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Das Geld ist eine Ware

Die Europäische Zentralbank schleudert zusätzlich über eine Billion Euro hinaus. Eine unvorstellbare Summe. Das sind rund 3400 Euro pro Einwohner, vom Baby bis zum Greis. Das ist mehr, als Millionen Europäer als Pension erhalten. Im Jahr.

Mit dieser künstlichen Geldproduktion verletzt die EZB grob den EU-Vertrag: „Das vorrangige Ziel ist es, die Preisstabilität zu gewährleisten.“ Als automatische Folge werden Aktienkurse und Immobilienpreise weiter in die Höhe schießen. Viele Lebensmittelpreise ebenso. Das ist klassische Inflation, auch wenn zugleich Industrieprodukte aus Ostasien billiger werden. Auch wenn die Ölpreise stark gesunken sind.

Aber diese Vertragswidrigkeit ist nur die Oberfläche der Absurdität. Wer tiefer nachdenkt, muss eigentlich auch das oben zitierte Ziel der EZB selbst in Frage stellen. Denn was soll „Preisstabilität“ eigentlich heißen?

In Wahrheit ist nämlich jeder Versuch, Preise zu stabilisieren, ein massiver Verstoß gegen das einzige ökonomische Gesetz, das – ähnlich wie die Schwerkraft in der Natur – immer wirkt: das von Nachfrage und Angebot. Egal, ob man es als Wirtschaftsliberaler begreift oder als Planwirtschaftler ablehnt.

Dieses Gesetz macht Waren, Arbeit und Geld immer teurer, wenn sie verstärkt nachgefragt oder seltener angeboten werden. Und es macht sie immer billiger (=wertloser), wenn sie verstärkt angeboten werden. Wie jetzt eben das Geld. Oder das Öl. Dieses ist billiger geworden, weil mehr Öl gefördert wird, weil Autos weniger Sprit brauchen, weil Europa alternative Energien extrem subventioniert.

Wenn nun artifiziell Geld in Riesenmengen unter die Menschheit verstreut wird, dann erhöht das zwangsläufig die Nachfrage auch nach Öl. Daher müssten eigentlich die Global-Warming-Panikrufer an der Spitze der Kritiker der EZB-Gelddruckaktionen stehen. Aber Grün&Co waren halt noch nie von logischem Denkvermögen geplagt.

Es ist der Kern der großen Erfolgsgeschichte der Marktwirtschaft, dass sie die Preise frei nach oben und unten ausschlagen lässt. Und nicht zu regulieren oder stabilisieren versucht. Denn nur Preise transportieren die entscheidende Information: Gibt es zu viel oder zu wenig von einem Gut?

Was Geld ist, weiß keine einzige allgemeingültige Definition. Eindeutig klar ist nur, dass es sich wie eine Ware verhält. Wenn es davon viel mehr gibt, wird das Geld all jener wertloser, die etwas davon für Krisen, Lebensalter, Investitionen oder Nachwuchs gespart haben.

Die EZB bräuchte keinen gigantischen Hochhausturm, sondern die Entlassung der meisten Mitarbeiter. Sie sollte sich auf die Kontrolle von Geldfälschern beschränken, statt selbst Geld zu fälschen – ähnlich wie jene Fürsten des Mittelalters, die den Silber- und Goldgehalt der Münzen heimlich reduziert haben, um mehr Münzen erzeugen zu können. Das hat aber immer nur sehr kurzfristig funktioniert. Denn die Menschen („die Märkte“) sind ihnen immer bald auf die Schliche gekommen.

Ich schreibe in jeder Nummer der Finanz- und Wirtschafts-Wochenzeitung „Börsen-Kurier“ die Kolumne „Unterbergers Wochenschau“.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorzweiblum
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    30. März 2015 17:56

    Heute wurde die Staatshaftung für Spareinlagen aufgehoben, weil das Geld so sicher ist, dass es keiner Sicherung bedarf. Das nennt sich weise Voraussicht.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorkritikos
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    30. März 2015 02:27

    Ist Herr Draghi eigentlich allmächtig oder stimmen die nationalen Zentralbanken zu? Oder sind sie nur Stimmvieh? Die Fehlhandlungen der EZB nehmen zu und niemand regt sich auf. Wem ist die EZB irgendwie unterstellt? - Ich bin diesbezüglich ein voller Laie, aber als betroffener Bürger verärgert bei der Vielzahl von, sagen wir, eigentümlichen Entscheidungen dieses Herrn.
    Mehr und mehr missfällt mir diese EU!

  3. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    30. März 2015 10:16

    Draghi hat einen Tempel für jüdische Freimaurer gebaut, mit dem Geld der Steuerzahler. Da ist mir ein (russischer) Christ lieber!
    Wie in der Wirtschaftskrise der 20er Jahre verhungern die einen, die anderen zünden ihre Zigarren mit Banknoten an.

  4. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    30. März 2015 19:57

    Geld ist eine Ware, Gold ist eine Ware, also führen wir den Goldstandard wieder ein. dann tut sich Draghi und die FED schwer.

  5. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    30. März 2015 08:19

    Wir sind auf dem Weg zur Binnenwährung. Was abfließt bzw. in "tote" (=nicht arbeitsplatzschaffende) Werte fließt, wird nachgedruckt. Bin schon neugierig, wann Kapitalverkehrskontrollen kommen bzw. wann Edelmetallkauf beschränkt wird. Beginnen wird es mit Einschränkung des Bargeldverkehrs. Beginnen wird es, wenn für eine kleine "Elite" die Schäfchen im Trockenen sind.

  6. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    30. März 2015 09:45

    Ich wundere mich schon seit Gründung der EU wie sie sich in die heutige Form entwickelt hat, dass sie stets gegen die Bürger handelt und für 'Höheres', ich vermute für die FED, wofür es ja genug Beweise gibt von TTIP bis ...

    Ich sehe als Ausweg für die Bürger nur die einzige Chance, den vernünftigen Kräften die Mehrheit zu geben. Die vernünftigen Kräfte sind aber nicht EVP und die Linken. Sie sind die einzigen, die diesen 'Leuten' auf die Finger schauen und die Kritik anbringen.

    Wohlweislich hat man die Kommission von der Versammlung getrennt und sie darf tun, was sie will, oder was die FED will.

    Ich hoffe, die Briten sind die ersten, die da austreten.

  7. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    30. März 2015 21:29

    OT---aber folgenden Zeitungs-Artikel habe ich beim Umschichten meiner Bücher gefunden---leider ohne Datum (ich schätze, er stammt aus dem Anfang der 50er-Jahre 1953)

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorfewe
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    01. April 2015 10:03

    Ein bissi zum Thema passend: Die RLB Wien-NÖ hat mir bei der Quartalsabrechnung für eine Überziehung - ich habe auf dem Konto keinen Dispo - von 0,43 EUR für sechs Tage an Sollzinsen und Überziehungszinsen insgesamt 1,06 EUR berechnet. Das entspricht einem Zinssatz von knapp 15000% p.a. Für den Einzelnen ist das freilich belanglos klein, aber faktisch ist dafür "Wucher" ein Hilfsbegriff.

    Das ist kein Aprilscherz.


alle Kommentare

  1. Erich Bauer
    02. April 2015 18:41

    Damit die WESENTLICHSTEN Dinge in der heutigen Welt nicht einfach so „einschlafen“, möchte ich den Lesern des „Tagebuchs“ Holger Strohm nahe bringen.

    Wir leben in einer Zeit, in der es darum geht ob ein Paradigmenwechsel mit einem unvorstellbaren Knall erfolgt, oder mit einem Winseln vonstatten geht... Der „Westen“ will ganz offensichtlich, wie es auch schon fast jeder halbwegs belichtete Mainstream-Medienkonsument mit Händen greifen kann, den ultimativen Knall. Man musste sich in den Mainstream-Redaktionen eingestehen, dass die „Medienarbeit“ in den Mainstream-Redaktionen über die Zeitspanne des letzten Jahres ziemlich lausig war…

    Dass derzeit die „Berichterstattung“ über Putin und die „terroristischen“ Russen nur auf Sparflamme zu brennen scheint, beunruhigt mich mehr als die, offensichtlich wirkungslose, dämonische Blödmacherei. Möglicherweise hat man in den Redaktionen eingesehen, dass man für erfolgreiche MANIPULATION nicht intelligent genug ist und versucht es jetzt mit SEDIERUNG. Frei nach dem Grundsatz: Was nicht in den Mainstream-Medien berichtet wird, existiert nicht. Es genügt, wenn wir den MASSEN früher oder später sagen, dass jetzt eben KRIEG ist…

    Und daher, ist es die Pflicht jedes Einzelnen, sich um die Verbreitung von Wissen und Sichtweisen abseits der Mainstream-Medien zu kümmern. Wir dürfen DIE nicht in Ruhe lassen. Wir brauchen die Auftrags-Medien nicht. WIR sind das MEDIUM. Das darf man nie vergessen.

    MIT ÖSTERLICHEN WÜNSCHEN

    Die Hegemonie der USA & die Rolle Deutschlands
    https://www.youtube.com/watch?v=t91D0MjcjEg
    Historische Zusammenhänge
    https://www.youtube.com/watch?v=V2uev_0BOro
    verschwiegene Agenda
    https://www.youtube.com/watch?v=0-V4oyic47I
    Merkel am Rockzipfel der Bilderberger
    https://www.youtube.com/watch?v=myWjeI51qGY

    Eckdaten über Dr. Holger Strohm
    http://de.wikipedia.org/wiki/Holger_Strohm
    http://de.wikimannia.org/Holger_Strohm

    Nur zum Drüberstreuen...
    https://www.youtube.com/watch?v=rFdF1MZVFu8
    Warnung an die NATO-Narren

    Ich stelle das hier rein, weil ich den "unterprivilegierten" Lesern ("kein Partner") des Tagebuchs auch ein bisschen "versorgen" möchte... Denn auch Ihr seid aufgerufen!

  2. Black Ice (kein Partner)
    02. April 2015 08:35

    Wow, da steckt so viel Halbwissen drinnen, dass man gar nicht weiß, wo man anfangen soll. Ein besonderer Heuler ist die Schlussfolgerung, dass Grüne gegen Quantitative Easing sein müssten, weil dieses die Nachfrage nach Öl erhöhe.

  3. Tik Tak (kein Partner)
    01. April 2015 17:56

    Nachdem ich heute früh kurz auf den letzten geistigen Erguß vom Unterberger geschaut hatte war mir klar, mein Mittessentermin würde einer mit gutem Unterhaltungswert sein, schließlich lachen wir alle gerne über den unbedarften Blogger.

    Und genau so kam es dann auch, wir haben alle recht herzlich über seine Erklärungsversuche gelacht.
    Besser als jeder Klaumaukfilm.

    • Tik Tak (kein Partner)
      01. April 2015 17:57

      Nein, Unterberger, angeblich haben Sie ja sogar mal Volkswirtschaft studiert, so stimmt das nicht.

      Das QE Programm der EZB ist nicht im Widerspruch zu den ECB Verträgen, die sehen dieses Verhalten sogar explizit vor, wenn die Preisstabilität der Eurozone in Gefahr gerät sich außerhalb der Vorstellungen des Boards, bestehend aus den Vorständen der nationalen Notenbanken der Euro Mitgliedsländer, bewegt.

      Da haben wir also schon den ersten Blödsinn, die ECB agiert auf der Basis der Beschlüsse ihres Vorstandes, 6 Mitglieder, und der 19 CEOs der nationalen Notenbanken.
      Diese, also die Eurozonennationalbankenvorstände, darunter der allseits beliebte Depp Nowotny, sind also Urheber und nicht etwa die alleinige Entscheidung des ECB Vorstandes rund um Draghi.

      Das QE Programm ist also von den Euro Mitgliedsstaaten beschlossen worden und das keinesfalls unter einem Vertragsbruch der EU Veträge.
      Diese sehen die Rolle der ECB u.a. als "Hüterin" der Preisstabilität vor, überlassen aber die Bewertung dieser Situation dem erweiterten Board.
      In genau dieser Rolle haben also die Notenbankgouverneure einen Beschluß gefasst, der das Quantitative Easing, QE, nunmehr ausgelöst.

      EUR 60 bn pro Monat als Investmentunterstützung unter bestimmten Auflagen, die übrigens u.a. den Ankauf von griechischen Staatspapieren ausschließen.

      Das ist übrigens fast das gleiche Programm, welches auch die US Federal Reserve vor ein paar Monaten aufgelegt hat und welches für die US Wirtschaft zu einem kurzfristigen Aufschwung geführt hat.

      Diese Gelder zu schaffen ist also durchaus im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten der ECB.
      Dass diese Gelder zu einem Ankurbeln der Investitionen in die Realwirtschaft genauso wie zu einem Ansteigen der Börsenumsätze führen ist bekannt und gewollt und auch sinnvoll.
      Es geht ja nur ein Teil der Gelder in Börsenumsätze, die meisten Gelder sind per Vorgabe für Investments in reale Projekte gedacht.
      Projekte übrigens, für die man sich seit einigem Wochen bewerben kann und gegen die der Unterberger teilweise schon früher polemisiert hat.

      Ein Ansteigen von Immobilienpreisen ist dadurch zwar einigermaßen sicher, aber das ist ein kleiner, durchaus vernachlässigbarer, Nebeneffekt.

      Die ECB hat als Zielwert für Inflation 2% p.a. gesetzt.
      Die Gelder aus dem QE werden nicht ausreichen, um diesen Wert in der ganzen Eurozone zu erreichen, dazu wird zu viel in Projekte gehen die keinen direkten Einfluß auf die Inflation haben und zu wenig an Konsumenten gehen.
      Das war aber auch nicht die Intention des Programms.

      Öl ist übrigens nicht wegen des QE billiger geworden, sondern weil sich diverse Kriege nicht besonders auf das Angebot ausgewirkt haben, die Wirtschaftskrise zu einer Verbrauchssenkung geführt haben und mit den USA ein neuer, sehr großer, Anbieter auf dem Markt ist.
      Komisch, da funktioniert die vom Unterberger so beschworene Marktwirtschaft ja plötzlich wieder.

      Das Hauptproblem der ECB, wie übrigens auch der Fed, wird es sein, die Gelder zum richtigen Zeitpunkt aus dem Markt zu nehmen um die Geldmengen nicht zu einem Problem werden zu lassen.
      Das wird aber erst in zwei bis drei Jahren der Fall sein, dann sollte sich die Eurozone einigermaßen stabilisiert haben und entsprechendes Wachstum und Inflation aufweisen.
      Am Ende des aktuell geplanten QE Programms.

      Bis dahin sollten eine Unmenge von Projekten finanziert und in Ausführung sein, die genau dieses Wachstum auslösen sollen, Projekte, die wegen der Krise seit 2009 nicht finanziert werden konnten und daher auch nicht gestartet wurden.
      Das sollte einige Arbeitsplätze und damit verbundene Steuereinnahmen bringen.
      Das QE Programm hat übrigens einige Vorgaben für die Investments die massiv auf Nachhaltigkeit abzielen und damit auf Rückführung der Gelder an die ECB.

      Was der Unterberger will, dürfte ein Zusammenbruch der Wirtschaft in der Eurozone sein, denn auf diesen läuft die inhomogene Wirtschaftsstruktur hinaus, die mit dem QE homogenisiert werden soll.
      Was er sich davon verspricht, also z.B. keinerlei weitere Pensionszahlungen, weniger Infrastrukturbauten, Nachteile in der Produktion gegenüber ausländischer Konkurrenz bis hin zum Zusammenbruch einzelner Staaten, verstehe ich zwar nicht, aber vielleicht will er ja den Ast absägen auf dem er sitzt.
      Masochisten gibt es ja viele.

      Was das QE mit Angebot und Nachfrage zu tun hat, dürfte er wohl auch nicht verstehen, denn natürlich ist Geld eine Ware, aber eine mit durchaus speziellen Eigenschaften.
      Sie wird nicht in der gleichen Art gehandelt wie Güter oder Dienstleistungen.

      Was das mit den Gold- und Silberstandards früherer Zahlungsmittel zu tun hat, dürfte er auch nicht verstehen, denn die Bindung an Edelmetalle ist in der Wirtschaft des 21. Jahrhunderts längst obsolet.
      Der Wert der Währung liegt in der Steuer- und Wirtschaftsleistung des ausgebenden Landes und nicht in der Menge Edelmetall im Keller der Nationalbank.
      Das wird zwar seit Jahrzehnten in der Volkswirtschaft gelehrt aber vermutlich ist das VWL Studium vom Unterberger so viel wert wie das Jus Studium vom Faymann.

      Bleibt seine "Kritik" am Bau der ECB in Frankfurt.
      Tja, er kann sich ja um den Job vom Draghi bewerben wenn er es besser machen kann.
      Das wäre dann der nächste Lacher der Essensrunde im Steirereck.

      Bleibt also, der Unterberger hat keine Ahnung von Volkswirtschaft.

    • Erich Bauer
      01. April 2015 18:13

      Kleiner, schüchterner Einwand... ich fürchte, wir haben es in unserer besten aller Welten... nicht mehr mit "Volkswirtschaften" zu tun...

    • Tik Tak (kein Partner)
      01. April 2015 19:18

      Erich Bauer,

      aber ja, das haben wir, nur nicht mit der "idealen" Volkswirtschaft mit gleichberechtigten Playern.
      Tatsache ist, daß es stärkere und schwächere Player gibt und das von Marx und Keynes so gerne vertretene System eines geschlossenen Kreislaufs mit begrenztem Wachstumspotentials nicht gibt.
      Aber das ist immer noch alles im Rahmen der bestehenden Modelle und, soweit es meinen kleinen Teil des Marktgeschehens betrifft, immer noch als echte Volkswirtschaft leicht zu verstehen da die klassischen Rechenmodelle unter Berücksichtigung des psychologischen und politischen Einflusses ganz gut funktionieren.
      Nur muß man halt seine Scheuklappen ablegen und nicht mehr auf längst widerlegte Modelle aus der ideologischen Mottenkiste verzichten.
      Es gibt zwar starke industrielle Player aber eben auch sehr starke Gegenstücke.
      Von einer im Geheimen gelenkten Volkswirtschaft ist keine Spur zu finden.
      Einen wirklich freien Markt kann es einfach nicht geben und damit auch eine wirklich liberale Volkswirtschaft.
      Aber das ist immer noch kein Grund die Augen ganz zu verschließen und fix an einer Idee, wie an einem Glaubensgrundsatz, festzuhalten.
      Auch in dem Geschäft ist Flexibilität eine gute Idee.

    • panzerecgse neugeborebn (kein Partner)
      01. April 2015 21:16

      Nun, die Pfählung scheint Ihnen ja nicht allzuviel auszumachen. Ich habe ein sehr altes Büchlein. Das beschreibt den Vorgang minizuös. DoGeschrt heißt es, dass dieses Geschehen anfänglich dem Deliquenten sogar Vergnügen bereiten soll...

  4. Günther Hoppenberger (kein Partner)
    01. April 2015 15:27

    Unterberger missversteht da etwas. Nur weil es als Marktwirtschaft bezeichnet wird, heißt es doch nicht, dass wir tatsächlich in einer solchen leben! Nur in einem extrem kleinen Segment können wir Preise ablehnen. Alle lebenswichtigen Bereiche sind oligopolisch und meist gesetzlich und/oder durch Standesvertretungen geschützte einseitige Angebotsmärkte.
    Beim Geld geht es darum, wer es als "Ware" (aus dem Nichts) schöpfen darf. Nichts spricht dafür, dass Draghis Mrd. in erhöhter Kaufkraft wirksam werden und dadurch am Werterhalt der Oligopolisten knabbern. Daher entbehrlich.
    EZB sollte sich zu einer demokratisch kontrollierten "Monetative mit Vollgeld" umstrukturieren.

  5. herr bröselmeier (kein Partner)
    01. April 2015 12:51

    OT:

    Dr. Pröbstl You tube Folge Nr: 63 ... die Ex des German Wings "Crash" Co-Piloten soll angeblich Muslime gewesen sein .......

    • F.V. (kein Partner)
      01. April 2015 13:51

      Habe übersehen, daß der UNterberger Links zensuriert und so Beiträge gar nicht erscheinen läßt. So ein Narr.

      Germanwings-Crash:
      ANONYMOUS – “Selbstmordtheorie widerlegt: Pilot(en) setzten Hilferufe ab!”

      ANONYMOUS verbreitet folgende Infos auf der Facebook-Seite (Quelle mit Video:
      h t t p s : / / w w w .facebook.com/video.php?v=881250775254717):

      (Anmerkung K. W.: Ich empfehle, bevor Sie den nachfolgenden Artikel lesen, sich das obige, 20-minütige Video unbedingt anzusehen !!!)

      Flug 4U9525 der Fluggesellschaft Germanwings: Die von der Bundesregierung hastig zusammengeschusterte Selbstmordtheorie, die hiesige Medien, trotz massiver Widersprüche, bereitwillig weiterverbreitet hab

    • F.V. (kein Partner)
      01. April 2015 13:55

      Der Unterberger meint mit diesen dummen Schikanen die Diskussion zu fördern.

      Den Buchstabenmüll von ein paar Idioten unterbindet er aber nicht. Ist wohl zu blöd dazu.

      ...haben und medial nach wie vor ausschlachten, ist widerlegt. Entgegen aktueller Medienberichte empfing die französische Luftraumüberwachung Minuten vor dem eigentlichen Absturz eine Notfallmeldung aus dem Cockpit der Germanwings-Maschine. Das bestätigten offizielle Vertreter der zuständigen französischen Behörden gegenüber diverser Medienanstalten. Entsprechende Berichte finden sich u.a. bei CNN[1], France24[2]und N24[3],[1], France24[2] und N24[3]. Aus welchem Grund die Berichterstattung, explizit die der deutschen Medien , kurze Zeit später völlig gegenteilig ausfällt, bleibt nach wie vor offen.

      Querverweise:

      [1] CNN: Authorities: Plane distress call ‘emergency, emergency’
      h t t p s : / / youtu.be/UkpptZ0gDWw
      [2] France24: Germanwings Airbus crashes in the French Alps with 148 onboard
      h t t p s : / / youtu.be/BiSzcZBO4y0

    • Onkel Dapte (kein Partner)
      01. April 2015 15:23

      F.V.
      Wenn Sie meinen, Herr Unterberger sei für etwas zu blöd, dann zeigen Sie mal Charakter und erklären den Lesern hier, wozu Sie nach eigener Einschätzung zu blöd sind. Mir ist da schon bei Ihnen einiges aufgefallen, aber die höchste Form der Erkenntnis ist die Selbsterkenntnis.

    • herr bröselmeier (kein Partner)
      01. April 2015 15:49

      Wenn das zutrifft und die Muslime eine echte Korangläubige gewesen ist, dann muß der Co-Pilot konvertiert sein --- sonst wäre sie nach Scharia der Apostasie schuldig.

      F.V.: Vielleicht trifft ja beides zu .... und der Co-Pilot hat sich das "kurz vor dem Aufprall" noch mal überlegt ... und echte Schwierigkeiten gehabt, die vorher getätigten Einstellungen wieder geändert zu bekommen .....

      Ich seh mir das Video sicher noch an .... auf Recht viel mehr wie auf "absurde Unterhaltung" hoffe ich da nicht ...

      Ziemlich viel Zeit vergangen was konstruieren zu können.

      Die Vergangenheit "neu konstruieren" zu können funzt jedoch nicht. Wenn das zutrifft dass diese "Dame" Muslima war ... wird's eng für Ablenkungsverschwörer.

      ...übrigens: So eine Art von "Schrecken in die Herzen treiben" ist auch nicht im Sinne der islamischen Führungsstrategen.

    • F.V. (kein Partner)
      01. April 2015 17:09

      Ich kann mich gar nicht erinnern von Ihnen, Onkle Dapte, je einen Diskussionsbeitrag gelesen zu haben. Aber ich bekenne, daß ich flüchtiger geworden und auch vergeßlich bin.

      Daß Ihnen mein Ärger über Unterbergers kindische Versuche der subtilen Zensur eventuell gegen den Strich geht, mag sein. Aber ich stelle fest, daß die verlängerte Wartezeit für „kein Partner“ insofern ein Zensur darstellt, weil innerhalb dieser Zeit oft schon wieder viele neue Themen aufgemacht wurden, und nach 36+ Stunden das Interesse an „älteren“ Beiträgen geringer wird.

      Die läppische Zeichenbegrenzung erlaubt oft keine sinnvollen Anmerkungen, und ich kann in „witzig“ sein wollenden „kurzen“ Phrasen, Beifallskundgebungen oder Sternderln leider keine niveauvolle Diskussion erkennen. Überdies ist die Beschränkung völlig wirkungslos, wie man an dem gigantischen Wortmüll einzelner Idioten unschwer erkennen kann. Ein Umstand der längst von vielen Diskutanten – „Partnern“ wie „keine Partner“ - heftig und verärgert moniert wird.

      Und als schließlich die Mitteilung von weitergehenden Links unterbunden wurde (was ich immer wieder vergesse und darum mehrmals das eingeben muß, was ich mitteilen möchte), halte ich das für eine reine Zensurmaßnahme, die ich ärgerlich und verächtlich finde. Früher hatte ich öfter noch den ganzen Text kopiert (wenn er mir wichtig schien), weil ich mir nicht sicher war, inwieweit ein nichtssagender Link geöffnet wird, was manche Kritik nach sich zog, eben der Kürze wegen und weil mancher auch die Quelle kennen wollte.

      All das läßt sich umgehen, aber es macht zusätzliche Mühe und dem Leser auch, der dann Leerstellen wieder entfernen muß, um den Link zu aktivieren. Es sind das also sinnlose Behinderungen, die jedenfalls nicht das erreichen, was vielleicht bezweckt wurde. Wer das nicht kapiert, der ist halt – m.A. – etwas dämlich.

      Im Übrigen bin ich – bei aller Selbstkritik und Bescheidenheit – durchaus der Ansicht, daß das UTB weniger wegen zahlreicher Ergebenheits- und Jubeladressen der Unterberger-Kommune, der Ergüsse faktenresistenter Schwätzer und auch nicht ob der CIA-Propaganda und des Putin- und FPÖ-bashings Uunterbergers so großen Anklang findet (wie AU mit seiner Aufrufstatistik suggeriert), sondern wegen durchaus niveauvoller, kontrovers geführter Debatten vieler „keine Partner“, zu denen ich mich auch zähle.

      Ein kleines Wilhelm Busch Poem – so ungefähr glaube ich mich zu erinnern – lautet:

      Früher, da ich unerfahren
      Und bescheidner war als heute,
      Hatten meine höchste Achtung
      Andre Leute.

      Später traf ich auf der Weide
      Ausser mir noch mehr Kälber,
      Und nun schätz ich, sozusagen,
      Erst mich selber.

    • fewe (kein Partner)
      02. April 2015 22:40

      @F.V.: Ich beneide Sie nciht um Ihre Kinderstube.

      Machen Sie doch eine eigene Website auf, wenn Ihnen die anderen zu blöd dafür sind.

      Dont drink and post. Oder wovon immer Sie zu viel zu sich genommen haben.

    • F.V. (kein Partner)
      07. April 2015 14:26

      Ich muß ja nicht, wenn ich die Milch sauer finde, mir deshalb gleich eine ganze Kuh anschaffen.
      Was Sie „empfehlen“ ist auf Deutsch, das Maul zu halten, also keine ev. andere Meinung zu äußern. Das finde ich natürlich lustig, wenngleich der Fasching schon vorbei ist.

      Daß Sie sich als Gouvernante aufspielen, sieht Ihnen ähnlich. Aber ich bitte Sie submissest: nehmen Sie doch zur Kenntnis, meine Erziehung mag unvollständig sein, aber sie ist abgeschlossen.

      Übrigens benutze ich Pidgin als Kommunikationsmittel immer nur dann, wenn ich irgendeinen Dreck auch sprachlich gleich damit charakterisieren möchte. – Sie vielleicht auch?

      Was nun Ihre freundliche Empfehlung betrifft, so bin ich als Nicht-Raucher und –Trinker leider die falsche Adresse. Das einzige, wovon ich gelegentlich zu viel abbekomme sind mir meist unbekömmliche „fewe“, vor allem deshalb, weil ich gegen Dummheit leider so allergisch bin.

  6. AppolloniO (kein Partner)
    01. April 2015 11:24

    Draghi funktioniert als "ungided missile" der Amis.

    Er verfolgt nur zwei Ziele:
    der € darf nie Konkurrent des $ werden.,
    der Süden Europas darf um Null% Zinsen auf unsere Kosten in Saus & Braus leben.

  7. AppolloniO (kein Partner)
    01. April 2015 11:18

    Draghi schafft es als ungided missile der Amis den Euro zu versenken.

    Der hat nur zwei Ziele: der Euro darf keine Konkurrenz zum $ werden und der Süden Europas darf sich zu Null% Zinsen weiterhin hemmungslos verschulden und auf unsere Kosten in Saus und Braus leben.

  8. Eso-Mystiker (kein Partner)
    01. April 2015 11:11

    Es sollte eine goldgedeckte Währung geben; oder Schwundgelder.
    Zudem muss es ein nachhaltiges Wirtschaften gemäß Schmidt-Bleek geben. Z. B. können Krampfadern mit der Linsermethode ohne Operation zerstört werden.
    Es muss eine Reform des Christentums geben. Das Beten ist sinnlos. Ein Mensch muss seine Willenskraft und Liebe vergrößern. Und sich in jeder Hinsicht maximal weiterentwickeln. Und sich dann mit mystischen Erfahrungen und mit Geistheilung (z. B. Traumdeutung) beschäftigen.

  9. F.V. (kein Partner)
    • F.V. (kein Partner)
      01. April 2015 10:41

      Wieder einer der ziemlich primitiven Stimmungsmache-Artikel Unterbergers.

      Er erklärt nichts, und wo er einen Zusammenhang herstellt, wie z. B. beim „billiger werdenden Öl“, stimmt er nicht. Dieses Manöver ist eines von den USA inszeniertes Mittel um im Wirtschaftskrieg die Russen in die Knie zu zwingen, wobei Saudi Arabien – ob es will oder nicht – mitmachen muß. Es ist ja doch nur ein tributpflichtiger Vasall, über dessen militärische Erledigung schon öfter in den USA laut „nachgedacht“ wurde.

      Da wir überdies in diesem Wirtschaftskrieg gegen Rußland mit hineingezogen wurden, hat auch der Euro massiv gegen den Dollar abgewertet, womit der „billige Ölpreis“, der ja noch immer in Dollar zu berappen ist, sich für den Verbraucher doch nicht so billig auswirkte.

      Das Angebots-und-Nachfrage-Dogma hat ja schon Collector erledigt. Aber es ist ja grundsätzlich geradezu lächerlich der Wirtschaft Gesetzmäßigkeiten wie jene von Naturgesetzen zuzuschreiben. Damit wird den ideologischen Absichten ein nicht hinterfragbarer Wahrheitsgehalt zugeschrieben – und ganz im Verborgenen die krummen Geschäfte gerechtfertigt.

      Was sagte doch Milton KEYNES, dem man das Währungsabkommen von Bretton Woods zu Unrecht zuschreibt über das Geld: „Es gibt keinen heimtückischeren und sichereren Weg, das Fundament der Gesellschaft zu zerstören, als ihre Währung zu entwerten. Dieser Vorgang stellt alle verborgenen Kräfte der wirtschaftlichen Gesetze in den Dienst der Zerstörung, und dies in einer Weise, die nicht einer unter einer Million erkennen kann.“

    • fewe (kein Partner)
      01. April 2015 12:21

      @F.V.: Unter dem niedrigen Ölpreis leiden aber vor allem die USA, weil dadruch Fracking unwirtschaftlich geworden - und damit die autarke Versorgung mit Öl in Frage gestellt - ist. In diesem Fall scheint es eher nicht von den USA auszugehen.

    • Erich Bauer
      01. April 2015 12:50

      @fewe,

      ich werde den Verdacht einfach nicht los, dass "Fracking in USA" eine Räuberpistole sein könnte...

      Innerhalb kürzester Zeit vom Ölimportland zum ÖlEXportland? Und das allein mit Fracking? Vielleicht kann mich da jemand erhellen. Über die Produktionsweisen und vor allem über die Produktionsmenge... sodass ich das nachvollziehen könnte. Ich lass mir ja gern was sagen und lerne gern dazu...

      Aber vielleicht betrachten die USA bereits sämtliche Ölvorkommen auf der Welt als ihre Exportware?

    • F.V. (kein Partner)
      01. April 2015 13:21

      Fewe träumt. Wenn es um die Weltherrschaft geht - oder den Untergang, dann sind ein paar fracking-Verluste Portokassa.

      Im übrigen ist der Verdacht von Bauer berechtigt. Das ist ein Wallstreet-Hype, aber keine Realität. die "Nachhaltigkeit" dieser fracking-Felder ist anders als bei klassischen Ölfeldern nicht in Jahrzehnten anzusetzen, sondern ein paar Jahren, wobei die Zahl der neuen Bohrlöcher immer größer werden muß, um die Förderleistung zu halten. Damit haben die Ölfirmen mehr Geld dafür aufgewandt, als aus diesem "Geschäft" einnahmen.

      Einige haben das schon aufgegeben, andere versuchen es den dummen Gläubigen noch vor dem Zusammenbruch anzudrehen.

      Das alles hat Ähnlichkeit mit den diversen Blasen und verbrieften "Wertpapieren", die man auch die Europäer zwang anzunehmen

    • fewe (kein Partner)
      01. April 2015 23:40

      @Erich Bauer: Da könnten Sie freilich auch recht haben. Eigenartig ist es schon. So weit ich das verstanden habe, ist das Problem beim Fracking, dass man dann die Förderung nicht stoppen kann. Wenn man das Öl also nicht absetzen kann, dann ist bald Schluss weil, die Tanks nur begrenzt sind.

      Bei normaler Ölförderung sperrt man quasi den Hahn bis wieder was gebraucht wird.

      So habe ich das jedenfalls verstanden und so klingt das auch plausibel für mich.

      Dass das Ganze nur ein Schmäh ist, kann freilich auch sein.

  10. fewe (kein Partner)
    01. April 2015 10:03

    Ein bissi zum Thema passend: Die RLB Wien-NÖ hat mir bei der Quartalsabrechnung für eine Überziehung - ich habe auf dem Konto keinen Dispo - von 0,43 EUR für sechs Tage an Sollzinsen und Überziehungszinsen insgesamt 1,06 EUR berechnet. Das entspricht einem Zinssatz von knapp 15000% p.a. Für den Einzelnen ist das freilich belanglos klein, aber faktisch ist dafür "Wucher" ein Hilfsbegriff.

    Das ist kein Aprilscherz.

  11. fewe (kein Partner)
    01. April 2015 01:53

    Der Vergleich mit den früheren Herrschern, die den Silber- oder Goldgehalt reduziert hatten ist ein bisschen unpassend. Heute hat Bargeld überhaupt keinen eigenen Wert mehr. Es ist nur noch Papier, dem man einen Wert zuweist.

    In der Schule hatte ich noch gelernt, dass nur Unrechtsstaaten eine ungedeckte Währung haben. So beispielsweise die DDR.

    Das Geld werden wohl die Staaten zur Verfügung haben. Mir überweist die EZB ja kein Geld. Der Geldüberfluss kann ja nur entstehen, wenn das Geld unter die Leute kommt. Die Banken - die ja nur noch wie Pfandleihanstalten Kredite vergeben - müssten dafür Basel III aussetzen. Ansonsten ändert sich ja nichts -, Geld war ja bislang auch schon billigst.

  12. machmuss verschiebnix
    30. März 2015 21:30

    Geld fließt, und fließt .... und Griechenland ist offenbar eine gut besuchte Andockstelle
    für die mächtigsten Oligarchen der Welt . Und dieser Varoufakis deren trickreicher
    Handlanger - diesmal versucht er's mit einer perfekten Propaganda-Mischung :

    http://wirtschaftsblatt.at/home/nachrichten/europa/4697000/Griechenland-Vom-toxischen-SchwarzerPeterSpiel-profitieren-einzig

  13. Undine
    30. März 2015 21:29

    OT---aber folgenden Zeitungs-Artikel habe ich beim Umschichten meiner Bücher gefunden---leider ohne Datum (ich schätze, er stammt aus dem Anfang der 50er-Jahre 1953)

    • Undine
      30. März 2015 21:39

      Oh, die falsche Taste gedrückt und vorzeitig abgeschickt!!!

      Auf jeden Fall hatten die Menschen damals andere Sorgen als Gendern etc.! Aber da heute im MJ schon Vorboten des "Gedenkens des Kriegsendes vor 70 Jahren" zu hören waren und die Tage um den 8. Mai 1945 einzig und allein auf die Öffnung der KZ reduziert werden, wobei uns die Leute von heute genau erklären werden, wie es damals, also lange vor ihrer Geburt, zugegangen ist, finde ich diesen Zeitungsartikel sehr lesenswert:

      "Aus "WELT und HEIMAT" (Verlag Wimmer, Linz):

      "BERLIN - INSEL DER HOFFNUNG"

      Vom 25. Jänner bis zum 18. Februar waren die Augen der Welt auf Berlin gerichtet. Man glaubte, in der zweigeteilten früheren deutschen Hauptstadt eine Insel der Hoffnung sehen zu können, in der die vier Außenminister das schaffen könnten, was die Menschheit seit Jahrzehnten nicht mehr kannte - einen echten, richtigen Frieden und Verständigung zwischen den Nationen.

      Besonders aber waren es die Österreicher und die Deutschen, die ihre Hoffnung auf Berlin richteten - Österreich, weil es glaubte, endlich seiner versprochenen Freiheit und zu seinem Staatsvertrag zu kommen; die Deutschen beider Zonen aber, weil sie hofften, es würde gelingen, ihr zerrissenes Land wieder zu vereinigen und als gleichberechtigtes Mitglied in den Kreis der freien Nationen zu führen.

      Die Hoffnungen sind im kalten Konferenzwind in Nichts zerstoben. Es gab keine Wiedervereinigung, keinen Friedensvertrag und keine freien Wahlen für Deutschland, es gab keine Freiheit und keinen Staatsvertrag für Österreich. Berlin enttäuscht die Hoffnungen der Welt.

      Für Hunderttausende aber ist Berlin schon seit Jahren eine Insel der Hoffnung, ein Ziel, das zu erreichen sie keine Mühen, Opfer und Gefahren scheuen.

      Für die geknechteten Bewohner der deutschen Ostzone ist Berlin die erste d wichtigste Etappe auf einem Weg in die Freiheit, den zu suchen sich von Monat zu Monat immer mehr entschlossen haben. Nur einmal sank die Zahl dieser Verzweifelten, die ein Leben im Ungewissen, aber in Freiheit einem Vegetieren in einem Lande vorzogen, in dem jede freie Meinungsäußerung Gefahr, jedes offene Wort Kerker, Zuchthaus und Konzentrationslager bringen kann, in dem die Lebensverhältnisse noch immer so schwer und drückend sind wie bei uns in den ersten Nachkriegsjahren, und in dem statt des versprochenen Arbeiterparadieses eine Hölle der Werktätigen entstanden ist.

      Nur einmal sank diese Zahl - als die Berliner Konferenz angekündigt worden war und als man hoffte, daß sich die Großen der Welt auf ihre Verpflichtung besinnen würden, der Menschheit den Frieden und Deutschland die Einheit zurückzugeben.

      Diese Hoffnung scheiterte am "Njet" des sowjetischen Außenministers. Seither sind die großen Durchgangslager in Berlin, dem westlichen Brückenkopf mitten in der roten Brandung, wieder überfüllt mit verzweifelten und doch hoffnungsfrohen Menschen, die alles hinter sich ließen, um sich ein neues Leben aufbauen zu können. Hier in Berlin, wo der ideologische Krieg auf seinem Höhepunkt zu sehen ist, wo sich Osten und Westen, Freiheit und Knechtschaft am deutlichsten gegenüberstehen, ist die "Erste - Hilfe - Stelle" dieses hier gar nicht so kalten Krieges.

      Mannigfaltig sind die Gründe, warum die Flüchtlinge die Ostzone verlassen. Die Jungen gehen, weil sie dem Dienst in der unter dem Namen Volkspolizei getarnten kommunistischen ostdeutschen Armee entgehen wollen oder weil es für sie keinen Reiz hat, in sowjetischen Uranbergwerken in der Ostzone als Sklaven zu arbeiten. Andere kommen einfach, weil sie das kommunistische Regime hassen, Bauern müssen flüchten, weil es ihnen nicht möglich war, die Ablieferungsquote zu erfüllen und sie deswegen Verfolgung fürchten müssen.

      In Westberlin werden die Flüchtlinge zunächst einmal provisorisch untergebracht - in Unterkünften, die Zelte ebenso sein können wie große Fabrikshallen. Dann wird jeder einzelne überprüft, um eine Infiltration kommunistischer Agenten auf diesem Wege zu vermeiden. Und dann kommt endlich der ersehnte Flug in die Freiheit. Viele Hunderttausende haben schon die großen Klipper am Flugplatz Tempelhof bestiegen und sind erwartungsvoll nach Westdeutschland abgeflogen. Sie lassen die Insel der Hoffnung hinter sich, wie sie ihr Land, ihre Häuser und Wohnungen, ihren Arbeitsplatz, ihre Freunde und oft auch ihre Familie zurückgelassen haben.

      Sie wählten die Freiheit - insgesamt drei Millionen bisher. Drei Millionen Zeugen gegen die kommunistische Unterdrückung."

  14. machmuss verschiebnix
    30. März 2015 20:24

    » … immer mehr Geld … « fließt der US-Hochfinanz zu und sobald TTIP inkraft tritt,
    gibt es kein Halten mehr.

    Dann ist absehbar, daß auch die (staatliche) Macht dorthin wandert, wo das Geld schon
    ist - einerseits würde ich mit Häme den Kollaps des sozialistischen Ausbeuter-Systems
    "betrauern" , andererseits wird mir Angst und Bang allein schon von der Vorahnung dessen,
    welchen Kräften wir dann ausgeliefert sein werden !

  15. socrates
    30. März 2015 19:57

    Geld ist eine Ware, Gold ist eine Ware, also führen wir den Goldstandard wieder ein. dann tut sich Draghi und die FED schwer.

  16. Wertkonservativer
    30. März 2015 18:21

    o.t., jedoch aktuell - zur Innenpolitik:

    Also, werte Blog-Kollegenschaft, da verstehe ich einiges nicht.

    Gerade soeben höre ich in den Abendnachrichten, dass die FPÖ (so wie auch die Grünen!) das von der Volkspartei in den Raum gestellte Mehrheitswahlrecht dezidiert ablehnt!

    Ob da die Blauen nicht ein wenig auf der Leitung sitzen?

    Wie ich hier immer wieder lese, erwartet man hierorts von den Freiheitlichen bei den nächsten N.R.-Wahlen Platz Nr. 1 !

    Da könnten die blauen Riesen bei Einführung des Mehrheitswahlrechts doch vielleicht wesentlich leichter eine Regierung stellen, ohne einen Koalitionspartner benötigen zu müssen (was ihnen ziemlich sicher schwerfallen würde!!).!
    Oder sehe ich das falsch?
    Für eine Bestätigung meiner Meinung aus dem Kollegenkreis wäre ich dankbar!

    • Gerhard Pascher
      30. März 2015 19:35

      Wertkonservativer:

      Zwischen dem FPÖ-Wunsch, die Nummer 1 (= die meisten Stimmen zu bekommen) und der späteren Realität ist doch ein Unterschied. Denn bei einem Mehrheitswahlrecht bekommen die kleineren Parteien nicht mehr die dem Gesamtprozentsatz der erzielten Wahlstimmen entsprechende Sitzeanzahl. Natürlich muss so ein neues Wahlrecht erst im Detail ausformuliert werden, denn dabei gibt es viele Varianten (ssieh Ausland). Gemeinsam ist aber, dass die stärkste Partei (auch wenn sie nur z.B. 35 Prozent der Stimmen bekommt, allein eine Regierung stellen kann. Denn die ständigen Koalitionen bringen ja nur Kompromisse oder auch gar nichts weiter.

      Zurück zur FPÖ: auf Bundesebene rechnet sie intern nicht (mehr), dass sie die Nummer eins oder zwei werden kann, daher dieser Protest gegen ein Mehrheitswahlrecht.

      Ich sehe bei diesem System vor allem mehr Persönlichkeitswahlen und nicht mehr die blöden Parteilisten. Damit bekommt Herr X oder Frau Y im Wahlkreis Z dann den Parlamentssitz, wenn sie/er die meisten Stimmen einsammelt. Und wenn somit die alleinregierende Partei A in der Legislaturperiode nichts taugt, dann ist sie bei der nächsten Wahl ohnehin "weg vom Fenster" und Partei B ist dran. Vor allem muss der sog. Klubzwang bei Abstimmungen verboten werden, denn nur dann kann der Abgeordnete sein schon immer durch die Verfassung (Art. 56) garantiertes "freies Mandat" auch wirklich ausüben.
      ÖVP und auch bald SPÖ haben erkannt, dass die bisherigen Koalitionen von der Mehrheit der Bevölkerung abgelehnt werden und jede dieser beiden Parteien rechnet damit, dass sie nach Einführung und nächster Wahl das alleinige Sagen hat. Allerdings muss dafür eine Mehrheit im Parlament gefunden werden, wozu es derzeit nicht aussieht.

    • dssm
      30. März 2015 19:42

      Da kann ich den Blauen nicht böse sein!
      Ein Mehrheitswahlrecht funktioniert nur, wenn es zwei Blöcke gibt. So wie dies in England meist der Fall war. Einmal um den Ersten Weltkrieg herum und jetzt gerade gab/gibt es Probleme. Nämlich mehrere Gruppen, die ernsthaft um Sitze kämpfen.

      Zwei Varianten stehen zur Auswahl. Einmal erhält die grösste Partei automatisch ein paar Sitze dazu (Wien, Griechenland). Womit es zu einer Diktatur einer (kleinen) Minderheit über die Mehrheit kommt.
      Oder, wie in England/USA, wird in jedem Wahlkreis nur ein Vertreter gewählt; am Ende hat eine Partei zwar nur wenig Stimmen, aber eine absolute Mehrheit. Wieder die Diktatur einer Minderheit über die Mehrheit.

      Eine Koalition mag nicht so schlagkräftig sein, aber alle Meinungen haben eine realistische Chance gehört zu werden!

    • keinVPsuderant
      30. März 2015 22:54

      @Gerhard Pascher, stimme mit Ihnen überein, mit Ausnahme des Klubzwangs. Man könnte dann Abstimmungen bestens manipulieren, indem man intern den Klubzwang weiter aufrecht erhält, um den "Gegner" zu übertölpeln. Unsere Politiker müssten davor moralisch enorm aufrüsten, damit sie wirklich nach ihrem Gewissen abstimmen und nicht nach Parteilinie. Da bedarf es einer neuen Politikergeneration, und das dauert, falls es diese je geben wird.

  17. zweiblum
    30. März 2015 17:56

    Heute wurde die Staatshaftung für Spareinlagen aufgehoben, weil das Geld so sicher ist, dass es keiner Sicherung bedarf. Das nennt sich weise Voraussicht.

  18. brieftaube
    30. März 2015 17:52

    Draghi hat uns eine Klagemauer geschenkt!

  19. Ökonomie-Vergelter
    30. März 2015 17:41

    Die Einzigartigkeit des Geldes als Ware beruht darauf, dass nur das Geld nicht mit Geld gekauft werden kann, sondern es lediglich über Konditionen, meistens Kreditkonditionen, erstanden werden kann.

    Davon unabhängig kann die Wirtschaft durch Geld geflutet werden, wenn Notenbanken Wertpapiere aufkaufen. Es handelt sich natürlich hierbei um eine Maßnahme zur Anhebung der Geldmenge. Dieses Geld bereichert nicht den WP-Verkäufer unmittelbar, weil dieser den Erlös auch über andere Käufer lukrieren könnte (- einmal abgesehen vom Aspekt der kursstützenden Käufe, sog. "Stützungskäufe").

    Wenn aber zu viel Geld im Umlauf ist, wird mit zu billigem Geld zu viel Unsinn angerichtet. Durch Fehlsteuerung kann der Wirtschaft nachhaltiger, struktureller Schaden zugefügt werden, wie man auch anhand der Spanien-Krise vor einigen Jahren beobachten konnte.

    • Pennpatrik
      31. März 2015 08:34

      Eigentlich schon.
      Man kann Geld in verschiedenen Währungen kaufen. Was ja auch gemacht wird und uns möglicherweise einen Teil unserer Probleme beschert.

    • Ökonomie-Vergelter
      31. März 2015 09:43

      Eigentlich schon. Man kann Geld in verschiedenen Währungen kaufen.

      In diesem Fall handelte es sich aber um keinen Geldkauf, sondern einen Geldtausch (Währungstausch). Das meinte ich natürlich nicht.

    • Rau
      31. März 2015 16:16

      Aber davon reden wir ja, dass Geld nur über Kredit in Umlauf kommt, wodurch die Geldmenge vermehrt wird. Man kann also Geld nur mit weiterem Geld kaufen, was Sie aber eigentlich nicht so sehen, da sich Kredit und Schulden in unendlichen Kaskaden gegenseitig aufheben, wie Sie mir erklärt haben und keine Erweiterung der Geldmenge stattfindet (Geld aus dem Nichts - was übrigens mit Waren, was man landläufig darunter versteht, schwer möglich ist.

      Geld ist natürlich keine Ware, das Problem entsteht genau dadurch, dass man es den Waren gleichsetzt, wodurch man aber ein logisches Paradox erzeugt!

    • fewe (kein Partner)
      01. April 2015 02:55

      Geld kommt eigentlich über den Staat in den Kreislauf. Der Staat verkauft der EZB Anleihen, bekommt dafür Geld. Mit diesem Geld werden Aufträge bezahlt und damit kommt es unter die Leute. Das geliehene Geld kommt von der EZB resp. Nationalbank zu den Banken und von diesen zu den Kreditnehmern. Letzteres ist aber der Punkt den ich nicht ganz verstehe, weil Geld ja schon seit einigen Jahren extrem billig ist. Es wurde so billig gemacht, das Banken dieses Geld verleihen, was sie aber kaum tun. Wenn mehr Geld da ist, wird sich daran nichts ändern. Weil einen noch kleineren Zinssatz als fast Null wird es damit nicht geben können.

      Mehr Geld wird also nur über Staatsausgaben unter die Leute kommen können. So verstehe ich das jedenfalls.

  20. Cotopaxi
  21. Gerhard Pascher
    30. März 2015 14:50

    Die Frage, ob Geld eine Ware ist, hatte schon Karl Marx gestellt und wird von den Linken immer wieder in den Vordergrund gestellt.

    Vom ursprünglichen Tauschhandel ausgehend, gab es dann später „Zwischenwaren“ (Münzen und später auch Banknoten), welche auf Wunsch jederzeit beim Herausgeber gegen „wertvolles Gold bzw. Silber“ im stabilen Gegenwert zurückgetauscht werden konnte. In den vergangenen 150 Jahren versuchte man auf verschiedene Art, dieses System einerseits zu garantieren, gleichzeitig aber es elastischer zu machen. Die beiden Weltkriege und vor allem die Jahre danach machten diese „Stabilität“ immer löchriger, und spätestens mit den Nixon-Schock Anfang der 70er-Jahre (Aufhebung des Goldstandards beim US-Dollar) ist das ganze Weltwährungssystem ein anderes geworden.

    Nun wollen führende Leute lieber eine regelmäßige begrenzte Inflation und man greift nun - symbolisch gesprochen - zum Startknopf der Banknotendruckmaschinen, um eine mögliche Deflation zu verhindern. Die Auswirkungen sind aber von den lokalen Umständen abhängig, so hat es in der jüngsten Vergangenheit in Japan nicht funktioniert, während die USA zumindest kurzfristig damit erfolgreich war.
    Die Entscheidungsträger sind aber mit der folgenden Geldentwertung sehr zufrieden, denn erstens werden damit alle Staatsschulden (und leider auch alle Bankguthaben!) „weniger wert“ und durch die übliche „kalte Progression“ kann den Steuerzahlern mehr Geld abgenommen werden.

    So kann es durchaus sein, dass bald der die Herstellung einer 5-Euro-Banknote mehr kostet, als auf dem Schein anageführt ist. Dann ist dieser Geldschein tatsächlich nur mehr eine Ware als Alternative für ein anderes Heizmaterial.

  22. A.K.
    30. März 2015 14:49

    In früheren Jahrhunderten wurden primär Silber und Goldmünzen als Zahlungsmittel akzeptiert. In Bedrängnis geratene Herrscher haben das Gewicht von Goldmünzen eben mit Blei aufgebessert bzw. Falschmünzerei betrieben. Die Europäische Zentralbank, mit Signor Draghi an der Spitze, kann für die Methode der künstliche Geldproduktion um zu überleben, kein Patent erwerben. Ein Patent erfordert nämlich, daß die zu schützende Idee neu ist. Genau das aber ist die Idee des Gelddruckens nicht. Geschädigt werden durch „Geldproduktion“ die anständig Wirtschaftenden und Arbeitenden, die Gauner leben einige Zeit davon gut.

  23. socrates
    30. März 2015 14:22

    Auf der einen Seite warnt die PRESSE vor der Deflation, auf der anderen Seite beklagt sie den "Anlegernotstand". Das frisch geschaffen Geld Draghis's sucht etwas Käufliches, damit es nicht Papier bliebt. "Deflation" ist das Unwort des Jahres, Lügenpresse beschreibt nur Tatsachen.

    • Rau
      31. März 2015 19:36

      Für beides gibt es Argumente - auf den Finanzmärkten herrscht Inflation, also jene von der die Notenbanken immer gesagt haben, sinngemäss Dr. Hankel zitierend, es sei nicht ihre Inflation, darum haben sie sich nicht zu kümmern. Hankel nannte das Asset Inflation.

      In der Realwirtschaft herrscht Deflation, zumindest in dem Teil der Wirtschaft in dem es noch Wettbewerb gibt. Da herrscht ein ruinöser Preiskampf. Wenn man bedenkt wie billig Elektronik zu haben ist. Ausserdem herrscht auch Kaufzurückhaltung, weil alles nur mehr von Krise redet, und weil Dinge des Lebens, die man täglich braucht im Verhältnis zu Produkten, die man sich auch verkneifen kann, immer teurer werden. Das wären klare anzeichen für Deflation.

      Mit der klassischen Inflation, definiert als Verhältnis von Geld- und Warenmenge hat das alles nichts mehr zu tun, das sind einfach nur Teuerungen. Das merkt man auch daran, dass die Löhne schon lange nicht mehr real steigen. Man darf sich da von kurzfristigen Schwankungen des Ölpreises nicht täuschen lassen, der wird wieder raufschnellen und dabei alles bisherigen Marken nach oben wieder sprengen!

  24. Rau
    30. März 2015 13:39

    Vor allem, so wird uns bei jeder EU - Wahl vorgelogen, haben wir ja über des europäische Parlament etwas mitzureden. Wir wählen nur immer falsch, wie einige auch heir immerwieder behaupten.

  25. Collector
    30. März 2015 13:15

    Einen derart primitiver Artikel ist eines AU unwürdig.

    1. Geld ist seit der Abkehr vom Goldstandard schon lange keine "Ware" mehr.
    2. Natürlich gibt es eine klare Definition für "Geld". Von seinen Funktionen (Tauschmittel, Zirkulationsmittel, Mittel für die Thesaurierung) einmal abgesehen, ist "Geld vom Wesen her Kredit". Es entsteht durch Kreditschöpfung aus dem Nichts. Kredit beruht auf "Vertrauen" in die staatliche Ordnung und der Kreditgeber in den Kreditnehmer.
    3. Durch dieses Vertrauen in die staatliche Ordnung und die Kreditverfassung wird Geld zur"geselligsten Sache" (Adam Müller), zu einem besonders wichtigen "Kommunikationsmittel" (Luhmann, Habermas).
    4. Als Kommunikationsmittel setzt es alles mit allem in "interdependente Beziehungen": Waren mit Waren, Arbeit mit Arbeit, Konsum mit Einkommen, Unternehmen mit Unternehmen, Bürgern mit dem Staat, Volkswirtschaften mit der Weltwirtschaft. Dadurch wird Geld oder Kredit für den ganzen Wirtschafts"kreislauf" ein "organsierendes Wirtschaftsmittel" (O. Spann).
    5. Wirtschaft folgt keinen "mechanischen" Gesetzen, auch nicht einem "Gesetz von Angebot und Nachfrage". Das Angebot ist abhängig von der Nachfrage, die Nachfrage von der Kaufkraft, die Kaufkraft von Nachfrage nach "Produktionsfaktoren", die Nachfrage von Produktionsfaktoren von der Produktion, die Produktion ("das Angebot") wiederum von der Nachfrage. Beispiel für die Tautologie: Warum ist der Preis für Schweinefleisch so hoch? Weil der Preis für Futtermittel (Mais) so hoch ist. Und warum ist der Preis für Mais (das Futtermittel) so hoch? Weil der Preis von Schweinefleisch so hoch ist.

    Die Tatsache, dass man nach und nach vom Edelmetallgehalt (erst durch Fälschungen) abging und ihn durch "Papier" ersetzt hat, zeugt davon, dass "die staatliche Theorie des Geldes" ( Georg Friedrich Knapp) - "der Staat (d.h. das Vertrauen in die staatliche Ordnung) ist das Geld" - an Bedeutung gewonnen hat. Daraus folgt der geldpolitische Grundsatz: "Staat und Währung dürfen nicht getrennt werden". An diesem Grundsatz ist der Euro im Begriff zu scheitern. Die Krampfmaßnahmen der EZB werden ihn nicht retten, sondern uns alle immer mehr in den Abgrund ziehen und verarmen lassen.

    • HDW
      30. März 2015 13:36

      Also kurz und gut, der Geldschein ist ein Schuldschein der Staaten, der am Sekundärmarkt gehandelt wird und also doch eine Ware ist, deren Wert ständig (durch den Schuldner Staat) durch sozialistische Politik entwertet wird!

    • Ökonomie-Vergelter
      30. März 2015 14:34

      @ Collector:

      Wie wäre es damit:

      Geld ist ein Wertäquivalent, wie einstens Muscheln, deren einzige Wertbeschaffenheit dem Umstand zu verdanken war, dass sie mühsam, nämlich durch Tauchen, aufgebracht werden mussten, wodurch sie knapp waren?

    • Erich Bauer
      30. März 2015 15:00

      Es geht in diesen Diskussionen nicht ums "Geld"... es geht um das Geldsystem. Alberne Muschel-Beispiele tragen nichts dazu bei.

    • Ökonomie-Vergelter
      30. März 2015 16:42

      Aha, Herr Bauer:

      Wenn also aufgrund gemeinschaftlichen Übereinkommens Muscheln als einziges Zahlungsmittel (außer Tauschartikeln) anerkannt sind, dann wäre der Zahlungsverkehr mit Muscheln kein Geldsystem?

      Und wenn ein Mächtiger dann beschlösse, Muscheln zu horten statt wieder in Umlauf zu setzen, dann wäre das auch keine Angelegenheit des Muschel-Geldsystems - hmmm?

      Auch wenn dadurch niemand an Geldmitteln herankäme, um seine Familie zu ernähren (es sei denn er wäre Fischer oder Bauer) - hmmmm?

    • Erich Bauer
      30. März 2015 16:58

      Also, auf diese lächerliche Ebene begebe ich mich nicht. Auf der Wiener WU könnte man damit ganz bestimmt einen Lehrstuhl ergattern - pragmatisiert.

    • Collector
      30. März 2015 19:31

      Hier das Gedicht von Davenport, mit dem er sich über den tautologischen Charakter des Gesetzes von Angebot und Nachfrage lustig macht:

      Der Preis vom Schwein,
      ist oft nicht klein,
      weil Futtermais, nicht wahr, man weiß,
      auch wächst auf Land,
      von dem bekannt,
      daß oft es etwas hoch im Preis.

      Hast Du bedacht,
      warum die Pracht
      so hoch? Sie ist nicht klein,
      weil man erhält,
      von jenem Feld
      den teuren Mais,
      das teure Schwein.

    • Collector
      31. März 2015 09:38

      @HDW

      Der "Geldschein" (Banknote) ist kein "Schuldschein" des Staates, der "gehandelt", sondern zum Nennwert vom Zahlungsempfänger "akzeptiert" wird.

    • fewe (kein Partner)
      01. April 2015 03:29

      @HDW: Geld ist eine Ware, der man einen Wert beimisst, der dann als Tauschmittel angenommen wird.

      Geld ist selbstverständlich kein Schuldschein, weil Sie vom Herausgeber des Geldes ja nichts dafür bekommen außer wieder Geld. Das ist so, wie wenn Sie das Minus auf dem Konto ihrer Kreditkarte per Kreditkarte ausgleichen könnten.

      Also: Ich drucke jetzt einen Stoß Banknoten, bezahle damit die Leute die mir ein Haus bauen. Den Wert bekommt das Geld also erst durch die Leute, die für das Geld eine bestimmte Leistung erbringen müssen...

      Ich muss also nur schauen, dass alle wissen, dass ich die Banknoten nicht wild drucke und verteile sondern nur gegen eine bestimmte Leistung hergebe.

      Nun kann

    • fewe (kein Partner)
      01. April 2015 03:31

      Forts.: ...Nun kann ich mir Schlösser bauen lassen, Autos, alles was ich wil. Jeder bekommt von mir Banknoten dafür. Da ich selbst keine Leistung erbringen will, stellt sich garnicht das Problem, dass ich Banknoten annehmen müsste als Gegenleistung. Wenn ich was will, dann drucke ich neue. Weil sich meine Banknoten als Zahlungsmittel bewährt haben, reißt sich jeder darum mir irgendwas zu liefern oder zu leisten, was ich brauchen kann und dafür mit meinen tollen Banknoten bezahle.

      Schade, dass diese Idee nicht meinen Vorfahren gekommen ist. Es ist einfach genial für den der das Geld schafft. Für alle anderen ist es nur ein Tauschmittel und somit quasi wie eine Ware.

      Es ist schlicht ein geniales System für jene, die das Geld herausgeben. Und das sind eben nicht Staaten sondern Private.

    • Zraxl (kein Partner)
      01. April 2015 10:40

      Collector, zu Ihrem Punkt 5) und dem von Ihnen zitierten Gedicht: Das ist zwar eine Tautologie, aber es hat mit Angebot und Nachfrage nichts zu tun. Es fehlt darin der Käufer des Schweins. Wenn es keinen Käufer für das Schwein gibt, z.B. weil plötzlich alle zum Islam oder Judentum konvertieren, dann ist das Schwein wertlos - egal wieviel der Futtermais kostet.

      Selbst dann, wenn man annimmt, dass es in einer Musterökonomie ausschließlich Schweinebauern (als Konsumenten von Futtermais) und Futtermaisverkäufer (als Konsumenten von Schweinefleisch) gibt, stimmt das statische Modell der Tautologie nicht, weil es die zeitliche Abfolge der Preisentwicklung nicht berücksichtigt.

      Ad 2) Zu dieser Aufzählung ist ein wichtiger Punkt hinzuzufügen: Geld ist vor allem ein Mittel zur Enteignung der Staatsbürger durch den Staat. Schuldtilgungsmittel. Nur deshalb hat jede Sache einen Wert, der in der vom Staat genehmigten Währung angebbar ist, damit davon Steuern berechnet werden können. Sogenannte Parallel- oder Alternativwährungen werden vom Staat ja genau deshalb bis auf das Blut bekämpft.

      Ad 1) Ein allfälliger Warencharakter von Geld ist vom Goldstandard unabhängig, weil Gold selbst nur noch Fiktion ist. Während man seine eigenen Goldmünzen im Nachtkastel noch täglich zählen kann, ist ein Goldvorrat einer Nationalbank als Grundlage für einen Goldstandard vollkommen unbestimmt. Man sehe sich nur das Theater an, dass mit der Rückführung des angeblich ganz sicher noch vorhandenen Deutschen Goldvorrats aus den USA gespielt wird. Österreich hat einen guten Teil seiner Vorräte in britischen Tresoren "verborgt" - also durch einen Zettel eingetauscht, auf dem geschrieben steht, dass irgendjemand der ÖNB Gold schuldet.

    • fewe (kein Partner)
      01. April 2015 11:02

      @Zraxl: Den Vergleich von Geld mit Gold halte ich für nicht zulässig. Die Besonderheit von Gold ist schließlich, dass es nur begrenzt vorhanden ist. Geld kann beliebig gedruckt werden und somit letzten Endes bis zu seiner Entwertung. Was auch regelmäßig passiert.

      Gold mag einen fiktiven Wert darstellen, aber schon seit ein paar tausend Jahren. Es ist nicht zu erwarten, dass sich daran so schnell etwas ändert.

      Vor 50 Jahren hatte eine Semmel beim Bäcker 65 Groschen gekostet, heute 65 Cent. Ein einfacher Golddukakten hatte damals 100 Schilling gekostet, heute 100 Euro. Der Wert von Gold bleibt also erhalten, wenngleich es zwischenzeitlich gröbere Schwankungen gibt. Dem gegenüber wurde beispielsweise der US-Dollar in den letzten 100 Jahren um etwa 97% abgewertet, hat also heute nur 3% seines damaligen Wertes.

    • Zraxl (kein Partner)
      01. April 2015 11:30

      @fewe
      Ich stimme Ihnen ja zu - im Prinzip. Das Problem ist nur, dass die gesamte "begrenzt vorhandene" Goldmenge niemand nachzählen kann. Es gibt nur einen Goldmarkt, und auf dem kann man Gold ebenso kaufen und verkaufen, wie alle möglichen Kontrakte und Derivate auf Gold. Damit wächst aber die -obwohl nur fiktiv vorhandene, aber doch real preisbestimmende- Goldmenge beliebig an. Die selbe Kreditgeldschöpfung, die man mit Geld machen kann (und tatsächlich macht) kann man eben auch mit Gold (oder jeder anderen Ware) machen. Die Folge daraus sieht man an den doch heftigen Schwankungen des Goldpreises.

      Die Wertsicherungsfunktion des Goldes gibt sehr wohl, aber eben nur langfristig, und dann nur, wenn man die Möglichkeit hat, sein Gold zu einem geeigneten Zeitpunkt wieder zu verkaufen.

    • fewe (kein Partner)
      01. April 2015 12:37

      @Zraxl: Es ist richtig, dass man wohl nicht weiß, wie viel Gold vorhanden ist, aber man weiß, dass es eine begrenzte Menge ist. Da das schon seit einigen Jahrtausenden funktioniert, ist es wohl am Verlässlichsten als Wertspeicher.

      Absolut sicher ist garnichts, aber ich glaube nicht, dass es irgendwas gibt, was Gold an seiner Wertbeständigkeit durch alle Zeiten hinweg gleichkommt.

      Vielleicht haben die Russen so viel Gold, dass sich durch die Verdoppelung eine Halbierung des Werts ergibt. Aber das hat man bei einer normalen Geldwährung innerhalb zehn bis 15 Jahren. Dass Gold komplett wertlos wird, wird nicht passieren. Im Gegensatz zu Geld, Anleihen, Aktien oder Grundstücken, die ja enteignet werden können.

    • Günther Hoppenberger (kein Partner)
      01. April 2015 15:40

      Sie haben die 4., heute jedoch fast wichtigste Funktion des Geldes übersehen: Als Machtmittel dienen zu können.

      Genau deshalb ist zu befürchten, dass es zu keiner friedlichen Systemänderung kommen kann, wie das mit dem Konzept "Monetative/Vollgeld" sehr einfach möglich wäre. Doch wer will schon auf Futtertrog und Macht verzichten?

      Völlig richtig: Ein Staat darf sich nicht verschulden müssen!

  26. Erich Bauer
    30. März 2015 11:01

    REZEPTE:

    Während des amerikanischen Bürgerkriegs umging Präsident Lincoln die hohen Darlehenszinsen der europäischen Banken und entschloss sich das zu tun, wofür die Gründerväter eintraten. Und das war eine unabhängige von Natur aus schuldenfreie Währung zu erschaffen. Die Note wurde Greenback (Kröte) genannt.

    Kurz nachdem dieses Zahlungsmittel angenommen wurde, ging zwischen den privaten britischen und amerikanischen Banken ein internes Dokument herum das feststellte: „Sklaverei ist NUR der Besitz von Arbeitskraft und bringt Pflege der Arbeitskräfte mit sich,während nach dem europäischen Plan das Kapital die Arbeit kontrollieren soll, indem es die Löhne kontrolliert. Dies kann (Anm.: besser) durch die Kontrollierung des Geldes geschehen. Das wird die „Greenback“-Note nicht erlauben. Weil WIR sie nicht kontrollieren können… („The Hazard Circular“- July 1862)

    Der einzige Weg wie in unserem System Geld geschaffen werden kann ist durch Kredite. Wenn jeder im Land, auch die Regierung, seine Schulden abzahlen würde, gäbe es kein Geld.

    Das letzte Mal in der amerikanischen Geschichte, dass alle nationalen Schulden komplett abgezahlt waren, war 1835 nachdem Präsident Jackson die Zentralbank, den Vorgänger der FED geschlossen hatte. Tatsächlich dreht sich Jacksons gesamtes politisches Programm im Wesentlichen um sein Engagement die Zentralbank zu schließen. Er erklärte dies in einem Punkt: „Die dreisten Bemühungen der bestehenden Bank die Regierung zu kontrollieren sind bloß Vorwarnungen des Verhängnisses, das die Amerikaner erwartet wenn sie in die Irre geführt werden, und diese Institution weiterführen. Oder eine andere Einrichtung wie diese.“ (Präsident Andrew Jackson 1767 – 1845)

    Unglücklicherweise war diese Botschaft nur von kurzer Dauer. Die internationalen Bankiers waren erfolgreich darin 1913 eine andere Zentralbank einzurichten. Die Federal Reserve. Und solange diese Institution existiert ist die ewige Verschuldung garantiert.

    • Ökonomie-Vergelter
      30. März 2015 14:30

      Der einzige Weg wie in unserem System Geld geschaffen werden kann ist durch Kredite. Wenn jeder im Land, auch die Regierung, seine Schulden abzahlen würde, gäbe es kein Geld.

      So ein Unsinn!

      Auch ohne Verschuldung gegenüber Banken müsste Geld in Umlauf gebracht, wenn man nicht in Naturalien bezahlen möchte.

      Womit sollen denn Mitarbeiter bezahlt werden, oder derjenige, der Teile seines Eigentums verkauft, oder derjenige, der eine Ware/Dienstleistung am Markt anbietet???!

      Durch all diese Vorgänge entsteht - zumindest für den Bruchteil der juristischen Sekunde - eine Schuld, bis die Gegenleistung (=das Geld), den Besitzer wechselt.

    • Ökonomie-Vergelter
      30. März 2015 16:44

      Nachtrag (Korr.):

      Auch ohne Verschuldung gegenüber Banken müsste Geld in Umlauf gebracht werden, wenn man nicht in Naturalien bezahlen möchte.

      ...

    • Rau
      31. März 2015 21:06

      Auch ohne Verschuldung gegenüber Banken müsste Geld in Umlauf gebracht, wenn man nicht in Naturalien bezahlen möchte.
      - See more at: http://www.andreas-unterberger.at/2015/03/das-geld-ist-eine-ware/#sthash.udEfioLT.dpuf

      "Helikopter Ben" hat solches mal angedacht und sich so diesen Beinamen zugezogen. Es wurde nur nie umgesetzt, also bleibts wohl dabei, dass Banken Geld nur gegen (unverschämte) Sicherheiten hergeben und das auf Basis eines Systems, das es ihnen gestattet, das bis zum zigfachen dessen zu tun, was sie haben, durch einen blossen Buchungsakt ohne weitere Gegenleistung - Tatsache und kein Unsinn. Es wäre leichter, wenn Sie davon absehen könnten sich derart überheblich zu gebärden!

    • fewe (kein Partner)
      01. April 2015 04:03

      @Rau: Das stimmt so aber nicht. Das trifft nur auf die Notenbanken zu. Die Geschäftsbanken müssen sich Geld ausborgen, das sie verborgen wollen. Also entweder von einer anderen Geschäftsbank, von Spareinlagen, von Darlehen bei der Notenbank. Von der Handelsspanne der unterschiedlich hohen Zinssätze - und den Spesen - leben Geschäftsbanken was das Verleihgeschäft angeht.

      Das ist alles. Da ist nichts Geheimnisvolles dran.

      Geld schaffen kann nur die Notenbank. Und sie wird es nur in einer Menge in Umlauf bringen, die der Wirtschaftsleistung des betreffenden Raums entspricht. Ansonsten sinkt der Wert des Geldes logisch.

  27. zweiblum
    30. März 2015 10:54

    O.T. Die Wahlen in F hat Hollande verloren, die sogenannten Sozialisten liegen hinter den Konservativen und Le Pen.

  28. socrates
    30. März 2015 10:36

    Die TOBIN-Steuer würde den spekulativen Devisen- und Hochfrequenzhandel eindämmen, der uns viele Probleme gebracht hat und das Geld nach "oben" transferiert.

    Tobinsteuer, die Finanztransaktionssteuer. Die Medien verbreiten falsche Tatsachen und Scheinargumente und oftmals verkürzt auf die Frage der Wettbewerbsfähigkeit des heimischen Finanzmarktes.

    “Die Tobinsteuer wird nie weltweit eingeführt. Wenn wir sie einführen, wandert die Finanzwelt zu anderen Börsenplätzen ab. Die Einführung der Finanzmarkttransaktionssteuer schadet damit dem Finanzplatz Deutschland (Österreich).”

    “Mit der Tobinsteuer beteiligen wir die Banken an den Kosten, die in der Bankenkrise wegen der Fehlspekulationen vieler Bank für deren Rettung entstanden sind.”

    Beide Argument zeigen jedoch nur einen kleinen Teil der Medaille – und auch den nur verzerrt.
    China erwägt die Einführung einer Tobinsteuer.

  29. socrates
    30. März 2015 10:16

    Draghi hat einen Tempel für jüdische Freimaurer gebaut, mit dem Geld der Steuerzahler. Da ist mir ein (russischer) Christ lieber!
    Wie in der Wirtschaftskrise der 20er Jahre verhungern die einen, die anderen zünden ihre Zigarren mit Banknoten an.

  30. Wertkonservativer
    30. März 2015 10:11

    "Das große Finanz-Welttheater"!

    Da sind nicht nur wir, sondern auch unsere Regierungen bis zur Europäischen Union, mangels realistischer Einwirkungsmöglichkeiten weit überfordert!

    Die geheimnisvolle, nicht fassbare, inzwischen einzige Weltmacht "Finanzkapital" lässt die laufend schuldenmachenden Regierungen und somit deren Bevölkerungen insgesamt nicht aus ihren Krakenarmen, und bestimmt auf diese Weise inzwischen weitgehend das Schicksal unserer Welt!

    Das Drehen an kleinen Schrauben (Inland, bis zur EU) bringt da wenig, und ist kaum erfolgversprechend!
    Die Krake "Finanzkapital" ist wendig und praktisch nicht zu fassen!

    Wer da meint, dagegen ein Rezept zu haben, der melde sich bitte!

    Ein ziemlicher Jammer, das Ganze!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Cotopaxi
      30. März 2015 10:29

      Auch Herbert Kickl könnte es nicht besser formulieren. ;-)

    • Wertkonservativer
      30. März 2015 10:58

      @ Cotopaxi:

      darf ich das ausnahmsweise als Lob auffassen?

    • Xymmachos
      30. März 2015 12:07

      @Cotopaxi
      Wie Sie den "würdigen Greis" (wo hab' ich das nur her?) hier vorführen, @Cotopaxi, ist mehr als peinlich. Schämen Sie sich!

    • Günther Hoppenberger (kein Partner)
      01. April 2015 15:58

      Ein erster wesentlicher Schritt - der durch die Mächteverhältnisse natürlich abgeblockt wird - wäre: Geldschöpfung ausschließlich durch die demokratisch kontrollierte Institution "Monetative" als 4. befugte staatliche Macht. Wie das im Konzept "Monetative/Vollgeld" ausgearbeitet wurde.

      Dazu wäre es wichtig, das Augenmerk der Öffentlichkeit auf die entscheidende Bedeutung der Geldordnung zu lenken.

      Leider wird ja inklusive Politik immer nur betriebswirtschaftlich gedacht, wo es nur darum geht, vorhandenes Geld an sich zu ziehen. Was in einem Schuldgeldsystem ja nichts anderes bedeutet, als Schulden jemandem anderen aufzuhalsen.
      hoppenberger@aon.at

  31. Josef Maierhofer
    30. März 2015 09:45

    Ich wundere mich schon seit Gründung der EU wie sie sich in die heutige Form entwickelt hat, dass sie stets gegen die Bürger handelt und für 'Höheres', ich vermute für die FED, wofür es ja genug Beweise gibt von TTIP bis ...

    Ich sehe als Ausweg für die Bürger nur die einzige Chance, den vernünftigen Kräften die Mehrheit zu geben. Die vernünftigen Kräfte sind aber nicht EVP und die Linken. Sie sind die einzigen, die diesen 'Leuten' auf die Finger schauen und die Kritik anbringen.

    Wohlweislich hat man die Kommission von der Versammlung getrennt und sie darf tun, was sie will, oder was die FED will.

    Ich hoffe, die Briten sind die ersten, die da austreten.

  32. Erich Bauer
    30. März 2015 09:30

    DAS GELD IST EIN MUSTER OHNE WERT
    DIE EZB IST EINE WEISUNGSGEBUNDENE ABTEILUNG DER FED

    Vor einigen Jahren hat die Zentralbank der USA, die FED, ein Dokument mit dem Titel „Modern Money Mechanics“ erstellt. Diese Veröffentlichung zeigt die „unzensurierte“ Praxis der Geldschöpfung, wie sie von der FED und dem Netz der globalen kommerziellen Banken unterstützt wird:

    Auf der ersten Seite wird das Ziel des Dokuments dargelegt. Der Zweck dieses Buches ist die Beschreibung der Grundlage der Geldschöpfung – in einem Mindestreserve Bankwesen. Das Buch fährt dann fort diesen umfassenden Prozess durch verschiedene Bankenterminologien zu beschreiben. Man könnte es ungefähr so übersetzen:

    Die Regierung der Vereinigten Staaten entscheidet dass sie Geld braucht. Also kontaktiert sie díe FED und ersucht sie um 10 Milliarden Dollar. Die FED sagt Okay. Wir kaufen für 10 Milliarden Dollar Staatsanleihen. Also nimmt die Regierung einige Stücke Papier, druckt einige offiziell aussehende Bilder darauf und nennt sie Staatsanleihen. Dann setzt man einen Wert für diese Anleihen an mit der Summe von 10 Milliarden Dollar und schickt das an die FED. Die Leute von der FED stellen ebenfalls ein eindrucksvolles Bündel von Papierstücken her. Nur dass sie sie diesmal „vergrößert worden“ nennen. Auch dieses Paket hat einen Wert von 10 Milliarden Dollar. Dann nimmt die FED diese Noten und verkauft sie für die Staatsanleihen. Wenn dieser Umtausch vollzogen ist, nimmt die Regierung die 10 Milliarden Dollar und zahlt sie auf ein Bankkonto ein. Und über dieses Konto werden die Banknoten offiziell zu legalen Geld.

    Dem US-Geldvolumen werden so 10 Milliarden Dollar hinzugefügt. UND DAS IST ES. 10 Milliarden neues Geld wurden erschaffen! Dieses Beispiel ist eine Verallgemeinerung. In der Realität würde die Durchführung nur elektronisch auftreten, ohne auch nur ein Blatt Papier zu verwenden.

    Fakt ist, nur 3 Prozent des US-Geldvolumens existiert in Münz- oder Papierform. Die anderen 97 Prozent existieren allein in Computern.

    Allerdings, Staatsanleihen stellen eine Schuld dar. Und wenn die FED diese Anleihen kauft, mit dem Geld das sie aus leerer Luft erschaffen hat, dann verspricht die Regierung dieses Geld an die FED zurückzuzahlen. Mit anderen Worten wurde das Geld aus einer Schuld erschaffen..

    • Erich Bauer
      30. März 2015 12:18

      Symbiotisch verbunden mit dem Zentralbanken- und Mindestreservesystem sind Konzerne und Oligarchen... Dort befindet sich der Sitz der wirklichen politischen und realen Macht.

      http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/03/30/ukraine-us-regierung-sucht-verbuendete-unter-den-oligarchen/

      Am Beispiel der ukrainischen „Burisma Holdings“ lässt sich ein hochaktueller Bezug herstellen. Die ukrainische Oligarchie und die US-Eroberer „warfen das Los und verteilten die „Kleider“ (Ukraine) unter sich…“ Grund und Boden, Sachwerte, Ressourcen sind deren idealer Lebenszweck. „Papier“ für das Bühnenstück „offizielle Regierung“ ist endlos vorhanden…

      http://www.dw.de/wer-steckt-hinter-burisma/a-17641368

      Die Eigentumsverhältnisse der „Burisam Holdings“ sind ein streng gehütetes Geheimnis. Illustre Figuren wechselten sich schon in der Vergangenheit regelmäßig ab. Als mögliche neue Besitzer werden zwei Oligarchen genannt: Ihor Kolomojski und Viktor Pintschuk. Kolomojski wurde nach dem Machtwechsel in Kiew zum neuen Chef der Gebietsverwaltung in Dnipropetrowsk ernannt und gilt als der politisch Einflussreichere von beiden. Bereitwilligst hat er, angeblich, Söhnchen Hunter Biden einen "Posten" in der Holding verschafft... Die „Römer“ schauen momentan etwas blöd. Die gegenseitigen „Absetzungen“ unter den ukrainischen Oligarchen sind ja derzeit wirklich verwirrend…

    • fewe (kein Partner)
      01. April 2015 04:15

      Das Finanzsystem für die USA ist schlicht genial: Die USA drucken Dollars, für die sie irgendwas geliefert bekommen. Dann sorgen sie dafür, dass in fremden Ländern untereinander dieses Geld als Tauschmittel verwendet wird. D.h. die USA bekommen eine Leistung für die Banknoten, sorgen aber dafür, dass diese Banknoten nie wieder in die USA zurückkommen. Die haben also für Papier Rohstoffe und Waren bekommen. Wenn ein Land erklärt, dass es nicht weiter mit Dollar handeln will, dann wird es niedergebombt. Ganz einfach.

      Die USA machen im Ausland Schulden nur in Dollar. Egal was passiert, notfalls können sie diese drucken. Wenn sie dadurch dann ncihts mehr wert sind, kann ihnen das auch egal sein.

      Die USA können also nie Pleite gehen und sie bekommen massenhaft Waren aus dem Ausland lediglich gegen Papier, das nie wieder zurückkommt.

    • F.V. (kein Partner)
      01. April 2015 09:49

      dssm,

      wie recht Sie doch manchmal haben.

      Die USA sind jene Nation, die "rechtmäßig" Dollars produzieren darf. Gedeckt sind diese natürlich schon: mit interkontinentalen Atomraketen, Führungskräfte aus Politik und Wirtschaft mordenden Diensten und der Herrschaft über die Medien.

      Oder noch kürzer formuliert: durch Dresden und Hiroshima.

      Das widerspricht der sonst vollkommen zutreffenden Definition des Geldes/-systems von Collector etwas, aber bei Licht betrachtet ist der Dollar ja in Wahrheit nur legales Falschgeld.

    • Erich Bauer
      01. April 2015 10:37

      F.V.

      So wie die FED das Land in Vertragsknechtschaft hält, erfüllen Weltbank und IWF diese Aufgabe im weltweiten Maßstab. Darüber hinaus zeigt ein flüchtiger Blick auf die Leistungsbilanz der Weltbank, dass diese Institution, die öffentlich behauptet, armen Ländern bei der Entwicklung und Verringerung der Armut zu helfen, nichts getan hat, außer die Kluft zwischen Arm und Reich zu vergrößern, während die Profite der Mulinationalen Konzerne in die Höhe schnellten. Sogar das gemeinsame ökonomische Komitee des US-Kongresses räumte ein, dass die Erfolgsrate aller Weltbankprojekte nur 40 Prozent beträgt. Es ist wichtig zu verstehen, dass die Weltbank in Wirklichkeit eine US-Bank ist. die US-Interessen fördert. Denn die USA haben ein Vetorecht bei Entscheidungen, weil sie der größte Kapitalgeber sind. Und woher bekommen sie dieses Geld? Es wurde aus dem NICHTS heraus geschaffen! (Modern Money Mechanics) Durch das Mindestreserve Bankwesen. Mit dem Fall Handelschranken (einzige Schutz der Volkswirtschaften) fielen auch die Währungen und wurden manipuliert... Und dann kommt der "Economic Hitmam". In Griechenland hat er sich ganz bestimmt herumgetrieben. Korrupte Landesverräter fand er dort genug... die das Land auslieferten und verkauften und sich selbst bereichern ließen.

      Es ist immer wieder lustig zu lesen, dass NUR der EURO vor Währungsmanipulation schützt... und das im Angesicht von TTIP, was die EU unbedingt durchdrücken möchte.

  33. dssm
    30. März 2015 09:13

    Die politische Elite klammert sich an die Macht. Egal ob Frauenpensionsalter, Medienbestechung, Arbeitnehmerschutz oder sonstige 'Wohltaten', alles dient der Wiederwahl.

    Irgend wie muss dies finanziert werden. Da die Anleihen vieler Euro-Staaten bereits den zwanzig Prozent Zinsen nahe gekommen sind, womit die Schuldtürme gefährlich gewackelt haben, hat die EZB halt eingegriffen. Und wie bei jeder Interventionsspirale, es fängt klein an und zieht immer weitere, grössere Interventionen nach sich. Am Ende steht ein furchtbarer Knall. Treffen wird es aber die breite Masse der Wähler.

    Nun stellt sich die Frage, sind die Wähler so blöd, dann sollte man sich von unserem demokratischen System verabschieden.
    Oder sind die Wähler so bösartig (insbesondere der nächsten Generation gegenüber), auch dann sollte man sich von unserem demokratischen System verabschieden.
    Eine dritte Variante fällt mir gerade nicht ein.

    • Normalsterblicher
      30. März 2015 14:17

      Da die Anleihen vieler Euro-Staaten bereits den zwanzig Prozent Zinsen nahe gekommen sind, ...

      Übertreiben Sie da nicht ein wenig? Welche Staaten müssen sich Geld um - sagen wir - auch nur 15 % Zinsen leihen?

    • dssm
      30. März 2015 16:45

      @Normalsterblicher
      Spanien, Italien, Griechenland, Portugal und Irland hatten vor dem massiven Eingreifen von EZB und EU Zinsen die nicht weit von zwanzig Prozent lagen!
      Was ist falsch daran?

  34. Gerhard Pascher
    30. März 2015 09:13

    Es gibt im wesentlichen zwei entgegengesetzte "wissenschaftliche" Theorien/Modelle (von Keynes und Hayek) welche versuchen, bei Krisen die Wirtschaft in Gang zu halten bzw. wieder zu bringen. Beide Methoden haben sowohl Vor- als auch Nachteile und man kann trotz vieler "Praxistests" nicht eindeutig belegen, welcher Weg der Bessere ist, vermutlich kommt es auf die jeweiligen unterschiedlichen "Umweltbedingungen" an. In jedem Fall wird es Gewinner aber auch Verlierer geben.
    Draghi & Co. versuchen dies nun mit einer Geldschwemme.

    • dssm
      30. März 2015 13:05

      Ja, bei Mises & Co sind die Gewinner die Fleißigen und Sparsamen.
      Bei Keynes und Freunden sind es die Beamten und Staatsnahen.

    • Günther Hoppenberger (kein Partner)
      01. April 2015 16:14

      Es geht darum, wer das Recht zur Geldschöpfung innehält!

      Erst dann können wir über die Inverkehrbringung des Geldes sprechen.

      Wir arbeiten ja zu über 90% nicht mit staatlichem, sondern mit Bankengeld. Selbst das Finanzamt gibt sich mit einer Übertragung einer Forderung auf Geld als Zahlung zufrieden. Versuchen wir einmal unsere Steuerschuld mit echtem Geld an der Finanzkassa zu begleichen. Ich glaub' das wird gar nicht akzeptiert.

      Ein praktikabler Schritt wäre das Konzept "Monetative/Vollgeld" - das jedoch daran zumindest derzeit noch scheitert, dass die 4. Eigenschaft des Geldes, als Machtmittel zu dienen, nicht bedacht wird.

  35. brechstange
    30. März 2015 08:19

    Wir sind auf dem Weg zur Binnenwährung. Was abfließt bzw. in "tote" (=nicht arbeitsplatzschaffende) Werte fließt, wird nachgedruckt. Bin schon neugierig, wann Kapitalverkehrskontrollen kommen bzw. wann Edelmetallkauf beschränkt wird. Beginnen wird es mit Einschränkung des Bargeldverkehrs. Beginnen wird es, wenn für eine kleine "Elite" die Schäfchen im Trockenen sind.

  36. Nestor 1937
    30. März 2015 08:19

    .
    Dieses gewagte geldpolitische Experiment macht Draghi den Amerikanern nach.
    .
    Draghi kommt ja von Goldman & Sachs. Diese riesige Geldschwemme soll Europas Banken und Wirtschaft sanieren.
    .
    Seit Maastricht und Delors geht es mit der EU unaufhaltssam (?) bergab.

    • Seibold (kein Partner)
      01. April 2015 18:32

      "Geld-Bazookas" helfen nur bei floatenden Währungen (wie zB beim US-Dollar), keinesfalls aber im Euroland mit einer fixen Währung.
      Alles bereits wissenschaftlich klar bewiesen, aber "bei uns in Bagdad".... :-))

  37. kritikos
    30. März 2015 02:27

    Ist Herr Draghi eigentlich allmächtig oder stimmen die nationalen Zentralbanken zu? Oder sind sie nur Stimmvieh? Die Fehlhandlungen der EZB nehmen zu und niemand regt sich auf. Wem ist die EZB irgendwie unterstellt? - Ich bin diesbezüglich ein voller Laie, aber als betroffener Bürger verärgert bei der Vielzahl von, sagen wir, eigentümlichen Entscheidungen dieses Herrn.
    Mehr und mehr missfällt mir diese EU!

    • brechstange
      30. März 2015 07:42

      http://www.conwutatio.at/index.php/echo3/62-europa/63-geldschwemme-ezb

      Wie das Eurosystem grundsätzlich funktioniert, können Sie hier nachlesen. Die Schuldnerstaaten, die an einer Entwertung ihrer Schulden Interesse haben, haben die Mehrheit. Seit diesem Jahr, Lettland ist nun mit im Eurosystem, hat Deutschland, Österreich, etc. im Rad nicht mal ein Stimmrecht im EZB-Rat.

    • brechstange
      30. März 2015 08:10

      Hier wurde eine Institution - angeblich unabhängig - geschaffen, die dem Vertrag von Lissabon unterliegt. Vertrag und Recht werden am laufenden Band gebrochen. Einhalt können nur der EuGH bzw. die Nationalstaaten selbst gebieten, die wiederum bis zur Halskrause in der Sch...e, verstecken im großen Wald hinter den Bäumen. Dort lebt es sich gut. Es ist echt arg.





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