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Was uns Griechen&Co direkt, indirekt und ganz versteckt kosten

Erfreulicherweise sind jetzt zwei ÖVP-Minister endlich mit (wenn auch nicht ganz kongruenten) Zahlen darüber herausgerückt, was alleine Österreich bisher die griechische Schuldenwirtschaft gekostet hat. Freilich wird auch dabei der größte Raubzug auf die Österreicher nicht einmal mit einer Andeutung erwähnt. Denn der richtet sich nicht gegen das Budget; das aber ist ja offenbar das einzige, was Politiker interessiert. Der ärgste Anschlag beraubt die Menschen auf ganz anderem Weg.

An direkten Krediten hat alleine Österreich bisher schon 1,6 Milliarden Euro für Griechenland aufgewendet. Dieses Geld ist also schon aus Österreich abgeflossen. De facto genauso verloren sind auch die noch nicht schlagend gewordenen Haftungen, die laut Reinhold Mitterlehner 4,7 Milliarden ausmachen, laut Hans Jörg Schelling „nur“ 4,3 Milliarden. Wo auch immer der „kleine“ Unterschied herkommt: Man muss den beiden Ministern jedenfalls für diese Informationen dankbar sein. Denn die SPÖ verschweigt diese Lasten prinzipiell immer; sie will ganz im Gegenteil den Griechen mit immer noch mehr Geld entgegenkommen.

Das Ignorieren dieser Kredite und Haftungen gelingt auch deshalb, weil sie ja doch noch gar nicht in die offizielle Staatsschuld einberechnet sind. Man hat ja einen „Wert“, eine „Forderung“ an Griechenland und sieht das Ganze daher als so sicher an wie Gold in der Nationalbank. In Wahrheit wäre natürlich beides bei ehrlicher Bilanzierung längst voll abzuschreiben. So wie schon die Kosten vieler anderer Euro-Rettungsaktionen der letzten Jahre.

Die Freunde Griechenlands verweisen aber lieber auf die 100 Millionen, die Österreich in der Summe dieser fünf Jahre von Griechenland an Zinsen bekommen hat. Das ist angesichts der Schulden zwar ein lächerlich niedriger Betrag, aber dennoch überhaupt das Einzige, was Griechenland seit Jahren zahlt. Die eigentliche Kapitalrückzahlung ans Ausland ist erst für die Jahre 2020 bis 2058 vorgesehen (nur gegenüber den griechischen Banken soll es vorher Rückzahlungen geben). Also de facto zu Sankt Nimmerlein. Überdies haben die Euro-Länder auch schon angeboten, die Rückzahlung noch weiter nach hinten zu verlegen.

Nur um die Dimensionen zu begreifen: Die griechischen Gesamtschulden betragen mit 320 Milliarden ziemlich genau das Vierfache des österreichischen Jahresbudgets! Dabei beträgt die griechische Wirtschaftsleistung nur etwas mehr als die Hälfte der österreichischen.

Damit ist das Versprechen einer Kredit-Rückzahlung zwar längst nur noch kabarettreif. Aber die von den lieben Helfern längst auf ein Minimalniveau gesenkten Zinsen müssen die Griechen zahlen, wollen sie nicht offiziell als zahlungsunfähig gelten. Was unweigerlich ihr Ausscheiden aus dem Euro und aus allen sonstigen internationalen Zahlungsströmen bedeuten würde (Achtung Griechenlandurlauber!!). Was unweigerlich eine Megakrise bedeuten würde.

Daher wollen die Griechen diese Zinsenrückzahlungen unbedingt durchführen. Sie wollen das halt nur mit neuen Krediten finanziert bekommen (aber ohne dass sie die bisher geltenden Sparauflagen tragen müssten!). Auch EZB, IWF, ESM, EFSF und die Einzelstaaten können nur im Fall der Zinszahlungen durch Griechenland die Kredite weiter als Aktiva in ihrer Buchhaltung behandeln. Daher wollen auch sie es nicht haben, dass der griechische De-facto-Bankrott zu einem offiziellen wird. Es lebe die Fiktion.

Griechenland ist freilich bei weitem nicht der einzige Schuldner. Dazu kommen noch die Forderungen an und Haftungen für alle anderen Schuldnerländer, die bei den diversen europäischen Institutionen multilateral angelaufen sind.

20 Milliarden Schaden durch Zinsenverlust

Aber auch die Summe dieser Kredite und Haftungen, von denen man zweifellos einen Gutteil nie mehr wiedersehen wird, ist noch keineswegs der einzige Schaden, von dem ein Anteil auf die Österreicher entfällt. Ein noch viel größerer Schaden wird von der politisch-medialen Tagesordnung und von den Statistiken der Ökonomen überhaupt nicht wahrgenommen. Dafür umso mehr von den betroffenen Menschen, die darob immer zorniger und frustrierter werden: Das ist der gewaltige Zinsverlust, den ihre Ersparnisse und Lebensversicherungen jeden Tag mehr erleiden.

Eine ganze Generation hat ja geglaubt, mit den Ersparnissen ihres Arbeitslebens das eigene Leben absichern zu können. Ein folgenschwerer Irrtum. Denn noch ohne Einführung der Faymannschen Vermögenssteuern sind die sparenden Menschen in den letzten Jahren täglich als Folge der Euro-Rettungsversuche ärmer geworden.

Die Frage war bisher nur: Um wie viel sind sie eigentlich ärmer geworden?

Dafür habe ich nur für Deutschland genaue Zahlen gefunden, da ja die heimischen Wirtschaftsforscher zu regierungsfromm sind, um solche zu erheben. Für den großen Nachbarn hat das Ökonomen-Netzwerk ROME nun Daten errechnet, wie groß der kollektive Wohlfahrtsverlust der deutschen Bürger durch die Niedrigzinsen ist. Diese werden ja von der EZB als Hilfe für die Schuldnerstaaten künstlich niedergehalten, obwohl etwa in Österreich die Inflation durchaus spürbar ist.

Nach der ROME-Berechnung ist der Nettoschaden für die Deutschen durch diesen aufsummierten Zinsenverlust seit 2010 schon größer als der gesamte Verlust der nationalen Wirtschaftsleistung durch die Krise 2009!

Von den deutschen Zahlen kann man nach der üblichen Faustformel ein Zehntel für Österreich ansetzen. Wobei wir außer Acht lassen, dass für die Österreicher der Wohlstandsverlust auf Grund der höheren Inflation eigentlich noch höher sein dürfte.

Bleiben wir aber ruhig beim Zehntel: Schon das ergibt für die Österreicher einen Wohlstandsverlust von rund 20 Milliarden Euro seit 2010 (wobei die Vorteile, die im Gegenzug durch die niedrigen Schuldzinsen entstehen, schon in diesen Wert einberechnet sind). Das ist ein gigantischer Betrag, der zu der gleichzeitig rapide gestiegenen Staatsverschuldung, der fast ständig steigenden Abgabenquote und den aushaftenden Krediten und Haftungen noch dazu kommt.

Damit man sich die Größenordnung vorstellen kann: Dieser Betrag ist weit höher als der Gesamtverlust für den Steuerzahler durch die Hypo Alpe-Adria (selbst bei der schlimmsten Entwicklung). Dieser Betrag ist aufs Jahr umgerechnet ungefähr so viel Geld, wie die heiß umstrittene Einkommensteuersenkung netto kostet!

Aber es gibt keine Gewerkschaft, keine Kammer, keine Partei, die sich für die Interessen der Sparer einsetzen würde, wie sie es für die Einkommensteuerzahler tun.

Es gibt keinen einzigen Abgeordneten, der wegen dieses brutalen Raubzugs auf die Sparer einen U-Ausschuss wie bei der Hypo fordern würde.

Und es gibt schon gar keinen ORF, der für die österreichischen Sparer auch nur ein wenig so viel Empathie hätte wie ständig für die griechischen Beamten.

Nein, die Sparer werden einfach ausgenommen. Ständig. Und ohne irgendwelche Verbündete zu haben.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorJ.H.
    19x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Februar 2015 01:20

    Dieses gesamte Desaster wurde schon vor Österreichs EU-Beitritt von dem einzig weitsichtigen Politiker vorausgesagt, der leider - oder besser, für ihn zum Glück - nicht mehr unter den Lebenden weilt:
    Der "reiche" Norden wird den "armen" Süden finanzieren müssen!
    Wie wurde er seinerzeit dafür verbal geprügelt und jetzt ist es schlimmer gekommen, als wir uns das jemals vorstellen konnten.
    Nun wird Kuh gemolken was das Zeug hält bzw. bis sie tot umfällt und wir danach endlich ALLE GLEICH ARM sind.
    Vielen Dank liebe EU für diese glorreichen Zukunftsaussichten, nachdem es sowieso schon an allen Ecken und Enden knirscht und kracht im Europagebälk!

  2. Ausgezeichneter KommentatorSensenmann
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Februar 2015 13:22

    Die Zahlen der Kosten für Griechenland waren von vorneherein klar! Niemand kann sagen, er habe es nicht gewußt. Es wurde von den nicht EUdSSR-hörigen Medien und Parteien breit publiziert. Immer und immer wieder.

    Es war eine ÖVP-Ministerin, die die Menschen angelogen hat, was für ein tolles Geschäft Griechenland denn nicht sei. Daß das gesamte Sozi- und GrünInnenpack gelogen hat, daß sich die Balken bogen, war ohnehin deren Normalmodus.
    Mittlerweile zahlen die Griechen dank des Rechtsbruches der EU und der EZB weniger Zinsen auf ihre Staatsschulden als Österreich! Die direkt an GR abgeflossenen Gelder müssen wir uns also zu höherem Zins leihen, als wir von den Griechen - wenn überhaupt - jemals sehen werden! Das kommt noch zum allgemeinen Zinsverlust dazu.

    Tatsache ist: Die Österreicher haben der Troika aus Rotzgrün und Schwarz geglaubt und diese freudig immer wiedergewählt.
    Damit ist dieser Vermögensverlust, den sie sich zu erleiden gewünscht haben eindeutig demokratisch legitimiert, keiner der obgenannten Politiker bekam und bekommt dafür auch nur irgendeinen Nachteil zu spüren!
    Logischerweise, da es eindeutig der Wille der breiten Mehrheit war, daß es so sein soll, wie es ist.

    Das fügt sich auch nahtlos in frühere Ergebnisse ein: 2/3 waren für die EUdSSR (direktdemokratisch), knapp 96% gegen den Schilling (direktdemokratisch), 2/3 haben für den ESM gestimmt (repräsentativ demokratisch), 2/3 haben bei der EU-Wahl genau die gewählt, die die Griechen stützen wollen bis wir alle Pleite sind. Falls es jemand vergessen hat: 27% ÖVP, 24,1% Internazis, 14,5% Ökobolschewiken. Wenn DAS keine deutliche Mehrheit für das GR-Konzept der EUdSSR ist....

    Also sage noch einer, die Österreicher würden nicht freudig zahlen! In Wahrheit geht es der breiten Masse ja so gut wie nie zuvor! Die Einkaufstempel können sich der Kunden kaum erwehren, bei den Neuzulassungen an Autos gab es starken Zuwachs bei den Segmenten Luxusklasse (+48,8%) und Geländewagen (+38,3%) auch Gewerbe (+14,2%) ist im Plus. Die privaten Konsumausgaben steigen und sind - fast gleichauf mit Dänemark, Schweden, England hinter Luxemburg die höchsten der EU.
    Also alles kein Problem! Man gibt gerne, besonders der durchschnittliche Österreicher weiß ja vor lauter Ederer-Tausendern mittlerweile kaum noch, wohin mit dem drückenden Bargeldüberhang. Da dräbngt es den braven Ösi offenbar, dem stritzenden Geldbeutel Erleichterung zu verschaffen. Es sei denn, alle Statistiken wären gefälscht und der Schein an einem Samstag in einem Einkaufszentrum trüge.

    Wenn man die gesamten Fakten nebeneinander legt kann man nur zu dem Schluß kommen, daß wir entweder dir mildtätigste, selbstloseste und geberfreudigste Bevölkerung der Planeten haben (abgesehen von unseren benachbarten Brüdern) oder eine Bevölkerung, die zu gut 2/3 aus ungebildeten Ignoranten besteht, denen die Zusammenhänge zwischen Wahl und der daraufhin wie bestellt gelieferten Politik in einer Demokratie nicht verstanden haben - bis sie in Pleite, Chaos und Zusammenbruch aufwachen.

    Irgendwie werde ich den Verdacht nicht los, es ist Letzteres.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Februar 2015 08:32

    Warum muss man ÖVP-Minister loben, wenn sie Zahlen nennen. Das ist wohl das Mindeste. Abgesehen davon sind die Zahlen seit langem bekannt.

    Es ist eine Schande wie fahrlässig unsere Regierenden mit Steuerzahlersgeld und Bürger umgehen.

    Haftungen für Hypo sind schlecht, Haftungen für Europa sind gut. Was sagte doch der gute Mitterlehner, "bei der Hypo hat es ja noch nicht den ESM und Bankenunion gegeben". Dann hätten wir ja gar kein Problem. So einfach kann man es sich machen, so schlicht kann man denken. Man kann gar nicht so viel fressen, ..... .

  4. Ausgezeichneter KommentatorRosi
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Februar 2015 13:59

    Dieser heutige Beitrag ist ein Superbeispiel, weshalb ich ein Partner bin:
    Man weiß, daß es so ist - aber lesen kann man es in keinem einzigen Medium, nur hier!
    Danke !!!

    Dabei sollte man das überall täglich lesen, - sogar im 'heute' und 'Österreich' - so lange, bis es endlich abgedreht wird.

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige
    und Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

  5. Ausgezeichneter KommentatorHaider
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Februar 2015 01:57

    AU schreibt: „Dafür habe ich nur für Deutschland genaue Zahlen gefunden, da ja die heimischen Wirtschaftsforscher zu regierungsfromm sind, um solche zu erheben.“ Die erpreßte/bestochene/gekaufte linke Medienmafia („Lügenpresse“) hat in Österreich ein unumschränktes Desinformations-Monopol; zum Großteil sogar zwangsfinanziert (ORF-Gebühren, steuerliche Medienförderung). Was soll man da erwarten?
    Am 5. Februar postete ich sinngemäß (nachdem ich unter Zahlen und Daten) eine Schockinfo las: „Griechenland schuldet laut obiger Graphik Österreich 5,8 Milliarden. Wieviel soll die seit langem versprochene Steuerreform dem Steuerzahler bringen? Soviel ich weiß ungefähr 5 bis 6 Milliarden.“ Inzwischen ist also allein an Zinsenverlust von 20 Milliarden die Rede (= drei- bis viermal die vorgegaukelte Steuerreform). Na danke, da verprassen also die Griechen gerade das Gesamtvolumen unserer Steuerreform mehrfach!!!!!!!!!!!! Wohl kaum ein weiterer Kommentar nötig. Eine Frage habe ich jedoch schon: Warum haben seinerzeit US-Bankster Griechenland schöngelogen?
    Und jetzt kommt noch hinzu, daß Linke noch NIE mit Steuergeld (also von arbeitsamen Menschen erwirtschaftetem Vermögen) umgehen konnten. Das einzige was seit jeher im sozialistischen Finanzsystem zu 100 % funktioniert ist die Selbstbedienung der Nomenklatura/Apparatschiks/Parteifunktionäre.

  6. Ausgezeichneter KommentatorWolfgang Bauer
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Februar 2015 01:03

    Na, so eine "Freundschaft" muss einem schon was wert sein.

  7. Ausgezeichneter KommentatorGerhard Pascher
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Februar 2015 09:30

    AU schreibt (sinngemäß):
    "Es gibt keine Gewerkschaft, Kammer, Partei, keine Parlamentsabgeordneten, niemand im ORF … welche sich für die Interessen der Sparer einsetzen würde“.

    Alle genannten Institutionen und Personen sind entweder von den Parteiideologen geblendet oder unfähig, diese langfristigen Auswirkungen zu erkennen. Jeder ordentliche Kaufmann hat vorauszusehende Ausgaben/Verluste vorsorglich sofort in seinen Bilanzen als Wertberichtigungen zu berücksichtigen. Tut er das nicht, dann gehört er bestraft. Dies gilt auch für die früheren Finanzminister Josef Pröll und Maria Fekter.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorF.V.
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Februar 2015 16:34

    Ist doch alles Larifari. - Es war immer schon klar, daß GR bankrott ist - und nie was zurück kommen würde.


alle Kommentare

  1. peter789 (kein Partner)
    22. Februar 2015 14:10

    Mir scheint, durch den Mauerfall konnte sich der Kommunismus auf ganz Europa ausbreiten.

  2. Onkel Hans (kein Partner)
    20. Februar 2015 20:17

    Auch der Zinsverlust ist nur die halbe Wahrheit!

    Wenn es heißt, bei einem Euro-Austritt würde der Nachfolge-Schilling 40 % aufwerten (weshalb wir nicht austreten könnten). Dann heißt das ja nur, dass wir in der Zwischenzeit (mindestens) 40 % Kaufkraft durch schleichende Abwertung des Euro erlitten haben.

    Und jetzt bitte nicht bloß das Monatseinkommen von 1700 Euro in Bezug zu diesem Kaufkraftverlust setzen!

    Sondern alles! Unsere Ersparnisse, unsere Immobilien! Vor 1995 hätte ich für meine Immobilie x Schilling bekommen, jetzt bekomme ich x Euro, dessen Außenkaufkraft 40 % niedriger ist.

    Eine gigantische Volksverarmung, durchgezogen von der Trottelpartei SPÖVP!

  3. Martin W. (kein Partner)
    20. Februar 2015 18:04

    Für den Raubzug auf Sparguthaben können die Griechen nichts. Das geschieht so und so. Dieser Raubzug ist fixer Bestandteil der Vernichtung des Mittelstandes, wie er bei uns schon begonnen hat und in anderen Ländern schon dramatisch fortgeschritten ist (Spanien, Griechenland).

    Manche Berechnungen kommen mir so vor:
    Mir fehlen 5 Euro, die Differenz zwischen 5 Euro haben und 5 Euro nicht haben sind schon 10 Euro, um 10 Euro zu haben, muss ich 20 verdienen etc.

  4. Gasthörer (kein Partner)
    20. Februar 2015 16:56

    Hätte uns AU nicht in die EU gelogen, hätten wir auch dieses Problem nicht.

  5. F.V. (kein Partner)
    20. Februar 2015 16:34

    Ist doch alles Larifari. - Es war immer schon klar, daß GR bankrott ist - und nie was zurück kommen würde.

    • F.V. (kein Partner)
      20. Februar 2015 16:40

      Dazu kann ich von hier noch folgendes ergänzen: Bekanntlich wohne ich im westlichsten Land Europas.

      Vom Atlantik kommend und mit östlichem Kurs (Spanien, Frankreich, Deutschland) findet hier seit ungefähr einer Woche nach Einbruch der Dunkelheit ein reger,. bis dato unbekannter Flugverkehr statt. In grosser Höhe ca. 30.000 ft und mehr) wird mein Wohnort im Abstand zwischen 5 und 10 Minuten über einen Zeitraum von jeweils rund 2 Stunden von Transportflugzeugen des Typs Boeing C17, wie aus dem Triebwerksgeräusch gefolgert werden kann, überflogen.

      Dieser Flugzeugtyp ist primär bei den US-Streitkräften im Einsatz, und es ist zu vermuten, dass mit diesen Flügen Militärgerät von den USA nach Europa transportiert wird.

      Hier eine Info von einem der da wohnt !!!

      "Hallo halte mich hier in Landstuhl auf (Nachbarort von Ramstein) Seit 5 Minuten gehts hier rund. Ich hab noch NIE !!! so viele Flugzeuge gesehen (nicht mal vorm Golfkrieg)

      Die bereiten einen Riessenschlag vor--Oh mein Gott) Man kann jetzt mindestens 50 Transporter Galaxy am Himmel sehen, hier ist ein Lärm der dringt durch geschlossene Räume auf 1000 Meter alle 30 Sekunden starten 2 Maschinen gleichzeitig.Alle drehen sie in der gleichen Richtung ab

    • heartofstone (kein Partner)
    • @heartofstone (kein Partner)
      23. Februar 2015 12:40

      Ist doch toll, da fliegen seit fast 14 Jahren mehr als ein Drittel der jemals gebauten C5 im Sichtfeld von Rammstein herum.
      Das sind seit damals mehr Flugstunden als die gesamte Flotte jemals zusammengebracht hat und zusammenbringen wird.
      Wenn der @FV jetzt auch noch ein paar Chemtrails herzeigt bekommt er ein Gratisabo vom Unterberger.
      Der ist ein Genie, der @FV.
      Schließlich kann er auch das Triebwerksgeräusch verschiedener Flugzeuge aus 10km Entfernung und durch verschiedene Temperatursprünge hindurch erkennen.
      Schad nur, daß es Wetten Dass nicht mehr gibt, das wäre eine nette Wette ;-)

      Aber bevor wir skeptisch sind, wir warten noch auf den Gegenangriff der Hanebus.

  6. Knut (kein Partner)
    20. Februar 2015 13:13

    Ich sehe die Sache ein bisschen anders:

    • Knut (kein Partner)
      20. Februar 2015 13:14

      Die Griechen haben völlig recht, die entwürdigende Ausbeutung des Volkes für das Finanzkapital einfach nicht mehr mitzumachen. Der gesamte Gesundheitsetat z. B. wurde von 14 Mrd. im Jahr 2009 um ein Drittel auf 9,5 Mrd. Euro im Jahr 2012 gesenkt mit dem Ergebnis, dass 46 der insgesamt 130 Hospitäler geschlossen, die Budgets der restlichen um 40 % gekürzt und 26.000 Bedienstete, darunter 9.100 Ärzte, entlassen werden mussten. Die Suizidrate stieg von 2008 – 2013 um 40 %, die Zahl der HIV-infizierten Drogenabhängigen um mehr als das Zwanzigfache, Die erschütterndsten Zahlen dürften die 19-prozentige Zunahme von untergewichtigen Neugeborenen zwischen 2008 und 2010, der 21-prozentige Anstieg von Totgeburten zwischen 2008 und 2011 und die Zunahme der Kindersterblichkeit um 43 % zwischen 2008 und 2010 sein.“

      Das Finanzsystem hat eine Eigendynamik entwickelt, die sich in einer abstrakten Ebene von Macht, Gesetzen und Verträgen abspielt, in der der reale Mensch nicht mehr vorkommt, Not und Leid gar nicht mehr wahrgenommen und empfunden werden. Das Geld ist dazu da, dem Wohl der Menschen zu dienen, nicht sind die Menschen dazu da, dem Geld und seinen Besitzern zu dienen und ihnen geopfert zu werden. Menschen wegen Geldschulden in noch größere Armut, fehlende medizinische Hilfeleistung und menschenunwürdiges Elend zu pressen, das Menschenleben kostet, ist mit keinem rechtlichen oder moralischen Argument zu rechtfertigen, mit keinem! Es ist Barbarei.

      Siehe: fassadenkratzer.wordpress.com…

  7. AppolloniO (kein Partner)
    20. Februar 2015 11:33

    "Der ORF hat keinen Sinn für die Sparer." Bitte, die Wirtschaftskompetenz des ORF geht doch gegen NULL!

    Immer wenn der "leitende Wirtschaftsredakteur" - natürlich nur gegen Absprache und nur von den eigenen Leuten- interviewt wird, macht er ein Gesicht als hätte er eben eine Zitrone verspeisen müssen. Sein Blick sagt uns:"bitte fragt mich nicht so viel und bitte nicht so Schweres."

  8. Torres (kein Partner)
    20. Februar 2015 09:41

    Dabei wird der Sparer ja noch zusätzlich vom Staat durch die 25% KEST ausgeraubt.

  9. Karl Martell (kein Partner)
    20. Februar 2015 09:30

    Meine Güte, nichts neues in Zeiten des Fiat-Moneys und des Neoliberalismus.
    Die Hochfinanz saugt die Staaten samt Bürger aus, und damit die Verantwortlichen nicht ins Blickfeld geraten, werden die Staaten und die Menschen wieder gegeneinander gehetzt.

    Wenn wieder einmal alles am Boden liegt, sehen wir die Verursacher sich wieder als Retter aufspielen, und die Schäflein marschieren in Richtung neuem Abgrund.

    So ist der Lauf der Welt, määh!!

  10. Holmes (kein Partner)
    20. Februar 2015 06:38

    Trotz unterschiedlicher Wirtschaftsleistungen, eigentlich der Wahnsinn von "Politik":
    Österreich mit aktuell 286 Milliarden Euro Staatsschulden finanziert Griechenland mit rund 320 Milliarden Euro Staatsschulden.

  11. otti
    19. Februar 2015 11:50

    ein etwas verspäteter Kommentar:
    in meiner frühesten Jugend - 1945 geboren - stand auf meinem ersten Sparbuch von Raiffeisen
    "Spare, lerne, leiste was,
    dann hast du, kannst du, bist du was"

    SO wurde eine ganze Nachkriegsgeneration erzogen !
    Kennen Sie, wirklich geschätzte Mitinteressenten dieses AU-Forums, einige/mehrere/viele Leute im weitesten Umfeld nationaler und internationaler Politik, bei denen diese uns damals eingetrichterte Logik n i c h t mehr zutrifft ?
    NOTA BENE bei.........?

  12. Wolfgang Bauer
    18. Februar 2015 17:59

    Apropos Hypo: Jetzt wird plötzlich ein Angebot einer dubiosen Firma !Übernahme der Badbank" um einen Euro als mögliche Mezzie kolportiert. Haben wir nicht gehört, dass aus den soundsovielen in die Badbank übertragenen nominellen Milliarden das Maximum herausgeholt werden soll. Und das ist 1 €? Wir müssen aufpassen, dass da nicht ein neuerlicher Raubzug vor unseren Augen vorbereitet wird.

  13. Pennpatrik
    18. Februar 2015 15:34

    Gibt es in nächster Zeit nicht ein Austrittsvolksbegehren?
    Da sollten wir Reklame machen. In Internetforen, mit E Mails an Freunde und Aufklebern am Auto.
    Bilden wir doch ausgehend von hier, überparteilich einen keimenden Samen!

    Geben wir dem, der das genauer beschreibt, genug Sterne, sodass dieses Thema immer Topf ist!
    Es wird vielleicht nicht reichen, aber es soll ein kräftiges Signal sein!

  14. Rosi
    18. Februar 2015 13:59

    Dieser heutige Beitrag ist ein Superbeispiel, weshalb ich ein Partner bin:
    Man weiß, daß es so ist - aber lesen kann man es in keinem einzigen Medium, nur hier!
    Danke !!!

    Dabei sollte man das überall täglich lesen, - sogar im 'heute' und 'Österreich' - so lange, bis es endlich abgedreht wird.

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige
    und Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

  15. Sensenmann
    18. Februar 2015 13:22

    Die Zahlen der Kosten für Griechenland waren von vorneherein klar! Niemand kann sagen, er habe es nicht gewußt. Es wurde von den nicht EUdSSR-hörigen Medien und Parteien breit publiziert. Immer und immer wieder.

    Es war eine ÖVP-Ministerin, die die Menschen angelogen hat, was für ein tolles Geschäft Griechenland denn nicht sei. Daß das gesamte Sozi- und GrünInnenpack gelogen hat, daß sich die Balken bogen, war ohnehin deren Normalmodus.
    Mittlerweile zahlen die Griechen dank des Rechtsbruches der EU und der EZB weniger Zinsen auf ihre Staatsschulden als Österreich! Die direkt an GR abgeflossenen Gelder müssen wir uns also zu höherem Zins leihen, als wir von den Griechen - wenn überhaupt - jemals sehen werden! Das kommt noch zum allgemeinen Zinsverlust dazu.

    Tatsache ist: Die Österreicher haben der Troika aus Rotzgrün und Schwarz geglaubt und diese freudig immer wiedergewählt.
    Damit ist dieser Vermögensverlust, den sie sich zu erleiden gewünscht haben eindeutig demokratisch legitimiert, keiner der obgenannten Politiker bekam und bekommt dafür auch nur irgendeinen Nachteil zu spüren!
    Logischerweise, da es eindeutig der Wille der breiten Mehrheit war, daß es so sein soll, wie es ist.

    Das fügt sich auch nahtlos in frühere Ergebnisse ein: 2/3 waren für die EUdSSR (direktdemokratisch), knapp 96% gegen den Schilling (direktdemokratisch), 2/3 haben für den ESM gestimmt (repräsentativ demokratisch), 2/3 haben bei der EU-Wahl genau die gewählt, die die Griechen stützen wollen bis wir alle Pleite sind. Falls es jemand vergessen hat: 27% ÖVP, 24,1% Internazis, 14,5% Ökobolschewiken. Wenn DAS keine deutliche Mehrheit für das GR-Konzept der EUdSSR ist....

    Also sage noch einer, die Österreicher würden nicht freudig zahlen! In Wahrheit geht es der breiten Masse ja so gut wie nie zuvor! Die Einkaufstempel können sich der Kunden kaum erwehren, bei den Neuzulassungen an Autos gab es starken Zuwachs bei den Segmenten Luxusklasse (+48,8%) und Geländewagen (+38,3%) auch Gewerbe (+14,2%) ist im Plus. Die privaten Konsumausgaben steigen und sind - fast gleichauf mit Dänemark, Schweden, England hinter Luxemburg die höchsten der EU.
    Also alles kein Problem! Man gibt gerne, besonders der durchschnittliche Österreicher weiß ja vor lauter Ederer-Tausendern mittlerweile kaum noch, wohin mit dem drückenden Bargeldüberhang. Da dräbngt es den braven Ösi offenbar, dem stritzenden Geldbeutel Erleichterung zu verschaffen. Es sei denn, alle Statistiken wären gefälscht und der Schein an einem Samstag in einem Einkaufszentrum trüge.

    Wenn man die gesamten Fakten nebeneinander legt kann man nur zu dem Schluß kommen, daß wir entweder dir mildtätigste, selbstloseste und geberfreudigste Bevölkerung der Planeten haben (abgesehen von unseren benachbarten Brüdern) oder eine Bevölkerung, die zu gut 2/3 aus ungebildeten Ignoranten besteht, denen die Zusammenhänge zwischen Wahl und der daraufhin wie bestellt gelieferten Politik in einer Demokratie nicht verstanden haben - bis sie in Pleite, Chaos und Zusammenbruch aufwachen.

    Irgendwie werde ich den Verdacht nicht los, es ist Letzteres.

    • blem-blem
      18. Februar 2015 15:03

      Das fügt sich auch nahtlos in frühere Ergebnisse ein: 2/3 waren für die EUdSSR (direktdemokratisch), knapp 96% gegen den Schilling (direktdemokratisch), ...

      Was phantasieren Sie da zusammen? Wann konnte das Elektorat jemals über die Euro-Einführung entscheiden?

      Im Gegenteil: Den Österreicher hat man (auch) mit dem Versprechen in die EU hineingelogen, es würde beim Schilling bleiben!

    • Rau
      19. Februar 2015 14:02

      Da komme ich auch nicht mit - gegen den Schilling gab es nie ein direkt - demokratisches Votum. Die EU Wahl leidet seit jeher unter schwacher Beteiligung, weil jeder erkannt hat, dass mit Wahlen dort nichts verändert werden kann.

      Gegen den ESM konnte auch niemand was unternehmen. Wir leben schlicht und einfach nicht in einer Demokratie, wir spielen das nur.

    • socrates
      20. Februar 2015 00:01

      Die Goldmaenner, die GR in die EU gelogen haben, haben nicht in die GR - Rettung investiert, GB ebenso nicht. Sie wussten ja was passieren wird.

    • Freidenker (kein Partner)
      20. Februar 2015 07:35

      @Sensenmann:

      Die beste Erklärung für das unverständliche Wahlverhalten nehmen sie mM in ihrem letzten Absatz überaus trefflich vorweg, nämlich, dass 2/3 der Leute offensichtlich in keiner Weise fähig sind, die "Zusammenhänge zwischen Wahl und der daraufhin wie bestellt gelieferten Politik zu verstehen"!!

      Wie sonst wäre es möglich, dass so viele nicht wirklich begreifen, wofür eine Partei mit ihren Proponenten eigentlich steht. Und das trifft nicht nur auf ihre Programme zu, sondern fängt zuweilen schon bei den fälschlichen angenommenen Parteifarben an wenn ich nur an "Grün" denke.

    • Rau
      20. Februar 2015 08:13

      Hier sind ÖVP - Wähler versammelt, die Mehrheit hat 1994 für die EU gestimmt und ÖVP gewählt. Damals wurden die Weichen gestellt in Richtung Gegenwart u.a. auch von manchen, die sich hier über die behauptete "Dummheit" der Wähler auslassen.

      Schlimmer noch als Dummheit, ist den eigenen Anteil am Zustandekommen von schlechten Entwicklungen nicht zu erkennen

    • Freidenker (kein Partner)
      20. Februar 2015 08:29

      @Rau:
      Ob sie mirs glauben oder nicht, ich bin weder ÖVP Wähler noch habe ich 1994 für die EU gestimmt, also was soll diese nicht gerade gescheite Verallgemeinerung?

    • Rau
      20. Februar 2015 09:15

      Die Verallgemeinerung, sich über ein postuliertes "dummes Wahlvolk" auszulassen, geht auch an jeder seriösen Analyse vorbei.
      "2/3 ungebildeter Ignoranten", daraus spricht genau jene Arroganz unserer Regierenden, die meinen dem Volk alles erklären zu müssen, selber aber nur Durchwinker von allem was aus Brüssel kommt sind, und oft nicht mal wissen worüber sie gerade abgestimmt haben, oder gar welche Konsequenzen damit verbunden sind, wie am Beispiel des ESM so geschehen - (das Gefasel vom Geschäft der Griechenland - Rettung z.B.)

  16. Ingrid Bittner
    18. Februar 2015 13:10

    Heute - nach Studium dieses Tagebucheintrags - hat meine Ansicht, dass die Großmüttersprüche was haben, einen Knacks bekommen.

    Mir ist so richtig bewusst geworden, dass der Spruch: Spare in der Zeit, dann hast du in der Not mit dem wir als Kinder immer zum Sparen animiert wurden, so gar keine Gültigkeit mehr hat.

    Nichts hält ewig, nicht einmal die Omasprüche.

    • Cotopaxi
      18. Februar 2015 13:42

      Dieser Spruch funktioniert leider nur, wenn die Ersparnisse nicht durch die Inflation und Kapitalertragssteuer entwertet werden.
      Angeblich will die Systemregierung die Kapitalertragsteuer auf 30 % erhöhen.

    • oberösi
      18. Februar 2015 13:54

      Zur Ehrenrettung der Oma: sie hat recht, Sparen ist nach wie vor sinnvoll, allerdings: nicht aufs Sparbuch mit dem Baren, ins Gold, ins Silber damit. Und im Garten vergraben, damit der Staat nichts weiß davon und es einem der "Gerechtigkeit" wegen nicht wegbesteuern kann, wie das Geld auf der Bank oder die Immobilie im Grundbuch.

      Und Sie werden noch viel Freude daran haben in den nächsten Jahren und zusehen können wie es sich vermehrt.

    • Sensenmann
      18. Februar 2015 14:00

      Meine Oma sagte immEr "Spare in der Not, da hast du Zeit dazu..."

    • Senfspender
      19. Februar 2015 17:44

      Grossmutter- wie Orakelsprüche haben eines gemeinsam: Sie verschweigen Wesentliches, und sind deshalb ambivalent. In dem genannten Beispiel: "Spare in der Zeit, dann hast Du in der Not" - ja, was denn? - diesmal das Nachsehen!

  17. A.K.
    18. Februar 2015 13:00

    „Weginflationieren der Schulden“ als Methode, die alle anständig Wirtschaftenden durch Aufzehrung der Ersparnisse schwer schädigt, ist eine Untat die gebrandmarkt werden muß:
    Dies geschieht, als Folge der „Null-Zinspolitik“ der Zentralbank (Sign. Draghi), die ihre Kompetenzen zugunsten der Schuldenmacher, wie z.B. dubiose Politiker, auch u.a. in diesem Detail weit überschreitet.

    Es findet derzeit eine "SCHLEICHENDE ENTEIGNUNG VON DER MITTELSCHICHT ABWÄRTS" dadurch statt, daß die Sparzinsen weit unter der Teuerung liegen, weshalb alle Sparer Geld verlieren - im Fachjargon heißt das auch " FINANZIELLE REPRESSION“.
    Somit:
    „WEGINFLATIONIEREN DER SCHULDEN“ = „FINANZIELLE REPRESSION“.

  18. Wertkonservativer
    18. Februar 2015 10:23

    "Direkt, indirekt und ganz versteckt"!!

    Der langen Rede kurzer Sinn:

    Schluss jetzt mit weiterem Griechen-Verhätscheln!
    Die armen Griechenleute tun mir ja wirklich leid, sollten sich jedoch hinsichtlich der weiteren Probleme, die nun auf sie zukommen werden, bei den beiden größenwahnsinnigen und präpotenten Syriza-Häuptlingen bedanken!

    Bei denen ist der Lack inzwischen ja ziemlich ab; ihr sicher bald erwartbares Eingeständnis, zu hoch gepokert zu haben, wird sie im Volk bald, wohl sehr bald gründlich desavouieren!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Gerhard Pascher
      18. Februar 2015 11:56

      Völlig richtig, die Mehrzahl der Griechen hatten sowohl in der Vergangenheit als auch jetzt nur Nachteile. Es ist eben eine Tragödie in den demokratischen Systemen, dass sich wenige Leute immer auf Kosten der anderen bereichern können. Natürlich ist auch Steuerhinterziehung, Schmiergeld usw. in Griechenland zu einem Volkssport geworden, welcher auch die unteren Kreise erfasst hat.

      Leider sind viele Leute sehr dumm und glauben den Versprechungen der "Wunderwuzzis", welche nun das Land aus der Sackgasse führen wollen. Aber deren Tage sind ohnehin gezählt, denn auch dort gilt: OHNE (NEUES) GELD, KEINE MUSIK.
      Es gibt aber auch schon vernünftige Stimmen in Griechenland, welche erkennen, dass die derzeit angewandte Strategie völlig falsch und unrealistisch ist. Ob dies unser Faymann auch kapiert?

  19. Gerhard Pascher
    18. Februar 2015 10:19

    Zum ORF:
    Es gibt berechtigtes Unbehagen, dass im Zusammenhang mit der geplanten Übersiedlung der Ö1-Redaktion von der Argentinierstraße in das ORF-Zentrum Küniglberg die Besonderheit dieses Radioprogrammes verloren geht. Daher diese Petition, welche allen Interessierten zum Unterzeichnung empfohlen wird:
    https://secure.avaaz.org/de/petition/Alexander_Wrabetz_Generaldirektor_des_oesterreichischen_Rundfunks_ORF_Erhaltung_des_Senders_Oe1_Radiosender/?bzyYXib&v=53961
    Nicht vergessen: das anschließende Mail des Parlaments zu bestätigen.

    Ich erinnere mich noch gut an den bereits verstorbenen bedeutenden Literaturkritiker und Publizisten Marcel Reich-Ranicki, der vor zirka 7 Jahren in einer großen TV-Direktübertragung den ihm übergebenen Fernsehpreis als Protest mit der Begründung zurückgewiesen hatte, dass das Niveau der großen deutschen TV-Sender schlecht sei. Der Routinier Thomas Gottschalk hatte damals alle Mühe, diese für den Veranstalter peinliche Situation zu glätten. Ich wünsche mir für Österreich auch solche mutigen Personen, welche öffentlich den TV-Verantwortlichen den Spielgel vor das Gesicht halten.
    Siehe dazu das Video:
    https://www.youtube.com/watch?v=jsbhA64PvwA (Dauer 9:08 Minuten)

    • Ingrid Bittner
      18. Februar 2015 13:07

      Ich weiss nicht, das mit den Petitionen, das ist auch so eine Mode geworden und wenn die Aufforderung kommt, zu unterschreiben, dann denk ich schon ein bisserl drüber nach.
      In diesem Fall hab ich mich dran erinnert, was ich vor zwei Tagen gelesen habe:

      Mittagsjournal oe1 Mo. 16.02.2015, 12:00
      http://www.orf-watch.at/Kritik/2015/02/384

    • Wyatt
    • Gerhard Pascher
      18. Februar 2015 20:30

      Ingrid Bittner:
      Stimmt schon, die vielen Petitionen sind sehr "modern" geworden. Aber man darf nicht vergessen, dass dies eine der wenigen Rechte von Staatsbürgern in Demokratien ist, wo man sich erfolgreich wehren kann. Und einige Petitionen haben nachweislich auch einiges verändert bzw. abgewendet.
      In meinen Beitrag habe ich irrtümlich von einer im Parlament registrierten Bürgerinitiative geschrieben, tatsächlich handelt es sich bei der Ö1-Angelegenheit um eine von Avaaz.

    • FRAGE: (kein Partner)
      20. Februar 2015 08:42

      Bitte, was hat die Örtlichkeit der Redaktion des Radiosenders von Ö1, mit - Besonderheit ? mit - Marcel Reich-Ranicki ? mit - den TV-Verantwortlichen den Spiegel vor das Gesicht halten? - zu tun?

    • PeterT (kein Partner)
      20. Februar 2015 11:10

      und was ist dieses 'Besondere' an Ö1?
      Endlose Diskussionen in denen links-intellektuelle Jammeranten über die Ungerechtigkeit auf der Welt sudern?
      Eine Plattform für sämtliche sozial bewgten Kapitalismus Kritiker von AK, ÖGB, Caritas und ATTAC, und der restlichen linken Reichshälfte?
      Die Aussicht daß Ö1 dereinst 'nicht mehr das ist, was es heute ist' kann mich wirklich nicht schrecken.
      Selbst wenn man als gelernter Österreicher ahnt, daß nix Besseres nachkommt.

    • Gerhard Pascher
      20. Februar 2015 19:09

      @Frage + PeterT:
      Es stimmt schon, auch im Ö1 gibt es linke Redakteure, besonders in den Journalen. Trotzdem ist manches ausgewogen und man darf nicht vergessen:
      großteils schöne Musik und keine Werbung.
      Jedes Gerät verfügt auch über einen Schalter ON/OFF, davon kann man ja auch Gebrauch machen.
      Welcher österreichweit verbreitete Sender ist eine brauchbare Alternative zu Ö1? Ich kenne keinen, außer man bezieht Programme über Sat oder Internet.

      Zu Marcel Reich-Ranicki:
      auch er stand immer gerne im TV-Rampenlicht, trotzdem "Hut ab" bei dieser verhinderten Preisverleihung. Vielleicht war es bei ihm die Alterweisheit.

    • ANTWORT: (kein Partner)
  20. Josef Maierhofer
    18. Februar 2015 09:51

    Danke für die Griechenlandzahlen und die Enteignung in Deutschland. die in Österreich deutlich höher eingeschätzt wird von mir !

    Es sind die Österreicher, die sich diese Politiker gewählt haben, weil sie ja 'keine andere Wahl' haben und weil sie medial betrogen und belogen werden und die Wahrheit gar nicht kennen (dürfen) und weil allzu viele von ihnen Nutznießer der Parteien sind, die sie wählen, also Klientel. Österreich wählt seit nunmehr über 45 Jahren stets die Korruption, die 'Versprecher' (also die mediengesteuerte, von der Politik initialisierte Fiktion), verstärkt durch die ideologisierte Medienlüge. Das hat bei den Halbintelligenten zu einer Politverdrossenheit geführt, die die Nichtwähler als stärkste Partei erscheinen lässt und natürlich dazu führt, dass die Klientel die Mehrheit bilden kann. Jeder, der die Wahl schwänzt oder ungültig abstimmt, jeder, dem das alles egal ist, trägt dazu bei, dass es weiter so bergab geht in Richtung Proletariat und Zweiklassengesellschaft (Reiche Bonzen, armes Volk), also Selbstbedienung und Volksverrat und Volksverkauf und Gesellschaftsaufgabe.

    Dass SPÖ und Grüne solche Zahlen verheimlichen, sollte für die 'Wahlherde' wohl ein deutliches Zeichen sein bei allen kommenden Wahlen.

  21. socrates
    18. Februar 2015 09:41

    Gestern fand ich meinen Autoschlüssel nicht. Als ich mit dem Ersatz Schlüssel aufspürte, steckte er. Gott sei Dank war das ZDF nicht dabei, es hätte mir ein furchtbares Psychogramm ausgestellt.

    Volksaufklärung über Putin. . .Arno Klönne 18.02.2015

    Endlich sollte jeder Wissbegierige hierzulande erfahren, was vom russischen Staatspräsidenten zu halten ist: Der "Triumphator" im Kreml ist "ein ungehobelter Langschläfer mit Fitnesswahn, den nur eines umtreibt: Der Erhalt seiner Macht." So die Eigenwerbung in ZDF-heute.de. Der Doku-Filmer Michael Renz habe dies anhand von "Exklusiv-Dokumenten" westlicher Geheimdienste herausbekommen.
    Vorweg hatte Renz zusammen mit dem Chefinvestigator der "Welt am Sonntag" für seine Doku Marketing gemacht: "Wie weit geht Wladimir Putin?" (WamS vom 15.2.); demnach ist Putin ein "Dominator", "machtbesessen und zu jedem Risiko bereit", der "nur eines fürchtet: seine Entmachtung und Ermordung". Über den mutmaßlichen künftigen Mörder konnte die Renz-Doku noch keine Aussagen machen; vermutlich waren in dieser Sache die geheimdienstlichen Info-Lieferanten zurückhaltend...
    Nun zu der Sendung selbst: Wer auf die ZDF-Reklame hin neue Informationen oder gar politische Erleuchtungen erwartet hat, kann nicht auf seine GEZ-Kosten gekommen sein. Der russische Staatspräsident wurde dem History-Verfahren im Stil von Guido Knopp unterzogen: Flüchtige Mitteilungen über den "Menschen Putin" (durchweg schon Bekanntes, für "Versteher" wie auch für Nichtversteher), kurze Ausschnitte aus Interviews mit "Experten" und "Zeitzeugen", oberflächliche Hinweise auf den politischen Kontext.
    Der Mann, der jetzt im Kreml sitzt, wurde in seinen Seltsamkeiten gezeigt. Ein Macho ist er, Spätaufsteher, am Schreibtisch faul, Datscha-Fan, Liebhaber von Hüttenkäse, krankhaft um körperliche Ertüchtigung bemüht, seine Entscheidungen trifft er im Pool. Ganz bösartig: Er hat einmal Angela Merkel bei einer Verabredung Stunden lang warten lassen. Und die geheimdienstlichen Zulieferungen für die Doku, die Enthüllungen? Putin hat sich gesichtskosmetisch behandeln lassen, aus Angst vor dem Alter! Und als KGB-Offizier in Dresden verlor er, wohl nach einer trinkfreudigen Party, seinen Schlüsselbund ...
    Dann aber doch eine politische "Information": Um seine staatsmännische Karriere propagandistisch abzusichern, habe Putin möglicherweise einen tschetschenischen Terrorakt selbst bestellt, geheimdienstlich. Nachweisbar freilich sei das nicht. Die methodische Verwandtschaft einer solchen Putinschen Manipulation, falls sie denn stattgefunden hat, mit Gewohnheiten auch westlicher regierender Politiker und ihrer geheimen Dienste wird in der Sendung nicht erwähnt, wie überhaupt darin jeder Vergleich mit Lebensläufen und Praktiken von historischen oder gegenwärtigen politischen Größen anderer Länder vermieden wurde.
    Eine meinungsbildende Botschaft brachte die Renz-Doku freilich: Putin sei geprägt durch ein "archaisches Weltbild", das er sich als Kind schon im zerstörten Leningrad der Nachkriegszeit angeeignet habe. Ein traumatisches Erlebnis sei für ihn der Untergang des sowjetischen Reiches gewesen. Nun könne er an nichts anderes denken als die Rückgewinnung eines russischen Superranges in der Globalpolitik. Dabei spiele er auf Risiko, aber er sei beherrscht von dem Trieb, als Person an der Macht zu bleiben. "Wie weit geht Putin?" Ist er bereit "zu jedem Risiko"? Darauf wusste der Filmemacher allerdings auch keine Antwort, Hellseher ist er nicht.
    Für diese nicht gerade originellen Annahmen und Aussagen 45 Minuten audiovisuelle Umrahmung?
    Übrigens: Deutsche Bildungsbürger waren auf die TV-"Enthüllungen" nicht angewiesen. Sie wussten ja schon vorher und aus anspruchsvoller Quelle, was von dem derzeitigen Kremlherrscher zu halten ist: "Putin ist verrückt", "Putin lügt, dass sich die Balken biegen" (F.A.Z.- Titeleien). Der russische Staatspräsident, das war Lesern der Frankfurter "Zeitung für Deutschland" längst bekannt, ist eine Wiedergeburt von Mussolini, Anführer des internationalen Rechtsextremismus und zugleich fest verankert in russischer Tradition "von Iwan dem Schrecklichen bis zu Stalin". Überhaupt - der Russe! F.A.Z- Überschrift zu einem Historiker-Beitrag: "Rußland ist kein Bär, sondern eine Sau, die ihre Jungen auffrißt."
    Gegen solcherart robuste Unterrichtung durch ein Intelligenzblatt kam Michael Renz im volksaufklärerischen ZDF denn doch nicht an. Was für ihn spricht.
    http://www.heise.de/tp/artikel/44/44166/1.html

  22. socrates
    18. Februar 2015 09:32

    http://www.msn.com/en-gb/news/other/greek-bailout-the-key-numbers/vp-BBhG1j0
    Ein Hetzartikel! Was hätte uns GR 2009 gekostet? Was hat uns also die Troika gekostet? Warum kostet es England NIX ??????? Warum kostet es der USA NIX ???????
    Was kostet es den NICHTEUROstaaten? Was kostet es der Schweiz?
    Was kostet uns mehr: Griechenland oder die Ukraine?
    Warum zahlt der IWF, also Christine Lagarde 17,500,000.000€ als erste Tranche von 40,000,000.000€ an die Ukraine, also Poroschenko? Nur weil sie dieselbe Religion haben? Poroschenko hat 9 mal mehr verdient als vorher! Wie kann das demokratisch verhindert werden?
    In der Ukraine versickern 25% der Hilfsgelder, das sind daher 10,000,000.000€.
    Natürlich muss GR brennen, damit wir uns das leisten können.
    Obama und Cameron lachen homerischen!

  23. Gerhard Pascher
    18. Februar 2015 09:30

    AU schreibt (sinngemäß):
    "Es gibt keine Gewerkschaft, Kammer, Partei, keine Parlamentsabgeordneten, niemand im ORF … welche sich für die Interessen der Sparer einsetzen würde“.

    Alle genannten Institutionen und Personen sind entweder von den Parteiideologen geblendet oder unfähig, diese langfristigen Auswirkungen zu erkennen. Jeder ordentliche Kaufmann hat vorauszusehende Ausgaben/Verluste vorsorglich sofort in seinen Bilanzen als Wertberichtigungen zu berücksichtigen. Tut er das nicht, dann gehört er bestraft. Dies gilt auch für die früheren Finanzminister Josef Pröll und Maria Fekter.

  24. brechstange
    18. Februar 2015 08:32

    Warum muss man ÖVP-Minister loben, wenn sie Zahlen nennen. Das ist wohl das Mindeste. Abgesehen davon sind die Zahlen seit langem bekannt.

    Es ist eine Schande wie fahrlässig unsere Regierenden mit Steuerzahlersgeld und Bürger umgehen.

    Haftungen für Hypo sind schlecht, Haftungen für Europa sind gut. Was sagte doch der gute Mitterlehner, "bei der Hypo hat es ja noch nicht den ESM und Bankenunion gegeben". Dann hätten wir ja gar kein Problem. So einfach kann man es sich machen, so schlicht kann man denken. Man kann gar nicht so viel fressen, ..... .

    • dssm
      18. Februar 2015 10:00

      @brechstange
      Seinen Sie doch nicht so unfair zum Herrn Mitterlehner.
      Erstens ist der erst seit Neuestem in einer Position wo er wirklich etwas zu reden hat.
      Zweitens, woher soll er (und alle Vorgänger und Mitstreiter) denn eine Ahnung von Geld haben?
      Die haben niemals ein Unternehmen über Jahre geführt. Die kennen nicht die reale Angst des Scheiterns.
      Dieser Umstand ist aber jedem Wähler bekannt gewesen!

      Um es mit Böhm-Bawerk zu sagen: Wer einen Hund zum Wächter des Wurstvorrates wählt, der darf sich nicht wundern wenn dieser Wurstvorrat sich in Luft auflöst.
      Daran ist dann aber nicht der Hund schuld! Um dies zu wissen muss ich aber nicht Veterinär studiert haben!

  25. dssm
    18. Februar 2015 08:29

    Wer sich für Gelddrucken entscheidet, der muss auch die Konsequenzen tragen!

    Käme nämlich das Geld aus der digitalen Notenpresse beim kleinen Mann an, so würde dieser es ausgeben. Da die Produktion fehlt, würde eine Megainflation sofort über uns hereinbrechen.
    Also fließt das Geld in Luxusimmobilien und Aktien. Dort sehen wir eine gigantische Blase. Auch beim Verkauf von Luxusartikeln, wie Sportwagen oder goldene Uhren, erleben wir utopische Verkaufszahlen.
    Ebenso werden die Staatsschulden aufgeblasen. Wieder ohne reale Werte zu schaffen.

    Es werden also die Bewertungen von grossen Vermögen immer weiter nach oben gedreht – freilich ohne, daß eine reale Wirtschaftsleistung dahinter steht. Die Multimilliardäre vermehren sich.
    Gleichzeitig kann der normale Bürger sich keine Reserven ersparen, da man ihm ja keine Zinsen geben darf, denn sonst würde er ja im Alter mehr Geld ausgeben als Ware da ist. Altersarmut wird wohl die Folge sein.

    Aber sehen wir es positiv. Breite Schichten der Bevölkerung wählen diese Politik und zwar weltweit, ein grosser Erfolg der Demokratie!

    Ich persönlich wäre eher für eine deregulierte Wirtschaft, die entsprechende Produktionssteigerungen bringt, da ja nur konsumiert werden kann, was auch vorher produziert wurde. Aber die Mehrheit will halt etwas anderes. Wäre ich Demokrat so müsst ich wohl dieses sinnlose Spiel mitspielen. Da ich diesem geisteskranken System wenig abgewinnen kann, bin ich in der Lage gut zu leben und zu sparen; und Herr Faymann wird sich mit seinen neuen Steuern bei mir nicht viel holen können. Gleichzeitig bin ich vom Gebot der Nächstenliebe befreit, muss also keinem Verhungernden helfen, denn der will es ja so! Oder käme jemand auf die Idee einem Mönch der fastet und betet mit Zwangsernährung zu drohen?

  26. simplicissimus
    18. Februar 2015 07:51

    Meine furchtbare Rache ist, nicht mehr nach Griechenland auf Urlaub zu fahren und griechisches Olivenoel zu vermeiden.

    Aber die echte Wut entlaedt sich ueber unsere PolitikerInnen, die uns das einbrocken. Diese sind das wahre Problem.

    • Cotopaxi
      18. Februar 2015 07:58

      Man sollte auch niemals vergessen, wer uns den größten Schaden in der 2. Republik eingebrockt hat: Pröll, Faymann, Schieder.

    • dssm
      18. Februar 2015 10:03

      @Steinbeini
      Leider nicht! Die tolle Förderpolitik der EU (und damit Österreichs) haben Griechenland zum Nettoimporteur von Oliven werden lassen ...
      Sozialismus wirkt immer!

    • simplicissimus
      18. Februar 2015 13:45

      Ich kauf ohnehin nur spanisches Olivenoel ein, weil die Spanier mir am symphatischsten sind ... :-)

    • Ingrid Bittner
      18. Februar 2015 13:58

      @simplicissimus:
      nur so zur Ergänzung: das schöne griechische Joghurt eines bekannten Multikonzerns kommt nicht aus Griechenland, sondern aus Ungarn und der Feta ist kein griechischer Schafskäse sondern eine deutscher Kuhkas.
      Dank der Globalisierung wird uns was vorgegaukelt und wir Konsumenten müssens schlucken oder mit der Lupe und viel Zeit zum Einkaufen gehen.
      Rein österreichische, griechische oder sonstige Produkte aus einem bestimmten Land werden wir kaum mehr finden - und alles kann man am Bauernmarkt auch nicht kaufen!

  27. Haider
    18. Februar 2015 01:57

    AU schreibt: „Dafür habe ich nur für Deutschland genaue Zahlen gefunden, da ja die heimischen Wirtschaftsforscher zu regierungsfromm sind, um solche zu erheben.“ Die erpreßte/bestochene/gekaufte linke Medienmafia („Lügenpresse“) hat in Österreich ein unumschränktes Desinformations-Monopol; zum Großteil sogar zwangsfinanziert (ORF-Gebühren, steuerliche Medienförderung). Was soll man da erwarten?
    Am 5. Februar postete ich sinngemäß (nachdem ich unter Zahlen und Daten) eine Schockinfo las: „Griechenland schuldet laut obiger Graphik Österreich 5,8 Milliarden. Wieviel soll die seit langem versprochene Steuerreform dem Steuerzahler bringen? Soviel ich weiß ungefähr 5 bis 6 Milliarden.“ Inzwischen ist also allein an Zinsenverlust von 20 Milliarden die Rede (= drei- bis viermal die vorgegaukelte Steuerreform). Na danke, da verprassen also die Griechen gerade das Gesamtvolumen unserer Steuerreform mehrfach!!!!!!!!!!!! Wohl kaum ein weiterer Kommentar nötig. Eine Frage habe ich jedoch schon: Warum haben seinerzeit US-Bankster Griechenland schöngelogen?
    Und jetzt kommt noch hinzu, daß Linke noch NIE mit Steuergeld (also von arbeitsamen Menschen erwirtschaftetem Vermögen) umgehen konnten. Das einzige was seit jeher im sozialistischen Finanzsystem zu 100 % funktioniert ist die Selbstbedienung der Nomenklatura/Apparatschiks/Parteifunktionäre.

  28. J.H.
    18. Februar 2015 01:20

    Dieses gesamte Desaster wurde schon vor Österreichs EU-Beitritt von dem einzig weitsichtigen Politiker vorausgesagt, der leider - oder besser, für ihn zum Glück - nicht mehr unter den Lebenden weilt:
    Der "reiche" Norden wird den "armen" Süden finanzieren müssen!
    Wie wurde er seinerzeit dafür verbal geprügelt und jetzt ist es schlimmer gekommen, als wir uns das jemals vorstellen konnten.
    Nun wird Kuh gemolken was das Zeug hält bzw. bis sie tot umfällt und wir danach endlich ALLE GLEICH ARM sind.
    Vielen Dank liebe EU für diese glorreichen Zukunftsaussichten, nachdem es sowieso schon an allen Ecken und Enden knirscht und kracht im Europagebälk!

    • J.H.
      18. Februar 2015 01:24

      Soll heißen:

      "Nun wird DIE Kuh gemolken......!"

    • Undine
      18. Februar 2015 08:54

      @J.H.

      ************************************************************************!
      "Der "reiche" Norden wird den "armen" Süden finanzieren müssen!"

      Dieser, wie sich immer wieder zeigt, zu 100% richtige Satz des einzigen weitblickenden österreichischen Politikers war tödlich.

    • dssm
      18. Februar 2015 10:13

      Und was wäre der Unterschied wenn ein Nicht-EU-Deutschland halt gigantische Devisenreserven hätte? Drachmen oder Lire zum Beispiel.
      Glauben Sie ernsthaft diese Forderungen wären dann jemals zum Eintreiben?

      Es ist einfach kindisch immer auf die böse EU und den furchtbaren Euro zu schimpfen. Als ob die handelnden Personen, wenn es nur die schröckliche EU nicht gäbe, alles zum Besseren machen würden.
      Und wenn es den phösen Euro nicht gäbe, dann würde Faymann ganz bestimmt ein Prof. DDr. DI. Mag. sein!
      Und Staatsschulden würden wir auch keine haben. Und Gelddrucken wäre unbekannt. Und die gigantische Sozialindustrie und der dafür notwendige Import von Kulturbereicherern wäre ebenfalls nie entstanden. In der AK würden nicht lauter Sozialisten sitzen. Der ORF würde neutral über Österreich und die Welt berichten. Und sogar die Ukraine käme mit dem Geld aus.

      Also raus aus der EU, ein Ende dem Euro und nie wieder Noth und Theuerung?!?!

    • Ingrid Bittner
      18. Februar 2015 13:54

      Und muss man heutzutage damit rechnen, dass man ins Häfn wandert, wenn man sagt, dass Dr. Jörg Haider, Landeshauptmann von Kärnten, so viel Weitblick hatte, um zu erkennen, was uns erwartet??
      Mir ist es egal, wenn es ein Grüner, ein Roter, ein Blauer, ein Gelber oder ein Karierter ist, wenn er oder sie recht hat, dann hat er recht.
      Und übrigens, der Herr Dr. Haider hat auch das mit den Schildläusen gesagt - das wurde vehement bestritten - ja es stimmt, Schildläuse als roter Farbstoff steht nicht auf den Inhaltsangaben, aber es steht Cochenille, etc. und was ist das anderes?? Es hört sich nur besser an, ist aber selbes.

    • Sensenmann
      18. Februar 2015 13:55

      Bei der "EU" soll man sich nicht bedanken. Es war der Wille der Wähler, die - mehrfach - mit verfassunggebender Mehrheit all die Lügen und permanenten Rechtsbrüche legitimiert haben. Also bitte bei ihren Freunden und Nachbarn bedanken!

      Sofern Sie nicht selbst seinerzeit für die EUdSSR gestimmt haben...

    • J.H.
      18. Februar 2015 20:06

      @Sensenmann

      Bei "Freunden und Nachbarn" muß ich Ihnen leider recht geben.
      Abgestimmt habe ich seinerzeit GEGEN den EU-Beitritt Österreichs und mache mir persönlich wenigstens keine Vorwürfe.
      Ich war schon immer ein Anhänger des Schweizerischen Weges. Man wird sehen, wie lange die Eidgenossen ihre Entscheidungen durchstehen.
      Ich hoffe für sie, noch recht lange.

    • J.H.
      18. Februar 2015 20:08

      @dssm

      Wo lesen Sie bei mir "raus aus der EU"? Wir hätten gar nicht hineingehen sollen, denn jetzt sehe ich kaum noch Chancen, das sinkende Schiff ohne schwere Blessuren zu verlassen!

    • J.H.
      18. Februar 2015 20:24

      @Ingrid Bittner

      Soweit werden es die Genossen sicher noch treiben, daß man mit einer positiven Erwähnung Dr. Jörg Haiders "in den Häfn" kommt.
      Denen ist alles zuzutrauen.

    • Ingrid Bittner
      18. Februar 2015 22:16

      @J.H. so ist es: wenn der Dr. Haider was gesagt hat, was sich bewahrheitet hat, darf man es heutzutage auf keinen Fall erwähnen.
      Und wenn man für irgendeine Untat einen Schuldigen braucht, dann ist man schnell mit der Schuldzuweisung: das kann nur der Haider gewesen sein, da. Wie jetzt z. B. bei der Fußballer-Bestechungsgeschichte, die angeblich 2008 war und von der man erst in der letzten Woche erfahren hat. Was wahr und was nicht wahr an der Geschichte ist, weiss man nicht und schon gar nicht, wer sie - wenn sie wahr ist, angezettelt hat. Aber einen Schuldigen hat man wieder ausgemacht - der kann sich ja nicht mehr wehren.
      Und dagegen wehre ich mich, egal, wer immer das ist, ungeklärte Verbrechen oder sonstige Untaten einem Toten unbewiesen in die Schuhe zu schieben ist eine ganz lausige Geschichte.

    • fenstergucker
      18. Februar 2015 22:20

      @Ingrid Bittner

      **************************************************!

    • Ambra
      18. Februar 2015 22:38

      Ingrid Bittner: ich erinnere mich, daß es schon damals nach der Schildläuse-Aussage Haiders bekannt war, daß man Schildläuse z´B in Joghurt verwendete. Die Frage war, ob auch bei uns. Jedenfalls gab es stärkere Argumente gegen die EU als die Schildläuse. Ein größeres Problem war, daß Haider die Stimmen gegen die EU für sich vereinnahmen wollte - und dies war sicher ein Fehler, denn man konnte sehr wohl gegen die EU UND gegen Haider sein ...

    • dssm
      18. Februar 2015 22:39

      @J.H.
      Antwort bitte.
      Was wäre besser, wenn wir nicht dabei wären?
      Ich sehe aber manches was durch den Beitritt besser geworden ist ...

  29. kritikos
    18. Februar 2015 01:14

    Das ist ein furchtbares Statement, in mehrfacher Hinsicht: Vom Betrag, von den Vergleichen und vom grandiosen Verschweigen. Nur die Abgeordneten muss man da heraushalten: Die verstehen das ja sowieso nicht!

  30. Wolfgang Bauer
    18. Februar 2015 01:03

    Na, so eine "Freundschaft" muss einem schon was wert sein.





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