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Die Freuden und Fallen der Teilzeit

Lesezeit: 2:30

Die Zunahme der Teilzeit-Arbeitsplätze ist wunderbar. Zwar hetzen Gewerkschaften, Feministen und manche Politiker dagegen. Aber sie liegen damit völlig falsch. Denn Teilzeit ist für viele Familien die ideale Lösung. Politik und Medien sollten nur endlich lernen, damit umzugehen – bei der Interpretation von Statistiken ebenso wie bei der Steuersenkung (wie immer die finanziert wird).

Die Vermehrung der Teilzeitarbeitsplätze ist schon deswegen positiv, weil laut Eurobarometer nur 12 Prozent der Teilzeitarbeitenden dies unfreiwillig tun, also lieber einen Volljob hätten (wie etwa Menschen nach einem Orchideenstudium).

Eindeutig hilfreich ist der Teilzeitjob:

  • für viele Mütter, die dadurch nicht in einer Doppelbelastung erdrückt werden;
  • für Familien, die keinen zweiten Vollverdiener benötigen, wo aber die Frauen neben einem eigenen Geld auch weiter Kontakt mit der Berufswelt und deren Entwicklungen haben wollen, (wodurch sie bei Größerwerden der Kinder wieder leichter in die Karriere einsteigen können);
  • und für Firmen, die Spitzenzeiten abdecken müssen (so arbeiten im Handel viele Frauen nur samstags, wenn die Väter die Kinder hüten).

Evident sind freilich die Probleme für jene Unternehmen, die eine kleine Mannschaft den oft rasch wechselnden Absenz- und Teilzeitwünschen von Müttern anpassen müssen.

Absurd wird der Teilzeittrend aber, wenn Ideologen mit den natürlich dadurch beeinflussten Statistiken zu argumentieren beginnen. Denn mehr Teilzeitarbeiter führen ja dort zu einem scheinbaren Rückgang der Durchschnittseinkommen: In den Statistiken scheinen ja nun deutlich mehr Menschen mit einem geringeren Einkommen auf. Jemand, der bisher Null verdiente und daher in keiner Einkommensstatistik aufschien, reduziert ab Arbeitsaufnahme automatisch den Einkommensschnitt aller Arbeitnehmer, obwohl er nun immerhin 700 oder 1000 Euro verdient.

Es ist absoluter Nonsens, daraus eine soziale Verschlechterung, eine echte Verringerung der Durchschnittseinkommen oder gar ein Reicherwerden der Besserverdienenden herauszulesen. Dennoch wurde das in den letzten Wochen oft getan. Selbst vom Sozialministerium, das es natürlich besser wissen müsste, aber das halt krampfhaft nach Argumenten gegen die „Reichen“ sucht.

Seriöse Studien dürfen natürlich immer nur das Entgelt pro Arbeitsstunde oder die Gesamteinkommen pro Familie vergleichen. Aber manche wollen halt nicht seriös sein. Obwohl – oder weil dann die Einkommensentwicklung der österreichischen Arbeitnehmer sehr gut dasteht. Nur hätten dann halt die Armutsrhetoriker kein Futter.

Auf noch etwas heißt es aufzupassen: auf die skurrilen Ideen, im Zuge der Steuerreform allen Arbeitnehmern im Niedrigbereich eine Negativsteuer zu zahlen. Das würde dann sofort zu einer drastischen Zunahme der Ein- oder Fünfstunden-Beschäftigungen führen, denn dadurch kommt man ohne viel Arbeit an das Geld aus der Negativsteuer heran. Das darf doch nicht der Sinn einer Reform sein – oder?

Ich schreibe in jeder Nummer der Finanz- und Wirtschafts-Wochenzeitung „Börsen-Kurier“ die Kolumne „Unterbergers Wochenschau“.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Februar 2015 08:38

    Die Gegnerschaft von Feministinnen ist verständlich, hier wird gegen ein Glaubensgebot verstoßen. Religiöse Fanatiker kann man nicht überzeugen, die glauben einfach. Im Rahmen eines säkularen Staates sollte man allerdings solche Leute von der Politik ausschließen, da diese blind Gläubigen ja die Staatsmacht zwingend missbrauchen müssen um ihre Vorstellung den anderen Menschen aufzuzwingen.

    Die andere Gegnerschaft der Teilzeit rekrutiert sich aus Neidgenossen. Denn die meisten Teilzeit arbeitenden Menschen sind glücklich, denn sie schaffen einen Ausgleich aus erwünschtem geldwertem Einkommen und anderen privaten Tätigkeiten. Sie können ihre materiellen Ansprüche einschränken um anderen Ansprüchen zu genügen.
    Viele Vollzeitleute können dies nicht. Für die kann es nicht genügend materielle Befriedigung geben. Da dabei natürlich viel privates auf der Strecke bleibt, ist man permanent unzufrieden. Das Private, wie z.B. Zeit mit Kindern und Partner, mehr Sport (...), wird einem aber über die Jahre ständig neu in Erinnerung gerufen. Von diesem Fluch kann man sich nicht loskaufen. Wer aber andere Ziele als Geld hat, der entgleitet der Gewerkschaft und der Politik. Logisch, daß es viele öffentlich rechtliche Gegner der Teilzeit gibt und diese aus allen Rohren auf den glücklicheren Lebenswandel schießen. Jeder der ein Quäntchen mehr Selbstbestimmung für sich herausnimmt, zerstört die uniforme Masse, welche die Politik erst fett macht.

  2. Ausgezeichneter KommentatorPeter Pan
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Februar 2015 02:10

    "Auf noch etwas heißt es aufzupassen: auf die skurrilen Ideen, im Zuge der Steuerreform allen Arbeitnehmern im Niedrigbereich eine Negativsteuer zu zahlen"

    Ein System, das Minderleister belohnt und Leistungsträger bestraft, wird auch diese sogenannte Steuerreform durchziehen. Schließlich wollen die Genossen an der Macht bleiben und dafür ist ihnen jedes Mittel recht, auch wenn es in griechischen Verhältnissen endet.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorbécsi megfigyelö
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Februar 2015 13:34

    „skurrile Ideen, im Zuge der Steuerreform allen Arbeitnehmern im Niedrigbereich eine Negativsteuer zu zahlen … das darf doch nicht der Sinn einer Reform sein – oder?“

    Doch, für die heutige VP mit Sicherheit: Ja! Für diese Genossen können linke Fanatismen nicht unintelligent genug sein, daß sie nicht wertkonservativ „jawoll“ blöken.
    .

  4. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Februar 2015 14:50

    Teilzeitarbeit finde ich für eine junge Frau mit Kindern sehr gut! Wenn Hin- und Rückweg nicht gar zu zeitraubend sind, kann sie eine wirklich ideale Lösung sein: Die Frau trägt zum Familieneinkommen einen Teil bei, bricht nicht alle Zelte ab zu ihrer Berufstätigkeit und ist, was besonders wichtig ist, für die Familie, für die Kinder da.
    Wenn die Arbeitszeit idealerweise flexibel ist, muß sie nicht sommers, vor allem aber winters in aller Herrgottsfrühe die schlaftrunkenen Kinder aus den warmen Betten beuteln, um gemeinsam fluchtartig das Haus verlassen zu müssen [für mich der Albtraum aller Albträume! ;-)].

    Gerade die Tatsache, daß bei den Gewerkschaften, den Feministinnen und den linken Politikern gegen die Teilzeitarbeit gewettert wird, spricht in meinen Augen FÜR diese Kurzform der Berufstätigkeit.

  5. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Februar 2015 09:21

    Danke für den Hinweis auf das durch vermehrte Teilzeitarbeit "verringerte Durchschnittseinkommen".

    Da es sich bei Teilzeitkräften überwiegend um Frauen handelt, wird damit auch immer wieder die Mär von den viel schlechter bezahlten Frauen aufrecht erhalten.

    Nicht zu vergessen sind auch jene, die ganz bewusst nur geringe Teilzeitarbeit annehmen, um nicht über gewisse Einkommensgrenzen zu kommen (Stichwort. Alleinerziehende, Studenten ...)

  6. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Februar 2015 10:34

    Ich habe hier das Beispiel einer sehr, sehr, armen Ausländerin mit ihren 2 halbwüchsigen, gut erzogenen und fleißigen Kindern und ihrem unvorstellbar schweren Schicksal, die liebend gern einen Vollzeitjob haben würde, aber nur einen Teilzeitjob bekommen kann.

    Die Nachteile des Teilzeitjobs sind auch noch andere. Kinderbeihilfe gibt es nur für Vollzeitjob.

    Der Halbzeitjob bringt ihr netto genau so viel wie die Sozialhilfe vorher war, sogar etwas weniger um etwa 70,- Euro, aber sie arbeitet lieber, als dem Staat zur Last zu fallen.

    Dass man natürlich gleich einmal diese Teilzeitfakten für statistische Ideologiehetze missbraucht, das ist natürlich typisch für unsere Linken. Man kann das Teilzeiteinkommen doch per Computer auch als solches in die Statistik einbringen, wenn man durchschnittliche Gehälter ausgeben will pro Zeiteinheit, aber man tut es nicht wegen der Manipulation dem Bürger gegenüber.

    Natürlich gibt es die erwähnten etwa 12 %, deren Teilzeitgehalt das einzig erreichbare ist. Dass man das nicht per Programm erfassen kann ? Also bitte !

    Außerdem würde ich das Haushaltseinkommen anführen, schließlich werden ja Haushaltsbögen erfasst von unserer Bürokratie. Als Familie kann man da leider nur Vater, Mutter und Kinder und sonstige mit zu erhaltende Pflegepersonen, etc., die zusammen einen Haushalt bilden, bezeichnen

    Die höchsten Gehälter haben bei uns die Beamten und dazu gehören an führender Position auch die Politiker und alle samt ihren Privilegien, das wissen hoffentlich noch genug Menschen aus den Zeiten, als die Statistik Austria noch die Durchschnittsgehälter ausführen durfte ohne Manipulation.

  7. Ausgezeichneter KommentatorHaider
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Februar 2015 00:28

    Und ganz besonders dumm ist in diesem Zusammenhang das Auseinanderdividieren von Gehaltsunterschieden zwischen Frauen und Männern. Da viele Frauen vermehrt in Teilzeit drängen (freiwillig!!!!), ist ihr Verdienst natürlich im Regelfall geringer. Nicht alle sind Politikerinnen, die auch mit Nichtstun ganz ordentlich absahnen! Mit Statistiken lügen gehört zur Grundausbildung jedes Parteifunktionärs.


alle Kommentare

  1. Karl Martell (kein Partner)
    28. Februar 2015 16:06

    O.T.

    Die Schwedische Ornithologische Gesellschaft (SOF) hat zehn Vogelarten wegen Diskriminierung umbenannt. Auch deutsche Vogelkundler diskutieren jetzt über „rassistische, sexistische oder anderweitig negativ empfundene deutsche Namen“.

    http://www.blauenarzisse.de/index.php/aktuelles/item/5175-rassistische-vogelnamen-abgeschafft

  2. seppimland (kein Partner)
    28. Februar 2015 13:56

    .....schon mal über steuerprogression pro geleisteter arbeitsstunde nachgedacht herr sozialminister hundsdorfer...

  3. Torres (kein Partner)
    28. Februar 2015 09:38

    Es würden sich ja auch viele (Haus-)Frauen, Studenten, Wenigverdiener usw. liebend gerne am Sonntag ein paar Euro dazuverdienen. Aber da beißen sie bei der Gewerkschaft auf Granit: lieber arm und arbeitslos als "soziale Verschlechterung und Ausbeutung" durch Sonntagsarbeit (die ja die "normalen" Angestellten nur am Rande betreffen würde, da am Sonntag - siehe oben - hauptsächlich diejenigen arbeiten würden, die sonst keine oder zu wenig Arbeit haben).

    • AppolloniO (kein Partner)
      28. Februar 2015 11:23

      Zur Sonntagsarbeit: Menschen die arbeiten wollen dürfen nicht weil Geschäftsöffnungen ein Sakrileg darstellen.
      Macht aber nichts, wir lassen lieber übers Internet oder TV rund um die Uhr einkaufen und die Kaufkraft fast 100%ig ins Ausland abfließen.

      Verblüffend zu sehen, wieviele Wähler noch immer glauben, die GroKo und die Sozialpartner würden für uns Österreicher arbeiten.

    • Matthias (kein Partner)
      28. Februar 2015 12:20

      Wer Sonntag arbeiten will, kann dies in der Gastronomie. Oder bei Tankstellenshops, als Fremdenführer etc.

      Eine Sonntagsöffnung würde vor allem den Großen (Rewe, Spar, Lidl, Hofer, etc.) was bringen. Kleinen Unternehmen die im Moment am Sonntag aufsperren dürfen, würde eine allgemeine Sonntagsöffnung nur schaden.

      Nicht jede liberale Idee ist vernünftig

    • Torres (kein Partner)
      28. Februar 2015 14:03

      @Matthias
      A propos Gastronomie: Wieso dürfen Gasthäuser am Sonntag offen halten, Lebensmittelgeschäfte aber nicht? Koch- und Servierpersonal soll also ruhig alle (scheinbaren oder echten) Nachteile in Kauf nehmen, Verkäufer aber nicht? Ein Schnitzel um 10 Euro im Gasthaus darf ich mir servieren lassen, eines im Supermarkt um 2 Euro kaufen aber nicht? Diese Logik erschließt sich mir, ehrlich gesagt, überhaupt nicht.

    • Karl Sepp (kein Partner)
      01. März 2015 09:10

      Ja ja, Torres, sollen doch alle am Samstag und am Sonntag arbeiten! Am besten gleich 24 Stunden täglich sieben Tage lang. Als Stundenlohn so von 1,50 bis 3,00 Euro wär doch schön und angenehm für die Unternehmer - das ließe sich doch was verdienen, gell?

    • AppolloniO (kein Partner)
      02. März 2015 12:36

      Immer die gleichen unhaltbaren Scheinargumente. Die armen Handelsangestellten müssten 24 Stunden und 7 Tage die Woche arbeiten. Übrigens, 25 Stunden und 8 Tage wären genau so logisch.
      Jeder (mit Hirn) weis, dass durch geänderte Ladenschlusszeiten kein Einfluss auf gültige Arbeitsschutz- Regelungen genommen wird und z.B. kein Kellner diesem Schicksal ausgesetzt wurde.
      Andererseits kenne ich einige Menschen die gerne ausschließlich nachts oder zum Wochenende arbeiten würden. Wenn nämlich die Partner daheim bei den Kindern weilen könnten.

    • O.Finsterer (kein Partner)
      03. März 2015 11:11

      Wer ist in dem Blog der größte Depp??
      Der Karl Sepp, der Karl Sepp.

    • Karl Sepp (kein Partner)
      04. März 2015 10:11

      Die neoliberale Ideologie hat vielen hier das Hirn getötet, besonders jenes von Finsterer dessen Hirn so tot ist als hätte es nie existiert!

  4. Haider
    27. Februar 2015 00:28

    Und ganz besonders dumm ist in diesem Zusammenhang das Auseinanderdividieren von Gehaltsunterschieden zwischen Frauen und Männern. Da viele Frauen vermehrt in Teilzeit drängen (freiwillig!!!!), ist ihr Verdienst natürlich im Regelfall geringer. Nicht alle sind Politikerinnen, die auch mit Nichtstun ganz ordentlich absahnen! Mit Statistiken lügen gehört zur Grundausbildung jedes Parteifunktionärs.

  5. Cotopaxi
    26. Februar 2015 16:28

    o.T.

    Bravo, die grüne Antifa hat wieder zugeschlagen, kein Pardon, auch 68 Jahre nach dem Tod:

    http://derstandard.at/2000012198703/Kirche-laesst-Kriegsverbrecher-Gedenktafel-wegschaffen

    • Undine
      26. Februar 2015 16:36

      @Cotopaxi

      Ach Gott, die grüne Antifa---diese unwissenden, verhetzten Armleuchter!

    • kakadu
      26. Februar 2015 19:20

      Die Kommentare dazu sagen sehr viel aus.
      Zum Glück gibt es noch Menschen, die es mit den Fakten viel genauer nehmen, als unsere Melonen-Antifaschisten.

    • Gandalf
      26. Februar 2015 19:20

      Ja, unwissend und verhetzt - das sind Attribute, die durchaus auf den günen Abgeordneten Walser, der sich da wieder einmal wichtig gemacht hat, zutreffen. Und sowas ist oder war zumindest sogar einmal Mittelschuldirektor: Welch trauriges geistiges und menschliches Niveau herrscht offenbar an den Schulen in Vorarlberg.

      .

    • Cotopaxi
      26. Februar 2015 19:42

      Ja, dieser seltsame Walser aus dem Ländle...aber irgendwie scheint er ganz gut in die Familie seines Schwagers, den Schwarzen 2. Nationalratspräsidenten und vormaligen ÖVP-Klubobmann Kopf, zu passen.
      Ich nehme an, wenn sie gemeinsam nach den NR-Sitzungen im Railjet nach Vorarlberg zur Familie fahren, werden sie sich vor Lachen kaum halten können über das Theater, das sie uns wieder einmal für teures Geld geboten haben. ;-)

      Übrigens, Herr Walser, im 15.Bezirk gibt es eine Löhrgasse, vielleicht sollte man diese schleunigst umbenennen, auch wenn diese nicht nach dem österreichischen Luftfahrtoffizier benannt ist, sie könnte ja trotzdem zu einem Wallfahrtsort für Neonazis werden. ;-)

    • Undine
      26. Februar 2015 20:56

      Da soll doch der oberg'scheite GRÜNE, der Antifa-bewegte Martin WALSER einmal etwas wirklich Sinnvolles verlangen:

      Neben dem Relief STALINS an einem Haus in der Schönbrunner Straße soll er eine Tafel anbringen lassen, auf der in großen Lettern zu lesen ist, daß der GRÖSSTE VERBRECHER ALLER ZEITEN---STALIN--- ein mörderisches Regime geführt hat, dem insgesamt etwa 130 Millionen Menschen zum Opfer gefallen sind, dort einige Zeit gewohnt hat.

      Wenn er das NICHT tut, weiß man, wie der Mann tickt: NEO-KOMMUNISTISCH nämlich---mit Scheuklappen!

    • Haider
      27. Februar 2015 00:32

      Walser ist, war und bleibt ein Kotzbrocken. Eben ein echter schwarzer Grüner.

    • socrates
      27. Februar 2015 04:22

      Solange es nur Gedenken an Kriegsverbrechen gegen einer einzige Rasse gibt, ist das Rassismus!
      Wo bleiben die Gedenktafeln an die 200.000 Lienzer Kosaken, die 1945 in den Tod geschickt wurden? Sogar James Bond gedachte ihrer als eines der schlimmsten Verbrechen der Engländer.
      Die Morde an den Volksdeutschen und ihr Transport in den Tod werden nicht erwähnt, es waren halt die Sieger und damit lässt sich keine Karriere machen.
      Danke James Bond!

    • Undine
      27. Februar 2015 08:46

      @socrates

      ************************************!

    • zweiblum
      27. Februar 2015 09:33

      Was vor Mai 1945 eine Heldentat gewesen wäre ist jetzt eine Claim für KriegsgewinnlerInnen !

    • socrates
      27. Februar 2015 10:08

      Chorherr sen., hervorragender Chefredakteur der " PRESSE ", beschrieb die Bombardierung des PHILLIPSHOFES 1945 und das Schicksal der Gedenktafeln. So denken Zeitzeugen, die unsere Achtung verdienen !

  6. socrates
    26. Februar 2015 15:29

    O.T.Journalistinnen und Journalisten haben es schwer in Deutschland. Das gilt besonders für die Auslandsberichterstattung. Seit nunmehr einem Jahr ergießt sich ein Strom der Kritik über ihre Beiträge zum Ukraine-Konflikt. Die Glaubwürdigkeit ist dahin. Mehr oder weniger landeskundige Autodidakten weisen innerhalb weniger Stunden Fehler in journalistischen Beiträgen nach, zumeist ohne sich vom Schreibtisch erhoben zu haben. Eine einfache Internet-Recherche genügt oftmals, um hochdotierten Rechercheuren das Leben schwer zu machen.
    Mehrmals traf dieses ärgerliche Phänomen des Netzzeitalters das ZDF. Mindestens zehn formale Beschwerden gingen im vergangenen Jahr bei dessen Intendanten Thomas Bellut ein. So mokierten sich etwa Zuschauer darüber, dass das Heute Journal ukrainische Faschisten mit ihrem Symbol, der Wolfsangel, durchs Bild fahren lässt, während die zuständige Journalistin tapfer von "Freiwilligen im Kampf gegen die Separatisten" spricht.
    Mit Griechenland verhält es sich genauso. Wer spricht noch von Claudia Schmid und Zypern?
    Das gehört doch auch zu Griechenland und zum verlorenem Geld!

  7. Undine
    26. Februar 2015 14:50

    Teilzeitarbeit finde ich für eine junge Frau mit Kindern sehr gut! Wenn Hin- und Rückweg nicht gar zu zeitraubend sind, kann sie eine wirklich ideale Lösung sein: Die Frau trägt zum Familieneinkommen einen Teil bei, bricht nicht alle Zelte ab zu ihrer Berufstätigkeit und ist, was besonders wichtig ist, für die Familie, für die Kinder da.
    Wenn die Arbeitszeit idealerweise flexibel ist, muß sie nicht sommers, vor allem aber winters in aller Herrgottsfrühe die schlaftrunkenen Kinder aus den warmen Betten beuteln, um gemeinsam fluchtartig das Haus verlassen zu müssen [für mich der Albtraum aller Albträume! ;-)].

    Gerade die Tatsache, daß bei den Gewerkschaften, den Feministinnen und den linken Politikern gegen die Teilzeitarbeit gewettert wird, spricht in meinen Augen FÜR diese Kurzform der Berufstätigkeit.

    • socrates
      26. Februar 2015 15:35

      Seit die Familie - leider - nicht mehr das höchste Ziel der Jugend ist und die Jugendlichen mit Auto, Wohnung und allem Zubehör ausgestattet sind, wollen viele stressfrei leben und arbeiten nur halb. Das hat mit dem Geschlecht nichts zu tun, es sind vorwiegend Männer mit Hotel Mama in der Nähe.

    • Politicus1
      26. Februar 2015 15:57

      und ...
      wie viele arbeiten Teilzeit um versichert zu sein - und dann wird halt "dem Nachbarn geholfen"?

    • Undine
      26. Februar 2015 16:29

      @socrates

      "Seit die Familie - leider - nicht mehr das höchste Ziel der Jugend ist....."

      Um den Faden weiterzuspinnen: NIE waren KÜCHEN so perfekt ausgestattet wie heute (man kann sich nur immer wieder wundern, wie es früher den Frauen gelungen ist, die köstlichsten Speisen auf den Tisch zu zaubern ohne all diese neuen hilfreichen Errungenschaften!)---und zugleich wurde NIE so WENIG GEKOCHT wie heute.
      Heute würde genaugenommen eine MIKROWELLE und ein Kühlschrank mit Gefrierfach genügen. Aus! Die fertig gekauften Speisen sind gar nicht würdig, auf hübschem Geschirr serviert zu werden---da genügen Wegwerfteller!

      Daß die aus Zeitmangel gekauften Fertigprodukte ein Vielfaches von dem kosten als das, was man selber kochen kann, verringert sich das Geld, das eine Frau DAZUVERDIENT, um ein ganz schönes Sümmchen.
      Würden die Frauen die Differenz einmal ausrechnen, sie wären verblüfft!
      Zudem weiß man, wenn man selber kocht, ziemlich genau, was in den Speisen drinnen ist. Kürzlich las ich interessehalber das Kleingedruckte auf einer Packung STRUDELTEIG---da kann man sich nur wundern, was da alles drinnen ist!!
      Für den Strudelteig, den ich selber oft fabriziere, brauche ich nur Mehl, Wasser und eine Prise Salz und 20 Min. Zeitaufwand!

    • socrates
      26. Februar 2015 17:43

      Undine
      Eine Freundin meiner Frau, die selbst, wie man an mir sieht, eine exzellente Köchin ist, ist noch weit besser. Ihre Küche ist eine richtige Schande! Ein alter Herd ein Tisch, einige Kästchen, eine Abwasch, kurz eine Küche wie vor 100 Jahren mit einfachem Kühlschrank. Sie verdient 3 Hauben. Nach Moser: "auf gebaut kommts net an".

    • Undine
      26. Februar 2015 21:07

      @socrates

      Wenn ich nur an Xanthippes köstliche Weihnachtsbäckerei denke.....! ;-))

  8. bécsi megfigyelö
    26. Februar 2015 13:34

    „skurrile Ideen, im Zuge der Steuerreform allen Arbeitnehmern im Niedrigbereich eine Negativsteuer zu zahlen … das darf doch nicht der Sinn einer Reform sein – oder?“

    Doch, für die heutige VP mit Sicherheit: Ja! Für diese Genossen können linke Fanatismen nicht unintelligent genug sein, daß sie nicht wertkonservativ „jawoll“ blöken.
    .

  9. Haarspalter
    26. Februar 2015 12:56

    "....dadurch kommt man ohne viel Arbeit an das Geld aus der Negativsteuer heran. Das darf doch nicht der Sinn einer Reform sein – oder?"

    Ich fürchte das ist es doch! Für Stimmenkauf - und nur darum geht es - ist jedes Mittel recht, koste es (uns!), was es wolle.

  10. brieftaube
    26. Februar 2015 10:58

    Ich bin in Pension, mit 2 Teilzeitjobs. Das rechnet sich für beide Arbeitgeber.

  11. Josef Maierhofer
    26. Februar 2015 10:34

    Ich habe hier das Beispiel einer sehr, sehr, armen Ausländerin mit ihren 2 halbwüchsigen, gut erzogenen und fleißigen Kindern und ihrem unvorstellbar schweren Schicksal, die liebend gern einen Vollzeitjob haben würde, aber nur einen Teilzeitjob bekommen kann.

    Die Nachteile des Teilzeitjobs sind auch noch andere. Kinderbeihilfe gibt es nur für Vollzeitjob.

    Der Halbzeitjob bringt ihr netto genau so viel wie die Sozialhilfe vorher war, sogar etwas weniger um etwa 70,- Euro, aber sie arbeitet lieber, als dem Staat zur Last zu fallen.

    Dass man natürlich gleich einmal diese Teilzeitfakten für statistische Ideologiehetze missbraucht, das ist natürlich typisch für unsere Linken. Man kann das Teilzeiteinkommen doch per Computer auch als solches in die Statistik einbringen, wenn man durchschnittliche Gehälter ausgeben will pro Zeiteinheit, aber man tut es nicht wegen der Manipulation dem Bürger gegenüber.

    Natürlich gibt es die erwähnten etwa 12 %, deren Teilzeitgehalt das einzig erreichbare ist. Dass man das nicht per Programm erfassen kann ? Also bitte !

    Außerdem würde ich das Haushaltseinkommen anführen, schließlich werden ja Haushaltsbögen erfasst von unserer Bürokratie. Als Familie kann man da leider nur Vater, Mutter und Kinder und sonstige mit zu erhaltende Pflegepersonen, etc., die zusammen einen Haushalt bilden, bezeichnen

    Die höchsten Gehälter haben bei uns die Beamten und dazu gehören an führender Position auch die Politiker und alle samt ihren Privilegien, das wissen hoffentlich noch genug Menschen aus den Zeiten, als die Statistik Austria noch die Durchschnittsgehälter ausführen durfte ohne Manipulation.

  12. Politicus1
    26. Februar 2015 09:21

    Danke für den Hinweis auf das durch vermehrte Teilzeitarbeit "verringerte Durchschnittseinkommen".

    Da es sich bei Teilzeitkräften überwiegend um Frauen handelt, wird damit auch immer wieder die Mär von den viel schlechter bezahlten Frauen aufrecht erhalten.

    Nicht zu vergessen sind auch jene, die ganz bewusst nur geringe Teilzeitarbeit annehmen, um nicht über gewisse Einkommensgrenzen zu kommen (Stichwort. Alleinerziehende, Studenten ...)

  13. Pennpatrik
    26. Februar 2015 08:55

    Wenn die Frauen aufhören zu arbeiten ...
    bricht das Pyramidenspiel "Gouvernantenstaat" zusammen.
    Deshalb kämpfen die Politiker so verzweifelt um die Frau am Arbeitsplatz. Es geht nur um die Füllung des Futtertrogs.

    • Undine
      26. Februar 2015 14:31

      @Pennpatrik

      "Wenn die Frauen aufhören zu arbeiten ..."

      Der Richtigkeit halber: Auch nicht berufstätige Frauen "arbeiten"--- zu Hause und unbezahlt halt!

      ...aber ich weiß schon, wie Sie's meinen! ;-)

    • Pennpatrik
      27. Februar 2015 00:05

      Natürlich meine ich es so. Denn auch bei Männern wird das so verwendet. Wenn ich im Haus etwas mache, sage ich ja auch nicht, dass ich arbeiten gehe.
      Wir sollten uns die Art der Diskussion nicht von den Linken aufzwingen lassen.

  14. dssm
    26. Februar 2015 08:38

    Die Gegnerschaft von Feministinnen ist verständlich, hier wird gegen ein Glaubensgebot verstoßen. Religiöse Fanatiker kann man nicht überzeugen, die glauben einfach. Im Rahmen eines säkularen Staates sollte man allerdings solche Leute von der Politik ausschließen, da diese blind Gläubigen ja die Staatsmacht zwingend missbrauchen müssen um ihre Vorstellung den anderen Menschen aufzuzwingen.

    Die andere Gegnerschaft der Teilzeit rekrutiert sich aus Neidgenossen. Denn die meisten Teilzeit arbeitenden Menschen sind glücklich, denn sie schaffen einen Ausgleich aus erwünschtem geldwertem Einkommen und anderen privaten Tätigkeiten. Sie können ihre materiellen Ansprüche einschränken um anderen Ansprüchen zu genügen.
    Viele Vollzeitleute können dies nicht. Für die kann es nicht genügend materielle Befriedigung geben. Da dabei natürlich viel privates auf der Strecke bleibt, ist man permanent unzufrieden. Das Private, wie z.B. Zeit mit Kindern und Partner, mehr Sport (...), wird einem aber über die Jahre ständig neu in Erinnerung gerufen. Von diesem Fluch kann man sich nicht loskaufen. Wer aber andere Ziele als Geld hat, der entgleitet der Gewerkschaft und der Politik. Logisch, daß es viele öffentlich rechtliche Gegner der Teilzeit gibt und diese aus allen Rohren auf den glücklicheren Lebenswandel schießen. Jeder der ein Quäntchen mehr Selbstbestimmung für sich herausnimmt, zerstört die uniforme Masse, welche die Politik erst fett macht.

  15. Peter Pan
    26. Februar 2015 02:10

    "Auf noch etwas heißt es aufzupassen: auf die skurrilen Ideen, im Zuge der Steuerreform allen Arbeitnehmern im Niedrigbereich eine Negativsteuer zu zahlen"

    Ein System, das Minderleister belohnt und Leistungsträger bestraft, wird auch diese sogenannte Steuerreform durchziehen. Schließlich wollen die Genossen an der Macht bleiben und dafür ist ihnen jedes Mittel recht, auch wenn es in griechischen Verhältnissen endet.





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