wir keinerlei Recht haben anderen Religion, Staatswesen, etc. etwas vorzuschreiben, sehen wir unsere 'Demokratien' doch selbst an !

    Ja, es ist traurig aber wahr, dass Österreich durch die de facto Aufgabe der Neutralität zu einem Nobody in der Völkergemeinschaft verkommen ist und auch keinerlei Standpunkt mehr nach außen bringt, nach innen gibt es bloß die Diktatur der Einheitspartei bei uns.

    Und erst die Machtlosigkeit im Kriegs- und Terrorfall ist durch total linke Politik entgegen dem Volkswillen durch ein ausgehungertes Heer besonders betont und verhöhnt die österreichische Bevölkerung, zumindest in diesem Punkt deren Mehrheit.

    Aber sind nicht die Europäer und Amerikaner mit schuld an der ganzen Nahost Misere, haben nicht unsere Linken geschrien 'demokratische Revolution' ? Und was kam heraus ? Krieg, Weltkrieg, Millionen Tote, bestialisch ermordet, Heimatlose, furchtbar, aber mit schuld sind unsere 'Revolutionsschreier' schon, obwohl sie sich an den Leistungen für die Flüchtlinge mangels Arbeitswilligkeit nicht beteiligen.

    Da frage ich mich dann immer, ob das das Wesen der Demokratie sein kann bei uns.

  5. Ausgezeichneter KommentatorCotopaxi
    10x Ausgezeichneter Kommentar
  6. Ausgezeichneter KommentatorObrist
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    17. März 2015 12:48

    Faktum ist, dass in nahezu allen feröstlichen und asiatischen Krisengebieten seit Menschengedenken irgendwelche Clans um die Vormacht in der jeweiligen Region kämpfen, was bislang nicht besonders aufgefallen wäre, hätte sie der Westen nicht mit modernen Waffen ausgestattet, um so leichter an ihre Rohstoffe heranzukommen, bzw. ihre machtpolitischen Interessen gegenüber der Konkurrenz zu sichern.
    Ebenfalls Faktum ist, dass eine halbwegs stabile Herrschaft über eine größere Region in diesen Gebieten aufgrund der konkurrierenden Ethnien erwiesenermaßen nicht mit netten demokratischen Mitteln, sondern eher mit eisener Hand durchzusetzen ist.
    Faktum ist auch, dass die nunmehr fortschrittlichen und vormals brutal imperialistischen Nationen unter den Deckmäntelchen der Demokratisierung den gesamten nahen Osten destabilisiert haben. Ihre Speerspitze, die USA, haben durch militärische Ausbildung und Ausrüstung der Feinde der Feinde (z.B. Taliban etc.) einen Golem geschaffen, der sich nun gegen die ganze westliche Gesellschaft richtet.
    Nur in einer Sache täuschen sich die Amerikaner, dass nämlich der von ihnen mitentfachte Weltenbrand vor ihrer Insel halt machen wird.

  7. Ausgezeichneter KommentatorRau
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    17. März 2015 12:46

    Es gibt, so ist anzunehmen, kein Land, das in den letzten Jahrzehnten von seinem "ziemlich üblen Diktator" befreit wurde, das sich diesen schon längst wieder zurückwünscht. Man kann Amerika mit vielen Attributen belegen, aber "klug" gehört sicher nicht dazu.

    Mir fallen da eher Dinge wie, paranoid, selbstherrlich, machtbesessen, unbesonnen u v a was den Zustand der einst grossen Nation auf Abwegen besser beschreibt - apropos Zustand, da fehlt noch etwas, nämlich total pleite!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorfewe
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    20. März 2015 08:39

    Die USA hätten schon spätestens seit Vietnam zur ultimativen Einsicht kommen können, dass sie in anderen Ländern in Wirklichkeit nichts verloren haben. Die verwüsten und morden seit Jahrzehnten pausenlos.

    Die sollen sich Al-Kaida, IS etc - alle ihre Schöpfungen - schön nach Hause holen und sich dort mit ihnen beschäftigen. Da haben sie genug zu tun.

    Ein Land in denen ein großer Teil der Bevölkerung von Essensmarken und in Wohnwägen lebt hat keinerlei Legitimität anderen zu erzählen, wie sie etwas besser machen können. KZs betreiben sie ja auch; mittlerweile sogar in Polen.

    Die USA sind eine Plage für die Menschheit.


alle Kommentare

  1. fewe (kein Partner)
    20. März 2015 08:39

    Die USA hätten schon spätestens seit Vietnam zur ultimativen Einsicht kommen können, dass sie in anderen Ländern in Wirklichkeit nichts verloren haben. Die verwüsten und morden seit Jahrzehnten pausenlos.

    Die sollen sich Al-Kaida, IS etc - alle ihre Schöpfungen - schön nach Hause holen und sich dort mit ihnen beschäftigen. Da haben sie genug zu tun.

    Ein Land in denen ein großer Teil der Bevölkerung von Essensmarken und in Wohnwägen lebt hat keinerlei Legitimität anderen zu erzählen, wie sie etwas besser machen können. KZs betreiben sie ja auch; mittlerweile sogar in Polen.

    Die USA sind eine Plage für die Menschheit.

  2. Fliegende Holländer (kein Partner)
    19. März 2015 22:32

    Wenn die Amerikaner klug wären, dann würden sie die Insassen des Guantanamo-KZs bewaffnen und nach Syrien oder Tschetschenien schicken.

    • fewe (kein Partner)
      20. März 2015 08:48

      Die sollen die Leute aus Guantanomo endlich einmal frei lassen. Das wäre einmal eine Idee. Oder die Insassen zumindest vor Gericht stellen.

      So ähnlich war wohl auch die Reaktion der Welt auf die KZs der Nazis. Es ist halt lediglich nicht schön. Oder so. Man wollte wohl anfangs die nette Gesprächsatmosphäre mit Hitler nicht trüben.

      Die Menschheit hat überhaupt nichts dazugelernt. Wir wurden in den letzten Jahrzehnten derart mit US-Propaganda zugeschüttet, dass man es nicht glauben kann, dass die garnicht die Guten sind.

  3. ISIS-Asow-Senator Cain (kein Partner)
    19. März 2015 18:56

    War Senator McCain gar nicht in Frankfurt, um die dortigen Terroristen anzustacheln? Beim Rechten Sektor in Kiew und bei ISIS tanzt der Vordenker des AUB doch auch immer an, wenn es um Gewalt geht.

    • Gasthörer (kein Partner)
      20. März 2015 16:44

      Aufzuklären, dass die ISIS ein Werkzeug der Amis ist, ist ehrenvoll.

  4. WTC 7 (kein Partner)
    19. März 2015 18:45

    Warum sind die "Amerikaner" klüger (geworden)?

    Eine Frage, die man am besten Satan selbst stellt.

  5. cmh (kein Partner)
    19. März 2015 17:53

    Wozu die vielen Worte?

    Der zweite Iraqkrieg war völkerrechtswidrig.
    Die Liquidierung Ghadaffis war kriminell.
    In Syrien hat außer den Syrern auch niemand etwas verloren.

    Das war doch immer schon mit Händen zu greifen. Nur wir dummen Europäer glauben immer noch (trotz der durch Pegida ungehemmten Entscheidungseliten) dass wir uns demokratisch selbst regierten.

    Der einzige Unterschied zu früher ist, dass wir unseren Strick an amtlich geregelten Tarif weiterhin selber kaufen müssen.

  6. Tik Tak (kein Partner)
    19. März 2015 14:35

    Die Amerkianer sind nicht klüger geworden, sie sind einfach nur pleite und betreiben politische Spielchen.
    Der Krieg gegen den IS ist nur mit Truppen auf dem Boden zu gewinnen und auch dann nur, wenn man, im Gegensatz zu Afghanistan, die Bevölkerung hinter sich hat.
    Die Präsidentschaft von Obama geht mit ihm als "lame duck" zu Ende und um die Chancen der Fr. Clinton nicht zu gefährden wird es keinen Bodenkrieg mit vielen Toten geben.
    Aus der Luft zu Bombardieren wird nicht helfen und mit dem Iran zu kooperieren, was die sinnvollste Methode wäre, wird es nicht geben.
    Also machen die USA eine Kehrtwendung, lassen ihre bisherigen Verbündeten fallen und anderen die Drecksarbeit.

    • Tik Tak (kein Partner)
      19. März 2015 14:42

      Wenn die Iraner gewinnen wird es der Nachweis deren Besserung sein, wenn sie verlieren sind sie eben Terroristen.
      Sollte Assad gewinnen wird man das als Sieg der USA gegen den IS werten, falls nicht ist er ein Terrorist.
      Die FSA hat auf Zusagen der USA hin den Krieg begonnen, jetzt werden sie, den Zusagen der USA wegen krepieren.
      Genauso wie so manche, USA finanzierte, Freiheitskämpfer in Asien vor ein paar Jahrzehnten.
      Auch in Cambodia und in Vietnam haben zehntausende das Leben gelassen weil sie an die USA und ihre Zusagen geglaubt haben.

      Die USA haben nicht zugelernt, sie spielen zynische Machtspiele mit vielen zehntausend Toten.

      Das ist nicht neu oder ein Zeichen von Lernfähigkeit, das ist der anlaufende Präsidentschaftswahlkampf in den USA.

      Und weil der Unterberger ein paar Euro verdienen will, schreibt er scih wieder faktenwidrig die Finger wund wenn sein Herrchen pfeift.

      Wären die USA lernfähig, sie hätten schon den Saddam Hussein in Ruhe gelassen und auch den Ghaddhaffi nicht aus dem Amt gebombt um den Völkern vor Ort "Frieden und Demokratie" zu bringen die dort in den letzten paar Jahren umd zehntausende Tote mehr gefordert hat und alle bestehenden Einrichtungen zerstört hat als seit dem 2. Weltkrieg.

      Nur ein ungebildeter, menschenverachtender Zyniker würde die politstrategische Kehrtwendung der USA als Verbesserung bezeichnen.

      Aber der CIA-Versteher Unterberger ist ja genau so einer.

  7. das ist es (kein Partner)
  8. dojon (kein Partner)
    19. März 2015 12:22

    Zur neuen Syrienpolitik
    Nach Machiavelli:
    Erobert der Fürst beispielsweise ein Gebiet, welches seinem angestammten Herrschaftsgebiet kulturell relativ nahe steht, so reicht es dem Autor zufolge aus, das vorherige Herrscherhaus zu neutralisieren und darüber hinaus die Fiskalpolitik sowie die Gesetzgebung unangetastet zu lassen. Steht das eroberte Gebiet hingegen dem Fürsten kulturell weit weniger nah, so rät Machiavelli zu weitreichenderen Schritten wie der Verlegung des Herrschaftssitzes oder dem Aufbau von Kolonien; auch scheint es ihm notwendig, sich in besagten Territorien die Unterstützung der weniger mächtigen Volksgruppen zu sichern, um so die alten Eliten in Schach halten zu können"

  9. Mausi (kein Partner)
    19. März 2015 11:07

    Focus: Düsseldorfer Behördenkantinen servierten Hundefutter

    In Düsseldorf wurde in Behördenkantinen Fleisch serviert, das für Hunde gedacht war - und im Verdacht steht, mit Fäkalbakterien belastet zu sein. Das hat die Staatsanwaltschaft jetzt bestätigt. Möglicherweise wurden bereits mehrere Tausend Kilogramm gegessen.

    PS.: Da "nur" Deutsche damit gefütttert wurden, werden Protest und Aufklärung im Sande verlaufen. Nicht auszudenken was los gewesen wäre, hätte man den Scheißdreck in Asylantenheimen ausgegeben!

    Aus Rinderwahnsinn wurde Behördenwahnsinn. Darf's ein bißchen mehr sein?

  10. F.V. (kein Partner)
    • F.V. (kein Partner)
      19. März 2015 11:07

      Unterberger: eine Unterabteilung von Radio Free Europe/Radio Liberty (RFE/RL), das vom Geheimdienst CIA getragen wurde, bis seine Finanzierung aufflog. Nun kommt das Geld direkt vom US-Kongress. – Aber macht das einen Unterschied?

      So ist auch dieser Artikel zu „verstehen“.

      Die USA seien klüger geworden ... Wie schon richtig angemerkt wurde, sollte es wohl „die Ostküste“ heißen, aber auch das wäre natürlich falsch.
      Sie ändert bestenfalls die Taktik, aber das Ziel, die Strategie doch nicht. All die Terrororganisationen sind Schöpfungen der CIA, mit denen Kriege/Bürgerkriege per proxi (wie die einmal der malaysische Präsiden Mahathir beschrieb) geführt werden, die als einen der Hauptzwecke die Flutung Europas mit Flüchtlingen – bildungsresistenten und kulturfremden „Kulturbereicherern“ – haben. – Europa muß im Schach gehalten werden; siehe Brzezinski, Amerika die einzige Weltmacht.

      Am tollsten ist freilich der Hinweis auf den segensreichen Pakt mit Stalin, den die – ach so guten – Alliierten eingehen „mußten“. Unterberger sei doch das Schwarzbuch oder Solschenizyn empfohlen, damit er die Dimensionen wieder klar kriegt.

      Dicitur: Dresden und Hiroshima seien jene „Machtprojektion“ der Amis gewesen, mit der sie in „Verhandlungen“ mit Stalin gingen, um diesem zu zeigen wozu sie doch fähig wären. (Madeleine Albright: „We have the means – and the will ti use them!“) Offensichtlich wußten sie schon immer, daß es wohl die Deutsche Wehrmacht war, die die Sowjet-Union davon abhielt bis zum Atlantik durchzumarschieren.

  11. Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
    19. März 2015 08:31

    A.U.: "Denn sowohl das Agieren Russlands in mehreren Konfliktzonen wie auch das der Westmächte im arabischen Raum hat riesige Flüchtlingsströme ausgelöst, die alle vor allem in die deutschsprachigen und skandinavischen Länder mit ihren exzessiven Sozialsystemen wollen."

    Ich würde nach "der Westmächte", "hauptsächlich der USA" setzen...

  12. CIA-Nazi (kein Partner)
    19. März 2015 07:48

    Die Amis sind sehr klug. Sie finanzieren den "war on terror", wie die "New York Times" berichtet:

    "C.I.A. Cash Ended Up in Coffers of Al Qaeda" (and maybe Andreas U.)

    http://www.nytimes.com/2015/03/15/world/asia/cia-funds-found-their-way-into-al-qaeda-coffers.html?_r=1

  13. Erich Bauer
    18. März 2015 10:16

    Möglicherweise wird sogar USA noch ein ein "failed-state"?

    Rund 40 Mitglieder der Neuen Black Panther Party marschierten am Montag bewaffnet durch die Straßen von Austin, Texas. Darren X, Mitbegründer der New Black Panther Party: „Unsere Initiative will erreichen, dass schwarze Männer und Frauen beginnen sich zu bewaffnen und für uns patrouillieren, für unsere eigenen Gemeinschaften. Unser Ziel ist es jeden schwarzen Menschen der legal in den Vereinigten Staaten bewaffnet werden kann, zu bewaffnen.“

    Die "West-Demokratisierung" in ihrem Lauf, hält weder Ochs noch Esel auf...

    https://www.youtube.com/watch?v=feY0diCOp-Y

  14. Haider
    18. März 2015 00:51

    Glaubt hier im Blogg auch nur einer daran, daß AU's Kapitelüberschrift zutreffen könnte?
    Libanon, Libyen, Palästina, Afghanistan, Iran, Irak, Vietnam, Tunesien, Algerien, Ägypten, Pakistan, Kuweit, Saudi Arabien, Usbekistan, Tadschikistan, Armenien, Aserbeidschan, Moldavien, Serbien, Kroatien, Albanien, Ukraine, Transistrien, Mazedonien und so weiter (Israel habe ich bewußt nicht erwähnt ->> dies ist ein eigenes Programm). Nicht zu vergessen vor allem die Türkei und Griechenland, Cypern, Malta und Marokko! Auch Mittel-/Südamerika habe ich noch mit keinem Wort erwähnt, der Ferne Osten fehlt, vom schwarzen Loch Afrikas will ich gar nicht sprechen. Wissen Sie, was sich im Pazifik wirklich abspielt? Plötzlich entdecken Inseln ihr Selbstverständnis - und dies ist alles andere als proamerikanisch. Schließlich hatten sie ungefragt jahrzehntelang als US-Atom-Versuchslabor herzuhalten. Nachdem aber Sieger die offizielle Geschichte schreiben, wird dies weder in der "Krone", noch in der "Presse", noch im "heute", noch in "Österreich", auch nicht in der "Kleinen Zeitung" oder irgendeinem "Volksblatt" und schon gar nicht in der Stimme Israels, dem "Kurier" erwähnt! Bitte nachdenken!

    • Undine
      18. März 2015 08:14

      @Haider

      *****************
      *****************
      *****************!

    • Undine
      18. März 2015 08:14

      @Haider

      *****************
      *****************
      *****************!

    • Fliegende Holländer (kein Partner)
      19. März 2015 08:23

      Wenn sich die USA nicht mehr um Demokratie und Menschenrechte kümmern, dann gibt es bald Frieden.

  15. Haider
    17. März 2015 22:45

    AU schreibt: „Das erinnert an den Zweiten Weltkrieg, wo der Westen, großteils ohne irgendeine Sympathie für Stalin zu empfinden, sich mit diesem gegen Hitler alliiert hat.“ Obwohl dies zeitgeistig angepaßt klingt, so einfach war die Welt beileibe nicht.

    Also der Reihe nach: Am 24. August 1939 (mit Datum vom 23. August 1939) wurde in Moskau vom Reichsaußenminister Joachim von Ribbentrop und dem sowjetischen Volkskommissar für Auswärtige Angelegenheiten Wjatscheslaw Molotow in Anwesenheit Josef Stalins und des deutschen Botschafters Friedrich-Werner Graf von der Schulenburg ein auf zehn Jahre befristeter Vertrag zwischen dem Deutschen Reich und der Sowjetunion unterzeichnet.

    Der 2. Weltkrieg begann offiziell am 1. September, nachdem die polnische Mobilmachung am 30. August erfolgt war.

    3. September 1939: Frankreich und Großbritannien erklären dem Deutschen Reich den Krieg.

    Der Eintritt der Vereinigten Staaten in den Zweiten Weltkrieg erfolgte am 8. Dezember 1941 mit der Kriegserklärung an Japan nach dem Angriff auf Pearl Harbor am Tag zuvor. Wenige Tage später, am 11. Dezember, erfolgte die Kriegserklärungen Deutschlands und Italiens an die USA, die am gleichen Tag beantwortet wurde.

    Habe ich AU’s Beitrag zu selektiv gelesen? Oder fehlt einfach zu Vieles? Oder entspricht er zu sehr der Geschichtsschreibung der Sieger?
    Mein Zeitgeschichte-Schulunterricht war natürlich gleich Null. Mein Zeitzeugen-Wissen ist jedoch enorm (wahrlich kein Verdienst, nur Ergebnis meines Geburtsjahres).

  16. HDW
    17. März 2015 22:40

    Man kann das geopolitische Schicksal der verschiedenen Imperien am Aufbau und Verlust ihrer Seestreitkräfte , festmachen. Von der Schlacht bei Salamis bis Lepanto, zum Sieg über die spanische Armada, dem Sieg von Trafalgar über die napoleonische Überseeambitionen, zum Aufstieg Japans und die Niederlage der russischen Flotte bei Tsushima u.s.w. und so fort.
    Die hysterische Reaktion Englands auf die Ambitionen des deutschen Flottenbaus vor dem WKI, trotz gewaltiger britischer Überseeflotte in den Kolonien, Churchills panische Angst vor den Dönitzschen U-Boot Rudeln auf seiner Fahrt nach der insel Terranova wo er dem pazifisch orientierten Roosevelt nach dessen zynischer Aufforderung für das Engagement in Europa das englische Imperium, zu Füssen legen musste.
    Heute ist der von den Kommandeuren der "Volksbefreiungsmarine" Chinas forcierte Aufbau der chinesischen Marine zu beobachten. Absoluter Hegemon auf den Weltmeeren sind aber die USA die sich derzeit noch auf den cordon sanitaire Südkorea, Japan, Philippinen, Malaysia und des notorischen Chinahassers Vietnam verlassen können.
    Ein Aufbau der Marine verschlingt Unsummen, aber China erwirtschaftet enorme Kapitalüberschüsse und steckt eine grossen Teil davon in den Aufbau der Marine, bei den geopolitisch wichtigen atombetriebenen U-Booten haben sie ja schon fast mit den US gleichgezogen. Vom fast schon rührend shcwächlichen Flugzeugträger ohne Katapult aus russischer Konkursmasse darf man sich nicht täuschen lassen! Die Erfinder der asymmetrischen Kriegführung sind die chinesischen Miltärtheoretiker. Da spielen Flugzeugträger dann nicht mehr die Rolle die sie im WKII unter Admiral Halsey gegen die Japaner beim Aufrollen der Inseln spielten.
    Umgekehrt war die in China praktizierte Destabilisierungstechnik der US mit den Baptistischen Missionaren vor hundert Jahren war keine Erfolgsgeschichte!
    Bleibt für sie auch dort nur die islamistische Karte durch Aufwiegeln z.B. der turkstämmigen Uiguren um die amerikanische Hegemonie im Pazifik zu erhalten. Die Neutralisierung der beiden Schwächlinge Europa und Russland die derzeit über die Ukraine läuft dient nur zur Verhinderung einer zweiten Front, z.B. wenn sich das EURASIA Dugins von Bialystok bis Shanghai verwirklichen sollte.
    Wirklich relevant sind im geopolitischen Wettkampf aber nur Mächte mit entweder Kapitalüberschüssen gigantischen Ausmasses, eben China oder Mächte mit enormen Technologievorsprung, eben die USA.
    Bei solchem Ausspielen der Gegner untereinander treten dann unvermeidlich Phänomene wie der Taipingfüher Hongxiu dem man einredete er sei der Bruder Jesu, oder die ganze Hitlerei oder der islamistische Terror oder auch der Lenin-Stalin Albtraum, da wird dann halt ausgiebig bombardiert (und an den Explosivstoffen verdient) bis sich dort nichts mehr rührt und kein Gras mehr wächst, oder als Stellvertreter ganz Vietnam entlaubt, aufgebaut wird nur wenn sich ein neuer Kampfgenosse, z.B. BRD gegen DDR, abzeichnet. Bis es zu solcher Entscheidung kommt gibt es halt einiges hin und her von Für und Wider. Das hat aber im Grunde keine Bedeutung, verzögert nur den Start der Bomberflotte!
    Soviel zum Thema "... die Amerikaner werden vielleicht doch klüger"

  17. Lügenpresse-Watch
    17. März 2015 21:31

    Dienstag 21h: Das ZDF betreibt geradezu unglaubliche antirussische Kriegshetze mit Schwurbeleien, offenkundig direkt aus der "Atlantikbrücke".
    .

  18. Erich Bauer
    17. März 2015 17:47

    Es ist einfach so köstlich: Die Klugheit der USA... und ihrem Beiwagerl "eu".

    Staats- und Regierungschefs aus 26 Staaten haben ihre Teilnahme an den bevorstehenden Feierlichkeiten im Mai in Moskau zum 70. Jahrestag des Sieges im Zweiten Weltkrieg bestätigt. Dies teilte der russische Außenminister Sergej Lawrow am Dienstag in Moskau mit.

    Unter anderem sagten die Präsidenten von China, Indien, Südafrika, Vietnam, der Mongolei, die Staatschefs von Kuba und Nordkorea, aber auch Vertreter aus Unesco und dem Europarat ihr Kommen zu, so Lawrow. Auch bestätigten die Präsidenten von Tschechien und Zypern, die Regierungschefs der Slowakei und Griechenlands, die Spitzenpolitiker aus Island, Mazedonien, Montenegro, Serbien und Norwegen ihre Teilnahme.

    Vor fünf Jahren hatten 28 ausländische Staats- und Regierungschefs an den Feierlichkeiten zum 65. Jahrestag des Sieges in Moskau teilgenommen.

    Aber, vielleicht kommen noch Brasilien und Südafrika dazu. Wenn Vietnam und Afghanistan noch dazukommen, dann wird die Anzahl der Gastländer sogar noch getoppt. Was für eine launige, herrliche Feier. Ganz ohne Volltrotteln... Beneidenswert. Ich wäre gern dabei.

  19. Undine
    17. März 2015 13:58

    Die USA sollen KLÜGER geworden sein? Das bezweifle ich. Sie sind gerade einmal vorsichtiger geworden--- mehr nicht. Ihre Heuchelei sucht höchstens nach anderen Strategien, um zu ihrem Ziel zu kommen. Die USA handeln immer niederträchtig. aber sie verstehen es meisterlich, der ganzen Welt alles, was sie unter den Völkern anrichten, als GUTE TAT zu verkaufen. Es wird alles bleiben wie immer. Machtgier ändert sich nicht.

  20. Obrist
    17. März 2015 12:48

    Faktum ist, dass in nahezu allen feröstlichen und asiatischen Krisengebieten seit Menschengedenken irgendwelche Clans um die Vormacht in der jeweiligen Region kämpfen, was bislang nicht besonders aufgefallen wäre, hätte sie der Westen nicht mit modernen Waffen ausgestattet, um so leichter an ihre Rohstoffe heranzukommen, bzw. ihre machtpolitischen Interessen gegenüber der Konkurrenz zu sichern.
    Ebenfalls Faktum ist, dass eine halbwegs stabile Herrschaft über eine größere Region in diesen Gebieten aufgrund der konkurrierenden Ethnien erwiesenermaßen nicht mit netten demokratischen Mitteln, sondern eher mit eisener Hand durchzusetzen ist.
    Faktum ist auch, dass die nunmehr fortschrittlichen und vormals brutal imperialistischen Nationen unter den Deckmäntelchen der Demokratisierung den gesamten nahen Osten destabilisiert haben. Ihre Speerspitze, die USA, haben durch militärische Ausbildung und Ausrüstung der Feinde der Feinde (z.B. Taliban etc.) einen Golem geschaffen, der sich nun gegen die ganze westliche Gesellschaft richtet.
    Nur in einer Sache täuschen sich die Amerikaner, dass nämlich der von ihnen mitentfachte Weltenbrand vor ihrer Insel halt machen wird.

  21. Rau
    17. März 2015 12:46

    Es gibt, so ist anzunehmen, kein Land, das in den letzten Jahrzehnten von seinem "ziemlich üblen Diktator" befreit wurde, das sich diesen schon längst wieder zurückwünscht. Man kann Amerika mit vielen Attributen belegen, aber "klug" gehört sicher nicht dazu.

    Mir fallen da eher Dinge wie, paranoid, selbstherrlich, machtbesessen, unbesonnen u v a was den Zustand der einst grossen Nation auf Abwegen besser beschreibt - apropos Zustand, da fehlt noch etwas, nämlich total pleite!

  22. Cotopaxi
  23. Erich Bauer
    17. März 2015 10:44

    Bin schon neugierig wann die "Friedenssignale" und "Friedensbereitschaft", wie derzeit von Merkel und Poroschenko verbreitet, auch hierorts mal lobend erwähnt wird... Ich sehe allerdings auch hier, wie bei diesen Kerry-"Bemerkungen" ein "Timing-Problem".

    Auch im vergangen Jahr hat "Poro" - immer nur für kurze Zeit - die Rolle des "guter Mann" mehr schlecht als recht "ausgefüllt". Ein kurzer Anruf von "Jaz" und bei "Poro" kehrte augenblicklich wieder transatlantische "Vernunft" ein... Bei Merkel sowieso. Sie schaut dann immer so bös. Und hat dann wieder alles im "Rautengriff".

    Daher traue ich dem derzeitigen "Frieden" nicht so recht. Zumal sich Merkel mit "Friedensdrohung" und erklärter "Sanktionsbereitschaft" ein Hintertürchen offen hält... Man will sich ja ein gewisses Wohlwollen bei den Transatlantikern erhalten. Es sei denn, Merkel/Steinmeier wurde bei der "Rollenbesetzung" ein "geheimer Text" verpasst... geschuldet jenem Teil der lahmärschigen Kontinental-Europäer.

    Und wenn die Zeit "reif" ist, kommt wieder ein gebriefter "Jaz" ins Spiel. Die "Unwilligkeit" dieses Russen ist ja wirklich... Und wenn alle Stricke reißen, erhärtet sich der Verdacht, dass sich auf dem Territorium der RF ATOMBOMBEN befinden... die man unbedingt ausschalten muss... (Ironie off)

  24. Pennpatrik
    17. März 2015 10:20

    Wer hier Stellung beziehen will, muss sich unbedingt den folgenden Kurzfilm anschauen.

    https://www.youtube.com/watch?v=oaL5wCY99l8 #sthash.WYU9XYFp.dpuf

    Da bleibt einem das Wort "Verschwörungstheorie" im Hals stecken.
    - USAmerika hetzt nicht nur die islamischen Staaten gegeneinander
    - Sie machen das derzeit auch mit Europa
    - Sie haben keine "Einsicht", sondern sind an ständigen Konflikten interessiert
    Es wird auch klar erklärt, warum und wieso.
    Der Film ist ein Vortrag von George Friedman im Chicago council on global affairs.

    • Gerhard Pascher
      17. März 2015 11:59

      Wie ich schon vorgestern hier auf diesen genannten Videolink bemerkte, ist Friedman's Aussage nicht ident mit der offiziellen Meinung der US-Regierung. George Friedman hatte ich seinen Büchern auch schon neue Weltkriege und anderes angekündigt, welche dann aber nicht stattgefunden haben.
      Trotzdem ist es sinnvoll, über manche Entwicklungen in der US-Außenpolitik ernsthaft zu diskutieren. Es ist eine alte Taktik, dass man von außen innerhalb einer Zusammenarbeit Unfrieden stiftet, um diese Gemeinschaft zu schwächen. Die Denkungsweise der meisten US-Amerikaner ist eben eine andere als wir sie gewohnt sind. Vor allem wollen die USA weltweit weiterhin die erste Geige spielen und viele Finanzinteressen schützen.

    • Polyphem
      17. März 2015 12:36

      Danke für den link, er erklärt die US-Politik nahezu vollständig. Auch unserem Blogmaster sollten die Aussagen Herrn Friedmans zu denken geben.

    • Undine
      17. März 2015 13:37

      @Polyphem

      .....wenn er sie denn läse! ;-)

    • Normalsterblicher
      17. März 2015 15:26

      Auch ich habe gestern im Subforum zur "Nostalgie" zu bedenken gegeben, dass
      dieser Friedmann schamlos zu übertreiben scheint mit der Behauptung, Ronald Reagan hätte Irak und Iran gegeneinander ausgespielt - dies wohl nur, um selber den überlegenen Zyniker abzugeben.

      Der einzige Hinweis für eine Unterstützung des Irans im Iran-Irak Krieg war der Iran-Contra Deal, der aber weit unter den Dimensionen war, die es bräuchte, um ein Land in einem Frontenkrieg maßgeblich zu unterstützen.

      Im Rahmen dieser Affaire wurden über 2.000 Panzerabwehrwaffen (TOW) sowie 18 Flugabwehrraketensysteme (HAWK) an den Iran geliefert, sowie 240 Ersatzteile für das Letztgenannte (die deutsche WIKIPEDIA enthält insofern irreführende Angaben).

      Quelle:

      http://www.nytimes.com/1987/11/19/world/iran-contra-report-arms-hostages-contras-secret-foreign-policy-unraveled.html

    • Undine
      17. März 2015 15:27

      @Gerhard Pascher

      Ich nehme die (unfassbaren) Worte von Herrn George FRIEDMAN sehr, sehr ernst--- er ist ja nicht irgendein Hausmeister und er spricht nicht an einem Wirtshausstammtisch. Der weiss ganz genau, wovon er spricht und seine Hass gegen Deutschland ist auch keine Kleinigkeit. Friedman als angehöriger einer "grossen Familie" weiss ganz genau, das er mit seinen Worten auf applaus stösst. Friedman IST GEFÄHRLICH!

    • Undine
      17. März 2015 15:30

      Die Fehler passierten mir beim Tippen auf dem iPhone!

  25. Pennpatrik
    17. März 2015 09:58

    Nur ein kleiner Nachtrag zur österreichischen Demokratie.
    Dass sie uns von den USAmerikanern gebracht wurde, ist eine der großen Unwahrheiten. Wahr ist vielmehr, dass die USAmerikaner gemeinsam mit Frankreich und Großbritannien im WKI eine "konstitutionelle Monarchie" augehebelt haben.
    Die Demokratie war schon da.
    Anschließend wurde sie (da gibt es mit den Linken keine gemeinsame Linie) von den Linken in Europa nochmals ausgehebelt. Alle diktatorischen Formen in Mitteleuropa waren verständliche Reaktionen der verängstigten Menschen auf die mörderischen kommunistischen Regime, denen auch seitens der Sozialisten immer wieder Sympathien entgegengebracht wurden und werden (man denke heute noch an die Sympathien für Liebknecht und Luxemburg).
    Es war immer und stets das Bürgertum, von dem die demokratischen Bewegungen ausgingen.

    • Rau
      17. März 2015 15:53

      Die VS bringen doch überall die Demokratie. Oder glauben Sie, dort weiss jemand was von der 1. Republik, geschweige irgendetwas über die älteste Demokratie überhaupt.

      Ich sehe mit Staunen, wie sich das alt ehrwürdige Europa der amerikanischen Lebensart beugt, bar jeden Selbstbewusstseins und zu schwach, aus dem eigenen leidvollen Weg durch die Jahrhunderte zu dem was es heute ist zu stehen und seinen eigenen Weg zu gehen!

    • HDW
      18. März 2015 01:50

      Ja, völlig richtig! Man braucht ja nur die Daten vergleichen: Gründung des Reichstags 1861, Baubeginn des Gebäudes am Ring 1874!
      Auch in Russland wurde die Selbstverwaltung (Semstwo) auf dem Land schon 1864 ind in aber Stadt 1870 eingeführt! Aber für die Linken alles nicht perfekt genug. Sie machten ja dann alles besser! Politbüro und so. Und heute ist die Repräsentation dank dem Verfall des bürgerlichen Credo, nicht nur in Österreich sondern in ganz Europa wo der Neomarxismus die Institutionen beherrscht, hinfällig geworden, die Selbstverwaltung wieder delegiert, nicht an die Herrschaft der Besten (Aristokraten) sondern an eine anonyme "Prolokratie" (copyright Ch.Ortner)

  26. schreyvogel
    17. März 2015 09:53

    Diese weise Einsicht der USA dauert noch knappe zwei Jahre. Dann wird ein neuer Präsident (diesmal wahrscheinlich ein radikaler Republikaner) gewählt, und die ganze Kriegstreiberei beginnt wieder von vorne.

    Die amerikanische Politik wird letztlich von der AIPAC bestimmt. Diese legt fest, wer der eigentliche Feind ist: Die syrische Regierung, ISIS oder die Rebellen vom Arabischen Frühling.
    Siehe Mearsheimer/Walt, The Israel Lobby and US Foreign Policy, Penguin Books 2008.

    • Konrad Loräntz
      17. März 2015 12:30

      In der Tat ein Buch, das man gerade wegen seiner unaufgeregten Sachlichkeit gelesen haben MUSS. Gibt es überraschenderweise sogar in der städtischen Bücherei.

  27. HDW
    17. März 2015 09:43

    Ad Punkt 5. "Sie haben vielleicht auch erkannt, dass man Konfrontationen mit Russland möglichst vermeiden soll" Späte Erkenntnis auch von AU?
    Aber das millionenfache Sterben der Kulakenfamilien unter "Uncle Joe" war dem Moralapostel Roosevelt in den 30iger Jahren nicht bekannt? Und heute: Die an der Nahosttragödie hauptschuldigen Kolonialmächte, England und Frankreich versuchen die EU, also auch uns, zu Komplizen der US Bombenpolitik als NATO Angriffspitze zu rostituieren (Sarkozy hat vorzeitig Lybien bombardiert, Hollande und Moscovici als erste nach Bombardierung Syriens gekräht. Am liebsten wurden die halt wieder einmal die Deutschen an die Front schicken, Van der Leyen hat auch vorsorglich ein paar Panzer zusätzlich bestellt!

    • Konrad Loräntz
      17. März 2015 12:36

      Dass manche Gruppen in den 30-er Jahren höchst unzivilisiert behandelt wurden wollen wir hier nicht bestreiten, aber wo waren VOR 39 die Massenmorde, die auch nur im Keime mit den stalinistischen Blutorgien zu vergleichen wären. Der Röhm-Putsch ? Dafür müsste man H ja fast einen Orden geben, da er damit ja die böse SA unschädlich gemacht hat. Kann man in den Jahren nach VOR 39 etwas finden, das man mit Obamas Drohnen-Abknallerei vergleichen könnte ?
      Ich lass mich gerne belehren, will wirklich kein verstockter Reaktionär sein.

    • Undine
      17. März 2015 13:45

      @HDW
      @Konrad Loräntz

      **********************!

  28. Collector
    17. März 2015 09:38

    AU´s Kommentare: Kaum geschrieben, schon überholt:

    FAZ 16.03: Kerry will nun doch nicht mit Assad verhandeln!

    http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/naher-osten/syrien-konflikt-usa-verhandelt-nicht-mit-baschar-al-assad-13487468.html

  29. dssm
    17. März 2015 09:13

    Die völlig vom Gutmenschentum gesteuerte Regierung Obama hat mehr und mehr Widerstand von den Profis aus Wirtschaft und Militär erfahren. So einfach.
    Wenn ein CIA Chef ganz offen die Ukrainepolitik kritisiert dann ist Feuer am Dach. Wenn die pensionierten Militär- und Geheimdienstchefs die Politik der Regierung schlicht lächerlich nennen, dann kann man die eigenen Bürger nicht länger am Schmäh halten.

    Ich glaube den leitenden Beamten ist das Leben lieb. Denn die haben mitbekommen, daß die Russen, als man denen auch noch Sewastopol nehmen wollte, mit den Atomwaffen gedroht haben. Sicherlich ein Zeichen von Schwäche, aber das Resultat könnte wirklich drastisch sein.

    Zu den Herrschenden Klassen von GB und F erübrigt sich jeder Kommentar. Wer Kleinkinder einer Zuwanderermafia zwecks Vergewaltigung zuführt und diejenigen, die dagegen aufbegehren dann mit drastischen Mitteln mundtot macht, hat jede moralische Kompetenz verloren. Inzwischen haben wir ja leider erfahren müssen, daß es kein regionaler 'Einzelfall' war.
    Oder wenn in F die Juden den Muselmanen schutzlos ausgeliefert werden, sich in ihre Gotteshäuser und Geschäfte nur mehr beim Hintereingang hineinschleichen können, weil halt die Sozialisten aller Farben Antisemiten sind, dann braucht man auch dort über Moral nicht mehr reden.

    Es ließen sich noch ein paar weitere EU-Länder aufzählen. Nicht zuletzt Österreich, wo man als türkischstämmiger Staatsbürger das Naziunwesen voll toll finden darf.

    In den USA mag vieles schief gehen, aber es finden sich immer Polizisten und Richter welche die Opfer der 'Zuwanderer' und 'Minoritäten' vertreten, bei uns ist es umgekehrt. Daher ist auch keine politische Vernunft im Umgang mit dem Nahen Osten zu erwarten.

  30. Josef Maierhofer
    17. März 2015 09:13

    @ Weltkrieg

    Was wissen wir aus unseren österreichischen Medien überhaupt noch über die Weltlage ? Es wird uns ja fast alles nur manipuliert rübergebracht und das meiste überhaupt verschwiegen.

    Ja, es ist richtig, IS hat einen Weltkrieg angezettelt.

    Ja, es wäre richtig, in Syrien mit der einzigen Ordnungsmacht zu reden und die ist nun mal dort noch immer Assad.

    Ja, es ist richtig, dass wir keinerlei Recht haben anderen Religion, Staatswesen, etc. etwas vorzuschreiben, sehen wir unsere 'Demokratien' doch selbst an !

    Ja, es ist traurig aber wahr, dass Österreich durch die de facto Aufgabe der Neutralität zu einem Nobody in der Völkergemeinschaft verkommen ist und auch keinerlei Standpunkt mehr nach außen bringt, nach innen gibt es bloß die Diktatur der Einheitspartei bei uns.

    Und erst die Machtlosigkeit im Kriegs- und Terrorfall ist durch total linke Politik entgegen dem Volkswillen durch ein ausgehungertes Heer besonders betont und verhöhnt die österreichische Bevölkerung, zumindest in diesem Punkt deren Mehrheit.

    Aber sind nicht die Europäer und Amerikaner mit schuld an der ganzen Nahost Misere, haben nicht unsere Linken geschrien 'demokratische Revolution' ? Und was kam heraus ? Krieg, Weltkrieg, Millionen Tote, bestialisch ermordet, Heimatlose, furchtbar, aber mit schuld sind unsere 'Revolutionsschreier' schon, obwohl sie sich an den Leistungen für die Flüchtlinge mangels Arbeitswilligkeit nicht beteiligen.

    Da frage ich mich dann immer, ob das das Wesen der Demokratie sein kann bei uns.

    • Pennpatrik
      17. März 2015 10:26

      Es liegt im Wesen des "realen Sozialismus". Man muss sich ja nur die Geschichte Europas im 19. Jh. anschauen.

      Ein Freund von mir, der nach 3-jähriger russischer Gefangenschaft nachhause kam, kannte das Wort "Nazi" nicht. Es wurde wohl nach dem WKII erfunden, um zu verschleiern, dass es sich um NationalSOZIALISTEN handelte, der umbenannten "Deutschen Arbeiterpartei" DAP (auch das ist weitgehend unbekannt).

    • Pennpatrik
      17. März 2015 10:32

      Tschuldigung: 20.Jh.

    • Josef Maierhofer
      17. März 2015 14:18

      @ Pennpatrik

      Ja, mein Vater hat mir auch viele solche Geschichten erzählt, er war an allen Kriegsschauplätzen und mehrmals verwundet, 'Glücksschüsse' wie er das nannte, denn er kam lebend nach Hause, bis ihn in Afrika die Amis nach USA verschleppten, wo es ihm gut ging.

      Der Sozialismus ist eine einzige Lüge und die, die mitmachen, sind Gesellschaftszerstörer, wie Sektenmitglieder Wohlstandsgläubige und prinzipiell Kahlfresser auf Kosten anderer.

      Die Ideologen sind ungefähr so skrupellos wie die IS - Ideologen.

    • Eva
      17. März 2015 14:21

      @Pennpatrik

      Das Wort NAZI wurde von den amerikanischen Juden geprägt - kein Wunder, dass es Ihr Freund in der russischen Gefangenschaft nicht gehört hatte.

    • fewe (kein Partner)
      20. März 2015 19:00

      @Pennpatrik: Ja, die Nazis waren freilich Sozialisten und eben daher auch Linke. Steht ja eigentlich im Namen. Sie verstanden sich auch als Linke. Ihre Feinde waren die Kommunisten und das rechte Bürgertum.

      Deswegen sind die Ähnlichkeiten mit den heutigen Linksradikalen keine Überraschung.

      Die Leute sind ausreichend dumm, dass man ihnen die Nazis als Rechte verkaufen kann und damit genauso gegen jene hetzen kann, gegen die auch die Nazis gehetzt hatten. Gut gelungen, kann man da nur sagen. Aber mir gefallen auch diese Inter-Nazis nicht.

  31. Anonymer Feigling
    17. März 2015 08:52

    Sachfremd: Zickenkrieg unter den Schwuchteln

    Es ist lustig, einem Zickenkrieg unter den Schwuchteln zuzusehen:

    http://diepresse.com/home/leben/mensch/4686215/Ich-bin-schwul-ich-kann-keine-Kinder-haben

    Da gibt es einmal einen vernünftigen Schwulen, der sagt, was alle denken: "Wer schwul ist, kann keine Kinder haben" (Für den einfach gestrickten Leser eine etwas vulgärere Formulierung: Wer seinen Schwanz ins falsche Loch steckt, kann keine Kinder zeugen.)

    Und schon flippt dieser Herr (oder Frau?) Elton John aus und droht mit Krieg!
    Einfach köstlich.

    Apropos, auf dem Foto schaut Herr Elton mit dem Flinserl im Ohr wie eine Großmutter aus.

    • Florin
      17. März 2015 10:02

      Entschuldigen Sie bitte die verünglückte 3-Sternderl Vergabe.

      " Ich denke, man kann nicht alles im Leben haben..." Genau so ist es, in jeder Hinsicht!

    • Gerhard Pascher
      17. März 2015 10:31

      Jetzt bekriegen sich sogar die "Fehlprogrammierten" gegenseitig.
      Es gab schon immer (im geheimen Privatabereich) Homosexuelle, ich merke aber, dass diese Gruppe sich immer öfters "outet", stark zunimmt und schon viele einflussreiche Posten in Politik, Wirtschaft und Kunst besetzt.
      Könnte es sein, dass dies den Anfang vom Untergang der taditionellen Gesellschaft bedeutet?

    • Pennpatrik
      17. März 2015 10:38

      DEN LINK NICHT ANKLICKEN!
      Ich hab jetzt ein Brandloch im Bildschirm, weil die Zensur der Presse bei diesem Artikel heiß gelaufen ist.

    • Alfred E. Neumann
    • Erich Bauer
      17. März 2015 13:46

      Tja... irgendwie sind die aber "bald" darauf "untergegangen"... Aus der Zeit und "BewusstseinsEvolution" verschwunden... (*g*) Neuer Versuch halt. Wer weiß wieviele "Versuche" es auch weiterhin noch geben wird?

    • Undine
      17. März 2015 20:26

      @Anonymer Feigling

      Für den köstlichen Vergleich des mit Flinserl im Ohr geschmückten Herrn Elton und einer Grossmutter gebühren Ihnen zusätzliche Sternderl!*******;-)))

    • Anonymer Feigling
      17. März 2015 22:51

      @ Undine
      Danke für die Blumen!
      Genauer gesagt hat mich das Foto sogar an Mrs. Doubtfire erinnert, jenem "stacheligen Kindermädchen", das so hervorragend von dem leider zu früh verstorbenen Robin Williams gespielt wurde.

    • Haider
      17. März 2015 23:07

      Die mediale Überbewertung sexueller Minderheitenprogramme wird schön langsam einfach lästig. Muß ich mich entschuldigen, daß ich keine Schwuchtel bin? Darf meine Frau (und Mutter zweier blutender Steuerzahler) bekennen, daß sie einen Mann liebt(e), ohne sofort zeitgeistig für abnorm erklärt zu werden? Weit haben wir's gebracht!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  32. Erich Bauer
    17. März 2015 07:59

    Die US-Regierung hat Bemerkungen von Außenminister John Kerry über mögliche Gespräche mit Syriens Machthaber Baschar al-Assad relativiert... (ORF on)

    Damit hat sich auch der obige Tagebuch-Artikel "relativiert". Die US-Welt ist wieder in "Ordnung". Die 3 Bösen in der Welt stehen nach wie vor stramm vor der US-Administration:

    1. Ebola
    2. Russland (Putin)
    3. ISIS

    Obwohl ich über Ebola vor ein paar Tagen gehört/gelesen habe, dass diese Seuche - nach US-Aussagen - vollkommen eingedämmt werden konnte! Wie erfreulich. Da soll noch irgend jemand Zweifel darüber äußern, dass 3.000 GIs in einem Seuchengebiet NIX bringen...

    Russland (Putin) wäre damit folgerichtig endlich an den 1. Platz vorgerückt. Wem nun die Bronze-Medaille von Obama "umgehängt" bekommen soll ist derzeit Gegenstand wilder Spekulationen...

  33. Gerhard Pascher
    17. März 2015 07:30

    Entgegen der Einschätzung von Herrn Andreas Unterberger hat die US-Administration die Aussagen des US-Außenministers John Kerry schon "relativiert". Denn mit einem Diktator, welcher hunderttausende eigene Landsleute auf dem Gewissen hat, sollte man doch nicht direkt verhandeln. Der Vergleich mit Stalin (der lt. AU das Völkerrecht lange beachtet hatte??) ist da unangebracht und die genannten Punkte 1 bis 8 beginnen fast immer mit "vielleicht" oder "vermutlich".
    Siehe auch: http://orf.at/#/stories/2269298/

  34. simplicissimus
    17. März 2015 07:05

    Unabhaengig von dem durch Herrn Unterberger durchaus richtig gesehenen Assad-Thema fallen mir zwei Dinge ein:

    - "Voelkerrechtswidrigkeiten", da ist derzeit ein Staat fuehrend oder zumindest
    Hand in Hand mit Russland - welcher wohl? Wenn auch immer edle Motive
    vorgeschoben werden und bleibende Besetzung nicht das vordergruendige Motiv
    ist.

    - Rechtsstaat, Demokratie und Marktwirtschaft fuehren praktisch immer zu einem Maximum an Wohlstand und Lebensqualitaet der Buerger. Leider scheinen sie auch parallel am Zenit einer Gesellschaftsentwicklung aufzutreten und leiten wegen der naturgegebenen Unersaettlichkeit des Menschen gleichzeitig den Niedergang derselben Gesellschaft ein.

    • dssm
      17. März 2015 09:20

      Toll!
      Da wir ja definitiv keinen Rechtsstaat haben, denn sonst wäre der Herr Faymann längst verurteilt und
      definitiv keine Marktwirtschaft haben, denn dann dürfte der direkte Staatsanteil nicht so um die 50% liegen, der Rest von Regelungen genau normiert sein und das Geld müsste frei von Zinsmanipulationen und künstlicher Vermehrung sein,

      stelle ich also fest, wir sind weit vom Niedergang der Gesellschaft entfernt.
      Danke, endlich einmal ein positiver Eintrag.

    • Pennpatrik
      17. März 2015 10:03

      Rechtsstaat und Marktwirtschaft.
      Demokratie ist nicht so wichtig.
      Denken Sie z.B. an die asiatischen Kleinstaaten.
      Bei uns wird in der großen "EU Demokratisierungswelle" gerade der Wohlstand (und wohl auch die Demokratie) schwer beschädigt.
      Das, was unsere "Demokraten" gerade mit uns aufführen, lässt mich nach einem neuen Monarchen rufen. Ich würde gern wieder den Zehent zahlen und möchte einige bürgerliche Freiheiten wieder zurück haben.

    • dssm
      17. März 2015 13:31

      @Pennpatrik
      Oder wie Metternich richitg gefragt hat:
      Wollt Ihr Demokratie oder Rechtsstaat?

      Und er hatte noch eine gute Antwort:
      Gegen Demokraten helfen nur Soldaten!

    • Sensenmann
      17. März 2015 14:08

      Da gebe ich allen hier Recht. Wenn man die Zustände betrachtet muss man feststellen, daß Demokratie kein Wert an sich ist.
      Ich ringe gerade um die Erkenntnis, ob Demokratie eine Verfallserscheinung der Menschheit ist...

    • simplicissimus
      17. März 2015 18:39

      dssm, leider muss ich Sie enttaeuschen: Wir haben eben all das nicht mehr und befinden uns deswegen im Niedergang.

  35. A.K.
    17. März 2015 04:51

    In Dr. Unterbergers Tagebuchnotiz „Warum sind die Amerikaner klüger (geworden)?“ haben mich die zwei folgenden Absätze berührt:
    „...Opfer ist nicht zuletzt die EU. Und in dieser insbesondere Länder wie Österreich. Denn sowohl das Agieren Russlands in mehreren Konfliktzonen wie auch das der Westmächte im arabischen Raum hat riesige Flüchtlingsströme ausgelöst, die alle vor allem in die deutschsprachigen und skandinavischen Länder mit ihren exzessiven Sozialsystemen wollen.“ Und:
    „...So sehr mir Rechtsstaat, Demokratie und Marktwirtschaft am Herzen liegen, so klar weiß ich doch: Nichts davon kann einem Land, einer Kultur von außen diktiert werden! ...Denn in beiden Ländern haben (fast) alle Bürger (endlich!) erkannt, dass nur mit Rechtsstaat, Demokratie und Marktwirtschaft ein gutes Zusammenleben gelingen kann.“
    Höre ich oder sehe ich hingegen die täglichen Österreich-Nachrichten, so finde ich seit einigen Jahren kaum mehr, dass Rechtsstaat, Demokratie und Marktwirtschaft sich mit Problemen und Entwicklungen befassen, die meinen Freundeskreis und mich selbst betreffen und teilweise sehr belasten. Es ist richtig, daß „...nur mit Rechtsstaat, Demokratie und Marktwirtschaft ein gutes Zusammenleben gelingen kann“ aber die herrschende Klasse befaßt sich primär damit, daß „...riesige Flüchtlingsströme ... vor allem in die deutschsprachigen und skandinavischen Länder mit ihren exzessiven Sozialsystemen wollen.“ Und wie man „...Rechtsstaat, Demokratie und Marktwirtschaft“ im Sinne der Linken so verändern kann, daß kein gutes Zusammenleben, ob in den Familien als kleinste Einheit, über Gemeinschaften bis hin zu den übergeordneten Bereichen gefördert wird. Jüngstes Beispiel: Aktuelle Steuerreform modifiziert zu Belastungspaket und Arbeitsplatzsicherung für Bürokraten.





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