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Nimm deine Krone und geh

Lesezeit: 6:00

Die Media-Analyse war noch nie so erstaunlich und zugleich potentiell folgenreich wie diesmal, da sie das Jahr 2014 bilanziert. Denn die Studie zeigt eine abenteuerlich steile Talfahrt der Kronenzeitung. (mit nachträglicher Ergänzung)

Die Kleinformat-Zeitung, die im ersten Jahrzehnt nach der Jahrtausendwende in vielen Jahren Leseranteile über 43 Prozent errungen hat, liegt nun bei bescheidenen 31,6 Prozent. Das ist gewiss noch immer viel. Das zeigt aber einen weit tieferen Absturz, als ihn die meisten Parteien, Kirchen oder der Gewerkschaftsbund in der gleichen Zeit hinnehmen mussten.

Der formaljuristischen Korrektheit halber sei hinzugefügt, dass die Media-Analyse-Plattform wie fast jedes Jahr sagt, dass wegen einer „Methodenumstellung“ die Ergebnisse nicht mit früheren verglichen werden können. In Wahrheit aber wird das auf Verlangen teilnehmender Medien fast alljährlich deshalb getan, weil diese durch ein Vergleichsverbot die eigene Entwicklung besser verwischen wollen.

Daher wird von niemandem das Vergleichsverbot beachtet. Tatsache ist, dass 2014 bei fast allen anderen Tageszeitungen die Leser-Werte im Vergleich zu früheren Jahren recht konstant geblieben oder auch leicht gestiegen sind. Lediglich bei den Wochenprodukten gibt es einige rätselhafte Seltsamkeiten.

Zurück zum Absturz der Kronenzeitung. Dieser kann nicht auf einen Boom der Gratiszeitungen zurückgeführt werden, obwohl viele diesen Zusammenhang zu sehen glauben. Denn erstens haben trotz der ja auch für die anderen wirksamen Gratiskonkurrenz fast alle übrigen Zeitungen leicht dazugewonnen. Zweitens verzeichnen die Gratisblätter nicht einmal ein minimales Plus. „Heute“ ist mit 13,8 Prozent konstant geblieben; und „Österreich“ hat mit 9,5 einen halben Prozentpunkt verloren.

Der Krone-Erfolg war Hans Dichands Erfolg

Der Absturz der Krone hat andere, hausgemachte Ursachen. Und er hat interessante Folgen.

Zu den Ursachen zählt vor allem der journalistische Qualitätsverfall des Blattes. Weil der geniale Blattmacher Hans Dichand verstorben ist, und weil in all den Jahren davor meist von Dichand selbst aus der Krone vertriebenen Könner heute dort nicht mehr vorhanden sind, gleicht das Blatt langweiliger Wüste. Der Dichand-Sohn scheint kontaktgestört, und er ist ganz sicher journalistisch unbegabt. In der journalistischen Mannschaft ist kein einziger interessanter Autor mehr erkennbar.

Dieser Problemkreis potenziert sich mit der auch für schlichte Menschen erkennbaren und der Glaubwürdigkeit sehr schadenden Nähe der Zeitung zu den Herrn Häupl und Faymann. Dazu kommt, dass diese beiden Politiker ja selbst in steiler Image-Talfahrt liegen. Dazu kommt die auch bei nur durchschnittlicher Intelligenz erkennbare Tatsache, dass diese Nähe mit der unglaublichen Menge an Bestechungsinseraten aus dem Machtbereich dieser Herren zusammenhängt. Der dritte Grund des Leserverlusts ist das weitgehende Einschwenken des Blattes auf Political Correctness. Längst ist in der linken Szene das jahrzehntelang pflichtgemäße Naserümpfen über die Krone einer satten Zufriedenheit mit ihr (und den beiden Gratis-Boulevardblättern) gewichen.

Für eine solche Zeitung auch noch Geld hinzulegen, widerstrebt immer mehr Menschen. Da lesen sie lieber gar keine Zeitung.

Das lässt sich auch am Rückgang des Prozentsatzes jener Österreicher erkennen, die noch irgendeine Zeitung lesen („Nettoreichweite“). Deren Anteil ist in den letzten Jahren von 75 auf 69 Prozent gefallen. Auch bei den Gratiszeitungen ist offensichtlich das Limit erreicht, obwohl diese Blätter deutlich schwungvoller wirken als die Krone (was freilich keineswegs heißt seriöser). Das Limit besteht schon darin, dass nicht jeder U-Bahn fährt oder diese Art Boulevard auch nur in die Hand nehmen will.

Daten aus anderen Ländern zeigen, dass bei der Nettoreichweite noch ein weiter Sturzraum nach unten möglich ist. Immer mehr einstige Zeitungsleser begnügen sich heute mit dem Internet.

Bei der „Krone“ kommen zu diesen Zahlen die immer dichter werdenden Gerüchte dazu, dass das Blatt auch von (einst üblichen) Bilanz-Gewinnen weit weg sei.

Gut für die Demokratie

Das alles ist demokratiepolitisch gut für Österreich. Denn es ist unerträglich, wenn man auch von relativ mutigen Politikern immer wieder hört, gegen das Diktat der Kronenzeitung könne man ohnedies keine vernünftige Politik machen. Mit dem Siechen der Krone entsteht nun wieder mehr Raum und hoffentlich Bereitschaft zum Selberdenken. Damit wächst auch die Chance, dass die politische Klasse nun doch den Weg zur direkten Demokratie freigibt, den sie bisher gefürchtet hat. Sie hat ja immer behauptet, dass die direkte Demokratie einen noch größerem Einfluss für die Dichand-Zeitungen schaffen würde.

Freilich: Zumindest ein Werner Faymann wird sich auch weiterhin von der Krone am Nasenring führen lassen. Das empfindet er selber wohl nur deshalb als problematisch, weil er auch noch einen zweiten Nasenring hat, an dem aber nicht immer in dieselbe Richtung gezogen wird. An dem zieht nämlich der ÖGB. Und auf den hat Faymann seine ganze innerparteiliche Karriere gestützt.

Eigentlich hätte Faymann umgekehrt auch selbst eine Leine in der Hand, an der wiederum die Krone hängt: Das sind die gewaltigen (und in Rechtsstaaten eigentlich undenkbaren) Steuergeldflüsse aus dem SPÖ-Machtbereich in diesen Verlag. Diese Millionen sollten Faymann eigentlich auch umgekehrt etlichen Einfluss auf die Kronenzeitung geben. Aber da Faymann gar keine eigenen über den persönlichen Machterhalt hinausgehenden politischen Ziele hat, sind in der Realität die Vorgaben der Krone an Faymann viel stärker bemerkbar als eventuelle Anliegen Faymanns an die Krone.

Von der Erbschaftssteuer bis TTIP

Ein Beispiel sind die von der Familie Dichand abgelehnten Erbschaftssteuern. Diese hat sich Faymann – trotz des anderslautenden ÖGB-Verlangens – letztlich recht leicht von der ÖVP abringen lassen. Er wollte es sich ja ohnedies nicht wirklich mit den Dichands verscherzen. Daher hat er das Erbschaftssteuer-Thema eher nur als Verhandlungs-Chip verwendet.

Ein noch aussagekräftigeres Beispiel ist das Freihandelsabkommen TTIP. Das wird ebenfalls von der Krone abgelehnt. Was Faymann brav ausführt. Er übersieht dabei nur, dass er mittlerweile der einzige regierende Sozialistenchef in der EU ist, der TTIP ablehnt. Das wird in Europa langsam peinlich für ihn. Gerade die einst skeptischen deutschen Sozialdemokraten kämpfen jetzt sehr für TTIP, seit sie erkannt haben, wie wichtig der Freihandel mit Amerika – und in der Folge auch mit Asien – für Arbeitsplätze und Wohlstand ist. Und sie wissen auch, dass zu einem solchen Abkommen auch unbedingt Schiedsklauseln dazugehören, gerade im europäischen Interesse.

Die nun erkennbar gewordene Schwächung der Kronenzeitung könnte vielleicht jetzt doch dazu führen, dass der SPÖ-Chef endlich einmal anfängt, selbst über Österreichs und Europas Interessen nachzudenken. Diese Interessen würden zweifellos in den nächsten Monaten ein Ja zu Freihandelsabkommen samt Schiedsgerichten zum allervordringlichsten Anliegen machen.

Die Media-Analyse signalisiert: Das Tor öffnet sich. Jetzt müsste man nur auch die Courage haben durchzugehen. Das gilt primär für Faymann. Aber letztlich auch für alle anderen Parteien, wo noch immer viele die siechende Kronenzeitung mit der öffentlichen Meinung verwechseln.

Nachträgliche Ergänzung: Es ist irgendwie bezeichnend, dass gleichzeitig mit dem Bekanntwerden der Media-Analyse der Krone (und dem Fellner-Blatt "Österreich") der katastrophale fehler passiert, einen anderen Mann als angeblichen Copiloten der abgestürzten Germanwings-Maschine abzubilden. Halt irgendwo in Twitter gefunden. Und der Vorname des Abgebildeten war ja eh der gleiche wie jener des Selbstmörders. Und schon war der Mann am Titelbild. Unverpixelt. Das zeigt: Die Leser haben völlig recht mit ihrer Abwendung von der "Krone". Sie lassen sich nur eine Zeitlang mit Schmarrn hineinlegen. Aber nicht auf Dauer.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorSandwalk
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    27. März 2015 10:18

    Dieser Artikel und der Blick auf die Zahlen waren die erfreulichste Meldung seit langem. Alle Zeitungen, die auf Kampagnen setzen, verlieren oder stagnieren weit unten.

    Es ist zu hoffen, dass dieser Trend so weiter geht und die mehrheitlich links schreibenden Journalisten weiter einflussmäßig abbauen. Wie uns diese Kerle zu manipulieren versuchen, hat Thilo Sarrazin in seinem Buch lesenswerten "Der neue Tugendterror" (DVA) auf geniale Weise beschrieben.

    Auf Seite 142 heißt es:
    Das Hamburger Institut für Journalistik ermittelte 2005 bei einer Befragung von 1.500 Journalisten folgende Verteilung der politischen Sympathien.
    Grüne 35,5 % (ein Drittel!)
    SPD 26,6 % (ein Viertel!)
    CDU 8,7 %
    FDP 6,3 %
    Sonstige 4,0 %
    Keine 19,6, %
    Wenn man also Grüne, SPD und eine paar versprengte Linke, die sich unter "Sonstiges" verstecken, summiert, kommt man auf fast zwei Drittel. Genauso schaut die gedruckte Medienlandschaft aus. Eine durchideologisierte, politisch korrekte und streng linksaffine Intelligenzwüste.
    In Österreich dürfte die Situation ähnlich aussehen.

    Wenn also dieser schreibende Rotblock an Einfluss verliert, kann das nur positiv sein.
    Das ist mir jetzt einen Osterbock wert. ;-)

  2. Ausgezeichneter KommentatorPeter R Dietl
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    27. März 2015 03:58

    Jeder, der sich noch an Nimmerrichters Anti-Political–Correctnes-Kommentare erinnert, kann Herrn Dr. Unterbergers Diagnose bestätigen. Offenbar war Staberl von Dichand selbst beseitigt worden (ohne daß ich nähere Hintergründe kenne).

    Umso bemerkenswerter, daß früher begeisternde Schreiber sich seit langem linker Dressur schamlos beugen. Seinitz, Löffler, Nicht-ganz-bei-Trost (dessen aufschlußreiche Berichte über Bruchstücke der k.u.k. Monarchie im Osteuropa der Tito- und Kádár-Zeit ich übrigens heute noch gern durchblättere).

    Bloß Peter Gnam scheint nicht noch dem linken Fortschritt anheimgefallen zu sein und auch nicht Michael Jeannée. Nahezu der einzige, der den Krone-Leser heutzutage noch zu erheitern vermag.

    Vom Politwechsel abgesehen verwundern fast täglich sachliche und sprachliche Unsinnigkeiten sonder Zahl den Medienkonsumenten. Und dennoch freu ich mich: Je mehr die Damen und Herren Erben ihre Begeisterung für den Bolschewismus im Geldbörsl spüren, umso erquicklicher für den Beobachter.
    .

  3. Ausgezeichneter KommentatorLot
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    27. März 2015 10:15

    Zu TTIP:

    Der Zweck des Freihandelsabkommens TTIP ist nicht Wohlstandsvermehrung, sondern sondern die neue Weltordnung unter der Hegemonie der USA und auf Kosten Europas:

    "The Strategy emphasizes the US desire to proceed with the formation of a new global economic order. A special place in this order should take a Trans-Pacific Partnership and transatlantic trade and investment partnership that will enable the US central position in the free trade zones, covering two-thirds of the world economy. 

    In the long term, the United States, in cooperation with its allies will continue the policy of political and economic isolation of Russia, including limiting its ability to export energy and the displacement of all markets for military products, while making it difficult for the production of high-tech products in Russia.

    Quelle: http://www.zerohedge.com/news/2015-03-25/putin-security-council-slams-obama-attempts-new-world-order

  4. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    27. März 2015 13:21

    Auf der Suche im Internet nach dem genauen Titel der SERIE von INGOMAR PUST in der KRONEN-Zeitung stieß ich auf meinem Kommentar vom 25. März 2012 (!), den ich hier wiedergeben möchte, weil der Wandel der KRONE seit Hans DICHANDS Zeiten dadurch deutlich sichtbar wird :

    Damals schrieb ich:

    "Die Kronenzeitung hatte sich vor langer Zeit (80er-Jahre?) mit einer Serie von Ingomar PUST über die Verbrechen AN Deutschen große Verdienste erworben; die vielgeschmähte "Krone" hat es als einzige Zeitung gewagt, auch dieser Menschen, die die Gräueltaten unserer damaligen Feind erleiden mußten, zu gedenken, deren Leiden immer verschwiegen wird.
    Heute wäre diese sehr erwähnenswerte Serie leider unmöglich.

    Heute können Leute wie der GRÜNE Parlamentsabgeordnete Harald WALSER-- im Zivilberuf ausgerechnet Geschichtslehrer!!!--ihre verdrehte Geschichtsversion an die Schüler ungestraft weitergeben und dem Massenmörder TITO huldigen und in den Kreis der BEFREIER Österreichs hineinreklamieren.
    .................................................................
    Zitat:
    Dass die Grünen eine heimliche Liebe für Tito und seine Schlächter hegen, zeigte sich bereits durch den Verweis von einer Webseite der Grünen auf die Seite der „Autonomen Antifa Koroska/Kärnten“, wo es heißt: "Der Abzug der Partisanen aus Klagenfurt /Celovec stellt heute die vergebene Chance auf ein tolerantes und fortschrittliches Kärnten/Koroska dar."

    .................................................................

    Wenn ein Geschichtslehrer so ein "selbstgeschneidertes" Geschichtsbild hat, müßte er genau genommen suspendiert werden.

    Vielleicht kann die Kronenzeitung die Serie von Ingomar Pust einmal wiederholen; aber da würde ihr womöglich die Presseförderung entzogen. Heute verträgt man die Wahrheit leider überhaupt nicht mehr."

  5. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    27. März 2015 09:04

    Dichand war ein aufrechter Bekenner zu Österreich, dem Christentum und der Geschichte. Seine Leserbriefseiten waren ein Grund, die Krone zu lesen. Pandi hat das alles beseitigt und, wie die anderen Medien, die über Verluste klagen, zensuriert er die Kommentare oder veröffentlicht Takes.
    Dichand hätte NIE für TTIP geschrieben, ebenso wenig wie für Atomkraftwerke und hat Hainburg gerettet.

  6. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    27. März 2015 09:42

    Wenn die Steine aus der Krone fallen ...

    Immerhin ist die Kronenzeitung noch immer die größte Tageszeitung in Österreich.

    Man kann an deren Verfall messen, wie lange die Bevölkerung braucht, bis sie auf den linken Propagandabetrug draufkommt.

    Es bleibt zu hoffen, dass auch die Wahlen diesen Tendenzen folgen. Es bleibt zu hoffen dass die letzten verbliebenen konservativen Kräfte endlich wieder das Maul aufmachen und stärker werden und dass die einzige früher konservative Partei wieder dorthin zurückfindet und sich mit allen vernünftigen Arrangements zur direkten Demokratie anfreundet und auf die oft sehr vernünftigen Vorschläge der Opposition zugreifen lernt.

    Man kann nur hoffen dass diese linken Dummheiten in die Minderheit gedrängt werden und dass wieder freie Gedanken zulässig werden. Derzeit ist ja alles mit P.C. zugepflastert und verrammelt und man lässt 'bei der Krone denken'.

  7. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    27. März 2015 09:32

    Selbstauskunft zum "Krone"-Thema:

    1) ich bin stolz, in meinem langen Leben nie auch nur einen Schilling bzw. Euro für den Kauf einer "Krone" ausgegeben zu haben.

    2) Da und dort kam ich in Ärzte-Wartezimmern (unfreiwillig) in Berührungskontakt mit einem "Krone"-Blattl, dies nicht ohne das Bedürfnis, mir danach die Hände zu säubern!

    3) Auch in meiner Zweitheimat Istrien ist manchmal lediglich die "Krone" als einzige österreichische Tageszeitung am Zeitungsstand in Porec erhältlich.
    Trotz aller Neugier nach österreichischen Um- und Zuständen verzichte ich jeweils standhaft auf dieses zweifelhafte Vergnügen!
    Na, wenigstens diesbezüglich bin und bleibe ich standhaft (fällt mir jedoch ungleich leichter als der schon zweimal "verschobene" Verzicht auf Teilnahme am "Tagebuch unseres Dr. Unterberger!) !

    (mail to: gerhard@michler.at)

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorErich77
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    29. März 2015 09:11

    Im Vorjahr kündigte ich das Abo. Es kam keine NAchfage über das Warum. Beim Kurier vor Jahren wurde ich 3mal belästigt, was richtig unangenehm war. Mit Schrecken erinnere ich mich an die Zeit vor der EU-Abstimmung. Von einem Tag auf den anderen schwenkte die Blattlinie um 180 Grad. Auch Nimmerrichter. Das war übel. Dennoch vermittelte die Krone einen gewissen Lesespaß. Der ging mittlerweilen komplett verloren. Der völlig unfähige Junior-Dichand ist lediglich ein Sprachrohr seiner Fraimaurer-Loge. Also linker Müll. Sogar die Leserkommentare auf krone.at brauchen mittlerweilen eine Freischaltung. So wird Kritik im Vorhinein abgewürgt. Dieses Systemblatt braucht keiner!


alle Kommentare

  1. roaring6tie (kein Partner)
    02. April 2015 13:42

    Nun, was die KRONE betrifft: Diese lese ich nur am Sonntag und zahle dafür genau soviel, wie sie mir wert scheint: nämlich nullkommajosef! Aber so sehr ich AU als fleißigen Blogbetreiber schätze, so sehr irritiert mich sein Eintreten FÜR TTIP. Dass dieses nämlich nicht nach den Bedürfnissen & Interessen von knapp 500 Mill. EU-Bürgern ausgerichtet ist, sondern jenen von Industrie / Wirtschaft und Handel, ist so offensichtlich, dass diese Erkenntnis alleine schon schmerzt. Vermutlich reihe ich mich mit dieser Äußerung jetzt unter die Verschwörer, Schwarzmaler und Idioten ein?!

  2. peter789 (kein Partner)
    30. März 2015 11:31

    Ich muss hier (ausnahmsweise) den online-standard loben. Kommentare werden sofort(!) freigeschaltet, es gibt rege Diskussionen.
    Im Gegensatz zur Presse. Die Sittenwächter dort brauchen EWIG, bis ein Kommentar durchgelassen wird. Dadurch wird ein posten dort immer uninteressanter.
    Zum Schade der Presse.

    • AppolloniO (kein Partner)
      30. März 2015 16:54

      Noch mehr Zensur gibt`s in der gedruckten "Presse".

  3. peter789 (kein Partner)
    30. März 2015 11:18

    Ich kauf mir gelegentlich die Schweizer "weltwoche", ein sensationelles Blatt, das gänzlich ohne political correctness auskommt und daher Dinge aufzeigt, die im restlichen deutschsprachigen Raum Tabu sind.
    PS.:
    Leider ist sie sauteuer! (6,90€)

  4. fewe (kein Partner)
    30. März 2015 00:54

    Dass Faymann gegen TTIP ist, ist erstaunlich und finde ich erfreulich.

    Mit 30% Marktanteil wird die Krone wohl weiterhin noch den Weltrekord halten.

    Ich denke, dass "Qualtitätsmedien" primär von Firmen abonniert sind. Beim Boulevard werden es wohl in der Hauptsache Private sein aus dem Mittelstand, der zunehmend weniger Geld zur Verfügung hat. Ich denke, dass das zumindest auch einer der wesentlichen Gründe für einen Rückgang ist.

    Es fehlen vielleicht auch die wüsten Kampagnen, die seinerzeit immer geritten wurden. Das zieht halt schon auch Leser an. Das letzte, was ich in der Krone gelesen habe war, dass der griechische Finanzminister schlecht gekleidet ist. ;-) Mir ist das zu dämlich.

  5. UKW (kein Partner)
    29. März 2015 12:59

    "In der journalistischen Mannschaft ist kein einziger interessanter Autor mehr erkennbar"

    Ist Telemax etwa kein interessanter Autor? Ich finde, er ist sogar, der beste den Österreich hat.

    Und Jeannee hat auch ab und zu lichte Momente. Zudem kann er zumindest gut schreiben. Auch wenn er - so wie die anderen Krone-Schreiberlinge auch - Häupl und Pröll offenbar nicht anpatzen darf.

    Die sozialistischen Gnam- und Pandi-Festspiele sind natürlich das Letzte.

    • Segestes (kein Partner)
      29. März 2015 15:29

      Sehr lustig ist Gnams allwöchentlicher Eiertanz, bei dem er den Zorn vieler Wiener von den Roten auf die Vassilakou-Grünen umlenken möchte.

    • UKW (kein Partner)
      29. März 2015 20:00

      @Segestes

      Es ist tatsächlich lustig, weil dieser Sozi so leicht zu durchschauen ist. Dennoch habe ich Zweifel, ob mehr als 50 Prozent der Krone-Leser diese plumpen Manipulationsversuche auch als solche erkennen.

    • Segestes (kein Partner)
      30. März 2015 10:13

      Leider ein absolut berechtigter Zweifel, da unter den Krone-Lesern der Anteil der Sozi-Wähler überdurchschnittlich hoch ist.

  6. Torres (kein Partner)
    29. März 2015 12:15

    Unterberger hat offensichtlich nicht überrissen, dass die Erbschaftssteuer mittels der ernormen Erhöhung der Grunderwerbssteuer doch, sozusagen durch die Hintertür, eingeführt wurde. Und ebenso, dass die Krone sich über Wallentin und Jeanée doch immer wieder der p.c. und dem Feminismus widersetzt (für letzteren ist ja bekanntlich die H.-H. ein rotes Tuch). Der TTIP wäre tatsächlich eine gute Sache; allerdings nicht, solange es den (einseitigen!) SWIFT-Vertrag der EU mit den USA gibt, wodurch die Amerikaner vollen Zugriff auf alle Geldflüsse innerhalb der EU haben, was der Firmenspionage Tür und Tor öffnet, womit ein fairer Wettbewerb nicht möglich ist.

  7. Segestes (kein Partner)
    29. März 2015 12:05

    "Mit dem Siechen der Krone entsteht nun wieder mehr Raum und hoffentlich Bereitschaft zum Selberdenken "

    Dass sich Unterbergers Wunsch nicht erfüllen wird, sieht man an der Aussage unseres Marionetten-Außenministers Kurz, der meint, der Islam gehört zu Europa.
    Vor unserer mehrheitlich linksdrehende Journaille fürchten sich Politiker offenbar mehr denn je. Hinzu kommt, dass Kurz die Interessen von OMV und Co. vertritt - der Bürger ist ihm wurscht.

    Übrigens, bei der Krone agieren nicht nur journalistische Flachzangen. Kurt Seinitz beispielsweise, bildet eine löbliche Ausnahme. Freilich, man lässt ihn - sicher nicht zufällig - beinahe nur zu außenpolitischen Themen schreiben.

  8. N.SA (kein Partner)
    29. März 2015 11:51

    AU: "das Freihandelsabkommen TTIP. Das wird ebenfalls von der Krone abgelehnt"

    Der Ex-Chefredakteur einer bekannten CIA-Erbauungszeitschrift (Die Presse) »macht sich doch nur stark für den Finanzimperialismus und den militärisch-politischen Imperialismus der USA« (Dr. Paul Craig Roberts)

  9. Stalingrad 2.0 (kein Partner)
    29. März 2015 11:37

    A.U.: "der Krone (und dem Fellner-Blatt "Österreich") der katastrophale fehler [!] passiert"

    Was siehst du aber den Splitter im Auge deines Bruders, den Balken aber in deinem Auge bemerkst du Kriegshetzer nicht?

  10. Erich77 (kein Partner)
    29. März 2015 09:11

    Im Vorjahr kündigte ich das Abo. Es kam keine NAchfage über das Warum. Beim Kurier vor Jahren wurde ich 3mal belästigt, was richtig unangenehm war. Mit Schrecken erinnere ich mich an die Zeit vor der EU-Abstimmung. Von einem Tag auf den anderen schwenkte die Blattlinie um 180 Grad. Auch Nimmerrichter. Das war übel. Dennoch vermittelte die Krone einen gewissen Lesespaß. Der ging mittlerweilen komplett verloren. Der völlig unfähige Junior-Dichand ist lediglich ein Sprachrohr seiner Fraimaurer-Loge. Also linker Müll. Sogar die Leserkommentare auf krone.at brauchen mittlerweilen eine Freischaltung. So wird Kritik im Vorhinein abgewürgt. Dieses Systemblatt braucht keiner!

    • Rittmeister (kein Partner)
      29. März 2015 09:30

      OT
      Danke "Anonymer Feigling"!

      Durch Ihre "addons" - Empfehlung lese ich auf weißen Hintergrund und der verhaltensauffällige "aufklärung" - Troll ist eingeschränkt.

  11. haro
    27. März 2015 17:48

    "Der Krone-Erfolg war Hans Dichands Erfolg" - so ist es.

    Ein Gutteil des Erfolges der einstigen Krone war die Veröffentlichung der Leserbriefe.

    Heute findet man die Meinungen des Volkes nur mehr in Internetforen, entsprechen sie doch bei vielen Themen nicht der verordneten politisch-korrekten Linie wie sie von den zahlreichen politisch links-tendenziösen Redaktionen vorgegeben wird (sofern sie nicht zensuriert werden wie zum Beispiel auch in der Presse).

  12. Undine
    27. März 2015 13:21

    Auf der Suche im Internet nach dem genauen Titel der SERIE von INGOMAR PUST in der KRONEN-Zeitung stieß ich auf meinem Kommentar vom 25. März 2012 (!), den ich hier wiedergeben möchte, weil der Wandel der KRONE seit Hans DICHANDS Zeiten dadurch deutlich sichtbar wird :

    Damals schrieb ich:

    "Die Kronenzeitung hatte sich vor langer Zeit (80er-Jahre?) mit einer Serie von Ingomar PUST über die Verbrechen AN Deutschen große Verdienste erworben; die vielgeschmähte "Krone" hat es als einzige Zeitung gewagt, auch dieser Menschen, die die Gräueltaten unserer damaligen Feind erleiden mußten, zu gedenken, deren Leiden immer verschwiegen wird.
    Heute wäre diese sehr erwähnenswerte Serie leider unmöglich.

    Heute können Leute wie der GRÜNE Parlamentsabgeordnete Harald WALSER-- im Zivilberuf ausgerechnet Geschichtslehrer!!!--ihre verdrehte Geschichtsversion an die Schüler ungestraft weitergeben und dem Massenmörder TITO huldigen und in den Kreis der BEFREIER Österreichs hineinreklamieren.
    .................................................................
    Zitat:
    Dass die Grünen eine heimliche Liebe für Tito und seine Schlächter hegen, zeigte sich bereits durch den Verweis von einer Webseite der Grünen auf die Seite der „Autonomen Antifa Koroska/Kärnten“, wo es heißt: "Der Abzug der Partisanen aus Klagenfurt /Celovec stellt heute die vergebene Chance auf ein tolerantes und fortschrittliches Kärnten/Koroska dar."

    .................................................................

    Wenn ein Geschichtslehrer so ein "selbstgeschneidertes" Geschichtsbild hat, müßte er genau genommen suspendiert werden.

    Vielleicht kann die Kronenzeitung die Serie von Ingomar Pust einmal wiederholen; aber da würde ihr womöglich die Presseförderung entzogen. Heute verträgt man die Wahrheit leider überhaupt nicht mehr."

    • Undine
      27. März 2015 13:32

      Für alle diese Waschblattl sieht es nicht rosig aus: Die erwachsenen NEO-Österreicher beherrschen die deutsche Sprache nur bruchstückhaft und die jungen NEO-Österreicher schaffen es nicht, bis zum Ende der Pflichtschulzeit sinnerfassendes Lesen zu erlernen.

    • jetztredi (kein Partner)
      02. April 2015 11:13

      Hallo Undine!

      Die Krone wird die Serie des Ingomar Pust nicht wiederholen, WEIL sie es nicht wollen!
      die KRONE und Ingomar Pust wurden geklagt und haben den Prozeß teilweise verloren, weil die Zeugen nicht bereit waren auszusagen. (Wer möchte schon gern deswegen umgebracht werden und/bzw. die Pension verlieren, angefeindet werden, ... Wer lebt schon gern unter Feinden.)
      Es gibt noch andere, die auch der KRONE weitere Artikel in dieser Sache bzw. Beziehung anbot zu schreiben/erstellen. ... Auch gratis bzw. geringfüger Kostenersatz.
      Die Krone lehnt(e) ab. - Auch weil sie das Prozeßrisiko trägt. Das kostet circa 100.000 Euro.
      Nur hin und wieder druckt sie 1 diesbezügl. Leserbrief ab...

    • jetztredi (kein Partner)
      02. April 2015 11:31

      Das Buch von Ingomar Pust hatte den Titel:
      Titostern über Kärnten!

      Falls Sie Scans der Artikel des Pust sehen und haben wollen, dann einfach im Netz suchen:
      Das renommierte und hoch informative Buch Ingomar Pust: Titostern über Kärnten
      Totgeschwiegene Tragödien.

      Hier einfach etwas stöbern, dann sollte man dazu was finden.
      Wenn nicht, mich hier per eMail anfragen.

    • google-Sucher-und-Finder (kein Partner)
      03. April 2015 22:12

      #Undine
      #jetztredi

      Ich konnte einige Infos dazu auf dieser Netzseite finden:
      perschmannhof.at

      Informativer ist diese Seite im Web.archive.org dargestellt - man nimmt die mindestens 1 Jahr alte Version.
      Für Rückfragen bin ich gerne bereit.

    • jetztredi+ (kein Partner)
      03. April 2015 22:34

      @Undine
      #Undine

      Falls Sie oder jemand anderer mehr Infos und Hinweise zu Ingomar Pust, seinem Buch, die Artikel in der Kronen Zeitung (sehr interessant) oder zur Thematik als solche haben will, kann mich gerne elektronisch kontaktieren.

      Dazu sind mir einige Infos bekannt, die auch gerne elektronisch versandt werden können.
      Literaturempfehlungen,
      www-Seiten
      usw. usf.
      Kontaktmöglichkeiten: (Leerzeichen entfernen,...)
      infos_zu_Pust [ A ] sags-per-mail.de

  13. Claudius
    27. März 2015 12:05

    Die Krone und das Fellner-Blattl haben heute das Bild eines völlig unbeteiligten Mannes als angebliches Bild des Kopiloten der Unglücksmaschine auf Seite 1 gebracht:

    Das Bild dieses Unbeteiligten ist ungepixelt - eine Blamage für den österr. Boulevard:

    http://diepresse.com/home/kultur/medien/4695279/Krone-und-Osterreich-zeigen-falschen-Copiloten?direct=4695312&_vl_backlink=/home/index.do&selChannel=120

  14. Le Monde
    27. März 2015 11:55

    Am Sonntag darf halt noch der Herr Wallenstein schreiben.

    • Torres (kein Partner)
      29. März 2015 12:21

      Das habe gerade weiter oben angeführt. Allerdings heißt er Wallentin.

  15. Herbert Sutter
    27. März 2015 11:09

    Eben habe ich kurz recherchiert ob die Kronen-Zeitung bei der legendären Zwentendorf-Volksabstimmung für oder gegen das Kernkraftwerk Zwentendorf im Nov. 1978 in irgendeine Richtung kampagnisierte. Wenn nicht alles täuscht war die Krone damals neutral & objektiv und hat beide Seiten mit ihren jeweiligen Argumenten ausführlich gewürdigt.

    Bei der Recherche stieß ich auf eine Diplomarbeit:

    "Repräsentative Demokratie in Österreich am Beispiel der Volksabstimmung über das Kernkraftwerk Zwentendorf"
    http://othes.univie.ac.at/20417/1/2012-05-22_0506693.pdf

    In dieser Arbeit finden sich bemerkenswerte – wenn auch zugegebenermaßen in etwas linkslastigen Formulierungen befindliche – Feststellungen über die Kronen-Zeitung sie artikulierte jene diffusen Ängste, die Begleiterscheinung jeder Modernisierung sind; sie vermittelte das dumpfe Gefühl der Gemeinschaft von unten her, nährte die traditionell autoritäre politische Kultur mit ihrem Ressentiment gegen Intellektualität und Urbanität, zog alle Register des verdeckten Antisemitismus, des Ausländerhasses und einer ziemlich offenen Verteidigung der Kriegsgeneration“ (Hanisch, 1994 S. 467).

    • Herbert Sutter
      27. März 2015 11:13

      Sorry, da kam nicht alles durch, der untere Teil nunmehr vollständig:

      In dieser Arbeit finden sich bemerkenswerte – wenn auch zugegebenermaßen in etwas linkslastigen Formulierungen befindliche – Feststellungen über die Kronen-Zeitung sie artikulierte jene diffusen Ängste, die Begleiterscheinung jeder Modernisierung sind; sie vermittelte das dumpfe Gefühl der Gemeinschaft von unten her, nährte die traditionell autoritäre politische Kultur mit ihrem Ressentiment gegen Intellektualität und Urbanität, zog alle Register des verdeckten Antisemitismus, des Ausländerhasses und einer ziemlich offenen Verteidigung der Kriegsgeneration“ (Hanisch, 1994 S. 467).

    • Herbert Sutter
      27. März 2015 11:22

      Nochmal:

      In dieser Arbeit finden sich bemerkenswerte – wenn auch zugegebenermaßen in etwas linkslastigen Formulierungen befindliche – Feststellungen über die Kronen-Zeitung sie artikulierte jene diffusen Ängste, die Begleiterscheinung jeder Modernisierung sind; sie vermittelte das dumpfe Gefühl der Gemeinschaft von unten her, nährte die traditionell autoritäre politische Kultur mit ihrem Ressentiment gegen Intellektualität und Urbanität, zog alle Register des verdeckten Antisemitismus, des Ausländerhasses und einer ziemlich offenen Verteidigung der Kriegsgeneration"

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      29. März 2015 09:59

      S.g. Hr. Sutter, es ist klar, dass "linke" Historiker mit der damaligen Ausrichtung der Kronen Zeitung unter dem ehemaligen U-Boot-Fahrer der Kriegsmarine der Deutschen Wehrmacht Dichand nur wenig anfangen konnten.
      War es doch die Zeit, in der man auf der Titelseite der Krone das Farbfoto des 1997 von der Hauptmilitärstaatsanwaltschaft d. Russ. Föderation vom Vorwurf begangener Kriegsverbrechen durch die Sowjets völlig rehabilitierten Erich Alfred „Bubi“ Hartmann (* 19. April 1922; † 20. September 1993) wahrnehmen konnte.

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      29. März 2015 10:00

      Fortsetzung:
      Hartmann war Jagdflieger und Major der Luftwaffe der Wehrmacht im 2. WK u. ab 1956 Offz der Luftwaffe der Deutschen Bundeswehr, zuletzt Oberst. Mit 352 bestätigten Abschüssen ist er der erfolgreichste Jagdflieger in der Geschichte des Luftkrieges.
      MfG

    • Freidenker (kein Partner)
      29. März 2015 14:50

      @Herr Prof Schwarz: ******************.)

      Zur Zeit meines 1-jährigen Präsenzdienstes bei der Fliegertruppe des österreichischen Bundesheeres in Hörsching (1968/69) wurde der tapfere Major Hartmann noch entsprechend gewürdigt und in ehrender Erinnerung gehalten.

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      29. März 2015 17:03

      S.g. Freidenker, das wäre heute ein Fall für den Disziplinarsenat! Wo kämen wir denn da hin, wenn im Bundesheer eines "Nazi-Piloten" gedacht würde? In England, Frankreich, den USA und Russland ist das etwas anders. Wo doch die ehrenwerten SPÖ-Minister Darabos und Klug den "Kampf gegen Rechts im ÖBH" (ich war Jahrzehnte dabei, "Rechte" hatte ich aber keine festgestellt) ihre vordringlichste Aufgabe gesehen hatten bzw. haben. Doch der österr. Militärgeistliche kann zu Ostern nicht zu seinen Soldaten fahren, da es für ihn kein Kfz mehr gibt...
      Ehemalige aus Österreich stammende hoch dekorierte "Nazi-Piloten" hatten am Aufbau der Luftstreitkräfte des ÖBH maßgeblichsten Anteil. Namen, wie Bleckl, Buchner, Fellerer, Hackl, Haiböck, Hammer, Hirn, Lindmayr, Mader, Pipan, Rauh, Rossiwall u. Sochatzy sind wohl nur "ewiggestrigen" Historikern auch heute noch geläufig...
      MfG

    • fewe (kein Partner)
      30. März 2015 00:38

      Das Anprangern von Ausländerhaß, Antisemitismus, Rassismus und dgl. mehr ist wohl ein Fixthema in jeder Veröffentlichung, die zitiert werden will und wohlwollend bewertet werden soll.

      Nach den selben Kriterien werden Film- und Buchpreise - auch Oscars oder Nobelpreise vergeben.

      Vor 70 Jahren das selbe umgekehrt. Nichts Neues unter der Sonne. Leider. Immer schön auf Linie sein.

  16. Sandwalk
    27. März 2015 10:18

    Dieser Artikel und der Blick auf die Zahlen waren die erfreulichste Meldung seit langem. Alle Zeitungen, die auf Kampagnen setzen, verlieren oder stagnieren weit unten.

    Es ist zu hoffen, dass dieser Trend so weiter geht und die mehrheitlich links schreibenden Journalisten weiter einflussmäßig abbauen. Wie uns diese Kerle zu manipulieren versuchen, hat Thilo Sarrazin in seinem Buch lesenswerten "Der neue Tugendterror" (DVA) auf geniale Weise beschrieben.

    Auf Seite 142 heißt es:
    Das Hamburger Institut für Journalistik ermittelte 2005 bei einer Befragung von 1.500 Journalisten folgende Verteilung der politischen Sympathien.
    Grüne 35,5 % (ein Drittel!)
    SPD 26,6 % (ein Viertel!)
    CDU 8,7 %
    FDP 6,3 %
    Sonstige 4,0 %
    Keine 19,6, %
    Wenn man also Grüne, SPD und eine paar versprengte Linke, die sich unter "Sonstiges" verstecken, summiert, kommt man auf fast zwei Drittel. Genauso schaut die gedruckte Medienlandschaft aus. Eine durchideologisierte, politisch korrekte und streng linksaffine Intelligenzwüste.
    In Österreich dürfte die Situation ähnlich aussehen.

    Wenn also dieser schreibende Rotblock an Einfluss verliert, kann das nur positiv sein.
    Das ist mir jetzt einen Osterbock wert. ;-)

    • Riese35
      27. März 2015 14:41

      Freuen Sie sich nicht zu früh. Warten wir's erst ab. Bis jetzt können wir nur einen Karfreitagsbock vernichten. Der Osterbock läßt noch auf sich warten. Eine Auferstehung gibt es nämlich erst dann, wenn das auch die ÖVP
      a) einsieht, und
      b) gewillt ist, dagegen etwas aktiv zu tun (Abschaffung ORF Pflichtgebühren, Aufklärung der Inseratenaffäre etc. ähnlich wie einst bei der Lucona-Versenkung).
      und nicht weiter den Mehrheitsbeschaffer für eine ÖSVR spielt.

      Anm.: ÖSVR = Österreichische Sozialistische Volksrepublik.

    • Sandwalk
      27. März 2015 14:50

      In einigen bayrischen Lokalen gibt's den Osterbock schon.
      Da schlage ich jetzt zu. ;-)

    • kamamur (kein Partner)
      29. März 2015 10:51

      Geschätzter Sandwalk
      Zuerst einmal ein herzhaftes Prost. Ich als Beerkeeper horche natürlich bei Osterbock sofort interessiert auf. Denn KRONE ringt mir schon lange keine Beachtung mehr ab. Wie denn auch, haben sich doch Pandi, Bischofberger und weitere Lohnschreiberlinge ihr warmes Nest bei diesem Boulevardblatt eingerichtet. Doch ich bin zuversichtlich, die Zeiten werden sich auch wieder ändern. Dann plötzlich werde ich von KRONE, der ÖVP ua. der Situation angepasstere Töne vernehmen.

      Der Opportunist wedelt mit der Zunge/© Prof. Dr. Hans-Jürgen Quadbeck-Seeger

  17. Lot
    27. März 2015 10:15

    Zu TTIP:

    Der Zweck des Freihandelsabkommens TTIP ist nicht Wohlstandsvermehrung, sondern sondern die neue Weltordnung unter der Hegemonie der USA und auf Kosten Europas:

    "The Strategy emphasizes the US desire to proceed with the formation of a new global economic order. A special place in this order should take a Trans-Pacific Partnership and transatlantic trade and investment partnership that will enable the US central position in the free trade zones, covering two-thirds of the world economy. 

    In the long term, the United States, in cooperation with its allies will continue the policy of political and economic isolation of Russia, including limiting its ability to export energy and the displacement of all markets for military products, while making it difficult for the production of high-tech products in Russia.

    Quelle: http://www.zerohedge.com/news/2015-03-25/putin-security-council-slams-obama-attempts-new-world-order

    • Riese35
      27. März 2015 15:39

      *************************************!

      Der US-amerikanische "Erfolg" basiert nicht auf dem Fundament der Freiheit, sondern auf der Vernichtung der Konkurrenz, weniger auf der Innen- als viel mehr auf der Außenpolitik. Erst die geschürten Auseinandersetzungen und die Kriege in Europa - natürlich auch mit einem großen Maß an eigener Schuld - haben dazu geführt, daß die Intelligenz nach Amerika ausgewandert ist.

      Schaut man sich jene Regionen an, in denen die USA in den letzten Jahren außenpolitisch aktiv geworden sind, dann herrscht dort nur mehr Krieg und Verwüstung.

      Mit dem TTIP soll die ganze Welt nach den Regeln der USA funktionieren. Das wird massive Auswirkungen haben. Denn der Rest der Welt und insbesondere Europa hat ganz andere Voraussetzungen als die USA. In den USA hat man eben alles, was sich nicht gefügt hat, die autochthone Bevölkerung, in Reservate abgedrängt. Ein TTIP in Europa wird nur zum Drüberfahren über gewachsene Strukturen und zur Zerstörung dieser führen. Europas Reichtum war die Vielfalt in jeder Hinsicht, die wie eine Hecke mit einer Heckenschere nun gewaltsam gleich gemacht werden soll. Die ganze Welt muß nach den Regeln funktionieren, wie sie für die USA und amerikanische Konzerne optimal sind. Das geht nur, wenn man die gewachsenen, vielfältigen Strukturen in Europa zerstört. Früher fuhr man nach Budapest, weil es dort anders war. Die "große" amerikansche Eß-"Kultur", der McDonalds, hingegen ist auf der ganzen Welt gleich.

      Wenn die Wirtschaft der ganzen Welt in den Händen einer Handvoll Megakonzerne liegt und es dazu kein ernst zu nehmendes Gegengewicht mehr gibt, dann ist das nicht viel anders als seinerzeit die staatlich monopolisierte Wirtschaft. Eine für ein derart gewaltiges Freihandelsabkommen nötige, unabhängige Gerichtsbarkeit gibt es nicht, da jeder in irgendeiner Weise befangen ist. Daher ist mir der freie, internationale Wettbewerb mit einer Vielfalt an Konkurrenz, mit Betrieben unterschiedlicher Größe, mit gewachsenen Strukturen lieber als so ein anglo-amerikanisch dominiertes Wirtschaftsmonster, in dem die USA vorgeben, was "gerecht" ist, in dem ich zuerst in Washington D.C. um Erlaubnis fragen muß, wenn ich mit Rußland Handel treiben möchte.

      Wie sagt man so schön: Amerikanische Kultur, englische Küche, italienische Heldensagen und japanische Mode unterscheiden sich nicht, sie sind ident.

    • Undine
      27. März 2015 21:17

      @Riese35

      **************************!

    • Gasthörer (kein Partner)
      29. März 2015 12:43

      Bitte auch auf den impliziten Österreich(er)hass AUs hier öfter herauszuarbeiten. Bei allem Respekt dafür, dass er hier nicht zensier - es muss gesagt werden (dürfen).

    • ignaz (kein Partner)
      30. März 2015 09:25

      Wenn man wissen will, was TTIP bringt, dann sollte man sich das Handelsabkomen der USA mit Mexiko genau ansehen.
      Versprochen wurde genau dasselbe wie wir jetzt von der politischen Klasse zu hören bekommen.
      Die Früchte dieses Abkommens waren allerdings: Verarmung der Landbevölkerung, erhöhte Arbeitslosigkeit, Enteignung der Kleinbauern Mexikos,....
      Ein Abkommen wäre sicherlich nicht schlecht, jedoch nicht unter den Bedingungen, wie sie derzeit existieren. Abgesehen davon bin ich mir sicher, dass die Entscheidungsträger der EU zu blöd sind, um zu merken, dass sie über den Tische gezogen werden. Daher die Geheimnistuerei, um diese Blöße nicht offensichtlich darzustellen.

  18. Sandwalk
    27. März 2015 10:05

    Richard Nimmerrichter hatte nur einen Freund in der Kroneredaktion: Kurt Falk. Als sich dieser entfernte, schlug auch Staberls Stunde.

  19. Gerhard Pascher
    27. März 2015 10:04

    Über Krone, Heute, Österreich und die am Land verbreiteten kostenlosen Bezirksblätter kann ich nichts sagen, denn diese lese ich nicht, sondern sehe sie nur irgendwo herumliegen. Aber es gibt für die einfachen Österreicher einen sog. "Markt". Denn die Formel für den Geschäftserfolg lautet: Anspruchslose und leicht manipulierbare Leser = gute Plattform für Werbung *)= gewinnbringende Zeitungsproduktion.

    *) auch Inserate von Regierungen und staatlichen Monopolunternehmen

  20. Freak77
    27. März 2015 09:57

    Eines der berühmtesten Hans-Dichand-Zitate, das schrieb er in seinen Memoiren:

    "Unser Platz als Zeitungsmacher ist im Vorhof der Macht. Ich streichle lieber meinen Hund daheim, als Macht auszuüben"

    Dieses und noch etliches Andere Interessante von & über Hans Dichand:

    http://derstandard.at/1237229153482/Dichand-in-Zitaten-Ich-streichle-lieber-meinen-Hund

  21. Josef Maierhofer
    27. März 2015 09:42

    Wenn die Steine aus der Krone fallen ...

    Immerhin ist die Kronenzeitung noch immer die größte Tageszeitung in Österreich.

    Man kann an deren Verfall messen, wie lange die Bevölkerung braucht, bis sie auf den linken Propagandabetrug draufkommt.

    Es bleibt zu hoffen, dass auch die Wahlen diesen Tendenzen folgen. Es bleibt zu hoffen dass die letzten verbliebenen konservativen Kräfte endlich wieder das Maul aufmachen und stärker werden und dass die einzige früher konservative Partei wieder dorthin zurückfindet und sich mit allen vernünftigen Arrangements zur direkten Demokratie anfreundet und auf die oft sehr vernünftigen Vorschläge der Opposition zugreifen lernt.

    Man kann nur hoffen dass diese linken Dummheiten in die Minderheit gedrängt werden und dass wieder freie Gedanken zulässig werden. Derzeit ist ja alles mit P.C. zugepflastert und verrammelt und man lässt 'bei der Krone denken'.

    • Josef Maierhofer
      27. März 2015 09:49

      PS: Und wie sieht es mit dem Verfall des ORF aus ?

    • Sandwalk
      27. März 2015 11:18

      ORF? Da schaut's auch gut aus.

      Aus zuverlässiger Quelle (ein Privatsender) weiß ich, dass der ORF laufend Seher abbaut. In den letzten Jahren hat sich dieser Abbau asymptotisch verlangsamt, aber es geht weiter nach unten, das heißt, es geht für unser Land bergauf.

  22. Wertkonservativer
    27. März 2015 09:32

    Selbstauskunft zum "Krone"-Thema:

    1) ich bin stolz, in meinem langen Leben nie auch nur einen Schilling bzw. Euro für den Kauf einer "Krone" ausgegeben zu haben.

    2) Da und dort kam ich in Ärzte-Wartezimmern (unfreiwillig) in Berührungskontakt mit einem "Krone"-Blattl, dies nicht ohne das Bedürfnis, mir danach die Hände zu säubern!

    3) Auch in meiner Zweitheimat Istrien ist manchmal lediglich die "Krone" als einzige österreichische Tageszeitung am Zeitungsstand in Porec erhältlich.
    Trotz aller Neugier nach österreichischen Um- und Zuständen verzichte ich jeweils standhaft auf dieses zweifelhafte Vergnügen!
    Na, wenigstens diesbezüglich bin und bleibe ich standhaft (fällt mir jedoch ungleich leichter als der schon zweimal "verschobene" Verzicht auf Teilnahme am "Tagebuch unseres Dr. Unterberger!) !

    (mail to: gerhard@michler.at)

  23. HDW
    27. März 2015 09:30

    "Hoffentlich mehr Bereitschaft zum Selberdenken" Genau das ist das Problem des Lagerdenkens der österr.Eliten! "The Medium is the message" (M.McLuhan) Der Wechsel zum Internet genügt sicher nicht das Nachplappern veröffentlichter Parteimeinungen durch kritisches Denken, schon als solches negativ besetzt, scheinbar in den parteilichen postings in den parteilichen (Internet) Zeitungen, erledigt versteckt.

  24. socrates
    27. März 2015 09:04

    Dichand war ein aufrechter Bekenner zu Österreich, dem Christentum und der Geschichte. Seine Leserbriefseiten waren ein Grund, die Krone zu lesen. Pandi hat das alles beseitigt und, wie die anderen Medien, die über Verluste klagen, zensuriert er die Kommentare oder veröffentlicht Takes.
    Dichand hätte NIE für TTIP geschrieben, ebenso wenig wie für Atomkraftwerke und hat Hainburg gerettet.

    • socrates
      27. März 2015 09:06

      Von patentierten Kühen, TTIP und gesellschaftlichen Spannungen
      Brigitte Zarzer 27.03.2015. ..http://www.heise.de/tp/artikel/44/44488/1.html
      Der Tierarzt, Aktivist und GMO-Experte Christoph Then über aktuelle Entwicklungen und Gefahren in der Agro-Gentechnik
      Heute wird nicht nur mit gentechnisch veränderten Pflanzen experimentiert sondern verstärkt auch mit gentechnisch manipulierten Tieren. Dafür werden selbst in Deutschland immer mehr Tierversuche durchgeführt, kritisiert Christoph Then. "Patentierfähige" GV-Tiere könnten Landwirte in noch stärkere Abhängigkeiten von großen Konzernen bringen. Darüber hinaus wären ethische Fragen bis dato nicht hinreichend geklärt, so der Experte für synthetische Biologie.

    • bécsi megfigyelö
      27. März 2015 12:45

      danke @socrates, exakt so ist es. dichand hatte dem linken medienterror widerstand geleistet.

  25. Herbert Sutter
    27. März 2015 08:28

    In der gesamten Zeit seit dem 2. Weltkrieg war & ist Österreich insofern ein Unikum innerhalb aller westlicher Länder, als dass ein einziges Printmedium, die "Kronen-Zeitung" über alle Maßen hinsichtlich Leseranzahl, hinsichtlich Reichweite eine ganze Nation übermächtig beherrscht.

    Nirgends in der westlichen, demokratischen Welt, auch wenn man alle Länder rund um den Globus von Neuseeland über Japan über Israel bis Kanada betrachtet gab es ein derart dominantes Printmedium für ein Land.

    Da waren (und sind noch immer) wir in Österreich ein Sonderfall ohne Vergleich und ohne Beispiel in der Welt.

    Ein Krone-Radio gibt es schon, es fehlt dann noch eine Krone-Fernsehstation.

    Spaß beiseite: Die überwältigende Dominanz der "Krone" im Printbereich hatte zur Folge, dass die Politiker, das fängt schon bei Sinowatz & Vranitzky an, wie das Kaninchen auf die Schlange, also voller Angst auf die Krone (und den dortigen Chef, Hans Dichand) schauten.

    Man erinnere sich an die Kampagne der Krone in den 1980er-Jahren "Rettet die Donau" und die dann folgende Aubesetzung wegen dem geplanten Donau-Wasserkraftwerk bei Hainburg (das nie gebaut wurde). Das war ein beeindruckendes Muskelspiel der Krone & Lehrstück das in die österr. Mediengeschichte eingegangen ist.

    Aus Wikipedia:
    " .... Am 21. Dezember 1984 verhängte die Bundesregierung einen Rodungsstopp. Am 22. Dezember 1984 verkündete Fred Sinowatz unter dem Druck der öffentlichen Meinung und einiger einflussreicher Medien (insbesondere der Kronen Zeitung) einen Weihnachtsfrieden.... "
    http://de.wikipedia.org/wiki/Besetzung_der_Hainburger_Au

    Das dunkle, finstere Zeitalter der einseitigen Medienbeherrschung und somit automatisch Politikerbeherrschung in Ö. durch die Krone neigt sich dem Ende zu!

    Ein Grund zur Freude.

    • Herbert Sutter
      27. März 2015 08:42

      Ergänzung:

      Anno 1984/1985 war Werner Faymann ein junger Mann der sich gemeinsam mit Doris Bures eifrig in der Sozialistischen Jugend in Wien-Liesing engagierte.

      Die Ereignisse der Aubesetzung und die damit zusammenhängenden Medien-Einflüsse wurden auch von den Politiologen des Renner-Instituts analysiert.

      Faymann besuchte sicherlich damals schon Politik-Taktik-Kurse am Renner-Institut. Kurz danach kam Faymann immer mehr in die Nähe von Hans Dichand .......

  26. Peter R Dietl
    27. März 2015 03:58

    Jeder, der sich noch an Nimmerrichters Anti-Political–Correctnes-Kommentare erinnert, kann Herrn Dr. Unterbergers Diagnose bestätigen. Offenbar war Staberl von Dichand selbst beseitigt worden (ohne daß ich nähere Hintergründe kenne).

    Umso bemerkenswerter, daß früher begeisternde Schreiber sich seit langem linker Dressur schamlos beugen. Seinitz, Löffler, Nicht-ganz-bei-Trost (dessen aufschlußreiche Berichte über Bruchstücke der k.u.k. Monarchie im Osteuropa der Tito- und Kádár-Zeit ich übrigens heute noch gern durchblättere).

    Bloß Peter Gnam scheint nicht noch dem linken Fortschritt anheimgefallen zu sein und auch nicht Michael Jeannée. Nahezu der einzige, der den Krone-Leser heutzutage noch zu erheitern vermag.

    Vom Politwechsel abgesehen verwundern fast täglich sachliche und sprachliche Unsinnigkeiten sonder Zahl den Medienkonsumenten. Und dennoch freu ich mich: Je mehr die Damen und Herren Erben ihre Begeisterung für den Bolschewismus im Geldbörsl spüren, umso erquicklicher für den Beobachter.
    .

    • Peter R Dietl
      28. März 2015 16:13

      @Steinibeini

      Danke für den Hinweis wegen Staberls Abgang. Ja, um dieses schreiberische Talent ist echt schade.

    • fewe (kein Partner)
      29. März 2015 20:17

      Nimmerrichter hatte etwas über die IKG oder Muzikant geschrieben. Dies wollte Dichand nicht drucken und daraufhin ist Nimmerrichter weggegangen.

      Er ist einer der wenigen, die noch am Gewinn der Krone beteiligt sind und auch unbeschränkt Platz in der Zeitung bekommen haben. Das wurde den Leuten aus der Gründungszeit seinerzeit zugesagt und u.a. Nimmerrichter und Roman Schließer haben sich das nicht ablösen lassen. In den letzten Jahren bei der Krone habe ich einmal gehört, dass er etwa 9 Mio. Schilling pro Jahr verdient hatte. Also nicht so schlecht.

      Der Erfolg der Krone waren sicherlich die ziemlich extremen Kolumnisten - nach allen Richtungen. Von Deissen über Nenning eben Nimmerrichter





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