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Der Tiefpunkt der Wiener SPÖ

Lesezeit: 3:00

Das war man bisher nur aus – höflich ausdrückt – weiter südlich liegenden Ländern gewohnt: Ein Mandatar wechselt genau in jenem Augenblick die Parteilinien, da dadurch die Mehrheitsverhältnisse bei einer Abstimmung verändert werden. Herr Akkilic und die SPÖ haben damit wirklich einen absoluten moralischen Tiefpunkt erreicht. Balkanisierung ist noch die freundlichste Bezeichnung für dieses Verhalten.

Dass es dabei um den Kampf zwischen den Parteien über das Wiener Wahlrecht geht, macht die Angelegenheit noch widerlicher: Es geht also in keiner Weise um Grundsätze, um Werte, um Ideologie, sondern um die nackte Macht. Die SPÖ will das sie bevorzugende mehrheitsfreundliche Wahlrecht auch über den Wahltag hinweg verteidigen, das ihr einige Mandate über ihren Stimmenanteil hinaus einbringt.

Da ich immer ein Mehrheitswahlrecht für sinnvoller gehalten habe, hat mich das auch nie gestört, wie ich mehrmals angemerkt habe. Etwas ganz anderes ist es mit den jetzt praktizierten Methoden. Die sind nur noch mies und letztklassig. Sie sind demokratiepolitisch viel devastierender als ein besseres oder schlechteres Wahlrecht.

Es ist daher auch egal, wie die SPÖ Herrn Akkilic zum Parteiwechsel „motiviert“ hat: durch das Versprechen auf ein sicheres Mandat, finanziell oder sonstwie. Nichts davon widerspricht übrigens auch der seltsamen Aussage von SPÖ-Klubobmann Schicker: „Herr Akkilic ist aus freien Stücken gewechselt". Ein skurriler Satz. Es glaubt ja niemand, dass das mit vorgehaltener Pistole erfolgt ist. Es glaubt aber halt auch kein einziger Mensch, dass der Mann aus hehren Gewissensgründen gewechselt ist.

Die SPÖ hat jetzt nur noch eine einzige Möglichkeit, ihre Ehre wiederherzustellen (Akkilic hat gar keine Möglichkeit mehr dazu): Indem sie nun freiwillig das Wahlrecht dem Vorschlag der anderen Parteien anpasst. Und selbstverständlich darf Akkilic auch nicht auf der SPÖ-Kandidatenliste aufscheinen. Glaubt wirklich jemand, dass der rote Machtklüngel das beides tun wird?

Gewiss: Es sind auch schon andere Abgeordnete in Wien und Österreich fraktionell gewechselt (wie jetzt auch gleich von der SPÖ und ihren Medien in Rechtfertigungsabsicht kommuniziert worden ist). Aber bei allen anderen Fraktionswechseln oder -Austritten gab es zum Unterschied von diesmal einen intensiven Konflikt des Wechslers mit der eigenen Partei. Und kein einziger Wechsel hat irgendwelche Mehrheiten umgedreht. Und bei keinem ist der Wechsel erst unmittelbar am Tag einer wichtigen Abstimmung bekannt geworden.

Dieser jetzige Fraktionswechsel in Wien ist nicht nur für die SPÖ zu einem moralischen Tiefpunkt geworden, sondern auch für die austrotürkische Bevölkerung. Schließlich galt Akkilic jahrelang als ein stolzer Vorzeige-Vertreter der Zuwanderer. Jetzt bestätigt er mit seinem Verhalten massiv die Vorurteile vieler Österreicher, dass durch den massiven – und vor allem von Rotgrün geförderten – Zuzug aus der Türkei nicht gerade eine Verbesserung der demokratischen, zivilisatorischen und moralischen Standards erreicht worden ist.

PS.: Einen solchen überraschenden Frontwechsel mit gravierenden Folgen in einem zivilisierten Land hat es meiner Erinnerung nach lediglich 1972 in Deutschland gegeben. Daran erinnern die SPÖ und ihre Medien aber natürlich nicht: Denn damals waren zwei CDU-Abgeordnete von der DDR-Staatssicherheit vor der Abstimmung bestochen worden. Dabei ging es auch um eine Machtfrage: nämlich ob Rainer Barzel statt Willy Brandt Bundeskanzler wird. Bis heute sind übrigens viele deutsche Politiker überzeugt, dass dabei auch SPD-Politiker ihre Hände im Spiel hatten.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorMaigret
    21x Ausgezeichneter Kommentar
    27. März 2015 14:56

    Pack schlägt sich, Pack verträgt sich. Nach den Wahlen werden die Grünen wieder bei der SPÖ angekrochen kommen. Zu verlockend sind die gut bezahlten Posten und der Rockzipfel der Macht.

    Beide Parteien sind gleichermaßen widerlich. Sie beherbergen nur parasitär lebende Existenzen, die außerhalb ihrer geschützten Werkstätte kläglich scheitern würden.

  2. Ausgezeichneter KommentatorDoppeladler
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    27. März 2015 14:38

    Aus dieser Geschichte können neben anderen 3 wesentliche Lehren gezogen werden:

    1. Den (Wr.) GrünInnen wurden am Nasenring zur Schlachtbank vorgeführt. Es wurde ihnen ihre Ohnmacht auf das Brutalste vor Augen geführt. Gleichzeitig stehen sie vor den Trümmern ihrer Integrationsbemühungen, wenn es ihnen nicht einmal gelingt, jemanden wie den Herrn Akkilic auf Dauer in ihren Reihen zu halten.

    2. Der Herr Akkilic wird gut daran tun in seiner Wohnung alle Spiegel zu entfernen und Räume mit solchen tunlichst zu meiden. Das einzige, was sein Gewissen beruhigen wird, ist, daß er sein Fahrrad gegen einen tiefergelegten BMW einstauschen kann.

    3. Die SPÖ (Wien) hat wieder bewiesen, was ohnehin altbekannt ist: Wenn es um den Machterhalt geht, gibt es weder Skrupel noch "Demut" (Zitat Häupl nach der Absoluten bei der Wahl 2001) sondern nur brutalen Macchiavellismus.

  3. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    27. März 2015 15:36

    Wenn die SPÖ die Macht erhalten will, greift sie zu allen Mitteln.

    Wenn die Wähler eine Änderung wollen, dann stimmen sie diesmal bei der Wiener Wahl für die FPÖ.

  4. Ausgezeichneter KommentatorProConsul
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    27. März 2015 20:32

    Die SPÖ kauft in Wien Stimmen von Türken. Na, das ist aber ganz was neues. Das war ja heute geradezu exemplarisch damit es auch der letzte Österreicher kapiert. Es ist halt fraglich inwieweit das Wählerbiotop der SPÖ, welches in Wien ja bekanntlich aus zugereisten Analphabeten und hiesigen Sozialhilfeempfängern besteht, diesen 'Coup' (ORF Schönfärberei) überhaupt mitbekommt.

    Zumindest freuen tut es mich für die Grünen, dass sie sich mit ihrem türkischen "Integrationsexperten" dermaßen blamiert haben. Die grünen Kommunisten sind die schlimmsten Österreich-Vernaderer und jetzt wurden sie von einem ihrer ausländischen Liebkinder schamlos hereingelegt. Das gönne ich ihnen, es war ja nur eine Frage der Zeit bis so etwas passieren musste. Ich hoffe die Grünen machen noch viele unangenehme Erfahrung mit ihren Migrantenproteges.

  5. Ausgezeichneter KommentatorSandwalk
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    27. März 2015 14:37

    Drei Dinge sind passiert, als ich die Meldung vernommen habe.

    (1) Es hat mir, wie der Elektrotechniker zu sagen pflegt, den mentalen Schütz rausgehaut. Es ist wirklich, wirklich, wirklich unglaublich. Geht's noch korrupter? NEIN! Saubande!

    (2) Wenn die Wiener Wähler nicht ganz von Gott verlassen sind, müsste eigentlich die Wählerrache folgen. Das wird ein bisserl passieren, leider nicht in ausreichendem Ausmaß. Das ist auch eine Mitschuld der drögen ÖVP, deren bürgerliche Rotweinregimenter plus Döblinger Brigaden plus der kleinkarierten Wiener CVer intellektuell nicht gerade in der ersten Reihe stehen.

    (3) Eine Rettung aus diesem Sumpf kann nur durch sinkende Seherzahlen des ORF und durch das langsame Schwinden des Einflusses rot-grüner Zeitungen vonstatten gehen. Das wird aber leider noch nicht in diesem Jahr passieren. Das dauert - leider.

    Zieht euch daher warm an, Leute und kauft Gasmasken! Die korrupte Schei*e dampft vermutlich noch einige Jahre weiter so vor sich hin.

  6. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    27. März 2015 14:43

    ein bisserl was zur Sprachförderung:
    Getürkt ist ein Adjektiv, welches umgangssprachlich eine geschummelte, manipulierte oder betrügerische Eigenschaft beinhaltet.

  7. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    27. März 2015 17:21

    Die GrünInnen brauchen sich nun gar nicht echoffieren, denn sie hätten sich ja nicht unbedingt 4,5 Jahre für eine Wahlrechtsänderung Zeit lassen müssen. Außerdem, wer sich mit Hunden ins Bett legt, braucht sich nicht wundern mit Flöhen aufzuwachen.

    Daß dieser sog. Coup der SPÖ die schlimmste Korruption darstellt die man dem Wähler bieten kann ist mehr als unappetitlich. Offensichtlicher kann man Betrug ja gar nicht begehen als Mandatskauf, der sich natürlich nicht beweisen läßt.

    Bleibt der SPÖ zu hoffen, daß ihr Spitzenkandidat vor (und bei) der Wahl nicht "absäuft". (Die Hälfte der "Wiener" wird wegen Analphabetismus gar nichts von dieser Schweinerei mitbeommen.)

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorheartofstone
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    29. März 2015 17:11

    Darf man, nach dieser Glanzleistung sozialistischer Machtpolitik, Wähler und Abegeordnete der SPÖ einfach als demokratiepolitische Huren bezeichnen? Obwohl .... Huren arbeiten für ihr Geld ...


alle Kommentare

  1. peter789 (kein Partner)
    30. März 2015 12:43

    Es geht noch tiefer!
    Die SPÖ macht seit ein paar Tagen Radioeinschaltungen: SPÖ und Werner Faymann - Steuerreform - versprochen, gehalten.

    Schickt sie doch endlich auf die Oppositionsbank!

  2. Torres (kein Partner)
    30. März 2015 12:18

    Zusätzlich zu dem von Unterberger Gesagten finde ich, dass den Grünen recht geschieht, wenn sie Gemeinderäte einsetzen, deren einzige "Qualifikation" der Migrationshintergrund ist (so wie offenbar in diesem Fall). Außerdem bewahrheitet sich wieder einmal der Spruch: "Wer mit Hunden schlafen geht, wacht mit Flöhen auf"; anscheinend haben die Grünen nicht gewusst, mit wem sie sich da ins Bett legen. Daraus lernen tun sie aber offensichtlich nichts, denn erstens setzen sie die Koalition fort, so als ob nichts gewesen wäre, und zweitens haben sie ja schon angekündigt, nach der nächsten Wahl wieder mit der SPÖ zusammenzugehen.

    • Torres (kein Partner)
      30. März 2015 12:25

      Uns weiters schafft sich da Häupl auch keine Freunde in der eigenen Partei: Bei der nächsten Gemeinderatswahl ist allen Umfragen zufolge eine ordentliche Schlappe der SPÖ zu erwarten, was das Gerangel um die nunmehr weniger gewordenen Abgeordnetensitze weiter steigern wird. Und wenn nun Häupl der Nullnummer Akkilic den Vorzug gegenüber Genossen gibt, die sich jahre- oder jahrzehntelang die Beine in den Bauch für die Partei gerannt haben und nun dafür ein Mandat erwarten, schafft er sich nur Ärger und Feinde. Aber so weit konnte er offenbar in seinem ständigen Rauschzustand nicht vorausdenken.

    • Neppomuck (kein Partner)
      30. März 2015 21:57

      Eigentlich eine "win-win-Situation" für die komplementärfarbige Koalition.
      Die Roten brauchen nicht auf ihre Chancen hinsichtlich einer sie bevorzugenden Wahlarithmetik zu verzichten, dazu braucht die eher kümmerlich wirkende Stadträtin für Integration einen noch schwächeren Adlatus, um nicht weiterhin so alt auszusehen, wenn sie ihre Hauptaufgabe nicht erfüllt und die Grünen sind hinsichtlich der Nagelprobe des Notariatsaktes aus dem Schneider.

      Fast möchte man glauben, das Ganze wurde unter der Regie von Häupl und Vassilakou inszeniert.
      Es gilt selbstverständlich die "politische Unschuldsvermutung".

  3. peter789 (kein Partner)
    30. März 2015 11:23

    Die SPÖ ist der Sargnagel für Wien und damit auch für ganz Österreich.
    Kreisky hatte noch Verstand und Ehrgefühl. Das ist lange vorbei!

  4. fewe (kein Partner)
    30. März 2015 01:50

    Der saubere Herr Akkilic wird die nächste Periode dazu nutzen, eine neue Türken-Partei aufzubauen. Mit dem Mandat von der SPÖ. Der wird also auch dort nicht bleiben.

  5. heartofstone (kein Partner)
    29. März 2015 17:11

    Darf man, nach dieser Glanzleistung sozialistischer Machtpolitik, Wähler und Abegeordnete der SPÖ einfach als demokratiepolitische Huren bezeichnen? Obwohl .... Huren arbeiten für ihr Geld ...

    • roaring6tie (kein Partner)
      02. April 2015 14:06

      @ heartofstone
      "Darf man nach ..... als demokratiepolitische Huren bezeichnen???"
      JA, heartofstone, man darf nicht nur, es drängt sich geradezu auf, dies auch öffentlich auszusprechen / oder zu schreiben!
      Ich folgere daraus die Notwendigkeit, dass die "Sozenbrut" in allen österr. Bundesländern auf ein - dem Demokratieverständnis hilfreiches - Ausmaß geschrumpft & reduziert werde!!

  6. Anita (kein Partner)
    29. März 2015 17:01

    Ich kann nicht verstehen, daß sich Wien seit Jahren von einem Alkoholiker regieren läßt, der Schulden über Schulden macht, dann noch gescheit daherredet und Abgeordnete kauft. Das hat Wien bestimmt nicht verdient, hoffentlich fangen die SPÖ Wähler mal zu denken an!

  7. Politicus1
    28. März 2015 19:31

    gerade lese ich in ORF-Online:
    Obwohl die Wiener SPÖ einen Grün-Mandatar abgeworben und so ein neues Wahlrecht verhindert hat, wollen die Grünen bis zur Wahl im Herbst in der Koalition bleiben. Und trotz „unentschuldbarer übler Tricks“ streben sie eine rot-grüne Neuauflage an.

    Dazu der Politikwissenschafter Filzmaier:
    „Nach klassischen politischen Spielregeln müsste die Koalition beendet sein. Es gibt eine Grundvereinbarung in jeder Koalition ist es, sich nicht zu überstimmen. Es ist wohl noch mehr eine Grundregel, dass man sich nicht gegenseitig Abgeordnete abwirbt ..."

    • Riese35
      29. März 2015 12:50

      Sie sehen das falsch. Das spielt sich alles innerhalb osmanischen Erbgutes ab. Beide, um die es geht, stammen aus Nachfolgestaaten des osmanischen Reiches. Dort ist die Kultur eine andere und es gelten andere Regeln.

  8. Politicus1
    28. März 2015 19:27

    das scheint sogar dem Rothausfernsehen "Wien Heute" zu viel zu sein.
    Wie sonst hätte heute abend ein Kommentar eines Passanten, das sei "b'sch..ssn!" die rote Zensur passiert ...

  9. Anonymer Feigling
    28. März 2015 11:06

    Jetzt verstehe ich, was man unter einer getürkten Sache versteht.
    Und die GrünInnen kennen sich dabei bestens aus.

    • bürgerIn (kein Partner)
      29. März 2015 18:05

      "getürkt" - danke, jetzt kapiere ich erst in realiter, was das bedeutet! danke, spö, für die klarstellung.

  10. Riese35
    28. März 2015 09:58

    Der Fall mit dem türkischen Abgeordneten ist im Kern nichts anderes als der Fall Strasser, weswegen er ins Gefängnis mußte: Stimmenkauf.

    Im Fall Strasser waren die Käufer scheinbare, britische Lobbyisten. Im Fall des Türken war es die Wiener SPÖ. Im Fall Strasser ist es beim Versuch geblieben. Er mußte ins Gefängnis. Beim Fall des Türken ist der Wechsel vollzogen worden. Was erwartet ihn?

    Es kommt nicht darauf an, WAS geschehen ist, sondern WER die Beteiligten waren, ob es sich um eine Feature oder einen Bug handelt. In beiden Fällen ist es darum gegangen, daß man seine Stimme so oder anders erhebt, je nachdem wer einem mehr zahlt oder mehr bietet:

    Im Fall des Türken ist es offensichtlich. Er gibt es sogar offen zu und empfindet nichts dabei. Und sein Partner, der Stimmenkäufer, ist sogar eine politische Partei, die den Stimmenkauf durchführt. Er ist aber Türke, und Strasser ist Österreicher. Das ist der wesentliche Unterschied! Rassismus und Nationalismus pur!

    Würde man beide Fälle gleich behandeln, müßte der Türke für so eine Tat auch ins Gefängnis und die SPÖ als politische Partei verboten werden.

    Munition für FPÖ und ÖVP. Was werden sie daraus machen? Wie werden die Wähler diesen Stimmenkauf honorieren?

    • Undine
      29. März 2015 11:05

      @Riese35

      ***************!

    • Freidenker (kein Partner)
      29. März 2015 16:21

      @Riese35:
      Es scheint mir etwas schleierhaft, wieso sie als bekannter Poster mit profundem Wissen die verhängte Gefängnisstrafe Strassers weniger gerecht denn als simplen Stimmenkauf ansehen wollen.
      Anfänglich als „Liberaler“ im Innenministerium eingeschleimt, ging er in Wirklichkeit mit voller Härte daran, den bewährten Polizeiapparat umzugestalten, obwohl sich im Nachhinein ein abgespeckter Apparat als solcher beim besten Willen nicht erkennen ließ, von einer Verbesserung oder Einsparung gar nicht zu reden.

      Strassers Auftreten entsprang doch genau jener Art von Hochmut, von dem das Sprichwort sagt, dass er vor dem Fall kommt. Mein Mitleid hält sich in Grenzen.

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      29. März 2015 17:52

      S.g. Freidenker, in NÖ waren sie froh, als der verhaltensoriginelle, arrogante Unsympathler Strasser in die Bundespolitik weggelobt wurde...
      MfG

    • Freidenker (kein Partner)
      29. März 2015 18:45

      Sg. Herr Prof.: Genau so ist es.

      Obwohl der Choleriker Strasser noch im Jahr 2000 vollmundig erklärt hatte, eine Zusammenlegung von Polizei und Gendarmerie wäre so, wie wenn der Dalai Lama fordere, die katholische und die evangelische Kirche zusammenzulegen, wurde sie 2005 dennoch Realität.
      Die Zerschlagung der österreichischen Bundesgendarmerie wurde als "größte und erfolgreichste Verwaltungsreform der 2. Republik" verkauft, während die präsentierten „Erfolge“ mit Sicherheit nicht auf die Zusammenlegung der Wachkörper, sondern einzig und allein auf das auch schon vorher vorhandene Engagement vieler bewährter Exekutivbeamte zurückzuführen war.
      MfG

  11. Haider
    27. März 2015 23:19

    Paßt doch. Österreich errichtete kürzlich Desserteuren am Wr. Ballhausplatz ein Denkmal. Als nächster Kandidat für eine Büste bietet sich demnach der türkische/kurdische/grüne/sozialistische/kommunistische Verräter Akkilic an.
    Solche Politik ist wirklich zum Speien.

  12. Brockhaus
    27. März 2015 22:48

    Zur Aussage vom SPÖ-Klubobmann Schicker fällt mir nur ein "Wer sich verteidigt klagt sich an"

  13. ProConsul
    27. März 2015 20:32

    Die SPÖ kauft in Wien Stimmen von Türken. Na, das ist aber ganz was neues. Das war ja heute geradezu exemplarisch damit es auch der letzte Österreicher kapiert. Es ist halt fraglich inwieweit das Wählerbiotop der SPÖ, welches in Wien ja bekanntlich aus zugereisten Analphabeten und hiesigen Sozialhilfeempfängern besteht, diesen 'Coup' (ORF Schönfärberei) überhaupt mitbekommt.

    Zumindest freuen tut es mich für die Grünen, dass sie sich mit ihrem türkischen "Integrationsexperten" dermaßen blamiert haben. Die grünen Kommunisten sind die schlimmsten Österreich-Vernaderer und jetzt wurden sie von einem ihrer ausländischen Liebkinder schamlos hereingelegt. Das gönne ich ihnen, es war ja nur eine Frage der Zeit bis so etwas passieren musste. Ich hoffe die Grünen machen noch viele unangenehme Erfahrung mit ihren Migrantenproteges.

    • Undine
      27. März 2015 20:53

      @ProConsul

      *********!

      Sie sprechen mir aus der Seele! Gemeinsame (Schaden-)Freude wiegt doppelt! ;-)

  14. fenstergucker
    27. März 2015 19:44

    Diese politische Sauerei ist ganz sicher mit den Grünen akkordiert, denn der Sumpf in Wien ist unter Rot-Grün noch tiefer geworden, als er schon war und garantiert eine Fortsetzung nach den Wahlen, wenn das Wiener Stimmvieh nicht endlich aufwacht und diese korrupte Bande mit dem Wahlzettel davonjagt!!!!!!!!!!!!!

    • Undine
      27. März 2015 20:14

      Da bin ich ganz Ihrer Meinung! Jetzt spielen die Grünen ein bisserl Komödie und dann ist man wieder ein Herz und eine Seele ---Hauptsache, man bleibt an den Futtertrögen!

    • M.S.
      27. März 2015 23:17

      @fenstergucker

      Das Stimmvieh steht im Stall von rot-grün und wird dort gut gefüttert, dass es weiter ruhig schläft und nur ja nicht aufwacht

  15. Alex
    27. März 2015 19:01

    Ich hatte schon immer den Verdacht, dass die Dreckssozialisten in Wien eine rote Mafia aufgebaut habe - das wurde heute eindrucksvoll bestätigt!

    • untouchable
      27. März 2015 23:43

      Es ist dringend ein "Eliot Ness" vonnöten um in Wien die syndikalistischen Verhältnisse aufzumischen.

  16. Brigitte Imb
    27. März 2015 18:58

    OT - Rede des Stadtverordneten Wolfgang Hübner (Freie Wähler – Bürger Für Frankfurt), anläßlich der linksextremen Gewaltorgie in Frankfurt bei der EZB-Eröffnung.
    (Lesenswert und durchaus vergleichbar mit der linken Gewalt in Ö gegen Andersdenkende.)

    "Wir dokumentieren hier den vollständigen Text einer Rede des Stadtverordneten Wolfgang Hübner (Freie Wähler – Bürger Für Frankfurt), die in der Sitzung des Frankfurter Stadtparlaments am 26. März 2016 gehalten wurde. Es war die einzige Rede, die den Zusammenhang der linksextremen Gewaltorgie anlässlich der Eröffnung des neuen EZB-Hochhauses mit den andauernden Ausschreitungen eines linken Mobs bei den montäglichen Veranstaltungen der Gruppe um Heidi Mund herstellte. Die Originalrede musste wegen der Redezeitbeschränkung unwesentlich gekürzt werden. Die Veröffentlichung und Weiterverbreitung dieser Rede ist deshalb wichtig, weil Politik wie Medien diesen Zusammenhang und diese Rede offenbar unterschlagen wollen.

    http://www.pi-news.net/2015/03/rede-von-wolfgang-huebner-zu-blockupy/#more-454391

  17. Politicus1
    27. März 2015 17:27

    Was sagt der Obmann der Sektion XVI in Favoriten:
    Genossinnen und Genossen,
    Schauts, mit dem einen Türken hat uns der Michel VIER Mandate gesichert!
    Der Zilk hat scho recht g'habt, wie er damals gesagt hat, dass mir ja dafür den Michel studieren haben lassen.
    Also brav sein, und am 1. Mai dem Türken auf der Tribüne begeistert zuwinken!

  18. Brigitte Imb
    27. März 2015 17:21

    Die GrünInnen brauchen sich nun gar nicht echoffieren, denn sie hätten sich ja nicht unbedingt 4,5 Jahre für eine Wahlrechtsänderung Zeit lassen müssen. Außerdem, wer sich mit Hunden ins Bett legt, braucht sich nicht wundern mit Flöhen aufzuwachen.

    Daß dieser sog. Coup der SPÖ die schlimmste Korruption darstellt die man dem Wähler bieten kann ist mehr als unappetitlich. Offensichtlicher kann man Betrug ja gar nicht begehen als Mandatskauf, der sich natürlich nicht beweisen läßt.

    Bleibt der SPÖ zu hoffen, daß ihr Spitzenkandidat vor (und bei) der Wahl nicht "absäuft". (Die Hälfte der "Wiener" wird wegen Analphabetismus gar nichts von dieser Schweinerei mitbeommen.)

  19. socrates
    27. März 2015 17:14

    Man hat ihm einen Vorschlag gemacht, den er nicht ablehnen konnte.

  20. raeter
    27. März 2015 16:59

    los von ...................

  21. Undine
    27. März 2015 16:43

    Da haben ja Prostituierte mehr Anstand als die Roten und die Grünen!

    • Alfred E. Neumann
      27. März 2015 17:21

      Das ist aber auch nicht schwer. Die tun wenigstens was für ihr Geld!

    • Brigitte Imb
      27. März 2015 17:23

      @Undine,

      Politiker mit Anstand sind vom Aussterben bedroht, bzw. bereits ausgestorben.

  22. Wertkonservativer
    27. März 2015 16:32

    Nun, das ist ja wirklich "unterste Lade"!!!

    Wampo verliert mit diesem "Coup" mit Sicherheit seine letzte Glaubwürdigkeit und seinen Anspruch, ein einigermaßen seriöser "Landesfürst" zu sein.
    Damit es klar ist: die Griechin tut mir echt nicht leid; schad' wär's nur um den Wahlrechtsänderungs-Antrag!

    Jetzt könnte man nur hoffen, dass vielleicht aus den Reihen der Stadt-Roten ein Gemeinderats-Mitglied die umgekehrte Volte schlägt, und sich den Grünen zuwendet!

    Das wär' doch eine elegante Retourkutsche, oder?
    (Wird wahrscheinlich ein "Traum" bleiben", aber schön wär's ja doch, oder?

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • heartofstone (kein Partner)
      29. März 2015 17:05

      Bevor ein Sozi die Parteilinie verlässt, vor allem wenn es darum geht Posten und Mandate zu verlieren, lernt eher ein 10er Kantholz Mandarin ...

  23. Gerhard Pascher
    27. März 2015 15:43

    Der Nachrichtendienst orf-online - welchen ich immer besser als die ORF-Radio- und TV-Nachrichten hielt, schreibt als Aufmacher:
    SP-Coup
    Für mich ist der Begriff Coup eine Überraschungstat, eine Erfolgsleistung oder ein gelungener Streich, daher scheint die Initiative zum Gesinnungswechsel des abtrünnigen Akkilic von der SP aus gegangen zu sein.

  24. Josef Maierhofer
    27. März 2015 15:36

    Wenn die SPÖ die Macht erhalten will, greift sie zu allen Mitteln.

    Wenn die Wähler eine Änderung wollen, dann stimmen sie diesmal bei der Wiener Wahl für die FPÖ.

    • AppolloniO (kein Partner)
      30. März 2015 16:44

      Wer jetzt noch ROT wählt muss strohdumm sein.

      Warum macht die ÖVP so wenig aus dieser demokratiepolitischen Sauerei?

      Neos teilten mit, lieber Häupl zu inthronisieren als Strache.

      Bleibt für Demokraten nur Maierhofers Vorschlag.

  25. Rosi
    27. März 2015 15:32

    Oh, ich bin überzeugt, mit dem Potential, das die SPÖ bereits hatte, und das sie nun mit dieser seltsamen Aktion aufgestockt hat, ist der 'Tiefpunkt' sicher nur ein temporärer.

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige
    und Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

  26. HDW
    27. März 2015 15:19

    Für die SP ist der Stimmenkauf durch Personalpolitik und "Gemeindewohnung gegen Parteibuch, respektive Wählerstimme, geradezu synonym und für die Machterhaltung immer schon unbedingt notwendig. Wieso wundert man sich dann? Der Hinweis auf Italien ist unnötig, dort ist der Wechsel in der Verfassung verankert. Bei Verdacht auf Bestechung wird Anklage erhoben! Mir ist nicht bekannt, dass irgend ein Wiener Primar, KAV oder Nationalbank Direktor oder ORF Agitator jemals angeklagt worden wäre.Also was soll's, das ist die pekuniäre Erklärung für das österreichische "Lagerdenken", "Sozialpartnerschaft" und "GroKo" in einem, wahrscheinlich genetisch bedingt.

  27. Maigret
    27. März 2015 14:56

    Pack schlägt sich, Pack verträgt sich. Nach den Wahlen werden die Grünen wieder bei der SPÖ angekrochen kommen. Zu verlockend sind die gut bezahlten Posten und der Rockzipfel der Macht.

    Beide Parteien sind gleichermaßen widerlich. Sie beherbergen nur parasitär lebende Existenzen, die außerhalb ihrer geschützten Werkstätte kläglich scheitern würden.

  28. Politicus1
    27. März 2015 14:43

    ein bisserl was zur Sprachförderung:
    Getürkt ist ein Adjektiv, welches umgangssprachlich eine geschummelte, manipulierte oder betrügerische Eigenschaft beinhaltet.

  29. Politicus1
    27. März 2015 14:41

    Der türkisch- und grünstämmige Sozialdemokrat ist doch die längste Zeit mit roten Gmeindeinstitutionen verbandelt (Verein Rettet das Kind, Landesverband Wien, Verein Wiener Jugendzentren und seit November 2011 Vorsitzender-Stellvertreter im Verein wienXtra, ein junges Stadtprogramm zur Förderung von Kindern, Jugendlichen und Familien). Da ist doch ein SPÖ-Mandat nur logisch.
    Die Griechin hätte halt dem Türken irgendeinen "Beauftragten"-Job geben müssen ...

    • logiker2
      29. März 2015 20:59

      bei so viel Kinderfreundlichkeit eines grün/roten vielleicht noch einen Kinder- Jugendbeauftragten ? Jetzt ist nicht mal der Willheminenfall aufgearbeitet bzw. wie der U-Ausschuss wegen Korruption abgedreht.

  30. Doppeladler
    27. März 2015 14:38

    Aus dieser Geschichte können neben anderen 3 wesentliche Lehren gezogen werden:

    1. Den (Wr.) GrünInnen wurden am Nasenring zur Schlachtbank vorgeführt. Es wurde ihnen ihre Ohnmacht auf das Brutalste vor Augen geführt. Gleichzeitig stehen sie vor den Trümmern ihrer Integrationsbemühungen, wenn es ihnen nicht einmal gelingt, jemanden wie den Herrn Akkilic auf Dauer in ihren Reihen zu halten.

    2. Der Herr Akkilic wird gut daran tun in seiner Wohnung alle Spiegel zu entfernen und Räume mit solchen tunlichst zu meiden. Das einzige, was sein Gewissen beruhigen wird, ist, daß er sein Fahrrad gegen einen tiefergelegten BMW einstauschen kann.

    3. Die SPÖ (Wien) hat wieder bewiesen, was ohnehin altbekannt ist: Wenn es um den Machterhalt geht, gibt es weder Skrupel noch "Demut" (Zitat Häupl nach der Absoluten bei der Wahl 2001) sondern nur brutalen Macchiavellismus.

  31. Sandwalk
    27. März 2015 14:37

    Drei Dinge sind passiert, als ich die Meldung vernommen habe.

    (1) Es hat mir, wie der Elektrotechniker zu sagen pflegt, den mentalen Schütz rausgehaut. Es ist wirklich, wirklich, wirklich unglaublich. Geht's noch korrupter? NEIN! Saubande!

    (2) Wenn die Wiener Wähler nicht ganz von Gott verlassen sind, müsste eigentlich die Wählerrache folgen. Das wird ein bisserl passieren, leider nicht in ausreichendem Ausmaß. Das ist auch eine Mitschuld der drögen ÖVP, deren bürgerliche Rotweinregimenter plus Döblinger Brigaden plus der kleinkarierten Wiener CVer intellektuell nicht gerade in der ersten Reihe stehen.

    (3) Eine Rettung aus diesem Sumpf kann nur durch sinkende Seherzahlen des ORF und durch das langsame Schwinden des Einflusses rot-grüner Zeitungen vonstatten gehen. Das wird aber leider noch nicht in diesem Jahr passieren. Das dauert - leider.

    Zieht euch daher warm an, Leute und kauft Gasmasken! Die korrupte Schei*e dampft vermutlich noch einige Jahre weiter so vor sich hin.

    • logiker2
      29. März 2015 21:05

      ob der Fall einen weiteren Abstieg im Korruptionsranking ergibt ? Ist zwar die geringste Sorge Faymanns und Genossen-irgendwo muss man ja vorne sein, aber anscheinend auch der ÖVP, denn die Reaktion ist lautes Schweigen.





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