Lernen Sie Latein, Herr Minister!

Autor: Viktor Mutic

Gedanken zur alten und neuen Weltordnung

Autor: Helmut Wöber

Wehrdienst: Pflicht oder Zwang?

Autor: Andreas Tögel

Nicht mehr arbeiten! Mehr enteignen!

Autor: Andreas Tögel

Probleme, die vermeidbar sind

Autor: Gerhard Kirchner

1984 – 2003 – 2062

Autor: Willi Sauberer

Wenn nichts mehr wahr ist, ist alles vorstellbar

Autor: Elisabeth Sabaditsch-Wolff

Die Schlange(n) und das Kaninchen

Autor: Karl-Peter Schwarz

Mercosur-Pakt: Endlich kreißten die Berge…

Autor: Andreas Tögel

Geschichte, Gegenwart und Zukunft

Autor: Helmut Wöber

Alle Gastkommentare

Abonnenten können jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten und viele andere Vorteile. Ein Abo (13 Euro pro Monat/130 pro Jahr) ist jederzeit beendbar und endet einfach durch Nichtzahlung. 

weiterlesen

Warum es manchen kleinen Geschäften schlechter geht als nötig

Man hört überall Klagen, wie schlecht es den kleinen Geschäftsleuten ginge. Zwei kleine Begebenheiten machen mir klar, dass daran manches auch selbst verschuldet und nicht nur Folge der schlechten Zeiten, des bösen Internets und des Ladenschluss-Gesetzes ist.

Die Schuldigen sind in diesen Fällen eindeutig: einmal die Wirtschaftskammer und einmal die eigene linke Dummheit.

Begebenheit 1: Ich wollte eine Glasscheibe (für eine zerbrochene Laterne) kaufen. Als ich das Geschäft betrat, wurde mir vom Inhaber mit Bedauern gesagt: Hier könne ich nur Glasscheiben zusammen mit einem Bilderrahmen kaufen. Die Gewerbeordnung erlaube ihm leider nicht den Verkauf von Glasscheiben ohne Rahmen. Worauf mir wieder der heldenhafte Kampf der Wirtschaftskammer und ihrer Innungen für die Aufrechterhaltung der mittelalterlichen Gewerbeordnung einfiel. Offenbar will sie mich vor den Gefahren einer rahmenlosen Scheibe schützen.

Begebenheit 2: Ich wollte in einer Buchhandlung in der Wiener Josefstädterstraße „Deutschland von Sinnen“ von Akif Pirinçci erwerben (der deutsch-türkische Autor arbeitet darin in oft drastischen, aber klaren Worten sehr kritisch die Folgen der Islamisierung und Zuwanderung heraus). Die verächtliche Antwort des Geschäftsbesitzers klang so, als hätte ich mitten im Vatikan nach einem pornografischen Werk verlangt: „Solche Sachen führen wir nicht“. Danke, alles klar. Ich verlasse beschämt die Buchhandlung und schaue seither immer vor Betreten eines anderen Buchladens, ob dort vielleicht „solche Sachen“ doch verkauft werden. Sonst bleibt ja immer noch das Internet . . .

Kommentieren (leider nur für Abonnenten)
Teilen:
  • email
  • Add to favorites
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print




© 2026 by Andreas Unterberger (seit 2009)  Impressum  Datenschutzerklärung