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Bitte, bitte liebe Griechen, macht eure Drohung wahr!

Da die EU vor der griechischen Wahlkampfdemagogie – trotz der heftigen Unterstützung für Athen durch den ORF und seinen „Experten“ Schulmeister – noch nicht in die Knie gegangen ist, droht nun die neue griechische Regierung den anderen Euro-Ländern ganz heftig.

Der Grund: Europa will kein frisches Geld für ein vertragsbrüchiges Land herausrücken. Nur die Schuldnerstaaten Italien und Frankreich (sowie die von allen guten Geistern verlassene und offensichtlich in den Linksextremismus abgleitende SPÖ) haben ein offenes Ohr für die neue griechische Regierung. Deutschland (einschließlich der erfrischend vernünftigen SPD!) sieht frecherweise nicht einmal ein, dass es endlich wieder mal Bußgelder für den zweiten Weltkrieg zu zahlen hat. Unglaublich!

Wenn es dabei bleibt, sind die Konsequenzen für Athen klar, wie es uns nun mitteilt. Man will keinesfalls von den gigantischen Wahlkampfversprechungen abrücken, sondern werde sich halt das Geld anderswo holen. Die USA, Russland, China kämen in Frage.

Eine hervorragende Idee! Die sollte doch unbedingt gleich umgesetzt werden. Am besten, wir kaufen den Griechen gleich die Flugtickets nach Washington, Moskau und Peking. Die dortigen Regierungen warten sicher alle nur darauf, viele Milliarden zur Finanzierung des griechischen Schuldnerlebens beisteuern zu dürfen. Denn sie sind ja viel klüger als die EU. Es wird sie überhaupt nicht kümmern, dass die Chance extrem gering ist, jene Milliarden auch in absehbarer Zeit wieder zurückzubekommen, sobald man sie einmal Griechenland übergeben hat. Denen sind ideologische Luftschlösser sicher viel Geld wert.

Sowohl die USA wie Russland haben ja auch schon verlangt, dass man den Griechen entgegenkommen solle. Wunderbar. Allerdings haben beide gemeint, Deutschland und die anderen EU-Staaten sollen das tun, nicht sie selbst. Aber das sind ja für so große progressive Geister wie die neue griechische Linksradikalregierung nur noch unwichtige Details.

PS.: Amerika ist derzeit auch sonst mit guten Ratschlägen für Europa intensiv unterwegs, denen halt nur die ökonomische Logik fehlt: Es lobt einerseits heftig das intensive Euro-Drucken durch die Europäische Zentralbank; es empört sich aber andererseits über die rapide Euro-Abwertung gegenüber dem Dollar, weil das Amerikas Exporte behindert. Skurril. Denn eine Abwertung ist völlig zwangsläufige Folge des exzessiven Druckens einer Währung. Begreifen die Amerikaner nicht den Zusammenhang? Oder sind für sie immer die anderen schuld?

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorJ.H.
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Februar 2015 01:10

    Vollkommen richtig erkannt. Amerika wird derzeit links regiert und bei den Linken sind immer die anderen schuld. Egal ob in Österreich, Italien, Frankreich und natürlich jetzt auch in Griechenland = Linke sind die Wahren, Guten und Edlen - alle Nichtlinken sind die "Pösen", die Ungerechten, die Unsolidarischen, die Unverantwortlichen und am meisten von all dem natürlich die DEUTSCHEN, weil bei denen noch immer die größten Geldflüsse zu lukrieren sind.
    Ganz simpel und es funktioniert bis jetzt glänzend.

  2. Ausgezeichneter KommentatorSandwalk
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Februar 2015 10:12

    Zum ersten Mal nach langer Zeit musste ich laut lachen, als ich die "Drohung" des frechen roten Griechen gelesen habe: Wenn uns die Deutschen kein Geld mehr geben, dann holen wir es uns bei den Amis, bei den Russen oder den Chinesen. Die Amis, Russen und Chinesen warten ja schon sehnsüchtig darauf, dem obersten Bankrotteur Europas ihr Geld nachzuschmeißen. Das gibt dann satte Retsina-Zinsen.

    Unglaublich! Der Ausdruck "Chuzpe" reicht für sowas bei weitem nicht mehr aus!

    Winston Churchill, selig, hatte oft recht, aber zwei seiner Zitate gehören auf die ewige politische Top Ten-liste:

    1) Sozialisten haben immer nur dann ein Problem, wenn anderen das Geld ausgeht
    und
    2) Sozialismus ist die Philosophie des Versagens, das Credo der Ignoranz und das Glaubensbekenntnis des Neids.

    Einer meiner Freunde drückte es einmal so aus: Ein Sozialist schläft so lange auf dem Boden, bis der andere ein Bett hat.

  3. Ausgezeichneter KommentatorObrist
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Februar 2015 12:23

    Sollen sie nur drohen die Griechen. Deutschland (und auch Österreich) hat seine Schuld durch Beschäftigung hunderttausernder griechischer Arbeitnehmer und durch Millionen Touristen (die sich jahrzehntelang den Beschiss gefallen lassen haben) mehr als getilgt.
    Solange der Großteil griechische Unternehmer und ganz besonders die Tourismusindustrie ihre Umsätze nicht ordentlich versteuern und dies durch Bargeldbestechung bei den Finanzbeamten traditionell zu verhindern wissen, ist jeder Cent, den man dort lässt, verloren. Ich bin als Oberhaupt einer sechsköpfigen Familie (mit nahezu keinen steuerlichen Vorteilen) nicht bereit, einen Teil meines Einkommens an dieses korrupte Pack zwangszuverschenken!
    Wer drückt diesem schwachsinnigen Kanzlerdarsteller (und seinen Komplizen) endlich eine Schaufel in die Hand und zeigt ihm, wie ehrliche Arbeit funktioniert.
    Die lasche Reaktion macht aber auch die schwarzen Pfründebewahrer genauso mitschuldig!

  4. Ausgezeichneter KommentatorHaider
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Februar 2015 22:58

    Bis vor kurzem nannten es unsere staatstragenden/erzseriösen/regierungshörigen Medien POPULISMUS, wenn sich eine Oppositionspartei der Sorgen der Bevölkerung annahm. Nun, seit Kommunisten in Griechenland diese Strategie entdeckten gelten sie als Heilsbringer/Weltenretter/Wunderwuzzis. Niemand hinterfrägt mehr die Strategie. Skeptiker und Warner werden - gemäß jahrzehntelanger Praxis - dem Spott der vox poluli preisgegeben. Und keinem der Täter dieser Medienmafia fällt auf, daß sie sich mit derartiger Praxis selbst ins Knie schießen. Derzeit bestimmt noch ein finanzieller Molloch die Berichterstattung. Aber auch Kaiser/Päpste/Oligarchen/Regierungschefs wurden schon im Laufe der Geschichte Opfer ihrer Präpotenz.

  5. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Februar 2015 07:17

    Ich glaube, das größte Entgegenkommen an Griechenland wäre der Ausschluss aus dem Euro.

    Dann können sie ihre Drachme abwerten, haben viel Tourismus, können alle ihre Agrarprodukte verkaufen und die Menschen haben Arbeit dort.

    Die Kredite, ja die sind weg, sozusagen ein Bußgeld der EU für Präpotenz, Klugscheißerei, Ideologie (= ...), für Gutmenschentum, Stolz und was da noch alles drauf passt und zutrifft.

    Aber das haben wir hier schon 2010 geschrieben, als die Sinnlosmilliarden noch nicht
    in der Ägäis versenkt waren.

    Also ich könnte meinen, die EU sollte den Schuldenschnitt machen und auf weitere Aktionen verzichten, real kommt es ohnehin so heraus.

  6. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Februar 2015 09:39

    Ad PS: Die USA verlangt auf der (Un)Sicherheitskonferenz in München dass die EU einen Krieg Ukraine - RU finanziert. Das würde RU schwächen, auch wenn er nicht zu gewinnen wäre.
    Dagegen ist GR billig. Wenn wir mit dem gedruckten Geld, das um 0,05% verbirgt wird, GR einen Zinssatz von 0,005% zusagen, kann jeder sein Gesicht bewahren und die Sache ist gegessen.
    Manche Profiteure, die uns immer den Holocaust vorhalten, wollen lieber Kriege, ich nicht!

  7. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Februar 2015 09:52

    Die aktuelle griechische Regierungsspitze verhält sich wie kleine Kinder.
    Wenn die Mama das neue Spielzeug nicht kaufen will, so geht man zu Papa. Ist der auch ganz furchtbar 'böse', dann droht das Kind mit Oma und Opa.


alle Kommentare

  1. Dr. Knölge (kein Partner)
    14. Februar 2015 11:30

    Ich bewundere Tsipras und seinen Finanzminister Varoufakis. Mit welcher Selbstverständlichkeit sie für ihr Land eine reuelose weitere Verschuldung einfordern, das hat schon was. Niemand außerhalb Griechenlands wird sie lieben, doch das ist egal, wenn sie Erfolg haben. Sie führen den Regierungen Europas vor, wie man wirkungsvoll die eigenen Interessen vertritt, und Merkel sollte sich da mal eine Scheibe von abschneiden. Die Bundesregierung und vor allem die Medien scheinen sich mehr um die griechischen Rentner zu sorgen als um die bereits beginnende Rentnerarmut in Deutschland.
    Ich denke, Tsipras wird Erfolg haben. Und uns Zahlern wird man erklären, wie großartig man unser Geld verteidigt ha

  2. Frage (kein Partner)
    14. Februar 2015 10:40

    Die einzig relevante Frage ist für mich - wohin ist all`das viele Geld geflossen ? Doch nicht zu den kleinen griechischen Leuten ! Die haben von dem Geld nichts gesehen.

    Wer also hat das viele Geld ?
    Wer will noch mehr davon ?

  3. Le Figaro (kein Partner)
    13. Februar 2015 20:10

    Wo der "Euro" offenbar soviel "Turmbau zu Babel" Dämonien freigesetzt hat kann das die Rückkehr zur eigenen Währung sicher wieder etwas beschränken .... und die griechische Oberschicht wird auch wieder etwas mehr "Grund unter die Füsse bekommen".....

    Muß ja nicht Drachme heissen .... die neue eigene Währung.

    Offenbar brauchts halt doch einen gewissen Anreiz zur nationalen Geschlossenheit um auch tüchtig sein zu wollen ...... Wenn die schrumpfende Tüchtigkeit unter dem Euro nicht mal mehr zu leben reicht, dann.......

    Die Oliven, das Getreide, die Orangen und weiteren Zitrusfrüchte wachsen wegen des Euros sicher um keinen Deut schneller oder besser.....

  4. Segestes (kein Partner)
    13. Februar 2015 10:23

    Bei Unterberger am Freitag dem 13. posten

    Marcus Tullius Cicero schrieb im Jahre 60 v. Chr. an seinen Bruder Quintus, der als Statthalter im hellenisierten Osten des Römischen Reichs weilte:

    Und man muss sich sorgsam davor hüten, gerade mit den Griechen auf allzu vertrautem Fuß zu stehen; nur sehr wenige sind davon ausgenommen, sofern es sich bei ihnen um die würdigen Vertreter des alten Griechenlandes handelt. Jetzt aber sind sehr viele Betrüger und Windbeutel [...]
    In meinen Augen ist es notwendig, ihnen allen freundlich zu begegnen [...] Allzu enge Freundschaft mit ihnen ist aber weder ehrenvoll noch wirklich verlässlich [...]


    (Quelle: Epistulae ad Quintam fratrem, I, 1, 16)

    • Segestes (kein Partner)
      13. Februar 2015 10:25

      Ups, da habe ich die Kopfzeile meiner Notiz mit rein kopiert...
      Bitte ignorieren ;)

    • AppolloniO (kein Partner)
      13. Februar 2015 11:39

      Da wurden die Griechen endlich einmal vollkommen richtig beschrieben.
      Haben sie schon einmal im Prater oder anderswo an einer Pokerpartie teilgenommen? Da geht es oft ganz schön heiß her. Aber das ganze gleicht einem Kindergeburtstag nachdem sich Griechen in das Spiel eingeklinkt haben.

      Die Griechen waren immer, wie wir bei Cicero erfahren durften, und sind noch heute die größten Zocker!!!!!!! Und unsere Politiker meinen, sie würden halt mit linken Landesvertretern verhandeln. Dieser Irrtum wird uns noch viel Geld kosten.

  5. Sensenmann
    12. Februar 2015 21:16

    Wir können jetzt schon wetten: Die Griechen werden alles bekommen und weitermachen wie bisher: Als korrupter sozialistischer Drecksstaat, der sie seit jeher waren.
    Nicht vergessen: Die Griechen haben all die Zustände, das Leben auf Pump über Jahrzehte selbst gewählt! Niemand, absolut niemand hat sie daran gehindert, ihren Staat in Ordnung zu halten oder zu bringen. Niemand hat sie gehindert, Gesetze zu machen, die ein Steuersystem schaffen, das administrierbar ist, eine Vrewaltung zu schaffen, die funktioniert.
    In einer Demokratie gibt es eben eine Verantwortung des Volkes für seine Regierung. die wollen sie aber plötzlich nicht haben.

    Das Gesudere geht schon los: wenn die Griechen Pleite gehen, wird das Auswirkungen auf die Wirtschaft haben. Bestimmt: Ganz Griechenland erbringt nichtmal die Wirtschaftsleistung von Nordrhein-Westfalen.
    Unsere Polittrotteln werden an Euro und EU festhalten, bs wir allesamt nochmehr Pleite sind, als ohnedies schon.

    Schient irgendwie unser Schicksal zu sein, immer bis zum letzten Mann und zur letzten Patrone durchzuhalten, wenn Klügere schon erkannt haben, daß es vorbei ist.
    Aber Sozialismen enden immer erst, wenn das Geld aus ist. Dann aber in Elend und Zusammenbruch.
    Die EUdSSR wird nicht anders enden.
    Bald flattern die Euro-Hühner von der Stange und es knirscht schon im Gebälk des Völkerkerkers.
    Jetzt kommt die Staatsschuldenkrise und gegen die war die Subprime-Krise nur ein laues Lüftchen. das Gelddrucken wird uns völlig um unser Erspartes bringen - zumndest diejenigen, die es nicht in Sicherheit gebracht haben.

    • Freidenker (kein Partner)
      13. Februar 2015 08:53

      @Sensenmann:
      Genauso sehe ich das auch************************.)

  6. Diaboli Advocatus
  7. kritikos
    12. Februar 2015 01:05

    Der griechische "Herr Finanzmister" zog, lt. ORF-Teletext sein Ja, (wozu??) zurück, weil oder nachdem der deutsche Finanzminister die Verhandlung verlassen hatte. Ja, wollen die übrigen Finazminister den Tro. aus Griechenland weiter herumwedeln lassen und ihm womöglich noch Geld nachschieben? Diplomatische Höflichkeit hat wohl auch ihre Grenzen. Man sollte mit diesem "Herrn" "tacheles" reden! Und ihn heimschicken.

  8. Haider
    11. Februar 2015 22:58

    Bis vor kurzem nannten es unsere staatstragenden/erzseriösen/regierungshörigen Medien POPULISMUS, wenn sich eine Oppositionspartei der Sorgen der Bevölkerung annahm. Nun, seit Kommunisten in Griechenland diese Strategie entdeckten gelten sie als Heilsbringer/Weltenretter/Wunderwuzzis. Niemand hinterfrägt mehr die Strategie. Skeptiker und Warner werden - gemäß jahrzehntelanger Praxis - dem Spott der vox poluli preisgegeben. Und keinem der Täter dieser Medienmafia fällt auf, daß sie sich mit derartiger Praxis selbst ins Knie schießen. Derzeit bestimmt noch ein finanzieller Molloch die Berichterstattung. Aber auch Kaiser/Päpste/Oligarchen/Regierungschefs wurden schon im Laufe der Geschichte Opfer ihrer Präpotenz.

  9. Igo
    11. Februar 2015 17:58

    Apropos Schulmeister: der Baum stand auf einem Hügel..und der Apfel ist sehr weit davongerollt..ich glaube sogar, dass es der war, der Schneewittchen vergiftet hat..lol
    Ein Freund von mir hat im gleichen Gemeindebau gewohnt wie besagter Schulmeister, der damals die Funktion der Kassiers ausgeübt hat. Mein Freund meinte, einen unfähigeren Menschen hätte man in diese Funktion nicht bestellen können. Nie ging die Jahresschlussprüfung irgendwie zusammen; allein Mathematik war eine Herausforderung. Und solche Leute werden in Positionen gehievt, wo sie der Nation erklären, wo es lang geht soll..tja, wen wunderts dann..

    • Undine
      11. Februar 2015 21:17

      @Igo

      Dieser Apfel ist außerdem noch wurmstichig, etwas angefault und zudem in einem Sumpf gelandet! ;-)

    • Haider
      11. Februar 2015 23:08

      Wie so oft: Der Ruf des Vaters allein ist Schimäre. Bruno - Peter Kreisky ist ein Pradebeispiel aus jüngerer politischer Geschichte. Dies gilt aber auch für all die anderen gesellschaftlichen/beruflichen Bereiche (Kunst, Wirtschaft, Bankwesen, Journailsmus, Schriftstellerei, Malerei usw.; also ganz egal wo man hinschaut). Nur vice versis ist's genau so falsch. Nicht alle Kinder eines depperten Vaters sind automatisch Genies.

    • Igo
      12. Februar 2015 00:34

      Lieber Haider: man gebe sich das hier, bitte..
      "Im Jänner 2015 rief Schulmeister gemeinsam mit dem KPÖ-Politiker Walter Baier und der Attac-Ökonomin Alexandra Strickner zur Unterstützung der sozialistischen Syriza-Bewegung auf."

      Zu ihrem letzten Satz: na dann besteht ja noch Hoffnung für etwaige Kinder des Stephans..

    • Igo
      12. Februar 2015 00:36

      Hoppala..hab zu schnell gelesen..naja, die Kinder können ja nur besser werden, in diesem Fall..

  10. Brigitte Imb
    11. Februar 2015 16:40

    GERETTET!!!!!!!!!!!!! Der Nächste - Frankreich(?) - bitte.

    Keine Bange, ein US Investor hat Griechenland gekauft. :-))

    http://dietagespresse.com/aufatmen-bruessel-us-investor-kauft-griechenland-um-einen-euro/

    • Undine
      11. Februar 2015 21:20

      @Brigitte Imb

      :-)))
      Und hoffentlich nimmt dieser US-Investmentfonds Golden Sacks den neugekürten griech. Finanzminister gleich mit als neuen Bankspezialisten!

  11. Diaboli Advocatus
    11. Februar 2015 14:36

    https://www.youtube.com/watch?v=6Eh-j_1nahk
    arte Doku: Wiki Leaks
    (Nur für selbständig Denkende, denen der Bildschirm nicht ihre eigene Schwachsinnigkeit widerspiegelt)

  12. Obrist
    11. Februar 2015 12:23

    Sollen sie nur drohen die Griechen. Deutschland (und auch Österreich) hat seine Schuld durch Beschäftigung hunderttausernder griechischer Arbeitnehmer und durch Millionen Touristen (die sich jahrzehntelang den Beschiss gefallen lassen haben) mehr als getilgt.
    Solange der Großteil griechische Unternehmer und ganz besonders die Tourismusindustrie ihre Umsätze nicht ordentlich versteuern und dies durch Bargeldbestechung bei den Finanzbeamten traditionell zu verhindern wissen, ist jeder Cent, den man dort lässt, verloren. Ich bin als Oberhaupt einer sechsköpfigen Familie (mit nahezu keinen steuerlichen Vorteilen) nicht bereit, einen Teil meines Einkommens an dieses korrupte Pack zwangszuverschenken!
    Wer drückt diesem schwachsinnigen Kanzlerdarsteller (und seinen Komplizen) endlich eine Schaufel in die Hand und zeigt ihm, wie ehrliche Arbeit funktioniert.
    Die lasche Reaktion macht aber auch die schwarzen Pfründebewahrer genauso mitschuldig!

  13. OMalley
    11. Februar 2015 11:41

    In einem vereinigten Europa ist es selbstverständlich, dass ärmere Provinzen subventioniert werden. Dies ist ja auch in /National/ Staaten ÜBLICH. Die Spielregeln sind einzuhalten ( you cannot buck the economy ( M Thatcher), daher sind die Kommentare aus Griechenland oder der linken Realitätsverweigerer hierzulande abzulegen unter Narrenfreiheit und nicht der Rede wert.

  14. Sandwalk
    11. Februar 2015 10:12

    Zum ersten Mal nach langer Zeit musste ich laut lachen, als ich die "Drohung" des frechen roten Griechen gelesen habe: Wenn uns die Deutschen kein Geld mehr geben, dann holen wir es uns bei den Amis, bei den Russen oder den Chinesen. Die Amis, Russen und Chinesen warten ja schon sehnsüchtig darauf, dem obersten Bankrotteur Europas ihr Geld nachzuschmeißen. Das gibt dann satte Retsina-Zinsen.

    Unglaublich! Der Ausdruck "Chuzpe" reicht für sowas bei weitem nicht mehr aus!

    Winston Churchill, selig, hatte oft recht, aber zwei seiner Zitate gehören auf die ewige politische Top Ten-liste:

    1) Sozialisten haben immer nur dann ein Problem, wenn anderen das Geld ausgeht
    und
    2) Sozialismus ist die Philosophie des Versagens, das Credo der Ignoranz und das Glaubensbekenntnis des Neids.

    Einer meiner Freunde drückte es einmal so aus: Ein Sozialist schläft so lange auf dem Boden, bis der andere ein Bett hat.

    • Erich Bauer
      11. Februar 2015 11:42

      Hm. Nun gelten hier im Blog-Mainstream auch die AMIS, seit die Griechen so offenherzig von ihnen "unterstützt" werden, als Sozialisten. Das hat schon was Je nach Lesart sind die AMI-Sozen halt zusätzlich patriotisch bis nationalistisch. Wohlwollend könnte man sie "Pazo-Nationalisten" nennen. Sonst müssten sie sich die Nazi-Keule selbst auf den Schädel hauen.

      Ich hoffe nur, dass da kein "Umdenken" bei den "West"-Bürgerleins stattfindet... und nur noch die ganz, ganz ehrenhaft Treuen ihnen die "Stange" halten wollen....

    • Undine
      11. Februar 2015 14:27

      @Sandwalk

      "Wenn uns die Deutschen kein Geld mehr geben, dann holen wir es uns bei den Amis, bei den Russen oder den Chinesen."

      Mir ging's wie Ihnen---über diese Dumm-Dreistigkeit des vollmundigen Griechen kann man zumindest im ersten Augenblick nur laut lachen!

      Selbst wenn etwa die Amerikaner Geld lockermachen würden---die Amis würden es im nächsten Augenblick VON der EU (von den paar Nettozahlern natürlich, zu denen wir uns leider zählen "dürfen"!) ZURÜCKHOLEN!

    • Erich Bauer
      11. Februar 2015 16:12

      @Undine,

      Bitte, Sie dürfen die Produkte der etablierten Presse-Ausscheidungsorgane nicht für bare Münze nehmen... und schon gar nicht sollte man darin herumwühlen. Der Gestank lässt den Geist "runterfahren"...

    • kaffka (Keine Partnerin) (kein Partner)
      17. Februar 2015 11:46

      Sandwalk
      11. Februar 2015 10:12

      Das Wort "CHUZPE" ist für das auserwählte Volk und deren Geschäftspraktiken Marken-geschützt

  15. dssm
    11. Februar 2015 09:52

    Die aktuelle griechische Regierungsspitze verhält sich wie kleine Kinder.
    Wenn die Mama das neue Spielzeug nicht kaufen will, so geht man zu Papa. Ist der auch ganz furchtbar 'böse', dann droht das Kind mit Oma und Opa.

  16. socrates
    11. Februar 2015 09:39

    Ad PS: Die USA verlangt auf der (Un)Sicherheitskonferenz in München dass die EU einen Krieg Ukraine - RU finanziert. Das würde RU schwächen, auch wenn er nicht zu gewinnen wäre.
    Dagegen ist GR billig. Wenn wir mit dem gedruckten Geld, das um 0,05% verbirgt wird, GR einen Zinssatz von 0,005% zusagen, kann jeder sein Gesicht bewahren und die Sache ist gegessen.
    Manche Profiteure, die uns immer den Holocaust vorhalten, wollen lieber Kriege, ich nicht!

  17. Diaboli Advocatus
  18. Josef Maierhofer
    11. Februar 2015 07:17

    Ich glaube, das größte Entgegenkommen an Griechenland wäre der Ausschluss aus dem Euro.

    Dann können sie ihre Drachme abwerten, haben viel Tourismus, können alle ihre Agrarprodukte verkaufen und die Menschen haben Arbeit dort.

    Die Kredite, ja die sind weg, sozusagen ein Bußgeld der EU für Präpotenz, Klugscheißerei, Ideologie (= ...), für Gutmenschentum, Stolz und was da noch alles drauf passt und zutrifft.

    Aber das haben wir hier schon 2010 geschrieben, als die Sinnlosmilliarden noch nicht
    in der Ägäis versenkt waren.

    Also ich könnte meinen, die EU sollte den Schuldenschnitt machen und auf weitere Aktionen verzichten, real kommt es ohnehin so heraus.

    • Wertkonservativer
      11. Februar 2015 08:27

      Die Drachme, werter Josef Maierhofer, könnten die Griechen nicht abwerten: dies schon deshalb, weil es derzeit keine Währung namens "Drachme" gibt.
      Und wären die von Ihnen so benamsten "Sinnlos-Milliarden nicht geflossen, wären die Griechen ziemlich sicher noch viel ärmer dran, als sie es heute sind.
      Diese "Sinnlos-Milliarden" haben das Sozial- und andere Griechen-wWerkl immerhin einige Jahre am Laufen gehalten!

      Meinen Sie nicht auch, werter Herr Maierhofer?

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Josef Maierhofer
      11. Februar 2015 08:49

      @ WErtkonservativer

      Meine ich nicht.

    • Undine
      11. Februar 2015 14:44

      @Josef Maierhofer

      *******!
      Die 320 MILLIARDEN €, die wir den Griechen in den Rachen geschmissen haben, sind nicht nur für uns verloren, sie haben auch den Griechen nicht grundlegend geholfen---nur einigen ohnedies sehr Reichen, die es sicher auf ausländischen Banken gut untergebracht haben.

      Wenn so elementare Dinge wie etwa das GRUNDBUCH und ähnliche Selbstverständlichkeiten in einem Land noch immer nicht eingeführt worden sind, läßt das auf den mangelnden Willen der Politiker schließen.

      Wer zur Kasse gebeten werden müßte, ist Goldman & Sachs. Diese Großbetrüger haben es mit Gaunerei in höchstem Ausmaß geschafft, uns die Griechen wie einen MÜHLSTEIN an den Hals zu binden---und dieser Mühlstein zieht UNS in die Tiefe und nicht, wie es sein müßte, die Großbetrüger von Goldman & Sachs.

    • Josef Maierhofer
      12. Februar 2015 10:41

      @ Undine

      Ja, Frau Undine, ich weiß das, dass den Griechen, dem Volk nämlich, durch das ganze Geld NICHT geholfen wurde, es wurde den Banken geholfen und die zahlen ihre Schulden an ... an die Amis weiter.

      Ich werde nach den griechischen Ostern bei einem passenden Artikel dann die dortige Lage im Dorf schildern, ich fahre nämlich nach Griechenland, (schon auch auf Urlaub ans Meer) aber um Besuche abzustatten und mit den Menschen zu reden. Ja, bei mir gibt es nur echte Dinge, wirkliche, ohne Ideologie (= ...) und Hysterie.

      Das aber verstehen 'Parteihyänen' nicht, nie, denn sie befassen sich damit erst gar nicht.

    • Exodus (kein Partner)
      13. Februar 2015 13:59

      Werter Herr Maierhofer: wenn Griechenland aus dem Euro ausscheidet (oder einen Tritt in den Hintern bekommt, diesen Gefallen sollten wir ihnen tun), dann kommt die Stunde der Wahrheit für Griechenland. Dann können sie nicht mehr auf Kosten der anderen leben (also auch auf unsere), sondern können nur konsumieren, was sie selbst geschaffen haben. Also sehr wenig bis nichts.

      Da helfen dann keine Tricks, da bekommen sie nur das von den anderen, was sie auch cash in harter Währung bezahlen können. Dann ist es auch vorbei mit Luxusgehältern für einfache Buschauffeure - - - aber vielleicht können sie sich durch die Pension des längst verstorbenen Ahnls noch eine Zeit über Wasser halten. Die ach so armen, ach so stolzen Griechen.

    • Josef Maierhofer
      14. Februar 2015 14:41

      @ Exodus (kein Partner)

      Sie sagen es, und ich ergänze, so haben die Griechen das durch Jahrtausende geschafft.

      Darum ist die EU schlecht für Griechenland und zerstörerisch für die griechische Seele und verantwortlich für die brachliegenden Olivenhaine.

      Zu Ostern komme ich ohnehin dorthin und habe Gelegenheit vor Ort mit den dortigen Menschen zu reden, denn ich fahre zu den Menschen.

  19. Erich Bauer
    11. Februar 2015 07:08

    Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Amerikaner den "Zusammenhang" verstehen...

  20. J.H.
    11. Februar 2015 01:10

    Vollkommen richtig erkannt. Amerika wird derzeit links regiert und bei den Linken sind immer die anderen schuld. Egal ob in Österreich, Italien, Frankreich und natürlich jetzt auch in Griechenland = Linke sind die Wahren, Guten und Edlen - alle Nichtlinken sind die "Pösen", die Ungerechten, die Unsolidarischen, die Unverantwortlichen und am meisten von all dem natürlich die DEUTSCHEN, weil bei denen noch immer die größten Geldflüsse zu lukrieren sind.
    Ganz simpel und es funktioniert bis jetzt glänzend.

    • Erich Bauer
      11. Februar 2015 08:52

      Dass Amerika "Links" regiert wird... das wusste ich gar nicht (ROFL)

    • Kritik48
      11. Februar 2015 10:24

      Die Obama-Administration in den USA ist in ihren Politiken ganz links orientiert. Wie weit es ihr gelingt, einen Sozialismus nach europäischem Muster auf Dauer einzuführen (mit "Obamacare" als Spitze des Eisberges), wird sich bei der nächsten Präsidentschaftswahl 2016 entscheiden.
      Die Schuldenmacherei der Obama -Administration und die, im Gegensatz zu anderen Krisen, nur langsame Erholung der US-Wirtschaft sind sicherlich problematisch. Trotzdem, mit dem Rest der in den USA existierenden freien Marktwirtschaft steht die US-Ökonomie noch immer besser da als Europa.

    • Igo
      11. Februar 2015 18:20

      Kritik48: stimme vollkommen zu..ich bin hier sehr nahe am Brennpunkt des Geschehens!
      Lieber Herr Erich Bauer: wie würden sie es dann benenne, wenn nicht links? Ich gebe ihnen schon Recht, wir sind auf diese Schemata links, rechts trainiert..unlängst hat ein werter Mitposter hier das einem älteren Herren erklären wollen (leider erfolglos, wurde sogar Zirkel als Hilfsobjekt hervorgeholt!!), von wegen Links, Rechts, Mitte..und was das alles sein könnte..lol





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