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Schönborns erfreuliche Erkenntnisse

Christoph Schönborn hat jetzt die österreichische Kirche auf eine neue – und erstaunlich weise Argumentationslinie hingelenkt: Sie solle künftig bei politischen Fragen "nicht glaubensbegründete Argumente" verwenden, sondern so sprechen, dass es "auch Menschen außerhalb der Kirchen anspricht". Statt konfessioneller Standpunkte solle die Kirche "im Sinne der Menschenrechte und des Naturrechts" argumentieren. Das führt – ohne dass Schönborn dieses Wort in den Mund nimmt – absolut zu einem Schulterschluss mit dem klassischen Liberalismus.

Dieser hat nichts mit jener Karikatur des Liberalismus zu tun, wie sie heute etliche Politiker und Journalisten verwenden. Sie setzen das Wort liberal in Tarnabsicht oder im amerikanischen Sinn als Synonym für sozialdemokratisch ein. Der Ausdruck „Sozialdemokratie“ ist ja in den USA so unpopulär, dass sich die Linke dort lieber als „liberal“ bezeichnet. Das tun seit einigen Jahren auch viele der europäischen Linken, weil der von ihnen nach wie vor angestrebte Sozialismus halt nicht mehr so attraktiv klingt. Dabei war für sie einige Jahre davor "liberal" noch ein Schimpfwort.

Schönborns Denken hat sich zumindest in seinen jüngsten Äußerungen nicht diesem Tarnwort für „sozialdemokratisch“ angenähert, sondern er steht heute erstaunlich und eng beim traditionellen europäischen Liberalismus. Das tut der Kirche absolut gut. Das beendet einen absurden Konflikt zwischen Katholizismus und Liberalismus, der fast drei Jahrhunderte lang die europäische Geistesgeschichte belastet hat. Denn weder kann die Kirche gegen Freiheit, Menschenrechte und Vernunft sein, noch können echt Liberale übersehen, dass diese – ihre(!) zentralen Werte nirgendwo so tief wurzeln wie in den christlich geprägten Teilen der Welt.

Daher ist jetzt der Schönbornsche Kampf für die „Vertragsfreiheit“ einer, der zwar in dieser Formulierung aus dem Mund eines Kardinals ungewohnt ist, den aber jeder wirklich Liberale nur voll unterstützen sollte. Schönborn kämpft mit dem Argument der Vertragsfreiheit vor allem gegen den von den Linken geplanten Zwang, der sich unter dem scheinbar nichtssagenden Wort „levelling up“ verbirgt.

Die Sozialisten wollen damit gesetzlich einen tief ins Privatleben jedes Einzelnen gehenden Gleichbehandlungszwang dekretieren. Sie wollen damit, dass jeder jüdische Hotelbesitzer einer fundamentalistisch islamischen Gruppe seine Veranstaltungsräume vermieten muss. Dass eine konservative Frau ihr Untermietzimmer gegen ihren Willen auch an einen demonstrativen Schwulen hergeben muss. Dass sich ein katholisches oder jüdisches oder islamisches Ehevermittlungs-Institut seine Kunden nicht mehr auf Angehörige einer Religion beschränken darf.

Diese Pläne sind ein – weiterer – ungeheuerlicher Eingriff des Molochs Staat in die Privatautonomie der Menschen. Noch schlimmer ist, dass die linken Regulierungsfanatiker dabei sogar die Beweislast umkehren wollen, dass sich also die genannten Hotelbesitzer und Zimmervermieter selbst freibeweisen müssen, dass sie selbst ihre „Unschuld“ beweisen müssen, also warum sie nicht an Fundamentalisten oder Schwule vermietet haben. Jedenfalls will die SPÖ nun schon zum dritten Mal binnen weniger Jahre einen einschlägigen Gesetzestext im Parlament einbringen.

Dass SPÖ und Grüne die Freiheit der Menschen immer mehr einschränken wollen, hat sich ja schon hundertfach gezeigt. Dass sich aber die angeblich liberalen Neos nicht massiv gegen solche Pläne aussprechen, ist eigentlich unfassbar. Jeder wirklich Liberale muss sich freuen, dass nun Schönborn so deutlich gesprochen hat, da ja die - immer leicht zum Umfallen neigende - ÖVP noch immer ein wenig auf die Kirche hören dürfte.

Mit dem liberalen Argument der Freiheit hat Schönborn jetzt auch die beste Argumentation gefunden, warum der Staat Ärzte, Krankenschwestern und Spitäler nicht zwingen dürfe, bei Abtreibung oder Euthanasie mitzumachen, wenn sie dies ablehnen.

Wenn die Jahrhunderte die Kultur dieses Landes prägende Kirche in der neuen Diaspora-Situation ihre Wertvorstellungen nicht mehr dem Staat aufzwingen kann, ist das in mancher Hinsicht durchaus gut. Man denke etwa an den unsinnigen Kampf der Kirche gegen Scheidungen, der oft sehr lange gedauert hat. Aber dort, wo sich die Kirche heute für Freiheit, Menschenwürde, Vernunft einsetzt, ist sie goldrichtig unterwegs, ist sie vor allem bei ihrem Gründungsauftrag.

Und außerdem ist mir eine Kirche tausend Mal lieber, die sich mit wirklich Liberalen verbündet, als eine, die in einem Bündnis mit der kommenden Islam-Herrschaft ihre Zukunft sucht.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    07. März 2015 10:33

    Ausgerechnet Schönborn! Bisher war ich mir nicht sicher, ob dessen Ausgabe des Neuen Testaments nicht eine ganz andere als meine ist.

    Die echten Liberalen brauchen keine Pharisäer wie diesen Bischof in den eigenen Reihen. Der soll weiterhin sich an seine grün/roten Freunde anbiedern, aber uns in Ruhe lassen.
    Oder, er liest einmal die Geschichte eines gewissen Jesus, oder die Briefe des Paulus. Dann wird er wohl zwingend gegen die Caritas vorgehen müssen, denn nicht an einer Stelle wird uns berichtet, daß man anderen mit Waffengewalt etwas stehlen soll um 'Gutes' zu tun. Aber oft werden wir aufgefordert selber freiwillig(!!!) 'Gutes' zu tun, was aber nur geht, wenn uns die Räuber im Namen des falschen Herrn auch genügend übrig lassen.

  2. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    07. März 2015 10:10

    Schöne Worte des Kardinals - aber werden sie auch von seinem stets linksliberal agierenden CARITAS Generaldirektor Dr. Landau gehört werden?

  3. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    07. März 2015 10:55

    'Levelling up' ist für mich nicht mehr und nicht weniger als linksdiktatorischer Eingriff in die persönliche Freiheit und daher gegen die Verfassung und das Staatsgrundgesetz.

    Es tut der katholischen Kirche sicher gut, wenn der Kardinal ausnahmsweise was Vernünftiges und nicht, wie bisher, Gutmenschliches von sich gibt.

    Na, vielleicht werden unsere 'Konservativen' dadurch endlich wach, sind sie doch im linken Selbstbedienungssumpf eingelullt und entschlafen. Das gilt aber nicht nur für die Repräsentanten.

    Also die ÖVP hat beim letzten (mit Ausreden herumgebogenen ESM) Verfassungsbruch mitgemacht, ich hoffe, so was, wie die Linken jetzt wieder servieren wollen, kann sie nicht zustimmen. Sogar der Kardinal weiß das inzwischen.

    Vielleicht beginnen doch die Menschen aufzuwachen, statt sich von ein paar Ideologen (= ...) verkaufen zu lassen. Hoffentlich wird Rot-Grün bald Geschichte sein.

  4. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    07. März 2015 15:53

    A.U. schreibt:

    "Die Sozialisten wollen damit gesetzlich einen tief ins Privatleben jedes Einzelnen gehenden Gleichbehandlungszwang dekretieren."

    Dieser Satz ist zu 100% zu unterschreiben---allerdings mit der Ergänzung, daß die SOZIS in diesem irrsinnigen Streben von den GRÜNEN noch flott überholt werden.

    Was ich nur nicht verstehe ist, daß sich die Menschen der Tatsache nicht bewußt sind, daß diese Reglementierungswut aus derselben Quelle kommt wie die Reglementierungswut im unseligen Kommunismus.
    Besonders die GRÜNEN haben bekanntlich überhaupt keine Berührungsängste mit dem Kommunismus (ihre Gründungsväter und -mütter kamen aus dieser Ecke!).

    Vielleicht vernebelt der Umstand, daß wir noch immer von den goldenen Zeiten der letzten Jahrzehnte zehren, den klaren Blick. Im zaristischen Rußland bereitete die unendliche Armut den Boden auf---jetzt kommt der Kommunismus aus dem Wohlstand. Aber am Ende läuft es auf das Gleiche hinaus: Zuletzt sind alle gleich arm.

    Nun aber nach diesem Umweg zu Kardinal Schönborn! Der "Heilige Geist" scheint bereits einige Wochen vor Pfingsten über ihn gekommen zu sein---und das ist gut so. Vielleicht hält diese Erleuchtung etwas länger an!

    A.U. schreibt:

    "Mit dem liberalen Argument der Freiheit hat Schönborn jetzt auch die beste Argumentation gefunden, warum der Staat Ärzte, Krankenschwestern und Spitäler nicht zwingen dürfe, bei Abtreibung oder Euthanasie mitzumachen, wenn sie dies ablehnen."

    Diese gute Argumentation läßt hoffen, denn es gibt viele Ärzte, die Abtreibungen mit ihrem Gewissen nicht vereinbaren können, denn sie wurden Ärzte, weil sie Menschenleben retten wollen und nicht, um werdendes Leben zu töten.

  5. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    07. März 2015 16:39

    Wie wohl unser Kardinal Schönborn DARAUF reagieren würde:

    "Britischer Supermarkt zensiert "Jesus Christus""

    http://unzensuriert.at/content/0017283-Britischer-Supermarkt-zensiert-Jesus-Christus

    "Christus" plötzlich ein anstößiges Wort? Wer hätte das gedacht.....

  6. Ausgezeichneter KommentatorProConsul
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    07. März 2015 12:42

    OT - ISLAMISMUS

    In einer Grundschule in Neu-Ulm sind mehrere Schüler mit islamistischen Äußerungen im Unterricht aufgefallen. Nach dem Anschlag auf das Magazin "Charlie Hebdo" Anfang Januar drohten die Kinder Christen und forderten deren Tod. Die Polizei bestätigte am Freitag auf Anfrage einen Bericht der "Augsburger Allgemeinen". Die Zeitung hatte getitelt: "Wer das Kreuz malt, kommt in die Hölle" und bezog sich damit auf ein Zitat eines Schüler. Auch der Bayerische Rundfunk berichtet über die Vorfälle.
    http://www.spiegel.de/schulspiegel/islamismus-in-neu-ulm-grundschueler-beschimpfen-christen-a-1022194.html

  7. Ausgezeichneter KommentatorErich Bauer
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    07. März 2015 10:20

    Hm... "Menschenrechts-Spektakel" statt komischer "konfessioneller"... weiß nicht was.

    Wie kann man sich erklären, dass die Schurschafe auf alles und jeden reinfallen? Wenn ich verwirrt und keine Antworten mehr weiß... dann werfe ich immer einen Blick in mein Reclam-Büchlein: Faust I:

    "Den Teufel spürt das Völkchen nie... und wenn er sie am Kragen hätte..."

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorTik Tak
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    09. März 2015 11:33

    Das ist Schwachsinn, der Schönborn bereitet nur vor, daß er sich in Zukunft nicht mehr seinem Verein und dessen Regeln verpflichtet fühlt, sondern einem linken Ideologiekonstrukt.
    Der wird bestenfalls von seinen eigenen Interessen, seinen schwulen Freunden und seinen linken Genossen gelenkt.
    Solange er z.B. im Afro Asiatischen Institut radikalen Muslimen, solche mit dem Wunsch in Österreich ein Khalifat zu errichten und die Sharia für alle durchzusetzen, eine Stimme und finanzielle Unterstützung gibt, sollt er aus seien Frauenkleidern schlüpfen und bei den Grünen anheuern.
    Sonst steht er im Gegensatz zu den Ansichten und Regeln seines Arbeitgebers und würde sich der Lüge "versündigen".


alle Kommentare

  1. J.Scheiber (kein Partner)
    10. März 2015 07:56

    Für Nietzsche waren Konservative Hinzulügner. Zu einem Interesse erfinden sie einen Wert dazu.
    Was macht es also aus, wenn AU auf das Hinzulügen verzichtet und sich ganz auf sein Interesse, auf die amerikanische Freibeuter-Doktrin in ihrer ökonomischen und imperialistischen Spielart konzentriert. Wird doch alles klarer und transparenter. Was auf der Welt zählt ist Geld und Macht. Hinweg mit den Werteschnörckeln!

    • F.V. (kein Partner)
      10. März 2015 11:12

      Ähnliches sagte auch später Carl Schmitt:

      Ökonomismus, Technik und Materialismus: "dreieinig sind sie, nicht zu trennen!" (Faust II)

      Da der bürgerliche Idealismus das wegen seiner unsauberen Gründe nicht eingestehen will, ist sein praktischer Materialismus mit einem bloß theoretischen Theismus oder Idealismus verknüpft und läßt diesen nach dem Prinzip der "doppelten Wahrheit" ungestört. So ist er dieselbe geistige Mißgeburt wie der Materialismus, die man nicht widerlegt, sondern verachtet.

      Um es deutlich zu sagen: der bürgerliche sowohl-als-auch "Idealismus" ist nur verlogener Materialismus, verbrämt als Liberalismus des schlechten Gewissens, eine Geschäftemacherei, die den derben, proletarischen Materialismus des guten Gewissens nicht standhalten wird! (So wie auch der aristokratische Humanismus der Renaissance aus seiner Sicherheit des überlegenen Gefühls heraus auf die idealistischen Verbrämungen des dritten Standes verzichtete - und etwa im "Il principe" direkt zur Sache kam!) Der scheinbare Triumph des Kapitalismus, den nur Dummköpfe für eine bürgerliche Veranstaltung halten, ist noch nicht an´s Ende des Tages gerettet worden.

  2. Ein wichtiger Pfarrgemeinderat (kein Partner)
    09. März 2015 22:36

    Graf Christoph meint, die Kirche solle künftig bei politischen Fragen "nicht glaubensbegründete Argumente" verwenden...

    Das ist eine für den gräflichen Conchita-Wurst-Verehrer typische Beleidigung Gottes.

  3. Homo Faber (kein Partner)
    09. März 2015 22:13

    Am 10. Dezember 2014 beehrte Kardinal Schönborn den Totengräber der Ukraine, Arsenij Jazenjuk. Schönborns Aufmerksamkeit gilt dem Nazi-Regime in Kiew, das für den Genozid an den Russen IWF-Gelder erhält, während Schönborn die Kirche in Österreich dem NS-Kirchenbeitragsgesetz geweiht hat.

    • Stalingrad 2.0 (kein Partner)
      10. März 2015 00:25

      Unser geliebter Führer, Junkher, will eine EU-Armee einführen.
      Angesichts der atomaren Übermacht Russlands eine blendende Idee!
      Die faschistische EU wird als radiokatives Aschewölkchen enden - und das ist sehr gut so.

    • Ministrant (kein Partner)
      10. März 2015 01:05

      @ Stalingrad 2.0

      Putin hätte die Macht, uns auch von der NS-kirchenbeitragsfinanzierten Päderasten-Kirche zu erlösen.

  4. Ichwill (kein Partner)
    09. März 2015 18:41

    OT
    ABER ES IST GEFAHR IM VERZUG:
    Wer es jetzt nicht mitkriegt, das die Friedensunion Krieg mit Russland will, der muss taub, blind oder ein Kriegstreiber sein. Kein Geringerer als der Kommissionschef Juncker will eine europäische Armee um gegen Russland Krieg führen zu können, wie er im Interview mit der „Welt“ sagt „wir es ernst meinen mit der Verteidigung der Werte der Europäischen Union“.
    Es ist fünf vor 12 um aus dieser Kriegstreiberunion auszusteigen.

    • Ichwill (kein Partner)
      09. März 2015 18:43

      Es gibt eine Bewegung die dafür kämpft die http://www.euaustrittspartei.at und es gibt im Sommer ein Volksbegehren dagegen.
      Wer keinen Krieg will der MUSS sich aller demokratischen Mittel bedienen um dagegen zu sein: EU-Austrittspartei, Volksbegehren, Pedida, und die in Österreich hörigen EU-Parteien bei jeder Wahl abwählen!
      Ich weiß, es paßt nicht zu Schönborn, ich bin aber erschüttert wie sich der Krieg vorbereitet!

  5. Waltraut Kupf
    09. März 2015 18:19

    Es ist ein offenes Geheimnis, daß die Erzdiözese masonisch unterwandert ist. Schönborns Vater war Freimaurer, und da könnten wohl auch wesentliche Teile des Gedankenguts der Logen auf den Sohn übergegangen sein. Kardinal König soll im Schurz begraben worden sein (wenn vielleicht auch nicht wahr, so doch zumindest gut erfunden), und von da an ging´s bergab, Es ist kein Zufall, daß König, der die Abtreibung auch unter Christen indirekt salonfähig machte, von den linksliberalen Kreisen hochgejubelt wurde und Schönborn schon zu Lebzeiten Johannes Pauls II als papabile fast schon mit dem Bauchladen beworben wurde. Daß auf die Mitgliedschaft bei den Freimaurern die ipso facto-Exkommunikation steht, scheint heute niemanden mehr zu kümmern, man versucht die Vereinbarkeit zwichen Kirche und Logen durch die Hintertür zu etablieren. Das EU-Parlament wird dieser Tage über das "Menschenrecht auf Abtreibung" abstimmen. (Eine Petition dagegen ist im Umlauf), anscheinend ein Bestandteil der "Westlichen Werte". In der Presse wurde die Möglichkeit zur negativen Bewertung von Kommentaren abgeschafft, nicht mit der Blattlinie übereinstimmende Kommentare werden wegzensuriert (jedenfalls ist das in meinem Fall schon mehrmals passiert, betrifft aber auch sicher zahlreiche andere Leute). Das ist nicht die Freiheit, die ich meine.

  6. Femen (kein Partner)
    09. März 2015 14:53

    Wie Kardianal Schönborn meint die "Große Landesloge der Freimaurer von Deutschland":

    "VERNUNFT und Gewissen, FREIHEIT und Selbsterkenntnis sowie das Bewusstsein der Verantwortung sind für die Freimaurerbrüder wesentliche Mittel"

    http://freimaurer-wiki.de/index.php/Gro%C3%9Fe_Landesloge_der_Freimaurer_von_Deutschland

  7. Karl Martell (kein Partner)
    09. März 2015 14:15

    „An Liberalismus gehen die Völker zugrunde.“ Die Hellsichtigkeit Moeller van den Brucks zeigt sich hier, der Text hat sich als wahrhaft prophetisch erwiesen. Der Kommunismus unterdrücke die Völker, so Moellers Kernaussage, doch der Liberalismus zerstöre sie. Das ist genau das, was wir heute tagtäglich sehen: Eine Globalisierung, die von einer liberalen Menschenrechtsideologie und vom Paradigma des Marktes getragen wird, das die planetarische Expansion einer weltweiten Kommerzkonzeption betreibt, vernichtet allerorten jene Gemeinschaftswerte, die nicht zum Objekt des Freihandels gemacht werden können, wodurch die Wurzeln der organisch gewachsenen Kulturen und Lebensarten vernichtet werden.

  8. Mausi (kein Partner)
    09. März 2015 13:07

    „Der Mensch ist die dümmste Spezies!!!
    Er verehrt einen unsichtbaren Gott und tötet eine sichtbare Natur, ohne zu wissen, dass diese Natur, die er vernichtet, dieser unsichtbare Gott ist, den er verehrt.“

    Hubert Reeves

    • Freidenker (kein Partner)
      09. März 2015 17:17

      @Mausi
      **********************************

    • Mausi (kein Partner)
      09. März 2015 17:21

      Freidenker
      Da fällt mir der Witz ein.
      Der Herr Pfarrer frägt die Kinder im Unterricht: "wer mir sagen kann, wo Gott überall zu finden ist, der bekommt eine Orange".

      Darauf der Seppi: "und woan's mir sog'n können, wo Gott nicht zu finden is, kriagst zwoa".

  9. monofavoriten (kein Partner)
  10. cmh (kein Partner)
    09. März 2015 12:31

    Die Amtskirche kann und muss helfen, die Gebote Christi zu erfüllen.

    Erfüllen muss diese Gebote aber jeder Christ alleine und eigentlich auf sich gestellt vor dem Richterstuhl Christi.

    Es muss daher jeder überlegen, ob er auch wirklich das Gute will oder nur für sich selber die Rosinen ergattern will.

    Es ist danach keine Frage, dass das Versprechen, einem anderen Menschen die Treue das ganze Leben lang zu halten von beiden Seiten eingehalten werden muss. Daher die Unauflöslichkeit der Ehe.

    Es ist auch keine Frage, dass man niemanden töten darf, auch dann nicht, wenn er als Betriebsunfall der Lustbarkeiten gerade erst im Entstehen sein sollte.

    Die Kirche kann darüber nicht abstimmen

    • cmh (kein Partner)
      09. März 2015 12:42

      Es ist zwar verständlich, dass dem oberen Klerus der Arsch auf Grundeis geht.

      Aber allen alles recht zu machen geht nie.

      Das Christentum ist unbequem, weil des die höchsten Anforderungen an die Gläubigen stellt und kein Christ mit sich zufrieden sein darf. Das ist das Erfolgsrezept: nach der Gerechtigkeit und der Vollkommenheit dürsten.

      Der Atheismus und/oder Sozialismus macht es sich da einfach, denn schuld sind immer die Anderen oder mangels derer die Umstände.

      Einfach machen es sich aber auch die Mohamedaner (den Islam gibt es ja nicht, es gibt nur falsche Übersetzungen davon), die meinen, einfach die Sau rauslassen zu dürfen und damit den Gefallen Allahs zu erlangen. Den Gefallen Allahgötzens vielleicht.

    • Mausi (kein Partner)
      09. März 2015 12:49

      cmh
      ************

  11. Erich77 (kein Partner)
    09. März 2015 12:31

    Was ist da erfreulich? Seine freimaurerischen Floskeln? Oder was?

  12. Mausi (kein Partner)
    09. März 2015 11:40

    *herzerfrischend*
    Russische Antwort auf Conchita Wurst, auf "Conchita-Wurst-Europa"
    Video 3:17
    https://www.youtube.com/watch?v=aYX2Cgpp00s&list=PLaMGPsFEdIwXf9rMAJIidAKa9Bd6r2Qaq&index=29

    • Undine
      09. März 2015 15:05

      @Mausi

      Danke für den Link! Die russische Antwort auf Conchita Wurst ist köstlich! :-))

  13. Tik Tak (kein Partner)
    09. März 2015 11:33

    Das ist Schwachsinn, der Schönborn bereitet nur vor, daß er sich in Zukunft nicht mehr seinem Verein und dessen Regeln verpflichtet fühlt, sondern einem linken Ideologiekonstrukt.
    Der wird bestenfalls von seinen eigenen Interessen, seinen schwulen Freunden und seinen linken Genossen gelenkt.
    Solange er z.B. im Afro Asiatischen Institut radikalen Muslimen, solche mit dem Wunsch in Österreich ein Khalifat zu errichten und die Sharia für alle durchzusetzen, eine Stimme und finanzielle Unterstützung gibt, sollt er aus seien Frauenkleidern schlüpfen und bei den Grünen anheuern.
    Sonst steht er im Gegensatz zu den Ansichten und Regeln seines Arbeitgebers und würde sich der Lüge "versündigen".

  14. UFisch (kein Partner)
    09. März 2015 10:33

    Bisher konnte man der Auffassung sein bzw. der Überzeugung, dass die Kirche ja ganz genau dies tut und getan hat, nämlich im Sinne des Naturrechts und davon abgeleitet, auf Grundlage der Menschenrechte zu argumentieren.

    Glaubensstandpunkte generieren sich aber anderseits nicht im luftleeren Raum und zu meinen, es käme nur darauf an, nichtkirchliche Standpunkte aufzunehmen und der Welt sei dann Glück beschieden, bedeutet höchstens ein sich selbst wegrationalisieren, aufgrund allzumenschlicher "Ratio". Jedenfalls nachplappern, was andere Interessensgruppen vorgeben, dazu bedarf es keiner Kirche.

    Die Freiheit eines Liberalismus ist eben nicht gleich der Freiheit eines Christenmenschen.

  15. Ein wichtiger Pfarrgemeinderat (kein Partner)
    09. März 2015 08:11

    "Aber dort, wo sich die Kirche heute für Freiheit, Menschenwürde, Vernunft einsetzt, ist sie goldrichtig unterwegs, ist sie vor allem bei ihrem Gründungsauftrag."

    Das ist reiner Jakobinismus!
    Wann hätte Jesus Christus gesagt: Tut dies (Freiheit und Vernunft) zu meinem Gedächtnis!

    • Revolution (kein Partner)
      09. März 2015 08:34

      Haben Sie das nicht gewußt? Der Sonntag ist der Feiertag der Freiheit und der Vernunft des sich absolut ansehenden Menschen! Willkommen in der französischen Freimaurer-Revolution!

  16. F.V. (kein Partner)
    • F.V. (kein Partner)
      09. März 2015 08:00

      Die wenigen Sätze dieses Unterberger-Artikels zeigen schon, was Unterberger von der katholischen Religion (Doktrin) hält, bzw. wie bei ihm die Rangfolge aussieht.

      „Das führt – ohne dass Schönborn dieses Wort in den Mund nimmt – absolut zu einem Schulterschluss mit dem klassischen Liberalismus.“

      Damit schließt er daß Schönborn mit dem katholischen Dogma nichts mehr am Hut hat. Da er aber diesen „Schulterschluß“ zu begrüßen scheint, hat die Ideologie über das Dogma bei ihm gesiegt.

      Im Grunde könnte einem die Privatansicht Uunterbergers egal sein – und ist es ja auch, aber er gibt sich als katholisch und moderiert in Aigen-Schlägel katholische (eher konservative) Podiumsdiskussionen. Mir kommt das so vor wie die gefalteten Hände Schüssels bei einer Fronleichnamsprozession – obwohl sein ganzes politisches Handeln als Kanzler das einer Abrißbirne war, ad majorem gloriam ... des atheistischen EU-Projektes.

      Es hat leider oft den Anschein, daß Schönborn dem aufgeklärten, liberalen, modernistischen Flügel der Kirche angehört, der mit der Tradition gebrochen hat und nun dabei ist die Lehre zu „verbessern“. – Die Frage ist nur, ob das dann noch katholisch ist?

      Nur die Unterbergersche Exegese über die von ihm so begrüßte Identität von Liberalismus und Dogma der Kirche ist offensichtlich nicht Ersatz für die Glaubenskongregation. Es ist schlicht ein echter Unterberger, also ziemlicher Unsinn.

      Blitzlicht auf die jüngste Synode

      5. Oktober 2014

      Am 5. Oktober 2014 wird die Bischofssynode eröffnet. Anders als bei den bisherigen Synoden werden die Wortmeldungen in der Aula n i c h t veröffentlicht. Kardinal Müller erhebt vergebens Protest gegen diese Zensur. ...

      Am ersten Tag der Generalkongregationen versucht die Kasper-Partei durch massive Wortmeldungen die Themenführerschaft zu übernehmen. Kardinal Marx fordert „im Namen der deutschen Bischöfe“ die Zulassung der wiederverheiratet Geschiedenen zur Kommunion. In der Pressekonferenz am Abend geht er über die bisher von Kasper vertretene Formel hinaus, laut der die Lehre unverändert bleibe und „nur“ die Praxis geändert werde. Marx spricht auch von einer Ä n d e r u n g der L e h r e. .... (Der amerikanische Kardinal Raymond Burke wird als Wortführer zum eigentlichen Gegenspieler von Kardinal Kasper. - Und wurde von Papst Franziskus inzwischen kalt gestellt.)

      11. Oktober 2014

      Kardinal Schönborn, der Vorsitzende der Österreichischen Bischofskonferenz, sekundiert und liefert eine argumentative Grundlage mit einer „Gradualität der Beziehungen“. Eine These, die der Kardinal ausführlich in einem Interview mit Vatican Insider ausbreitet. Derzufolge gebe es keine schlechten und sündhaften Beziehungen mehr, sondern nur mehr unterschiedliche Stufen von guten Beziehungen, denn man müsse in jeder Beziehung die „positiven Elemente“ erkennen, wenn diese Beziehung auch noch nicht vollkommen sei. Ein Verzicht auf jede Unterscheidung von Gut und Böse und damit eine extreme Form der V e r d u n k e l u n g der kirchlichen Lehre. ...

      Wie sagte doch der "Großinquisitor" in Dostojewskis gleichnamiger Novelle zu dem wiedererschienen Jesus: "Wir haben deine Lehre verbessert ..."

      Nicolás Gómez Dávila (*18. Mai 1913 in Bogotá; † 17. Mai 1994 ebd.) war ein kolumbianischer Philosoph.
      Der neue Priester ist der Mittler der neuen Menschheit. Er ist nicht mehr Gottesmann, sondern der Menschenmann, der Mann des Menschen und der Menschheit und der Humanität. Es gilt für ihn, eine neue Religion zu schaffen, welche die alte als archaisch, als überholt hinstellt, von innen heraus aufbohrt und allmählich ganz und gar ersetzt.
      Damit eröffnet sich vor uns der ganze Abgrund, in den uns die postkonziliare Mentalität hineinziehen will. Von dort her haben die neuen Katecheten ihre Inspiration und dort hinein wollen sie die Jugend stürzen.

      Man kann nur hoffen, daß die Dämme nicht brechen, denn sonst Gnade uns Gott!

  17. Ein wichtiger Pfarrgemeinderat (kein Partner)
    09. März 2015 07:53

    "Statt konfessioneller Standpunkte solle die Kirche "im Sinne der Menschenrechte und des Naturrechts" argumentieren."

    DAMIT IST DIE KIRCHE ENDGÜLTIG SINNLOS GEWORDEN.

    • schwarzes Logenluder (kein Partner)
      09. März 2015 08:00

      "Aber dort, wo sich die Kirche heute für Freiheit, Menschenwürde, Vernunft einsetzt, ist sie goldrichtig unterwegs, ist sie vor allem bei ihrem Gründungsauftrag."

      Der Kriegshetzer Unterberger und seine Speichellecker sollten diesen Stumpfsinn mit den entsprechenden Schriftstellen belegen!

  18. Wafthrudnir
    08. März 2015 16:57

    Sollte der studierte Theologe Schönborn vielleicht endlich auf die spätscholastische Schule von Salamanca gestoßen sein?
    Diese zu Unrecht (aber vielleicht nicht aus Zufall) fast komplett vergessenen Gelehrten haben bereits im 16. Jahrhundert versucht, ihre Ethik so zu begründen, daß sie auch gültig wäre "... si et deus non fuisset", auch wenn es keinen Gott geben sollte. Damit sind ihre Schlußfolgerungen für Katholiken wie auch Atheisten gleichermaßen akzeptabel, vorausgesetzt natürlich, daß sich beide allgemein einsichtigen Prämissen und logisch korrekten Schlussfolgerungen nicht verschließen.
    Eines dieser Axiome ist das Eigentum jedes Menschen an seinem eigenen Körper (wenn mein Körper nicht einmal mir gehört, warum sollte er dann jemand anders gehören? Da offenbar niemand mehr Recht auf meinen Körper hat als ich, gehört er also mir), und daraus ergibt sich völlig zwangsläufig ein ethisch fundierter Wirtschaftsliberalismus, der auch heute noch vollkommen aktuell ist. Daher zählt auch die jüngere Österreichische Schule, ab Murray Rothbard, die Schule von Salamanca zu ihren geistigen Vorgängern.
    Man bekommt den Eindruck, daß sich die Kirche so einiges an Irrwegen hätte ersparen hätte können, wenn die Herren Kardinäle die katholische Ideengeschichte mit dem gleichen Eifer studiert hätten, wie es die radikalliberalen Ökonomen getan haben.

  19. Le Monde
    08. März 2015 11:07

    Dann soll er doch gleich den links-kommunistisch getrimmten Landau in die Wüste schicken. Die Wiener Kirche kann man doch nicht mehr ernst nehmen und Schönborn mit seinem Votivkirchenbesetzern erst recht nicht mehr!

    Keine 20 Jahre und dieses Stadt ist mehrheitlich islamisiert und konfessionslos!

  20. Undine
    08. März 2015 09:21

    Noch ein paar Gedanken zum Thema Schönborn und Co:

    Man darf das UMERZIEHUNGSPROGRAMM, das die Sieger von WKII ab 1945 über uns und die Deutschen verhängt haben, als "erfolgreich beendet" betrachten. Wir lieben jetzt unsere ehemaligen Feinde, allen voran die Amerikaner und äffen sie blindlings nach; im Gegenzug hassen und verachten wir uns selber---das trifft für die Deutschen in noch höherem Maße zu---man denke nur an die deutschen GRÜNEN, die es gar nicht erwarten können, daß D und die Deutschen ABGESCHAFFT sind.

    Seit einigen Jahren ist die Christliche Religion dran; die Umerziehung ist längst im Gange. Die Kirche wird geschmäht auf Teufel-komm-heraus. Man hat es sogar soweit gebracht, daß die Kirchenmänner freudig und eifrig mittun an der Demontage dessen, was das Abendland, wie wir es kennen, einst geprägt hat.

    Das Ziel der Umerziehung lautet diesmal: Der ISLAM gehört--- selbstverständlich!--- zu uns und wird, um dieses GEGEN UNS gerichtete Ziel zu erreichen, überall GEFÖRDERT!

    Da der ISLAM zugleich Religion und Gesetzgeber ist, arbeitet man daran, UNS auf diese islamische "Rechtsprechung" so nach und nach einzustimmen---die UMERZIEHUNG wird mit verlässlicher Unterstützung von Politik und Kirche den immer noch etwas UNWILLIGEN eingebläut, bis Scharia, Muezzin, Burka, halal, etc. eine Selbstverständlichkeit geworden sind.

    Wenn das UMERZIEHUNGSPROGRAMM zielstrebig betrieben und abgeschlossen sein wird, wird es kein Zurück mehr geben. Umgekehrt nämlich wird man nicht mit "Toleranz" rechnen können---da heißt es flugs "Rübe ab!"

    Leider werden, wie immer, ALLE die Leidtragenden sein--- diejenigen, die diese Umerziehung aktiv gefördert haben (denen geschieht es zurecht!), aber leider auch diejenigen, die gewarnt und sich (erfolglos!) zur Wehr gesetzt haben. Die Gesichter der WILLIGEN HELFER möchte ich nachher sehen und ihre Verteidigungsreden hören!

    • Undine
      08. März 2015 11:00

      PS: Und seit einiger Zeit arbeiten die USA daran, ein neues Feindbild zu kreieren, das WIR hündisch anzunehmen haben: Unser neuer Feind, mit dem wir uns ursprünglich mühsam wieder angefreundet haben, heißt Rußland und va. PUTIN!
      Putin muß weg---was NACH ihm kommen soll, wird uns noch nicht verraten. Aber eine Reihe von Oligarchen mit Doppelpaß scharrt schon in den Startlöchern.

    • fewe (kein Partner)
      09. März 2015 07:58

      Genau so ist es. Und von Häupl bis Schönborn treiben sie diese Umvolkung und Islamisierung voran. Alle die das kritisieren, werden wie Staatsfeinde behandelt und von "Anti"fa-Sturmabteilung und Polizei in Schach gehalten.

      Schön, dass Schönborn so liberal entgegenkommend ist. Toleranz für Intolerante soll ja wahnsinnig geistreich sein. Da hatte man ja schon Halal-Speisen jenen gereicht, die die Votivkirche zum Pissoir umgewidmet hatten.

      Die EU löst derweil widerstandslos die Mitgliedsstaaten auf - Gesetzgebung schon längst, jetzt auch Verteidigung und bald Finanzen.

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      09. März 2015 08:10

      Und jetzt soll, lt. Juncker u. von der Leyen eine EU-Armee mit dem Ziel geschaffen werden, Rußland die militärische (!) Stirn zu bieten.
      Juncker: "Eine europäische Armee würde Russland den Eindruck vermitteln, dass wir es ernst meinen mit der Verteidigung der Werte der Europäischen Union."
      Sterben für "die Werte" eines Europa, in dem ständig die Reichen für die korrupten u. unfähigen "Armen" zahlen? Verständlich auch, dass einige karrieregeile österr. Generalstabsoffiziere bereits Morgenluft wittern. Nicht mehr selbst an der Front, könnten sie, hohe Kommandostellen besetzend, doch einfache Soldaten an diese Front senden.
      Klug hat - vorerst - abgewunken. Man wird sehen...

  21. Undine
    07. März 2015 16:39

    Wie wohl unser Kardinal Schönborn DARAUF reagieren würde:

    "Britischer Supermarkt zensiert "Jesus Christus""

    http://unzensuriert.at/content/0017283-Britischer-Supermarkt-zensiert-Jesus-Christus

    "Christus" plötzlich ein anstößiges Wort? Wer hätte das gedacht.....

    • Undine
      07. März 2015 16:42

      DANKE, liebe ASYLANTEN!

      "Berliner Masern-Epidemie ging von Asylanten aus"
      http://unzensuriert.at/content/0017273-Berliner-Masern-Epidemie-ging-von-Asylanten-aus

    • Cotopaxi
      07. März 2015 16:59

      @ Undine

      Vielleicht sind wir selber Schuld an den Masern aus dem Orient, es gibt sicher ExpertInnen, die nachweisen können, dass sie einst von den bösen Kreuzrittern dort eingeschleppt wurden. Oder vielleicht von den Kolonialmächten, wer weiß?

    • Undine
      07. März 2015 20:46

      @Cotopaxi

      Ja sicher, die Kreuzritter waren's! ;-))

    • machmuss verschiebnix
      07. März 2015 22:33

      Die spinnen, die Briten - kann man also jetzt keine Blumengrüße mehr nach
      Christ Church schicken, obwohl ich selbiges nicht vor habe, ist mir das nicht ganz egal !

    • fewe (kein Partner)
      09. März 2015 10:11

      DAnke. Einfach bei Marks & Spencer nichts mehr kaufen und anderen davon abraten. Sollen Nicht-Christen dort einkaufen.

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      09. März 2015 20:58

      In Kirchdorf an der Krems haben wir den ersten Masern-Fall in Österreich!

  22. Undine
    07. März 2015 15:53

    A.U. schreibt:

    "Die Sozialisten wollen damit gesetzlich einen tief ins Privatleben jedes Einzelnen gehenden Gleichbehandlungszwang dekretieren."

    Dieser Satz ist zu 100% zu unterschreiben---allerdings mit der Ergänzung, daß die SOZIS in diesem irrsinnigen Streben von den GRÜNEN noch flott überholt werden.

    Was ich nur nicht verstehe ist, daß sich die Menschen der Tatsache nicht bewußt sind, daß diese Reglementierungswut aus derselben Quelle kommt wie die Reglementierungswut im unseligen Kommunismus.
    Besonders die GRÜNEN haben bekanntlich überhaupt keine Berührungsängste mit dem Kommunismus (ihre Gründungsväter und -mütter kamen aus dieser Ecke!).

    Vielleicht vernebelt der Umstand, daß wir noch immer von den goldenen Zeiten der letzten Jahrzehnte zehren, den klaren Blick. Im zaristischen Rußland bereitete die unendliche Armut den Boden auf---jetzt kommt der Kommunismus aus dem Wohlstand. Aber am Ende läuft es auf das Gleiche hinaus: Zuletzt sind alle gleich arm.

    Nun aber nach diesem Umweg zu Kardinal Schönborn! Der "Heilige Geist" scheint bereits einige Wochen vor Pfingsten über ihn gekommen zu sein---und das ist gut so. Vielleicht hält diese Erleuchtung etwas länger an!

    A.U. schreibt:

    "Mit dem liberalen Argument der Freiheit hat Schönborn jetzt auch die beste Argumentation gefunden, warum der Staat Ärzte, Krankenschwestern und Spitäler nicht zwingen dürfe, bei Abtreibung oder Euthanasie mitzumachen, wenn sie dies ablehnen."

    Diese gute Argumentation läßt hoffen, denn es gibt viele Ärzte, die Abtreibungen mit ihrem Gewissen nicht vereinbaren können, denn sie wurden Ärzte, weil sie Menschenleben retten wollen und nicht, um werdendes Leben zu töten.

    • Riese35
      08. März 2015 02:28

      >> "Vielleicht hält diese Erleuchtung etwas länger an!"

      Das wäre ein schöner Traum, und das bezweifle ich sehr. Seit 50 Jahren hat sich die Kirche ja geöffnet, und nun bläst der Wind von außen überall durch die Kirche. Der Hl. Geist wird genau so schnell wieder verweht sein, wie er kurz vorbeigezogen ist. Der Kardinal ist ja ein Vorkämpfer für diese Sache und fällt überall um. Siehe Streithofen. Er will ja mit jedem in gutem Einvernehmen sein (ausgenommen mit Katholiken selbst, die zu ihrem Glauben und zu ihrer Tradition stehen).

  23. ProConsul
    07. März 2015 12:42

    OT - ISLAMISMUS

    In einer Grundschule in Neu-Ulm sind mehrere Schüler mit islamistischen Äußerungen im Unterricht aufgefallen. Nach dem Anschlag auf das Magazin "Charlie Hebdo" Anfang Januar drohten die Kinder Christen und forderten deren Tod. Die Polizei bestätigte am Freitag auf Anfrage einen Bericht der "Augsburger Allgemeinen". Die Zeitung hatte getitelt: "Wer das Kreuz malt, kommt in die Hölle" und bezog sich damit auf ein Zitat eines Schüler. Auch der Bayerische Rundfunk berichtet über die Vorfälle.
    http://www.spiegel.de/schulspiegel/islamismus-in-neu-ulm-grundschueler-beschimpfen-christen-a-1022194.html

    • Cotopaxi
      07. März 2015 13:15

      Ich nehme an, auch die deutschen Pfaffen breiten über diese moslemischen Übergriffe eine Decke des Schweigens und Verharmlosung.

    • ProConsul
      07. März 2015 14:03

      Stimmt, aber Hauptsache der Köllner Erzbischof schaltet die Beleuchtung des Doms während des PEGIDA-Marsches ab.

    • Undine
      07. März 2015 16:06

      @ProConsul

      Und wir DÜRFEN uns nicht wehren gegen den Islam, der uns bedroht.....

    • Wertkonservativer
      07. März 2015 16:38

      @ ProConsul:

      jetzt machen Sie sich aber schön langsam lächerlich:
      wenn für Sie schon erwähnens- und beklagenswert ist, was einige minderjährige verirrte Kinder und Jugendliche in Neu-Ulm an Dummheiten veröffentlichen, dann frage ich mich wirklich, was Sie sonst noch im Köcher haben!

      Ich bin auch gegen jede Art von Terrorismus; jedoch was Sie da betreiben, ist nach meiner Meinung hasserfüllte Herumquatscherei um ein Problem, das nur mit Augenmaß und gutem Willen lösbar ist.

      Die Stimmen der Zustimmung wundern mich nicht: lauter Pegida-Anhänger!

      Übrigens: Köln schreibt sich mit einem "l"!

      (mail to:gerhard@michler.at)

    • ludus
      07. März 2015 16:51

      Recht so, Herr Oberlehrer WK! Ins Winkerl mit Ihnen, ProConsul, Sie Böser! Tun's die anderen ned aufhussen.

    • ProConsul
      07. März 2015 17:00

      WK

      Es fängt mit der Indoktrination von Kinder an, denen schon von Kindesbeinen an beigebracht wird, dass wir Ungläubige sind. Und es geht mit den Erwachsenen als Terroristen und Kopfabschneidern weiter. Sogar Dr. Unterberger schreibt im heutigen Tagebucheintrag im letzten Absatz von einer "kommenden Islam-Herrschaft" - vielleicht wollen sie unseren Blogvater jetzt auch beflegeln?!

    • Wertkonservativer
      07. März 2015 18:49

      Nein, @ ProConsul, den will und werde ich nicht beflegeln:

      der wahrt nämlich Haltung und Augenmaß!

    • Cotopaxi
      07. März 2015 19:44

      Die Liste der "Verwirrten" reißt nicht ab. Wer hat solche Typen nicht auch schon in seiner Straße oder in der U-Bahn (U 6) gesehen:

      http://www.pi-news.net/2015/03/englands-neuer-missbrauchsskandal-wenn-politische-korrektheit-zum-taeterschutz-wird/

    • Undine
      07. März 2015 20:34

      @Cotopaxi

      Danke für den Link!*********!

      Wer sich weigert, diesen Kommentar zu lesen, kann nicht mitreden.
      Ich frage mich, ob sich Richard Coudenhove- Kalergie seinen Traum von der negroiden afro-asiatischen Mischrasse, die seiner Vorstellung nach Europa besiedeln soll ---unter der Führung der Juden--- sooo vorgestellt hat? Würde ich diesen Visagen begegnen, würde ich schleunigst die Flucht ergreifen.
      Sehr interessant sind auch die Postings zum Thema; ein Poster schreibt: 1400 Inzucht blicken euch an......Wie wahr!

    • Cotopaxi
      07. März 2015 22:01

      @ Undine

      Und hier (abermals) die typisch deutsche Antwort auf die sexuellen Probleme der Orientalen, die ausgerechnet von einem Pfaffen kommen musste:

      http://www.pi-news.net/2015/03/siegertsbrunn-evangelischer-pfarrer-will-kostenlose-prostituierte-fuer-asylbewerber/

    • Undine
      07. März 2015 22:30

      @Cotopaxi

      Danke für den Link! Da bleibt einem die Spucke weg! Kämen solche hirnrissige Worte von den bescheuerten Grünen, würde es mich nicht einmal mehr wundern, aber von einem Pfarrer ist das schon ein seltsamer Gedankengang. Sind denn alle schon deppert geworden, wenn es um die "Bedürfnisse" unserer lieben Kültürbereicherer geht? Man fasst es nicht.

    • Riese35
      08. März 2015 02:46

      @Undine: >> "Da bleibt einem die Spucke weg!"

      Wieso? Das ist doch nur konsequent. Wenn alle Religionen gleich sind und man nichts gegen die anderen sagen darf, dann muß man die Gründer Jesus Christus, der nie irgendeine Gewalt ausgeübt hat und immer gesagt hat, sein Reich wäre nicht von dieser Welt, und man gebe dem Kaiser was des Kaisers ist, und den sog. Mohammed, der Mekka mit Waffen und Gewalt erobert hat und so seinen Anhängern ein leuchtendes Beispiel gegeben hat, wie man sich die Welt Untertan macht, absolut gleich behandeln. Daher ist ja im kath. Religionsunterricht der Islam im Sinne der Aufklärung ein wichtiges Thema. Und man besucht mit den Schulklassen im kath. Religionsunterricht Moscheen und trichtert unserer kath. Jugend die wundervollen islamischen Gesänge ein, die diese dann begeistert aufnehmen. Nein, unsere kath. Kirche mit unserem Kardinal an der Spitze achtet den Islam mit Respekt als einen Teil unserer Gesellschaft; und dazu gehören selbstverständlich die Todesstrafe für Glaubensabfall (nicht vom katholischen, sondern vom islamischen), die Vielweiberei, der Einsatz von Waffengewalt, um sich die Welt Untertan zu machen, der Kampf gegen das Christentum etc.

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      09. März 2015 08:34

      S.g. ProConsul u.a., wieder zeigt sich, wie sinnlos es ist, sich mit dem geistesschwachen Tulbinger ÖVP-Simpl intellektuell u.v.a. faktenbezogen auseinanderzusetzen. Doch immer wieder tut man es hier.
      Da hatten wir in Wien doch den 14jährigen in Haft befindlichen, jihadistischen Jugendlichen, der einen Sprengstoffanschlag auf den Westbahnhof geplant hatte. Wurscht, Augen zu, ihr tumben, pösen PEGIDA-Anhänger, "nur" ein minderjähriger, verirrter Jugendlicher, was soll´s. Genau aus diesem Reservoir verhetzter Kinder u. Jugendlicher stammen die Selbstmordattentäter u. Halsabschneider.
      Doch der Dümmling hinter den sieben Bergen faltet andächtig die Hände, salbabert fern der Realität und blickt tränenumflort auf die in seinem Hergottswinkel hängenden Bilder der von den eigenen Parteifreunden abgeschossenen ÖVP-Obleute. Ein Trauerspiel...

    • Freidenker (kein Partner)
      09. März 2015 10:34

      @ Herr Prof. Schwarz***********************************.)

      Das Ignorieren dieser Sinnloskommentare wäre das Mindeste, leider gelingts mir halt nicht immer, besonders dann, wenn ein gut informierter Poster völlig zu Recht auf eine unfassbare und nachvollziehbare Entgleisung in dt Schulen hinweist, was ohnehin, wie jeder halbwegs Informierte weiß, nur die Spitze des Eisberges ist und sogar darauf eine dieser abgedroschenen, noch dazu oberlehrerhaft vorgebrachte Belehrung, einschließlich kollektiver PEGIDA-Verteufelung kommt.

    • Mausi (kein Partner)
      09. März 2015 11:23

      *********** an alle noch geistig gesunden Menschen. Dazu gehört der Wertkonservative (meine Deutung: der die Werte konserviert - einbalsamiert - nicht lebt, sondern nur predigt) nicht. Diese arme verirrte Seele, kann sich nicht mehr in die Sorgen und Ängste der normalen Menschen hineinversetzen. Seiner Meinung nach sind alle selbst schuld, denen es schlecht geht. So einer würde zusehen, wenn ein Kind im See ertrinkt - mit dem Argument: is jo net mein's!!! Mitgefühl wird uns von klein auf abtrainiert. Man nennt das Konkurrenzdenken (Ellbogengesellschaft). Nur einer kann gewinnen, nur einer kann der Beste sein. Wer befiehlt das? Jesus? Gott? oder doch nur eine kleine privilegierte Clique?

    • Mausi (kein Partner)
      09. März 2015 11:31

      Den Kindern wird vermittelt sie seien minderwertig. An den Eliteschulen ist es umgekehrt, da redet man den Jugendlichen ein "ihr seid die Elite". Und so handelt dann die Elite. Sie sieht den geistigen Menschen als "Humankapital" als Produkt als Tier, welches man als Handelsgut (die Geburtsurkunde=identities - wird als Aktie gehandelt) ver- und kaufen kann. Die Darwin'sche Evolutions-"Theorie" wird uns als Fakt verkauft, während die Verschwörungs-"Theorien" nur Hirngespinste seien. Menschen werden als Rechte, Spinner, Homo-, Islamo die ganzen Phopien, Putinversteher, Systemfeinde, Sektenmitglieder usw. denunziert. Was man aber nicht sagt, ist, dass diese Menschen nur ihre Würde einfordern.

    • Wertkonservativer
      09. März 2015 12:45

      Mausi, Mausi (keine Partnerin):

      erster Vorschlag: zahlen Sie doch bitte Dr. Unterberger demnächst zumindest den Mindestbeitrag, um hier kompetent (?) mitreden zu können!

      Zweiter Vorschlag: urteilen Sie nicht über Menschen, die Sie nicht ausreichend kennen!

      Was Ihr (und Herrn Prof. Schwarz's) Urteil über mich betrifft:

      ich habe hier seit fast vier Jahren doch einige Kommentare beigesteuert, die mich - bei allen meinen Eigenheiten wie ÖVP usw.) als durchaus normal denkenden und ausreichend intelligenten Zeitgenossen ausweisen.
      Wenn der absolut präpotente Herr Schwarz (auch kein Partner!) meint, mich hier laufend niedermachen zu müssen, regt mich das wirklich nicht auf!

      Schaum vor dem Mund wirkt optisch nicht allzu vorteilhaft!
      Beruhigen Sie sich halt wieder (gilt gleichermaßen für Herrn Schwarz!)!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Mausi (kein Partner)
      09. März 2015 12:52

      Wertkonservativer

      Allein schon, dass sie "keine Partnerin" anführen, zeigt ihr Obeflächlichkeit (Geistlosigkeit)!!! Sie meinen, weil ich nicht zahle darf ich keine eigene Meinung haben. Tiefer kann man als Mensch nicht mehr sinken.

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      09. März 2015 13:51

      Werte Damen u. Herren!
      Und wieder hat sich meine Annahme, dass dieser ÖVP-Simpl in höchstem Maße verhaltensauffällig ist, bestätigt! W i e verwirrt er ist, zeigt allein seine Unterstellung, Beiträge seien nur dann kompetent, wenn man Zahler ist. Wie falsch er dabei liegt, zeigt allein sein dümmliches Geschwurbel! Solange es hier zulässig ist, Nicht-Partnern ihre Meinung zuzugestehen, hat dies auf den Inhalt der Postings keinen Einfluss, sie sind absolut gleichwertig! Die geistige Inkompetenz dieses krankhaften ÖVP-Anbeters zeigt auch der Umstand, nicht in der Lage zu sein, faktenbezogen zu argumentieren.

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      09. März 2015 13:53

      Fortsetzung:
      Alles, was diese in ihrer dröhnenden, sinnbefreiten Einfältigkeit verharrende Armseligkeit absondert, ist substanzlos und nicht wert, seriös darauf zu reagieren.
      MfG

    • Freidenker (kein Partner)
      09. März 2015 14:06

      @ werte Mausi:************************.)
      Außer moralinsaure Belehrungen ...geh, jetzt übertreibens aber wieder...sowie x-fache Wiederholungen werden sie von dem einer ÖVP mit Stand aus den 50er Jahren des vorigen Jht. anhängenden Herrn nicht recht viel anderes zu lesen bekommen.
      Eine dieser Wiederholungen von den Wiederholungen (vermutlich mangels Argumentation) ist die Sache mit den Partnern...zahlens sie doch bitte den Mindestbeitrag...um hier kompetent mitreden zu können. Pasta.
      Das ist so, wie wenn ein Richter in seiner Urteilsbegründung anführen würden..."na weils wahr ist...! MfG

    • F.V. (kein Partner)
      09. März 2015 19:05

      An Prof.Schwarz, Freidenker, Mausi, Undine, ProConsul, ....

      Als ich noch berufstätig war, erboste mich am meisten, wenn sich ein Simpel die Frechheit herausnahm, mich oder meine Arbeit zu „loben“. Einerseits weil sich so ein Dummkopf damit über den Gelobten erhebt – eine unverschämte und beleidigende Anmaßung -, andrerseits wird, was vielleicht gut war/ist auf das Niveau so eines Blödmannes herabgezogen, wenn das womöglich jemand mitbekommt.

      Was den Wertkonservativen betrifft wunderte ich mich schon die längste Zeit, daß dieses leere Stroh am meisten gedroschen wird. Damit werten auch die schärfsten Kritiker den Schmarrn und seinen Urheber aber ungewollt auf. - Warum tun sie das? Nicht einmal ignorieren wäre die einzig angemessene „Reaktion“.

      Bedenken Sie aber auch noch: Was immer „wir“ auch gegen die CIA-Propaganda, Kriegshetze oder den liberalen, theologischen oder ideengeschichtlichen Unsinn Unterbergers vorbringen, wie zutreffend und gut belegt das alles von uns auch sein mag, es ist NICHTS im Vergleich zu dem Lobhudeleien des Wertkonservativen. Wer solche „Geistesriesen“ als Prätorianer-Garde seiner Ergüsse vorweisen kann, braucht keine Gegner mehr. Von derartig viel Hohlheit und Faktenresistenz unterstützt zu werden, wirkt zuverlässiger als die Bombe von Hiroshima.

      Die Lobhudeleien des Wertkonservativen sind doch in jedem Fall die vernichtendsten „Argumente“, die man gegen eine Sache vorbringen könnte. – Also laßt ihn, er ist so etwas wie ein Aß im Ärmel.

    • Freidenker (kein Partner)
      09. März 2015 19:37

      @F.V. Sie haben ja so recht.

      Das einzig Positive, was ich diesen faktenfreien Einträgen abgewinnen kann, sind die erheiternden, humorvollen Anworten darauf, vorzugsweise die des Herrn Prof. Schwarz, der es jedesmal schafft, mich durch seine gekonnt spitze Feder zum Lachen zu bringen.

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      09. März 2015 20:26

      S.g. Damen u. Herren, und während wir uns hier über einen der übelsten, unsäglich einfältigen Realitätsverweigerer ärgern, bangt ein Landsmann in Lybien und dessen Angehörige in Österreich um sein Leben.
      Während hier einer die nationale und internationale Realität blödsinnig kleinredet, werden anderswo Menschen auf bestialische Weise um´s Leben gebracht.
      Während hier ein infantiler Ignorant in völliger Verkennung der Tatsachen glaubt, als "zahlender Partner" kompetent Intelligenz zu versprühen, haben es - nicht nur, aber auch - ÖVP-Finanzminister zustande gebracht, siehe The Daily Telegraph

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      09. März 2015 20:43

      Fortsetzung:
      „Österreich, das Land der Schnitzel, Lederhosen und Almen, wird zu Europas jüngstem Schuldenalbtraum“, schreibt die britische Tageszeitung „Daily Telegraph“. Grund: Die Geldprobleme rund um die Hypo-Abbaubank Heta und das Bundesland Kärnten. Der „Telegraph“ macht bereits „ein Mini-Griechenland im Herzen Europas“ aus.
      Und da gibt es hinter den sieben Bergen diesen hier sein Ehrenwort mehrmals gebrochen habenden ÖVP-Simpel, einen Ignoranten der besonderen Art, der alles negiert, was seinen nur vermeintlich sicheren Lebensabend nur irgendwie beeinträchtigen könnte. Der sich mit "seiner" ÖVP abends zu Bett begibt und morgens mit dieser abgehalfterten Partei wieder aufsteht, der glaubt reifen Menschen dümmlich-inhaltslose "Lebensweisheiten" vermitteln zu müssen, welche jedoch keiner seriösen Beurteilung standhalten.
      Wir sollten ihm hier das zukommen lassen, was er am allermeisten fürchtet: Nichtbeachtung!
      MfG

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      09. März 2015 20:49

      Verbesserung:
      Nach "Der „Telegraph“ macht bereits „ein Mini-Griechenland im Herzen Europas“ aus." sollte noch stehen "zu schaden".

    • F.V. (kein Partner)
      09. März 2015 21:11

      Prof. Schwarz,

      welcher Art die HAA-Katastrophe sein dürfte, habe ich mit einem Link auf den betreffenden Artikel (samt einem längeren Auszug) beim konkreten Thema angedeutet.

      Daß Sie Ähnliches aus anderer Quelle berichten, bestätigt nur, daß Feuer am Dach ist.

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      10. März 2015 07:14

      Korrektur: Lybien ist falsch, Libyen wäre richtig!

  24. Wertkonservativer
    07. März 2015 11:15

    Wo bleibt da der Respekt gegenüber hohen Kirchenfürsten, werte Blogfreunde?

    Der Papst wird hier als Kummerl gehandelt, unser Kardinal als Linker und Freimaurer (siehe z.B. höherstehend @ Xymmachos).

    Ja, wo samma denn, liebe Leutln? Für des hab' ich jahrelang (in den späten Vierzigern) treu und brav ministriert?
    Ein Jammer, das alles!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • dssm
      07. März 2015 23:22

      Lieber @Wertkonservativer
      Manchmal in der Kirchengeschichte musste man gegen die 'Oberen' eine klare Grenze ziehen. Dies ist oft genug erfolgreich geschehen.
      Ihren Beiträgen entnehme ich, daß Sie das Neute Testament kennen.
      Wenn also die Kirchenfürsten genau dieses sehr intelligente Buch nicht mehr kennen wollen, so muss diesen Großkopferten wieder einmal dieses Buch näher gebracht werden.
      Es ist jedenfalls nicht Aufgabe der Kirche kurzfristige politische Bündnisse zu schmieden um das Vermögen und die Pfründe vergangener Zeiten zu retten!

      Am Ende müssen die Gläubigen beim Jüngsten Gericht dem Herrn erklären warum und wieso sie gemäß den Vorgaben von Jesus gelebt, oder eben auch nicht, haben. Nur dies definiert am Ende das Christentum!

      Nebenbei, Respekt ist im Neuen Testament nur Gott gegenüber gefordert! Selbst der Papst ist nur Mensch!

    • Riese35
      08. März 2015 02:53

      @dssm: *****************************!

      "Am Ende müssen die Gläubigen beim Jüngsten Gericht dem Herrn erklären warum und wieso sie gemäß den Vorgaben von Jesus gelebt, oder eben auch nicht, haben. Nur dies definiert am Ende das Christentum!"

      Und die Kardinäle und der Papst zählen hier auch zu den Gläubigen, die sich beim Jüngsten Gericht verantworten müssen. Ich möchte dann nicht in der Haut vieler dieser Zeitgenossen stecken. Denn sie werden dann an ihren Aufgaben gemessen werden. Man braucht sich ja nur die "Früchte" anschauen. Die sind katastrophal.

    • socrates
      08. März 2015 21:26

      dssm
      "Was du ererbt von deinen Vätern, erwirbt es um es zu besitzen!
      Schönborn ist da nicht dabei. Ebenso wenig 90% unserer Geistlichkeit.

    • @Wertkonservaiver (kein Partner)
      09. März 2015 18:36

      Respekt muß man sich erarbeiten, das hat der Schönborn noch vor sich.

  25. bagaude
    07. März 2015 11:04

    Wieder ein Beweis mehr,dass Sozialismus mit dem Islam(einschließlich Jihad+Sharia)
    ein großes Stück des Weges zur Unfreiheit des Menschen zusammen pflastern!
    Wen wundert es ,wenn man nachlesen kann dass die Moslembrüder in den
    30iger Jahren handelseins mit "Hitlers Sozialismus" waren!!
    Freiheit des Einzelnen ist seit der Antike jedem Despotismus ein Dorn im Auge -
    weil gerade daraus starke Familien ihr Rückgrat gegen die Vermassung
    schöpfen können.
    ,

  26. Josef Maierhofer
    07. März 2015 10:55

    'Levelling up' ist für mich nicht mehr und nicht weniger als linksdiktatorischer Eingriff in die persönliche Freiheit und daher gegen die Verfassung und das Staatsgrundgesetz.

    Es tut der katholischen Kirche sicher gut, wenn der Kardinal ausnahmsweise was Vernünftiges und nicht, wie bisher, Gutmenschliches von sich gibt.

    Na, vielleicht werden unsere 'Konservativen' dadurch endlich wach, sind sie doch im linken Selbstbedienungssumpf eingelullt und entschlafen. Das gilt aber nicht nur für die Repräsentanten.

    Also die ÖVP hat beim letzten (mit Ausreden herumgebogenen ESM) Verfassungsbruch mitgemacht, ich hoffe, so was, wie die Linken jetzt wieder servieren wollen, kann sie nicht zustimmen. Sogar der Kardinal weiß das inzwischen.

    Vielleicht beginnen doch die Menschen aufzuwachen, statt sich von ein paar Ideologen (= ...) verkaufen zu lassen. Hoffentlich wird Rot-Grün bald Geschichte sein.

  27. dssm
    07. März 2015 10:33

    Ausgerechnet Schönborn! Bisher war ich mir nicht sicher, ob dessen Ausgabe des Neuen Testaments nicht eine ganz andere als meine ist.

    Die echten Liberalen brauchen keine Pharisäer wie diesen Bischof in den eigenen Reihen. Der soll weiterhin sich an seine grün/roten Freunde anbiedern, aber uns in Ruhe lassen.
    Oder, er liest einmal die Geschichte eines gewissen Jesus, oder die Briefe des Paulus. Dann wird er wohl zwingend gegen die Caritas vorgehen müssen, denn nicht an einer Stelle wird uns berichtet, daß man anderen mit Waffengewalt etwas stehlen soll um 'Gutes' zu tun. Aber oft werden wir aufgefordert selber freiwillig(!!!) 'Gutes' zu tun, was aber nur geht, wenn uns die Räuber im Namen des falschen Herrn auch genügend übrig lassen.

    • machmuss verschiebnix
      07. März 2015 15:06

      @dssm, ***************************

    • Riese35
      07. März 2015 23:09

      @dssm: *****************************

      Wenn das nur das einzige Manko Schönborns wäre! Es gibt leider noch viel mehr und Schlimmeres.

  28. Erich Bauer
    07. März 2015 10:20

    Hm... "Menschenrechts-Spektakel" statt komischer "konfessioneller"... weiß nicht was.

    Wie kann man sich erklären, dass die Schurschafe auf alles und jeden reinfallen? Wenn ich verwirrt und keine Antworten mehr weiß... dann werfe ich immer einen Blick in mein Reclam-Büchlein: Faust I:

    "Den Teufel spürt das Völkchen nie... und wenn er sie am Kragen hätte..."

    • Wyatt
      08. März 2015 07:48

      nicht nur in "Auerbachs Keller" auch hier im Blog , wird mir diese "Weisheit" - fast täglich - schmerzlich in Erinnerung gerufen.

  29. Politicus1
    07. März 2015 10:10

    Schöne Worte des Kardinals - aber werden sie auch von seinem stets linksliberal agierenden CARITAS Generaldirektor Dr. Landau gehört werden?

    • Nestor 1937
      07. März 2015 15:23

      Das ist es eben:

      Nur wer genau zusieht und zuhört erkennt: . . Landau regiert Schönborn!

    • Eva
      07. März 2015 16:09

      @Nestor 1937

      Die Landaus sind überhaupt sehr umtriebig.

    • cmh (kein Partner)
      09. März 2015 10:22

      linksliberal gibts nicht, das ist einhölzernes Eisen.

      Entweder etwas ist liberal oder links i.e. sozialistisch, diktatorisch, manchmal auch anarchistisch aber nie beides gemeinsam.

    • Politicus1
      09. März 2015 18:03

      cmh:
      "liberal" ist heute ein überdehnter Begriff.
      Liberale findet man mMn. von rechts der Mitte bis weit nach links (z.B. die deutsche FDP und das Liberale Forum der Heide Schmidt, bis hin zu den "liberalen" Neos)

  30. socrates
    07. März 2015 09:41

    Darum sollte sich die Kirche kümmern!
    Von Operationen in Mittelamerika und Asien bis hin zu aktuellen Drohnenangriffen – die Liste der US-Interventionen weltweit ist lang. Armin Wertz, langjähriger Auslandskorrespondent, erstellt mit seinem Buch „Die Weltbeherrscher. Militärische und geheimdienstliche Operationen der USA“ eine Chronik aller US-Operationen in unabhängigen Staaten.
    Herr Wertz, Sie waren als Journalist in der ganzen Welt unterwegs. Sind Sie auf Ihren Reisen bereits auf Auslandsoperationen der USA gestoßen und war das der Auslöser für Ihr Buch?

    Im Laufe der Jahre bin ich immer wieder auf solche Interventionen gestoßen. Eigentlich ist das Ganze das Ergebnis von 30 Jahren Auslandstätigkeit. Zum Beispiel in Granada und Nicaragua: in Granada war es eine direkte Invasion. Und in Nicaragua, als dort die linke, sandinistische Regierung für zehn Jahre war, haben die USA alles unternommen, um diese Regierung zu stürzen, haben eine Söldnerarmee finanziert, trainiert und ausgebildet. Es gab auch eine eigene Söldnertruppe, die Soldiers of Fortune. Und es gab natürlich geheimdienstliche Operationen.

    Wer oder was gibt den USA ein Mandat als Weltpolizist?

    Das ist das eigene Selbstverständnis. Neben der berühmten Monroe-Doktrin gibt es ja noch die Roosevelt-Doktrin, in der es heißt, dass in dem Falle, wenn ein Land nicht in der Lage ist, sich selbst zu regieren, müsste man eingreifen. Das ist übrigens eine Überlegung, die gelegentlich durchaus auch in europäischen Regierungskreisen Anklang findet.

    Was steckt hinter dem Konzept der US-Politik: der Schutz amerikanischer Interessen und Bürger, wie immer gesagt wird, oder eher Wirtschaftsinteressen?

    In den meisten Fällen sind das wirtschaftliche und gelegentlich auch politische Interessen. Im Nahen Osten ist das Öl und in Afrika ist das Coltan oder anderen Ressourcen. Geostrategische Interessen spielen natürlich auch eine Rolle.

    Neben Wirtschaftsinteressen war der Kampf gegen den Kommunismus lange Zeit Staatsdoktrin der USA.

    Ja, es ging darum, die militärische und wirtschaftliche Einflusssphäre möglichst weit auszudehnen. Und da ist natürlich eine Gegenmacht hinderlich.

    Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion hat die USA eine Weile gebraucht, einen neuen Staatsfeind No.1 zu finden. Seit 9/11 ist dies nun der Terrorismus.

    Ich hab den Eindruck, dass die USA fast schon hysterisch reagieren, wenn sie sich angegriffen fühlen. Das hängt wohl damit zusammen, dass die USA eigentlich nie Krieg im eigenen Land hatten. Darum führen die USA auch sehr viel leichter woanders Krieg, weil sie sich gar nicht vorstellen können, wie das ist, wenn einem ständig Bomben auf den Kopf fallen und das Land zerstört wird. Daher auch diese besonders aggressive Haltung nach 9/11, als sie selbst angegriffen wurden.

    Die USA teilen die Welt in Gut und Böse auf. Was wissen Sie über die Rolle der sogenannten Think Tanks, die die US-Politik konzipieren?

    Die haben großen Einfluss. Dort sitzen Wissenschaftler, aber auch bedeutende ehemalige Politiker, Minister und Senatoren. "Foreign Affairs" und andere Veröffentlichungen dieser Think Tanks werden von jedem Politiker in den USA und übrigens auch in Europa gelesen.

    Offensichtlich setzt sich die USA dabei auch über Landesgesetze hinweg. Gelten für die USA keine Gesetze?

    In Kriegssituationen, und als solche sehen das die USA ja, nehmen sich die USA das Recht heraus, ihre Vorstellung von Gesetz wichtiger zu nehmen, als das Gesetz eines anderen Landes. Zum Beispiel Leute aus einem anderen Land zu entführen, um sie in den USA vor Gericht zu stellen, was meines Erachtens nach absurd ist.

    nd was ist mit den weltweiten Organisationen wie WTO oder UNO, sind die den USA übergeordnet?

    Als Supermacht dominieren sie auch dort. Es gibt ja auch den Vorwurf, dem ich mich anschließe, dass die WTO zu einem Instrument der USA verkommen ist. So werden über die USA zum Beispiel Reformen in Ländern erzwungen, die die USA in ihrem eigenen Land gar nicht durchführen. Oder auch wenn sie UNO-Resolutionen durch ihr Veto zu Fall bringen.

    Es ist ja nicht so, dass die USA immer gleich in ein Land einmarschieren. Im Gegenteil. Welcher Methoden bedient sich der Geheimdienst in anderen Ländern?

    Da gibt es viele Methoden. Man kann zum Beispiel eine Oppositionspartei finanzieren und beraten. Man kann gelegentlich richtig Unruhen anzetteln und finanzieren. Und im Internet kann man sehr viel machen heutzutage. Nehmen Sie Ägypten: die Unruhen gegen Mubarak begannen übers Internet. Später wurde dann zugegeben, dass die jungen Leute von den USA trainiert wurden.

    Die US-Geheimdienste schrecken dabei auch nicht vor der Ermordung unliebsamer Politiker zurück. Gibt es keinen Weg, die USA für solche Taten zu belangen?

    Glaube ich nicht. Im Falle der Drohnenangriffe ist es ja praktisch auch Mord, wenn auch ein technisierter. Darüber gibt es auch gerade eine große Debatte unter Juristen in den USA. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass man die USA im Ausland vor Gericht bringen könnte, wo es sich für einen Mord verantworten müsste.

    Führt diese Politik der USA nicht dazu, dass immer mehr Länder und Menschen die Amerikaner hassen?

    Das ist oft eine regelrechte Hass-Liebe. Ich hab das in vielen Ländern beobachtet, vor allem in Lateinamerika. Einerseits die große Bewunderung und andererseits die unglaublich starke Ablehnung. Gerade in Lateinamerika kann eine Regierung im Prinzip nichts machen ohne die Genehmigung der USA. In letzter Zeit hat sich der Konflikt politisch zugespitzt, weil die Lateinamerikaner versuchen, durch eigene Wirtschaftszusammenschlüsse, zum Beispiel zwischen Argentinien, Chile und Brasilien, der Dominanz der USA zu entkommen. Und die USA versuchen immer wieder, durch bilaterale Verträge solche Sachen zu unterlaufen.

    Weil gerade der Ukraine-Konflikt in aller Munde ist, spielt der US-Geheimdienst auch in der Ukraine eine Rolle?

    Davon bin ich überzeugt. Da wurden ja Milliarden reingesteckt von den USA. Das fing ja schon mit der Orangen-Revolution an und das setzt sich fort. Sie glauben doch nicht, dass ein Konflikt wie der Ukraine-Konflikt ohne amerikanische Einflussnahme stattfindet?

    Und in Russland selbst, hat der US-Geheimdienst dort auch eine Chance zu wirken?

    Ja klar. Dort läuft das meist über diverse Stiftungen und Organisationen der Parteien, der Demokraten, wie der Republikaner. Hilfsorganisationen spielen dabei eine große Rolle. Zum Beispiel National Endowment, die finanzieren ganz klar russische Oppositionsparteien. Das ist bekannt.

    Weiterlesen: http://de.sputniknews.com/meinungen/20150306/301392810.html#ixzz3TgftltEM

    • carambolage
      07. März 2015 12:34

      Wenn sie schon ihren Antiamerikanismus loswerden müssen, dann kennzeichnen sie doch ihre SPUTNIK-Artikel doch mit OFF TOPIK.
      Als Forenleser möchte man gerne Meinungen über das Thema im Artikel erfahren und solche Ergüsse schneller überspringen können. Danke.

    • machmuss verschiebnix
      07. März 2015 16:58

      @carambolage,

      und ? Haben Sie's gelesen ?
      Na sehen Sie - nichts Neues dabei - alles lauter altbekannte US-Sauereien ! ! !
      Und ja - Sie dürfen das meinetwegen Antiamerikanismus nennen, ich nenne es
      Realismus


    • Ernst
      07. März 2015 17:56

      @ carambolage *********** !!!

    • socrates
      07. März 2015 23:38

      carambolage
      Meine Aussage war, daß sich die christlichen Kirchen nicht mit den Ereignissen auf der Welt beschäftigen, was aber ihre Aufgabe ist. Die anderen Religionen tun dies durchaus. Wer sich nicht rechtzeitig wehrt, sieht seinem Untergang entgenen, wie wir von den Juden immerwieder hören: "Wehret den Anfängen" gilt auch für Christen, auch wenn es Ihnen nicht passt.
      Ich habe keinen Antiamerikanismus, ich suche die Wahrheit und zähle die Tatsachen auf.

    • socrates
      07. März 2015 23:40

      carambolage
      Für Gegenbeweise bin ich dankbar, emotionales Schimpfen ist dumm!

    • carambolage
      08. März 2015 06:55

      Mit ihrer Replik auf meinen Kommentar bin ich ja ganz bei Ihnen socrates.
      Mich störte halt, wenn man eine Sache mit einer Propaganda ala Michael Moore verbindet. Die USA machen halt auch mächtige Fehler, weil sie eben mächtig sind und natürlich ihre Interessen durchsetzen wollen. Das ist aber legitim, seine Interessen durchsetzen zu wollen. Allemal Europa würde mehr die europäischen Interessen verteidigen - bin mir da nicht sicher, habe eher den Eindruck, dass von der europ. "Elite" gegen die ureigene Bevölkerung gearbeitet wird.
      Wäre ich etwas jünger, würde ich stark überlegen, dieses immer mehr versumpfende Europa hinter mir zu lassen.

    • Wyatt
      08. März 2015 07:54

      @ machmuss verschiebnix u. socrates
      *******************************!

    • F.V. (kein Partner)
      09. März 2015 10:12

      Also Socrates,

      machen Sie doch den etwas Unterbelichteten die Freude und kennzeichnen Sie einen Artikel mit OT, damit so ein geistiger Taglöhner auch merkt, daß Sie nicht unmittelbar zum Thema geschrieben haben. Nach Pisa muß man schon solche Lesehilfen geben.

      Ihre rhetorischen Fragen sind – wie Sie selber wissen – natürlich Feststellungen. – In manchen Punkten irren Sie wohl, zB „911“. Das war kein „Angriff auf Amerika“, wie binnen Minuten USA-weit mit gleichlautenden Texten und Bildern verbreitet wurde, sondern ein inside job unter der Regie von Dick Cheney, dessen Zweck die Erklärung des Krieges gegen den Terror (also einen nicht definierten, nicht konkret fassbaren Feind) war, also gegen die ganze Welt, soweit sie sich nicht der US-Hegemonie unterwarf.

      Der weitere Zweck war die weltweite Einführung von „marshal-law“ – also die Aufhebung der Bürgerrechte, die Schaffung einer militarisierten Polizei, etc. als vorbeugende Maßnahme gegen die eigenen Bürger, deren Aufstand man ja fürchtet, wenn die Blasen in der Weltwirtschaft und –finanz platzen. Siehe Homeland Defence Dept.

      Was die Vertragstreue betrifft, so hat dazu Carl Schmitt schon festgestellt, daß es die USA vor allem vermögen die Verträge „situativ“ auszulegen. D.h. nach Belieben, wie es gerade paßt. Aus unserer Sicht würde man das Vertragsbruch nennen. Das ist natürlich eine Funktion ihrer Macht: interkontinentale Nuklearraketen, Führungskräfte aus Politik und Wirtschaft mordende Geheimdienste und die Herrschaft über die Medien. – Und wie Madeleine Albright richtig sagte: „We have the means – und the will to use them!“

      Was die Monroe-Doktrin betrifft, so bezog sich diese ursprünglich auf die USA und deren „Hinterhof“, die „Western Hemisphere“. Inzwischen erfuhr die Western Hemisphere eine Erweiterung: die ganze Welt.

      Nur das wollen wir nicht – und zum Glück auch nicht die anderen großen Völker, die sich noch gegen diese Hybris wehren können.

  31. Xymmachos
    07. März 2015 09:38

    á propos Schönborn.
    Ich sag's ja schon immer: NICHTS GEGEN DIE FREIMAURER!

    • Undine
      07. März 2015 16:11

      Auch Kardinal König gefiel sich sehr in der Rolle als Freund der Freimaurer.

    • F.V. (kein Partner)
      09. März 2015 16:39

      Undine,

      Ihre Anmerkung ist g a n z richtig, wenn sie zwei Worte streichen: .... "Freund der" ...

  32. Erich Bauer
    07. März 2015 09:34

    @...Statt konfessioneller Standpunkte solle die Kirche "im Sinne der Menschenrechte...

    Hm... Leider finde ich nicht den geringsten Hinweis, dass Kardinal Schönborn einen "Schwenk" zur "New-Wave-Religion-Menschenrechte" dezidiert unternommen hat...

    Auch ist mir nicht bekannt, dass die r.k. Kirche den Kampf für "Demokratie und Menschenrechte" zum Wohle der zivilen, terroristischen Russen, in der Ostukraine, wenigstens "argumentativ" unterstützt. Wobei ich mir natürlich schon vorstellen kann, dass polnische Pfarrer - hierzulande - im Sinne der "Wertegemeinschaft", hier und dort, von der Kanzel herunter, etwas direkter dies "Strafgericht" als gottgewollt verkünden... Da mir dies aber nicht bekannt ist, höre ich nur "Das Schweigen der Hirten"... Zugegeben, ich habe auch bis jetzt noch nicht vernommen, dass die r.k. Kirche die RUSSEN - im Sinne der "Menschenrechte und des VÖLKERrechts - zum Hinhalten der rechten oder linken Backe dezidiert aufgefordert hat!

    Wie dem auch sei. Aus dem Artikel entnehme ich, dass hier eher "Der Wunsch der Vater des Gedanken" spricht... Ob die Rechtsgrundlage "Vertragsfreiheit" auch mit der "Caritas" abgesprochen ist, wage ich zu bezweifeln...

    Dass sich die r.k. Kirche "konfessionell" zurückzieht... bzw. aus "liberaler" Sicht zurückziehen sollte... daran hat diese Institution zielstrebig "gearbeitet". Manchmal kommt bei mir der Wunsch auf, dass die "Ancient Aliens" uns wieder besuchen und ordentlich "aufräumen"... (LOL) So, wie es der Prophet "Däniken" und andere schon vorhergesagt haben.

    • Collector
      07. März 2015 13:08

      AU´s Artikel ist ein infamer Versuch, der Kirche Zustimmung zum "klassischen Liberalimsus" zu unterstellen

      Der "klassische Liberalismus" ist ein Kind der "Aufklärung" (Enlightenment, illumination), die sich dezidiert GEGEN die Menschwerdung Gottes, Gottes Gebote, die Kirche als Lumen gentium, das Lehramt und seine Dogmatik, der Gültigkeit und dem Vorrang des Naturrechts als "lex aeterna" vor der Willkür von "Menschenrechten" (z.B. dem "Menschenrecht" der Frau auf Tötung der Leibesfrucht) wendet.Der Graben zwischen Kirche und Aufklärung, Kirche und Liberalismus kann niemals überwunden werden! Die Aufklärung war und ist das Projekt der Loslösung ("Emanzipation") von Gott und schließlich von jeglicher Autorität, der väterlichen, der kirchlichen wie der staatlichen. Für die Aufklärung ist "Gott tot" (Nietzsche), allenfalls ist für sie "Gott ein Geschöpf des Menschen" (Feuerbach),.

      Schönborn hat in seiner berühmten Rede an der Katholischen Universität in Washington 2010 zu den säkular-liberalen Menschenrechten alles Notwendige gesagt. MR wurden gegen den Willen der Kirche durchgesetzt und werden niemals die Billigung der Kirche erhalten Der Krieg gegen Gott ist die logische Konsequenz der Liberalen, welche die Freiheit zum höchsten Wert erheben.

      Die Kirche konnte nie „der liberalen Ideologie beipflichten, die einseitig die Freiheit der Person überbetont, sie von jeder Bindung an Normen lösen möchte, nur aufstachelt zum Erwerb von Besitz und Macht, die sozialen Beziehungen der Menschen fast nur noch als sich von selbst einstellende Ergebnisse der privaten Initiativen ansieht, nicht aber als Ziel und das Merkmal, wonach die Würde einer wohlgeordneten Gesellschaft sich bemißt“.(."(Papst Paul VI. († 1978) in seinem Apostolischen Schreiben ‘Octogesima adveniens’ vom Mai 1971, also nach dem 2.Vatikanum!).

      Für Leo XIII. ist der Liberalismus eine satanische Ideologie: "Viele streben, Luzifer folgend, der das frevelhafte Wort gesprochen hat `Ich will nicht dienen´ (Jer 2, 20), unter dem Namen der Freiheit nach einer absurden Zügellosigkeit. Zu diesen gehören die Anhänger der so weitverbreiteten und so mächtigen Schule, die, ihren Namen von der Freiheit herleitend, Liberale genannt werden wollen. In der Tat, was in der Philosophie die Naturalisten und Rationalisten, das sind auf dem Gebiet der Moral und des bürgerlichen Lebens die Anhänger des Liberalismus" (Libertas, praestantissimum, Rom 1888, n.51

      "Menschenrechte verurteilen sich bereits duch ihren Namen" (Nicolas Gomez Davila).

      Hannah Arendt sieht (wie viele andere Denker auch) in den "Menschenrechten" die Wurzel des Totalitarismus. Die "Deklaration der Menschenrechte" ist "ein Wendepunkt in der Geschichte: Ab nun sollte der Mensch und nicht Gott Herr der Geschichte und Quelle des Rechts sein" (vgl. The Origins of Totalitarism, 1966, S. 290).

      Der Liberalismus gehört zu den Ideologien, die auf einer „pervertierten Aufklarung“ beruhen durch die Europa sich abschafft ((Gregor Graf Henckel von Donnersmarck). Liberalismus ist eine Krankheit, "dieImmunschwäche (HIV) Europas" (Bischof Kurt Krenn). “Am Liberalismus gehen die Völker zugrunde“, ist zum geflügelten Wort geworden. Liberale kennen kein Vaterland, sie sind Kosmopoliten, Weltbürger, allenfalls „Europäer“ (Lindner). Sie definieren nicht Deutschland als „Staat der Deutschen“, so wie das jüdische Volk Israel als „Staat der Juden“. Wie die Sozialdemokraten, Kommunisten und Grüne, sind die kosmopolitischen Liberalen „vaterlandslose Gesellen“.

      „Die Trennung von Religion und Politik ist ein Unding, eine selbstmörderische Selbstbeschneidung“ und „Ursache dafür, dass der Glaube weltlos und die Welt glaubenslos und frei für die Kolonisierung durch Ideologien und fremde Religionen geworden ist“. Der Liberalismus mit „Mammon- und Baalskult, Wallstreet und Hollywood“ ist so eine politische Ersatzreligion oder Ideologie mit dem Hang zur „Selbstzerstörung“ (Johann Scheiber im Unterbergblog: www.andreas-unterberger.at/2013/10/glaube-ist-wahrheit/#comment-268921).

      Danke Herrn Pascher für den Link zu den unverfälschten Aussagen des Kardinals.

    • F.V. (kein Partner)
      09. März 2015 08:43

      Verehrter Collector,

      Sie haben alles gesagt – und nicht zum ersten Mal – was von der Uminterpretation des Dogmas durch Unterberger zu halten ist.

      Offensichtlich gibt auch der von AU „interpretierte“ Text nicht her, was er hier unterschieben möchte.

      Allerdings sind in letzter Zeit Entwicklungen im Gange und es wird Regie geführt, die doch sehr nach „Verbesserung der Lehre“ aussieht. Sie kennen sicher auch den Artikel „Renaissance“ nicht „Reconquista“ – Kardinal Marx: „Lehre der Kirche muß sich weiterentwickeln“ von Giuseppe Nardi samt dem zeitlichen Ablauf der „Regie“ der letzten Synode.

      Hier ist wohl Kritik angebracht, wie auch das von Schrems besprochene Buch über den ausstehenden Diskurs über das Zweite Vatikanische Konzil nahelegt, wo bei allem Wohlwollen doch die Kritik durchkommt, die in dem vermuteten Bruch mit der Tradition mehr als begründet erscheint.

      Das hat freilich nichts mit dem Unterbergerschen Liberalismus-Gequacke zu tun.

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      09. März 2015 14:05

      Werter Collector (u.a.!), solch´ überaus kompetente und eine hervorragende Bildung beweisende Abhandlungen, wie der Ihre, sind es, die diesen Blog so unverzichtbar machen.
      MfG

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      09. März 2015 14:56

      Korrektur: Sollte richtig heißen "wie die Ihren...".

    • Mausi (kein Partner)
      09. März 2015 15:23

      Werter Collector

      Auch ich schließe mich den vorangegangen Kommentaren an. Sie bereichern diesen Blog ungemein - ist auch mein Empfinden!!!!!

  33. socrates
    07. März 2015 08:59

    Vertragsfreiheit gegen LINKS ist genauso wichtig wie gegen RECHTS.
    Dazu gehören TTIP, CETA, Sanktionen gegen Russland, Kuba, Venezuela, Iran, ....... ohne Beweise und Gründe aus dem Natur- und Menschenrecht.
    Oder gibt es solche und solche Verträge? Steht das Handelsrecht über dem Naturrecht?

    Die Kirche betreibt schon lange eine Politik des Schweigens. Die Kanzeln sind leer und in der Predigt wird das Evangelium mit schlechteren Worten wiederholt. Sie benachteiligt ihre Mitglieder zugunsten anderer Religionen und die Sinnhaftigkeit einer Mitgliedschaft bei einer christlichen Religion ist für die Jugend nicht mehr erkennbar.

    Die Menschen werden zwangskonditioniert, damit ihnen die Freiheit abgewöhnt wird und sie zu Systemsklaven gemacht werden. Alle sollen Sklaven des Mammons werden und seiner Repräsentanten.

    • Gerhard Pascher
      07. März 2015 09:44

      socrates,
      wenn Sie schreiben "Die Kirche ...." dann gehen Sie davon aus, dass alle Priester und Bischöfe "das Evangelium mit schlechten Worten wiederholen" (Zitat Ende). Scheinbar besuchen Sie keinen oder nur selten einen Prediger, um so Ihre Meinung auf alle zu generalisieren. Dem ist aber nicht so, dann es gibt genügend wirklich gläubige Priester und Kirchenbesucher, welche anders sind.
      Ich gebe Ihnen aber recht, dass sich in Europa viele Menschen von den christlichen Kirchen (vorwiegend katholische und evangelische) abgewendet haben, weil sie sich dort nicht mehr "zuhause" fühlen. Dies ist auch ein Grund, warum die schon viele hunderte kleinen christlichen Freikirchen in L

    • socrates
      07. März 2015 10:42

      Wir gehören zu den letzten Sonntagskirchengehern und das in verschiedenen Kirchen. Im Vermeiden jeder aktuellen Stellungnahme erklärt der Priester wie das Evangelium zu verstehen ist. Gleichnisse können auf wundersamste Art gedeutet werden. Wollen Sie Beispiele zu nicht Erklärtem?
      Seit wann gibt es die Erbsünde und woraus wurde sie konstruiert?
      Wie soll ein Priester sein?
      Scheidung?
      Geht hinaus und lehret alle Völker und taufet sie! In fast jeder Predigt höre ich das Gegenteil.
      Welche Bibel gilt?
      usw., usf.

    • socrates
      07. März 2015 10:43

      Ich liebe Kirchenmusik!

    • Gerhard Pascher
      07. März 2015 13:06

      socrates,
      ich verstehe nun Ihre Einstellung und Bedenken in der Verkündigung der Frohen Botschaft. Gleichzeitig bin ich froh, dass es Christen wie Sie gibt, welche trotz manch widriger Umstände dem Glauben an Jesus Christus treu bleiben. Das "Bodenpersonal" unseren Herrn zeigt halt auch manche menschliche Schwächen und Fehler. Gott-sei-Dank gibt es aber bei wirklicher Reue auch Vergebung, denn allein Gottes Gnade hilft dabei.
      Unverständlich ist mir aber, dass Leute wegen des Kirchenbeitrags sowie mancher Äußerungen vom Papst, Bischof oder Priestern der Kirche den Rücken kehren. Denn einzig die Bindung an Jesus Christus ist für den einzelnen Menschen wichtig, alles andere ist sekundär. Wer nur der Tradition oder aus "Versicheurngsgründen" sich zu einer Kirche zählt, hat das wirklich Wesentliche nicht begriffen.

  34. Gerhard Pascher
    07. März 2015 08:02

    Ich gehöre zu der (vielleicht kleinen?) Gruppe von Menschen, welche immer auch wissen wollen, wo die Informationen herkommen bzw. wie die "Urfassung" lautet. Dies ist bei Journalisten - außer es ist die Nennung zwingend vorgeschrieben - leider nicht üblich. Natürlich sind solche Artikel keine wissenschaftlichen Arbeiten, wo bei seriösen Publikationen die Quellenangaben immer gemacht werden. Damit wird es für den Leser oft schwer, die Fakten von der persönlichen Meinung des Schreibers zu trennen. Daher hier die Meldung für alle jene Leser, welche AU vermutlich als Ausgangsbasis genommen hatte:
    http://www.kathweb.at/site/nachrichten/database/68309.html

    • Wyatt
      07. März 2015 09:12

      Beachtlich, wie schnell Herr Pascher - sogar in weniger als 4 Stunden - immer wieder an "Informationen" gelangt.

    • A.K.
      07. März 2015 12:06

      Danke für den Link
      http://www.kathweb.at/site/nachrichten/database/68309.html
      . Gerhard Pascher sorgt hiermit meiner Meinung nach für Qualität im Blog!

    • Nemo
      07. März 2015 14:44

      @Gerhard Pascher: Vielen Dank für den Link. Jetzt erscheinen mir die Aussagen von Kardinal Schönborn von hohem Niveau, der Kommentar von Dr Unterberger diesbezüglich als "hohl" und unpassend, fast als aus der Luft gegriffen.

    • Normalsterblicher
      07. März 2015 22:37

      Für die Eiligen gleich hier der kritische Ausschnitt vom Link:

      Zur Bioethikkommission beim Bundeskanzleramt, die sich heuer gegen die Stimmen ihrer kirchlichen Mitglieder für eine Suizidbeihilfe-Straffreiheit in Ausnahmefällen ausgesprochen hatte, merkte der Kardinal an, dass es in diesem Gremium dennoch gelinge, "hervorragend argumentierte" Positionen zu formulieren. Auch hier würden nicht "konfessionelle Standpunkte" vertreten, sondern im Sinne der Menschenrechte und des Naturrechtes argumentiert, so Schönborn.

      Gegen "levelling up" bei Gleichbehandlungsgesetz

      Vergleichbar sei diese Ausrichtung auch im Falle des Gleichbehandlungsgesetzes, ergänzte er. Einem möglichen "levelling up" stehe die Bischofskonferenz nach wie vor ablehnend gegenüber. "Wir wollen nicht, dass aus ideologischen Gründen die Vertragsfreiheit eingeschränkt wird", sagte der Kardinal. Die Kirche sei in diesem Punkt "für die zivilen Freiheiten".

    • fewe (kein Partner)
      09. März 2015 09:54

      Journalisten nennen ihre Quellen normalerweise nicht, weil sie den Quellen normalerweise Vertraulichkeit zusichern. Oft ist es also etwas, das noch nicht publiziert wurde. Das ist bei wissenschaftlichen Arbeiten anders, weil sich die immer auf bereits publizierte Arbeiten beziehen. Das ist auch bei Bloggern oder Postern anders, weil die ihre Informationen aus dem Internet haben und ebenfalls nicht selbst erarbeitet.

      In dem Fall ist also der Journalist die Quelle.

  35. FranzAnton
    07. März 2015 07:12

    Danke, Dr. Unterberger für Ihren Artikel. Tatsächlich war mir der Begriff "levelling up" fremd, und ist es wichtig, linken "Neusprech" zu kennen.

    Liebe Mitkommentierende! Nichts wäre im Sinne Erstrebung vernunftgesteuerter Politik wichtiger als eine Verfassungsänderung in Richtung Direktdemokraie. Das Bundesvolk in seiner Mehrheit hat, dessen können wir gewiss sein, die nahezu täglich aufbrechenden Horrormeldungen, welche unseren "seit Ewigkeit" mehr schlecht als recht Regierenden anzulasten sind, gründlichst satt; und würde soche Verfassungsänderung gewiss mehrheitlich goutiern. Es gälte allerdings, den Österreicherinnen und Österreichern die Vorteile und Möglichkeiten von Direktdemokratie näherzubringen und bewusst zu machen.

    Daß es hiezu einer möglichst großen Anzahl engegementbereiter Menschen und deren kreativer Ideen bedürfte, liegt auf der Hand. Jene hier im Forum Aktiven könnten einen Teil des hier ohnehin investierten Zeitaufwandes doch auch einer, das österreichische Gemeinwesen vor linkslastigen Zerstörungsaktivitäten zu bewahren geeigneten Direktdemokratieinitiative widmen? Diesbezüglich Kooperationsbereite bitte via Dr. Unterberger per mail mit mir in Kontakt zu treten!

    • dssm
      07. März 2015 10:45

      @FranzAnton
      Ich hoffe Ihr Beitrag ist humoristisch gemeint!
      Denn die Wähler eines Faymann oder Strache werden wohl kaum ihr dubioses Wahlverhalten ändern, nur weil halt ein anderes Label über der Wahlkabine hängt.
      Und jene Menschen welche den Anderen auf Punkt und Beistrich ihr 'richtiges' Leben vorschreiben wollen, selbstverständlich ohne auch nur irgend eine Verantwortung für die Resultate zu übernehmen, werden sich wohl auch nicht ändern.
      Auch die ganzen sinnlosen Bürokraten werden kaum für die eigene Abschaffung stimmen. Oder die Bezieher schöner staatlicher Renten. Oder die Steuerberater für ein einfaches Steuerrecht. Oder die Juristen für eine drastische Reduktion der Gesetzesflut. Oder die ÖBBler für eine Privatbahn.

      Woher sollen also diese 'Neuen' Wähler (fast hätte ich von Neuen Menschen geschrieben) denn kommen?

    • FranzAnton
      07. März 2015 12:04

      Ein bemerkenswertes Bonmot lautet:
      "Nichts tarnt sich so geschickt als als Schwierigkeit wie eine Chance".
      Lieber dssm, passt das auf Sie? Ich glaube nicht, daß die Mehrheit der Wähler eine Chance auf Besserung ablehnte, wenn sich ihr eine solche Chance böte; die Menschen sehen doch zweifellos, dass unsere Politiker schon die längste Zeit am Holzweg sind, und in allzu vielen Fällen katastrophal schädlich handeln. Diese normal denkenden Menschen gälte es zu überzeugen und zu motivieren.

    • machmuss verschiebnix
      07. März 2015 17:43

      @FranzAnton,

      ...die Menschen überzeugen, daß wir in einer Welt leben, wo die Dinge nie das sind
      wonach es aussieht ? Den Menschen die Wahrheit sagen - erklären, wohin die
      Steuer-Milliarden wirklich versickert sind ? ( falls Sie's wissen, passen's bitte auf,
      daß sie nicht auch einen seltsamen Unfall haben müssen ).

      Nein - ich bin kein "Verschwörungs-Psycherl" , aber ich erahne, daß unserer Obrigkeit
      der Machterhalt schon mal der eine oder andere Kollateralschaden wert ist !
      Sehen Sie sich nur an, wie fies man es mit KHG (und manchen anderen potenziellen
      "Emporkömmlingen" treibt ) .

    • FranzAnton
      07. März 2015 20:25

      ad@machmuss verschiebnix: z'tod g'fürcht is a gsturbm, weiß der Volksmund. Und wenn sich eine große Anzahl Interessierter zusammenfände, würde nicht nur die Arbeit aufgeteilt, sondern auch das Risiko minimiert.
      Alle Achtung für Dr. Unterberger, er steht allein im Fokus seiner Mißgönner.

    • machmuss verschiebnix
      07. März 2015 22:20

      Da haben Sie Recht, FranzAnton - auch was A.U. angeht, er muß wohl eine "extra-dicke Haut"
      haben.

    • dssm
      07. März 2015 23:12

      @FranzAnton
      Gehen Sie einmal hinaus ins Volk! Sie werden Ihren persönlichen Albtraum erleben.
      Alle, wirklich alle, glauben es muss sich etwas ändern. Nur halt leider bei einem selber, da ist alles schwer in Ordnung!

      Wie viele Nettozahler gibt es noch? Alle anderen haben ein überlebensnotwendiges Interesse das heutige System zu erhalten. Denn sonst müssten die urplötzlich arbeiten oder gar Verantwortung real(!!!) übernehmen.

      Also, wo sollen die Neuen Wähler herkommen? Bitte genau diese Frage beantworten, denn es ist der Kern des Problems!





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