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Verdienter Hypo-Lorbeer für die EU

Lesezeit: 4:30

Falsche Entscheidungen der EU-Institutionen, Nichteinhaltung der eigenen Ankündigungen Rechtsbruch der eigenen Gesetze, eine verheerende Euro-Politik, Populismus des EU-Parlaments: An all dem wird zu Recht viel vernichtende Kritik geübt. Doch sollte man die EU gerechterweise auch loben, wenn sie in einer Frage große Verdienste erworben hat. Diese Verdienste sind im konkreten Fall für Österreich wie für Deutschland nämlich milliardenschwer.

Sie bestehen darin, dass die EU einst verboten hat, dass Staaten, Länder, Provinzen, Gemeinden ab 2007 für Banken und deren Anleihen neue Haftungen übernehmen. Auch wenn es dabei bedauerlicherweise noch dreijährige Übergangsfristen gegeben hat, so weiß man doch heute um die geradezu historische Bedeutung dieses Verbots. Denn andernfalls würden österreichische, bayrische und Kärntner Bürger heute in noch viel größeren Problemen stecken als ohnedies schon durch die noch aushaftenden Kredite Kärntens. Diese Probleme sind ja jedenfalls riesig, ganz egal, wie die vielen nun bevorstehenden Prozesse ausgehen werden, die jetzt von Gläubigern der Hypo gegen Kärnten und Österreich wegen ihrer Zahlungsunwilligkeit angestrengt werden.

Denn ohne das damalige EU-Verbot hätte Kärnten mit Sicherheit noch für viele weitere Anleihen der Hypo die Haftung übernommen. Ähnlich hätten das auch andere Bundesländer, besonders in Deutschland, getan. Der Grund war nicht nur das Interesse der Politik an ihren Landesbanken wie der Hypo, sondern auch der Umstand, dass ein Bundesland für solche Haftungserklärungen von diesen Banken viele Millionen an Haftungsprämien bekommen hat. Mit denen konnten dann Wählerbestechungen in Form von Subventionen und Sozialprogrammen finanziert werden. Dank dem Verbot durch die EU (oder wie man in Kärnten damals gesagt hat: aus Verschulden der EU) war das seither nicht mehr möglich.

Freilich: Auch die EU hat beim Verbot solcher Haftungen nicht wirklich die bald danach ausbrechende Hypo-Katastrophe vorausgesehen oder ähnliche Crashs der deutschen Landesbanken. Sie hat das Verbot vielmehr aus einem ganz anderen Grund ausgesprochen: Die privatwirtschaftlichen Banken, Sparkassen und Raiffeisenkassen hatten sich über die Wettbewerbsverzerrungen durch dieses Privileg von Hypo, Landesbanken&Co beschwert, weil es für deren eigene Anleihen ja keinerlei öffentlich-rechtlichen Garantien gab. Deswegen galten ihre Anleihen als nicht so sicher; und deswegen mussten sie höhere Zinsen in Aussicht stellen, damit diese Anleihen gekauft werden.

Das war in der Tat ein krasser Verstoß gegen das Prinzip der Gleichberechtigung aller Marktteilnehmer. Daher war es völlig logisch und richtig, dass die EU die Haftungen verboten hat. Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass wir heute wissen, wie viel verantwortungsbewusster privatwirtschaftlich organisierte Banken mit fremdem Geld umgehen als die nach der Reihe krachenden staatlichen Hypos und Landesbanken. Heute wird zunehmend klar, dass gerade die Flut an billigem Geld diese Staatsbanken zu Leichtfertigkeit veranlasst hat. Überdies gab es wie im Fall der Hypo auch böse politische Interventionen zugunsten von erkennbar schwindligen Kreditnehmern. Aber das hat vor zehn Jahren eben noch niemand so klar vorhergesehen.

Motiv hin, Motiv her: Das Ergebnis ist wichtig und positiv. Heute würden sich Österreicher und speziell die konkursbedrohten Kärntner wünschen, dass die EU das damals ungeliebte Verbot solcher Landeshaftungen für Banken schon viel früher ausgesprochen hätte.

Österreich hätte alleine handeln können

Jedoch muss man auch da ehrlicherweise dazu sagen: Ein solches Verbot hätte auch die Republik Österreich ganz ohne EU aussprechen können! Und zwar auch schon vor dem EU-Beitritt. Sie hat es aber nie getan.

Denn der Bund war praktisch immer in parteipolitischer Geiselhaft der neun Bundesländer. Er hätte daher nie ein solches Gesetz auch nur zu diskutieren gewagt – oder irgendein  anderes, das von den Landespolitikern abgelehnt worden wäre. Dabei wäre ein solches Verbot, wie wir heute wissen, schon immer im Interesse der Bürger dieser Bundesländer gewesen.

Über all das reden freilich österreichische Politiker wohlweislich nicht.

Heute macht die EU fast nur noch Fehler

Freilich: Die EU hat  seit langem keine Fortsetzung ihrer damaligen Verdienste zusammengebracht. Auch die zwei allerjüngsten Beschlüsse der Union sind blamabel:

  • Eine Entschließung des EU-Parlaments, die aus Österreich von SPÖ, Grünen und Neos unterstützt worden ist, hat jetzt ein „Recht“ auf Abtreibung behauptet. Dieser extrem linke Standpunkt wurde angenommen, obwohl es gar keine Kompetenzen der EU in Sachen Abtreibung gibt.
  • Und die EU-Finanzminister haben Frankreich wider aller früheren Beschlüsse weitere zwei Jahre eingeräumt, um endlich eine Reduktion seines Defizits zu realisieren. Frankreich verspricht das nämlich seit vielen Jahren immer nur, ohne je etwas dafür zu tun. Es ist damit nach Griechenland heute der ärgste Defizitsünder Europas. Dabei ist es aber absolut nicht einzusehen, dass mit dem großen Frankreich milder verfahren wird als mit den Griechen und den anderen sechs Defizitsündern. Zu denen auch Österreich gehört. Damit wird nämlich auch diesen anderen Sünder-Ländern eine perfekte Ausrede geliefert, weiter über die Stränge zu schlagen. Damit wird die EU noch ein weiteres Stück weniger ernst genommen als bisher. Damit hat nun auch die österreichische Regierung – und insbesondere die schuldenfreudige SPÖ – ein gefährliches Argument, warum doch nicht so streng gespart werden müsse wie vereinbart.

Ich schreibe regelmäßig Beiträge für das unabhängige Internet-Portal eu-infothek.com.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    22. März 2015 10:52

    OT---aber heute wählt Frankreich! Ich wünsche Marine Le Pen viel Erfolg, denn nur dann könnte sich in der negativen EU-Politik etwas zum Besseren wenden: Zum Besseren der jeweils angestammten Bevölkerung!

    Marine Le Pen ist eine starke, normaldenkende, kluge Frau---was spricht gegen sie? Für die LINKEN in allen Parteien, denen die Knie ordentlich schlottern, weil sie AHNEN, daß ihre INLÄNDERFEINDLICHE, zum Ruin (in allen Belangen!) führende Politik zugunsten der uneingeladenen Zuwanderer, einmal ein Ende haben könnte! Irgendwann muß die Reißleine gezogen werden---je eher, umso besser, damit nach und nach die ruinöse UMVOLKUNG und damit die ISLAMISIERUNG rückgängig gemacht werden kann---zum Wohle der autochthonen Bevölkerung aller EU-Staaten.

    Vielleicht schafft sie es ja, die neue Jeanne d’Arc zu werden---ohne Scheiterhaufen natürlich!!

  2. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    22. März 2015 07:59

    'Recht auf Abtreibung', ein weiterer Schritt zur Abschaffung Europas.

    Frankreich wird, wenn Le Pen gewinnt, sicher aus dem Euro austreten, ich hoffe, dass sich auch anderswo die Vernünftigen durchsetzen.

    Was wir alles in Österreich versäumt haben, möchte ich unter Föderalismusbegradigung zusammenfassen. Die Länder müssen in allen Belangen das verantworten, was sie tun, und niemand anderer.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorkakadu
    5x Ausgezeichneter Kommentar
  4. Ausgezeichneter Kommentatorkritikos
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    22. März 2015 02:34

    Es ist sehr nett, dass AU auch etwas Positives zur EU schreibt. Allerdings ist es, wie er selbst schreibt, eine alte Geschichte. Leider nicht so alt, dass sie Österreich und vor allem Kärnten nicht in die Bredouille gebracht hätte.
    Beachtlicher ist aber doch das Negativum im letzten Absatz, dass man bei Frankreich alle Augen zumacht, wenn dieses sich nicht an Normen hält. Was wetten wir, würde diese EU machen, wenn Österreich sich nicht an die Normen hielte? Quod licet Jovi ... Die seinerzeitige noble Gesellschaft hat "uns" ja damals lange genug um den Eintritt betteln lassen.
    Dass sich die linke Seilschaft für das Recht auf Abtreibung einsetzt, wo es nur geht, ist unvermeidlich, denn die verbindende Ideologie verlangt das.

  5. Ausgezeichneter Kommentatormachmuss verschiebnix
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    22. März 2015 12:16

    Sarkastischer Positivismus :

    Gut, wenn die potenziellen Opfer sozialistischer Ausbeutung rechtzeitig abgetrieben werden.
    Gut, wenn potenzielle Wähler der Sozialisten niemals eine Urne sehen.
    Gut, sogar sehr gut, wenn die Linken selber derlei Tendenzen vorantreiben, welche
    allesamt - zwar gegen uns Konservative ersonnen werden - letztlich das Fundament
    des Staates zersetzen und zum Einsturz bringen.

    NEIIIN - natürlich NICHT - es tut einfach nur weh, wenn man sich gegen diese
    verrückte Linke Sektierer-Bande nicht anders wehren kann, als mit derlei schwachsinnigem
    Sarkasmus ! ! !

    Auch geht es dabei nicht um irgendein Körnchen Wahrheit, weil ideologische Sektierer
    sowieso sturheil an ihren verkrachten "Überzeugungen" festhalten werden, solange
    bis sie eine Kultur - diesmal die europäische - eliminiert haben und die Menschen im
    Chaos versinken. ! ! !

  6. Ausgezeichneter KommentatorDr. Otto Ludwig Ortner
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    22. März 2015 22:18

    CETERUM CENSEO:
    Zum "Recht auf Abtreibung" aus der Sicht eines Ziviljuristen und r.k. Laienkatecheten:

    Seit Beginn der menschlichen Zivilisation, die für den Romanisten und Ziviljuristen
    mit der Schaffung des Zivilrechtes zusammenfällt, gilt der Satz "Ungeborene werden Geborenen gleichgehalten, wann immer es um ihre Rechte geht." (nasciturus pro iam nato habetur quotiens de commodis eius agitur."
    Demzufolge ist die Tötung des Ungeborenen eine maximale Rechtsverletzung.
    Es läßt sich daher sagen, daß die "Fristenlösung" und die "Endlösung" den gleichen Inhalt haben, nämlich die massenweise willkürliche Ermordung wehrloser und unschuldiger Menschen. Aus religiöser Sicht ist menschliches Leben heilig und steht unter besonderem göttlichem Schutz. AMEN!

  7. Ausgezeichneter Kommentatormachmuss verschiebnix
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    22. März 2015 19:29

    OT:

    Hier der aktuellste Selbstbetrug der Altparteien: die herben Verluste bei den steirischen
    Wahlen wären auf die Gemeinde-Zusammenlegungen zurückzuführen .
    Hauptsache die halblustige Bundespolitik schlägt da nicht durch [ achselzuck ] - na die werden
    sich wundern, wenn's bei der nächsten Wahl noch viel fettere Minus regnet .

    http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/4691352/SteiermarkWahl_Daempfer-fur-RotSchwarz?_vl_backlink=/home/index.do


alle Kommentare

  1. peter789 (kein Partner)
    25. März 2015 09:07

    Der sozialistische Gedanke hat auch die EU erreicht.
    PS.:
    Ich schlage vor, das Thema Hitler endlich als aufgearbeitet zu betrachten und sich nun akribisch der Aufarbeitung der DDR, UdSSR und der ganzen Geschichte des Ostblockes zu widmen.
    In den Lehrplänen.
    Im EU-Parlament.
    In den Medien.

  2. F.V. (kein Partner)
    • F.V. (kein Partner)
      24. März 2015 21:13

      Angriff auf Russland

      Dr. Paul Craig Roberts

      Kopp.Online, 24.03.20ß15 – Washington ist weiterhin eifrig bemüht, das Minsk-2-Abkommen zu sabotieren, auf das Bundeskanzlerin Angela Merkel und der französische Staatspräsident François Hollande hingearbeitet hatten, um dem militärischen Konflikt in der Ukraine Einhalt zu gebieten.

      Wer glaubt n i c h t, daß der Absturz des sichersten Flugzeugs der Welt in den französischen Alpen ein „First Warning“ an die dt. Bundeskanzlerin und vielleicht auch an Hollande war?

      Außer Minsk II gibt es einen noch viel triftigeren Grund:

      MMNews, 24.03.2015 – Der IWF bereitet sich auf das Ende der US-Dollar-Ära vor ! Am 12. März meldete die staatliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua, China und der IWF verhandelten derzeit über die Möglichkeit einer Beteiligung der chine-sischen Währung Yuan am Währungskorb der Sonderziehungsrechte des IWF. ...

      Nur drei Tage vor Lagardes Auftritt in Schanghai kündigten Deutschland, Frankreich und Italien an, sich an der von China und Russland beschlossenen Gründung der Asiatischen Infrastruktur Investment Bank (AIIB) beteiligen zu wollen. Zuvor hatte bereits Großbritannien offizielles Interesse angemeldet, inzwischen sind die Schweiz, Australien und Japan ebenfalls nachgezogen.

    • Stalingrad 2.0 (kein Partner)
      24. März 2015 22:31

      Die USA erziehen die Ukrainer zu Nazis, geben ihnen Geld dafür und rüsten sie massiv auf (Ukrainer sind Menschen, die sich auf US-Territorium befinden, ohne es zu wissen - ähnlich wie in Deutschland).

      Es wäre für Russland durchaus sinnvoll, einen massiven Erstschlag zur Entnazifizierung Kiews zu erwägen.

  3. Full-spectrum dominance (kein Partner)
    24. März 2015 20:50

    Seit 9/11, Smolensk, MH17, MH370, Jaime Roldós, Omar Torrijos, John F. Kennedy Jr. usw. liegt der Verdacht mehr als nahe, dass Flugzeugunfälle politisch motovierte Auftragsmorde sind.

    • Stepan B. (kein Partner)
      24. März 2015 21:02

      Germanwings-Absturz in Frankreich: Anwohner beobachteten drei Kampfjets

      Quelle: Epoch Times

  4. Fliegende Holländer (kein Partner)
    24. März 2015 19:18

    Beim Absturz von MH-17 wusste die gekaufte Journaille schon vor dem Aufschlag der fliegenden Holländer, dass diese von Separatisten mit einer BUK abgeschossen worden waren.

    Im aktuellen Fall heißt es, dass der Airbus A320 wohl aus Glas bestand: "Der abgestürzte Airbus war an Felsen zerschmettert und in Tausende Trümmer zersprungen, die sich auf rund zwei Quadratkilometern verteilen".

    Dem Schwachsinn sind keine Grenzen gesetzt.

    • MH-0817 (kein Partner)
      24. März 2015 19:37

      Beim ukrainischen Abschuss von MH-17 hat die Politik nur Kriegsgeheul geheult.
      Beim Flug 4U9525 heucheln sie Betroffenheit.

    • Blackwater-Massenmörder (kein Partner)
      24. März 2015 19:48

      Eine ganz besonders diskrete Absturzstelle gewählt. Kaum Augenzeugen zu erwarten.

  5. F.V. (kein Partner)
    24. März 2015 18:40

    Herrlich, Unterberger streut der EU Rosen und alle Diskutanten befassen sich mit ganz anderen Themen.

    Offenbar interessiert dieses Gequacke doch niemand wirklich.

    • N.SA (kein Partner)
      24. März 2015 18:56

      Für Unterberger selbst interessiert sich nur sein CIA-Führungsoffizier.

    • CIA-Nazi (kein Partner)
      24. März 2015 19:21

      @ N.SA "Für Unterberger selbst interessiert sich nur sein CIA-Führungsoffizier."

      Das war schon bei der Presse so.
      Die CIA interessierte sich für Molden, Schulmeister (Deckname Grcamera), Chorherr (Deckname Identity) etc. pp.

  6. ISIS-Asow-Senator Cain (kein Partner)
    24. März 2015 13:49

    Germanwings-Flugzeug abgestürzt:
    Hoffentlich versteht Angela diesen Wink.

    • ISIS-Senator Cain (kein Partner)
      24. März 2015 14:03

      Seit unserer Luftschläge gegen ISIS in Syrien hat die ruhmreiche US-Luftwaffe 66 Zivilisten und 10 Kinder getötet. Auch nicht schlecht.

    • Imam McCain (kein Partner)
      24. März 2015 14:16

      Es muss richtigerweise heißen: "US-Luftschläge f ü r ISIS in Syrien", denn ISIS feiert nach wie vor fröhliche Urständ.

    • Brian (kein Partner)
      24. März 2015 15:59

      Am 8. Juni 1967, wurde das Spionageschiff der US-Navy, die USS Liberty, in internationalen Gewässern 14 Meilen vor der Küste des Sinai im Mittelmeer von israelischen Militärkräften angegriffen, obwohl es als befreudetes Schiff identifiziert war. Israelische Kampfflugzeuge (u.a. Mirage III) beschossen das wehrlose Schiff aus heiterem Himmel und bombardierten es mit Napalm. Ausserdem wurde es mit Torpedos schwer beschädigt und es kam zur Beschiessung der im Wasser treibenden Überlebenden durch israelische Torpedoboote. Insgesamt wurden dabei 34 US-Navy-Angehörige getötet und 172 verletzt.

    • Brian (kein Partner)
      24. März 2015 16:02

      Obwohl es in beiden Ländern mehrfache Untersuchungen gab, die den Vorgang als Verkettung unglücklicher Umstände darstellen, belegen die Zeugenaussagen ganz was anderes. Umstände und Hintergründe des Angriffs stimmen nicht mit der offiziellen Dartstellung überein. So haben Besatzungsmitglieder berichtet, dass die Kampfflugzeuge keine Markierung hatten, um offensichtlich ihre Identität zu verschleiern, bzw. um die Tat den Ägyptern in die Schuhe schieben zu können.

      Davon muss man ausgehen, weil die Israelis sogar die im Wasser schwimmenden Überlebenden töten wollten, um ja keine Zeugen des Verbrechens zu haben. Ausserdem wussten die Angreifer, es handelt sich um eine amerikanisches Schiff, es war kein Fall von fehlerhafter Identifizierung.

  7. fewe (kein Partner)
    24. März 2015 12:24

    Besser wäre es dennoch, Österreich wäre einsam wie die Schweiz geblieben.

    Die Leute in der EU lenken alles, die sind aber nicht gewählt. Unsere Politiker sind nur Sprechpuppen, die sich Nato- und EU-Führern andienen um nicht vom Sessel zu fallen.

    Kriminalität, Armut und Straßenschlachten haben uns diese segensreichen Jahre in der EU gebracht mit ihren sonderbaren "Zielen" - so u.a. die Flutung mit vorwiegend dummen, nicht anpassungsfähigen und aggressiven Ausländern, die hier mehr Rechte genießen als Inländer.

    Wirklich großartig, dass jetzt einmal was passiert, was uns nicht massiv schadet und ausraubt. Sondersendungen im ORF mit Lobpreisungen der gütigen Herrscher werden kommen ;-)

  8. Torres (kein Partner)
    24. März 2015 10:44

    ".. wider alleR früheren Beschlüsse ..." - Nun kennen auch die Leser des Portals eu-infothek.com die Sprach-Defizite Unterbergers: jeder Volksschüler mit Migrationshintergrund weiß, dass "wider"(=gegen) den Akkusativ verlangt. Also "wider alle früheren Beschlüsse". Aber Unterberger ist wohl schon zu alt, um noch korrekt Deutsch (seine Muttersprache?) zu lernen.

    • blem-blem
      24. März 2015 11:58

      Wenn schon, dann:

      "... wider allen früheren Beschlüssen" ...!

    • fewe (kein Partner)
      25. März 2015 09:23

      @blem-blem: Der Dativ ist also auch dem Akkusativ sein Tod ;-) Torres hat schon recht.

  9. Karl Martell (kein Partner)
    24. März 2015 08:44

    Die EU macht halt nur das, was ihr der große Bruder erlaubt. TISA und TTIP geben uns dann den Rest. TISA ist übrigens noch zerstörender als TTIP. Aber A.U. , Hayek und Mises wissen das wahrscheinlich besser.

    Den Liberalismus in seinem Lauf, hält weder Ochs noch Esel auf!

    „Der Liberalismus gegenüber den Tendenzen der Demagogie ist die Form, in welcher die kranke Gesellschaft Selbstmord begeht. Mit dieser Perspektive gibt sie sich selbst auf.“ — Oswald Spengler

    „Wo der Liberalismus seine äußersten Grenzen erreicht, schließt er den Mördern die Tür auf. Das ist Gesetz!“ — Ernst Jünger

  10. CIA-Nazi (kein Partner)
    24. März 2015 08:09

    Wie funktioniert die EU?

    "Die Vizeaußenministerin Nuland kommt, lässt antreten, schreit ihre unüberlegten Usurpationskommandos heraus und regiert; die Kommission, der Rat und das Parlament folgen, beschließen und stehen stramm. Die USA befiehlt, die EU folgt. Jetzt kann jeder Bürger der Welt erkennen, dass die EU weder die Friedensorganisation ist, die sie vorgibt zu sein, noch ein gemeinsamer Wirtschaftsverbund, der allen Mitgliedern Wohlstand, Sicherheit und Armutsverhinderung gewährt. Das Gegenteil von all dem. Die EU ist der verlängerte Arm der kriegslüsternen, kriminellen USA, die ihre Hegemonie gegen jedes Völkerrecht schamlos und unverhohlen immer weiter ausweitet." (Henry Paul)

    • N.SA (kein Partner)
      24. März 2015 08:24

      Im Namen des "Kampfs gegen den Terror" wird jetzt in Frankreich das Limit für Bargeldzahlungen auf 1.000 Euro gesenkt.

      DAFÜR musste Charlie sterben!

  11. Ökonomie-Vergelter
    23. März 2015 10:34

    Wenn die "Wertkonservativen" etwas beherrschen, dann ist es die Medienorgel.

    Damit kennen sie sich aus, wir werden also entsprechend der Kampfsansage unseres WK, die direkt aus dem "War Room" zu kommen scheint, mit einem "Blitz" der "EU ohne wenn und aber" Proponenten (- "Ideologie - was ist das?" -) im Zuge der Austrittskampagne zu rechnen haben (zitiert von weiter unten):

    Von Ihnen muss ich mir noch lange nicht Unvernünftigkeit nachsagen lassen, bzw. Abhängiger einer "Ideologie" zu sein (welcher eigentlich?).

    [...]

    Sie werden in nächster Zeit von österreichischen Persönlichkeiten außerhalb unseres engeren Posterkreises ganz klar definiert bekommen, dass die EU und der Euro für Europa und daher auch für uns Österreicher eine " conditio sine qua non" ist, ohne die unser Europa in Zukunft gegenüber den anderen und aufstrebenden Mächten der Welt hoffnungslos unterzugehen in Gefahr wäre!


    Aber der Reihe nach:

    Die EU lebt also vom Euro - hmmm (das Wirtschaftswachstum der Mitgliedstaaten außerhalb der Euro-Zone ist größer!)

    Der geduldige Kontinent Europa hat sich von der EU vereinnahmen zu lassen, andernfalls das Imperium EU gegenüber anderen aufstrebenden Mächten hoffnungslos "unterzugehen in Gefahr" wäre - Klingt logisch: verlassen alle eing'fangten Mitgliedstaaten die EU-Herde, indem sie ihre Füße in die Hand nehmen, gibt's auch kein EU-Imperium, net wahr?

    Über allem aber "zur Zukunft":
    Welchen Bonzen-Koloss a la EU brauchen denn erfolgreiche Konzerne wie Samsung, KIA Motors, Hyundai, LG (allesamt aus Südkorea), ACER (aus Taiwan), SWATCH, Lindt Schokolade, Angst + Pfister Industrietechnik (aus der Schweiz), Sony etc, um eine dem Gemeinwohl förderliche industrielle Gebarung zu entfalten?

    Wenn die Nomenklatura keinen Rat mehr weiß, dann sucht sie ihr Heil in der Größe!

    Warum wohl nehmen den USA davon Abstand, ihr Staatsgebilde durch Annektionen zu vergrößern? Warum nahmen Napoleon und Hitler davon keinen Abstand, hmmm ...?

    • Ökonomie-Vergelter
      23. März 2015 10:44

      Den mit den EU-Bonzentum "verhaberten" Persönlichkeiten, deren mediale Ergüsse wir in den kommenden Monaten wohl zu gewärtigen haben werden, dürfte entgangen sein, dass die Zollbarrieren im Gefolge der WTO-Runden der letzten Jahrzehnte auf Tarife im unter(st)en einstelligen Prozentbereich reduziert wurden, weshalb allen WTO-Mitgliedern ein de facto Freihandel offen steht.

    • Wertkonservativer
      23. März 2015 13:38

      @ Ökonomie-Vergelter:

      wie komme ich eigentlich zur Ehre, von Ihnen gleich zweimal zitiert zu werden?

      Wenn ich mich mit unserem Poster-Kollegen @ Josef Maierhofer da und dort in Sachfragen auseinandersetze, ist das im wesentlichen unsere Sache, und - bei grundsätzlicher persönlicher Wertschätzung - halt manchmal auch ein wenig kontroversiell!

      Mein Hinweis auf sicher in nächster Zeit erfolgende Pro-Stimmen prominenter Österreicher kann doch nicht missverstanden werden:
      es werden mit großer Sicherheit eine Reihe ganz wesentlicher Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens Pro-EU-Stellungnahmen abgeben, und das spätestens zum Zeitpunkt der Diskussion um die^kommende EU-Austritts-Kampagne!
      Was gibt's dazu eigentlich herumzumäkeln?

      Das war's dann!

    • Ökonomie-Vergelter
      23. März 2015 14:57

      wie komme ich eigentlich zur Ehre, von Ihnen gleich zweimal zitiert zu werden?

      Nicht doch, ich bitte Sie: Zuviel der Ehre!

      Und sollten Sie damit eine Verletzung der Privatsphäre geltend machen wollen, so erlaube ich mir darauf hinzuweisen, dass es für einen privaten Austausch mit Ihrem Intimus (?) M. die Möglichkeit der eMail-Korrespondenz gibt, namentlich über < gerhard@michler.at >!

      ... es werden mit großer Sicherheit eine Reihe ganz wesentlicher Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens Pro-EU-Stellungnahmen abgeben.

      Das ist es ja! Mit großer Sicherheit werden die Medien, allen voran der ORF, solche Persönlichkeiten als ganz wesentlich erachten, die seitens der Austrittsbefürworter als völlig irrelevant eingestuft werden. Womöglich muss der Lauda-Air Bruchpolit oder der VR China-Experte "A." auch noch für die geistige EU-Verteidigung herhalten. Jedenfalls wird es sich fast durchwegs um Leute handeln, die auf Geschäftemacherei mit dem EU-Apparat angewiesen sind, falls sie überhaupt ein anderes Geschäft als die Tributeinhebung vom Steuerzahler betreiben.

      Die Persönlichkeiten, die die Austrittskampagne betreiben, werden jedenfalls mit großer Sicherheit nicht vom ORF in's Rampenlicht gestellt werden.

    • Wertkonservativer
      23. März 2015 18:00

      @ Ökonomie-Vergelter:

      Ich gehe davon aus, dass Pro-EU-Stellungnahmen nicht nur im ORF, sondern auch in den Tageszeitungen und anderen Medien zu finden sein werden.

      Doch - wie auch immer - Sie und die hier im Blog versammelten Anti-EU-Leute werden merken, dass Ihre Kampagne im Volk bei weitem nicht genügend Widerhall finden wird, um ein echtes Ausscheren Österreichs aus der EU auf den Weg bringen zu können!
      Über die Gesamt-Konsequenzen eines allfälligen Ausstieges hat man sich hier ja wohl noch kaum Gedanken gemacht, oder?
      Fragen Sie mal echte Wirtschaftsleute und versierte Juristen: da werden Sie sehen, wie nebulos, gefährlich und nachhaltig negativ sich ein Ausstieg für unsere Volkswirtschaft und für Österreich insgesamt auswirken würde!

      Eine richtige Schnaps-Idee, die Ausstiegs-Kampagne!

    • Karl Knaller
      23. März 2015 20:27

      Tut's mir das Michler-Vatterl hier nicht unnötig reizen, der arme plappersüchtige Greis könnte ernsten Schaden nehmen, wenn man ihn intellektuell so fordert. Ich hab ihn ja auch schon auf die Liste der schutzwürdigen Alten ---- äh - Arten gesetzt und laß' ihm halt die Freud' an seinen mehrmals täglichen Ergüssen. Wir halten's ja aus, oder?

    • Ökonomie-Vergelter
      24. März 2015 00:14

      @ Wertkonservativer:

      Art 50 des EU-Vertrages (nicht gemeint hier der AEUV) konzediert jedem Mitgliedstaat das bedingungslose Recht auf Austritt binnen zwei Jahren (- davor nur bei Abschluss eines Dissoziationsabkommens). Durch Wiedereintritt in die EFTA könnte Österreich am EWR-Abkommen Teilhaben - damit müsste sich Ö nicht mehr der Öko-, Energie-, und Sozialpolitik fügen, müsste allerdings die vier EU-Grundfreiheiten akzeptieren.

      Juristisch gibt es natürlich bei Aufkündigung einen enormen Adaptionsbedarf, der aber nicht wesentlich größer sein kann als jener zum Beitritt zur EU. Die Kapazitäten in der Rechtsindustrie, wo gegenwärtig an allerlei Unsinn gearbeitet wird, werden halt eine Zeitlang mit wirklich Sinnvollem gebunden sein.

      Und welche "echten Wirtschaftsleute" meinen Sie denn, die uns die Augen öffnen sollen? Die Stahlkocher, die wegen dem EU-Klimaquatsch nur mehr in den USA (wo man sich mit einer Energieoffensive etwas Luft gegen die Globalisierungswalze verschafft hat) produzieren wollen, werden Sie wohl damit nicht meinen.

      Bis jetzt ist mir auch kein echter Wirtschaftsfachmann untergekommen, der mir erklären kann, weshalb nach Einläutung der Globalisierungsära, die ja allen Milch und Honig verschaffen sollte, der Staat trotz immer größeren Steuereintreibungen nicht das Auslangen finden kann, und das bei 400 Tsd Arbeitslosen! Das hat nichts mit der Subprime-Krise, die immer als Ausrede herhalten muss, zu tun, ist diese doch in den USA schon lange überstanden.

      Mangelt es auch an allen Ecken und Enden an Mitteln, haben wir jetzt das Europäische System der vwl Gesamtrechnung (ESVG 2010), wonach Staatsausgaben für Forschung und Entwicklung, wie etwa die GEnderei oder Studien darüber, ob auch Homosexuelle homophob (zu Deutsch: menschenfeindlich) sein können, als Anlageinvestitionen durchzugehen haben. Wir werden also in Zukunft trotz immer größeren Löchern in den Hosentaschen immer reicher in den Statistiken, Hallelujah!

      Habe jetzt 5 Stunden darauf verwandt, den ESVG- 2010 Sachverhalt auf meiner Festplatte zu restaurieren, weil irgendein Trojaner ein Dutzend Dateien darüber - und nur diese (!) von tausenden - auf Null gesetzt hat.

    • Wertkonservativer
      24. März 2015 09:18

      @ Karl Knaller:

      Danke für Ihre Fürsorge: ich bin beeindruckt von Ihrer Güte und Menschenfreundlichkeit!

      Kurz zu mir:
      ich finde mich noch gar nicht so schutzwürdig: mit 82 immer noch intensiv geschäftlich tätig, 30-40.000 km jährlich im Wagen unterwegs, auch im Familien- und Privatbereich recht umtriebig: schauen so "schutzwürdige Alte aus"?

      An Ihrer Stelle würde ich einmal überlegen, ob Sie Ihre Tätigkeit hier im Blog vielleicht nicht vorrangig auf diskussionswürdige Repliken konzentrieren sollten, statt fast ausschließlich mit überheblichen und hinterfotzigen Verunglimpfungen von Blog-Kollegen (bin eh nur ich gemeint!) zu "glänzen"!
      Knaller aus dem Hinterhalt loszulassen : das ist anscheinend alles, was Sie können!

    • Brian (kein Partner)
      24. März 2015 16:24

      30- bis 40tausend km p.a.

      Im Auto! Sie Umweltferkel!

    • Wertkonservativer
      24. März 2015 17:26

      Brian (kein Partner):

      90% geschäftlich, vorzugsweise im Ausland!
      Bitte mir zu verzeihen, doch lebt andererseits von der Autoindustrie die halbe zivilisierte Welt!
      Bitte, bitte!!!!!!

    • Karl Knaller
      24. März 2015 20:53

      @Brian
      Man muß dem Michler-Vatterl nicht alles glauben, was er so daherplappert. Der Realitätsverlust ist (auch) altersbedingt, und um eine Zehnerpotenz kann man sich schon einmal irren. Wo nähm' er denn sonst die Zeit her, Tag für Tag den Blog zuzumüllen? Aber wie auch immer: weiteren Enthüllungen über sein Privatleben dürfen wir jedenfalls mit Interesse entgegensehen.

    • Ökonomie-Vergelter
      27. März 2015 22:56

      Richtigstellung:

      Kein Trojaner, sondern nur ein missglückter USB 3 Ultra Speed Transfer beim Backup, mit nachfolgender Rücküberspielung (dann ohne USB 3, der Schaden war aber schon da).

      USB 3 taugt nichts! Viele klagen, dass sich die Schnittstelle mitten im Betrieb vom Betriebssystem aus- und dann wieder einlogged, was unter Windows immer schön akustisch untermalt wird.

      In meinem Fall wurde heimtückischerweise alles kopiert (Dateiname, Größe), bis auf den Inhalt: der war auf Null gesetzt.

  12. Dr. Otto Ludwig Ortner
    22. März 2015 22:18

    CETERUM CENSEO:
    Zum "Recht auf Abtreibung" aus der Sicht eines Ziviljuristen und r.k. Laienkatecheten:

    Seit Beginn der menschlichen Zivilisation, die für den Romanisten und Ziviljuristen
    mit der Schaffung des Zivilrechtes zusammenfällt, gilt der Satz "Ungeborene werden Geborenen gleichgehalten, wann immer es um ihre Rechte geht." (nasciturus pro iam nato habetur quotiens de commodis eius agitur."
    Demzufolge ist die Tötung des Ungeborenen eine maximale Rechtsverletzung.
    Es läßt sich daher sagen, daß die "Fristenlösung" und die "Endlösung" den gleichen Inhalt haben, nämlich die massenweise willkürliche Ermordung wehrloser und unschuldiger Menschen. Aus religiöser Sicht ist menschliches Leben heilig und steht unter besonderem göttlichem Schutz. AMEN!

    • Gerhard Pascher
      23. März 2015 08:24

      Bravo Dr. Ortner zu diesem Kommentar.
      Alle Initiativen auf juristische gesetzliche Legalisierung von Morden an Ungeborenen kamen und kommen nur von den Linken. Leider haben sich bei parlamentarischen Abstimmungen auch viele politisch anderes Gesinnte (wie kürzlich auch im EU-Parlament) diesen Meinungen angeschlossen.

    • F.V. (kein Partner)
      24. März 2015 13:28

      Herr Dr. Ortner, so ist es.

      Hiermit ist auch das klassische Beispiel gegeben, daß die Ideologie der Französischen Revolution - der Mensch ist das Maß aller Dinge - eine falsche "Eichung" darstellt.

      Daß hier auch die "Bürgerlichen" (also "Nicht-Linken") mitmachen liegt daran, daß diese selbst ständig die "Notbremse" ziehen wollen/müssen, wenn´s Mäderl a bisserl schwanger wurde.

      Dem Herrn Pascher sei zur Erweiterung seiner Sicht über die am Mord der Ungeborenen Schuldigen der Hinweis auf die "Georgia Guidestones" gegeben, auf denen als das erste Gesetz des neuen "Dekalogs" vermerkt ist, daß die Erdbevölkerung auf 500 Millionen zu bringen bzw. halten sei. DAs korrespondiert mit der nationalen US-Sicherheitsagenda, wo als oberste Bedrohung die Entwicklung der Weltbevölkerung vermerkt ist.

      Waswegen die USA Kriege am laufenden Band führt mit vor allem massiven "collateral damages", die WHO - die UNO-Seuchenverbreitungs-Organisation - für Massenimpfungen sorgt, gegen Krankheiten, die erst in US-Labors erfunden wurden, etc.

      Ob das Linke sind, weiß ich nicht, zutreffender wäre wohl im imperialistische Verbrecher.

    • Erich Bauer
  13. kakadu
    22. März 2015 21:41

    OT

    Die Franzosen haben auch endgültig genug von den Sozis, die das Land in den Ruin treiben:

    http://www.gmx.at/magazine/politik/regionalwahl-frankreich-beste-aussichten-front-national-30525742

  14. machmuss verschiebnix
    22. März 2015 19:29

    OT:

    Hier der aktuellste Selbstbetrug der Altparteien: die herben Verluste bei den steirischen
    Wahlen wären auf die Gemeinde-Zusammenlegungen zurückzuführen .
    Hauptsache die halblustige Bundespolitik schlägt da nicht durch [ achselzuck ] - na die werden
    sich wundern, wenn's bei der nächsten Wahl noch viel fettere Minus regnet .

    http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/4691352/SteiermarkWahl_Daempfer-fur-RotSchwarz?_vl_backlink=/home/index.do

    • Undine
      22. März 2015 21:18

      @machmuss verschiebnix

      Es ist einfach köstlich, was für Vokabular sich die Verlierer-Parteien Rot und Schwarz aus den Fingern ziehen, um ihre wenig erfreulichen Wahlergebnisse in der Steiermark doch noch schön zu reden.

      Kleine Zeitung:

      " Die erste Testwahl für die sogenannte "Reformpartnerschaft" aus SPÖ und ÖVP ist gelaufen - auch wenn ihre Spitzenexponenten LH Franz Voves und LHStv. Hermann Schützenhöfer die Urnengänge in 286 steirischen Gemeinden offiziell nicht so sehen wollten. Die vom Land durchgesetzten Fusionen von Kommunen - 286 statt 541 wie 2010 (ohne Graz) - wirkten sich so gut wie gar nicht auf die Wahlergebnisse aus."

    • Erich Bauer
      23. März 2015 07:48

      ÖVSP kommt "koalitionär" in der Steiermark auf 74,3 Prozent. Nicht so schlecht gelaufen für die beiden... wenn man die Kirche im Dorf lässt. Realistisch betrachtet: Verlierer sehen anders aus...

    • Wertkonservativer
      23. März 2015 08:05

      Ja, sag' einmal, Erich!

      Seit wann findest Du für die "Systemparteien" ein positives Wort?
      Eine faire Geste!

    • Gerhard Pascher
      23. März 2015 08:09

      Da der Ausgang der Gagestrigen Gemeinderatswahlen in der Steiermark nicht ein eigenes AU-Thema ist, hier meine Einschätzung:

      Viele einzelne Gemeindeergebnisse zeigen, dass es auch bedeutende Verschiebungen von Rot zu Schwarz und umgekehrt gegeben hat. Daher trifft die durchgeführten Gemeindezusammenlegungen keine direkte Schuld, da ja beide Landesparteien diese beschlossen hatten. Eher hat bei diesen Wahlen auch der allgemeine Frust der Bundespolitik eine Rolle gespielt.

      Die Erfahrung zeigt überhaupt, dass gerade Gemeindewahlen immer Persönlichkeitswahlen sind und dabei die lokal aufgestellten und in der Werbung eingesetzten Personen die wesentliche Entscheidungshilfe darstellen. Wenn die Parteien aber fast überall am Stimmzettel stehen, dann sind dies gezwungene Maßnahmen der Landesparteien, da von diesen auch das Geld für den Wahlkampf kommt. Ich kenne selbst viele SP- und VP-Kandidaten, welche lieber als Namensliste auftreten würden, um sich von der Landes- und Bundespartei zu distanzieren. Dies ist auch der Hauptgrund, warum gerade die FP gestern so starke Gewinne verzeichnen konnte.

      Man sucht eben bei Wahlverlusten immer eine Ausrede bzw. einen Schwarzen oder Roten Peter.

    • Wertkonservativer
      23. März 2015 08:28

      Nun, weil wir schon beim gestrigen Wahlsonntag sind, zweierlei Anmerkungen meinerseits:

      Erstens hat sich die ÖVP (wenn man hier überhaupt einen überregionalen Trend herauslesen möchte) zumindest auch auf steirischer Gemeindeebene recht gut gehalten: ein Zeichen, dass die Partei halt "im Volk" doch ganz gut verankert ist.

      Zweitens hat Frau LePen in Frankreich bei den dortigen Kommunalwahlen auch nicht "das Kraut" fett gemacht: die Vorschusslorbeeren, die ihr auch hier gestreut wurden (Jeanne d'Arc !) waren vorzeitig "gepflückt" und werden daher wohl auch peu a peu verwelken!
      Die "nationalen Bäume" werden wohl dort und auch hier nicht "in den Himmel wachsen"!

    • Erich Bauer
      23. März 2015 08:46

      Also, Gerhard,

      ich glaube, dass ich mich nie sehr in rein "parteipolitisches" HickHack eingemischt habe. Oder deutliche Präferenzen enthüllt hätte.

      Wenn Du meine Postings halbwegs genau verfolgt hättest, müsstes Du Dich doch daran erinnern, dass ich hierorts schon des öfteren, "minuziös" deponiert habe, warum es mir unmöglich erscheint durch WAHLEN, von Parteigängern bzw. "Fans" getragen (ähnlich den wechselnden Siegesfeiern der Austria/Rapid-Anhängern), die beiden Großparteien "abzulösen"...

      Wenn ich versuche die Dinge realistisch zu sehen, bedeutet das nicht unbedingt das Signal einer pauschalen, generellen Zustimmung... Im Allgemeinen trenne ich POLITIK sehr strikt von "Parteipolitik"... diese interessiert mich nur sehr marginal.

    • Wertkonservativer
      23. März 2015 09:17

      Danke für die Klarstellung Deiner echt seriösen Haltung zur Politik im allgemeinen, zur Parteipolitik im speziellen!
      Habe mir die leise Kritik ebenfalls zu Herzen genommen!

      Alles klar, Herr Kommissar?

  15. Gerhard Pascher
    22. März 2015 17:05

    Die sog. "Maastricht-Kriterien" (richtig EU-Konvergenzkriterien) beinhalten bei Verletzung Geldstrafen, welche sogar vor ein paar Jahren erhöht wurden.

    Zur Werterhaltung der Gemeinschaftswährung lauten diese Indikaatoren:
    1. Das öffentliche Defizit darf 3% des Brutto-Inlandsproduktes (BIP) nicht übersteigen.
    2. Der öffentliche Schuldenstand darf maximal 60% des BIP erreichen.

    Folgende monetären Maastricht-Kriterien sind zu erreichen:
    4. Die nationale Inflationsrate darf maximal 1,5 Prozentpunkte über derjenigen der drei preisstabilsten EU-Staaten liegen.
    5. Der langfristige Zinssatz darf höchstens 2 Prozentpunkte höher als in den preisstabilsten EU-Staaten liegen.

    Die Statistik der vergangenen Jahre zeigt, dass sich einige EU-Länder daran nicht halten und bisher auch nicht bestraft wurden. Im Gegenteil, die EU drückt meist beide Augen zu, denn wenn sich schon die Großen (Deutschland und Frankreich) nicht daran halten, dann dürfen es auch Österreich u.a. Länder - besonders was die Staatsschuden betrifft - so machen.

    Österreich derzeit:
    zu Pkt.1: für 2013 - 1,5% - für 2014 noch nicht veröffentlicht?
    zu Pkt.2: € 287 Mrd. = über 85 %
    zu Pkt.3: Durchschnitt 2014 - 1,5% - Feb. 15 - 0,3 %
    zu Pkt.4: Durchschnitt 2014 - 1,5%

    Die Punkte 3 + 4 haben wegen der derzeitigen schlechten Wirtschaftlage ohnehin keine Bedeutung.

  16. machmuss verschiebnix
    22. März 2015 12:16

    Sarkastischer Positivismus :

    Gut, wenn die potenziellen Opfer sozialistischer Ausbeutung rechtzeitig abgetrieben werden.
    Gut, wenn potenzielle Wähler der Sozialisten niemals eine Urne sehen.
    Gut, sogar sehr gut, wenn die Linken selber derlei Tendenzen vorantreiben, welche
    allesamt - zwar gegen uns Konservative ersonnen werden - letztlich das Fundament
    des Staates zersetzen und zum Einsturz bringen.

    NEIIIN - natürlich NICHT - es tut einfach nur weh, wenn man sich gegen diese
    verrückte Linke Sektierer-Bande nicht anders wehren kann, als mit derlei schwachsinnigem
    Sarkasmus ! ! !

    Auch geht es dabei nicht um irgendein Körnchen Wahrheit, weil ideologische Sektierer
    sowieso sturheil an ihren verkrachten "Überzeugungen" festhalten werden, solange
    bis sie eine Kultur - diesmal die europäische - eliminiert haben und die Menschen im
    Chaos versinken. ! ! !

  17. Undine
    22. März 2015 10:52

    OT---aber heute wählt Frankreich! Ich wünsche Marine Le Pen viel Erfolg, denn nur dann könnte sich in der negativen EU-Politik etwas zum Besseren wenden: Zum Besseren der jeweils angestammten Bevölkerung!

    Marine Le Pen ist eine starke, normaldenkende, kluge Frau---was spricht gegen sie? Für die LINKEN in allen Parteien, denen die Knie ordentlich schlottern, weil sie AHNEN, daß ihre INLÄNDERFEINDLICHE, zum Ruin (in allen Belangen!) führende Politik zugunsten der uneingeladenen Zuwanderer, einmal ein Ende haben könnte! Irgendwann muß die Reißleine gezogen werden---je eher, umso besser, damit nach und nach die ruinöse UMVOLKUNG und damit die ISLAMISIERUNG rückgängig gemacht werden kann---zum Wohle der autochthonen Bevölkerung aller EU-Staaten.

    Vielleicht schafft sie es ja, die neue Jeanne d’Arc zu werden---ohne Scheiterhaufen natürlich!!

    • Cotopaxi
      22. März 2015 11:24

      Im Grunde ist Marine Le Pen eine gefestigte wertkonservative Person, wie man sie sich nur wünschen kann.

    • Undine
      22. März 2015 12:48

      @Cotopaxi

      Sie sagen es! Aber damit die ORF-Konsumenten nur ja nicht auf die Idee kommen, "rechte" Parteien GUT zu finden, die dem linken ruinösen Schlendrian Einhalt gebieten könnten, vergißt KEIN ORF-Ansager pflichtschuldigst das ATTRIBUT "EXTREM" hinzuzufügen---wie das AMEN im Gebet!

      "Haiders FPÖ" war nach ORF-Diktion RECHTSEXTREM, Marine Le Pens FRONT NATIONAL wird als "rechtsextrem" ABGESTEMPELT---weil die linxlinken AUFTRAGGEBER im ORF auf dieser Definition beharren, um nur ja die Leute einzuschüchtern und abzuschrecken und dafür zu sorgen, daß sie NIE darüber nachdenken und sich fragen, was denn etwa an NF oder FPÖ "rechtsextrem" sein soll (siehe die vernünftigen Punkte von Jörg HAIDERS Volksbegehren---auch die waren laut Medien "rechtsextrem"!---ach, wären sie doch umgesetzt worden, als es noch halbwegs leicht möglich gewesen wäre!)

      WARUM nennt man aber im ORF niemals die GRÜNEN "LINKSEXTREM"---obwohl sie es in jeder Hinsicht sind???

    • Ambra
      22. März 2015 19:05

      Undine: ich höre von meinen französischen Freunden - alle wertkonservativ - ganz anderes über Le Pen und niemand von ihnen wünscht sich, daß sie weiter gewinnt....
      Und wer von uns hier kann überhaupt beurteilen, wie es in ihrer Partei mit dem anderen Personal aussieht ??? Selbst wenn Strache mit manchem (und bei Gott nicht mit allem) recht hat, so würde ich mir die FPÖ keineswegs in einer Regierungsverantwortung wünschen. Das Umfeld dort ist ja noch verheerender als
      unsere derzeitige Regierung.
      Allerdings: welche Alternativen gibt es außer dem Team Stronach, das leider zu schwach bleiben wird ?

    • west (kein Partner)
      24. März 2015 10:48

      Danke Undine, daß Sie es ausgesprochen haben. Man muß es aussprechen,immer wieder. So wie wir mit den bekannten Lügen von morgens bis abends bombardiert werden, damit wir keine Ruhe finden, zur Besinnung zu kommen. Alles muß rückgängig gemacht werden, vorher gibt es keine Gesprächsbereitschaft, sondern weiterhin Leistungsverweigerung. Immer mehr Menschen verweigern dem Staat ihre Leistung, es ist mittlerweile sogar ein Trend entstanden. Wenn sich dann herumspricht, dann wird der Staat nicht mehr lange machen.

    • F.V. (kein Partner)
      25. März 2015 09:33

      Ambra,

      wenn Ihre französischen Freunde von gleichem Zuschnitt sind wie Sie, wäre von deren Urteil wenig zu halten.

      Ihr Urteil über die Leute h i n t e r dem H. „Che“ gründet sich worauf? Wen und wie viele kennen Sie überhaupt?

      Ich kann den H. „Che“ nicht leiden, weil er ein Schaumschläger ohne Format und Rückgrat ist, ein geistiger Taglöhner, für alle und alles offen, wie er seinen Besuch am „life“ Ball einmal begründete und rechtfertigte, ein Anpumperer, der glaubt sich mit seiner „Jerusalemer Erklärung“ sich bei den Juden einwamperln zu können, etc. pp.

      Meine Frage an ernsthaftere Persönlichkeiten in der FP, warum sie mit diesem peinlichen Schwätzer nicht endlich abfahren, wurde damit sinngemäß beschieden, daß er als Rattenfänger (von Hameln) leider derzeit unabkömmlich sei. – Womit mir auch eine zutreffende Einschätzung der Dämokratur in Österreich zuteil wurde: Stimmenkauf und Wählerbestechung!

      Aber die Leute hinter dem Strache sind a. durchaus zahlreich und b. meist ausgewiesene Persönlichkeiten die auch ohne politisches Ämtchen ihren Mann stellten. Jedenfalls würde jeder jeden Vergleich mit den Apparatschicks der ÖVSPÖ ohne Schwierigkeiten bestehen.
      Daß Ihr Urteil nichts wert ist, erkannt man schon aus der Einschätzung des TS, bestehend aus politischen Spesenrittern und Jobhoppern, und der völligen Fehleinschätzung der Lage für so eine Juxpartei mit drei Phrasen als „Programm“.

  18. Wertkonservativer
    22. März 2015 08:12

    Nun, wenn unser Blogmaster dr EU nach langem der EU auch wieder gute Seiten zuschreibt, freut mich alten EU-Freund natürlich sehr.

    Dass sie - neben manchen Fehlentwicklungen - aber auch sehr viele andere wichtige und positive Weichenstellungen für unseren Kontinent und seine Länder zuwege gebracht hat, sollte zumindest europafreundlich gesinnten Mitbürgern auch klar sein!

    Europa kann im Weltkonzert der Mächte auf Dauer nur bestehen, wenn wir Europäer im Rahmen der Europäischen Gemeinschaft weiterhin freundschaftlich zusammenarbeiten!
    Das ist meine feste Meinung, und bei der bleibe ich!
    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Pennpatrik
      22. März 2015 08:48

      Ja, das Positive muss auch genannt werden.
      In diesem Fall ein Bereich der Wirtschaft, des Wettbewerbs. Dafür hätte die EWG gereicht. Dafür brauchten wir keine EU.
      Die EU hat auch nach den ablehnenden Volksabstimmungen ihrer Verfassung keinerlei Existenzberechtigung.

    • ludus
      22. März 2015 13:38

      Steht das Häuschen des @Wertkonservativen etwa gar nicht in Istrien, wie er so oft behauptet, sondern am Mond? ;-)

    • Wertkonservativer
      22. März 2015 16:13

      @ ludus:

      ja, unser Häuschen steht im schönen Istrien!

      Und wenn Sie schon so neugierig fragen:
      ich stehe mit beiden Beinen auf der Erde!

    • HDW
      23. März 2015 00:17

      Ihre Kommentare sind wirklich wertvoll, um zu verstehen wer eigentlich die neomarxistische Verluderung ermöglicht! Wie Dostojevskij schon 1860 es im Roman die "Dämonen" und für Wien dann H.v.Doderer im gleichnamigen Roman, voraus gesagt hat, sind es nach wie vor die wertkonservativen "nützlichen Idioten" meist kniefällig vor ihren Erben!

    • Wertkonservativer
      23. März 2015 09:25

      Nun, @ HDW,

      wenn man hier schon unseren Papst Franziskus, unseren Kardinal, Frau Merkel und viele andere als "Linke" handelt, fühle ich mich in dieser Riege eigentlich ganz wohl!

      Es ist halt fraglich, ob man wirklich immer so recht weiß, was "links" und was "rechts" ist!
      Rinks und lechts vielleicht?

    • monofavoriten (kein Partner)
      24. März 2015 20:51

      im weltkonzert der mächte auf dauer bestehen, indem man die europäischen staaten mit bildungsresistenten einwanderern aus der dritten welt überflutet, sie von riesigen märkten abschneidet (russland-sanktionen), sie ins finanzpolitische chaos stürzt (euro) - mitsamt den dazugehörigen zwischenstaatlichen spannungen - , ihren betrieben und unternehmern das leben durch überregulierung zur hölle macht?

  19. Josef Maierhofer
    22. März 2015 07:59

    'Recht auf Abtreibung', ein weiterer Schritt zur Abschaffung Europas.

    Frankreich wird, wenn Le Pen gewinnt, sicher aus dem Euro austreten, ich hoffe, dass sich auch anderswo die Vernünftigen durchsetzen.

    Was wir alles in Österreich versäumt haben, möchte ich unter Föderalismusbegradigung zusammenfassen. Die Länder müssen in allen Belangen das verantworten, was sie tun, und niemand anderer.

    • Wertkonservativer
      22. März 2015 09:14

      @ Josef Maierhofer:

      auch wenn Frau LePen bei den heutigen Kommunalwahlen gewinnen sollte, wird Frankreich ganz sicher nicht aus dem Euro austreten!
      Dass Sie Frau LePen und ihre Freunde in anderen EU-Ländern (H.C. als ihr Super-Fan!) zu den Vernünftigen in Europa zählen, bleibt Ihnen unbenommen!
      Da sind sehr viele andere ganz anderer Meinung (ich auch!!).

    • Josef Maierhofer
      22. März 2015 11:14

      @ Wertkonservativer

      Wegen der Kommunalwahlen nicht, aber wegen der Parlamentswahlen.

      Mit Strache hat das wohl nichts zu tun in Frankreich.

      Ich weiß, Vernunft tut Unvernünftigen weh, und dazu zähle ich Sie genau in diesem Augenblick. Sie sehen, hören einen Ausdruck und schalten sofort die Ideologie ein.

      Ein Austritt Griechenlands aus dem Euro hätte allen viel Leid erspart und so ist es auch bei einem Austritt Franksreichs aus dem Euro.

      Ich kann mich nur an eine Begegnung mit Strache erinnern nach einer Wahlveranstaltung zur letzten Wien Wahl am Viktor Adler Markt in Wien 10, wo ich alle einmal aufgesucht habe. Er hat meine Frage beantwortet und gesagt, dass er nun schon 25 Jahre für Wien kämpft. Ich bin weder sein Parteimitglied, noch sonst was, aber in Wien mit hoher Wahrscheinlichkeit ein FPÖ Wähler, denn so kann es in Wien nicht weiter gehen.

      Aber deshalb darf man doch vernünftige Ansätze in Frankreich nicht ausschließen, weil man ein Fan der ÖVP (inzwischen haben die Populisten überhand genommen, wie Herr Spindelegger gesagt hat) ist.

      Sie sind überzeugt von der Richtigkeit des Euro, auch dann noch, wenn Österreich schon pleite ist deshalb, aber nicht nur deshalb. Ich bin es nur sehr eingeschränkt, denn, wie wir sehen, schafft der Euro Leid und Zwietracht und Ungerechtigkeit. In Griechenland werde ich mir die Situation persönlich anschauen und mit den Menschen sprechen. Ich fahre zu den Menschen und nicht zu einer Ideologie, auch nicht zu einer Euro Ideologie.

    • Wertkonservativer
      22. März 2015 12:36

      Also jetzt einmal ernst:
      bitte um ein wenig mehr Contenance, Herr Maierhofer!

      Von Ihnen muss ich mir noch lange nicht Unvernünftigkeit nachsagen lassen, bzw. Abhängiger einer "Ideologie" zu sein (welcher eigentlich?).

      Für so g'scheit und welterfahren wie Sie halte ich mich auch: das mögen andere hier nach unseren diversen Blog-Äußerungen beurteilen!

      Dass Sie jedoch die Europäische Union derart kämpferisch ablehnen, und Leuten wie LePen und Konsorten Erfolg wünschen, das verwundert mich schon ein wenig!

      Sie werden in nächster Zeit von österreichischen Persönlichkeiten außerhalb unseres engeren Posterkreises ganz klar definiert bekommen, dass die EU und der Euro für Europa und daher auch für uns Österreicher eine " conditio sine qua non" ist, ohne die unser Europa in Zukunft gegenüber den anderen und aufstrebenden Mächten der Welt hoffnungslos unterzugehen in Gefahr wäre!
      Wer da unbelehrbar ist, das möchte ich gerne wissen!
      Ich gestatte mir die Meinung, auf der richtigen Seite zu stehen!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • CHP
      22. März 2015 12:49

      @Josef Meierhofer 11:14
      Danke für Ihre Worte!
      Alle Gute, vor allem Gesundheit.

    • Josef Maierhofer
      22. März 2015 12:54

      @ Wertkonservativer

      'Leuten wie Le Pen', auch, wenn sie sie nicht mögen, aber für vernünftig halte ich die Vorschläge schon.

      Also habe ich doch recht mit der Ideologie, wie Sie mir bestätigen.

      Alle Andersdenkenden müssen ausgegrenzt werden, auch wenn ihre Vorschläge besser sind, wenn die Folgen für Europa und Frankreich besser sind. Ich habe gedacht, bloß die SPÖ-Mitglieder sind so ideologisch, es kann nicht sein, was nicht sein darf.

      Wie gesagt, Herr Spindelegger hat es der ÖVP ehrlich gesagt, er musste es ja wissen.

    • Wertkonservativer
      22. März 2015 13:18

      Also, Herr Maierhofer (12:54):

      drehen wir die Sache doch einmal um: Sie vertreten hier im Blog (mit vielen anderen) den Mainstream, und machen den allein auftretenden Pro/EU/Kollegen @Wertkonservativen als soyusagen ideologieverblendet madig!

      Ich grenze niemand aus! Aber kritisieren wird ja noch gestattet sein, oder!

      Sie tun das ja auch laufend, allerdings in die Gegenrichtung!

      Also was solls !!

    • Josef Maierhofer
      22. März 2015 13:33

      @ Wertkonservativer

      Kritik ist schon richtig, wenn es eine Kritik geben kann.

      Argumente für den Austritt Griechenlands aus dem Euro habe ich schon viele gebracht, von Abwertungsmöglichkeit bis Belastung der tatsächlichen Sünder, nämlich diejenigen, die dort 'investiert' haben (aus Ideologie). Fakt ist es dort, dass die Amerikaner (die amerikanischen Banken) sich ihre Fehlinvestitionen in Griechenland über das europäische Rettungspaket zurückholen. Das Geld, das wir dort einzahlen, kommt dort nicht zu den Menschen, sondern geht schnurgerade nach USA von dort. So sehe ich das. Das werde ich mir jetzt genau vor Ort ansehen.

      So ist es auch in Frankreich, man ist dort nicht geneigt zu sparen und schädigt damit die fleißigen Europäer. Auch in Frankreich könnten durch Abwertung all die Kalamitäten mit den Sparmaßnahmen wegen des Euros erspart bleiben, es fällt bloß die Währung auf eine 'französische Lira' und ganz Europa fährt Renault und Peugeot.

      Ich habe noch von niemanden ein vernünftiges Argument für den Euro auf Biegen und Brechen gehört, so lange die EU all die ursprünglichen Gesetze selbst bricht und verweise auf Sarrazin 'Europa braucht den Euro nicht'.

      Bloß, weil Frau Le Pen das sagt, ist diese Idee doch nicht schlecht. Der Zuspruch selbst in Frankreich dafür ist groß.

    • Josef Maierhofer
      22. März 2015 13:49

      @ CHP

      Danke !

    • Karl Knaller
      22. März 2015 20:00

      Da steht das - nach Eigendefinition "g'scheite und welterfahrene" - plappersüchtige Michler-Vatterl ja wieder einmal total daneben. Aber solang' er 's nicht merkt...

    • Wertkonservativer
      23. März 2015 08:08

      Schon gut, schon gut, @Karl.Knaller!

      Wichtig ist nur, dass Sie wieder einmal Gelegenheit nehmen, dem Michler-Vatterl eins auszuwischen!

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      24. März 2015 18:53

      S.g. Hr. Maierhofer! Ich verstehe beim besten Willen Ihre Intention nicht! Da versuchen Sie seitenlang in sachlich, fachlich u.v.a. höflich unanfechtbarer Argumentation Ihre Standpunkte zu artikulieren. Und da gibt es einen Poster, der bis zum Erbrechen unsachlich, polemisch, ja dümmlich-hilflos und daher vergeblich versucht, Ihnen intellektuell Paroli zu bieten. Trotzdem versuchen Sie es mit einer Engelsgeduld, die jedem Sonderschullehrer zur Ehre gereichen würde, immer wieder. Und um dem Faß die Krone ins Gesicht zu schlagen, fordert dieser Sinnbefreite von Ihnen ihm gegenüber auch noch "Contenance" zu wahren...
      Irgendwie fällt mir da das wahrscheinlich aus dem 12. Jhdt. stammende Sprichw

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      24. März 2015 18:54

      Fortsetzung:
      Irgendwie fällt mir da das wahrscheinlich aus dem 12. Jhdt. stammende Sprichwort von den Perlen, welche man nicht den Säuen vorwerfen sollte, ein...
      MfG

  20. kritikos
    22. März 2015 02:34

    Es ist sehr nett, dass AU auch etwas Positives zur EU schreibt. Allerdings ist es, wie er selbst schreibt, eine alte Geschichte. Leider nicht so alt, dass sie Österreich und vor allem Kärnten nicht in die Bredouille gebracht hätte.
    Beachtlicher ist aber doch das Negativum im letzten Absatz, dass man bei Frankreich alle Augen zumacht, wenn dieses sich nicht an Normen hält. Was wetten wir, würde diese EU machen, wenn Österreich sich nicht an die Normen hielte? Quod licet Jovi ... Die seinerzeitige noble Gesellschaft hat "uns" ja damals lange genug um den Eintritt betteln lassen.
    Dass sich die linke Seilschaft für das Recht auf Abtreibung einsetzt, wo es nur geht, ist unvermeidlich, denn die verbindende Ideologie verlangt das.

    • antony (kein Partner)
      24. März 2015 21:15

      Recht auf Abtreibung?
      Ein weiterer links linker Anschlag auf das Rückgrad unserer Gesellschaft, nämlich die Familie! Umvolkung Teil des Hooton Plans. Traurig und grausam!!!





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