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Die Logik des Wifo

Immer wieder erstaunlich, welche Ratschläge sogenannte Wirtschaftsforscher abgeben.

Ein paar Schmankerl:

  1. Im Fernsehen trat der Wifo-Chef auf und empfahl im Kampf gegen die rasch steigende Arbeitslosigkeit eine Lohnsteuersenkung. Nichts gegen Steuersenkungen, aber die Logik des Wirtschaftsforschungsinstituts ist enden wollend. Denn sie sagt im Kern: Wenn den Arbeitnehmern vom Staat weniger Lohnsteuer abgenommen wird, dann werden mehr von ihnen angestellt. In Wahrheit wird jedoch dadurch kein einziger Angestellter für Arbeitgeber auch nur um einen Euro billiger.
  2. Der gleiche Herr Aiginger will das Beschäftigen eines Arbeitnehmers in bestimmten Fällen sogar noch teurer machen als bisher. Er fordert nämlich – ganz zufällig ganz auf der Linie seiner Auftraggeber aus der Arbeiterkammer –, dass die Einkommen gleicher werden müssten. Dass bedeutet einerseits eine Erhöhung der niedrigen Einkommen; das wiederum bedeutet, dass es noch teurer für einen Arbeitgeber wird, wenig qualifizierte Mitarbeiter für einfache Arbeiten anzustellen; aber gerade in diesem Sektor gibt es viele Arbeitslose.
    Der Aiginger-Plan hat aber auch am anderen Ende der Einkommensliste negative Folgen: Denn er bedeutet ja auch, dass Spitzenverdiener weniger Geld bekommen sollen. Das wiederum hat zur Folge, dass Leistungsträger noch mehr abgeschreckt werden als schon jetzt, da sie in Österreich die fast weltweit höchste Einkommensteuerbelastung tragen. Viele werden ihre Leistungsbereitschaft reduzieren. Viele werden sich in der Schweiz, in Deutschland, in Amerika um einen Job umschauen. Wo Spitzenverdiener (schon jetzt!) nicht nur brutto, sondern vor allem auch netto deutlich mehr verdienen.
    Aiginger ignoriert übrigens auch, dass laut dem Gini-Index die Einkommensverteilung in Österreich im weltweiten Vergleich jetzt schon sehr „gleich“ ist. Und dass sie zuletzt noch gleicher geworden ist. Etwas ungleicher sind hierzulande die Einkommen nur dann, wenn man sie vor dem Zugriff von Steuern und Abgaben vergleicht.
  3. Natürlich plädiert der Mann auch für die Neueinführung eines „Minimums“ an Erbschaftssteuer. Gewiss wird auch das die österreichische Wirtschaft gewaltig ankurbeln.
  4. Ähnlich köstlich war ein paar Tage davor ein Herr Scheiblecker vom gleichen Wifo. Der riet der Regierung „derzeit von einem Sparpaket“ ab. Wenige Sätze weiter wünschte er sich, „dass bei Ausgaben gespart wird“. Das gibt’s wirklich nur beim Wifo und in keinem anderen Etablissement: Man ist fürs Sparen, aber gegen ein Sparpaket. Tolle Logik.
  5. Wenige Tage davor hat dasselbe Wifo immerhin zugeben müssen, dass das Budgetdefizit auch langfristig weit höher ausfallen wird, als von ihm und der Regierung immer prophezeit worden ist. Und dass sich der fürs kommende Jahr versprochene Budgetausgleich – den die Deutschen schon im Vorjahr erzielt hatten! – im Nebel auflöst.
    Eine eher späte Ehrlichkeit. Denn seriöse Ökonomen hatten das schon lange prophezeit. Aber die Regierungspropaganda ließ es halt nicht zu. Das erinnert mich übrigens an einen Satz meines einstigen Ökonomieprofessors Erich Streissler: Dieser sagte einmal in seinem gepflegten Zynismus: „Wundern Sie sich nicht: Am Ende sind die Konjunkturzahlen immer um mindestens einen Prozentpunkt schlechter als vorher vom Wifo prophezeit."

Österreichische Wirtschaftsforscher halt. Und das IHS, das zweitgrößte einschlägige Institut, wird jetzt auch von der SPÖ übernommen. Da werden wohl die Ratschläge auf ein ähnliches Niveau absinken.

PS.: An die Logik des neuen griechischen Finanzministers Yanis Varoufakis kommen diese Institute allerdings noch nicht heran. Dieser hat nun nach dem De-facto-Scheitern der griechischen Schuldenschnitts-Forderungen eine neue Idee: Die griechischen Anleihen sollen in solche mit unbegrenzter Laufzeit umgewandelt werden. Also auf deutsch nie zurückgezahlt werden (und die Zinsen sind eh schon minimal). Bitte: Ich möchte auch ein paar solche Kredite haben, die man nie zurückzahlen muss. Genial.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorPeter Pan
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Februar 2015 13:47

    Was soll man mit/in diesem linkstotalitären Land, das sich noch immer demokratische Republik, nennt anfangen?

    Da gibt es im Vorjahr eine Anti-Akademikerball-Demo, bei der in der Innenstadt alles kurz und klein geschlagen wird und wo sich diverse Veranstalter bis heute nicht von diesen Gewalttaten distanzieren, wie z. B. Natascha Strobl von der "Offensive gegen Rechts", was immer das sein soll, denn in diesem Staat darf man offensichtlich nicht mehr "rechts" sein!!!!
    Macht sich danach auch noch mit bedenklichen Buchwidmungen stark:

    http://www.puls4.com/video/puls-4-news/play/2692796

    Und weil ein paar Verrückte bei der PEGIDA-Demonstration den Arm heben, wobei sich der Veranstalter sofort SCHÄRFSTENS DISTANZIERT, denn wie soll man es verhindern, wenn das nicht einmal der Polizei gelingt!

    Aber in den Medien und von der Polizei wird umgehend ein Demonstrationsverbot für PEGIDA erwogen - selbstverständlich NICHT für die gewalttätige Antifa, weil für die Linksextremen EIGENTUM sowieso DIEBSTAHL ist und daher die Zerstörung keine kriminelle Tat. Es zählt eben nur die IDEOLOGIE.

    Weit ist es mit Österreich gekommen!

  2. Ausgezeichneter KommentatorKarl Rinnhofer
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Februar 2015 12:06

    Es mag tragisch-bezeichnend sein, dass Aiginger, der sich wiederholt durch unverhohlen artikulierte linke Positionen profiliert, als „ÖVP-nahe“ gilt.

    Ein Zusatz zur gebetsmühlenartig verkündeten Einkommens-Ungleichheit, die man durch staatliche Korrektive beseitigen müsse, um „soziale Gerechtigkeit“ zu erzwingen:

    Nicht nur durch brutale Progressivbesteuerung werden verfügbare Einkommen nivelliert, fernab von Leistungs-, Risiko-, Qualifikations-, schlicht „Opfer-Bereitschaft“ der sich Einbringenden: Nur Lebens-NETTO-Verdienstsummen unter Einbeziehung einkommensabhängiger Transferleistungen und Abgabenbefreiungen gestatten einen seriösen Vergleich. Letztere führen bei entsprechender Konstellationen durch Kumulierbarkeit nicht nur tendenziell zu Nivellierung, sondern vielfach zu planbaren überkompensatorischen sozioökonomischen Effekten: Rücknahme von Leistung kann vom "Erfolg" gekrönt werden, weitgehend gleiche oder sogar höhere verfügbare Realkaufkraft zu erzielen als durch die Mühen des "vollen" Arbeitslebens. So pervertiert der Sozialstaat!

    „Konsumkraftharmonisierung“ für alle hebt den Konnex zu eingebrachter Leistung auf. Enteignung leistungsbereit-Sparender zugunsten dauer-alimentierter Faulenzer mag bestenfalls ein kurzes Strohfeuer des Inlandskonsums erzielen. Längerfristig wird der Rückzug der ausgequetschten, dem Neidfraß ausgesetzten, zum "Dank" verhöhnten Leistungsbereiten verhängnisvoll und irrereversibel sein, da er die Konkurrenzfähigkeit des Gemeinwesens zerstört.

    Längst wäre es geboten, die flächendeckend klassenkämpferisch-neidstimulierenden Etikettierungen „Reiche“, „Besserverdiener“ durch „verantwortlich Sparende“ oder „Mehr-Leister“ zu ersetzen - aber dieser semantische Betrug fällt halt nicht in die unsäglichen Verbote der „Political Correctness“ ...!

  3. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Februar 2015 10:18

    Schön langsam geht alles den Bach runter.

    Weder Statistiken stimmen noch Forschungsergebnisse, noch Prognosen, noch Politikerversprechen.

    Beginnt jetzt die Anarchie ????

  4. Ausgezeichneter KommentatorLe Monde
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Februar 2015 10:48

    Ist doch alles in diesem Land nur mehr wurscht: Mit 380 Milliarden Euro Staatsverschuldung und einer Verbrecherriege an Politikern, die dieses Land zerstören kann es nur mehr ab in die Dritte-Welt gehen!

  5. Ausgezeichneter Kommentatorkritikos
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Februar 2015 03:24

    Als Normalsterblicher wundert man sich, wie solche Personen wie Herr Aiginger auf solch hohe Positionen gehievt werden. Warum? Nur wegen der Farbe, oder des Auftretens, oder der "Flexibilität"? Und wenn er, was er eigentlich sollte, in Pension geht, wird der Nachfolger besser qualifiziert sein? Was ist das für ein Institut, das sich - durch Aussagen eigener Mitarbeiter - als unglaubwürdig darstellt? Und die Logik beim Gedankengang der Lohnsteuersenkung ist dem genannten Normalsterblichen unverständlich. Nur ihm? Steckt hinter der Behauptung Absicht dahinter? (No na!)
    Ich schätzte schon zu meiner Studienzeit die sarkastischen Bemerkungen einiger Professoren. Wie wahr sie (meist!) sprachen!

  6. Ausgezeichneter KommentatorM.S.
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Februar 2015 12:55

    "Und das IHS, das zweitgrößte einschlägige Institut, wird jetzt auch von der SPÖ übernommen."

    Gibt es eigentlich irgend etwas in Österreich, das noch nicht von der SPÖ übernommen wurde?

  7. Ausgezeichneter Kommentatorzweiblum
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Februar 2015 09:53

    Die Buberl- und Mäderlpartie ohne Ausbildung ist seit Ende 2008 am Ruder und seither geht es mit Österreich bergab.


alle Kommentare

  1. Cory (kein Partner)
    01. April 2015 03:29

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  2. peter789 (kein Partner)
    06. Februar 2015 17:20

    Die Krebgsgeschwüre des 21. Jahrhunderts:
    Der Sozialismus und die political correctness, beide kommen (oh Wunder) aus der linken Ecke.

  3. WTC VII (kein Partner)
    05. Februar 2015 16:22

    Ist auch heute das vom Westen eingefädelte "Ukrainer-Abschlachten" fröhlich weitergegangen? Sind auch heute wieder hunderte ukrainische Burschen in ihrem eigenen Blut ersoffen, weil Merkel das so will? Ich mach mir jetzt ein herzhaftes Kesselgulasch.

    • CIA-Nazi (kein Partner)
      05. Februar 2015 16:28

      Merkel und Hollande fliegen heute zu den Nazis nach Kiew.
      Vermutlich nehmen sie leider nicht die Route von MH-17 ;-(

  4. MH-0817 (kein Partner)
    05. Februar 2015 15:51

    Merkel und Hollande fliegen nach Kiew.
    Sind noch 2 Plätze in Flug MH-17 frei?

  5. Karl Martell (kein Partner)
    05. Februar 2015 15:36

    Alle „Jahrhundertreformen“ der letzten Jahrzehnte haben funktionierende Ordnungen zerstört und durch unterdrückende Macht– und Bürokratiestrukturen ersetzt. Nichts haben sie nachhaltig verbessert: Geldsystem, Bildungssystem und Sozialsystem wurden kaputt reformiert. Ehe, Familie, Nation, Religion, Heimat, Kultur und nicht zuletzt das Selbstbild als Mann und Frau wurden demontiert.

    Viele anständige Menschen interpretieren es falsch, wenn sie meinen, die Machtposition dieser Leute würde auf einem besonderen Scharfsinn oder auf Herrschaftswissen beruhen. Dabei ist es nur ihre Skrupellosigkeit und die Fähigkeit zu lügen, ohne rot zu werden.

  6. Sinn (kein Partner)
  7. heartofstone (kein Partner)
    05. Februar 2015 12:48

    Arbeiten bis 65 ist bei Beamten absolute Ausnahme

    http://derstandard.at/2000011314012/Arbeiten-bis-65-ist-bei-Beamten-absolute-Ausnahme

    Wurde uns nicht immer wieder gesagt, Beamte gehen ja mit 65 in Pension und haben keine Privilegien ... in der Frühpension unbegrenzt dazuzuverdienen (für ASVG-Versicherte gilt diese Regelung nicht). ...

  8. Gasthörer (kein Partner)
    05. Februar 2015 12:32

    http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/4655619/EU-waechst-doppelt-so-schnell-wie-Osterreich?_vl_backlink=/home/index.do

    Die Lügenpresse, wie sie leibt und lebt. Sie schreibt: "Bei der Arbeitslosenrate wird Österreich laut der Prognose 2015 mit 5,2 Prozent die zweitniedrigste Rate hinter Deutschland mit 4,9 Prozent aufweisen."

    Jeder weiß, dass diese EU-Berechnung der Arbeitslosenrate auf einer Telefonumfrage (super valide!) beruht, die fragt, ob man in der letzten Woche zumindest EINE STUNDE gearbeitet hat.
    Da fallen auch alle geringfügigen Jobs rein - diese Leute beziehen aber auch Stütze.

    Die Arbeitslosenquote liegt aktuell bei 10,5%. Und diese Zahl ist schon optimiert

  9. Torres (kein Partner)
    05. Februar 2015 10:49

    Als gelernter Österreicher muss man dem Herrn vom Wifo bei Punkt 4 schon recht geben (wenn auch vielleicht unfreiwillig): Was erwartet man denn (aus langjähriger Erfahrung), wenn die Regierung ein "Sparpaket" ankündigt? Richtig, massive Steuererhöhungen. Da ist "Sparen" (bei den Ausgaben) schon etwas ganz anderes.

  10. F.V. (kein Partner)
    • F.V. (kein Partner)
      05. Februar 2015 08:48

      Der Aiginger ist doch nur ratlos. Wer sein „betroffenes“ Geschau vor ein paar Tage im FS sah, wußte, daß er – wie immer schon – nur Sprechblasen von sich geben würde.

      Der vergleichende Hinweis Unterbergers auf deutsche Wirtschaftsweise ist kein Lichtblick: auch dort wird nur dieselbe Suppe gekocht, auch deren Prognosen haben noch nie gestimmt (Sinn ausgenommen). Wie auch sein Hinweis auf den „ausgeglichenen Haushalt“ der BRDDR eine Täuschung ist. Aber auch das wurde in einem anderen Strang des UTB schon richtiggestellt. Daß die gigantischen Schulden – Target II und Haftungen für ESM, etc. – nicht „budgetwirksam“ sind, zeigt nur, wie auch hier mit Märchen aus 1000 und einer Nacht den Bürgern ein X für ein U vorgemacht wird.

      In Wahrheit geht längst nichts mehr. Die Maierhofersche Frage ob wir schon Anarchie hätten ist wohl eher eine Feststellung.

      Kann mir jemand erklären wie bei exponentiellem Wachstum des ja unbedingt zu verzinsenden Kapitals die Schulden kleiner werden sollen? Bekanntlich ist die Summe der Geldvermögen gleich der Summe der Schulden. Die treibende Kraft dahinter der Zins.

      Nur in der endlichen Welt funktioniert das nicht ewig. Eigentlich wissen wir das auch. Darum wissen wir auch, daß Griechenland seine Schulden nie rückzahlen kann – und egal was nun an Nebelgranaten verschossen wird – der Schuldenschnitt oder Bankrott (oder wie immer man es benennen mag) kommen wird, wie das Amen in der Kirche; – und bei uns ist es um keinen Deut besser.

  11. J.Scheiber (kein Partner)
    05. Februar 2015 08:37

    Selbst Obama weiß schon wer den Ukraine- Konflikt begonnen hat. Es spricht sich langsam herum.
    http://www.broeckers.com/2015/02/03/der-wahnisnn-hat-methode/

    • F.V. (kein Partner)
      05. Februar 2015 09:06

      Ob Unterberger diesen Artikel auch lesen wird? Und ob er daraus Schlüsse zieht?

    • Gasthörer (kein Partner)
      05. Februar 2015 12:58

      Unterberger liest keine Artikel, er schreibt sie....

    • F.V. (kein Partner)
      05. Februar 2015 13:08

      Muß widersprechen:

      Unterberger schreibt keine Artikel, sondern verzapft Desinformation oder drischt leeres Stroh.

    • Gasthörer (kein Partner)
      05. Februar 2015 13:30

      Haben's eh recht. Würde er das aber nicht machen, könnten sich unsere ellenlangen Korrekturen nicht wirkungsvoll entfalten. .... ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und doch das Gute schafft...

  12. Der Realist (kein Partner)
    05. Februar 2015 08:25

    die Forderung der unbegrenzten Laufzeit von Anleihen wird von den Hirnprellern in Brüssel bestimmt als tolle Idee aufgegriffen, haben doch schon zu Beginn der Milliardentransfers viele "Ahnungslose" die Befürchtung gehabt, dass wir das Geld nie wieder sehen werden

  13. Pennpatrik
    03. Februar 2015 22:39

    OT
    Mir kommt vor, die OT-EINTRÄGE nehmen zu, was einerseits erwünscht ist, andererseits das Tagebuch zerfleddert und unübersichtlicher macht.
    Vielleicht beherrschen wir uns ein wenig und Herr Unternehmer macht einen OT Blog auf?

  14. Peter Pan
    03. Februar 2015 13:47

    Was soll man mit/in diesem linkstotalitären Land, das sich noch immer demokratische Republik, nennt anfangen?

    Da gibt es im Vorjahr eine Anti-Akademikerball-Demo, bei der in der Innenstadt alles kurz und klein geschlagen wird und wo sich diverse Veranstalter bis heute nicht von diesen Gewalttaten distanzieren, wie z. B. Natascha Strobl von der "Offensive gegen Rechts", was immer das sein soll, denn in diesem Staat darf man offensichtlich nicht mehr "rechts" sein!!!!
    Macht sich danach auch noch mit bedenklichen Buchwidmungen stark:

    http://www.puls4.com/video/puls-4-news/play/2692796

    Und weil ein paar Verrückte bei der PEGIDA-Demonstration den Arm heben, wobei sich der Veranstalter sofort SCHÄRFSTENS DISTANZIERT, denn wie soll man es verhindern, wenn das nicht einmal der Polizei gelingt!

    Aber in den Medien und von der Polizei wird umgehend ein Demonstrationsverbot für PEGIDA erwogen - selbstverständlich NICHT für die gewalttätige Antifa, weil für die Linksextremen EIGENTUM sowieso DIEBSTAHL ist und daher die Zerstörung keine kriminelle Tat. Es zählt eben nur die IDEOLOGIE.

    Weit ist es mit Österreich gekommen!

    • dssm
      03. Februar 2015 16:23

      Nichts wird besser wenn man Tatsachen verdreht. Österreich ist eine Demokratie, daran zweifle ich nicht im mindesten!
      Hätte bei der letzten Nationalratswahl die FPÖ, NEOS, Grünen oder das Team Stronach mehr als 50% bekommen, so würden diese heute den Bundeskanzler stellen.

      Anders ausgedrückt, es war und ist die Mehrheit der Österreicher die die aktuelle Politik bestimmen. Da das System Faymann schon vor der Wahl hinlänglich bekannt war, hat auch niemand die Katze im Sack gekauft. Die breite Mehrheit ist sozialistisch und links (was immer das sein soll).

      Man kann sich klar gegen diese Form der Demokratie aussprechen, aber eine Forderung nach mehr 'Demokratie' ist wie Feuer mit Benzin löschen.

    • Brennstein
      03. Februar 2015 16:59

      Wir hätten heute aber auch einen anderen Bundeskanzler, wenn die ÖVP nicht schon wieder Dr. Faymann auf den Schild gehoben hätte.

    • Wertkonservativer
      03. Februar 2015 17:13

      Vollkommen Ihrer Meinung, werter @ dssm!
      (Siehe auch meine Replik zu @ Josef Maierhofer!)

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Wertkonservativer
      03. Februar 2015 17:32

      @ Brennstein:

      ja, da hätten wir eventuell einen Schwarzen, oder vielleicht auch eienBlauen als Bundeskanzler-Kandidat: das Letztere jedoch nur, wenn der Blaue sich dezidiert für die EU und den Euro aussprechen würde!

      Für den Fall der weiteren EU-Ablehnung hätte die FPÖ nämlich mit Sicherheit keinen Partner (nämlich weder die ÖVP, noch die SPÖ), mit dem sie ein Koalitionsabkommen schließen könnte.
      Heißt auf gut Deutsch: die FPÖ hat im Falle des Verbleibens bei ihrer Anti-EU-Politik keine reelle Chance, an die Regierung zu kommen!
      Ein Jammer, das: isn't it?

    • fenstergucker
      03. Februar 2015 18:33

      Solange die Mehrheit der Bevölkerung Brot und Spiele auf den Leim geht, wird sich nichts ändern und Faymännchen wird Bundeskanzler bleiben, wenn ihn nicht die eigene Partei aus dem Sattel wirft.
      Es genügt Verblödungsfernsehen, Eistraum, Donauinselfest, Song Contest sowie die entsprechenden Klassenkampfparolen dazu, schon werden die Sozis gewählt.
      Es ist zum Haareraufen.

    • fenstergucker
      03. Februar 2015 18:34

      @Brennstein

      Vollkommen zutreffend! ******

    • Gandalf
      03. Februar 2015 22:16

      @ fenstergucker:
      Mit der Charakterisierung der SPÖ - Wählerschaft haben Sie den Nagel auf den Kopf getroffen. Was ich aber nie verstehen werde, ist die Neigung der gut verdienenden, SUV fahrenden, in schicken Resorts Golf spielenden und Schi fahrenden Bobos, meist in eleganten Randbezirken oder dem Speckgürtel der Städte wohnhaft, zur grünen Chaostruppe von Frau Glawischnigg und Herrn Pilz. Offenbar liegt bei denen ein ähnlicher Verblödungseffekt vor wie bei den Sozis: Man liest halt, weil etwas anderes kommt ja nicht in Frage, ein rosarotes Mistblattl und wählt, weil es dort nahegelegt wird, grün. Über die möglichen oder doch wahrscheinlichen Folgen denkt von denen offenbar keiner nach. Aber dafür sind wir sowas von gscheit...

    • dssm
      03. Februar 2015 22:21

      Zu den Blauen fällt mir oft das Wort 'leider' ein.
      Einmal die Fundamentalopposition, wenn man gegen alles ist, wie soll man dann Koalitionen schmieden?
      Dann der hemmungslose Populismus. Man denke aktuell an die Aussagen zu Frankenkrediten. Da scheiden ÖVP, Neos und TS komplett als Partner aus. Das Thema 'EU' lasse ich gleich ganz weg ...

      Dazu ist unsere Presse extrem unfair zur FPÖ - leider. Da gäbe es gute Köpfe, die hätten auch gute Ideen, aber leider schafft es bestenfalls Strache (und Anhang) in die Medien. Womit Strache unangefochten der Chef bleibt und sich die oben beschriebenen Probleme nicht lösen werden.

      Unser @Sensenmann hat einmal einen Link auf ein Wirtschaftsprogramm eingestellt (muss schon ewig her sein). Da war die FPÖ durchaus wirtschaftsliberal. Nur haben die Macher eines solchen Programms keine Chance auf Öffentlichkeit – leider. Denn die populistischen Schreier von 'Freibier für Alle' findet man sehr wohl in den Medien – ebenfalls leider. Womit eine Gruppe die Brücken, und damit Mehrheiten, zu den oben genannten Parteien bauen könnte, es nicht aus der Versenkung schafft.

      Bleibt als die schlechteste aller Lösungen nur die Koalition mit der SPÖ. Womit der Sozialismus nicht mehr aufzuhalten wäre. Da ist mir die ÖVP noch lieber, auch wenn die noch so oft umfallen. Also FPÖler (und im Blog gibt es ja genug davon), tut etwas!

    • dssm
      03. Februar 2015 22:32

      @Gandalf
      Da habe ich jetzt eine Frage. Wo sind die 'grünen' Schifahrer?
      Ich habe jede Saison zwischen 50 und 60 Schitage. Ich bin von Haus, über Zauchensee und Rauris, bis nach Krimml und Kitzbühel überall unterwegs. Aber abgesehen von grüner Bekleidung habe ich noch keine 'Grünen' je in einer Hütte, am Lift oder beim apres ski erlebt. Wirklich nicht einen, und seit einiger Zeit wird auf allen Hütten politisiert. Höchstens dumme Kinder, welche Arbeitslosigkeit studieren und deren konservative Eltern eher betucht sind.

      Wäre es möglich, daß die angesprochene Gruppe so gar nicht existiert?

    • Gandalf
      04. Februar 2015 18:45

      @ dssm:
      O doch, diese Gruppe gibt's durchaus. Kann sein, dass sich die beim Schifahren nicht so hervortun, sondern dann, wenn Sie auf der Piste oder in den Hütten sind, lieber die Boutiquen und Bars in den Hauptstrassen der Skiorte frequentieren. Und beim Apres Ski wird ja wohl am wenigsten politisiert...Aber sehen Sie sich doch einmal die Wahlergebnisse (Natinalrats-, nicht Gemeinderats-) von z.B. Mödling, Perchtoldsdorf oder Klosterneuburg oder bestimmten Nobelbezirken in Wien an; sicher, da sind auch viele "Studierende der Arbeitslosigkeit" (danke für die Wortschöpfung!) dabei, aber die allein können nicht die Erklärung für das gute Abschneiden der Grünen sein, da wirken schon auch deren Eltern mit, auch wenn sie betucht sind. Genau das ist es ja, was ich nicht begreife.

    • Der Realist (kein Partner)
      05. Februar 2015 08:37

      @Brennstein

      hat das Faymandl also doch sei Maturazeugnis gefunden und auch ein Studium neben der Kanzlerdarstellung abgeschlossen, komisch nur, dass davon sein Leibblatt nicht berichtet hat

    • F.V. (kein Partner)
      05. Februar 2015 09:15

      dssm,

      wie recht Sie doch haben: Österreich ist eine Dämokratie, und weil auch die Befunde stimmen, die deren katastrophalen Zustand beschreiben und die, wie eine Doppelmühle angelegte, ewige Perpetuieurng dieser Zustäande, ist damit auch klar, daß damit kein Staat zu machen ist.

      Warum aber so viele Leute just diese Mißgeburt mit Zähnen und Klauen verteidigen bleibt mir leider verschlossen.

  15. M.S.
    03. Februar 2015 12:55

    "Und das IHS, das zweitgrößte einschlägige Institut, wird jetzt auch von der SPÖ übernommen."

    Gibt es eigentlich irgend etwas in Österreich, das noch nicht von der SPÖ übernommen wurde?

  16. oberösi
    03. Februar 2015 12:38

    Wegen ihrer Flexibilität und Situationselastizität, ganz richtig.

  17. Karl Rinnhofer
    03. Februar 2015 12:06

    Es mag tragisch-bezeichnend sein, dass Aiginger, der sich wiederholt durch unverhohlen artikulierte linke Positionen profiliert, als „ÖVP-nahe“ gilt.

    Ein Zusatz zur gebetsmühlenartig verkündeten Einkommens-Ungleichheit, die man durch staatliche Korrektive beseitigen müsse, um „soziale Gerechtigkeit“ zu erzwingen:

    Nicht nur durch brutale Progressivbesteuerung werden verfügbare Einkommen nivelliert, fernab von Leistungs-, Risiko-, Qualifikations-, schlicht „Opfer-Bereitschaft“ der sich Einbringenden: Nur Lebens-NETTO-Verdienstsummen unter Einbeziehung einkommensabhängiger Transferleistungen und Abgabenbefreiungen gestatten einen seriösen Vergleich. Letztere führen bei entsprechender Konstellationen durch Kumulierbarkeit nicht nur tendenziell zu Nivellierung, sondern vielfach zu planbaren überkompensatorischen sozioökonomischen Effekten: Rücknahme von Leistung kann vom "Erfolg" gekrönt werden, weitgehend gleiche oder sogar höhere verfügbare Realkaufkraft zu erzielen als durch die Mühen des "vollen" Arbeitslebens. So pervertiert der Sozialstaat!

    „Konsumkraftharmonisierung“ für alle hebt den Konnex zu eingebrachter Leistung auf. Enteignung leistungsbereit-Sparender zugunsten dauer-alimentierter Faulenzer mag bestenfalls ein kurzes Strohfeuer des Inlandskonsums erzielen. Längerfristig wird der Rückzug der ausgequetschten, dem Neidfraß ausgesetzten, zum "Dank" verhöhnten Leistungsbereiten verhängnisvoll und irrereversibel sein, da er die Konkurrenzfähigkeit des Gemeinwesens zerstört.

    Längst wäre es geboten, die flächendeckend klassenkämpferisch-neidstimulierenden Etikettierungen „Reiche“, „Besserverdiener“ durch „verantwortlich Sparende“ oder „Mehr-Leister“ zu ersetzen - aber dieser semantische Betrug fällt halt nicht in die unsäglichen Verbote der „Political Correctness“ ...!

    • Wyatt
      03. Februar 2015 15:47

      **********************!
      (drei Sternderl'n sind zu wenig!)

    • Karl Rinnhofer
      04. Februar 2015 01:28

      @Wyatt, et alii
      Vielen Dank für die positiven Reaktion(en) auf meine „unzeitgemäßen Gedanken“ – diese Bestärkung freut! Entschuldigung bei allen Lesern über meinen Fehler: Sollte heißen „ „IRREVERSIBEL“ statt „IRREreversibel“ - obwohl der aufgelistete Mechanismus verantwortungsfremder, enteignender, überkompensatorischer Umverteilung durchaus etwas mit „irre“ zu tun hat und somit nicht auszuschließen ist, dass mein Fehler unter „Freud-sche Fehlleistungen“ einzuordnen wäre.

  18. Le Monde
    03. Februar 2015 10:48

    Ist doch alles in diesem Land nur mehr wurscht: Mit 380 Milliarden Euro Staatsverschuldung und einer Verbrecherriege an Politikern, die dieses Land zerstören kann es nur mehr ab in die Dritte-Welt gehen!

    • Wertkonservativer
      03. Februar 2015 11:53

      @ Le Monde:

      trauen Sie sich, die von Ihnen in den Raum gestellte Verbrecher-Riege auch namentlich anzuführen?

      Sie reden von "Dritter Welt"? Die kommen zu uns (passt Ihnen natürlich auch nicht!), weil es uns hier eben wirklich echt gut geht!

      Großsprecherisches Fabulieren unbedarfter Frustrations-Kumpel!
      Popeye schau oba!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • dssm
      03. Februar 2015 16:06

      @Wertkonservativer
      Bei Faymann hat der Staatsanwalt eingestellt. Warum wissen die Götter. Wir Bürger dürfen es nicht erfahren. Für mich bleibt der ein Verbrecher, bis ich nicht aus der Begründung des Staatsanwaltes das Gegenteil ersichtlich ist.
      Damit ist der Justizminister voraussichtlich Mittäter, denn der müsste die Veröffentlichung anordnen.

      Der Herr Sozialminister war stellvertredender Aufsichtsratschef bei einer Mega-Bankpleite. Da geht unsereins in das Gefängnis.

      Die Justiz ist halt ein klein wenig blind. Dies ändert aber nichts an Tatsachen.

  19. Xymmachos
    03. Februar 2015 10:20

    Wieder einmal völlig O.T

    Betrifft: „Je suis Charlie“

    * Das seit kurzem weltberühmte Satiremagazin Charlie Hebdo hat sein Erscheinen b.a.w. – letzten Meldungen zufolge bis 25. Februar - eingestellt. Die jüngste Auflage, in der das Massaker vom 7. Jänner „aufgearbeitet“ wurde, war mit sieben Millionen ca. einhundertsiebzehn Mal so hoch wie die normale Auflage von rd. 60.000. No ja, da kann man schon mal Pause machen.
    * Und ich frag‘ mich jetzt nur, ob die Namensähnlichkeit zwischen „Charlie Hebdo“ und „Charlie & His Orchestra“ eine rein zufällige ist? Die jetzigen Intentionen der Zeichner und die damaligen (in den frühen 1940er-Jahren) der Musiker scheinen mir nämlich in mancher Hinsicht nicht so weit auseinander zu liegen. Wer das Orchester nicht kennt, sollte diese Bildungslücke ehestens schließen, auf YouTube gibt’s zahlreiche Titel, etwa: https://www.youtube.com/watch?v=mDvdmMxYj34
    * Auch fällt mir seit kurzem immer wieder die Anrede „mein weisser Bruder Charlie“ ein. Sie kommt mir irgendwie bekannt vor, aber ich weiss nicht mehr, woher? Wer hilft mir weiter?

    • Gandalf
      03. Februar 2015 10:34

      @ Xymmachos:
      So redet Winnetou in seltenen Ausnahmefällen seinen Blutsbruder Old Shatterhand an, wie Karl May berichtet....:-)

      .

    • Xymmachos
      03. Februar 2015 13:39

      @Gandalf
      Vielen Dank, das war's! Da fällt's mir wie Schuppen von den Augen (oder waren's die Haare?)

    • socrates
      03. Februar 2015 18:34

      Titanic bietet einen Humorkurs für Terroristen:
      "Kommen zwei Terroristen in eine Satireredaktion. Sagt der eine: 'Zuerst die gute Nachricht: Ihre Auflage wird sich schon bald verhundertfachen .'" Oder: "Sagt Kurt Westergaard zu seinem Mörder: 'Ist das eine Kalaschnikow unter Ihrem Kaftan, oder freuen Sie sich nur, mich zu treffen, uargh!?'"Kommen zwei Terroristen in eine Satireredaktion. Sagt der eine: 'Zuerst die gute Nachricht: Ihre Auflage wird sich schon bald verhundertfachen .'" Oder: "Sagt Kurt Westergaard zu seinem Mörder: 'Ist das eine Kalaschnikow unter Ihrem Kaftan, oder freuen Sie sich nur, mich zu treffen, uargh!?'"

  20. dssm
    03. Februar 2015 10:19

    Der Sozialismus ist der freien Marktwirtschaft weit überlegen. Denn akademische Experten steuern mit ihrem Sachverstand Wirtschaft und Gesellschaft.
    Man sollte beim Wifo die akademischen Mitarbeiter vermehrfachen und dafür möglichst viele Unternehmen zusperren, damit endlich das Himmelreich auf Erden verwirklicht wird.

    p.s.
    Der griechische Finanzminister ist wenigstens ehrlich! Oder wann hat Österreich zuletzt Staatsschulden abgebaut?

    • Gandalf
      03. Februar 2015 15:30

      Als erstes sollte man beim Wifo Herrn Schulmeister und Frau Schratzenstaller hinausschmeissen; vielleicht kämen dann diejenigen Mitarbeiter zu Wort, die wirklich etwas von der Volkswirtschaft verstehen und nicht bloss einen politischen Auftrag erfüllen.

    • dssm
      03. Februar 2015 16:44

      @Gandalf
      Die Sozialisten glauben wirklich an die Macht und das Können der Experten. Immer wenn etwas schief geht (also meistens) wird ein Schuldiger gesucht und danach machen die verbliebenen Experten weiter wie gehabt. Ihre Argumentation hat man im real existierenden Sozialismus oft gehört und je weiter wir in Richtung Sozialismus gehen, desto öfter hört man sie hierzulande. Man müsste nur den einen oder anderen Experten austauschen und schon würde das Ergebnis besser. Und wenn das Ergebnis immer noch nicht stimmt, dann muss man zu diktatorischen Maßnahmen greifen (erst gestern ist so ein Fall von Herrn AU präsentiert worden). Denn die Expertise ist richtig, die Menschen sind 'falsch'.

      Die Realität zu Volkswirten:
      Gerade dieser Tage: Die Zahlen zur Arbeitsmigration aus Rumänien und Bulgarien – die Vorhersagen sind mehr als 100% daneben gewesen.
      Oder das prognostizierte Wirtschaftswachstum. Das stimmt so gut wie nie!
      Und so geht es bei jeder Zahl die aus den volkswirtschaftlichen Expertenhirnen kommt.

  21. Josef Maierhofer
    03. Februar 2015 10:18

    Schön langsam geht alles den Bach runter.

    Weder Statistiken stimmen noch Forschungsergebnisse, noch Prognosen, noch Politikerversprechen.

    Beginnt jetzt die Anarchie ????

    • Wertkonservativer
      03. Februar 2015 17:07

      Warum schon wieder derart pessimistisch, lieber Herr Maierhofer?

      Wir leben immer noch in recht geordneten Verhältnissen, genießen ausreichende Pensionen; die Straßenbeleuchtungen funktionieren, der Konsum floriert, und auch sonst sehe keine wie immer gearteten Anzeichen einer beginnenden Anarchie!

      Also was soll's?
      Mit Griesgrämigkeiten verbittern wir uns doch nur unser wertvolles Leben!!!

      Abschließend ein sinniger Spruch des Charles Joseph de Ligne:
      "Optimisten wandeln auf der Wolke,
      unter der die Pessimisten Trübsal blasen!"

      Nichts für ungut, werter Blogfreund!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • AppolloniO (kein Partner)
      05. Februar 2015 16:22

      Wertkonservativ? Nein, gehirnamputiert.

  22. socrates
    03. Februar 2015 10:04

    Jeder kann in Konkurs gehen und schuldenfrei neu anfangen, Banken, Hedgefonds, Anlegerplattformen, Sozietäten, Anleger aller Art und ihre Gläubiger erleiden Totalverluste. Mir ist das schon mehrmals passiert, vielen anderen auch. Nur GR darf nicht in Konkurs gehen weil einige das fordern. Obama ist schon auf seiten GR's weil er die Macht des Faktischen zur Kenntnis nimmt.
    Gibt es ei Lex GR, das die Griechen vor Gleichheit bewahrt?

  23. zweiblum
    03. Februar 2015 09:53

    Die Buberl- und Mäderlpartie ohne Ausbildung ist seit Ende 2008 am Ruder und seither geht es mit Österreich bergab.

  24. Wertkonservativer
    03. Februar 2015 07:51

    Ich wundere mich schon seit langem, wie und aus welchen Gründen ein derart verhuscht aussehender, ungeschickt auftretender und völlig charismafreier Mann in eine volkswirtschaftlich derart wichtige Stellung kommen konnte!
    Falls er aus ÖVP-Kreisen kommen sollte, wäre das mir irgendwie peinlich!

    Was auch immer - manchmal sicher auch zutreffend - Herr Aiginger dem staunenden Volk verkündet: an die selbstverständliche Autorität und Glaubwürdigkeit seines Vorgängers Dr. Felderer kommt er bei weitem nicht heran!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Gandalf
      03. Februar 2015 10:41

      @ Wertkonservativer:
      Ja, Aiginger kommt ursprünglich aus der bürgerlichen Ecke, er hat sich halt "umdrehen" lassen. Und im IHS, das dem WIFO ja seit Jahren weit überlegen war, hat man für den in Pension gegangenen Prof. Felderer leider nur nur einen schwachen Nachfolger gefunden, der überdies kürzlich aus eigenem das Handtuch geworfen hat.

    • Wertkonservativer
      03. Februar 2015 11:55

      Danke, werter @ Gandalf,

      für Klarstellung und teilweise Berichtigung!

      (mail to: gerhard@michler.at)

  25. FranzAnton
    03. Februar 2015 05:27

    @Die griechischen Anleihen sollen in solche mit unbegrenzter Laufzeit umgewandelt werden. also auf deutsch nie zurückgezahlt werden (und die Zinsen sind eh schon minimal).
    Naja, auf diese Weise und per Inflation werden sich Griechenlands Staatsschulden im Lauf der Zeit aus der Kaffeekassa tilgen lassen. Binnen fuffzg oder auch noch mehr Jahr halt.
    Die gewöhnlichen Menschen mit gewühnlichem Verstand brauchen eben bedeutend mehr Einfluß auf die Aktivitäten unserer a aussergewöhnlichen Politmenschen, sprich mehr Direktdemokratie, sonst richten unsere Politmenschen uns mit ihre zwar aussergewöhnlichen, aber, wie sich dauernd zeigt, leider wenig tauglichen Politparadigmen z'grund.

  26. FranzAnton
    03. Februar 2015 05:13

    Es ist noch nicht lange her, dass man Prognosen des IHS wesentlich mehr vertrauen konnte als jenen des Wifo, was sich mit dem altersbedingstem Abgang Bernhard Felderer's, bedauerlicher Weise, ganz offensichtlich geändert hat.
    Allein beim Rechnungshof befällt mich aktuell nicht das mulmige Gefühl, schöngefärbelt informiert zu werden.

  27. kritikos
    03. Februar 2015 03:24

    Als Normalsterblicher wundert man sich, wie solche Personen wie Herr Aiginger auf solch hohe Positionen gehievt werden. Warum? Nur wegen der Farbe, oder des Auftretens, oder der "Flexibilität"? Und wenn er, was er eigentlich sollte, in Pension geht, wird der Nachfolger besser qualifiziert sein? Was ist das für ein Institut, das sich - durch Aussagen eigener Mitarbeiter - als unglaubwürdig darstellt? Und die Logik beim Gedankengang der Lohnsteuersenkung ist dem genannten Normalsterblichen unverständlich. Nur ihm? Steckt hinter der Behauptung Absicht dahinter? (No na!)
    Ich schätzte schon zu meiner Studienzeit die sarkastischen Bemerkungen einiger Professoren. Wie wahr sie (meist!) sprachen!





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