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Weiß jemand einen Job für einen Altbundeskanzler?

Lesezeit: 9:00

Die künftigen Jahre werden für Werner Faymann fast so hart wie die nächsten Tage. Nur ganz anders. Denn dann stellt sich die Frage: Wer kann den schwächsten Bundeskanzler der zweiten Republik nach seiner Amtszeit noch brauchen? Bleibt für ihn nur ein gut bezahlter Hinterzimmer-Posten in der Arbeiterkammer?

Denn es ist praktisch fix: Faymann ist bald nicht mehr Bundeskanzler. Mit ein bisschen Ehrgefühl müsste er sofort abtreten. Und ohne Ehrgefühl sollte er zumindest die rasch gewachsene Wahrscheinlichkeit zur Kenntnis nehmen, dass er noch vor dem Sommer gehen wird müssen. Die Tatsache, dass die Wiener Wahlen entgegen ursprünglichen Überlegungen doch erst am letztmöglichen Termin im Oktober abgehalten werden, öffnet nämlich ganz „zufällig“ ein Zeitfenster für einen solchen Schritt.

Michael Häupl weiß: Ein solcher Schritt würde die Chancen der SPÖ verbessern, die für die Partei allerwichtigste Machtposition doch noch zu verteidigen, also das Rathaus, von dem aus ja die ganze linke Szene finanziert wird. Bei einem rechtzeitigen Austausch des Bundesparteichefs könnte der Neue-Mann-Effekt wie schon so oft in der Politik wirksam werden. Während gleichzeitig bei der ÖVP der Neue-Mann-Effekt Reinhold Mitterlehners verblasst. Es ist geradezu unmöglich, dass die Wähler von dem dann antretenden neuen SPÖ-Chef eine schlechtere Meinung haben als von Faymann.

Faymanns Abschlachtung in mehreren Akten

Die endgültige Überreichung der seidenen Schnur hat soeben bei der Jahresklausur der Wiener SPÖ stattgefunden. Faymann wurde dort nämlich im letzten Moment – nicht etwa im Vorhinein! – als „erkrankt“ entschuldigt. Gewiss rollt derzeit eine Grippewelle durchs Land. Aber angesichts der Bedeutung der Wiener SPÖ hätte sich jeder Parteichef mit einem minimalen Machtinstinkt selbst bei 39 Grad Fieber zu einem Auftritt vor den Rathausgenossen fahren lassen. Und Machtinstinkt hat Faymann ja. Daher kann es als sicher gelten, dass ihm die Wiener Partei beschieden hat: Er werde nicht gebraucht. Und selbst wenn ihm das nicht signalisiert worden wäre, werden das jetzt in der SPÖ viele als Faktum ansehen.

Die Faymann-Absenz war aber nur ein weiterer Akt einer plötzlichen Demontage des Mannes. Der erste Akt war die überraschende Ansage des Wiener Bürgermeisters zur Steuerreform, die einen totalen und für Faymann völlig unerwarteten Kurswechsel der SPÖ darstellte. Die Bedeutung wurde dadurch nicht reduziert, dass Häupl selbst seine Ansage dann wieder fast vollständig zurücknahm. Denn dadurch hat er ja gleich zweimal demonstriert: In dieser Partei hat nur einer das Sagen, selbst wenn er Haken schlägt. Und das ist nicht der Bundesparteiobmann.

Eine weitere Etappe ist nun das Verlangen Häupls nach dem Kopf von Parteigeschäftsführer Darabos. Häupl sagte in einem Interview mit seiner Kronenzeitung auf die Frage nach der Zukunft des Burgenländers: „ . . .ich bin mir ganz sicher, dass der Bundesparteivorsitzende weiß, was er zu tun hat.“ Deutlicher geht’s nimmer.

Häupl meinte den Esel, schlug aber den Sack. Denn Darabos ist der engste Mitarbeiter Faymanns in der Partei. Lässt ihn Faymann jetzt auf Verlangen Häupls wirklich gehorsam fallen, dann ist er nur noch eine peinliche Witzfigur, gegen die sogar die oft zitierte lahme Ente noch wie ein eindrucksvoller Löwe wirkt. Hält Faymann hingegen an Darabos fest, dann wird ihm sofort vorgeworfen werden, dem Wiener Wahlkämpfer in den Rücken gefallen zu sein. Was ihm ebenfalls in der Partei schwer schaden würde.

Was auch immer der „kranke“ Faymann jetzt tut, das Unheil wird nur ständig noch größer. Häupl hat Faymann schon so in die Enge getrieben, dass diesem eigentlich nur noch der sofortige Rücktritt bleibt. Wenn er irgendeine Selbstachtung im Leib hat. Das wäre dann eine totale Parallele zum Abgang Michael Spindeleggers: Diesem sind damals die VP-Chefs aus Tirol, Vorarlberg und Oberösterreich wochenlang in den Rücken gefallen. Faymann ist jedoch nicht einmal die Rache Spindeleggers zuzutrauen, der seine Jäger dann zumindest zur Erhaltung seiner Selbstachtung als „Populisten“ attackiert hat.

Es kann auch kein Zufall sein, dass Häupls Kesseltreiben gegen Faymann zeitgleich mit dem Entschluss begonnen hat, mit dem Wahltermin noch zuzuwarten. Beides hängt für Häupl ganz offensichtlich eng zusammen. Dennoch überrascht die Brutalität des Wiener Bürgermeisters.

Aber er hat klar erkannt: Faymann ist kein Votegetter mehr, sondern ein Bleigewicht. Genauer gesagt: Faymann war auch nie ein Stimmenbringer. Seit seinem Amtsantritt hat die SPÖ ja überall und Alles verloren (mit Ausnahme von Kärnten, wo sie die zerfallene FPÖ beerben hat können). Man hat in der Partei nur geglaubt, die Faymann-Loyalität der Dichand- und Fellner-Blätter würde trotz Faymanns Hohlheit der SPÖ nützen. Aber wie immer haben Politiker da die Bedeutung des Boulevards überschätzt.

Rettung durch die Volkspartei?

Die einzige Lebensrettung für Faymann könnte ausgerechnet von der ÖVP kommen. Wenn diese doch noch einer Einführung der Erbschafts- und Schenkungssteuer zustimmen sollte, dann hat Faymann eine winzige Überlebens-Chance.

Allerdings müsste die ÖVP von allen guten Geistern verlassen sein, wenn sie das wirklich täte. Ein Ja zur Schenkungssteuer und ähnlichem würde die ÖVP nach den vielen glasklaren Ansagen der letzten Monate und Jahre nämlich zur lächerlichen 20-Prozent-Partei reduzieren. Aber freilich: In ihrem Selbstzerstörungsdrang und angesichts der Angst mancher Funktionäre, dass die SPÖ ihre Neuwahl-Androhungen auch wirklich realisiert, ist der ÖVP durchaus zuzutrauen, dass sie der SPÖ wie schon so oft in den letzten Jahren nachgibt.

Dabei kann die Volkspartei nur gewinnen, sollte sie diesmal nicht in die Knie gehen. Gerade bei den für die ÖVP in Frage kommenden Wählern sind solche Steuererhöhungen total verhasst. Und da neue oder höhere Steuern dank Spindelegger nicht im Koalitionsübereinkommen stehen, würde die Partei mit einem konsequenten Nein dazu auch keine Vereinbarungen verletzen. Parteitaktisch hätte sie auch den Vorteil, bei baldigen Neuwahlen dem Kesseltreiben zu entgehen, das die SPÖ-Medien (insbesondere der ORF!) rund um den Hypo-Ausschuss schon gegen sie vorbereitet haben.

Um glaubwürdig zu werden, müsste die ÖVP nur endlich einmal klar sagen, wie sie eine familienfreundliche Senkung der Belastung der arbeitstätigen Österreicher ohne neue Steuern finanzieren würde. Eine Steuersenkung müsste ja ohnedies immer das oberste Ziel einer Partei sein, die wirtschaftsliberal wie auch konservativ sein will.

Die Antwort, wie das auf bürgerliche Art zu finanzieren wäre, ist nicht so schwer. Um nur ein paar Beispiele zu nennen:

  • Durch eine signifikante Erhöhung des Pensionsantrittsalters,
  • durch eine Reduktion der Pflichtbeiträge zu Arbeiter- und Wirtschaftskammern,
  • durch eine verwaltungsvereinfachende Konzentration der Schulkompetenz bei den Ländern (wofür diese ja schon mehrfach finanzielle Gegenleistungen in Aussicht gestellt haben!),
  • durch eine ganz konkrete Liste von Regulierungen, die samt den dazugehörenden Behörden abzuschaffen sind,
  • durch Privatisierungen, die dem Budget bis zur Wirksamkeit mancher Strukturreformen helfen könnten (sogar das linke Wifo hat schon mehrmals Privatisierungen vorgeschlagen).

Eine selbstbewusste ÖVP könnte es dann locker in Kauf nehmen, wenn die SPÖ daraufhin Neuwahlen ausrufen will. Wenn sich diese wirklich traut, das zu tun, dann würde ihr eine selbstbewusste ÖVP nur zurufen: Wenn ihr wollt, dann macht nur.

Freilich: Ich habe von einer selbstbewussten ÖVP gesprochen . . .

Schieder, Kern, Hundstorfer

Vorzeitige Neuwahlen in wenigen Wochen würden wohl auch das SPÖ-Kalkül stören, noch rechtzeitig den Spitzenmann austauschen zu wollen. Der Nachfolger steht nämlich noch gar nicht so klar fest. Ganz anders als in den letzten Monaten der Gusenbauer-Ära, wo schon Faymann als Erbschleicher fix gewesen ist. Faymann hat damals – pardon: Die ihm innig nahestehenden Medien haben damals monatelang eine gezielte Schmutzkampagne gegen Gusenbauer gefahren, wobei sogar die Pubertätsprobleme der Gusenbauer-Tochter in degoutanter Weise öffentlich bloßgestellt worden sind.

Jetzt wird zwar allenthalben schon ÖBB-Chef Christian Kern als Erbe genannt. Vor allem Kreise rund um Franz Vranitzky tun das sehr oft. Kern hat gerade bei einer Veranstaltung des Gewerbevereins so demonstrativ nicht zu Politik Stellung nehmen wollen und sich so sehr mit allgemeinen Wohlfühlphrasen begnügt, dass das im Grunde eine klare Bestätigung seiner oberflächlich dementierten Ambitionen ist. Denn selbstverständlich hätte er als normaler Spitzenmanager eines Großbetriebs bei einem öffentlichen Auftritt auch zur Lage Österreichs Klartext reden müssen. Was ja auch alle anderen tun. Man kann kein Unternehmen führen, ohne Ansprüche an die Politik zu stellen (das haben gerade die ÖBB sonst auch immer sehr intensiv getan). Außer man will selbst in die Politik gehen.

Dennoch dürfte Kern – trotz aller Freude über das neuerdings auf ihn fallende Scheinwerferlicht – in den beiden relevanten SPÖ-Machtzentren zu schlecht verankert sein. Also bei Gewerkschaft und Wiener Partei. Da wäre es schon eher stimmig, wenn Klubobmann Andreas Schieder das Rennen macht, ein vor allem in Wien gut vernetzter Mann. Schieder hält sich als geschickter Fuchs im Hintergrund und genießt es, dass ständig nur Kern genannt wird. Sozialminister Hundstorfer ist der dritte Kandidat; er hat ein nettes Wesen, besitzt sowohl in der Wiener SPÖ wie im ÖGB Stallgeruch, hat aber auf Grund seiner totalen Reformunfähigkeit zweifellos seinen Höhepunkt schon hinter sich. Und er muss sich ohnedies schon anstrengen, wenn er seine onkelhafte Nettigkeit zumindest bis zur Präsidentenwahl hinüberretten kann.

Gebührenstopp ist ein eher mageres Wahlzuckerl

Die Wiener SPÖ hat jedenfalls zugleich – trotz der Verschiebung des Wahltermins – alle Maschinen für ihren eigenen Wahlkampf angeworfen, um ihre Lage doch noch zu verbessern. Steht sie doch auf ihrem tiefsten Stand seit hundert Jahren. Ihre jetzigen Wähleranteile bei Umfragen entsprechen nur noch den Prozentsätzen, welche vor einigen Jahrzehnten die Wiener ÖVP gehabt hatte. Das hatte damals bei der viel höheren Wahlbeteiligung sogar einem weit größeren Anteil an den Wahlberechtigten entsprochen hat als der heutige SPÖ-Stand.

Zündende Ideen sind der SPÖ aber noch keine eingefallen. Die Wähler werden jedenfalls nicht im Eilschritt zu ihr zurückkehren, wenn ihr nur Wahlzuckerl der Qualität einfallen: „Keine Gebühren- und Tariferhöhungen“. Als ob nur ein einziger Wiener angenommen hätte, dass es solche rund um Gemeinderatswahlen geben würde. Als ob die gewaltigen Erhöhungen von 30 oder auch 70 Prozent in der ablaufenden Legislaturperiode nicht schon für ein ganzes Jahrzehnt ausreichen würden.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Februar 2015 10:02

    O.T.Journalismuskritik
    http://www.heise.de/tp/artikel/44/44255/1.html ...................................Hektor Haarkötter 26.02.2015
    Initiative wählt Top Ten der vernachlässigten Nachrichten
    Der Journalismus ist in letzter Zeit irgendwie ins Gerede gekommen. In letzter Zeit? Nachgewiesene Fehler in der Ukraine-Berichterstattung der ARD oder der Syrien-Berichterstattung des ZDF legen nahe, dass irgendetwas mit der angemaßten Rolle etwa der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten als objektive Berichterstatter nicht stimmt.

    Auch der Kampfbegriff von der "Lügenpresse", der zurecht zum Unwort des Jahres gewählt worden ist, deutet darauf hin, dass bestimmte Bevölkerungskreise ihr Vertrauen in eine faire und sachliche Berichterstattung verloren haben. Die große Zahl an Medienwatchblogs, von denen der Bildblog oder die die medienkritische Internetseite von Ex-F.A.Z.-Mitarbeiter Stefan Niggemeier nur die bekanntesten sind, setzen die traditionellen Medien zusätzlich unter Druck und legen den Finger in die Wunde von mangelhaftem Fact-checking, trübseliger Recherche und teils tendenziöser Berichterstattung.
    Das alles zusammen könnte darauf hindeuten, dass es strukturelle Probleme in der journalistischen Weltwahrnehmung gibt, die über die aktuellen Fehlleistungen hinausgehen. Diesen Strukturdefiziten des Journalismus nachzugehen, hat sich die Initiative Nachrichtenaufklärung (INA) e.V. zum Ziel gesetzt. Schon seit 1997 geht die INA den blinden Flecken der Medienlandschaft auf den Grund und sucht nach vergessenen News, unterdrückten Themen und ignorierten Geschichten. Aus dieser Melange wird einmal im Jahr eine Top Ten-Liste der vernachlässigten Nachrichten gewählt.

  2. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Februar 2015 13:57

    Kleine Mittagsjournal-Nachlese:

    TSCHETSCHENEN in ÖSTERREICH

    "Kaum eine andere Volksgruppe hat in Österreich einen so schlechten Ruf wie Tschetschenen - etwa 30.000 Flüchtlinge aus der Region leben hier, ein beliebtes Ziel von politischen Angriffen. Zuletzt ist die Gruppe wieder in die Schlagzeilen geraten, weil mehrere Dutzend junge Tschetschenen aus Österreich sich dem sogenannten Islamischen Staat in Syrien angeschlossen haben. Vertreter der tschetschenischen Gemeinde versuchen jetzt gegenzusteuern."

    Als wenn das so einfach wäre: Jemand hat zurecht oder zu unrecht einen schlechten Ruf---flugs hat man DIE Lösung des Problems: Man braucht nur das IMAGE zu verbessern, ein neues Image zu kreieren---und schon sind die Tschetschenen beliebt! Der ORF wird uns also in Zukunft mit tschetschenischen Erfolgsgeschichten in gewohnt penetranter Art zuschütten.

    Ob sich die "Gepflogenheiten" der Tschetschenen, ständig eine Schußwaffe oder ein Messer parat zu haben, damit man sich jederzeit sein "Recht" verschaffen kann, mit so einer Kampagne ÄNDERN werden, steht auf einem anderen Blatt.

    Aber die österr. und die deutschen Medien haben ihre Routine im KREIEREN eines neuen, eines POSITIVEN Bildes diverser Volksgruppen. Man hat es darin zur Meisterschaft gebracht! Die Höchststufe der Image-Bildung ist erreicht, wenn eine Volksgruppe überhaupt nicht mehr kritisiert werden darf, und wer sich über dieses geschriebene Gesetz hinwegsetzt und dennoch Kritik laut werden läßt, landet im Gefängnis.

    PS: Leider versagt das Image-Verbessern gänzlich, wenn es ums EIGENE VOLK geht! Da legt man mit Eifer immer noch ein Schäuferl nach, damit wir Österreicher, aber noch mehr die Deutschen als der Ausbund an Schlechtigkeit gesehen werden---ganz nach den Worten Daniel GOLDHAGENS, die DEUTSCHEN seien GENUIN schlecht!

    http://oe1.orf.at/artikel/400892

  3. Ausgezeichneter Kommentatorfenstergucker
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Februar 2015 11:45

    Ich schlage vor er wird die rechte, oder in dem Fall besser die linke Hand seines neuen Freundes Alexis Tsipras.
    In Griechenland kann diese politische Schießbudenfigur wenigstens keinen Schaden mehr anrichten.

  4. Ausgezeichneter KommentatorCotopaxi
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Februar 2015 05:40

    Den Wahlkampf hat die Wiener SPÖ schon längst begonnen, es gibt in Wien seit Monaten einen neuen Fernsehsender, W 24, wo im Grunde unter dem Mäntelchen von Wien-Jubelsendungen nur SPÖ-Propaganda betrieben wird.
    Es wundert mich, dass dieser Sender bisher hier noch nicht kommentiert wurde.

    Da Alexander van der Bellen als "Universitätsbeauftragter" der Gemeinde Wien demnächst in die "verdiente" Pension geht, könnte Dr. Faymann nahtlos diesen bedeutsamen Posten ohne Gesichtsverlust übernehmen.

  5. Ausgezeichneter KommentatorSandwalk
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Februar 2015 10:27

    Was die Zukunftschancen unseres Kanzlers betrifft, so hat er viele Berufe zu Auswahl:
    Taxifahrer, Angestellter bei der Mietervereinigung, Konsulent bei einer SPÖ-affinen Bank. Das ist doch schon was. Selbstverständlich kann man auch in der Gewerkschaft und in der Arbeiterkammer Bürohengste immer gebrauchen.

    Was die ÖVP betrifft, so hoffe ich weniger auf Mitterlehner als auf Schelling. Letzterer war meines Wissens der erste und einzige Finanzminister seit langem, der klar gesagt hat, dass wir beim Budget ein Problem auf der Ausgabenseite haben. Da hat er Recht. Wenn er dabei bleibt und wenn die ÖVP in Sachen neue Steuern wider Erwarten hart bleibt, können die Schwarzen das in jedem der folgenden Wahlkämpfe spielen.

    Bundeskanzler Faymann ist kaputt, das ist bekannt. Die nächsten Nationalratswahlen wird er definitiv nicht mehr bestreiten. Wäre ich ein leitender Schwarzer, ich würde mich öffentlich dezent _gegen_ Faymann aussprechen, denn nichts zementiert einen Roten so sehr ein wie wenn er von konservativer Seite kritisiert wird. Je länger aber Faymann aber am Ruder ist, desto besser für die ÖVP.

    Wäre bitte irgendjemand bereit, der ÖVP zu erzählen, was Taktik ist und wie man sie anwendet?

  6. Ausgezeichneter KommentatorCotopaxi
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Februar 2015 10:24

    Für Spindelegger wurde von der EU auch eine neuer Versorgungsjob geschaffen- Direktor für die Donauraum oder so ähnlich.
    Man sieht, die EU lässt ihre Lakaien nicht im Stich, falls es einen Karriereknick gibt. Für Dr. Faymann wird man Ähnliches (er)finden, Schulz wird schon dafür sorgen, schließlich hat er erst vor kurzem auf Vorschlag der Bundesregierung eine der höchsten Auszeichnungen der Republik erhalten. ;-)

  7. Ausgezeichneter KommentatorLa Rochefoucauld
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Februar 2015 09:33

    Friseur.
    Taxifahrer.
    Limo-Fahrer bei Uber.
    Sekretär von Muhm in der AK.
    Vize-Generalsekretär im Abdullah-Zentrum.
    Haxenspreizer-Ausschenker am FSG-Stand auf der Donauinsel.
    Spritzwein-Kellner für Häupl.
    ...

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorKnut
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    01. März 2015 08:20

    Einen neuen Job? Aber klar doch. Und wenn im der jetzige Job nicht mehr passt, kann er gleich gehen. Die Leergutabteilung beim Interspar braucht immer gute Leute.

    Das ist zudem eine artverwandte Tätigkeit, wo man dauernd unterschiedlichste Flaschen richtig zuordnen muss und ständig wichtige Entscheidungen zu treffen hat.

    Oder wie wär`s mit Front Office Assistant Manager im Face-To-Face-Marketing ... https://www.youtube.com/watch?v=9pGrt0WzZak


alle Kommentare

  1. AppolloniO (kein Partner)
    02. März 2015 12:20

    Faymann als Arbeiter in der Leergut-Abteilung? Ganz schlechte Idee. Mangels Unterscheidungsmöglichkeit würde er nämlich früher oder später selbst im Container landen.

  2. heartofstone (kein Partner)
    01. März 2015 22:54

    Wenn der "Leider-nicht-Maturant" dereinst Geschichte ist, kann man ja in aller Ruhe die Inserate die während seiner "Regentschaft" geschalten wurden abhandeln ... ob W.F. und seine Familie in Zukunft nur mehr den Kitt aus den Fenstern fressen müssen, kümmert mich nicht im Geringsten ...

  3. F.V. (kein Partner)
    01. März 2015 20:55

    Herrlich!

    Unterberger schmeißt ein Hölzchen, und alle apportieren.

    Nur wen interessiert schon was der 8-klassige Volxschüler nach seiner Polit-„Karriere“ macht?

  4. Mayfann (kein Partner)
    01. März 2015 13:36

    "Weiß jemand einen Job für einen Altbundeskanzler?" - so steht's da. Ein Job für "einen" Altbundeskanzler.

    Ein Altbundeskanzler hat üblicherweise nicht nur Fähigkeiten ins Amt mitgebracht, nein, er hat im Amt noch weitere Fähigkeiten erworben, etwa diplomatisches Geschick und außenpolitische Erfahrung. Er kennt die Mächtigen und sie kennen ihn. Einen Job zu finden dürfte ihm nicht schwer fallen.

    Ganz anders bei einem Altbundeskanzler Faymann. Nehmen wir einen Job als Klofrau/Klomann. Dazu wird er eine Bewerbung mit Lebenslauf brauchen. Wenn in diesem Lebenslauf eine Lücke von gleich mehreren Jahren klafft, wo man nix Genaues weiß, bekommt er den Job nicht.

    Und zwar ganz zu Recht!

  5. cmh (kein Partner)
    01. März 2015 13:25

    Eine Demokratie, die sich für derartige Spielchen alkoholkranker Potentaten hergibt ist keine!

    Es ist dabei gleich, ob diese Tricksereien aufgehen oder nicht, es bleibt ein letztlich staatsfeindlicher Angriff auf den Souverän.

    Denn schon der Gedanke, dass der Bürger nicht ganz bei Trost wäre und eine Illusionsmaschine benötigte, um das richtige zu wählen ist eine Unverfrorenheit.

  6. McErdal (kein Partner)
    01. März 2015 12:26

    @ kamamur < Bis jetzt war das immer so, daß die BILDERBERGER die Entscheidung trafen - daran wird sich nichts ändern - warum auch ??
    Bei den Bilderbergern - Kanzlerin (Merkel) und da gibt es Beispiele, die man nachlesen kann (wenn man den will).... Übrigens was macht der OSCAR BRONNER (STANDARD) jedes Jahr dort ?? Sich die Befehle für die Mediengleichschaltung (Lügenpresse)holen - hmmmm???

  7. McErdal (kein Partner)
    01. März 2015 12:19

    @ Mausi> Die Antwort haben sie sich soeben selber gegeben ! Es wird bei den BILDERBERGERN entschieden, bei den Tagungen - wozu sollten sonst die Politiker hinfahren ??? Wer entscheidet ? Nun vermutlich eine Gruppe - sofern es nicht alle zusammen sind ! Zwei davon sind David (Rockefeller) und Henry (Kissinger) ok ???

  8. McErdal (kein Partner)
  9. Mausi (kein Partner)
    01. März 2015 11:50

    »Der Staat muss untergehn, früh oder spät, wo Mehrheit siegt und Unverstand entscheidet. (Friedrich Schiller, Demetrius)
    Christian Wolf
    Mit einer Megalüge werden Sie und ich seit Jahren von hauptamtlichen Politganoven belästigt und beleidigt: »Die Deutschen haben vom Euro am meisten profitiert!« Dies müssen wir uns sogar in der Zeit nach Aschermittwoch anhören. Wer sind nun diese Profiteure? Einige gibt es tatsächlich, ein paar Deutsche befinden sich auch darunter. Bonusbeworfene, brachial agierende Banker, international jonglierende Großkonzerne, Superreiche sowie opportunistische und (semi)kriminelle Politiker und Lobbyisten. »Die Deutschen« aber
    http://info.kopp-verlag.de/index.html

  10. Torres (kein Partner)
    01. März 2015 11:22

    Ich glaube nicht, dass Faymann zurücktreten wird. Er wird sich irgendwie bis zum 11. Oktober durchschwindeln; an diesem Tag wird - allen Umfragen zufolge - Häupl eine ordentliche aufs Haupt bekommen, womit er dann wohl wesentlich leiser treten muss.

  11. Martin W. (kein Partner)
    01. März 2015 11:21

    Eine großartige Analyse, die eines AU würdig ist und diesen Blog aufwertet!!!

    Ganz anders als die Kniefälle vor schwachsinnigen Rechnungshofbehauptungen oder die ständige Hetze gegen Ausländer ...

  12. Der Realist (kein Partner)
    01. März 2015 11:00

    als ehemaliger Wohnbaustadtrat wird er ja noch entsprechende Kontakte haben um irgendwo als Hausmeister unterzukommen. Auch mit zwei linken Händen ist das auch kein Problem, für handwerkliche Tätigkeiten nimmt er sich halt einen Jugo oder "Wohlstandsbewahrer" vom Balkan, Neger sind dafür erfahrungsgemäß weniger geeignet.

  13. kamamur (kein Partner)
    01. März 2015 10:24

    Sollten aber alle Stricke reißen, ein Andocken(biegsames Rückgrat ist ihm eigen) bei der "Machtgeilen" ÖVP würde für Faymann das Ausgedinge sichern und für Django einen parteiverwertbaren Jahrhundertschuß bedeuten.

  14. McErdal (kein Partner)
    01. März 2015 09:58

    Das der Herr Schieder der Kandidat sein könnte, war mir klar, als er voriges Jahr privat den privaten Werner Faymann bei den Bilderbergern vertreten hat - selbstverständlich um unser Steuergeld ! Bis jetzt war es immer so, daß der private (hihi) Teilnehmer den angestrebten Posten auch bekommen hat ! Faymann selbst war auch vor seinem Amtsantritt dort ! Wer von den BILDERBERGERN (David, Henry ) interessiert sich für ein Feigmanderl oder Schieder (hihihi) - da lachen doch die Hühner !
    Aber einen Wunsch zum Schluß, Herr Bundeskanzler - nehmen sie beim Rausgehen den völlig unnötigen Querschlanken mit - Danke !!!!

    • kamamur (kein Partner)
      01. März 2015 10:33

      ad McErdal -
      Ob Schieder nach dem U-Ausschuss noch als Kandidat gehandelt wird, bleibt abzuwarten

    • Mausi (kein Partner)
      01. März 2015 11:39

      @McErdal
      Gerhard Wisnewski im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt beim Quer-Denken.TV-Kongreß.
      In der Politik geschieht nichts zufällig. Wenn etwas geschieht, kann man sicher sein, daß es auch auf diese Weise geplant war (Franklin D. Roosevelt - 32. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika). Nehmen wir an, diese Aussage von Franklin D. Roosevelt entspricht den Tatsachen, dann stellt sich die Frage, wer sind die Planer und wo finden die Planungen, Instruktionen und Koordinierungen statt?

      https://www.youtube.com/watch?v=8-OseSzkMKY

      Übrigens findet das nächste Bilderbergertreffen dieses Mal in Österreich statt. Man darf gespannt sein ...

  15. Knut (kein Partner)
    01. März 2015 08:20

    Einen neuen Job? Aber klar doch. Und wenn im der jetzige Job nicht mehr passt, kann er gleich gehen. Die Leergutabteilung beim Interspar braucht immer gute Leute.

    Das ist zudem eine artverwandte Tätigkeit, wo man dauernd unterschiedlichste Flaschen richtig zuordnen muss und ständig wichtige Entscheidungen zu treffen hat.

    Oder wie wär`s mit Front Office Assistant Manager im Face-To-Face-Marketing ... https://www.youtube.com/watch?v=9pGrt0WzZak

  16. Spiegelfechter
    27. Februar 2015 22:08

    Häupl hat sich mit dem Herbstwahltermin einen taktischen Freiraum geschaffen, aber damit zugleich eine Lücke geöffnet: Wie wäre es denn mit Neuwahlen im Bund vor dem Sommer? Wann denn, wenn nicht jetzt? Die Steuerfrage wäre ein ehrbarer Anlass und "Keine neuen Steuern!" ein tragfähiges Wahlkampfthema. Allerdings gehören Mut und Entschlossenheit dazu, doch wer diese nicht aufbringt, hat nichts zu gewinnen!

  17. Politicus1
    27. Februar 2015 18:28

    Schaut gar net guat aus für Werner und Michel:
    Wirtschaftskammerwahl 2015 in Wien:
    Großer Wahlverlierer ist in Wien mit einem Minus von 9,3 Prozent der Sozialdemokratische Wirtschaftsverband (SWV)
    Der Wirtschaftsbund gewann 0,3 Prozentpunkte dazu und kommt auf 50,61 Prozent der Stimmen.
    In der Gastronomie wurde der SWV vom Wirtschaftsbund als stärkste Fraktion abgelöst.

    • Politicus1
      27. Februar 2015 18:31

      Zusatz:
      Die sozialistischen Wirtschaftsleute schrumpften von 30% (Wahl 2010) auf 20%!
      Häupls blühende Wiener Wirtschaft hat sich offensichtlich mit dem Stimmzettel bedankt ...

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      01. März 2015 07:31

      A.U. hat in seinem Faymann-Nachfolgeorakel einen Mann - wohlweislich? - nicht genannt: Dr. Josef Ostermayer. Jetzt könnte man natürlich einwenden, dass der Kanzleramtsminister, als der wohl allerengste Vertraute Faymanns, von der "Badei" nie zum Parteivorsitzenden gekürt werden würde. Man sollte sich aber nicht täuschen: In der SPÖ (wie auch in allen anderen Parteien) ist Nibelungentreue zu einer Person nicht gefragt. Alles, was zählt, ist die "Badei"! Und Ostermayer wäre, was seine Herkunft (Schattendorf), seine akademische Ausbildung und sein innenpolitisch eher pragmatisches Auftreten (z.B. die Zusammenarbeit mit LH Dörfler) betrifft, der schlechteste SPÖ-Vorsitzende (und Kanzlerkandidat) nicht! Nun, man wird sehen...
      Zur ÖVP und deren Wählern fällt mir allerdings nichts ein. Warum auch...

    • Torres (kein Partner)
      01. März 2015 11:33

      @Prof. Walter A. Schwarz
      Ostermayer? Warum nicht gleich Darabos?

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      01. März 2015 12:13

      Werter Torres, Ihre Anmerkung war wohl als Scherz gedacht. Wenn meinerseits auch in keinster Weise Sympathien für die SPÖ bestehen, sind doch die qualitativen Unterschiede zwischen Ostermayer und dem aus gutem Grunde "glücklosen" (um keine persönlich beleidigende Wertung seiner in
      j e d e r Hinsicht desaströsen Amtsführung insbesondere als Verteidigungsminister zu verwenden) Darabos derart groß, dass ein ernstzunehmender Vergleich tatsächlich nur als Scherz aufgefaßt werden kann.
      MfG

  18. Pumuckl
    27. Februar 2015 17:28

    Österreich und ganz Europa hat eine sehr schwere Zeit zu bewältigen!

    Da sollte die Soldateska ALLER Parteien NICHT mehr erwarten dürfen, daß sie für Ochsentouren durch Partei-Hierarchien, in nicht nur hochdotierte, SONDERN AUCH MIT HÖCHSTER VERANTWORTUNG FÜR DAS WOHL UND DIE INTERESSEN DES STAATES UND SEINER BÜRGER VERBUNDENE ÄMTER, BERUFEN WIRD !

    Wie in der Privatwirtschaft ist in der Regel ZUM TRAGEN DIESER HOHEN VERANTWORTUNG, DIE QUALIFIKATION DURCH STAATLICH ANERKANNTEN BILDUNGSNACHWEIS ZU ERBRINGEN ! ! !

    Nur in sehr seltenen Ausnahmefällen sollte man eine solche Qualifikation durch einen überzeugenden Lebensweg erfüllt sehen. ( Beispiel Ferdinand Porsche )

    ° Etwa, Caspar v. Einem, Mathias Reichhold, Werner Faymann und Doris Bures und Alois Stöger waren bzw. sind für die Leitung des Ministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie KEINESFALLS HINREICHEND QUALIFIZIERT UND DAMIT
    VÖLLIG ÜBERFORDERT !
    Dieser Infrastrukturminister hat hoch zweistellige Milliardenverantwortung und muß Chef von Menschen mit höchster technischer oder kaufmännischer Kompetenz sein!

    Ein Schlag in das Gesicht etwa jedes ausgelernten Automechanikers, der natürlich zu Recht, zusätzlich eine umfangreiche Zusatzqualifikation nachweisen muß, um zur jährlichen TÜV-Überprüfung von Autos berechtigt zu sein

    ° Warum von der SPÖ nach dem BAWAG-Skandal, der nach Bruno Kreisky vermutlich intelligenteste SPÖ- Kanzler AUS DEM AMT GESUDERT WURDE um an dessen Stelle DER SCHON ALS INFRASTRUKTURMINISTER VÖLLIG ÜBERFORDERTE
    WERNER FAYMANN IN DIE HÖCHSTE VERANTWORTUN FÜR ÖSTERREICH GEHOBEN WURDE, IST DEN BÜRGERN VOR DER WAHL JEDENFALLS ZU ERKLÄREN ! ! !


    ° Ich denke daß KEINE Partei künftig darauf verzichten kann, vorhandene höchstqualifizierte Quereinsteiger zu bitten, die schwere Bürde der Verantwortung als Minister unseres Österreich zu tragen.

  19. Undine
    27. Februar 2015 13:57

    Kleine Mittagsjournal-Nachlese:

    TSCHETSCHENEN in ÖSTERREICH

    "Kaum eine andere Volksgruppe hat in Österreich einen so schlechten Ruf wie Tschetschenen - etwa 30.000 Flüchtlinge aus der Region leben hier, ein beliebtes Ziel von politischen Angriffen. Zuletzt ist die Gruppe wieder in die Schlagzeilen geraten, weil mehrere Dutzend junge Tschetschenen aus Österreich sich dem sogenannten Islamischen Staat in Syrien angeschlossen haben. Vertreter der tschetschenischen Gemeinde versuchen jetzt gegenzusteuern."

    Als wenn das so einfach wäre: Jemand hat zurecht oder zu unrecht einen schlechten Ruf---flugs hat man DIE Lösung des Problems: Man braucht nur das IMAGE zu verbessern, ein neues Image zu kreieren---und schon sind die Tschetschenen beliebt! Der ORF wird uns also in Zukunft mit tschetschenischen Erfolgsgeschichten in gewohnt penetranter Art zuschütten.

    Ob sich die "Gepflogenheiten" der Tschetschenen, ständig eine Schußwaffe oder ein Messer parat zu haben, damit man sich jederzeit sein "Recht" verschaffen kann, mit so einer Kampagne ÄNDERN werden, steht auf einem anderen Blatt.

    Aber die österr. und die deutschen Medien haben ihre Routine im KREIEREN eines neuen, eines POSITIVEN Bildes diverser Volksgruppen. Man hat es darin zur Meisterschaft gebracht! Die Höchststufe der Image-Bildung ist erreicht, wenn eine Volksgruppe überhaupt nicht mehr kritisiert werden darf, und wer sich über dieses geschriebene Gesetz hinwegsetzt und dennoch Kritik laut werden läßt, landet im Gefängnis.

    PS: Leider versagt das Image-Verbessern gänzlich, wenn es ums EIGENE VOLK geht! Da legt man mit Eifer immer noch ein Schäuferl nach, damit wir Österreicher, aber noch mehr die Deutschen als der Ausbund an Schlechtigkeit gesehen werden---ganz nach den Worten Daniel GOLDHAGENS, die DEUTSCHEN seien GENUIN schlecht!

    http://oe1.orf.at/artikel/400892

    • Undine
      27. Februar 2015 14:10

      Ach ja, dazu paßt auch, was SCHÄUBLE, der sich leider in den letzten Jahren als Volksverräter entpuppt hat, zu sagen hatte, indem er noch ein "Schäufle" nachlegte, WARUM gerade D den Griechen ---und nicht nur diesen--- die Milliarden in den ständig weit aufgerissenen gierigen Schlund zu stopfen hat:

      http://oe1.orf.at/programm/398105

    • Undine
      27. Februar 2015 15:38

      Und noch eine Ergänzung: Man verwendete das Tschetschenenthema gleich auch noch als Beschimpfung PUTINS; DIESER trägt die Schuld, daß sich die Tschetschenen gar so garstig benehmen!

    • Cotopaxi
      27. Februar 2015 16:12

      Offensichtlich verstehen sich nur die Tschetschenen mit Putin nicht, die lieber in einem Kalifat leben würden und dies mit kriegerischen Mittel zu verwirklichen versuchen.
      Der Rest lebt zufrieden innerhalb Russlands.
      Angeblich kämpfen sogar Tschetschenen auf Seiten der russischen Separatisten in der Ukraine. Also so schlimm dürften die Russen in den Augen der Mehrheit der Tschetschenen also nicht sein.

    • Martin W. (kein Partner)
      01. März 2015 11:28

      Das Schüren von Hass und Vorurteilen ist kein Privileg iranischer Imame, sondern erfreut sich auch bei uns großer Beliebtheit.
      Selbständiges Denken oder die Bereitschaft, Dinge genauer und vor allem differenziert zu betrachten, sind in undinischen Gehirnen nichts anderes etwas, was ausgelöscht werden muss.

  20. Undine
    27. Februar 2015 13:26

    Und wer einen farblich passenden Schulzengel, äh Schutzengel (mit Namen Martin Schulz) hinter sich weiß, fällt auf jeden Fall weich hinauf = einkommensmäßig wird er keine Nachteile zu spüren bekommen, der "Leider-nein-Maturant" ohne jegliche Berufsausbildung.
    Für die lernfaule Jugend war er jedenfalls eine gute Ausrede!

  21. Brigitte Imb
    27. Februar 2015 12:30

    Steuermann auf einem Ruderboot. Da kann er zur Not die "sichere Hand" vernachlässigen, so wie er es ja gewohnt ist.

  22. Pennpatrik
    27. Februar 2015 12:08

    Das Renner-Institut?
    Ups! Da ist ja schon der Cap ...

    • Sandwalk
      27. Februar 2015 12:32

      Der Cap hat ein abgeschlossenes Studium, also auch Matura.

    • Undine
      27. Februar 2015 19:59

      Allerdings war Cap schon ziemlich überwutzelt, als er sein Studium abschloss und es ist zu vermuten, dass man ihm keine grossen Hindernisse auf den langen Weg legte. Aber immerhin..... ;-)

    • fewe (kein Partner)
      02. März 2015 03:04

      @Undine: Das glaube ich nicht. Cap hat doch mehr als genug Zeit immer schon gehabt. Er dürfte auch ziemlich intelligent sein, ist aber nicht gerade arbeitswütig.

      Ein paar freche Fragen an Kreisky und ein ganzes Leben gut versorgt. Eigentlich nicht unschlau. Er tut auch niemandem weh.

  23. Pennpatrik
    27. Februar 2015 12:07

    EU? Einen der "versteckten" Posten, wie ihn normalerweise ÖVP-Obmänner bekommen.
    Oder etwas zum Koordinieren - wie Busek
    Molterer: Vizepräsident der Europäischen Investitionsbank (Die EIB, mit eigener Rechtspersönlichkeit ausgestattet (s. Art. 28 Satzung), ist kein Organ der Europäischen Union, „sie steht als finanzielle Sondereinrichtung neben den Organen“[6] und ist somit nicht an Weisungen von Kommission oder dem Parlament gebunden) - wie praktisch.

  24. M.S.
    27. Februar 2015 12:03

    Auf Grund seiner diplomatischen Fähigkeiten, die er gerade wieder bei den Verhandlungen mit Cameron bewiesen hat, könnte man sich vorstellen, dass er als Sonderbeauftragter der Angela Merkl, deren Meinung er laut ihrer Aussage ohnedies immer vertritt, für besonders heikle Missionen eingesetzt werden könnte. Wegen seiner neuen Freunde in Athen sehr aussichtsreich, könnte er gleich mit diesen ein für alle Seiten zufriedenstellendes Ergebnis zur weiteren Lösung der Krise aushandeln.

  25. fenstergucker
    27. Februar 2015 11:45

    Ich schlage vor er wird die rechte, oder in dem Fall besser die linke Hand seines neuen Freundes Alexis Tsipras.
    In Griechenland kann diese politische Schießbudenfigur wenigstens keinen Schaden mehr anrichten.

  26. Undine
    27. Februar 2015 11:22

    Die Deponien, die zur Entsorgung von SPÖ-Altlasten herhalten müssen, sind immer artenschutzgerecht! Faymann wird eine ruhige Kugel scheiben. Wir werden noch lange für ihn unser Geld hinblatteln müssen---er ist ja noch relativ jung.

  27. Doppeladler
    27. Februar 2015 11:02

    Inseratenkeiler beim Fellner oder Dichand und wenn er das nicht schafft Zeitungskolporteur ebenda.

    • Florin
      28. Februar 2015 11:05

      Besonders guter Vorschag! :-)

    • kamamur (kein Partner)
      01. März 2015 10:19

      Wer sich mit dem Vorleben des BK befasst hat weiß, dass Faymann ein Stehaufmanderl ist. Als durchtriebener Ewig-Politiker hat er sicher schon seinen Rettungsanker griffbereit. Sollte es aber nicht so klappen wie angedacht - ( er hat ja Gott sei Dank Herz und Humor, die Fähigkeit, Menschen zu begeistern und mitzureißen, ist einfühlsam und voller Menschenliebe) -
      kann ich mir die Mitwirkung beim Villacher Fasching bei Dietlinde & Hans Wernerle vorstellen.
      Doppeladlers Idee als Inseratenkeiler (Vorgaukeln/Lügenpresse liegt ihm ja) hat aber auch was für sich.
      Nachsatz folgt:

  28. Sandwalk
    27. Februar 2015 10:27

    Was die Zukunftschancen unseres Kanzlers betrifft, so hat er viele Berufe zu Auswahl:
    Taxifahrer, Angestellter bei der Mietervereinigung, Konsulent bei einer SPÖ-affinen Bank. Das ist doch schon was. Selbstverständlich kann man auch in der Gewerkschaft und in der Arbeiterkammer Bürohengste immer gebrauchen.

    Was die ÖVP betrifft, so hoffe ich weniger auf Mitterlehner als auf Schelling. Letzterer war meines Wissens der erste und einzige Finanzminister seit langem, der klar gesagt hat, dass wir beim Budget ein Problem auf der Ausgabenseite haben. Da hat er Recht. Wenn er dabei bleibt und wenn die ÖVP in Sachen neue Steuern wider Erwarten hart bleibt, können die Schwarzen das in jedem der folgenden Wahlkämpfe spielen.

    Bundeskanzler Faymann ist kaputt, das ist bekannt. Die nächsten Nationalratswahlen wird er definitiv nicht mehr bestreiten. Wäre ich ein leitender Schwarzer, ich würde mich öffentlich dezent _gegen_ Faymann aussprechen, denn nichts zementiert einen Roten so sehr ein wie wenn er von konservativer Seite kritisiert wird. Je länger aber Faymann aber am Ruder ist, desto besser für die ÖVP.

    Wäre bitte irgendjemand bereit, der ÖVP zu erzählen, was Taktik ist und wie man sie anwendet?

    • socrates
      27. Februar 2015 12:50

      Also wenn ich mir einen Gegner aussuchen dann Faymann!

    • dssm
      27. Februar 2015 18:20

      Freut mich, @Sandwalk, ich bin nicht der Einzige der Schelling positiv sieht.

    • Florin
      28. Februar 2015 11:09

      "..was Taktik ist.."

      Wollen Sie die armen Schwarzen in Angst und Schrecken versetzen? Kenn' ma nit, brauch ma nit ...;)

  29. Cotopaxi
    27. Februar 2015 10:24

    Für Spindelegger wurde von der EU auch eine neuer Versorgungsjob geschaffen- Direktor für die Donauraum oder so ähnlich.
    Man sieht, die EU lässt ihre Lakaien nicht im Stich, falls es einen Karriereknick gibt. Für Dr. Faymann wird man Ähnliches (er)finden, Schulz wird schon dafür sorgen, schließlich hat er erst vor kurzem auf Vorschlag der Bundesregierung eine der höchsten Auszeichnungen der Republik erhalten. ;-)

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      01. März 2015 10:00

      S.g. Cotopaxi, sollte "Dr. Faymann" nicht als Ulk gemeint gewesen sein, darf ich darauf hinweisen, dass unser BK mangels Studium auch kein Dr. sein kann. Und dem EU-Parlamentspräsidenten Schulz wurde nicht auf Anregung der Bundesregierung, sondern einer solchen von Doris Bures, vom BP die zweithöchste Stufe des Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Ö. verliehen.
      MfG

  30. socrates
    27. Februar 2015 10:02

    O.T.Journalismuskritik
    http://www.heise.de/tp/artikel/44/44255/1.html ...................................Hektor Haarkötter 26.02.2015
    Initiative wählt Top Ten der vernachlässigten Nachrichten
    Der Journalismus ist in letzter Zeit irgendwie ins Gerede gekommen. In letzter Zeit? Nachgewiesene Fehler in der Ukraine-Berichterstattung der ARD oder der Syrien-Berichterstattung des ZDF legen nahe, dass irgendetwas mit der angemaßten Rolle etwa der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten als objektive Berichterstatter nicht stimmt.

    Auch der Kampfbegriff von der "Lügenpresse", der zurecht zum Unwort des Jahres gewählt worden ist, deutet darauf hin, dass bestimmte Bevölkerungskreise ihr Vertrauen in eine faire und sachliche Berichterstattung verloren haben. Die große Zahl an Medienwatchblogs, von denen der Bildblog oder die die medienkritische Internetseite von Ex-F.A.Z.-Mitarbeiter Stefan Niggemeier nur die bekanntesten sind, setzen die traditionellen Medien zusätzlich unter Druck und legen den Finger in die Wunde von mangelhaftem Fact-checking, trübseliger Recherche und teils tendenziöser Berichterstattung.
    Das alles zusammen könnte darauf hindeuten, dass es strukturelle Probleme in der journalistischen Weltwahrnehmung gibt, die über die aktuellen Fehlleistungen hinausgehen. Diesen Strukturdefiziten des Journalismus nachzugehen, hat sich die Initiative Nachrichtenaufklärung (INA) e.V. zum Ziel gesetzt. Schon seit 1997 geht die INA den blinden Flecken der Medienlandschaft auf den Grund und sucht nach vergessenen News, unterdrückten Themen und ignorierten Geschichten. Aus dieser Melange wird einmal im Jahr eine Top Ten-Liste der vernachlässigten Nachrichten gewählt.

    • Ginkgo Biloba (kein Partner)
      02. März 2015 15:43

      "Lügenpresse", zurecht zum Unwort des Jahres!

      - ich würde diese Medien eher als MANIPULATIONSVERLIERER bezeichnen! Sie verlieren Abos, Quote und ganz besonders und wichtig das Vertrauen der Medienkonsumenten, jene die sich nicht mehr von Medien wie z.B.: ORF manipulieren lassen wollen.

  31. Wertkonservativer
    27. Februar 2015 09:59

    Faymann-"Dämmerung"!?!

    Um Gotteswillen nur keinen Job mehr, wo er echt was anstellen könnte!
    Am besten: Frühpension (das sollten wir uns doch gerade noch leisten können)!

    (mail to: gerhard@michler.at)

  32. Politicus1
    27. Februar 2015 09:57

    Sorgt sich Faymann um seine Zukunft? Ich glaube nicht, also ist's auch nicht mein Problem.
    Sorgen mache ich mir allerdings um MEIN Wien!
    Dieses Wien wird jetzt auf Teufel komm' raus dem reinen sozialistischen Machterhalt geopfert.
    Ein sozialistischer Bezirksvorsteherposten zählt viel mehr, als jede einigermassen vernünftige Wirtschaftspolitk ..
    Eine sozialistische Gemeinderätin zählt viel mehr, als sinnvoll geplante Zuwanderunsgpolitk ...
    Eine absolute Mandatsmehrheit muss wieder her - da ist alles andere Conchita ...

    • Florin
      28. Februar 2015 11:14

      Was bitte an Politicus1s Posting ist nicht Sterndlkonform ? Er hat doch absolut recht!

  33. WFL
    27. Februar 2015 09:56

    Ausgezeichnete Analyse! Etwas "hemdsärmelig", aber (wie immer) von klaren Gedankengängen und Schlussfolgerungen geprägt....
    Würde man sich als Leitartikel der "Presse" wünschen!

  34. Riese35
    27. Februar 2015 09:53

    Ich bin verunsichert: entweder habe ich meine Ohren an der falschen Stelle, oder ich verstehe nicht, warum die SPÖ nicht auch gleich von Erbschafts- und Schenkungssteuer, vielmehr von jeder Art neuer Steuern abgelassen hat. Denn mit wem auch immer ich rede, jeder fühlt sich durch die SPÖ-Androhungen einer Steuerreform - auch jetzt durch das nur halbherzige Abrücken von Vermögenssteuern - masssiv in seiner Existenz bedroht. Gerade die saftigen Gebührenerhöhungen in Wien waren eine massive, versteckte Steuererhöhung für den kleinen Mann bis weit hinein in den Gemeindebau. Und der (heute noch) relativ breite (auch rote) Mittelstand, der sich mit Mühe und Not gerade einmal ein wenig geschaffen hat, durchschaut die Verlogenheit einer "Reichensteuer" und sieht sich selbst plötzlich mitten im Zielgebiet stehend.

    Aber ich zweifle zutiefst an dieser These. Denn entweder ist die SPÖ wirklich so dumm und selbstzerstörerisch, was mir zu glauben einfach schwer fällt, oder ich habe mein Ohr an der falschen Stelle. In letzterem Fall interessierte mich, wo man in Österreich den Beifall für Erbschafts- und Schenkungssteuern hören kann (außer bei der Autozelebration der SPÖ-Nomenklatura). Mich interessierte sehr, ob Mitkommentatores hier in dieser Hinsicht besser hören.

  35. grubenhund
    27. Februar 2015 09:53

    Mit Hilfe des AMS die Matura nachholen und ein B-Posten im Frauenministerium. Die lieben schöne Männer.

  36. Ingrid Bittner
    27. Februar 2015 09:48

    So wirklich Gedanken darüber hab ich mir noch nicht gemacht, was man denn dem Bundeskanzler als Job nach der Politik anbieten könnte, allerdings, wenn in den diversen Foren immer auf H.C. Strache als Zahnklempner hingepeckt wird, dann schreibe ich immer drauf: im Gegensatz zum Bundeskanzler, der ja keinen Beruf gelernt hat, hat der böse blaue Parteichef einen Beruf, der sehr wichtig und nützlich ist, denn schöne gute Beisserchen will doch jeder haben. Wer rennt denn heutzutage schon "zahnluckert" herum!
    Mein ewiges Credo ist ja sowieso, dass einer, der niemals auf der freien Wildbahn sprich irgendwo in irgendeinem Beruf gearbeitet hat, nichts in der Politik verloren hat.
    Daher auch meine Skepsis gegen solche Jungspunds wie den Herrn Aussenminister (ich will ihn damit weder auf- noch abwerten), die ihr Studium "unterbrechen" um politisch zu reüssieren - die haben dann nichts, worauf sie zurückgreifen können, daher hat ihre Partei dann die Verpflichtung sie irgendwie durchzufüttern.

    • Riese35
      27. Februar 2015 09:59

      >> "Mein ewiges Credo ist ja sowieso, dass einer, der niemals auf der freien Wildbahn sprich irgendwo in irgendeinem Beruf gearbeitet hat, nichts in der Politik verloren hat."

      Die Realität ist aber anders herum. Unser Bundeskanzler hat sich mit den aufgezählten Fakten sicher für einen Spitzenjob in Brüssel qualifiziert. Genosse Schulz wird schon dafür sorgen.

    • Ingrid Bittner
      27. Februar 2015 10:09

      @Riese35: nichts ist umsonst, für irgendetwas muss ja ein unnötiger Orden schon gut sein, hahaha - tut mir leid, ich bin böse, aber es ist wie es ist.

  37. La Rochefoucauld
    27. Februar 2015 09:33

    Friseur.
    Taxifahrer.
    Limo-Fahrer bei Uber.
    Sekretär von Muhm in der AK.
    Vize-Generalsekretär im Abdullah-Zentrum.
    Haxenspreizer-Ausschenker am FSG-Stand auf der Donauinsel.
    Spritzwein-Kellner für Häupl.
    ...

  38. zweiblum
    27. Februar 2015 09:18

    ASVG Pensionist !

  39. Cotopaxi
    27. Februar 2015 05:40

    Den Wahlkampf hat die Wiener SPÖ schon längst begonnen, es gibt in Wien seit Monaten einen neuen Fernsehsender, W 24, wo im Grunde unter dem Mäntelchen von Wien-Jubelsendungen nur SPÖ-Propaganda betrieben wird.
    Es wundert mich, dass dieser Sender bisher hier noch nicht kommentiert wurde.

    Da Alexander van der Bellen als "Universitätsbeauftragter" der Gemeinde Wien demnächst in die "verdiente" Pension geht, könnte Dr. Faymann nahtlos diesen bedeutsamen Posten ohne Gesichtsverlust übernehmen.

    • Gerhard Pascher
      27. Februar 2015 08:13

      Cotopaxi:

      Das TV-Programm W24 gibt es seit genau 10 Jahren und wird im Wiener Kabelnetz eingespeist. Vor zirka 4 Jahren wurde es neu aufgestellt, da es vorher ein sehr kümmerliches Dasein fristete. Zusammen mit vielen anderen lokalen TV-Sendern ist man nun in einer Plattform vertreten, welche gemeinsam um Werbeaufträge buhlt.
      Man darf sich da aber kein übliches Vollprogramm vorstellen, sondern es gibt einzelne Blöcke (auch die berühmte Rapidviertelstunde), welche mehrmals am Tag wiederholt werden. Dieser Sender gehört zur Wien-Holdung, welche viele Dutzend an Firmen kontrolliert. W24 muss jährlich mit vielen Millionen an Steuergeldern durchgefüttert werden.

      Über die finanzielle Zukunft von Werner Faymann mache ich mir keine Sorgen. Bei Bedarf wird dann eben irgendwo ein "zusätzlicher" Vorstand geschaffen werden. Die Wien Holding hat neben den aktiven einem Dutzend an Betrieben noch mehrere Dutzend weitere Firmen, welche kaum in Erscheinung treten, außerdem verfügt auch der Magistrat sowie die Stadtwerke Holding über Möglichkeiten, "verdiente" Leute zu versorgen.





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