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Gesamtschule durchgefallen

Auch die neueste Studie zeigt, was schon mehrere Berichte erkannt haben: Die Neue Mittelschule ist ein Fehlschlag. Sie kostet viel mehr (300 Millionen jährliche Zusatzkosten!), bringt aber eher noch schlechtere Ergebnisse. Eine blamable Bilanz für eine der wenigen konkreten Maßnahmen der rot-schwarzen Stagnationsjahre. Bei rationaler Analyse müsste dieser Fehlschlag schon aus Geldknappheit zu einem sofortigen Zurück zur Hauptschule führen. Was aber die SPÖ nicht akzeptieren wird. Offen ist hingegen noch, ob sie wenigstens bei den derzeit laufenden Bildungsreform-Verhandlungen einen echten Fortschritt zulassen wird. Da darf zumindest noch gehofft werden.

Das Scheitern der Gesamtschule (zumindest in der NMS-Variante, nachdem davor freilich auch schon alle anderen Varianten wie die „Wiener Mittelschule“ gescheitert waren) hat der Rechnungshof schon vor Jahr und Tag festgestellt. Viel Geld. Null Erfolg. Das wissen Lehrer und Eltern schon lange: Die Erfolge der NMS sind deutlich schlechter als die der einstigen Hauptschule.

Ein konkretes Beispiel: In einem Wiener Oberstufen-Realgymnasium – wo jetzt überwiegend Gesamtschul-Absolventen anfangen – hat man verzweifelt zur Nothilfe gegriffen: Es werden nun Sonderkurse zur Vermittlung von sinnerfassendem Lesen abgehalten! Man versucht damit, mühsam das nachzuholen, was eigentlich schon in der zweiten oder dritten Klasse Volksschule beherrscht werden sollte.

Die Hauptfehler der Neuen Mittelschule

Völlig absurd. Aber klares Produkt der NMS: Dort werden Noten schon aus ideologischen Gründen oft einfach hergeschenkt. Daher kann jetzt ungehindert alles in Gymnasien-Oberstufen drängen, was keine Lust hat, die Mühe einer Lehre auf sich zu nehmen. Von denen etliche ja sehr anspruchsvoll sind.

Auf vielen Schulebenen wird das Notenniveau nicht nur aus ideologischem Eiferertum der Lehrer hergeschenkt. Manche von ihnen glauben auch gutherzig an den Spruch: Man dürfe keinem Kind durch schlechte Noten die Zukunft verbauen. Was natürlich das Gegenteil bewirkt: Wenn einmal klar ist, dass es auch ohne Leistung nur nette Noten gibt, gibt es auch weniger Leistung, auch bei den andernfalls Leistungswilligen. Für Linke erstaunlicherweise. Für Realisten klarerweise. Und ohne Leistung, ohne Wissen, Kompetenzen und Kenntnisse ist die Zukunft für solche Schüler dann wirklich verbaut.

Noch stärker dürfte wohl ein dritter Faktor zur ständigen Niveausenkung führen: Das ist der Druck von Direktoren, Landesschulräten sowie aus dem Unterrichtsministerium. Der setzt oft ein, sobald es etliche negative Noten gibt. Daran ist für viele Vorgesetzte immer der Lehrer schuld. Deshalb haben viele Lehrer innerlich resigniert und verschenken halt die Noten, damit sie ihre Ruhe haben.

Ein weiteres Bildungsverschlechterungs-Phänomen kennzeichnet vor allem die NMS. Dort ist das Trennen der Kinder in Leistungsgruppen verboten worden! In der Hauptschule hat es in den Hauptgegenständen drei Leistungsgruppen gegeben. Dadurch konnte viel gezielter auf das jeweilige Niveau eingegangen werden. Und daher waren in der ersten Leistungsgruppe die Ergebnisse bei vielen Tests auch wirklich ziemlich gleichwertig mit den Gymnasiums-Unterstufen. Kinder aus den NMS hingegen sind generell weit zurück hinter Unterstufen-Gymnasiasten.

Aber dennoch hat die SPÖ die Hauptschule aus ideologischer Verblendung getötet – obwohl fast alle Praktiker davor gewarnt haben. Aber dennoch hat die ÖVP dem wieder einmal wider die Meinung ihrer Wähler zugestimmt. Wie sie das ja schon oft bei linkem Unsinn getan hat. Sie hat auch nichts dafür bekommen, weder für sich, noch etwa gar für das Schulsystem (was natürlich viel wichtiger wäre).

In der ÖVP glauben halt immer wieder ein paar dumme Funktionäre in ihrer Realitätsferne: Wenn man der SPÖ und ihren Boulevardzeitungen nur oft genug nachgibt, dann bekäme man ein „moderneres“ Image. Dann würde man eher gewählt. Hallo! Aufwachen!

Was die NMS vor allem so teuer macht, ist der zweite Lehrer in vielen Klassen. Der ist aber nach vielen Erfahrungsberichten unnötig, weil untätig. Oder er stört sogar durch Aktivitäten den Unterricht des ersten Lehrers.

Trotz ideologischer Schlagseite fair

Das vernichtende Urteil über die NMS geht jetzt jedenfalls auch aus dem neuen, lange zurückgehaltenen Evaluierungsbericht hervor. Dabei sind die vom Ministerium beauftragten Autoren erkennbar Gesamtschulfanatiker. Dennoch waren sie so fair, die zentrale Aussage korrekt so zu formulieren: „Insgesamt gibt es keine belastbaren Hinweise, dass das Niveau der NMS im Durchschnitt über jenem vergleichbarer Hauptschulen liegt. Vielmehr bestehen Zweifel, ob dieses an allen Standorten tatsächlich erreicht wird.“ Im Klartext heißt der verschwurbelte Satz: Das Niveau ist gesunken.

Auch eine „verbesserte Lernumwelt“ (was immer das konkret sein soll) habe nicht zu besseren Leistungen der Schüler geführt. Zugleich klagt die Evaluierung im Sinne der linken Ideologen, die ja immer Gerechtigkeit mit Gleichheit verwechseln, darüber, dass keine „Bildungsgerechtigkeit“ hergestellt worden sei. Geschlecht, familiäre Herkunft, unterschiedliches Leistungspotenzial der Schüler seien genauso wirksam wie in der Hauptschule.

Ja natürlich, kann man da nur sagen. Das hätte jeder Lehrer, jede Mutter, jeder Vater den jetzt so enttäuschten Berichtautoren schon vorher sagen können. Die Wirkung dieser drei Faktoren kann nämlich durch kein Schulsystem aus der Welt geschafft werden. Das zeigt die Praxiserfahrung ganz klar. Das hat die Genetik-Wissenschaft und die (unideologische) Pädagogik längst geklärt: Geschlecht, familiäre Herkunft, unterschiedliches Leistungspotenzial werden immer zu großen Unterschieden führen!

Denn Menschen sind nun mal schon bei der Geburt sehr unterschiedlich; die Erziehungs- und Bildungsarbeit der Eltern wird immer massive Auswirkungen haben, schon vor dem vierten Geburtstag; und es ist auch längst bewiesen, dass Intelligenz zu einem hohen Anteil genetisch determiniert ist.

Trotzdem wird noch immer über „vererbbare Bildung“ als etwas Vermeidbares geklagt (für die SPÖ ist derzeit ja „erben“ überhaupt das absolut böse Wort). In Wahrheit könnte nur eine extrem ungerechte Schule – in der alle automatisch gleich bewertet werden – zu dem führen, was für linke Theoretiker in ihrem ideologischen Wolkenkuckucksheim „Bildungsgerechtigkeit“ ist.

Bundesschule, Landesschule, autonome Schule

Gleichzeitig mit dem Bekanntwerden dieser Studie verhandelt die Politik wieder einmal über neue Bildungsreformen. Dabei geht es auch um mehr Schul-Kompetenzen für die Länder auf Kosten des Bundes. Ist das nun eigentlich gut oder schlecht?

Im Grund ist das völlig egal. Für die Steuerzahler wäre – wäre! – es sogar positiv, wenn die Länder im Gegenzug dafür spürbare Konzessionen in finanzieller Hinsicht machten. Was sie zumindest früher einmal angedeutet haben. Sehr schlecht wäre es hingegen, wenn die SPÖ für die Erfüllung dieses Wunsches einiger Landeshauptleute irgendwelche Konzessionen (zu Lasten der Schulen, zu Lasten des Budgets, zu Lasten der Steuerzahler) bekäme.

Ein wirklicher Fortschritt für die Bildung wäre nur eine echte Autonomie der Schulen. Seien wir positiv: Darüber wird, so hört man, hinter politischen Polstertüren zumindest diskutiert. Also warten wir hoffnungsvoll, bis konkrete Ergebnisse der Schulverhandlungen vorliegen.

Die Regierung sollte sich aber vor einem Etikettenschwindel hüten. Wenn sie von Autonomie spricht, muss Autonomie auch wirklich stattfinden, darf keine leere Worthülse sein. Die konkreten Inhalte müssten zumindest sein:

  1. Wahl eines neuen Direktors durch Eltern und Lehrer (oder zumindest ein absolutes Vetorecht gegen einen neuen Schulleiter);
  2. Freie Entscheidung eines Direktors bei der Anstellung von Lehrern (wobei auch viel mehr auf erfahrene Menschen, die davor in der Wirtschaft tätig waren, zugegriffen werden sollte; die bringen oft auch ohne formelle Lehramtsprüfung den Schülern viel mehr bei als Lehrer, die ihr Leben lang nur Klassenräume oder Hörsäle kennengelernt haben);
  3. Freie Entscheidung eines Direktors – wie jeder normale Arbeitgeber – über die Entfernung eines Lehrers (etwa weil dieser es pädagogisch nicht schafft, weil er ein Sadist oder Autist oder Angsthase ist, weil er arge Wissenslücken hat);
  4. Freie Entscheidung einer Schule (Eltern, Direktor, Lehrer) über Schultyp, Spezialisierung, Fächerangebot.

Diese Autonomie muss gleichzeitig mit voller Transparenz aller Leistungsmessungen verbunden werden – was für Eltern bei der Schulentscheidung ein Grundrecht werden müsste.

Der zentrale Fehler der Zentralmatura

Zugleich muss die Messung der Ergebnisse, die Evaluierung und Testung zentral organisiert werden, nicht nur bei der Matura. Die vielen Pannen der Zentralmatura während der letzten Wochen wollen wir zwar einmal als Kinderkrankheiten ad acta legen. Auch wenn sie die mangelnde Kompetenz des Ministeriums erkennen lassen.

Der weitaus ärgste Fehler wird aber erstaunlicherweise öffentlich überhaupt nicht diskutiert und kritisiert. Dabei war er von Anfang an ins neue Zentralmaturasystem eingebaut: Die Zentralmatura macht überhaupt keinen Unterschied, ob eine Fremdsprache acht, vier oder drei Jahre unterrichtet worden ist. Ob die Mathematik in einem naturwissenschaftlichen oder einem altsprachlichen Gymnasium abgeprüft wird. Die Fragen sind überall gleich. Für die einen viel zu leicht. Für die anderen viel zu schwer. Absurd.

Noch absurder ist, dass die wohl wichtigste Fähigkeit, die man von einem Maturanten erwarten sollte, schon seit Jahren immer mehr zurückgedrängt worden ist. Das ist die Fähigkeit, einen verständlichen Text ohne Rechtschreibfehler, aber mit einem roten Faden und zumindest halbwegs intelligenten Argumenten zu schreiben. Jedoch wird bei Deutschaufsätzen allen Ernstes immer wieder gesagt, da müsse man schon auf die Schüler anderer Muttersprache Rücksicht nehmen. Daher müsse man für alle die Latte tiefer legen. Am besten gleich auf den Boden, damit endlich „Bildungsgerechtigkeit“ herrscht . . .

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorRiese35
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    04. März 2015 03:40

    Das ist nicht nur ein Faustschlag ins Gesicht der SPÖ, sondern auch der West-ÖVP mit Platter an der Spitze. Offenbar muß man heute "Experte" sein, um jenes nicht mit freiem Auge erkennen zu können und langwierige Studien benötigt, was sonst jeder halbwegs intelligente Mensch auf den ersten Blick sieht.

    Das Bifie ist neben dem Ministerium auch so ein Fall. Offenbar werden dorthin jene Lehrer entsorgt, die für den Unterricht an Schulen untauglich sind. Dort dürfen sie dann Fragen für die Zentralmatura ausarbeiten.

    Wie sonst ist es nämlich zu erklären, daß das Bifie Übungsbeispiele in Mathematik inkl. Lösungsteil herausgibt, die aus mathematischer Sicht falsch sind (wenn man der Angabe nicht noch Aussagen hinzufügt, die das Bifie als gegeben annimmt, die aber nicht dort stehen und damit eine gänzlich andere Ausgansposition schaffen).

    Ich wiederhole im Anhang zwei Beispiele, die ich an anderer Stelle schon einmal vorgestellt habe

  2. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    04. März 2015 23:39

    OT---aber ein wichtiger Kommentar von Werner REICHEL auf ORF-WATCH:

    "Kinderpornographie als Bagatelle"

    "Schlagzeile auf orf.at: „Kinderpornoprozess gegen Ex-Politiker Edathy eingestellt“. Das ist zwar sachlich richtig, journalistisch aber höchst fragwürdig. Denn den eigentlichen Aufhänger der Geschichte unterschlägt der ORF seinen Lesern mit dieser Headline. Er lenkt sie ganz bewusst auf eine falsche Fährte.

    Wer schnell die Überschriften überfliegt, der bekommt den Eindruck, dass der SPD-Politiker unschuldig ist. Ist er aber nicht. Edathy hat die ihm zur Last gelegten Taten gestanden. „Die Vorwürfe treffen zu“, so sein Anwalt. Gegen eine Zahlung von 5.000 Euro ist der Prozess nun eingestellt worden. Deshalb haben auch alle seriösen Medien - selbst die linken - mit dem Schuldeingeständnis von Edathy aufgemacht. Spiegel: „Edathy gesteht, Verfahren eingestellt“, Die Zeit: „Sebastian Edathy räumt Besitz von Kinderpornografie ein“, taz: „Geständnis, Geldauflage und Schluss“. Im Gegensatz zu orf.at versucht nicht einmal die linksextreme taz die Leser mit ihrer Headline zu täuschen. Das ist wirklich eine Leistung!

    Bei orf.at erfährt man zudem erst in der vierten Zeile, dass Edathy ein SPD-Mann ist, ist ja auch nicht so wichtig. Wäre er hingegen von der CSU oder gar ein AfD-Politiker gewesen, so hätte man das garantiert über Tage ausgeschlachtet und von einem Justizskandal, von Gesinnungsjustiz und einer politischen Entscheidung gesprochen.

    Aber Edathy hat Migrationshintergrund, ist homosexuell, ist in der SPD, also in der richtigen Partei und hat sich im Kampf gegen rechts engagiert. So jemand kann für einen aufrechten Linken gar kein schlechter Mensch sein, selbst dann nicht, wenn er in eine schmierige und widerliche Kinderpornoaffaire verwickelt ist."

  3. Ausgezeichneter KommentatorSandwalk
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    04. März 2015 08:15

    Sämtliche Umfragen in Österreich zeigen das gleiche Bild. Pro klassisches: contra klassisches Gymnasium = 80% : 20%. Das Gymnasium wird nicht nur als Schule, sondern auch als gewachsenes Kulturgut erkannt.

    Die SPÖ hat unsere Schule mit Hilfe der Dilettantenorganisation bifie fast an die Wand gefahren.

    Im Westen Österreichs ist die ÖVP diesem Schwindel komplett auf den Leim gegangen.

    Es ist klar, was jetzt kommt. Rückständige Lehrer haben unter Anleitung de Lehrergewekschaft den Fortschritt torpediert. Dass der Gleicheitsfimmel und die dröge Gerechtigkeitsideilogie nichts als Bullshit sind, können und werden SPÖ und Grüne niemals zugeben.

  4. Ausgezeichneter KommentatorGerhard Pascher
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    04. März 2015 08:13

    Wenn in ostasiatischen Staaten auf öffentlicher Ebene etwas schief geht, dann

    1. übernimmt der/die Betroffene für die Fehlentwicklung die volle Verantwortung,
    2. stellt sich unter Tränen der TV-Kamera und
    3. tritt sofort vom Amt zurück.

    (manche Betroffene bringen sich in diesen Ländern sogar um, was ich aber Frau Heinisch-Hosek nicht wünschen würde).

    Wie ist das bei uns in Österreich?

  5. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    04. März 2015 16:41

    Trotz des vernichtenden Urteils will die Regierung am gescheiterten Projekt NMS festhalten. Unfaßbar!

    http://diepresse.com/home/bildung/schule/4677177/NMSBericht_Ruckkehr-zur-Hauptschule-keine-Option?_vl_backlink=/home/index.do

    P.s.: Der Kanzler geht in Bildungskarenz und danach wird noch einmal evaluiert. :-)

    diepresse.com/home/bildung/schule/4676497/Nicht-besser-als-Hauptschule_NMS-enttaeuscht?_vl_backlink=/home/index.do

  6. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    04. März 2015 11:07

    "Wie die Österreicher zu Narren geworden sind"---so könnte man sagen in Anlehnung an das erste Kapitel des Jahrhunderte alten Büchleins "Von allerlei klugen Taten der SCHILDBÜRGER".

    Darin heißt es im 1. Kapitel "Wie die Schildbürger zu Narren geworden sind":

    "Die ersten Schildbürger waren hochweise und verständige Männer [nur die Männer!---oh Gott, wie politisch unkorrekt!], die auch ihre KINDER in allen TUGENDEN [igitt!] und WISSENSCHAFTEN unterrichteten, wie sonst nirgends auf der weiten Welt."

    Als die Schildbürger auf Druck ihrer Frauen nicht mehr die meiste Zeit auf fremden Königshöfen als weise Ratgeber verbringen, sondern bei ihren Familien bleiben sollten und wollten, beschlossen sie, NARREN zu werden.

    Um auszuschließen, daß ihre bisher bestens gebildeten Kinder--- wie zuvor schon ihre weisen Väter ---ins Ausland gerufen würden, beschlossen sie, das hervorragende SCHULSYSTEM auf den Kopf zu stellen.

    In den Schulen des Städtchens Schilda im Lande Utopien wurden die Kinder nun nicht mehr in allen Tugenden und Wissenschaften unterrichtet, sondern lernten hauptsächlich unsinniges Zeug. Das Wichtigste, nämlich das Lesen, Schreiben und Rechnen wurde nicht mehr ernst genommen, dafür erfuhren die Kinder, daß es außer Buben und Mädchen noch viele weitere Geschlechter gibt, wie "es" Homosexuelle "machen" u.ä.m..

    Um die Verdummung der Kinder voranzutreiben, holten sie aus dem Ausland möglichst viele Kinder nach Schilda, die nicht nur z.T. dumm und faul waren, sondern zusätzlich die Sprache der Schildbürger nicht verstanden.

    Alle diese Kinder wurden nun ohne Unterschied in der NMS gleich unterrichtet---das Ergebnis war frappant. Es bestand keine Gefahr mehr, daß die heranwachsenden "neuen" Schildbürger als weise Ratgeber ins Ausland gebeten wurden. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie heute noch!

  7. Ausgezeichneter KommentatorHaider
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    04. März 2015 22:22

    Ich habe einen anderen Verdacht. Das Ziel der Linken ist es, jede Schulform zu ruinieren (daher auch die seinerzeit ausgezeichnete Bürger/Hauptschule), die ihrem fanatischen Zerstörungswahn der bürgerlichen Gesellschaft Widerstand leisten könnte. Denkende Bürger wählen eben nicht marxistisch. Stimmvieh muß dumm gehalten werden. Wo sind die hehren Ziele der einstmals noch wahren Arbeiterpartei, wie: "Bildung macht frei!". Unsere Sprache wird systematisch zu Tode gegendert. PC-Fantasten oder sonstige Spinner amputieren unseren wertvollen Sprachschatz (Eskimo ist pfui Teufel, Mohr im Hemd ist pfui Teufel, jeder Zigeuner darf sich nur mehr selbst so nennen, Fräulein ist ein Schimpfwort - heute muß man "Hure" sagen - usw.). Eine kleine Minderheit von krankhaften Defaitisten ruiniert erfolgreich mithilfe gekaufter/erpreßter/bestochener Medien unsere Kultur. Und wir bezahlen diese medialen Attentäter auch noch [den ORF allerdings nur zwangsweise]. Ich werde künftig die Sonntag-Zeitungen nur mehr stehlen und wochentags werde ich mich wohl mit den Internet-Ausgaben der Lügenpresse begnügen.
    Sollte mich dafür die linke Wr. Staatsanwalt/Richterschaft belangen und verurteilen, so ersuche ich um Überlassung milder Gaben im Häfen.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorcmh
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    06. März 2015 09:19

    Die österreichische Bildungspolitik ist nur ein Beispiel, dessen Art es hierzulande viele gibt:

    Es ist wurscht, was dabei herauskommt, alleiniger Zweck ist es, der Ideologie zu entsprechen. Frei nach Hegel: Ein Widerspruch der Tatsachen zur Ideologie, macht es für die Tatsachen nur noch schlimmer.

    Sowohl Schüler als auch Lehrer werden dabei zu bloßen Störgrößen degradiert.

    Diese Verderbtheit zieht weitere herunter: Die IV des Herrn Kapsch entblödet sich nicht, die NMS (nur mehr sozen) zu propagieren, derweilen ein rumänischer (!!!) Billigsubler eben dieses noblen Herren einen gewaltigen Scheiß baut, indem datengeschützte Informationen über Schüler und Lehrer leaken.

    Zum Kotzen!


alle Kommentare

  1. Atavus (kein Partner)
    08. März 2015 16:32

    Leider ist die ÖVP bei diesem überteuerten, vertrottelten Irrsinn namens "Neue Mittelschule" mitgegangen. Wie bei so manchem anderen Irrsinn auch, was ihre schlechten Wahlergebnisse und ihren Niedergang zum Teil erklärt.

    Hätte ich heute noch kleine Kinder, würde ich sie (wie schon seinerzeit) in eine Privatschule schicken. Was man in der Schule nicht lernt, kann man später nicht mehr aufholen.

    Wer seine Kinder liebt, sorgt für eine sehr gute Schulausbildung. Und wer das nicht versteht oder gar ablehnt ("Mein Sohn lässt sich von einer Frau nichts sagen . . . ") verurteilt sein Kind zu einem späteren Leben in der Unterschicht. Und zwar ganz bewusst. Mitleid ist da fehl am Platz.

  2. Karl Martell (kein Partner)
    07. März 2015 18:05

    "Die geistige Ungleichheit kommt unmittelbar von Gott, und der Mensch wird nicht verhindern können, daß sie sich immer wieder einstellt."

    "Was man auch tun mag, es ist unmöglich, die Bildung des Volkes über ein gewisses Niveau hinaus zu heben."

    "...wir finden im menschlichen Herzen auch einen verderbten Gleichheitstrieb, der bewirkt, daß die Schwachen die Starken zu sich herunterziehen wollen und daß die Menschen die Gleichheit in der Knechtschaft der Ungleichheit in der Freiheit vorziehen."

    Politisch verordnete Gleichheit nivelliert, ebnet ein, uniformiert die Menschen, erzwingt ihre Konformität mit einer von außen gesetzten Norm.

    Alexis de Tocqueville

  3. Segestes (kein Partner)
    06. März 2015 19:11

    Ursprünglich konnte ich der Gesamtschule manch Positives abgewinnen. Allerdings hat sich das Projekt aufgrund totaler Unterfinanzierung (daran trägt nicht zuletzt die ÖVP eine gewisse Mitschuld) und schlechter organisatorischer Umsetzung als Rohrkrepierer entpuppt.
    Also weg damit - inklusive dieser ätzenden Medusa im Unterrichtsministerium.

    • Herzogberg (kein Partner)
      07. März 2015 01:09

      Das ist wieder einmal eine Meldung Ihrerseits, der ich nicht zustimmen kann. Nach allen wissenschaftlichen Ergebnissen der Intelligenzforschung kann man im Alter von 10 Jahren selektieren. Das bringt auch die Überlegenheit des Gymnasiums: dort sind die - hoffentlich - positiv selektierten Schüler und bringen nach allen Studien die besten Ergebnise.

    • Segestes (kein Partner)
      07. März 2015 07:35

      Nun, es gibt unzählige Absolventen von Gymnasien, die als drittklassige Bürokraft oder in einem Callcenter enden. Entweder weil sie das Studium abbrechen oder es erst gar keines angefangen haben.
      Das Gymnasium bildet völlig an den Anforderungen des modernen Arbeitsmarktes vorbei aus, ist dadurch wirtschaftsfeindlich und verschwendet Ressourcen. Es gehört daher weitestgehend durch die BHS ersetzt. Nicht zufällig spezialisieren sich seit Jahren einige Gymnasien - wiewohl das natürlich nur ein fauler Kompromiss bzw. eine "österreichische Lösung" ist.

    • F.V. (kein Partner)
      07. März 2015 08:32

      Daß Bildung an sich ein erstrebenswertes Ziel ist, sofern man einem kultivierten Erdenkreis zugehört, ist dem Segestes offenbar fremd.

      Seine Argumentation ausschließlich vor dem Hintergrund der Nützlichkeit für das Wirtschaftsleben zeigt, daß er ein Menschenbild hat, das in Wahrheit zum Kotzen ist. Was ihm vorschwebt sind nützliche Idioten, die Legosteinchen analog beliebig ausgetauscht und eingesetzt werden können, ansonsten aber halt „Konsumenten“ sind.

      Solches sind die Ansichten von geistigen Taglöhnern.

      Die vorangehende Argumentation, daß es die Umsetzung sei, die die von Segestes zunächst begrüßte NMS abfallen ließ, ist auch putzig. Mit gigantischem Mehraufwand denselben Effekt zu erzielen, ist wahrlich eine „ökonomische“ Spitzenleistung.

      Mich wundert nur, warum all jene, die nach 45 in Klassen mit 45 und mehr Schülern, und mit dem ach so schrecklichen Frontalunterricht, trotzdem was gelernt haben und meist auch was geworden sind.

      Im übrigen bin ich der Meinung, daß man bei beschränkten Mitteln sich zwar etwas wünschen darf, aber dies dennoch durch die Mittel begrenzt sein wird. Aber das gilt ja für alle Lebensbereiche. Nur tun manche so, als gäbe es der unbegrenzte Füllhorn. Welcher Unsinn also mit zwei Lehrern in einer Klasse die unterschiedlichen „Begabungen“ zu fördern. Abgesehen davon, daß sie sich ja offensichtlich gegenseitig stören; oder haben Sie schon einmal einen Vortrag gehört, wo gleichzeitig zwei quatschen?

    • Mausi (kein Partner)
      07. März 2015 10:35

      F.V.
      "Seine Argumentation ausschließlich vor dem Hintergrund der Nützlichkeit für das Wirtschaftsleben zeigt, daß er ein Menschenbild hat, das in Wahrheit zum Kotzen ist."

      So denken leider die meisten Menschen, weil das heutige Bildungssystem nichts anderes als ja-sagende , keine kritische Fragen stellende Konsumenten produziert. Man darf es den Menschen daher nicht verübeln, weil wir selber ja auch einmal so dachten. Ev. nicht so stark materialistisch aber dennoch. Doch der Zeitpunkt ist nahe, dass die Menschen erkennen, dass das Leben nicht mit Geld aufzuwiegen ist und "alles Leben" heilig ist und wir uns an der Schöpfung in einem verheerenden Ausmaß versündigen, dessen Ausmaß

    • Mausi (kein Partner)
      07. März 2015 10:39

      .. einem verheerenden Ausmaß versündigen, dessen Konsequenzen wir nur erahnen können.
      Erst wenn die echte Wissenschaft (Naturwissenschaften) nicht die Pseudowissenschaften (Politologie, Finanz- u. Rechtswissenschaften etc. =normative Wissenschaft also einer Norm unterworfen= deren Ergebnis bereits feststeht) sind nicht gemeint damit, sich mit Spiritualität vereinen, kann eine neue geistig höher entwickelte Menschheit entwickeln, in der Frieden, Freiheit und die wahren (menschlichen=geistigen) Werte nicht nur hohle Phrasen sind, sondern gelebte Realität.

      Es gibt ehrliche Wissenschaftler, die das alte Wissen erforschen und zu erstaunlichen Ergebnissen (=Erkenntnisse) kommen.

    • Mausi (kein Partner)
      07. März 2015 10:41

      Leider wird das natürlich nicht veröffentlicht oder sogar lächerlich gemacht und die ehrlichen Wissenschaftler sind oftmals in Gefahr ihre Reputation zu verlieren. Die heutigen anerkanntesten Wissenschaftler (sog. Experten) kommen in ihrem Denken nicht über die künstlich, also von Menschen vorgegebenen Grenzen hinaus (=Dogma). Sie geben nur Auswendiggelerntes wieder, keine neuen Erkenntnisse.
      Ich lese gerade ein Buch von Ernst Muldashev - ein russischer Augenchirurg der als erster Mensch eine Transplantation an Augen durchführte.
      Das Buch heißt "das dritte Auge" - Spektakuläre Erkenntnisse zur Herkunft unserer Zivilisation.

    • Mausi (kein Partner)
      07. März 2015 10:42

      Ein Zufall inspirierte den renom. Augenchirurgen ErnstMuldashev zu Untersuchungen und Forschungen auf dem Gebiet der Augengeometrie. Diese Methode ermöglicht u.a. die Diagnose von Krankheiten,die Einschätzung von Persönlichkeitsmerkmalen und macht die Herkunft und Entwicklung von Völkern und Nationen nachvollziehbar.
      In seinem Buch bezieht sich Muldashev auch auf das Wissen von Helena Blavatzky und Rudolf Steiner, die in Indien, Tibet, Nepal etc. hohes Ansehen genießen.
      Das Buch ist kostenlos im Netz als download zu finden. So viel ich gehört habe wird das Buch ab April wieder in deutsch erscheinen *freu*.
      Ich bin derart fasziniert und aufgeregt zugleich - ein unglaubliches altes Wissen

    • Günther (kein Partner)
      09. März 2015 16:12

      "Totale Unterfinanzierung der NMS " ? Dass ich nicht lache. Genau das Gegenteil ist der Fall. Die Gymnasien werden ausgehungert. Mehr als 25 Kinder in der Klasse. Habe eine 13 jährige Tochter im Gymnasium . mfg

  4. Rothchild (kein Partner)
    06. März 2015 18:58

    Neokon-Satanisten-Blog

  5. Tik Tak (kein Partner)
    06. März 2015 17:41

    Die Gesamtschule ist nicht durchgefallen, die Neue Mittelschule ist durchgefallen, eine Gesamtschule gibt es in Österreich [noch] nicht.

    Der Durchfaller war zu erwarten, schließlich war dieses Projekt nicht von Sachlichkeit sondern von Ideologie getrieben.

    Die Gesamtschule wird aber kommen, dazu ist das der SPÖ und auch den Grünen ein zu wichtiges Projekt.
    Solange die, sowie teile der ÖVP, in dem Bereich etwas zu sagen haben, wird das Projekt weiter betrieben.
    Schon um der politischen Konkurrenz ein Gegenmodell unter die Nase zu halten.
    Dass dabei das bestehende Schulsystem, so schlecht es mittlerweile ist, zerstört wird, ist ein geplanter Kollateralschaden.

    • Tik Tak (kein Partner)
      06. März 2015 17:54

      Dabei wäre es, angesichts der Erfahrungen in anderen Ländern, nicht einmal ein tatsächliches Problem eine Gesamtschule für die 6-14 Jährigen zu führen.
      Das gibt es, mit entsprechenden Leistungsklassen und Abschlußtests für verschiedene Teilabschnitte (A-Levels, O-Levels und andere) in vielen Ländern - dort ist es auch ein Erfolgsrezept.
      Da werden Kinder eben gefordert und gefördert und es gibt einen entsprechenden Leistungsanreiz, schließlich kann und darf dort niemand ohne positiven Abschluß in den nächsten Abschnitt aufsteigen.

      Das ist aber in Österreich nicht das Ziel der Schulreform, in Österreich ist das Ziel eine Nivellierung der Absolventen - aus Gründen falsch verstandenem Gerechtigkeitsdenkens.
      Das wird aber den Schulstandort Österreich und in späterer Folge wegen der ausbleibenden auch Qualifikationen der Absolventen auch den Wirtschaftsstandort Österreich zerstören.
      Analphabeten werden einfach keine qualifizierten Arbeitskräfte der Zukunft sein.

      Um zukünftige Wähler nicht zu sehr zu verärgern hat man ja schon begonnen die Anforderungen an weiterführende Ausbildungen, Oberstufe, HTLs, HAKs und/oder Studienrichtungen an Unis und FHs zu senken, damit die Studierenden überhaupt eine Chance auf weiterführende Ausbildung haben.

      Diese wird dann auch nichts wert sein und damit wird der Absturz einfach nur fortgeschrieben.

      Fazit, wer seinen Kindern berufliche Zukunft und Chance auf Karriere außerhalb des Staates und der Politik bieten will, wird seine Kinder so früh wie möglich in eine entsprechend gute Privatschule geben und diese werden, wie sie es im Gegenzug schon heute tun, sich ihre Schüler und Lehrkräfte genau aussuchen.

      Damit hat die SPÖ, und auch die anderen Kollaborateure, ein kompliziertes Wort, welches keine Zukunft mehr hat, in der Realität aber eine Mehrklassengesellschaft geschaffen.
      Eine Klasse die aus der dumpfen Menge der NMS und Gesamtschulabsolventen besteht und einer Zukunft als Abhängige staatlicher Zuwendungen entgegensieht und:
      Eine Klasse die ihre Bildung in Privatschulen erworben hat die sich halt dann eben nur finanziell gut situierte Eltern leisten können.
      Die zweite Klasse hat dann aber auch Aussichten auf gut bezahlte Jobs und wird, sehr wahrscheinlich, sein Glück vermehrt im Ausland suchen.

      Das mag zwar nicht die Intention hinter dem NMS Modell sein, aber bisweilen ist gut gemeint eben tatsächlich das Gegenteil von gut gemacht.

      Übrigens gibt es auch in Österreich eine Reihe von sehr guten Privatschulen anderen Trägern man sich finanziell beteiligen kann.
      Das dürfte mittel- und langfristig eine gute Anlage sein.

    • abcdefghijklmnopqrstuvwxyz (kein Partner)
      06. März 2015 20:55

      Schulen, die in Existenznöte geraten, "helfen" sich häufig damit, das Leistungsniveau ins Bodenlose abzusenken. Damit bleiben die schwache Schüler an der Schule, das geringe Leistungsniveau lockt weitere unmotivierte oder leistungsschwache Schüler an, das ganze spricht sich herum und der Teufelskreis geht weiter . . .
      Die Schule kann damit ihre Schülerzahlen halten und existiert in der gewohnten Größe weiter.

      Privatschulen sind eher in solchen Existenznöten, da das Schulgeld doch einen gewichtigen Wettbewerbsnachteil darstellt oder die Privatschule ohne ausreichendes Schülerpotential in ihrem Einzugsbereich dasteht.
      Doch das Schulgeld ist hier notwendig, um den Schulbetrieb zu finanzieren (mit Ausnahme der Lehrergehälter, die werden an Privatschulen mit Öffentlichkeitsrecht vom Staat bezahlt).
      Eine Privatschule kann sich daher eine zu kleine Schülerzahl auf gar keinen Fall leisten.

      Also wird in vielen Privatschulen folgerichtig das Niveau extrem abgesenkt oder es wird nichts gegen unglaublich aufmüpfige Schüler unternommen, um auch die Schüler, die man in keiner anderen Schule haben will oder brauchen kann, anzulocken oder zu halten.

      Lehrer, die das Unterrichtsniveau nicht auf Anweisung absenken wollen, werden dort drangsaliert, quasi gemobbt, rausgeschmissen.
      Man lernt dort als Lehrer sehr schnell die Bedeutung des Spruchs "Wer zahlt, schafft an" kennen, denn die Direktoren stehen auch ganz massiv unter der Kuratel des Schulerhalters der betreffenden Privatschule und haben oft ganz massiv Angst vor den Eltern, die doch als Gegenleistung für das Schulgeld gute Noten erwarten.

      Um es kurz zusammenzufassen: Es gibt auch viele wirklich schlechte Privatschulen (auch mit sehr klingendem Name oder mit in der Vergangenheit guter Reputation).
      Im Zweifel hätte ich in eine öffentliche Schule weit mehr Vertrauen als in eine Privatschule.

      [Anmerkung: Als Insider weiß ich, wovon ich schreibe.]

    • Tik Tak (kein Partner)
      07. März 2015 08:06

      Ich nehme an, Sie schreiben von den Schulbrüdern in Strebersdorf?

      Ich bin "nur" als Vater in der Lage dies zu beurteilen, allerdings in einer anderen privaten Schule, und dort ist es genau umgekehrt.
      Dort werden die Standards immer weiter hinaufgeschraubt.

      Natürlich gibt es solche und solche Schulen.

      Was ich jedoch von diversen öffentlichen Schulen, in die Kinder aus meinem Freundes- und Bekanntenkreis gehen, sehe, motiviert mich dazu für meine Kinder derlei öffentliche Schulen zu meiden.
      Auch solche mit einem "guten" Namen.

    • abcdefghijklmnopqrstuvwxyz (kein Partner)
      07. März 2015 22:20

      Ich schreibe überhaupt nicht von wiener Schulen.

      An den Grenzen von Wien hört die Welt nicht auf. (Sondern fängt erst an!)

    • Tik Tak (kein Partner)
      09. März 2015 16:07

      " ... An den Grenzen von Wien hört die Welt nicht auf. ..."

      Damit laufen Sie bei mir offene Türen ein.
      So rein interessehalber, welche Schule meinen Sie denn?

    • abcdefghijklmnopqrstuvwxyz (kein Partner)
      09. März 2015 21:55

      Ich habe das bei mehreren Privatschulen beobachten können.

      Eine an der ich selber einmal gearbeitet habe in der Nähe von Wien. (Gymnasium)

      Und bei einer anderen weiß ich viel aus den Erzählungen von an meiner derzeitigen Schule sehr engagierten Kolleginnen und Kollegen, die zuvor oder parallel an dieser Schule tätig waren oder sind. (Knödelakademie, k.A. wie der offizielle Titel ist; OÖ)

      Erschreckende Dinge laufen dort ab, um das Niveau niedrig zu halten. Lehrer werden dort gemobbt und von den Direktionen ziemlich brutal hintergangen.
      Die Direktionen dieser beiden Privatschulen hatten bzw. haben für Beschwerden bezüglich zu hohen Unterrichtsniveaus oder zu schwierigen Leistungsfeststellungen immer ein offenes Ohr.
      Aber nicht ein zu geringer Lerneifer der Schüler oder Schüler, die aufgrund ihrer intellektuellen Fähigkeiten in der falschen Schule sitzen, waren oder sind dort ein Problem, sondern ganz klar: Immer der böse Lehrer, der zuviel fordert.

      Auch fällt auf, dass in den beiden genannten Privatschulen sich die Direktoren bei jeder Aussage ziemlich starkt herumwanden/-winden und alles so formulier(t)en, dass ihnen immer eine Hintertür offen blieb/bleibt, um die eigenen Aussagen jederzeit ins genaue Gegenteil verkehren zu können.

      Von weiteren Privatschulen (hauptsaächlich in OÖ, wenige in NÖ) kenne ich nur die in wenigen Worten von dort arbeitenden Lehrern zusammengefassten Aussagen zur Schulqualität: Auch nicht berauschend.

      Daher meine stakre Skepsis bezüglich der Privatschulen allgemein.

    • Tik Tak (kein Partner)
      10. März 2015 11:05

      Danke für die ausführliche Antwort.

      Klar gibt es solche und solche.
      Meine Erfahrungen, als Vater schulpflichtiger Eltern, beschränken sich großteils auf private Gymnasien verschiedener Art.
      Da sehe ich eben in einigen Bereichen sehr engagierte Lehrer und einer Zug zur akademischen Qualität der sich dann eben auch in den Schülerzahlen dieser Schulen niederschlägt.

      Die Schulbrüder habe ich, nach übereinstimmenden Aussagen einiger Freunde mit Kindern in dieser Schule angenommen, die sind mir einfach zu oft untergekommen als eine Art "last resort" für hoffnungslose Fälle.
      Natürlich ist mir klar, daß die kein Einzelfall sind und es auch bei Privatschulen eine Frage der sorgsamen Auswahl ist, wenn man für seinen Nachwuchs eine gute Schule sucht.
      Schließlich geht es da um die Zukunft meiner Kids.
      Und die ist in dem meisten öffentlichen Schulen, genauer staatlichen Schulen Österreichs, nicht mehr gesichert.
      Das zeigen auch immer öfter auftretende Aussagen von Personalverantwortlichen, die mittlerile schwarze Listen von öffentlichen Schulen haben, von denen sie keine Absolventen mehr aufnehmen wollen oder sich solche sehr genau ansehen.

  6. Mausi (kein Partner)
    06. März 2015 16:49

    Jo mei is's a net a Guada der Herr Pfarrer ..... so ko ma des Problem natürlich a lösen!

    Pfarrer schlägt vor: Prostituierte für Asylbewerber
    "Diese Männer haben ein sexuelles Bedürfnis"
    http://www.merkur-online.de/lokales/muenchen-lk-sued/pfarrer-schlaegt-vor-prostituierte-asylbewerber-4791059.html
    Wieviele Beweise werden noch benötigt um endlich zu erkennen, welche pol.Geistes-Kinder uns vorschreiben, wie wir zu leben haben, wieviel wir zahlen müssen, welche Gesetze einhzuhalten sind. Wen man zu lieben hat und wen man zu hassen hat. Ständig Feindbilder aufbaut um von sich selbst abzulenken. Wie sagten wir früher als Kinder: "einen anderen schlechtmachen um von sich selber abzulenken".

    • Tik Tak (kein Partner)
      06. März 2015 18:00

      Was hierbei das Problem ist, dürften nur Sie sehen.

      Natürlich werden Menschen komisch wenn sie lange Zeit keinen Sex haben.
      Das kann man nicht nur bei Maslow lernen, das zeigt auch das Problem mit dem Zölibat.

      Der, im übrigen evangelische, Priester spricht hier eine durchaus wichtige Problematik an.

      Und davon, daß diese Bordellbesuche vom Staat bezahlt werden sollen hat er nichts gesagt.

      Gerade sexuell ausgehungerte und entsprechend frustrierte Männchen, das sieht man auch an den hiesigen Posterkatholiken sehr gut, werden zu einem gesellschaftlichen Problem weil sie nach einiger Zeit zu sehr mit dem Wunsch nach einem erfüllten Sexleben beschäftigt sind.

      Daraus entstehen sehr oft Vergewaltigungen und irre Gedankengänge welche im Zusammenhang mit strikten Religionsvorschriften schlimme Auswirkungen haben können.

      Also ist es wohl eine durchaus gangbare Lösung, wenn solch frustrierte Männchen ihre Triebe mit Prostituierten ausleben.

      Nur zahlen sollen sie das gefälligst selbst.

    • Mausi (kein Partner)
      06. März 2015 19:40

      Tik Tak
      Aus ihrer Sicht betrachtet - stimmts.
      Andere Sichtweise: diese armen Flüchtlinge müssten eigentl. traumatisiert sein (Verfolgung undso). Erzählt man uns doch. Und nebenbei obige Forderung wird doch bei Gerichtsverfahren ja jetzt schon als Milderungsgrund angegeben (Testosteron). Das Ganze ist doch total absurd. Schon die Diskussion darüber.
      Wäre es nicht sinnvoller eine Politik zu betreiben, wo Flüchtlinge erst gar nicht entstehen???? Keine Kriege (Recourcen) keine Flüchtlinge. Alle bleiben in ihren Ursprungsländern, wo ihre Wurzeln sind. Und wir führen fairen Handel, indem die Völker für ihre Recourchen ihren gerechten Anteil bekommen. Wir sollten lernen lösungsorientiert zu denke

    • TikTakTo (kein Partner)
      06. März 2015 22:21

      @TikTak
      Vielleicht haben Sie eine schlimme Kindheit gehabt, aber vom Zölibat haben sie definitiv nichts verstanden.
      Und übrigens: "evangelische Priester" gibt es nicht - ich würde sagen da hat jemand in dieser Angelegenheit keine Ahnung.

      Ihre Unterstellungen gegenüber "Posterkatholiken" sind irre.

    • Tik Tak (kein Partner)
      07. März 2015 08:11

      TikTakTo, ich weiß leider zu genau wovon ich spreche, ich habe u.a. eine katholische Privatschule mit Halbinternat "genossen" und dort die Auswüchse solcher "zölibatsbegründeten" Mangelerscheinungen erlebt.
      Und wenn Sie darauf bestehen einen Priester (=Gottesdiener) der evangelischen Kirche nicht als Priester sondern als Pastor zu bezeichnen zeigen Sie nur Ihre fehlenden Sprachkenntnisse.

      Offenbar sind Sie einer der Betroffenen wenn es um fehlenden Sex geht.
      Das sollten Sie ändern sonst wird das zum Problem.

    • Tik Tak (kein Partner)
      07. März 2015 08:24

      Mausi, keine Frage, aber das geht zu weit.

      Selbst bei autochtonen Jugendlichen wird, bei Straftaten, pubertärsbedingter Testosteronüberschuß oft als Milderungsgrund angesehen.
      Das ist nicht das Problem, denn das muß auch für "Flüchtlinge" gelten, schließlich sollten vor Gericht alle gleich behandelt werden..
      Das Problem liegt eher darin, daß die tatsächlichen Flüchtlinge in einer Minderheit sind und bei den Massen an "Flüchtlingen" die Wirtschaftsmigranten überwiegen.
      Diese sind im Regelfall weder traumatisiert noch auf der Flucht, die wollen einfach nur ein besseres Leben haben.
      Was auch verständlich ist aber auch dazu führt, daß diese sich auch um ihr Sexleben selbst kümmern müssen, schließlich sind sie aus freien Stücken hier.
      Nur der ideologische "Twist" der Flüchtlingshelfer, böse Zungen nennen das eine Industrie, hat hier Ausnahmen gefordert.
      Die zu machen ist ein Fehler, keine Frage.
      Das ändert aber natürlich nichts daran, daß, nicht erst seit Maslow und wie man an so manchen "Posterkatholiken" hier gut sehen kann, Sex ganz einfach ein physisches wie psychisches Grundbedürfnis ist und daher ganz selbstverständlich, wie Essen oder Schlafen, auch befriedigt werden muß bevor man sich weiteren Bedürfnissen widmen kann.
      Unbefriedigte Männer neigen leider sehr oft zu Gewaltakten um ihre Triebe zu befriedigen, also ist es auch eine Form von Gewaltprävention.
      Ich sehe allerdings auch keinen Grund dafür, daß der Staat hier Kosten tragen soll.
      Wenn diverse NGOs Sex für Migranten fordern, dann sollen sie auch eine Lösung dafür finden, wie dieser zu organisieren und, im Falle der Dienste von Prostituierten, ohne Steuergelder bezahlt werden soll.
      Die Idee, die dem von Ihnen verlinkten Artikel angeführt wird, Bordellbesitzer mögen doch ihre Prostituierten außerhalb der Hauptgeschäftszeiten für einen guten Zweck zur Verfügung stellen ist jedenfalls kriminell und nicht machbar.
      Da würden sich die Bordellbesitzer nicht nur als Zuhälter sondern auch als Menschenhändler strafbar machen.
      Wenn aber diese NGOs mit eigenem Geld Prostituierte für solche Dienste zahlen wollen und diese mitmachen, warum nicht?
      Ohne eigene Kenntnisse in diesem Bereich zu haben, angeblich ist Prostitution ja auch nur eine ganz normale Dienstleistung.
      Da gäbe es ein weiteres Umsatzgebiet.

  7. monofavoriten (kein Partner)
    06. März 2015 16:26

    hörts doch endlich auf davon zu träumen, die övp wäre irgendwie eine eigenständige partei!

    die övp ist die konservativ getarnte schwarze zitze am roten euter - für die leute, die rot nicht wählen wollen - es aber dummerweise doch tun.

    was bewirkt die denkunfähigkeit der anhänger der schwarzen zitze? lehnt euch doch mal zurück und schaut euch an wo dieses land und die gesellschaft angekommen ist - trotz beinahe permanenter schwarzer regierungsbeteiligung!

    wachts doch endlich auf! der unterberger hat´s, wie´s scheint, auch noch immer nicht überrissen. naja...

    • Mausi (kein Partner)
      06. März 2015 16:51

      monofavoriten
      ************* !!! Einigen hier - dämmert's schon langsam!!!

    • Tik Tak (kein Partner)
      06. März 2015 18:03

      Die ÖVP ist tot.
      Manchmal werden halt die entweichenden Verwesungsgase noch für eine Aussage gehalten.

      Aber, wie so oft, die Hoffnung stirbt zuletzt und das ist oft lange nach dem Exitus des betreffenden Objekts selbst.

      Und nein, ich habe auch keine Ahnung, wen man als bürgerliche Alternative in Österreich wählen kann.

    • monofavoriten (kein Partner)
      07. März 2015 21:22

      danke mausi:)

  8. AppolloniO (kein Partner)
    06. März 2015 11:18

    Schlimm genug das die Mainstreamer Millionen für ihr schulisches Traumprojekt nachweislich in den Sand gesetzt haben. Aber noch schlimmer sind die Reaktionen Derselbigen. Zusammengefasst: "Und daraus schließt er messerscharf, dass nicht sein kann, was nicht sein darf". ("..die NMS wurde nicht überall vollkommen umgesetzt".) Also keinerlei Einsicht, kein dazulernen -nur weiterhin stur die falsche Ideologie vertreten.
    Eigentlich wäre es jetzt Zeit für die ÖVP endlich wieder einmal die Führungsrolle in der Schulpolitik zu übernehmen. Also, eine Verpflichtung UND eine Chance. Aber die Schwarzen dösen lieber weiter.

  9. cmh (kein Partner)
    06. März 2015 09:19

    Die österreichische Bildungspolitik ist nur ein Beispiel, dessen Art es hierzulande viele gibt:

    Es ist wurscht, was dabei herauskommt, alleiniger Zweck ist es, der Ideologie zu entsprechen. Frei nach Hegel: Ein Widerspruch der Tatsachen zur Ideologie, macht es für die Tatsachen nur noch schlimmer.

    Sowohl Schüler als auch Lehrer werden dabei zu bloßen Störgrößen degradiert.

    Diese Verderbtheit zieht weitere herunter: Die IV des Herrn Kapsch entblödet sich nicht, die NMS (nur mehr sozen) zu propagieren, derweilen ein rumänischer (!!!) Billigsubler eben dieses noblen Herren einen gewaltigen Scheiß baut, indem datengeschützte Informationen über Schüler und Lehrer leaken.

    Zum Kotzen!

    • Herzogberg (kein Partner)
      07. März 2015 01:15

      Der Industrie ist es sehr angenehm, wenn sie genormte Menschen im Sinne der "Brave New World" hat. Dahinter die Sintflut.

  10. Mausi (kein Partner)
    06. März 2015 09:13

    Während hier über Lächerlichkeiten (hängt zwar alles miteinander zusammen) diskutiert wird, werden hinter dem Vorhang bereits Vorkehrungen getroffen. Leute wacht auf und informiert euch und gebt diese Infos an Menschen weiter, die noch denken, dass unsere Politiker alles im Griff haben. Mitnichten - sie sind daran beteiligt (wahrscheinl. gezwungen)!
    http://web.de/magazine/panorama/russland-spricht-besorgt-us-soldaten-westukraine-30490256 #
    http://www.zeit.de/politik/ausland/2015-03/ukraine-krieg-russland-soldaten-einschaetzung-usa
    http://www.focus.de/politik/ausland/ukraine-krise/ukraine-krise-kasparow-vor-us-senat-putin-muss-wie-krebsgeschwuer-herausgeschnitten-werden_id_4521473.html

    • Kapuzerer (kein Partner)
      08. März 2015 09:50

      "...wacht auf und informiert euch und gebt diese Infos an Menschen weiter..."

      Wunderbar, die Idee - was aber wenn die Leute es einfach nicht hören wollen?
      Dass die NMS Schwachsinn ist wußte ich sobald mir klar war dass das nur ein Etikettenschwindel ist und nur der linken Ideologie dient; also ich wußte es von Anfang an!
      Man lese nur heute den Kurier, da gibt´s eine Art "Interview" mit dem "Experten" Glattauer! Der kritisiert dass, nach seiner Ansicht viel zu viele Eltern, ihre Kinder ins Gymnasium schicken, er selbst aber schickt seine Tochter auch dorthin, denn er wäre doch nicht so blöd sein Kind in die schlechtere Schule zu schicken! Aber die Eltern anderer Kinder sollen das durchaus tun! Wobei natürlich zu kritisieren ist dass Kinder die absolut nicht geeignet sind von ihren Eltern dort hineingezwungen werden. Um diesen Mißstand abzustellen bräuchte man nur Aufnahmsprüfungen machen und das wäre billig - aber nein, man benamst die Hauptschulen neu und das kostet viel Geld was aber nichts macht wenn´s nur der Herunternivellierung dient und massenhaft Dummköpfe und Dummköpfinnen (ja und die muss man auch berücksichtigen ist ja heute schließlich Weltfrauentag und da sollte man endlich auch mal die Räuberinnen und Mörderinnen und Diebinnen und Einbrecherinnen und Lügnerinnen etc. vor den Vorhang holen) erzeugt die kritiklos jeden linken Blödsinn gierig aufsaugen!

      Wie bringt man Vernünftiges in die Köpfe der Leute die das gar nicht hören wollen? Ich kann mir diese Frage nicht beantworten.

    • Mausi (kein Partner)
      08. März 2015 10:04

      Kapuzerer

      Ich gebe ihnen vollkommen recht. Aber alles hat man einmal das 1. Mal gehört (wir alle hier) und konnte es zuerst nicht glauben. Doch beim 2. Mal hören erinnert man sich und beginnt nachzudenken. Aber das Wichtigste ist, dass die Menschen beginnen zu "fragen". Das ist er Anfang vom Ende dieses schwachsinnigen Systems. Nicht verzweifeln ..... es hat schon angefangen und kann nicht mehr rückgängig gemacht werden (kann man gut hier im Blog beobachten ... es werden immer mehr). Der Glauben an das System beginnt zu zerbröseln und das "weltweit" (dank Internet und vieler mutiger und vor allem geistig gesunden Menschen).
      Liebe Grüße

  11. Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
    06. März 2015 07:53

    AU: "Noch absurder ist, dass die wohl wichtigste Fähigkeit, die man von einem Maturanten erwarten sollte, schon seit Jahren immer mehr zurückgedrängt worden ist. Das ist die Fähigkeit, einen verständlichen Text ohne Rechtschreibfehler, aber mit einem roten Faden und zumindest halbwegs intelligenten Argumenten zu schreiben."
    Richtig!!! Doch wie sollte dies gelingen, wo doch fast 100% der Maturanten nicht(s) mehr lesen? Wer nicht liest (und seien es, nicht nur, aber auch, unsere damaligen "Schundromane"), wird in seiner Sprache nie zu Hause sein!

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      06. März 2015 07:55

      Fortsetzung:
      Kaum des Lesens kundig, hatte mich meine Mutter in eine der damaligen Büchergilden eingeschrieben und so den Blick in die mannigfaltige Literatur ermöglicht. Ich danke ihr noch heute dafür...

    • Herzogberg (kein Partner)
      07. März 2015 01:20

      Das war eine Fähigkeit, die in meiner Volksschulzeit - 1947 - 1950 - für uns Volksschüler selbstverständlich war. Ja, damals hatten wir Lehrer, die an der Lehrerbildungsanstalt ausgebildet worden waren und nicht an irgendwelchen Pädagogischen Akademien.

  12. Stalingrad 2.0 (kein Partner)
    06. März 2015 07:25

    Wozu macht sich der größte Kriegshetzer-Blog Österreichs Gedanken über die Schule?
    Kanonfutter benötigt keine Bildung, sondern nur faschistischen Hass gegen Russland.

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      06. März 2015 08:02

      A.U. thematisiert international manches nicht.
      Doch nenne man einen anderen heimischen Blog, in dem derart frei und größtenteils seriös-faktenbezogen auch kontroverse Meinungen zugelassen werden!

    • Stalingrad 2.0 (kein Partner)
      06. März 2015 08:08

      "auch kontroverse Meinungen zugelassen werden"

      Geschickte Tarnung. Dafür nimmt man faschistische Kriegspropaganda gerne in Kauf.

      Alte Menschen von der Lügenpresse wollen junge Menschen in großer Zahl in den Tod treiben.

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      06. März 2015 08:39

      Zumindest ich nehme hier gar nichts "in Kauf". Auch so manche thematische Absenzen des A.U. nicht! Ich halte auch Präsident Putin n i c h t für das alleinig Böse dieser Welt. "Böses" verursachen wohl mehrere Großmächte. Dies ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass hier viele (beileibe nicht alle) intelligente Beiträge n i c h t unterdrückt werden. Und die persönlichen Präferenzen des A.U. seien ihm zugestanden, wie auch Ihnen die Ihren!
      MfG

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      06. März 2015 08:43

      Und damit hier keine Mißverständnisse aufkommen: Als ehemaliger Berufssoldat bin ich strikt dagegen, österreichische Soldaten großmannssüchtig politisch zu mißbrauchen!!!

    • Mausi (kein Partner)
      06. März 2015 08:52

      Prof. Schwarz
      "A.U. thematisiert international manches nicht."

      Stimmt, aber warum eigentlich nicht? Die Mitglieder zahlen jaIst es nicht wichtig? Ohne gewisse Themen kann man oft die Zusammenhänge nicht erkennen, welche aber immens wichtig sind.
      "größtenteils seriös-faktenbezogen auch kontroverse Meinungen zugelassen werden!"
      Zugelassen? Was heißt das? Wo sind wir denn, dass wir Meinungen zulassen ....
      Das bedeutet auch dass man von den Kommentatoren mehr ehrliche Information erhält, als vom Blogautor selber.
      Politisch korrekt: was korrekt bedeutet wissen alle. Was aber bedeutet politisch? Politisch heißt verlogen für pol. Zwecke missbrauchend.
      Wir werden gezwungen korrekt zu lügen.

    • Mausi (kein Partner)
      06. März 2015 09:03

      Prof. Schwarz
      Aber ich verstehe was sie meinen und sie haben natürlich recht. Doch sollte man auch andere Überlegungen anstellen. Damit meine ich Meinungsvielfalt. Und die muss weder erlaubt noch zugelassen werden. Das ist unser gottgegebenes Recht. Dies muss endlich wieder in die Gehirne der Menschen gebracht werden, dass niemand (außer der Schöpfung) ein Recht über unser Leben besitzt. Niemand!!! Den Menschen muss bewusst werden, dass diese Krisen künstlich kreiert werden. Durch Buchstaben auf einem Fetzen Papier. Wir aber unterliegen ausschließlich den Naturgesetzen und keinen von kranken Personen herbeigeschriebenen Gesetzestexten, denen "keiner von uns" jemals seine Zustimmung gegeben

  13. bürgerIn (kein Partner)
    06. März 2015 06:44

    die wählerInnenschaft darf allerdings zur beruhigung davon ausgehen, dass die für den niedergang verantwortlichen roten (und grünInnen) unter mittäterInnenschaft der övp ihren eigenen nachwuchs keinesfalls den abgesandelten nms bzw öffentlichen schulen anvertrauen. wozu gibt es das theresianum?

    • Tik Tak (kein Partner)
      06. März 2015 18:10

      Im Theresianum finden Sie kaum den Nachwuchs diverser SPÖ und Grünpolitiker, dort, wie auch bei den Schotten, finden Sie primär den Nachwuchs von ÖVP und FPÖ Politikern und den Nachwuchs diverser ÖVP naher Mitarbeiter des Aussenministeriums und diverser Uniprofessoren.
      Die Kids diverser roter und grüner Politiker finden sie eher an sehr teuren Montessori und Walddorfschulen sowie an einstigen Eliteschulen wie den Schulbrüdern oder in Kalksburg.
      Vermehrt auch in Internaten im Ausland oder ähnlichen Schulen in Österreich, St. Gilgen ist da eine gute Adresse, oder in diversen internationalen Schulen wie der AIS.
      Schließlich wissen die wo ihre Kids Bildung bekommen und nicht etwa nur auf türkisch fluchen.

  14. Pennpatrik
    05. März 2015 10:41

    Ich vermute, dass in den Ministerien eben keine "hinaufgefallenen" Lehrer mehr stehen, sondern sogenannte "Sozialwissenschaftler", die als Abfallprodukt der EU weit betriebenen Akademisierung keinen einzigen Tag in einer Schulklasse gestanden sind.
    Genauso schauen die Konzepte nämlich aus.

    • cmh (kein Partner)
      06. März 2015 09:24

      Abfallprodukt der Akademisierung

      Sehr treffend. Darf ich Ihre Worte weiterverwenden?

      Bitte Danke!

  15. Brigitte Kashofer
    04. März 2015 23:56

    Die freie Entscheidung eines Direktors bei der Anstellung von Lehrern wird zu keiner Verbesserung führen, weil
    1. der Direktor selbst nach parteipolitischen Gesichtspunkten angestellt worden ist und er
    2. seine Lehrer nicht selbst bezahlt wie jeder Arbeitgeber in der Privatwirtschaft

    • Brigitte Kashofer
      04. März 2015 23:58

      und
      3. sein Gehalt nicht von der Anzahl der Schüler abhängt, die seine Schule besuchen möchten

    • nilpf (kein Partner)
      06. März 2015 22:32

      Naja, das stimmt für die AHS nicht (ganz):
      ad 1) jeder Mensch hat eine Weltanschauung - auch Direktoren. Und das mit den parteipolitischen Gesichtspunkten ist wohl nicht ganz falsch, aber was sagt das heute noch?
      ad 3) zahlreiche Ressourcen, welche die SChule zur Verfügung gestellt bekommt ist von der Anzahl der Schüler abhängig - teilweise sogar das Direktorengehalt.
      ad 2) der gute Ruf der AHS (= gute und mehr Schüler) ist heute überlebensnotwendig. Und das ist nur mit guten Lehrern möglich. Hätten wir hier mehr Möglichkeiten, wäre es viel besser. Das größte Problem aber ist der Lehrermangel. Wenn man "alles" nehmen muss, weil man sonst niemanden hat....

  16. Undine
    04. März 2015 23:39

    OT---aber ein wichtiger Kommentar von Werner REICHEL auf ORF-WATCH:

    "Kinderpornographie als Bagatelle"

    "Schlagzeile auf orf.at: „Kinderpornoprozess gegen Ex-Politiker Edathy eingestellt“. Das ist zwar sachlich richtig, journalistisch aber höchst fragwürdig. Denn den eigentlichen Aufhänger der Geschichte unterschlägt der ORF seinen Lesern mit dieser Headline. Er lenkt sie ganz bewusst auf eine falsche Fährte.

    Wer schnell die Überschriften überfliegt, der bekommt den Eindruck, dass der SPD-Politiker unschuldig ist. Ist er aber nicht. Edathy hat die ihm zur Last gelegten Taten gestanden. „Die Vorwürfe treffen zu“, so sein Anwalt. Gegen eine Zahlung von 5.000 Euro ist der Prozess nun eingestellt worden. Deshalb haben auch alle seriösen Medien - selbst die linken - mit dem Schuldeingeständnis von Edathy aufgemacht. Spiegel: „Edathy gesteht, Verfahren eingestellt“, Die Zeit: „Sebastian Edathy räumt Besitz von Kinderpornografie ein“, taz: „Geständnis, Geldauflage und Schluss“. Im Gegensatz zu orf.at versucht nicht einmal die linksextreme taz die Leser mit ihrer Headline zu täuschen. Das ist wirklich eine Leistung!

    Bei orf.at erfährt man zudem erst in der vierten Zeile, dass Edathy ein SPD-Mann ist, ist ja auch nicht so wichtig. Wäre er hingegen von der CSU oder gar ein AfD-Politiker gewesen, so hätte man das garantiert über Tage ausgeschlachtet und von einem Justizskandal, von Gesinnungsjustiz und einer politischen Entscheidung gesprochen.

    Aber Edathy hat Migrationshintergrund, ist homosexuell, ist in der SPD, also in der richtigen Partei und hat sich im Kampf gegen rechts engagiert. So jemand kann für einen aufrechten Linken gar kein schlechter Mensch sein, selbst dann nicht, wenn er in eine schmierige und widerliche Kinderpornoaffaire verwickelt ist."

    • Riese35
      05. März 2015 00:49

      @Undine: Danke für diese wichtige Ergänzung. Sehr schön und effizient auf den Punkt gebracht. So ist es. Leider.

    • Peter R Dietl
    • socrates
      05. März 2015 23:35

      Edathy hat dieselbe Religion wie Cohn Bendit, da wird man nicht bestraft.

    • fewe (kein Partner)
      06. März 2015 03:32

      @socrates: Alles klar, bei Friedmann ging das ja auch recht kommod über die Bühne.

    • Konrad Loräntz
      06. März 2015 13:39

      Religion ham die aber wohl beide keine. Sofern man Gramscizismus (oder Ähnliches) nicht als Religion betrachtet.

    • F.V. (kein Partner)
      06. März 2015 17:51

      Herr Loräntz,

      Socrates und fewe, ... wollten auch nur damit sagen, daß es sich um Angehörige des auserwählten Volkes handelt. Da sind inzwischen auch die wenigsten "religiös".

    • pro veritate (kein Partner)
      07. März 2015 10:07

      Eine Anmerkung dazu, der jeder "kleine Mann" zustimmen dürfte: Ginge es bei dem Beschuldigten um einen "gewöhnlich Sterblichen", fiele ein Urteil um einiges härter aus. Die Gründe für diesen (vermutlichen) Unterschied sind sattsam bekannt...

  17. Haider
    04. März 2015 22:44

    Kann mir einer der vielen ÖVP-affinen Mitblogger erklären, welcher schwarze Teufel (= Platter, = Wallner, = Haslauer etc.) die BildungsEXPERTEN der Volkspartei zu ihren wirren Statements bezüglich NMS verleitete?

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      06. März 2015 08:13

      Werter Haider, da wüßte ich einen, der alles (ver)klären kann:
      Den Tulbinger ÖVPler, der, und das muß man schon gesondert anmerken, neuerdings die pöse, pöse FPÖ als künftigen Koalitionspartner der ÖVP akzeptiert hatte. Der wird doch nicht im hohen Alter realpolitisch zu denken beginnen?
      Wenn das nicht eine Volte der besonderen Art ist, was dann?
      MfG

  18. Haider
    04. März 2015 22:22

    Ich habe einen anderen Verdacht. Das Ziel der Linken ist es, jede Schulform zu ruinieren (daher auch die seinerzeit ausgezeichnete Bürger/Hauptschule), die ihrem fanatischen Zerstörungswahn der bürgerlichen Gesellschaft Widerstand leisten könnte. Denkende Bürger wählen eben nicht marxistisch. Stimmvieh muß dumm gehalten werden. Wo sind die hehren Ziele der einstmals noch wahren Arbeiterpartei, wie: "Bildung macht frei!". Unsere Sprache wird systematisch zu Tode gegendert. PC-Fantasten oder sonstige Spinner amputieren unseren wertvollen Sprachschatz (Eskimo ist pfui Teufel, Mohr im Hemd ist pfui Teufel, jeder Zigeuner darf sich nur mehr selbst so nennen, Fräulein ist ein Schimpfwort - heute muß man "Hure" sagen - usw.). Eine kleine Minderheit von krankhaften Defaitisten ruiniert erfolgreich mithilfe gekaufter/erpreßter/bestochener Medien unsere Kultur. Und wir bezahlen diese medialen Attentäter auch noch [den ORF allerdings nur zwangsweise]. Ich werde künftig die Sonntag-Zeitungen nur mehr stehlen und wochentags werde ich mich wohl mit den Internet-Ausgaben der Lügenpresse begnügen.
    Sollte mich dafür die linke Wr. Staatsanwalt/Richterschaft belangen und verurteilen, so ersuche ich um Überlassung milder Gaben im Häfen.

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      06. März 2015 08:28

      Zum guten, alten "Fräulein":
      Es ist Jahrzehnte her, da besuchte ich in der bekannt linken VHS Brigittenau einen Vortrag. In eine Sitzreihe eintretend, bat ich mit den ungefähren Worten "Bitte, Fräulein, darf ich vorbeigehen?" mir etwas Platz zu gewähren. Na, mehr hatte ich nicht gebraucht! Wie ich insbesondere und überhaupt die Frechheit besäße sie, als Frau (!), sie war etwa so um die 17, derart herabzusetzen?
      Als ehemaligem Schüler des Oberstleutnants a. D. der Deutschen Wehrmacht (was heute p.c. durchgehend verschwiegen wird) Willibald "Willy" Elmayer Edl. v. Vestenbrugg zerbrach schon damals etwas in mir...

    • Undine
      06. März 2015 08:55

      @Prof. Walter A. Schwarz

      *********!
      Ich finde es auch mehr als lächerlich, wenn man im ORF von jungen Mädchen (14-18-Jährige etwa) als FRAUEN spricht! Ich hätte mich in diesem Alter sehr peinlich berührt gefühlt, als Frau bezeichnet zu werden.

    • Freidenker (kein Partner)
      06. März 2015 16:15

      @ Sg. Herr Prof. Schwarz, werte Undine:

      D'accord! Ich würde sogar behaupten, es gibt in der dt. Sprache keine passendere Anrede für eine (junge) unverheiratete Frau als Fräulein. Daher mache ich nach wie vor davon Gebrauch. Was sollte daran falsch sein?
      In unserer Gemeinde kenne ich eine nette, zeitlebens ledige Dame von über 70 Jahren die sich sehr freut, wenn man sie als Fräulein angspricht.
      Auch die äußerst liebenswerte Miss Marple in Person der Margaret Rutherford bessert sichtlich verärgert einen Herren aus, nachdem er sie mit Missis Marple angesprochen hat.

    • F.V. (kein Partner)
      06. März 2015 17:58

      Herr Haider,

      Sie haben ja so recht, außer mit dem Lesen der gestohlenen Sonntagsausgaben und der online-Zeitungen.

      Was lesen Sie denn da? - Buchstabenmüll und Desinformation. Die einzigen zuverlässigen Infos sind die Todesanzeigen und - sofern kein Druckfehler sich einschlich - das Datum.

      Lesen Sie doch was G´scheites.

    • Herzogberg (kein Partner)
      07. März 2015 01:25

      Ich weiß nach wie vor keinen besseren Ausdruck, eine Kellerin als Fräulein zu rufen.

  19. Brigitte Imb
  20. ProConsul
    04. März 2015 20:14

    OT- Fall Alijew

    Für die Verschwörungstheoretiker im Forum, die glauben Alijew wurde ermordet.

    "Wenn Rachat Alijew in seiner Einzelzelle der Justizanstalt Wien-Josefstadt keinen Selbstmord begangen hat, wie seine Verteidiger insinuieren, muss es zumindest fünf korrupte Justizwachebeamte geben, wie ein Lokalaugenschein des Standard zeigt.
    Traktkommandant Martin Pressinger führt durch den fünften Stock, die Krankenabteilung. Die Zelle, in der Alijew starb, ist links am Ende des Ganges. "Da ist eine Kamera", zeigt Pressinger an die Wand, "vorn, im Eingangsbereich, sind zwei weitere." Die Aufzeichnungen von außen zu manipulieren ist schwer bis unmöglich. Denn die Bilder werden nicht per Funk, sondern über eine interne Leitung in den Raum übertragen, in dem in der Nacht drei Beamte für die Überwachung von drei Stockwerken zuständig sind. "Die Aufnahmen werden 72 Stunden gespeichert und dann automatisch überschrieben", erläutert der Beamte. "Einen Zugriffscode haben nur die Direktion und die Personalvertretung."

    Selbst wenn die Aufzeichnungen - von wem auch immer - manipuliert sein sollten, gibt es noch ein weiteres Zugangsproblem für einen Mörder, der einen Betäubten mit Mullbinden in der von außen nicht einsehbaren "Nasszelle" strangulieren will. "In der Nacht haben nur zwei Kollegen unten im Wachzimmer die Haftraumschlüssel. Fordert man sie an, müssen sie gemeinsam kommen", sagt Pressinger. Ein weiteres Problem für Verschwörungstheoretiker: Wird in der Nacht eine Zellentür geöffnet, geht in der Überwachungszentrale des Stockwerks ein schriller Alarm los. Auf einem Monitor wird angezeigt, welche der Türen geöffnet wurde. Dass diese noch dazu über ein System verfügen, das jeden Eintritt mitzählt, spielt da fast keine Rolle mehr."

    http://derstandard.at/2000012489415/Fall-Alijew-Videokameras-und-Verschwoerungstheorien

    • hamburger zimmermann
      05. März 2015 03:19

      danke herr ingenieur. technisch manipulieren kann man ALLES. und es gibt im ganzen land keine widerlicheren korruptionsklüngel als in der justiz. danke vp (und eine solche partei hatte ich jahrzehntelang gewählt).
      .

    • fewe (kein Partner)
      06. März 2015 03:36

      Okay, damit ist erwiesen, dass es ein Justizwachebeamte nicht gewesen sein kann, weil er die Systeme nicht überwinden könnte. Das hatte aber eh niemand erwartet. Jene von denen das ausgegangen sein könnte, hätten wohl keine Probleme, das alles zu überwinden.

  21. zauberlehrling
    04. März 2015 20:12

    Typisch realer Sozialismus: ein Rohrkrepierer, der Unsummen an Steuergelder verschlingt. Für solche linksideologischen Experimente wird dann umverteilt was das Zeug hält und bis alle gleich arm sind.

  22. Pennpatrik
    04. März 2015 18:31

    ... und wer tritt dafür ein, dass die NMS weitergeführt wird?
    Die ÖVP.

    Lieber Wähler! Bitte setz dem Elend dieser Partei ein Ende!

  23. Brigitte Imb
    04. März 2015 16:41

    Trotz des vernichtenden Urteils will die Regierung am gescheiterten Projekt NMS festhalten. Unfaßbar!

    http://diepresse.com/home/bildung/schule/4677177/NMSBericht_Ruckkehr-zur-Hauptschule-keine-Option?_vl_backlink=/home/index.do

    P.s.: Der Kanzler geht in Bildungskarenz und danach wird noch einmal evaluiert. :-)

    diepresse.com/home/bildung/schule/4676497/Nicht-besser-als-Hauptschule_NMS-enttaeuscht?_vl_backlink=/home/index.do

    • Brigitte Imb
    • Cotopaxi
      04. März 2015 16:59

      Von den Schwarzen kam überraschenderweise ziemlich schnell das O.K., dass der teure Sauhaufen NMS weiter im Sinne der Roten weitergeführt und die grandiosen Hauptschulen eingestampft werden.
      Aber enttäusche Wertkonservative werden sich diese Entscheidung sicher irgendwie schönargumentieren oder schönsaufen. ;-)

    • Brigitte Imb
      04. März 2015 17:37

      Die Roten u. die Schwarzen sind nur scheinhalber noch 2 Parteien um die Wähler zu täuschen. Unter der Hand fand längst eine Vereinigung statt, die der Mehrheitsbeschaffung dienen soll.

      Verdammt gehören sie allesamt, die an unseren Kindern tatsächlich Unbildung vorprogrammieren.

    • Cotopaxi
      04. März 2015 17:54

      Und vor allem ist man bei den Mächtigen der EU gut angeschrieben, wenn man mit den Roten und nicht mit den Blauen koaliert.
      Darauf ist man angewiesen, muss man schnell irgendeinen Schwarzen Granden mit einem Posten versorgen. Das EU-Nirwana ist diesbezüglich unendlich kreativ.

    • Pennpatrik
      04. März 2015 18:33

      @Brigitte Imb
      Ihre Aussage verdient viele Sternchen, aber sie ist zutiefst deprimierend. Die Wahrheit unserer Politik halt.

    • Riese35
      05. März 2015 00:54

      @Brigitte Imb: "Unter der Hand fand längst eine Vereinigung statt, ..."

      Ja, man trifft sich in der Rauhensteingasse.

  24. Politicus1
    04. März 2015 15:53

    Die PRESSE bringt uns auch in der Fastenzeit noch was zum Lachen:
    "Auch in der besonders umstrittenen Flüchtlingsunterkunft in Steinhaus in der Gemeinde Spital am Semmering sind mittlerweile nur noch 50 Flüchtlinge untergebracht. Zu Hochzeiten waren es mehr als 200."

    Hochzeiten mit Migrationshintergrund bringen halt locker 150 Gäste auf die Beine, sodass halt dann aus 50 Flüchtlingen mehr als 200 werden ... (:-)

    Im selben Artikel beklagt die PRESSE, dass Flüchtlinge weiterhin in Polizeiturnsälen wohnen MÜSSEN
    Die Armen! Ich hätte geglaubt, es sei ein Zeichen unserer Gastfreundschaft, dass sie dort wohnen DÜRFEN!

    http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/4677238/Asylwerber-mussen-weiter-in-PolizeiTurnsaelen-wohnen?parentid=0&act=2&isanonym=null#kommentar0

    • cmh (kein Partner)
      06. März 2015 17:51

      Bei den Redakteurinnen der Presse kann man sich sicher sein, dass ihr Geschreibsel nicht das Produkt höherer Hirnfunktionen ist.

      Die verstehen nichteinmal, wenn man die höflich darauf hinweist, dass sie immer noch kein Deutsch können. Immerhin die Sprache, in der sie ihre Aktikelen verfassen.

  25. Paffdaddy
    04. März 2015 15:24

    OT / Etwas zum schmunzeln...
    http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/4677162/Studie_Wirtschaftsstandort-Osterreich-faellt-aus-den-Top-20?_vl_backlink=/home/index.do
    Man beachte die Titelzeile: "Der Standrot Östereich rutscht... "
    Tja, ein Schelm der Böses denkt ! An einen wirklichen Druckfehler will ich nicht so recht glauben ;-))

  26. Undine
    04. März 2015 14:21

    Es war ja wirklich vorherzusehen:

    ""Nicht genügend" für das Bildungsprojekt Neue Mittelschule (NMS)"

    http://www.unzensuriert.at/content/0017289-Nicht-genuegend-fuer-das-Bildungsprojekt-Neue-Mittelschule-NMS

  27. der_besserwisser
    04. März 2015 14:09

    Die von Unterberger geforderten Autonomien finden sich deckungsgleich auch im Bildungspapier der NEOS (http://www.talentebluehen.at/wp-content/uploads/2014/05/141203_Autonome_Schule_Diskusionspapier.pdf , siehe Seite 5). Drei wesentliche Fragen beantwortet Unterberger aber nicht:

    1.) Sollen die Schulen auch eine Autonomie bei der Auswahl der Schüler haben? Die NEOS sagen im Wesentlichen nein (die wohnortnächste Schule muss den Schüler aufnehmen, alle anderen können ihn jedoch ablehnen). Offen bleibt auch dort hingegen: Darf die wohnortnächste Schule ihn trotzdem rausschmeißen? Wenn ja, unter welchen Voraussetzungen? Ansonsten schafft man durch die Hintertüre eine Gesamtschule mit Pseudo-Autonomie.

    2.) Unklar bleibt bei Unterberger und NEOS, ob die Autonomie auch beinhaltet, die Länge einer Schule festzulegen, oder bin ich weiter an ein Schema (4 Jahre + 4/8 Jahre oder 8 + 4 Jahre) gebunden?

    3.) Dürfen Schulen (öffentliche wie private) zusätzlich zum "Kopfgeld" pro Schüler selber von den Eltern Schulgeld verlangen? Die NEOS sagen nein (außer die Schule verzichtet gleich komplett auf das staatliche Kopfgeld), bringen damit die Privatschulen um und machen viele kostenintensive Spezialisierungen unmöglich.

  28. Brockhaus
    04. März 2015 12:29

    Schulreform, NMS - Rechnen einst und jetzt

    Volksschule 1950:

    Ein Bauer verkauft einen Sack Kartoffeln für 20 Schilling. Die Erzeugungskosten betragen 4/5 des Erlöses. Wie hoch ist der Gewinn?

    Realschule 1960:

    Der Bauer verkauft einen Sack Kartoffeln für 20 Schilling. Die Erzeugungskosten betragen 16 Schilling. Berechne den Gewinn.

    Gymnasium 1970:

    Ein Bauer verkauft eine Menge Kartoffeln (K) für eine Menge Geld (G). G hat die Mächtigkeit 20. Für die Elemente g aus G gilt: g ist 1 Schilling.
    In Strichmengen müßtest du für die Menge G "zwanzig" (////////////////////) Strichlein machen, für jedes Element eines. Die Menge der Erzeugungskosten (E) ist um "vier" (////) Strichlein weniger mächtig als die Menge G.

    Zeichne das Bild der Menge E als Teilmenge der Menge G und gib die Lösungsmenge (L) an für die Frage: Wie mächtig ist die Gewinnmenge?

    Integrierte Gesamtschule 1982:

    Ein Bauer verkauft einen Sack Kartoffeln um 20 Schilling. Die Erzeugungskosten betragen 16 Schilling, der Gewinn beträgt 4 Schilling.

    Aufgabe: Unterstreiche das Wort "Kartoffeln" und diskutiere mit deinem Nachbarn darüber.

    Weiter reformierte Schule 1988:

    ein kapitalistisch-privilegierter bauer bereichert sich one rechtfärtigunk an einen sak kartofeln um 4 scilling. untersuche den tekst auf inhidlische und gramatiche ortograviche und zeichensätsunksfeler, korigire die aufgabenstälunk und demonstriere gegen die lösunk.

    Gesamtschule (NMS) 2014:

    äs gibt keine kartofel mär.

    Traurig aber fast wahr !!

    • Undine
      04. März 2015 12:59

      @Brockhaus

      **************!
      Leider weiss ich nicht, ob ich darüber lachen oder weinen soll! Ich fürchte, Letzteres ist angebracht.....

  29. Undine
    04. März 2015 11:07

    "Wie die Österreicher zu Narren geworden sind"---so könnte man sagen in Anlehnung an das erste Kapitel des Jahrhunderte alten Büchleins "Von allerlei klugen Taten der SCHILDBÜRGER".

    Darin heißt es im 1. Kapitel "Wie die Schildbürger zu Narren geworden sind":

    "Die ersten Schildbürger waren hochweise und verständige Männer [nur die Männer!---oh Gott, wie politisch unkorrekt!], die auch ihre KINDER in allen TUGENDEN [igitt!] und WISSENSCHAFTEN unterrichteten, wie sonst nirgends auf der weiten Welt."

    Als die Schildbürger auf Druck ihrer Frauen nicht mehr die meiste Zeit auf fremden Königshöfen als weise Ratgeber verbringen, sondern bei ihren Familien bleiben sollten und wollten, beschlossen sie, NARREN zu werden.

    Um auszuschließen, daß ihre bisher bestens gebildeten Kinder--- wie zuvor schon ihre weisen Väter ---ins Ausland gerufen würden, beschlossen sie, das hervorragende SCHULSYSTEM auf den Kopf zu stellen.

    In den Schulen des Städtchens Schilda im Lande Utopien wurden die Kinder nun nicht mehr in allen Tugenden und Wissenschaften unterrichtet, sondern lernten hauptsächlich unsinniges Zeug. Das Wichtigste, nämlich das Lesen, Schreiben und Rechnen wurde nicht mehr ernst genommen, dafür erfuhren die Kinder, daß es außer Buben und Mädchen noch viele weitere Geschlechter gibt, wie "es" Homosexuelle "machen" u.ä.m..

    Um die Verdummung der Kinder voranzutreiben, holten sie aus dem Ausland möglichst viele Kinder nach Schilda, die nicht nur z.T. dumm und faul waren, sondern zusätzlich die Sprache der Schildbürger nicht verstanden.

    Alle diese Kinder wurden nun ohne Unterschied in der NMS gleich unterrichtet---das Ergebnis war frappant. Es bestand keine Gefahr mehr, daß die heranwachsenden "neuen" Schildbürger als weise Ratgeber ins Ausland gebeten wurden. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie heute noch!

  30. socrates
    04. März 2015 10:06

    Die NMS erzeugt Trotteln, die den Medien glauben. Der fehlende Part: Die EU zahlt die Gasrechnung.

    Deutsche Politiker im Verbund mit ukrainischen Oligarchen. ..Florian Rötzer 04.03.2015
    Die Ukraine steht vor der Pleite, ukrainische Oligarchen unter Führung von Firtasch planen die gewinnbringende Rettung
    In einem Akt der Verzweiflung hat die ukrainische Notenbank den Leitzins gestern von 19,5 Prozent auf 30 Prozent angehoben, um den Absturz der Währung zu bremsen. Das ist gestern auch geschehen, der Umtauschkurs hat sich wohl vorerst kurzfristig von mehr als 27 auf 24,2 Griwna pro US-Dollar verringert. Die Notenbankchefin Gontarewa sieht 20-22 Griwna als Ziel an, überhaupt wird von der ukrainischen Regierung verbreitet, dass der Wert der Landeswährung um 15-35 Prozent unterbewertet sei. In der Ukraine läuft mitten in der Wirtschaftskrise die vierte Welle der Mobilmachung an, die Regierung will die Heeresstärke auf 250.000 anheben und mit modernen Waffen aufrüsten. Auch in der "Volksrepublik" Donezk wird trotz des Minsker Abkommens an der "freiwilligen" Mobilmachung festgehalten.

    Im Dezember erklärte die Notenbankchefin noch, dass Geschäfte mit einem Umtauschkurs von 16:1 als Versuch gelten würden, die Ukraine zu destabilisieren. Im März 2014 war der Umtauschkurs noch bei 10:1 gestanden, ab Dezember ist die Währung dann abgestürzt. Gontarewa hat letzte Woche angeblich eigenmächtig den ukrainischen Banken Devisenkäufe für ihre Kunden und Devisengeschäfte zwischen den Banken verboten. Zudem müssen Unternehmen 75 Prozent ihrer in ausländischen Währungen erzielten Gewinne verkaufen, um den Griwna zu stützen. Die Mindestmenge an Devisen, die Banken halten müssen, wird ab 10. März erhöht. Gestern sind drei Banken, Delta Bank, die viergrößte ukrainische Bank, Kreditprombank und Omega Bank, Pleite gegangen. Kunden werden bis zu einer Höhe von 200.000 Hrwna (8.200 US-Dollar) ihre Einlagen ausgezahlt bekommen.
    Durch den Absturz der Währung verteuern sich die Importe und wird die Inflation geschürt, die jetzt bei mehr als 24 Prozent liegt. Man fürchtet, dass es zu Panikkäufen kommen könnte. Die Stadtverwaltung von Kiew will verhindern, dass Geschäfte die Lebensmittelpreise zu stark erhöhen. Man beobachte alle Preise in der Stadt, hieß es. Geplant seien auch Bauernmärkte, wo die Bewohner direkt bei den Herstellern einkaufen können. Die Bevölkerung wird beruhigt, dass es genügend Vorräte von Zucker, Salz und Getreide gebe, sie brauche nicht in Panik verfallen.
    Um eine Pleite zu vermeiden, braucht die Ukraine 40 Milliarden US-Dollar. Die Regierung hofft darauf, vom IWF 17,5 Milliarden noch im März zu erhalten, um die fast schon aufgelösten Devisenreserven etwas aufzustocken und fällige Schulden abzubauen. Von den Krediten, die nur mit einschneidenden Sparmaßnahmen gewährt werden, kommt also nichts in der Wirtschaft oder der Bevölkerung an. Letztere muss sich auf einen weiteren Abbau der Löhne, Renten und Sozialleistungen und eine wachsende Arbeitslosigkeit einstellen. So wurde jetzt entschieden, den Preis für Gas ab 1. April um durchschnittlich 260 Prozent zu erhöhen, da staatlichen Subventionen gestrichen werden müssen. Gas zum Kochen wird etwa um das Sechsfache steigen. Jetzt steigt der Mindestpreis auf 3.600 Griwna pro 1.000 Kubikmeter, von Mai bis Ende September müssen dann 7.188 bezahlt werden, für die Wintermonate gilt der Mindestpreis nur bis zu einem Verbrauch von 200 Kubikmeter im Monat, wer mehr verbraucht, zahlt 7.188 wie während des Sommers.
    Immerhin konnte der Gasstreit zwischen Russland und der Ukraine durch die Vermittlung der EU für kurze Zeit "gelöst" werden. Eine Versorgung bis Ende März ist gewährleistet. Gazprom liefert nur noch auf Vorauskasse, die Ukraine wollte nicht mehr für die Gaslieferung an die "Volksrepubliken" aufkommen und hat den Transport gesperrt, so dass Russland diese direkt beliefert hatte.
    Die Krise schafft bereits Brüche in der Regierungskoalition. Regierungschef Jazenjuk verlangt mit anderen Parteiführern von Präsident Poroschenko und seinem Block die Absetzung der Notenbankchefin. Jazenjuk, für den die Ukraine Europa verteidigt, wittert eine Verschwörung hinter der Finanzkrise des Landes: "Unsere Feinde sind wach und ruhelos, auch die in internationalen Finanzinstitutionen. Sie bemühen sich, das Programm zwischen der Ukraine und dem IWF zu sabotieren, nicht direkt, sondern durch Mittelsmänner. Es wird signalisiert, dass die Ukraine noch nicht für solch ein Programm bereit sei, da militärische Ungewissheit und der Konflikt im Osten ein großes Hindernis darstellen." Das käme von Ländern, die die Ukraine nicht unterstützen."
    Inzwischen ist die Verschuldung auf mehr als 100 Prozent des BIP angewachsen, Anfang 2014 lag sie erst bei 40 Prozent. Bis 2015 müssen 27 Milliarden US-Dollar an Zinsen und Schulden beglichen werden, allein dafür reicht der mögliche IWF-Kredit bei weitem nicht. 3 Milliarden schuldet die Ukraine alleine Russland, das wäre eigentlich Ende 2014 fällig gewesen. Schwer vorstellbar, dass Russland darauf verzichten wird.
    Nach Bloomberg ist die Ukraine eines der Länder, denen es 2015 am schlechtesten gehen wird. Nach dem "Misery Index", der den geschätzten Anstieg der Arbeitslosigkeit mit dem der Inflation verbindet, kommt die Ukraine an vierter Stelle, besonders düstere Erwartungen würden demnach Venezuela bevorstehen, gefolgt von Argentinien und Südafrika. Griechenland, Spanien und Russland kommen nach der Ukraine, auch Italien und Portugal werden keine guten Aussichten prognostiziert. Die Arbeitslosenrate soll von jetzt 8,9 Prozent auf 9,5 Prozent ansteigen, die Inflation um weitere 17,5 Prozent.

    Dmytro Firtasch in Selbstdarstellung. Bild: dmitryfirtash.com
    Sozis aus Deutschland und Frankreich lassen sich von Oligarchen einspannen
    Dem von Oligarchen, nicht zuletzt von Poroschenko selbst als Präsident, weiterhin beherrschten Land, das auch deswegen hoch korrupt ist, kommen aber nun auch deutsche Politiker zu Hilfe. Man müsste allerdings sagen, den Oligarchen. So berichten österreichische Zeitungen, dass der ukrainische Oligarch Dmytro Firtasch Hauptgeldgeber und Initiator für eine neu gegründete, so genannte Agentur für die Modernisierung der Ukraine ist. Die Agentur will 300 Milliarden US-Dollar für die Modernisierung und Investitionen aufbringen, selbstlos dürfte dies nicht sein. Verkündet wurde die Gründung im Wiener Palais Ferstel während der Veranstaltung "Ukraine Tomorrow" von Firtasch.
    Firtasch, dem wie Poroschenko auch ein Medienunternehmen mit Fernsehkanälen (INTER Channel) gehört, gilt als einer der reichsten Oligarchen, dessen Vermögen auf 10 Milliarden US-Dollar geschätzt wird und der der Präsident des ukrainischen Arbeitgeberverbands ist. Er war Janukowitsch nahegestanden, hat sich aber während der Maidan-Proteste von ihm abgewandt. Sein Unternehmen Group DF hat er in Wien angesiedelt. Dort wurde er kurz nach dem Sturz von Janukowitsch am 12. März aufgrund eines Haftbefehls wegen des Verdachts auf Bestechung und Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung drei Tage vor dem Referendum auf der Krim festgenommen und wird ein paar Tage später durch Zahlung einer Kaution von 125 Millionen Euro freigelassen. Die USA fordern die Auslieferung und streiten ab, dass es einen Zusammenhang mit dem Ukraine-Konflikt gibt. Firtasch hatte gute Beziehungen zu Russland und Firmen auf der Krim.
    Firtasch hat prominent eingekauft. Gegründet haben die Agentur offiziell der französische Philosoph Bernard-Henry Levy, der nun sein pro-ukrainisches Engagement auch versilbern will und von einem Marshall-Plan für die Ukriane spricht, der CDU-Bundestagsabgeordnete Karl-Georg Wellmann, Vorsitzender der Deutsch-Ukrainischen Parlamentariergruppe, und der britische Abgeordnete Risby von den Konservativen, der seit 2010 im Oberhaus sitzt und Vorsitzender der British Ukrainian Society ist. Michael Spindelegger, Ex-ÖVP-Chef und Ex-Vizekanzler, ist der Direktor der Agentur. Zum Direktorium sollen noch Ex-Innenminister Karl Schlögl (SPÖ) gehören, der aber sich angeblich noch nicht entschieden hat, sowie der deutsche Politberater und Unternehmer Udo Brockhausen. Spindelegger versicherte, er arbeite nicht für eine Person, sondern für einen Verband.
    Gut möglich, wahrscheinlich ziemlich sicher, dass Firtasch die Gründung der Agentur mit weiteren Oligarchen abgesprochen hat. Namen wie Rinat Achmetow und Wiktor Pintschuk machen die Runde. Pintschuk, dessen Vermögen auf einige Milliarden geschätzt wird, ist mit der Tochter des ukrainischen Ex-Präsidenten Leonid Kutschma verheiratet. Kutschma, der wiederum in die Oligarchen-Kreise tief verwoben ist, vertritt auf Bitten von Poroschenko die Ukraine in der Trilaterialen Kontaktgruppe. Achmetow galt bis vor kurzem als der reichste ukrainische Oligarch, seine Unternehmen sind vor allem in der Ostukraine. Er wird bezichtigt, den Separatisten Gelder zu geben, nachdem er versucht hatte, seine Arbeiter gegen die Separatisten aufzustacheln, was aber kläglich missglückt war.
    Innerhalb von 200 Tagen soll die Agentur einen "Masterplan" erstellen, so Firtasch. Klar ist vor allem, dass man damit nicht nur die Ukraine aufbauen will, sondern dass auch die Interessen der Oligarchen bedient werden sollen. "Wir arbeiten nicht für Geschäftsleute oder Oligarchen, sondern für die Ukraine", sagte Wellmann der Faz. Auch deutsche sozialdemokratische Politiker stört das Geschmäckle nicht, die nun ihren Anschluss an die politische Karriere in der Agentur suchen. So soll der dem Geld bekanntlich nicht abholde Ex-Finanzminister und gescheiterte SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück, der immer noch Bundestagsabgeordneter ist, einer Arbeitsgruppe "Finanzen und Steuern" vorsitzen, während Ex-EU-Kommissar Günter Verheugen, ebenfalls SPD, für die "EU-Integration" zuständig ist. Auch Ex-Verteidigungsminister Rupert Scholz (CDU) und der ehemalige französische Außenminister Bernard Kouchner von den Sozialisten sollen mitmischen.
    Eigentlich seltsam, dass die Sozis hier so mitspielen und die deutschen Grünen, die sich so für Kiew eingesetzt haben, links liegenbleiben. Schließlich haben prominente Sozialdemokraten wie Schröder, Schmidt, Eppler oder Platzeck die Konfrontation mit Russland und damit die unbedingte Solidarität mit der Ukraine in Frage gestellt. Es gebe eine Vergütung, sagte Steinbrück, ohne Genaueres zu sagen. Dass er nicht selbstlos der Ukraine, vielmehr seinen Geldgebern helfen wird, durfte man annehmen. Die Ukraine kennt der Sozialdemokrat nicht, der sie aber retten will.

  31. Erich Bauer
    04. März 2015 09:17

    Aus meinen Erinnerungen:

    Volksschule
    Hauptschule A-Zug
    Hauptschule B-Zug
    Unterstufe Gymnasium
    Allgemein bildende Höhere Schule
    Oberstufe Gymnasium

    Die verschiedenen Schultypen waren wechselseitig durchlässig. Und die Lehrer bemühten sich das eine oder andere Kind für "höhere Ränge" fit zu machen... Von der Hauptschule A-Zug wechselten doch einige in die Unterstufe Gymnasium. Auch vom B-Zug in den A-Zug. Gute A-Zug-Schüler hatten überhaupt kein Problem in eine weiterfolgende Allgemein bildende Höhere Schule...

    Natürlich gab es auch eine Bildungs-Schlusslicht... Ein B-Zügler, der es nicht schaffte wurde (wahrscheinlich sogar zu seinem Besten) in die "Hüfschui" überwiesen.

    Das alles lässt sich mit den heutigen Lehrerinnen (LehrER gibt's kaum noch), bei der heutigen Lehrerausbildung, einfach nicht mehr machen. Die ganz wenigen guten Lehrer, die in ihrem Beruf eine Aufgabe sehen... verzweifeln und geben auf.

    Jedes, auch das beste "System" der Welt, könnte diesen toten Gaul zum Springen verhelfen... Und hier spanne ich den Bogen zu Georg Schramm (unterhalb).

    • Erich Bauer
      04. März 2015 09:40

      Korrektur:

      KEINES, auch das beste "System" der Welt, könnte diesen toten Gaul zum Springen verhelfen..

    • socrates
      04. März 2015 10:12

      Man muss eine Taskforce bilden, ob es nicht doch möglich wäre.
      - ein Forschungsprojekt starten, ob nicht woanders tote Pferde noch springen.
      - eine größere Peitsche kaufen.
      - die Trainer = Lehrer besser motivieren
      ........................................????

    • Peter Trenker (kein Partner)
  32. Politicus1
    04. März 2015 08:42

    Meine Beobachtungen zeigen:
    1) wurde das Türtaferl an einer guten Hauptschule in einem an Bildung aufgeschlossenem Umfeld gewechselt, dann wurde aus einr guten HS eine gute NMS.
    2) aus einer schlechten Hauptschule in einem - sagen wir einmal - "schwierigen" Umfeld wurde eine schlechte NMS, wenn nicht sogar eine noch schlechtere.
    3) aus einem guten Gymnasium/Realgymnasium wurde durch das Umtaufen vielleicht eine gute NMS, aber gleichzeitig ging der gute Ruf des Gymnasiums/Relgymnasiums verloren.

    Das Leiden der betroffenen Lehrer ist schwer messbar und kann daher in allen diesen Evaluierungen nicht sichtbar gemacht werden.

    Dazu kommt noch, dass vor allem in Wien an vielen Schulen sich auch die Schülerpopulation zum Tei dramatisch verändert hat.

    Wieso überlassen wir Wahnsinnige unsere Kinder und Enkelkinder wahnsinnigen selbsternannten Billdungsexperten und Politikern?

  33. Anonymer Feigling
    04. März 2015 08:39

    Für mich ist die Bezeichnung "Neue Mittelschule" äußerst unglücklich und ein Zeichen, dass die handelnden Personen keine tiefgründigen Denker sind.

    Wenn ich ein Ding bezeichne, so versuche ich zumindest, im Namen die Haupteigenschaft zu bezeichnen. So habe ich es zumindest aus Kants Schrift "Logik" gelernt. Aber man muss nicht Kant studieren, um das zu wissen. Das sollte bei jedem halbwegs intelligenten Menschen intuitiv klar sein.

    Die Schöpfer der NMS haben dagegen nichts anzubieten, als dass ihre Schule "neu" ist, was immer das auch heißen mag:

    a) Gegenüber der HS hat sich nichts geändert, nur der Name ist neu
    b) Gegenüber der HS hat sich zwar ein bisschen geändert, aber das ist so unwesentlich, dass man das nicht im Namen nennen muss.

    Welch ein Armutszeugnis sich die NMS-Schöpfer selbst ausgestellt haben!

  34. Erich Bauer
    04. März 2015 08:31

    Georg Schramm (Kabarettist) kontrovers... Trotzdem, unbedingt anschauen!

    https://www.youtube.com/watch?v=QQohwgcTlMQ
    (9 min. 19 sec.)

  35. Sandwalk
    04. März 2015 08:15

    Sämtliche Umfragen in Österreich zeigen das gleiche Bild. Pro klassisches: contra klassisches Gymnasium = 80% : 20%. Das Gymnasium wird nicht nur als Schule, sondern auch als gewachsenes Kulturgut erkannt.

    Die SPÖ hat unsere Schule mit Hilfe der Dilettantenorganisation bifie fast an die Wand gefahren.

    Im Westen Österreichs ist die ÖVP diesem Schwindel komplett auf den Leim gegangen.

    Es ist klar, was jetzt kommt. Rückständige Lehrer haben unter Anleitung de Lehrergewekschaft den Fortschritt torpediert. Dass der Gleicheitsfimmel und die dröge Gerechtigkeitsideilogie nichts als Bullshit sind, können und werden SPÖ und Grüne niemals zugeben.

    • socrates
      04. März 2015 09:51

      "Einen guten, modernen Lehrer erkennt man an den guten Noten" sagt die Obrigkeit. Es ist nichts leichter als das zu erfüllen. Das Gegenteil ist wahr. Von den " rückständigen " Lehrern erwarben wir unsere Bildung.
      Heute hat jeder "Recht auf Bildung" , wir haben Bildung.
      Eine sehr intelligente Chinesin erzählte mir über die Disziplin in ihrer Schule. Weil sie 1 mal ihre Schulschuhe vergessen hatte, musste sie, am Land wohnend, nach Hause gehen um sie zu holen.
      Ohne Disziplin keine Bildung, Toleranz, Arbeitshaltung und Kultur.

    • Charlesmagne
      04. März 2015 11:33

      @ Sandwalk
      Zustimmung: gewachsenes Kulturgut
      Zusatz: das es von den Kulturzestörern zu vernichten gilt.....

    • Sandwalk
      04. März 2015 21:52

      Entschuldigung wegen der Tippfehler. Während einer Bahnfahrt, noch dazu am frühen Morgen, sollte man nicht auf einem kleinen Mobiltelefon herumdrücken. ;-)

  36. Gerhard Pascher
    04. März 2015 08:13

    Wenn in ostasiatischen Staaten auf öffentlicher Ebene etwas schief geht, dann

    1. übernimmt der/die Betroffene für die Fehlentwicklung die volle Verantwortung,
    2. stellt sich unter Tränen der TV-Kamera und
    3. tritt sofort vom Amt zurück.

    (manche Betroffene bringen sich in diesen Ländern sogar um, was ich aber Frau Heinisch-Hosek nicht wünschen würde).

    Wie ist das bei uns in Österreich?

    • Anonymer Feigling
      04. März 2015 13:54

      >> manche Betroffene bringen sich in diesen Ländern sogar um

      Es ist noch nicht so lange her, da waren unsere Bankrotteure noch Ehrenmänner und haben sich ein Loch in den Kopf geschossen.

      Heute rennen sie zum ehem. Taxifahrer ohne Maturazeugnis und bekommen Steuergeld geschenkt.

      Ach ja, die gute alte Zeit!

  37. Wertkonservativer
    04. März 2015 07:17

    Herrgottsakra!!!

    Da schmeckte mir der Morgenkaffee gleich noch viel besser, als ich im Rundfunk die Nachricht vom Absturz der NMS hörte!!

    Mein Juchuzer ließ meinem lieben Weibe fast die Schale aus der Hand fallen!

    Nun, inzwischen habe ich mich etwas beruhigt, jedoch:
    der Tag hat gut begonnen!

    Ich verabschiede mich mit meinem alten und hier oft gebrachten Wahlspruch:

    "Hände weg vom Gymnasium"!!!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Freak77
      04. März 2015 08:30

      Herr Michler: ********

    • Riese35
      04. März 2015 09:35

      @WK: *****************!

      Wieder einmal 100% Übereinstimmung. Leider ist aber neben der FPÖ nur mehr der östliche Teil der ÖVP bis jetzt standhaft geblieben. Der Westteil mit dem Intelligenzbolzen Platter an der Spitze ist bereits umgefallen. Und Gehrer hat der SPÖ das Umfeld für die Einführung der NMS aufbereitet. Und auch Salcher spielt in diesem Kontext oft eine sehr unrühmliche Rolle.

      Mein Weibe meinte, daß ich die Nachricht aus der Tagespresse gelesen hätte, als ich ihr davon berichtete.

    • Herzogberg (kein Partner)
      07. März 2015 01:31

      Vielleicht schmeckt Ihnen der Kaffe nicht mehr so gut, wenn Sie sich erinnern, daß die ÖVP dem ganzen Blödsinn zugestimmt hat.

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      07. März 2015 10:11

      Werter Herzogberg,
      dass die Führer seiner geliebten ÖVP den meisten linken gesellschaftspolitischen Veränderungen zugestimmt hatten, ficht den ÖVP-Simpl doch nicht an!
      Augen zu, politisches Beurteilungsvermögen aus und den Blick andächtig-verklärt auf die im Hergottswinkel hängenden Bilder der zahlreichen, von den eigenen "Parteifreunden" abgeschossenen ÖVP-Parteiobleute gerichtet, läßt es sich hinter den sieben Bergen unbeeinflußt von der Realität eben bequem leben.
      MfG

  38. Riese35
    04. März 2015 03:40

    Das ist nicht nur ein Faustschlag ins Gesicht der SPÖ, sondern auch der West-ÖVP mit Platter an der Spitze. Offenbar muß man heute "Experte" sein, um jenes nicht mit freiem Auge erkennen zu können und langwierige Studien benötigt, was sonst jeder halbwegs intelligente Mensch auf den ersten Blick sieht.

    Das Bifie ist neben dem Ministerium auch so ein Fall. Offenbar werden dorthin jene Lehrer entsorgt, die für den Unterricht an Schulen untauglich sind. Dort dürfen sie dann Fragen für die Zentralmatura ausarbeiten.

    Wie sonst ist es nämlich zu erklären, daß das Bifie Übungsbeispiele in Mathematik inkl. Lösungsteil herausgibt, die aus mathematischer Sicht falsch sind (wenn man der Angabe nicht noch Aussagen hinzufügt, die das Bifie als gegeben annimmt, die aber nicht dort stehen und damit eine gänzlich andere Ausgansposition schaffen).

    Ich wiederhole im Anhang zwei Beispiele, die ich an anderer Stelle schon einmal vorgestellt habe

    • Riese35
      04. März 2015 03:45

      Hier die beiden Beispiele:

      1) Im Übungsband zum Mathematikbuch für die 8. Klasse, Malle - Woschitz - Koth - Salzger, Mathematik verstehen, ÖBV, geht es in Übungsaufgabe 2.27 um die Eigenschaften von Funktionen. Manchmal wird die Definitionsmenge explizit angegeben, manchmal nicht. In Übungsaufgabe 2.27 heißt es aber nur, "Gegeben sind die Funktionen f1, ... f5 jeweils in ihrem größtmöglichen Definitionsbereich." Auf welchem? Als Funktion ist f4(x)=e^(-x) angegeben. Anzukreuzen ist u.a., ob diese Funktion nur positive Funktionswerte annehmen könne. Ja oder nein? Kein Raum für Erklärungen.

      Das Bifie erwartet sich "ja", daß diese Funktion nur positive Werte annehmen könne. Also eine exakte Antwort auf eine schwammige Fragestellung.

      Denn was ist die größtmögliche Definitionsmenge, wie es in der Angabe des Bifie explizit heißt? Wer etwas von Mathematik versteht, weiß, daß es die Menge der komplexen Zahlen ist. Wird auch in der Physik und Technik häufig so verwendet, z.B. bei Schwingkreisen, induktive und kapazitive Widerstände, wie im Physikunterricht gelehrt, etc. Und dann weiß man, daß e^(-PI*i)=-1 ist. Die Funktion also sehr wohl negative Funktionswerte annehmen kann. Positiv ist sie nur dann, wenn man die Definitionsmenge auf die reellen Zahlen einschränkt. Das ist dann aber nicht die größtmögliche Definitionsmenge. Also ist die Bifie-Antwort zur Bifie-Fragestellung mathematisch falsch.

      2) Auf der Bifie-Homepage gibt es Übungsaufgaben für die Matura:
      https://www.bifie.at/system/files/dl/srdp_ma_uebungsaufgaben_gesamt_2014-11-21.pdf
      Dort heißt es auf Seite 357:

      "Wenn in der Oberstufe in einem Semester höchstens zwei Mathematikschularbeiten vorgesehen sind, muss jede versäumte Schularbeit nachgeholt werden. Ein Mathematiklehrer hat auf Basis seiner langjährigen Erfahrung die untenstehende Tabelle erstellt. Dabei beschreibt h(n) die relative Häufigkeit, dass bei einer Schularbeit insgesamt n Schüler/innen fehlen:
      n=0 h(n)=0,15
      n=1 h(n)=0,15
      n=2 h(n)=0,2
      n=3 h(n)=0,3
      n=4 h(n)=0,1
      n=5 h(n)=0,05
      n=6 h(n)=0,03
      n=7 h(n)=0,02
      n>7 h(n)=0

      Aufgabenstellung:
      ...
      b) Kreuzen Sie die beiden zutreffenden Aussagen an!
      - i) Es kann nie passieren, dass acht Schüler/innen bei einer Schularbeit fehlen.
      - ii) Die Wahrscheinlichkeit, dass bei einer Mathematikschularbeit niemand fehlt, ist gleich groß wie die Wahrscheinlichkeit, dass eine Schülerin/ein Schüler fehlt.
      - iii) Die Wahrscheinlichkeit, dass drei Schüler/innen bei einer Mathematikschularbeit fehlen, ist größer als die Wahrscheinlichkeit, dass höchstens zwei oder mindestens vier Schüler/innen fehlen.
      - iv) Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Schularbeit nachgeholt werden muss, weil mindestens eine Schülerin/ein Schüler fehlt, beträgt 85 %.
      - v) Im Durchschnitt muss eine von vier Schularbeiten pro Jahr nicht nachgeholt werden."

      Als richtig wertet das Bifie ii) und iv). Das ist mathematisch falsch, denn das Bifie hat in diesem Beispiel die beiden Begriffe "relative Häufigkeit" und "Wahrscheinlichkeit" durcheinandergebracht. Im Mathematikbuch der 8. Klassen, Malle - Woschitz - Koth - Salzger, Mathematik verstehen, ÖBV Wien, 1. Auflage 2013, ISBN 978-3-209-07111-8 werden die Unterschiede zwischen diesen beiden Begriffen nämlich genau erklärt: S. 190f "Zusammenhang zwischen Häufigkeitsverteilungen und Wahrscheinlichkeitsverteilungen
      ...
      Bei zunehmender Anzahl der Versuchsdurchführungen nähert sich jede relative Häufigkeit hn(ai) im Großen und Ganzen der Wahrscheinlichkeit P(X=ai) und somit die Häufigkeitsverteilung von X im Großen und Ganzen der Wahrscheinlichkeitsverteilung von X.
      ...
      Empirisches Gesetz der Großen Zahlen:
      Wird eine Versuchsserie zu je n Versuchen mehrfach durchgeführt und ist n groß, so weichen die einzelnen Häufigkeitsverteilungen nur wenig voneinander ab und schwanken um die entsprechende Wahrscheinlichkeitsverteilung."

      Um nun diese Fragen erst einmal im Sinne des Bifie verstehen zu können, muß man den Fehler des Bifie erkennen: daß nämlich relative Häufigkeiten und Wahrscheinlichkeiten vom Bifie durcheinandergebracht werden. Alle mathematischen Aussagen, die man aus der Fragestellung des Bifie entnehmen kann, können in bezug auf Wahrscheinlichkeiten nur als Grenzwert bzw. als Approximation getroffen werden. Ob zwei Wahrscheinlichkeiten gleich sind, kann man jedenfalls der Angabe mathematisch nicht entnehmen, sondern nur, daß diese UNGEFÄHR gleich sein werden und sich annähern, wenn n gegen unendlich geht. Das ist aber nicht die Fragestellung des Bifie. Das Bifie will GENAU gleich, ja oder nein.

      Einzig die Zusatzangabe "Kreuzen Sie die ***BEIDEN*** zutreffenden Aussagen an!" läßt einen Schluß zu, daß das Bifie etwas anderes in der Fragestellung gemeint hat, als dort steht. Und jetzt beginnt bei einem Prüfling, der etwas von Mathematik versteht und nicht stur ohne zu denken auswendig gelernt hat, unter Zeitdruck das große Rätselraten, welche möglichen Fehler das Bifie begangen haben könnte.

      Bildungsziel des Mathematikunterrichts sollte doch sein, exakt formulieren, lesen und denken lernen. Und genau das wird hier nicht erreicht. Nicht einmal die Fragesteller des Bifie erfüllen diese Voraussetzung.

    • aw70
      04. März 2015 08:50

      @Riese35:

      Sie sollten den Tatsachen ins Auge sehen: Sie sind einfach ein Spießer, der die Dinge zu eng sieht. Vermutlich hatten Sie eine schlechte Kindheit, und können jetzt nicht anders, als anderen mit so blöden Dingen wie Logik und mathematischer Exaktheit zu kommen. Sie müssen lockerer werden - sonst sind Sie nicht modern!

      Nehmen Sie sich ein Beispiel an Herrn Platter: der ist zwar schon mit der korrekten Artikulation mehrsilbiger Wörter oft schwer gefordert, hält sich aber trotzdem für befähigt und berufen, in Bildungsfragen an vorderster Front mitzureden. Recht so - nur wenn man sich aus der Komfortzone begibt, ist echter "Fortschritt" möglich!

      Oder vielleicht doch nicht?

    • exp(i*pi)+1=0
      04. März 2015 13:12

      @Riese35:
      Danke dafür, daß Sie Eulers "Lieblingsformel" - in unwesentlich modifizierter Form - e^(-PI*i)=-1 also für x=-PI als Beispiel nehmen.
      Die Frage ist übrigs nicht nur schwammig vom Bifi formuliert, sondern in dieser Art ein Armutszeugnis für die sie Formulierenden.





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